Die Reifeprüfung (Rework)

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    • Lernpause -> Mal bei der Reifeprüfung vorbeischauen :3 *lässt die Knöchel knacken*
      Dann klinke ich mich hier mal offiziell wieder ein. Bin noch etwas eingerostet, aber ich hoffe meine kommentatorischen Fähigkeiten steigern sich langsam wieder
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      Alopex Lagopus schrieb:

      Dichte Vogelschwärme aus Schwalben und Möwen zogen laut zankend über die Dächer, angelockt von den jungen Burschen, die mit Abfürmittel gefülltem Hering bewaffnet von Haus zu Haus sprangen.
      Mein Gefühl sagt mir, dass das zweimal "mit" stehen müsste :hmm: Einma,l weil die Jungen den Hering dabei haben, und das zweite mal, weil der Hering mit etwas gefüllt ist.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Die, die es nicht taten, liefen in Gefahr mit Statuen verwechselt zu werden, sollten sie sich für eine Minute regungslos auf ein Podest stellen.
      :rofl: Ich vergesse das Wetter immer mal wieder. Würde man sich auf den Tribühnen dann nicht sofort in die Scheiße setzen oder sind die überdacht? xD Dann müsste aber alles überdacht sein. Und wer räumt den Mist weg, damit nicht alle drin ertrinken? Die Fragen müssen nicht unbedingt geklärt werden, aber sie kommen bei mir auf.

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Ja“, sagte Livian, der sich noch nicht von der Stelle bewegt hatte. „Ihr sagtet gerade, ich soll mir und meinem Mädchen davon etwas zu Naschen kaufen ... welches Mädchen ist gemeint?“
      Der Gärtner lächelte verschmitzt. „Das musst du selbst entscheiden.“
      Livian, der Frauenheld :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      Massives Granitkiefernholz
      Interessant, dass es gerade Kiefern sind, deren Holz ja recht weich ist. Eine Art Oxymoron also. :)

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Wörlghast war über fünfzig Jahre Dozent für Geschichte an der Universität zu Donnerspitze“, erklärte Fräulein Handlung hilfsbereit. „Jedenfalls, bis man ihn hinauswarf. Der Erzmagier war der Meinung er würde in seinem Zimmer nur verstauben. Er schuldet mir noch einen Gefallen, also keine Sorge, Ihr werdet ihn nicht entlohnen müssen.“
      Die Wachleute, eine Universität mit Magiern, geleitet von einem Erzmagier und noch vieles mehr - die Ähnlichkeit zu Pratchett ist überall zu erkennen. :hmm:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Aber Staub ... ja, damit kann ich arbeiten
      :D Das macht es wirklich etwas interessanter. Bin schon gespannt!
    • Da bin ich wieder @Alopex Lagopus :D

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      Alopex Lagopus schrieb:

      „Ja, er ist verrückt danach.“ Rostbart grinste. „Nüsse. Außerdem Äpfel, Ratten, Melonen, kleine Obststräucher, streunende Katzen sowie Straßenköter.“
      :rofl: der Typ ist der Knaller!!

      Also das wird eine kunterbunte Mischung beim Rennen, soviel ist schon mal sicher ^^ :D

      Der am meisten Leidtragende ist wohl der Herr Fuhrwerk, der sich mit diesem ganzen Kram auseinandersetzen muss. :D

      Tariq schrieb:

      Schon mal um Zeuge diverser Gesichtsausdruck-Entgleisungen zu werden.
      Ja, das kann ich nur bestätigen :D



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Vielen Dank euch allen für die stetigen Kommentare :danke:
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      Tariq schrieb:

      Bei dieser Szene hätte ich gerne danebengestanden,
      Ich finde es witzig, wie Szenen unterschiedlich wahrgenommen werden. Ich halte diese hier nämlich für eine der schwächeren. Aber Jen hat sich damals schon in der alten Version über diese Szene amüsiert (sie musste nur minimal geändert werden - es gab den Maskierten damals nicht), deswegen habe ich sie im Kern so gelassen :D

      kalkwiese schrieb:

      Dann klinke ich mich hier mal offiziell wieder ein. Bin noch etwas eingerostet, aber ich hoffe meine kommentatorischen Fähigkeiten steigern sich langsam wieder
      Freut mich sehr ^^ welcome back 8)

      kalkwiese schrieb:

      Mein Gefühl sagt mir, dass das zweimal "mit" stehen müsste Einma,l weil die Jungen den Hering dabei haben, und das zweite mal, weil der Hering mit etwas gefüllt ist.
      Ich musste da etwas länger drüber nachdenken und komme zu dem Schluss, dass du recht haben musst. Auf der anderen Seite finde ich klingt "mit mit Abfürmitteln gefüllten Heringen" total bescheuert ?( Da werde ich nochmal ausgiebig drüber nachdenken müssen, wie ich das formuliere. Notfalls muss das in drei Sätzen dann gemacht werden.

      kalkwiese schrieb:

      Würde man sich auf den Tribühnen dann nicht sofort in die Scheiße setzen oder sind die überdacht? xD Dann müsste aber alles überdacht sein. Und wer räumt den Mist weg, damit nicht alle drin ertrinken? Die Fragen müssen nicht unbedingt geklärt werden, aber sie kommen bei mir auf.
      Du stellst Fragen? :rofl: Eigentlich habe ich mit so eine Art Treppen überlegt, die vor den Absperrungen an der Rennstrecke stehen, auf denen die Menschen eher stehen, als sitzen x) Überdacht sich die nicht - dafür braucht man dann die Schwalbenschirme, die auch fleißig überall verkauft werden xD Und so viel Mist ist es nicht. Nur genug, um eine rutschige Schicht auf der Bahn zu haben.

      kalkwiese schrieb:

      Die Wachleute, eine Universität mit Magiern, geleitet von einem Erzmagier und noch vieles mehr - die Ähnlichkeit zu Pratchett ist überall zu erkennen.
      GAAAAH, ich hasse es, wenn du Parallelen aufdeckst X/ :sack: Ich gebe zu, ich bin sehr sehr stark beeinflusst von den Büchern, ich habe in einem längeren Abschnitt meines Lebens nichts anderes gelesen, das geht dann irgendwie ins Blut über. Piepenköhl sollte am Anfang nur ein weiterer skuriller Charakter sein, aber dann wurde daraus mehr. Weiß nicht wirklich, wie ich das umgehen soll ...

      LadyK schrieb:

      Der am meisten Leidtragende ist wohl der Herr Fuhrwerk, der sich mit diesem ganzen Kram auseinandersetzen muss.
      Meinst du? :D Schau dir den nächsten Part an.



      Es folgen mal wieder drei kürzere Abschnitte. Sowieso wird das Rennen in kurzen "Schlag auf Schlag" Szenen stattfinden. Aber erstmal muss ich die Positionen der Akteure klar machen :D Btw. der letzte Part hier ist wieder einer meiner liebsten.



      Während die Fahrer vor Beginn des ersten Rennens noch einmal gründlich überprüft wurden, schwollen die Menschengruppen auf den Straßen stetig an. Jetzt, da die Möwen sich verzogen hatten, konnte die Jagd nach den besten Plätzen beginnen. Viele benutzten dazu eine bewährte Mischung aus Schubsen und Drängeln, während andere auf die fernöstlichen Kampftechniken des Pfad des spitzen Ellenbogen zurückgriffen, deren Grundlagen alle Stadtbewohner früher oder später intuitiv meisterten.
      Männer mit Bauchläden schoben sich durch die Mengen und baten mit einer Stimme, um die sie jedes Nebelhorn beneidet hätte, kleine Snacks und Leckereien feil. Andere verkauften Souvenirs und Andenken an das Rennen. Meist handelte es sich dabei um Schwalben- oder Möwenfiguren – die geheimen Wahrzeichen Schwalbenkacks –, aber auch Miniaturen von den verschiedensten Rennschlitten erfreuten sich bei Reisenden großer Beliebtheit.
      Ab und zu zog eine leichte Brise durch die Straßen und ließ die bunten Wimpel an den Dächern sachte hin und her schaukeln. Nieselregen setzte ein – echter, wohlgemerkt. Einige Menschen spannten verärgert ihre Regenschirme auf, hatten sie an einem Feiertag wie heute doch mit besserem Wetter gerechnet. Felia hingegen störte sich nicht daran. Im Gegenteil, sie hätte sich selbst noch gefreut, wenn es wie aus Gießkannen geschüttet hätte.
      „Wahnsinn“, hauchte sie. „Schau dich nur um. Hier gibt es so viel zu sehen.“
      Livian nickte unbehaglich. „Es ... sind sehr viele Menschen auf den Straßen.“
      „Ja!“, stimmte Felia begeistert zu. „Und nur ungefähr die Hälfte kommt tatsächlich von hier. Die meisten reisen aus den unterschiedlichsten Ländern an, nur um das Rennen zu bestaunen. Schau mal, die zwei da drüben.“ Sie zeigte auf einen Mann und eine Frau, die augenscheinlich nur mit einer weißen Gardine bekleidet durch die Straßen wanderten. „In der Schule hab ich gehört, dass dieses Jahr einige Gelehrte aus Funktionalis extra hierherkommen, um den Brauch des Schlittenrennens zu studieren. Wirklich! Kannst du dir vorstellen, den weiten Weg von Funktionalis bis hierher zurückzulegen, nur um am Ende einen blöden Text über das Rennen zu schreiben, anstatt es einfach zu genießen?“
      Auffordernd sah sie ihn an und Livian beschlich die Ahnung, dass eine Antwort von ihm erwartet wurde. Seit sie zusammen unterwegs waren, redete Felia beinahe ununterbrochen, stellte neugierig Fragen, nur um dann sofort aufs nächste Thema zu springen. Livian fand dies alles sehr verwirrend, besonders, da ihr Verhalten sich in der letzten Stunde grundlegend geändert hatte. Sie wirkte irgendwie ... belebt.
      Er wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als das Mädchen an seiner Seite bereits fortfuhr.
      „Weißt du, ich bin so froh, dass ich das alles erleben darf!“ Freudenstrahlend lächelte sie ihn an. „Und ich hatte schon aufgegeben und wollte mir dieses Ereignis wegen der alten Garzart entgehen lassen. Du hast echt was gut bei mir, Livi.“
      Ein merkwürdiges Gefühl breitete sich in seiner Magengegend aus, befremdlich und mit der Beharrlichkeit eines Anwalts. Es war ihm unangenehm. Zum Glück durchbrach sie diesen Moment als sie einen der Händler in ihrer Nähe bemerkte.
      „Oh, schau mal, der da verkauft Zuckerstangen! Diese Naschereien gibt es nur an den Festtagen des Rennens. Wir müssen sie unbedingt probieren!“ Sie griff in ihre Taschen und wollte sich dem Mann nähern, als sie just innehielt. „Leider habe ich kein Geld dabei. Ich habe ja nicht mehr damit gerechnet überhaupt hier zu sein ...“
      Livian bemerkte den sehnsüchtigen Blick, dem sie den an Spießen klebenden Leckereien zuwarf und erinnerte sich an die zehn Guani in seiner Tasche. Diesen Moment musste sein Meister gemeint haben. Ohne weiter darüber nachzudenken, trat er an den Händler heran.
      „Ich hätte gern zwei von den Zuckerstangen.“


      ***


      Nicht alle, die die Straßen durchquerten, verfolgten das Ziel, die besten Plätze zu ergattern, oder den umherströmenden Menschen so viel von ihren Waren wie möglich zu verkaufen. Nein, auch wenn es ein nationaler Feiertag war, schlichen einige zwielichtige Individuen mit mehr oder weniger finsteren Absichten durch die Gassen.
      Senf lächelte siegessicher. Wenn er den gesuchten Jungen irgendwo finden würde, dann garantiert am Tag des Rennens! Denn dieses Spektakel ließ sich so gut wie niemand entgehen. Dieser Auftrag war ein Kinderspiel, so einfach, dass er schon fast unter Senfs Berufsehre als erfahrener Killer stand. Doch diese ließ sich glücklicherweise, bei dem Gedanken an die voraussichtliche Bezahlung, für ein paar Stunden vergessen.


      ***


      Wie ein Prüfungsbeamter ließ Oberwachtmeister Piepenköhl den Blick über seine versammelten Männer schweifen, was bei den meisten tiefes Unbehagen auslöste. Es gab zwei Dinge, die man in der Stadwache Schwalbenkacks vermeiden wollte: Erstens, den Verbrechern unbewaffnet und/oder in der Unterzahl gegenüberstehen und zweitens, von Wachtmeister Ichhabsgesehn-Piepenköhl gemustert zu werden. Wäre Papier empfindungsfähig, genauso müssten sich Verwaltungsdokumente fühlen, kurz bevor Piepenköhl ihnen den offiziellen Stempel in die untere Ecke rammte.
      Die Männer wimmerten.
      „Reißt euch zusammen“, fauchte Piepenköhl. „Dieses Jahr will ich sagen können: die Perfektion der Wache war tadellos, ichhabsgesehn! Dies ist die Eröffnungsfeier des Rennens, unser Tag!“
      Vereinzeltes Nicken. Seit jeher wurde der Tag des ersten Rennens in Schwalbenkack durch eine feierliche Parade der Stadtwache eingeleitet – und ja, in den Geschichtsbüchern ließ sich noch heute genau dieses Wort finden: feierlich. Die versammelten Stadtwächter vermuteten stark, dass es an Des Großen Kotfürsten Schlittenmarsch lag, der traditionellerweise zu diesem Anlass gespielt wurde. Ein wirklich glorreiches Stück Musikgeschichte, welches sich bis heute standhaft zu halten - oder besser gesagt, wieder aufzuerstehen - wusste.
      „Ich verlange absolute Synchronisation im Stechschritt!“, fuhr Piepenköhl fort. „Alles muss tadellos sein. Schließlich schauen die Leute zu uns empor!“
      „Ja ... jetzt noch“, ließ sich ein unvorsichtiger Rekrut vernehmen, der daraufhin sofort einen zentralen Platz in Piepenköhls Aufmerksamkeit fand.
      „Das ist Demoralisierung der Truppen, ichhabsgehört!“, fauchte er und hob mahnend den Zeigefinger.
      „Wir sind bereits demoralisiert“, kam ihm einer seiner Kameraden gutwillig zu Hilfe, woraufhin er ebenfalls in Piepenköhls geistiges Fadenkreuz geriet.
      „Was seid ihr nur für Weiber!“, fauchte er. „Seit jeher ist es eine geachtete Tradition, dass die Wache mit einer feierlichen Parade die Rennstrecke vor Beginn des Rennens abmarschiert, als Gedenken an unseren großen Kotfürsten Dessen-Namen-Ich-Vergessen-Hab, der das erste Schlittenrennen als Triumph über den Sieg der einfallenden Barbaren einführte. Noch heute sagen die Besucher dieser Stadt, dass die Parade sehenswert sei, und diesen Standart wollen wir halten, nach Möglichkeit sogar verbessern!“
      Zweifelhaftes Gemurmel machte die Runde. Diese Litanei war den meisten unter den Männern nicht fremd. Schließlich fand diese Diskussion jedes Jahr statt.
      „Das stellen wir auch überhaupt nicht infrage“, wagte sich nun ein dritter in die Gefahrenzone. „Es wäre nur gut, wenn wir den Stechschritt beiseite lassen und uns andere Stiefel anz...“
      „Der Stechschritt ist Tradition!“, fauchte Piepenköhl aufgebracht. „Diese Parade ist fast so alt wie die Stadt selbst und wir werden ihr Andenken nicht durch den sprichwörtlichen Dreck ziehen, indem wir etwas ändern.“
      „Aber die Tradition ist überholt“, jammerte ein vierter. „Sie stammt aus einer Zeit, in der in dieser Gegend noch Schnee ...“
      „RUHE JETZT!“, brüllte Piepenköhl und Metall klirrte, als die versammelten Männer synchron zusammenzuckten. „Wir werden die Tradition wahren und jetzt da raus gehen und Des Großen Kotfürsten Schlittenmarsch spielen. Und jeder, der sich weigert, der wird für das nächste halbe Jahr zum Nachpatrouillendienst im Hafenviertel verdonnert! War das nun klar genug!?“
      Die Männer salutierten gehorsam und Piepenköhl nickte zufrieden. Man musste immer nur eine schlimmere Alternative finden.

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • So. Der Tag ist gekommen! :thumbsup:

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      Alopex Lagopus schrieb:

      Jetzt, da die Möwen sich verzogen hatten,
      Was? Wieso das denn? Sind sie wirklich so nett und lassen die Wirkung des Abführmittels an anderen Orten über sich ergehen? ^^

      Alopex Lagopus schrieb:

      , während andere auf die fernöstlichen Kampftechniken des Pfad des spitzen Ellenbogen zurückgriffen,
      des Pfades des spitzen Ellenbogens ?

      Alopex Lagopus schrieb:

      Männer mit Bauchläden schoben sich durch die Mengen und baten mit einer Stimme, um die sie jedes Nebelhorn beneidet hätte, kleine Snacks und Leckereien feil.
      und boten mit einer Stimme

      Alopex Lagopus schrieb:

      hatten sie an einem Feiertag wie heute doch mit besserem Wetter gerechnet. Felia hingegen störte sich nicht daran.
      Ich würde hier vor "Felia" einen Absatz machen ...

      Alopex Lagopus schrieb:

      und wollte mir dieses Ereignis wegen der alten Garzart entgehen lassen.
      Ähm ... ich trau mich kaum, es einzugestehen, aber der Groschen für den Name der Köchin fiel tatsächlich gerade eben erst ... :sack:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Ein merkwürdiges Gefühl breitete sich in seiner Magengegend aus, befremdlich und mit der Beharrlichkeit eines Anwalts. Es war ihm unangenehm. Zum Glück durchbrach sie diesen Moment als sie einen der Händler in ihrer Nähe bemerkte.
      Mit dem letzten Satz scheint was nicht zu stimmen. Der verwirrt mich irgendwie. Wer durchbrach den Moment? Die Beharrlichkeit? Oder fehlt da was?

      Alopex Lagopus schrieb:

      Ich habe ja nicht mehr damit gerechnetKomma überhaupt hier zu sein ...

      Alopex Lagopus schrieb:

      Senf lächelte siegessicher.
      Herrje, DEN gibt's ja auch noch. Den hatte ich total aus den Augen verloren.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Die Männer wimmerten.
      :rofl:

      Alopex Lagopus schrieb:

      und diesen Standart wollen wir halten,
      Standard

      Und zu guter Letzt war bei Piepenköhl mMn ein bisschen zu viel
      Spoiler anzeigen

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Reißt euch zusammen“, fauchte Piepenköhl. „Dieses Jahr will ich sagen können: die Perfektion der Wache war tadellos, ichhabsgesehn! Dies ist die Eröffnungsfeier des Rennens, unser Tag!“

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Das ist Demoralisierung der Truppen, ichhabsgehört!“, fauchte er und hob mahnend den Zeigefinger.

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Was seid ihr nur für Weiber!“, fauchte er.

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Der Stechschritt ist Tradition!“, fauchte Piepenköhl aufgebracht.


      So. Dann sollte sich Livian in Acht nehmen, wenn Senf ihm auf der Spur ist. Und ich würde mich wundern, wenn sich nicht auch der dezent überspannte Elb hier irgendwo rumtreiben würde. Ich bin gespannt, wen wir noch treffen!
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

      ___________________
    • Uh, es geht los :D

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      Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, außer, dass es mir gefallen hat. Mal wieder ^^

      Fehlerchen hat @Tariq ja bereits raus gepickt :thumbsup:

      Langsam ziehen sich die Fäden zusammen und bald treffen alle aufeinander. Senf hat sich an Livian dran gehängt.(noch hat er ihn ja nicht gefunden) Der ist wiederum mit Felia unterwegs, mal sehen, wie das unser Maskierter finden wird. Und irgendwo sind auch noch Rostbart und der herzallerliebster Elb.

      Das kann ein ganz schönes Chaos werden :D :thumbsup:



      Bis dahin! LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
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      Tariq schrieb:

      Ähm ... ich trau mich kaum, es einzugestehen, aber der Groschen für den Name der Köchin fiel tatsächlich gerade eben erst ...
      Wie heißt es so schön? Besser spät als nie :D

      Tariq schrieb:

      Mit dem letzten Satz scheint was nicht zu stimmen. Der verwirrt mich irgendwie. Wer durchbrach den Moment? Fehlt da was?
      Felia durchbrach den Moment. Ich hab es umgeschrieben, danke :)

      Tariq schrieb:

      Was? Wieso das denn? Sind sie wirklich so nett und lassen die Wirkung des Abführmittels an anderen Orten über sich ergehen?
      Das hab ich wieder ungenau formuliert. Gedacht war, dass die Burschen die Möwen weglocken. Hab das auch umgeschrieben :danke:



      @kalkwiese und @Kyelia das hier ist jetzt die Stelle, an der ich letztes Mal aufgehört habe :)




      Eine laute Fanfare kündigte den Beginn des Marsches an. Die Menge jubelte und Menschen drängten sich nach vorne an die Absperrungen, um einen Blick auf das Geschehen werfen zu können. Und irgendwo dort draußen unter ihnen befand sich dieser Junge mit dem kerdanischen Pergament.
      Vaunír rümpfte die Nase. Blieb zu hoffen, dass der Auftragskiller hielt, was er versprach. Nicht auszudenken, was geschähe, würde dieser Taugenichts es verpfuschen. Am liebsten hätte Vaunír die Angelegenheit selbst erledigt und das Rennen zum Anlass genommen, nach dem Jungen Ausschau zu halten, aber leider wurde seine Anwesenheit andernorts verlangt.
      Erhaben stolzierte er durch die ausgesuchte Gesellschaft der erlauchten Oberschicht Schwalbenkacks. Es waren hauptsächlich Adelige - aber auch der ein oder andere reiche Kaufmann -, die sich hier auf dem Caelestis Plateau versammelt hatten, um das Rennen zu verfolgen. Gerade drängten sie sich an den langen Fensterreihen aufgestellten Ferngläsern zusammen wie Schweine um einen gefüllten Futtertrog. Vaunír benötigte eine solche Sehhilfe nicht. Sein Blick war auch so schärfer, als der eines jeden Menschen. Selbes galt für sein Gehör, was Vaunír in ebenjenem Moment bedauerte, als die ersten schrägen Töne von draußen ihn bis aufs Mark zusammenzucken ließen.
      Verhaltenes Gelächter erklang von den Adeligen, als sie die versammelten Wachmänner beobachten, die verzweifelt versuchten, den Stechschritt auf dem rutschigen Untergrund der Rennstrecke durchzuhalten. Das ging tatsächlich einige Minuten gut, bis einer der Trommler das Gleichgewicht und somit der ganze Rest der Truppe ihr Taktgefühl verlor.
      Vaunír wandte sich ab und versuchte seinen aufsteigenden Brechreiz unter Kontrolle zu bringen. Ohne zu fragen nahm er ein Glas Wein vom Tablett eines vorbeilaufenden Kellners, welcher eigentlich gerade an einen jungen Baron und seine weibliche Begleitung weitergereicht werden wollte. Vaunír scherte es nicht. So viel Armseligkeit auf einen Haufen vertrug sein schlichtes Gemüt nicht und er musste dringend seinen Magen beruhigen. Da konnte er noch eher den Prozessionen seines Volkes zur Wintersonnenwende lauschen, in denen sie Bäume besangen. Die waren wenigstens erhaben. Aber das ...!
      Ein Schatten verdunkelte die Sonne. Vaunír drehte den Kopf und sah zu dem Neuankömmling empor. Missmutig verzog er seine Lippen. Diese lästige Anwesenheitsverpflichtung wurde zunehmend unangenehmer. Er hasste es, wenn ihn jemand an Körpergröße übertraf, vor allem, wenn dieser Jemand ein Zwerg war.
      „Sieh mal einer an“, sagte der Zwerg. „Lord Erendar. Nett, gerade Euch an diesem Ort zu treffen.“
      Vaunír verzog keine Miene. „Lord Darak-Udûr“, erwiderte er den Gruß mit einer Stimme, die selbst Magma eingefroren hätte. „Welch angenehme Überraschung. Neue Beine?“
      „Oh, ja“, bestätigte der Zwerg und ein mechanisches Knarzen ertönte, als er wie zum Beweis eine der langen Stelzen der Konstruktion anhob. „Die alten waren noch nicht ganz ausgefeilt. Diese hier sind wesentlich gelenkiger und ermöglichen filigranere Bewegungsabläufe.“
      Vaunír schmunzelte und nippte an seinem Glas Wein. Darak-Udûr war ebenso wie der unkoordinierte Haufen Wachmänner der gegenteilige Inbegriff der Erhabenheit. Statt der runenverzierten Zeremoniengewänder der Zwerge trug er eine schmucklose Weste. Dazu einen Eisenbeschlagenen Helm und eine dunkle Schutzbrille, die seine Augen bedeckte. Sein Bart war zwar voll, aber viel zu kurz, als dass er sich Ringe oder Zöpfe hineinflechten könnte, wie es sonst bei hochrangigen Vertretern seines Volkes Brauch war. Dazu saß er auf dieser ... schäbigen Konstruktion. Sie erinnerte Vaunír an eine Waschschüssel, die auf zwei Stelzen ruhte. Zwei sehr langen Stelzen.
      Vaunír hob eine Augenbraue und blickte an der Maschine empor.
      „Versucht Ihr damit irgendetwas zu kompensieren? Oder stimmen die Gerüchte, dass Ihr inzwischen zu müßig geworden seid, Euch zu bewegen?“
      Hingegen seiner Erwartung brach Lord Darak-Udûr in schallendes Gelächter aus.
      „Müßig?“, fragte er belustig. „Das Handhaben dieser Maschine erfordert viel Muskelkraft in Arm und Bein.“ Demonstrativ drückte er gegen die beiden Hebel, wodurch die Konstruktion sich zu Vaunír hinunterbeugte. „Wenn Ihr mögt“, sagte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht, welches inzwischen nur noch wenige Handbreit von dem Vaunírs entfernt war, „dürft Ihr sie gerne einmal ausprobieren. Dann wärt Ihr wieder der Größte im Raum. Allerdings“, fügte er hinzu und der Elb meinte, es hinter den Gläsern seiner dicken Schutzbrille aufblitzen zu sehen, „könnte es passieren, dass ... nunja, es nicht besonders erhaben aussähe, wenn Ihr die Konstruktion nicht in die Aufrechte bringen würdet.“
      Vaunír bemerkte, dass sich inzwischen einige andere Adelige zu ihnen umgewandt hatten und sie tuschelnd beobachteten. Sein rechtes Augenlid begann kaum merklich zu zucken.
      „Danke für Ihr freundliches Angebot, aber ich bin auf derartigen Schnickschnack nicht angewiesen, Lord Darak-Udûr.“
      „Aah!“ Der Zwerg zog an den Hebeln und seine Konstruktion richtete sich wieder auf. „Ja, ich verstehe. Übrigens, ein schöner Gehstock ist das da in Ihrem Besitz. Ich hoffe, Ihrer Hüfte und den Gelenken geht es gut? Oder ist das nur allgemeiner Schnickschnack?“
      Vaunírs Augenlid zuckte erneut und er spürte, wie sich seine Hand um den silbernen Knauf seines Gehstocks verkrampfte.

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      ~ William Shakespeare








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    • Woooaaaah!
      Ich musste jetzt erstmal Mega aufholen *keuch* aber das hat sich gelohnt.
      Die Geschichte ist einfach Mega. Und es macht einfach unglaublichen Spaß sie zu lesen. Das Abo hat sich rentiert. :highfive:
      Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

      Freundlichst
      McG
      Man sollte nie zweimal den gleichen Fehler machen, denn die Auswahl ist groß genug.
      - Robert Lembke -


      Projekte:

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      Alopex Lagopus schrieb:

      Gerechtigkeit ist ein großes Wort. Das liegt daran, dass es ein Substantiv ist und deswegen groß geschrieben werden muss.
      Absolut sinnvoll. :D Überhaupt der ganze historische Ausflug eher ernst gehalten, was mMn mit der zweiten Hälte gut Hand in Hand geht.

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Ich weiß.“ Livian trat näher an den Tisch heran. „Mein Meister meinte, ich solle solange in die Küche gehen und versuchen, den süßen Mädchen bei der Arbeit unter den Rock zu schauen.“
      Okay, davor war alles sehr zahm und nur ein bisschen humoristisch und dann kommt dieser Brecher hier. :rofl: Aus. Dem. Nichts. o.o Sehr gut platziert!

      Alopex Lagopus schrieb:

      Felia merkte, wie ihr das Blut angesichts dieser entwaffnenden Ehrlichkeit heiß ins Gesicht schoss.
      Und mir ein Grinsen wuchs.

      Alopex Lagopus schrieb:

      Als sie schon drohte, keine Luft mehr zu bekommen, ebbte der Lachflash glücklicherweise ab und Felia hielt sich den schmerzenden Bauch.
      Ich weiß, dass du dir das hin und wieder erlauben möchtest, auch Worte zu nutzen, die eher in unsere Welt gehören als das Geschichtensetting (ist ja schließlich ein auktorialer Erzähler, wenn ich es richtig verstanden habe, sonst wäre der Ausflug in Sachen Gerechtigkeit kaum sinnvoll), aber dieser Anglizismus ist in meinen Augen ein fieser, böser Fremdkörper >:[] Tut mir leid, aber sowas wirft mich immer komplett raus, es passt irgendwie gar nicht in die Ästhetik der anderen Worte, weil es in so krassem Kontrast zum Setting steht. Außerdem würde das Wort "Lachkrampf" doch auch super passen, oder? :hmm:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Livians Lächeln wuchs in die Breite. „Komm mit. Wir sind zum Rennen verabredet.“
      Er ignoriert sie völlig xD Was ist da los? Er kommt mir dort eher wie eine Maschine vor, die unbedingt ihre Instruktionen ausführen muss. Ist das etwa sein Pllottwist? :rofl: Es bleibt spannend!

    • Und wir sind bei meinem Lieblingselben :D schöner Part @Alopex Lagopus :thumbsup:

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      Alopex Lagopus schrieb:

      Nicht auszudenken, was geschähe, würde dieser Taugenichts es verpfuschen.
      Ich könnte wetten, er würde einen großen Teil seiner Erhabenheit verlieren :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      Da konnte er noch eher den Prozessionen seines Volkes zur Wintersonnenwende lauschen, in denen sie Bäume besangen. Die waren wenigstens erhaben.
      Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen :thumbsup:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Vaunírs Augenlid zuckte erneut und er spürte, wie sich seine Hand um den silbernen Knauf seines Gehstocks verkrampfte.
      Oha, da muss sich aber jemand arg zusammen reißen ^^ :D

      Bleib abzuwarten, was nun passiert :whistling:

      Ich hab nichts zu meckern :thumbsup:



      LG ^^
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Vaunír ist und bleibt immer noch einer meiner Lieblingscharaktere XD Und den Marsch der Wachmänner stelle ich mir auch super genial vor. Die können einem nur leid tun. :rofl:
      Sehr schöne Teile und noch schöner, mal etwas "neues" zu lesen. Ich glaube aber an der Szene hat sich nicht großartig etwas verändert. Der Elb bleibt immer noch gleich erhaben und tritt eigentlich mehr in einem Fettnapf auf und ab, anstatt wirklich erhaben zu wirken. Ich mag ihn. xD
      Jetzt bin ich mal gespannt, was du noch alles verändert hast und wie sich Senf anstellt. :)

      LG, Kyelia

      Außer Betrieb - Geduldsfaden ist gerissen
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      McGolaresd schrieb:

      Die Geschichte ist einfach Mega. Und es macht einfach unglaublichen Spaß sie zu lesen. Das Abo hat sich rentiert.
      Vielen Dank für das Lob ^^ Freut mich, dass die Geschichte dir Spaß macht ^^

      kalkwiese schrieb:

      Tut mir leid, aber sowas wirft mich immer komplett raus, es passt irgendwie gar nicht in die Ästhetik der anderen Worte, weil es in so krassem Kontrast zum Setting steht. Außerdem würde das Wort "Lachkrampf" doch auch super passen, oder?
      Gute Anmerkung :hmm: Ich merke das manchmal einfach gar nicht, wenn ich so umgangssprachlich schreibe. Lachkrampf ist einfach ein Wort, was ich nie verwende und nie höre xD Ich wechsel das aus, danke sehr ^^

      kalkwiese schrieb:

      Er ignoriert sie völlig xD Was ist da los? Er kommt mir dort eher wie eine Maschine vor, die unbedingt ihre Instruktionen ausführen muss.

      Kyelia schrieb:

      Sehr schöne Teile und noch schöner, mal etwas "neues" zu lesen.
      Achja, stimmt, du hast ja die ganz alte Version gelesen - dann hast du noch etwas Zeit ^^'' Die meisten Teile jetzt brauchten keine Überarbeitung, weil Lyell gerade keinen Part hat.




      „Das war ... interessant“, sagte Felia, nachdem der Applaus der Menge ausgeklungen war. „Ich habe mir diese Parade anders vorgestellt.“ Genüsslich fuhr sie damit fort, an ihrer Zuckerstange zu knabbern.
      Livian antwortete nicht. Das lag zum Einen daran, dass ihm keine passende Erwiderung einfiel, zum Anderen beunruhigten ihn die Menschen um sie herum. Viele von ihnen waren während der feierlichen Prozession in brüllendes Gelächter ausgebrochen – eine Reaktion, die er nicht nachvollziehen konnte.
      Normalerweise würde er diesen Umstand einfach so hinnehmen. Allerdings hatte auch Felia gelacht, und das änderte die Sache für ihn. Das Mädchen war für ihn ein Mysterium – eigentlich nicht Neues, schließlich stellten das alle Menschen für ihn dar. Aber niemand hatte es zuvor geschafft, ihn derartig zu verunsichern.
      Livian wusste immer, was er tat. Er machte Fehler, aber damit konnte er leben. Was er nicht ertrug, waren Zweifel und Ungewissheit. Und Felia bescherte ihm reichlich davon. Die logische Folgerung war es demnach, ihre Gesellschaft zu meiden. Da Livian aber mit ihr verabredet war und Grünspan gesagt hatte, er solle zum Rennen gehen, schied diese Möglichkeit leider aus.
      Nervös biss er sich auf die Unterlippe. Sie schien glücklich zu sein. Das Befremdliche war jedoch, dass das irgendwie mit ihm zusammenhing. Allein wie sie ihn angesehen hatte ... Das bedrückende Gefühl in seiner Magengegend kehrte zurück. Es war definitiv unangenehm, aber ein Teil seines Körpers widersprach.
      Du genießt es!
      Er kniff die Augen zusammen, um den Gedanken zu vertreiben. Ihm gefiel das nicht. Die beiden Dinge schlossen einander aus, sie konnten nicht gleichzeitig wahr sein. Zweifel, Ungewissheit, er wollte sie loswerden, doch fliehen kam nicht infrage. Es blieb also nur eine Option, er musste kämpfen. Aber wie bekämpfte man ein Gefühl?
      Vorsichtig schielte er zu Felia, die immer noch angestrengt auf die Rennbahn hinabsah. Sein Problem bestand darin, dass er nicht verstand, wieso sie ein widersprüchliches Gefühl in ihm auslöste. Also musste er lernen.
      Zögerlich öffnete er den Mund. Er hatte nie die Notwendigkeit gesehen, jemand anderen zu verstehen, doch jetzt führte anscheinend kein Weg dran vorbei.
      „Felia?“
      „Hm?“
      „Wieso lachen die Menschen?“
      Felia drehte sich um und in ihrem Gesicht erkannte er jenen Ausdruck, mit den ihn die Menschen oft ansahen, wenn er eine Frage stellte.
      „Hast du eben nicht zugesehen? Die Wache hat sich total blamiert. Die meisten sehen aus, als hätten sie zu lange im Schwalbenkackschen Regen gestanden. Es war echt albern, wie sie versuchten, den Stechschritt durchzuhalten.“
      „Das war also nicht beabsichtigt?“
      „Ähm, nein! Wenn ich an eine feierliche Parade der Stadtwache denke, stelle ich mir das anders vor.“
      Livian nickte. Das leuchtete ihm ein.
      „Und der Widerspruch zwischen deiner Erwartung und der Realität führte zur Erheiterung?“, versuchte er Gewissheit zu bekommen.
      Wieder dieser Blick. „Sag mal, du erlaubst dir doch einen Scherz mit mir, oder?“
      „Nein, ich ...“
      Er unterbrach sich, als er eine stärker werdende Unruhe in der Menge wahrnahm. Auch Felia bemerkte es.
      „Die Fahrer kommen!“, rief sie aus. Erregt ergriff sie seine Hand und zog ihn weiter mit nach vorne, um ihn in der Masse nicht zu verlieren. Livian kam es vor, als hätte sich das Menschengetummel mit diesem Ausruf nur noch verdichtet. Von hier hatten sie nur einen beschränkten Blick auf einen kurzen Teil der Rennstrecke, von der Startlinie konnten sie nur träumen.
      „Lass uns hierbleiben“, sagte Felia. „Einen besseren Platz finden wir nicht.“
      Das bezweifelte Livian. Jeder Platz war besser, als dieser zwischen laut lärmenden und grölenden Männern, die nach Alkohol rochen. Hilflos sah er sich um. Vorhin waren sie an einem Stadtplan vorbeigekommen, auf dem man die Rennstrecke in roter Farbe hervorgehoben hatte. Wenn sie die Startlinie sehen wollten, mussten sie nur einen leicht veränderten Blickwinkel bekommen. Sein Blick fiel auf ein freies Hausdach.
      „Lass uns da hinaufklettern“, schlug er vor. „Von da aus können wir die Startlinie sehen.“
      Felia folgte seinem ausgestreckten Zeigefinger. „Meinst du? Es ist so weit weg.“
      „Aber hier sind so viele Menschen ... es ist mir wirklich unangenehm.“
      Felia verzog kurz das Gesicht, dann lächelte sie jedoch. „In Ordnung“, antwortete sie. „Schließlich wollen wir das Rennen genießen und wenn du nicht gerne in der Menge stehst, dann müssen wir das auch nicht.“
      Dankbar erwiderte Livian das Lächeln. Er war froh, dass sie seinen Vorschlag annahm. Cecile hatte das bei der Eröffnungsrede nicht getan.
      „Es ist nur schade, dass wir dort weniger sehen werden“, sagte Felia leise. „Aber es ist in Ordnung.“
      „Dafür sehen wir die Startlinie“, hielt Livian fest, weil er glaubte, dass das etwas Wichtiges sei. „Und vielleicht hilft uns das hier etwas.“
      Felias Augen weiteten sich. „Du hast ein Fernglas?“, fragte sie mit einer Stimme, die man normalerweise in einem Tempel des Teldun anschlug.
      „Ja“, erwiderte Livian. „Meister Grünspan meinte, ich könnte es brauchen. Er hat es mir geliehen.“
      Felia antwortete nicht.
      Da war es wieder. Dieses merkwürdige Gefühl von vorhin. Was machte er nur falsch? Wieso fühlte er sich so unwohl? Doch bevor er die Gelegenheit bekam, eingehend darüber nachzudenken, hatte das Mädchen ihn bereits wieder bei der Hand genommen.
      „Du bist der Beste, Livi!“



      ***


      Ein weiteres Mal zog Senf die Zeichnung aus der Tasche seines dunklen Kapuzenumhangs hervor, um sich das Gesicht des Jungen ins Gedächtnis zu rufen. Es war schon merkwürdig, es wollte in seinem Kopf nicht haften bleiben. Der Junge sah aus, wie viele in seinem Alter: kurzes, dunkles und etwas zerzaustes Haar, schlank, aber dennoch nicht schwächlich, feines Gesicht, braune Augen. Die liefen hier zuhauf rum. Sein einziger Anhaltspunkt war, dass sein Ziel den Klamotten nach zu urteilen von der Azurklamm kam. Doch Kleidung konnte – und sollte seiner Ansicht nach - auch gewechselt werden.
      Senf brummte. Der Tag war noch jung und das Rennen stand erst kurz vor seinem eigentlichen Beginn. Trotzdem hatte er bereits keine Lust mehr. Mit dem Geld, welches ihm Lord Erendar überlassen hatte, konnte er bestimmt einen Monat gut leben. Er könnte sich einfach ausruhen. Allerdings würde er damit seinem Ruf schaden und sich zukünftige Einkünfte durch die Lappen gehen lassen – sofern ihn der Elbenlord am Leben ließ und ihm zur Strafe nicht einen Kollegen auf die Fersen hetzte – das Geld und die Laune dazu traute er dem Spitzohr zu.
      Aus einem Reflex heraus zog er seinen Umhang enger um seinen Körper. Alles sehen und selbst nicht gesehen werden, das war sein Motto. Senf hatte ebenso wie der Junge ein Allerweltsgesicht. Niemand würde sich erinnern, ihn gesehen haben. Zudem trug er einen falschen Schnurrbart und damit das einzige Detail, welches einem zufälligen Beobachter im Gedächtnis bleiben würde. Aber er hatte einen schwarzen Schnauzbart, wäre die einzige Beschreibung, die von ihm blieb.
      Ein Verkäufer trat an ihn heran und versuchte, ihm frische Bratwurst anzudrehen, woraufhin Senf instinktiv mit der Menge verschmolz und den Mann verwirrt zurückließ. Die Straße war zu belebt, er sollte sich nicht so lange hier aufhalten, aber leider musste er jeden Winkel überprüfen. Er wollte sich gerade in einer anderen Straße umsehen, als ihm zwei Gestalten ins Auge fielen, die auf eines der flachen Hausdächer kletterten.
      Sofort entfernte er sich von dem dichtgedrängten Treiben, um ungesehen einen besseren Blick auf die zwei werfen zu können. Einer von ihnen trug definitiv einen dieser schmucklosen Umhänge, wie man sie an der Azurklamm sah. Erfreut zog er die Zeichnung hervor. Wenn der Junge jetzt noch einmal den Kopf drehen würde ...
      Senfs Bitte wurde nur Sekunden später erhört, als der Junge sich zu seiner weiblichen Begleitung umwandte und ihr ein Fernglas reichte.
      Die Lippen des Auftragskillers verzogen sich zu einem gierigen Grinsen. Kein Zweifel. Er war es! Und nicht nur das, er besaß auch noch die Liebenswürdigkeit, sich in eine perfekte Schussposition zu begeben.
      Eilig aber gewissenhaft, prüfte Senf noch einmal seine nähere Umgebung auf zufällige Passanten, bevor er sich in eine Ecke zwischen den Häusern drängte und eine gespannte Armbrust unter seinem Umhang hervorholte. Es war ein Sonderanfertigung. Extra klein, um sie gut und schnell verbergen zu können, dafür viel zu schwer zu spannen, als dass sie in einem größeren Gefecht von großem Nutzen wäre. Genau richtig für einen Attentäter.
      Er entsicherte die Waffe, legte an und schätzte die Entfernung. Von hier aus würde dieser Schuss ein wahres Kinderspiel werden. Der zweite Teil seiner Belohnung war damit so gut wie verdient. Senf lächelte, als er an den Luxus dachte, den er sich die nächsten Wochen gönnen konnte. Neue, tödliche Waffen, praktische und bequeme Kleidung, hochwertiges Essen aus garantiert geldbeutelschonendem Produktionsmethoden und die schönsten Weiber aus der Kabeljau-Gasse zu seiner persönlichen Belustigung. Mehr verlangte sein Mörderherz gar nicht.
      Er wollte den Schuss gerade auf seine todbringende Flugbahn entsenden, als ihm der genaue Wortlaut seines Auftrags in den Sinn kam. Senf ließ die Waffe sinken. Mist! Er musste die Leiche des Jungen abliefern. Das bedeutete, er würde ihn nicht einfach und sicher aus dem Hinterhalt erschießen können, denn der Tod des Jungen würde einen sofortigen Aufruhr verursachen, in dem es ihm unmöglich wäre, den Körper zu bergen.
      Senf fluchte. Er hasste unerwartete Komplikationen während der Arbeit.

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Wow, @Alopex Lagopus, da hat der Livian ...

      Spoiler anzeigen
      ... gerade nochmal Glück gehabt!! =O Das hätte ja echt schlimm ausgehen können. Dank der Penibilität des Elben muss sich Senf nun was anderes ausdenken. *erleichtert Stirn abwisch*

      Alopex Lagopus schrieb:

      „Und der Widerspruch zwischen deiner Erwartung und der Realität führte zur Erheiterung?“, versuchte er Gewissheit zu bekommen.
      Manchmal wirkt der Junge, als könnte er nicht bis drei zählen, und dann haut der ernsthaft so nen Spruch raus?! :rofl:
      Amüsant fand ich auch die Stelle, in der Senf im Geiste aufzählt, was er alles zu Luxus zählt. :D
      Weiter, weiter!! :stick:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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      ___________________
    • *eilig Kommentar nachholen ;) *

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      Ich mochte den Teil mit Senf sehr gerne.
      Er wirkt tatsächlich so, wie ich mir einen Meuchelmörder in einer dunklen Gasse vorstelle
      Mal sehen, was er sich in Bezug auf Livian jetzt einfallen lässt :huh:

      Mehr hab ich nicht zu sagen :D

      Weiter bitte ^^



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Dann will ich das Spektakel mal anlaufen lassen ^^








      Hast du eine Ahnung, wann das hier losgehen soll?“, knurrte Argei missmutig. „Wir warten hier schon ziemlich lange – und ich hasse warten!“
      Jim antwortete nicht sofort. Nervös blickte er sich um, immer auf der Suche nach Anzeichen möglicher Gefahren – und davon gab es hier eine ganze Menge. Am nächsten von allem waren jedoch die anderen Fahrer, die angriffslustig auf ihren Schlitten hockten. Einer von ihnen fing seinen Blick auf und sein Gesicht verzog sich zu einer spöttischen Grimasse.
      „Angst?“, fragte er süffisant. „Es ist noch nicht zu spät, um vom Rennen zurückzutreten und aufzugeben.“
      „Oh gut, ist es nicht?“, fragte Jim und zeigte ein zaghaftes Lächeln. Er wurde sofort von Argei unterbrochen, der sich an ihm vorbeibeugte und dem anderen Fahrer eine sehr ungehörige Geste seiner Finger präsentierte.
      „Aufgeben? Ich hasse aufgeben! Und weißt du, was ich noch hasse? Typen wie dich!“
      Der Mann ging auf die Provokation ein. „War das etwa eine Kampfansage?“, fragte er grantig und beugte sich zu ihnen hinüber.
      „Ähm, nein ...“, murmelte Jim, der sich unter den beiden Männern hinwegzuducken versuchte, die anscheinend anstrebten, sich mit ihren Nasenspitzen zu berühren. „Er wollte eigentlich sagen, dass ...“
      „Nein“, brüllte Argei zurück und ohne auf Jims gemurmelte Worte einzugehen, „denn ich hasse Kampfansagen!“
      Verwirrung zeigte sich im Gesicht des anderen Fahres. „Das ist nicht die korrekte Vorgehensweise, um einen guten Streit vom Zaum zu brechen“, tadelte er.
      „Oh gut, denn ich hasse korrekte Vorgehensweisen!“
      Der andere Fahrer lehnte sich in den Sitz seines Gefährts zurück und präsentierte das typisch Schwalbenkacksche Lächeln. Fremde glaubten, dass dies ein regionales Synonym für besonders weiß darstellte. In Wirklichkeit meinte der Ausdruck aber besonders schmutzig.
      „Diese Einstellung gefällt mir“, sagte er verschlagen. „Du wirst schnell bemerken, dass es auf der Fahrbahn überhaupt nicht korrekt zugeht. Oh nein, ganz und gar nicht korrekt. Ihr zwei Narren solltet besser aufgeben. Ihr wisst ja noch nicht mal, wie man einen Schlitten baut. Das Paar zusätzliche Kufen über euren Köpfen sorgt nur für zusätzliches Gewicht. Nein, ihr habt keine Chance, so wahr ich Mister Speed heiße!“ Verächtlich spuckte er aus. „Bereitet euch lieber vor. Es geht los.“
      Jims Muskeln entspannten sich, als auch Argei sich zurücklehnte und damit vom Zentrum seiner Unwohlfühlzone wegrückte. Drin befand er sich allerdings weiterhin, denn Smutje Jims Unwohlfühlzone umschloss jeden Menschen und jedes Lebewesen, welches sich auch nur in seiner Sichtweite befand. Und kamen diese dem Zentrum zu nah, konnte es schon einmal passieren, dass er sein Bewusstsein aufgrund von seelischem Stress verlor. Ein Umstand, der Smutje Jims Leben nicht gerade einfach machte.
      Die Erleichterung, die Jim erfuhr, fand ein jähes Ende, als sein Gehirn die gewonnene Ruhe nutzte, um die Worte des Fahrers zu analysieren.
      Vorbereiten?
      Der Startschuss erklang.


      ***


      Felias Aufregung erreichte ihren Höhepunkt, als sie den Start des Rennens durch das Fernglas verfolgte. Kaum war der Klang der Pistole erklungen, setzten sich die Zugtiere auch schon in Bewegung. Es war jener epischer Moment, in dem zunächst nichts passierte, bis die Tiere mit ihren speziellen Lederschuhen sicheren Halt gefunden hatten und nicht mehr unkoordiniert auf der Stelle rutschten.
      Nur ein einziger Fahrer entkam diesem Nachteil. Sein Riese von einem grauen Zugtier lief einfach los und brachte ihn sofort an die Spitze. Felia kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, zunächst hatte sie ein solches Tier noch nie zuvor gesehen, noch war sie darauf vorbereitet gewesen, dass es mit dieser Masse eine solche Geschwindigkeit erreichte.
      Besorgt schwenkte sie ihr Fernglas zurück zu den anderen Fahrern und erkannte Lyell und seine Huskys im vorderen Mittelfeld. Jubelnd reichte sie das Fernglas an Livian weiter.
      „Da!“, rief sie so laut, dass der Junge schmerzerfüllt das Gesicht verzog. „Der mit den vier Huskys! Das ist Lyell! Wow, wie geschickt er den Schlitten durch die Kurven manövriert! Filius und seine Brüder sind heute in Topform!“ Dann erinnerte sie sich, dass sie eigentlich sauer auf den Schrotthändler sein sollte und fügte hinzu: „Nicht, dass ich ihn anfeuern würde, oder so.“
      Unruhig wippte Felia auf ihren Platz hin und her, während Livian das Feld absuchte.
      „Und? Kannst du ihn sehen?“, fragte sie, als Livian immer noch schwieg.
      Der Junge reichte das Fernglas zurück. „Das nicht“, sagte er. „Aber ist es normal, dass Fahrer an der Startlinie stehenbleiben?“


      ***


      „Du widerwärtiges, verlaustes Fellbüschel! Beweg dich endlich! Ich hab gesagt, du sollst dich bewegen! Hast du den beschissenen Startschuss nicht gehört? Jetzt tu endlich, was ich sage! Du sollst losrennen!“ Es folgten weitere kreative Flüche aus Argeis Mund, die das Gelächter der auf den Rängen sitzenden Zuschauer befeuerten. Der Ponwon jedoch blieb liegen wo er war.
      „Na warte!“, brüllte Argei und zog sich einen Stiefel von seinem Fuß. „Dir werde ich Beine machen, du übergroßes Wollknäuel!“ Zielsicher flog sein Schuhwerk auf das phlegmatische Zugtier, nur um von seinem üppigen Fell vollständig absorbiert zu werden.
      „Meinen Stiefel nimmst du mir also auch noch weg! Oh, wenn ich mit dir fertig bin, wirst du dir wünschen nie geboren worden zu sein!“
      „Halte ein, du unsensibler Primat!“
      Verwirrt drehte Argei den Kopf, um das neue Ziel seiner Wut anzupeilen. Niemand nannte ihn grundlos einen Unflexiblen Piraten ... obwohl, eigentlich war er ein unflexibler Pirat.
      Sein Blick fiel zuerst auf den leeren Beifahrersitz, bevor er sich nach oben auf Jim richtete, der sich auf die beiden zusätzlichen Kufen des Gefährts geschwungen hatte.
      „Komm da runter, Jim!“, fauchte er. „Für deinen Mist haben wir keine Zeit! Wir müssen unser Zugtier antreiben, sonst wird uns der Boss kielholen lassen.“
      Jim wirkte beleidigt und Argei fragte sich, welche Persönlichkeit gerade die Hebel seines Körpers lenkte.
      „Was denkst du, was ich hier gerade vorhabe?“
      Der erste Maat der Breiten Bertha verschränkte unbeeindruckt die Arme vor der Brust. „Und wie bitte schön willst du das anstellen?“
      Jim lächelte. „Ich werde seine Seele befeuern!“
      Argei wurde bleich. Wenn jetzt kam, was er dachte, dann würde das Ganze sehr böse für sie zwei enden.
      „Stopp! Befehl zurück! Du ...“
      Jim holte Luft.
      Argei zog den von Fräulein Handlung angebrachten Sicherheitsgurt enger um seine Hüfte und umschlang seine Handgelenke mehrfach mit den Zügeln. Okeana steh mir bei, dachte er. Es ist tatsächlich der Musiker!

      "Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen."

      ~ William Shakespeare








      :fox:


      Besucht meinen Fuchsbau
    • Zuerst einmal :rofl: ...

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      Ich habe ja geahnt, dass es da ziemlich chaotisch und witzig wird... Daher sage ich einfach mal: passt :thumbsup:

      Alopex Lagopus schrieb:

      Der Junge reichte das Fernglas zurück. „Das nicht“, sagte er. „Aber ist es normal, dass Fahrer an der Startlinie stehenbleiben?“
      Irgendwie habe ich gleich gewusst, wer das sein wird... :D

      Alopex Lagopus schrieb:

      Argei zog den von Fräulein Handlung angebrachten Sicherheitsgurt enger um seine Hüfte und umschlang seine Handgelenke mehrfach mit den Zügeln. Okeana steh mir bei,dachte er. Es ist tatsächlich der Musiker!
      Jim überrascht einen auch immer wieder :D

      Bleiben wir mal gespannt und warten, wie die erste Runde so abläuft und wie schmutzig es bei diesem Rennen zugeht :grinstare:



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Klasse, @Alopex Lagopus :rofl:
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      Argei, der Charmebolzen schlechthin. Und ein zieh-unwilliges, stiefelabsorbierendes Monster-Ponwon. :D Das kann ja was werden! Vielleicht sollte Jim wer-auch-immer sich schnell was einfallen lassen, da Argeis Versuche, das Gefährt in Bewegung zu versetzen, nicht gerade erfolgversprechend sind. Weiter, weiter! :popcorn:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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