LadyK's Kurzgeschichtensammlung

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    • Hey :)

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      ich hab keine Ahnung was Tariq schon angemerkt hat, also ignoriere, falls etwas doppelt vorkommt ^^

      LadyK schrieb:

      Die Sonne küsste ihre Wangen und ließ ein wollig warmes Gefühl zurück.
      wohlig (--> Wohlfühlen)
      wollig kommt Wolle XD

      LadyK schrieb:

      Ihre Sinne durch den Duft von Blumen und Holz vernebelt, schlenderte sie durch den Wald, auf der Hoffnung, eine Antwort zu finden.
      in

      LadyK schrieb:

      Lya spürte den Wind, wie er durch ihre Haare wehte und sie kitzelte. Die Sonne küsste ihre Wangen und ließ ein wollig warmes Gefühl zurück. Angenehm weich war das Moos unter ihren Füßen. Mit jedem Schritt fühlte Lya sich, als würde sie auf Wolken spazieren.
      Ihre Sinne durch den Duft von Blumen und Holz vernebelt, schlenderte sie durch den Wald, auf der Hoffnung, eine Antwort zu finden.
      Der Geruch von Tanne drang ihr in die Nase und gierig sog sie ihn auf. Langsam spürte Lya, wie das Leben in ihre müden Knochen zurückkehrte. Das Licht der Grenzenlosigkeit und die Wärme von Freiheit gaben ihr neue Kraft.
      Doch fühlte sie sich leer. Unvollständig wie ein Vogel ohne Federn.
      Irgendwie passte das für mich überhaupt nicht zusammen :hmm:
      Du beschreibst eine idyllische Landschaft, dass sie sich wohl fühlt und neue Kräfte gewinnt und dann ohne Überleitung fühlt sie sich leer ...
      Ich wäre für einen weicheren Übergang. Zum Beispiel: "Doch obwohl es ihr besser ging, ließ sie das dumpfe Gefühl der Leere nicht los."

      LadyK schrieb:

      Es passierte immer und dann, wenn die Zeit gekommen war, musste sie handeln.
      Das ist so ein Satzanhängsel, das keinen Sinn macht. Vielleicht so: Es passierte immer dann, wenn die Zeit gekommen war. Dann musste sie handeln.

      LadyK schrieb:

      „Du hast den Wald verärgert“, meinte einer, „jetzt werden sie kommen und uns holen(Punkt)“

      LadyK schrieb:

      Lya war froh, dass sie nur einen Schuss gebraucht haben, um ihn zu töten, damit hatte er sich nicht gequält.
      hatten (sonst springst du in den Zeiten)


      Ansonsten gefällt mir deine Geschichte sehr gut ^^
      Besonders das Ende ist spannend. Ich bin neugierig wie es weiter geht und was genau Lya eigentlich ist :D
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • Hallo @LadyK, hallo @Miri

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      sorry, wenn ich mich nochmal kurz zu Wort melde. ^^

      LadyK schrieb:

      Es passierte immer und dann, wenn die Zeit gekommen war, musste sie handeln.
      Ich hatte den Satz auch kritisch betrachtet. Aber dann fiel mir auf, dass da für den besseren Lesefluss einfach nur ein Komma fehlt, das (zugegebenermaßen) da aber nach den Regeln der Rechtschreibung nicht unbedingt stehen muss. Doch es macht den Sinn des Satzes besser deutlich. Von daher wäre ich für


      "Doch Lya wusste, dass es erneut geschehen würde. Es passierte immer (wieder) Komma und dann, wenn die Zeit gekommen war, musste sie handeln."

      (grün sind Vorschläge von mir, doch es geht auch ohne)
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • @Miri danke für deine Korrekturen und dein Lob :) das freut mich, wenn meine Geschichten euch gefallen :D

      Btw. Ich kann meinen Text so oft Probe lesen, irgendwie gibt es immer irgendwelche Fehlerchen. Aber diesmal haben sie sich ja in Grenzen gehalten :D :thumbsup:

      @Tariq dein Vorschlag ist auch nicht schlecht, allerdings tue ich mich immer schwer mit einem Komma vor "und". Das sieht aus meinen Augen immer nicht ganz richtig aus
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • @LadyK

      Das ist bei mir umgekehrt. Ich bin mit dem "und" vor dem Komma, das zwei Haupsätze trennt, großgeworden. Und es fehlt mir manchmal schmerzlich, z.B. wenn wie bei deinem Satz die Aussage dadurch nicht ganz klar ist. Aber wie gesagt, es muss dort nicht (mehr) stehen, beide Versionen sind heute erlaubt.
      Wenn du es weglässt, würd ich an deiner Stelle überlegen, ob ich nicht stattdessen nach "immer" den Satz einfach beenden und einen neuen beginnen würde. So, wie er jetzt ist, könnte er sicher auch für andere Leser noch ein kleiner Stolperstein sein. ^^

      Mann, ich hör mich an wie ein Deutschlehrer, furchtbar. :patsch:

      Ignorier mich einfach, du bist der Autor. :rofl:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Guten Morgen, @LadyK. Schön, dass du wieder eine Kurzgeschichte bzw. den Anfang gepostet hast. Insgesamt finde ich deine Idee, soweit ich sie richtig verstehe, das Setting und die Beschreibungen ganz stimmig. Trotzdem sind mir an einigen Stellen kleinere Ungereimtheiten aufgefallen.

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      LadyK schrieb:

      Gemächlich trottete Lya durch das Meer aus Tannennadeln und Moos.
      Eher etwas witziges: An der Stelle plopte in meinem Kopf das Bild eines weißen Einhorns, das gemächlich durch den Wald trottet auf und verschwand erst wieder als ein paar Zeilen danach "die Frau" stand. xD Ich hätte es auch schön gefunden, wenn sie wirklich ein Einhorn wäre.

      LadyK schrieb:

      Doch Lya wusste, dass es wieder geschehen würde. Es passierte immer und dann, wenn die Zeit gekommen war, musste sie handeln.
      Das war ihre Aufgabe, für immer.
      Irgendwie stört mich diese Stelle, aber ich kann noch nicht genau sagen, warum. Vielleicht, weil dieses "es" so unspezifisch ist.
      Bei der zweiten Markierung würde ich noch etwas ergänzen. "Es passierte immer" passt für mich nicht so gut zu "wenn die Zeit gekommen war", weil das erste so alltäglich und das zweite so unheilsschwanger und bedeutungsvoll klingt. Weißt du, was ich meine?
      Evtl. wäre eine Möglichkeit, diese Stelle mit der Stelle mit dem Knall zu vertauschen (dann aber beides umformulieren). Letztlich baust du hier für zwei oder drei Zeilen Spannung auf (Was ist es?), die dann durch den Knall wieder etwas gelöst wird. Für mich wäre die Gesamtplanung der Geschichte: 1) Lya spaziert durch den stillen Wald und erholt sich.(Ausgangslage) 2) Der Knall ist der Auslöser, ab dem die "Action" beginnt. 3) dazu kommen wir später ^^ . 1) und 2) könnten sich durch den Gegensatz "Stille - Lärm" voneinander unterscheiden bzw. das tun sie ja auch.

      LadyK schrieb:

      Dann erscholl es. Der Knall. Ein kurzer Laut. Als hätte man einen Stein auf den Boden geworfen. Doch dieses Geräusch hallte ihr durch den gesamten Körper.
      Ich würde hier vielleicht einfach "Ein Knall zerriss die Stille", wobei sich mir gleich die Frage aufdrängt: Wo? In der Nähe, in mittlerer oder weiter Ferne? Das verändert ja auch die Wahrnehmung. Gerade wenn ich an ein Jagdgewehr denke, dann hallt das Geräusch doch noch ein wenig nach.
      Bei der Beschreibung des Geräusches denke ich an einen Stein, der auf einen weichen, mit Tannennadeln bedeckten Waldboden fällt, weil es ins Setting passt. Das klingt ganz anders als wenn ich einen Stein auf eine asphaltierte Straße fallen lasse. Das könntest du noch etwas genauer beschreiben.
      Was mir hier gut gefällt ist, dass du den Schuss in ihrem Körper widerhallen lässt.

      LadyK schrieb:

      Während Lya weiterlief, frischte der Wind auf und sie wusste, dass sie Unterstützung bekam.
      Hier fällt mir jetzt ein, dass du bei 1) (siehe oben) noch mehr auf "jedes Lebewesen und übernatürliche Geister* ist für sich" eingehen könntest (* Ich wusste jetzt nicht, wie ich den Wind sonst beschreiben sollte :pardon: ). An der Stelle und im Folgenden baust du dann ja aus, dass Lya mit den Bäumen etc. auch irgendwie in Verbindung steht bzw. sie für die Gemeinschaft Wald "kämpft".

      LadyK schrieb:

      Die Stimme war männlich, aber sie zitterte vor Angst und Lya konnte den Geruch von Schweiß vernehmen.
      Ich würde die Sinneseindrücke in zwei Sätze zerlegen, glaube ich. Und: nur weil eine Stimme männlich ist, klingt sie doch nicht von vorneherein stark und mutig. "Die männliche Stimme zitterte vor Angst" wäre eine Möglichkeit, auch wenn sie mir nicht besonders gut gefällt.

      LadyK schrieb:

      „Ach was, das ist doch nur dummes Gerede!“, rief die zweite ebenfalls männliche Stimme aus. Es klang befehlend und unterdrückend.
      Ich weiß, dass du mit diesem "es" den Tonfall der Stimme meinst, aber grammatikalisch passender wäre hier "sie (die Stimme). Zumindest würde ich das als stimmiger empfinden.
      Du könntest die Stimmen noch etwas genauer durch je ein Adjektiv beschreiben: dunkel, hell, brummig, knurrig, rauh, klar, rauchig,... Das "männlich" muss natürlich sein, aber damit ist ja noch nicht alles gesagt.

      LadyK schrieb:

      Lya schlich weiter durch die Büsche und die Natur half ihr dabei, damit sie sich völlig lautlos bewegen konnte. Dann sah sie die beiden Männer, mit ihren Waffen in den Händen und dem Hund, der neben ihnen saß.
      Ich weiß nicht mehr, was ich hier kommentieren wollte :(

      LadyK schrieb:

      Lya war froh, dass sie nur einen Schuss gebraucht haben, um ihn zu töten, damit hatte er sich nicht gequält.
      Statt "haben" solltest du "hatten" schreiben, damit die Zeitform stimmt.

      LadyK schrieb:

      Sie ging weiter auf die Männer zu, bis der schlaksige Mann sie bemerkte und die Augen weit aufriss.
      Der andere richtete seine Waffe auf Lya, während der Hund anfing zu bellen und die Zähne fletschte.
      Beim ersten Lesen ist mir irgendwie entgangen, dass Lya vorher schon mal stehen bleibt und dann schleicht, daher war ich hier etwas überrascht, dass sie "nur" ging, während sie sich nach meinem Empfinden noch gerannt ist. Wie auch immer könntest du "ging" durch etwas anderes ersetzen oder ergänzen. Beim Schleichen stelle ich mir eine leicht geduckte Körperhaltung vor. Beim Gehen könnte sie nun aufrecht und in ihrer Rolle als Hüterin des Waldes (?) selbstbewusster und offener (also nicht heimlich wie beim Schleichen) auftreten. Vielleicht geht sie auch mit festem Schritt?

      LadyK schrieb:

      Hastig rutschte sie einen Hang hinunter, da kam ihr auch schon das Gebell von Hunden entgegen.
      Gebell von Hunden --> später ein Hund :hmm:


      So, jetzt hab ich viel mehr geschrieben als ich eigentlich wollte. Ich hoffe, du hast nicht den Eindruck, dass ich deine Geschichte für schlecht halte. Mir ist beim Kommentieren schon aufgefallen, dass du wesentlich mehr von meinen 1) 2) Gegensätzen mit eingearbeitet hast als ich am Anfang wahrgenommen habe. Das gefällt mir persönlich schon mal gut, auch wenn andere das vielleicht anders sehen.
      Eine Sache noch: Wenn ich mich jetzt nicht getäuscht habe, dann beginnst du viele Sätze mit "Lya...". Evtl. kannst du da nochmal drüber gehen und schauen, ob es sich irgendwo anbietet, einen anderen Satzanfang zu wählen.

      Viel Spaß beim Weiterschreiben! Ich bin gespannt, was da noch kommt.
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Hey @LadyK,
      ich habe mir jetzt mal deine erste Kurzgeschichte durchgelesen - und auch wenn du bereits einiges an Feedback bekommen hast, möchte ich dennoch ein paar Dinge anmerken. Zumal du am Ende noch etwas geschraubt hast.
      Zuallererst: Dein Stil ist solide und lässt sich auf jeden Fall recht problemlos lesen. Einige Komma- und Rechtschreibfehler sind mir noch aufgefallen, aller jedoch nicht sonderlich tragisch. (Wenn gewünscht, kann ich sie aufzeigen, ansonsten überlass ich das den anderen.)

      Inhaltlich fing diese KG gut an. Sie war spannend, auch wenn man die Situation durch diverse Krimis bereits kennt. Dass es sich am Ende als Traum herausstellt, ist wie erwähnt keine Neuerfindung des Rades und ist leider etwas ausgelatscht, aber nicht zwangsweise schlecht.
      Dein Versuch, dem ganzen am Ende doch noch eine größere Wendung aufzusetzen, fand ich grundlegend super. Ebenfalls, dass es ein psychisches Problem ist (ich liebe solche Details).
      Deine Bearbeitung des Ganzen, um es noch etwas auszubauen, ist hingegen etwas misslungen. Nicht, weil es eine zu schräge Erklärung wäre (was es nicht ist), sondern weil es nun erst recht viel zu kurz kommt. Die Erklärung wirkt nun gehetzter als wohl zuvor. Es ist wie ein Schlag ins Gesicht deines Lesers. Diesen am Ende etwas rat- und rastlos zurückzulassen ist okay, aber hier wirkt es unpassend. Es reißt einen richtig heraus, eben weil du den Traum dann doch recht detailliert beschrieben hast.
      Es fällt mir gerade schwer, die einen geeigneten Lösungsansatz dafür zu geben. Ich überlege mir aber definitiv noch etwas.
    • Hab mir auch "mal eben" die 4 KGs durchgelesen :D
      Die erste gefällt mir bis jetzt am besten, wobei die vierte auch sehr viel potenzial hat. was für ein mieser Cliffhänger! :D

      1)
      Die Spannung ist super rübergekommen. Ich hatte eine richtige Gänsehaut! wow. Da können sich die meisten Thriller eine Scheibe von abschneiden. Der Traum hat mich tatsächlich ziemlich überrascht. Klar, es wird häufig benutzt, aber dadurch wird es ja nicht schlecht und erwartet habe ich es garnicht. Wahrscheinlich weil du eben keine rot leuchtenden Augen oder so eingefügt hast :D
      Als er dann zuhause blieb wusste ich aber schon, dass seine Bank tatsächlich überfallen werden würde. Dafür hat mein Mann mich zu sehr mit Creepy Pastas "genervt" xD. Trotzdem kam es sehr gut rüber.

      Das ende gefiel mir ehrlich gesagt nicht- viel zu schnell, zu abgehetzt. Mein Vorschlag: entweder, du lässt es komplett weg (die Geschichte brauch diese Info nicht. Es ist komplett überflüssig) oder, wenn dir der Teil am Herzen liegt, die letzten drei-vier Sätze in einem verbinden, der dafür etwas wage ist. Zum Beispiel: "Ich hatte danach viele solcher Träume. Und auch, wenn ich gelernt habe, dadurch viele Menschenleben zu retten, vermisse ich eins. Eine Nacht schlafen, ohne Angst vor den Träumen zu haben."
      Halt so, dass es noch mysteriös bleibt.

      2)
      Hihihi. Als die Mutter den Besen holte, wusste ich, dass es sich um eine Spinne handelt :D Davor dachte ich wirklich, es wäre ein großes Monster, welches den kompletten Flur blockiert. Super geschrieben. Es hat viel spaß gemacht, die KG zu lesen. Leider hab ich ein zu großes Herz für Tiere und hätte mir gewünscht, dass der Sohn die Spinne einfach rausträgt. Es hätte nochmal untermalt, wie harmlos das Tierchen eigentlich ist. Dann wäre aber die Pointe am schluss ("Wer macht nun sauber"), verloren gegangen. :hmm:

      3)
      Respekt, dass du etwas so persönliches gepostet hast. Mir hat der Text wirklich gut gefallen.
      Ja, durch deinen Hinweis war man vorbereitet, aber es war schön, den Text so zu lesen. Auch wenn man ziemlich genau wusste, wo es hingeht, der Spaziergang hat gut getan. Man konnte sich vorstellen, wie man selbst, an einem ruhigen Tag, dort hinfärt. Dass du am Ende erwähnst, dass er geschrien hat, haut richtig in die Magengrube ein. Es muss sehr schlimm gewesen sein- und doch hinterlässt der Text einen friedlichen eindruck. Es ist nicht immer leicht weiterzumachen - aber mindestens die Figut in deiner Kurzgeschichte hat es geschafft. Ich wünsche das selbe für dich und für deine Freundin.

      4)
      Wunderschön beschrieben. Der Anfang wirkte erst einen hauch zu lang, aber er ist gut so. So kommt die Veränderung, die durch den Schuß entstanden ist, sehr gut zur geltung. Mir gefiel auch gut, wie Lya sich so natürlich bemüht, den Lebewesen nicht weh zu tun. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es weitergeht, obwohl der Cliffhänger so mies und gut ist, dass du sie sogar hier beenden könntest (bitte nicht! xD)

      Die Geschichte kann sich ja jetzt noch in hunderte Richtungen wenden... Der Hund könnte zu ihr halten und sie beschützen. Sie könnten von einem zweiten Hund angefallen werden. Sie könnte erschoßen werden. Oder sie bringt den arroganten Mann um, oder beide bemerken, was sie getan haben oder oder oder... :panik:

      Ich frage mich auch, was sie gegen die Menschen per se hat. Wenn ein Fuchs eine Maus jagdt, wird sie ihn sicherlich nicht daran hindern. Die Menschen jagen ja auch zum Essen (ich naivchen geh mal davon aus). Also sind es "nur" die lauten geräsuche und die wiederliche Atittüde, die sie stören? Wären ja auch schon Grund genug. :hmm: Hätte sie denn etwas, gegen Menschen die mit Pfeil und Bogen jagen und das Tier ehrenvoll behandeln? (Obwohl der Fuchs sich ja auch nicht bei der Maus bedankt xD)

      Deine Kurzgeschichten sind echt schön ^^ Abonniert! :D


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • Hey @Kitsune Schade, dass ich dich nicht ganz mit der ersten KG überzeugen konnte. Vielleicht ändert sich das ja noch, wenn ich hier und da ein paar Veränderungen vornehmen, aber dafür muss ich mich erstmal wieder rein lesen... Könnte aber noch ein bisschen dauern :) danke auf jeden Fall für deine ehrliche Kritik :thumbsup:

      @Aztiluth noch einen Leser zu haben, finde ich super :D schön, dass ich dich dazu gewonnen habe! Auch wenn die erste KG nicht ganz so gut ankommt wie der Rest (durchaus nicht schlimm, man kann ja nicht alles mögen).

      Ich habe kurz daran gedacht die Geschichte um Lya so zu lassen, aber das bringe ich selber nicht übers Herz, also geht es weiter ^^

      Aztiluth schrieb:

      Ich wünsche das selbe für dich und für deine Freundin.
      Danke X/ ...
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • LadyK schrieb:

      @Aztiluth noch einen Leser zu haben, finde ich super schön, dass ich dich dazu gewonnen habe! Auch wenn die erste KG nicht ganz so gut ankommt wie der Rest (durchaus nicht schlimm, man kann ja nicht alles mögen).
      Oh, da wurde ich missverstanden XD Es ist die, die mir bis jetzt am besten gefallen hat xD
      Ich finde sie extrem gut gelungen. Die anderen ja auch, aber die erste hat mich so gefesselt wie seit langem nichts mehr. Gänsehaut pur :D

      LadyK schrieb:

      Ich habe kurz daran gedacht die Geschichte um Lya so zu lassen, aber das bringe ich selber nicht übers Herz, also geht es weiter
      Unser Glück! :D


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • LadyK schrieb:

      Schade, dass ich dich nicht ganz mit der ersten KG überzeugen konnte.
      Sie war auf jeden Fall nicht schlecht, aber Luft nach oben ist natürlich noch - schreiberisch zumindest am Ende. :)

      Da ich gerade noch ein wenig Zeit habe, habe ich mir mal Kurzgeschichte #2 vorgenommen.

      Zuerst: Der arme Weberknecht. ;___; Das sind possierliche Tierchen, die eigentlich harmloser nicht sein könnten.
      Interessant fand ich ja, dass du ihn mit Härchen beschrieben hast, deswegen ging meine Vorstellung etwas an der Realität vorbei. Das ist allerdings kein Manko deiner Geschichte. Bei einer Phobie (oder auch Panikattacke) übertreibt unser Verstand ja ganz gern. Da wird aus einem harmlosen Weberknecht am Ende ein mit spitzen Zähnen bewehrtes haariges Monstrum.
      Von daher ist die Geschichte gut geschrieben. Auch von deiner Wortwahl her.
      Am Ende war ja der Sohn der strahlende Held. Trotzdem: Armer Webi. ;(

      Für Kurzgeschichte #3 war nun auch noch Zeit, aber ich werde hierzu nicht viel sagen, weil der Inhalt gerade viel zu sehr mitten in die Seele sticht.
      Deswegen nur kurze stilistische Anmerkungen: Die Kürze/Länge der Sätze ist okay, allerdings komm ich nicht ganz in einen Rhythmus. Das erschien mir bei #2 etwas besser. Deine Sätze ähneln sich sehr, weswegen das flüssige Lesen etwas schwerfällt. Dafür, dass der Text thematisch so schwer ist. Hoffe du verstehst, was ich zu sagen versuche.
    • Hey @Kitsune du bist ja drum noch am Bord, also kann ich ja Sicht sooo schlecht gewesen sein :D

      Kitsune schrieb:


      Für Kurzgeschichte #3 war nun auch noch Zeit, aber ich werde hierzu nicht viel sagen, weil der Inhalt gerade viel zu sehr mitten in die Seele sticht.
      Deswegen nur kurze stilistische Anmerkungen: Die Kürze/Länge der Sätze ist okay, allerdings komm ich nicht ganz in einen Rhythmus. Das erschien mir bei #2 etwas besser. Deine Sätze ähneln sich sehr, weswegen das flüssige Lesen etwas schwerfällt. Dafür, dass der Text thematisch so schwer ist. Hoffe du verstehst, was ich zu sagen versuche.
      Ich glaube zu verstehen, was du meinst. Allerdings habe ich ein wenig Angst, diese Geschichte wieder anzufassen, aber da werde ich wohl nicht drum rum kommen X/

      Vielleicht lasse ich mir zu Webi noch ein alternatives Ende einfallen
      Möglicherweise so etwas:

      Aztiluth schrieb:

      dass der Sohn die Spinne einfach rausträgt.
      Aber dann müsste ich die Pointe ändern :S

      LG
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      -Im Tal des Falken-
    • sooo, nach einiger Zeit mühseliger Arbeit kommt jetzt

      #4.2 es geht weiter mit der KG um Lya ...

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      Lya brauchte nicht viel Zeit, um den Jagdhund zu beruhigen. Ein kurzer Blick in seine dunklen Augen genügte und er verstummte. Das Tier setzte sich in das Moos und begann mit dem Schwanz zu wedeln.
      Die beiden Männer starrten Lya an und der Arrogante wandte sich an sie, während er die Waffe noch immer auf sie richtete.
      "Wer bist du und was tust du hier?", fragte er harsch. "Eine so zierliche Frau wie du sollte sich nicht alleine im Wald herumtreiben", fügte er noch hinzu.
      Mit schräg gelegtem Kopf ging Lya auf den Mann zu. Dabei bewegte sie sich elegant, wie es sonst niemandem im Wald gelang. Wieder bewegten sich die Äste und zahlreichen Zweige um ihr den Weg freizumachen.
      "Wie ist dein Name?", fragte Lya den Mann, der seinen Fuß auf den Leib des Tieres hatte.
      Hinter ihr fing der Andere an zu schluchzen und trampelte nervös von einem Fuß auf den anderen.
      "Ich bin Graf Philipp der II., Lehnsherr dieses Landes!"
      Er sagte es mit vor Stolz geschwellter Brust und solcher Inbrunst, dass Lya fürchtete, sein Begleiter würde ihm vor die Füße fallen.
      Lya drehte sich zu dem Schlaksigen herum und sah ihn an. Er schaffte es keine einzige Sekunde, sie anzublicken. Sie wusste, dass er es nicht war. Er war es nicht gewesen, der die Waffe abgefeuert hatte.
      "Geh", sagte Lya an ihn gewandt und der Mann gehorchte. Der Hund folgte ihm durch das Gestrüpp. Auch der Wald lies ihn passieren, aber auch nur, weil sie es duldete.
      "Und du", wandte sie sich wieder an den Anderen, "Graf Phillip der II. und Lehnsherr dieses Landes. Welches Recht nimmst du dir heraus, dieses Tier zu töten?"
      Während Lya sprach, umkreiste sie Phillip und den getöteten Hirsch. Der Himmel verdunkelte sich weiter, die Bäume raschelten jetzt lauter und intensiver, so, als würden sie sich sogleich auf den Grafen stürzen wollen. Donner zerriss die Stille und erschrocken ließ Phillip das Gewehr sinken. Er nahm den Fuß vom leblosen Körper des Hirsches. Mit unruhigen Blicken suchte er die Gegend ab und entfernte sich sogar um zwei Schritte. Doch es bohrte sich ein plötzlich zu tief hängender Ast in Phillips Rücken. Er stockte im Gehen.
      "Wer bist du?", fragte der Graf erneut und in seiner Stimme schwang ein unsicherer Ton mit. Sie sah ihn zittern, doch in seinen Augen loderte Wut.
      Lya blieb stehen und beide sahen sich in die Augen, allerdings antwortete sie ihm nicht.
      "Der Wald verlangt ein Leben für das Genommene, ganz gleich, aus welchem Grund dies geschehen ist."
      Phillip sah sie nur verwirrt an, während Lya weiterredete und ihn wieder umkreiste.
      "Ich gebe dir drei Tage Zeit, mir ein Leben für das des Hirsches zu geben. Verstreicht die Frist, hole ich mir das Leben und suche es auch selbst aus."
      Phillip schien diese Drohung nicht ernst zu nehmen. "Was fällt dir ein, du Miststück!" Der Graf schnellte zu ihr herum, legte die Waffe an und schoss.
      Der Knall erscholl. Wieder. Es dröhnte. Lyas Körper bebte.
      Doch die Kugel erreichte sie nicht.
      Der Ast eines Baumes hatte sie abgefangen und sie steckte jetzt in ihm.
      Lya starrte Phillip fassungslos an und überwand die letzten Meter, bis sie nun kurz vor ihm stand.
      "Ein Leben. Drei Tage", hauchte sie wütend.
      Einen Augenblick verharrten sie so, dann drehte Lya sich ohne weiteres um und verschwand in den Tiefen des Waldes. Während sie lief, bedankte sie sich im Stillen bei den Bäumen.
      Phillip rief ihr wilde Flüche nach, doch das alles hörte sie schon gar nicht mehr.
      Der Himmel öffnete seine Schleusen, Blitze zeichneten grelle Linien auf den dunklen Wolken und auf die Rufe des Grafen erwiderte der Schall des Donners.
      Es begann zu regnen.



      Viel Spaß !!! :)
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      -Im Tal des Falken-
    • Wieder sehr gut geschreiben :D
      Ich finde es schön, dass sie den anderen Mann hat gehen lassen.

      LadyK schrieb:

      "Der Wald verlangt ein Leben für das Genommene, ganz gleich, aus welchem Grund dies geschehen ist."
      Mit diesem Satz habe ich allerdings ein Problem xD Tiere jagen doch auch? Ein Fuch isst dutzende, ja gar hunderte Mäuse in seinem Leben und muss dafür nichts eintauschen. Dürfen nur Waldfremde nicht töten? Muss der Graf nun jemanden töten, oder ein lebendes Wesen herbringen? :hmm: darüber kann man schön spekulieren.

      LadyK schrieb:

      Der Himmel öffnete seine Schleusen, Blitze zeichneten grelle Linien auf den dunklen Wolken und auf die Rufe des Grafen erwiderte der Schall des Donners.
      Es begann zu regnen.
      Die Stimmung gefällt mir auch sehr gut, aber ich glaube, du kannst die Sätze komplett weglassen. Sie tragen im Grunde nichts mehr zur Geschichte bei und lenken eher ab. (Wie immer, es sind nur Vorschläge, lass die Geschichte so, wie sie dir am besten gefällt :D )

      Lya ist eine tolle Figur. Wäre echt cool, wenn sie vielleicht in weiteren KG´s auftauchen würde <3


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • @Aztiluth Danke für dein Feedback :)

      Aztiluth schrieb:

      Lya ist eine tolle Figur. Wäre echt cool, wenn sie vielleicht in weiteren KG´s auftauchen würde
      ich überlege mir momentan etwas, weis aber nicht, ob es mir gefällt oder ob es sich umsetzten lässt... Mal gucken :D

      Aztiluth schrieb:

      Mit diesem Satz habe ich allerdings ein Problem xD Tiere jagen doch auch? Ein Fuch isst dutzende, ja gar hunderte Mäuse in seinem Leben und muss dafür nichts eintauschen. Dürfen nur Waldfremde nicht töten? Muss der Graf nun jemanden töten, oder ein lebendes Wesen herbringen? darüber kann man schön spekulieren.
      :pardon: ....Abwarten ?

      LG
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
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    • Spoiler anzeigen

      LadyK schrieb:

      "Eine so zierliche Frau wie du sollte sich nicht alleine im Wald herumtreiben", fügte er noch hinzu.
      so zierlich würde ich weglassen.
      ... so würde keiner reden, denke ich :hmm: Schon gar nicht, wenn man wütend ist.

      LadyK schrieb:

      Dabei bewegte sie sich so elegant, wie es sonst niemandem im Wald gelang.
      So dazu

      LadyK schrieb:

      Auch der Wald lies ihn passieren, aber auch nur, weil sie es duldete.
      ließ (von lassen), lies (von lesen)

      LadyK schrieb:

      Sie sah ihn zittern, doch in seinen Augen loderte Wut.
      Lya blieb stehen und beide sahen sich in die Augen, allerdings antwortete sie ihm nicht.
      Vielleicht: Lya blieb stehen und beide starrten sich an, allerdings antwortete sie ihm nicht.

      LadyK schrieb:

      Der Knall erscholl. Wieder. Es dröhnte. Lyas Körper bebte. Doch die Kugel erreichte sie nicht.
      Zwischen bebte und doch würde ich gefühlsmäßig den Absatz rausnehmen ^^


      Ansonsten finde ich die Geschichte nach wie vor spannend ^^
      Ob der Graf sie jetzt ernst nimmt, nachdem er gesehen hat, dass der Wald sie beschützt?
      Oder ob es immer noch auf die leichte Schulter nimmt :hmm:
      Ich hoffe ja auch Zweiteres, weil ich wirklich gespannt bin, welches Leben Lya wählen wird :D
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • Hey, @LadyK, schön, dass du weitergeschrieben hast. Ich geb mal wieder meinen Senf dazu ^^

      Spoiler anzeigen

      LadyK schrieb:

      Die beiden Männer starrten Lya an und der Arrogante wandte sich an sie, während er die Waffe noch immer auf sie richtete.
      "Wer bist du und was tust du hier?", fragte er harsch. "Eine so zierliche Frau wie du sollte sich nicht alleine im Wald herumtreiben", fügte er noch hinzu.
      Ich sehe hier zwei gute Möglichkeiten, die Stimmung noch mehr herauszuarbeiten. a) der Arrogante wirkt richtig arrogant und selbstsicher / überlegen, dann könnte er erst einmal das Gewehr locker lässig auf seine Schulter legen. Das würde unterstreichen, dass er vor Lya überhaupt keine Angst hat. (In dem Fall müsste er später natürlich das Gewehr wieder auf sie anlegen) b) Ganz andersherum könnte er damit kämpfen, seine Selbstsicherheit zu behalten. Dann würde er das Gewehr weiterhin auf sie richten und du könntest z.B. seine Stimme leicht unsicher wirken lassen.

      LadyK schrieb:

      Dabei bewegte sie sich elegant, wie es sonst niemandem im Wald gelang. Wieder bewegten sich die Äste und zahlreichen Zweige um ihr den Weg freizumachen.
      Hier fände ich eine bildhafte Beschreibung schön. Leider fällt mir gerade keine ein xD

      LadyK schrieb:

      "Wie ist dein Name?", fragte Lya den Mann,
      Sagst du das so? Ich fände "Wie heißt du?" naheliegender, aber das kann je nach Region völlig anders sein.

      LadyK schrieb:

      "Ich bin Graf Philipp der II., Lehnsherr dieses Landes!"
      Irgendwie fand ich das nicht so schön. So isoliert passt es aber eigentlich. :hmm: Trotzdem eine Idee: Wie wäre es, wenn der Graf seinem Diener (?) einen Wink gibt und der ihn vorstellt?

      LadyK schrieb:

      "Geh", sagte Lya an ihn gewandt und der Mann gehorchte. Der Hund folgte ihm durch das Gestrüpp. Auch der Wald liesß ihn passieren, aber auch nur, weil sie es duldete.
      kleiner Tippfehler

      LadyK schrieb:

      "Ein Leben. Drei Tage", hauchte sie wütend.
      Ich hatte überlegt, ob es nicht passender wäre, wenn Lya eher emotionslos-kalt ist, aber eigentlich passt es sehr gut, wenn sie auch sehr emotional, unsicher und wütend ist. Das macht sie für mich nämlich doch sehr sympathisch. ^^ Bei ihrer "Flucht" in den Wald am Ende könnte sie auch noch "erleichtert" den Bäumen (oder Ästen oder dem Wald) dafür danken, dass sie die Kugeln aufgefangen haben. :hmm:


      Ich hoffe, du schreibst fleißig weiter! ^^
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]