LadyK's Kurzgeschichtensammlung

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    • Asni schrieb:

      Da weiß ich nicht so genau, was geschickter ist. Aber offensichtlich ist es in der Intensivstation kein Geheimnis, was Bill ist. Daher könnte ich mir gut vorstellen, dass es ein besonderes Krankenhaus ist und auch der Arzt irgendwie zum Geheimdienst (oä) gehört und daher so wie Q bei James Bond eine in der Geschichte besondere und wichtige Person ist (und nicht bloß ein Arzt, weil ein Krankenhaus auch einen Arzt braucht; wenn du verstehst, was ich meine). Alternativ würde ich die Schwester statt "Agent..." eher "Herr..." sagen lassen.
      Es soll schon ein normales Krankenhaus sein, dann wäre "Herr" wohl passender :)

      Asni schrieb:

      Natürlich habe ich Geduld . Es würde nur gut passen, das Aussehen zuerst zu beschreiben, weil es das erste ist, was er von ihr sieht.
      Ich schau einfach mal, wie das im nächsten Part wirkt und entscheide dann :thumbsup:

      LG
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • LadyK schrieb:

      Finale....ich konnte heute abend nicht anders, als zu schreiben, daher gibt es den Rest jetzt in einem Schwung
      Ich muss gestehen, dass ich damals dachte, der Part davor wäre das Ende gewesen xD
      Schön, dass es noch weitergeht und wir noch ein paar Fragen beantwortet bekommen :)

      LadyK schrieb:

      Wenn ein Tier ein anderes Tier tötete, so geschah es, wenn der Wald es für nötig hielt. Aber nahm ein Mensch das Leben eines Waldbewohners, dann handelte dieser eigenmächtig und musste dafür bezahlen.
      Jup, Danke :thumbsup: Mehr erklärung brauche ich nicht :rofl:

      LadyK schrieb:

      Blätter fielen von den Bäumen und flogen in eine Richtung.
      Irgendwie klingt das Komisch. So nichtssagend.
      Mit dem Satz danach versteht man es ja schon, aber es wirkt lieblos. Und das passt so garnich zum sonst so schön gestalltenen Text. Aber vielleicht seh auch nur ich das so.

      Vorschläge:
      ... und flogen in eine ganz bestimmte Richtung. - Das gibt der Richtung mehr gewicht, man merkt, dass es wichtig ist.
      ... und flogen vor ihr, wegweisend. - Der zweite Satz vermischt sich dann etwas mit dem ersten.

      Sind, wie gesagt nur Vorschläge ^^

      Asni schrieb:

      Was mir gut gefällt sind die anfänglichen Zweifel Lyas an ihrem geplanten Handeln. Allerdings fehlt mir, dass sie irgendwann mal eine Entscheidung trifft oder dass sie während des letzten Abschnitts vielleicht doch noch Zweifel hat oder diese bewusst beiseite schiebt. Aber ansonsten finde ich das eine gute Geschichte.
      Dem kann ich nur zu 100% zustimmen.
      Es fehlt die Entscheidung. Aber abgesehen davon war die Geschichte wirklich toll. Ich hatte den Wald vor augen, konnte am ende den Sturm hören und den Wind spühren <3
      Wie sie über die Mauer kommt hast du echt gut beschrieben. Tolle Idee <3

      Zur Zweiten Geschichte:

      Woah! Fängt schnell an und geht direkt im Krankenhaus weiter. Spannend!
      Er ist also ein Agent, mit seltsamen verletzungen. Mal sehen, wie es weitergeht. 8o

      Ich selbst bin nur über eine Kleinigkeit gestoßen:

      LadyK schrieb:

      Ich öffnete die Augen um das Gespräch besser verfolgen zu können.
      Wenn ich mich auf ein Gespräch konzentriere, mach ich die Augen zu. Wenn man etwas besser hören möchte, schaltet man andere Sinne dafür aus. Mit offenen Augen lenkt das Visuelle zu sehr ab, das Hirn konzentriert sich eher darauf und die Kopfschmerzen werden auch schlimmer, wenn man in einem Fahrenden Auto sitzt und rausschaut.

      Wenn er die Beiden besser beobachten möchte, würde ich "Gespräch" mit "Situation" abändern. Da es sonst niemand angekreidet hat, bin ich vielleicht auch nur zu :mimimi: xD

      Warte auch gespannt auf den nächsten Part :D


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • @all ich hab #5.2 nochmal überarbeitet und vielleicht mögt ihr ja drüber schauen, ob alle Ungereimtheiten beseitigt sind :)

      @Aztiluth danke für deinen Kommentar :)

      Aztiluth schrieb:

      Ich muss gestehen, dass ich damals dachte, der Part davor wäre das Ende gewesen xD
      Schön, dass es noch weitergeht und wir noch ein paar Fragen beantwortet bekommen
      Ich konnte euch ja nicht mit einem Haufen Fragen zurück lassen :D

      Aztiluth schrieb:

      Irgendwie klingt das Komisch. So nichtssagend.
      Mit dem Satz danach versteht man es ja schon, aber es wirkt lieblos. Und das passt so garnich zum sonst so schön gestalltenen Text. Aber vielleicht seh auch nur ich das so.
      Hm, wird verbessert :thumbsup:

      Aztiluth schrieb:

      Dem kann ich nur zu 100% zustimmen.
      Es fehlt die Entscheidung.
      Da fällt mir auch noch was ein :D

      Aztiluth schrieb:

      Wenn ich mich auf ein Gespräch konzentriere, mach ich die Augen zu. Wenn man etwas besser hören möchte, schaltet man andere Sinne dafür aus. Mit offenen Augen lenkt das Visuelle zu sehr ab, das Hirn konzentriert sich eher darauf und die Kopfschmerzen werden auch schlimmer, wenn man in einem Fahrenden Auto sitzt und rausschaut.

      Wenn er die Beiden besser beobachten möchte, würde ich "Gespräch" mit "Situation" abändern. Da es sonst niemand angekreidet hat, bin ich vielleicht auch nur zu
      Ähm, mir fällt es tatsächlich leichter, ein Gespräch zu verfolgen, wenn ich die Beteiligten ansehe :huh: vielleicht, wenn ich das so in den Text einarbeiten und sage, dass er nicht aus dem Auto schaut... :whistling: (ich habe davon nichts erwähnt, sondern lediglich gesagt er öffnet die Augen). Das ist eventuell etwas unspezifisch, nichts, was sich aber nicht ändern lässt :rolleyes:

      LG
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    • @LadyK, so, ich habe mir Part 5.2 (überarbeitet) nochmal durchgelesen und wie sollte es anders sein, fallen mir natürlich andere Dinge auf xD . Viele Stellen finde ich aber gut überarbeitet, z.B. den milchigen Schleier :thumbup:

      Was mir noch aufgefallen ist...

      LadyK schrieb:

      Mein Körper machte es sich zur schlechten Angewohnheit mich zu wecken, [Komma] indem mein Kopf hämmerte,

      LadyK schrieb:

      Verwundert betrachtete ich das Zeug an meinem Körper.
      Da ist mir jetzt eine kleine "Logiklücke" aufgefallen und zwar klärt sich sein Blick nirgends. :hmm:

      LadyK schrieb:

      auf meinem rechten Handrücken befand sich eine Kanüle.
      Vielleicht "in meinem rechten Handrücken steckte eine Kanüle"?

      LadyK schrieb:

      Plötzlich riss jemand die Tür zu meinem Zimmer auf. Eine Frau mittleren Alters kam auf mich zu, doch schien sie nur Augen für das Überwachungsgerät zu haben.
      Ich glaube, ich würde "Eine Frau" durch "Eine Krankenschwester" ersetzen. Im Setting eines Krankenhauses finde ich das viel naheliegender, dass er auch denkt, dass es eine Krankenschwester ist und nicht "bloß" eine beliebige Frau.

      LadyK schrieb:

      Ich nickte, als ich bemerkte, dass die Frage an mich gerichtet war.
      Mich wundert gerade, wie er auf die Idee kommen könnte, die Frage sei nicht an ihn gerichtet :hmm: Klar, er ist benommen, aber irgendwie wirkt er auf mich schon wieder zu klar, fokussiert und voller Energie, als dass er jetzt in einem Raum mit zwei Personen nicht merkt, dass jemand mit ihm (oder zu ihm) spricht.

      LadyK schrieb:

      Behörde für öffentliche Angelegenheiten und Dienstaufsicht für Angestellte im Staatsdienst.
      Gibt's die eigentlich wirklich in der Art? Die Kombination "öffentliche Angelegenheiten" und "Dienstaufsicht" kommt mir komisch vor. Was nicht heißt, dass das komisch ist... gibt ja viele komische Dinge in der politischen Organisation xD
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Danke @Asni das du noch mal rüber geschaut hast :)

      Asni schrieb:

      Gibt's die eigentlich wirklich in der Art? Die Kombination "öffentliche Angelegenheiten" und "Dienstaufsicht" kommt mir komisch vor. Was nicht heißt, dass das komisch ist... gibt ja viele komische Dinge in der politischen Organisation xD
      Das hab ich mir tatsächlich ausgedacht :D keine Ahnung, ob es sowas gibt :whistling: die Aufgaben dieser Organisation will ich im nächsten Part aufklären. Der ist allerdings noch nicht ganz ausgereift, daher bitte ich um Geduld ^^

      Der Rest kommt mir klar und logisch vor und wird nochmal überarbeitet :D

      LG
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    • Joar, wird doch ein bisschen länger :|

      # 5.3 Bill Blake

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      Abschätzend betrachtete ich die Frau, die mittlerweile ihren Ausweis wieder in ihr viel zu enges Outfit gequetscht hatte. Sie trug einen streng nach hinten gebundenen Pferdeschwanz, ihre dunkle Hautfarbe und die schwarzen Haare passten zu ihren braunen Augen.
      Sie zog sich einen Stuhl heran und setzte sich mit überschlagenen Beinen darauf.
      "Ich würde gerne mit Ihnen über den Vorfall von vor zwei Tagen reden", begann sie kühl.
      Ich reagierte nicht, weil ich fürchtete, sie würde mir gleich an die Kehle springen.
      Und dann erst bemerkte ich den Fehler in ihrem Satz.
      "Zwei Tage?" , fragte ich ungläubig, "ich war zwei Tage weg getreten?"
      Alice schüttelte schnell den Kopf, als hätte sie diese Frage erwartet.
      "Sie waren fast tot"
      Ich starrte sie voller Entsetzten an, was anderes war mir zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.
      Dann unterbrach ein Mann in einem schwarzen Anzug die Stille, der in diesem Moment das Zimmer betrat. Viel war von ihm nicht zu erkennen, da er einen Sonnenbrille trug. Einzig der Aktenkoffer in seiner Hand weckte meine Neugier.
      Der Mann übergab den Koffer an Alice und verschwand wieder.
      Mit einem leisem Klicken sprangen die Schnallen auf, sie nahm eine handvoll Bilder heraus und reichte sie mir.
      Genau in diesem Moment kamen meine Erinnerungen wieder wie ein Hammerschlag.
      Es waren Bilder von Tatorten, die aus sämtlichen Perspektiven fotografiert worden waren.
      Ich sah mir das erste Bild an und mir stockte der Atem.
      "Das ist Micha!"
      Ich konnte kaum glauben, dass der Tote sein geschätzter Kollege war. Er lag auf dem Rücken un starrte mit leeren Blick nach oben. In seiner Stirn klaffte ein daumennagelgroßes Loch.
      Alice nickte bestätigend. Ihre Miene blieb kühl, aber in ihren Augen konnte ich einen Funken Mitgefühl sehen.
      "Außer Agent Cross sind noch drei weitere Agents gestorben."
      Ich zog das zweite Bild hervor und warf den Stapel schließlich vor mir auf das Bett.
      Schnaufend wischte ich mir mit den Händen durch das Gesicht.
      "Agent Blake", begann Lorenzo, " Sie waren zusammen mit sechs weiteren im Einsatz. Können Sie sich an irgendetwas erinnern?"
      Langsam nickte ich.
      "Es war 18:25 Uhr gewesen, während das Team um Agent Alexander Grubler auf den Moment warteten. Ich saß auf dem Beifahrersitz und auf dem Rücksitz befanden sich die Agents Ivy Linn und Mirella Finke. Die anderen drei hatten sich um das Lagerhaus postiert, damit sie uns das Zeichen zum Stürmen geben konnten."
      Ich überlegte kurz, obwohl ich wusste, was passiert war.
      "Als ich die Meldung bekam, war es 18:32 Uhr. Wir verließen den Wagen, den wir unweit der Lagerhalle geparkt hatten und näherten uns der Geiselnahme."
      Alice hörte mir mit unberührter Miene zu.
      "Ich und Agent Grubler waren vorausgegangen und die anderen beiden gingen durch den rechten Seiteneingang hinein."
      Als ich nicht weiter sprach, meldete sich die Frau zu Wort.
      "Was ist mit den anderen drei? Wo waren sie während des Zugriffs?
      Ich zuckte die Schulter und bemerkte, wie Alice missbilligend die Augenbrauen hochzog.
      "Ich vermute, dass sie bereits im Gebäude waren", fuhr ich fort, "ich habe mich voll und ganz auf meine Taten konzentriert. Wir erreichten den Raum, wo wir die Entführer erwarteten."
      Ich schloss angesichts meiner immer heftiger werdenden Kopfschmerzen die Augen.
      "Tja, als wir dann dort waren, war es bereits zu spät."
      Wieder musste ich eine Pause einlegen, da mir urplötzlich übel wurde.
      Die Geschehnisse jagten an meinem inneren Auge vorbei, doch ich vermag sie nicht zu fassen. Ich sah zahlreiche Menschen, die wie wild geworden umher rannten und ich wusste, dass ich selber Schüsse abgefeuert hatte. Eine Person, die eine schusssichere Weste trug, hatte meine Aufmerksamkeit erregt. Ich war ihr gefolgt, als diese durch einen Notausgang fliehen wollte.
      Dann...ein Schuss...noch einer...Schmerzen...
      "Ich...", nuschelte ich vor mir her.
      "Agent Blake?"
      Ich hörte Alice Stimme nur als dumpfes Dröhnen im Kopf und ich bemerkte, wie meine Sinne mir schwanden.
      Das Piepen des Gerätes wurde lauter und schneller, eine Tür wurde aufgeschlagen und wirres Gerede wurde lauter.
      Dann fiel ich erneut in dieses schwarze fast endlos wirkende Loch.

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    • Oh Mann, @LadyK, der arme Bill ... :/

      Spoiler anzeigen
      Jetzt kommt also seine Erinnerung wieder und lässt ihn erkennen, was da wirklich passiert ist. Nicht schön, wirklich nicht schön ...
      Wer war die Person, der er zum Notausgang gefolgt ist? Und die drei anderen Agents, warum weiß er nicht, was sie gemacht haben? :hmm:

      LadyK schrieb:

      Abschätzend betrachtete ich die Frau, die mittlerweile ihren Ausweis wieder in ihr viel zu enges Outfit gequetscht hatte. Sie trug einen streng nach hinten gebundenen Pferdeschwanz,Punkt, neuer Satz empfohlen ihre dunkle Hautfarbe und die schwarzen Haare passten zu ihren braunen Augen.
      Sie zog sich einen Stuhl heran und setzte sich mit überschlagenen Beinen darauf.
      "Ich würde gerne mit Ihnen über den Vorfall von vor zwei Tagen reden", begann sie kühl.
      Ich reagierte nicht, weil ich fürchtete, sie würde mir gleich an die Kehle springen.
      Und dann erst bemerkte ich den Fehler in ihrem Satz.
      "Zwei Tage?"Leerzeichen raus , fragte ich ungläubig, "ich war zwei Tage weg getreten weggetreten?"
      Alice schüttelte schnell den Kopf, als hätte sie diese Frage erwartet.
      "Sie waren fast totPunkt"
      Ich starrte sie voller Entsetzten an, etwas anderes war mir zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.
      Dann unterbrach ein Mann in einem schwarzen Anzug die Stille, der in diesem Moment das Zimmer betrat. Viel war von ihm nicht zu erkennen, da er einen eine Sonnenbrille trug. Einzig der Aktenkoffer in seiner Hand weckte meine Neugier.
      Der Mann übergab den Koffer an Alice und verschwand wieder.
      Mit einem leisem Klicken sprangen die Schnallen auf, sie nahm eine handvoll Handvoll Bilder heraus und reichte sie mir.
      Genau in diesem Moment kamen meine Erinnerungen wieder wie ein Hammerschlag.
      Es waren Bilder von Tatorten (wirklich von mehreren?), die aus sämtlichen Perspektiven fotografiert worden waren.
      Ich sah mir das erste Bild an und mir stockte der Atem.
      "Das ist Micha!"
      Ich konnte kaum glauben, dass der Tote sein (ein?) geschätzter Kollege war. Er lag auf dem Rücken un und starrte mit leeren leerem Blick nach oben. In seiner Stirn klaffte ein daumennagelgroßes Loch. ("klaffte" lässt den Eindruck von "riesengroß" entstehen. Vielleicht findest du eine andere Formulierung? Das Loch ist klein.)

      Alice nickte bestätigend. Ihre Miene blieb kühl, aber in ihren Augen konnte ich einen Funken Mitgefühl sehen.
      "Außer Agent Cross sind noch drei weitere Agents gestorben."
      Ich zog das zweite Bild hervor und warf den Stapel schließlich vor mir auf das Bett.
      Schnaufend wischte ich mir mit den Händen durch (eher "über"?) das Gesicht.
      "Agent Blake", begann Lorenzo ('Wer ist jetzt Lorenzo?', hab ich grad gedacht. Hab auf den Mann im schwarzen Anzug getippt, bis ich begriff, dass das Alices Familienname ist. Das verwirrt sicher nicht nur mich.), " Sie waren zusammen mit sechs weiteren im Einsatz. Können Sie sich an irgendetwas erinnern?"
      Langsam nickte ich.
      "Es war 18:25 Uhr gewesen, während ("als", weil 'während' für einen Zeitraum steht und du aber eine genaue Zeitangabe hast) das Team um Agent Alexander Grubler auf den Moment warteten wartete. Ich saß auf dem Beifahrersitz und auf dem Rücksitz befanden sich die Agents Ivy Linn und Mirella Finke. Die anderen drei hatten sich um das Lagerhaus postiert, damit sie uns das Zeichen zum Stürmen geben konnten."
      Ich überlegte kurz, obwohl ich wusste, was passiert war.
      "Als ich die Meldung bekam, war es 18:32 Uhr. Wir verließen den Wagen, den wir unweit der Lagerhalle geparkt hattenKomma und näherten uns der Geiselnahme."
      Alice hörte mir mit unberührter Miene zu.
      "Ich und Agent Grubler und ich waren vorausgegangen und die anderen beiden gingen durch den rechten Seiteneingang hinein."
      Als ich nicht weiter sprach weitersprach, meldete sich die Frau zu Wort.
      "Was ist mit den anderen drei? Wo waren sie während des Zugriffs?Anführungszeichen
      Ich zuckte die Schulter und bemerkte, wie Alice missbilligend die Augenbrauen hochzog.
      "Ich vermute, dass sie bereits im Gebäude waren", fuhr ich fort, "ich habe mich voll und ganz auf meine Taten (eher "Aufgabe"?) konzentriert. Wir erreichten den Raum, wo wir die Entführer erwarteten."
      Ich schloss angesichts meiner immer heftiger werdenden Kopfschmerzen die Augen.
      "Tja, als wir dann dort waren, war es bereits zu spät."
      Wieder musste ich eine Pause einlegen, da mir urplötzlich übel wurde.
      Die Geschehnisse jagten an meinem inneren Auge vorbei, doch ich vermag vermochte sie nicht zu fassen. Ich sah zahlreiche Menschen, die wie wild geworden (findest du hierfür noch eine andere Formulierung? X/ ) umher rannten umherrannten und ich wusste, dass ich selber Schüsse abgefeuert hatte. Eine Person, die eine schusssichere Weste trug, hatte meine Aufmerksamkeit erregt. Ich war ihr gefolgt, als diese durch einen Notausgang fliehen wollte.
      DannLeerzeichen...Leerzeichenein SchussLeerzeichen...Leerzeichennoch einerLeerzeichen...LeerzeichenSchmerzenLeerzeichen...
      "IchLeerzeichen...", nuschelte ich vor mir her. (kann weg)

      "Agent Blake?"
      Ich hörte Alice's Stimme nur als dumpfes Dröhnen im Kopf und ich bemerkte, wie meine Sinne mir schwanden.
      Das Piepen des Gerätes wurde lauter und (die Lautstärke ändert sich nicht) schneller, eine Tür wurde aufgeschlagen und wirres Gerede wurde lauter.
      Dann fiel ich erneut in dieses schwarze fast endlos wirkende Loch.
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

      ___________________
    • Hey @Tariq danke, das du den Futzelkram übernommen hast :thumbsup: Momentan bin ich für jedwede dieser Ankreidungen zu haben. Irgendwie bin ich für meine eigenen Texte total blind. Hoffe, das legt sich wieder :D

      Spoiler anzeigen


      Tariq schrieb:

      Es waren Bilder von Tatorten (wirklich von mehreren?)
      Das war die Frage, die ich mir bestimmt hundertmal gestellt habe. Da ich dann aber den Fortgang der Geschichte massiv spoilern würde, habe ich diese Formulierung gewählt. Aber gut, dadurch das er sich gerade mal ein Bild angesehen hat, sollte ich das ein bisschen umbauen :D

      LadyK schrieb:

      "Agent Blake", sagte sie, " ich bin Alice Lorenzo von der Behörde für öffentliche Angelegenheiten und Dienstaufsicht für Angestellte im Staatsdienst."
      Löst das die Verwirrung? Das ist der letzte Satz aus #5.2 :) ;) oder lieber nochmal im aktuellen Abschnitt wiederholen?

      Mit dem Rest gehe ich ohne Wiederrede mit 8o und verdammt, wo sind die ganzen Leerzeichen hin ?(
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • @LadyK

      Na ja, ich hab's dann nochmal nachgelesen, weil mir dann irgendwie der Gedanke kam, es könnte ihr Nachname sein. Aber vielleicht hilft es, wenn du es nochmal erwähnst. Oder du bleibst einfach bei Alice, so wie du sie vorher ja auch genannt hast. ^^

      Und wegen der Tatorte - es könnte ja sein, dass sie sich bei diesem ersten Besuch wirklich erstmal auf den einen Tatort beschränkt, um den es aktuell geht. Er ist ja noch nicht gesund. Kein Wunder, dass er umkippt, der Arme ... :huh:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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      ___________________
    • Ja, nachdem ich mir erstmal darüber Gedanken machen musste, wohin ich mit dieser Geschichte will, gehts jetzt weiter mit...

      5.4 Bill Blake

      Spoiler anzeigen


      Ich wusste nicht, ob ich bereits unter den Toten weilte oder mein Gehirn mir einfach nur einen bösen Streich spielte. Es war, als würde ich alles noch einmal erleben.
      Ich fand mich in einem recht engen und dunklen Gang wieder. Die Waffe, zum Schuss bereit, erhoben in meinen Händen, schob ich mich hier entlang.
      Meine Gedanken spielen verrückt, dass musste es sein. Ich werde eindeutig irre.
      Hinter mir, irgendwo in der Lagerhalle, ertönten weiterhin Schüsse und das Geschrei der Verletzten drang an meine Ohren. Doch ich ging weiter den Gang entlang.
      Irgendwann kam ich an eine Tür und ich stieß sie wuchtig mit dem Fuß auf. Sofort zielte ich, darauf wartend, dass jemand heraussprang und ebenfalls schießen wollte.
      Nichts dergleichen geschah.
      Ich überflog den Raum kurz und schleppte mich weiter und kam ans Ende des Ganges, der sich nach rechts und nach links aufspaltete.
      Ich hasse solche Gebäude!
      Plötzlich eröffnete jemand das Feuer auf mich. Ich sprang zurück in den Gang und stellte beruhigt fest, dass der Schütze nur meine Weste getroffen hatte.
      Der Schuss kam von links.
      Was hat mich eigentlich dazu getrieben, einfach weiter zu gehen?
      Unsicher lugte ich um die Ecke und tatsächlich stand jemand in dunkler Kleidung gehüllt.
      „Legen Sie die Waffe aus der Hand!“, rief ich der Gestalt zu, „Das Gebäude ist umstellt! Sie haben keine Chance!“
      Ich kam ein kleines Stück aus meiner Deckung hervor und hoffte nur, dass mein Gegner meine Worte ernst nahm. Wenn nicht, dann bot ich zumindest eine perfekte Zielscheibe.
      Als der Anwesende nicht feuerte, schob ich mich weiter aus meinem Versteck heraus, bis ich komplett im Gang und ihm gegenüber stand. Es war ein Mann, nicht einmal sechzehn Jahre alt.
      Die Waffe hielt ich auf Kopfhöhe und den Finger haarscharf am Abzug. Einige Meter vor ihm blieb ich stehen und konnte sehen, wie sein eigener Revolver in seiner Hand zitterte. Er lag längst nicht so ruhig in den Fingern wie meine. Allerdings konnte ich in seinen Augen völlige Entschlossenheit erkennen. Doch ich wusste noch nicht, was er genau vor hatte.
      „Legen Sie die Waffe auf den Boden und heben Sie die Hände hinter den Kopf.“
      Ich versuchte ruhig, aber bestimmt zu klingen. Das gelang mir in solchen Situationen immer besser, als meinen Kollegen.
      Kurz schien es, als würde der Mann die Waffe senken, doch mit einem Ruck erhob er sie wieder.
      „Sie verstehen das nicht“, begann er mit zittriger, fast weinerlichen Stimme, „Das war nicht meine Entscheidung. Die haben es mir gesagt!“
      Er tippte sich kurz mit dem Lauf der Waffe gegen die Schläfe und ich wusste, was das bedeutete.
      Unberechenbarkeit.
      Langsam machte ich einen Schritt in seine Richtung. Mein Körper war zum zerreißen angespannt und jeder Sinn konzentrierte sich aufs Äußerste.
      „Ich kann Ihnen helfen“, begann ich, „Wie heißen Sie?“
      Der junge Mann fuhr sich verstört durch die Haare und wedelte aufgeregt mit seiner Waffe. Ich blieb stehen und es schien ihn zu beruhigen.
      „Wie heißen Sie?“, fragte ich in erneut.
      Er zögerte.
      „Tony“, sagte er plötzlich und sein Blick veränderte sich. Er wirkte entspannter und in seinen Augen trat ein flehender Ausdruck.
      „Ich wollte das nicht, ich wurde dazu gezwungen.“
      Mit einem Nicken setzten ich meinen Weg fort, allerdings unendlich langsam, um ihn nicht weiter zu provozieren.
      „Ich...ich...ich habe nur getan, was sie mir gesagt haben“
      Wieder nickte ich, um ihn zu bestätigen.
      „Ja, ich weiß“, versuchte ich ihn zu beruhigen, „Ich werde Ihnen helfen Tony, das verspreche ich“
      Nur noch wenige Schritte trennten mich noch davon, ihn entwaffnen zu können, ohne ihn töten zu müssen.
      „Nein!“, schrie Tony plötzlich. Entschlossen umfasste er seine Waffe und schoss. Seine Bewegungen waren sehr präzise und zu schnell, als das ich reagieren konnte. Unsagbare Schmerzen schossen durch mein Bein und ich fiel auf die Knie.
      Ich hob meine Waffe, doch ehe ich einen Schuss abfeuern konnte, war Tony bei mir und donnerte seinen Revolver gegen meinen Kopf. Und als wäre das nicht noch genug, trat er mir mit dem Fuß in die Seite.
      Röchelnd ging ich endgültig zu Boden, meine Waffe entglitt mir und ich musste zusehen, wie Tony diese außer Reichweite kickte.
      „Das tut mir Leid, aber Raffael will es so.“
      Wie zur Bestätigung trat er mir gegen den Kopf und buchstäblich gingen alle Lichter aus.




      Es ist nur ein kurzer Teil, aber das musste so. Viel Spaß :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Hui, Krimi-Feeling!! :love:

      Spoiler anzeigen
      Gefällt mir!! Man schleicht förmlich mit gezogener Waffe hinterher ^^ . Sehr spannend geschrieben und gut nachvollziehbar. Der Junge tut mir leid, das ist wohl echt ne verfahrene Kiste für ihn. Bin schon gespannt, wie es weitergeht.

      Kleinkrambox

      LadyK schrieb:

      Die Waffe,KK zum Schuss bereit,KK erhoben in meinen Händen, schob ich mich hier entlang.
      Meine Gedanken spielen verrückt, dass musste es sein. Unterstrichenes nicht kursiv? Ich werde eindeutig irre.

      Was hat mich eigentlich dazu getrieben, einfach weiter zu gehen weiterzugehen?
      Unsicher lugte ich um die Ecke und tatsächlich stand jemand in dunkler dunkle Kleidung gehüllt.

      Es war ein Mann (eher "ein Junge" ?), nicht einmal sechzehn Jahre alt.

      Er lag längst nicht so ruhig in den Fingern wie der meine.

      Das gelang mir in solchen Situationen immer besser,KK als meinen Kollegen.
      Kurz schien es, als würde der Mann Junge? die Waffe senken, doch mit einem Ruck erhob er sie wieder.

      ..., begann er mit zittriger, fast weinerlichen weinerlicher Stimme, „Das war nicht meine Entscheidung. Die haben es mir gesagt!“

      Mein Körper war zum zerreißen Zerreißen angespannt und jeder Sinn konzentrierte sich aufs Äußerste.

      Mit einem Nicken setzten setzte ich meinen Weg fort, allerdings unendlich langsam, um ihn nicht weiter zu provozieren.„Ich...ich...ich habe nur getan, was sie mir gesagt habenPunkt

      „Ich werde Ihnen helfenK Tony, das verspreche ichPunkt“Nur noch wenige Schritte trennten mich noch davon, ihn entwaffnen zu können, ohne ihn töten zu müssen.
      „Nein!“, schrie Tony plötzlich. Entschlossen umfasste er seine Waffe und schoss. Seine Bewegungen waren sehr präzise und zu schnell, als das dass ich reagieren konnte. Unsagbare Schmerzen schossen durch mein Bein und ich fiel auf die Knie.
      Ich hob meine Waffe, doch ehe ich einen Schuss abfeuern konnte, war Tony bei mir und donnerte seinen Revolver gegen meinen Kopf. Und als wäre das nicht noch nicht genug, trat er mir mit dem Fuß in die Seite.

      „Das tut mir Leid leid, aber Raffael will es so.“
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

      ___________________
    • Huch, das ging ja schnell @Tariq :D

      Fehlerchen werden natürlich korrigiert, dazu hab ich heute aber keine Lust mehr :whistling:

      Tariq schrieb:

      Es war ein Mann (eher "ein Junge" ?), nicht einmal sechzehn Jahre alt.
      Da war ich tatsächlich auch ein bisschen am überlegen und hab dann schließlich die Formulierung gewählt. Es ist ja so, dass er das Alter eher schätzt, als das Bill wirklich weiß, wie alt er ist. Und ich finde es ziemlich mies bei einem Sechzehnjährigen noch Junge zu sagen. Als ich in dem Alter war, fand ich es nicht mehr so Spitze Mädchen genannt zu werden. Schließlich hatte man zu diesem Zeitpunkt schon Jugendweihe und solche Sachen eben :whistling:
      Wenn es zu arg stört, ändere ich es, aber ich würde es gerne bei dieser Formulierung belassen, so es denn okay ist ^^

      Tariq schrieb:

      Gefällt mir!! Man schleicht förmlich mit gezogener Waffe hinterher . Sehr spannend geschrieben und gut nachvollziehbar. Der Junge tut mir leid, das ist wohl echt ne verfahrene Kiste für ihn. Bin schon gespannt, wie es weitergeht.
      Schön, wenns gefällt. Ich habe mich der Fortsetzung sehr schwer getan, obwohl ich wusste, wie das Ende aussehen soll. Allerdings gestaltet sich der Weg dorthin doch schwerer als gedacht. Aber, der nächste Teil ist schon so gut wie fertig :)

      LG ^^
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Hi @LadyK
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      LadyK schrieb:

      Da war ich tatsächlich auch ein bisschen am überlegen und hab dann schließlich die Formulierung gewählt. Es ist ja so, dass er das Alter eher schätzt, als das Bill wirklich weiß, wie alt er ist. Und ich finde es ziemlich mies bei einem Sechzehnjährigen noch Junge zu sagen. Als ich in dem Alter war, fand ich es nicht mehr so Spitze Mädchen genannt zu werden. Schließlich hatte man zu diesem Zeitpunkt schon Jugendweihe und solche Sachen eben
      Wenn es zu arg stört, ändere ich es, aber ich würde es gerne bei dieser Formulierung belassen, so es denn okay ist
      Also ich hab gemerkt, dass sich bei mir - nachdem ich das Wort "Junge" eingesetzt habe - die Sympathien deutlich Tony zugewandt haben. Aber dazu muss ich ihn als Junge sehen. Wenn du es bei "Mann" lässt, entsteht dieser Effekt nicht. Darum fand ich "Junge" an der Stelle schöner. Der "Junge" weckt sofort Mitleid bei mir.
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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