LadyK's Kurzgeschichtensammlung

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    • Hallo erstmal @Miri und @Asni vielen Dank für eure Worte. :) freut mich, dass ihr noch am Bord seid :D

      Die Schreibfehler und so werden bestimmt bald korrigiert, zwischendurch hab ich schon was geändert, aber nicht weiter der Rede wert ^^

      Asni schrieb:

      Ich sehe hier zwei gute Möglichkeiten, die Stimmung noch mehr herauszuarbeiten. a) der Arrogante wirkt richtig arrogant und selbstsicher / überlegen, dann könnte er erst einmal das Gewehr locker lässig auf seine Schulter legen. Das würde unterstreichen, dass er vor Lya überhaupt keine Angst hat. (In dem Fall müsste er später natürlich das Gewehr wieder auf sie anlegen) b) Ganz andersherum könnte er damit kämpfen, seine Selbstsicherheit zu behalten. Dann würde er das Gewehr weiterhin auf sie richten und du könntest z.B. seine Stimme leicht unsicher wirken lassen.
      Schei.... Ich finde beide Varianten cool :panik:

      Asni schrieb:

      Trotzdem eine Idee: Wie wäre es, wenn der Graf seinem Diener (?) einen Wink gibt und der ihn vorstellt?
      Hm... Ich habe eigentlich gedacht, dadurch das der Graf so herrisch ist, kommt das so vielleicht besser. Ich denke über diesen Vorschlag mal nach ;)

      Asni schrieb:

      Sagst du das so? Ich fände "Wie heißt du?" naheliegender, aber das kann je nach Region völlig anders sein.
      Jup, ich sag das so :D

      Asni schrieb:

      Bei ihrer "Flucht" in den Wald am Ende könnte sie auch noch "erleichtert" den Bäumen (oder Ästen oder dem Wald) dafür danken, dass sie die Kugeln aufgefangen haben.
      Das schaue ich mir nochmal an. Vielleicht fällt mir ja was ein 8o :thumbsup:

      Miri schrieb:

      Ob der Graf sie jetzt ernst nimmt, nachdem er gesehen hat, dass der Wald sie beschützt?
      Oder ob es immer noch auf die leichte Schulter nimmt
      Ich hoffe ja auch Zweiteres, weil ich wirklich gespannt bin, welches Leben Lya wählen wird
      Was glaubst du denn.... Hm? Ich liebe Theorien :thumbsup:

      LG
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Finale....ich konnte heute abend nicht anders, als zu schreiben, daher gibt es den Rest jetzt in einem Schwung :D

      #4.3 (Lya)


      Es endete bereits der zweite Tag, aber Graf Phillip kam nicht um das geforderte Leben zu bringen.
      Während Lya auf der Wiese einer Lichtung saß, überlegte sie, ob sie dieses Leben überhaupt einfordern sollte.
      Es waren unschuldige Menschenleben, die nicht für die Taten des Grafen verantwortlich gemacht werden konnten.
      Doch das Gesetz des Waldes wollte es so.
      Wenn ein Tier ein anderes Tier tötete, so geschah es, wenn der Wald es für nötig hielt. Aber nahm ein Mensch das Leben eines Waldbewohners, dann handelte dieser eigenmächtig und musste dafür bezahlen.
      Aber war es falsch so zu handeln?
      Einige Jahre hatte Lya nach diesem System gearbeitet und unzählige Familien unglücklich gemacht.
      Zweifel überkamen sie, als Lya an den unschuldigen Begleiter des Grafen dachte. Er war nur sein Handlanger gewesen, ohne dass er selber das Tier töten wollte. Lya wusste, dass er nichts mit der Jagd zu tun haben wollte.
      Und solch ein Leben sollte Lya nehmen? Einen völlig Unbeteiligten aus seiner Umgebung reißen, einer Familie das Kind nehmen oder einem Ehemann die Frau?
      Lya seufzte und strich mit spitzen Fingern über den Hut eines Steinpilzes. Er vibrierte unter ihrer Berührung.
      Sie sah über die Lichtung hinweg und der Schein der untergehenden Sonne blendete Lya.
      So ließ sie den zweiten Tag verstreichen und der dritte Tag folgte.

      An diesem Tag war der Wald schlechter Dinge. Auch Lyas Bemühungen, ihn ruhig zu stellen, scheiterten. Es regnete ununterbrochen, Blitze zuckten über den nachtdunklen Himmel und der Sturm suchte sich einen Weg durch die dichten Baumkronen und fegte über den nassen Boden.
      Oder war es nicht der Wald, der dieses Unwetter beherrschte? War es vielleicht auch Lya selber, die sich ihrer Gefühle nicht bewusst war?
      Vom Inneren ihres Unterschlupfes, einem alten Wolfsbau, schaute sie sich um.
      Der Wald ahnte scheinbar, dass Lya nicht wusste, ob sie das Richtige tat.

      Der Tag ging zu Ende, als der Mond sich zeigte und Lyas innere Uhr Mitternacht schlug.
      Sie huschte aus ihrem Bau heraus und kämpfte sich durch den starken Regen, stemmte sich gegen die Böen de Windes und rannte aus dem Wald hinaus.
      Blätter fielen von den Bäumen und flogen in eine Richtung. Sie wiesen ihr den Weg, den sie gehen musste. Ungewiss, was auf Lya zukommen würde, folgte sie der Spur bis hin zu einer stattlich wirkenden Burg. Sämtliche Lichter waren gelöscht und einzig am Tor standen zwei Männer mit Speeren in den Händen.
      Lya suchte entlang der Mauer einen Weg um dort hinein zu gelangen. Sie fand eine schon recht angeschlagene Ecke, an der sich scheinbar keiner um die wild wachsenden Büsche und Sträucher kümmerte.
      Lya bat leise und im Gedanken um Hilfe, die sie sofort bekam.
      Die Gewächse streckten ihre Äste aus und formten daraus eine Leiter, über die Lya leicht auf die andere Seite der Mauer gelangte.
      Sachte ließen die Zweige sie auf den Boden nieder und Lya strich ihnen dankbar über die Blüten.
      Im Laufschritt folgte sie weiter der Spur der Blätter, die an einer Tür endete. Sie schob diese auf, verwundert darüber, dass sie nicht abgeschlossen war und huschte hindurch ins Innere der Burg.
      Es war still. Das ganze Gebäude schlief und Lya bemühte sich darum, dass es auch so blieb.
      Hier übernahmen die Blätter wieder die Führung, die Lya eine Treppe hinaufführten. Dort wirbelten sie eine Weile vor einer weiteren Tür herum, bis sie in alle Richtungen verschwanden.
      Also war Lya am Ziel angekommen.
      Vor der Tür atmete sie kurz durch und drückte sie auf. Dahinter lag ein Raum, an dessen Ende ein Bett stand.
      Ein junges Mädchen lag darin und schlief. Ihre Haare waren von dem tiefsten Schwarz, welches Lya je gesehen hatte und das Mädchen sah so friedlich aus. Vor ihrem Bett blieb Lya stehen und schaute die Schlafende an. Lange hätte sie so stehen bleiben können, aber dann öffnete das Mädchen die Augen.
      "Vater?", fragte sie nuschelnd.
      Sie rieb sich das Gesicht und starrte Lya dann aus funkelnden Blicken an.
      "Wer bist du?", das Mädchen schaute sie neugierig an und kam näher, "bist du ein Waldgeist?"
      Lya nickte nur und hielt dem Mädchen eine Hand hin. Es kostete Lya alle Mühe, ihren Willen zu beeinflussen. Aber es gelang ihr und die Kleine griff nach der angebotenen Hand.
      "Wie heißt du?", fragte Lya ihrerseits.
      "Alandra." Sie antwortete ohne zu zögern.
      Lya lächelte sie an.
      "Wir brauchen einen stärkeren Namen für dich", meinte sie und überlegte kurz. "Ala?"
      Begeistert nickte Ala und folgte Lya hinaus aus der Burg und in den Wald. So war es schon dutzende Male gewesen.
      Und so war es auch damals bei Lya vorgefallen, als sie noch Lyanna hieß.
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LadyK ()

    • Was mir gut gefällt sind die anfänglichen Zweifel Lyas an ihrem geplanten Handeln. Allerdings fehlt mir, dass sie irgendwann mal eine Entscheidung trifft oder dass sie während des letzten Abschnitts vielleicht doch noch Zweifel hat oder diese bewusst beiseite schiebt. Aber ansonsten finde ich das eine gute Geschichte.


      Spoiler anzeigen

      LadyK schrieb:

      Vom Inneren ihres Unterschlupfes, einem alten Wolfsbau, schaute sie sich um.
      Meines Wissens graben Wölfe keine Höhlen und nutzen auch eher selten Höhlen. Daher ist ein Wolfsbau... naja, Fantasie ^^

      LadyK schrieb:

      Sie rieb sich das Gesicht und starrte Lya dann aus funkelnden Blicken an.
      "Wer bist du?", das Mädchen schaute sie neugierig an und kam näher, "bist du ein Waldgeist?"
      "Funkelnde Blicke" assoziiere ich eher mit Gefühlen wie Hass, Abneigung, Widerborstigkeit, Bosheit etc. Dazu passt meinem Gefühl nach "neugierig" nicht so gut. Das allerdings gefällt mir sehr gut, daher wäre eine Idee vielleicht "starrte Lya dann aus verschlafenen Augen an". Ach da fällt mir noch auf: "aus Blicken anstarren" klingt für mich ungebräuchlich, auch das Starren an sich passt nicht so ganz zur Neugierde im nächsten Satz :hmm: Ich bin zu kritisch, oder? :pardon:


      Ich finde es vor allem schön, dass die Geschichte ohne Gewalt am Ende auskommt. :thumbup:
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Hallo LadyK,

      das ist eine wirklich schöne Geschichte gewesen. Du hast es super geschafft, mit deinen Worten Stimmungen zu erzeugen. Besonders als du den dritten Tag beschrieben hast. Auch das Über-die-Mauer-steigen und Den-Blättern-folgen - tolle Idee!! :thumbsup:
      Ich war gespannt auf das Ende, und ich war ja auch nicht die Einzige, die sich gefragt hat, ob Lya dann ein anderes (unschuldiges) Leben dafür fordert. Da hattest du wirklich mehrere Lösungsvarianten.
      Du hast gewählt, dass der Graf nicht kommt und sie sich dieses Leben selber holt. Das hatte ich fast erwartet. Dass sie seine Tochter holt, hat mich aber überrascht. Ich dachte, sie nimmt ihn selbst. ;)

      Was mir auffiel

      LadyK schrieb:

      Einige Jahre hatte Lya nach diesem System gearbeitet und unzählige Familien unglücklich gemacht.
      Das "nach System gearbeitet" klingt ein bisschen, als wäre sie bei der Wohlfahrt oder der Weihnachtsmann. :D Ich verstehe, was du meinst, aber vielleicht kannst du das ein kleines bisschen posievoller schreiben? :)

      LadyK schrieb:

      Ein junges Mädchen lag darin und schlief.

      LadyK schrieb:

      Aber es gelang ihr und die Kleine griff nach der angebotenen Hand.
      Und die beiden Sätze haben mich ein bisschen verwirrt, denn nun weiß ich nicht, wie alt Ala in etwa ist. Mir persönlich würde sie als "die Kleine" besser gefallen als als junges Mädchen. Aber du bist der Autor :)


      Alles in allem - toll gemacht, gerne mehr davon!
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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      ___________________

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tariq ()

    • LadyK schrieb:

      Finale....ich konnte heute abend nicht anders, als zu schreiben, daher gibt es den Rest jetzt in einem Schwung
      Ich muss gestehen, dass ich damals dachte, der Part davor wäre das Ende gewesen xD
      Schön, dass es noch weitergeht und wir noch ein paar Fragen beantwortet bekommen :)

      LadyK schrieb:

      Wenn ein Tier ein anderes Tier tötete, so geschah es, wenn der Wald es für nötig hielt. Aber nahm ein Mensch das Leben eines Waldbewohners, dann handelte dieser eigenmächtig und musste dafür bezahlen.
      Jup, Danke :thumbsup: Mehr erklärung brauche ich nicht :rofl:

      LadyK schrieb:

      Blätter fielen von den Bäumen und flogen in eine Richtung.
      Irgendwie klingt das Komisch. So nichtssagend.
      Mit dem Satz danach versteht man es ja schon, aber es wirkt lieblos. Und das passt so garnich zum sonst so schön gestalltenen Text. Aber vielleicht seh auch nur ich das so.

      Vorschläge:
      ... und flogen in eine ganz bestimmte Richtung. - Das gibt der Richtung mehr gewicht, man merkt, dass es wichtig ist.
      ... und flogen vor ihr, wegweisend. - Der zweite Satz vermischt sich dann etwas mit dem ersten.

      Sind, wie gesagt nur Vorschläge ^^

      Asni schrieb:

      Was mir gut gefällt sind die anfänglichen Zweifel Lyas an ihrem geplanten Handeln. Allerdings fehlt mir, dass sie irgendwann mal eine Entscheidung trifft oder dass sie während des letzten Abschnitts vielleicht doch noch Zweifel hat oder diese bewusst beiseite schiebt. Aber ansonsten finde ich das eine gute Geschichte.
      Dem kann ich nur zu 100% zustimmen.
      Es fehlt die Entscheidung. Aber abgesehen davon war die Geschichte wirklich toll. Ich hatte den Wald vor augen, konnte am ende den Sturm hören und den Wind spühren <3
      Wie sie über die Mauer kommt hast du echt gut beschrieben. Tolle Idee <3

      Zur Zweiten Geschichte:

      Woah! Fängt schnell an und geht direkt im Krankenhaus weiter. Spannend!
      Er ist also ein Agent, mit seltsamen verletzungen. Mal sehen, wie es weitergeht. 8o

      Ich selbst bin nur über eine Kleinigkeit gestoßen:

      LadyK schrieb:

      Ich öffnete die Augen um das Gespräch besser verfolgen zu können.
      Wenn ich mich auf ein Gespräch konzentriere, mach ich die Augen zu. Wenn man etwas besser hören möchte, schaltet man andere Sinne dafür aus. Mit offenen Augen lenkt das Visuelle zu sehr ab, das Hirn konzentriert sich eher darauf und die Kopfschmerzen werden auch schlimmer, wenn man in einem Fahrenden Auto sitzt und rausschaut.

      Wenn er die Beiden besser beobachten möchte, würde ich "Gespräch" mit "Situation" abändern. Da es sonst niemand angekreidet hat, bin ich vielleicht auch nur zu :mimimi: xD

      Warte auch gespannt auf den nächsten Part :D


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • Hey @LadyK,

      ich habe mir mal die ersten beiden Geschichten von dir angeschaut. Meine Anmerkungen kommen hier:

      Spoiler anzeigen


      Ich bin überhaupt nicht der Kurzgeschichten-Schreiber, weil ich mich grundsätzlich nicht kurzfassen kann und ich mich lieber in ellenlangen und niemals endenden Geschichten verliere :) ... aber umso cooler finde ich es dann, wenn es andere Leute gibt, die das beherrschen.

      Die erste Geschichte hat mir noch ein bisschen besser gefallen, als die zweite...auch ich habe natürlich zuerst nicht geschnallt, dass es ein Traum sein sollte und war überrascht. Hinsichtlich der Kürze der Story würde ich sagen, hast du das Ganze gut aufgelöst. Ich würde den letzten Satz definitiv nicht streichen!

      Bei der zweiten Geschichte habe ich, zugegebenerweise erst ein bisschen auf dem Schlauch gestanden. Das mag aber auch daran liegen, dassich heute einfach schon zu viel gelesen und getippt habe...Opa Langbein war mir außerdem nicht geläufig...was für eine Bildungslücke :sack:



      LG,
      Rainbow
    • @Rainbow

      Spoiler anzeigen


      Rainbow schrieb:

      Ich bin überhaupt nicht der Kurzgeschichten-Schreiber, weil ich mich grundsätzlich nicht kurzfassen kann und ich mich lieber in ellenlangen und niemals endenden Geschichten verliere ... aber umso cooler finde ich es dann, wenn es andere Leute gibt, die das beherrschen. Ob ich das wirklich beherrsche, darüber könnte man sich wahrscheinlich streiten. Aber schön, wenn du das so siehst!

      Die erste Geschichte hat mir noch ein bisschen besser gefallen, als die zweite...auch ich habe natürlich zuerst nicht geschnallt, dass es ein Traum sein sollte und war überrascht. Hinsichtlich der Kürze der Story würde ich sagen, hast du das Ganze gut aufgelöst. Ich würde den letzten Satz definitiv nicht streichen! Ne, deswegen steht der noch da. Ich war da derselben Meinung xD

      Bei der zweiten Geschichte habe ich, zugegebenerweise erst ein bisschen auf dem Schlauch gestanden. Das mag aber auch daran liegen, dassich heute einfach schon zu viel gelesen und getippt habe...Opa Langbein war mir außerdem nicht geläufig...was für eine Bildungslücke gar nicht schlimm, ich steh auch öfter auf den Schlauch. Und das du das Wort nicht kanntest, ist ebenfalls nicht schlimm. Irgendwann kam die Frage schon einmal :whistling:

      Ich danke dir für dein Feedback, freut mich, dass du jetzt hier mitliest :D



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Hey,

      habe mal ein bisschen weiter gestöbert :) Leider muss ich jetzt los, weshalb ich nicht dazu kommen werde, Geschichte Nr. 4 zu Ende zu lesen. Das wurmt mich gerade ein bisschen...Aber hier kommen zumindest schon mal meine Anmerkungen bis dahin:

      Spoiler anzeigen


      Geschichte Nr. 3 war in der Tat durch deinen Hinweis am Anfang ein bisschen vorhersehbar. Dennoch fand ich sie gut, obwohl ich mir natürlich auch noch ein paar Informationen zu den Hintergründen gewünscht hätte. Das liegt aber sicher vielmehr an meiner Neugierde und hat nichts mit der Qualität deiner Geschichte zu tun :) Ich schätze mal, eine gute Kurzgeschichte darf am Ende durchaus beim Leser Fragen aufwerfen und ihn manchmal mit jeder Menge Ideen zurücklassen.

      Geschichte Nr. 4:
      ich muss sagen, sie gefällt mir bisher am besten. Das liegt daran, dass mir dein Schreibstil hier besonders zusagt.

      In 4.1:

      LadyK schrieb:

      Seine Haare wirkten speckig und ungewaschen, was ebenso auf seine abgewetzte Kleidung traf.
      zutraf?

      Kap. 4.2:

      LadyK schrieb:

      "Wie ist dein Name?", fragte Lya den Mann, der seinen Fuß auf den Leib des Tieres hatte.
      dem (?)


      LadyK schrieb:

      Auch der Wald lies ihn passieren, aber auch nur, weil sie es duldete.
      ließ


      LadyK schrieb:

      Sie sah ihn zittern, doch in seinen Augen loderte Wut.
      Lya blieb stehen und beide sahen sich in die Augen, allerdings antwortete sie ihm nicht.
      Wiederholung



      LG,
      Rainbow
    • Hallöle @Rainbow

      Ich danke dir für´s Weiterlesen!

      Spoiler anzeigen


      Rainbow schrieb:

      Geschichte Nr. 3 war in der Tat durch deinen Hinweis am Anfang ein bisschen vorhersehbar. Dennoch fand ich sie gut, obwohl ich mir natürlich auch noch ein paar Informationen zu den Hintergründen gewünscht hätte. Das liegt aber sicher vielmehr an meiner Neugierde und hat nichts mit der Qualität deiner Geschichte zu tun Ich schätze mal, eine gute Kurzgeschichte darf am Ende durchaus beim Leser Fragen aufwerfen und ihn manchmal mit jeder Menge Ideen zurücklassen. Das Problem ist, glaube ich eher, dass ich mich bisher noch nicht wieder an die Geschichte herangetraut habe. Weil wahre Begebenheit und so...Vielleicht schaffe ich es irgendwann nochmal, wenn nicht, bleibt sie so.


      Geschichte Nr. 4:
      ich muss sagen, sie gefällt mir bisher am besten. Das liegt daran, dass mir dein Schreibstil hier besonders zusagt. Das ist wohl allgemein hier der Fall bisher, obwohl ich glaube, dass @Tariq einen neuen Liebling hat. Mir persönlich hat sie bisher auch am besten Gefallen :)

      Ich danke dir auch für deine Korrekturen. Wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit, werde ich die noch übernehmen!



      LG ^^
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      -Im Tal des Falken-
    • Hey,

      so jetzt habe ich es endlich mal geschafft, die Geschichte zu Ende zu lesen. Hier kommen meine Anmerkungen dazu:

      Spoiler anzeigen

      LadyK schrieb:

      Einige Jahre hatte Lya nach diesem System gearbeitet und unzählige Familien unglücklich gemacht.
      Zweifel überkamen sie, als Lya an den unschuldigen Begleiter des Grafen dachte. Er war nur sein Handlanger gewesen, ohne dass er selber das Tier töten wollte. Lya wusste, dass er nichts mit der Jagd zu tun haben wollte.
      Und solch ein Leben sollte Lya nehmen?
      Keine Ahnung, ob die anderen das vielleicht schon angemerkt haben, aber du benutzt sehr oft den Namen deiner Protagonistin. Ich finde immer, dass es etwas zu viel Abstand schafft und versuche das nach Möglichkeit zu minimieren. Hier ist es mir wirklich extrem aufgefallen...


      LadyK schrieb:

      Sie huschte aus ihrem Bau heraus und kämpfte sich durch den starken Regen, stemmte sich gegen die Böen de Windes und rannte aus dem Wald hinaus.
      des

      LadyK schrieb:

      Sie rieb sich das Gesicht und starrte Lya dann aus funkelnden Blicken an.
      Das habe ich so noch nie gelesen. Ich würde wahrscheinlich eher schreiben: "mit funkelndem Blick" oder "aus funkelnden Augen" (nur so vom Gefühl)


      LadyK schrieb:

      "Wir brauchen einen stärkeren Namen für dich", meinte sie und überlegte kurz. "Ala?"
      Begeistert nickte Alandra- Ala und folgte Lya hinaus
      Hier bin ich hängengeblieben. Ich denke, ich würde mich hier an der Stelle für einen der Namen entscheiden. Wahrscheinlich würde ich "Ala" wählen, weil das jetzt der neue Name des Mädchens ist. (vielleicht ist das aber auch Geschmacksache ^^ )

      Ein schönes Geschichtchen :thumbsup: ...Zumindest war für mich an keiner Stelle vorhersehbar, was passieren würde. Das Ende passt auch-also, alles wunderbar!

      p.s. Ich hoffe, du kannst meine weißen Markierungen erkennen. Rebirz meinte neulich mal zu mir, er hätte damit Probleme gehabt :hmm:



      LG,
      Rainbow
    • Hey @Rainbow danke dir für dein Feedback :) und es freut mich, dass du alle gelesen hast. ^^

      Rainbow schrieb:

      Ein schönes Geschichtchen ...Zumindest war für mich an keiner Stelle vorhersehbar, was passieren würde. Das Ende passt auch-also, alles wunderbar!
      Danke :love:

      Rainbow schrieb:

      p.s. Ich hoffe, du kannst meine weißen Markierungen erkennen. Rebirz meinte neulich mal zu mir, er hätte damit Probleme gehabt
      Noch geht's. Schätze mal, wenns dunkler wird oder das Licht schlechter wäre, hätte ich auch Probleme. Aber es ist okay. :D

      Deine Anmerkungen übernehme ich, weil ich da voll bei dir bin :thumbsup:

      Ich danke dir!!

      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
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