Mittsommernacht

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    • Da ist man mal kurz nicht up to Date und schon ist`s vorbei ... :whistling:

      Tariq schrieb:

      Aus ihrer Brust ragte der Griff des kleinen verzierten Dolches, den er ihr selbst einmal geschenkt hatte.
      Die Szene hat mich irgendwie an das Buch "Emilia Galotti" erinnert. Da stirbt das Mädchen auch in den Armen ihren Vaters.

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      Wieder mal eine sehr schöne Geschichte, @Tariq! Und auch die Geschichte in der Geschichte war ziemlich fesselnd. Gab es dazu eigentlich eine Art reales Vorbild zur Familie Tonndorf, oder hast du dir das komplett selbst ausgedacht?
      Allerdings wurde ich gegen Ende etwas verwirrt, wer nun der jüngere und wer der ältere ist und wer in wessen Gestalt und wer jetzt Adelheid geschwängert hat und und und ... Dafür kam die Auflösung am Ende für mich ziemlich überraschend. Vor allem die Sache mit den Brüdern hatte ich so defintiv nicht erwartet. Auch wenn es mir jetzt im Nachhinein irgendwie seltsam erscheint, warum "Gero" den Krüppel dann immer so barsch angeschnauzt hat, wenn er ihm doch scheinbar helfen will. Immerhin führt er ihm extra die Mädchen zur Feier hin. :hmm:
      Aber ich sag`s nochmal: Eine sehr schöne Geschichte! :D
      "Vem har trampat mina svampar ner?!"
    • Guten Morgen, @Xarrot ^^

      Danke dir sehr, dass du bis zum Ende gelesen hast, und es freut mich, dass es dir gefallen hat.

      Zu deinen Anmerkungen:

      Xarrot schrieb:

      Allerdings wurde ich gegen Ende etwas verwirrt, wer nun der jüngere und wer der ältere ist und wer in wessen Gestalt und wer jetzt Adelheid geschwängert hat und und und ... Dafür kam die Auflösung am Ende für mich ziemlich überraschend. Vor allem die Sache mit den Brüdern hatte ich so defintiv nicht erwartet.
      Hier hab ich einen Schreck gekriegt, weil ich dachte: Oh nein, ich hab's nicht geschafft, es verständlich zu machen. Aber um so besser, dann zu lesen, dass es offenbar doch gelungen ist. *erleichtert Stirn abwisch*
      Das mit den Brüdern hab ich mir erst etwas später ausgedacht, weil mir die Lösung, dass der schöne und machomäßige Thimo eine Braut finden muss, doch zu einfach erschien. Das musste etwas kniffliger gestaltet werden. So kam Gero, der Jüngere ins Spiel, die arme Socke. Und da sind wir gleich beim nächsten Punkt:

      Xarrot schrieb:

      Auch wenn es mir jetzt im Nachhinein irgendwie seltsam erscheint, warum "Gero" den Krüppel dann immer so barsch angeschnauzt hat, wenn er ihm doch scheinbar helfen will. Immerhin führt er ihm extra die Mädchen zur Feier hin.
      Die Anführungszeichen bei deinem "Gero" können eigentlich weg, denn es ist ja wirklich Gero. Ich habe mit dem barschen Umgang eigentlich deutlich machen wollen, dass er schon ziemlich sauer ist auf seinen Bruder. Er selbst hat dem Mädchen ja nichts getan und muss trotzdem alle fünfzig Jahre mit Thimo gemeinsame Sache machen, um in einer Art Teamwork den Fluch zu brechen. So ist also der Wunsch, ihm zu helfen, nicht so uneigennützig wie du vielleicht denkst. Thimo hat Schuld an der Sache, und Gero muss es irgendwie ausbaden.
      Aber da ist noch mehr: Gero lernt die Mädchen ja schließlich kennen, darf sie aber nicht zu seiner Braut machen. Er muss sie seinem Bruder zuführen. Ich denke, ein bisschen Sauer-Sein dürfen wir ihm da zugestehen. Allerdings hast du recht - ich habe es übertrieben. Deshalb hab ich die Stellen nochmal überarbeitet und geglättet. Anschnauzen tut er ihn nicht mehr. Er ignoriert ihn eher. Es soll kein Leser denken, dass er ihn verachtet oder gar hasst.

      Xarrot schrieb:

      Gab es dazu eigentlich eine Art reales Vorbild zur Familie Tonndorf, oder hast du dir das komplett selbst ausgedacht?
      Ich habe mir das alles komplett ausgedacht. Die Idee kam mir während einer Mittagspause, die ich an genau so einer Ruine mitten im Feld machte. Ein altes Herrenhaus, die Ruine Toppendorf. Nicht abgebrannt, ja, aber trotzdem eine echte Inspiration. Die ersten Notizen hab ich mir dabei schon ins Handy gemacht, damit ich es nicht vergesse. ^^

      Hier ein paar Eindrücke davon:


      Der Weg zur Ruine an den Kirschbäumen entlang, und die letzte kleine Steigung hinauf zum Felsbrocken.



      Blick vom Felsbrocken aus zur Ruine hinter den alten Linden und die Ruine selbst mit dem Hof davor. Auch der Lagerfeuerplatz war da. ^^


      Sogar die Dinge, die Lena im Rucksack hatte, waren dabei. Wenn das nicht authentisch ist :rofl:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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      ___________________
    • Hi Tariq!

      Habe bis zu Post Nr. 8 gelesen ^^

      Die Geschichte ist ja richtig märchenhaft und spannend ...

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      ... und romantisch! :love:

      Tariq schrieb:

      Lena ließ den Kopf wieder an die Stuhllehne zurücksinken und breitete die Arme aus, als wolle wie die Welt umarmen.

      Tariq schrieb:

      Ihr war bewusstgeworden, dass die ihn ein paar Sekunden lang unverhohlen angestarrt hatte.
      Würde bewusst geworden auseinander schreiben ^^
      ... und "sie", oder?


      Tariq schrieb:

      Während sie überlegte, was sie tun sollte, betrachtete sie ihn etwas näher. Er trug ein weißes Leinenhemd unter einer dunkelblauen Seidenweste und dünne Lederhosen, die er in seine kniehohen Stiefel gesteckt hatte. Ein seltsamer Aufzug. Obwohl - es konnte ja sein ...
      „Feiert ihr ein Mittelalterfest?“, fragte sie neugierig. „So richtig mit Kostümen und so?“

      Hier habe ich schon irgendwie in die Richtug überlegt, ob er aus der Vergangenheit kommt :D
      So höflich wie er ist - das gibt es ja heutzutage kaum noch :(



      Tariq schrieb:

      Jemand musste die Ruine gekauft haben. Sie war vollständig wieder aufgebaut und - wie es aussah - originalgetreu restauriert worden. Das kleine Schloss erstrahlte im Licht unzähliger Fackeln, und -
      Nein, nein - das hat einen ganz anderen Grund :D

      Tariq schrieb:

      „Das war unerwartet, nicht wahr?“, riss Antonias leise Stimme hinter ihr sie aus ihrer Erstarrung.
      Sie fuhr herum.
      „Omi? Was machst ...? Wie? Ja, das war unerwartet. Wieso bist du hier? Und wieso ...“ Sie beendete den Satz nicht, schaute ihre Omi nur fassungslos an.
      Und hier wusste ich, dass die liebe Omi das schon kannte :D
      Das erste Mal habe ich es leicht vermutet, wie sie plötzlich wieder nach Hause wollte ^^


      Tariq schrieb:

      „Ich habe keine Ahnung, Liebes“, seufzte sie dann. Dann wandte sie sich in einem plötzlichen Einfall wieder Lena zu.
      Du könntest die Sätze vielleicht mit einem Komma verbinden ^^


      Ich bin schon gespannt, wen sie bezüglich dieses Mysteriums fragen wollen.
      Die Geschichte gefällt mir bisher sehr gut :love:



      Liebe Grüße!
    • Das Ende war der Hammer! :thumbsup:
      Na ja, nicht nur das Ende - die ganze Geschichte!

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      Tariq schrieb:

      „Die Ruhestätte der Familie von Tonndorf, die bis zu dem großen Brand auf Gut Tonndorf gewohnt hat. Mit mehr kann ich leider nicht helfen.“
      Geister! 8o

      Tariq schrieb:

      Dann nehme ich die Ortschronik.“
      Lena ließ ihre Omi hinsetzen und setzte sich ihr gegenüber mit dem zweiten Buch, das sie unter dem Arm geklemmt hatte.
      Ist jetzt an und für sich nicht so störend, aber was hältst du von "... und ließ sich (ihr) gegenüber mit dem zweiten Buch, das sie unter dem Arm geklemmt hatte, nieder."? ^^

      Tariq schrieb:

      „Das ist Herr Groß“, stellte die Dame nun vor und wies mit der Hand auf ihn.
      fehlt da ein "ihn"?

      Tariq schrieb:

      „Sie sind Gero begegnet, nicht wahr?“, fragte er unvermittelt.
      Der Alte kennt sich aus :D

      Tariq schrieb:

      „Und sie auch“

      Tariq schrieb:

      Folgen sie mir in die unruhigen Zeiten des Siebenjährigen Krieges.

      Tariq schrieb:

      ‚Doch da euer Ältester aufgrund seiner gottgegebenen Schönheit kaum Schwierigkeiten haben dürfte, einfältige Mädchen zu umgarnen und in eine Ehe mit ihm zu locken, soll ihm diese Eigenschaft hinfort nicht mehr zur Verfügung stehen. Vielmehr wird er mit dem Aussehen und der Gestalt seines jüngeren Bruders vor ihnen erscheinen und muss so versuchen, ein Mädchen zu betören.‘
      Auf das hab ich ja die ganze Zeit gewartet ^^


      Der Fluch hat mich anfangs an Die Schöne und das Biest erinnert, aber das mit dem "Körpertausch" war ein super Einfall und ich habe auch gezweifelt, dass aus so einem *rsch ein so höflicher Mann werden kann und das nach "nur" rund 200 Jahren :rofl:

      Nochmal: eine tolle Geschichte! :thumbup:



      Liebe Grüße ^^