Der Grünschnabel

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    • Hey @Unor

      ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Du hast einen sehr schönen Schreibstil. Und was ich so sehe, einen beinahe Fehlerfreien ... Wenn ich das nur auch so könnte ... :D

      Was mir besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass jeder deiner Charaktere seine eigenen Züge hat, die klare Gefühle wecken. Den Onkel würde ich z.B. gerne selbst durchs Haus jagen X(

      Auch wenn ich noch nicht sagen kann, wohin die Geschichte uns noch führt, werde ich trotzdem gerne weiterlesen!

      Gruß
      Rebirz
    • Unor schrieb:

      ››Hast du sie erwischt, Hans?‹‹
      Hier musste ich lachen, weil ich das iwie auf die Alte bezogen hab xD
      "Hast du die Alte endlich mal erwischt, die immer mit ihren scheiß Fahrrad hier vorbeieiert?"
      :rofl:

      Insgesamt ein schöner Part und ich bin gespannt, ob außer dem Onkel jemand was von dem Schwein isst xD
      R.I.P. Grunzl ;(

      The light shall be blackened, and chaos shall reign.
      - Chaos Knight

      Projekte:

      Zwischen Leben und Tod [High Fantasy] (mit Jennagon)
      [High Fantasy] Die Flammen von Narak (Arbeitstitel)
      Chaotische Kurzgeschichten
    • Lieber @Unor

      du setzt deinen schönen Stil weiter fort, sehr gut.

      Ich finde sehr schön, wie du den Onkel darstellst und dazu etwas sagen. Die Geschichte spielt ja bisher 1940-1945, im Krieg. Der Onkel verhält sich leider durchaus nicht weit entfernt von den dortigen Standards.
      Es ist ein Patriarchat, das dem Mann die Verantwortung für die Familie und alle Entscheidungen aufbürdet. Ich denke, der Onkel ist natürlich nicht sympathisch. Ihn zu Verurteilen ist möglicherweise voreilig. Bombenangriffe, tote Verwandte und er ist selber gehbehindert. Er kann sich möglicherweise auch etwas besseres Vorstellen, als sich um die Verwandtschaftzu kümmern.

      Ich habe mal gelesen, dass nach dem ersten Weltkrieg eine, durch die Kriegseindrücke völlig verrohte und seelisch verwahrloste Generation von Männern herangewachsen ist. Dies hat den Ausbruch des zweiten Weltkriegs, mit seinen Grausamkeiten, möglicherweise gefördert.
      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz
    • Also sowas will ich nicht erleben, wenn ich geweckt werde! Wie Grunz, das Schwein, stirbt. Irgendwie wusste ich in dem Teil die ganze Zeit während dem Leben nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. xD Sehr amüsant geschrieben, mit einem ernsten Hintergrund. ^^
      Der Onkel jedenfalls ist eine echte Sympathie-Kanone. Der wirft mit Liebe gerade zu um sich. Irgendwie mag ich ihn :rofl:
      Bin gespannt, wie es weitergeht und ob die Großeltern etwas freundlicher eingestellt sind. :)

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen
    • 5

      Es war lange her, dass Mutter mich gehalten hatte und irgendwie fühlte es sich seltsam an. Als wäre ich zu klein für ihre Umarmung. Immer wieder krallte sie ihre Hände in meinen Rücken, holte mich näher heran, nur um dann wieder loszulassen. Sie wollte ihre Wange auf meinen Kopf legen, drückte mir aber stattdessen nur das Kinn gegen die Stirn.
      Schließlich ließ sie dann von mir ab. Sofort rannte ich die Treppe hinauf in mein Zimmer. Dort angekommen, konnte ich durchs offene Fenster das Brodeln des Brühkessels in der Scheune hören. Schnell schloss ich die Läden, holte mein Vogelbuch unterm Kissen hervor und meinen Kohlestift aus dem Nachttisch.
      Ich verlies das Haus durch die Vordertür, um Mutter in der Küche nicht zu begegnen. Auf dem Gehsteig war noch immer eine große Blutlache zu sehen, Grunzl und das Fahrrad waren jedoch verschwunden. Dafür hatten sich jetzt drei Katzen eingefunden, die sich an der verschütteten Milch gütlich taten. Im Hof stand Monika. Mit einem Besen versuchte sie die rote Spur zu beseitigen, die Grunzl bei der Flucht hinterlassen hatte. Ihr Blick war auf den Boden gerichtet und so bemerkte sie mich nicht. Hinter ihr stand das Scheunentor halb offen und ich erhaschte einen kurzen Blick auf Onkel Alois, der Grunzls Überreste im großen dampfenden Kupferkessel hin und her rührte.
      Schnell drehte ich mich in die andere Richtung und rauschte zügigen Schrittes davon. Ein paar Meter die Straße runter stand ein dunkelgrüner Kastenwagen, den der Nachbarsjunge Herrmann mit großen Augen bestaunte. Das musste der Wagen sein, mit dem Onkel Alois gekommen war. Ich hatte noch nie ein Automobil aus dieser Nähe gesehen, betrachtete es jedoch nicht sehr ausgiebig, da ich schleunigst Land gewinnen wollte.
      Die Sonne war eben erst aufgegangen und die Straße war – bis auf den kleinen Herrmann – noch sehr leer. Ich folgte ihr bis zu der Ecke, an der das Wirtshaus stand, vor dem Jakob geraucht hatte. Von dort ging ich nach links, wo die Schule stand. Ein alter, schlecht verputzter Bau der nur aus drei Räumen bestand. In einem Fenster im oberen Stock brannte Licht. Das musste Herr Arens sein, einer unserer zwei Dorflehrer. Obwohl es Sonntag war, war er schon auf. Vermutlich malte er im Klassenzimmer, wie er es meistens tat.
      Eigentlich hatte ich über den Schulhof abkürzen wollen, aber mit Arens im Fenster war mir das zu riskant. Onkel Alois hatte im Großen Krieg sein Bein verloren, Herr Arens den Verstand. Er war verschüttet worden bei einem Bombardement der Franzosen und fast taub, weil einmal eine Granate neben ihm explodiert war. Einer der Splitter hatte ihm das Auge rausgerissen. Jetzt hatte er eines aus Glas, dass er manchmal während des Unterrichts rausnahm und putzte.
      Er erzählte unzählige grausige Geschichten aus dem Krieg, dabei brüllte er, wie ein Offizier, wahrscheinlich, weil er so schlecht hören konnte. Immer wenn sein Unterricht langweilig wurde, meldete sich einer der größeren Schüler – meistens Helga, die Mathematik hasste – und fragte: ››Herr Lehrer, haben Sie denn im Krieg auch rechnen müssen?‹‹ oder sowas in der Art und dann war der alte Arens nicht zu bremsen.
      Er schwang sein Lineal wie ein Bajonett und kroch unter die Tische, um zu demonstrieren, wie sie damals vor den Bomben in Deckung gegangen waren. Manchmal ließ er ein paar von den Buben im Klassenzimmer auf und ab marschieren, und drillte sie dabei, wie ein General, was die Mädchen natürlich immer zum Kichern brachte.
      Ich fand es gar nicht witzig. Ich hätte lieber tausend Aufgaben gerechnet, als vom Krieg zu hören.
      Wenn er nicht gerade sein Glasauge polierte oder vom Krieg erzählte, malte Herr Arens. Und Wehe dem, der ihn dabei störte. Im letzten Winter hatten meine Freunde und ich nach Schulschluss eine Schneeballschlacht auf dem Hof veranstaltet, da hatten wir plötzlich seine Generalstimme brüllen gehört.
      ››Sofort raufkommen! Strafarbeit!‹‹
      Daher umging ich also das Schulhaus und kam nach kleinem Umweg zur Kirche. In der geöffneten Holzpforte stand Pfarrer Hettich und unterhielt sich mit der Mesmerin. Erneut beschleunigte ich meine Schritte, um nicht bemerkt zu werden. Pfarrer Hettich hatte eine Angewohnheit, Jungen, die ››nichts zu tun hatten‹‹ mit in die Kirche zu schleppen, wo sie dann den Boden schrubben durften oder etwas Ähnliches.
      Hinter der Kirche lagen Wiesen und hinter den Wiesen lag das Wäldchen, eine kleine Insel von Bäumen und Sträuchern inmitten der Felder und Weiden. Dort wimmelte es nur so von allerlei Vögeln, sogar im kalten Oktober. Hier kam ich immer her, mit meinem Büchlein und meinem Stift, auf der Suche nach Exemplaren, die Vater noch nicht eingetragen hatte. Meine Zeichnungen waren nicht halb so gut, wie seine, aber ich wollte das Buch auf keinen Fall unvollendet lassen.
      Kurz vorm Rand des Wäldchens wurde ich von einer Stimme aufgehalten.
      ››Hansi.‹‹ Es war Reinhard Wacker, der ein paar Jahre älter war als ich. Er musste mir gefolgt sein.
      ››Was ist los?‹‹
      ››Ist das euer Kastenwagen, bei uns in der Straße?‹‹ Reinhard war der große Bruder vom kleinen Herrmann. Ich nickte.
      ››Mensch, wem gehört der denn?‹‹, fragte Reinhard.
      ››Meinem Onkel Alois‹‹, antwortete ich und drehte mich ungeduldig zum Wald um.
      ››Das ist doch der Bruder von deinem Vater, richtig?‹‹
      Ich nickte.
      ››Kommt der nicht aus Almweiher?‹‹
      Ich blickte ihn verwirrt an. ››Da- da bin ich mir nicht sicher …‹‹
      ››Doch, mein Opa meint, der ist aus Almweiher. Wieso ist der denn bei euch?‹‹
      Seine Fragerei fing an, mir auf die Nerven zu gehen. Was interessierte es denn den, wozu mein Onkel im Ort war?
      ››Er will mich und meine Schwester mitnehmen‹‹, sagte ich knapp. ››Du, ich muss dann- ‹‹
      ››Hat er noch Platz?‹‹
      ››Platz?‹‹
      ››Im Auto, mein ich‹‹, sagte er und warf einen Blick über die Schulter, zur Kirche. Dort auf der Wiese rannte der kleine Herrmann umher und rupfte Grasbüschel aus.
      Meine Hände kneteten meine Oberschenkel und ich kaute meine Unterlippe, während ich nach einer Antwort suchte. Wieso dachte der denn, ich könnte entscheiden, wer bei uns mitfährt und wer nicht? Der Wagen gehörte doch schließlich Onkel Alois und nicht mir. Und ich hatte im Moment wenig Lust, ihn um irgendetwas zu bitten.
      ››Was wollt ihr denn in Almweiher?‹‹, fragte ich schließlich.
      ››Gar nichts. Opa will uns nur von der Front weghaben. Ich find es ja selber blöd. Von mir aus können die Franzosen gern kommen, aber wegen dem Herrmann macht Opa sich Sorgen. Mein Opa sagt, die Franzosen haben Neger, die für sie kämpfen. Franzosen, meint er, haben Anstand, aber die Neger machen vor den kleinen Buben nicht halt. Kannst du deinen Onkel nicht mal fragen, Hansi? Er müsst uns nur bis Weitzheim mitnehmen, da wohnt eine Tante von uns. Ist ganz in der Nähe. Wegen mir müssten wir ja nicht gehen, aber der Herrmann … ‹‹
      ››Ich frag mal‹‹, unterbrach ich ihn und bereute es sofort. Leider brachte auch das ihn nicht zum Schweigen und er redete weiter darüber, wie entschlossen er doch wäre, im Dorf zu warten, bis die Neger kämen, um sie zu bekämpfen, aber der Herrmann, der Herrmann … So ging das weiter, bis die schrille Hexenstimme der Mesnerin zu uns rüberhallte: ››He, habt ihr Burschen am frühen Morgen nichts zu treiben? Gehört der zu euch?‹‹ Sie hielt den kleinen Herrmann am Kragen gepackt. Auf ihrem Sonntagskleid prangten zwei kleine braune Handabdrücke.
      Das sah nach Orgelputzen aus.
      100% Konsequent!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Unor ()

    • Na da bin ich mal gespannt, was der gute Onkel Alois dazu sagt, noch zwei weitere Kinder mitzunehmen :D
      So wie ich ihn einschätze, nimmt er sie mit Freude mit, nachdem er sie zu Grunzl in den Kopchtopf ( ;( ) geworfen hat :rofl:
      Bisschen mehr Vorräte schaden in den kargen Kriegsjahren ja nicht :D

      Mal sehen, was die Alte aus der Kirche jetzt will xD Der nächste Part scheint ja langweilig zu werden, wenn sie nur Orgel putzen müssen :rofl:
      Ich lass mich überraschen, wenn du die Unoritis überwunden hast :D

      LG Chaos

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      - Chaos Knight

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    • Lieber @Unor
      also ich finde es unheimlich gut geschrieben. Allein die ersten Sätze in diesem Abschnitt. Super!
      Ich hab ja noch keine Ahnung, wohin das alles führen wird, aber wenn du so weiter machst...

      bachmannpreis.orf.at
      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz
    • Na toll.
      Da hat er es fast geschafft und kriegt ne Kassette ins Ohr gedrückt und zu allem Überfluss dann auch noch zum Orgelputzen verdonnert :(

      Sensenbach schrieb:

      also ich finde es unheimlich gut geschrieben.
      Da kann ich mich nur anschließen.
      Du schreibst klasse.
      Es liest sich wirklich wie von einem Jungen. Deine Sätze sind einfach gehalten und die Formulierungen nichts so "hochtrabend". Es passt super in die Perspektive, aus der du erzählst :D

      Ich bin auch gespannt, was du mit der Geschichte vor hast :)
      Dreck auf Toast!
    • Habe jetzt auch mal alles in einem Zug gelesen.
      Ich glaube, ich habe es schon mal in einer Kurzgeschichte von dir gesagt, aber ich finde, dass du es sehr gut verstehst, eine unterschwellig lethargische Athmosphäre zu erzeugen. Die Welt deiner Protagonisten ist (auf positive Weise) trist, ohne dabei aber aufdringlich oder aufgesetzt zu wirken.

      Unor schrieb:

      Er war 1940 mit achtzehn Jahren eingezogen worden.
      Ich fände wirklich "1940 war er" etwas schöner, auch wenn die Zahl am Anfang etwas komisch aussieht.

      Unor schrieb:

      Er bekam seinen alten Platz am Kopfende des Esstisches, wo vor ihm Vater gesessen hatte. Er bekam den besten Teil des Hasen – den Kopf - und ein Glas von dem Wein, den Mutter vor Monaten schon für eben diesen Anlass aufgetrieben hatte. Es war das erste Festessen seit Jahren und ich schlug kräftig zu, ohne den Gesprächen am Tisch Aufmerksamkeit zu schenken. Es waren hauptsächlich Mutter und Monika, die redeten.

      Unor schrieb:

      Sie bezog sein Bett regelmäßig. Sie stand mittags am Fenster und schaute zur Straße hinaus, als käme er gleich um die Ecke geschlendert, das fröhliche Grinsen eines Heimkehrenden auf den Lippen und einen Schlafsack über die Schulter geschwungen. Ich sagte nichts. Sie wollte die Wahrheit nicht hören, also würde sie sie nicht hören.
      Ich weiß nicht, ob du bewusst immer Blöcke schreibst, in denen du mit einem Personalpronomen beginnst. So, wie du es hier benutzt, kann es auch ein bewusstes Stilmittel sein. Ich fände es auch ganz ehrlich nicht schlimm, wenn die beiden ersten Sätze in diesen Blöcken mit demselben Personalpronomen beginnen, aber weiter wirkt es dann monoton.

      Unor schrieb:

      Die Arme vor dem Gesicht verschränkt, die Beine angezogen um meinen Bauch und meine Hoden zu schützen,
      Das mit den Hoden ist ein bisschen weird und reißt mich persönlich doch sehr aus dieser emotional echt schlimmen Situation. Ich weiß wieder nicht, ob das gewollt ist.

      Hau auf jeden Fall weiter in die Tasten, die Thematik steht dir.
      Phyrene lag am Rande eines Hügels, inmitten des Waldes, als versuche es,sich zwischen den Stämmen zu verstecken, unsichtbar zu werden in einer Welt, inder das Unauffällige überlebte. Ein Palisadenwall umgab die Stadt und die Höferingsum, schien die letzten Spuren der Menschlichkeit einzufassen, als könntesie durch die kleinste Lücke entströmen und in der Unbarmherzigkeit der Zonevergehen, verklingen wie der letzte Ton eines Liedes.
      Das Lied der Stille
    • Unor schrieb:

      – meistens Helga, die Mathematik hasste – und fragte: ››Herr Lehrer, haben Sie denn im Krieg auch rechnen müssen?‹‹ oder sowas in der Art und dann war der alte Arens nicht zu bremsen.
      Man eh, wenn das bei uns an der Schule auch so klappen würde ... :whistling:

      Unor schrieb:

      Pfarrer Hettich hatte eine Angewohnheit, Jungen, die ››nichts zu tun hatten‹‹ mit in die Kirche zu schleppen,
      ... jaja ... da müssen sie ihm dann mal kräftig das Rohr putzen. Das bei der Orgel natürlich. Was hast du denn jetzt gedacht? Mensch Unor du Schwein!

      Unor schrieb:

      Meine Hände kneteten meine Oberschenkel und ich leckte mir die Lippen, während ich nach einer Antwort suchte.
      Vielleicht bin ich da jetzt pingelig, aber irgendwie passt es für mich nicht ganz so ins Bild, wenn sich Hans in der Situation über die Lippen leckt. :hmm: Das mit dem Oberschenkel ist gut und drückt wohl Nervosität aus, aber beim sich über die Lippe lecken muss ich immer an einen schmierige Erwachsenen denken. Er könnte sich als Alternative auch ein wenig an der Unterlippe rumknabbern oder so.
      Allerdings ist das hier jetzt wirklich nur eine recht banale Kleinigkeit, denn der Rest ist sauber wie immer :)

      Sonst muss ich @Myrtana222 echt zustimmen, die unterschwellige, triste Stimmung gelingt dir ausgezeichnet, sodass der kleine Junge der im Krieg aufwächst sehr gut rüberkommt.
      "Vem har trampat mina svampar ner?!"