Die Kriegerin von Catrellak (pausiert)

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    • Die Kriegerin von Catrellak (pausiert)

      Endlich! Mein Prolog ist bereit, sich eurer Kritik zu stellen !


      Prolog

      In Catrellak, so heißt es, weht ein anderer Wind. Manche sagen, er würde aus der falschen Richtung kommen. Andere haben keine Ahnung, was der Luftstrom überhaupt ist, können das Wort nicht schreiben und erfahren auch niemals, wie es sich anfühlt, sich von ihm kitzeln zu lassen. Einige erforschen ihn, denn sie meinen, in den Luftzügen gibt es magische Ströme, die es einzufangen gilt.
      Vermutlich bin ich der Einzige, der eine komplett andere Meinung vertritt:
      Der Wind ist nichts Greifbares, da haben die Magier von Catrellak schon recht. Somit ist es auch richtig, dass in ihm die womöglich größte Macht wohnt, die sich jemand nur vorstellen konnte.
      Für mich ist der Wind allerdings mehr als eine Quelle von irgendeines Hokus-Pokus'.
      Er ist Freiheit.
      Ihm ist es möglich zu jeder Zeit an jedem Ort zu sein. Dem zu entfliehen, was ihn quält und Kummer bereitet. Er kann Stürme erzeugen, die ganze Städte einzureißen vermögen. Und dann kann er so sanft wehen, dass er einem nur ganz sacht über die Haut fährt.
      Der Wind hat so viele Facetten wie die Menschen selber. Doch bisher scheint es niemanden aufgefallen zu sein, womoglich weil wir nicht fliehen können, wenn uns Gefahr droht.
      Die Bürger von Catrellak haben ihre Eigenarten. Aber es liegt nicht daran, dass wir verschiedene Kulturen haben oder andere Rassen.
      Nein.
      Es liegt an dem Stand, den ein jeder in der Gesellschaft hat.
      Lasst es mich kurz erläutern:
      Die Obersten von ihnen sind die Adeligen. Fein parfümiert stolzieren sie in ihren eleganten Kleidern die Hauptstraßen entlang, wohl darauf bedacht, keinen Fuß in die Niederstraßen zu setzten.

      Darunter folgen dann die Magier. Eigentlich ist es mir ein Rätsel, warum sie unter den Adeligen stehen. Sie sind weitaus gebildeter und haben eine besserer Ausdrucksweise, soweit ich das beurteilen kann. Doch kann man froh sein, wenn man überhaupt einen Magier zu Gesicht bekommt. Sie schotten sich ab, verstecken sich fast in ihren Häusern, ohne auf die Bevölkerung zu achten.
      Allerdings weicht ein Jeder zurück, kreuzt man ihren Weg auch nur annähernd.

      Zum nächsten Stand gehören alljene, die die Stadt mit Nahrung und anderen Güter versorgt: die Bauern, Handwerker, Schmiede und was es da sonst noch alles gibt. Zu diesem Stand gehöre ich. Es ist harte Arbeit, die ich in den Schweineställen meines Ziehvaters verrichten muss. Aber ich kann sagen, dass es uns gut geht. Während der Ernte helfen wir uns gegenseitig. Wir können uns aufeinander verlassen und das ist auch gut so.
      Wir haben allerdings keine Bildung wie die höher Gestellten. Aber wir können rechnen und verhandeln, das haben wir uns selbst beigebracht. Darin sind wir die Meister.
      Jetzt fragt ihr euch vielleicht:

      Und wieso schreibst du dann eine Geschichte, wenn du gar nicht schreiben kannst?
      Darauf gebe ich euch jetzt noch keine Antwort, denn dann würde ich alles verraten.
      Zurück also zum Thema.

      Der niederste Stand Catrellaks sind die Gassenmenschen, wie sie jeder hier nennt. Die Adeligen beschreiben sie oft als den Abschaum der Gesellschaft.
      Ich sehe es allerdings ein wenig anders. Sie haben einfach nur Pech gehabt.
      Ihre Häuser bestehen aus notdürftig zusammen genagelten Brettern an den Hauswänden von Schenken und Gasthäusern. Es ist bereits soweit, dass sie ihren eigenen Bezirk am Stadtrand Catrellaks haben. Jeder meidet die Siedlung, da sie schon von weitem nach verdorbenen Essen, toten Kadavern und Urin riecht.
      Obwohl ich mich selbst immer wieder dabei ertappe, wie ich angewidert die Nase rümpfe, tun sie mir doch leid.

      Die Menschen können sich allerdings nicht aussuchen, zu welchem Stand sie gehören. Sie werden dort hineingeboren und geändert wird daran nie etwas. Man bleibt in dieser Stufe der Gesellschaft bis zum Rest seines Lebens.

      Jetzt komme ich allerdings zu den Menschen, die mich am meisten beeindrucken.
      Die Krieger von Catrellak.
      Sie gehören keinem Stand der Gesellschaft an, jedenfalls nicht so, wie ich es euch zuvor erläutert habe. Sie werden in diese Aufgabe nicht hinein geboren, sondern werden auserwählt. Dazu komme ich aber später.
      Sie verpflichten sich dem Schutz der Stadt und dessen Bevölkerung.
      Bitte nicht mit der stinknormalen Stadtwache vergleichen!
      Die Krieger sind eine eingeschworene Gemeinschaft voller Geheimnisse. Sie haben einen bestimmten Schwur, den ich leider nicht wortwörtlich wieder geben kann. Doch in meiner Geschichte werdet ihr ihn wenigsten bruchstückhaft kennen lernen.
      Mit ihren blauen Uniformen stechen sie überall heraus und die zahlreichen Waffen an ihren Körpern lassen darauf schließen, zu was sie fähig sind. Sie betrachten niemanden als besser gestellt oder gar als Abschaum. Für sie sind alle Menschen gleich. Sie zeigen der Bevölkerung, dass jeder hat ein Anrecht auf Schutz hat.
      Männer sowie Frauen werden lange ausgebildet, bis sie mit Waffen kämpfen können. Doch auch ohne diese können sie sich verteidigen, was nur umso beeindruckender wirkt. Dagegen ist die Stadtwache nur ein Haufen lächerlicher Blechkörper.
      Sie sind der Wind...
      ...oder zumindest nahe Verwandte...
      Ich erzähle euch die Geschichte einer solchen Kriegerin.
      Einer Kämpferin, die da war, als Catrellak der Untergang drohte.
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von LadyK () aus folgendem Grund: Spoiler entfernt

    • Hi,
      Ich bin erst seit gestern hier angemeldet und es ist das erste Mal, dass ich einen Text bewerte, also hoffe ich einfach dass ich es richtig mache und dir helfen kann.

      Zuerst möchte ich sagen, dass mir der Einstieg mit dem Wind sehr gut gefallen hat. Es war sehr schön beschrieben und ich habe mich sofort gefragt was es jetzt mit dem Wind auf sich hat. Für mich klingt es sehr interessant, dass der Wind anscheinend die Quelle der Magie ist, soweit ich das richtig verstanden habe.
      Auch dass mit den Erklärungen am Anfang finde ich gut, damit man sich einmal auskennt, allerdings muss so etwas meiner Meinung nach nicht unbedingt in den Prolog, sondern kann ruhig in den ersten Kapiteln noch beschrieben werden. Das mit den Magiern finde ich auch interessant und, dass sie unter den Adeligen stehen, obwohl Magier ja eigentlich mächtiger sind. Ich hoffe aber, dass die Adeligen auch etwas Menschliches bekommen und nicht nur diese etwas klischeehaften Leute bleiben, die auf den anderen herumtrampeln, obwohl das wahrscheinlich am Realistischsten ist. Außerdem finde ich es toll, dass du schon neugierig auf die Zukunft machst (Wegen dem Schreiben) und man sich deshalb schon fragt was passieren wird.

      Zum Schreibstil und der Grammatik: Ersteres gefällt mir sehr gut. Wie schon gesagt finde ich vor allem die ersten Sätze sehr schön, aber auch dass die Protagonistin direkt mit einem "redet".
      Was mir aber auch aufgefallen ist, dass du glaube ich zwei oder drei Mal die Zeit gewechselt hast:

      LadyK schrieb:

      Ihm war es möglich zu jeder Zeit an jedem Ort zu sein. Dem zu entfliehen, was ihn quält und Kummer bereitet. Er kann Stürme erzeugen, die ganze Städte einzureißen vermögen. Und dann kann er so sanft wehen, dass er einem nur ganz sacht über die Haut fährt.
      Der Wind hatte so viele Facetten, wie die Menschen selber. Doch bisher scheint es niemanden aufgefallen zu sein.
      Auch die Bürger von Catrellak haben ihre Eigenarten. Aber es lag nicht daran, dass wir verschiedene Kulturen haben oder andere Rassen.
      Nein.
      Ich weiß nicht ob ich falsch liege, aber ich hätte geschrieben: Ihm ist es möglich zu jeder Zeit an jedem Ort zu sein. und Der Wind hat so viele Facetten und Aber es liegt nicht daran, dass... Vielleicht habe ich mich aber auch vertan, weil ja das Mädchen aus der Zukunft spricht.

      So. Ich hoffe ich kann dir damit helfen.
      LG Sunwriter
    • @Sunwriter vielen Dank erstmal für´s Reinschauen und das es dir auf Anhieb so gut gefällt.
      Ich habe sehr lange gebraucht um mich überhaupt für einen Prolog zu entscheiden. Ich habe die Erklärungen über die Menschen bewusst in den Prolog genommen, da ich alleine schon mit meiner Umgebung viel Zeit in meiner Geschichte in Anspruch nehme. :D Ich hoffe, man kann es trotzdem so akzeptieren. Sollte es allerdings das Lesegefühl stören, bin ich bereit, eine Alternative zu suchen. :thumbup:

      Zu den Ständen...Ich sage dazu nicht, sonst Spoilergefahr 8)

      Der Wind hat tatsächlich eine Bedeutung in meiner Geschichte und ich hoffe für die Zukunft, dass ich es gut rüber bringen kann.

      Mit den Zeitformen werde ich mich selbstverständlich noch einmal befassen. Ursprünglich war der Text im Präteritum verfasst, habe mich dann umentschieden und ein paar mal mit den Zeitformen umherprobiert. Da ist mir bestimmt das Eine oder Andere durch geflutscht. Danke für die Anmerkung. :thumbsup:

      P.S die Geschichte wird von einem Mann erzählt, der die Protagonistin eine Zeit lang begleitet hat. Sprich: erzählt wird sie von einem Mann und der Prota ist eine Frau :D Ich werde noch einmal gucken, ob ich das deutlicher hin bekomme.

      Ich hoffe du bleibst weiter dran ^^
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      -Im Tal des Falken-
    • Hallo @LadyK, ich freue mich endlich was von dir lesen zu können. Es ist bei mir sogar so, das ich es leichter finde bei Geschichten einzusteigen, die erst anfangen, als solche die schön mit vielen Kapiteln drin stehen, auch wenn ich das trotzdem mache.

      Aber jetzt zu deiner Geschichte.
      Ich finde den Ansatz deiner Geschichte wirklich gut, vor allem weil ich es jetzt schon toll finde das es um eine Kriegerin geht, eine Weibliche Hauptrolle! Es gibt in der Welt schon zu viele Männer als Hauptrollen.
      Deinen Schreibstil finde ich sehr gut, man kann von Anfang an gut folgen und der Text lässt sich flüssig lesen. Du beschreibst den Ablauf und die Atmosphäre sehr schön, sodass man ein Gefühl für die Geschichte, bzw. für die Leute der Stadt bekommt.
      Ich finde es interessant, das Die Magier nicht an, ich sage mal an der Spitze der Nahrungskette stehen, sondern die Adeligen. Für mir persönlich sind normalerweise Magier fast schon über allem, da sie ja nun mit Magie umgehen können. Andererseits verstehe ich das die Adligen, vor allem durch ihr Geld mehr Einfluss haben. Ich bin gespannt, wie du es weiter fort führst und ob es sich noch mehr heraus kristallisiert, warum die "Nahrungskette" so ist wie sie ist.
      Ich finde es erfrischend, schon im Prolog was über die Menschen zu erfahren und deren Stände und Mittel, die sie haben. Auch das Nur die Höchsten lesen, schreiben und rechnen können und auch das die Bauern sich rechnen selber beigebracht haben, finde ich gut.
      Deine Erzählperspektive, also das ein Freund (?) der Kriegerin ihre Geschichte erzählt hat mich erst einmal verwirrt, aber nur weil ich mich nicht erinnern kann das ich so ein Buch schon mal gelesen habe, wo das so ist. Aber am Ende des Prologs war ich davon begeistert.
      Achja und das mit dem Wind finde ich auch gut. Da hattest du mich sofort, da ich es toll finde, wenn die Elemente eine Rolle spielen, auch wenn es nur eins ist. Das weckt mein Interesse und ich will wissen was genau mit dem Wind ist.
      Du weckst mein Interesse!

      Du weißt ja das Grammatik nicht mein Fall ist, also überlasse ich das anderen.

      Ich freue mich schon auf das erste Kapitel. :thumbsup:
    • @Kathamaus vielen Dank für dein überraschend positiven Kommentar :thumbsup: ich fühle mich echt geschmeichelt :love:

      Ich wollte von Anfang an eine weibliche Protagonistin haben! Soll nicht heißen, dass ich Männer nicht mag :rofl:

      Zu dem Rest sage ich mal nichts.... Bisschen gedulden musst du dich aber noch :)
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    • Hallo @LadyK
      Ich habe deinen Prolog jetzt auch mal gelesen. Leider kann ich dir jetzt nicht sooo ausführlich antworten, weil ich auf Arbeit bin. Hol ich aber nach. Was mir aufgefallen ist, dass es sich angenehm lesen lässt, weil du kaum Rechtschreibfehler drin hast. :thumbup:
      Ansonsten hab ich wie @Sunwriter auch gemerkt, dass du dich nicht auf eine Zeitform festgelegt hast. Aber du hast schon schon geantwortet, dass du da nochmal drüberschaust. ;)
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

      ___________________
    • Ich bin zur Zeit kopfschmerzgeplagt und mag deshalb keine ausführlichen Kommentare verfassen.

      Doch ein klein wenig lesen geht schon. Und da fällt einem dies und jenes dann doch auf. Zwei Dinge sind es bei Dir, wo Du (vielleicht) noch mal drüberschauen magst:

      1. Du wechselst sehr oft in der Schreibzeit. Du solltest Dich für eine entscheiden.
      Die zwei grün markierten Sätze sind missverständlich.

      LadyK schrieb:

      was der Luftstrom überhaupt ist, können das Wort nicht schreiben und würden auch niemals ...
      werden




      Er ist Freiheit.
      Ihm war es möglich zu jeder Zeit an jedem Ort zu sein.
      Der Wind hatte so viele Facetten, wie die Menschen selber. Doch bisher scheint es niemanden aufgefallen zu sein.



      Auch die Bürger von Catrellak haben ihre Eigenarten. Aber es lag nicht daran, dass wir verschiedene



      Es liegt an den Ständen, die ein jeder in der Gesellschaft hat.

      können lesen und schreiben und rechnen. Wovon einige Gossenkinder nur träumen können. Doch weiter können sie nichts. Sie haben einfach nur Glück gehabt, in die richtige Familie geboren zu werden und wer noch mehr Glück hat, wurde schon bald in eine solche Familie eingeheiratet. Auf Zwang der Eltern versteht sich.
      ..die Magier....
      Wenn man sie die Straßen entlang gehen sieht, glaubte man, sie kämen aus einer anderen Welt. Die Älteren verbargen stets die Hände in den Ärmel ihrer knöchellangen Gewänder. Sie alle tragen ausnahmslos schwarz. Man kann meinen, Schatten wären unterwegs.
      .
      Allerdings wich ein Jeder zurück, kreuzt man ihren Weg auch nur annähernd.

      Der nächste Stand sind die, die die Stadt mit Nahrung versorgt(versorgen). Die Bauern. Zu diesem Stand gehöre ich. Es ist harte Arbeit, die ich in den Schweineställen meines Ziehvaters verrichten musste. Aber ich kann sagen,
      .
      Wir haben allerdings keine Bildung wie die höher Gestellten. Aber wir lernten zu rechen und zu verhandeln. Darin sind wir die Meister.


      sehe, wie halb verhungerte Kinder in den Ecken saßen. Die Gesichter voller Dreck, starren sie einem aus ihren großen ängstlich drein blickenden Augen an


      Es ist bereits soweit, dass sie ihre eigene Siedlung am Stadtrand Catrellaks haben. Daher der Name die Gasse. Es ist ein passender Name, da man nur von einer Seite hereinkam. Jeder meidet die Siedlung,

      Der zweite Punkt: Du hast eine ganz wichtige "Schicht" in Deinem Ständesystem unterschlagen: Die Handwerker! Wer schmiedet den Kriegern die Waffen und schnitzt den Reichen ihre Prunkmöbel? Wer webt die kostbaren (und die weniger kostbaren) Stoffe, wer vernäht sie? Wer braut das Bier für die Kneipen? Wer schlachtet das Vieh der Bauern und verwurstet es? Wer macht Räder und baut Häuser und putzt die Straßenlaternen?

      :D ICH mach das ja woll nicht! ;)
      Aus aktuellem Anlass:

      Ich möchte bitte keine LIKEs mehr haben! ^^
      Wenn Dir mein Beitrag hier und anderswo gefällt, schreibs mir einfach. :danke:
    • @Cory Thain danke fürs drüber schauen! Ja, das mit den Zeiten wurde schon kritisiert :) leider ist mir bei der Korrektur einiges durchgeflutscht. Im Nachhinein betrachtet, wäre mir aber trotzdem nicht alles aufgefallen. Betriebsblindheit 8|


      Cory Thain schrieb:


      Der zweite Punkt: Du hast eine ganz wichtige "Schicht" in Deinem Ständesystem unterschlagen: Die Handwerker! Wer schmiedet den Kriegern die Waffen und schnitzt den Reichen ihre Prunkmöbel? Wer webt die kostbaren (und die weniger kostbaren) Stoffe, wer vernäht sie? Wer braut das Bier für die Kneipen? Wer schlachtet das Vieh der Bauern und verwurstet es? Wer macht Räder und baut Häuser und putzt die Straßenlaternen?
      Argh!!! Wie konnte ich die nur vergessen! Wird im Prolog noch eingefügt.
      Ich habe im ersten Kapitel bereits einen Abschnitt, in dem jemand Holzwaren anbietet. Da hätte es mir eigentlich auffallen müssen :huh: :D

      Deine hübschen grünen Sätze führe ich mir auch noch einmal zu Gemühte :thumbsup:

      Gute Besserung :cookie: !
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    • Hallo @LadyK,
      jetzt kriegst du dein Feedback, wie versprochen.

      Spoiler anzeigen

      Dass mir der Prolog als solcher gefällt, hab ich ja schon geschrieben. Aber ich stimme @Sunwriter zu: den Text mit den Erklärungen zu den Ständen finde ich in dem Prolog nicht so gut platziert. Ich denke, der macht die Schöne Stimmung, die du mit der Beschreibung des Windes erzeugt hast, durch seinen nüchterne Faktenaufzählung irgendwie kaputt.

      LadyK schrieb:

      In Catrellak, so heißt es, weht ein anderer Wind.
      Das ist ein schöner Anfang. Aber gleichzeitig dachte ich auch an die Redewendung "Da weht ein anderer Wind = da geht es anders zu als hier". Ich weiß nicht, ob du das beabsichtigt hast. Wenn nicht, würde ich nochmal drüber nachdenken, ob es so bleiben soll. Denn ich selber habe beim Lesen sofort die Redewedung dahinter gesehen und nicht die Aussage, die du mit dem Satz wahrscheinlich rüberbringen wolltest.

      LadyK schrieb:

      Vermutlich bin ich der Einzige, der eine komplett andere Meinung vertritt.
      Der Wind ist nichts Greifbares, da haben die Magier von Catrellak schon recht.
      Wenn die zweite Zeile die komplett andere Meinung ist, von der in der Zeile darüber geredet wird, würde ich nach "vertritt" einen Doppelpunkt setzen, damit das deutlich wird. Wenn es aber NICHT die komplett andere Meinung ist, dann würde ich an die erste noch anfügen wie "doch dazu später" oder so ähnlich.

      LadyK schrieb:

      Ihm ist es möglich zu jeder Zeit an jedem Ort zu sein. Dem zu entfliehen, was ihn quält und ihm Kummer bereitet. Er kann Stürme erzeugen,
      So, wie du es geschrieben hast, könnte man meinen, es gibt etwas, was den Wind quält und Kummer bereitet. Ist das so gemeint? ?(

      Wenn die die Klassifizierung der Stände im Prolog behältst, dann schlage ich vor, die teils doch sehr ausführlichen Beschreibungen zu kürzen, so wie du es eigentlich hier versprochen hast ;) :

      LadyK schrieb:

      Lasst es mich kurz erläutern:
      Das kannst du alles später in den Kapiteln nachholen. Ich würde die Stände zwar aufzählen, aber nicht näher beschreiben. Da ist die Gefahr groß, sich zu verzetteln. Die einzige Gruppe, die ich ausführlich beschreiben würde in diesem Prolog wären die Krieger. Und das mit gutem Grund. Aus ihrer Mitte kommt die Protagonistin. Die anderen Stände aufzuzählen dient nur dem Zweck, klarzustellen, dass die Gruppe der Krieger sich nirgendwo zuordnen lässt.


      Hoffe, ich hab mich verständlich ausdrücken können. Mach weiter so, gefällt mir gut! :thumbsup:
      LG Tariq
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

      ___________________
    • Hey @Tariq Danke, dass du dir noch einmal die Zeit genommen hast!

      Ich werde mal schauen, ob ich das, hier und da noch verbessern kann. :whistling:

      Tariq schrieb:

      Das ist ein schöner Anfang. Aber gleichzeitig dachte ich auch an die Redewendung "Da weht ein anderer Wind = da geht es anders zu als hier". Ich weiß nicht, ob du das beabsichtigt hast
      Das kann man so sehen. Es wird in der Geschichte näher erläutert und behandelt. Genau das war auch der Grund, warum ich daran gedacht habe, vielleicht ganz ohne Prolog zu starten ;)

      Tariq schrieb:

      So, wie du es geschrieben hast, könnte man meinen, es gibt etwas, was den Wind quält und Kummer bereitet. Ist das so gemeint?
      Nö. Ich schau mal, dass ich das umgeschrieben bekomme :D

      Tariq schrieb:

      Wenn die die Klassifizierung der Stände im Prolog behältst, dann schlage ich vor, die teils doch sehr ausführlichen Beschreibungen zu kürzen, so wie du es eigentlich hier versprochen hast :
      LadyK schrieb:
      Lasst es mich kurz erläutern:
      Das kannst du alles später in den Kapiteln nachholen. Ich würde die Stände zwar aufzählen, aber nicht näher beschreiben.
      [/quote]Meint ihr, es wäre besser, vielleicht die Stände aufzuzählen, aber nur zu sagen, welche Aufgabe sie haben? Und Verhalten, Aussehen etc. später zu beschreiben? :huh:

      Es ist aber lustig zu hören, dass einiges nicht so klar ankommt, wie ich das eigentlich gedacht habe :rofl:

      LG
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    • Für Alle, Änderungen sind online. Ich muss aber sagen, dass ich jetzt nicht 100 % ig zufrieden bin. Mag daran liegen, dass ich jetzt kritischer an die Sache ran gehe ;)

      @Cory Thain

      Cory Thain schrieb:

      Die zwei grün markierten Sätze sind missverständlich
      letzteren habe ich geänder bzw. entfernt.
      Aber magst du mir bei dem anderen vielleicht kurz erläutern, was missverständlich ist? Ich finde, der passt da eigentlich ganz gut rein, aber wenn er nicht zu verstehen ist, müsste ich ihn dann doch ändern. Aber ich kann nicht wirklich erkennen, in welcher Hinsicht er missverständlich ist ?( Ich sage immer wieder gerne: Betriebsblind :S

      Ich hoffe, die Zeitformen stimmen jetzt alle :rofl:
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
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    • :D

      LadyK schrieb:

      Es liegt an den Ständen, die ein jeder in der Gesellschaft hat.

      Wenn Du mit Stände Verkaufsbuden meintest, so ist das sooo schön, dass jeder gleich mehrere hat. :thumbsup:

      Ich weiß aber, dass Du das nicht meinst: Du meinst " die Position in der Gesellschaft" und da kann jeder nur eine haben...

      Also entweder:

      Es liegt am Stand, den ein jeder in der Gesellschaft hat.

      oder aber:

      Es liegt an den Ständen. Ein jeder hat seinen Platz in der Gesellschaft.

      (und wenn Du unterstreichen möchtest, dass es schwerste Arbeit ist (oder gar unmöglich), diesem Stand zu entkommen, erwähne zum Beispiel, dass man da hineingeboren wird... )



      :) ... und sorry, noch ein Detail gefunden und entdeckt:

      LadyK schrieb:

      Die Krieger von Catrellak.
      Sie gehören keinem Stand der Gesellschaft an, sondern verpflichten sich dem Schutz der Stadt und dessen Bevölkerung.
      Bitte nicht mit der stinknormalen Stadtwache vergleichen! (Dies ist durchaus ein eigener Stand, aber wenn Du hervorheben möchtest, dass dieser Stand ausnahmsweise nicht geburtsrechtlich entsteht, solltest Du das erwähnen...)



      Die Krieger sind eine eingeschlossene (entweder eine geschlossene oder eine eingeschworene)Gemeinschaft voller Geheimnisse. Sie haben einen bestimmten Schwur, den ich leider nicht wortwörtlich wieder geben kann. Doch in meiner Geschichte, werdet ihr ihn wenigsten bruchstückhaft kennen lernen.
      Mit ihren blauen Uniformen stechen sie überall heraus und die zahlreichen Waffen an ihren Körpern lassen darauf schließen, zu was sie fähig sind. Sie betrachten niemanden als besser gestellt oder gar als Abschaum. Für sie sind alle Menschen gleich. Sie sagen, jeder hat ein Anrecht auf Schutz. (Das klingt ein wenig, als glaubte die erzählende Person das selbst nicht ganz.)

      Männer sowie Frauen werden lange ausgebildet, bis sie mit Waffen kämpfen konnten (von mir übersehener Zeitfehler). Doch auch ohne diese können sie sich verteidigen, was nur umso beeindruckender wirkt. Dagegen ist die Stadtwache nur ein Haufen lächerlicher Blechkörper. Vielleicht kann man sogar behaupten, sie sind der Wind oder zumindest nahe Verwandte.(Textlich ein wenig stärker würde wirken:

      Männer sowie Frauen werden lange ausgebildet, bis sie mit Waffen kämpfen können. Doch auch ohne diese können sie sich verteidigen, was nur um so beeindruckender wirkt. Dagegen ist die Stadtwache nur ein Haufen lächerlicher Blechkörper.

      Sie sind der Wind...

      ... oder zumindest nahe Verwandte.



      Ich erzähle euch die Geschichte einer solchen Kriegerin.
      Einer Kämpferin, die da war, als Catrellak der Untergang drohte.
      Aus aktuellem Anlass:

      Ich möchte bitte keine LIKEs mehr haben! ^^
      Wenn Dir mein Beitrag hier und anderswo gefällt, schreibs mir einfach. :danke:
    • Änderungen sind online. Danke für die vielen Tipps, dadurch gefällt mir mein Prolog sehr gut !! :)

      Hier kommt (erst einmal nur ein kleiner Teil, damit man leichter kommentieren und Fehler suchen kann :D )

      Kapitel 1, Teil 1

      Sira reckte ihren Hals, als er drohte, vor Unbeweglichkeit in eine schmerzhafte Starre zu verfallen. Sie lehnte an der Mauerwand eines alten Gasthauses.
      Zum schmutzigen Dieb“, stand auf dem Schild, welches im sanften Wind hin und her wehte. Von drinnen schallten immer wieder Stimmen nach draußen, doch man konnte sie unmöglich verstehen.
      Die Fenster waren so stark verschmutzt, dass Sira auch nicht sehen konnte, was sich im Inneren abspielte.
      Sie wartete nun schon seit einer guten Stunde auf ihren Kameraden. Er hatte es abgelehnt, begleitet zu werden.
      Der Krieger hatte sie nur angeschaut und gemeint, er schaffe es doch auch allein.
      Ja, dachte Sira jetzt im Stillen.
      Sie drehte sich um und versuchte erneut – vergeblich - durch eines der Fenster zu lugen.

      Es konnte doch nicht so schwer sein, die Pacht einzutreiben.
      Ihr Partner hatte sogar behauptet, dass es schneller gehen würde als einer Taube den Kopf abzureißen.
      Sira war da nichts weiter übrig geblieben, als mit den Schultern zu zucken und ihm einladend die Tür aufzuhalten.
      Doch die Entwicklung der Zeit sowie ihre aundauernde Langeweile zeigten, dass er Unrecht gehabt hatte.
      Sira schnaubte verächtlich und ließ sich wieder einmal mit dem Rücken gegen die Wand fallen. Ungeduldig pustet sie sich eine Strähne ihres rabenschwarzen Haares aus dem Gesicht und beobachtete das Treiben auf den Straßen.
      Es war kurz vor Mittag und die Menschen von Catrellak liefen wie aufgescheuchte Hühner durch die Gegend. Der größte Anteil bestand aus Bauern, Schmieden und sonstigen Arbeitern. Auch Händler waren anwesend, die versuchten auf dem Markt ihre Waren los zu werden.
      Die Stadtwachen schlenderte durch die Mengen und taten so, als würden sie ihren Aufgaben nach gehen.
      Sira wusste es besser.
      Einige Diener der Adelige hechteten über den Markt, um ihren Herren, die teuersten und edelsten Stoffe und Schmuckstücke zu besorgen. Doch am heutigen Tage würden sie damit kein Glück haben.
      Magier sah man nicht und auch die Menschen aus der Gasse mieden den Markt, obwohl er die beste Möglichkeit für einen kleinen Diebstahl bot. Doch angesichts der Anzahl der Gardisten, beließen es die Gossenmenschen lieber dabei, in ihren Hütten zu bleiben.
      Bisher waren Sira und ihr Partner die einzigen Krieger hier. Das lag aber nicht daran, dass sie kein Interesse an den Waren zeigten, sondern das die Krieger viel zu tun hatten.
      Obwohl Sira zu geben musste, dass sie selber momentan nicht den Anschein erweckte, vor Arbeit unter zu gehen.
      Sie lächelte kurz, wurde aber ernst, als zwei Stadtwachen an ihr vorbei gingen.
      Sira bemühte sich um eine halbwegs ehrfurchtgebietende Haltung und legte provozierend ihre Hand auf den Schwertgriff.
      Sie wusste, dass Frauen als Krieger nicht gern gesehen wurden. Und die Stadtwache mochte es schon gar nicht, wenn eine solche Kriegerin einen hoch angesehen Offizier die Hand abhackte.
      Die beiden Gardisten überflogen Sira kurz mit ihren schmierigen Blicken und schoben sich weiter die Straße hinunter.
      Die Kriegerin atmete aus und lockerte sich. Es wäre jetzt ein ungünstiger Zeitpunkt eine Auseinandersetzung mit der Stadtwache zu bekommen.
      Die Stadtwache wurde vor Jahren eingeführt, um die Sicherheit der Adeligen zu gewährleisten und bei Ausschreitungen entgegen zu wirken. Sie sollten die Reicheren beschützen, wenn die bösen Menschen von den Gassen sie überfallen wollten. Doch nach geraumer Zeit nahmen sich die Gardisten immer mehr Unarten heraus. Sie bestachen die Händler, wo es nur ging und verprügelten wahllos Menschen, die nichts getan hatten.
      Daher hatte Königin Alkara ihren Gemahl den König gebeten, dagegen etwas zu tun.
      Die Lösung waren da die Krieger gewesen.
      Sira wusste damals nicht, als sie aus ihrer Heimat gerissen wurde, wo ihre Reise enden sollte.
      Irgendwann hatte man Jungen und auch Mädchen im Alter von vierzehn Jahren zusammen gescharrt und auf eine Insel geschafft. Dort hatte sie alles gelernt, was sie heute konnte. Und Sira war stolz darauf.
      Der Orden der Krieger war eine zivilisierte Truppe, die wussten, wie sie sich in manchen Situationen verhalten sollte.
      Die Kriegerin korrigierte sich schnell im Gedanken, als neben ihr plötzlich die Tür zum Gasthaus aufschwang.
      Heraus kam ein Haudegen von einem Mann. Er maß ungefähr zwei Meter, womit er die Meisten in Catrellak überragte. Seine strohblonden Haare fielen ihm immer wieder ins Gesicht. Seine blaue Uniform musste damals angesichts der puren Muskelmasse angepasst werden. Er hatte nach seinem Abschluss vom Schwert auf die Streitaxt gewechselt.
      „Siaha“, lallte Harka und kam auf die Kriegerin zu getorkelt.
      Sira konnte den schockierten Seufzer nicht zurück halten. Sie stemmte die Hände in die Hüften und drehte sich mit genervtem Gesichtsausdruck endgültig zu ihm um.
      „Das kann jetzt nicht dein verfluchter Ernst sein?“, herrschte sie ihn sofort an, ohne ihm eine Atempause zu gewähren.
      Harka wiederum wusste nicht, wie ihm geschah und zog eine beleidigte Schnute. Die letzten Schritte zu Sira stolperte er ungeschickt über seine Füße, tarnte dies aber geschickt, indem er ihr um den Hals fiel.
      Beinahe wäre auch Sira ins Straucheln geraten, konnte sich aber noch halten und schob den Hünen von sich weg.
      Der Krieger brauchte einen kurzen Moment um sich zu besinnen und griff sich an seinen Gürtel. Er führte einen recht großen Beutel zu Tage und reichte ihn Sira.
      „Aber schau doch, was ich bekommen habe“, meinte er und fügte noch schnell hinzu, „die nächste Pacht ist auch schon drinnen.“
      Die Frau riss ihm die Taler aus der Hand und presste die Lippen aufeinander.
      „Du hast mich hier über eine Stunde warten lassen“, erklärte sie erbost.
      Harka scharrte mit seinem Fuß im Sand herum. Jetzt wirkte er gar nicht mehr wie der bedrohliche Krieger.
      Er macht einen Satz auf Sira zu und drückte ihr einen Kuss auf die Wange.
      „Tut mir leid“
      Die Kriegerin unterdrückte den Würgereiz, als ihr die Fahne von Bier in die Nase drang.
      „Ist schon gut!“, rief sie aus, „lass uns den Beutel los werden und dann sehen wir weiter“
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von LadyK () aus folgendem Grund: Spoiler entfernt

    • Gefällt mir gut, @LadyK!! :thumbsup:
      Schöne Beschreibungen, die das Kopfkino mühelos in Gang setzen. Ein Prise Hintergrundwissen, locker mit eingestreut, wie die Kriegerkaste oder -gruppe zustande gekommen ist, Vorstellung von zwei recht gegensätzlichen Protas (wie mir scheint :D ) und ein Schreibstil, der sich angenehm lesen lässt. Das macht neugierig auf mehr!!
      Abo-Haken gesetzt - ich bleib dran. ^^ :thumbup:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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