Das Kostbarste

    • [Kurzgeschichte]

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    • @Tariq du schaffst es immer wieder solche Cliffhanger zu setzte.... Schäm dich :D

      Ich glaube, das ist bisher mein Lieblingspart :thumbsup: es war schön bildhaft, aber nicht zu langwierig und auch nicht zu kurz... Die perfekte Mischung. Aber auch, dass Matthes plötzlich merkt, was er eigentlich hat... Bin gespannt, wie die ganze Sache endet :thumbsup:
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Nach dem Essen sitzen die beiden Männer auf der Bank vor dem Haus und lauschen den Geräuschen, mit denen der nahe Wald die Nacht willkommen heißt. Ab und zu knarrt ein Ast und eine Eule huscht mit lautlosem Flügelschlag über sie hinweg. Aus dem Haus dringen die Stimmen von Mutter und Ingrid. Sie lachen fröhlich, und Matthes hört Geschirr klappern.
      Leise seufzt er. Wie sehr er das vermisst hat. Gerade während der Monate, die er bei Gernot verbracht hat, sind seine Gedanken oft hier in der kleinen Hütte gewesen. Im Geiste ist er all die Dinge durchgegangen, die er ausbessern und reparieren muss. Und er hat keinerlei Bitternis dabei verspürt. Im Gegenteil, in dem Maß, wie er seine Hände für Gernot geregt hat, sind Pläne in ihm gereift, was er mit Haus und Garten zu Hause alles tun wird. Und er hat Vorfreude verspürt, ein warmes, wohliges Gefühl, ganz tief in sich drin.
      Wohin ist der Hass verschwunden? Der ihm manchmal die Luft abgeschnürt hat und den er oft nur mühsam hat bezwingen können. Der ihm bittere und böse Gedanken eingegeben und verletzende Worte in den Mund gelegt hat.
      Er kann ihn nicht mehr spüren. Einzig dieses warme Gefühl in der Brust, das ist da. Und es wird noch ein wenig wärmer, wenn er an Ingrid denkt.
      Tief holt er Luft, dann steht er plötzlich auf und sieht Lorenz an.
      „Ich bin gleich wieder da, ich hole nur, was ich dir mitgebracht habe. Und dann lass uns unser Geschäft zu Ende bringen.“
      Lorenz hebt verwundert die Brauen. Doch er nickt, und einen Moment später fällt die Haustür hinter Matthes ins Schloss.
      Zwei Minuten später ist der junge Mann wieder zurück. In der Hand hält er eine kleine Schachtel.
      Lorenz sieht erwartungsvoll zu ihm auf.
      „Ich denke, ich habe das Kostbarste gefunden“, stößt Matthes nun hervor. Angestrengt sucht er nach den richtigen Worten, druckst herum.
      „Nun?“, meint Lorenz gespannt. „Was ist es?“
      „Es ist eine Blume.“ Der junge Mann weicht dem forschenden Blick aus. Fast verlegen umklammern seine Hände die kleine Holzschachtel.
      „Eine Blume.“ Wenn der Zauberer verwundert ist, dann lässt er es sich nicht anmerken.
      Schweigen.
      „Zeigst du sie mir?“
      „Ich kann sie dir zeigen“, meint Matthes leise. Im Lichtschein, der aus dem kleinen Fenster über der Bank fällt, kann er das erwartungsvolle Gesicht des Älteren sehen. „Aber ich werde sie dir nicht geben“, setzt er gleich darauf hinzu.
      Lorenz runzelt die Stirn.
      „Wieso nicht?“
      „Weil … sie ist … weil die Truhe …“ Matthes holt tief Luft. „Ich will sie nicht mehr. Ich will kein großes Haus mehr in der Stadt, keine Kutsche und keine Pflegerin für meine Mutter. Ich will hier leben, in diesem Haus. Mit meiner Mutter, und mit Ingrid, die ich eben gefragt habe, ob sie mich heiraten will, und die zugestimmt hat. Ich will hier arbeiten, am Fluss, an der Fähre. Ich will abends hier auf der Bank sitzen, meine Kinder spielen sehen und später meine Enkel. Alles das will ich. Und deine Truhe – die will ich nicht.“
      Lorenz sagt eine Weile nichts. Dann lässt er mit einem Schwenk seiner Hand die Truhe wieder vor Matthes‘ Augen entstehen.
      „Bist du dir ganz sicher?“, fragt er leise, während er ihm Gelegenheit gibt, sie ausgiebig zu betrachten, und seine Stimme hat einen fast lauernden Tonfall.
      „Das bin ich.“ Keine Sekunde überlegt der junge Mann, stößt die Worte richtig erleichtert hervor.
      Der Zauberer nickt langsam, während er ihn forschend betrachtet. Dann erhebt auch er sich von der Bank. Langsam breitet sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus.
      „Eine gute Wahl“, gibt er zurück und legt dem Jüngeren die Hand auf die Schulter. „Und ich hatte gehofft, dass du dich so entscheiden wirst. So, wie es alle anderen vor dir getan haben, die von Neid und Missgunst zerfressen wurden und ihres und das Leben ihrer Familien mit ihrer Unzufriedenheit zur Hölle machten. Ich sagte nicht umsonst, dass die Truhe seit über zweihundert Jahren nicht den Besitzer gewechselt hat. Auch dein Vater, dem du sehr ähnlich bist, hat einst begehrliche Blicke darauf geworfen. Und genau wie du hat er ein Jahr in der Fremde verbracht auf der Suche nach dem Kostbarsten, um es gegen die Truhe zu tauschen.“
      „Mein Vater?“, stammelt Matthes verwundert. „Aber … was hat er mitgebracht, dass er die Truhe nicht mehr haben wollte?“
      „Seine Frau“, lautet die schlichte Antwort.
      Seine Frau. Matthes‘ Mutter.
      Der junge Mann schweigt beschämt. Die Mutter war seinem Vater kostbarer gewesen als die Truhe.
      „Du bleibst also dabei?“, fragt Lorenz noch einmal nach.
      Entschlossen nickt der Jüngere. „Ich bleibe dabei.“
      Eine leichte Bewegung der Hand des Zauberers lässt die Truhe vor seinen Augen wieder verschwinden.
      „Dann werde ich dich jetzt verlassen“, meint er und nimmt seinen Hut, der auf der Bank liegt.
      „Grüße deine Mutter und deine Frau. Ich lasse danken für die erwiesene Gastfreundschaft.“
      Matthes nickt.
      Lorenz macht sich auf den Weg, doch nach zwei Schritten dreht er sich noch einmal um.
      „Diese Blume“, fragt er, „wieso willst du sie behalten?“
      Der junge Mann muss nicht lange überlegen.
      „Sie ist das Kostbarste“, gibt er lächelnd zurück. „Sie macht zufrieden.“
      Nachdenklich nickt der Ältere, hebt noch einmal die Hand zum Gruß und geht.
      Als Matthes gerade die Haustür öffnen will, um hineinzugehen, fällt ihm ein, dass vor Lorenz ein langer Weg liegt und die Nacht schon begonnen hat. Beschämt wendet er sich schnell noch einmal um, um ihn zurückzurufen und ihm ein Nachtlager anzubieten.
      Doch so angestrengt er auch auf den Weg späht, der sich hinunter zum Fluss windet, er kann niemanden mehr entdecken. Der Zauberer ist verschwunden.

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      (Bitte seid so nett und setzt eure Kommis in Spoiler, damit man nicht schon auf der Startseite lesen kann, wie ihr das Ende findet. ^^
      Und ich wüsste wirklich gern eure Meinung, ob das Ende so okay ist oder doof :/ )
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Okay, dann also im

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      ...
      Ich hoff, Du bist mir nicht bös, wenn ich sag: So in etwa hab ichs erwartet, nachdem klar war, was Gernot "zu bieten" hat. Allerdings finde ich das Ende etwas ... nun, sagen wir: zwiespältig. Die Tatsache, dass Matthes die Blume behält, klingt ein bissle so, als traue er sich selber nicht. Was geschähe, wenn er die Blume weggäbe? Wäre er dann wieder "unzufrieden"? Hat er nichts "gelernt" auf seiner Reise? Muss er wirklich noch dem Zauber der Blüte vertrauen? Ein wenig wirkt das Ende so...

      Aber Du hast eine wunderbare Geschichte geschrieben, stilistisch sehr angenehm zu lesen (trotz meiner "Probleme" mit Gegenwarts-Texten. Ich glaube, Du bist (neben vielem anderen) auch ein begnadeter Märchenerzähler... ich nehm unbesehen mehr davon! :friends:
      Aus aktuellem Anlass:

      Ich möchte bitte keine LIKEs mehr haben! ^^
      Wenn Dir mein Beitrag hier und anderswo gefällt, schreibs mir einfach. :danke:
    • @Tariq schönes Happy End :)

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      Ich bin froh, dass er dir Truhe nicht genommen hat. Und auch, dass er Ingrid einen Antrag gemacht hat. Die Zeit bei Gernot hat ihn wach gerüttelt und ihm gezeigt, was wirklich wichtig im Leben ist. Familie, das Zusammensein mit geliebten Menschen, Dinge die man selber erschaffen hat - worauf man Stolz sein kann. Vor allem auch dieses Gefühl, sich irgendwo Zuhause zu fühlen.

      Das Ende finde ich super. Das er Lorenz noch zurück holen wollte- rührend

      :thumbsup:


      LG
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
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      Tariq schrieb:

      Der sieht noch immer die Schachtel an und kaut überlegend auf der Unterlippe.
      Ich würde vielleicht lieber "unschlüssig/ nachdenklich" schreiben.

      Tariq schrieb:

      „Und ich hatte gehofft, dass du dich so entscheiden wirst. So, wie es alle anderen vor dir getan haben, die von Neid und Missgunst zerfressen wurden und ihres und das Leben ihrer Familien mit ihrer Unzufriedenheit zur Hölle machten. Ich sagte nicht umsonst, dass die Truhe seit über zweihundert Jahren nicht den Besitzer gewechselt hat. Auch dein Vater, dem du sehr ähnlich bist, hat einst begehrliche Blicke darauf geworfen. Und genau wie du hat er ein Jahr in der Fremde verbracht auf der Suche nach dem Kostbarsten, um es gegen die Truhe zu tauschen.“
      Jetzt einmal zum Ende ... Das es etwas in der Art sein würde, war den meisten von uns ja schon klar und irgendwie hab ich nicht mehr mit einer großartigen Überraschung gerechnet. Aber hossa, Tariq! Das war ja nochmal mords Plottwist am Ende drin! Dass der Zauberer nur deshalb seit 200 Jahren auf der Truhe hocken bleibt, weil keiner sie mehr haben will, anchdem er umhergereist ist, daran hab ich nun wirklich nicht gedacht :D
      Also zu deiner Frage, es ist ein sehr, sehr schönen Ende für diese Geschichte und es würde mir Fruede bereiten, mal wieder etwas in der Art von dir zu lesen :thumbsup:
      "Vem har trampat mina svampar ner?!"
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      Ahhh, ok, dass er die Truhe am Ende nicht haben will, war irgendwie zu erwarten. Allerdings hätte ich Matthes dem Zauberer die Blume schenken lassen, weil er immerhin ein Jahr lang die Mutter versorgt hat und mal ehrlich, die Blume ist ja eher ein Symbol oder ein Plazebo. Wäre ja auch zu schlimm, wenn die Zufriedenheit eines Menschen von einem Ding abhinge ...
      Habe die Geschichte genossen, herrlich unaufgeregt und toll bei einem warmen Kakao spätabends zu lesen. Wäre vielleicht was für den nächsten Besuch meiner Patenkinder.
      -------------------
      Tom Stark
      zum Lesen geeignet

      delectare et prodesse
    • @Cory Thain, @LadyK @Xarrot @Tom Stark

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      Also zuerst vielen Dank euch für's Dabeibleiben und Fertiglesen. Jaaa, dass er die Blume behält, hat sich abgezeichnet. Aber ich gebe zu - ohne eine völlig unrealistische Sinneswandlung hätte ich es nicht anders in die Geschichte einbauen können. Cory hat es ja schon beizeiten vermutet ^^.
      Es ging mir auch nicht vorrangig darum, euch zu überraschen. Vielmehr wollte ich ein bisschen den Zeigefinger erheben in Bezug auf das Zufriedensein mit dem, was man hat. Das ist in unserer Zeit aus meiner Sicht irgendwie ein höchst seltenes Gut geworden.
      Sicher ist die Blume nur ein Rettungsanker für Matthes, denn es kann gut sein, dass er sich selbst noch nicht so richtig über den Weg traut in Bezug auf die Änderung seiner Sichtweise und seine Einstellung nach dem vergangenen Jahr, ganz richtig, Cory. Und ich hatte eine Zeitlang überlegt, ob ich ihm genug Stärke geben soll, dass er sie dem Zauberer übergibt, ohne die Truhe dafür zu nehmen. Einfach nur, damit der nach zweihundert Jahren auch endlich Zufriedenheit kennenlernt (oder weil er sich ein Jahr lang um die Mutter gekümmert hat, richtig, Tom) .

      Aber ganz so entmündigen wollte ich meinen Prota denn doch nicht. Er hat mir gesagt ( :pardon: ) dass er die Blume eine Weile als Sicherheit behalten will und sie dann weiterreichen wird. Wenn er sich sicher ist, dass er auch ohne Blume mit dem, was er hat, zufrieden sein kann. Und das hab ich akzeptiert, und so war unser Deal. Bei meinem Einwand, dass sie nur ein Placebo sein könnte, hat er nur müde abgewinkt :)

      @Xarrot : Dankeschön, "überlegend" hab ich geändert. ^^


      Noch einmal :danke: für all eure netten Worte. Ich hoffe, ihr seid wieder dabei, wenn mich mal wieder die Muse küsst. ^^
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      (Ricarda Huch)


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    • Tariq schrieb:

      ihr seid wieder dabei, wenn mich mal wieder die Muse küsst.

      Jaaaa, Mädel, lass Dich knutschen! :D

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      Gut, wenn Du einen Deal mit Matthes hattest, kann ich wohl wenig dagegenreden. Ich finds gut, dass Du Dir darüber zumindest Gedanken gemacht hast.
      Ich glaub auch nicht, dass der Zauberer die Blume "gebraucht" hätte. Er kam mir mitnichten unzufrieden vor. Eher im Gegenteil: Er ruhte in sich...

      Darf ichs nochmal sagen? Ach was, ich sags einfach: Feines Geschichtlein! Gern mehr davon!
      Aus aktuellem Anlass:

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    • Mit nur ein paar Tagen verspätung hab ich das Ende auch endlich gelesen XD
      Schönes Ende. Nicht wirklich überraschend, nein. Trotzdem hat man sich immer wieder gefragt, was wohl als nächstes passieren wird. Es hat mir wirklich gut gefallen, daumen hoch und gerne mehr davon :D

      Tariq schrieb:

      und mit Ingrid, die ich eben gefragt habe, ob sie mich heiraten will, und die zugestimmt hat.
      In den zwei minuten, in denen er die Schachtel holt, macht er ihr einen Antrag? Wow, sehr romantisch xD


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • Lieben Dank, @Aztiluth ^^

      Spoiler anzeigen

      Na so ein Antrag geht doch fix: Reingehen, Geschirrtuch wegnehmen, ihre Hände halten, fest in die Augen sehen, Frage stellen, auf Nicken warten und wieder rausgehen. Ach - vorher noch Geschirrtuch zurückgeben. Und Schachtel mitnehmen. :rofl:
      Romantik wird überbewertet. :whistling:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • @Tariq

      Eine tolle Kurzgeschichte!!!

      Spoiler anzeigen

      Von Anfang bis Ende - einfach wow!
      Du übermittelst eine schöne Botschaft und die Geschichte kann locker mit einem Grimm-Märchen mithalten ^^
      Ja, es musste so kommen, dass er letztendlich zufrieden ist. Entweder das - oder, dass er letztendlich alles verliert :D Aber gut, dass du dich für das Happy Ending entschieden hast ^^

      Hab mir den Zauberer anfangs wie "Rumpelstilzchen" aus "Once Upon a Time" vorgestellt, weiß auch nicht, warum :rofl:

      Einmal schreibst du "sein gegenüber", was in dem Fall groß geschrieben gehört (ich hab mir leider nicht gemerkt, in welchem Abschnitt, tut mir leid :pardon: ). Sonst wäre mir nichts aufgefallen. Dein Schreibstil ist toll und gefällt mir sehr gut - besonders die Beschreibungen.

      :zombie: :zombie: :zombie: :zombie: :zombie: :minigun:
    • Herzlichen Dank für dein nettes Feedback, @kijkou, schön zu hören, dass dir die Geschichte gefallen hat. ^^

      Hm, ein Rumpelstilzchen hatte ich eigentlich nicht vor meinem geistigen Auge, als ich Lorenz beschrieben habe. Muss ich nochmal schauen, durch was der Eindruck entsteht beim Leser. Manche meiner Leser dachten ja auch,

      Spoiler anzeigen
      dass Gernot und Lorenz ein und dieselbe Person sind. :P


      Um das Gegenüber kümmere ich mich, mal sehen, ob ich es finde. ^^

      :danke:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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      Verdammt, irgendwie gar nicht mit bekommen, dass das hier zu ende ging...
      Menno, ich hasse es wenn ich zu nichts komme.
      Aber jetzt hab ich alles gelesen. Schöne Geschichte, super Ende. Das mit der Blume sehe ich so wie Tom, fand deine/Mathes Erklärung aber gut.

      Meine Vermutung war zwar das er Ingrid als "DasKostbarste" anbietet, aber dann halt so...
      Sein Vater hat ja so gesehen meine vermutung dann halb gestützt :D
      Aber ja, das war meine Theorie. Ich dachte er erkennt Ingrind als das wichtigste an und behält sie dann doch, statt die Truhe zu nehmen.
    • :danke: @Etiam ^^

      Ich hatte wirklich viele verschiedene Möglichkeiten für ein Ende im Kopf, war dann gar nicht so leicht, mich zu entscheiden. Aber mit der Version kann ich gut leben. Kann Matthes dann später mal seinen Kindern erzählen. :D
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      (Ricarda Huch)


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