Eine Totgeglaubte Blutlinie (Arbeitstitel)

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    • @Kathamaus

      Erstmal das Lob. Du hast es jetzt viel besser hinbekommen eine gute Interaktion zwischen der wörtlichen Rede zu schaffen. Es wirkt bei weitem nicht mehr so abgehakt wie bei deinen Vorherigen! Deine Beschreibungen sind dir wieder sehr gut gelungen. :thumbsup:

      Aber...

      Kathamaus schrieb:

      Ein Windhauch, eine Prise kalter Luft, begrüßte sie und hieß sie willkommen
      Was nun? Ein Windhauch? Eine Prise? Oder Luft? MMn sind es alles Synonyme für Ein und Dasselbe. Man kann es so lassen, aber für mich wirkte das ziemlich verwirrend.
      Gleich da weiter. Wird sie jetzt begrüßt oder willkommen geheißen? Ich schlage vor, dass du dich hier jeweils für eine Sache entscheidest und daraus einen bombastischen Satz machst. :thumbup:

      Kathamaus schrieb:

      Plötzlich hörte sie Flügelschlagen,
      Entweder...
      Hörte sie Flügel schlagen oder..
      Hörte sie Flügelschläge (besser)

      Kathamaus schrieb:

      >>Guten Tag, Kaidien. Ich bin Smara und ich kenne dich schon dein ganzes Leben lang<<
      Das hört sich irgendwie zu förmlich an. Ich würde das... Guten Tag, Kaidien... weg lassen :whistling:

      Und zu der Prophezeiung... Hört sich ein bisschen unvollständig an. Muss das so? :huh:

      Ansonsten finde ich das echt gelungen :thumbsup: :thumbsup:

      Ich hoffe, du verzeihst mir meine Futzelei :whistling:

      LG
    • Hallo liebe Stammleserin @LadyK
      Es freut mich das du wieder herein geschneit bist und mein nächstes Kapitel gelesen hast.
      Es freut mich das ich dich jetzt bei der Interaktion bei der wörtlichen rede überzeugen konnte, ich hab mir auch tatsächlich sehr viel Mühe gegeben. Leider kommen ab und an trotzdem noch Fehler bei raus, da ich leider nur abends schreiben kann meistens. Der Satz mit dem Windhauch wird noch überarbeitet, jetzt fällt mir das tatsächlich auch auf. Da war ich wohl diesmal sehr "betriebsblind" wie du immer sagst.
      Ich wusste das mit den Flügen schlagen hört sich komisch an könnte nur einfach nicht erkennen woran das am Ende lag. Danke das dir aufgefallen ist was falsch ist. Wird morgen auch verbessert, bin Grad nur über Handy drin.
      Die Prophezeiung sollte tatsächlich so unvollständig sein, weil ich finde das die zu viel sonst schon Preis geben würde. Auch Kaidien soll noch nicht wissen was das zu bedeuten hat :thumbsup:

      Es freut mich sehr zu hören das es dir gefallen hat und auch die Beschreibungen wieder gut gelungen sind. Danke für dein Lob und bitte immer weiter auch futzeln :rolleyes:
      LG
    • @Kathamaus

      Kathamaus schrieb:

      Da war ich wohl diesmal sehr "betriebsblind" wie du immer sagst.
      :thumbsup:

      Kathamaus schrieb:

      Die Prophezeiung sollte tatsächlich so unvollständig sein, weil ich finde das die zu viel sonst schon Preis geben würde.
      Denn warte ich gespannt ab, wie sich das entwickelt und vor allem, ob die Prophezeiung noch einen Haken hat :huh:

      Kathamaus schrieb:

      Danke für dein Lob und bitte immer weiter auch futzeln
      Gerne doch!! Dann wird weiter gefutzelt :D
    • Hallo @Kathamaus,

      ich hab jetzt bis Kapitel 4 gelesen und finde du steigerst dich von Kapitel zu Kapitel. Kapitel 4 ist genauso gut wie der Prolog. Eigentlich wollte ich heute nur Kapitel 3 lesen (s. Uhrzeit). Da war er wieder, der Sog der Geschichte. Was die Form angeht, gefällt mir in Kapitel 4 gut, dass du längere Absätze machst. Vor allem im Kapitel 2 fand ich es an einigen Stellen anstrengend, dass es so viele Leerzeilen gibt. Da würde ich lieber noch ein paar Sinneinheiten zusammenfassen. Hier ein Beispiel:

      Kathamaus schrieb:

      Kaidien wurde als Baby adoptiert, das hatten ihre Zieheltern ihr an dem Tag gesagt, an dem ihr Vater gestorben war.

      „Meine Kleine Kaidien, wir müssen dir was sagen.“, hatte damals ihr Vater mit schwacher Stimme gesagt.

      „Wir konnten keine eigenen Kinder bekommen. Eines Nachts lagst du vor unserer Tür mit einem Brief, in dem stand, dass du ein zu Hause brauchst. Also nahmen wir dich und zogen dich wie unser eigenes Kind auf. Du bist was ganz besonderes, hörst du? Was ganze Besonderes...“ Mit letzter Kraft hatte er ihr das damals gesagt, bevor er dann kurz darauf verstarb. Kaidien nahm das Päckchen mit Zurückhaltung entgegen und rutsche auf ihrem Sessel hin und her.
      Diese Rückblende wird meiner Meinung nach durch die Leerzeilen auseinandergerissen. Ich find man erkennt schlecht, wann die Rückblende endet und die eigentliche Handlung weitergeht. Vielleicht hilft es schon, alles in einen Absatz zu packen.

      Nun noch was Zoologisches: Meinst du mit Raubtier die Eule? Eulen sind zwar Tiere, die sich von anderen Tieren ernähren, aber Raubtier kenn ich eigentlich nur als Synonym für fleischfressende Säugetiere. Wie wäre es mit "Raubvogel" oder "Nachtvogel"?

      Kathamaus schrieb:

      Die kleine Schneeeule hatte sich auf einem Stein am Rand sinken lassen und beobachtete von dort aus die Szenerie.
      Kaidiens Blick wanderte durch die Umgebung und erblickte das Raubtier, nach ein paar Minuten. Sie erstarrte und wusste nicht wie sie sich verhalten sollte, als sie plötzlich einen Windhauch spürte.

      Kathamaus schrieb:

      Der Duft von Wald und Blumen kroch ihr in die Nase und verbreitet eine angenehme Wärme in ihrem Körper.
      Hab ich bei dem Satz ein Verständnisproblem? Ich dachte nämlich die Handlung spielt im Winter. Oder hat es etwas mit den Kräften zu tun, die auf Kaidien wirken? Wenn ja, fände ich gut, wenn du das in einem Halbsatz erwähnst.

      Bitte nicht falsch verstehen, aber welches Programm verwendest du, wenn du die Texte schreibst? Ich kann das allseits bekannte Microsoft Word empfehlen. Wenn ich dienstlich Briefe schreibe, hilft mir das immer sehr, da es neben der Rechtschreibung auch die Grammatik prüft. Jeden Fehler findet es natürlich auch nicht, aber ich bin immer wieder erstaunt wie viele Schusselfehler ich mache. Wenn ich mal zu einer anderen Uhrzeit zum Lesen komme (und niemand schneller war), schau ich da auch mal drauf.

      Viel Spaß beim Weiterschreiben!

      LG LLW
    • Danke das du wieder rein gesehen hast und du mir einen Kommentar da gelassen hast @littlelovelywolf.
      Ich bin immer für jeden Kommentar dankbar, weil die mir immer dabei helfen besser zu werden. Nur durch die Kommentare habe ich es geschafft wieder auf das Level meines Prologs zu kommen.

      littlelovelywolf schrieb:

      Hab ich bei dem Satz ein Verständnisproblem? Ich dachte nämlich die Handlung spielt im Winter. Oder hat es etwas mit den Kräften zu tun, die auf Kaidien wirken? Wenn ja, fände ich gut, wenn du das in einem Halbsatz erwähnst.
      Es spielt tatsächlich im Winter und dieser Wald soll besonders sein, anders als andere Wälder. Aber ich gebe dir recht, das ich Kaidiens Kräfte in Bezug auf den Wald deutlicher darstellen sollte.

      littlelovelywolf schrieb:

      Nun noch was Zoologisches: Meinst du mit Raubtier die Eule? Eulen sind zwar Tiere, die sich von anderen Tieren ernähren, aber Raubtier kenn ich eigentlich nur als Synonym für fleischfressende Säugetiere. Wie wäre es mit "Raubvogel" oder "Nachtvogel"?
      Ich wusste doch das es irgendwie komisch klingt, das mit dem Raubtier. Ich kam nicht auf das Wort Raubvogel bzw. ich stand auf dem schlauch^^

      littlelovelywolf schrieb:

      Diese Rückblende wird meiner Meinung nach durch die Leerzeilen auseinandergerissen. Ich find man erkennt schlecht, wann die Rückblende endet und die eigentliche Handlung weitergeht. Vielleicht hilft es schon, alles in einen Absatz zu packen
      Ich habe in meinem Dokument tatsächlich nicht so viele Absätze. Hab es leider noch nicht so raus mit diesem Komischen Code.

      littlelovelywolf schrieb:

      Kapitel 4 ist genauso gut wie der Prolog. Eigentlich wollte ich heute nur Kapitel 3 lesen (s. Uhrzeit). Da war er wieder, der Sog der Geschichte.
      Ich bin wirklich froh, dass du findest, dass das 4. Kapitel endlich so gut ist wie der Prolog und der sog der Geschichte endlich wieder da ist, da habe ich wirklich hart dran gearbeitet.

      Ich bin momentan dabei die ersten drei kapitel neu zu verfassen, da mir die so gar nicht mehr gefallen und sich auch Logikfehler rein geschlichen haben, bin ich damit nicht mehr zufrieden.

      Ich hoffe das du weiter liest, auch wenn das nächste Kapitel noch etwas dauern wird.

      LG Kathamaus

      Edit:
      Ich benutzte tatsächlich Microsoft World und ich lasse auch immer noch die Rechtschreibprüfung drüber laufen und das was er findet korrigiere ich dann auch.
    • Hallo @Kathamaus ich habe deine Änderungen gelesen und muss erstmal ein großes Lob aussprechen. :thumbsup:
      Deine Neufassungen des 1. und 2. Kapitels gefallen mir sehr gut. Viel besser als vorher!
      Du hast es nun geschafft, das Fantastische mit dem Alltäglich zu verbinden. Deine Übergänge der einzelnen Kapitel sind schön und auch deine Beschreibungen sind besser.

      Einige Anmerkungen packe ich in den Spoiler
      Spoiler anzeigen

      1.Du musst die Passform des Kleides nicht zweimal beschreiben. Wir wissen aus dem Ersten Kapitel, dass Kaidien eine sportliche und hübsche Frau ist. Und dort erfahren wir auch, dass das Kleid ihr schmeichelt. Vielleicht schreibst du bei der 2. Beschreibung einfach nur..
      "wieder einmal schmiegt das Kleid an Kaidiens Körper"
      MMn ist es unnötig, das zweimal zu beschreiben.

      2. Wenn du solche Floskeln wie z.B benutzt, solltest du diese unbedingt ausschreiben! Sonst wirkt es eher wie ein Sachtext und keine mag solche Texte :)

      3. "smaragdenen Farbakzenten"
      Ich hatte da einen kleinen Knoten in der Zunge :whistling:
      Ich benutze bei solchen Szenen immer ganz gerne
      "smaragdgrüne Farbakzente" (jetzt auf deinen Text bezogen) alternativ vielleicht auch
      "smaradgfarbene Akzente"

      Ein bisschen habe ich noch gefunden, dass würde ich aber gerne auf später verschieben. Das waren so die Sachen, die mir auf der Seele gebrannt haben :S


      Ansonsten bin ich ein Fan deiner Geschichte
      :thumbsup:
    • @LadyK ich danke dir, dass du meine "neuen" Kapitel wieder gelesen hast und es ist unglaublich toll das sie dir gefallen. Ich habe mir so viel Mühe damit gegeben und mir auch so viel Zeit gelassen, damit ich alles was man mir vorher mal gesagt hat, hinbekomme und einbinden kann.
      Mir fällt ein Stein vom Herzen das ich es auch wirklich hin bekomme habe. Mir liegt da so viel dran. ich hoffe ich werde dich weiter erfreueen können mit weiteren Texten.
      Danke dafür, dass du dran bleibst.
    • So und weiter geht es mit Kapitel 5

      Spoiler anzeigen
      Kapitel 5

      Wundersamer Ort




      Schottland, Inverness 22.12.2021



      …Freund wird weichen…nimmt seinen Platz ein.
      …Verhängnis…Vertrauter?
      …größte Bedrohung...
      …letzte Hoffnung…

      >>Ich bin Smara und ich kenne dich schon dein ganzes Leben lang<<
      Träumte Kaidien? Ist das Wirklichkeit? Kaidien merkte einen harten Untergrund unter ihrem Körper und ihre Hände fühlten etwas weiches, Längliches. Kälte kroch ihr den Körper entlang, ihre Klamotten fühlten sichnass an und klebten wie eine zweite Haut an ihr. Wasserrauschen hörte sie im Hintergrund und etwas das wie eine Stimme Klang.
      „Oh mein Gott. Mo nighean donn? Hey, alles in Ordnung?“
      Wer war das, wo war sie? Kaidien konnte im ersten Moment nicht herausfinden, wer da nach jemandem rief. Mo nighean donn? Braunhaarige Schönheit? So hat Jamie sie doch früher genannt, das war ihr Kosename, wegen ihrer braunen Haare.
      „Mo nighean donn? Komm schon, wach auf? Alles okay bei dir?“ Jamie wusste nicht was er tun sollte. Seine Kaidien lag einfach so auf dem, von Schnee bedeckten Boden und schien zu schlafen. Das hoffte er jedenfalls. Angst kroch in jeden Winkel seines Körpers und er fragte sich ob es seine Schuld sei. Hätte er gestern doch ehrlich zu ihr sein sollen, was die Vision betrifft? Aber er konnte selber kaum glauben was er beim dem Kuss vernommen hatte und wusste nicht wie er das einteilen sollte. Er nahm Kaidiens Kopf vorsichtig zwischen seine Hände und kontrollierte an ihrem Hals, ob sie noch atmete. Ihr Puls war zwar ruhig, aber er war da, dass bedeutet sie ist nicht Tod. Erleichterung durchzuckte seinen Körper und erfüllte sein schweres Herz. Aber da war noch was anderes, etwas das er nicht beschreiben konnte. Es fühlte sich an als würde da jemand sein, der die Oberhand haben wollte, aber keine Chance hatte an die Oberfläche zu kommen.
      „Mo nighean donn?“ flüsterte Jamie, Kaidien ins Ohr und strich ihr eine Haarsträhne von der Wange und hinters Ohr. Ihr Kopf lag auf seinem Schoß und immer wieder flüsterte er ihren Kosenamen.
      Kaidien spürte einen leichten Druck an ihrem Kopf, fühlte wie er den kalten Boden verließ und auf eine weichere Unterlage gelegt wurde. Und da war immer noch dieses Flüstern, das immer wieder ihren alten Kosenamen sagte. Sie fühlte sich sicher und geborgen, eine vertraute Berührung strich über ihre Wange. So langsam erlangte Kaidien wieder ihr Bewusstsein, öffnete die Augen und blickte in ein bekanntes Gesicht. Jamie schaute sie direkt an und verströmte ein angenehmes, warmes Gefühl in Kaidien. Die Anziehung von gestern Abend war sofort wieder zu spüren und zog Kaidien in ihren Bann. Sie hob ihre Hand, führte sie zu Jamies Gesicht und strich ihm sanft die Wange entlang. Für die beiden jungen Menschen stand die Zeit still und niemand war mehr wichtig außer dieser Moment. Jamie beugte sich runter zu Kaidien, die mit dem Kopf immer noch auf seinen Beinen lag und strich sanft mit seinen Lippen über ihre. Ein Blitz durchzuckte Kaidiens Körper, sie wollte mehr, wollte die ganze Leidenschaft auflodern lassen, die in diesem Moment in ihr loderte.
      „Schuhu Schuhu“, erklang es in der Ferne und Kaidien erschrak. Sie hatte die kleine Eule ganz vergessen die auf dem Baumstumpf saß. Sie blickte sich rasch danach um, konnte aber kein anders Lebewesen, außer Jamie ausmachen. Die Eule war verschwunden oder war sie doch gar nicht da gewesen? Und woher kam Jamie auf einmal?
      „Was? Was ist auf einmal? Tut dir der Kuss schon wieder leid? Bereust du ihn? Ich habe doch gespürt das was zwischen uns ist und ich weiß das du es auch merkst…“ Enttäuschung machte sich auf Jamies Gesicht breit und ein kleines bisschen Wut kochte in ihm hoch. Aber stammte diese Wut wirklich von ihm selbst? Er wurde sonst nie wütend, er wusste gar nicht wie das funktioniert und er verstand ja selber nicht, was diese Anziehung zu bedeuten hatte. Sie war stärker als alles, was er jemals gespürt hatte.
      „Die Eule? Wo ist die Eule?“, schrie Kaidien mit Angst in der Stimme.
      „Was denn für eine Eule?“
      „Na die Eule, die dort auf dem Baumstumpf saß. Die gesprochen hat…“ Kaidien blickte sich suchend um, doch nirgends war eine Eule zu sehen.
      „Hier ist keine Eule und soweit ich weiß, sprechen Eulen auch nicht…“ Jamie wusste nicht was vor sich ging und es war ihm auch egal. Alles was er jetzt wissen musste war, ob Kaidien noch was für ihn empfand oder einfach nur mit ihm spielte.
      „Wie geht’s dir überhaupt? Soll ich dich ins Krankenhaus bringen?“
      „Ich habe tierische Kopfschmerzen, ich werde wohl besser nach Hause gehen und mich etwas hinlegen. Ich muss nicht ins Krankenhaus, ich muss einfach nur ins Bett.“ Kaidien stand mit wackeligen Beinen auf und versuchte die Hände von Jamie ab zu wimmeln, die versuchten sie festzuhalten.
      „Wo kommst du überhaupt her?“ wollte Kaidien völlig verwirrt wissen.
      „Ich war Joggen und hab dich durch Zufall gesehen“, wich Jamie schnell aus. Er konnte sich selber nicht erklären, warum er auf einmal hier war. Das ist schließlich gar nicht seine übliche Laufstrecke.
      „Was ist denn nun mit dem Kuss? Können wir jetzt bitte darüber reden?“
      „Nicht jetzt, lass uns Morgen darüber sprechen, ich bin jetzt viel zu kaputt…“
      „Nein können wir nicht. Ich will wissen was Sache ist. Mal ehrlich, die Freundschaftsnummer funktioniert nicht. Ich habe immer noch Gefühle für dich und sie sind sogar noch stärker als vorher. Der gestrige Kuss, die Berührungen und dann das eben. Du hast es doch auch gespürt, das habe ich gemerkt. Ich kann so nicht weiter machen“, sprudelte Jamie drauf los.
      „Ja verdammt, da war was. Ich weiß aber nicht was, es ist mir unheimlich. Ich muss darüber nachdenken. Bitte lass los, ich kann darüber jetzt einfach nicht reden.“ Kaidien entwand sich Jamies griff und lief los so schnell sie konnte. Sie rannte einfach drauf los, achtete nicht darauf wohin sie der Weg führte und blickte auch nicht zurück. In der Ferne hörte sie, wie Jamie ihr hinterher rief, aber sie drehte sich nicht um und wollte einfach nur weg.

      Nach einer ganzen Weile blieb sie stehen, holte tief Luft und blickte in den Himmel. Aus den Augenwinkeln bemerkte sie einen Rosa Schimmer, der leicht von weißen Flecken bedeckt war. Sie blickte sich in der Umgebung um und ihr Atem stockte. Sie sah ein paar Kirschblütenbäume, die eine Art Kreis bildete und in dem Kreis ein weiterer kreis aus Steinen, wo ein Stein in der Mitte stand. Ein leichter Wind kam auf, ihre Finger kribbelten und ihre Schulter fing an, sanft zu brennen. Außerdem sah sie, in einem geringen Abstand zu dem Kreis, einen kleinen See, der trotz der Kälte nicht eingefroren ist.
      >>Da bist du ja wieder<<
      Kaidien drehte sich in Richtung des Steinkreises und sah die kleine Schneeeule, die vor dem großen Stein saß. Sie blickte Kaidien unverwandt an und im Hintergrund erkannte Kaidien ihren Schatten, der vielzu groß wirkte und deren Gestalt eher eines Drachen glich, als einer Eule.
      >>Bitte nicht schon wieder in Ohnmacht fallen, Kaidien<<
      „Das kann doch nicht wahr sein. Das ist alles nur ein verrückter Traum, aus dem ich hoffentlich bald wieder aufwache.“ Kaidien konnte den Blick nicht von der Eule wenden und ihre Beine bewegten sich automatisch auf den Raubvogel zu.
      >>Ich bin echt und ja ich rede mit dir. Selbstverständlich über Telepathie.<<
      „Sowas gibt es nicht. Ich halluziniere einfach nur. Wahrscheinlich zu wenig Schlaf.“ Die junge Frau schüttelte ihren Kopf und hielt sich die Finger an die Schläfen.
      >>Oh doch, das gibt es. Es nennt sich Magie. Ich bin real und ich bin eine deiner Beschützerin. <<
      „Magie? Beschützerin? Wovon zum Teufel redest du?“
      >>Du bist auserwählt Kaidien. Du bist die, auf die alle warten. Aber es gibt Wesen, die es auf dich abgesehen haben und deswegen brauchst du Beschützerinnen.<<
      „Auserwählt? Ichglaub dir kein Wort. Magie gibt es nicht.“ Kaidien wurde so langsam wütend, „Das ist irgend ein blöder Scherz. Jemand nimmt mich auf den Arm.“
      >>Gut dann werde ich wohl noch etwas Überzeugungsarbeit leisten müssen.<<
      Die Eule faltete ihre Flügel aus und die Luft um ihr schien zu schimmern. Sie wurde immer größer, ihr Kopf veränderte sich, der Schnabel verschwand und wurde zu einer Schnauze und die Feder wichen, zum Vorschein kamen Schuppen. Vor Kaidien stand auf einmal ein etwas klein geratener weißer Drache, deren Rückenschuppen aussahen wie Eiszapfen und auf dessen Stirn ein Smaragd prangte. Sie konnte kaum glauben, was sie da sah. Sowas gab es doch nur in den Büchern von Aylia und in ihren Fantasy Welten.
      >>Glaubst du mir jetzt vielleicht?<<
      „Ach du Scheiße!“
      >>Gut, nicht ganz das was ich sagen würde, aber ich verstehe das es erst mal ein Schock ist.<<
      „Ein Schock? Das kann einfach nicht real sein. Drachen? Sprechende Eulen?“
      >>Merkst du nicht, wie du dich veränderst? Wie du die Elemente anders wahrnimmst?<<
      „Was weißt du darüber? Weißt du, was mit mir nicht stimmt?“
      >>Mit dir ist alles in Ordnung. Das ist ganz normal bei deiner Spezies! Mit der Volljährigkeit kommen die Fähigkeiten zum Vorschein.<<
      „Meine Spezies? Was bin ich denn? Wer bin ich? Und was für Fähigkeiten?“ Kaidien fing an zu Hyperwentilieren und das Schwindelgefühl kam wieder zum Vorschein.
      >>Du bist eine Walküre, Kaidien. Eine sehr mächtige, wenn du fleißig lernst.<<
      „Eine… eine Walküre?“ Die junge Frau bekam keine Luft mehr. Das konnte nur ein Traum sein, sowas passiert doch nicht im wahren Leben. Die Luft blieb ihr weg, sie verlor den Halt, sang auf ihre Knie und verlor schon zum zweiten Mal das Bewusstsein.
      <<Wäre das nicht auch etwas vorsichtiger gegangen?>>
      >>Vorsichtiger? Wie hättest du es denn gemacht? Du hast dich doch nur im Wald versteckt, damit du deine wahre Gestalt nicht offenbaren musst.<<
      Eine kleine schwarze Katze kam aus den Bäumen hervor, betrat den Steinkreis und wuchs, wurde immer größer. Ein großer Panther mit einem Weißen, Mondförmigen Fleck um Auge kam zum Vorschein.
      <<Ich denke das hätte sie nur noch mehr verwirrt. Ein übergroßer Panther? Im Wald? Nicht gerade hilfreich.>>
      >>Dann mache dich jetzt nützlich und sag Claire Bescheid. Ich denke nicht das jemand Kaidien hier so finden sollte.<<
      <<Na gut, ich geh ja schon. Mal sehen wie wir das wieder hinbekommen können…>>
      Der Panther verließ den Steinkreis und schrumpfte wieder zu der kleinen Katze, die schnurstracks in den Wald lief und hinter den Bäumen verschwand.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kathamaus ()

    • Hi @Kathamaus
      Hab mir gerade dein neustes Kapitel reingezogen. Ich bin ehrlich, ich werde die vorherigen, jetzt überaarbeiteten, wohl in nächster Zeit nicht lesen können. Da fehlt mir einfach die Zeit und es kommt momentan so viel neues nach im Forum. Aber dennoch respekt für die Mühe die du hier reinsteckst. Das ist mir nicht entgangen.

      Kathamaus schrieb:

      Mo nighean donn?
      Bitte was?

      Kathamaus schrieb:

      Braunhaarige Schönheit?
      Ah, danke^^

      Kathamaus schrieb:

      Kaidien fing an zu Hyperwentilieren und das Schwindelgefühl kam wieder zum Vorschein.
      Ist jetzt nur eine Stelle von mehreren. Mir gefällt es sehr gut, wenn der Prota nicht direkt mit seiner (meist neuen) Situation klar kommt. Hier hat Kaidien (jetzt wollt ich doch grad echt ein @ vor den Namen klatschen :S ) echt probleme sich die neue "Realität" vor Augen zu führen.

      Kathamaus schrieb:

      Eine kleine schwarze Katze kam aus den Bäumen hervor, betrat den Steinkreis und wuchs, wurde immer größer. Ein großer Panther mit einem Weißen, Mondförmigen Fleck um Auge kam zum Vorschein.
      ICH WUSSTE ES! Wollt ich nur gesagt haben^^

      Insgesamt gefällt mir dieser Part besser als deine "alten" alten Kapitel... Was ? ?( Also ich meine die VOR der überarbeitung.
      Schau aber nochmal über die Formatierung drüber. Du hast immer Leerzeilen in deinen Dialogen.
    • Hey @Kathamaus neben meiner Kaffeepause mal rein geschaut und bei dir hängen geblieben :thumbsup: schon mal ein gutes Zeichen!

      Der Teil hat mich wirklich etwas geflasht. Er war gut, aber auch ein wenig verwirrend :whistling: (positiv gemeint)

      Anmerkungen da!
      Spoiler anzeigen

      Woher wusste Jamie bitte wo Kaidien ist? Und warum hat er nicht gefragt, ob sie ins Krankenhaus will. Ist ja nicht normal, wenn man bewusstlos wird 8| eine kleine Nachfrage würde die Sorge um sie noch einmal mehr unterstreichen :thumbup:

      Die Verwandlung der Eule hat mich im ersten Moment voll aus der Bahn geworfen. Ich wäre nie darauf gekommen einen Drachen und eine Eule zu verbinden... Da ja Drachen eigentlich Reptilienartig sind? Aber fand ich cool :)

      Gut finde ich, dass Kaidien sich nicht mit der Realität abfinden kann... Es wäre unglaubwürdig gewesen, wenn es anders wäre ^^

      Gut gemacht!!!


      LG
    • @Etiam danke fürs reinschauen. Woher wusstest du das mit der Katze? Ich gedacht das ich das gut verborgen haben das sie auch ein magisches Wesen ist.
      Mo nighean Donn ist gälisch.
      Danke für dein Kommentar ich freue mich immer über Feedback.

      @LadyK ich wollte tatsächlich das es auch etwas verwirrend wirkt, allerdings hast du im Punkt mit Jamie und wie er aufeinmal da ist und nicht nachfragt ob er sie ins Krankenhaus bringen soll Recht, das werde ich noch ändern.
      Ich habe mich für die eule entschieden, weil ich ein Tier wollte das in der freien Wildbahn nicht so auffällt weil es normal ist das sie da ist und fand es irgendwie cool das sie sich in einen Drachen verwandeln kann.
      Wegen kaidiens Reaktion, ja ich hab mir überlegt wie ich reagieren würde und ich glaube niemand würde sofort sagen jawoll, ich bin auserwählt und so.
      Danke auch dir für deine Zeit.
    • Hallo, nach längerem warten kommt nun das 6. Kapitel. Ich muss gestehen das es mir schwer viel, wieder rein zu kommen ins Schreiben, jetzt nach einer längeren schreibpause.

      Viel Spaß beim lesen und fleißig kommentieren.

      Spoiler anzeigen
      Kapitel 6

      Die Wahrheit Teil 1




      Schottland, Inverness 23.12.2021



      Einmal wird ein Kind geboren.
      Sie allein zu retten vermag das Land Elasmia und alle anderen Länder der Mystischen und der Menschlichen Welt.
      Ein Mahl ihre Schulter ziert, wird es zeichnen als die Retterin.
      Erkennen wird man es, wenn sie bereit ist zu lernen.
      Mit der Volljährigkeit erwachen ihre mächtigen Kräfte, die sie beherrschen muss.
      Längst vergessene und verlorene Gaben werden in ihr wiedergeboren.
      Ein zweites Kind wird geboren welches Böses bringt. Erkennen wird man sie durch ein Mahl auf ihrer Hand.
      Sie begehrt Macht und will Zerstörung.
      Ein verehrender Kuss bringt den Dämon Asmodeo zu Tage, erweckt ihn auf dass er seine Bestimmung findet.
      Ein Freund wird weichen und der Dämon nimmt seinen Platz ein.
      Wird er ihr Verhängnis sein oder ein Vertrauter?
      Eine wird geboren und vermag sich der größten Bedrohung der Menschheit zu stellen.
      Die eine, die letzte Hoffnung von Elasmia… Wird sie ihren Weg finden?


      Kaidien´s Kopf schmerzte fürchterlich und ihre Schulter fühlte sich an, als würde sie in Flammen stehen und das obwohl die Oberfläche eiskalt war. Sie traute sich nicht ihre Augen zu öffnen, viel zu seltsam war der Traum, den sie gehabt hatte. Erst das Bild von der Eule, die zu einem Drachen wird, wie sie mit ihr redet und ihr Dinge erzählt, die unmöglich war sein konnten. Und dann war da noch dieser komische Text, der ihr immer und immer wieder durch den Kopf hallte und sie nicht mehr losließ. Was soll das Ganze nur? Kaidien fühlte sich, als ob sie jeden Tag einen Marathon gelaufen wäre, so ausgelaugt und erschöpft war sie. Ihr Körper war der reinste Schmerz und jede Ihrer Bewegungen tat ihr weh. Sie wollte einfach nur liegen bleiben, in ihrem gemütlichen Bett und nie wieder an ihre komischen Träume denken.
      Nachdem sie sich gezwungen hatte, ihre Augen zu öffnen, vernahm sie einen bezauberten Geruch nach frisch gebackenen Brötchen. Ihre Mutter Claire musste wieder ihre leckeren Brötchen gemacht haben, die Kaidien so sehr liebte. Sie vermittelten ihr immer das Gefühl zu Hause zu sein, geborgen und willkommen…
      Ihren müden und steifen Beine aus dem Bett gestreckt, fühlte sie die vertraute, etwas kühle Nase ihrer kleinen Blackcira. Sie bückte sich nach unten zu ihr und kraulte die beiden spitzen Ohren.
      <<Mhh, das fühlt sich gut an. >>
      „Was?“ Kaidien konnte es nicht glauben. Jetzt auch noch ihre kleine Katze, die sie seit Zwei Jahren hatte, sie voller lieber von der Straße zu sich geholt hatte.
      <<Ich sagte, das fühlt sich gut an. Das ist doch nicht schwer zu verstehen. >>
      „Ich habe es schon verstanden. Ich muss immer noch träumen. Ein ganz schlimmer, verrückter Albtraum, der längste den ich je hatte…“
      <<Also ich will dir ja nicht den Boden unter den Füßen wegziehen, aber das ist kein Traum. Das ist die Reale Realität.>>
      „Die Reale Realität? Das ergibt keinen Sinn. Und genauso wenig Sinn ergibt es, das ich hier sitze und mit meiner Katze rede.“
      Kaidien konnte nicht anders, sie musste einfach ihren Kopf schütteln. Ihre Hand nach den Kopfhörern ausgestreckt, in ihr Handy gestöpselt, auf den Kopf und über die Ohren gestülpt, erklingen Pop Rock Rhythmen in ihren Inneren. Kaidien stieg aus ihrem Bett, tanzte durch ihr Zimmer und ließ somit die schweren Glieder hinter sich. Im Bad putze sie sich ihre Zähne, wusch sich ihr Gesicht und zog sich bequeme Sachen an. Wieder in Ihrem Zimmer angekommen, war die kleine Katze verschwunden.
      „So, jetzt aber bitte aufgewacht aus diesem Albtraum Szenario und sich wieder dem gewohnten Tagesablauf hingeben.“
      „Kaidien? Bist du wach? Das Frühstück ist fertig.“ Die Stimme ihrer Mutter Claire erklang aus der Küche und Kaidien konnte es gar nicht abwarten in die frischen Brötchen zu beißen. So lief die junge Frau die Treppe hinunter und direkt in die Küche, um im selben Moment zur Steinsäule zu erstarren. Die Augen weit aufgerissen, konnte sie nicht glauben was sie da sah. Ihre Mutter stand vor der Küchenzeile, zwei kleine Gestalten direkt links und rechts darauf sitzend. Zur rechten saß eine weiße Eule mit einem Smaragd auf der Stirn, über den Augen und links saß ihre Katze Blackcira, mit dem weißen Mondförmigen Fleck um das eine Auge herum.
      „Bevor du jetzt was sagst, lass mich dir etwas erzählen.“
      „Aber…Was?“
      „Eine Woche nachdem du geboren wurdest, kam eine kleine Frau zu mir und trug einen Korb in der Hand. Sie meinte dass ihre Herrin ein kleines Mädchen zur Welt gebracht hatte, es aber bei ihr nicht sicher gewesen wäre. Sie musste sich von ihrem kleinen Mädchen trennen, zu dem Wohl des Babys. Man sagte mir, dass das Kind ein ganze besonderes sei und eine große Aufgabe auf sie warten würde. In Elasmia wäre sie zu vielen Gefahren ausgesetzt, so viele Wesen würden den Tod des Mädchens wollen, wenn klar werden würde wer sie war. Denn es gab seit Jahrtausenden eine Art Prophezeiung, der dem ganzen Land wieder die alte Stärke und den alten Glanz wiedergeben könnte…“
      Claire sah in Gedanken versunken zum Fenster raus, wo schon wieder dicke Schneeflocken vom Himmel vielen. Es war, als würde sie das Ganze noch einmal durchleben, als würde die junge Frau mit dem Korb in der Hand wieder in ihrem Flur stehen und ihr die Situation erklären wollte.
      „… Sora, die junge Frau war die Dienerin deiner Mutter, Kaidien. Zudem war sie auch von Beruf Hebamme und half dich auf die Welt zu bringen. Deine Geburt war nicht einfach und im ersten Moment galtest du als Tod, aber es war ein Wunder als du auf einmal angefangen hast zu atmen. Deine Mutter war überglücklich und im nächsten Moment, als sie dein Mahl gesehen hat, wusste sie dass sie dich in Sicherheit bringen musste. So wurdest du zu mir gebracht, zu mir in die Menschenwelt mit deinen beiden Beschützern.“
      Geendet mit ihrer Geschichte, sah sie ihrer Ziehtochter direkt in die Augen und hoffte das Kaidien damit klar kommen würde.
      Kaidien stand immer noch wie angewurzelt in der Tür zur Küche und wusste nicht was sie mit dem eben gehörten anfangen sollte. Elasmia? Eine andere Welt? Was sollte das alles nur bedeuten, was für ein Mahl und warum ausgerechnet sie? Das einzige was sie momentan wusste war, dass das alles kein Scherz zu seien schien. Ihre Mutter war die ganze Zeit Tod ernst geblieben und auch diese Eule und ihre Katze die immer wieder da waren. Das konnte unmöglich nur ein Traum sein.
      „Bitte Schatz, sag doch etwas…“ Claire stellte sich von einem Bein auf das andere und wurde langsam sehr ungeduldig. Sie hatte Angst das Kaidien dicht machen würde oder vielleicht auch einfach wegläuft, was in ihrer jetzigen Lage nicht das Beste wäre.
      „Ich weiß nicht ob… ob ich das alles richtig verstehe…“ Kaidien fand nur sehr langsam ihre Sprache wieder, aber ihr Verstand arbeitete auf Hochtouren.
      „Was willst du wissen? Frag mich einfach, ich werde dir alles so gut ich kann erklären.“ Mit einem Anflug eines Lächeln konnte ihre Mutter es gar nicht abwarten endlich ehrlich sein zu können und sie wusste von Anfang an, das ihre Tochter damit klar kommen würde.
      „Was für ein Mahl?“
      „Das auf deiner Schulter, der kleine Drache.“
      „Aber das ist doch ein Tattoo, was meine Mutter mir direkt nach meiner Geburt stechen lassen hat. Das hast du mir doch erzählt…“
      „Ich musste dir ja irgendwie erklären, warum du da ein Mahl hast bzw. ich konnte dir ja nicht einfach sagen, dass das ein Geburtsmahl war.“
      „Okay und warum ein Drache?... Halt! Moment mal. War ich nicht eben noch joggen im Wald, bei diesem wundersamen Ort mit den Kirschblütenbäumen?“
      >>Das war gestern. Nachdem du in Ohnmacht gefallen bist, hast du bis heute, also zum nächsten Tag, geschlafen.<<
      „Wie? Ich weiß nicht ob ich mich daran gewöhnen kann, an dieses Ding mit der Telepathie…“
      >>Dann stell dir einfach vor, das wir ganz normal miteinander reden und schwupp, ist es das normalste von der Welt<<
      „Ich muss es ja irgendwie versuchen nicht wahr, Beschützerin? Hast du nicht auch einen Namen eventuell?“
      >>Smara! Einfach Smara!<<
      „Achja da war irgendwas. Und das mit dem Drachen? Warst du das auch? Ganz schön klein oder?“
      >>Ich wachse noch und bevor du fragst, hier in der Menschenwelt kann ich meine wahre Gestalt nur an Orten mit Magie annehmen.<<
      „Und was ist mit dir Blackcira? Auch irgendeine `wahre Gestalt´?“
      <<Ein unnormal großer Panther… Ich diene dir zusätzlich zu dem Beschützerkram, auch als dein Reittier in Elasmia.>>
      „Mhh, okay. Meine nächste Frage. Was ist Elasmia?“
      „Elasmia ist die Stadt, in der du geboren wurdest, deine und auch meine Heimat.“ Claire freute sich so sehr, dass sie ihrer Tochter endlich sagen konnte wer sie ist und warum sie hier ist.
      „Du auch? Bist du auch eine Walküre?“
      „Ja, ich bin auch eine Walküre. Ich bin deine Tante, Kaidien. Auch wenn mein Herz mir sagt, dass du meine Tochter bist und ich deine Mutter, bin ich doch nur deine Tante. Ich gehöre zu der Sorte Walküre, die hier in der Menschen Welt sich auskennen und quasi Bodyguards von anderen Walküren sind.“
      „Meine Tante? Nein, du bist meine Mutter, du hast mich aufgezogen, Geburtstage mit mir gefeiert und mich bei Liebeskummer aufgeheitert…“
      „Ich weiß, dass das gerade alles etwas viel ist und du musst auch nicht alles sofort verstehen. Es ist nur wichtig, dass du niemanden etwas davon verrätst, auch nicht deinen Freunden. Das würde dich in große Gefahr bringen. Es gibt in Elasmia und in den anderen Ländern unserer Welt Wesen und Spezies, die deinen Tod wollen. Sie möchten mit allen Mitteln verhindern, dass die Prophezeiung wahr wird. Deswegen sind wir hier bei den Menschen, damit dich keiner findet. Sie wissen noch nicht hundertprozentig, dass das Kind aus der Prophezeiung schon geboren ist, aber jetzt, nach deinem Geburtstag wo deine Kräfte langsam erwachen, werden sie es spüren!“ Claire war froh, dass die Wahrheit endlich ausgesprochen war, aber dennoch hat sie auch ein weinendes Auge. Sie kannte Kaidien seitdem sie zwei Wochen alt war und seit dem Tag, an dem sie in dieses Haus gezogen sind, war sie wie ihr eigenes Kind, was ihr vergönnt war.
      Ab jetzt wird sich das alles ändern.
      „Okay. Ich fasse zusammen. Ich bin eine Walküre und dazu noch eine ganz besondere, die die magische Welt retten soll. Mit Beschützern und irgendwelchen Kräften und bösen Wesen, die mich töten wollen.“
      „Im Großen und Ganzen ist das richtig, ja.“
      „Ich habe tierischen Hunger und möchte erst einmal was essen, bevor wir weiter machen, wenn das okay wäre.“
      „Natürlich Schatz, hier ist schon alles für ein Superduper Frühstück für dich vorbereitet.“
      Kaidien setzte sich an den gedeckten Tisch, nahm sich ein Brötchen, bestrich es mit Schokocream und fing an, still vor sich hinzukauen.

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      Kathamaus schrieb:

      Einmal wird ein Kind geboren, dass was ganz besonderes sei. [i]Mit den nächsten Sätzen erklärst du, warum sie was besonderes ist. [/i]
      Sie allein zu retten vermag das Land Elasmia und alle anderen die noch folgen.Folgen andere Länder oder Bewohner? Das ist undeutlich
      Ein Mahl deren ihre? Wir wissen aus dem Satz vorher, dass es eine Sie ist Schulter ziert, wird es zeichnen als die Retterin zeichnen.Das war nur ein Vorschlag
      Erkennen wird man es, wenn sie bereit ist zu lernen.
      Mit der Volljährigkeit erwachen ihre Großen großen, alternativ vielleicht mächtigen Kräfte, die sie zu[i] beherrschen hat.Muss
      Längst vergessene und verlorene Gaben wird sie wieder? haben.
      Ein zweites Kind wird geboren, kein Komma und ziert ein Mahl deren Schulter, dass entweder das (weil dieses, jenes, welches einsetzbar) oder welches (klingt mM besser) Böses bringt.
      Ein verehrender Kuss bringt Asmodeo, den Dämon zu Tage, der erweckt wird und seine Bestimmung findet. Vorschlag für diesen Satz: Ein verehrender Kuss bringt den Dämon Asmodeo zu Tage, erwacht und findet seine Bestimmung. Klingt nicht sehr poetisch, aber deiner klingt holprig. Ich überleg mir noch was anderes
      Ein Freund wird weichen und der Dämon nimmt seinen Platz ein.
      Wird er ihr Verhängnis sein oder ein Vertrauter? Wer? Der Dämon?
      Die eine wird geboren, die vermag sich gegen die größte Bedrohung der Menschheit zu stellen.Vorschlag: Eine wird geboren und vermag sich der größten Bedrohung der Menschheit zu stellen.
      Die eine, die letzte Hoffnung bringt? … Wird sie ihren Weg finden? beherrschen hat.[/i]
      Und was ist mit der anderen, die böses bringt? Oder handelt es sich um dieselbe Person...
      Das sieht erstmal viel aus, isses aber nicht. Grün sind nur Vorschläge
      Blau sind Gedankengänge
      Rot sind Fehler
      Ich weiß nicht, hattest du diese Prophezeiung schon im Text? Ich erinnere mich jetzt nur an Bruchstücke der Prophezeiung. Wenn du es tatsächlich schon vorher hattest, dann Sorry, dass ich mit dem Futzelkram jetzt erst komme :D

      Kathamaus schrieb:

      Kaidien´s Kopf schmerzte fürchterlich und ihre Schulter fühle fühlte sich an,

      Kathamaus schrieb:

      Erst das Bild von der Eule Komma? die zu einem Drachen wird, wie sie mit ihr redet und ihr Dinge erzählt, die unmöglich war wahr sein konnten

      Kathamaus schrieb:

      Das ist die Reale Realität.>>
      „Die Reale Realität?
      Reale Realität? :D ist doch dasselbe :whistling:
      "das ist die Realität"
      "das ist real"

      Kathamaus schrieb:

      Sie musste sich von ihrem kleinen Mädchen trennen, zu dem wohl Wohl des Babys. Man sagte mir, dass das Kind ein ganze ganz besonderes Besonderes sei und eine große Aufgabe auf sie warten würde.

      Kathamaus schrieb:

      „… Sora, dir junge Frau war die Dienerin deiner Mutter, Kaidien. Zudem war sie auch Hebamme von Beruf und half Komma dich auf die Welt zu bringen. Deine Geburt war nicht einfach und im ersten Moment geltest galtest? Das bin ich mir gerade selber nicht so sicher du als Tod, aber es war ein Wunder als du auf einmal angefangen hast zu atmen.

      Kathamaus schrieb:

      So wurdest du zu mir gebracht, zu mir in die Menschenwelt mit dienen deinen, kleiner Tippfehler :P beiden Beschützern.“
      Zwischendurch haben sich noch kleine Fehlerchen eingeschlichen. Lies den Text einfach nochmal, dann fällt es dir selber auf. Da fehlt zwischendrin mal ein Buchstabe oder ein Leerzeichen fehlt... Das wollte ich dir aber nicht alles hier rein ballern, wenn erwünscht, hole ich das nach :whistling:

      Ich bin froh, dass Kaidien jetzt um ihrer wahren Herkunft weiß und sie sich darauf einstellen kann. Es war etwas verrückt, dass sie zum Ende so entspannt war und erstmal essen wollte :D

      Ich hin gespannt, was es überhaupt mit der ganzen Prophezeiung zu tun hat. Das wirft alles ein paar Fragen auf... 8o

      Ich hoffe, meine Futzeleien stören dich nicht, wenn doch, lass es löschen ;)



      Schön, dass du weiter geschrieben hast. Hat mich echt gefreut ^^

      LG, Lady :)
    • Hey @LadyK, es freut mich sehr das du wieder reingeschaut hast. Deine futzeleien stören mich gar nicht, darauf hoffe ich ja das da was kommt, vorallem diesmal weil ich so schwer rein gekommen bin. Und wie gut das du das gemacht hast, denn ich habe den Text drei Mal gelesen und immer noch nicht alles gefunden die dir aufgefallen sind. Deswegen ist das hier auch so gut, das andere den Text lesen und mir sagen können neben was ich immer noch übersehen habe.

      So zu der Prophezeiung. Ich hatte in einem Kapitel Mal Bruchstücke von der Prophezeiung geschrieben. Wörter, Satzteile und so. Da wusste ich noch nicht wie genau sie lauten sollte. Ich danke dir für deine Vorschläge. Tatsächlich war ich auch noch nicht zufrieden mit dem Text also der Prophezeiung. Zu deinen Gedanken Gängen, ja der Dämon ist gemeint, als es darum ging ob er ihr Verhängnis oder vertrauter wird. In der Mythologie kann asmodeo sowohl gut als auch böse sein, dementsprechend wird er in der Geschichte seinen Weg suchen.
      Zu dem anderen bösen, da kann ich jetzt nicht zu viel sagen, da ich dann Spoilern würde ^^ nur so viel es ist nicht das selbe böse wie zu Anfang.

      Die Prophezeiung sollte tatsächlich auch fragen aufwerfen, ich will ja schließlich, dass meine Leser dran bleiben :) .

      Ja am Ende war sie sehr entspannt, was mir um ehrlich zu sein noch nicht so gut gefällt... Aber es müsste da einen kleinen Cut geben, damit das Kapitel nicht zu lang wird und ich an anderer Stelle weiter machen kann bzw. Anfangen kann. Was das bedeutet wird im kommenden Kapitel klarer :P .

      Ich hoffe du liest weiter und ich werde morgen den Text überarbeiten. Und deine Geschichte werde ich auch morgen weiter lesen :thumbsup:

      LG Kathamaus
    • Kathamaus schrieb:

      Achso das mit der realen Realität war Absicht. Kaidien hat sich ja auch darüber dann gewundert direkt. Das soll die Art der Katze sein/ werden. War aufjedenfall so gewollt. Ich weiß natürlich das das dasselbe ist
      Das würde für mich aber bedeuten, dass es da noch was anderes gibt, als die normale Realität... Bin gespannt :D
    • Neu

      Kapitel 6 wurde berichtigt und die vorhandene Prophezeiung etwas umgeschrieben.
      Hier ist Kapitel 7

      Spoiler anzeigen
      Kapitel 7

      Die Erzfeindin

      Korna, 21.12.2021

      Ein Drache der zur vollen Blüte heranreift… Eine Kugel voller Farben… Eine Frau dessen Schatten aussieht wie ein Drache… Ein stechender Schmerz.
      Morana schrak aus einem Tagtraum raus, der sie ohne Vorahnung erreicht hatte. Ihr Atem ging stoßweise und durch ihre Hand fuhr immer wieder ein Schmerz, auf den sie schon immer gewartet hatte. Dieser Schmerz konnte nur eins bedeuten, ihre Rivalin hat die Volljährigkeit erreicht und die Prophezeiung hatte in diesem Punkt Recht.
      Irgendwo auf der Welt lebt ein Mädchen, das mächtige Kräfte besitzt ohne es auch nur zu ahnen und die mit dem heutigen Tage ihre Volljährigkeit erreicht hat, genau wie sie selbst.
      „Morana? Ihre Krönung fängt gleich an, Sie sollten sich fertig machen.“ Eine junge Frau, deren Gesicht von einer blauen Kapuze und einer Maske verdeckt wurde, schaute Morana direkt an. Ihr dunkelblauer Umhang, mit einem Blitz als Brosche, wehte um ihren Körper. Sie befanden sich in einem großen Raum, deren Steinboden und –wände, bis auf ein paar Stühle und Bänke vor einem Podest, völlig leer war. Die junge Frau, die auf dem Podest stand, mit pechschwarzen Haaren, war in ein dunkelblaues Kleid gehüllt, deren Schleppe noch einen Meter hinter ihr hergezogen wurde. Vorne ging das Kleid gerade mal bis zu den Knien und hatte am unteren Rand des Kleides einen schwarzen Saum. Der Rock war verziert mit Blitzen und Flammen, um dem Hals trug die junge Frau eine Kette, an dem ein blitzförmiger Stein hing.
      „Sarina, du musst mich ab sofort Herrin nennen, oder Gebieterin. Aber am besten gefällt mir immer noch Königin. Wir sind jetzt keine Kinder mehr, die zusammen `spielen` können. Wir müssen unsere Aufgabe antreten. Du, als die oberste Dienerin der Königin und ich, die Herrschaft über Korna und danach die Weltherrschaft. Unsere Familien tun das schon seit Jahrhunderten und so wird es auch immer sein.“
      „Natürlich, Morana… Ich meine, meine Königin.“
      „Schon besser. Ich weiß, es ist schwierig, aber wir gewöhnen uns dran. Heute ist der Tag, an dem unsere Bestimmungen beginnen und wir uns nicht mehr verstecken können.“
      „Ich weiß nicht ob mir das gefallen wird. Als Kinder waren wir frei und konnten tun was wir wollen, hatten keine Verpflichtungen. Und jetzt müssen wir so tun, als wären wir von Grund auf Böse…“
      „Wir sind von Grund auf Böse. Das wird mit der Zeit jetzt immer mehr kommen. Unser wahres Ich kommt ans Licht, daran können wir nichts ändern. Spürst du es denn nicht? Dieser Hass auf die Walküren, die einfach so beschlossen haben, dass wir nicht zu Ihnen gehören dürfen und das nur, weil wir zur Hälfte Dämonen sind? Wir haben das Recht darauf mit entscheiden zu dürfen. Und dieses Recht müssen wir einfordern.“
      „Es gefällt mir nicht. Überall immer nur Tod und Verwüstung…“
      „Genau deswegen müssen wir uns unser Recht wieder zurückholen, damit wir die Mittel bekommen, die wir brauchen, um unser geliebtes Korna wieder zum alten Glanz zu bringen. Damit wir wieder mit dazu gehören.“
      „Sie haben Recht, eure Hoheit. Sie sollten sich jetzt wirklich auf den Weg machen. Ihre Krönung…“ Sarinas Blick wanderte zu Boden, denn ab sofort durfte sie ihrer Freundin nicht mehr direkt in die Augen schauen. Sie ist jetzt die Dienerin und ihre Kindheitsfreundin ist jetzt ihre Königin und musste ihren Weg des Hasses und des Zorns gehen.
      „Nun gut, gib mir meinen Umhang, Sarina. Ich bestreite jetzt den schwierigen Weg, den man mir geebnet hat und führe unser Volk wieder zu Macht und Ruhm.“
      Sarina nahm den blutroten Umhang von dem Stuhl und hing ihn über Moranas Schultern, mit der Kapuze über den Kopf und ins Gesicht gezogen.
      Zusammen, Sarina voraus, verließen sie den Raum und gingen einen langen Steingang entlang, bis an das andere Ende, wo eine große Doppeltür nur darauf wartete geöffnet zu werden. Vor der Tür standen zwei, in schwarzer Rüstung gekleidete Wachen, die links und rechts die Tür bewachten. Als Sarina und Morana vor der Tür angekommen sind, nickten sich die Bediensteten zu und die Wachen verbeugten sich vor Morana.
      „Eure Hoheit“, kam es gleichzeitig aus den Mündern der Wachen und sie öffneten, immer noch in der Verbeugung, der neuen Königin die Tür. Der Raum war voller Frauen verschiedenen Standes, deren Augen voller Stolz und Glanz zur Tür guckten. Voller Freude, was jetzt kommt und ob der Tag der Tage endlich naht, warteten sie geduldig ab, bis Morana die kleinen Stufen zum Podest hoch gestiegen war und sie sich vor ihren Thron gestellt hatte.
      Morana spürte den ganzen Weg zu ihren neuen Platz, die Blicke der anderen auf sich, was ihr ein Schauer über den Rücken laufen ließ. Ihr wurde bewusst, dass sie nun ihrer Bestimmung nicht mehr entkommen konnten. Schon seit ihrer Geburt, seit ihre Mutter das Blitzmahl auf ihrer linken Hand gesehen hatte, war klar, dass Morana die sein wird, die glorreiche Zeiten für ihr Volk bringen wird. Wann das passieren wird, konnte keiner genau sagen, auch wenn die Prophezeiung die Andeutung machte, dass genau zu diesem Zeitpunkt ein zweites Mädchen geboren und als die Retterin bezeichnet wird. Seit dem Tag wurde ihr in der Kindheit alles erlaubt und sie hat alles bekommen, was sie wollte. Sie sollte ihre Kindheit genießen können, bevor sie in den Krieg ziehen musste, wo keine genau wusste wie er ausgehen würde. Die ganze Hoffnung der Spezies lag auf Moranas Schultern. Morana atmete tief ein und bereitete sich innerlich auf ihre Rede vor.
      „Meine liebe Schwestern, die Zeit ist nun gekommen. Meine Kräfte erwachen und ich werde zu eurer Königin gekrönt. Ich wurde von klein auf darauf vorbereitet eure Herrscherin zu sein und unser Volk wieder zu Ruhm zu führen. Dieser Aufgabe werde ich mich ab heute von morgens bis abends widmen. Dieses Mahl“, sie hielt ihre linke Hand mit dem Blitz hoch, „… dass ich seit meiner Geburt trage, hat gerade eben angefangen zu brennen. Es ist also so weit, die `Retterin` hat ihre Kräfte bekommen, ihre achso mächtigen Kräfte, die sie noch nicht einmal beherrschen kann. Wir haben Nachforschungen angestellt und herausgefunden, dass vor genau 21 Jahren ein Mädchen, eine Walküre geboren und von ihrer Mutter verstoßen wurde. Sie ist außerhalb unserer Reichweite aufgewachsen, nicht unter ihres Gleichen. Das kann nur bedeuten, dass man sie zu einer Walküre in die Menschenwelt gebracht hat. All die Jahre haben wir versucht sie hier, in unserer Welt zu finden, weil uns die Vorstellung, dass die Retterin unter nichtmagischen Wesen aufwächst, völlig absurd vorkam. Keiner der mit ihr üben kann, niemanden der ihr erzählt, was ihre Aufgabe ist oder welche mächtigen Kräfte sie hat. Niemanden der ihr beibringt diese zu beherrschen. Aber genau das ist passiert. Das ist unsere Chance, wir müssen sie finden und sie angreifen, bevor sie sich ihrer Macht bewusst ist. Wir müssen sie finden und sie vernichten!“ Moranas Augen beginnen zu leuchten, Blitze erhellten den Himmel und die Luft um der jungen Frau fing an zu flimmern. Ihre linke Hand in die Luft gestreckt, den Blick in den Himmel, sog sie förmlich die Energie der Blitze auf. Ihre Gewänder wurden durch den Wind in die Luft gewirbelt. Sie öffnete ihre Augen, die nun Blutrot leuchteten und aus ihrer linken Hand schoss eine riesiger Blitz in den Himmel, dem ein dröhnendes Donnergrollen folgte.
      Die Frauen fingen an zu jubeln und zu klatschen, hatten sich nicht mehr unter Kontrolle und schossen ebenfalls Blitze, kleine Blitze, in die Luft.
      „Die Macht ist unser, liebe Mord-Kahlie Schwestern. Die Welt wird bald unter unserem Kommando stehen und jeder wird uns fürchten.“ Morana ging die Treppen wieder hinunter, durch die Frauen menge, die sich vor ihr verbeugten, zurück durch die Doppeltür und in den Gang hinein. Mit schnellen Schritten ging sie den schmalen Gang entlang, bog nach rechts in einen weiteren Gang, von dem viele Türen abgingen, hinein und schritt durch die größte Tür in ihr Zimmer.
      „Sarina, danke aber du brauchst mir nicht helfen. Geh in die Küche und sorge dafür, dass mein Essen heute mal in mein Zimmer gebracht wird.“
      „Jawohl, Herrin.“ Mit einem Nicken und einer letzten Verbeugung, ging Sarina wieder in den Gang und verschwand aus dem Blickfeld von Morana.
      Morana schon tief in Gedanken versunken, stellte sich ans Fenster und rieb sich ihre linke Hand. Ihr Körper pulsierte noch von der Macht, die durch ihren Körper floss und ihre Haut elektrisierte. Ihr wurde schwindelig, ihre Sicht wurde schlechter und sie sackte in sich zusammen.

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    • Neu

      Hallo @Kathamaus :)

      Ich habe gestern schon angefangen, hier weiterzulesen. Allerdings war ich gestern etwas abgelenkt und hab es dann heute zu Ende gelesen. Ein paar Anmerkungen sind im Spoiler

      Spoiler anzeigen


      Insgesamt finde ich den Teil wirklich gut gelungen. Es war gut ausgebaut und man hat ein Bild von der offensichtlichen Gegenspielerin Kaidiens bekommen. :thumbsup: interessant finde ich, dass es da wohl nur Frauen gibt? Zumindest las ich es so...?

      Was diesmal nicht so gut gelungen ist, waren deine Tippfehler. Vielleicht gehst du den Text noch mal in ruhe durch und versuchst noch was zu finden. Wenn du möchtest, helfe ich dir auch. Aber ich würde das dann gerne in einer PN machen :D keine angst, das passiert alles mal und ist auch gar nicht schlimm ^^ mal ein Beispiel?

      Kathamaus schrieb:

      Als Sarina und Morana vor der Tür angekommen sind, nickten sich die Bediensteten zu und die Wachen Verbeugten sich vor Morana.
      verbeugten klein. Davon hast du diesmal recht viele Fehler im Text :) einfach nochmal durchgucken :thumbsup:



      LG :)