Liebe kann grausam sein

    • [Kurzgeschichte]

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    • Liebe kann grausam sein

      momentan hab ich's irgendwie mit Kurzgeschichten. Diesmal entferne ich mich allerdings vom Fantasy-Genre und schreibe mal etwas eher persönliches. Es ist nicht so, als ob mir das wirklich passiert ist, ich würde es eher als Traum einstufen

      Liebe kann Grausam sein

      Wir waren zu fünft unterwegs um noch etwas zu trinken. Doch es ist nicht wichtig wer alles mit war. Wichtig waren nur Mel, ich und jemand der nicht mit uns, sondern mit einer anderen Gruppe von Leuten unterwegs war.
      Wir waren schon ein paar stunden hier und vergnügten uns prächtig, ich unterhielt mich mit meinem ehemaligen Klassenkameraden, als mir unerwartet jemand auf die Schulter tippte. Als ich mich umdrehte stand da Mel, die Frau für die ich schon seit einiger Zeit mehr empfand als nur Freundschaft. Sie war etwas kleiner als ich, doch das nur nebenbei.
      Da es ziemlich laut in der Bar war in der wir uns befanden, deutete sie mir ich solle mit meinem Kopf näher zu ihr kommen. Ich vermutete sie wollte mich was fragen, doch ich irrte mich.
      Als ich nahe genug war, traute ich meinen Sinnen nicht mehr.


      Sie küsste mich. Ich hätte es nicht geglaubt, hätte mir das jemand eine Stunde früher gesagt. Doch es war wahr.
      Die Frau bei deren Anblick mein Herz Luftsprünge machte, küsste mich, und ich küsste sie zurück.
      Allerdings wurde ich das Gefühl nicht los etwas wichtiges vergessen zu haben, doch es war mir ohnehin egal.
      Danach unterhielten wir uns, küssten uns immer wieder und hielten uns in den Armen.

      Hätte ich dieses eine mal doch auf meinen Kopf gehört, wie ich es sonst auch immer machte, dann wäre alles ganz anders gewesen, zwar wäre ich dann nicht glücklich, doch ich wäre lieber alleine unglücklich, als das ihr etwas zustößt.

      Zum zweiten mal an diesem Abend klopfte mir jemand auf die Schulter, doch als ich mich umdrehte, wusste ich wieder was ich zuvor vergessen hatte. Mel hatte einen Freund und die Faust dieses Freundes kam gerade auf mich zu. Da ich nicht sonderlich viel getrunken hatte – wenn ich weiter weg von zuhause trinke, halte ich mich aus Prinzip zurück – konnte ich seinem Schlag gerade noch ausweichen. Ich hätte eigentlich froh darüber sein müssen das er mich verfehlte, denn hätte er mich getroffen, wäre ich ohne zweifel bewusstlos gewesen. Doch froh konnte ich beim besten Willen nicht sein als hinter mir ein Glas zu Boden fiel. Der Schlag der mich verfehlte, fand sein Ziel in Mels Gesicht, welche sich hinter mir befand. Nach dem aufschlagen des Glases kam ein weiterer dumpfer Aufschlag - sie lag am Boden und bewegte sich nicht mehr.

      Ich ging sofort auf die Knie und überprüfte ihre Atmung. Sie war noch da. "Gott sei Dank", dachte ich.
      Ich hob sie vorsichtig vom Boden und ging in Richtung der nächsten Bank, um sie dort vorsichtig abzulegen.
      Noch während ich sie dorthin trug, sagte ich zum einzigen Nüchternen in unserer Runde – er war bereits zuvor als Autofahrer eingeteilt worden – er solle sein Auto holen.
      Dann sah ich Mels Freund mit verachtenden Blick an, wie er nur dastand und keine Anstalten machte sich zu bewegen.
      "Such nicht so bescheuert und hol Eis!", fauchte ich ihn an. So laut wie ich schrie, hörte er es sogar bei der lauten Musik, zuckte zusammen und machte was ich verlangte.
      Währenddessen hatte ich Mel bereits auf die Bank gelegt und legte meine Hand vorsichtig mittig auf ihren Torso um zu spüren ob er sich noch auf und ab bewegte und damit ihre Atmung noch da war. Als ihr Freund mit dem Eis kam, legte ich es ihr an die Stelle an der seine Faust auf ihr Gesicht traf.
      "Was stehst du noch so blöd rum?", keifte ich ihn an als ich sah das er keine Anstalten machte sich zu bewegen.
      "Ich will helfen."
      Es ging mit mir durch. Ich stand auf schnappte ihn am Kragen und starrte ihn mit aufgerissenen Augen direkt in seine.
      "Denkst du nicht, du hast heute schon genug geholfen?!"
      Ich stoßte ihn von mir weg und ging zu Mel zurück.
      Da ich davon ausging, dass das Auto bereits vor der Tür steht, nahm ich sie wieder in meine Arme und trug sie nach draußen. Sie war immer noch bewusstlos und das machte mir sorgen.
      Ihr Freund blieb zurück und ich sah ihn an diesem Abend auch nicht mehr. Beim Auto angekommen platzierte ich sie vorsichtig auf der Rückbank und setzte mich dann selbst zu ihr, ihren Kopf auf meinen Schoss liegend, hielt ich sie vorsichtig fest.
      Wir fuhren los und auf halber Strecke zu ihr nach Hause wachte sie kurz auf, murmelte etwas und schlief dann wieder ein. Wir konnte nicht in eine Krankenhaus fahren, sie war noch keine 18 Jahre alt und hatte zudem zuviel getrunken, waren wir ins Krankenhaus gefahren – welches zudem auch noch über eine Stunde entfernt war – hätten wir unweigerlich Probleme bekommen.
      Also fuhren wir zu ihr nach hause während ich mich weiter auf der Rückbank um sie kümmerte.
      In der Hoffnung sie würde es mir erziehen, kramte ich in ihrer Tasche nach ihrem Handy um ihrem Vater anzurufen, damit er uns die Tür aufsperrte. Ich sagte im jedoch nur dass wir zurückkommen würden, nicht was passiert ist.

      Bei ihrem Haus angekommen trug ich sie zur Tür, an der uns ihr Vater schon erwartete. Er blieb bei ihrem Anblick ruhig und als ich vor ihm stand, entfloh mir nur ein leises "Entschuldigung". Ich wusste nicht was ich ansonsten sagen sollte. Er sagte nichts und führte mich in ihr Zimmer, wo ich sie behutsam auf ihrem Bett platzierte.
      Ich blieb bei ihr und nach einigen Minuten stand ihr Vater in der Tür und sah sorgenvoll in ihre Richtung, dann in meine und ich wusste ich solle ihn begleiten. Gemeinsam gingen wir in die Küche, wo bereits mein Freund, der uns gefahren hatte saß. Ich begann ihrem Vater alles zu erzählen. Von dem Kuss, über unsere Unterhaltung, bis hin zu dem Schlag und der heimfahrt. Dann blickte er kurz zu unserem Chauffeur, welcher mit einem nicken die Gesichte bestätigte und sagte:
      "Ihr könnt jetzt gehen."
      "Ich würde gerne noch bleiben bis sie aufwacht, wenn ich darf", erwiderte ich ihm und nach einem kurzen schiefen Blick nickte er bestätigend.
      Mein Freund fuhr nach hause und ich setzte mich an ihr Bett und wachte über sie. Die ganze Nacht blieb ich an ihrer Seite und ließ sie nicht eine Sekunde aus den Augen. Ich streichelte ihr mit meiner Hand über ihre Wange unterhalb der Wunde und über ihren Kopf. Als ich damit begann, formte sich ihr bisher emotionsloser Ausdruck im Gesicht langsam zu dem warmen Lächeln, welches ich von ihr kannte.
      Ich würde sie nie wieder alleine lassen, dass wusste ich. Auch wenn sie mich nicht lieben sollte und der Kuss nur eine Folge des Alkohols war, so würde ich von nun an für immer über sie wachen und an ihrere Seite seien wenn sie mich brauchen sollte.



      Wie gesagt schreibe ich dieses Mal von meinen eigenen Gefühlen. Es ist zwar nichts wirklich geschehen, aber die Gefühle, welche der Protagonist der Hauptcharakterin gegenüber empfindet sind meinen Realen nachempfunden.

      Deshalb ist das ganze vielleicht auch für manche etwas Verwirrend geschrieben.
      Im Grunde will ich damit (und auch mit meinen derzeitigen anderen Kurzgeschichten) mein können in romantischen Szenen austesten.
      Darum bin ich auch gerne für Feedback offen
      Nur Verrückte Hier
      Komm Einhorn wir gehen

      :jennagorn:
      Liebe kann Grausam sein (non Fantasy)
      Die Drachen von Karint(High Fantasy)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Schaffe von Drag ()

    • Schaffe von Drag schrieb:

      Im Grunde will ich damit (und auch mit meinen derzeitigen anderen Kurzgeschichten) mein können in romantischen Szenen austesten.
      Darum bin ich auch gerne für Feedback offen
      Ich glaube ich habe von dir bisher noch nicht gelesen, also dachte ich, ich gucke mal rein. Ich habe einige Anmerkungen. (Details im Spoiler)
      Eins vorweg, ich bin recht ehrlich und direkt, aber du willst ja offenes Feedback.

      Spoiler anzeigen

      Schaffe von Drag schrieb:

      Wir waren zu fünft unterwegs um noch etwas zu trinken. Doch es ist nicht wichtig wer alles mit war. Wichtig waren nur Mel, ich und jemand der nicht mit uns, sondern mit einer anderen Gruppe von Leuten unterwegs war.
      Der Satz ist so verwirrend, dass ich zuerst dachte, dass Mel bei ihm in der Clique ist. War ja wohl aber falsch, wie sich später herausstellt.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Wir waren schon ein paar stunden hier und vergnügten uns prächtig, ich unterhielt mich mit meinem ehemaligen Klassenkameraden, als mir unerwartet jemand auf die Schulter tippte.
      groß

      Schaffe von Drag schrieb:

      Als ich mich umdrehte stand da Mel, die Frau für die ich schon seit einiger Zeit mehr empfand als nur Freundschaft. Sie war etwas kleiner als ich, doch das nur nebenbei.
      Ja nur nebenbei, denn leider weiß ich gar nicht, warum er jetzt was für sie empfindet. Seine Gefühle werden nicht beschrieben nur angedeutet. Wie Mel aussieht weiß ich auch nicht.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Sie küsste mich. Ich hätte es nicht geglaubt, hätte mir das jemand eine Stunde früher gesagt. Doch es war wahr.
      Wow dat escalated quickly... Viel zu schnell wenn du mich fragst. Es fehlt total der Spannungsaufbau, der zu diesem Kuss führt. Er hat mich völlig aus der Szene gerissen.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Die Frau bei deren Anblick mein Herz Luftsprünge machte, küsste mich, und ich küsste sie zurück.
      Allerdings wurde ich das Gefühl nicht los etwas wichtiges vergessen zu haben, doch es war mir ohnehin egal.
      Danach unterhielten wir uns, küssten uns immer wieder und hielten uns in den Armen.
      - and lived happily ever after. Nope.
      Die ganze Szene um den Kuss kommt wie ein Knall, dann wird in einem Satz erwähnt, wie toll er das findet und mit dem letzten Satz nimmst du dem ganzen den Glanz. Weil plötzlich ist es normal. Sie reden, küssen und kuscheln. Weil ist ab jetzt so.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Der Schlag der mich verfehlte, fand sein Ziel in Mels Gesicht, welche sich hinter mir befand. Nach dem aufschlagen des Glases kam ein weiterer dumpfer Aufschlag - sie lag am Boden und bewegte sich nicht mehr.
      Okay..^^ Von mir aus trifft er halt die Frau, wobei ich versucht habe mir das bildlich vorzustellen und dabei gescheitert bin. Kann aber an mir liegen^^

      Schaffe von Drag schrieb:

      Ich ging sofort auf die Knie und überprüfte ihre Atmung. Sie war noch da. "Gott sei Dank", dachte ich.
      Ja, wegen einem Schlag ins Gesicht wird se nicht gleich tot umfallen, glaube ich.

      Schaffe von Drag schrieb:

      "Such nicht so bescheuert und hol Eis!", fauchte ich ihn an.
      Ist das ein Tippfehler? Meinst du Guck?

      Schaffe von Drag schrieb:

      Währenddessen hatte ich Mel bereits auf die Bank gelegt und legte meine Hand vorsichtig mittig auf ihren Torso um zu spüren ob er sich noch auf und ab bewegte und damit ihre Atmung noch da war
      Du hast vorher bereits überprüft ob sie noch atmet.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Als ihr Freund mit dem Eis kam, legte ich es ihr an die Stelle an der seine Faust auf ihr Gesicht traf.
      Das liest sich so, als würde er erneut zuschlagen^^
      Wie wäre es mit. "auf die geschwollene Stelle" wobei ich das Wort Stelle hier irgendwie auch unglücklich find.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Ich stoßte ihn von mir weg und ging zu Mel zurück.
      stieß

      Schaffe von Drag schrieb:

      Da ich davon ausging, dass das Auto bereits vor der Tür steht, nahm ich sie wieder in meine Arme und trug sie nach draußen. Sie war immer noch bewusstlos und das machte mir sorgen.
      stand - du schreibst Vergangenheit

      Schaffe von Drag schrieb:

      Wir konnte nicht in eine Krankenhaus fahren, sie war noch keine 18 Jahre alt und hatte zudem zuviel getrunken, waren wir ins Krankenhaus gefahren – welches zudem auch noch über eine Stunde entfernt war – hätten wir unweigerlich Probleme bekommen.
      Nein? Also ok, er hat getrunken. Aber er hat sogar 2x geglaubt, dass die gute dahingeschieden ist. Ich gehe an dieser Stelle mal von einer Gehirnerschütterung aus, aber egal. Auf jeden Fall setzt er hier interessante Prioritäten. Lieber darf keiner Wissen, dass sie getrunken haben, anstatt sie untersuchen zu lassen. Sorry die Logik krieg ich nicht geschluckt.

      Schaffe von Drag schrieb:

      In der Hoffnung sie würde es mir erziehen, kramte ich in ihrer Tasche nach ihrem Handy um ihrem Vater anzurufen, damit er uns die Tür aufsperrte. Ich sagte im jedoch nur dass wir zurückkommen würden, nicht was passiert ist.
      Haben sie keine Klingel, dass er den Vater vorher anrufen muss? Auch frage ich mich, warum er dem Vater nicht alles erzählt, wenn er es ihm dann später doch erzählt?

      Schaffe von Drag schrieb:

      Er sagte nichts und führte mich in ihr Zimmer, wo ich sie behutsam auf ihrem Bett platzierte.
      Sie ist doch kein Blumentopf, den man auf einer Fensterbank platziert :) Wie wäre es mit "legte" ?

      Schaffe von Drag schrieb:

      Von dem Kuss, über unsere Unterhaltung, bis hin zu dem Schlag und der heimfahrt.
      groß

      Schaffe von Drag schrieb:

      Dann blickte er kurz zu unserem Chauffeur, welcher mit einem nicken die Gesichte bestätigte und sagte:
      Geschichte

      Schaffe von Drag schrieb:

      Auch wenn sie mich nicht lieben sollte und der Kuss nur eine Folge des Alkohols war, so würde ich von nun an für immer über sie wachen und an ihrere Seite seien wenn sie mich brauchen sollte.
      sein


      Ich habe nicht das Gefühl, dass du diesen Text noch einmal quer gelesen hast, bevor du ihn gepostet hast. Er ist voller Fehler, von denen viele hätten vermieden werden können. Ich habe irgendwann aufgehört die zu markieren, weil mir das zu viel wurde.

      Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich die Geschichte nicht mitgenommen hat. Für eine solche Situation fehlt der Spannungsbogen komplett. Ich habe keinen Bezug zu den Charakteren und damit war mir das als Leser auch alles ziemlich egal, was da passiert. Und das ist nicht gut.
      Gerade für den Anfang könnte er sie in der Menge entdecken und ihr verstohlene Blicke zu werfen. Sie beobachten. Dem Leser erklären, warum er so verliebt ist. Eben Vorspannung erzeugen. Auch ruhig zeigen, dass sie einen Freund hat - Deutet die Hürde an, die genommen werden muss und die sollte man vielleicht kreativer überspringen als "sie küssen sich plötzlich". Ihre Motivation ist für mich ein schwarzes Loch. Nur der Alkohol?
      Dann fehlen die Gefühle komplett, als sie zu Boden geht oder werden nur oberflächlich beschrieben. Da ist mehr drin.
      Die Story wirkt gehetzt und wird dabei nur von Logiklücken unterstützt.

      Sorry für meine ehrlichen Worte, aber ich glaube nicht, dass schönreden dir weiterhelfen würde. Ich würde dir empfehlen, den kompletten Ablauf der Szene neu aufzubauen und vor allem - Nimm dir mehr Zeit! Du springst zu sehr, was den Text unnötig hektisch macht.

      Lieben Gruß
      Rael

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Hey Prinzessin :queen:
      Ich gebe auch mal meinen Senf dazu ^^

      Ich muss Real vor allem in dem Punkt der Flüchtigkeitsfehler recht geben.
      Du springt in den Zeiten und einige Fehler sehen nach Autokorrektur aus XD
      Da solltest du dringend nochmal drüber gehen.

      Was Mels Motivation angeht wüsste ich auch gern, warum sie plötzlich auf die Idee kommt ihn zu küssen :hmm:
      Allerdings kann ich das damit verzeihen, dass du aus der Ich-Perspektive geschrieben hast und "du" die Gründe ihres Verhaltens in diesem Augenblick ebenso wenig kennst, wie wir.

      Spoiler anzeigen


      Prinzessin, darf ich mir diese Annahme erlauben?
      Wenn nicht, sag Bescheid und ich lösche den Spoiler :)

      Rael schrieb:

      Ihre Motivation ist für mich ein schwarzes Loch. Nur der Alkohol?
      Ich glaube das Problem liegt vor allem darin, dass das Mädel im RL mit ihrem Freund glücklich ist und du dir einfach wünschst, dass sie dich küssen würde. Dir fällt aber - weil sie ja eigentlich glücklich ist - kein Grund ein, warum sie das tun sollte, deswegen tut sie es in der Geschichte einfach?



      Was mich gestört ist das Verhalten des Vaters.
      Ich werde absolut nicht schlau aus ihm.
      Da kommt n fremder Typ mit seiner Tochter, die offensichtlich einen Schlag ins Gesicht bekommen hat und davon bewusstlos geworden ist.
      Das heißt der Schlag muss ihr mindestens die Nase gebrochen haben oder eine Gehirnerschütterung ausgelöst haben. Ganz zu schweigen davon, das sie ungedämpft auf dem Boden aufgeschlagen ist. Gehirnerschütterungen können innere Blutungen im Kopf zur Folge haben, die im schlimmsten Fall tödlich enden.
      Selbst wenn der Vater Nerven aus Stahl hat, hätte ich erwartet, dass ER mit seiner Tochter in Krankenhaus fährt.
      Schließlich ist nun ein erziehungsberechtigter dabei.
      Und ich muss sagen, wäre ich an der Stelle des Protas, wäre mir das alles mit dem Krankenhaus und dem Alkohol auch scheiß egal gewesen XD Die Kleine ist bewusstlos. Nie ein gutes Zeichen. Also scheiß auf die Konsequenzen, sie braucht Hilfe ...

      Das Ende finde ich allerdings gar nicht so übel.
      Er ist ihr hoffnungslos verfallen. Selbst, wenn sie ihn nicht lieben sollte, wird er in ihrer Nähe bleiben.
      heißt, er wird nie drüber wegkommen und keine Neue haben, aber immer für sie da sein.
      Klingt ziemlich grausam, aber die Fälle gibt es ja wirklich :/
      Da das deinen wahren Gefühlen entspricht, hoffe ich für dich, dass das Ganze für dich nicht so endet ... ^^°
      Ist ätzend an jemandem zu hängen, der einen nicht liebt ...

      Schaffe von Drag schrieb:

      Im Grunde will ich damit (und auch mit meinen derzeitigen anderen Kurzgeschichten) mein können in romantischen Szenen austesten.
      romantische Szene ist gut XD
      ich finde sie - abgesehen von dem Kuss - nicht wirklich romantisch.
      Klar, er ist der strahlende Held, der sie nach Hause bringt und auf sie aufpasst.
      Aber sie wird einfach bewusstlos geschlagen XD
      Also die Romantik hat hier eindeutig noch Spielraum :D
      Wie Rael schon vorgeschlagen hat (auch zu Lösung, der Motivation des Kusses): Verstohlene Blicke, durch den Raum. Sie kommt näher. Sie unterhalten sich kurz. Er spürt, dass da noch was kommt, kann es aber nicht einschätzen, bis sie es plötzlich tut.

      LG Miri :)
      Dreck auf Toast!
    • Ich danke mal für das Feedback.

      Den Anfang muss ich noch überarbeiten, da gabs ja ein missverständniss.
      Mel ist nämlich mit dem Prota und einer kleinen Gruppe unterwegs und ihr Freund mit einer anderen Gruppe.
      Der Grund wieso sie nicht mit der Gruppe des Freundes unterwegs ist, liegt daran, dass die Gruppe mit der sie und der Prota dort sind, eine Jugendgruppe sind, die örtlich verschiedene sachen, wie zB eigene veranstaltungen (Kirchfest) organisieren.

      Was deinen Spoiler angeht @Miri: Glaubst du? ;) :D

      Ich wollte mit der Geschichte mal was anderes probieren und vom Fantasy bereich abweichen.
      Aber ich bin noch am Ausarbeiten und die Geschichte ist auch noch nicht fertig, da kommt also noch was. Ich weiß nur noch nicht wann ^^
      Nur Verrückte Hier
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      :jennagorn:
      Liebe kann Grausam sein (non Fantasy)
      Die Drachen von Karint(High Fantasy)
    • Schaffe von Drag schrieb:

      Den Anfang muss ich noch überarbeiten, da gabs ja ein missverständniss.
      Mel ist nämlich mit dem Prota und einer kleinen Gruppe unterwegs und ihr Freund mit einer anderen Gruppe.
      Ja, das kam tatsächlich überhaupt nicht rüber. Also für mich nicht :(

      Schaffe von Drag schrieb:

      Aber ich bin noch am Ausarbeiten und die Geschichte ist auch noch nicht fertig, da kommt also noch was. Ich weiß nur noch nicht wann
      Das heißt, du führst das hier noch weiter? Für mich las es sich nach nem Ende, wenn ich ehrlich bin.
      Oder sehen wir jetzt nen den Freund in einem weiteren Eifersuchtszenario? ^^

      Frage nur, weil ich Themen, die ich weiter lese abboniere und das müsste ich dann hier tun, weil wenns weiter geht, würde ich schon gerne wissen wie :D

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
    • Hallo! :)
      ich hab mal deine non-Fantasy-Kurzgeschichte gelesen.
      Zu einigen Stellen im Text haben Rael und Miri ja schon was hinterlassen.
      Mir gefällt dein lockerer Stil. Ist alles gut vorstellbar.

      Was mir aber auffiel, ist, dass ich offenbar nicht der Einzige hier im Forum bin, der mit Leidenschaft Sätze aneinanderbastelt, die dann oft endlose ketten bilden, obwohl sie getrennt viel besser lesbar sind, denn oft enthalten sie so viele Informationen, dass es dem Leser schwerfällt, diese zu sortieren, zumal ... *lufthol*... ;)

      Nein, im Ernst: Manche Sätze würden mMn besser lesbar sein, wenn du sie trennst. Es geht dabei nichts verloren. Und der Leser kriegt keinen Knoten im Gehirn. ^^

      VG Tariq
      Spoiler anzeigen


      Da wie gesagt Rael und Miri zum Inhalt schon viel gesagt haben, hab ich mich jetzt mal auf die Rechtschreibfehler, Wortwiederholungen und unglücklichen Formulierungen gestürzt. Ich bin jetzt nicht mal bis zur Hälfte gekommen und hab schon 13 Zitate im Spoiler. Deshalb schieb ich diesen Kommi hier quasi dazwischen und wart erstmal, was du darauf sagst. Wenn du lieber nix mehr von meinen Korrekturvorschlägen willst, ist das auch okay.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Wir waren zu fünft unterwegs um noch etwas zu trinken. Doch es ist nicht wichtig Komma wer alles mit war.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Wir waren zu fünft unterwegs um noch etwas zu trinken. Doch es ist nicht wichtig wer alles mit war. Wichtig waren nur Mel, ich und jemand der nicht mit uns, sondern mit einer anderen Gruppe von Leuten unterwegs war.
      Wir waren schon ein
      Das scheint mir ein bisschen zu viel "war"

      Schaffe von Drag schrieb:

      Als ich mich umdrehte Komma stand da Mel,

      Schaffe von Drag schrieb:

      Da es ziemlich laut (war) in der Bar war Komma in der wir uns befanden, deutete sie mir Komma ich solle mit meinem Kopf näher zu ihr kommen.
      vielleicht eher "..., deutete sie mir an" oder "..., bedeutete sie mir"

      Schaffe von Drag schrieb:

      Ich vermutete Komma sie wollte mich was fragen, doch ich irrte mich.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Die Frau Komma bei deren Anblick mein Herz Luftsprünge machte,

      Schaffe von Drag schrieb:

      Hätte ich dieses eine mal Mal doch auf meinen Kopf gehört, wie ich es sonst auch immer machte, dann wäre alles ganz anders gewesen Punkt , Zwar wäre ich dann nicht glücklich , doch ich wäre lieber alleine unglücklich, als das ihr etwas zustößt.

      Schaffe von Drag schrieb:

      doch als ich mich umdrehte, wusste ich wieder Komma was ich zuvor vergessen hatte.

      Schaffe von Drag schrieb:

      wenn ich weiter weg von zuhause zu Hause trinke,

      Schaffe von Drag schrieb:

      Ich hätte eigentlich froh darüber sein müssen Komma das dass er mich verfehlte Punkt denn Denn hätte er mich getroffen, wäre ich ohne zweifel bewusstlos gewesen.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Doch froh konnte ich beim besten Willen nicht sein Komma als hinter mir ein Glas zu Boden fiel.
      vielleicht eher "..., denn hinter mir fiel ein Glas zu Boden."

      Schaffe von Drag schrieb:

      Nach dem aufschlagen Aufschlagen des Glases
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tariq ()

    • Heyho @ Schaffe von Drag,

      alsoo ich mag deine Geschichte sehr gerne. An manchen Stellen ist es zwar leicht verwirrend und leider gab es auch ein paar Rechtschreib- und Grammatikfehler aber ich finde deinen Stil richtig toll. Ich freue mich schon mehr von dir zu lesen. :3
      ___________________________________________________________________
      ~Life is too bitter, so coffee, at least, should be sweet.~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kanra ()

    • Neu

      Hallo^^
      Also du hast schon ziemlich viel harte Kritik bekommen und ich muss leider auch sagen dass da viele Fehler waren.
      Aber tatsächlich habe ich schon ziemlich häufig solche Geschichten Anfänge gelesen bei denen man erstmal gar nichts so richtig verstanden hat aber durch das weiter führen der Geschicht kamen die fehlenden Details.
      Ich finde die romantischen Gefühle von dir am Ende wirklich schön beschrieben.
      Also etwas langsamer, weniger Fehler.
      Ansonsten sehr süß :)