Abenteuer an der Schwertküste (Arbeitstitel)

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    • Kämpfer und Krieger

      Der zweite Schlag des Orks fegt die schwache Parade des Wächters einfach zur Seite.
      Mit aufgerissenen Augen muss der Mann zusehen, wie sein Feind die Keule ein drittes Mal schwingt und schließt unwillkürlich die Augen in Erwartung des Treffers.
      Ihm schießt das Bild seiner Mutter durch den Kopf, als er fortging, ihr verzweifelter Blick, als er sie und seine jüngeren Geschwister zurückgelassen hat. Er hat seit Jahren nicht mehr daran gedacht, geglaubt mit diesem armseligen Teil seines Lebens endgültig abgeschlossen zu haben. Warum soll ausgerechnet das sein letzter Gedanke sein?
      Nach zwei Augenblicken erkennt er überrascht, dass der Schmerz ausbleibt.
      Der Ork erhebt sich immer noch drohend über ihm, doch in dessen tierischer Miene steht grenzenlose Überraschung geschrieben. Langsam greift der gewaltige Orkkrieger an seine Brust, auf der sich ein roter Fleck langsam, aber stetig ausbreitet. Sein Blick bricht, immer noch voller Unglauben.
      Der Wächter rollt sich zur Seite weg, bevor der riesenhafte Gegner auf ihn fallen kann. Dann erst hört er das Brüllen.
      Zwei weitere Orks brechen durch das Unterholz. Der Eine schwingt ebenfalls eine dieser gewaltigen, mit Nägeln beschlagenen Keulen, der andere ein Krummschwert, welches der Wächter als die Waffe seines Hauptmanns erkennt.
      Panisch blickt der Wüstensohn sich um, doch die Bäume, die ihm noch vor Stunden sichere Zuflucht boten, erscheinen ihm nun wie eine Falle. Es ist das erste Mal, dass er so eng stehende Bäume erlebt und so kommt ihm das nächtlich lichte Wäldchen wie ein dichter Dschungel voller Hindernisse vor. Verzweifelt stürzt er sich dem nächsten Ork entgegen, um diesen mit einem überraschenden Schwung geradewegs in den Hieb seines Säbels laufen zu lassen.
      Ein tiefhängender Ast verhindert seinen Plan und beinahe verliert er sogar seine Waffe, als diese sich ins Holz eingräbt.
      Doch da beginnt der Ork zu straucheln, stolpert und fällt schließlich keinen halben Schritt vor dem Wächter ins Moos. Gebannt schaut dieser auf den spannlangen Metallstift, der aus dem Hinterkopf des Monsters wächst.
      Da ist auch schon der zweite Ork heran.
      Der Gegner macht Anstalten, das erbeutete Krummschwert vorzustoßen, geradewegs in den ungedeckten Unterleib des Wächters, als er von einer anderen Gestalt von hinten gerammt wird.
      Ein Mann in einer dunkelbraunen Lederrüstung bringt den Orkkrieger zu Fall. Schwer hat er ihn mit der Schulter getroffen und nutzt die Gelegenheit, um die Armbrust mit dem seltsamen Kasten fallen zu lassen. Er tritt einen Schritt zurück, greift an seinen Gürtel und holt eine fremdartige Handaxt hinterm Rücken hervor. Die andere Hand zückt ein langes Jagdmesser.
      Der kampferprobte Ork greift in den Boden und schleudert seinem Angreifer Dreck entgegen. Der Krieger dreht seinen Kopf und springt zur Seite, um dem hinterhältigen Tritt zu entkommen, der nahezu zeitgleich erfolgt. Dennoch hat sich der Ork die nötige Zeit erkauft, um auf die Beine zu kommen.
      Wild knurrend springt er auf seinen Feind zu, will ihn überraschen, einfach überrennen, auf den Boden zwingen und seine überlege Kraft ausnutzen.
      Unerwartet dreht sich der Mensch zur Seite, nutzt einen kleinen Baum als Deckung und lässt den Ork ins Leere springen. Er sticht zu und treibt die Klinge seines Messers tief in die Seite des wilden Kriegers, wo er sie stecken lässt. Der Ork versucht keuchend außer Reichweite zu kommen. Doch sein Gegner setzt nicht nach, schaut sich stattdessen um und wird daher auch nicht überrascht. Schon ist ein weiterer Orks heran. Der schlaue Bursche hat versucht sich heranzuschleichen, als ihm klargeworden ist, dass sie es mit mehr Gegnern als nur dem Flüchtigen zu tun haben. Sein Haumesser ist für einen Kampf zwischen den Bäumen auch deutlich besser geeignet als die langen Waffen seiner Kameraden.

      Immer noch ruhig in seinen Bewegungen, lässt der Mann seine Axt einmal ums Handgelenk wirbeln. Viele würden das für eine Spielerei, reine Angeberei halten, aber in Wirklichkeit verfolgt er damit ein Ziel. Es lenkt den Blick des Angreifers wie hypnotisch auf die Waffe und weg vom Gesicht, das vielleicht einen Angriff verraten kann.
      »Du darfst Dich ruhig am Kampf beteiligen, Kamerad. Immerhin sind die Kerle hinter Dir her …« Es klingt beiläufig, rüttelt den Karawanenwächter aber aus seiner Starre. Unwillkürlich macht er einen Schritt nach vorne auf die Kämpfenden zu.
      Durch das Geräusch des neuen Feinds abgelenkt, wendet der Ork seinen Kopf zur Seite. Pfeilschnell schwingt die Axt heran und vergräbt sich mit einem Krachen in seinen Rippen, das im nächtlichen Wäldchen beinahe überlaut wirkt. Reflexartig schwingt er das Haumesser in Richtung Kopf des in Leder gerüsteten Kriegers, doch sein Unterarm wird von kräftigen Fingern gepackt, der Hieb unschädlich gegen einen Stamm gelenkt.
      Endlich ist der Wächter heran. Seine ganze Wut und Panik geben ihm die Kraft, seinen breiten Krummsäbel durch den Rücken des Orks zu treiben.
      Der begleitende Schrei echot im kleinen Wald von allen Seiten zurück.
      Als der schwere Ork zusammenbricht, entgleitet dem Wächter die Waffe und er springt zur Seite, geradewegs in den Hieb des anderen Orks hinein, den er doch tatsächlich ganz vergessen hat.
      Mit einem weiteren Schrei, diesmal vor Schmerz, taumelt er zurück und hält sich instinktiv die tiefe Wunde an der Schulter.
      Ebenfalls mit einem Kriegsschrei setzt der Ork nach. Zwei wilde Schwinger zwingen den Verwundeten weiter zurückzuweichen. Eine Wurzel lässt den Wächter stolpern, nach hinten fallen und schon ist der Ork über ihm.
      Die Axt des Kriegers zertrümmert ihm den Schädel, bevor er den tödlichen Hieb ansetzen kann.
      Beinahe beiläufig erledigt er den letzten Ork, der nicht einmal mehr die Kraft hat, sich das Messer aus der Seite zu ziehen.
      »Dank … danke. Das war Rettu …«, stammelt der Wüstensohn, doch der Andere legt seinen Zeigefinger an die Lippen.
      »Fünf. Es sind Fünf!« Er flüstert es beinahe, so leise spricht er, während er sich verstohlen umblickt.
      Keuchend schaut sich der Wächter um. »Wo? Wo?«
      Da hört man ein Fauchen und einen Wutschrei.
      »Das kommt von draußen.«
      Als er erkennt, dass die Verletzung des Wächters zwar tief, aber nicht unmittelbar lebensbedrohlich ist, grinst der Mann in Leder kurz, was im dunklen Wald eher wie ein Zähnefletschen wirkt. »Stirb mir nicht. Ich habe Fragen.«
      Mit diesem Kommentar lässt er den Verwundeten zurück und eilt zum Rand des Wäldchens, wo er zwei seltsame, S-förmig geschliffene Schwerter aus den Scheiden zieht, die er dort zusammen mit seinem Gepäck und dem Pferd zurückgelassen hat. Sein Pferd tänzelt nervös auf der Stelle, nur die festgebundenen Zügel verhindern, dass es wegläuft.
      »Ganz ruhig, Großer. Das ist doch nur Faru, der mit einem neuen Freund Fang mich und ich beiß' Dich spielt.«

      Für einen Moment bedauert er es, nicht die stählernen Teile seiner Rüstung angelegt zu haben. Aber in voller Rüstung lang und ausdauernd zu laufen, sich gar an einen Feind heranzuschleichen, das ist trotz aller anderslautenden Geschichten einfach nur eine Bardenlegende.
      Er stellt sich aufs freie Feld, sodass der Ork ihn sehen muss.
      »Faru! Schluss jetzt. Lass den Mann in Ruhe!«
      Wider Erwarten lässt der kleine Dachs den großen Orkkrieger in Frieden, der bislang erfolglos versucht hat, den im halbhohen Gras fast unsichtbaren, kleinen Angreifer zu erwischen.
      Auch der Ork hält inne und sieht sich um.

      Einen schweren, zweihändigen Säbel in den Händen, mustert er seinen neuen Feind.
      Der braunhaarige Krieger ist eine ganz andere Größe als die Karawanenwächter, das erkennt er sofort. Die meisten halten die Orks für geistlose Wilde. Doch auch wenn ein gewisser Blutdurst sie zum Kampf treibt, ihr Gott, der einäugige Gruumsch, Gemetzel und Kampf sogar gebietet, gibt es auch unter den Orks Kämpfer und Krieger. Die einen kämpfen um des Kampfes willen, die anderen mit einem bestimmten Ziel.
      Dieser erfahrene Ork gehört zur zweiten Gruppe und wenn er sich den Mensch auf der Gegenseite ansieht, spürt er einen Gleichgesinnten. Vergessen ist die armselige Beute, die zu hetzen ihm zwar befohlen worden ist, ihm aber weder Freude noch Ehre einbringt.
      Dieser Mensch zieht in den Kampf, wenn er muss, wenn er selbst der Meinung ist, dass der Kampf nötig und es wert ist. Anders als die Karawanenwächter, anders als seine eigenen Leute, würde er sein Schwert nicht vermieten. Vielleicht kann man den Mann selbst für eine Aufgabe gewinnen, aber er wird immer selbst entscheiden, wann und ob er seine Waffe zieht.
      Es ist nicht lange her, da war er, der Ork, genauso. Oder er war doch so ähnlich, wie ein Orkkrieger einem Menschenkrieger ähneln kann.
      Ihre Ziele mögen andere sein, sind es gewiss, aber Kampf ist Mittel zum Ziel und kein Selbstzweck.
      Doch nun, unter dem neuen Herrn, sind die Regeln gebrochen, die Traditionen verraten und er nicht mehr frei in seinem Willen. Aber heute, wenigstens hier und jetzt, schüttelt er den fremden Willen ab, der ihn zwingt, gegen seine Natur zu handeln.
      Gelbe Augen finden braune Augen.

      Braune Augen finden gelbe Augen.
      Auch der Mensch betrachtet den Ork eingehend.
      Groß ist dieser Ork, noch größer als seine Artgenossen, doch das ist es nicht, was ihn so bemerkenswert macht. Es ist die Art, wie er seine Waffe trägt. Es ist die Art, wie er dasteht. Es ist die Art, wie er abwartet.
      Dieser Ork hat keine Eile und wird garantiert nicht dieselben Dummheiten machen, welche seine Männer im Wäldchen das Leben gekostet haben. Er wird weder blutrünstig noch zu siegessicher sein. Auch wird er auf Überraschungen gefasst sein, jederzeit damit rechnen, dass er sich plötzlich umstellen muss.
      Das ist kein Kämpfer, der nur den Weg nach vorne kennt. Das ist ein Krieger, der vor jedem möglichen Sieg sich die Konsequenzen einer Niederlage bewusst macht.
      Es sagt wenig darüber aus, ob der große Kerl mit dem Riesensäbel umgehen kann. Aber es sagt sehr viel darüber aus, warum er so eine Waffe wählt. Es ist keine schnelle Waffe, mit der man mehrfach schnell zuschlagen kann. Ein einziger Treffer genügt vielleicht schon zum Sieg. Wenn man aber damit zuschlägt und verfehlt, ist man aus dem Gleichgewicht und sehr anfällig. Zudem braucht so eine große Klinge viel Pflege mit einem gewissen Sachverstand, sonst ist sie sehr schnell sehr nutzlos.

      Grüßend hebt der Mensch seine Klingen.
      Herausfordernd schwingt der Ork seinen Großsäbel einmal über dem Kopf.

      In sicherer Entfernung sitzt Faru auf einem Felsen. Er schnieft, ob belustigt oder verärgert, dass er beim Kampf nicht erwünscht ist, weiß wahrscheinlich nicht einmal er selbst. Angst vor großen Wesen hat er keine, aber er respektiert den großen Zweibeiner als Partner, manchmal sogar als Anführer.
      Wenn der Große also glaubt, er muss den Feind mit seinen blitzenden Krallen zu Tode reißen, dann hält sich Faru eben zurück. Bisher ist immer genug zum Fressen für ihn übrig geblieben. Warum sich also unnötig abrackern?

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      Karten, Bilder und Wissenswertes zur Story
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      Tom Stark
      zum Lesen geeignet

      delectare et prodesse

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Tom Stark ()

    • Hallo @Tom Stark

      tut mir leid, ich bin nicht eher dazugekommen. Bevor ich zum Kleinkram komme, erstmal vornweg: DAS war die beste Zweikampfszene, die ich bis jetzt gelesen habe. Alles super gut vorstellbar. Man macht die Bewegungen im Kopf förmlich mit. Wirklich klasse gelungen! Auch der Part, in dem du den Krieger und den letzten Ork beschreibst, find ich toll. Man meint danebenzustehen, während sie sich mustern und gegenseitig einschätzen. Ein wirklich sehr guter Abschnitt in meinen Augen! :thumbup:

      Kleinkrambox

      unterstrichen = Wiederholung
      blau = Rechtsschreibung, Grammatik
      rot = Interpunktion
      grün = Klugsch..., also nur Vorschläge ;)

      Tom Stark schrieb:

      , als er sie und seine jüngeren Geschwister zurückgelassen hat. Er hat seit Jahren nicht mehr daran gedacht,

      Tom Stark schrieb:

      , auf der sich ein roter Fleck langsamK aber stetig ausbreitet.

      Tom Stark schrieb:

      Der Eine schwingt ebenfalls eine dieser gewaltigenK mit Nägel Nägeln (weil Dativ) beschlagenen Keulen,

      Tom Stark schrieb:

      doch die Bäume, die ihm noch vor Stunden als sichere Zuflucht boten, erscheinen ihm nun wie eine Falle.
      Das passt irgendwie nicht ganz für mich.
      Ich würde entweder
      " ... doch die Bäume, die ihm noch vor Stunden als sichere Zuflucht boten, erscheinen ihm nun wie eine Falle."
      oder
      " ... doch die Bäume, die ihm noch vor Stunden als sichere Zuflucht erschienen, erscheinen ihm nun wie eine Falle."
      schreiben.

      Tom Stark schrieb:

      Es ist das erste Mal, dass er so eng stehende Bäume erlebtK und so kommt ihm das nächtlich nächtliche(K) lichte Wäldchen wie ein dichter Dschungel voller Hindernisse vor.

      Tom Stark schrieb:

      Gebannt schaut dieser auf den spannlangen Metallstift, der aus dem Hinterkopf des Monsters wächst.
      "wächst" suggeriert mir, dass etwas größer wird. Deshalb erscheint mir hier irgendwie nicht ganz geeignet, ich würde vielleicht "ragt" vorschlagen.

      Tom Stark schrieb:

      , als ihm klargeworden ist, dass sie es mit mehr Gegnern als nur dem Flüchtigen zu tun haben.

      Tom Stark schrieb:

      Sein Haumesser ist für einen Kampf zwischen den Bäumen auch deutlich besser geeignet,KK als die langen Waffen seiner Kameraden.

      Tom Stark schrieb:

      Immer noch ruhig in seinen BewegungenK lässt der Mann seine Axt einmal ums Handgelenk wirbeln.

      Tom Stark schrieb:

      , das im nächtlichen Wäldhen Wäldchen beinahe überlaut wirkt.

      Tom Stark schrieb:

      Reflexartig schwingt er das Haumesser in Richtung Kopf des Kriegers in Leder, doch sein Unterarm wird von kräftigen Fingern gepackt, der Hieb unschädlich gegen einen Stamm gelenkt.
      Anstelle " ... schwingt er das Haumesser in Richtung Kopf des Kriegers in Leder, ..." würde ich vorschlagen:
      " ... schwingt er das Haumesser in Richtung Kopf des in Leder gekleideten/gerüsteten Kriegers, ..."

      Tom Stark schrieb:

      Seine ganze Wut und Panik geben ihm die KraftK seinen breiten Krummsäbel durch den Rücken des Orks zu treiben.

      Tom Stark schrieb:

      Die Axt des Kriegers zertrümmert ihm den SchädelK bevor er den tödlichen Hieb ansetzen kann.

      Tom Stark schrieb:

      Als er erkennt, dass die Verletzung des Wächters zwar tiefK aber nicht unmittelbar lebensbedrohlich ist,

      Tom Stark schrieb:

      , wo er zwei seltsame, S-förmig geschliffene Schwerter aus dem den Scheiden zieht,

      Tom Stark schrieb:

      Aber in voller Rüstung,KK lang und ausdauernd zu laufen, sich gar an einen Feind heranzuschleichen, das ist,KK trotz aller anderslautenden Geschichten,KK einfach nur eine Bardenlegende.

      Tom Stark schrieb:

      »Faru! Schluss jetzt. Lass den Mann in Ruhe!«
      Der Gegner ist ein Ork. Willst du die Bezeichnung "Mann" wirklich beibehalten?

      Tom Stark schrieb:

      Der Eine schwingt ebenfalls eine dieser gewaltigen mit Nägel beschlagenen Keulen,

      Tom Stark schrieb:

      Einen schweren, zweihändigen Säbel
      Hier hast du in beiden Zitaten eine Aufzählung. Bei der oberen setzt du kein Komma, bei der unteren hingegen schon. Ist es Absicht? Wenn ja - wo ist der Unterschied? Wenn nicht, würde nach "gewaltigen" noch das Komma fehlen.

      Tom Stark schrieb:

      Die meisten halten die Orks für geistlose Wilde, doch auch wenn ein gewisser Blutdurst sie zum Kampf treibt, ihr Gott, der einäugige Gruumsch, sogar Gemetzel und Kampf gebietet, gibt es auch unter den Orks Kämpfer und Krieger.
      Megasuperduperbandwurmsatz. || Vorschlag:
      Die meisten halten die Orks für geistlose WildePunkt Doch auch wenn ein gewisser Blutdurst sie zum Kampf treibt und ihr Gott, der einäugige Gruumsch, sogar Gemetzel und Kampf sogar gebietet, gibt es auch unter den Orks Kämpfer und Krieger.

      Tom Stark schrieb:

      Vergessen ist die armselige Beute, die zu hetzen ihm zwar befohlen worden ist, ihm aber weder Freude noch Ehre einbringt.

      Tom Stark schrieb:

      Anders als die Karawanenwächter, anders als seine eigenen Leute, ist dessen Schwert nicht zu mieten.
      :hmm: Vorschlag:
      Anders als die (Schwerter) der Karawanenwächter, anders als die (Schwerter) seiner eigenen Leute, ist dessen Schwert nicht zu mieten.
      oder:
      Anders als die Karawanenwächter, anders als seine eigenen Leute, würde er sein Schwert nicht vermieten.

      Ich denke, hier entscheidet Subjekt (Person) oder Objekt (Schwert), je nachdem, was du betont haben möchtest, welche Variante passender wäre. In deiner Version ist es gemischt, kann mMn nicht so bleiben.

      Tom Stark schrieb:

      Es ist nicht lange her, da war er, der Ork, genauso. Oder er war doch so ähnlich, wie ein Orkkrieger einem Menschenkrieger ähneln kann.
      Falsche Zeitform (Präteritum) --> "ist so gewesen" würde ich schreiben

      Tom Stark schrieb:

      Ihre Ziele mögen andere sein, sind es gewiss, aber Kampf ist Mittel zum Ziel und kein Selbstzweck.
      Nur Vorschlag:
      "Ihre Ziele mögen sich unterscheiden, aber für beide ist der Kampf ein Mittel, diese Ziele zu erreichen und kein Selbstzweck."

      Tom Stark schrieb:

      Doch nun, unter dem neuen Herrn, sind die Regeln gebrochen, die Traditionen verraten und er ist nicht mehr frei in seinem Willen

      Tom Stark schrieb:

      Doch nun, unter dem neuen Herrn, sind die Regeln gebrochen, die Traditionen verraten und er nicht mehr frei in seinem Willen. Doch heute, wenigstens hier und jetzt

      Tom Stark schrieb:

      Auch der Mensch betrachtet den Ork eingehend.
      Groß ist dieser Ork, noch größer als seine Artgenossen,

      Tom Stark schrieb:

      Groß ist dieser Ork, noch größer als seine Artgenossen, doch das ist es nicht, was ihn so bemerkenswert macht. Es ist die Art, wie er seine Waffe trägt. Es ist die Art, wie er dasteht. Es ist die Art, wie er abwartet.
      Dieser Ork hat keine Eile und wird garantiert nicht dieselben Dummheiten machen, welche seine Männer im Wäldchen das Leben gekostet haben. Er wird weder blutrünstig noch zu siegessicher sein. Auch wird er auf Überraschungen gefasst sein, jederzeit damit rechnen, dass er sich plötzlich umstellen muss.
      Das ist kein Kämpfer, der nur den Weg nach vorne kennt. Das ist ein Krieger, der vor jedem möglichen Sieg sich die Konsequenzen einer Niederlage bewusst macht.
      Das sagt wenig darüber aus, ob (evt. "Dies")
      Mit "Es ist die Art, ..." hast du hier ein Stilmittel verwendet, das ich persönlich auch sehr gern anwende (und Rebirz damit in den Wahnsinn treibe :D ).
      Aber dann hast du es gleich dreimal innerhalb kürzester Zeit reingepackt, und das wird selbst mir ein bisschen zu viel. Auch wenn die "wird"-Version (braun) ein bisschen adaptiert ist. Vielleicht liest du nochmal drüber?

      Tom Stark schrieb:

      Es ist keine schnelle WaffeK mit der man mehrfach schnell zuschlagen kann.
      Tut mir leid. Wie immer.
      LG Tariq
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

      ___________________
    • Und wieder einmal vielen Dank an @Tariq ... keine Ahnung, was ich früher ohne Dich gemacht habe.
      Ich finde die Mühe, die Du Dir machst, einfach nur bewundernswert und Du hast auf jeden Fall großen Anteil daran, wenn sich die Texte danach gleich nochmal besser lesen!

      Spoiler anzeigen

      Und nein, es muss Dir ECHT NICHT leid tun. Um es nochmal zu sagen, mir macht es nichts aus, wenn man mich und meine Texte verbessert. Ich schätze es sogar! Wenn überhaupt, dann ärgere ich mich über mich selbst, soviel nicht gesehen zu haben, gerade wenn es total offensichtlich ist ...
      Wie du ja siehst, wenn ich stilistisch anderer Meinung bin, dann bleibe ich schon bei meiner Version, auch wenn die Grammatik nicht ganz einverstanden ist ^^, aber echte Fehler gehören einfach verbessert, wenn man die Möglichkeit schon dazu bekommt.
      Ohje, schon wieder ein Bandwurmsatz? Aber ich arbeite daran!
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      Tom Stark
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      delectare et prodesse

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    • @Tom Stark

      Spoiler anzeigen
      Was du übernimmst und was nicht, das prüfe ich niemals nach. Bei dir nicht und auch nicht bei anderen. Ich würde auch niemals mit jemandem über nicht übernommene Vorschläge diskutieren, so nach dem Motto "Aber du musst doch einsehen, dass es so, wie ich es schreiben würde, viel besser..." :rofl:

      Nein. Jeder ist der Autor seiner Geschichte. Und so, wie auch ich nicht alles abnicken kann, was mir vorgeschlagen wird, gestehe ich es auch denjenigen zu, die von mir Änderungsvorschläge bekommen und trotzdem bei ihrer Version bleiben.

      Spoiler anzeigen
      Danke für deinen netten Worte. :sack:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

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    • Oriah und Mazul

      Der Ork sieht den Dachs. Er schaut zum Menschen und erinnert sich, dass der etwas gerufen hat und das bissige Ding, was er gar nicht genau zu Gesicht bekommen hat, plötzlich verschwunden ist.
      Da fallen ihm Geschichten ein. Geschichten, die er beim Winterthing im Rat der Anführer der Stämme gehört hat, die ihm aber lächerlich vorkamen. Von dem Menschen, der immer wieder Leuten hilft, die in der Wildnis in Not geraten. Dem es angeblich egal ist, zu welcher Rasse und ob Tier oder Nichttier der Hilfsbedürftige gehörte. Das klang eher nach einem Rauschpfeifentraum. Als er vom Mann zum Dachs und wieder zurückschaut, ändert er seine Ansicht.
      »Du Oriah na Viko!« Es klingt wie Owea navicho, wie er es ausspricht. Sein Akzent ist bellend und schwer. Diese Wüstensprache, die weder eine seiner Muttersprachen ist, noch dass er sie länger als ein paar Monde gelernt hat, fällt weder seiner Kehle noch seinem Mund leicht.
      »Du Mann mit Dachs.«

      Oriah zuckt eine Schulter. »Ein komischer Name, ich weiß. Nach einem Tier genannt zu werden, von dem ich nicht einmal weiß, ob es mich leiden kann. Oriah genügt aber. Und da Du meinen Namen kennst, sagst Du mir auch Deinen?«
      Der Ork zieht erstaunt die Luft ein. Noch nie hat ein Mensch nach seinem Namen gefragt.
      »Mazul Mukgrakh.« Dann wird ihm klar, dass der Mensch gar nicht begreifen kann, was sein Zweitname bedeutet, also fügt er hinzu, den Menschen so gut er kann mit dem Schulterzucken imitierend: »Mazul! Einfacher für Menschenmund.«
      Beide gehen wieder in Kampfstellung. Keiner hat vergessen, warum er hier steht. Aber jetzt, da sie ihre Namen kennen, ist die Sache persönlich. Jetzt ist es ein Duell, nicht irgendeine Begegnung auf einem Schlachtfeld.

      Oriah lässt seine beiden Schwerter hängen, beinahe schleifen die Spitzen auf dem Boden. Er nähert sich seinem Gegner langsam. Ein Schritt vor, einen zur Seite, nach rechts oder nach links, beinahe zufällig, immer nach einem Schwachpunkt in der Beinstellung des Orks suchend.
      Der Ork folgt den Schritten des Kriegers. Versucht sie zu spiegeln. Immer wieder lässt er den Zweihandsäbel ansatzweise schwingen, um den Menschen zu zwingen, sich entweder zurückzuziehen, oder seine Schwerter zur Parade zu heben.
      Eine halbe Ewigkeit lang, so scheint es, führt keiner einen Hieb aus. Aus einem weiten Kreis wird ein enger Kreis, bis es scheint, dass beide Kämpfer nun losschlagen, nur damit sich beide mit vorsichtigen Schritten wieder trennen, auf dass der Tanz aufs Neue beginnt.
      Ohne einen ersichtlichen Anlass ergreift Mazul die Initiative.
      Ein gewaltiger Schwung seines Großsäbels zwingt Oriah zurückzuweichen. Der Rückschwung des Zweihänders treibt den Menschen noch einmal zwei weitere Schritte zurück, doch dann sieht er die Lücke.
      Beinahe wirkt es, als ob er wegrutscht. Es bewegen sich Oberkörper und Beine in verschiedene Richtungen und für einen Moment liegt der Menschenkrieger fast waagerecht in der Luft. Die beiden Klingen, die bislang gerade noch locker herunterhingen zucken synchron vor und zielen auf Knie und Knöchel des linken Beins seines Gegners.
      Überrascht grunzt Mazul, will zurückweichen, doch schon spürt er die beiden Treffer.
      Ohne auf den einsetzenden Schmerz zu warten, schlägt er nach dem Menschen, der ohne Parademöglichkeit auf der Seite am Boden vor ihm liegt. Alle Kraft legt der Ork in seinen mächtigen Hieb, denn er weiß, dass er schnell gewinnen muss. Seine schwere Waffe ist nicht für einen langen Kampf gegen so einen erfahrenen Gegner gemacht.

      Faru faucht aufgeregt auf seinem Platz, als er das Zweibein umfallen sieht. Er versteht zwar nichts von Krieg und Kampftaktik, aber seine Erfahrung sagt ihm, dass sein Zweibein auf den beiden Hinterbeinen schneller ist, als auf allen Vieren. Warum das so ist, interessiert ihn nicht. Ihm genügt völlig, dass es so ist.
      Schon richtet er sich auf, bereit seinem Rudelgefährten zu Hilfe zu eilen. Auch hier fragt er sich keinen Moment, warum er das will, immerhin so gar kein Verhalten, das seiner Art entspricht.

      Oriah bleibt jedoch nicht liegen. Er berührt kaum den Boden, als er eine Waffe loslässt und sich über den nun freien Arm auf den Ork zurollt. Die Klinge des Großsäbels schlägt nur Fingerbreit hinter ihm ein und er wird auch schon von den Beinen seines Gegners aufgehalten.
      Energisch wirft sich der Mensch noch einmal über die Schulter, zwingt das angeschlagene Bein dazu einzuknicken und sticht mit der verblieben Waffe gegen die Rippen des Orks. Die ungewöhnlich solide Panzerung, nicht das reine raue Leder, mit dem sich die anderen Orks schützten, sondern an wichtigen Stellen mit Bronzeplättchen verstärkt, lenkt den Treffer jedoch ab.
      Für einen Moment entsteht ein Knäuel aus Beinen und Armen, es werden Faustschläge und Tritte ausgetauscht, bis schließlich beide Kontrahenten wieder auf ihren Beinen stehen.
      Oriah, nun nur noch mit einem Schwert, tänzelt leichtfüßig einen Schritt zurück, während Mazul sich schwer aufrichtet. Sein linkes Bein trägt ihn kaum noch, dennoch versucht er mit einem wilden Schwinger den flinken Menschen noch einmal zu überraschen. Sein Angriff wird beinahe nachlässig durch einen Paradehieb vereitelt. Seines sicheren Stands beraubt, stützt sich der Ork auf seine Großklinge, um nicht wieder zu Boden zu gehen. Eine beinahe hilflose Geste.
      Ein frustrierter Wutschrei entfährt ihm.
      Der Mensch weicht nochmals einen Schritt zurück und deutet mit seiner Klinge auf sein anderes Schwert, welches keinen halben Schritt neben dem Ork liegt.
      »Dir fehlt das Gleichgewicht für deinen Großsäbel. Wenn Du weitermachen willst, nimm mein anderes Schwert. Ich werde nicht angreifen, bis Du es aufgehoben hast.«
      Mazul starrt seinen Gegner wortlos an, nicht, weil er eine List vermutet, vielmehr weil er instinktiv spürt, dass der Mensch es ernst meint.
      »Warum Du das tust? Mazul Dich tötet sobald Du schwach!«
      Oriah grinst halb. Es ist dieses wölfische Grinsen, was fröhlich und gefährlich zugleich wirkt.
      »Das ist so eine menschliche Unart. Wir geben einem Gegner, den wir achten, die Möglichkeit sich völlig zum Trottel zu machen oder aufzugeben, wenn ihm etwas am Leben liegt.«
      Der Ork grunzt abfällig. »Das dumm. Mazul könnte machen Glückstreffer. Kampf manchmal viel mehr Teil von Glück als Können.«
      Oriah nickt zustimmend. »Ganz meine Meinung. Es ist ziemlich dumm, aber wir beide haben wohl Gebräuche, die ziemlich dumm sind! Oder wie kommt es, dass ein echter Krieger sich mit einem Haufen Schläger zusammentut? Das ist ja wohl völlig unter Deiner Würde.«
      Mazul atmet flach. Er will dem Menschen nicht zeigen, wie sehr ihn sein Bein schmerzt und vor allem nicht, wie sehr ihn die Worte getroffen haben.
      »Was wissen Du über Ork-Brauch?« Er bellt es eher, als dass er fragt, wütend, dass ausgerechnet eine Glatthaut ihn an die Schmach erinnert.
      »Nichts. Nur Geschichten, eher Gerüchte.« Der Mensch hebt die Schulter ohne Waffe. Die Andere bleibt angespannt, wachsam. Der Mann rechnet nach wie vor mit der Gefährlichkeit des Orks. »Aber ich erkenne einen wahren Krieger, wenn ich einen sehe.« Seine Augen wenden sich keinen Moment von Mazul ab.
      Vielleicht ist es genau das, was Mazul schließlich dazu bringt etwas zu tun, was er noch nie zuvor in seinem Leben getan hat. Er lässt seinen Großsäbel los, humpelt ein paar Schritte bis zu einem halbhohen flachen Stein und lässt sich schwer darauf nieder.
      »Oriah na Viko …«, sagt er leise, als wäre es eine Erklärung.
      Langsam tritt der Genannte heran, sammelt seine zweite Waffe auf und auch den Zweihänder seines Gegners. Nach einem prüfenden Blick auf den großen Ork, der sein zweifach verletztes Bein untersucht, setzt er sich neben ihn ins Gras und legt die große Waffe direkt neben Mazul ab.
      »Ich wette, Du warst einmal die Leibwache eines Orkfürsten. Habt Ihr überhaupt so etwas?«
      Der Hüne fletscht die Zähne, aber die Augen blitzen. Er grinst und es wirkt keinen Deut weniger gefährlich, als das Grinsen seines Gegenübers!
      »Ich kein ganzer Ork, Fremder. Ich Halbblut. War Beschützer von Halborkstamm Silberwölfe. Wenig Orkstamm ist Freund von Halbblut.«
      »Und wie kommt es dann, dass Du mit den Strolchen dort gemeinsame Sache machst?«
      Der Mensch schaut vielsagend zum Wäldchen, aus dem gerade der Karawanenwächter heraus stolpert.
      »Was bei allen Göttern? Shaundakul, steh mir bei!« Während er den Gott der Winde und Karawanen anruft, humpelt er empört auf die beiden sitzenden Männer zu, seinen Krummsäbel wütend schwenkend.
      »Wieso habt Ihr aufgehört! Diese Bestie verdient den Tod!«
      Mazul und Oriah tauschen einen kurzen Blick. Sie sind sich einig über die Geringschätzung für diesen Mann.
      »Der Kampf ist vorbei, der Sieger steht eindeutig fest. Kein Grund für vernünftige Männer, sich weiter zu verkrüppeln.« Oriah zuckt leichthin mit der Schulter.
      »Der und seine Horde haben meine Karawane niedergemacht und meine Freunde entführt!«
      Anklagend starrt der Wüstensohn auf den Fremden, an dessen Seite gerade Faru auftaucht und verwirrt schnaubt. Diese inkonsequenten Revierkämpfe der Zweibeiner sind für einen anständigen Dachs einfach nicht nachvollziehbar. Als Ausgleich brummt er das herankommende Zweibein unwirsch an, zumal der einerseits nach Angst riecht, sich andererseits aber aufführt wie der Chef am Platz. Es erscheint ihm, als bettle das Zweibein geradezu darum, einen der dicken Zehen zu verlieren, die leichtsinnigerer Weise aus seinem vorne offenen Pfotenfell heraus schauen.
      »Ja, das ist mir bewusst, soviel konnte ich mir bereits zusammenreimen. Und wenn Du uns nicht weiter mit Deinem Geschrei und deinem Säbel auf die Nerven gehst, kann ich ihn ja mal genau dazu befragen.«
      Der Wüstenmann schaut den Krieger an, als hätte der seinen Verstand verloren. »Und Du glaubst wirklich, er wird Dir auch nur ein Wort verraten?«
      Oriah lächelt erneut. Es ist dieses wölfische Grinsen, was sowohl den Karawanenwächter zurückschrecken lässt und zugleich dem Halbork signalisiert, dass er auf einer befriedigenden Antwort besteht.
      Der Halbork nickt einverstanden. »Mazul sagen, was wissen.«
      »Du hast es gehört. Setz Dich zu uns, aber leg Deinen Säbel weg.«
      Oriah steht auf und holt seine Satteltaschen, die er unweit am Rand des Wäldchen zurückgelassen hat.
      »Faru? Nein! Geh und such‘ Dir etwas Anderes zum Fressen. Der Fuß dieses Mannes ist nicht Dein Abendessen!«
      Hastig zieht der Wüstensohn sein Bein weg, an dem er den Dachs hat unbeachtet schnüffeln lassen.
      Oriah hingegen setzt sich zwischen die beiden Männer und fördert aus seiner Tasche den Tiegel mit der Heilsalbe zu Tage.
      »Also, Mazul, wir hören! Wie kommst Du zu dieser Orktruppe und warum überfallt ihr Karawanen? Eines ist ja mal klar: Normale Räuber verfolgen nicht über Meilen hinweg einen Wächter, der außer seinem Säbel nichts Wertvolles bei sich hat!«


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      Karten, Bilder und Wissenswertes zur Story
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      Tom Stark
      zum Lesen geeignet

      delectare et prodesse

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