Die Reifeprüfung (Rework)

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    • Da braut sich was zusammen, darum wohl auch der Regen. :hmm: Denn laut den ungeschriebenen Gesetzen ist das Wetter ja immer synchron mit der Dramaturgie! D:
      Spoiler anzeigen

      Alopex Lagopus schrieb:

      Viele benutzten dazu eine bewährte Mischung aus Schubsen und Drängeln, während andere auf die fernöstlichen Kampftechniken des Pfad des spitzen Ellenbogen zurückgriffen, deren Grundlagen alle Stadtbewohner früher oder später intuitiv meisterten.
      Wenn es diese Kampftechnik nun wirklich in deiner Welt gäbe, dann wäre ich Himmel :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      Männer mit Bauchläden schoben sich durch die Mengen und baten mit einer Stimme, um die sie jedes Nebelhorn beneidet hätte, kleine Snacks und Leckereien feil.
      Ich habe kurz den Klang eines Nebelhorns gegooglet. Beeindruckend. :whistling: Diese Leute würde ich gerne mal singen hören ...

      Alopex Lagopus schrieb:

      Nieselregen setzte ein – echter, wohlgemerkt.
      :rofl: Kothumor - der subtile wohlgemerkt. Das das geht, hatte ich nicht gedacht, aber das gefällt mir :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      Sie zeigte auf einen Mann und eine Frau, die augenscheinlich nur mit einer weißen Gardine bekleidet durch die Straßen wanderten.
      :thumbup: Das Äquivalent zu den antiken Griechen läuft da also auch in der Natur rum, gut zu wissen

      Alopex Lagopus schrieb:

      Sie wirkte irgendwie ... belebt.
      Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Plötzlich macht sie sich von der Leine los und ist völlig aufgedreht xD

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Oh, schau mal, der da verkauft Zuckerstangen! Diese Naschereien gibt es nur an den Festtagen des Rennens. Wir müssen sie unbedingt probieren!“ Sie griff in ihre Taschen und wollte sich dem Mann nähern, als sie just innehielt. „Leider habe ich kein Geld dabei. Ich habe ja nicht mehr damit gerechnet überhaupt hier zu sein ...“
      Livian bemerkte den sehnsüchtigen Blick, dem sie den an Spießen klebenden Leckereien zuwarf und erinnerte sich an die zehn Guani in seiner Tasche. Diesen Moment musste sein Meister gemeint haben. Ohne weiter darüber nachzudenken, trat er an den Händler heran.
      „Ich hätte gern zwei von den Zuckerstangen.“
      :love: Die Stimmung zwischen den beiden ist gerade einfach schön. Was Livian wohl letztendlich erreichen soll? Ich habe das Gefühl, dass seine Handlung die Wichtigste sein könnte und dass mit der Lösung seiner Problemstellung auch die Geschichte zu ihrem Ende finden wird.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Nicht alle, die die Straßen durchquerten, verfolgten das Ziel, die besten Plätze zu ergattern, oder den umherströmenden Menschen so viel von ihren Waren wie möglich zu verkaufen. Nein, auch wenn es ein nationaler Feiertag war, schlichen einige zwielichtige Individuen mit mehr oder weniger finsteren Absichten durch die Gassen.
      Senf lächelte siegessicher. Wenn er den gesuchten Jungen irgendwo finden würde, dann garantiert am Tag des Rennens! Denn dieses Spektakel ließ sich so gut wie niemand entgehen. Dieser Auftrag war ein Kinderspiel, so einfach, dass er schon fast unter Senfs Berufsehre als erfahrener Killer stand. Doch diese ließ sich glücklicherweise, bei dem Gedanken an die voraussichtliche Bezahlung, für ein paar Stunden vergessen.
      Ja, das ist wirklich kurz. Hin und wieder mag ich solche Abschnitte aber sehr. :)

      Alopex Lagopus schrieb:

      Wie ein Prüfungsbeamter ließ Oberwachtmeister Piepenköhl den Blick über seine versammelten Männer schweifen, was bei den meisten tiefes Unbehagen auslöste.
      Hab vergessen, was ich hier anmerken wollte :hmm: Vielleicht hat es mir in dem Moment einfach nur gefallen

      Alopex Lagopus schrieb:

      Es gab zwei Dinge, die man in der Stadwache Schwalbenkacks vermeiden wollte: Erstens, den Verbrechern unbewaffnet und/oder in der Unterzahl gegenüberstehen und zweitens, von Wachtmeister Ichhabsgesehn-Piepenköhl gemustert zu werden
      In diesem Absatz finde ich die Worte alle einfach extrem gut gesetzt. Da gehört irgendwie alles an seinen Platz. :) Besonders der grün markierte Teil.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Wäre Papier empfindungsfähig, genauso müssten sich Verwaltungsdokumente fühlen, kurz bevor Piepenköhl ihnen den offiziellen Stempel in die untere Ecke rammte.
      Die Männer wimmerten.
      Hier das Gleiche :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Reißt euch zusammen“, fauchte Piepenköhl. „Dieses Jahr will ich sagen können: die Perfektion der Wache war tadellos, ichhabsgesehn! Dies ist die Eröffnungsfeier des Rennens, unser Tag!“
      "Die Perfektion war tadellos" ... was sagt das aus? Der Vorgang des Perfektwerdens von etwas war tadellos, also perfekt? Ich verstehe nicht, was Piepenköhl damit ausdrücken will, das wirkt irgendwie zirkulär.

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Das ist Demoralisierung der Truppen, ichhabsgehört!“, fauchte er und hob mahnend den Zeigefinger.
      Ich habe sofort einen gedrillten Klischee-Nazi vor Augen xD Nur dass Piepenköhl ja irgendwie gute Absichten hat. Alphonse Hutler aus der Wixxer? Ja, genau sowas hab ich vor Augen.

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Seit jeher ist es eine geachtete Tradition, dass die Wache mit einer feierlichen Parade die Rennstrecke vor Beginn des Rennens abmarschiert, als Gedenken an unseren großen Kotfürsten Dessen-Namen-Ich-Vergessen-Hab, der das erste Schlittenrennen als Triumph über den Sieg der einfallenden Barbaren einführte.
      Ich glaube, das Wort "Kotfürst" ist dann doch eine Kotschicht zu dick aufgetragen. xD Es soll ja absurd bis lächerlich sein, aber seinen ernsten Ton beibehalten und der geht mMn dadurch verloren.
      [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

      Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
      Himmelsjäger [Neufassung]
    • Oh, ein eher ernster Teil mit dem Elben D: Das gefällt mir, von der Seite sieht man ihn ja nicht unbedingt immer. Er wirkt durch seine Befindlichkeit durchaus berechenbar, das kommt zumindest gegen Ende mit dem Zwerg durch. Außerdem hat er wohl Rang und Namen. Da steckt wohl mehr hinter ihm? Diese Bewusstsein zu wecken, scheint wohl die Funktion dieses Teils zu sein. :hmm:
      Spoiler anzeigen

      Alopex Lagopus schrieb:

      Verhaltenes Gelächter erklang von den Adeligen, als sie die versammelten Wachmänner beobachten, die verzweifelt versuchten, den Stechschritt auf dem rutschigen Untergrund der Rennstrecke durchzuhalten.
      Darum also der alljährliche Protest. :rofl: Und Piepenköhl besteht trotzdem weiterhin darauf, na toll.

      Alopex Lagopus schrieb:

      So viel Armseligkeit auf einen Haufen vertrug sein schlichtes Gemüt nicht und er musste dringend seinen Magen beruhigen. Da konnte er noch eher den Prozessionen seines Volkes zur Wintersonnenwende lauschen, in denen sie Bäume besangen. Die waren wenigstens erhaben. Aber das ...!
      Immerhin schlägt er nicht wild um sich, sondern muss nur fast kotzen. :D Gegen den ganzen Kot sind wohl alle abgehärtet.

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Aah!“ Der Zwerg zog an den Hebeln und seine Konstruktion richtete sich wieder auf. „Ja, ich verstehe. Übrigens, ein schöner Gehstock ist das da in Ihrem Besitz. Ich hoffe, Ihrer Hüfte und den Gelenken geht es gut? Oder ist das nur allgemeiner Schnickschnack?“
      Vaunírs Augenlid zuckte erneut und er spürte, wie sich seine Hand um den silbernen Knauf seines Gehstocks verkrampfte.
      Ooooh! Ooooh! Vaunir scheint wohl mehr Eigenschaften zu haben, als nur seinen Erhabenheitsfimmel! Sorry, wenn das etwas sarkastisch klang, ich glaube meine Hauptkritikpunkt an Vaunir, der ja allein ein Liebling zu sein scheint außer mir, ist, dass er Anfangs wirklich eher eindimensional wirkt. Ich hoffe also auf mehr, was ihm Tiefe bringt. :) Was könnte das also mit dem Gehstock sein? :hmm:
      [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

      Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
      Himmelsjäger [Neufassung]
    • Ayeayeaye, kurz vor dem Start, alle auf Position, es geht bald los, OMG OMG OMG, das wird lit AF, meine Hipster und Hipserinnen!
      Puh. So. Livian ist entweder irre irritiert, weil er mit Menschen gar nicht gut kann (und dass es Felia ist, ist eher nebensächlich) oder er ist sowas wie verliebt oder denkt zumindest, dass er es sei. :hmm: Ach, die Pubertät. Ein Glück, bin ich da raus. xD
      Genauere Einblicke im Spoiler.
      Spoiler anzeigen

      Alopex Lagopus schrieb:

      Aber niemand hatte es zuvor geschafft, ihn derartig zu verunsichern.
      Nicht das erste Date, aber der erste Mensch, der sowas wie Interesse zeigt. Das kann einen echt verunsichern. :S An sowas erinnere ich mich noch gut.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Livian wusste immer, was er tat.
      Ausgehend von dem, was ich bisher von ihm gelesen habe, kann ich das aber nur verneinen. :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      Nervös biss er sich auf die Unterlippe. Sie schien glücklich zu sein. Das Befremdliche war jedoch, dass das irgendwie mit ihm zusammenhing. Allein wie sie ihn angesehen hatte ... Das bedrückende Gefühl in seiner Magengegend kehrte zurück. Es war definitiv unangenehm, aber ein Teil seines Körpers widersprach.
      Du genießt es!
      Entweder geht es in eine romantische Richtung oder es hat was einer ersten Freundschaft zu tun. Wäre für mich beides plausibel, wobei viele ja instinktiv zum romantischen Kram tendieren würden.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Er kniff die Augen zusammen, um den Gedanken zu vertreiben. Ihm gefiel das nicht. Die beiden Dinge schlossen einander aus, sie konnten nicht gleichzeitig wahr sein.
      Wenn man es schafft, zwei Dinge, die einander unbedingt ausschließen, gleichzeitig als wahr anzusehen, dann ist man ein gutes Parteimitglied! (Orwell, 1984, Zwiedenken und so.)

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Und der Widerspruch zwischen deiner Erwartung und der Realität führte zur Erheiterung?“, versuchte er Gewissheit zu bekommen.
      Und so definiert man das Wort Pointe. :D Felias Reaktion darauf ist auch schön.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Felia verzog kurz das Gesicht, dann lächelte sie jedoch. „In Ordnung“, antwortete sie. „Schließlich wollen wir das Rennen genießen und wenn du nicht gerne in der Menge stehst, dann müssen wir das auch nicht.“
      Aus irgendeinem Grund - keine Ahnung, vielleicht auch nur eine Laune von mir - finde ich diese drei Sätze so ... ja, so ... captain-obvious-mäßig. Weiß nicht. Wenn die bei mir stehen würden, würde ich daran irgendwas ändern wollen. :hmm:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Allerdings würde er damit seinem Ruf schaden und sich zukünftige Einkünfte durch die Lappen gehen lassen – sofern ihn der Elbenlord am Leben ließ und ihm zur Strafe nicht einen Kollegen auf die Fersen hetzte – das Geld und die Laune dazu traute er dem Spitzohr zu.
      Vaunir ist also ein Lord, das war im vorigen Teil wohl schon offensichtlich, ist mir wohl irgendwie durch die Lappen gegangen. :hmm:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Die Lippen des Auftragskillers verzogen sich zu einem gierigen Grinsen. Kein Zweifel. Er war es! Und nicht nur das, er besaß auch noch die Liebenswürdigkeit, sich in eine perfekte Schussposition zu begeben.
      Livian ist eben ein netter Kerl! :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      hochwertiges Essen aus garantiert geldbeutelschonendem Produktionsmethoden
      Das bezieht sich doch auf einen früheren Teil, richtig? :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      Mehr verlangte sein Mörderherz gar nicht.
      Ja, genau! Das wird doch nicht zu viel verlangt sein! ;(

      Alopex Lagopus schrieb:

      Mist! Er musste die Leiche des Jungen abliefern. Das bedeutete, er würde ihn nicht einfach und sicher aus dem Hinterhalt erschießen können, denn der Tod des Jungen würde einen sofortigen Aufruhr verursachen, in dem es ihm unmöglich wäre, den Körper zu bergen.
      Senf fluchte. Er hasste unerwartete Komplikationen während der Arbeit.
      Also, für einen Profi hätte er sich fast den Auftrag versaut. Unerwartet ist daran ja auch nichts, denn er wusste ja die Details. :hmm: Finde ich so nicht glücklich gelöst. Vielleicht war Senf so scharf (höhö!) darauf, den Auftrag abzuschließen, dass er kurz nicht nachgedacht hat und sich noch retten konnte? Aber dass er sowas wichtiges völlig vergisst, kann ich mir nicht vorstellen.
      [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

      Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
      Himmelsjäger [Neufassung]
    • Und es geht genauso bescheuert weiter :rofl: Ich mag deine Wortwahl - man wirft sich ständig weg vor lachen. Und auch wenn gar nicht so viel passiert ist in den letzten Teilen, hat man dadurch das Gefühl, es wird nie langweilig :D
      Vaunír die Pfeife vom Amt :rofl:
      Und die Szene mit den Piraten und dem Ponwon war auch super. Vermutlich wäre da jeder schreiend davon gerannt, bei dem Gesang. Und mir tut Argei nun schon fast ein wenig leid. Immerhin ist der Musiker Jim jetzt vom Schlitten gefallen, Argei muss da durch. Und man kann sich denken, wo das endet, wenn die da wie ein Flummi durch die Gassen klatschen. (Irgendwie habe ich da einen Flipperautomat im Kopf) :rofl:
      Und was den Attentäter angeht. Ich weiß gar nicht mehr, was eigt mit Senf passiert ist. Drücken wir die Daumen, dass er Livian nicht in die Finger bekommt. :hmm:

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen

      Der, der das Licht stahl
    • So, sorry, dass ich mich solange nicht gemeldet hatte. Ich hatte und war zu Besuch x)

      Danke @LadyK, @Tariq und @Kyelia für die Kommentare und dir @kalkwiese für das ausführliche Feedback. Da muss ich eben einmal drauf antworten!
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      kalkwiese schrieb:

      Vielleicht ist es Absicht, aber da fehlt das i. "Die Senioren"
      Ich hab es tatsächlich falsch geschrieben - Schande auf mein Haupt!

      kalkwiese schrieb:

      Hier frage ich mich, ob das in kursiv nicht besser wäre. Großbuchstaben machen etwas schnell ziemlich ausgeblasen Spricht er diese Stelle denn lauter aus als den Rest? Dann wäre es ja eine bewusste Provokation. Wenn es nur betont wird, kann es auch ehrliche Arroganz sein.
      Vielleicht wäre beides gut. Er betont es, aber gleichzeitig hebt er hier auch die Stimme und brüllt es durch den ganzen Raum.

      kalkwiese schrieb:

      Kothumor - der subtile wohlgemerkt. Das das geht, hatte ich nicht gedacht, aber das gefällt mir
      War nicht beabsichtigt x) Aber jetzt wo du es sagst, gefällt eher intuitiv gesetzte Satz ziemlich gut :)

      kalkwiese schrieb:

      Die Stimmung zwischen den beiden ist gerade einfach schön. Was Livian wohl letztendlich erreichen soll? Ich habe das Gefühl, dass seine Handlung die Wichtigste sein könnte und dass mit der Lösung seiner Problemstellung auch die Geschichte zu ihrem Ende finden wird.
      Eigentlich sollen die Lösungen der Handlungsstränge alle gleichzeitig einschlagen. Wie ich das mache, weiß ich nur noch nicht x)

      kalkwiese schrieb:

      "Die Perfektion war tadellos" ... was sagt das aus? Der Vorgang des Perfektwerdens von etwas war tadellos, also perfekt? Ich verstehe nicht, was Piepenköhl damit ausdrücken will, das wirkt irgendwie zirkulär.
      Das stimmt, das passt nicht ... ich glaube gerade, dass ich ein anderes Wort gesucht habe. Ich durchsuche gerade schon Woxikon, aber komme selbst damit nicht auf das Wort. Irgendein Fremdwort für Vorführung oder Leistung oder so, das auch mit P beginnt ... ich komme gerade echt nicht drauf. Und nein, Präsentation ist es nicht. Mein Kopf spuckt immer Perforation aus, aber wir sind hier nicht beim Schuh des Manitu X/

      kalkwiese schrieb:

      Ich habe sofort einen gedrillten Klischee-Nazi vor Augen xD Nur dass Piepenköhl ja irgendwie gute Absichten hat. Alphonse Hutler aus der Wixxer? Ja, genau sowas hab ich vor Augen.
      Piepenköhl sollte der etwas penible Polizist sein und kein Obernazi xD Aber jetzt wo du es sagst ... ja, das Bild passt irgendwo ^^''

      kalkwiese schrieb:

      Ich glaube, das Wort "Kotfürst" ist dann doch eine Kotschicht zu dick aufgetragen. xD Es soll ja absurd bis lächerlich sein, aber seinen ernsten Ton beibehalten und der geht mMn dadurch verloren.
      Hmm, das sollte eine Anspielung sein. Es gibt soetwas wie "Des Kurfürsten Reitermarsch" - den hab ich hier dezent umbenannt. Ich wusste nichts ähnlicheres aus "Kurfürst" zu machen, "Kotfürst" fiel mir als erstes ein ^^''
      An sich finde ich es nicht ganz so schlimm. Die Szene soll ja total lächerlich sein und wenn da so ein bitterernster Polizist solche Dinge raushaut, ist das für mich Situationskomik. Ich denke nochmal drüber nach, danke für den Hinweis :)

      kalkwiese schrieb:

      Ooooh! Ooooh! Vaunir scheint wohl mehr Eigenschaften zu haben, als nur seinen Erhabenheitsfimmel! Sorry, wenn das etwas sarkastisch klang, ich glaube meine Hauptkritikpunkt an Vaunir, der ja allein ein Liebling zu sein scheint außer mir, ist, dass er Anfangs wirklich eher eindimensional wirkt. Ich hoffe also auf mehr, was ihm Tiefe bringt. Was könnte das also mit dem Gehstock sein?
      Ich stimme dir an deiner Kritik an Vaunír auch zu. Es stimmt, der Charakter hat bisher nur den "Erhabenheits-spleen" da muss mehr ran. Ich hoffe, ich bekomme das noch hin. Das sollte eigentlich noch kein "Pimpup-Versuch" sein, aber dein Kommentar bringt mich auf eine Idee :danke: Trotzdem muss ich die Erhabenheitskarte noch ein paarmal spielen - es ist einfach zu verführerisch ^^''

      kalkwiese schrieb:

      Ausgehend von dem, was ich bisher von ihm gelesen habe, kann ich das aber nur verneinen.
      Naja, das Pergament weiß immer, was zu tun ist - deswegen weiß es Livian. Nur jetzt nicht x) Das verwirrt ihn.

      kalkwiese schrieb:

      Vaunir ist also ein Lord, das war im vorigen Teil wohl schon offensichtlich, ist mir wohl irgendwie durch die Lappen gegangen.
      Niemand hat ihn bisher auch so genannt, weil es niemand weiß. Der Zwerg und die anderen Adeligen wissen das.

      kalkwiese schrieb:

      Das bezieht sich doch auf einen früheren Teil, richtig?
      Da hat jemand aufgepasst :D

      kalkwiese schrieb:

      Also, für einen Profi hätte er sich fast den Auftrag versaut. Unerwartet ist daran ja auch nichts, denn er wusste ja die Details. Finde ich so nicht glücklich gelöst. Vielleicht war Senf so scharf (höhö!) darauf, den Auftrag abzuschließen, dass er kurz nicht nachgedacht hat und sich noch retten konnte? Aber dass er sowas wichtiges völlig vergisst, kann ich mir nicht vorstellen.
      Er hat in diesem Augenblick eine schöne Gelegenheit gesehen, da musste er sich einfach drüber freuen. Er ist ein Profi, weil er sich im letzten Augenblick immer noch an die Details erinnert ;)

      Kyelia schrieb:

      Und es geht genauso bescheuert weiter Ich mag deine Wortwahl - man wirft sich ständig weg vor lachen. Und auch wenn gar nicht so viel passiert ist in den letzten Teilen, hat man dadurch das Gefühl, es wird nie langweilig
      Das ist die Hauptsache :D Ich geb zu, jetzt beim Start des Rennens sind ein paar Teile vermutlich Filler, aber solange sie witzig sind, finde ich ihre Existenz in der Geschichte legitim :) Ich hoffe, es bleibt unterhaltsam.


      Undeutlich hörte Argei die Menge aufschreien, als sein Schlitten auf die Wand eines Hauses prallte und er hart gegen den hölzernen Rahmen geschleudert wurde. Der Ponwon rutschte, fand wieder Halt und sauste weiter durch die weißen Straßen. Argei sah gerade noch die Kurve kommen.
      Erneut rummste es und erschrockene „Oohs“, begeisterte „Aahs“ oder mitfühlende „Uuhs“, kamen aus der Menge. Vereinzelt auch ein paar „Iihs“, als die Kufen die oberste Schicht der Rennstrecke aufwirbelten.
      „Ihr minderwärtiges Pack!“, rief Argei. „Ihr diskriminiert das „E“. Ich hasse Diskrimination! Merkt euch d...“ Er konnte den Satz nicht vollenden, da er schmerzhaft mit der Schulter gegen den Schlittenrahmen stieß. Dem ersten Maat der Breiten Berta dröhnte der Schädel, dabei war er nüchtern wie ein Stock. Wenn das so weiterging, würde sein Körper am Ende ein einziger blauer Fleck sein. Wie viele Runden sollte er doch gleich fahren?
      Rumms!
      Argei stöhnte. Was hatte der Käpt´n sich eigentlich dabei gedacht? Sie waren Piraten und keine Landratten! Sie gehörten nach draußen, aufs Meer! Er musste dringend dieses Vieh unter Kontrolle bringen, sonst ...
      Rumms!
      Argei knurrte. Das Maß war voll.
      „Du verlaustes ...“
      Rumms!
      „... widerwärtig und dreckiges ...“
      Rumms!
      „... behaartes ...“
      Rumms!
      „Verf...“
      Rumms!
      „Verflixt noch eins, lass mich endlich ausfluchen!“


      ***

      Aufgeregt biss Felia auf die Zuckerstange und spürte die Süße ihren Mund ausfüllen. Der Schlitten mit dem Riesenponwon hatte sie voll in den Bann gezogen und ihren Blick von Lyell gelenkt. Noch nie zuvor hatte sie einen so großen Ponwon gesehen. Selbst ohne Fernglas stach er deutlich auf der Rennbahn hervor.
      „Er holt auf“, sagte Livian, der neben ihr saß und konzentriert durch das Fernglas schaute.
      „Ja“, stimmte Felia beunruhigt zu. Wenn der Ponwon die Geschwindigkeit beibehielt, könnte er noch vor Abschluss der ersten Runde seinen Rückstand wett machen. „Wie schnell er ist. Dabei ist er so ... fett.“
      „Das ist hauptsächlich Fell“, berichtigte Livian sie. „Aber der Schlitten könnte noch schneller sein. Wieso hat er ein zweites, verkehrtherum angebrachtes Paar Kufen?“
      „Zeig mal her!“ Felia nahm ihm das Fernglas ab. Es war tatsächlich wie Livian sagte. „Nun ... vielleicht ist es ein Ersatzpaar.“
      Livian schüttelte den Kopf. „Nein“, murmelte er. „Das ist absurd.“
      Felia errötete. „Vielleicht soll es auch einfach nur gut aussehen.“
      Ihr Freund ließ das Fernglas sinken und sah sie misstrauisch an.
      „Was?“, fragte sie. „Mädchen machen das auch, um die Aufmerksamkeit der Jungs zu gewinnen. Wieso Schlitten nicht auch? Ich meine, er hat bereits allen mit seinem Zugtier die Show gestohlen. Es ist groß und flauschig und anmutig und ... und natürlich sind Lyells Huskys viel süßer“, erwischte sie sich dabei, wie sie mit dem Konkurrenten ihres Mechanikerfreundes sympathisierte.
      Livian legte den Kopf schief. „Aber Flausch und Anmut gewinnt das Rennen nicht!“
      „Vielleicht geht es dem Fahrer nicht um den Sieg.“
      Livians Gesichtsausdruck zeigte ihr deutlich, dass er sich mit diesem Gedanken schwer tat. Sie kam seiner Frage zuvor.
      „Schau mal“, erklärte sie. „Dieser Fahrer ist unbekannt, keiner weiß seinen Namen. Mit diesem Auftritt sticht er hervor. Der Ponwon, der merkwürdige Schlitten, der Fehlstart, die enorme Geschwindigkeit ... wenn er so weitermacht wird am Ende niemand über den Sieger reden, es sei denn, er selbst gewinnt das Rennen. Er erlangt schlagartig Ruhm und Bewunderer! Er wird in aller Munde sein. Und sie werden ihn feiern, sie werden ...“ Felia räusperte sich, als ihr der stärker als jeder Bienenstock schwärmende Ton in ihrer Stimme auffiel. „Es muss toll sein“, schloss sie und richtete den Blick wieder auf die Fahrer, die inzwischen, die engen Straßen der Innenstadt verlassen hatten und nun auf den direkt in den Berg gehauenen Pfad hintereinander her jagten, der um die halbe Stadt herumführte.
      Neben ihr verlagerte Livian leicht das Gewicht seines Körpers. „Aber es hat keinen Sinn“, hielt er fest. „Nur der Gewinner bekommt die fünftausend Guani.“
      Felia antwortete nicht. Das, was sich gerade auf der Rennstrecke anbahnte, zerrte viel mehr an ihrer Aufmerksamkeit als Livian die Bedeutung von Ruhm zu erklären.
      „Du ... ich ahne, wozu der das zweite Paar Kufen braucht.“


      ***

      Vaunír kochte vor Wut. Noch nie war er von einem Zwerg so vorgeführt worden. Zum Glück achteten die versammelten Gäste nicht mehr auf ihn. Viel zu sehr schlug sie das Rennen in den Bann. Sensationsgierig drängelten die Adeligen sich an den vor den Fenstern aufgestellten Ferngläsern zusammen und vergaßen überdies jegliche Erhabenheit - die sie eh nicht besaßen. Außer ihm selbst war schließlich nichts in diesem Raum erhaben.
      „Nach dem Rennen muss ich unbedingt einen Blick auf die Schlitten werfen“, murmelte Darak-Udûr. „Manche verstehen wirklich etwas von ihrem Handwerk. Nur das zweite Paar Kufen auf dem Ponwonschlitten ergibt noch keinen rechten Sinn für mich. Es ist noch nicht einmal besonders aerodynamisch geformt.“
      Vaunír trat näher und beobachtete die Schlitten, die über den Pfad der oberen Stadebene sausten. Ein wissendes Lächeln umspielte seine Lippen.
      „Das sieht einem ignorantem Zwerg ähnlich“, höhnte er abfällig. „Sieht nur die Maschinerie und vergisst darüber hinaus das Ganze. Haben Sie mal Ponwons beobachtet, Lord Darak-Udûr? Der Konstrukteur dieses Gefährts wusste was er tat. Es ist perfekt auf sein Zugtier abgestimmt.“
      Zufrieden bemerkte er, wie der Zwerg seine Brille nach oben schob, und seinem Blick begegnete. Wie es ihn wurmen musste, dass er mehr wusste als er. Der ach so überlegene Zwergenfürst in seinen mechanischen Stelzen wusste weniger über eine Konstruktion als ein Elb des Silbertauwaldes.
      Darak-Udûr hob eine Braue. „Sie beobachten Ponwons, Lord Erendar? Schmutzige und stinkende Straßenponwons? Nicht sehr erhabene Studien, mit denen Sie Ihre Zeit verbringen.“ Und ohne eine Antwort abzuwarten, wandte er sich wieder dem Geschehen in der Stadt zu.


      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Wiedermal eine sehr Amüsante Fortsetzung. Es macht einfach Spaß deiner Geschichte zu folgen.

      Hab aber einen Fehler gefunden:
      Spoiler anzeigen

      Alopex Lagopus schrieb:

      Wieso verschwendete er eigentlich seine gewichtigen Worte an die Ohren einen eines dickköpfigen Zwerges?


      In der Freude auf Mehr...
      Der Zwerg
      Man sollte nie zweimal den gleichen Fehler machen, denn die Auswahl ist groß genug.
      - Robert Lembke -


      Projekte:

    • Gooott, der Teil wühlt mich richtig auf, gerade der dritte Abschnitt zerrt an mir auf eine Weise, die ich recht selten erlebe. :D Das ist dieses Gefühl, das sagt "GROSSARTIG! JA! JA! GENAU SO!" und ich übertreibe nicht. :whistling: Ist vielleicht nur meine Tagesform, aber ich fahre gerade verdammt drauf ab.
      Spoiler anzeigen

      Alopex Lagopus schrieb:

      Einer von ihnen fing seinen Blick auf und sein Gesicht verzog sich zu einer spöttischen Grimasse.
      Hier hängt mMn der Bezug etwas in der Luft, deswegen würde ich es zu "Jims Blick" ändern.

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Oh gut, ist es nicht?“, fragte Jim und zeigte ein zaghaftes Lächeln. Er wurde sofort von Argei unterbrochen, der sich an ihm vorbeibeugte und dem anderen Fahrer eine sehr ungehörige Geste seiner Finger präsentierte.
      Jim, du unschuldiger Tölpel!

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Aufgeben? Ich hasse aufgeben! Und weißt du, was ich noch hasse? Typen wie dich!“
      JA! Gib's ihm, Argei!

      Alopex Lagopus schrieb:

      Der Mann ging auf die Provokation ein. „War das etwa eine Kampfansage?“, fragte er grantig und beugte sich zu ihnen hinüber.
      Der Satz erscheint mir überflüssig, weil sein Inhalt ja direkt danach auch beschrieben wird. Ohne würde es mMn besser funktionieren.

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Nein“, brüllte Argei zurück und ohne auf Jims gemurmelte Worte einzugehen, „denn ich hasse Kampfansagen!“
      Argeis Hass droht sich schnell abzuntzen :hmm: Ist das nicht schon der dritte Hass in diesem kurzen Abschnitt?

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Oh gut, denn ich hasse korrekte Vorgehensweisen!“
      Der Vierte. Ist mir persönlich schon etwas zu viel. :rofl:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Der andere Fahrer lehnte sich in den Sitz seines Gefährts zurück und präsentierte das typisch Schwalbenkacksche Lächeln. Fremde glaubten, dass dies ein regionales Synonym für besonders weiß darstellte. In Wirklichkeit meinte der Ausdruck aber besonders schmutzig.
      Ha! Super, so mag ich das :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      Nein, ihr habt keine Chance, so wahr ich Mister Speed heiße!
      Okay, den Namen kann ich echt nicht ernst nehmen. :'D xX_M1st3rSp33d_Xx

      Alopex Lagopus schrieb:

      Jims Muskeln entspannten sich, als auch Argei sich zurücklehnte und damit vom Zentrum seiner Unwohlfühlzone wegrückte.
      Die Unwohlfühlzone ist ein tolles Ding. Also nicht für Jim, aber für mich sadistischen Arsch. :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      Die Erleichterung, die Jim erfuhr, fand ein jähes Ende, als sein Gehirn die gewonnene Ruhe nutzte, um die Worte des Fahrers zu analysieren.
      Vorbereiten?
      Der Startschuss erklang.
      Genial, das hab ich 1) so nicht kommen sehen und 2) sitzt alles, wo es soll. :)

      Alopex Lagopus schrieb:

      Es war jener epischer Moment, in dem zunächst nichts passierte, bis die Tiere mit ihren speziellen Lederschuhen sicheren Halt gefunden hatten und nicht mehr unkoordiniert auf der Stelle rutschten.
      Fuck, man, wie bei der Parade! :rofl: Gott, das gibt mir das lächerlichste Kopfkino seit langem und vor allem entfaltet sich die Bedeutung der Worte nicht sofort, was bedeutet, dass es schlimmer wird, je länger ich drüber nachdenke. xD

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Nicht, dass ich ihn anfeuern würde, oder so.“
      Nicht, dass ich ihn mögen würde, oder so. BAKA!

      Alopex Lagopus schrieb:

      Der erste Maat der Breiten Bertha verschränkte unbeeindruckt die Arme vor der Brust. „Und wie bitte schön willst du das anstellen?“
      Jim lächelte. „Ich werde seine Seele befeuern!“
      Argei wurde bleich. Wenn jetzt kam, was er dachte, dann würde das Ganze sehr böse für sie zwei enden.
      „Stopp! Befehl zurück! Du ...“
      Jim holte Luft.
      Argei zog den von Fräulein Handlung angebrachten Sicherheitsgurt enger um seine Hüfte und umschlang seine Handgelenke mehrfach mit den Zügeln. Okeana steh mir bei, dachte er. Es ist tatsächlich der Musiker!
      Auch so ein vollkommener Abschnitt. :'D Einfach himmlisch dämlich, ich liebe es. Oh nein ... DER MUSIKER! :rofl:
      [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

      Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
      Himmelsjäger [Neufassung]
    • Die Reaktionen auf den Musiker sind toll :D Sehr schön, viel mehr kann ich kaum sagen. Diese Teile machen eigentlich alles richtig mMn.
      Spoiler anzeigen

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Wenn die zwei es vermasseln werde ich sie eigenhändig an die Haie verfüttern! Wie können die beiden nur so inkompetent sein?“
      Du kennst sie doch, alter Seebär :P DU hast sie dafür ausgesucht!

      Alopex Lagopus schrieb:

      Fräulein Handlung an seiner Seite opferte ihn nur einen herablassenden Seitenblick.
      Ihm.
      Das opfern finde ich an der Stelle ungewöhnlich, aber nicht unpassend.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Rostbart schwang seine Körperfülle wie einen Streithammer herum. „Wuschel!?“, keifte er erregt, wobei er den Hut wieder auf seinen Kopf setzte. „Haben Sie diesem Viech etwa einen Namen gegeben?“
      Wuschel ist ein toller, niedlicher Name für so ein wuscheliges Monstrum. :)

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Och, nicht nur ihn.“ Zärtlich streichelte sie dem Ponwon auf ihrer Schulter mit ihrem Zeigefinger unterm Kinn, worauf der Pelzball wohlig zu gurren begann.
      Ihm. Ihm den Namen gegeben.
      Den. Den Ponwon auf ihrer Schulter.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Rostbart kniff die Augen zusammen. Was trieb sein Smutje da nur? Wieso diese Haltung? Und wozu holte er tief Luft? Rostbart ahnte etwas. Und es gefiel ihm.
      Nicht nur ihm. :D Ich bin auch voll dabei!

      Alopex Lagopus schrieb:

      Zu warm, viel zu warm. Zu viel Fell, zu viel Körpermasse. All das war er nicht gewohnt.
      Viel Körpervolumen bei möglichst kleiner Oberfläche (also idealerweise eine Kugelform) sorgt für die bestmögliche Wärmeisolation. :hmm: Der arme Ponwon wird so schnell nicht wieder kühl, wenn er sich erstmal aufgeheizt hat. :rofl: Schwitzen Ponwons? Wenn nicht, dann gute Nacht. xD

      Alopex Lagopus schrieb:

      Wuschel war froh, dass er kein Zweibeiner war.
      Die sind auch plöde! *Backen aufblas*

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Und DÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄR Seeman heißt Seemann weil er gern zu See fährt. Zur See zur SÄÄÄÄÄÄÄÄ zur arzurBLAUÄÄÄN SÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ!“
      Wuschel schreckte empor.
      Raubtier!, dachte der Ponwon und versuchte gleichzeitig aufzustehen und wegzurennen. Raubtier! Ein ganzes Rudel!
      Wuschels Füße fanden Halt.
      :rofl:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Die Menge jubelte und um ihn herum applaudierten die Adeligen, während der Kommentator die Zuschauer über den verspäteten Start von Rostbart der Rumkanone aufklärte, dessen Schlitten nun unkoordiniert wie ein Flummi durch die rutschigen Straßen jagte.
      Jaja, Schadenfreude und so. Und der Vergleich mit dem Flummi passt wie die Faust in Rostbarts Gesicht. :evilgrin:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Vaunírs rechtes Augenlid begann zu zucken. Es war alles so primitiv. Und dieses Ereignis wurde auf der ganzen Welt als Sensation gelobt. Eine Sensation wäre es für den Elben gewesen, wenn alle auf der Stelle wie durch ein Wunder tot umgefallen wären.
      Der Zynismus gefällt mir :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Das war ... höchst interessant. Der Junge Mann hat mehrstimmig gesungen.“
      SO schlimm ist deine dissoziative Identitätsstörung also? Holy Shit. D:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Nicht immer sind die richtigen Methoden die effektivsten.“
      Ja, Rock-Gesang ist beispielsweise auch fern vom gesunden, "richtigen" Gesang. ^^ Aber man kann es dem annähern, ohne die Wirkung der ungesunden Technik einbüßen zu müssen. #unnötigerExkurs

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Zum Beispiel würden es manche Leute als falsch und unsittlich bezeichnen, ihren Gesprächspartner darauf hinzuweisen, dass seine Weste am Rücken eingerissen ist und er vollkommen unerhaben in erlauchter Gesellschaft wandelt.“
      „Was!?“, rief der Elb so laut, dass sich einige Gäste pikiert zu ihnen umwandten. Gleichzeitig versuchte er, seinen Kopf um 180 Grad zu drehen, wodurch er sich aber nur wie ein nach seinem Schwanz schnappenden Hund auf der Stelle drehte.
      Der Zwerg grinste zu ihm hinunter. „Ihr seht, die Wirkung ist dennoch erstaunlich. Auch wenn Lügen als falsch gelten.“
      Der Zwerg ist gemein. :D Hier finde ich Vaunirs Tick wirklich gut gesetzt.
      [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

      Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
      Himmelsjäger [Neufassung]
    • Ich mag es, wie in den Teilen immer mal gegen Ende eine Frage über einen der anderen Schauplätze aufgeworfen wird, die dann später beantwortet wird. Ich finde bloß, dass du aufpassen solltest, dass das nicht ständig passiert, sonst wird es schnell vorhersehbar :hmm: Bisher ist es aber kein Overuse. :)
      Spoiler anzeigen

      Alopex Lagopus schrieb:

      Vereinzelt auch ein paar „Iihs“, als die Kufen die oberste Schicht der Rennstrecke aufwirbelten.
      Das muss so eine Welle geben, als würde ein Auto durch eine Pfütze fahren. :rofl:

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Ihr minderwärtiges Pack!“, rief Argei. „Ihr diskriminiert das „E“. Ich hasse Diskrimination! Merkt euch d...“
      Ich hatte einen Kurskameraden im Religionsunterricht, der bei einem Vortrag exakt das hier sagte: "Ja, mein Thema war ja die Diskriminisation der Frau im Hinduismus ..." GOTT! In dem Moment war ich wohl wie Vaunir. :rofl: Da kam ich gar nicht drauf klar. Aber ich muss das trotzdem fragen: Du hast das Wort absichtlich falsch geschrieben, richtig? xD

      Alopex Lagopus schrieb:

      Rumms!
      „Verflixt noch eins, lass mich endlich ausfluchen!“
      Haha, die Stelle mag ich. :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      Neben ihr verlagerte Livian leicht das Gewicht seines Körpers. „Aber es hat keinen Sinn“, hielt er fest. „Nur der Gewinner bekommt die fünftausend Guani.“
      Da habe ich mich gefragt, ob fünftausend Guani überhaupt genug sind. :hmm: Ich wette, die Fahrer investieren sehr viel Geld in ihre Schlitten und Tiere, da wäre das Geld ja vielleicht gerade mal eine Aufwandsentschädigung. Wie viel sind denn die fünftausend Guani wert?

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Du ... ich ahne, wozu der das zweite Paar Kufen braucht.“
      Gott, ich will es auch wissen! Dx

      Alopex Lagopus schrieb:

      Zufrieden bemerkte er, wie der Zwerg seine Brille nach oben schob, und seinem Blick begegnete. Wie es ihn wurmen musste, dass er mehr wusste als er. Der ach so überlegene Zwergenfürst in seinen mechanischen Stelzen wusste weniger über eine Konstruktion als ein Elb des Silbertauwaldes.
      Darak-Udûr hob eine Braue. „Sie beobachten Ponwons, Lord Erendar? Schmutzige und stinkende Straßenponwons? Nicht sehr erhabene Studien, mit denen Sie Ihre Zeit verbringen.“ Und ohne eine Antwort abzuwarten, wandte er sich wieder dem Geschehen in der Stadt zu.
      Der Zwerg ist ihm immer einen Schritt voraus. :D
      [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

      Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
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    • Antworten


      @McGolaresd Danke fürs Raussuchen, hab den Fehler korrigiert, danke ^^

      @kalkwiese

      kalkwiese schrieb:

      Ist das nicht schon der dritte Hass in diesem kurzen Abschnitt?
      Ist es x) Argei ist eine ziemlich platte Figur. Alles was er tut ist alles und jeden hassen. ich hab aber auch keine Idee, was ich sonst mit der Figur machen soll. Er ist kein Protagonist, sondern einfach nur da, damit Rostbarts Crew nicht kleiner als ohnehin schon aussieht ...

      kalkwiese schrieb:

      Okay, den Namen kann ich echt nicht ernst nehmen. :'D xX_M1st3rSp33d_Xx
      Das war die Idee dahinter :D

      kalkwiese schrieb:

      Nicht, dass ich ihn mögen würde, oder so. BAKA!
      Da hab ich wohl zu viel Anime geschaut. Ich finde es erstaunlich, wie viele Klischees man ganz unterschwellig so aufnimmt und dann wiederverwertet 8|

      kalkwiese schrieb:

      Fuck, man, wie bei der Parade! Gott, das gibt mir das lächerlichste Kopfkino seit langem und vor allem entfaltet sich die Bedeutung der Worte nicht sofort, was bedeutet, dass es schlimmer wird, je länger ich drüber nachdenke. xD
      Hehehe, dann hat die Szene ja genau so funktioniert, wie ich das wollte ^^

      kalkwiese schrieb:

      Schwitzen Ponwons? Wenn nicht, dann gute Nacht. xD
      Ponwons schwitzen, keine Sorge x) Es ist für das arme Tier dennoch etwas viel ^^''

      kalkwiese schrieb:

      SO schlimm ist deine dissoziative Identitätsstörung also? Holy Shit. D:
      Eigentlich ist sowas ja unmöglich - aber gerade das fand ich den Witz daran, weswegen Jim das unbedingt können sollte xD

      kalkwiese schrieb:

      Der Zwerg ist gemein. Hier finde ich Vaunirs Tick wirklich gut gesetzt.
      Ich glaube, nur deswegen hab ich den Zwerg zuerst dazu gesetzt. Damit Vaunír diesen Kontrapart hat, der seinen Tick noch etwas besser in Szene setzt.

      kalkwiese schrieb:

      Ich hatte einen Kurskameraden im Religionsunterricht, der bei einem Vortrag exakt das hier sagte: "Ja, mein Thema war ja die Diskriminisation der Frau im Hinduismus ..." GOTT! In dem Moment war ich wohl wie Vaunir. Da kam ich gar nicht drauf klar. Aber ich muss das trotzdem fragen: Du hast das Wort absichtlich falsch geschrieben, richtig? xD
      Ähm ... nein, ich hab´s unwissend falsch geschrieben ^^'' Gosh ist mir das gerade peinlich ^^''

      kalkwiese schrieb:

      Da habe ich mich gefragt, ob fünftausend Guani überhaupt genug sind. Ich wette, die Fahrer investieren sehr viel Geld in ihre Schlitten und Tiere, da wäre das Geld ja vielleicht gerade mal eine Aufwandsentschädigung. Wie viel sind denn die fünftausend Guani wert?
      Hmm, gut Frage :hmm: So wie ich es beschrieben hab, sollten es ungefähr 10.000 - 15-000 € sein. Also schon ein gutes Sümmchen. Aber es stimmt, das könnte mehr sein.

      kalkwiese schrieb:

      Gott, ich will es auch wissen! Dx
      Kommt jetzt, versprochen ^^



      Argei seufzte erleichtert. Jetzt, wo sie die engen Straßen hinter sich gelassen hatten, verlief das Rennen um einiges angenehmer. Erstmals wurde er nicht wie ein ungesichertes Stück Frachtgut hin und her geworfen und konnte seine Aufmerksamkeit auf die Strecke lenken.
      Er befand sich nun auf einem breiten Bergpfad, oberhalb der Dächer Schwalbenkacks. Von hier aus hatte er einen guten Blick über das Hafenviertel und einem Großteil der Strecke. Wie es aussah, durchfuhren sie jetzt den am höchsten liegenden Punkt der Piste - die höher gelegenen Straßen wären auch kaum mehr breit genug gewesen. Argeis Wissen nach befanden sich oben vereinzelte Häuser reicher Adeliger, die fernab des Stadtlärmes residierten und sich Diener leisten konnten, die die täglichen Besorgungen den ganzen Weg hinauf schleppten.
      Argeis Grinsen wurde noch breiter, als er vor sich das Heck eines Kontrahenten erkannte, bevor dieser an der nächsten Kurve wieder aus seiner Sicht verschwand. Man konnte sagen, was man wollte, aber der Ponwon machte was her. Er holte auf.
      Wenn er das richtig sah, steuerten sie auf die Bergstraße zu, die breite Straße, die im steilen Winkel vom Zentrum der Stadt bis nach oben ins Gebirge führte. Auf der Schräge würde das Gefährt dank seiner Masse noch einmal ordentlich Schwung bekommen. Er konnte das gewinnen.
      Erstmals seit Beginn dieses Wahnsinns erfasste den Seemann der Rausch des Adrenalins und die Sache fing an, ihm Spaß zu machen.
      „Ja“, grölte er und lachend tief und kehlig. „Ja, renn schneller!“
      Wie auf Kommando bremste der Ponwon ab und kam rutschend zum Stehen.
      „Was wird das?“, rief Argei seiner seltenen Freude beraubt. „Sag bloß, du hast Höhenangst?“
      Sie hatten die Bergstraße erreicht. Wie eine breite Schneise pflügte sie sich vor ihnen direkt in das urbane Geschwür namens Schwalbenkack.
      „Fiep!“, rief der Ponwon erfreut und brachte sich in Position.
      „Warte ...“, sagte Argei, dem dämmerte, was das Wesen vorhatte. „Tu das nicht! Du wirst nicht ...“
      Der Ponwon sprang.


      ***


      Zacharias Gichtgriffel schob sich seine Schutzbrille über die Augen, um sie vor dem aufwirbelnden Fahrbahnkot des vorrausfahrenden Konkurrenten zu schützen. Wie konnte der Typ vor ihm nur so schnell sein – nein, wie konnten alle so schnell sein? Der Händler hatte ihm versprochen, dass der Jadefederstrauß aus der Wüste von Skephtomos zu den schnellsten und ausdauernsten Lebewesen der Welt zählte. Offenkundig hatte er aber vergessen zu erwähnen, dass diese hässlichen Vögel als Zugtiere weniger taugten. Entweder das, oder er hatte ihm Mangelware verkauft. Dabei hatten die Strauße beim Kauf so gut ausgesehen. Jetzt machten sie einen jämmerlichen und abgehetzten Eindruck – und das noch vor Ende der ersten Runde!
      „Schneller!“, kreischte Gichtgriffel, doch die Tiere ließen sich nicht motivieren. Wenn sie dieses Tempo weiterhin halten würden, hätte er vielleicht eine Chance, sollten anderen Zugtieren die Kräfte ausgehen.
      Unfähig, etwas an seiner Lage zu ändern, musste der junge Mann mit ansehen, wie die Distanz zwischen ihm und dem vorrausfahrenden Fahrer immer größer wurde. Trotz der abfallenden Fahrbahn legten seine Strauße wider erwarten keinerlei Tempo zu.
      Eine klangvolle Polyphonie in seinem Rücken zerschmetterte seine Träume von Geld und Ruhm vollends. Sie klang ungefähr so: „Du Mistvieh eines versch ...*WOMM* ... Straßenponwons! Bleib steh... *WOMM* ... ich dir das Fell über die Oh... *WOMM* ..hen kann!“
      Gichtgriffel drehte den Kopf und was er sah, ließ ihn alle Farbe aus dem Gesicht weichen. Ruckartig zog er die Zügel nach rechts, wodurch die beiden Jadefedersträuße ein ersticktes Gurgeln von sich gaben.
      „Weicht aus! Verdammt, WEICHT AUS!“
      ...
      *WOMM!*


      ***


      „Oh, da hat es wohl den ersten zerlegt“, schallte die Stimme des Kommentators über den Platz, während Felia verzückt das Geschehen auf der Piste verfolgte. Dazu war also das zweite Paar Kufen an diesem seltsamen Schlitten gedacht! Beim genaueren Hinsehen, hätte sie da sofort drauf kommen können. Wer einmal junge Straßenponwons beobachtete hatte, wusste nämlich, dass diese jedes Mal mit Freude einer Schräge begegneten – und sei sie noch so flach. Einem natürlichen Instinkt nachgebend, nahmen die kleinen Pelzwesen Anlauf, sprangen, und rollten sich noch in der Luft zu einer pelzigen Kugel zusammen, in derer Gestalt sie hinabkullerten, um Energie zu sparen.
      Genau dasselbe tat nun der Riesenponwon. Einer flauschigen Abrissbirne gleich raste er die Senke hinunter, jedes Mal in die Luft springend, wenn der Schlitten die gleichmäßige Form der Kugel unterbrach.
      „Der Fahrer muss einen sehr stabilen Magen haben, um ein solches Manöver zu fahren“, kommentierte Livian neben ihr.
      Felia beachtete ihn nicht, sondern beobachtete, wie die Kugel aus Schlitten und Zugtier erneut von der Fahrbahn absprang und bei ihrer Landung einen weiteren Kontrahenten zermalmte.
      „Und da hat es auch unseren Herausforderer Cloude dü Pomps aus Djarne erwischt“, schwebte die Stimme des Kommentators über den Jubelrufen der Menge. „Tja, dieses Rennen ist eben nichts für unsere verweichlichten Freunde von der anderen Seite des Ozeans. Rostbart die Rumkanone muss in Nieselheim wirklich einiges erlebt haben, denn mit diesem Zug macht er seinem Namen alle Ehre! Die Konkurrenz sollte hoffen, in der zweiten Runde hinter ihm zu liegen.“
      Teilnahmelos sah Livian, wie die Kugel das Ende der Senke erreichte, Mit voller Macht schlug der Ponwon gegen die Wand des Hauses, welches das Pech hatte, das erste in der Kurve zu sein. Wie eine Flipperkugel prallte der Ponwon ab und verschwand hinter den Dächern aus Livians Blick.
      „Das war unglaublich!“, kommentierte Felia und ließ das Fernglas sinken. „Oh, entschuldige“, sagte sie und errötete leicht. „Ich beanspruche das Glas die ganze Zeit für mich alleine. Hier, die nächste Runde darfst du es nehmen.“
      Sie wollte ihm die Guckröhre gerade anreichen, als eine der zahlreichen Schwalben die Gelegenheit nutzte und Felia das Gerät einfach aus der Hand riss.
      „Hey!“, rief sie entrüstet, als sich der Vogel mit seiner Beute entfernte. „Lass das, das ist nicht zum Essen!“ Der Last der Enttäuschung nachgebend sackten ihre Schultern hinunter. „Tut mir leid, ich habe nicht aufgepasst ... Das war sicher einer dieser dressierten Raubvögel. Ich wurde mehr als einmal vor denen gewarnt, hab es aber nie ernst genommen. Wie sollst du das Glas jetzt deinem Meister zurück geben?“
      Livians Augen hingen jedoch immer noch an dem Vogel, der nun einen weiten Kreis über den Himmel zog und dann auf eine Gestalt in der gaffenden Menge zuhielt, die ihren Arm als Landesteg entgegenstreckte. Der Junge zögerte nicht länger, sondern rutschte entschlossen vom Hausdach, auf dem er mit Felia Posituion bezogen hatte. „Entschuldige mich kurz.“

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Spoiler anzeigen
      Ach der arme Argei. Der wird noch in Jahren den Tag verfluchen, an dem er sich zu diesem Himmelfahrtskommando hat einteilen lassen, anstatt auf unnd davon zu rennen, solange er es noch konnte. Stabiler Magen UND stabile Knochen mal vorausgesetzt, nehme ich an, dass er weiter dabei ist. Für diejenigen, die dem rasenden Ponwon in die Quere kamen, hat das Ganze ja ein etwas unschönes Ende genommen. Nun bin ich gespannt, wie der Maskierte unterwegs ist, und wessen megastarke Schwalbe (mutiert oder gentechnisch gepimpt?) das Fernglas entführt hat.
      Super Abschnitt, @Alopex Lagopus! Kann weitergehen, ich bin so weit.
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

      ___________________
    • @Alopex Lagopus :D

      Spoiler anzeigen


      Irgendwie tut mir Argei schon etwas leid. Der wird ja richtig herumgeschleudert. Gut, dass er die meiste Zeit mit fluchen beschäftigt ist, dann ist er wenigstens etwas abgelenkt. Nicht, dass am Ende noch was hochkommt <X
      Der Schlitten mit dem völlig irre aussehenden Ponwon stelle ich mir so unglaublich lustig vor :D

      Und Gichtgriffel (wie kommt man eigentlich auf so einen Namen xD) wurde prompt vom Ponwon überrollt... Tat bestimmt weh :whistling:

      Mich interessiert ja brennend, wer da das Fernglas entwendet hat :huh:

      :popcorn: weiter!



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Okayokayokay, das Rennen geht weiter und ich bin Feuer und Flamme. D: Wie geht es jetzt bloß weiter? Was macht Lyell gerade, wo Rostbart (oder eher Argei) langsam aufholt?
      Spoiler anzeigen

      Alopex Lagopus schrieb:

      Argei seufzte erleichtert.
      Was ich mich gefragt habe, eher auf den letzten Teil bezogen, warum wussten beide Fahrer nicht, wie sie ihr Zugtier antreiben sollen? Das ist doch wirklich dämlich und sollte einem nicht passieren. :hmm: Eigentlich über man das doch zumindest einmal.

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Fiep!“, rief der Ponwon erfreut und brachte sich in Position.
      „Warte ...“, sagte Argei, dem dämmerte, was das Wesen vorhatte. „Tu das nicht! Du wirst nicht ...“
      Der Ponwon sprang.
      O.O Whuuuuut!? LOL!

      Alopex Lagopus schrieb:

      Zacharias Gichtgriffel schob sich seine Schutzbrille über die Augen, um sie vor dem aufwirbelnden Fahrbahnkot des vorrausfahrenden Konkurrenten zu schützen.
      :rofl: Ja, wie eine Ski-Brille!

      Alopex Lagopus schrieb:

      Genau dasselbe tat nun der Riesenponwon. Einer flauschigen Abrissbirne gleich raste er die Senke hinunter, jedes Mal in die Luft springend, wenn der Schlitten die gleichmäßige Form der Kugel unterbrach.
      Das kann ich mir leider nur schwer vorstellen. :hmm: Bald hab ich eine Ahnung bekommen, wie das aussehen könnte - also im Prinzip wie ein rollendes Ei, oder? - aber so richtig hab ich es wohl nicht kapiert.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Teilnahmelos sah Livian, wie die Kugel das Ende der Senke erreichte, Mit voller Macht schlug der Ponwon gegen die Wand des Hauses, welches das Pech hatte, das erste in der Kurve zu sein.
      mit, also klein
      Weiter oben war ja von einer Abrissbirne die Rede :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Hey!“, rief sie entrüstet, als sich der Vogel mit seiner Beute entfernte. „Lass das, das ist nicht zum Essen!“ Der Last der Enttäuschung nachgebend sackten ihre Schultern hinunter.
      Zwischen der wörtlichen Rede und dem letzten Satz fehlt mir irgendwie was. :hmm: So ein Satz, der beschreibt, wie der Vogel einfach davonfliegt.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Der Junge zögerte nicht länger, sondern rutschte entschlossen vom Hausdach, auf dem er mit Felia Posituion bezogen hatte. „Entschuldige mich kurz.“
      Oooh! Livian packt aus. >:3 Aber dann hat Senf ihn ja gleich, wo er ihn will D:
      [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

      Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
      Himmelsjäger [Neufassung]
    • Antworten



      LadyK schrieb:

      Und Gichtgriffel (wie kommt man eigentlich auf so einen Namen xD) wurde prompt vom Ponwon überrollt... Tat bestimmt weh
      Bestimmt x) Und aus dem Rennen ist er auch raus.

      Der Name ist nur eine Weiterentwicklung einer Formulierung aus meinem letzten Werk. Da rief ein Hexenmeister "Nehme er seine Gichtkrallen von mir!" Irgendwie mochte ich die Gichtkrallen. Als Name wäre es nur schön, wenn das zweite Wort auch mit "G" beginnen würde. Und da ein "Griffel" etwas zum Schreiben ist, dass man in den Händen (Krallen) hält ... :whistling: So ungefähr war die Überlegung glaube ich xD

      kalkwiese schrieb:

      Was ich mich gefragt habe, eher auf den letzten Teil bezogen, warum wussten beide Fahrer nicht, wie sie ihr Zugtier antreiben sollen? Das ist doch wirklich dämlich und sollte einem nicht passieren. Eigentlich über man das doch zumindest einmal.
      Naja, Rostbart ist auch kein Fahrer. Er dachte, die beiden bewegen die Zügel und rufen "Hüh" und das war´s ^^'' Miss Handlung dachte, die Piraten würden wissen, was sie tun ... was sie nicht taten.

      kalkwiese schrieb:

      Das kann ich mir leider nur schwer vorstellen. Bald hab ich eine Ahnung bekommen, wie das aussehen könnte - also im Prinzip wie ein rollendes Ei, oder? - aber so richtig hab ich es wohl nicht kapiert.
      Ein rollendes Ei trifft es aber ganz gut :D Dreht Ponwon kugelt sich ja, dadurch wird der Schlitten aufgewickelt. Ich habe mir erlaubt, das kurz zu skizzieren ^^



      Da der Ponwon so gut wie nur aus Fell bestehlt, wird der Schlitten fast gänzlich hineingedrückt. Heraus sticht dann noch das zweite Paar Kufen an der Oberseite. Da die Kugel nicht mehr ganz perfekt ist, hüpft der Ponwon allerdings etwas beim herunterrollen. Ich bin mir nicht sicher, ob das in der Praxis funktionieren würde :hmm: Aber ich mag das Bild :D

      kalkwiese schrieb:

      Zwischen der wörtlichen Rede und dem letzten Satz fehlt mir irgendwie was. So ein Satz, der beschreibt, wie der Vogel einfach davonfliegt.
      Ich verstehe, was du meinst. Ich werde den Satz nochmal umformulieren müssen. Danke für den Hinweis :)





      Selbst auf nüchternen Magen und mit dem Gestank von wochenlang getragenen Klamotten in der Nase, konnte der härteste Wellengang kein derartiges Maß an Übelkeit in Argei auslösen, wie die knapp dreißig Sekunden Purzeltour des Ponwons. Die am Rahmen befestigten Polster und der Sicherheitsgurt hatten ihn zwar vor dem Schlimmsten bewahren können, dennoch fühlte sich der Seeman als hätte er in einem Taifun Breakdance geübt. Abermals rauschte der Schlitten in ungeheurem Tempo gegen die Streckenabsperrung, wodurch Argei unsanft hin und her geworfen wurde.
      Er fluchte. Sein ganzer Körper fühlte sich an wie der frisch eingearbeitete Sandsack eines Boxers. Wenn er das hier in einem Stück überleben sollte, würde ihn noch nicht mal Rostbart davon abhalten können, sich diese Miss Handlung vorzuknöpfen.
      Noch immer drehte sich sein Sichtfeld, Farben verflossen wie lang vergessene Liebschaften und die Jubelrufe der Zuschauer polterten dumpf wie ungebetene Besucher durch seine Gehörgänge. Sie riefen etwas, doch welche Worte genau, konnte er nicht sagen. Er wusste nur eines: nämlich dass er stinksauer war. Und bei Argei bezeichnete das einen Zustand jenseits normaler menschlicher Wut. Er war Seemann und kein verdammter Rennfahrer. Und gerade deshalb würde er den anderen Teilnehmern jetzt deftig in den Arsch treten!


      ***


      Während der erste Maat der breiten Berta wutschnaubend versuchte, sein Zugtier so unter Kontrolle zu bekommen, sodass es den Schlitten nicht gegen jede Barrikade krachen ließ, fand Zehnfinger Jim an der Startlinie langsam ins Hier und Jetzt zurück. Stöhnend setzte sich der Matrose auf und rieb sich den Hinterkopf, wo seine Finger eine feuchte Stelle ertasten konnten.
      „Hol mich der Riesenkrake“, murmelte er und schob seine Hand vor Augen, in der Erwartung, rotes Blut an ihr kleben zu sehen. Seine Befürchtung wurde nicht erfüllt, waren seine Finger doch alles andere als rot, sondern eher weiß-schwarz besprenkelt.
      Verwirrt zog er die Augenbrauen zusammen. Jetzt, wo sich seine Sinne langsam von der Zwangspause erholten, bemerkte er, dass der ganze Weg, auf dem er sich befand, von diesen seltsamen Zeug bedeckt war und somit auch seine Klamotten. Es war laut und an den Rändern der Bahn standen Menschen und johlten ihm etwas zu. Angst durchsetzte den Verstand des Seemanns wie der Geschmack von Rattenfleisch eine typische Fleischspeise aus dem Hafenviertel Schwalbenkacks. Erinnerungen wühlten sich aus der Tiefe seiner zehn Persönlichkeiten an die Oberfläche. Erinnerungen an einen Käfig, an Menschen die davor standen und die Kämpfenden anschrien, in der Hoffnung, dass sich ihr verwettetes Geld auf diese Weise eher bezahlt machen würde. Erinnerungen an eine Zeit, als er noch nicht unter der Sicherheit seines Käpt´ns stand.
      Erschütterungen im Erdreich ließen Jim den Kopf drehen – gerade noch rechtzeitig, dass er diese vierbeinige Bestie mit gesenktem Horn auf sich zurennen sehen konnte. Hinter dieser Höllenkreatur war ein Schlitten gespannt, auf der ein Mann die Zügel fest in der Hand hielt, den Blick hinter dunklen Gläsern starr auf die Fahrbahn gerichtet.
      Das letzte, was Jim sah, war das Grinsen, welches sich in die Züge dieses Mannes stahl, bevor die Krallen der Angst ihn gänzlich umschlossen und in die hintereste Ecke seines Verstandes zurückzerrten.


      ***


      Livian wusste nicht, wieso er sich durch die mit Menschen vollgestopfte Gasse am Rande der Rennbahn schob. Seine Aufgabe war es doch eigentlich, das Rennen mit Felia zu beobachten, dennoch war er nun hier und verfolgte diese Gestalt. Er wusste nicht, ob er das tat, weil nur das Fernglas sie in der Lage sein ließe, das Rennen wirklich zu beobachten, oder eher dieses dumpfe Gefühl, dass das Handeln dieser Person unrecht war.
      In diesem Moment verließ sein Ziel die Hauptstraße und somit auch das dichte Meer aus Schaulustigen. Livian duckte sich unter dem Bauchladen eines Souvenirverkäufers weg und drängte sich durch die letzten Ausläufer des Beinwaldes hindurch ins Freie. Gerade noch sah er, wie sich die Gestalt am Ende der Seitengasse in ein altes Lagerhaus schob. Er überbrückte die letzte Distanz und zog die Tür auf, die der Mann zuvor nur angelehnt gelassen hatte.
      Der Zustand des Raumes zeugte von keiner regelmäßigen Benutzung. Vereinzelte Strohbüschel bedeckten den steinernen Boden und an den Wänden sah er Gerätschaften, die auch Meister Grünspan verwendete. Allerdings hatten diese Exemplare dringendst eine Reparatur nötig. Es gab einen morschen Tisch und einen Schemel, auf dem ein Mann hockte, eine Schwalbe auf dem Arm hockend, eine Schale mit Körnern ihr entgegenreichend. Die Kapuze hatte er entzwischen zurückgezogen, sodass Livian die Überraschung in seinem Gesicht deutlich sehen konnte.
      „Gebt mir das Fernglas zurück!“, sagte Livian ruhig.
      Der Fremde vor ihm fasste sich wieder und langsam erhob er sich von seinem Schemel. „Zurück?“, fragte er brummig und grinste dabei. „Ich habe dir nichts gestohlen, wenn du das meinst. Aber wenn du ein Fernglas brauchst, bin ich bereit, dir eines zu verkaufen.“
      Livian bemerkte zwei weitere Schwalben, die in einem Nest an der Wand hockten. Daneben befanden sich drei weitere Nester, allerdings waren diese leer.
      „Dieser Vogel hat mir mein Fernglas entrissen und ich habe gesehen, wie er es Euch brachte. Es wäre sehr freundlich, wenn Ihr es mir nun zurückgeben würdet.“
      Der Mann griff in seine Tasche und holte das Glas hervor. „War nur Spaß“, sagte er und hielt es ihm entgegen. „Manchmal stehlen Schwalben in dieser Stadt etwas. Du glaubst gar nicht, was das für eine Arbeit ist, anschließend die Besitzer wieder ausfindig zu machen. Du hast gute Augen, Junge.“
      „Danke“, sagte Livian und näherte sich dem Mann. Auf halbem Wege blieb er abrupt stehen, als ein Gefühl in seinem Rücken ihn zur Vorsicht ermahnte. Die Warnung kam jedoch zu spät, denn bevor Livian sich umdrehen oder anderweitig reagieren konnte, spürte er, wie sich etwas um seinen Hals legte und ihn jemand mit grober Gewalt an sich zog. Er röchelte, als das Seil sich in seine Haut schnitt und ihm die Luft zum Atmen abdrückte. Strauchelnd versuchte er dem Griff zu entkommen, doch die Hände des Fremden zogen die Schlinge unbarmherzig nach hinten. Er sah noch das Grinsen des Mannes, welcher seinem Komplizen einen Daumen nach oben präsentierte, bevor Schwärze sein Sichtfeld trübte und jegliche Kraft aus seinen Gliedern sickerte.
      Ich habe versagt ...

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Nu isses passiert -

      Spoiler anzeigen

      Livian steckt in der Klemme, genauso wie die Jims (Jim's? Jimmys? Weiß der Geier, was die Mehrzahl von Jim ist. )
      Und Argei hat buchstäblich seine Schmerzgrenze erreicht. Selber Schuld, wenn ihm jetzt einer querkommt.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Farben verflossen wie lang vergessene Liebschaften und die Jubelrufe der Zuschauer polterten dumpf wie ungebetene Besucher durch seine Gehörgänge.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Erinnerungen wühlten sich aus der Tiefe seiner zehn Persönlichkeiten an die Oberfläche.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Das letzte, was Jim sah, war das Grinsen, welches sich in die Züge dieses Mannes stahl, bevor die Krallen der Angst ihn gänzlich umschlossen und in die hintereste Ecke seines Verstandes zurückzerrten.
      Das waren wirklich tolle Formulierungen, Bilder und Vergleiche!! :thumbsup: :thumbsup:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Es gab einen morschen Tisch und einen Schemel, auf dem ein Mann hockte, eine Schwalbe auf dem Arm hockend,
      Hier würde ich vielleicht 1 x hocken ersetzen durch was anderes.

      So. Nu weiter!
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

      ___________________
    • Nicht, dass bei Argei wirklich noch was hochkommt... <X
      Der kann einem auch wirklich leid tun...

      Spoiler anzeigen


      Alopex Lagopus schrieb:

      Und gerade deshalb würde er den anderen Teilnehmern jetzt deftig in den Arsch treten!
      Na da bin ich mal gespannt :D
      LOS ARGEI!!!! :neo:

      Ich mochte den Teil mit Jim (den Jims) sehr gerne. Viele tolle Beschreibungen und Vergleiche :thumbup:

      Livian... Ja, da steckt er wohl voll in der Klemme. Mal sehen ob er da wieder raus kommt... :whistling:

      Lass uns nicht zu lange warten :popcorn:
      Ich feier die Story so extrem!!!
      *nur mal am Rande*



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Ich habe gar nicht so viel zu sagen, außer dass ich möchte, dass es weitergeht. xD Die Teile sind in letzter Zeit alle recht gleichmäßig kurz. Ich frage mich, ob man das nicht vielleicht mal irgendwie aufschütteln sollte, aber bisher finde ich eigentlich, dass es gut funktioniert. :hmm:
      Spoiler anzeigen

      Alopex Lagopus schrieb:

      Selbst auf nüchternen Magen und mit dem Gestank von wochenlang getragenen Klamotten in der Nase, konnte der härteste Wellengang kein derartiges Maß an Übelkeit in Argei auslösen, wie die knapp dreißig Sekunden Purzeltour des Ponwons.
      Das muss auch eine Höllentour sein. :rofl: Ich frage mich nur, was du für das finale Rennen bereit hältst.
      Übrigens ergeben die zwei Rennen für mich irgendwie Sinn. Im ersten Rennen werden die schwächeren Kandidaten aussortiert und das kurbelt sicher auch die Spekulationen und Wetten für das zweite Rennen an. :hmm:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Die am Rahmen befestigten Polster und der Sicherheitsgurt hatten ihn zwar vor dem Schlimmsten bewahren können, dennoch fühlte sich der Seeman als hätte er in einem Taifun Breakdance geübt.
      Anglizismen hauen mich ja immer raus, aber den hier finde ich schon irgendwie in Ordnung :hmm: Kann man so lassen, wenn man will, denke ich.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Sein ganzer Körper fühlte sich an wie der frisch eingearbeitete Sandsack eines Boxers.
      Auauauauau... X(

      Alopex Lagopus schrieb:

      Wenn er das hier in einem Stück überleben sollte, würde ihn noch nicht mal Rostbart davon abhalten können, sich diese Miss Handlung vorzuknöpfen.
      Eine Misshandlung durch Miss Handlung D: Tjaja, ihre Ziele und Motivationen sind auch noch interessant zu erfahren

      Alopex Lagopus schrieb:

      Er war Seemann und kein verdammter Rennfahrer. Und gerade deshalb würde er den anderen Teilnehmern jetzt deftig in den Arsch treten!
      Ja! Hau ihnen in die Fresse! X(

      Alopex Lagopus schrieb:

      Angst durchsetzte den Verstand des Seemanns wie der Geschmack von Rattenfleisch eine typische Fleischspeise aus dem Hafenviertel Schwalbenkacks.
      *bibber* Dx

      Alopex Lagopus schrieb:

      Erschütterungen im Erdreich ließen Jim den Kopf drehen – gerade noch rechtzeitig, dass er diese vierbeinige Bestie mit gesenktem Horn auf sich zurennen sehen konnte. Hinter dieser Höllenkreatur war ein Schlitten gespannt, auf der ein Mann die Zügel fest in der Hand hielt, den Blick hinter dunklen Gläsern starr auf die Fahrbahn gerichtet.
      Das letzte, was Jim sah, war das Grinsen, welches sich in die Züge dieses Mannes stahl, bevor die Krallen der Angst ihn gänzlich umschlossen und in die hintereste Ecke seines Verstandes zurückzerrten.
      Ui, die ersten beenden die erste Runde o:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Die Warnung kam jedoch zu spät, denn bevor Livian sich umdrehen oder anderweitig reagieren konnte, spürte er, wie sich etwas um seinen Hals legte und ihn jemand mit grober Gewalt an sich zog. Er röchelte, als das Seil sich in seine Haut schnitt und ihm die Luft zum Atmen abdrückte. Strauchelnd versuchte er dem Griff zu entkommen, doch die Hände des Fremden zogen die Schlinge unbarmherzig nach hinten. Er sah noch das Grinsen des Mannes, welcher seinem Komplizen einen Daumen nach oben präsentierte, bevor Schwärze sein Sichtfeld trübte und jegliche Kraft aus seinen Gliedern sickerte.
      Ich habe versagt ...
      Ohmanohmanohman, Livian erwischt es wohl o: Also ich denke ja, er kommt da raus, weil er ein wichtiger Charakter ist(#Plotarmor), aber ich hatte nicht erwartet, dass Senf einen Komplizen haben könnte. Muss er dann den Gewinn nicht teilen? Den Komplizen zu hintergehen wäre auch nicht gut für seinen Ruf :hmm:
      [Schlaue, tiefgreifende Lebensweisheit]

      Nachdem ich jetzt schon einige Jahre hier bin, kann ich ja auch mal meine Geschichte in die Signatur setzen, oder? :D Mit Geschichten bin ich dann doch geschickter als mit Signaturen.
      Himmelsjäger [Neufassung]
    • Spoiler anzeigen

      LadyK schrieb:

      Ich mochte den Teil mit Jim (den Jims) sehr gerne. Viele tolle Beschreibungen und Vergleiche
      Vielen Dank :)

      LadyK schrieb:

      Lass uns nicht zu lange warten
      Ich feier die Story so extrem!!!
      *nur mal am Rande*
      Ich hab nicht mehr so viel - ich bin beim Schreiben an eine Stelle angelangt, wo ich erst wieder plotten muss ... zumal ich dank Masterarbeit nicht zum schreiben derzeit komme ^^'' Trotzdem, vielen Dank! Ich freue mich auch schon aufs Weiterschreiben und hoffe, dann wieder mehr updaten zu können ^^

      kalkwiese schrieb:

      Die Teile sind in letzter Zeit alle recht gleichmäßig kurz. Ich frage mich, ob man das nicht vielleicht mal irgendwie aufschütteln sollte, aber bisher finde ich eigentlich, dass es gut funktioniert.
      Wie gesagt, das Rennen besteht aus diesen kleinen vielen Szenen. Bisher gefällt es mir so ganz gut. Es passiert halt auch überall gerade etwas. Jetzt kommt zumindest ein etwas längerer, zusammenhängender Part.

      kalkwiese schrieb:

      Übrigens ergeben die zwei Rennen für mich irgendwie Sinn. Im ersten Rennen werden die schwächeren Kandidaten aussortiert und das kurbelt sicher auch die Spekulationen und Wetten für das zweite Rennen an.
      So hab ich mir das auch logisch dann begründet. Ich brauche die zwei Rennen eigentlich nur Plottechnisch.

      kalkwiese schrieb:

      Anglizismen hauen mich ja immer raus, aber den hier finde ich schon irgendwie in Ordnung Kann man so lassen, wenn man will, denke ich.
      Ich hab an der Stelle extra nochmal drüber nachgedacht, weil du sie öfter erwähnst. Bei Breakdance gibt es allerdings kein deutsches Wort dafür, das ist ein Name. Deswegen hab ich es hier stehen gelassen.

      kalkwiese schrieb:

      Ohmanohmanohman, Livian erwischt es wohl o: Also ich denke ja, er kommt da raus, weil er ein wichtiger Charakter ist(#Plotarmor), aber ich hatte nicht erwartet, dass Senf einen Komplizen haben könnte. Muss er dann den Gewinn nicht teilen? Den Komplizen zu hintergehen wäre auch nicht gut für seinen Ruf
      Ist schließlich nicht Game of Thrones hier, was? :P Könnte ja sein, dass er nur das Pergament in die Geschichte bringen sollte ... :rolleyes:



      „Ich weiß nie, ob mich deine Effizienz beeindrucken oder beunruhigen soll“, sagte Schwalben-Willi, als Senf den erschlafften Körper des Jungen unsanft zu Boden fallen ließ.
      „Vielleicht ein wenig von beidem?“, knurrte der Auftragsmörder und holte einen Strick hervor, mit dem er den Jungen zu fesseln begann.
      Die Stirnlandschaft seines Partners auf Zeit bildete eine beeindruckende Gebirgskette. „Du hast ihn gar nicht umgebracht?“
      „Nein“, erwiderte der Attentäter, während er den Strick festzog, „Senfs Auftraggeber wollte die Leiche dieses Jungen. Also nutzt Senf die Gelegenheit, um noch ein wenig Spaß mit ihm zu haben.“ Er grinste bedrohlich, wodurch Schwalben-Willis Gesicht den Anflug echten Entsetzens zeigte. Er musste verstanden haben, dass Senf davon sprach, an ihm noch einige neue Foltermethoden und die Wirkung verschiedener Gifte auszuprobieren, bevor er den toten Körper an das Spitzohr übergab.
      „Armer Bursche“, brummte Schwalben-Willi und setzte den Vogel auf seinem Arm auf einer an der Wand befestigten Sitzstange ab. „Was muss er verbrochen haben, dass man ihn bereits in dem Alter einen Attentäter auf den Hals hetzt?“
      „Wer weiß?“, erwiderte Senf und holte eine billige Zigarre aus seinem Umhang hervor. „Vielleicht hat er die Schwester von Senfs Auftraggebers gevögelt. Die reichen Säcke können sehr nachtragend sein. Jetzt hol dir deine Belohnung für das Herlocken des Burschens und dann verschwinde.“
      „Zu gerne!“ Der Ausdruck im Gesicht des Vogelzüchters änderte sich schlagartig, als die Gier die Kontrolle übernahm. Eilig kniete er sich neben den bewusstlosen Jungen und begann, seine Taschen zu durchwühlen. „Es ist ein Jammer“, bekundete er abermals sein Mitleid. „Der Junge konnte meinen Vogel mit bloßem Auge verfolgen. Und das, obwohl der Himmel voll von ihnen ist. Eine Verschwendung, sag ich dir. Den Jungen hätte man ausbilden können.“
      Senf grunzte nur. Er hasste Schwalben-Willi. Der Gauner schwatzte einfach zu viel. Und die Art, wie seine persönlichen Gefühle seine Arbeit beeinträchtigten, machte ihn in seinen Augen mehr als unprofessionell. Mit ihm zusammenzuarbeiten war eine Qual, aber auf alle Fälle, die geschmeidigste Lösung für seine Problematik. Ansonsten hätte er abwarten und sein Ziel beobachten müssen. Unter Umständen hätte er ihn bei dem Gedrängel verloren, welches zur Zeit des Schlittenrennens in der Stadt herrschte, und dann hätte sich der Auftrag noch weiter in die Länge gezogen. Nein, dann besser auf so einen drittklassigen Gauner wie Schwalben-Willi zurückgreifen und ihm die Habe des Jungen versprechen.
      „Acht mickrige Guani und ein billiges Stück Pergament!?“, plärrte die Stimme des Diebes durch seinen Gedankenstrom. „Das ist alles!? Du hast gesagt, der Junge käme trotz seiner Kleidung aus gutem Haus!“
      „Besser als nichts, oder?“, knurrte Senf und nahm einen tiefen Zug von seiner Zigarre, während Schwalben-Willi ihn anklagend anstarrte. „Ist doch das normale Risiko bei deiner Arbeit, nicht wahr?“
      „Normales Risiko!?“, echote Schwalben-Willi. „Heute ist der Tag des Rennens! Da passen die Wächter auf wie die Jagdhunde! An einem solchen Tag benutzt man die Vögel nicht! Die Gefahr ist zu groß, dass sie von den Fütterjungen abgelenkt und entdeckt werden. Weißt du wie lange es dauert, eine Schwalbe zu trainieren?“
      „Wenn du weiter so einen Radau machst, wirst du nie wieder eine Schwalbe trainieren!“ Demonstrativ zückte Senf einen Dolch und deutete mit der Klinge in die Richtung seines Partners auf ablaufende Zeit.
      Die Aussage verfehlte nicht an Wirkung. Sofort erstarb der Protest des Diebes und wich dem unterwürfigem Buckeln eines Dieners. „Schon gut, ich mach ja nur Spaß.“ Hastig kramte er den neu erworbenen Besitz zusammen und dackelte zurück zu dem Tisch, auf dem die Kerze immer weiter herunterbrannte. „Vielleicht ist das Papier des Jungen ja irgendwas wert.“
      „Schön, dass du es einsiehst.“ Senf nahm einen letzten Zug und schmiss den Stumpf der Zigarre anschließend zu Boden, wo er ihn mit dem Absatz zerquetschte. „Bist du jetzt fertig? Ich muss den Jungen noch wegschaffen, bevor das Rennen vorbei ist.“
      „Ja, ja, nimm ihn mit, sein Umhang ist eh nichts wert, die Schuhe waren dafür ...“ Er unterbrach sich.
      „Was?“, fragte Senf, der sich gerade bücken wollte, um sich den Jungen über die Schulter zu werfen.
      „Das ist merkwürdig“, murmelte Schwalben-Willi, der das Pergament im Kerzenschein begutachtete. „Ich könnte schwören, dass sich die Schriftzeichen gerade bewegt haben.“
      „Unsinn“, erwiderte Senf unwirsch, wandte den Blick jedoch von seinem Auftragsziel ab und gesellte sich neugierig zu dem Vogelzüchter. „Kannst du überhaupt lesen?“
      Der Dieb antwortete nicht sofort. „Ja, also, ich ... In Ordnung, ich geb´s zu, ich brauche dafür ziemlich lange. Kannst du mit dieser Botschaft was anfangen, Senf?“
      Der Attentäter beuge sich über die Schulter des anderen Mannes, um die schnörkeligen Schriftzeichen besser erkennen zu können. Misstrauisch kniff er die Augen zusammen und laß: „Wehrt euch nicht!“
      Sie tauschten einen verwirrten Blick.
      „Wer läuft denn mit so einer Notiz in seiner Tas...“ Schwalben-Willi brach abrupt ab und Überraschung in seinen Augen warnte Senf wie das Gebell eines Hausköters. Mit gezücktem Dolch in der Hand wirbelte er herum, gerade noch rechtzeitig, um das Grinsen des Jungen zu sehen, bevor das schnell heranrasende Eisenrohr seinen Blick schwarz färbte – für immer.


      ***


      Klirrend fiel die improvisierte Waffe neben den beiden Erschlagenen zu Boden. Dann blieb Livians schwer keuchender Atem das einzige Geräusch, welches in der Hütte verweilen wollte. Oh, das hatte gut getan. Zufrieden mit seinem Werk wollte Livian in seine Tasche greifen, bis er merkte, dass sein Mantel über einem Stuhl hing.
      Das Grinsen verschwand aus seinem Gesicht und Panik suchte seine Gefühlswelt heim, wie ein Steuereintreiber einen nicht zahlenden Bürger. Er hatte die Kontrolle verloren, das Geschehen war ohne ihn weitergelaufen. Hastig sprang er über die reglosen Körper auf seinen Mantel zu und durchsuchte die Taschen. Sie waren leer.
      Livians Atmung beschleunigte sich. Wo war es? Wo war das Pergament? Sein Blick wanderte zu den Männern zu seinen Füßen. Nicht länger zögernd machte er sich an dem langen Drahtigen zu schaffen, dem ein falscher Schnauzer schief im Gesicht hing. In seinen Taschen waren Dolche, kleine Fläschchen, eine winzige gespannte Armbrust, eine Würgschlinge, ein klimperndes Säckchen, ein Dietrich und noch so manch anderer nutzloser Plunder. Nichts, womit Livian etwas anfangen konnte. Es durfte nicht weg sein, es durfte einfach nicht.
      Mit einem derben Tritt stieß er den kleinen Dicken um. Livians Panik verflog, als er sah, was dieser krampfhaft in seiner erstarrten Hand hielt. Da war es! Sein Pergament.
      Flink wie ein Eichhörnchen zog er es aus den schmutzigen Pfoten des Diebes, entfaltete es und sah gerade noch, wie sich die Worte veränderten. Wo eben noch die Nachricht „Wehrt euch nicht!“ gestanden hatte, prangtes jetzt ein breites Lob.
      „Gut gemacht, Livian!“
      Erleichterung durchflutete den Jungen und brach sich auditiv Bahn: Erst war es nur ein leichtes Kichern, doch dann schwoll es zu einem hysterischen Lachen an. Die Anspannung fiel ab und erschöpft ließ sich Livian auf den Stuhl fallen. Er war fertig hier! Es war vorbei! Diese Stadt mit diesen viel zu vielen Menschen; endlich konnte er sie verlassen und ...
      Abermals veränderten sich die Buchstaben und formten den Satz, der immer noch in seinem Gedächtnis ruhte: „Erlange die Liebe einer Frau.“
      Entäuscht ließ Livian die Schultern sacken. „Wie?“, fauchte er das Pergament an. „Wie soll das gehen! Hilf mir!“ Aber das Pergament verweigerte die Antwort - wie auch in den Tagen zuvor.
      „Lass mich nicht hängen!“, flehte Livian. „Sonst hilfst du mir doch auch! Wieso diesmal nicht? Sag mir was ich tun soll, sag es mir einfach!“
      Die Buchstaben blieben starr.
      Verbittert stopfte Livian das Pergament zurück in seine Tasche und erhob sich von seinem Platz. Seine Sicht verschwamm, als ihm unwillentlich Tränen aus den Augen liefen. Es tat so weh. Diese Unsicherheit. Diese verfluchte Unsicherheit!
      Wütend trat er nach dem reglosen Körper des Drahtigen, an dessen Kopfende sich inzwischen eine rote Lache gebildet hatte. Trat immer wieder zu bis Schmerzen in seinem Fuß entstanden und dann weiter, bis Erschöpfung sich hinzugesellte. Erst als er einsah, dass er auf diese Weise der Erfüllung seiner Aufgabe nicht näherrückte, hörte er auf und versuchte sich zu konzentrieren.
      Einen Moment verharrte er so, dann streifte sein Blick die acht Guani und das Fernglas, welche immer noch auf den Tisch ihr Dasein fristeten. Ohne zu zögern steckte der Junge beides in seine Tasche. Er zögerte kurz, bevor er noch das kleine Säckchen mit Geld, welches er bei dem Drahtigen gefunden hatte, seinem Besitz hinzufügte. Dann verließ er schnellen Schrittes die Hütte.

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • @Alopex Lagopus
      Spoiler anzeigen
      Hm, ich habe grade enorme Schwierigkeiten, diesen völlig neuen Livian in meinem Kopf unterzukriegen. Das war brutal und echt ein wenig verstörend, wo er doch sonst ein so friedlicher und genügsamer Bursche ist. :hmm: Er wirkte regelrecht fremdgesteuert ...
      Und sein Pergament hilft ihm auch nicht weiter.
      Für Schwalben-Willy und Senf ist hier Ende Gelände. Mein Freund braucht einen neuen Plan. :D
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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