Ein Weltenbau- Versuch: TROAKARS

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    • Ein Weltenbau- Versuch: TROAKARS

      Manchmal fällt mir ein Wort ein. Eines, das ich nicht kenne. Wenn ich Wikipedia danach frage, existiert es nicht (oder ist nicht wichtig genug, um dort aufgeführt zu sein). Aber es gibt etwas, was "so" heißt. Sonst würde mir das Wort doch nicht einfallen, oder? :D Deshalb gehe ich dann offline und durchstöbere mein Cory-pedia, und dann kommen erstaunliche Details zu Tage...

      Bähdschie
      ein Exemplar der Rasse Orkhund

      Die Orks haben, gleich den Menschen, die Vorzüge der Wölfe erkannt und sie durch Domestikation und Züchtung verstärkt und herausgearbeitet.

      Bähdschie ist ein Orkhund-Welpe. Mit großen schwarzen Augen und einer (untypisch) rosa Nase würde er bei den Menschen vielleicht sogar als niedlich durchgehen. Bei den Orken allerdings ist er der seit langem häßlichste Hund, der gesehen wurde. Allerdings wird er trotzdem als typischer Orkenhund geschätzt, denn seine kämpferischen Ambitionen und seine Kraft stehen denen normal-aussehender Welpen seines Alters in nichts nach... Wenn nur diese rosa Nase nicht wäre...

      Spoiler anzeigen
      Ich kenne keine Geschichten in Welten, in denen Orks leben. Nichtsdestotrotz weiß ich, dass es Welten gibt, auf denen Orken leben. Vielleicht, wenn ich nur tief genug in Cory-Pedia google, finde ich Geschichten... DA sind sie auf jeden Fall.
      Du willst noch leben, irgendwann.
      Doch wenn nicht heute, wann denn dann?
      ... und irgendwann ist auch ein Traum zu lange her...
      (*Kein zurück* - Wolfsheim)

      Es ist ein Gerücht, dass Zeit ein Geschenk sei. Man muss sie sich nehmen! (Ania Vitale)

      Wer immer nur tut, was er schon kann, wird auch immer nur bleiben, was er schon ist. (Henry Ford)
    • Hey, @Cory Thain,

      ein interessanter Einstieg in einen Weltenbau-Thread... gefällt mir irgendwie.

      Cory Thain schrieb:

      (Dass es dabei um andre Eigenschaften geht, als sie der Mensch bevorzugt, ist als wahrscheinlich anzunehmen)
      Warum eigentlich? Unterscheidet Menschen und Orks denn so viel? (das ist eine rhetorische Frage bzw. eine zum Nachdenken)

      Mir gefällt das Wort "Orken". Das ist zwar keine große Variation, aber irgendwie klanglich runder als Orks oder vielleicht eher "archaisch anmutender" ^^
      Bähdschie klingt niedlich :hmm:

      Wie geht es denn mit deiner Welt, den Orken und dem orkischen Wolfshundwelpen weiter?
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Asni schrieb:

      Cory Thain schrieb:

      (Dass es dabei um andre Eigenschaften geht, als sie der Mensch bevorzugt, ist als wahrscheinlich anzunehmen)
      Warum eigentlich? Unterscheidet Menschen und Orks denn so viel? (das ist eine rhetorische Frage bzw. eine zum Nachdenken)
      ... nein, ganz im Gegenteil: Das ist sogar eine sehr gute Frage, der nachzugehen lohnt.

      Was erwartet "der Mensch" von einem Hund? Ich bin da einfach von heutiger Sicht ausgegangen. In unseren Breiten ist der Wolfs-Nachkomme nicht mehr hauptsächlich Beschützer von Vieh und Hof. Er ist wohl eher Familien-Mitglied (oder gar -Ersatz), Freund, Spielgefährte, vielleicht auch der (einzige), der auf einen hört, der ideale Untergebene sozusagen, der, der sich tierisch freut, einen zu sehen (Hah! Ein Wortspiel!)...

      Aber Du hast vollkommen recht, in "meiner" Welt, die hier entsteht, geht es doch eher urtümlicher zu, und die Erwartungen der Orken in "den Hund" sind sicher die gleichen, die auch die Menschen auf einer ähnlichen Gesellschaftsstufe hatten.

      Danke!

      Also: Korrektur!

      Cory Thain schrieb:

      Bähdschie
      ein Exemplar der Rasse Orkhund

      Die Orks haben, gleich den Menschen, die Vorzüge der Wölfe erkannt und sie durch Domestikation und Züchtung verstärkt und herausgearbeitet. (Dass es dabei um andre Eigenschaften geht, als sie der Mensch bevorzugt, ist als wahrscheinlich anzunehmen) <- wird ersatzlos entfernt


      Bähdschie ist ein Orkhund-Welpe. Mit großen schwarzen Augen und einer (untypisch) rosa Nase würde er bei den Menschen vielleicht sogar als niedlich durchgehen. Bei den Orken allerdings ist er der seit langem häßlichste Hund, der gesehen wurde. Allerdings wird er trotzdem als typischer Orkenhund geschätzt, denn seine kämpferischen Ambitionen und seine Kraft stehen denen normal-aussehender Welpen seines Alters in nichts nach... Wenn nur diese rosa Nase nicht wäre...

      Und nun: Neue Begriffe aus der Cory-Pedia:

      Nurlag

      Nurlag ist ein Ork und der Besitzer Bähdschies.
      Nun, nicht direkt, eigentlich gehört Bähdschie samt seiner Geschwister und seiner Mutter Nurlags Vater Markaat. Doch es ist nicht die Aufgabe eines Familienvaters, sich um die Tiere zu kümmern. Nicht, wenn man Kinder hat.
      Nurlag, der jüngste von neun Sprößlingen Markaats hat die Orkhund-Zucht in seinen Händen. Und er ist erstaunlich erfolgreich damit. Die sorgfältig ausgewählten Verbindungen bringen sehr starke und gesunde Welpen hervor, die schon oft gewinnbringend getauscht werden konnten... Aber eigentlich ist Nurlag auf eine ganz andre Art etwas Besonderes. Denn er ist in die Lehre des Dorfbäckers, eines Menschen, gegangen...

      Bäcker

      Person, die in der Lage ist, ein Brot herzustellen

      Bäcker ist absolut kein Berufsstand, der orkischen Ursprungs ist. Die Fähigkeit, Backwerk herzustellen, ist eine menschliche Errungenschaft. Das Orkendorf, in dem Markaat und Nurlag leben, hat etwa 130 Einwohner, 20 davon sind Menschen. Der Bäcker mit seiner Familie gehört dazu.

      Entgegen landläufigen Legenden sind Orken nicht die wilden Barbaren, die Menschen gern gegrillt genießen (nein! Auch nicht roh!). Viele Orken der Randregionen wissen die Fähigkeiten der Menschen durchaus zu schätzen und "gemischte" Dörfer sind hier keine Seltenheit. Die Rassen ergänzen einander und wenn ein Ork mit einem Menschen Streit hat, dann nicht der Rasse wegen, sondern weil einer von beiden ein *grmpflbmf A****loch* ist. Oder beide.


      Randregion
      bezeichnet einen ziemlich breiten Streifen zwischen den Orkenlanden und der Menschenwelt. Hier vermischen sich die Kulturen. Legenden behaupten auch, die Rassen würden sich mischen, aber Beweise dafür stehen noch aus.

      In den Randregionen herrscht eine gute Koexistenz, deren Intensität jedoch abnimmt, je weiter man in die Herzen der jeweiligen Länder vorstößt. Im Zentrum der Orklande sollte man also besser nicht nach Brot fragen...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cory Thain ()

    • Hm... ich weiß nicht, was ich erwartet hatte; das jedenfalls nicht. Und das meine ich absolut positiv! Irgendwie klingt das nach einer Coming-Of-Age-Story für orkische und menschliche Leserinnen und Leser gleichermaßen ^^ Ich bleibe gespannt!
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    • Danke! Wir schauen mal.


      Einen Begriff hab ich noch gefunden:

      Plattnase

      ist eine orkische Beschimpfung und drückt aus, dass man nur wenig von den geistigen Fähigkeiten des Beschimpften hält.

      Man könnte annehmen, dass dieses Schimpfwort aus den beachtlichen Unterschieden von menschlichen und orkischen Riechkoloben resultiert und rein rassistischer Natur ist. Doch dem ist nicht so. Die Beschimpfung "Plattnase" gab es im Orkischen bereits lange, bevor die Menschen überhaupt entdeckt waren.
      Entstanden ist es wahrscheinlich aus der Tatsache, dass Orken lange Zeit vermuteten, die Lebensessenz und damit Geist und Verstand eines Orks würden in den überdimensionierten Riechkolben innewohnen. Vermutlich, weil in den Zeiten, da Orken noch recht weit oben auf der Speisekarte der Jäger-Tiere standen, ihnen aufgrund der besseren Angriffsfläche sehr oft zuerst in die Nase gebissen wurde, resp diese abgebissen wurde. Die Wunde war dementsrechend groß, der betreffende Ork verblutete in grauen Vorzeiten mit hoher Wahrscheinlichkeit (wenn er nicht vorher schon zerkaut im Jägermagen lag). Die Folgerung "Nase ab = Lebensessenz weg" lag also durchaus nahe.

      Da jedoch in den letzten fünfzig bis hundert Generationen immer weniger Orks an Nasenverlust einfach so starben (auch die Orkenmedizin ist in ständiger Entwicklung), laufen durchaus einige Orks ohne oder nur mit Teilnase herum. Dass man ihnen nun aber verminderte Intelligenz unterstellt, resümiert aus den alten Gedanken...

      ... obwohl inzwischen vermehrt bekannt wird, dass die Nasen-gestörten Orken durchaus recht helle Köpfe sind. Eine Vermutung lautet, dass ja noch immer die gleiche Menge an Blut in den Kopf gepumpt wird, aber nicht mehr die (entschuldigung) monströse Nase versorgt werden muss... Bewiesen hat das aber noch niemand. Vielleicht auch, weil es zur Zeit dringlichere Probleme gibt...
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    • Markene, der


      ursprünglich eine Sagengestalt der Menschen, die im Anbeginn durchaus orkische Züge hatte. In den langen Zeiten des Zusammenlebens beider Kulturen gewannen die Geschichten um den Markenen immer deutlichere Züge und wurden mit den Bildern orkischer Sagen-Ungeheuer vermengt. Der Markene ist demnach ein durchaus intelligentes, durchtrieben bösartiges Wesen, dass die Gestalt eines Menschen in der Größe eines Orken aufweist. Also ein ziemlich großer Mensch. Er ist meist nur mit einem Lendenschurz bekleidet, mit einer stachelbewehrten Keule bewaffnet und tötet mit Vorliebe Nutzvieh (und frißt es gleich an Ort und Stelle roh).

      Es mehren sich Gerüchte, dass Wesen, die Markenen beängstigend ähnlich sehen und auch so handeln, in den nördlichen Gebieten der Randregion gesichtet wurden. Und laut dieser Gerüchte ist nicht nur Vieh das Opfer der Überfälle...



      Som-nen-Kalenk, der/die/das, regional auch Sammnikalenk, Sammerkalenk, Samkalink

      Kleine Blühpflanze aus den zentralen Menschenlanden. Grüne schmale Blätter mit weißem Mittelstreifen und kleine weiße Blüten an langen Ausläufern. Fortpflanzung nur über Kindel-Bildung.
      Die Pflanze ist aus menschlicher Sicht nicht wirklich erwähnenswert, allerdings haben neuere medizinische Forschungen ergeben, dass ein Gebräu aus den Blüten in der Lage ist, die Heilung orkischer Verletzungen (Muskeln und Haut) zu beschleunigen. Deshalb wird sie auch scherzhaft Orkenleim genannt. Versuche, Som-nen-Kalenk in orkischen Gebieten heimisch zu machen, schlugen jedoch fehl, selbst in der Randregion wächst die Pflanze nur äußerst schlecht. Sie ist deshalb ein sehr teures Handelsobjekt... für die Orken.
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    • Versuch einer Karte:

      Die rote Linie markiert die offizielle Grenze zwischen Menschen und Orken, die gestrichelte Linie bezeichnet die sogenannte Randregion.
      Die Punkte sind die größten Städte im Menschenland, Haupstadt ist die Leuchtenburg, die Stadt auf dem "Mini-Gebirge" inmitten der "Weite".



      Genauere Informationen folgen...

      Menschenland

      Das Menschenland war ursprünglich Orkengebiet, allerdings extrem gering besiedelt. Dass das westliche Meer, im Gegensatz zu dem nördlichen (Lourak) und dem südlichen (Karssun) keinen orkischen Namen hat, wird dahingehend gedeutet, dass die Orken es, aus dem Osten kommend, noch gar nicht entdeckt hatten, bevor die Menschen eintrafen. Deshalb ist bis heute nicht wirklich geklärt, ob die Menschen schon von Anbeginn hier lebten oder ob sie über das Westmeer eingewandert sind. Es gibt Legenden, die behaupten, dieses und es gibt Legenden, die behaupten jenes. Fakt ist, dass die Menschen Schiffbau und Schiffahrt beherrschen, wenn auch nur in küstennahen Bereichen.
      Die nördliche und die südliche Grenze des Menschenreiches bilden sehr hohe Bergketten und es ist nicht bekannt, was dahinter liegt. Aber es gibt (wie auch nicht) Legenden, dass im Süden eine weite fruchtbare Ebene auf Besiedelung wartet, im Norden jedoch nur Berge und Eis zu erwarten sind.

      Inseln:
      Die Insel Moohd und die Insel Tond im Westmeer sind leicht hügelig mit fruchtbaren Ackerböden. Hier wächst die Pflanze Som-nen-kalenk, quasi wie Unkraut. Sie wurde fast ausgerottet im Bemühen, das Ackerland für Nahrungsanbau zu nutzen, aber seit sie ein gutes Handelsprodukt für die Orkenmärkte ist, wird sie regelrecht kultiviert.
      Die drei Inseln im Tollingen-Meer (Karssun) sind schwarzes schroffes, poröses Gestein. (Wir hier würden sofort erkaltete Lava erkennen, aber weder Orken noch Menschen dieser Welt haben je einen Vulkan gesehen und verstehen das Konzept erkalteten Magmas nicht. Für sie sind die drei Inseln so wertlos, dass sie nicht mal eigene Namen haben. Nur "Die drei Inseln".)

      Kasch-See
      Der Kasch-See ist der größte See im gesamten Gebiet der Menschen und der Orken und wird schon gern mal Kasch-Meer genannt. Er wird von den Flüssen Arkasan aus den Ausläufern der nördlichen Waldenberge und dem Fluss Ohal aus den Südsteinbergen genährt. Früher hatte der See einen Abfluß in Richtung Westmeer, der ist jedoch versiegt, als die Menschen begannen, den See extensiv zu nutzen. Allerdings ist das Tal des Kasch-Flusses noch immer erkennbar und in den Zeiten der Schneeschmelze führt der Fluss auch wieder Wasser...

      Die Weite:
      Die Weite ist eine fast tischplattenflache Ebene mit sehr fruchtbarem Boden. Hier wird der Hauptteil der Landwirtschaft betrieben, es gibt in den Sommerjahren mehrere Ernten im Jahr und selbst in den Winterjahren reicht der Ertrag noch aus, dass niemand hungern müsste... Theoretisch. Praktisch allerdings werden sehr viele Erzeugnisse der Weite in die Orkenlande verkauft. Manchmal mehr, als für die Bewohner der Weite gut ist...
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    • Noreen:

      eine hügelige, steppenartige Ebene
      hier leben die riesigen Herden der Arman-Büffel. Sie ähneln unseren Rindern, sind jedoch sehr viel größer und (entschuldigung) noch sehr viel dümmer. Das macht es den Menschen leicht, sie zu jagen. Arman-Fleisch ist das am meisten verzehrte Fleisch bei Menschen und Orken (auch in den Orkenlanden gibt es Ebenen mit Arman-Herden, da heißen sie jedoch Karack). Die Menschen, die von der Arman-Jagd leben, sind menschenweit bekannte Künstler. Sie haben die Zeit, sich den schönen Dingen zu widmen, da die "Jagd" keine komplizierte, langwierige Aufgabe ist. Wie gesagt: Arman sind strohdumm...

      Bergenmoor:

      ist ein Sumpfgebiet zu Füßen der südlichen Waldenberge-Ausläufer. Man sagt, die Markenen seien hier zu Hause. Wissen tut das allerdings niemand wirklich. Und nachforschen möchte in dieser unwirtlichen Gegend auch keiner... Man meidet die Gegend.

      Camoun-Wälder
      Die Camounwälder sind ein sehr großes zusammenhängendes Waldgebiet. Am Rande noch licht und freundlich, werden sie jedoch immer dunkler und dichter, je mehr sie zu den Südsteinen streben. Es gibt allerdings gut gepflegte Wege und Straßen durch die Wälder, und viele Ortschaften hier gedeihen aufgrund lebhaften Holzhandels, hauptsächlich in die baumarme Weite. In den höheren Lagen an den Hängen der Südsteine gedeihen auch die Graustander, eine Baumart, die sich gut zu Holzkohle vermeilern läßt. Man sagt, an klaren Tagen könne man von der Leuchtenburg inmitten der Weite die Rauchfahnen der Köhlerfeuer über den Camounwäldern sehen...

      Omten-Ebene

      der Name erzeugt falsche Vorstellungen, denn Omten ist wahrlich keine Ebene. Eher eine großflächige Gebirgsplatte, die in der Höhe etwa unseren Mittelgebirgen entspricht. Allerdings ragen dahinter die Bergriesen der "Kalten Wand" auf, so dass die Berge der Omten tatsächlich klein und unscheinbar wirken. In den Berghängen der Omten ist der Bergbau zu Hause, Eisen wird hier gefunden und auch Silber und Kasal, ein Metall, welches keine Entsprechung in unserer Welt hat. Es ist nach der Verarbeitung grasegrün und wird hauptsächlich als Waffenmetall genutzt, da es um vieles härter und stabiler als Eisen ist. Eisen ist eher den täglichen Gebrauchsgegenständen und Werkzeugen vorbehalten... Auch hier in den Omten gibt es viele Meiler, die Erze werden hier vor Ort verarbeitet... Die Menschen der Omten sind etwas größer und stärker als die Menschen im Rest des Landes und lange Zeit hielt man sie für die Grundlage der Markenen-Legenden... Doch auch die Omter fürchten sich vor den Markenen...


      Die Kalte Wand

      besteht aus schnee- und eisüberzogenen Bergriesen, die ihresgleichen suchen. Ihre Gipfel ragen in alle Himmel und von manchen Bergspitzen geht die Legede, sie berührten die Sterne. Kein Mensch (und auch kein Ork) hat Lust, die Berge zu erklimmen, um zu sehen, was dahinter sei.

      Die Südsteine

      sind ein Hochgebirge, das jedoch bei weitem nicht an die Höhe der kalten Wand heranreicht. Sie bestehen aus schwarzem porösem Gestein und weisen an vielen Stellen seltsame große runde Löcher anstelle von Bergspitzen auf. in den Löchern glitzern klare blaue Seen, die aber ohne Fische sind. "Fußbad der Göttin" werden diese Seen genannt...

      Lousch
      ein Fluß, der von den östlichen Südsteinen durch die Camoun-Wälder zum Westmeer fließt. der Fluß hat tausende Quellen, die ihn speisen und in den kleinen Rinnsalen und Bächen, die sich am Fuße des Gebirges zum Lousch vereinen, findet man Gold, ein Metall, das sich für nichts wirklich gut eignet. Deshalb macht man Schmuck daraus. Gold hat nur dekorativen Wert, ein Handelswert bildet es hier nicht.

      Leuchtenburg
      die Leuchtenburg liegt in dem kleinen Gebirge Leuchtenberg. Sie ist eine flächenmäßig sehr kleine Stadt-Burg, beherbergt aber sehr viele Menschen. Der Name des Gebirges (und der Burg) leitet sich aus einer im gesamten Menschengebiet einmaligen Pflanze ab: Das Leuchtholz. Es brennt ohne große Hitzeentwicklung in einer sehr hellen Flamme. Man kann damit also ohne Brandgefahr für Hab und Gut die Wohnungen beleuchten. Außerdem haben die jungen Ranken des Leuchtholzes starke Fasern, die sehr haltbare Seile und Taue ergeben. Holzknüpfer ist deshalb ein Beruf, den es nur auf der Leuchtenburg gibt...
      Im Zentrum der Leuchtenburg steht der Ratspalast. Und im Zentrum des Palastes steht der Turm der Zeiten. Man sagt, dass man von der Spitze des Turmes die ganze Welt sehen kann: die Köhlerfeuer in den Camoun-Wäldern, die Westsee, und im Norden die blaue Kette der Kalten Wand... und - weit im Osten - den Zwillingsturm in der orkischen Hauptstadt Karamst
      Du willst noch leben, irgendwann.
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    • Der Karte zweiter Teil: Die Orkenlande




      Orn, das Herz

      die wirkliche Übersetzung von Orn ist eigentlich "Familie" oder auch "Herkunft", auch im Kontext von "Zuflucht und Sicherheit" wird Orn benutzt. Das Gebiet Orn ist quasi die Kinderstube der Orken, hier begann alles und, wenn man den Legenden glaubt, wird auch hier alles Enden.
      Die zweitgrößte Stadt, Hrkanda, befindet sich in Orn, am See Klaark. Die bedeutendsten Heiligtümer der Orken findet man hier, im Herzen...

      Horkam und Korschen-Becken

      Obwohl beide Ebenen vom Gebirgszug "Das Band" getrennt sind, eint sie doch eine Eigenschaft: Wenig besiedelt, aber reich an Karack-Herden. (Wir erinnern uns: Arman-Rinder?!) Hier ist quasi der Kuhstall der Orken-Zivilisation. Und ähnlich wie bei den Menschen ist "Karack-Jäger" kein ausfüllender Beruf... im Gegensatz zu den feinsinnigen Menschen und ihren künstlerischen Adern sind Karack-Jäger eher... ich nenn es mal "Sportler". In gelegentlich sehr blutigen Kämpfen hauen sie sich gegenseitig die Köpfe ein... Es geht nicht "bis auf den Tod", aber man darf dem Gegner schon durchaus seine Schmerzen ansehen, finden Orken...

      Kahr, Voikan-Ebene und Arskahar

      sind geologisch der Omten-Ebene sehr ähnlich. Eine riesige bergige Gegend, in denen das Gros der Orken lebt. Deshalb sind diese Regionen auch die eigentlichen "Orkenlande".

      Gebirge:

      Die Kalte Wand der Menschenwelt findet ihre Fortsetzung und Entsprechung in Haork, der Eiswand. Es geht die Vermutung, dass Lourak, das Kaltwasser eigentlich nur ein von der Eiswand eingeschlossener riesiger See sei. Allerding hat Lourak Salzwasser.
      Das Band
      ist eine e durchgehende Bergkette von Nord nach Süd, es gibt nur einen Durchlass, der auf einem Nicht-Pass-Niveau durch das Band durchführt. Dafür ist dieser Durchlass allerdings so breit, dass er nicht mehr bewacht werden könnte., es sei denn mit einer Mauer... So viel Aufwand ist den Orken zu viel. Es möchte eh kaum ein Mensch in die Orkenlande einmarschieren. Und wer es trotzdem versucht hat, scheitert spätestens an den für Menschen unwirtlichen Verhältnissen der Arskahar.
      Die Berge an der Ostküste sind zwar geologisch gesehen auch ein durchgehendes Gebirge, allerdings hat es keinen einheitlichen Namen.
      Die Berge im Süden sind die Fortführung der Südsteine und ebenfalls in kleineren Abschnitten unterschiedlich benannt. Hier werden die Seen in den runden Löchern allerdings "Graniuk" genannt: Eisperlen.

      Karssun
      Das östliche Meer wurde der Einfachheit halber als mit dem südlichen Meer verbunden angesehen und trägt deshalb den selben Namen. Ob das allerdings wirklich so ist, weiß kein Mensch und auch kein Ork. An vielen Stellen ist die Orkenneugier noch nicht groß genug gewesen, um dem Küstenverlauf zu folgen, die hohen Berge der "Südsteine" machen den Weg beschwerlich. Orken sind nicht per se faul, doch mögen sie es gern, einen Sinn hinter anstrengenden Aktivitäten zu erkennen. Die Küsten auszukundschafdten erscheint nihnen nicht wirklich sinnvoll.

      Das fremde Land
      Die Fremde
      Dort
      Im Osten, im Meer Karssun liegt eine große Landmasse, die von den Spitzen der Küstenberge gut auszumachen sind. Orken sind jedoch nicht neugierig (siehe oben) und beherschen außerdem keinen Schiffbau. Deshalb blieb das Land bis jetzt unerforscht. Da von dort aber noch nie etwas aufgetaucht ist, begnügen sich die Orken mit Beobachtung und Überwachung... allerdings ist diese Aufgabe im Laufe der Generationen eher als langweilig und im Höchstfall sogar als Strafe nicht sehr beliebt. Deshalb hat die Küstenwacht nicht wirklich genug Leute, falls von "Dort" tatsächlich mal etwas käme...

      Lork, die Wüste
      ist eine reine Sandwüste, die von den Winden der Berge am Wandern gehindert wird. Lork ist einfach nur leer. Und heiß. Und voller Sand.
      ... denken die Orken.

      Karamst
      ist die Hauptstadt und größte Stadt der Orken. Sie liegt am Durchlass von Arskahar zur Horkam. Ursprünglich nur ein Verteidigungs- und Beobachtungsposten gegen die Menschen, ist Karamst jetzt eine blühende Handelsstadt, die den Rat der Orken beherbergt. Mitten in der Stadt findet man das Ratsgelände und mitten im Ratsgelände steht der Turm der Zeiten... man sagt, man könne von ihm aus seinen Zwilling in Leuchtenburg sehen...
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    • Maßteilungen und andere Zahlenspiele


      ZEIT
      Die Menschen und Orken dieser Welt haben keine Uhr. Sie messen die Tage von "Morgens wirds hell" bis "Morgens wirds hell". Das ist ein Tag. Hochwissenschaftliche Untersuchungen würden ergeben, dass ein Jahr 360 Tage hat, aber das intressiert hier niemanden wirklich.

      Ein Jahr besteht aus Sommer und Winter und mehr oder minder gemütlichen Zwischenzeiten. Das ist die Zeit. Punkt, könnte man jetzt sagen. Aber es gibt noch ein kleines Gimmick, was diese Welt besonders macht: Es gibt Sommerjahre und es gibt Winterjahre.

      In den Sommerjahren geht selbst in der kältesten Jahreszeit die Temperatur nie weiter zurück als (für uns fix umgerechnet) 20 Grad. Quasi ewiger Sommer. Gute Bauern erwirtschaften drei Ernten auf ihrem Grund.
      In den Winterjahren wird der Winter zwar wirklich ziemlich kalt, der Temperaturverlauf ist aber in einem (für uns so) üblichen Bereich.

      Es gibt immer drei bis vier aufeinanderfolgende Sommerjahre und dann zwei (nur selten drei) Winterjahre. Da die Bauern sich darauf einstellen wollen, was sie am besten wie und wann anbauen, haben sie nach Zeichen in der Natur gesucht, um den Rhythmus zu erfahren. Und es gibt dieses Zeichen in Form einer kleinen Blume. In fast allen Bio-Systemen dieser Welt (außer wahrscheinlich an der Kalten Wand) gibt es das Blümchen, das bei den Orken Winterglöckchen heißt und bei den Menschen Sommergelb. Es blüht immer am Ende der kälteren Jahreszeit. Sind seine Blüten blau, kommt ein weiteres Winterjahr auf die Leute zu. Ist die Blüte jedoch gelb, wird es ein Sommerjahr.


      ENTFERNUNGEN

      Entfernungen werden üblicherweise in Tagesmärschen angegeben und sind somit sehr grobe Rundungszahlen. Eigentlich gilt als Tagesmarsch das, was ein geübter Wanderer ohne Gepäck erlaufen kann von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Kommt allerdings Gepäck dazu oder gar Karren mit Beladung, verschiebt sich das Maßgefüge um einiges. Und Pausen tun ihr übriges...
      Einige offizielle Entfernungangaben sind:
      Stadt Hrkanda nach Stadt Karamst: 40 Tagesmärsche
      Stadt Karamst nach Stadt Leuchtenburg: 30 Tagesmärsche


      Gewichte, Längen und Größen für Marktprodukte:
      Da gibt es eine ganz einfache Regel: Jeder Markt hat seine eigenen Größen, die beim Marktvorsteher eingesehen und auch zur Vermessung am Marktstand ausgeliehen werden können. Deshalb werden Abmachungen und Tauschhandelsaktionen erst festgelegt, wenn das jeweilige Maß bekannt ist.
      Es gibt den Krug als Flüssigmaß, der fasst so rund ein Liter. Damit werden auch Mehle und Saaten gemessen.
      Es gibt den Spann als Längenmaß, der kann von 50 cm bis 1 Meter alles beinhalten.
      Es gibt den Stein als Gewichtsangabe. Da sind wirklich abenteuerliche Größen unterwegs.

      Längen und Größen fur Flurvermessung und Größenangaben von Dingen

      Hier wird regional unterschiedlich gemessen in Schritt oder/und Fuß. Für beide Maße gibt es (ebenfalls im Marktvorstand erhältlich) lokal geeichte Maßstücke. Deshalb kann ein sechs Fuß großer Mensch im nächsten Dorf durchaus nur fünf Fuß groß sein und wieder woanders sieben Fuß.

      Hinweis: Die Märkte in den größeren Städten (in denen es mehrere Märkte gibt) haben alle die gleichen Maßvorgaben, die immer wieder unangekündigt vom Eichmeister geprüft werden. Dabei ist die Sorgfalt erfahrungsgemäß in den menschlichen Dörfern größer als in den orkischen...

      Geld und Tauschwerte

      Geld spielt eine eher untergeordnete Rolle. Nur bei Tauschobjekten, deren Wert ziemlich groß ist, kommen Münzen zum Einsatz. Das heißt, ich kann mein Haus (als Beispiel) zwar mit 20 Schweinen aufrechnen lassen, aber kein Mensch (und Orken erst recht nicht) hat so mir nix dir nix 20 Schweine parat. Deshalb gibt es Silbermünzen, die den Wert haben, der aufgeprägt ist. Es gibt Punzen und Münzzeichen, die die Münzen fast fälschungssicher machen, da nur sehr sehr wenige Eingeweihte die Kombinationen kennen, die regelmäßig geändert werden...
      Ansonsten gilt: Gibst Du mir, geb ich Dir und die Werte werden vorher festgelegt. Bei mittelhohen Tauschwerten werden gern Zeugen hinzugezogen, um den Handel festzumachen.
      Du willst noch leben, irgendwann.
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    • Religionen und Glaubenskonstrukte

      Menschen:
      Die Menschen sind in ihren Glaubensvorstellungen so unterschiedlich wie die Landstriche, in denen sie wohnen. Die Bauern der Weite ziehen es vor einer Fruchtbarkeitsgöttin zu huldigen, die Jäger in Noreen verehren die Göttin der Schönheit und die Männer in Omten richten ihre Gedanken vorzugsweise auf die Göttin der Berge.
      Eine auffällige Gemeinsamkeit in diesem Göttinen-Trubel ist, dass all jene "Frauen" keinen eigenen Namen haben und immer sehr ähnlich bis fast gleich dargestellt werden. Sehr zierliche Person mit ungewöhnlich heller Haut, schwarze lange Haare (im großteil glatt herunterhängend) und in ein helles weiße, beiges oder blaues einteiliges Gewand gekleidet. Jede der Göttinen trägt ein Attribut ihrer Bestimmung offen sichtbar bei sich, Die Früchtbarkeitsgöttin einen Korb voller Feldfrüchte, die Göttin der Berge eine kurze Kette mit "Perlen" aus Kasal (grasgrün, Ihr erinnert Euch?) und die Göttin der Jäger schleppt so ne Art Harfe durch die Landschaft.

      Neben jener Hauptgöttin gibt es aber in jeder Gegend, jedem Dorf, fast möchte man sagen in jedem Kopf noch ein buntes Sammelsurium von Nebengöttern, die je nach Bedarf mehr oder weniger intensiv zum Gespräch gebeten werden.


      Orken:
      Die Orken sind glaubenstechnisch etwas deftiger und auch etwas einheitlicher unterwegs. Sie alle sind geeint durch den Glauben an Grokarl, der die Orken schuf und nun, von Orn aus (und den dortigen Heiligtümern) über seine Orkensöhne wacht. Das ist so der Grundstein allen orkischen Glaubens. Doch auch Grokarl hat göttliche, halbgöttliche und zweifelhafte Helfer an seiner Seite. Die meisten davon sind groß, brutal und recht schnell mit ihren Urteilen.
      Vielleicht sollte hier, als kleine Auffälligkeit erwähnt werden, dass die Orken eine kleine Nebengöttin in ihrem Phanteon haben, die ziemlich zierlich, ziemlich blaß und ziemlich schwarzhaarig ist. Im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen zieht diese namenlose Göttin ein ganzkörperbedeckendes Gewand in hellen Tönen vor. Die Frau ist zuständig für Stärke, Gesundheit und Heilung...
      Du willst noch leben, irgendwann.
      Doch wenn nicht heute, wann denn dann?
      ... und irgendwann ist auch ein Traum zu lange her...
      (*Kein zurück* - Wolfsheim)

      Es ist ein Gerücht, dass Zeit ein Geschenk sei. Man muss sie sich nehmen! (Ania Vitale)

      Wer immer nur tut, was er schon kann, wird auch immer nur bleiben, was er schon ist. (Henry Ford)
    • :D und @Etiam Bist Du nun ausgeschlafen? ^^

      Heute beschäftigen wir uns mit

      Bildung


      Bei den Menschen ist Bildung ein sehr wichtiger Bestandteil des Daseins. Jeder, der es braucht und möchte, kann lesen und schreiben lernen. Selbst der geringste der Schweinehirten (und das ist ein durchaus ehrbarer Beruf!) ist berechtigt, alles zu lernen, was er lernen möchte. Aber sehen wirs mal so:

      Wie wichtig ist es, zu wissen, wie man das Raithid-Gras korrekt buchstabiert? Man sollte wissen, dass es ein Nahrungskonkurrent zu den angestrebten Feldfrüchten ist und damit Unkraut. DAS ist es, was den Bauern intressiert... und die Bergleute in Omten werden selbst auf diese Information leichten Herzens verzichten können. Genauso, wie die Jäger in Noreen nicht zwingend damit befasst sein müssen, Baupläne für Küstenboote lesen zu können. Und ob der Bäcker in Nurlags Dorf Wert darauf legt, die optimale Temperatur eines Graustander-Meilers zu wissen, wage ich zu bezweifeln.

      Sie sehen also: Bildung ist durchaus witzig... aber man muss es auch nicht übertreiben.
      Halten wir nur fest: Jeder kann lernen, was er zu lernen wünscht... und wozu er in der Lage ist, es zu begreifen.

      Die Orken sehen diesen Aspekt durchaus auf ähnliche Weise, jungen Orken mit Bildungswunsch wird aber schon mal eher familiärer Rat zuteil, dies oder jenes zu lassen. Traditionen werden bei den Orken ziemlich hoch gehalten. Deshalb kann es vorkommen, dass junge Orken ziemlich verdroschen bei ihren Lehrmeistern auftauchen (nicht nur die alten Orken haben festen Willen...).

      Der Austausch von Bildung zwischen den Rassen verläuft recht friedlich und der aufmerksame Beobachter wird vielleicht entdecken, dass mehr Information von den Menschen an die Orken fließt als umgekehrt. Das liegt zu einem daran, dass die Orken ein sehr einfaches, sagen wir mal natürliches Volk sind. Die Fertigkeiten, die sie haben, sind auch den Menschen seit längeren geläufig. Außer vielleicht, wie man eine Holzkeule mit Stein überzieht. Aber das wollte auch noch nie ein Mensch lernen, soweit ich weiß.
      Andersherum ist es für Orken durchaus interessant, zu lernen, wie man Brot backt, denn dieses Nahrungsmittel wird als ziemlich schmackhaft eingestuft. Es gehen auch immer mehr Orken in die menschlichen Bergwerke in die Lehre und zu den Kasal-Schmieden, seit sich die Zeichen mehren, dass die Askahar ziemlich viele Kasal-Vorkommen besitzt...
      Die Beweggründe der Orken ist also klar... doch warum geben die Menschen so bereitwillig ihr Wissen an die Orken? Nun, stellen Sie sich vor, jeden Tag käme ein Orkenvater bei ihnen vorbei, würde sich (mit besagter Steinbezogener Holzkeule in der Hand) das Brot nehmen, das bei ihnen rumliegt... Würde Ihnen das gefallen? Und was, wenn hinterher noch mehr fehlte als nur Brot? Sehen Sie? Da ist es doch für beide Seiten hilfreicher, der Ork lernt Brotbacken...

      Äh... nun ja, das ist zumindest die Philosophie der Räte in Leuchtenburg und Karamst. Gemeinsam ausgehandelte Strategien zum friedlichen Miteinander der Rassen... ist doch auch schön, nicht wahr?
      Du willst noch leben, irgendwann.
      Doch wenn nicht heute, wann denn dann?
      ... und irgendwann ist auch ein Traum zu lange her...
      (*Kein zurück* - Wolfsheim)

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      Wer immer nur tut, was er schon kann, wird auch immer nur bleiben, was er schon ist. (Henry Ford)
    • Haltet die Welt an!... Damit ich das Namensschildchen annageln kann. Sooooo... fein!

      Könnt loslassen! :D


      Meine Welt hat nun einen Namen. Ich hab ihn rein zufällig erfahren, als ich in den Unterlagen des Orkischen Rates in Karamst herumgestöbert habe (die Menschen lassen sich nicht so leicht in die Karten, resp in die Unterlagen schauen).

      TROAKARS

      lautet der Name der Welt... oder zumdest dieses Landstriches, der die beiden Rassen beherbergt.

      Also, lieber Wanderer, willkommen in Troakars. :hi1:
      Du willst noch leben, irgendwann.
      Doch wenn nicht heute, wann denn dann?
      ... und irgendwann ist auch ein Traum zu lange her...
      (*Kein zurück* - Wolfsheim)

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    • Sonne, Mond und Sterne


      hier nun ein langweiliger Part der Weltenbeschreibung. Denn wenn man in Troakars in den Himmel schaut, sieht man nichts außergerwöhnliches. Eine gelbe Sonne am Tage, ein (größer wirkender) weißlich-gelber Mond in der Nacht, der auch schon machnmal in den morgendlichen Stunden oder am frühen Abend am hellen Himmel zu sehen ist. Ob die Sternbilder die gleichen sind, weiß ich grad nicht... Ich hab keine Ahnung von Astronomie, Sternchenzählerei und dergleichen.

      Sonne und Mond gehen im Osten auf und im Westen unter. Allerdings ergibt die geografische Lage Troakars, dass die Sonne nie senkrecht im Zenit steht. Das impliziert wohl, dass Troakars nicht am Äquator seiner Welt liegt... Aber Ahnung hab ich keine. Und davon auch nur wenig...

      Du willst noch leben, irgendwann.
      Doch wenn nicht heute, wann denn dann?
      ... und irgendwann ist auch ein Traum zu lange her...
      (*Kein zurück* - Wolfsheim)

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