Eine Totgeglaubte Blutlinie (Arbeitstitel)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Eine Totgeglaubte Blutlinie (Arbeitstitel)

      Hallo Leute,

      nachdem ich es beim Ersten mal irgendwie komplett Falsch gemacht habe, versuche ich es jetzt noch einmal.

      Ich habe eine erste Geschichte angefangen zu schreiben. Erst habe ich zwei Szenen geschrieben, die zwar in der Geschichte vorkommen sollen, aber die noch nicht chronologisch geschrieben wurden. Aufgrund mehrfacher Meinung habe ich jetzt angefangen es der Reihe nach zu schreiben und hoffe das es euch gefällt.

      Ich bin über jeder Korrektur und jeder kritik dankbar, denn ich weiß das ich noch lange nicht mit euch mithalten kann.
      Ich will besser werden und dazu braucht man Kritik. Vor allem in Punkto Grammatik und Rechtschreibung kann ich mehr als Hilfe gebrauchen.

      Also Hier als Anfang mal der Prolog von meiner Geschichte. Ich hoffe er gefällt euch wenigstens ein bisschen

      Spoiler anzeigen
      Prolog


      Gewitter grollte über das Land, Blitze erhellten den Himmel und der Wind tobte durch die Wälder von Elasmia. Regentropfen, so groß wie Eicheln, fielen vom Himmel. Die Seen und Flüsse traten über die Ufer. Es war keine Seele mehr unter freiem Himmel zu sehen. Jeder, der konnte, versteckte sich in seinem Haus, in seiner Höhle oder wo auch immer er gerade Schutz finden konnte. Furcht und Unbehagen erfüllte die Herzen. Es verhieß ein todbringendes Unwetter zu werden.
      Die Bewohner der Seen, Shellycoats, streckten Ihre Köpfe aus der Wasseroberfläche und genossen den Anblick des Waldes mit den Farben des Donners und dem dazu scheinenden Mond, der trotz des Unwetters durch die Wolken blitze. In der Ferne erklang der Schrei einer Frau. So wehleidig und schmerzverzerrt, dass man am liebsten selbst vor Schmerz geschrieen hätte.
      In einem dicht bewachsenen Teil des Waldes stand ein, auf den ersten Blick, klein wirkendes Haus. Zur einer Hälfte bestand es aus soliden Holzwänden und einem geziegelten Dach, welches nahtlos in einen großen Baumstamm überging. Der gewaltige Nussbaum stellte die andere Hälfte der Unterkunft dar und Fenster zogen sich bis knapp unter die Krone des Baumes. Im obersten Zimmer brannte eine helle, wärmeverbreitende Kerze und verbannte die Dunkelheit. Die Flammen der Kerzen bewegten sich im Wind, als ob sie einen Tanz vollführten. Immer wieder gewannen sie an Kraft, wurden größer und zogen sich wieder zurück. Vernahm man den Schrei der Gebärenden, so brachen sie erneut in voller Vorfreude hervor. Sie warteten und hofften, dass es endlich passieren würde. Ein neuer Herrscher sollte geboren werden, dem sie endlich wieder dienen konnten.
      In dem Zimmer stand in der Mitte ein großes Bett. Ein pompöses Rückenteil mit malerischen Figuren von Walküren und Drachen, die durch die Lüfte flogen, verzierte es. Auf dem Bett, nur in ein Leinenhemd gehüllt, lag eine junge Walküre. Trotz des vor Schmerzen verzogenen Gesichts und ihrer sehr zierlichen Figur, sah sie wunderschön aus. Normalerweise sind Walküren kräftige Kriegerinnen, an deren Körper sich Muskeln abzeichneten. Anders bei dieser hier.. Sie glich keiner anderen ihrer Art, war verhältnismäßig klein und von schwächlicher Statur, Ihr braunes Haar, mit roten und goldenen Akzenten, bildeten eine starken Kontrast zur blassen Haut. Dazu kamen noch die unglaublichen Tiefen ihrer blauen Augen. Immer wieder riss sie Ihren Kopf nach hinten und entblößte ihren, vor Schwangerschaft strahlenden runden Bauch. Eine zweite Frau betrat den Raum. In der Hand hielt sie einen Topf mit frischen Wasser und über ihren Armen trug sie Leinentücher. Sie war in ein braunes Kleid mit weißer Bluse gehüllt und trug das Zeichen einer Dienerin. Es prangte auf ihrem breiten Armband. Ein Halbmond, der symbolisierten sollte, das sie nicht reinen Blutes, keine vollständige Walküre war und deswegen Reinblütrigen dienen musste.
      „Herrin?!… Herrin, Sie müssen atmen. Wenn Sie dem Kind eine Chance geben wollen, müssen sie atmen. Nicht die Luft anhalten“, sagte Sora mit besorgtem Blick. Sora war erst Vierzehn Jahre alt. Ihr Wissen glich dem einer erwachsenen Frau. Sie lernte schnell und viel. Wer eine Hebamme brauchte, schickt als erstes nach Sora, denn sie war die Beste in Elasmia. Sora arbeitete für die befreundete Familie ihre Mutter, die vor drei Jahren aus dem Leben gerissen wurde. Die Familie McGrey existierte als die reichste und wohlhabendste Familie unter den Walküren in Elasmia.
      Miss McGrey lag in den Wehen und das schon seit mehreren Stunden. Ihre Kräfte verließen sie so langsam, aber sie wollte und konnte nicht aufgeben. Dieses Kind würde sie bekommen, auch wenn sie ihr eigenes Leben dafür hergeben müsste. Sie konnte nicht noch einen Abkömmling verlieren, nicht noch einmal diese Qual durchmachen. Ihr Herz wäre gebrochen, wenn dieses Kind das Atmen verweigern sollte. Oh Freya, liebe Freya. Ich bitte dich, schenke diesem Kind das Leben. Nimm meins, wenn du ein anderes dafür brauchst, aber verschone das Kind. Es ist so unschuldig, so rein und voller Licht. Verleih mir Kraft, nur noch ein letztes bisschen Kraft, damit ich dem Kind das Leben schenken kann.
      „Herrin?“, sprach Sora plötzlich. „Herrin, ich sehe das Köpfchen, Sie haben es gleich geschafft. Ich bitte Sie, hören sie mich? Pressen Sie. Pressen Sie, jetzt!“ Sora feuerte Miss McGrey an. In der Hoffnung, dass es die Herrin schaffen und das Kind lebendig auf die Welt kommen würde. Ein noch notwendiger Kraftschub, ein letzter Schrei, ein weiteres Mal pressen und Miss McGrey hatte ihr Kind nach Stunden der Quälerei endlich zur Welt gebracht.
      Totenstille. Es war Nichts mehr zu hören. Man sah in den Gesichtern der beiden Frauen die Anspannungen der Geburt. Beide hielten die Luft an und sendeten stille Gebete zu ihrer Göttin. Keine der beiden Frauen rührte sich. Das Kind sah bleich aus. Zu bleich. Miss McGrey war erstarrt, Sora guckte hektisch auf ihre Herrin und auf das Kind. Die Hebamme legte das Kind auf den Boden, beugte sich vor und versuchte mit ihren Händen Druck auf den Brustkorb des Babys auszuüben. Nichts geschah. Nun kreiste sie mit Ihren Händen über der Brust, an der Stelle wo das Herz lag und rubbelte, in der leisen Hoffnung dass das Kind zu atmen beginnen würde. Miss McGrey war immer noch erstarrt in ihrer Bewegung. Die Zeit verging beinahe wie in Zeitlupe. Keine der Bemühungen schienen von Erfolg gekrönt zu sein. Sora wollte schon den Säugling in Tücher hüllen und es vor ihrer Herrin verbergen, bevor diese vollends zusammenbrach.
      „Halt! Sora warte, ich will es sehen“, rief Miss McGrey mit zitternder Stimme. Unentschlossen, ob Sora den Sprössling wirklich ihrer Herrin übergeben sollte, blickte sie in die mit Tränen gefüllten Augen ihrer Gebieterin. Sie reichte ihr das Wickelkind, legte es in ihre Arme und trat ein paar Schritte zurück. Miss McGrey sah sich das eben geborene Kind an. Sie hatte ein Mädchen zur Welt gebracht. Man konnte erahnen, dass es genau wie die Mutter, braune Haare bekommen hätte. Die Augenlider des Babys waren geschlossen. Es atmete nicht… Miss McGrey wollte das kleine Baby, unter schluchzen und mit Tränen die an ihrer Wange runterliefen, schon wieder an Sora zurückgeben, da schnappte es hörbar nach Luft, zuckte ein kleinwenig und tat einen kräftigen Schrei. Beide Frauen starrten auf das Neugeborene. Die Hautfarbe des Kindes hatte ein gesundes Beige angenommen und der Brustkorb hob und senkte sich in regelmäßigen Abständen. Das Mädchen öffnete die Augen und strahlte ihrer Mutter entgegen. Sie hatte smaragdgrüne Augen und ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen. Beide Frauen fingen still an zu weinen, während sie über das ganze Gesicht strahlten.
      „Sora“, schluchzte Miss McGrey, „nimm die Kleine und wasch sie. Wickel sie in das prachtvollste Tuch das wir haben. Heute ist ein Tag der Freude“, flüsterte Miss McGrey. Sora nahm das kleine Glückskind in die Arme und wollte sich schon umdrehen, als sie auf der Schulter der Kleinen etwas Merkwürdiges sah. „Herrin, sehen sie sich die Schulter an! Sehen Sie es, dass…?
      „Stopp, sagen Sie es nicht, ich sehe es. Es darf niemand erfahren…!“
      Stille.
      Das Unwetter war vorbei. Am fernen Gebirge verhallte der Donner. Blitze, tosender Wind und Regenschauer waren verschwunden. Sie hatten keinen Grund mehr zu wüten. Ruhe kehrte in Elasmia ein und Stille herrschte.


      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Kathamaus ()

    • Und hier das erste Kapitel

      Spoiler anzeigen
      Kapitel 1

      Der Anfang



      Schottland, Inverness 20.12.2021

      Wasserrauschen war zu hören, Dampf kam durch die schmale Tür in das kleine Zimmer und eine kleine schwarze Katze saß vor der Tür. Ein kleiner weißer Fleck zierte das Auge der Katze und hatte die Form eines Mondes, welcher noch nicht zu hundert Prozent voll war.
      Hinter der schmalen Tür befand sich ein kleines Badezimmer, mit einer Toilette, einem Waschbecken und einer winzigen Dusche. Aus dem Duschkopf lief warmes Wasser, das auf den Körper einer jungen Frau, mit wohlgeformten Körper, auftraf. Die langen lockigen braunen Haare sogen das Wasser in sich auf und glitten lang an ihrem Körper herunter, bedeckten ihre Rückseite. Dennoch konnte man einen kleinen Blick auf ihre rechte Schulter werfen, wo ein kleines grünes Tattoo zusehen war. Man konnte einen kleinen Babydrachen erkennen, der grüne und weiße Schuppen hatte, sowie kleine Rückenschuppen die aussahen wie kleine Eiszapfen.
      Es war am späten Nachmittag, als Kaidien sich noch einmal schnell unter die Dusche gestellt hatte, um sich frisch zu machen für den heutigen Spieleabend. Ihre drei besten Freunde wollten heute Abend, wie jeden Monat, vorbeikommen um „Die Legende von Andor“ zu spielen.
      Aus dem angrenzenden Zimmer drang laute Musik aus dem CD-Spieler und man konnte rhythmische, Rock-Pop Klänge vernehmen. Vor der Zimmertür stand eine dünne und schwächlich wirkende Frau, mit Falten um den Augen und um den Mund. Ihre Haare sahen so weiß aus, wie der Schnee der Draußen auf der Welt lag, mit fast schwarzen Augen in denen der Druck der Welt zu liegen schien.
      Ein kleiner Blauschimmer leuchtete ab und zu in den Augen auf, der ein winziger Schimmer vom restlichen Überlebenswillen darstellte.
      „Kleines, bist du noch unter der Dusche?“, versuchte Claire die laute Musik zu übertönen.
      „Ja, Mama. Bin aber gleich fertig. Was wolltest du denn?“ Kaidien machte die Dusche aus und nahm sich ihr Handtuch, welches sie sichum ihr Körper wickelte.
      „Ich mache mich gleich auf den Weg zu meiner Freundin. Hast du für heute Abend alles was du brauchst?“ Claire zog sich ihre Winterjacke über, während sie auf die Antwort ihrer Tochter wartete.
      „Ja, danke ich habe alles was ich brauche. Ich wünsche euch viel Spaß. Hab dich lieb, Mama.“ Kaidien fing an sich abzutrocknen, ging in ihr angrenzendes Zimmer und suchte sich ihr rotes Lieblings Kleid aus ihrem Schrank raus. Das Kleid umspielte jedes Mal ihren Körper auf die perfekteste Art, die es nur zu geben scheint und schmeichelte ihren Kurven. Ihre braunen Haare, die immer dann wenn die Sonne drauf schien rote und goldene Strähnchen zeigten, harmonierten mit dem Kleid und bildeten eine Einheit.

      Claire ging die Treppe ins Erdgeschoss runter und bewegte sich direkt auf die Haustür zu, um sich ihre Schuhe anzuziehen. Sie öffnete die große braune Tür, verließ das Haus und lies ihren Blick durch die Gegend streifen. „Du passt auf sie auf!“ Ohne jemanden bestimmten anzusehen ging Claire los, die Straße entlang und verschwand hinter der nächsten Ecke.
      Kaidien hatte sich fertig gemacht und stand mit frisch gemachten Haaren und in ihrem roten Lieblings Kleid, vor dem Spiegel und zupfte noch einmal alles zurecht. Aus ihren Augenwinkeln konnte sie ihr Fenster sehen, vor dem ein großer Nussbaum stand. Sie dachte gerade, dort zwischen den Ästen würde ein weißer Schimmer durchblitzen, als ihr Blick auf die Uhr viel.
      „Oh Mist. Schon so spät. Gleich ist es 18 Uhr und ich hab noch nichts fertig!“ Kaidien warf noch einen letzten Blick in den Spiegel, zupfte an ihrem Kleid und rannte nach unten in die Küche. Sie holte die Snacks aus dem Kühlschrank, eilte ins Esszimmer und verteilte das Essen auf dem Tisch. Daraufhin drehte sie sich um und holte das Spiel aus dem Schrank hinter sich raus. Sie fing an die Spielmatte aufzuklappen, hinzulegen und die Spielfiguren, sowohl Helden als auch Monster, zu verteilen. Als sie fertig war, schlug die Wanduhr 18 Uhr und zeitgleich klingelte es an der Tür.
      „Puh, gerade noch rechtzeitig fertig geworden.“ Kaidien guckte noch einmal auf den Tisch, verschob unsicher ein paar Teller und eilte zur Tür. Als sie den Eingang öffnete, stand vor ihr eine junge Frau, Arm in Arm mit einem jungen Mann und lächelte Kaidien, mit einem breiten Grinsen im Gesicht, an.
      „Hallihallo, Kaidi. Hier, wir haben Getränke mitgebracht.“ Die etwas füllige Frau, mit blonden Haaren und braunen Augen, reichte Kaidien eine Tüte mit verschiedenen Sorten zu trinken.
      „Aylia, ich habe doch gesagt du musst nichts mitbringen. Ich war doch dran alles zu besorgen.“ Kaidien guckte ihre beste Freundin, mit einem liebevollen und auch bisschen bösen Blick, an. Aylia schaute entschuldigend zu ihrer Freundin und zog ihren Begleiter mit sich. Der junge Mann hatte braune kurze Haare, graue Augen und eine Narbe, die durch die rechte Augenbraue ging.
      „Hey, Kaidien. Hast du auch an meine Lieblingssüßigkeiten gedacht?“ Dylan, der feste Freund von Aylia, ging mit suchendem Blick und knurrenden Magen an Kaidien vorbei und eilte ins Esszimmer.
      „Sorry, Kaidi. Er hat schon wieder nichts zum Essen gehabt zum Mittag. Du weißt wie er dann ist.“ Die beiden Frauen sahen sich an und brachen in lautes Gelächter aus. Kaidien schloss die Tür, hakte sich bei Aylia unter und ging mit ihr zusammen ins Esszimmer. Sie setzen sich auf ihre Stammplätze und suchten sich schon einmal ihre Helden aus dem Haufen raus.
      „Wo bleibt denn Jamie schon wieder? Kann er denn nicht einmal pünktlich sein?“ Aylia blickte genervt auf die Uhr und wackelte mit ihrem Fuß hin und her.
      „Er kommt bestimmt gleich. Ihr könnt euch aber auch schon was zu essen nehmen.“ Kaidien blickte ebenfalls zu der Wanduhr und verzog nachdenklich den Mund, aber genau in dem Moment klingelte es wieder an der Tür.
      „Siehst du, das wird er sein“, sagte Kaidien an Aylia gewandt und eilte zur Haustür und öffnete sie.
      Ein muskulöser, großgewachsener junger Mann mit feuerroten Haaren und blauen Augen stand vor der Tür. Als er bemerkte, das Kaidien dir Tür geöffnet hatte, ließ er seinen linken Arm schnell hinter den Rücken verschwinden.
      „Hallo, Kaidien“, sagte, der rot anlaufende Jamie, mit einem schüchternen Lächeln im Gesicht. Er strich sich mit seiner rechten Hand durch seine, leicht lockigen Haare.
      „Da bist du ja endlich. Alle warten schon auf dich, komm rein.“ Unsicheren Schrittes betrat Jamie das Haus. Kaidien will ihren besten Freund umarmen, aber in dem anderen Moment hält sie ihm die Hand hin. Jamie, dessen Grinsen verschwunden war, nimmt ihre Hand und drückt sie. Beide schauten sich in die Augen, beide voller verletzter Gefühle und dennoch großer Liebe. Sie wollten es schaffen, dass sie wieder wie am Anfang beste Freunde seinen könnten, aber es ist nichts mehr wie es war.
      „Seid ihr da festgewachsen? Kommt endlich rein, damit wir spielen können.“ Aylia sah ihre beide Freunden an und winkte sie energisch ins Esszimmer. Dylan nahm sich währenddessen immer mal wieder einen kleinen Snack und stopfte sie sich in den Mund.
      „Wir kommen.“ Mit einem Lächeln an Jamie gewandt gingen die beiden zu dem Pärchen, das schon hibbelig auf sie warteten. Jamie und Kaidien nahmen sich ihre Helden und etwas zu essen und sie alle fingen an zu spielen.
      Bei dem Spiel „Die Legende von Andor“ kämpfen Helden verschiedener Völker gegen verschiedene Monster, um am Ende an eine Höhle zu gelangen, wo der Endboss auf sie wartete. Jeder Held durfte sich immer eine bestimmte Anzahl an Feldern vom Spielfeld, in einer vorgeschriebenen Reihenfolge bewegen. Sie trafen auf Orks, fiese Hexen und Trollen, zudem gab es auch brenzliche Situationen, in denen einer ihrer Helden fast gestorben wäre.
      „Und wo ist Claire heute Abend?“ Aylia blickte auf Kaidien, die gerade dabei war die Snacks aufzufüllen.
      „Sie ist bei ihrer Freundin, du weißt schon die auch vor kurzem ihren Mann verloren hat. Sie treffen sich doch jetzt immer einmal in der Woche, um sich gegenseitig zu unterstützen.“ Kaidien guckte auf die Kommode, wo sie vor kurzem das Spiel herausgeholt hatte und schaute auf das Bild ihres verstorbenen Vaters James McFilds.
      Ihr Vater ist vor knapp einem Jahr, ganz plötzlich an einem schlimmen Fieber gestorben. Eines Tages, als er eigentlich nur in den Wald hinter dem Haus zum Holzhacken gehen wollte, kam er erst am nächsten Morgen wieder. Ein Tag später bekam er Fieber, das einfach nicht sinken wollte und nach vier Tagen in diesem Zustand starb er auf unerklärliche Weise. Kaidien musste ihre Tränen zurück halten und versuchte sich wieder auf die Snacks und ihre Freunde zu konzentrieren.
      „Ach, Kaidi. Kopf hoch, deine Mutter schafft das schon, sie ist stark.“ Aylia konnte in Kaidiens Augen sehen, dass sie immer noch unter dem Tod ihres Vaters litt und versuchte sie aufzubauen.
      „Ich weiß, aber sie sieht manchmal so aus, als würde sie die Last der Welt auf ihrem Rücken tragen und ich würde ihr so gern helfen. Aber sie sagt immer noch, dass alles okay ist und sie das hinbekommt.“
      Aylia nahm ihre beste Freundin in die Arme und drückte sie an sich. Sie schauten sich danach tief in die Augen und sagten sich ohne Worte so viel, wie es nur beste Freundinnen tun konnten.
      „Lasst uns endlich weiter spielen. Genug Mädchenkram und weiter kämpfen.“ Dylan versuchte in seiner typischen Dylanmarnier die Situation wieder aufzulockern und lächelte die beiden Frauen, mit einem breiten Grinsen an.
      „Ist ja gut, wir kommen ja schon. Du bist wieder mal so einfühlsam, Schatz!“ Aylia gab ihrem Freund einen kleinen Klaps auf den Hintern und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Die Frauen setzten sich wieder zu den Männern an den Tisch. Ihre Reise zur der dunklen Höhle ging in die nächste Runde und die Monster wurden immer stärker. Sie lachten und scherzten miteinander, kämpfen gegen große bösartige Wölfe und standen am Ende vor der Höhle, wo sie auf Digor den Schrecklichen trafen. Die Zeit verging während des Spielens, total schnell und sie konnten es kaum glauben, dass sie jetzt schon ihr Ziel erreicht hatten. Sie standen vor einem riesigen, feuerspuckenden Drachen und konnten ihn nur mit geballter Kraft besiegen.
      „Ja! Wir haben es geschafft. Wieder ein Kapitel erfolgreich abgeschlossen.“ Dylan sprang in die Luft und klatschte sich mit Jamie ab.
      „Wir sind wirklich ein gutes Team.“ Jamie lächelte seinen Kumpel an und verstummte aber sofort wieder, während sein Lächeln nur noch sehr unsicher und angespannt wirkte.
      „Sollen wir dir noch beim Aufräumen helfen, Mo nigh…Kaidien?“ Jamie tritt nervös von einem Fuß auf den anderen und sah Kaidien mit einem hochroten Kopf an.
      „Nein, Nein. Ich schaff das schon. Es ist immer hin schon Mitternacht. Ihr solltet nach Hause gehen.“
      Kaidien umarmte ihre Freunde nach einander, hielt vor Jamie kurz inne, aber umarmte ihn dann auch zum Abschied.
      „Na los, geht jetzt!“ Mit einem Lächeln im Gesicht, schubste sie ihre Freunde nach Draußen und winkte ihnen zum Abschied zu.
      „Wir sehen uns morgen, Kaidi“, rief Aylia ihr noch zu und sie stiegen alle in Dylans Auto ein und fuhren weg.
      Kaidien blieb noch kurz in der offenen Tür stehen und sah ihren Freunden nach, bevor sie nach oben in ihr Zimmer ging. Sie putze sich noch schnell die Zähne, legte sich in ihr Bett nachdem sie sich umgezogen hatte und schaute noch einmal aus ihrem Zimmer nach Draußen. Dort, auf dem Baum vor ihrem Fenster, saß auf einem Ast eine kleine weiße Eule, die Kaidien direkt anstarrte. Die junge Frau ließ sich davon aber nicht beirren und schlief tief und fest ein. Die Luft um ihr herum fing an zu beben, umspielte ihren Körper und versuchte sich mit ihr zu verbinden, mit ihr eins zu werden.
      Komm und finde uns. Wir warten auf dich…

      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von Kathamaus ()

    • So, dann geb ich dir nocheinmal Schützemhilfe :)

      Spoiler anzeigen


      Kathamaus schrieb:

      Es verheißt ein todbringendes Unwetter zu werden.
      Es verhiess... (Meine tastatur unterstützt das deutsche "ss" nicht, respektiv, wir in der schweiz habens nicht, davon nicht beirren lassen^^)

      Kathamaus schrieb:

      In einem dicht bewachsenen Teil des Waldes, stand ein Kleines Haus.

      Kathamaus schrieb:

      Im obersten Zimmer brannte eine helle, (und) wärmeverbreitende Kerze und verbannte die Dunkelheit.
      Hier würde ich das "und" durch ein Komma ersetzen.

      Kathamaus schrieb:

      Die Flammen der Kerze bewegten sich im Wind, vollführten einen Tanz. Immer wieder wurden sie größer und dann wieder kleiner. Vernahm man den Schrei der Frau, vollführten die Flammen einen Freudentanz. Sie warteten und hofften, dass es endlich passieren würde. Ein neuer Herrscher sollte erscheinen und sie warteten nur darauf, dass sie endlich wieder gebraucht wurden.
      Wort wiederholung. Die Flammen/vollführten/sie warteten/dass

      Beispiel: Die Flammen der Kerzen bewegten sich im Wind, als ob sie einen Tanz vollführten. Immer wieder gewannen sie an Kraft, wurden grösser und zogen sich wieder zurück. Vernahm man den Schrei der Gebärenden, so brachen sie erneut in voller Vorfreude hervor. Sie warteten und hofften, dass es endlich passieren würde. Ein neuer Herrscher sollte geboren werden, dem sie endlich wieder diehnen konnten.
      (Bin mir nicht ganz sicher, ich habe es so verstanden, dass die Flammen auf den Herrscher warteten?)


      Kathamaus schrieb:

      In dem Zimmer stand mittig ein großes Bett. Ein pompöses Rückenteil mit malerischen Figuren von Walküren und Drachen, die durch die Lüfte flogen, verzierten es.

      Kathamaus schrieb:

      und über ihren Armen trug sie Leinentücher.

      Kathamaus schrieb:

      Es prangte auf ihrem breiten Armband, ein Halbmond. Der Halbmond symbolisierte, dass sie nicht reinen Blutes, keine vollständige Walküre war und deswegen Reinblütrigen dienen musste.

      Kathamaus schrieb:

      Ihr Wissen glich das, einer ausgewachsenen Frau.
      dem

      Kathamaus schrieb:

      Wer eine Hebamme brauchte

      Kathamaus schrieb:

      auch wenn es ihr eigenes Leben dafür hergeben müsste.
      sie

      Kathamaus schrieb:

      Nimm Meins, wenn du ein anderes dafür brauchst, aber verschone das Kind. Es ist so unschuldig, so rein und voller Licht. Schenke mir Kraft, nur noch ein letztes bisschen Kraft, damit ich dem Kind das Leben verleihen kann.
      evt. schenken, anstatt verleihen...


      Kathamaus schrieb:

      „Herrin?...... Herrin, ich sehe das Köpfchen, Sie haben es gleich geschafft. Ich bitte Sie, machen Sie die Augen auf und pressen Sie. PRESSEN Sie, jetzt!“ Sora feuerte Miss McGrey an. In der Hoffnung, dass es die Herrin schaffen und dass das Kind lebendig auf die Welt kommen würde. Ein letzter Kraftschub, ein letzter Schrei und ein letztes Mal Pressen und Miss McGrey hatte ihr Kind nach Stunden der Quälerei endlich zur Welt gebracht.
      zweites "dass" würde ich weglassen
      Ich kann mir vorstellen, warum du hier mit "letzter Kraftschub,.. letzter Schrei..." arbeitest, aber es liesst sich halt nicht so schön^^ versuch das umzuformulieren :)

      Kathamaus schrieb:

      Das Kind, welches geboren worden war, sah bleich aus. Zu bleich. Sora wollte schon das Kind in Tücher hüllen und es vor ihrer Herrin verbergen, bevor diese vollends zusammenbrach.
      danach einen Absatz.

      Kathamaus schrieb:

      Unentschlossen, ob Sora das Kind wirklich ihrer Herrin übergeben sollte, blickte sie in die mit Tränen gefüllten und trotzdem strahlenden Augen ihrer Gebieterin. Sie reichte ihr das Kind, legte es in ihre Arme und trat ein paar Schritte zurück. Miss McGrey sah sich das eben geborene Kind an.
      Evt. hilft dir ein Synonym-Finder im Internet, alternative Bedeutungen/Wörter zu finden, denn hier hast du doch ein Bisschen oft das Wort "Kind" verwendet^^

      Kathamaus schrieb:

      Sie hatte smaragdgrüne Augen und ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen.
      Habe ich beim letzten Mal vergessen :D


      Kathamaus schrieb:

      Beide Frauen fingen an still zu weinen und strahlten übers ganze Gesicht. „Sora, nimm die Kleine und wasch sie. Wickel sie in das prachtvollste Tuch dass du hast.
      Beide Frauen fingen still an zu weinen, während sie über das ganze Gesicht strahlten. (Vorschlag)
      ...Tuch das du hast. -> nur ein "s"


      Kathamaus schrieb:

      Sora nahm das kleine Glückskind in die Arme und wollte sich schon umdrehen, als sie auf der Schulter der Kleinen etwas Merkwürdiges sah. „Herrin, sehen sie sich die Schulter an! Sehen Sie es, dass…? „Stopp, sagen Sie es nicht, ich sehe es. Es darf niemand erfahren…!“
      Stop, nur ein "p"

      Kathamaus schrieb:

      Stille. Das Unwetter hatte aufgehört. Kein Donnergrollen, keine Blitze, kein tosender Wind und keine Regentropfen bedeckten mehr das Land. Sie hatten keinen Grund mehr zu wüten. Ruhe kehrte in Elasmia ein und Stille herrschte.
      Stille. Das Unwetter war vorbei. Am fernen Gebierge verhallte der Donner. Blitze, tosender Wind und Regenschauer waren verschwunden. (Vorschlag)


      So, sollte einigermassen durch sein. Einige Formulierungen fand ich etwas speziell, aber überhaupt nicht falsch.

      Ich hoffe, du kannst was damit anfangen :D

      Spoiler anzeigen


      Kathamaus schrieb:

      Ich hole für den Spieleabendnoch ein paar Sachen.
      Spieleabend noch -> Leerzeichen vergessen.

      Kathamaus schrieb:

      „Meine Freunde kommen doch später vorbei, um unseren monatlichen Spieleabend zu machen

      Kathamaus schrieb:

      Kaidien sah davon nichts und verließ schnurstracks das Haus und ging zu IhremFahrrad.
      erstes "und" durch ein Komma ersetzen.
      ihrem klein und Leerzeichen

      Kathamaus schrieb:

      Bevor sie auf ihr Fahrrad stieg, hielt sie einen kleinen Moment inne. Sie sah sich um und erblickte eine kleine Schneeeule auf dem Baum, der sich neben dem Haus befand. Die Eule war keine gewöhnliche Eule, sie hatte etwas besonders an sich. Kaidien konnte aber nicht sagen was, dazu war sie zu weit weg. Obwohl das Einzige was(das) sie wusste die Tatsache war, dass sie jeden Tag da saß, stellte sich bei Kaidien eine Art Vertrautheit ein. So als würde die kleine Eule auf sie aufpassen, saß sie jeden Tag und jede Nacht auf dem Baum, immer an derselben Stelle.
      zuviele "sie", verwirrt ein Bisschen xD
      Eule ersetzen durch z.B. der Vogel, das Rauptier, das prächtige Tier etc.

      Kathamaus schrieb:

      Zwischen ihm und ihr bestand zwei Jahre lang eine besondere Beziehung. Sie waren unzertrennlich.

      Kathamaus schrieb:

      Jamie hatte sich so erschrocken, dass er versehentlich ein kleines Stück Blumenbeet mit dem Rasenmäher überrollte.

      Kathamaus schrieb:

      Schon wieder diese kleine Eule. Sie sieht einfach traumhaft schön aus. Ihr fast weißes Fell und die fast weißen Federn glänzen so wundervoll in der Sonne. Sind das Schuppen auf ihren Flügeln? Und da, zwischen Ihren Augen. Das sieht aus wie ein smaragdglänzender Stein. Oh Mann, da spielen mir meine Augen wohl einen Streich.
      Federkleid, Eulen haben kein Fell :)

      Kathamaus schrieb:

      Als Kaidien kurz über die Eule nachgedacht hatte, stieg sie auch schon auf ihr Fahrrad. Ihr Weg führte sie entlang der Straße, die ins Stadtinnere führte. Vorbei an einem kleinem, rosafarbenem Haus. Dort wohnte ihre beste Freundin Alyia und deren Familie. Im Vorgarten standen kleine Figuren, passende Häuser und Miniaturwälder. Alyia liebte Fantasy Bücher. Sie konnte Stunden damit verbringen zu lesen und sich in ihre eigene Welt zurück zu ziehen. Keiner, noch nicht mal ihr fester Freund Dylan, konnte sie dann aus ihrer Welt ziehen. Immer wieder faszinierte sie ihre Freunde mit Geschichten über andere Welten. Man durchschritt Wälder, jagte(n) wilde Tiere oder begegnete bösen Leuten in dunklen Gassen.

      Kathamaus schrieb:

      Vielleicht schenke ich ihm mal eine Entspannungs CD.

      Kathamaus schrieb:

      Kein einziger Grashalm war länger als ein Zentimeter. Die Blumen waren geordnet, abgegrenzt davon befanden sich Nutzpflanzen. Jamies Mutter würde beim Anblick von seiner Tat nicht sehr begeistert sein. Mr. Und Mrs. Fraser wollten keinen Anlass zum Lästern geben. Ihnen war ihre gesellschaftliche Stellung sehr wichtig. Sie wollten den ganzen Vorurteilen, der unter ihn lebenden Engländern, über die Schotten entgegenwirken. Auch die Schotten konnten sehr wohl zivilisiert und vor allem vorzeigbar sein.
      Zahlen bis zwölf schreibt man aus. Sieht allgemein besser aus, wenn du sie ausschreibst.

      Kathamaus schrieb:

      Die letzten Schüler gingen schon um 12 Uhr wieder nach Hause, denn der Freitag war meisten zur freien Verfügung. Sie konnten machen, was sie wollten, solange es (was) mit einem der dort lehrenden Fächer zu tun hatte.

      Kathamaus schrieb:

      Am Ende der Straße, kurz vor dem Supermarkt, stand ein großes, blaues Haus.

      Kathamaus schrieb:

      Sie waren von England aus nach Schottland gereist, um den Schotten Manieren beibringen zu können. Sie hatten vor, den Schotten das Essen der Engländer näher zu bringen. Das gaben sie zumindest vor.

      Die Rendells waren sehr kultiviert, hielten aber überhaupt nichts von anderen Kulturen. Für sie gab es nur die eigene Kultur, - das kultivierte Verhalten der Engländer. Nach ihrer Meinung müssten alle Menschen so leben wie sie.
      Hier mache ich eine kurze Pause, stellst mich ja vor eine Monsteraufgabe xD

      Und weiter gehts:

      Kathamaus schrieb:

      „Ich hoffe doch, dass wir uns später zum Spieleabend sehen.“, rief sie ihm noch schnell hinterher.

      Kathamaus schrieb:

      Kaidien ging mit ihrem vollen Einkaufswagen zur Kasse.

      Kathamaus schrieb:

      „Hallo Mrs. Rendell, wie geht es Ihnen?“

      Kathamaus schrieb:

      „Oh, hallo Kaidien, schön dich mal wieder zu sehen. Danke der Nachfrage, mir geht es sehr gut und Dir Liebes?“
      Dieser Satz klingt irgendwie gestellt :S

      Kathamaus schrieb:

      An Ihrem Fahrrad angekommen, packte sie die Einkäufe in ihren Rucksack und befestigte ihn an ihrem Lenkradkorb. Links aus ihren Augenwinkel konnte sie einen weißen Schimmer zwischen den Ästen eines Baumes sehen. Ein kurzes Kopfschütteln und schon stieg sie wieder auf ihr Rad, um den Nachhauseweg anzutreten.

      Kathamaus schrieb:

      Dann können wir später sofort anfangen zu spielen und verlieren keine wertvolle Zeit.“

      Kathamaus schrieb:

      Ich bin oben und leg mich ein Bisschen hin.“

      Kathamaus schrieb:

      „Es ist Nichts, ich habe nur Kopfschmerzen. Zu einem Tee sage ich aber natürlich nicht nein, danke dir mein Engel.“

      Kathamaus schrieb:

      Claire ging nach oben in ihr Schlafzimmer. Seit James, ihr Mann und der Vater von Kaidien gestorben war, plagten sie ständig Kopfschmerzen. Manchmal konnte man annehmen, dass Claire eine große Last mit sich tragen würde. Kaidien hatte schon einmal ihre Mutter darauf angesprochen, aber Claire schüttelte immer nur den Kopf und meinte, dass alles gut sei. Kaidien glaubte es ihr nicht. Irgendetwas beschäftigte Claire, nur wollte sie es vor ihrer Tochter geheim halten.
      Clair klingt sehr distanziert, willst du das? Wenn nicht, füg doch wieder Mutter oder etwas ähnliches ein.

      Kathamaus schrieb:

      Kaidien brachte den Tee nach oben, klopfe sachte an die Tür vom Schlafzimmer ihrer Mutter und wartet auf ein Zeichen, dass sie eintreten durfte.

      Kathamaus schrieb:

      „Komm rein Liebling.“ Eine schwache Stimme kam aus dem Zimmer. Kaidien trat ein und sah ihre Mutter auf dem Bett liegen, einen Waschlappen auf den Augen.

      „Ich habe hier deinen Tee, Mum. Ich stelle ihn dir auf deinen Nachttisch, aber Vorsicht, er ist ziemlich heiß.“

      Kathamaus schrieb:

      Kaidien gab ihrer Mutter einen Kuss auf die Wange und verließ auf leisen Sohlen das Zimmer. Bevor sie die Tür schloss, schaute sie noch einmal kurz zu ihrer Mutter. Es sah so aus, als würde sie noch etwas sagen wollen, ließ es aber bleiben und schloss sacht die Tür hinter sich.

      Kathamaus schrieb:

      Ihr Weg führte sie wieder runter. Sie ging ins Esszimmer, packte die restlichen Einkäufe aus und verteilte sie auf dem großen Esstisch. Sie ging zum Spielschrank, holte „Die Legende von Andor“ heraus und baute das Spielfeld auf. Sie sortierte die Spielfiguren nach Helden und Monster, legte jeden Helden an seinen Platz und verteilte die Artefakte.

      Kathamaus schrieb:

      Plötzlich klingelte es an der Tür. Pünktlich um 18 Uhr standen Kaidiens drei besten Freunden vor der Tür.

      Kathamaus schrieb:

      Sie umarmten sich, bevor Alyia sich an Kaidien vorbeischob und ins Esszimmer eilte.

      Kathamaus schrieb:

      Ich wollte ihr die Tüten schon aus den Händen reißen und hab ihr gesagt, dass es meine Pflicht sei als Gentlemen. Aber sie ließ nicht locker und ist einfach weiter gegangen….“

      Kathamaus schrieb:

      Kaidien und die beiden Männer gingen Aylia hinterher ins Esszimmer und setzten sich mit an den Tisch. Jeder nahm sich was zu essen und seinen Helden und sie fingen an zu spielen. Ihre Helden kämpften gegen verschiedene Monster und versuchten zu einer Höhle zu kommen, um sich dem Endgegner zu stellen. Sie lachten und scherzten zusammen.
      Männer? hörte sich für mich bis jetzt wie Knaben an...

      Kathamaus schrieb:

      Die Stunden huschten nur so an ihnen vorbei.

      Kathamaus schrieb:

      „Es ist doch nur mein 21. Geburtstag. Ich freue mich, wenn ihr vorbei kommt und mit mir und meiner Mutter meinen Geburtstag feiert. Du weißt doch Aylia, ich steh nicht so auf große Partys. Und schon gar nicht stehe ich gerne im Mittelpunkt.“
      Irgendwie passt doch das Alter und das spielen mit Helden nicht zusammen? Meine Meinung, kann natürlich schon sein :)

      Kathamaus schrieb:

      Alyia, Dylan und Jamie tauschten vielsagende Blicke aus, sodass es Kaidien nicht sehen konnte. Weiter Stunden vergingen. Die Uhr an der Wand schlug pünktlich um Mitternacht.
      Der erste Satz macht irgendwie keinen Sinn, wie kann ein vielsagender Blick alleine nicht gesehen werden? Da fehlt die Gestik (verstohlen, klangheimlich, mit der Hand vor dem Gesicht, etc.)

      Kathamaus schrieb:

      „So, es ist spät. Komm Aylia, ich bringe dich nach Hause mein Engel. Kommst du auch Jamie?“

      Kathamaus schrieb:

      Jamie sah zu Kaidien und den ganzen Sachen, die auf dem Tisch verteilt standen und wollte schon etwas erwidern, als Kaidien ihm ins Wort fiel.

      Kathamaus schrieb:

      „Das mach ich dann Morgen alleine. Jetzt will ich auch einfach nur ins Bett. Du kannst also ruhig Dylans Angebot annehmen und mit den Beiden mitfahren.“

      Kathamaus schrieb:

      „Oh, also gut. Ich kann ja Morgen Vormittag vorbei kommen und dir beim Aufräumen helfen.“

      „Okay gut, aber nicht vor 11 Uhr.“

      Kathamaus schrieb:

      Kaidien grinste Jamie an, umarmte ihre Freunde zum Abschied und schloss hinter ihnen die Tür. Sie holte sich noch ein Glas Milch aus der Küche und ging die Treppe hoch zu ihrem Zimmer. Ein kurzer Schlenker ins Badezimmer, schnell die Zähne geputzt, den Schlafanzug angezogen und ab ins Bett. Sie blickte noch einmal kurz aus dem Fenster und sah auf dem Baum, vor ihrem Fenster wieder eine kleine Schneeeule sitzen. Kaidien beobachtete die Eule, bevor sie in einen tiefen und festen Schlaf viel.
      So, geschafft :D

      Ich bin jetzt recht geschlaucht, und habe mich nicht so recht auf den Inhalt konzentriert, kann dir dazu gerade nichts sagen, sry xD

      Habe noch kurz ein paar Bemerkungen: "ihr" und "ihrem" ist nur in der direkten Rede, in der Höfflichkeitsform gross geschrieben (wie Sie etc.)

      Du liebst das Wort "sie", in jeder seiner Facetten. Ich empfehle dir, andere Geschichten zu lesen, und dich genau auf die Formulierungen zu achten. Finde Synonyme wie z.B. das junge Mädchen, die Gastgeberin, die Frau etc.

      Du bist sehr beständig in deinen Fehlerchen, was eigentlich gut ist, denn es braucht nicht viel, bis du sie losgeworden bist. Es sind immer die Gleichen, von daher finde ich es nicht sooo schlimm :)

      Bitte das nächste Mal weniger Text auf einmal, war ne ganz schöne Aufgabe. Ich nehme an, ich habe einiges nicht gesehen, meine Konzentration ist nicht mehr auf dem Höhepunkt, hoffe trotzdem, dass es dir hilft :)

      Freue mich auf das nächste Kapitel :D :D :D
      Ein Held. Ein Beschützer ganzer Völker. Geehrt und Bejubelt. Und trotzdem alleine.
    • wow okay, das ist ne menge da muss ich mich gleich mal rein lesen und die Verbesserungen vornehmen mal sehen ob ich das heute noch schaffe :D .

      ich hoffe es hat dir trotzdem ein bisschen gefallen @'LirayLegend und gebe mein bestes um dich mit dem nächsten Kapitel zu überzeugen.

      @LirayLegend, ich habe es tatsächlich noch geschafft alles zu verbessern. Ich hoffe es haben sie keine anderen Fehler jetzt reingeschlichen :D

      Schon Peinlich das ich als 27 jährige nicht besonders gut bin in grammatik und dem Ganzen :/

      Ich bin froh das du dir so viel Mühe gemacht hast und mich berichtigt hast. danke und einen schönen abend noch
    • Hey @Kathamaus

      Eigentlich wollte ich mit meinem Kommi warten, bis ich auch die Zeit haben auch den Text durchzuschauen, aber jetzt muss ich mich doch vorher mal zu Wort melden.

      Bitte bitte bitte mach dich nicht so verrückt! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und wenn das hier dein Erstlingswerk ist und vielleicht noch nicht einmal die erste Korrektur gesehen hat, kann ich vom kurzen Überfliegen nur sagen, dass du dich wirklich nicht verstecken brauchst. Das sieht schon gar nicht so übel aus (Habe wirklich nur Strichprobenartig gelesen. Hoffe morgen dann im Detail.)

      Grammatik und Rechtschreibung? Pfff, du müsstest meine Texte in der Rohfassung mal sehen. Da stellt es jedem die Zehnnägel auf. Es gibt glaube ich nur sehr wenige Menschen die das wirklich wirklich gut beherrschen und es obendrein auch noch in ihrem eigenen Text umsetzen können. Dort setzt ja bekanntlich obendrein noch die "Betriebsblindheit" ein. Man sieht seine eigenen Fehler einfach viel schwerer als die von anderen. Btw.: Ich setze Kommas nach Bauchgefühl!

      Allerdings kann ich dir eines aus Erfahrung sagen: Du wirst in allem ganz automatisch besser, umso mehr du schreibst und niemand hier (ich erlaube mir mal für die Mehrheit zu sprechen :P) wird dir den Kopf abreißen, wenn du hier nicht den perfekten Text postest.

      Beispiel von mir von vor ca. 3 Jahren: Rebirz schreibt gemütlich dahin, kommt jedoch urplötzlich ins Stocken. "Da fuck?", denkt er sich. "Hab ich das gerade geschrieben? Ist ja geil!" Das soll kein Selbstlob sein, sondern dir Zeigen, dass man von seinem eigenen Fortschritt urplötzlich überrascht werden kann, wenn man nur dran bleibt.

      Also nochmal: Ganz ruhig und Spaß im Forum und am NOCH besser werden haben! :)

      Gruß
      Rebirz
    • Spoiler anzeigen

      Kathamaus schrieb:

      Gewitter grollte übers Land, Blitze erhellten den Himmel und der Wind tobte durch die Wälder von Elasmia.
      Umgangssprache (über das)

      Kathamaus schrieb:

      Jeder(,) der konnte, versteckte sich in seinem Haus, in seiner Höhle oder in seinem Kellergeschoss.

      Kathamaus schrieb:

      Die Seen und Flüsse wüteten (traten) über die Ufer. (Es war) Keine Seele mehr unter freiem Himmel zu sehen. Jeder der konnte, versteckte sich in seinem Haus, in seiner Höhle oder in seinem Kellergeschoss. Sie fürchteten sich vor dem Unwetter, das da kam. Es verhieß ein todbringendes Unwetter zu werden.

      Kathamaus schrieb:

      (Die) Bewohner der Seen, Shellycoats, steckten (streckten) Ihre Köpfe aus der Wasseroberfläche und genossen den Anblick des Waldes mit den Farben des Donners und dem dazu scheinenden Mond. In der Ferne erklang der Schrei einer Frau. So wehleidig und schmerzverzerrt, (dass) man hätte am liebsten selbst vor Schmerz geschriehen hätte.

      Kathamaus schrieb:

      Ein neuer Herrscher sollte geboren werden(,) dem sie endlich wieder dienen konnten.

      Kathamaus schrieb:

      Sie sah wunderschön aus, trotz des vor Schmerzen verzogenen Gesichts. Sie hatte braune Haare mit roten und goldenen Akzenten und tief blau strahlenden Augen.
      Anfängerfehler :rofl: "Sie sah wunderschön aus" ... Schön aussehen liegt immer im Auge des Betrachters. Was macht sie denn hübsch? Ein markantes oder eher rundliches Gesicht? Oval? Eine gewisse Grazie in ihrem Blick, Aussehen? Vollkommene Haut ohne Makel? Wunderschön ist immer so eine Beschreibung, damit der Leser weiß: "Okay, sie ist kein Gesichtsgulasch." ;) Aber nicht tragisch. Ich muss da nur immer grinsen :D

      Kathamaus schrieb:

      „Herrin… Herrin, Sie müssen atmen. Durch die Nase ein und den Mund wieder aus. Atmen Sie tief in Ihren Bauch hinein“, sagte Sora mit besorgtem Blick. Sora war erst 14 Jahre alt.
      Gott sei Dank hab ich den Scheiß nie mitgemacht. Schwangerschaftskurse ... Atmen üben - etwas, was ich seit 31 Jahren erfolgreich tue! :rofl: Zahlen am Besten immer ausschreiben. Sieht schöner aus. ^^ Man sagt zwar, bis zwölf soll man sie ausschreiben, danach wäre es in Ordnung, aber ... man schreibt sie meistens aus. Abgesehen von Zimmernummern in Hotels oder Aktenzeichen, Agentennummer in Büchern. Die werden meist beziffert.

      Kathamaus schrieb:

      Ihr Wissen glich dem, einer ausgewachsenen Frau.
      Ich glaub, das Komma ist falsch. Ausgewachsen ist sie fast. Ich würde "erwachsen" schreiben. Davon abhängig, wann man das bei dir in der Welt ist. In Chaos und meinem Projekt werden die Mädchen ab vierzehn geweiht und sind Frauen.

      Kathamaus schrieb:

      „Herrin?...... Herrin, ich sehe das Köpfchen, Sie haben es gleich geschafft. Ich bitte Sie, machen Sie die Augen auf und pressen Sie.
      "Herrin? Herrin?" ... Die Punkte sind zu viel. ^^ Man macht immer drei und mit Leerzeichen. Also "Herrin ... Herrin?!"
      Vorschlag: "Herrin?", sprach Sora plötzlich. "Herrin? Ich sehe das Köpfchen! Sie haben es gleich geschafft." Pressen und Augen aufmachen? Das will ich sehen!!! :rofl: Also, ich hatte da die Augen zu, weil man ja Druck aufbaut. Augen zugekniffen und gib ihm. :rofl: Ich habe da irgendwie im Sinn, wie die Augen rausbloppen. 8o Wie bei einem Hamster, den man zu fest im Griff hat.

      Kathamaus schrieb:

      Unentschlossen, ob Sora den Knirps wirklich ihrer Herrin übergeben sollte, blickte sie in die mit Tränen gefüllten und trotzdem strahlenden Augen ihrer Gebieterin.
      Säugling. Knirps kann man für ein heiteres, lebendes Kind nehmen. An der Stelle ist das ein Fail :hmm: Und ob die Augen strahlen ist in dem Moment Jacke wie Hose. Das Kind scheint nicht zu leben, da darf die Mutter ruhig aussehen wie ein überfahrenes Eichhörnchen. Viele Autoren/(innen), meist aber bei weiblichen Autoren der Fall, machen den Fehler, ihre Figuren trotz Gefahren immer hinzustellen, als seien sie gerade beim Casting von GNTM. Das ist unnötig und unrelevant. In schlimmen Situationen dürfen auch Frauen aussehen wie Rotz. ^^

      Kathamaus schrieb:

      Die Augenlider des Babys waren geschlossen. Es atmete nicht...... Miss McGrey wollte das kleine Baby schon wieder an Sora zurückgeben, da bewegte es sich für einen kurzen Augenblick.

      Kathamaus schrieb:

      Das Mädchen öffnete die Augen und strahlte ihrer Mutter entgegen. Sie hatte smaragdgrüne Augen und ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen.
      Eigentlich haben Babys ja meistens blaue Augen. :whistling: Aber kann in einer Fantasywelt natürlich mal anders oder "besonders" sein. ^^ Meine Tochter und ich hatten z.b. auch ein schönes, dezentes Haifischschwarz. Und Lächeln ist maximal ein Reflex. Kein richtiges Lächeln. Jaja, ich bin wieder der Arsch :rofl: Spielverderberin, ich ... Ich fände es schöner, wenn einfach die Mutter beruhigt und glücklich auf das Kind hinunter lächelt.

      Kathamaus schrieb:

      „Sora, nimm die Kleine und wasch sie. Wickel sie in das prachtvollste Tuch das du hast. Heute ist ein Tag der Freude“,
      Gegenvorschlag. "Sora", schluchzte Miss McGrey erleichtert, "nimm meine Tochter an dich und wasche sie."
      Das mit dem Tuch kann Sora selbst machen, es wird ja irgendwas bereitliegen. Gerade, wenn es die Herrin ist, wird es sich nicht um einfache Leinen handeln. ;) Vor allem, wenn sie so eine gute Hebamme ist, wird sie das wissen :whistling:

      LirayLegend schrieb:

      Stop, nur ein "p"
      Ist nicht richtig. Stopp wird mit zwei P geschrieben. Nicht mit dem englischen Wort verwechseln ;)


      Nicht erschrecken. ^^ Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das Geheimnis hierbei ist vielmehr, dranzubleiben und nicht so schnell die Flinte ins Korn zu werfen.
      Aller Anfang ist schwer, aber dieser hier ist doch gar nicht schlecht. Ein schöner Anfang sogar. Es beginnt mit einer mysterösen Geburt. ^^ Und das Kind trägt ein Zeichen 8o Da will man natürlich gleich wissen, was das ist.
      Ich finde die Situation, abgesehen von Kleinigkeiten, die sich beheben lassen, schön dargestellt. Kopfkino lief. :thumbsup:
      Der Sturm macht alles noch viel rätselhafter.

      Ein paar Tipps am Rande. Versuche nicht allzu lyrisch zu klingen oder gezwungen episch. Das machen viele am Anfang, aber dadurch entstehen viele Fehler oder Sätze klingen seltsam unvollständig. Sehe ich eine lyrische Bedeutung, kreide ich das nie an, aber wirkt es seltsam abgehakt, schadet es nur der Geschichte. ^^

      Auch das Aussehen der Protagonisten. Wenn sie gutaussehend sind, ist das natürlich okay, alles feini. :D Aber beschreibt auch Besonderheiten. Bei meiner Prota Iouna ist es auch so, dass sie "attraktiv" ist, aber nicht für ihre Kreise. Ich habe das mittelalterliche Schönheitsideal von blond, knabenhaft und dünn gewählt, aber sie ist genau das Gegenteil. Eher weiblich, besitzt Rundungen und kleine Muttermale im Gesicht, ect.. Das wird immer wieder bemängelt an ihr. Wenn sie zu perfekt sind, ist das für Leser wie mich so ein: "Ja, okay, jeder will sie haben." Effekt. So, wie man es mittlerweile überall beigebracht bekommt, aber das ist ja nicht die Norm. ^^

      Aber ein Gefühl entwickelt man nicht sofort. ;) Das kommt so nach und nach und die Tricks lernt man auch nur durch Fehler, die man dann nie wieder macht :rofl:
      Hab ich auch nicht anders gelernt. X/

      Das erste Kapitel schau ich mir dann vielleicht heute Abend an. :D
      Nobody is perfekt, also keine Sorge, Kommata sind mein Hassthema No.°1
      Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen :saint:

      Liebe Grüße

      Jenna
      Sei wie du bist, es sei denn, du kannst ein Einhorn sein, dann sei ein Einhorn!!!
      :jennagorn:
    • Hallo, guten Abend! :hi1:

      Ich hab mir auch mal Deinen Text (erstmal nur den Prolog) zu Gemüte geführt.

      Zuerstmal ein großes Lob: Der Text ist rechtschreibtechnisch und grammatikalisch sehr viel sauberer als die Postings, die zwischendurch von Dir kommen. Das bedeutet, Du gibst Dir enorm viel Mühe und weißt Mittel und Wege, Dein Handicap zu meistern! Klasse! :highfive:

      Ich werd jetzt einfach mal in Cory-Manier durch Deinen Text durchschroten, wenn Dir das zu viel oder zu doof ist, sag einfach Bescheid, okay? :pardon:

      Kathamaus schrieb:

      Spoiler anzeigen
      Prolog


      Gewitter grollte übers Land, Blitze erhellten den Himmel und der Wind tobte durch die Wälder von Elasmia. Regentropfen, so groß wie Eicheln, fielen vom Himmel. Die Seen und Flüsse wüteten über die Ufer. Keine Seele (war) mehr unter freiem Himmel zu sehen. Jeder (Komma) der konnte, versteckte sich in seinem Haus, in seiner Höhle oder in seinem Kellergeschoss. (Das irritiert, es klingt fast, als gäbe es Leute, die zwar ein Kellergeschoß haben, jedoch kein Haus darüber) Sie fürchteten sich vor dem Unwetter, das da kam. Es verhieß ein todbringendes Unwetter zu werden.

      (Die) Bewohner der Seen, Shellycoats, steckten Ihre Köpfe aus der Wasseroberfläche und genossen den Anblick des Waldes mit den Farben des Donners und dem dazu scheinenden Mond. (Wenn es derart stürmisch und gewittrig ist, sieht man, glaub ich, vom Mond nicht wirklich viel) In der Ferne erklang der Schrei einer Frau. So wehleidig und schmerzverzerrt, man hätte am liebsten selbst vor Schmerz geschriehen. (<- geschrieen)


      In einem dicht bewachsenen Teil des Waldes, (Komma weg) stand ein K(k)leines Haus. Das Haus bestand zur einer Hälfte aus soliden Holzwänden und einem geziegelten Dach, welches nahtlos in einen großen Baumstamm überging. Der gewaltige Nussbaum stellte die andere Hälfte der Unterkunft dar und Fenster zogen sich bis knapp unter die Krone des Baumes. (Wenn die Fenster bis in die Krone eines "gewaltigen Nussbaumes" reichen, ist das Haus nicht "klein") Im obersten Zimmer brannte eine helle, wärmeverbreitende Kerze (Kerzen verströmen zwar etwas Wärme in ihrer Nähe, aber "wärmeverbreitend" würd ich das nicht nennen.) und verbannte die Dunkelheit. Die Flammen der Kerze bewegten sich im Wind, als ob sie einen Tanz vollführten. Immer wieder gewannen sie an Kraft, wurden größer und zogen sich wieder zurück. Vernahm man den Schrei der Gebärenden, so brachen sie erneut in voller Vorfreude hervor. Sie warteten und hofften, dass es endlich passieren würde. Ein neuer Herrscher sollte geboren werden dem sie endlich wieder dienen konnten. (Die Flammen wollen dem Herrscher dienen? Was tun sie denn gerade? Ist nicht Brennen ihr Dienst?)


      In dem Zimmer stand mittig (In der Mitte des Zimmers... passt stilistisch besser zu Deinem Text) ein großes Bett. Ein pompöses Rückenteil mit malerischen Figuren von Walküren und Drachen, die durch die Lüfte flogen, verzierten (<- n weg!) es. Auf dem Bett, nur in ein Leinenhemd gehüllt, lag eine junge Walküre. Sie sah wunderschön aus, trotz des vor Schmerzen verzogenen Gesichts. Sie hatte braune Haare mit roten und goldenen Akzenten und tief blau strahlenden Augen. Immer wieder riss sie Ihren Kopf nach hinten und entblößte ihren, vor Schwangerschaft strahlenden runden Bauch. Eine Z(z)weite Frau betrat den Raum. In der Hand hielt sie einen Topf mit frischen Wasser und über ihren Armen trug sie Leinentücher. Sie war in ein braunes Kleid mit weißer Bluse gehüllt und trug das Zeichen einer Dienerin. Es prangte auf ihrem breiten Armband. Ein Halbmond, der symbolisierten sollte, das sie nicht reinen Blutes, keine vollständige Walküre war und deswegen Reinblütrigen dienen musste.

      „Herrin… Herrin, Sie müssen atmen. Durch die Nase ein und den Mund wieder aus. Atmen Sie tief in Ihren Bauch hinein (Diese Formulierung ist sehr neumodisch, klingt zumindest sehr nach Relaxationstherapoie nach Blah und Blups. Es wirkt nicht stimmig im Text)“, sagte Sora mit besorgtem Blick. Sora war erst 14 Jahre alt. Ihr Wissen glich dem, (Komma weg) einer ausgewachsenen Frau. Sie lernte schnell und viel. Wer eine Hebamme brauchte, schickt als erstes nach Sora, denn sie war die Beste in Elasmia. Sora arbeitete für die befreundete Familie ihre Mutter, die vor drei Jahren aus dem Leben gerissen wurde. Die Familie McGrey existierte als die reichste und wohlhabendste Familie unter den Walküren in Elasmia. (Elasmia, Sora, Walküren... dazu beißt sich ein klein wenig der Name McGrey.)


      Miss McGrey lag in den Wehen und das schon seit mehreren Stunden. Ihre Kräfte verließen sie so langsam, aber sie wollte und konnte nicht aufgeben. Dieses Kind würde sie bekommen, auch wenn es (sie) ihr eigenes Leben dafür hergeben müsste. Sie konnte nicht noch ein Kind verlieren, nicht noch einmal diese Qual durchmachen. Ihr Herz wäre gebrochen, wenn dieses Kind das Atmen verweigern sollte. Oh Freya, liebe Freya. Ich bitte dich, schenke diesem Kind das Leben. Nimm M(m)eins, wenn du ein anderes dafür brauchst, aber verschone das Kind. Es ist so unschuldig, so rein und voller Licht. Verleih mir Kraft, nur noch ein letztes bisschen Kraft, damit ich dem Kind das Leben schenken kann.

      „Herrin?...... Herrin, ich sehe das Köpfchen, Sie haben es gleich geschafft. Ich bitte Sie, machen Sie die Augen auf und pressen Sie. PRESSEN Sie, jetzt!“ Sora feuerte Miss McGrey an.(Komma, klein-I) In der Hoffnung (Komma) dass es die Herrin schaffen und das Kind lebendig auf die Welt kommen würde. Ein, (Komma weg) noch notwendiger Kraftschub, ein letzter Schrei, ein weiteres Mal pressen und Miss McGrey hatte ihr Kind nach Stunden der Quälerei endlich zur Welt gebracht.

      Totenstille. Es war Nichts mehr zu hören. Man sah in den Gesichtern der beiden Frauen die Anspannungen der Geburt. Beide hielten die Luft an und sendeten stille Gebete zu Ihrer Göttin. Keine der beiden Frauen rührte sich. Das Kind, welches geboren worden war, sah bleich aus. Zu bleich. Miss McGrey war erstarrt, Sora guckte hektisch auf ihre Herrin und auf das Kind. Die Hebamme legte das Kind auf den Boden, beugte sich vor und versuchte mit ihren Händen Druck auf den Brustkorb des Babys auszuüben. Nichts geschah. Nun kreiste sie mit Ihren Händen über der Brust, an der Stelle wo das Herz lag und rubbelte, in der leisen Hoffnung dass das Kind zu atmen beginnen würde. Miss McGrey war immer noch erstarrt in ihrer Bewegung. Die Zeit verging beinahe wie in Zeitlupe. Immer noch geschah nichts. Keine der Bemühungen schienen von Erfolg gekrönt zu sein. Sora wollte schon den Säugling in Tücher hüllen und es vor ihrer Herrin verbergen, bevor diese vollends zusammenbrach.


      „Halt! Sora warte, ich will sie (weiß sie hier schon, dass es ein Mädel ist? sonst es) sehen“, rief Miss McGrey mit zitternder Stimme. Unentschlossen, ob Sora den Knirps wirklich ihrer Herrin übergeben sollte, blickte sie in die mit Tränen gefüllten und trotzdem strahlenden Augen ihrer Gebieterin. Sie reichte ihr das Wickelkind, legte es in ihre Arme und trat ein paar Schritte zurück. Miss McGrey sah sich das eben geborene Kind an. Sie hatte ein Mädchen zur Welt gebracht. Man konnte erahnen, dass es genau wie die Mutter, braune Haare bekommen hätte. Die Augenlider des Babys waren geschlossen. Es atmete nicht...... Miss McGrey wollte das kleine Baby schon wieder an Sora zurückgeben, da bewegte es sich für einen kurzen Augenblick. Beide Frauen starrten auf das Neugeborene. Die Hautfarbe des Kindes hatte ein gesundes Beige angenommen und der Brustkorb hob und senkte sich in regelmäßigen Abständen. Das Mädchen öffnete die Augen und strahlte ihrer Mutter entgegen. Sie hatte smaragdgrüne Augen und ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen. Beide Frauen fingen still an zu weinen, während sie über das ganze Gesicht strahlten.

      „Sora, nimm die Kleine und wasch sie. Wickel sie in das prachtvollste Tuch das du hast. Heute ist ein Tag der Freude“, flüsterte Miss McGrey. Sora nahm das kleine Glückskind in die Arme und wollte sich schon umdrehen, als sie auf der Schulter der Kleinen etwas Merkwürdiges sah. „Herrin, sehen sie sich die Schulter an! Sehen Sie es, dass…? „Stopp, sagen Sie es nicht, ich sehe es. Es darf niemand erfahren…!“

      Stille. Das Unwetter war vorbei. Am fernen Gebirge verhallte der Donner. Blitze, tosender Wind und Regenschauer waren verschwunden. Sie hatten keinen Grund mehr zu wüten. Ruhe kehrte in Elasmia ein und Stille herrschte.

      Nachdem "Stille." würde ich persönlich noch einen Absatz einfügen. Dieses eine Wort allein stehen lassen, um den Moment zu würdigen...


      So, wie Du siehst, ist ziemlich viel rot drinnen, aber auch nur, weil ich auch ein bissle über die Kommasetzung geschaut habe. Wenn man nur "dies" nimmt oder nur "jenes" (das Inhaltliche), ist es gar nicht so viel schlimm...

      Ich bin gespannt auf die Fortsetzung (die zieh ich mir morgen rein, es sei denn, Du sagst, ich soll die Finger still halten...)

      :pardon: Mehr weiß ich grad nicht... :schiefguck:

      Cory
      Es ist ein Gerücht, dass Zeit ein Geschenk sei. Man muss sie sich nehmen! (Ania Vitale)

      Wer immer nur tut, was er schon kann, wird auch immer nur bleiben, was er schon ist. (Henry Ford)

      Master of Desaster - born to be bunt ^^
    • Ich bin für jede Korrektur dankbar und freue mich darüber, wenn sich ein paar erbahmen und meine Geschichte lesen. Ich werde mich, wenn möglich heute Abend noch dran setzen und die Korrekturen vornehmen die ich von euch noch erhalten habe.

      Und ich würde mich freuen wenn ihr weiter lesen würdet und dementsprechend auch weiter Korrekturen vornehmen würdet. Ich will ja schließlich sehen was ich für Fehler mache um bei den kommenden Kapiteln eventuell weniger Fehler mache.

      Also schön fleißig Korrekturen vornehmen ;)
    • Hallo Kathamaus,

      dann schreibe ich hier auch mal einen kleinen Kommentar. ^^
      Da schon genügend User auf Rechtschreibung und Grammatik eingegangen sind, verzichte ich mal getrost. Immerhin gehören der Inhalt und Aufbau genauso zum Schreiben und nicht nur, dass man Wörter richtig aneinanderreiht. :rofl:

      Prolog:
      Ich bin positiv überrascht. Der kurze Abschnitt liest sich wunderbar bildhaft und wie ich finde auch mit einer sehr schönen Sprache. Du nutzt Vergleiche und Alltägliches, um dem Leser ein Bild deiner Szene zu vermitteln, was irgendwie sowohl träumerisch als auch greifbar erscheint. Gerade das:

      Kathamaus schrieb:

      In einem dicht bewachsenen Teil des Waldes, stand ein Kleines Haus. Das Haus bestand zur einer Hälfte aus soliden Holzwänden und einem geziegelten Dach, welches nahtlos in einen großen Baumstamm überging. Der gewaltige Nussbaum stellte die andere Hälfte der Unterkunft dar und Fenster zogen sich bis knapp unter die Krone des Baumes. Im obersten Zimmer brannte eine helle, wärmeverbreitende Kerze und verbannte die Dunkelheit. Die Flammen der Kerze bewegten sich im Wind, als ob sie einen Tanz vollführten. Immer wieder gewannen sie an Kraft, wurden größer und zogen sich wieder zurück.
      Die Beschreibung des Hauses ("Schlosses"?) und dieser Kerzen gefällt mir. "Verbrannte die Dunkelheit" finde ich sehr interessant ausgedrückt. Gefällt mir gut! :thumbup: *notiert es sich*

      Auch der Inhalt gefällt mir. Alles zwar noch nichts mega Aufregendes (was ja erstmal nichts Schlimmes ist xD), aber sehr schön. Sogar leicht traurig, wenn man bedenkt, dass es eine ähnliche Situation scheinbar schon einmal gegeben hat, das Kind aber damals gestorben ist? ;(
      Und was hat es mit dem merkwürdigen Zeichen auf sich? Warum darf keiner davon erfahren? Ist es so schlimm? Oder sogar gut?
      Du wirfst bei mir viele Fragen auf und das ist ja schließlich, was ein Prolog machen soll. :)

      Gestolpert bin ich eigentlich nur darüber, dass das Kind nicht schreit. Selbst, wenn nicht, müsste es meiner bescheidenen Meinung nach wenigstens hörbar nach Luft schnappen, ehe es eine rosige Farbe annimmt. Oder ist das die kleine Bewegung, die das Kind macht? Vielleicht könntest du die Stelle noch etwas ausbauen? :hmm: Für so Trottel wie mich, die das nicht raffen? :D


      Kapitel 1:
      Auch die Handlung vom ersten Kapitel finde ich interessant. ^^
      Es hat scheinbar nichts mit dem Prolog zu tun und man fragt sich natürlich, wie das alles zusammenhängt und wie diese seltsame Eule in die ganze Geschichte reinspielt. (Nebenbei sei bemerkt: Du hattest mich schon bei Schneeeule! Eulen sind klasse! xD) Kaidien gefällt mir auch sehr gut. Obwohl wir noch nicht viel von ihr gelesen haben, erscheint sie mir sympathisch und sehr fürsorglich.
      Ich hoffe, der Mutter geht es am nächsten Tag wirklich wieder gut ... :/

      Als Tipp von meiner Seite für das erste Kapitel: Was du im Prolog so wunderschön gemacht hast: Beschreibungen, Vergleiche und Bildsprache verwendet, fehlt hier irgendwie etwas. Es wirkt alles etwas wie eine Aufzählung. Lass dir hier mehr Zeit beim Schreiben. Schreibe die Szene mehr aus, beschreibe die Umgebung, packe nicht zu viele Informationen in einen Post. Gerade das mit den Freunden wirkt alles etwas aufgezählt. Show, don't tell. Zeige uns wer ihre Freunde sind und wie sie sich aufgrund ihrer Herkunft und Familien verhalten, anstatt es uns uns einfach nur zu sagen. Das prägt sich viel besser ein und man vergisst nicht die Hälfte, während man den Rest innerhalb der Charaktere verwechselt. Gerade weil du sehr viele Charaktere auf einmal vorstellst, wäre es sinnvoll sich bei diesem Kapitel mehr Zeit zu lassen.
      Es muss nicht alles in einen Post passen (Da du ja scheinbar ein paar Problemchen mit Rechtschreibung und Grammatik hast, würde ich sowieso vorschlagen, die Posts kleiner zu halten, damit die Leser leichter/schneller verbessern/kommentieren können und du dann auch nicht ewig sitzt und verbessern/suchen musst). :)

      Ansonsten versuche ich hier mal dran zu bleiben und immer mal vorbeizuschauen, wenn es die Zeit erlaubt. Lass dich nicht entmutigen und schreibe weiter! Jeder fängt mal an, und du hast inhaltlich auf einem hohen Level begonnen, finde ich. :)

      LG, Kyelia

      Für eine Welt, die mehr Einhörner braucht! #Vote4Jen!
    • @Kyelia, es freut mich sehr zu hören das mein Prolog und auch die Sache mit der Eule bei dir Fragen aufwirft, denn genau das war beabsichtigt. Es soll dazu beitragen, das die Leser es weiter verfolgen will und wissen will wie es weiter geht. Bin auch froh, dass jemand auch etwas mehr auf den Inhalt eingeht. So bekomme ich noch mehr Lust weiter zu schreiben.

      Das Haus von dem im Prolog die rede ist, soll tatsächlich einem Schloss ähneln.

      Was das erste Kapitel betrifft gebe ich dir recht. Ich finde auch, dass es gegenüber dem Prolog etwas schwächer wirkt. Ich denke ich werde mich dann tatsächlich nochmal dran setzten und versuchen es zu verändern.



      Ich finde echt cool, das auch ein Frischling hier super viele Kommentare bekommt und Hilfe was den Grammatik-teil angeht. Fühle mich hier sehr gut aufgehoben.
    • Spoiler anzeigen

      Kathamaus schrieb:

      „Mum, brauchst du noch etwas vom Supermarkt? Ich hole für den Spieleabend noch ein paar Sachen.“ Kaidien öffnete die Tür ihres Zimmers, betrat den Flur und stieg die Treppen zum Erdgeschoss hinunter.
      Mum?! Mom?! Ich mag diese gedenglischte Sache nicht so. Das erinnert mich zu sehr ans Fernsehen. Die Deutschen übernehmen das gerne, gerade in Geschichten, allerdings habe ich mir mal von einem Synchronsprecher erklären lassen, dass die in den Serien/Filmen nur "Mom" mitübernehmen, da "Mama" oder "Mutter" nicht einzufügen ist, da die Lippenbewegung dann nicht übereinstimmt. Die Geschichte spielt anscheinend in England, aber ich wiege dann immer ab, ob ich gerade in Dialogen nicht auch "Mama" oder "Mutter" nehme, da der Rest ja auch nicht auf englisch ist. :hmm: Ist immer so ein schmaler Grad zwischen Land und Sprache. Du kannst es natürlich stehenlassen, denn falsch wäre es nicht. Ist nur Gedankengut - aber man hört ja diese Bezeichnung hier auch immer öfters, wegen den Serien und Filmen *hust*

      Kathamaus schrieb:

      Am Ende der Straße, kurz vor dem Supermarkt, stand ein großes, blaues Haus. Es gehörte den Besitzern des Supermarktes, Dylans Familie.

      Das Ehepaar war von England aus nach Schottland gereist, um den Schotten Manieren beibringen zu können. Ihr Vorhaben bestand darin, den Schotten das Essen der Engländer näher zu bringen. Das gaben sie zumindest vor.
      ??? Machen Engländer sowas? Als Vergleich stelle ich mir gerade vor, wie ein Niedersachse nach Sachsen oder Bayern fährt, um dene anständiges Hochdeutsch beizubringen ... oder Hessen, mich nehm mich da ja nicht aus. :rofl: Ich glaube, ich würde einfach einen anderen Grund nehmen.

      Kathamaus schrieb:

      Kaidien konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

      Seit wann ist Jamie so schreckhaft und tollpatschig? Vielleicht schenke ich ihm mal eine Entspannungs CD.
      Gegen Tollpatschigkeit hilft keine CD, wieder ein Gedankengang, der sich mir nicht erschließt ;) Vielleicht wirkt er mehr hypernervös oder so, dann würde es passen. Das schreckhaft passt eher. ^^

      Kathamaus schrieb:

      „Du hast aber lange gebraucht. Bist du wieder durch den Wald nach Hause gefahren? Selbstverständlich, tob dich ruhig aus. Ich bin oben und leg mich ein Bisschen hin.“

      „Geht es dir nicht gut Mum? Soll ich dir einen Tee kochen?“

      „Es ist Nichts, ich habe nur Kopfschmerzen. Zu einem Tee sage ich aber natürlich nicht nein, danke dir mein Engel.“
      Stellt eine Frage, bekommt keine Antwort, wartet diese aber nicht mal ab, sondern teilt mit, dass sie hochgeht. Auch gut ;)
      Dadurch wirkt der Dialog etwas wahllos. Eher um die Mutter aus dem Weg zu schaffen - weil Spieleabend. ;) Wenn die Kopfschmerzen keinen unbedingt besonderen Grund haben, also storyrelevant sind, legt sie sich einfach schlafen, weil sie nicht im Weg sein will. Reicht schon ^^


      Ich schließe mich Kyelia an. ^^
      Du versuchst schon gut den Leser zu locken :D Indem du Geheimnisse einbaust. Mich hat etwas der Sprung in die Moderne :rofl: Aber ja, der Prolog scheint dann woanders und wann-anders stattzufinden. :thumbsup:
      Ich widme mich meist der Logik, dem Inhalt und so. Rechtschreibung mache ich nach Laune und wenn ich was sehe. Also da nicht so viel erwarten. :whistling:

      So zum Inhalt:

      Ich mag es, wie Kaidien agiert. Sie scheint eine nette Person zu sein. Fürsorglich, höflich und in ihrer Umgebung integriert. :thumbup:
      Das mit der Eule ist lustig. Und geheimnisvoll.
      Es schürt den Verdacht, dass sie schon was weiß, was Kaidien noch nicht weiß. :D
      Den Prolog fand ich auch im Gegensatz zum Kapitel, etwas schöner und ausführlicher beschrieben. Lass dir ruhig Zeit. Geschichten brauchen Zeit zum Entwickeln, du musst nicht so viel wie möglich abhandeln.
      Was etwas fehlte, waren die Beschreibungen der Freunde, der Mutter, selbst die von Kaidien. Muss man nicht alles in einen Text knallen, also einen Abschnitt, aber man kann es durch die Gestiken einfließen lassen. - Fuhr sich verlegen durch die dunklen Haare - ect. Aber im Verlgeich zum Prolog, warst du im Kapitel etwas sparsam. :whistling:
      Es wirkte etwas gehetzt.

      Die Freundesbande war auch schön geschildert. Und dass es bei ihnen Tradition ist, sich einmal im Monat zu treffen.
      Auf den Tod des Vaters hättest du bisschen mehr eingehen können. Hätte ich interessant gefunden. ^^
      Ansonsten gibt es nicht so viel zu sagen :hmm:
      Wurde alles schon erwähnt.
      Vielleicht noch als Tipp zu Dialogen. Wenn du natürliche Dialoge üben willst, such die am besten ein Gegenüber und schaue, was diese antwortet. Habe ich früher mit einer Freundin gemacht. Situation geschildert, das Ziel und sie übernahm dann den anderen Part. Irgendwann entwickelte sich daraus ein Gefühl für andere Charakter und ich brauchte kein Gegenüber mehr. Meine Figuren leben heute alle in meinem Kopf :rofl: Und ich kenne ihre Antwort zu den passenden Charakterzügen.

      So, das war es erstmal soweit


      Grüße

      Jennagon :jennagorn:
      Sei wie du bist, es sei denn, du kannst ein Einhorn sein, dann sei ein Einhorn!!!
      :jennagorn:
    • Hey @Kathamaus

      also, ich hab nu den Prolog gelesen :) Da ich das wie @Jennagon und @Kyelia sehe, werde ich nu auch nicht so sehr auf Rechtschreibung etc eingehen - das kann man immer noch korrigieren :)
      Ich finde es wichtiger, dass Gerüst, Logik, Plot... eben das, was die Geschichte AUSMACHT passen und ich finde, das ist dir im Prolog gut gelungen :)
      Man bekommt ein schönes Gefühl für die "Dringlichkeit" dieser Geburt. Auch die Verzweiflung, wenn das Kind erst nicht atmen will kommt gut rüber und man fragt sich dann auch, was es mit dem ...etwas auf der Schulter auf sich hat. Schön aufgebaute Spannung :)
      Was mich aber ein wenig irritiert ist, dass das Baby nur atmet, aber nicht schreit. (Zugegeben, ich bin kein Experte was Geburten angeht, aber ich meine, dass Babys schreien, um die Atmung in Gang zu bringen^^) Auch wirkt das so etwas ... steril. In dem Fall wäre das Schreien ja auch etwas gutes und ein schöner kontrast zu der wortwörtlichen Totenstille vorher.
      Meine anderen Anmerkungen haben Jenna und Krümelchen schon erledigt, also brauch ich es nicht nochmal aufzählen :)

      Alles in allem ein schöner Prolog, der noch etwas Feinschliff braucht, aber schon echt gut ist :)
      Ansonsten kann ich dir nur raten: weitermachen, dann wird Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung von alleine besser.
      (Ja, ich spreche aus Erfahrung :D)

      The light shall be blackened, and chaos shall reign.
      - Chaos Knight

      Projekte:

      Zwischen Leben und Tod [High Fantasy] (mit Jennagon)
      [High Fantasy] Die Flammen von Narak (Arbeitstitel)
      Chaotische Kurzgeschichten
    • @Kathamaus

      Wenn ich auch noch was sagen darf?

      Bisher gefällt mir dein Text sehr gut. Vor allem der Sprung von der einen Welt in die Nächste (nicht jedermanns Geschmack), bin gespannt wie du es weiter führst.

      Generell schließe ich mich den Kommentaren der anderen an. Mach auf jeden Fall weiter!!

      Zur Rechtschreibung und Grammatik sage ich nie was, da meine nicht viel besser sind :whistling: einige werden sich die Haare raufen, wenn ich meinen ersten Text hoch lade :S ^^ also nicht fertig machen!

      Zu den Wortwiederholungen vielleicht mal ein kleiner Tipp. (Hoffe, es hat noch niemand mal vorgeschlagen 8) ). Als ich angefangen habe zu schreiben, legte ich mir Karteikarten an, mit Synonymen von Worten, die man schnell immer wieder verwenden will (aus Gewohnheit). Ich hatte diese dann immer griffbereit auf meinem Schreibtisch, benutze ich auch immer noch. Muss man natürlich auch nicht machen, vielleicht hast du ja auch eine bessere Idee. 8o

      Bin auf jeden Fall gespannt ^^
    • Hey @Kathamaus

      Besser spät als nie, aber ich hatte ja versprochen, dass ich ebenfalls noch deinen Text lese.
      Ich neige dazu viele Vorschläge zu bringen, weil es sonst oft eine Wall-of-Text wird, wenn ich etwas versuche zu erklären. Überdenke diese bitte wirklich genau. Übernimm sie nicht einfach blind, sondern wäge ab, ob meine Formulierung in dein Schreibmuster passt. Es soll dein Text bleiben!

      Spoiler anzeigen

      Spoiler anzeigen
      Regentropfen, so groß wie Eicheln, fielen vom Himmel. Die Seen und Flüsse traten über die Ufer. Es war keine Seele mehr unter freiem Himmel zu sehen.

      Zum einen klingen diese Sätze etwas nach Aufzählung, aber das ist schon in Ordnung. Allerdings würde ich den orange markierten etwas umstellen, um es etwas aufzulockern. Er klingt auch etwas abgehackt, was mMn am Satzanfang liegt.
      Mein Vorschlag: "Keine Seele war mehr unter freiem Himmel zu sehen."

      Spoiler anzeigen
      Jeder, der konnte, versteckte sich in seinem Haus, in seiner Höhle oder in seiner derzeitigen Unterkunft.

      Du hast das ehemalige Kellergeschoss schon abgeändert, aber vielleicht gefällt dir mein Vorschlag. Die Aufzählung an sich könnte man evtl. etwas vereinfachen. Allerdings habe ich auch eine Phobie vor Wortwiederholungen selbst wenn es nur ähnliche sind xD
      Was ich damit meine: "Jeder, der konnte, versteckte sich in Haus, Höhle oder wo auch immer er gerade Schutz finden konnte."

      Spoiler anzeigen
      Sie fürchteten sich vor dem Unwetter, das da kam. Es verhieß ein todbringendes Unwetter zu werden.

      Wer sind sie? Menschen? Tiere? Ich frage das nur, weil du im nächsten Abschnitt dann von Shellycoats sprichst. Sind die damit gemeint?
      Evtl. könnte man es verallgemeinern und dabei auch gleich die Wortwiederholung ausmerzen:
      "Furcht und Unbehagen erfüllte die Herzen. Es verhieß ein todbringendes Unwetter zu werden."

      Spoiler anzeigen
      ... klein wirkendes Haus. Das Haus bestand zur einer Hälfte ...

      Gott meine Phobie ... xD
      Hier musst du nicht extra noch mal das Haus im 2. Satz erwähnen. Es ist klar, dass es darum geht.
      Also schreibe einfach "Zur Hälfte bestand es ..." oder so ähnlich.

      Spoiler anzeigen
      Die Flammen der Kerze[n] bewegten sich im Wind, als ob sie einen Tanz vollführten. Immer wieder gewannen sie an Kraft, wurden größer und zogen sich wieder zurück. Vernahm man den Schrei der Gebärenden, so brachen sie erneut in voller Vorfreude hervor. Sie warteten und hofften, dass es endlich passieren würde.

      Also entweder ist es EINE Kerze, also auch nur EINE Flamme, oder MEHRERE Kerzen und MEHRERE Flammen. Für eines müsstest du dich entscheiden, aber ich vermute, wolltest von mehreren Kerzen reden :)

      Spoiler anzeigen
      Sie glich keiner anderen ihrer Art. Ihre Haut war blasser, sie war kleiner und hatte so gut wie gar keine Muskeln. Sie hatte braune Haare mit roten und goldenen Akzenten und tief blau strahlenden Augen.

      Es liest sich etwas abgehakt mMn. Wie schon in einem vorherigen Kommi, würde ich die Aufzählung mehr ineinander verlaufen lassen.
      "Sie glich keiner anderen ihrer Art, war verhältnismäßig klein und von schwächlicher Statur. Ihr braunes Haar, mit roten und goldenen Akzenten, bildete einen starken Kontrast zur blassen Haut."
      Die Augen habe ich jetzt so nicht unter gebracht, aber du kannst es dir ja so anpassen wie du willst. Wie gesagt, ich will nur zum Nachdenken anregen.

      Spoiler anzeigen
      Sie konnte nicht noch ein[en] Abkömmling verlieren, nicht noch einmal diese Qual durchmachen.

      Wortendung prüfen.

      Spoiler anzeigen
      Pressen Sie. PRESSEN Sie, jetzt!“

      Ich bin kein Fan von Wörtern in Capslock. Keine Ahnung, ob es da eine Regel gibt, glaube aber, dass ich mal irgendwo gelesen habe, dass Verlage es ebenfalls nicht recht mögen.
      Ich finde halt, dass man das meiste mit Punkten und Ausrufezeichen ausdrücken kann.
      Also "Pressen." und dann "Pressen!" Ist ja schon intensiviert.

      Spoiler anzeigen
      Beide hielten die Luft an und sendeten stille Gebete zu Ihrer Göttin.

      "Ihre" (also groß geschrieben) ist eine förmliche Anrede, die überwiegend in der wörtlichen Rede genutzt wird. Also wenn man eine "wichtige" Person anspricht. Hier ist das nicht der Fall. Es würde also klein geschrieben werden.

      Spoiler anzeigen
      Das Kind, welches geboren worden war, sah bleich aus.

      Geschmackssache. Ist es nötig, das noch mal zu sagen? Es ist ja eigentlich nur von einem Kind die Rede, warum also noch mal explizit erwähnen? Es wäre halt das "weniger ist mehr-Prinzip".

      Spoiler anzeigen
      Miss McGrey war erstarrt, Sora guckte hektisch auf ihre Herrin und auf das Kind. Die Hebamme legte das Kind auf den Boden, beugte sich vor und versuchte mit ihren Händen Druck auf den Brustkorb des Babys auszuüben. Nichts geschah. Nun kreiste sie mit Ihren Händen über der Brust, an der Stelle wo das Herz lag und rubbelte, in der leisen Hoffnung dass das Kind zu atmen beginnen würde. Miss McGrey war immer noch erstarrt in ihrer Bewegung. Die Zeit verging beinahe wie in Zeitlupe. Immer noch geschah nichts. Keine der Bemühungen schienen von Erfolg gekrönt zu sein. Sora wollte schon den Säugling in Tücher hüllen und es vor ihrer Herrin verbergen, bevor diese vollends zusammenbrach.

      Wieder Geschmackssache. Könnte man evtl. rauslassen. Der darauffolgende Satz würde genügen und es mMn sogar noch spannender wirken lassen.

      Spoiler anzeigen
      Miss McGrey wollte das kleine Baby schon wieder an Sora zurückgeben

      Hmmm, hier fehlen mir etwas die Emotionen. Das wirkt so wie das Abarbeiten einer Checkliste.
      Baby geboren - Check. Baby atmet nicht - Mist. Baby noch mal halten - Check. Baby zurückgeben - fertig.
      Zuvor hat sie noch zu Freya gebetet. Vielleicht könntest du das hier noch mal machen. Oder ihre Gefühle beschreiben. Weinen lassen. Gibt viele Möglichkeiten.

      Spoiler anzeigen
      „Herrin, sehen sie sich die Schulter an! Sehen Sie es, dass…? „Stopp, sagen Sie es nicht, ich sehe es. Es darf niemand erfahren…!“

      Wenn eine neue Person spricht, immer einen Absatz machen. Dient schon allein der Übersicht.

      Spoiler anzeigen

      Stille.

      Das Unwetter war vorbei. Am fernen Gebirge verhallte der Donner. Blitze, tosender Wind und Regenschauer waren verschwunden. Sie hatten keinen Grund mehr zu wüten. Ruhe kehrte in Elasmia ein und Stille herrschte.

      Du brauchst das alleinstehende "Stille" nicht. Im nächsten Absatz hast du die Stille viel schöner beschrieben!


      Gruß
      Rebirz
    • Ich danke euch für die vielen Kommentare. Ich bin froh das es euch gefällt, so als meine erste selbstgeschriebende Geschichte. Und ich bedanke mich auch dafür das ihr mir Mut macht weiter zu machen, dass die Grammatik mit der zeit kommt, das man ein Gefühl dafür entwickelt.
      Das erste Kapitel werde ich dann auf jeden Fall noch umschreiben, da es mir auch noch nicht ganz gefällt, vor allem das der Prolog so viel besser geworden ist.

      LadyK schrieb:

      Zu den Wortwiederholungen vielleicht mal ein kleiner Tipp. (Hoffe, es hat noch niemand mal vorgeschlagen 8) ). Als ich angefangen habe zu schreiben, legte ich mir Karteikarten an, mit Synonymen von Worten, die man schnell immer wieder verwenden will (aus Gewohnheit). Ich hatte diese dann immer griffbereit auf meinem Schreibtisch, benutze ich auch immer noch. Muss man natürlich auch nicht machen, vielleicht hast du ja auch eine bessere Idee. 8o
      Das ist wirklich eine sehr gut Idee. Momentan benutze ich eine App die mir dann andere Begriffe vorschlägt, aber das ist etwas, was mich auf Dauer nicht weiter bringt. Ich werde da wohl mal ausprobieren mit den Karteikarten.


      LadyK schrieb:



      Bisher gefällt mir dein Text sehr gut. Vor allem der Sprung von der einen Welt in die Nächste (nicht jedermanns Geschmack), bin gespannt wie du es weiter führst.

      Als ich mit dem Prolog angefangen habe dachte ich nicht das ich das so mache, aber irgendwie habe ich geschrieben und plötzlich lese ich es nochmal und es kam das dabei raus und ich fand es gut. Ich hoffe nur, dass ich es auch weiterhin gut hin bekomme das unter einen Hut zu bekommen. Auch wenn ich noch nicht genau weiß, wie ich es mache.


      Ich werde nicht aufgeben und weiter machen. Ich hoffe nur das ihr dranbleibt und weiter lest, auch wenn es etwas dauert bis es weiter geht.
    • Hey @Kathamaus

      Hier noch was von mir zu deinem ersten Kapitel.
      Inhaltlich kann ich nicht wirklich was sagen. Da warte ich noch, bis mehr Material da ist :)


      Erst mal eine generelle Übersicht über den Text:

      Orange: Wortwiederholungen oder evtl. Dinge, die man weglassen könnte.
      Rot: Schreibfehler etc.
      Grün: Alternativen

      Spoiler anzeigen

      "Mum, brauchst du noch etwas vom Supermarkt? Ich hole für den Spieleabend noch ein paar Sachen.“ Kaidien öffnete die Tür ihres Zimmers, betrat den Flur und stieg die Treppen [Treppe oder Stufen] zum Erdgeschoss hinunter.

      „Was denn für ein[en] Spieleabend Schatz, sollte ich da etwas wissen?“ Claire, Kaidiens Mutter, sah sie fragend, mit einem Lächeln im Gesicht, an.

      „Meine Freunde kommen doch später vorbei, um unseren monatlichen Spieleabend zu machen. Du weißt schon, unsere Tradition?!“

      „Natürlich weiß ich das, wollte dich doch nur aufziehen. Aber um auf deine Frage zurück zu kommen [zurückzukommen]. Ich brauche nur noch ein paar Äpfel, danke dir.“ [NEUE ZEILE EINFÜGEN DA ANDERE PERSON SPRICHT]„Okay dann gehe ich jetzt eben los. Bis später, hab dich lieb.“

      „Sei vorsichtig [Komma] Liebling, hab dich auch lieb.“

      Claire sah ihrer Tochter mit einem traurigen Lächeln hinter. Eine kleine Träne lief ihr über das Gesicht.

      Kaidien sah davon nichts, verließ schnurstracks das Haus und ging zu Ihrem [Leerzeichen fehlt] Fahrrad. Bevor sie auf ihr Fahrrad stieg hielt sie einen kleinen [kurzen] Moment inne. Ein Blick durch die Umgebung und ihr Blick viel auf eine kleine Schneeeule. Das prächtige Tier, was keine gewöhnliche Eule war, saß auf dem Baum neben dem Haus. Sie hatte etwas besonders an sich. Kaidien konnte aber nicht sagen was, dazu war die Entfernung zu groß. Obwohl das Einzige, das sie wusste [Komma] die Tatsache war, dass der Vogel jeden Tag da saß, stellte sich bei der jungen Frau eine Art Vertrautheit ein. So als würde das Raubtier den [ihren] Aufpasser spielen, saß sie jeden Tag und jede Nacht auf dem Baum, immer an derselben Stelle.

      Schon wieder diese kleine Eule. Sie sieht einfach traumhaft schön aus. Ihr fast weißes Federkleid und die dazupassenden Federn glänzen so wundervoll in der Sonne. Sind das Schuppen auf ihren Flügeln? Und da, zwischen Ihren Augen. Das sieht aus wie ein smaragdglänzender Stein. Oh Mann, da spielen mir meine Augen wohl einen Streich.

      Als Kaidien kurz über die Eule nachgedacht hatte, stieg sie auch schon auf ihr [aufs] Fahrrad. Ihr Weg führte sie entlang der Straße, die ins Stadtinnere führt. Vorbei an ein[em] kleine[n] [Komma] rosafarbene[n] Haus. Dort wohnte ihre beste Freundin Alyia und ihre Familie. Im Vorgarten standen kleine Figuren, passende Häuser und Miniaturwälder. Alyia liebte Fantasy Bücher. Sie konnte Stunden damit verbringen zu lesen und sich in Ihre eigene Welt zurück zu ziehen [zurückzuziehen]. Keiner, noch nicht mal ihr fester Freund Dylan, konnte sie dann aus ihrer Welt ziehen. Immer wieder faszinierte sie ihre Freunde mit Geschichten über andere Welten. Man durchschritt Wälder, jagten wilde Tiere oder begegnete Bösen Leuten in dunklen Gassen.

      Ein paar Häuser weiter stand das Haus von Jamie und seiner Familie. Zwischen ihm und ihr bestand zwei Jahre lang eine besondere Beziehung. Sie waren unzertrennlich. Jamie war gerade dabei Rasen zu mähen, als Kaidien mit wedelten Arm zuwinkte.

      „Guten Tag Jamie, wir sehen uns später zum Spieleabend bei mir?“

      „Kaidien, was… [Leerzeichen] was machst du denn hier? Ich….[nur 3 Punkte und Leerzeichen] Ich meine, ja wir sehen uns später.“

      Jamie hatte sich so erschrocken, dass er versehentlich ein kleines Stück Blumenbeet mit dem Rasenmäher überrollte.

      „Oh Mist, verdammter Mist.“

      Kaidien konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

      Seit wann ist Jamie so schreckhaft und tollpatschig? Vielleicht schenke ich ihm mal eine Entspannungs CD.

      Der Vorgarten der Frasers, Jamies Familie, zeigte nie auch nur einen kleinen Anflug von Unordnung. Kein einziger Grashalm war länger als ein Zentimeter. Die Blumen waren geordnet, abgegrenzt davon [Leerzeichen] befanden sich Nutzpflanzen. Jamies Mutter würde beim Anblick seiner Tat nicht sehr begeistert sein. Mr. Und Mrs. Fraser wollten keinen Anlass zum Lästern bieten. Ihnen war ihre gesellschaftliche Stellung sehr wichtig. Sie wollten den ganzen Vorurteilen, der unter ihn lebenden Engländern, über die Schotten entgegenwirken. Auch die Schotten konnten sehr wohl zivilisiert und vor allem vorzeigbar sein.

      Kaidien fuhr weiter, der Straße nach rechts folgend, an ihrer ehemaligen Schule vorbei. Am Freitagnachmittag wirkte die Schule [diese] wie verlassen. Die letzten Schüler gingen schon um 12 Uhr wieder nach Hause, denn der Freitag war meisten zur freien Verfügung. Sie konnten machen, was sie wollten, solange es mit einem der dort lehrenden Fächer zu tun hatte.

      Am Ende der Straße, kurz vor dem Supermarkt, stand ein großes, blaues Haus. Es gehörte den Besitzern des Supermarktes, Dylans Familie.

      Das Ehepaar war von England aus nach Schottland gereist, um den Schotten Manieren beibringen zu können. Ihr Vorhaben bestand darin, den Schotten das Essen der Engländer näher zu bringen. Das gaben sie zumindest vor.

      Die Rendells waren sehr kultiviert, hielten aber überhaupt nichts von anderen Naturen [Kulturen?]. Es gab nur die eigene Kultur, - das gepflegte Verhalten der Engländer. Nach Ihrer Meinung müssten alle Menschen so leben wie es die Familie Rendell tat.

      Kaidien betrat den Supermarkt und lief dabei Dylan in die Arme.

      „Oh shit [Komma] Kaidien, du hast mich total erschreckt. Wo kommst du denn auf einmal her?“

      „Naja [Komma] von Draußen würde ich sagen.“ Kaidien lächelte Dylan, der etwas durcheinander wirkte, mit breiten Grinsen an.

      „Oh ja, natürlich. Woher solltest du auch sonst kommen. Entschuldige mich, aber ich bin total in Eile.“

      Noch während er die Worte sprach, glitt er auch schon an Kaidien vorbei. „Ich hoffe doch, dass wir uns später zum Spieleabend sehen.“, rief sie ihm noch schnell hinterher.

      Dylan dreht sich halb um, nickte Kaidien mit einem kurzen Kopfsenken zu und winkte. Er stieg auf sein eigens Fahrrad und verschwand auch schon um die nächste Ecke.

      Kaidien ging ihre Einkaufsliste durch, während sie sich einen Einkaufswagen schnappte. In Gedanken versunken ging sie die Regale entlang, entnahm hier und da etwas daraus und packte es in Ihren Wagen.

      Diese kleine Eule geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Wieso ist sie immer dort wo ich bin?! Obwohl da immer ein Gefühl der Sicherheit in mir herrscht, ist es trotzdem irgendwie unheimlich…

      Kaidien ging mit ihrem vollen Einkaufswagen zur Kasse.

      „Hallo Mrs. [in wörtlicher Rede sollte man sowas ausschreiben] Rendell, wie geht es Ihnen?“

      „Kaidien, schön dich mal wieder bei uns im Supermarkt zu sehen. Danke der Nachfrage, mir geht es sehr gut und Dir [Komma] Liebes?“

      „Mir geht es richtig gut, das Wetter ist toll und heute findet endlich wieder unser Spieleabend statt.“

      „Ohja ich seh schon, du hast wieder jede Menge eingekauft. Na dann [Leerzeichen] wünsche ich viel Spaß heute Abend.“

      „Ich danke Ihnen. Einen Schöne Tag wünsche ich.“

      Kaidien verließ mit dem Einkaufswagen den Supermarkt. An Ihrem Fahrrad angekommen, packte die junge Frau die Einkäufe in ihren Rucksack und befestigte ihn an ihrem Lenkradkorb. Links aus ihren Augenwinkel konnte Kaidien einen weißen Schimmer zwischen den Ästen eines Baumes sehen. Ein kurzes Kopfschütteln und schon stieg sie wieder auf ihr Rad, um den Nachhauseweg anzutreten.

      „Mum, ich bin wieder zu Hause. Ich lege dir deine Äpfel in die Küche. Ist es okay, wenn ich den Tisch schon mal fertig mache? Dann können wir später sofort anfangen zu spielen und verlieren keine wertvolle Zeit.“

      „Du hast aber lange gebraucht. Bist du wieder durch den Wald nach Hause gefahren? Selbstverständlich, tob dich ruhig aus. Ich bin oben und leg mich ein Bisschen hin.“

      „Geht es dir nicht gut Mum? Soll ich dir einen Tee kochen?“

      „Es ist Nichts, ich habe nur Kopfschmerzen. Zu einem Tee sage ich aber natürlich nicht nein, danke dir [Komma] mein Engel.“

      Ihre Mutter ging nach oben in ihr Schlafzimmer. Seit James, ihr Mann und der Vater von Kaidien gestorben war, plagten sie ständig Kopfschmerzen. Manchmal konnte man annehmen, dass Claire eine große Last mit sich tragen würde. Kaidien hatte schon einmal ihre Mutter darauf angesprochen, aber Claire schüttelte immer nur den Kopf und meinte, dass alles gut sei. Kaidien glaubte es ihr nicht. Irgendetwas beschäftigte Claire, nur wollte sie es vor ihrer Tochter geheim halten.

      Kaidien brachte den Tee nach oben, klopfe sachte an die Tür vom Schlafzimmer ihrer Mutter und wartet auf ein Zeichen, dass sie eintreten durfte.

      „Komm rein [Komma] Liebling.“ Eine schwache Stimme kam aus dem Zimmer. Kaidien trat ein und sah ihre Mutter auf dem Bett liegen, einen Waschlappen auf den Augen.

      „Ich habe hier deinen Tee, Mum. Ich stelle ihn dir auf deinen Nachttisch, aber Vorsicht, er ist ziemlich heiß.“

      „Danke mein Schatz und keine Angst [Komma] mir geht es gut. Ich werde einfach schon schlafen gehen und morgen sind die Kopfschmerzen dann auch schon verschwunden.“

      Kaidien gab ihrer Mutter einen Kuss auf die Wange und verließ auf leisen Sohlen das Zimmer. Bevor die junge Frau die Tür schloss, schaute sie noch einmal kurz zu ihrer Mutter. Es sah so aus, als würde Claires Tochter noch etwas sagen wollen, ließ es aber bleiben und schloss sacht die Tür hinter sich.

      Ihr Weg führte sie wieder runter. Kaidien ging ins Esszimmer, packte die restlichen Einkäufe aus und verteilte sie auf dem großen Esstisch. Danach ging die junge Frau zum Spielschrank, holte „Die Legende von Andor“ heraus und baute das Spielfeld auf. Die Spielfiguren wurden nach Helden und Monster sortiert, wobei jeder Held an seinen Platz gelegt wurde und die Artefakte wurden verteilt.

      „So, jetzt ist alles bereit. Fehlen nur noch…“

      Plötzlich klingelte es an der Tür. Pünktlich um 18 Uhr standen Kaidiens drei besten Freunden vor der Tür.

      „Perfektes Timing, gerade bin ich mit den Vorbereitungen fertig geworden.“

      „Und wir haben die Getränke mitgebracht. Lasst uns also loslegen.“

      Alyia stand mit zwei vollen Tüten in den Händen vor den Jungs und strahlte Kaidien über beide Ohren an. Sie umarmten sich, bevor Alyia sich an Kaidien vorbeischob und ins Esszimmer eilte.

      „Und was habt ihr zu eurer Verteidigung zu sagen?“

      Dylan und Jamie guckten sich fragen an.

      „Wieso lässt ihr die arme Aylia alle Getränke alleine tragen?“

      „Ich wollte ihr … naja die Tüten abnehmen. Aber sie hat es nicht zugelassen. Ich wollte ihr die Tüten schon aus den Händen reißen und hab ihr gesagt, dass es meine Pflicht sei als Gentlemen. Aber sie ließ nicht locker und ist einfach weiter gegangen…. [3 Punkte reichen, auch am Satzende]

      „Oh Mann, Jamie. Das war doch nur ein Scherz. Ich weiß doch wie sie ist. Du musst dich wirklich mal entspannen.“

      Kaidien nahm erst Jamie und dann Dylan in die Arme und ging voraus ins Esszimmer.

      „Jetzt lasst uns endlich was essen und dann spielen, da freu ich mich schon den ganzen Tag darauf.“

      Kaidien und die beiden jungen Männer gingen Aylia hinterher ins Esszimmer und setzten sich mit an den Tisch. Jeder nahm sich was zu essen und seinen Helden und sie fingen an zu spielen. Ihre Helden kämpften gegen verschiedene Monster und versuchten zu einer Höhle zu kommen, um sich dem Endgegner zu stellen. Sie lachten und scherzten zusammen.

      Die Stunden huschten nur so an ihnen vorbei.

      „Und Kaidi, wie sieht es aus? Gibt es Morgen eine große Party zu deinem Geburtstag?“

      „Es ist doch nur mein 21. Geburtstag. Ich freue mich, wenn ihr vorbei kommt und mit mir und meiner Mutter meinen Geburtstag feiert. Du weißt doch Aylia, ich steh nicht so auf große Partys. Und schon gar nicht stehe ich gerne im Mittelpunkt.“

      Alyia, Dylan und Jamie tauschten klammheimlich vielsagende Blicke aus, sodass es Kaidien nicht sehen konnte. Weiter Stunden vergingen. Die Uhr an der Wand schlug pünktlich um Mitternacht.

      „So, es ist spät. Komm Aylia, ich bringe dich nach Hause [Komma] mein Engel. Kommst du auch [Komma] Jamie?“

      Jamie sah zu Kaidien und den ganzen Sachen, die auf dem Tisch verteilt standen und wollte schon etwas erwidern, als Kaidien ihm ins Wort fiel.

      „Das mach ich dann Morgen alleine. Jetzt will ich auch einfach nur ins Bett. Du kannst also ruhig Dylans Angebot annehmen und mit den Beiden mitfahren.“

      „Oh, also gut. Ich kann ja Morgen Vormittag vorbei kommen und dir beim Aufräumen helfen.“

      „Okay gut, aber nicht vor 11 Uhr.“

      Kaidien [Leerzeichen] grinste Jamie an, umarmte ihre Freunde zum Abschied und schloss hinter ihnen die Tür. Noch ein Glas Milch aus der Küche geholt und schon ging es die Treppe hoch zu ihrem Zimmer. Ein kurzer Schlenker ins Badezimmer, schnell die Zähne geputzt, den Schlafanzug angezogen und ab ins Bett. Die junge Frau blickte noch einmal kurz aus dem Fenster und sah auf dem Baum, vor ihrem Fenster wieder eine kleine Schneeeule sitzen. Kaidien beobachtete die Eule, bevor ein tiefer und fester Schlaf über ihren Körper fiel.



      Hier noch ein paar extra Punkte die ich nicht in den ganzen Text quetschen wollte:
      Spoiler anzeigen

      Spoiler anzeigen

      Bevor sie auf ihr Fahrrad stieg hielt sie einen kleinen Moment inne. Ein Blick durch die Umgebung und ihr Blick viel auf eine kleine Schneeeule. Das prächtige Tier, was keine gewöhnliche Eule war, saß auf dem Baum neben dem Haus. Sie hatte etwas besonders an sich. Kaidien konnte aber nicht sagen was, dazu war die Entfernung zu groß. Obwohl das Einzige, das sie wusste die Tatsache war, dass der Vogel jeden Tag da saß, stellte sich bei der jungen Frau eine Art Vertrautheit ein. So als würde das Raubtier den Aufpasser spielen, saß sie jeden Tag und jede Nacht auf dem Baum, immer an derselben Stelle.

      Hier musst du noch mal ran. Irgendwie wirkt es auf mich so, als hättest du deine Sätze hier mehrmals umgestellt oder überdacht und dann ist dabei ein Wort-Knoten-Geflecht bzw. Schachtelsätze entstanden. Ich habe mal Orange markiert, was mMn besonders stark heraussticht.

      Spoiler anzeigen
      Ihr fast weißes Federkleid und die dazupassenden Federn glänzen so wundervoll in der Sonne.

      Zum Federkleid passende Federn? Ist das nicht ein und das selbe? Oder hat sie noch anders farbige Federn?

      Spoiler anzeigen
      Ihr Weg führte sie entlang der Straße, die ins Stadtinnere führt. Vorbei an ein kleines rosafarbenes Haus. Dort wohnte ihre beste Freundin Alyia und ihre Familie.

      Vorschlag für ersten Satz: "Ihr Weg führte entlang der wenig befahrenen Seitenstraße, welcher man bis ins Stadtinnere folgen kann."
      -> Einfach versuchen, noch etwas mehr Bilder im Kopf zu wecken und - welch Überraschung bei mir - Wortwiederholung einsparen :P

      Spoiler anzeigen

      „Guten Tag Jamie, wir sehen uns später zum Spieleabend bei mir?“
      „Kaidien, was… [Leerzeichen] was machst du denn hier? Ich….[nur 3 Punkte und Leerzeichen] Ich meine, ja wir sehen uns später.“
      Jamie hatte sich so erschrocken, dass er versehentlich ein kleines Stück Blumenbeet mit dem Rasenmäher überrollte.
      „Oh Mist, verdammter Mist.“
      Kaidien konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

      Er mäht doch Rasen, oder? Eigentlich müssten sie laut rufen, um den Motor zu übertönen und sich verstehen zu können. Vielleicht ein paar Ausrufezeichen verwenden und auch mal schreiben, dass sie rufen.

      Spoiler anzeigen
      Die letzten Schüler gingen schon um 12 Uhr wieder nach Hause, denn der Freitag war meisten zur freien Verfügung. Sie konnten machen, was sie wollten, solange es mit einem der dort lehrenden Fächer zu tun hatte.

      Es klingt so, als wäre Freitag Nachmittag immer frei. Warum also steht er nur meistens zur freien Verfügung?
      Den zweiten Teil des Satzes verstehe ich nicht so recht. Kannst du mich aufklären? ?(

      Spoiler anzeigen
      Ihre Mutter ging nach oben in ihr Schlafzimmer. Seit James, ihr Mann und der Vater von Kaidien gestorben war, plagten sie ständig Kopfschmerzen.

      Das ist keine wirkliche Regel, aber etwas, dass ich selbst oft bei mir selbst bemerkt habe. In den meisten Fällen, wenn man so eine Art "Wiederholung" von Wörtern in einem kurzen Satz findet, kann man ihn umstellen. Spiel dich einfach mal etwas damit. Oft findet man dabei auch total neue Versionen die einem dann evtl. sogar besser gefallen.

      Spoiler anzeigen
      Ihr Weg führte sie wieder runter.

      Eigentlich ein unnötiger Satz. Du könntest ihn mit dem nächsten verbinden:
      "Kaidien ging nach unten ins Esszimmer ..."

      Spoiler anzeigen
      Kaidien und die beiden jungen Männer gingen Aylia hinterher ins Esszimmer und setzten sich mit an den Tisch. Jeder nahm sich was zu essen und seinen Helden und sie fingen an zu spielen. Ihre Helden kämpften gegen verschiedene Monster und versuchten zu einer Höhle zu kommen, um sich dem Endgegner zu stellen. Sie lachten und scherzten zusammen.

      Gibt es keine ausführlichere Beschreibung des Spiels? Ist das sowas wie D&D?


      Generelle Info:
      In der wörtlichen Rede, wenn jemand beim Name oder ähnlichen (z.B. mein Engel) angesprochen wird, kommt davor IMMER ein Komma.
      Also: "Hey, wie geht es dir, Bob?" oder "Hey, wie geht es dir, altes Haus?"

      Zahlen in wörtlicher Rede sollen ausgeschrieben werden, auch wenn sich da die Meinungen scheiden. Ich mache es auch mal so mal so. Hängt davon ab was es für eine ist xD


      Gruß
      Rebirz
    • Danke dir @Rebirz
      ich habe mir deine Verbesserungen und deine Vorschläge angesehen und sie teilweise übernommen. Ich hatte vorher schon ein bisschen an meinem Text gearbeitet und deswegen brauchte ich nicht mehr alles übernehmen.

      Hoffe du bleibst weiterhin dran

      Das erste Kapitel wurde überarbeitet und auch hier verbessert. Ich hoffe das ich etwas näher an meinem Prolog gekommen bin mit dem "Show, don´t tell."

      das zweite Kapitel sollte in den nächsten Tagen auch "fertig" sein.
    • So das Zweite Kapitel ist fertig.

      Spoiler anzeigen
      Kapitel 2

      Die Geburtstags Überraschung


      Schottland, Inverness 21.12.2021

      „Herrin, sehen sie sich ihre Schulter an! Sehen sie es, das…?“
      „Stopp, sagen sie es nicht, ich sehe es. Es darf niemand erfahren….“

      Kaidien schreckte wieder einmal aus einem, ihrer immer wiederkehrenden Träume, mit schnell schlagendem Herzen auf. Das Tattoo auf der Schulter brannte nicht zum ersten Mal wie Feuer. Das Negligee war durchnässt von ihrem Schweiß und Kaidien fühlte sich, als hätte sie gerade einen Hundertmeterlauf hinter sich.
      Mit steifen Bewegungen drehte sie sich auf die Seite, dem Fenster zugewandt und genoss die Sonnenstrahlen, die durch das Glas schienen. Die Wange von Kaidien wurde angenehm warm angestrahlt und Draußen erstrahlte der Tag in einem traumhaften weiß. Ein perfekter Wintertag, mit einer dicken Schicht Schnee auf der Erde und einer wärmeverbreitenden Sonne. Bei so einem Tag konnte man leicht der Realität entfliehen und in eine Welt, die aus einem Fantasy Buch entsprungen sein könnte, eintauchen und sich gehen lassen. Auf dem Baum, vor ihrem Fenster, konnte sie die kleine Schneeeule von letzter Nacht sehen, die sie immer noch anstarrte. Wie ein Raubvogel, der auf seine Beute blickte?
      Kaidien öffnete das Fenster und ihr Gesicht zog die frische kalte Luft förmlich ein, es fühlte sich an, wie eine Liebkosung eines Liebhabers.
      „Hallo, kleine Eule“, sagte Kaidien und spürte währenddessen den leicht wehende Wind, der durch das geöffnete Fenster in ihr Zimmer drang. Er umspielte ihren Körper, ihre Hand und ihre Finger, tanzte um sie herum und sang ihr ein Lied, welches nur sie zu verstehen vermag.
      Komm zu uns. Wir warten auf dich…
      Die junge Frau schloss die Augen und genoss den Moment, der sich wie zu Hause anfühlte. Danach dreht sie sich um und ging in die Richtung ihres Badezimmers, vorbei an den Drachen Motiven an den weißen Wänden mit Smaragdenen Farbakzenten und öffnete die schmale Tür. Sie ließ ihr Negligee, sowie ihre Unterwäsche auf den Boden sinken, stieg in die Dusche und machte das warme Wasser an. Es umfloss ihren Körper, streichelte über ihre Haut und gab ihr eine innerliche Zufriedenheit, die sie jetzt gebrauchen konnte. Jeder Tropfen, der ihren Körper berührte, entfachte ein kleines Feuerwerk auf ihrer Haut, welches eine leicht brennende Spur auf ihrem Körper hinterließ. Das Wasser reif nach ihr, rief ihren Namen und drang in ihren Geist…
      Plötzlich hörte sie ein leises Poltern vor ihrer Zimmertür.
      „Liebling? Bist du wach?“, fragte eine leise Stimme, die zu Claire gehörte, durch die Tür.
      „Ich bin gleich soweit. Komme grad aus der Dusche.“
      „Okay, dann beeil dich, meine Kleine. Unten wartet eine Überraschung auf dich.“ Neben der Stimme von Kaidiens Mutter hörte man noch ein kleines Kichern, das Kaidien momentan nicht zuordnen konnte.
      Die junge Frau drehte das Wasser der Dusche zu, stieg aus der Duschwanne und schnappte sich ein Handtuch, um sich abzutrocknen. Dabei fühlte sie sich so, als würde sie ein Stück ihrer Seele verlieren. Nachdem sie jetzt wieder trocken war, zog sie sich frische Unterwäsche an und warf sich ihr rotes Kleid über. Das Kleid betonte ihre wohlgeformten Rundungen und der Rock des Kleides bewegte sich bei jeder Bewegung die sie tat. Es umschmeichelte ihre Beine, flatterte leicht um ihre Hüften herum, wie Wellen die bei leichtem Seegang umher wiegten.
      Kaidien verließ ihr Zimmer, stieg die Stufen der Treppe hinunter und betrat das Esszimmer. An dem großen Tisch, wo sie gestern noch mit ihren Freunden gespielt hatte, standen bei ihrer Mutter, ihre Freunde und fingen an für sie Happy Birthday zu singen. Die junge Frau stand mit offenem Mund noch in der Tür und konnte kaum glauben, dass sie alle da waren um mit ihr zusammen den Geburtstag zu feiern. Aylia, Dylan, Jamie und Claire standen vor dem Tisch, neben ihnen noch einen kleineren Tisch der vollgepackt war, mit verschiedenen Geschenken. Als sie zu Ende gesungen hatten, traten sie zur Seite und gaben den Blick auf einen reich gedeckten Tisch frei.
      „Überraschung“, riefen alle zusammen mit einem fetten Grinsen im Gesicht.
      „Was…? Das ist alles für mich?“ Kaidien war sprachlos und schaute überrascht zwischen ihren Freunden und ihrer Mutter hin und her. Sie war überwältigt, konnte es kaum fassen, das sie alle gekommen sind um mit ihr ihren Geburtstag zu feiern.
      „Wir haben dir ein Frühstück gemacht und ich habe dir sogar einen kleinen Kuchen gebacken.“ Aylia stand mit stolzer Brust vor Kaidien und strahlte über beide Ohren. Sie freute sich immer, wenn sie für andere was Gutes tun kann und einem eine Freude machen kann.
      „Ich danke euch. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll…“, sagte Kaidien mit leicht zittriger Stimme. Sie war so gerührt, das ihr Tränen in die Augen stiegen und sie sich zwingen musste, nicht los zu heulen.
      Aylia kam zu ihrer Freundin, nahm sie in den Arm und schob sie zu dem Platz mit dem Kuchen, der mit einer kleinen Kerze verziert war.
      „Los ausblasen, dann können wir endlich die ganzen Leckereien testen.“ Dylan setzte sich schnell auf einen der freien Stühle und schaute Kaidien auffordernd an, mit knurrenden Magen.
      Alle mussten laut lachen, verstummen aber als auch ihre Bäuche anfingen zu knurren. Das Gelächter war noch im Nebenhaus zuhören.
      Kaidien beugte sich über die Kerze um sie auszublasen, als sie inne hielt. Ihr Blick war gefesselt vom Schein der Kerze und sie konnte ihn einfach nicht abwenden. Es war als würde die Flamme nach ihr rufen und sie in eine andere Welt ziehen. Sie wollte sie berühren, sodass die Flamme mit ihrem Finger spielen und ihn liebkosen konnte. Sie bog sich immer weiter zu Kaidiens Finger und das ganz ohne einen Hauch von Luftzug. Ein fester Griff umschloss Kaidiens Arm und das Geburtstagskind blickte in die, mit Sorgen erfüllten Augen, der Mutter.
      „Du musst doch aufpassen sonst verbrennst du dir noch die Finger.“ Claire sah ihre Tochter an und wusste genau, weswegen ihre Tochter so auf die Flamme reagiert hatte, aber sie würde darüber schweigen.
      „Was? Ohja, tut mir leid. Ich war wohl kurz in Gedanken…“ Kaidien schüttelte kurz den Kopf, dann blies sie die Kerze aus und ihre Freunde und Familie jubelten.
      „Jetzt kann gegessen werden!“, rief Dylan aus und fing an, den Korb mit den frisch gebackenen Brötchen und Croissant rum zureichen. Alle nahmen sich was sie wollten, wie z.B. Aufschnitt oder Käse dazu und bestrichen sich ihre Brötchen mit einer leckeren Schokocream. Nachdem sie ihren ersten Hunger befriedigt, gelacht und geredet hatten, stand Aylia auf und nahm ihr Geschenk vom Nebentisch um es Kaidien zu überreichen.
      „So, jetzt kommen die Geschenke. Du musst meins unbedingt zuerst auspacken.“ Aylia wirkte sehr aufgeregt und hibbelig, man konnte in ihrem Gesicht sehen, dass sie es kaum abwarten konnte. Kaidien hielt in den Händen eine kleine Schachtel, um die eine Schleife gewickelt wurde und mit Einhorn Geschenkpapier eingewickelt war. Sie öffnete die Schachtel und sie fand ein in Ledergebundenes Buch mit der Aufschrift „Die Welt der Walküren“. Sie strich über das Buch, fühlte die Schrift und ihre Finger fingen an leicht zu kribbeln.
      „Ich dachte es würde dir vielleicht gefallen. Du bist ja selber irgendwie eine kleine Walküre, zumindest erinnern sie mich immer an dich.“ Aylia lief rot an und blickte nervös nach unten.
      „Ich danke dir. Es sieht wirklich wunderschön aus.“
      „Gut dann ist wohl meins dran. Aber erwarte nicht zu viel, du kennst mich ja.“ Dylan reichte ihr ein spärlich eingewickeltes Päckchen und Kaidien nahm es mit einem winzigen Lächeln entgegen. Sie öffnete es und zum Vorschein kam ein Lederarmband, mit dem Symbol eines Vollmondes drauf gestanzt. Ein Blick auf das Schmuckstück in ihren Händen und sie war wie gefesselt von dem Mond.
      „Und?“, fragte Dylan ungeduldig und seine Hände knetend. „Gefällt es dir? Ich habe es auf dem Weihnachtsmarkt gefunden und dachte es könnte dir gefallen. Du magst doch den Mond so gern, was ich so gar nicht verstehen kann. Wenn es dir nicht gefällt, kann ich es auch zurück bringen und du suchst dir einfach selbst was…“ redete Dylan ununterbrochen drauf los.
      „Dylan, Stopp! Hol mal Luft, damit ich auch was sagen kann...“ versuchte Kaidien den Redefluss ihres Freundes zu stoppen. „Es ist wirklich wunderschön“ Kaidien konnte ihren Blick fast gar nicht von dem Armband wenden, es zog sie fort in eine andere Welt, die sich ein kleines bisschen nach zu Hause anfühlte. Nachdem sie sich von dem Armband losreißen konnte, stand sie auf und ging zu Dylan hinüber, um ihn in die Arme zu nehmen. Den jungen Mann hatte es kurzer Hand die Sprache verschlagen und zum ersten Mal, seit die beiden sich kennen, lief er knall rot an und wirkte tatsächlich verlegen.
      „Nun gut, dann kommt meins wohl als nächstes…“ unterbrach Jamie kurzerhand die Umarmung von Kaidien und Dylan, mit einem angesäuerten Blick in Richtung seines besten Kumpels. Mit zitternden Händen gab er Kaidien das große Paket. Es war ziemlich schwer und fühlte sich an, als wäre ein Rahmen drum herum befestigt. Sie öffnete die Schleife, wickelte das Türkise Geschenkpapier ab und zog scharf die Luft ein.
      „Das… Das ist atemberaubend.“ Kaidien blickte auf das soeben ausgepackte Ölgemälde. Es zeigte eine Waldlandschaft in einem tobenden Unwetter. Ein großer Nussbaum war zu sehen, woraus ein schlossartiges Haus wuchs. Nur im oberen Stockwerk wurde ein Fenster schwach erleuchtet. Eine Träne rollte über das Gesicht der jungen Frau.
      „Es… Es gefällt die?“, fragte Jamie ungläubig und mit purpurrotem Gesicht. „Ich wusste nicht was ich dir schenken sollte und da habe ich dann dieses Bild gefunden. Ich dachte es würde gut in dein Zimmer passen. An die eine Wand die noch ziemlich leer ist. Es passt auch gut zu deinen Drachenmotiven finde ich.“ Jamie senkte verlegen einen Blick und rutschte auf seinem Stuhl hin und her.
      „Ich finde es traumhaft schön, ich kann es kaum in Worte fassen…“ Kaidien verstummte. Sie hatte so viele Emotionen auf einmal, dass sie sie nicht erklären bzw. sortieren konnte.
      Claire hatte die ganze Zeit die Reaktionen ihrer Tochter beobachtet. Jedes dieser einzelnen Geschenke war kein Zufall, das wusste die alte Frau. Sie hatten was zu bedeuten und das unausweichliche würde bald passieren. Die ganze Zeit hatte sie versucht, es vor Kaidien zu verstecken und konnte das Geheimnis auch sehr gut für sich behalten. Aber diesmal hatte sie keine Chance, dieses Mal würde es ans Tageslicht kommen.
      „Jetzt kommen meine Geschenke, Liebes.“ Claire trat zu Kaidien hinüber und hielt zwei kleine Päckchen in ihren Händen.
      „Das eine ist noch von deinem Vater gekauft worden. Er wollte es dir eigentlich persönlich geben und warten bis du alt genug bist…“ Trauer lag in den Augen von Claire. Kaidien versuchte ihre Tränen zurück zu halten, nahm das eine Geschenk entgegen und hielt kurz inne. Dann packte sie mit zittrigen Händen das Päckchen aus und heraus kam eine kleine Schatulle mit einer Silbernen Kette drin. An der Kette hing ein grüner Stein, der warm in Kaidiens Hand glitt.
      „Ist das ein Smaragd? Ein echter Smaragd?“ Kaidien konnte kaum glauben, was sie da in ihrer Hand hielt.
      „Ja, das ist er. Dein Vater hat herausgefunden, dass das dein Geburtsstein ist. Deswegen fand er die Idee schön, dir einen zu schenken. Du musst in immer um deinen Hals tragen, egal was du machst.“ Claire sah Kaidien tief in die Augen und verdeutlichte so, dass sie es ernst meinte. Immer wenn Claire dies tat, wusste Kaidien dass es einen Grund gab und sie es nicht in Frage stellen sollte.
      „Das werde ich, Mama.“ Sofort legte sich Kaidien die Kette um den Hals und hielt den Stein ganz fest in ihrer Hand, der sofort Wärme ausstrahlte.
      „Gut. Dann haben wir hier noch ein kleines Geschenk für dich.“ Claire überreichte ihrer Tochter das letzte Geschenk. Kaidien nahm es und packte es mit einer gewissen Zurückhaltung aus. Sie hielt in ihren Händen ein Gürtel, bestickt mit verschiedenen Symbolen, Edelsteinen und einer Gürteltasche aus Silber. Auf dem Gürtel sah man außerdem noch etwas in einer, ihr unbekannten Sprache eingearbeitet. Die Symbole zeigten Drachen und Waldläuferinnen, sowie einen Mond.
      „Das ist ein Erbstück der Familie. Es wird von Generationen zu Generationen weiter gereicht und hat einen Emotionalen Wert.“ Claire sah ihre Tochter mit einem traurigen Lächeln an. Sie wünschte sich so sehr, dass ihr Mann noch da wäre. Der Gürtel lag damals bei dem Baby mit im Körbchen, nur mit einem Zettel dran auf dem stand, dass das Mädchen ihn an ihren 21 Geburtstag bekommen solle. Sie adoptierten die kleine Kaidien und schworen sich, sie wie ihr eigenes Kind zu behandeln und dies als Segen anzusehen, da sie selbst keine Kinder bekommen konnten.
      „Meine kleine Kaidien. Du warst das Licht in meinem Leben und ich war so dankbar, dass du vor unserem Haus lagst. Ich wollte es dir noch sagen, bevor ich sterbe. Du musst es einfach wissen und ich sehe es als meine Aufgabe an, dir das mitzuteilen. Aber wir haben dich immer geliebt und du warst immer unsere Kleine. Unsere Tochter, egal wer deine leiblichen Eltern sind“, sagte James mit schwacher Stimme an seinem letzten Morgen „Du bist was ganz besonderes, anders als andere und zu was Großem bestimmt…“ Mit letzter Kraft konnte er seiner Tochter diese Kleinigkeit noch sagen, bevor die Dunkelheit ihn verschluckte.
      Diese Erinnerung kam Kaidien immer und immer wieder in den Sinn, vor allem in solchen Situationen, wo sie sich wünscht dass ihr Vater noch leben würde. Tränen traten ihr in die Augen und einzelne kullerten ihre Wangen runter.
      „Das sieht echt cool aus, den musst du heute Abend unbedingt tragen. Der passt echt gut zu deinem Kleid.“ Aylia versuchte die Stimmung wieder aufzuhellen und lenkte die Aufmerksamkeit auf heute Abend.
      „Du hast doch nichts Großes geplant oder?“ Kaidien sah ihre Freundin, mit ein kleines bisschen Angst in den Augen, an und fragte sich, was sie diesmal geplant hatte.
      „Ach Quatsch, es kommen nur ein paar Leute und wir machen uns heute Abend dann einfach gemütlich.“ Aylia versuchte unschuldig dreinzublicken.
      „Und was habt ihr heute Morgen und Mittag noch vor?“ Claire sah in die Gruppe von jungen Leuten und versuchte einzuschätzen, wie lange sie Zeit haben würde um alles für heute Abend vor zubereiten.
      „Wir gehen jetzt ins unser Lieblings Kaffee, bestellen uns unser Lieblings Dessert und genießen diesen wundervollen Wintertag“, zählte Aylia an ihren Finger ab und lächelte über ihre guten Ideen.
      „Na dann, sollte ihr mal losgehen und euch amüsieren. Ich räume hier auf.“ Mit einem letzten Blick zu ihrer Tochter, fing Claire an den Tisch auf zu räumen und das Geschenkpapier zusammen zu sammeln.
      „Ihr habt meine Mutter gehört. Ziehen wir uns an und gehen endlich raus, in die weiße Pracht.“ Die vier Freunde standen auf, gingen zur Eingangstür und zogen sich ihre Wintersachen an.
      Aylia schaute ihre Freundin heimlich an. Kaidien schien es nie kalt zu werden, denn sie ging mit einem Kleid raus, auch wenn sie noch eine Winterjacke drüber gezogen hat. Bei den Walküren in ihren Büchern gab es verschiedene Gruppen. So gab es z.B. auch Walküren die den Winter liebten und keine Kälte an sie herankam.
      Sie verließen alle zusammen das Haus und Kaidien konnte nicht umhin zu merken, dass die kleine Eule von heute Morgen über ihren Köpfen schwebte.
      Da bist du ja wieder, meine kleine Freundin. Ich freue mich, dass du uns begleitest.
      >>Ich freue mich auch<<, hallte es in Kaidiens Kopf wieder.

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Kathamaus ()