fit&tasty - (Miris) Rezepte

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    • Alcarinque schrieb:

      Und die Idee mit dem Linsensalat gefällt mir sehr gut, im Moment pack ich die Linsen immer in einen Topf und lasse sie einfach so lange kochen, bis mir einfällt das ich ja was am Kochen habe. Das gibt dann immer lustige Pampe, die man mit Käse und allem möglichen anderem noch erweitern und pampiger machen kann, aber daran, sie rechtzeitig abzugiesen und ggf. kalt zu genießen bin ich nicht gekommen, dabei wäre es bei dem Wetter viel sinnvoller!
      Gern geschehen xD

      Alcarinque schrieb:

      Danke übrigens für die Idee mit dem gegrillten Spargel, das habe ich, etwas abgewandelt, nun auch mal versucht und es war echt lecker.
      Hätte nicht gedacht das der so schnell gar wird...
      Cool! Ich freue mich, dass jemand tatsächlich etwas ausprobiert hat!
      Wie hast du es denn abgewandelt? Erzähl :D

      Tariq schrieb:

      Tomate-Mozarella-Scheiben esse, und das schmeckt einfach besser damit.
      Ich liebe das Zeug auch :D Auch mit Balsamico :D
      Allerdings mache ich da immer die Balsamicocreme drauf ^^
      In die Eier mache ich dann flüssigen Balsamico ^^

      Und wie kann man keinen frischen Knoblauch zu Hause haben??? =O
      Das ist ja Krise! :P
      Aber ich freue mich, dass du es auch ausprobieren willst :D
      Und abwandeln ist super! Man hat ja sowieso die gleichen Reste zu Hause zum Verwerten XD
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • Ach,faul wie immer habe ich den Spargel (das man Grünen nicht schälen muss, musste ich erst noch genauer nachlesen, in Zukunft kaufe ich nur noch Grünen! XD) kleiner geschnitten, meist gedrittelt und dann einfach zusammen mit Putenfleischstückchen etwas Knoblauch und Pfeffer in Ölivenöl angebraten. (Weil Ölivenöl natürlich nicht zu heiß)

      Sehr cool, aber etwas zu kleine Portion, da bräuchte ich noch etwas weiteres zu strecken, da ich meist 1,5 Mahlzeiten koche, damit es für de nächsten Mittag noch reicht. :hmm:
      Spoiler anzeigen
      Bei meinen letzten grünen Spargel habe ich zusammen mit Süßkartoffeln und Hackfleisch einen Auflauf gemacht, das war auch sehr lecker
    • Alcarinque schrieb:

      Bei meinen letzten grünen Spargel habe ich zusammen mit Süßkartoffeln und Hackfleisch einen Auflauf gemacht, das war auch sehr lecker
      Jammi! Das klingt auch lecker!
      Das probiere ICH dann vielleicht mal aus XD
      Werde hier dann natürlich berichten :D

      Alcarinque schrieb:

      (das man Grünen nicht schälen muss, musste ich erst noch genauer nachlesen, in Zukunft kaufe ich nur noch Grünen! XD)
      Ich esse den Grünen sowieso lieber, weil er dünner und damit knackiger ist XD
      Dass man ihn nicht schälen muss, ist noch ein Bonus :D
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

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    • 5 Gründe, warum ihr selbst kochen solltet

      Spam Ende :D

      So, ab heute verringere ich die Postfrequenz ein wenig :D




      Kochen und Backen, Zuhause am Herd stehen, das ist doch sowas von 50er Jahre …
      Die Frau von heute ist emanzipiert und macht Karriere. Essen braucht man maximal, um zu funktionieren.
      Dabei hat selbst in der Küche stehen ziemlich viele Vorteile …
      (Und damit mir niemand Gendering vorwerfen kann, gelten meine Gründe natürlich auch für den modernen Hausmann :D)

      1. Es ist gesünder

      Auf Platz Eins der Gründe natürlich: Man lebt gesünder ^^
      Wenn ihr selbst kocht, dann wisst ihr genau, was in eurem Essen enthalten ist und könnt sicher sein, dass nicht irgendwelche unnötige Zusatzstoffe in eurer Mahlzeit gelandet sind. Natürlich ist das nicht zu 100% der Fall. Ich mache meine Nudeln auch nicht selbst.
      Aber allein die Tatsache, dass ihr entscheiden könnt, welche Nudeln ihr kauft – zum Beispiel die schonend verarbeiteten aus biologischen Anbau – hilft doch gewaltig dabei eure Gesundheit zu schützen und zu fördern.

      Aber es ist nicht nur deswegen gesünder.
      Unsere Gesellschaft ist auf Arbeiten ausgelegt. Unser Körper hat zu funktionieren. Damit er das tut, muss man eben essen. Aber das möglichst schnell – schließlich ist Zeit Geld.
      Dabei soll man sich zum Essen tatsächlich Zeit nehmen. Sich vor allem hinsetzen.
      Denn wenn ihr esst, fließ Blut in die Magengegend, um die Verdauung zu unterstützen. Wenn ihr euch beim Essen bewegt, wird das Blut aber an anderen Stellen gebraucht. Das bedeutet schlechtere Weiterverarbeitung eurer Nahrung, Schwere- oder Völlegefühl. Also von den ganzen tollen Stoffen, die ihr eurem Körper zuführt, damit er funktioniert, kommt gerade mal ein Bruchteil tatsächlich bei ihm an. Und das führt mich zu den Punkten 2 und 3 …

      2. Ihr bekommt ein gutes Gefühl

      Das gute Gefühl kommt vielleicht daher, dass ihr euch vitaler fühlt, nicht so beschwert. Weil ihr euch die Zeit genommen habt und mehr von den Lebensmitteln bei euch im Körper angekommen ist.
      Außerdem ist tatsächlich bewiesen, dass und Menschen selbstgemachtes Essen besser schmeckt als gekauftes. Ihr bekommt also ein gutes Gefühl, weil ihr selbst gekocht und was geschafft habt. Und ihr esst dieses Essen auch mit mehr Genuss. Vom Überleben zum Leben, wenn ihr versteht was ich meine.

      3. Ihr habt mehr Zeit für euch

      Ein Punkt, der automatisch mit dem Genuss einhergeht.
      Selbstgekochtes isst man nicht zwischen Tür und Angel mal eben zwischendurch auf dem Sprung. Man setzt sich hin. Vielleicht sogar mit eurer Familie und isst gemeinsam. Ihr erfreut euch an der Gesellschaft der anderen. Und wenn ihr alleine esst, habt ihr Zeit euren eigenen Gedanken nachzuhängen. Eine halbe Stunde am Tag eure Gedanken zu ordnen und eure Aufgaben zu strukturieren.

      Für mich hat sogar das Kochen an sich etwas Meditatives.
      Das liegt daran, dass ich mich beim Kochen wirklich nur auf das Kochen konzentriere.
      Ich muss aufpassen mir nicht in den Finger zu schneiden, mich nicht zu verbrennen, dass etwas überkocht … Da ist nicht viel Platz für den Gedankenschwall, der einem den ganzen Tag durch den Kopf geht.

      4. Ihr esst, worauf ihr Lust habt

      Kann ich doch auch im Lokal! Hab ich Lust auf Pizza, bestelle ich welche. Lust auf Döner, kein Problem. So kann man das auch sehen. Aber selbst bei einer Pizza mit „Extra Knoblauch“ ist mir immer noch zu wenig Knoblauch dran …
      Beim Selbstgemachten ist genau das drin, was ihr auch wirklich drin haben wollt und vor allem auch genau in der bevorzugten Menge.
      Kein Gepule, weil man vergessen hat die Pilze abzubestellen ...
      Genügend Knoblauch auf der Pizza …

      5. Ihr werdet bewusster

      Aber was bedeutet bewusst eigentlich?
      Für mich bedeutet es, dass ich mir bewusst mache, was ich da eigentlich gerade esse.
      Ich hab dazu immer Remi, die Ratte aus Ratatouille, im Kopf. Die Szene, in der Remis Bruder zum Restaurant kommt und alles in sich reinstopft und Remi ihm zeigt, wie die Geschmäcker wirken, wenn man sich darauf einlässt. Das kleine Feuerwerk der Geschmäcker.
      Das führt auch dazu, dass ihr bewusster einkaufen geht. Euch für Dinge entscheidet, weil ihr wisst, dass sie euch guttun, nicht, weil man halt essen muss und das irgendwie schnell.
      Ihr freut über das, was ihr da vor euch stehen habt.

      Zusätzlich steigt die Hemmschwelle Essen wegzuschmeißen.
      Was ihr selbst bezahlt und im Schweiße eures Angesichts zubereitet habt, schmeißt ihr nicht so einfach weg … Außerdem, so schlecht hat es doch auch gar nicht geschmeckt, oder?
      Da stellt man es doch lieber in den Kühlschrank und isst es einen oder zwei Tage später auf.

      Und ich finde, unsere Gesellschaft muss dringend wieder lernen Lebensmittel zu schätzen und nicht als selbstverständlich zu nehmen.
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • 15-Minuten-Gute-Laune-Frühstück

      Ich bin ein Morgenmuffel, wie er im Buche steht: Ich komme schwer aus dem Bett, rede nix und will auch nicht angesprochen werden, habe zwar keine schlechte Laune, bin aber leicht reizbar …
      Deswegen muss ich mir morgens Gute-Laune machen :D Und das natürlich in möglichst kurzer Zeit, damit ich länger im Bett bleiben kann :P

      Für mein Gute-Laune-Frühstück brauche ich Kaffee (um wach zu werden), mit einem Löffel der „Geheimen-Schwesti-Kakao-Mischung“ und einen warmen Frühstücksbrei. Der sättigt, wärmt von innen und ist gesund :D

      Beginnen wir mit dem Kaffee:

      Kaffee

      Ich gebe zu, er sieht reichlich unspektakulär aus, aber er ist soooo lecker!



      Also als erstes koche ich mir einen stinknormalen Kaffee.
      Ich mahle meine Bohnen frisch und gieße sie auf.

      TIPP

      Kaffee kochen ist echt ne Wissenschaft =O
      Was ich mir aus all dieses Ratgebern behalten habe:
      Man soll Kaffee nicht ganz heiß aufgießen (mache ich trotzdem immer XD)
      Dann soll man erst einen kleinen Schluck in den Filter machen, komplett ablaufen lassen und das Pulver 30 Sekunden lang quellen lassen. Danach das Wasser langsam durchgießen (also nicht den Filter bis oben hin voll kippen und warten bis es eben durchgelaufen ist).
      Durch das Quellen und das langsame Filtern kann man mit weniger Pulver einen intensiven Kaffee kochen. Außerdem bleiben die Bitterstoffe zum großen Teil im Filter zurück, sodass man einen schönen milden, aber vollmundigen Kaffee erhält.


      Dann gieße ich einen Schuss Hafermilch dazu.
      (Ich verwende Hafermilch, weil ich die Preispolitik für Milch nicht unterstütze. Außerdem, wie gut kann eine Milch sein, die unter einem Euro kostet?!)
      Dann kommt ein Teelöffel der „Geheimen-Schwesti-Kakao-Mischung“ dazu :D
      Die macht – wer hätte es gedacht – meine Schwester für mich :D So 100%ig weiß auch nicht was drin ist (sonst wäre sie ja nicht geheim ...), aber ich Liste euch mal einige Zutaten, von denen ich es weiß:

      Dunkles Kakaopulver (nicht Kaba oder so, sondern echtes)
      Vollrohrzucker (basischer als normaler Zucker, weil nicht so viel raffiniert)
      Vanillepulver
      Zimt
      @Alcarinque macht auch gerne Kardamom in seinen Kaffee :D
      (Das hab ich noch nie gemacht, werde ich aber mal ausprobieren *notiert sich das auf ihrem Einkaufszettel*)

      Basischer Zucker???

      Sollte Interesse an einer Erläuterung der Säure-Basen-Ernährung bestehen, einfach melden


      Fertig ist schon mal der Kaffee :D
      Kommen wir zum Fühstücksbrei.



      Zutaten:
      Getrocknete Aprikosen
      Hirseflocken
      Haferflocken
      Mohn
      Kokosflocken
      goldene Leinsamen
      Cashewkerne
      Vollrohrzucker
      Agavendicksaft

      Als erstes getrocknete Aprikosen hacken. Beiseite stellen.

      Für den Brei kann man jede Menge leckeres Zeug verwenden.
      In meinem Fall bilden die Basis Hirse- und Haferflocken (beides bei dm erhältlich. Man kann aber auch nur Haferflocken oder auch Reisflocken verwenden).
      Beides in einen kleinen Topf geben.

      Dann nach Geschmack mit Nüssen, Samen und Kernen verfeinern.
      Ich habe noch Mohn, Kokosflocken, Cashewkerne und goldene Leinsamen dazugetan.

      Alles mit (Hafer)Milch aufgießen (die kocht auch nicht über :D )
      Unter ständigem Rühren (damit nichts anbrennt) erhitzen, bis so viel Milch verdunstet ist, dass ihr einen schönen Brei bekommt.
      Etwas Agavendicksaft oder Honig unterrühren.

      In eine Schale füllen, Aprikosen und ein wenig Vollrohrzucker drauf streuen.
      Wem das zu süß ist, kann den Zucker natürlich weglassen.

      FERTIG! :D (und das in etwa 15 Minuten! :D (Kaffee 5/Brei 10 …)

      Gemütlich hinsetzen und Kaffee mit Brei genießen und Gute Laune kriegen.

      TIPP: Man kann Kaffee und Brei auch parallel zubereiten, aber spätestens, wenn ihr den Brei mit Milch aufgießt, müsst ihr dabei bleiben. Das Zeug brennt echt schnell an, wenn man vergisst zu rühren … Und macht dann mal den Topf sauber … was mich zum nächsten Tipp bringt

      TIPP: Wenn ihr morgens keine Lust habt den Topf zu spülen (so wie ich XD), dann stellt ihn die Spüle, weicht ihn aber ein! Wenn das Zeug angetrocknet ist, werdet ihr eures Lebens nicht mehr froh. Dann kriegt ihr den Topf nur noch mit nem Spachtel sauber :P
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      Patrick Salmen

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      Till Reiners
    • Also den Kaffee werde ich mir bestimmt beim meinem Schulaufenthalt nächste Woche zubereiten :)

      Der Brei ist für mich solala, kommt auf den Tag an. Ich entscheide immer ziemlich spontan, was es zu Frühstück gibt. Mir reicht da auch ehrlich ne Stulle mit Käse oder irgendeiner Wurst... Hauptsache essen... Aber für zwischendurch klingt das auch prima... Obwohl ich das meiste an Zutaten nicht zu Hause hab (getrocknete Früchte ist eh Mangelware bei mir :D )... Aber mal sehen :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Fun Fact: Irgendwann hab ich auch mal versucht Kaffee mit echtem Kakaopulver zu verbessern und es dabei so übertrieben, dass der Kaffee danach irgendwie noch bitterer geschmeckt hat. Hab mich seitdem dann auch von solchen Experimenten ferngehalten. Aber die Mischung mit Vanillepulver und Zimt klingt eigentlich ganz nett, vielleicht geb ich dem mal eine Chance :hmm:
      Der Brei klingt wie ein Upgrade zu den gewöhnlichen Haferflocken mit Kakao die ich seit Jahren frühstücke. (Wenn ich morgens nur nicht so verdammt faul wäre :dash: )
      my name is Cow,
      and wen its nite,
      or wen the moon
      is shiyning brite,
      and all the men
      haf gon to bed -
      i stay up late.
      i lik the bred.


      GNU Terry Pratchett
    • @Korus ich nehme echt nur einen Teelöffel :) faul sein kenne ich xD deswegen bleibt der Topf auch schmutzig stehen xD und jeden Morgen schaffe ich es auch nicht mir den Brei zu machen, aber eigentlich geht es echt schnell :D
      @Cory Thain eigentlich ist der Brei ne Art Müsli. Er ist nicht voll süß :hmm: (also ich mache ihn zumindest nicht voll süß xD)
      @Tariq ja von dieser seltsamen Spezies hab ich schon gehört ... wie man nix süßes zum Frühstück essen?! XD
      @LadyK Hirse- und Reisflocken sind schon abgefahren xD aber das geht auch nur mit Haferflocken. Und die Aprikosen kannst du mit Nüssen oder Körnern ersetzen. Statt dem vollrohrzucker geht auch normaler Zucker xD ich bin da nicht so :P
      Die "Rezepte" sind ja eh eher Richtlinien :rofl:
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • Ich mag deinen Rezept-Thread sehr gerne! Dankeschön dafür! <3

      Dass Kaffeekochen eine Wissenschaft für sich sein kann, ist absolut richtig. Das fängt schon bei der Wahl der richtigen Kaffeemaschine (bzw. Filterhalterung) an. Und da haben wir noch gar nicht über die Röstung der Bohnen, über Bio-/Nichtbiokaffee oder über die richtige Wassertemperatur gesprochen... na, egal. Hauptsache es schmeckt und macht wach und fröhlich ^^

      Etwas am eigentlichen Thema vorbei muss ich sagen, dass mir dein Löffel (der mit Snoopy im Frühstücksbrei) sehr gut gefällt ^^

      Edit:

      Miri schrieb:

      Die "Rezepte" sind ja eh eher Richtlinien
      ...und Inspirationsquellen! ^^
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Ich bin beim Kaffee ja inzwischen recht faul und habe eine kleine Frenchpress fürs Wochenende, da kommt dann je nach Laune ein bisschen Vanille (ich habe eine kleine Mühle mit frischer Vanille, superlecker), Zimt oder Kardamom rein. Gelegentlich auch Kakao-Pulver, dann muss aber auch Zukerersatz dazu etc, das wird dann schnell umständlich. XD

      Meine Alchemistische Kaffeemaschine packe ich leider viel zu selten aus. ;)


      So viel verschiedenen Kram für den Brei habe ich leider nicht herumstehen, die Idee gefällt mir, speziell das mit der Hafermilch die nicht anbrennen kann und die Reisflocken klingen spannend. Mal schauen ob ich das nicht mal teste! :D
      Milchersatzprodukte konnte mich bisher alle absolut nicht überzeugen, aber vielleicht schmeckt es in verarbeiteter Form etwas besser. ^^

      (Und ja, ich verstehe das auch immer eher als Richtlinie, würde mich eh nie an genaue Angaben halten sondern freue mich meist einfach über neue Ideen. ^^)
    • Rocula-Pesto Spezial

      Spoiler anzeigen


      Asni schrieb:

      Ich mag deinen Rezept-Thread sehr gerne! Dankeschön dafür!

      Asni schrieb:

      ...und Inspirationsquellen!
      Wow, danke :D Ich freue mich, dass es euch und vor allem dir so gefällt :D
      inspirieren war mir eigentlich das Wichtigste :D

      Alcarinque schrieb:

      bisschen Vanille (ich habe eine kleine Mühle mit frischer Vanille, superlecker), Zimt oder Kardamom rein. Gelegentlich auch Kakao-Pulver
      Kardamom ist neu =O Das werde ich mir merken! :D


      So, ich war gestern mal wieder fleißig in der Küche :D
      Ich hatte furchtbar Hunger und noch genug Zeit, um mir ein Abendbrot zu machen.
      Also Kühlschrank auf … okaaaay … Zucchini, ein halb volles Glas eingelegter Knoblauch und zwei Bündel schon etwas schlappen Rocula ^^°
      Nicht der Traum meiner schlaflosen Nächte XD

      Meine Schwester hatte aber die zündende Idee: Pesto machen :D

      Zutaten:
      Rocula
      Löwenzahn
      Zitronenmelisse
      Salz/Pfeffer
      Eingelegter Knoblauch
      Rapsöl
      Ein kleiner Schuss Agavendicksaft

      Zuerst war ich im Garten und hab mir Zitronenmelisse und Löwenzahn gesammelt.
      Achtet dabei darauf, dass ihr die kleinen, zarten Blätter pflückt, die sind noch nicht so bitter.
      Von der Melisse darf es gut eine Hand voll sein.
      Von dem Löwenzahn hatte ich halb so viel wie Rocula.

      In der Küche die gesammelten Kräuter abspülen und zur Seite stellen.

      Jetzt müsst ihr die Gläser fürs Pesto vorbereiten.
      Dazu Wasser im Wasserkocher aufkochen und eure Gläser, in die das Pesto später soll, mit kochendem Wasser voll füllen (auch die Deckel).
      Fünf Minuten stehen lassen, Wasser ausleeren und Gläser auf dem Kopf auf ein frisches Küchenhandtuch stellen.
      Wichtig: Benutzt kein Spüli und trocknet die Gläser innen auch nicht ab. Sonst habt ihr gerade wieder Bakterien/Keime drin und euer Pesto schimmelt schneller.

      Jetzt kommt der knifflige Teil (bei mir zumindest XD)

      Meine Schwester hat einen tollen Mixxer. Da schmeißt man alles rein, drückt aufs Knöpfchen und wartet, bis alle Mus ist … Tja, ich habe ja wie gesagt keinen Mixxer und mit dem Pürierstab klappte das Ganze nur Semi-toll …
      Also hab ich es doch mit meinem Mini-Mixxer gemacht (Ich weiß nicht genau, wie man das Teil nennt. Im Grunde eine Mulinette, aber eben nicht von Mulinette (Marke).
      Was ich benutzt hab seht ihr hier:



      Also ich hab in kleinen Portionen gearbeitet.
      Immer ein wenig von dem Grünzeug in den Pott, einen Schwung Rapsöl draufgießen und pürieren.

      TIPP: Ihr müsst nicht von allem etwas reinfüllen, wenn ihr auch nur sowas kleines habt.
      Ich habe erst Löwenzahn und Melisse, dann den Rocula gehackt und am Ende alles in einer großen Schüssel verrührt.
      Wenn die Portion fertig ist, kratzt das Pesto aus der Schale in eine große Schale, in der ihr später alles verrühren könnt.

      TIPP: Lasst von dem fertigen Püree etwas im Mixxer. Dann mixxt es sich leichter.

      Bei zwei bis drei Portionen habe ich statt dem Rapsöl das Knoblauchöl vom eingelegten Pesto verwendet und insgesamt 3 Zehen des Knoblauchs mit püriert.

      In der großen Schüssel alles salzen und pfeffern.
      Ich habe noch einen Schuss Agavendicksaft dazu getan, weil meine Schwester und ich so viel Löwenzahn essen, dass es im Garten nur noch die großen Blätter gab. Die sind halt bitter. Das ließ sich mit dem Agavendicksaft aber gut ausgleichen ^^

      Pesto nun in die vorbereiteten Gläser füllen (Möglichst nicht den Rand beschmieren).
      Mit einer dünnen Schicht Rapsöl bedecken und zuschrauben.
      Im Kühlschrank hält es sich sehr lange :D

      Übrigens

      Ich hab noch Pesto von vor zwei Jahren im Kühlschrank stehen, und es ist noch nicht geschimmelt und noch einigermaßen essbar. Es schmeckt halt nicht so unfassbar gut XD




      So jetzt hatte ich zwar Pesto, aber immer noch kein Abendbrot XD
      Da kam mir die Zucchini in den Sinn.

      Zutaten:
      Zucchini
      Olivenöl
      Salz

      Zucchini in dünne Scheiben schneiden.
      Olivenöl in der Pfanne erhitzen.
      Zucchini in der Pfanne anbraten, dabei salzen.
      Wenn sie durch ist auf einen Teller legen und mit dem Pesto bestreichen.
      Ein paar Cocktail-Tomaten dazu und …

      … FERTIG! :D (und voll lecker =O )

      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • Das Pesto hat einfach mal die Farbe von Hulk :D zumindest sieht das auf dem Bild so aus, aber klingt auf jeden Fall spannend. Zumal ich fast alle Zutaten zuhause habe :huh: mal schauen...

      Bei Zucchini passe ich leider, damit kann man mich jagen. Die nehme ich allerhöchstens als Suppenfüller 8|

      Aber tolle Idee :thumbsup: @Miri
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Wildkräutersalat

      LadyK schrieb:

      Das Pesto hat einfach mal die Farbe von Hulk
      Jetzt schmeckt es mir noch besser XD

      So und hier zum Wochenende ein leckerer, frischer, absolut sommerlicher Salat!
      Schade, dass man ihn echt nur im Sommer essen kann.
      Ich liebe Wildkräutersalat :love:



      Alles fing damit an, dass meine Schwester und meine Mama einen Kurs über Wildkräuter besucht haben und feststellten: „Hey! Das Meiste davon wächst tatsächlich bei uns im Garten!“

      Bevor ich euch allerdings losschicke Wildkräuter zu sammeln:
      1. Wenn ihr keinen Garten habt, dann könnt ihr auch in umliegenden Feldern und Wäldern suchen. Ihr findet bestimmt was.

      2. Sucht etwas abseits der Wege und wascht das Zeug gut ab! (Hundepipi und so …)

      3. Ganz WICHTIG! Informiert euch, wie die Pflanzen aussehen! Dazu kann man ja einfach Google aufrufen und die Pflanzen abgleichen. Aber wenn ihr euch unsicher seid, dann Finger weg! Bärlauch und Maiglöckchen sehen sich zum Beispiel verdammt ähnlich. (Bärlauch hammerlecker, Maiglöckchen leider giftig!)

      Wer sich jetzt trotzdem an einen solchen Salat traut (ich bin ja schließlich auch nicht gestorben :P ), findet hier eine kleine Anleitung:

      Die Basis des Salates bildet immer ein zarter Sommersalat. Eichblatt oder Babyspinat zum Beispiel.
      Den wascht ihr, schneidet ihn klein und packt ihn in eine große Schüssel.

      Mit einer weiteren Schüssel begebt ihr euch in den Garten. (Wer keinen hat, sollte natürlich vorher sammeln gehen.)
      Ihr könnt ganz viele, tolle Kräuter in euren Salat machen.

      Beispieliste:

      Löwenzahn (Blüten und Blätter)
      Gänseblümchen (Blüten)
      Klee (Blüten und Blätter)
      Kapuzinakresse (Blüten und Blätter (Vorsicht, die Blätter können scharf sein))
      Gundermann
      Breit- und Spitzwegerich
      das Grün von frischen Knoblauch
      Vogelmiere
      Pimpernelle
      Zitronenmelisse
      Pfefferminze (Achtung: Nicht so viel. Ist sehr intensiv im Geschmack)
      Postellein
      Petersilie
      Schnittlauch
      Rosmarin
      Thymian
      Oregano
      Salbei
      Majoran
      Brennnesseln

      TIPP: Beim Ernten der Brennnesselblätter fest zupacken. Damit knickt ihr die fiesen Stacheln ab und werden nicht gestochen.

      TIPP: Vor dem Verarbeiten der Blätter mit einem Nudelholz drüber gehen, sonst stecht ihr euch damit womöglich in den Mund (ist jetzt nicht furchtbar schmerzhaft, aber auch nicht angenehm).

      Übrigens

      Ein Blatt Brennnessel enthält mehr Vitamine als ein Blatt Kopfsalat und ist eine echte Vitamin C Bombe :thumbsup:


      Die Liste kann man noch ewig fortführen, aber ich denke, das reicht erstmal.

      Die Kräuter ggf. waschen und klein schneiden.
      Zum Salat dazugeben.

      Wer mag kann noch Paprika, Gurke, Pilze, Tomaten, Schafskäse … dazu schneiden.

      Soße:
      Für die Soße bevorzuge ich ein geschmacksneutrales Öl wie Rapsöl.
      Für den Geschmack dann einen geilen Essig. Dattelessig passt zum Beispiel hervorragend. Der ist nämlich leicht süßlich. Dann noch salzen, pfeffern, umrühren.

      FERTIG! :D
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • @Miri solch einen Wildkräutersalat mache ich auch ziemlich oft. Was ich daran immer ziemlich cool finde, ist dass man nicht unbedingt was kaufen muss. Schließlich hat man ja eigentlich immer bisschen Gemüse und Öl da (ich bevorzuge aber Erdnussöl, aber den Dattelessig werde ich mir auch mal zulegen...kenne ich noch nicht) Bekomme ich den Essig im stinknormalen Einkaufsladen?

      :thumbsup:

      Kleiner Zusatz: wenn ich darf?

      Spoiler anzeigen


      Ich mag auch immer sehr gerne Petersilie und Schnittlauch da rein machen. Gerne auch die Schnittlauchblüte, ist ein bissl schärfer, sieht aber super aus im Salat :)



      ... Zu dem Salat noch selbst gemachtes Brot.
      . Und ich bin glücklich :D
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • @LadyK Petersilie und Schnittlauch stehen auch auf der Liste ^^ aber das mit den Blüten nicht. Die sind tatsächlich sehr lecker. Die Knospen vom Bärlauch übrigens auch :D die sind richtig knusprig <3

      Erdnussöl habe ich wiederum um Salat noch nie ausprobiert =O muss ich nachholen ...

      Oh und den Dattelessig kriegst du jetzt nicht bei Lidl oder so, glaube ich. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass Läden wie real sowas im Sortiment haben :hmm: meinen hat mir meinen Mama zum Tauftag geschenkt. Aber wenn ich ihn selbst kaufen müsste, würde ich wohl in die Stadt zum Öl- und Essigladen gehen ...
      *ist wenig hilfreich* ich kann ja mal meine Mama fragen ^^
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • Miri schrieb:

      Petersilie und Schnittlauch stehen auch auf der Liste aber das mit den Blüten nicht.
      Ja stimmt, das hab ich denn überlesen, Sorry :) die meisten werfen die Blüten weg, kann ich gar nicht verstehen :D

      *überlegt gerade, ob Stralsund auch so einen Laden hat*
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Knoblauch – Eine Wunderknolle?

      Die einen lieben ihn (*deutet auf sich*), die anderen hassen ihn (*kann ich nicht verstehen* XD).
      Die Geister scheiden sich an dieser Stelle. Stinkig oder Wunderknolle?
      Ich als eingefleischte Knoblauch-Liebhaberin, zähle ihn natürlich zu den Wunderknollen. Und ich sage euch auch warum:

      Generell gilt der Knoblauch als Gewürz- und Heilpflanze. Er ist schon seit Jahrtausenden in beiden Anwendungen sehr beliebt.



      Knoblauch passt zu nahezu zu allen Gerichten: Fisch, Fleisch, Butter, Quark, Salatsoßen, Gemüsepfannen … Alles ist machbar. Und in meinem Fall heißt es: Viel hilft viel! ^^
      (Natürlich halte ich mich etwas zurück, wenn ich für Freunde koche, von denen ich weiß, dass sie nicht so gerne Knoblauch essen. Zum Glück liebt ihn meine beste Freundin genauso wie ich :D Also wenn wir zusammen kochen, dann essen wir meistens Knoblauch, gefüllt mit Knoblauch und Knoblauchsoße … Aber ich schweife ab).
      Er ist also vielseitig einsetzbar. Egal ob frisch (intensiver), getrocknet (milder), als Pulver, Granulat oder als Flocken in einem fertigen Knoblauch-Salz. Mit seinem scharfen, leicht süßlichen Geschmack kann man jedes Gericht verfeinern und aufpeppen.
      Also allein an dieser Stelle, begründet sich mein Fan-sein.

      Der Geschmack kommt übrigens vom enthaltenen Schwefel in der Knolle, der auch der Grund für den Ruf als Heilpflanze ist.

      Die Heilanwendungen sind in allen Bereichen der Erde im Laufe der Geschichte tatsächlich ähnlich gewesen. Hauptsächlich wurde er gegen Verdauungsstörungen, Atemwegserkrankungen, Infektionen aller Art, Schlangenbisse, Wurmbefall und allgemeine Schwächezustände verschrieben. Im Mittelalter auch gegen die Pest, später gegen Skorbut und Rheuma.
      Der Ruf eines Aphrotisiakums verpasste dem Knoblauch allerdings ein unmoralisches Image …

      Mittlerweile ist die antibakterielle und gesunde Wirkung des Knoblauchs offiziell nachgewiesen – und nicht nur das: Er beugt Thrombosen vor, hält den Blutdruck stabil und soll sogar gegen Krebs helfen.
      Eine besondere Eigenschaft ist, dass er freie Radikale im Körper abfängt und so Schäden an den Zellmembranen verhindert. Knoblauch hält also buchstäblich jung :thumbsup: *streicht sich die Haare* :queen:

      Und da wir in einem Fantasy-Forum sind: Er schützt natürlich auch gegen Vampire! :vampire:
      Damit man möglichst lange was von dieser Wunderknolle hat, sollte man sie kühl, trocken und dunkel lagern ^^
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

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