Die Drachen von Karint (Arbeitstitel)

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    • Die Drachen von Karint (Arbeitstitel)

      Nachdem ich mich nun endlich dazu entschlossen habe, wie ich mit meiner Geschichte weiter verfahre, werde ich hier in einer neuen Erzählform von vorne beginnen.
      Es lohnt sich meiner Ansicht nach hier von Vorne zu lesen auch wenn man bereits die alte Version verfolgt hat, da ich die Story durch die Überarbeitung auch inhaltlich besser ausgeschmückt und ausführlicher Geschrieben habe.

      Ich bitte natürlich wie immer um konstruktive Kritik und Tipps zur Verbesserung ^^


      Inhaltsverzeichnis


      Kapitel 1 - Part 1 / Part 2

      Kapitel 2 - Part 1 / Part 2




      Kapitel 1 - Part 1

      „Unglaublich!“

      Anders kann ich nicht beschreiben, wie ich mich fühlte, als ich zum ersten Mal in die Hauptstadt kam.

      Bereits weit vor dem Tor ragten hohe Wachtürme gen Himmel, einer auf jeder Seite des gepflasterten Weges. Sie waren nichts Besonderes, wenn ich so zurückdenke. Lediglich alte Rundtürme aus Stein mit einem spitzen Dach aus roten Dachschindeln ohne jegliche Verzierungen - nicht so wie die neuen pompösen Türme. Diese wurden nach dem letzten Krieg an Stelle der Alten errichtet und machten den Eindruck, eher der Dekoration als der Verteidigung zu dienen.

      Doch trotz ihrer Schlichtheit, oder vielleicht auch gerade darum, strahlten die Türme etwas wundervoll Erhabenes aus.
      Als ich dem Weg weiter folgte, konnte ich spüren wie mir die Wachen auf den Türmen mit ihren Blicken folgten und wurde zunehmend nervöser.
      Ich griff nach meinem Schwert, das in einer einfachen Scheide aus Holz steckte und dessen Griff ich jederzeit behutsam unter meiner langen, grauen Robe versteckte.
      Da mein Schwert keinem Einfachen seiner Art glich, gab ich stets Acht darauf, dass das Griffstück nicht hervorschaute, um keine unangenehmen Fragen gestellt zu bekommen.
      Ganz im Gegenteil, es vermittelte sogar den Eindruck überaus wertvoll zu sein. Ich selbst war mir da jedoch nie wirklich sicher.
      Der Griff war golden und mit jeder Menge Edelsteinen verziert. Ein besonders großer, lila Stein, welcher mittig an der Kreuzstange – welche die Hand des Kämpfers schützen soll – eingefasst war, sah sogar aus wie echtes Mythrillium.
      Jedoch hatte ich stets meine Zweifel daran, da mir mein Vater nicht verraten hatte, wo er dieses Geschenk zu meinem sechzehnten Geburtstag her hatte.
      Die Klinge selbst war in zwei Bereiche geteilt, der Kern war aus Stahl, wie man ihn wohl überall bekam, der äußere Teil wurde aus hellerem Weißstahl geschmiedet. Dieser war einfacher zu schleifen und schärfer.
      Wahrscheinlich hatte mein Vater es bei irgendeinem billigen Schmied nachfertigen lassen, um bei mir anzugeben, das würde dem alten Kauz immerhin ähnlich sehen.
      Es war mir aber auch egal. Wichtig war nur, dass das Schwert seinen Zweck erfüllte, wenn ich es benutzen musste.

      Da die Wachtürme ja nicht ohne Grund so hießen und eine rechtzeitige Warnung nach Drag sicherstellen sollten, dauerte es auch entsprechend lange, bis ich endlich vor den großen Toren Drags stand.

      Das Südtor der Stadt, welches auch als das Haupttor bezeichnet wurde, bestand aus dicken Holzbrettern, welche mit leichtem Weißstahl verstärkt wurden. Auf dem rechten Torflügel waren die Umrisse der ersten Königin von Drag, Alesia und auf dem Linken ihres Drachen Rubin eingezeichnet. Als ich mich dem imposanten Tor näherte, öffnete es sich langsam und es schien so, als würden die Beiden mich in ihr Haus bitten. Nachdem sich die Tore hinter mir geschlossen hatten, sahen sich die Königin und ihr treuer Freund wieder an. Auch wenn es nur eine bildliche Darstellung der Beiden war, so konnte man ihre Freundschaft zueinander doch spüren.

      Es wunderte mich, dass man mich so einfach einließ. Ich erblickte weder vor noch hinter den Toren einen Wachsoldaten, doch das verdrängte ich schnell, als der Anblick der Stadt mich in ihren Bann zog.

      Egal wo ich auch hinsah, überall erkannte man kleine Darstellungen von Drachen oder anderen magischen Wesen. Die Straßen waren brechend voll, was mir den Weg nicht gerade einfach machte.

      Bisher lebte ich an einem kleinen Hof und ging gelegentlich in ein Dorf, aber derart viele Menschen an einem Ort hatte ich noch nie gesehen. Wobei gespürt wohl der bessere Begriff war, denn meine Freude über die Menschenansammlung verflog schnell, als ich bemerkte, dass hier jeder nur für sich kämpfte. Es wurde geschubst und gestoßen und jeder wollte in eine andere Richtung – Es war das reinste Chaos!

      Nach endlosen Kämpfen wurde ich irgendwann in eine Seitengasse gestoßen wo ich erst Mal durchatmen konnte – dachte ich. Aber es wurde schnell klar, weshalb diese Gassen so leer waren. Auf dem Hauptweg roch es nach allerlei schmackhaften Dingen. Nach frischem Brot, das in den Häusern gebacken wurde, oder köstlichen Pilzeintöpfen.

      In den Nebengassen dagegen stank es nach Rattenkot, Alkohol und Schwefel, welcher von den Alchimisten der Stadt verarbeitet wurde.
      Dennoch entschied ich mich, den Hauptweg zu meiden und die schmalen Gassen, welche zu den einzelnen Wohnhäusern führten und alle auf irgendeine Weise miteinander verbunden waren, zu nutzen, um erst mal ins Zentrum zu kommen.
      Durch die Seitengassen – so verwinkelt sie auch waren – erreichte ich den Hauptplatz vor der Kathedrale deutlich schneller als ich es durch das Gedränge auf dem Hauptweg gekonnt hätte.

      Mit meinem ersten Schritt auf den großen, rund angelegten Platz stockte mir der Atem. Vor mir erhob sich die Kathedrale von Drag – ein gewaltiges Bauwerk, welches sogar der Mauer von Gemma Konkurrenz machte.

      Ich konnte zwar nur die Front sehen, aber der Anblick reichte mir bereits für dieses Urteil. In der Mitte waren drei Torbögen - zwei kleine und ein größerer in der Mitte. Rechts und links der Tore waren je neun Statuen – Die Statuen der Drachenwächter, aus deren Gefolge sich damals die größte Glaubensgemeinschaft Auris bildete. Diese Glaubensrichtung - welche sich "Die Wächterkinder" nannten, wurde zu jener Zeit, als die Wächter herrschten, mit den verschiedensten Aufgaben betraut. Nun predigten die Anhänger von der Rückkehr der Drachen und der Wächter.
      Ich selbst glaubte jedoch nicht, dass diese je zurückkehren würden. Und selbst wenn doch, so wären wohl viele nicht sonderlich begeistert davon, die Führung der Königreiche wieder aus der Hand der Menschen abzugeben.

      Rechts von den Toren waren die Statuen der ersten Wächter in Nischen, welche den Torbögen glichen, aufgestellt.
      Links von den Toren waren die Drachen der Wächter gespiegelt aufgestellt – So gehörte die Wächterin, deren Nachbildung ganz links aufgestellt war, zum Drachen ganz rechts.

      Der große Platz vor dem Glaubenshaus war mit Pflastersteinen ausgelegt. In der Mitte dieses Platzes erhob sich ein wunderschöner Brunnen.
      Dieser bestand aus drei nach obenhin kleiner werdenden Ebenen, welche – wie so vieles in der Stadt – mit Darstellungen von Drachen in den verschiedensten Posen verziert waren. Auf der Spitze des Brunnens thronte die Statue eines beeindruckenden Drachen, auf dessen Rücken man eine Frau erkennen konnte.

      Ich wusste sofort, dass es sich dabei nur um die Allererste unter den Hütern und die erste menschliche Königin von Karint handeln konnte. Diese sorgte einst gemeinsam mit den acht anderen Wächtern ihrer Zeit für Frieden in den damals von Krieg überrannten Reichen.
      Mein Vater hatte mir viel über die alten Legenden und Geschichten Karints erzählt, als ich noch jünger war. Ich liebte die Stunden, in denen er mir von den Hütern und Drachen erzählte so sehr, dass ich einige davon mittlerweile auswendig konnte.



      Hinter der Kathedrale konnte man die Dächer der Drachenfeste erkennen. Jener Festung, welche auf dem Berg der Drachen thronte, auf dem einst die Ältesten der Echsen ihren Sitz hatten.
      Als diese jedoch verschwanden erbauten die Menschen unter der Führung der Wächter, die Festung. Damit wollten sie im Gegensatz zu den anderen Königreichen, die starken Wesen ehren, welche einst über die Welt wachten.
      Die Drachenfeste war gigantisch. Sie wurde rund um den Berg - und wie ich später erfuhr zum Teil auch in den Berg – errichtet.
      Vom Himmel herabgesehen, stellte die Burg einen nahezu perfekt-symmetrischen Kreis dar.
      Insgesamt hatte sie acht Türme, welche immer denselben Abstand zueinander hatten.
      Die Mauern waren aus weißem Marmor und die Dächer aus goldenen Dachschindeln, welche durch Magie noch immer so strahlten wie am ersten Tag.

      Plötzlich durchfuhr es mich wie einen Blitz. Wegen all der beeindruckenden Gebäude der Stadt hatte ich vergessen, weshalb ich tatsächlich nach Drag gekommen war.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Schaffe von Drag ()

    • @Schaffe von Drag

      Hehe, ich futzele dann mal :P :


      Schaffe von Drag schrieb:


      wie ich mich fühlte als ich zum ersten Mal


      aus Stein, mit einem spitzen Dach aus


      der alten errichtet


      und machten den Eindruck eher der Dekoration anstelle der Verteidigung zu dienen.


      Doch trotz ihrer Schlichtheit oder vielleicht auch gerade darum strahlten die Türme etwas wundervoll Erhabenes aus.


      Als ich dem Weg weiter folgte konnte ich spüren


      Da mein Schwert keinem einfachen Schwert glich,


      gab ich stets Acht darauf das das Griffstück nicht hervorschaute um keine unangenehmen Fragen gestellt zu bekommen.


      Ganz im Gegenteil, vermittelte es sogar den Eindruck überaus Wertvoll zu sein.


      lilaner Stein,


      mein Vater nicht verraten hatte wo er dieses Geschenk zu meinem sechzehnten Geburtstag herhatte.


      Die Klinge selbst, war in zwei Bereiche geteilt, der Kern war aus Stahl, wie man ihn wohl überall bekam, drum herum war der äußere Teil aus hellerem Weißstahl.


      Wahrscheinlich hatte mein Vater es bei irgendeinem billigen Schmied nachfertigen lassen um bei mir anzugeben, das sah dem alten Kauz immerhin ähnlich.


      Es war mir aber auch egal, wichtig war nur dass das Schwert seinen Zweck erfüllte, wenn ich es benutzen musste.


      Da die Wachtürme ja nicht ohne Grund so hießen, und eine Rechtzeitige Warnung nach Drag sicherstellen sollten, dauerte es auch entsprechend lange bis ich endlich vor den großen Toren Drags stand.


      Das Südtor der Stadt, welches auch als Haupttor bezeichnet wurde,


      die Umrisse der ersten Königin von Drag Alesia,


      auf der linken ihr Drache Rubin eingezeichnet.


      als würden die beiden einen in ihr Haus bitten.


      Nachdem sich die Tore hinter mir schlossen sahen sich die Königin und ihr treuer Freund wieder an.


      der beiden


      Es wunderte mich, dass man mich so einfach einließ, ich erblickte weder vor noch hinter den Toren einen Wachsoldaten, doch das war schnell vergessen als der Anblick der Stadt mich bannte.


      aber derart viele Menschen an einem Ort hatte ich noch nie gesehen, wobei „gespürt“ wohl der bessere Begriff war, den meine Freude über die Menschenansammlung verflog schnell, als ich bemerkte, dass hier jeder nur für sich kämpfte.


      geschupst


      Auf dem Hauptweg roch es nach allerlei schmackhafter Dinge.


      Frisches Brot, das in den Häusern gebacken wurde, oder köstliche Pilzeintöpfe.


      Schwefel, welches von den Alchimisten der Stadt verarbeitet wurde.


      Dennoch entschied ich mich den Hauptweg zu meiden


      miteinander verbunden waren zu nutzen, um erst mal ins Zentrum zu kommen.


      Durch die Seitengassen – so verwinkelt sie auch waren – erreichte ich den Hauptplatz vor der Kathedrale deutlich schneller als ich es durch das Gedränge auf dem Hauptweg können hätte.


      Meine Schuhe hätte ich danach allerdings wegwerfen können – wenn ich ein zweites Paar mitgehabt hätte.


      aber dieser Anblick reichte mir bereits für dieses Urteil.


      Aus deren Gefolge bildete sich damals die größte Glaubensgemeinschaft Auris.


      So gehörte die linkste Wächterin zum rechtesten Drachen.


      Dieser bestand aus drei, nach obenhin kleiner werdenden Ebenen, welche – wie so vieles in der Stadt – mit Darstellungen von Drachen in den verschiedensten Posen verziert war.


      An der Spitze des Brunnens thronte die Statue eines beeindruckenden Drachen,


      Ich wusste sofort, dass es sich dabei nur um die allererste unter den Hütern, sowie der ersten menschlichen Königin von Karint handeln konnte.


      Ich liebte die Stunden in denen

      Hinter der Kathedrale konnte man die Dächer der Drachenfeste erkennen. Jener Festung, welche auf dem Berg der Drachen thronte, in welcher einst die Ältesten der Echsen ihren Sitz hatten. Als diese jedoch verschwanden erbauten die Menschen unter der Führung der Wächter, die Festung.


      Damit wollten sie im Gegensatz zu den anderen Königreichen, die starken Wesen zu ehren, welche einst über die Welt wachten.


      Wegen all der beeindruckenden Gebäude der Stadt, hatte ich vergessen, weshalb ich tatsächlich nach Drag gekommen war.
      1. wie ich mich fühlte(,) als ich zum ersten Mal
      2. aus Stein() mit einem spitzen Dach aus
      3. der (A)lten errichtet
      4. und machten den Eindruck(,) eher der Dekoration (als) der Verteidigung zu dienen
      5. Doch trotz ihrer Schlichtheit(,) oder vielleicht auch gerade darum(,) strahlten (...)
      6. Als ich dem Weg weiter folgte(,) konnte ich spüren
      7. Da mein Schwert keinem (E)infachen (seiner Art) glich (weil du hier zweimal Schwert hast, und das klingt irgendwie unschön)
      8. gab ich stets Acht darauf(,) das(s) das Griffstück nicht hervorschaute(,) um (...)
      9. Ganz im Gegenteil, (es) vermittelte sogar den Eindruck(,) überaus (w)ertvoll zu sein.
      10. lila Stein
      11. mein Vater nicht verraten hatte(,) wo er dieses Geschenk zu meinem sechzehnten Geburtstag (her hatte).
      12. Die Klinge selbst () war in (...), der äußere Teil aus hellerem Weißstahl (das drum herum klingt so umgangssprachlich hier irgendwie)
      13. nachfertigen lassen(,) um (...)- das würde dem alten Kauz zumindest ähnlich sehen (er weiß ja nicht, sicher ob es tatsächlich eine Fälschung ist)
      14. Da würde ich zwei Sätze draus machen: Es war mir aber auch egal. Wichtig war nur(,) dass (...)
      15. (...) nicht ohne Grund so hießen () und eine (...) lange(,) bis (...)
      16. als (das) Haupttor
      17. die Umrisse der ersten Königin Alesia von Drag
      18. auf der (L)inken
      19. als würden die (B)eiden (mich)
      20. Nachdem die Tore sich hinter mir geschlossen hatten(,) sahen (...)
      21. der (B)eiden
      22. Auch hier würde ich wieder mehrere Sätze draus machen: Es wunderte mich, dass man mich einfach so einließ. Ich erblickte weder vor noch hinter den Toren Wachsoldaten- doch das (verdrängte ich schnell), als der Anblick der Stadt (mich in ihren Bann zog).
      23. (...) noch nie gesehen(.) Wobei gespürt wohl der bessere Begriff war, den(n) (...)
      24. geschubst
      25. (...) nach allerlei schmackhaften Dingen.
      26. Nach frischem Brot, das in den Häusern gebacken wurde, oder köstlichen Pilzeintöpfen.
      27. Schwefel, welche(r)
      28. Dennoch entschied ich mich(,) den Hauptweg zu meiden
      29. miteinander verbunden waren(,) zu nutzen
      30. (...) (gekonnt hätte)
      31. Äh, das erscheint mir irgendwie unlogisch xD Zum Einen stimmt das mit den Verben nicht (musst du an Punkt 30 angleichen) und ich als Leser weiß nicht so recht, was ich mit dieser Info jetzt soll ^^
      32. aber (der) Anblick (...) (hier hast du zweimal "dieser")
      33. Heißt die Gemeinschaft so? Dann müsstest du den Satz nämlich umstellen: Aus deren Gefolge bildete sich die damals größte Glaubensgemeinschaft Auris.
      34. Das Wort "Linkste" gibt es glaub ich nicht. Vllt: So gehörte die Wächterin, deren Nachbildung ganz links aufgestellt war, zum rechtesten Drachen/ zum Drachen ganz rechts.
      35. Dieser bestand aus drei() nach oben hin kleiner werdenden Ebenen (...) war(en).
      36. (Auf) der Spitze (...)
      37. Ich wusste sofort, dass es sich dabei nur um die (A)llererste unter den Hütern (und die erste menschliche Königin) von Karinth handeln konnte.
      38. Ich liebte die Stunden(,) in denen
      39. Ich versteh diese Sätze zugegeben nicht ganz. Du schreibst in einem Satz, dass die ältesten Drachen in der Festung ihren Sitz hatten. Und im nächsten Satz wird die gleiche Festung erst nach dem Verschwinden dieser Drachen erbaut? :D
      40. die starken Wesen () ehren
      41. der Stadt() hatte ich vergessen (...)



      So, jetzt hab ich mich ausgelassen :D

      Die neue Perspektive wirkt gut, hoffe meine Futzeleien erschlagen dich nicht *grins*
      Aber ich werde definitiv weiter mitlesen :)

      Bin gespannt, was du in dieser Perspektive aus der Geschichte machst :)

      LG
      Blue
      Chaos sagt, Halvars dunkle Seite sei harmlos gegen mich...
















    • BlueRosesInMyHeart schrieb:

      31. Äh, das erscheint mir irgendwie unlogisch xD Zum Einen stimmt das mit den Verben nicht (musst du an Punkt 30 angleichen) und ich als Leser weiß nicht so recht, was ich mit dieser Info jetzt soll
      hab ich entfernt, hätte nur als kleines Gimmick funktionieren sollen. Aber du hast recht irgendwie habe ich das ganze etwas unfertig gellassen


      BlueRosesInMyHeart schrieb:

      33. Heißt die Gemeinschaft so? Dann müsstest du den Satz nämlich umstellen: Aus deren Gefolge bildete sich die damals größte Glaubensgemeinschaft Auris.
      Da hab ich jetzt noch was hinzugefügt

      BlueRosesInMyHeart schrieb:

      39. Ich versteh diese Sätze zugegeben nicht ganz. Du schreibst in einem Satz, dass die ältesten Drachen in der Festung ihren Sitz hatten. Und im nächsten Satz wird die gleiche Festung erst nach dem Verschwinden dieser Drachen erbaut?
      Stimmt war ein Fehler meiner seite. So gehörts eigentlich:
      Jener Festung, welche auf dem Berg der Drachen thronte, auf dem einst die Ältesten der Echsen ihren Sitz hatten.

      *Ist fertig*

      Danke, hat ja nur ne Stunde gedauert.
      Ich habe einiges übernommen und abgeändert.

      Vielen Dank
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    • @Schaffe von Drag

      *hii, grins* Bin heute wieder besonders pingelig, entschuldige, dass ich dir solche Mühe gemacht habe :D
      Aber das Verfassen des Kommentars hat auch schon eine halbe Stunde locker gedauert!

      Schaffe von Drag schrieb:


      Wichtig war nur dass das Schwert seinen Zweck erfüllte, wenn ich es benutzen musste.
      Da fehlt noch ein Komma: "Wichtig war nur(,) dass (...)"
      *entschuldigt sich schon mal wegen der Pingeligkeit :D *


      Schaffe von Drag schrieb:


      Ich konnte zwar nur die Front sehen, aber der Anblick reichte mir bereits für dieses Urteil. In der Mitte waren drei Torbögen - zwei kleine und ein größerer in der Mitte. Rechts und links der Tore waren je fünf Statuen – Die Statuen der Drachenwächter, aus deren Gefolge sich damals die größte Glaubensgemeinschaft Auris bildete. Diese Glaubensrichtung - welche sich "Die Wächterkinder" nannten, wurde zu jener Zeit als die Wächter herrschten, mit den verschiedensten Aufgaben betraut. Nun predigten die Anhänger von der Rückkehr der Drachen und der Wächter.
      Ich selbst glaubte jedoch nicht dass diese je zurückkehren würden. Und selbst wenn doch, so wären wohl viele nicht sonderlich begeistert davon, die Führung der Königreiche, wieder aus der Hand der Menschen abzugeben.
      Ja, das klingt schon viel besser! :)

      "Zu jener Zeit(,) als die Wächter herrschten, (...)"
      "Ich selbst glaubte jedoch nicht(,) dass (...)"
      "die Führung der Königreiche() wieder"
      Chaos sagt, Halvars dunkle Seite sei harmlos gegen mich...
















    • Schade, ich hatte deine andere Geschichte "makiert" um sie mir reinzuziehen.
      Gut, jetzt habe ich keinen Vergleich. Kann vorteilhaft sein, oder nicht. Jedenfalls gehe ich dadurch jetzt total unvoreingenommen ran.

      Dein Schreibstil gefällt mir. Für mich persönlch ist die "Ich-Sicht" ne Hausnummer. Das kann ich nur bei einem Drama. Ansonsten fühle ich mich im erzählen zu sehr eingeschränkt. Daher bleibe ich lieber in der Sicht des Erzählers ^^ Also von daher: Respekt, wenn du das so, wie im ersten Kapitel beibehalten kannst.
      Obwohl noch nix passiert und du erstmal die Stadt beschreibst, durch die er läuft, deuten die Ansätze der Legende auf so viel mehr hin.
      Und auch ich liebe Drachen :D Ich bleibe draaaaaan!
      The tiger and the lion may be more powerful...
      ... but the Wolf does not perform in the circus.
    • Hey @Schaffe von Drag,
      Na dann, fangen wir halt von vorne an... :D Zuerst ein Mal: Kapitel gefällt mir ganz gut. :thumbup: Aber ich muss mich da ein wenig in @Rukas Richtung bewegen, ich fand deinen ersten Versuch eigentlich schon ziemlich gelungen und vor allem sehr weit fortgeschritten. An sich machst du die Ich-Perspektive sehr gut und deine Geschichte wirkt dadurch tatsächlich sogar etwas "persönlicher", aber dein erster Entwurf war für mich auf einer vergleichbar guten Ebene (Betrachte das bitte als Lob). Soll heißen: Ich verstehe nicht so ganz, warum du nochmal von vorne anfängst? ?( Dennoch ist das ja deine Entscheidung und an der werde ich ganz sicher nicht rütteln, also... Lob für das erste Kapitel in der Ich-Perspektive :thumbsup: @BlueRosesInMyHeart war ja mal wieder gründlich in Sachen Kommasetzung und Rechtschreibfehler, insofern habe ich in der Hinsicht nichts zu ergänzen. Inhaltlich ist es eine solide und angenehm zu lesende Einführung, bei der die Ich-Perspektive sicherlich eine "persönlichere" Wirkung erzeugt. Man fühlt sich ein winziges bisschen näher am Protagonisten. ^^
      Bin gespannt, wie du das hier weiterführst und ob mich die Ich-Perspektive überzeugen kann ;)

      LG Lehaidin
      "Es sind die kleinen Dinge. Alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten."
      - Gandalf -


    • Das ist jetzt die erste Geschichte die ich hier gelesen habe und finde das schon wirklich sehr gut. Da traut man sich fast gar nicht sein eigenes Zeug anzubieten. Ich finde die ich-perspektive ist wirklich schwierig, ich selber hab es als erstes auch probiert würde dann aber dazu gedrängt es aus der allwissenden Erzähler Perspektive zu schreiben. Ich finde aber das du das schon echt gut gemacht hast und ich bin gespannt ob du das in den weiteren Kapiteln genauso gut hin bekommst.
      Es hat aufjedenfall mein Interesse geweckt vorallem da ich auch sehr auf Drachen stehe. Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel.


      Darf ich fragen, wie lange du gebraucht hast für das eine Kapitel?

      LG kathamaus
    • Danke, @Kathamaus
      Es freut mich das dir die Geschichte gefällt. Vor allem, weil es auch noch die erste ist die du im Forum gelesen hast. Da fühl ich mich fast etwas geschmeichelt :P


      Kathamaus schrieb:

      Darf ich fragen, wie lange du gebraucht hast für das eine Kapitel?
      Nun für die Erste Fassung, welche bis Kapitel 10 ging - welche aber in der Erzähler-Perspektive geschrieben war - Brauchte ich an die
      4 Monate
      An der neuen Fassung bin ich jetzt seit 2 Monaten dran, aber erst bei Kapitel 2 da ich in letzter Zeit etwas schreibfaul bin.

      Rein An dem einen Kapitel hab ich wahrscheinlich so an die 6 effektive Tage geschrieben
      Spoiler anzeigen
      auf arbeit
      Spoiler anzeigen
      während dienst
      Spoiler anzeigen
      obwohl ich was anderes hätte tun sollen xD :D
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    • :panik: Der Alkohol hat's mich vergessen lassen :panik:

      Kapitel 1 - Part 2

      So schnell ich konnte, rannte ich den Weg entlang, welchen mir mein Vater vor meiner Abreise beschrieben hatte.
      Ich nahm den Weg der an der linken Seite des Kirchplatzes wegführte und folgte ihm ein kurzes Stück bis zu einer Kurve. In jener Abbiegung befand sich ein längliches Gebäude aus Ziegelsteinen mit einem Dach, das mit denselben roten Schindeln gedeckt war wie die Wachtürme vor den Toren.
      Die Fenster des Gebäudes waren mit Eisenstangen versperrt, was wohl ein unbefugtes Eindringen verhindern sollte.
      An der massiven Holztüre des Kasernengebäudes hing ein Zettel aus auf dem geschrieben stand:


      3. Quartal des 108. Jahres der 6. Zeitrechnung
      Einschreibungen heute


      Doch am Ende des Schreibens wurde händisch mit roter Farbe hinzugefügt:


      BEENDET


      „Toll!“, dachte ich genervt.
      Ich war zu spät und die nächsten Einschreibungen sollten erst in vier Monaten stattfinden.
      Jedoch konnte ich unmöglich so lange warten. Dafür hatte ich nicht genügend Gold und zurück nachhause zu gehen stand außen vor. Ich hätte meinem Vater nicht unter die Augen treten können.


      Plötzlich überkam mich das Gefühl beobachtet zu werden, doch als ich mich umdrehte war dort niemand. Ich ging langsam ein paar Meter zurück in Richtung Kirche und sah mich um, konnte jedoch immer noch niemanden entdecken.
      Da ich vermutete, dass es nur an der Müdigkeit von der langen Reise lag, entschied ich mich erstmal eine Unterkunft zu suchen.
      Ich ging wieder zum Kasernengebäude zurück und folgte der Kurve weiter Richtung Norden.
      Doch das Gefühl verfolgt zu werden ließ nicht von mir ab, weshalb ich mich immer wieder umdrehte, dann wieder ein Stück ging und erneut umdrehte ohne etwas zu entdecken.


      Nach einer gefühlten Ewigkeit die tatsächlich wohl nur knapp fünf Minuten ausmachte, kam ich an eine Gabelung. Von welcher ein etwas schmalerer Weg nach rechts zwischen die Gebäude der Stadt führte. An der Abzweigung war ein Schild aufgestellt auf dem mehrere Namen geschrieben standen. Da sich diese wie für mich wie Namen von Gasthäusern anhörten, entschloss ich dem kleineren Weg zu folgen und nach der „Güldenen Gans“ zu suchen.
      Während ich die schmalen, sich immer weiter aufteilende Gasse entlangging und mich langsam wie in einem Irrgarten fühlte, ließ meine Paranoia immer noch nicht von mir ab.
      Dann, ich sah schon das Schild des Gasthofes, hörte ich hinter mir etwas auf den Boden fallen, das in der leeren Gasse, wie ein Strohkorb klang.
      Blitzschnell drehte ich mich um, konnte jedoch nur noch den Schatten einer Gestalt in einer schmalen Seitengasse verschwinden sehen. Ich lief zu der Stelle an der die Gestalt verschwunden war und blickte die Gasse entlang. Da war – Nichts!
      Nicht ein einziges Zeichen irgendeines Wesens.
      „Ein Schattenwesen?“, dachte ich. Konnte es wirklich sein? Mein Vater erzählte mir von diesen Wesen, die jede Erscheinung annehmen konnten egal ob Tier, Mensch oder gar die Gestalt eines Drachen. Diese Wesen waren nicht ohne Grund gefürchtet. Sie verfolgen ihre Opfer oft tagelang bevor sie sich ihrer Sinne übernehmen und in die Dunkelheit locken, um ihren Körper für ihre Zwecke zu Missbrauchen.
      Doch waren diese Wesen seit dem Verschwinden der Drachen nicht mehr aufgetaucht. Sollten sie nun wirklich zurückgekehrt sein? Dies wäre so ziemlich das schlimmste was Auri passieren könnte, da mit dem Verschwinden der Schattenwesen, die Schattenjäger – Magier, welche sich auf deren Vernichtung spezialisiert hatten – arbeitslos wurden, und somit auch keine weiteren mehr Ausgebildet wurden.


      Da ich damals nicht alle Geschichten meines Vaters glaubte und viele als Legenden und Märchen abtat, tat ich auch dieses Mal dasselbe. Ich dachte an einen Menschen der mich verfolgte, oder vielleicht auch nur eine Ratte die den Korb umgestoßen hatte. Wahrscheinlich spielten mir aber nur meine Augen wegen der Müdigkeit einen Streich. Was auch immer es war, ich entschied mich dazu mir ein Zimmer zu suchen bevor ich zu viel in die Sache rein interpretiere. In der „Güldenen Gans“ konnte ich ein Abendessen und ein Zimmer mieten.


      Es war bereits dunkel geworden als ich endlich auf dem Zimmer ankam. Es war – wie der Rest des Gasthofes – nicht sonderlich groß.
      Lediglich ein Bett, ein kleiner Schrank, sowie ein Spiegel und ein Fenster waren vorhanden, doch das würde mehr als genug sein.
      Um ehrlich zu sein hätte es auch ein Keller oder ein Stall getan. Wichtig war mir nur, nach einer gefühlten Ewigkeit, mal wieder ein Dach über dem Kopf und keine Angst davor haben zu müssen nachts von einem Rudel verhungerter Wölfe oder anderem als Mitternachtssnack Verwendung zu finden.


      Nachdem ich die Türe hinter mir schloss, konnte ich mich im Spiegel zum ersten Mal seit Tagen wieder selbst betrachten. Die Reise war keineswegs spurlos an mir vorübergegangen. Zwar litt ich, aufgrund meines Könnens mit dem Bogen, nie Hunger, doch meiner Kleidung erging es leider nicht so gut. Die schlichte und verblasste rote Tunika und meine von Flicken übersäte braune Hose, welche ich trug waren an vielen Stellen gerissen und von Schmutz überzogen. Auch vereinzelte Blutflecken, durch das Blut meiner Wunden – die ich mir, während einer Flucht vor einem Rudel Wölfe, zugezogen hatte – waren zu sehen.
      Neben meinem Schwert, trug ich stets einen Köcher mit Pfeilen und einen schlichten Bogen am Rücken, um mir zum einen auf Reisen etwas Essbares zu erjagen. Aber auch um Wildtiere oder Wegelagerer aus der Entfernung zu überraschen, sofern kein Weg herumführt.


      Bevor ich mich endgültig schlafen legte, wagte ich noch einen Blick durch das Fenster.
      Vom Zimmer aus hatte ich einen direkten Blick über die Dächer der Stadt zur Festung Drak.
      Der Name der Burganlage leitete sich vom Namen der Stadt „Drag“ ab. Sie war allgemein als Drachenfestet bekannt und stammte aus dem vierten Zeitalter. Jener Zeit nach den Drachenkriegen.
      Mit dem Sieg der niederen Drachen gegen die Unterdrückung der hohen Drachen, durch die Erschaffung der Drachenwächter, übernahmen die Wächter die Führung der Königreiche und erbauten die Festung.


      Der Blick auf die hell erleuchtete Stadt, deren Licht nachts selbst die Festung noch in Licht erstrahlte, gab mir ein beruhigendes Gefühl und ließ mich die Strapazen der Reise zumindest zum Teil vergessen.
      Als ich mich endlich ins Bett legte erinnerte ich mich noch einmal an jenen Tag zurück an dem ich mich auf die Reise machte.


      Es war nun gut zwei Wochen her, seit ich mein Zuhause verließ und mich auf den Weg nach Drag gemacht habe. Zu meinem sechzehnten Geburtstag musste ich meinem Vater versprechen der königlichen Armee beizutreten.
      Weshalb ich das unbedingt machen musste, hatte er mir jedoch nicht gesagt. Er deutete nur so was an wie: „Es wäre wichtig für das Königreich.“
      Wie er das genau meinte wusste ich auch nach meiner Ankunft noch nicht.


      Tatsächlich dachte ich auch daran, dass er mich einfach mal wieder loswerden wollte um etwas Ruhe zu bekommen. Das wäre immerhin nicht das erste Mal gewesen.
      Ich erinnere mich noch genauestens als mich der 45 Jahre alte Mann von 1,87 Meter, mit seinem bescheuerten Ziegenbart – ich überlegte als Kind des Öfteren, ihn einfach in der Nacht abzuschneiden – auf eine dreiwöchige Reise ins angrenzende Königreich Legae schickte. Dort sollte ich einen vermeintlich „speziellen“ Kochtopf zu holen.
      Auf meinem Rückweg kehrte ich mit meinen damals zwölf Jahren in ein kleines Dorf, welches nur zwei Tage von Zuhause entfernt war ein und entdeckte einen anderen Topf, welcher dem „Speziellen“ bis ins kleinste Detail glich.
      Vor der Reise hatte ich meinem Vater noch vorgeschlagen, zuerst in den umliegenden Dörfern zu suchen – aber er bestand ja darauf, dass es unbedingt dieser eine besondere sein musste.
      Als ich ihn zur Rede stellte und er nur mit einem rechthaberisch, erhobenen Zeigefinger antwortete: „Ein gutes Wildgulasch schmeckt nur, wenn es in einem Topf aus dem reich Legae zu bereitet wurde!“, sprach ich ganze fünf Tage nicht mit ihm.
      Wenn das Gulasch wenigstens halbwegs akzeptabel geschmeckt hätte, wäre es nur halb so schlimm gewesen. Aber es schmeckte lediglich nach abgestandenem Gemüsewasser. In unserer Umgebung gab es ja noch nicht einmal Wildtiere!
      Abgesehen von Wölfen.


      Ja, die Wölfe. Sie waren es auch die Schuld daran hatten, dass ich nun in dieser blöden Situation steckte.
      Wäre ich nur nicht diesem wilden Wolfsrudel am dritten Tag der Reise begegnet. Dann hätte ich nicht 3 Tage auf einem Baum festgesessen und es wäre alles so gelaufen wie geplant. Wie ich diese Wölfe dafür hasste.
      Die durchschnittlich zwei Meter großen Geschöpfe besaßen die Gabe Erdmagie anzuwenden und über 100 Jahre alt zu werden. Außerdem waren sie überaus feindselig gegenüber jedem atmenden Wesen, das in ihr Revier eindringt.
      Und dass obwohl die Wölfe einst gezähmte Reittiere waren. Doch seit der letzten Jagd vor 100 Jahren und der Auslöschung der Stämme, welche die Wölfe als solche nutzten, waren sie immer mehr verwildert und griffen immer öfter Menschen an.


      Doch ich hatte es meinem Vater versprochen und ich war gewillt mein Versprechen zu halten. Dazu musste ich nun jedoch einen Weg finden auch außerhalb der Einschreibungszeiten der Armee beizutreten, den für volle vier Monate reichte mein Reisegeld bei weitem nicht.
      Ich überlegte noch eine Weile, wie ich dies Anstellen könnte. Entschied mich dann jedoch auszuschlafen und meinen Schlafmangel auszugleichen, um am Nachmittag die Stadt zu erkunden und einige der Einwohner zu befragen, bevor ich langsam einschlief.



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    • Habe gerade das zweite kapitel gelesen.
      ich mag deine Prota und finde dieses Kapitel sehr gelungen. Es weckt Interesse nach mehr und ich will unbedingt wissen warum ihr vater unbedingt wollte das sie der Armee beitritt. Das lässt erahnen das da noch was besonderes kommen könnte. Ich freue mich schon auf mehr ;)


      hier nur ein paar kleine Dinge dir mir aufgefallen sind.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Da ich damals nicht alle Geschichten meines Vaters glaubte und viele als Legenden und Märchen abtat, tat ich auch dieses Mal dasselbe und dachte an einen Menschen der mich verfolgte, oder vielleicht war es auch nur eine Ratte die den Korb umgestoßen hatte und meine Augen spielten mir durch die Müdigkeit einen Streich.
      ich finde diesen Satz ziemlich lang, am ende des Satzes weiß man nicht mehr was als erstes kam. Kann aber auch nur eine persönliche empfindung sein.


      Schaffe von Drag schrieb:

      Lediglich ein Bett, ein kleiner Schrank, sowie ein Spiegel und ein Fenster waren vorhanden, doch würde mehr als genug sein.
      Das klingt irgendwie komisch und ich finde das zerstört den Inhalt des Satzes, die Vorstellung und die Atmosphäre. Kann man das eventuell anders schreiben?

      Schaffe von Drag schrieb:

      Wichtig war mir nur, nach einer gefühlten Ewigkeit, mal wieder ein Dach über dem Kopf und keine Angst davor haben zu müssen nachts von einem Rudel verhungerter Wölfe oder anderem als Mitternachtssnack Verwendung zu finden.


      Schaffe von Drag schrieb:

      Zwar litt ich, aufgrund meines Könnens mit dem Bogen, nie Hunger, doch meiner Kleidung erging es leider nicht so gut.


      Schaffe von Drag schrieb:

      Ich erinnere mich noch genauestens als mich der 45 Jahre alte Mann von 1,87 Meter, mit seinem bescheuerten Ziegenbart – ich überlegte als Kind des Öfteren, ihn einfach in der Nacht abzuschneiden – auf eine dreiwöchige Reise ins angrenzende Königreich Legae schickte um einen vermeintlich „speziellen“ Kochtopf zu holen.
      bei dem Satz muss ich auch wieder straucheln. er ist mit persönlich einfach zu lang, so bekommt man keine gute Vorstellung von dem Vater.
    • Danke @Kathamaus Ich werde mich gleich um deine Anmerkungen kümmern.

      Nur eines:

      Kathamaus schrieb:

      ich mag deine Prota und finde dieses Kapitel sehr gelungen. Es weckt Interesse nach mehr und ich will unbedingt wissen warum ihr vater unbedingt wollte das sie der Armee beitritt. Das lässt erahnen das da noch was besonderes kommen könnte. Ich freue mich schon auf mehr
      Erstmal: Da kommt noch viel Mehr :P
      Zweitens: Der Prota is'n Kerl :rofl:
      Das konntest du nicht wissen. Da du die erste Version nicht gelesen hast. Deshalb fiel es auch den anderen nicht auf. Und ich selbst weiß es ja.
      Aber jetzt weiß ich das ich da noch was einfügen muss. :D
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    • @Schaffe von Drag

      Ich habe mir jetzt part 1 u. 2 auf einmal rein gezogen. Leider kenne ich deine Vorversion nicht, was allerdings nicht schlimm ist. So habe ich keinen direkten Vergleich und drehe nicht in dieses... "aber in der letzten Geschichte hast du das so und so gemacht"... ab.

      Ich muss sagen, dass mir das gut gefällt. Dein Prota scheint ein sympathischer junger Mann zu sein (ich habe geahnt, dass es ein Kerl ist :D ). Da ich davon ausgehen, dass er jung ist, bin ich erstaunt, wie viel er schon kann... Bogenschießen, mit dem Schwert umgehen (wenn er eins besitzt, denke ich, kann er damit umgehen)... Ich habe es aus deinem Text nicht ganz heraus lesen können, hat er das von sieben Vater gelernt? Hab ich das etwa überlesen?

      Ich finde es schön, wie du die Umgebung beschreibst und auf diese eingehst.
      Was man da vielleicht noch ergänzen könnte ist, wie die Seitengassen aussehen? Dort gibt es komische Gerüche, folglich sieht es da auch nicht so toll aus, wie auf den Hauptstraßen. Sind dort vielleicht die Ärmeren zu Hause? Wie sehen die Häuser aus und die Menschen die sich dort bewegen, eher herunter gekommen?... Ist natürlich auch Geschmackssache und musst du für das Lesegefühl auch nicht machen. Das gleiche eventuell bei der Güldenen Gans. Oder hab ich das auch nicht mitbekommen?Manchmal passiert mir so etwas :pardon:

      Interessant finde ich auch, dass du die Ich-Perspektive gewählt hast. Es hat immer was sehr persönliches mMn. Und es funktioniert!! :) :) :) :thumbsup:
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      -Im Tal des Falken-
    • Kapitel 2 - Part 1

      Am nächsten Tag wachte ich erst sehr spät auf.
      Es war bereits früher Nachmittag als ich mich aus meinem Bett bequemte meine alten zerrissenen Klamotten anzog und mein Zimmer verließ.
      Ich ging die Treppe im Flur hinunter in die Taverne, welche zum Gasthaus gehörte.
      Da die Mittagszeit bereits zu Ende ging, war es entsprechend leer.
      Ich näherte mich dem Tresen und verlängerte die Miete für das Zimmer, bevor ich durch die Tür nach draußen ging.
      Vor der Tür konnte ich erst nichts sehen, da die hochstehende Sonne mich blendete. Nachdem sich meine Augen an das Licht gewöhnt hatten, konnte ich diesen Teil der Stadt zum ersten Mal bei Tageslicht sehen.
      Die ganze Gasse war mit Warenständen überfüllt, doch nur vereinzelt waren Kunden zu sehen. Nach kurzen Blicken auf die Waren, während ich in Richtung Hauptplatz schlenderte, wurde mir auch schnell klar weshalb. Obwohl das innere des Gasthauses in dem ich übernachtete sehr schlicht war, war es dennoch ordentlich und sauber. Die Gasse direkt vor der Tür schien jedoch das komplette Gegenteil zu sein. Die Waren, waren zum Teil verfault oder von Maden befallen.
      Nun wurde mir auch klar was am vorigen Abend so komisch gerochen hatte.

      Am Hauptplatz versuchte ich wahllos Leute auszufragen, stieß jedoch meist auf taube Ohren. Bis auf einen Mann ignorierten mich die Leute. Doch dieser riet mir, eine der Wachen am Haupttor oder am Tor zur Festung zu fragen. Ich weiß heut noch nicht, weshalb ich da nicht selbst draufgekommen bin. Als ich mich bedankend von ihm verabschiedete, empfahl er mir noch eher zum Haupttor zu gehen. Da die Wachen an den Stadtinneren Toren eher grob und abweisend sind, da sie eigentlich mit keinem reden durften und unbefugte von der Festung fernhalten sollten.
      Nachdem ich mich durch den Menschenauflauf zum Haupttor durchgekämpft hatte, fand ich zuerst keine der Wachen. Natürlich nicht, als ich in die Stadt kam war ja auch niemand da, wieso sollte also heute jemand hier sein.
      In der Nähe des Tores war kaum Bewegung solange das Tor geschlossen war, was es mir ermöglichte mich umzusehen. Nach kurzer Zeit entdeckte ich eine Tür am Tor. Ich klopfte an und eine Wache öffnete die Tür. Endlich wusste ich wo die sich immer versteckten. Wahrscheinlich sitzen die dort oben und schlafen den ganzen Tag. Das würde auch erklären, weshalb er mir überraschend freundlichen erklärte das ich außerhalb der Einschreibungszeiten nur mit einer Empfehlung von einem Kommandanten der Armee einberufen werden könnte.
      Toll jetzt wusste ich zwar wie ich in die Armee kommen könnte, aber wie sollte ich an die Empfehlung eines Kommandanten, beziehungsweise überhaupt in die Nähe eines solchen kommen.

      Als ich am Hauptplatz vorbei, wieder in Richtung des Gasthauses ging, tauchte diese Gefühl verfolgt zu werden wieder auf. Die untergehende Sonne tauchte die Stadt bereits in ihren rötlichen Schimmer. War es vielleicht doch ein Schattenwesen? Auch wenn es von vielen Leuten nur als Legenden abgetan wurde, so vermehrten sich die Gerüchte über derartige Erscheinungen in letzter Zeit in Dorf welches ganz in der Nähe des Hofes lag in dem ich mit meinem Vater lebte. Ich fragte mich ob hier in der Stadt auch derartige Geschichten kursierten.
      Ich sah mich um, aber natürlich war wieder einmal nichts und niemand zu sehen.
      Mit meiner rechten Hand am Griff meines Schwertes ging ich weiter. Wohl wissend das es vollkommen unnütz gegen ein solches Wesen sein würde, gab es mir dennoch ein Gefühl der Sicherheit.

      Als ich im Gasthaus ankam, erkundigte ich mich nach Gerüchten über seltsame Erscheinungen, aber die stämmige Wirtsfrau, die das Gasthaus und die Taverne leitete, konnte mir nichts in dieser Richtung sagen. Vielleicht bildete ich mir das ganze doch nur ein.
      Ich bestellte mir ein Abendessen und einen Krug Met und setzte mich an einen der freien Tische im Wirtsraum. Während ich auf mein Essen wartete, beobachtete ich die anderen Leute, aber neben ein paar angetrunkenen Leuten die sich anpöbelten und einigen anderen die rumprotzten, konnte ich niemanden entdecken, der halbwegs interessant erschien, oder mir gar mit meinem Problem helfen könnte. Aber was habe ich erwartet? Das einfach so ein Offizier der Armee durch diese versifften Straßen stolziert und ausgerechnet in dieses Gasthaus stolziert?

      Keine Ahnung was mir da serviert wurde, aber es schmeckte überraschend gut.
      Nachdem ich den Teller leergegessen und meinen dritten Krug Met geleert hatte, merkte ich das ein einzelner Mann an der gegenüberliegenden Seite mich beobachtete.
      Er trug einfache Kleidung, nichts Besonderes und aß genüsslich sein Mahl, als plötzlich ein weiterer Mann lautstark in den Raum trat.
      Ich dachte ich halluziniere, als ich den Fremden in stattlicher Rüstung musterte.
      Die goldenen Ränder und der schwarze Rabe auf der Brustplatte der Rüstung, ließen mich darauf schließen, dass er einer der höheren Offiziere des Königs war.
      Etwas perplex über diesen doch sehr großen Zufall, witterte ich meine Chance schneller an eine Empfehlung zu kommen als erwartet.
      Stille war mittlerweile eingetreten. Die Aura die dieser Mann hatte war nahezu überwältigend. Man merkte das die Leute keine Angst vor diesem Mann zeigten, es war mehr als hätten sie Respekt.
      „Hier versteckst du dich also du elender Bastard!“, schrie er plötzlich und ging festen Schrittes auf den Mann zu, der mich zuvor beobachtet hatte.
      Ich schätzte die beiden Männer an die 25 Jahre.
      Als der Offizier vor dem anderen Mann stehen blieb, reagierte dieser jedoch nicht auf ihn. Er aß genüsslich weiter und trank aus seinem Krug, während der Offizier immer ungeduldiger wurde.
      Nach immerhin ganzen fünf Sekunden war er mit seiner Geduld am ende und packte den Tisch des speisenden Mannes um ihn kurz darauf auf die wohl freundlichste Art wegzuräumen.
      Ich konnte mich gerade noch so in Sicherheit bringen als dieser Geflogen kam und meinen eigenen Tisch in die Knie zwang.
      Der Offizier ging einen Schritt auf den Mann zu und packte ihn am Hals.
      „Ich werde deinem jämmerlichen Dasein hier und jetzt ein Ende bereiten!“
      Mit diesen Worten warf der Offizier den Mann auf den Boden, zog sein Schwert und holte zu einem Schlag aus der das Leben des Mannes, dessen Tisch gerade eben so freundlich abgeräumt wurde, beenden sollte.



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    • Ich habe gerade gesehen das du wieder ein Kapitel gepostet hast und habe es sofort gelesen. Ist eh zu spät um an meiner Geschichte weiter zu schreiben.

      Dieser Anfang des Kapitels hat mich wieder sehr gefesselt und ich fand es schade, dass es so schnell wieder zu Ende war. ich will wissen wie es weiter geht und warum der Mann von dem Offizier erledigt werden soll. Was hat der Mann getan und ist es nur Zufall das der Offizier in dem Gasthaus ist?
      Ich will wissen wie es weiter geht.
      Es ließ sich wie immer sehr flüssig und gut lesen.
      Weiter so!!!


      Hier nur ein paar Kleinigkeiten

      Schaffe von Drag schrieb:

      Es war bereits früher Nachmittag als ich mich aus meinem Bett bequemte mein,(Komma fehlt) alten zerrissenen Klamotten anzog und mein Zimmer verließ.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Bis auf einen Mann, (Komma) ignorierten mich die Leute.
      Aber da bin ich mir nicht so ganz sicher, ich hätte es mit Komma geschrieben

      Schaffe von Drag schrieb:

      Da die Wachen an den Stadtinneren Toren eher grob und abweisend sind, da sie eigentlich mit keinem reden durften und unbefugte von der Festung fernhalten sollten
      Ich würde versuchen den Tisch etwas umzuändern, denn das "da" so schnell hintereinander weg, das liest sich nicht so gut. Vielleicht sowas wie:
      An den Stadtinneren Toren sind die Wachen eher grob und abweisend, da sie eigentlich mit keinem reden durften und unbefugte von der Festung fernhalten sollten

      Schaffe von Drag schrieb:

      Nach kurzer Zeit entdeckte ich eine Tür am Tor. Ich klopfte an und eine Wache öffnete die Tür.
      Wortwiederholung. Vielleicht reicht es, wenn an das Tür am ende weglässt und schriebt "..........und eine Wache öffnete."

      Schaffe von Drag schrieb:

      Auch wenn es von vielen Leuten nur als Legenden abgetan wurde, so vermehrten sich die Gerüchte über derartige Erscheinungen in letzter Zeit im Dorf, welches ganz in der Nähe des Hofes lag in dem ich mit meinem Vater lebte.
      einmal im statt in, hört sich irgendwie richtiger an und ein Komma fehlt kurz darauf.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Während ich auf mein Essen wartete, beobachtete ich die anderen Leute, aber neben ein paar angetrunkenen Leuten die sich anpöbelten und einigen anderen die rumprotzten, konnte ich niemanden entdecken, der halbwegs interessant erschien, oder mir gar mit meinem Problem helfen könnte.
      Der Satz ist zu lang, ich würde versuchen den in zwei Sätze aufzuteilen. liest sich einfach irgendwie nicht so gut, kann aber auch ein persönliches Empfinden sein.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Das einfach so ein Offizier der Armee durch diese versifften Straßen stolziert und ausgerechnet in dieses Gasthaus stolziert?
      Wortwiederholung, vielleicht ein anderes Synonym finden.

      Schaffe von Drag schrieb:

      Ich dachte ich halluziniere, als ich den Fremden in stattlicher Rüstung musterte.
      Wieder Wortwiederholung, würde ich auch ändern. Ich habe auch ständig diese Wortwiederholungen :)
      Vielleicht könnte man das so schreiben:
      Ich dachte zu halluzinieren, den Fremden in stattlicher Rüstung musternd.
      Ist aber auch nur ein Beispiel.

      So jetzt habe ich auch mal ein bisschen was zu sagen, und das nicht nur zum Inhalt. :D Langsam bekommt man ab und an ein Auge dafür, vorallem wenn man es selber auch immer macht.

      Hoffe das ist okay so.

      und bitte bald weitere Kapitel posten :thumbsup:
    • @Schaffe von Drag

      Ich habe heute früh gesehen, dass du weiter geschrieben hast und ich habe es sofort gelesen.

      Es war wieder gut zu lesen, auch wenn du diesmal etwas längere Sätze benutzt hast. Keine Ahnung, ob mir das nur so vor kam. 8|
      Was ich wieder ein bisschen schade fand, dass du wieder so wenig auf die Umgebung ein gegangen bist. Am Anfang hast du das super toll hinbekommen. Es scheint mir, als wären dir deine Elendsviertel egal ;)
      Und wieder dieses Gasthaus. Wie sieht es von außen und von innen aus?

      Ich hoffe, wir erfahren irgendwann, warum die Menschen alle so unfreundlich sind :D

      Das der Offizier natürlich in dem Moment das Gasthaus betritt, wo dein Prota dieses Empfehlungsschreiben braucht, ist ein riesiger Zufall :P :) scheint aber nicht der netteste Mensch zu sein 8| ich bin gespannt wie der Disput weiter geht und ob dein Prota dieses Schreiben bekommt. Und dann bleiben ja noch die Fragen aus den vorherigen Kapiteln.

      Ich bleibe auf jeden Fall dran :thumbsup:
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    • Moinsen!

      Bin ganz neu hier und tu' jetzt mal so, als hätte ich Ahnung :D
      Bis jetzt hab ich nur den ersten Teil des ersten Kapitels gelesen und erhebe alle meine zur Verfügung stehenden Daumen! Wie einige hier schon angemerkt haben, ist die Ich-Perspektive etwas exotisch, aber (vielleicht auch daher) sehr angenehm zu lesen. Außerdem finde ich's immer cool, wenn Geschichten mit einer Reise/Ankunft beginnen, ist super dynamisch gelungen! Deine Mischung aus Bewegung, Umgebungsbeschreibung und Hintergrund zum Charakter gefällt mir ebenfalls, man hat weder das Gefühl, allzu fix in die Handlung geworfen zu werden, noch muss man sich seitenlange statische Beschreibungen durchlesen.
      Ich hab hier noch ein ganz paar Anmerkungen im Spoiler zu dem ersten Teil, hoffe das ist noch angebracht! Und entschuldige, falls ich zu pingelig bin :D Kannst auch gerne alles ignorieren!

      Schaffe von Drag schrieb:

      Spoiler anzeigen
      In Anbetracht deines Schreibstils würde ich das 'ja' weglassen, klingt etwas zu leger? Außerdem musste ich kurz nachdenken, ehe ich verstanden habe, dass das 'lange Dauern' sich darauf bezieht, dass der Prota einen Weg zurücklegt. Vielleicht wäre ein Satz dazwischen hilfreich, in dem die Mauern immer näherkommen etc. Aber vielleicht hab ich das auch nur nicht verstanden, weil ich total verkatert bin :D

      Schaffe von Drag schrieb:

      Umrisse der ersten Königin von Drag, Alesia und auf dem Linken ihres Drachen
      Da muss noch ein Kommalein hinter Alesia. Hilfreich wäre auch "und auf dem Linken die [bezogen auf Umrisse] ihres Drachen". Aber das Bild an sich finde ich magischtoll!

      Schaffe von Drag schrieb:

      Wobei gespürt wohl der bessere Begriff war
      'gespürt' in Anführungszeichen?

      Schaffe von Drag schrieb:

      Egal wo ich auch hinsah, überall erkannte man kleine Darstellungen von Drachen oder anderen magischen Wesen. Die Straßen waren brechend voll, was mir den Weg nicht gerade einfach machte.
      Hmmmm, dafür, dass dies die erste Beschreibung der Stadt ist, erscheint es mir ein bisschen leblos, wenn ich das so sagen darf. Was sind das für Drachendarstellungen? Sind sie auf Haustüren gemalt, in Wände geritzt, aus Stein gehauen? Tragen Menschen Drachenbilder auf ihrer Kleidung? Und wer sind die anderen Menschen auf der Straße? Bettler, Ritter, Händlerinnen, Mägde, Gesindel? Solche Details fehlen mir ein bisschen... außerdem kommt der Prota ja aus einem kleinen Dorf, also sieht er bestimmt einen ganzen Haufen Dinge, die er vorher noch nie gesehen hat? (Abgesehen von den Drachenstatuen.) Um eine geographische Übersicht für den Leser zu schaffen, könntest du auch herausstechende Gebäude beschreiben, deren Dächer und Türme in der ganzen Stadt zu sehen sind, z.B. die Kathedrale, die später kommt. Sieht er ihr Dach schon von der Ferne? Gibt es andere Anhaltspunkte, um sich in der Stadt räumlich zu orientieren?

      Schaffe von Drag schrieb:

      In der Mitte waren drei Torbögen
      Diese Formulierung finde ich etwas unglücklich. Sein ist so ein passives Verb... wie wäre es mit "in der Mitte standen/erhoben sich/wölbten sich drei Torbögen"?

      Schaffe von Drag schrieb:

      die größte Glaubensgemeinschaft Auris bildete
      Ich glaube, das hier wurde schon mal angesprochen, aber so richtig richtig ist es noch nicht :) Ist Auris der Name der Glaubensgemeinschaft? In dem Fall würde ich 'Auris' in Kommas einfassen: "die größte Glaubensgemeinschaft, Auris, bildete". Allerdings bleibt die Frage, die größte wovon? ABER falls Auris der Name des Landes/der Region etc. ist, in dem die Geschichte spielt, musst du ein Apostroph dranhängen :)

      Schaffe von Drag schrieb:

      Rechts von den Toren waren die Statuen der fünf ersten Wächter in Nischen, welche den Torbögen glichen, aufgestellt.
      Räumlich kann ich mir das nicht flüssig vorstellen. Sind die Nischen in einer Wand oder... einfach Nischen im freien Raum?

      Schaffe von Drag schrieb:

      Ältesten der Echsen
      Supercool!!! *__*

      Schaffe von Drag schrieb:

      Als diese jedoch verschwanden erbauten die Menschen unter der Führung der Wächter, die Festung.
      Zwei Möglichkeiten:
      "Als diese jedoch verschwanden, erbauten die Menschen, unter der Führung der Wächter, die Festung."
      oder
      "Als diese jedoch verschwanden, erbauten die Menschen unter der Führung der Wächter die Festung."
      :)

      Schaffe von Drag schrieb:

      Damit wollten sie im Gegensatz zu den anderen Königreichen, die starken Wesen ehren, welche einst über die Welt wachten.
      Das erste Komma ist etwas fehl am Platz :) Außerdem klingt 'stark' ein bisschen ausdruckschwach, wie wäre es mit majestätisch, mächtig, würdevoll etc.?

      Schaffe von Drag schrieb:

      Die Mauern waren aus weißem Marmor
      Wollte nur nochmal die Nutzung des Verbes "sein" bemeckern :) Es ist ein schwaches Verb, d.h. es gibt uns keine Details über die Szene, sondern stellt nur einen Fakt fest. Besser wäre "Die Mauern bestanden aus weißem Marmor" oder so.



      Das war auch schon meine Meckerei! Ansonsten gefällt es mir wirklich gut, hoffentlich schaffe ich es morgen oder so, die weiteren Teile zu lesen! (Muss schließlich rausfinden, wie der Dude heißt ;D)
      Ganz liebe Grüße und schreib bitte fleißig weiter!
      Cinnamon