Was kommt nach dem Happy End?

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    • Was kommt nach dem Happy End?

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      Hallo und herzlichen Willkommen!
      Sehr schön, dass ihr euch in diesen Thread verirrt habt :super:

      Ich würde gerne wissen, wie ihr zu Spin-Offs und/oder Fortsetzungen eigentlicher abgeschlossener Bücher steht. Nach den meisten Büchern wünscht man sich doch zu erfahren, wie das weitere Leben der ins Herz geschlossenen Hauptcharaktere aussehen wird. Bekommt das am Ende zusammen gefundene Paar Kinder? Oder bekommt einer von beiden die Krise, weil der andere seine schmutzigen Socken überall in der Wohnung liegen lässt? Hat der Hauptcharakter vielleicht eine Woche nach Ende des Buches eines Autounfall und sitzt von da an im Rollstuhl?
      Kurz gefragt: Was kommt nach dem Happy End?
      Wollt ihr diese Frage beantwortet wissen? Lest ihr Spin-Offs, in dem dann meinetwegen die Kinder der alten Hauptcharaktere das nächste Abenteuer erleben? Oder die Lebensgeschichte des Nebencharakters erzählt wird? Wollt ihr Fortsetzungen, in denen ihr die Helden erneut auf ein Abenteuer begleitet? Oder aber Bücher lesen, die nur in der gleichen Welt spielen?

      Es gibt genug Beispiele, in denen so etwas gut funktioniert hat. Herr der Ringe und der Hobbit. Harry Potter und Fantastische Tierwesen. Das erste waren schon große Erfolge und das zweite siedelt in der gleichen Welt an. Im Filmgenre sind die Marvelfilme wohl ein sehr gutes, positives Beispiel über die Verknüpfung von Charakteren und Welten.

      Auf der anderen Seite gibt es aber auch Filme und Bücher, bei denen es nicht wirklich funktioniert hat. Ich denke, die wenigsten von euch haben Arielle 2 gesehen, in dem die Tochter vom Prinzen und Arielle sich von einer Meerhexe in eine Meerjungfrau verwandeln lässt und sich nichts sehnlicher wünscht als eine Fischflosse. Und auch Bärenbrüder 2 werden die meisten nicht kennen. Mein Lieblingsbuch (Elfenmagie - Sabrina Qunaj) hat ebenfalls noch zwei Fortsetzungen, die jedoch mit der ersten Hauptstory nicht mehr sonderlich viel zu tun hatten. Und ich muss gestehen, dass ich mich durch das dritte Buch gerade zu hindurch gequält habe und ich es mehr aus Pfichtgefühl als aus Freude zu Ende gelesen habe. Macht sowas dann nicht den Spaß am eigentlich ersten guten Teil, der auch für sich alleine stehen könnte, kaputt?

      Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Beispiele, wo Fortsetzungen, die nicht da sein müssten, aber es sind, funktionieren oder aber eben auch nicht.

      Liebe Grüße,

      Nanook ^^
      Ei tarvis jännittää ja sisintänsä selvittää kun ei sitä ymmärrä itsekään
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      Ich LIEBE Spin offs oder Fortsetzungen von meinen Lieblingsgeschichten ... WENN sie denn gut gemacht sind. Zum Beispiel: der Autor schreibt weiter, weil auch er wissen wollte wie es weitergeht, oder Fans spinnen die geschichte weiter, weil sie die Figuren so sehr lieben.

      Oft kommen super Geschichten dabei raus.

      Anders sieht es aus, wenn Geldgeile Produzente eine Fortsetzung erzwingen, nur um Kohle zu machen. Schlimmer wird es, umso weniger Mühe sie sich geben. Nach dem Motto "Name verkauft sich eh". Dann blutet das Fan herz und ich weigere mich teilweise, diese Geschichte zu akzeptieren.

      Ich verstehe auch, wenn man sagt, dass man nichts weiter darüber wissen möchte, weil das Ende dieser einer Geschichte ja erreicht hat. Ich gehöre aber definitiv nicht dazu :D

      Nanook schrieb:

      Ich denke, die wenigsten von euch haben Arielle 2 gesehen, in dem die Tochter vom Prinzen und Arielle sich von einer Meerhexe in eine Meerjungfrau verwandeln lässt und sich nichts sehnlicher wünscht als eine Fischflosse.
      Gutes Beispiel. Leider war der zweite Teil ein Grauen, das seines gleichen gesucht hat. Vorhersehbar, lieblose Zeichnungen, plötzlich auftauchende Bösewichte.
      Die meisten zweiten Teile der Disney Filme schneiden eher schlecht ab. Eine Ausnahme (für mich) macht da "König der Löwen 2". Ja, der Film hat auch seine Schwächen, aber im großen und ganzen fand ich Kiara und Kowus Geschichte einfach Gut! Vielleicht gelang der Film auch nur, weil es dazu tatsächlich weitere Buch vorlagen gab? :hmm:


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aztiluth ()

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      Aztiluth schrieb:

      Anders sieht es aus, wenn Geldgeile Produzente eine Fortsetzung erzwingen, nur um Kohle zu machen.
      Das ist natürlich schlecht.

      Umgekehrt gibt es zu vielen guten Romanen keine Fortsetzung, weil den Verlagen die Verkaufszahlen nicht gut genug waren.


      Nachtrag

      Bei guten Geschichten ist eine Fortsetzung immer schön. Manchmal hab ich dann allerdings Bedenken, dass es nicht mehr so gut wird, wie das "Original". Bei "Dune" habe ich den ersten Teil mit großem Vergnügen gelesen, danach war für die Fortsetzungen bei mir die Luft raus.
      Was aus "Harry Potter" als Erwachsener wird, finde ich auch nicht so interessant. Da ist die Geschichte zu Ende erzählt und es ist gut so.

      Bei interessanten Welten lese ich gerne Geschichten, die in der gleichen Welt spielen.
      Trotzdem: Die "Herr der Ringe" Welt mit anderen Protagonisten? Ich weiß nicht, ob mir dies gefiele!
      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz

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      Also ich bin da bin und hergerissen.
      Ab und zu denke ich "wow cooles Buch und cooles Ende, aber da könnte es doch auch noch mehr geben oder nicht?" Andererseits, habe ich auch mega schlechte Erfahrungen gemacht.
      Ich habe "die Tagebücher von einem Vampir gelesen" die ersten vier waren es glaub ich. Die waren auch Recht dünn. Und danach gab es weitere Bücher, ich glaube sogar richtig viele. Ich habe das fünfte Buch angefangen, welches mega dick war. Aber schon nach einem Drittel des Buches MUSSTE ich es einfach weglegen. Es war komplett verworren und unrealistisch. Da hatte ich von Anfang an das Gefühl, das sie es aufgrund der Serie Vampire diaries unbedingt weiter schrieben musste um von den protas weiter zu erzählen.
      Manchmal ist das Happy End auch einfach ein Ende, welches eine Ende bleiben sollte. Ob das gefunden paar am Ende auch Kinder bekommen oder wie ihr Alltagsleben aussieht... Ich muss das nicht wissen. Ich bin zufrieden wenn ich sehe wie sie sich finden und will mir vorstellen können das sie dann bis ans Ende ihrer Tage glücklich sind, mehr nicht.

      Ich kenne tatsächlich Bären Brüder 2 und Arielle 2 auch. Ich fand sie jetzt nicht komplett schlecht aber auch nicht so gut das ich es immer wieder gucken würde. König der Löwen 2 wurde richtig gut gemacht. Ich fand den Teil genau so gut wie der erste.

      Mein Fazit um es auf den Punkt zu bringen:
      Wenn es ein spinnoff oder Fortsetzung gibt, dann muss sie gut sein und man darf nicht das Gefühl bekommen, das es dabei nur um geld geht oder um einfach noch mehr Erfolg zu haben.

      LG Kathamaus
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      Sequels zu abgeschlossenen Romanen oder Reihen scheitern oftmals an mangelnder Originalität und Kreativität, aber auch nicht selten (oder vielleicht gerade) an der Erwartungshaltung der Leser.

      Die Fortsetzung will natürlich immer das richtig machen, was den Vorgänger so ausgezeichnet hat.
      Was die Leser liebten, muss also unbedingt weiter erhalten bleiben. Man lechzt nach den gleichen positiven Gefühlen, der gleichen Spannung, sprich dem gleichen Erlebnis, welches einen schon zuvor gepackt und nicht mehr losgelassen hatte.
      Dabei scheitert es meist schon an einem originellen, nicht aufgesetzt wirkenden Plot, der die (eigentlich abgeschlossene) Handlung dann eben doch noch einmal um der Fortführung willen fortführt.

      Nicht selten kommt man sich da vor wie die berühmte Kuh, die in ihrer überschwänglichen Freude über den neuen Stoff des nun lieb gewonnenen Vorgängers, nicht gemerkt hat, wie sie zwischenzeitlich gemolken wurde.
      So ging es der wiederkäuenden Rika bspw. zuletzt bei ihrer Lektüre von "Doctor Sleep".

      Und auch wenn es nicht so recht hier reinpassen will, so hat mich "Das verwunschene Kind" von J.K. Rowling ebenfalls sehr enttäuscht.

      Demgegenüber stehen dann natürlich all die Werke ("Herr der Ringe" muss hier natürlich als mein Paradebeispiel herhalten ^^), die meine Erwartungen erfüllen oder gar übertreffen.
      Dann bin ich wiederum die Letzte, die sich gegen eine Fortsetzung wehrt.

      Aber manches Mal bin ich dann eben doch der Meinung, dass ein (Happy) End auch Endgültigkeit haben sollte. Ich will einfach nicht immer wissen, was da evtl. noch vllt. kommen könnte, wenn die Helden ihren Kampf/ihr Abenteuer beendet haben.

      Harry Potter (und u.a. auch sein unsäglicher Epilog in Band 7) lässt ganz besonders grüßen.

      LG
      Rika
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      Ich persönlich muss sagen: Kommt drauf an. Die Geschichte eben der Original-Charaktere" weitererzählt (wenn es vom Autor nicht grundgeplant war) finde ich oft daneben, Vorgeschichte-Geschichten oder "der alte XYZ" gefallen mir im Durchschnitt nicht wirklich.
      Ich mag aber durchaus Geschichten, die dann in derselben Welt spielen, meinetwegen die Original-Story kurz zitieren, um Welten-Bezug herzustellen, aber ansonsten eigenständige Geschichten darstellen.
      Das (für mich) klassische Beispiel ist hier Star Wars. Die erstewn drei Teile (von der Drehreihefolge her) waren genial... die nächsten mit dem "jungen Anakin" naja und der "junge Han" war... äh. schweigen wir lieber. Rouge one hingegen war ein eigenständiger Erzählstrang und ich fand das Teil ziemlich gut!

      Aber es geht den Menschen wie den Leuten: Der eine mag dies, der andre das. :)
      Es ist ein Gerücht, dass Zeit ein Geschenk sei. Man muss sie sich nehmen! (Ania Vitale)

      Wer immer nur tut, was er schon kann, wird auch immer nur bleiben, was er schon ist. (Henry Ford)

      Master of Desaster - born to be bunt ^^
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      Nanook schrieb:

      Es gibt genug Beispiele, in denen so etwas gut funktioniert hat. Herr der Ringe und der Hobbit.
      Meinst du das bezogen auf die Filme oder bezogen auf die Bücher? Ich finde nämlich, dass gerade die Bücher gar nicht einfach als ein Reihe gesehen werden können. Inhaltlich natürlich schon, aber sprachlich und stilistisch sind die beiden Übersetzungen (bzw. bei HdR auch das Original) schon sehr verschieden. Genauso ist das Silmarillion wieder ziemlich anders, auch wenn es die Vorgeschichte zu den Ereignissen des Hobbits und des Herrn der Ringe erzählt. Das nur am Rande.
      Wobei ich das schon wichtig finde, weil ich z.B. die Filme (Hobbit als Trilogie) schon ganz anders bewerte. Außerdem erscheint es mir so, dass die Leichtigkeit des Hobbits (so hab ich das aus Kindheitstagen in Erinnerung) in den Verfilmungen verloren gegangen ist, weil die Verantwortlichen sich eher am Stil der (ihrer) HdR-Verfilmungen orientiert haben.
      Kurzum: Bei Tolkiens Büchern habe ich weniger den Eindruck eine Fortsetzung zu lesen, als insgesamt eher ein Gesamtwerk :hmm: Bei den Filmen stört mich stark, dass der Hobbit zu sehr zu einer Vorgeschichte gemacht und zu stark verändert wurde.

      Allgemeiner:
      Ich denke, wenn mich ein Charakter interessiert, dann will ich klar mehr von bzw. über oder mit ihm lesen. Allerdings muss das nicht im Sinne von Fortsetzungen passieren. Das soll heißen: Ich lese gerne Bücher, die mehrere personale Erzähler haben, also wenn man so will mehrere scheinbare Hauptcharaktere. Daneben gibt es natürlich noch andere Charaktere. Beispiele sind z.B. A Song of Ice and Fire von George RR Martin oder die Romane von Joe Abercrombie. Ich mag es, wenn ein Hauptcharakter aus Werk A als Nebencharakter im Werk B nochmal vorkommt. In diesem Sinn erfahre ich noch etwas über den Charakter, aber es ist keine klassische Fortsetzungsgeschichte.
      Das ist vielleicht auch das, was @Cory Thain mit Star Wars meint... verschiedene, aufeinanderbezogene Geschichten (egal ob als Film oder Buch) in einem Universum. Ich muss hier aber anmerken, dass ich den aktuell jüngsten Teil (ich hoffe, ich bin noch auf dem neuesten Stand xD ) "Solo: A Star Wars Story" gar nicht so schlecht fand... oder? :hmm: ... nach einigem Überlegen muss ich sagen, dass der Film bei mir eigentlich keine großen anhaltenden Emotionen ausgelöst hat. Vielleicht war er also doch schlecht. Oder zumindest kein Star-Wars-Film...

      Rika schrieb:

      Dann bin ich wiederum die Letzte, die sich gegen eine Fortsetzung wehrt.
      Gilt das auch für "Der Herr der Ringe"? Ich bin mir da jetzt nicht mehr so sicher, aber gibt es von Tolkien so viele weitere Erzählungen, was danach passiert? Ich muss nämlich sagen, dass ich da ziemlich dagegen bin, die Kuh filmisch / serientechnisch nochmal zu melken.

      Kathamaus schrieb:

      Ich habe "die Tagebücher von einem Vampir gelesen" die ersten vier waren es glaub ich. Die waren auch Recht dünn. Und danach gab es weitere Bücher, ich glaube sogar richtig viele. Ich habe das fünfte Buch angefangen, welches mega dick war. Aber schon nach einem Drittel des Buches MUSSTE ich es einfach weglegen. Es war komplett verworren und unrealistisch. Da hatte ich von Anfang an das Gefühl, das sie es aufgrund der Serie Vampire diaries unbedingt weiter schrieben musste um von den protas weiter zu erzählen.
      Witzig :D Ich hab mir die "Vampirtagebücher" (so hieß das damals) irgendwann vor gefühlt 13-15 Jahren gekauft und fand die mega unterhaltsam. Zwar eher für Teenies, aber für eine laaange Nacht durchaus spannend zu lesen. Und ja, die Bücher waren wirklich dünn. Ich wusste gar nicht, dass es da noch weitergeht... Macht aber nix, ich werde das nicht mehr lesen xD

      Kathamaus schrieb:

      Wenn es ein spinnoff oder Fortsetzung gibt, dann muss sie gut sein und man darf nicht das Gefühl bekommen, das es dabei nur um geld geht oder um einfach noch mehr Erfolg zu haben.
      Ja, das sehe ich auch so. Zumindest als Leser. Aus Sicht eines Autors, der vom Schreiben leben möchte / muss, verstehe ich ein Stück weit, dass man die Kuh, die man hat, nicht nur einmal melkt, sondern vielleicht täglich (von irgendwas muss man ja leben). Bei J.K. Rowling zieht das Argument, glaube ich, nicht mehr. Die hat, wenn ich das richtig weiß, ja mit ihrem Harry Millionen verdient (öh... kurze Google-Suche: irgendwas zwischen 770 Millionen und 1 Milliarde). :hmm: Das war wohl eher ne riesige Kuh-Herde.

      So, genug geschrieben... ich geh mal Kühe melken... respektive ins Büro.

      "Fantasie ist ein Fitnessrad für den Geist. Es mag dich nirgendwohin bringen, aber es baut die Muskeln auf, die es können. Ich kann mich natürlich täuschen." - Terry Pratchett
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      Also der Herr der Ringe ist für mich auch nur ein (wenn auch ziemlich dickes) Buch. Der Hobbit aber ist ein eigenständiges Werk. Und hier passt auch alles. Tolkien hat hier aber auch nicht versucht seine Ideen auszuschlachten. Ganz im Gegenteil, da HdR und Hobbit völlig eigenständige Geschichten erzählen.

      Das ist ein Konzept, was meiner Meinung nach immer zieht. Ausnahmen sind möglich, aber dann bin ich denen noch nicht begegnet.
      Ein weiteres Beispiel wäre auch sicher Star Wars, wie Asni und Cory schrieben. Rouge One war super, ein völlig eigenständiger Teil. Solo, Ep7 und 8 hingegen sollen sehr mies sein (ich habe aber nach Ep7 aufgehört die zu gucken).
      Ep1 hatte wenigstens noch frische Ideen und tolle Landschaften. Ep2 war eigentlich nur zum fremdschämen und Ep3 völlig unlogisch.

      Ein Spin-Off lohnt sich meiner Meinung erst dann so richtig, wenn es eine eigenständige Geschichte ist UND der Autor seine Welt liebt, die er erschaffen hat.


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      Nanook schrieb:

      Nach den meisten Büchern wünscht man sich doch zu erfahren, wie das weitere Leben der ins Herz geschlossenen Hauptcharaktere aussehen wird. Bekommt das am Ende zusammen gefundene Paar Kinder? Oder bekommt einer von beiden die Krise, weil der andere seine schmutzigen Socken überall in der Wohnung liegen lässt? Hat der Hauptcharakter vielleicht eine Woche nach Ende des Buches eines Autounfall und sitzt von da an im Rollstuhl?
      Kurz gefragt: Was kommt nach dem Happy End?
      Tatsächlich interessiert mich das überhaupt nicht :hmm: Die Figuren einer Geschichte sind für mich nur innerhalb der Handlung interessant. Ich möchte über ihre persönliche und zwischenmenschliche Entwicklung im Kontext der Story lesen. Mit Ende des Romans ist für mich auch die Beziehung zu ihnen beendet und hätte der Autor es für wichtig empfunden, zu erzählen was in 20 Jahren aus den Figuren geworden ist, hätte er es mit in den Roman aufgenommen ^^ Spin-Offs, die bloß der Fanbase zu liebe eine abgeschlossene Geschichte fortführen sollen, haben keinen Reiz für mich.
      Interessant werden dafür Ableger eines Romans, die eine Nebenrolle aufgreifen und für diese ein eigenes Abenteuer erzählen. Es ist wie ein neuer Roman, nur in einem bekannten Universum und mit einem Prota, den man vorher nur am Rand erleben durfte. Meine Lieblingsautorin hat aus einer Buchrreihe gleich zwei Ablegereihen entwickelt. Manchmal tauchen Figuren aus den anderen Reihen auf (sie leben ja schließlich in derselben Welt), haben aber nur einen Gastauftritt. In diesen Momenten freue ich mich als treue Leserin kurz, dann ist es aber auch wieder gut xD

      @Aztiluth @Nanook Diese Fortsetzungen von Disneyfilmen dienen einzig und allein dem Zweck, das Merchandise auszuschöpfen. Die Motivation hinter diesen Filmen ist m.M.n. auch gar nicht, die Handlung fortzusetzen sondern die Cashcow zu melken.
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      Skadi schrieb:

      Tatsächlich interessiert mich das überhaupt nicht Die Figuren einer Geschichte sind für mich nur innerhalb der Handlung interessant. Ich möchte über ihre persönliche und zwischenmenschliche Entwicklung im Kontext der Story lesen. Mit Ende des Romans ist für mich auch die Beziehung zu ihnen beendet und hätte der Autor es für wichtig empfunden, zu erzählen was in 20 Jahren aus den Figuren geworden ist, hätte er es mit in den Roman aufgenommen Spin-Offs, die bloß der Fanbase zu liebe eine abgeschlossene Geschichte fortführen sollen, haben keinen Reiz für mich.
      Da muss ich dir tatsächlich widersprechen. Wenn mich die Charaktere und die Welt mitreißen, dann will ich auch weiterlesen. :) ALLES WISSEN :D Aber das Problem ist, dass das bitte über den Alltag und Nutellabrot schmieren hinaus gehen sollte. Soll heißen ich könnte hunderte Abenteuer von Helden verschlingen, die mich bereits in ihren Bann gezogen haben. Deswegen bin ich auch ein Mehrteiler Fan. Einzelromande begeistern mich in der Regel nie.

      Wobei es schon auch so ist, dass ich mir dann iwann denke. Okay jetzt ist auch mal gut :) Zb HdR oder Starwars. Da brauche ich keine Fortsetzung und kein Spinnoff - es ist alles erzählt... Aber weißte so manchmal.. ganz manchmal denke ich mir.. Boah jetzt wüsste ich gerne wie das danach weiterging. Z.b. Harry Potter... Lets go for the next generation . Ich wäre dabei!!
      Oder beispielsweise die Fernsehserie Charmed. Könnte ich auch unendlich weiterverfolgen. Kommt wohl immer auf die Story an :)

      Es gibt einfach sehr viele schlechte Spin offs und Fortsetzungen, wo man genau merkt, dass man Geld machen will. Das ist schade :( Weil - am Ziel vorbei. Schlechtes Beispiel hier ist Sonea von Trudi Canavan. Die erste Trilogie - genial. Dann folgt eine zweite über ihren Sohn. (hust no spoiler, ups zu spät^^) und die war ... ähm mist. Was die ersten Teile ausgemacht hat, fehlte in der Fortsetzung, weswegen es irgendwie lahm war.
      Aber prinzipiell, wenn gut umgesetzt, finde ich Spin offs und Fortsetzungen cool. :) Muss aber genauso beigstern wie Teil 1 ;)

      :!: Fantasy, weil sich die unglaublichste aller Welten in unserem Kopf befindet... :!:
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      Also ich persönlich wüsste bei vielen Büchern gerne, wie es mit den Charakteren weitergeht nach dem Ende des Buches. Also aber auch nur insofern, wenn man die Handlung nicht in einem Satz zusammen fassen kann wie "Sie zogen in ein Haus, bekamen vier Kinder und ließen sich nach fünfzehn Jahren scheiden/ lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage." Aber ich finde, vor allem bei Fantasy- Büchern, zumindest bei den Meisten könnte man ja noch aufregende Fortsetzungen schreiben.
      Harry Potter, wie ihn viele schon aufgegriffen haben, zum Beispiel. Wer sagt denn, dass der in seinen Erwachsenen- Jahren nichts mehr erlebt? Oder eben seine Kinder, wie Rael schon sagte. Das sind zwei Generationen, ein Junge und ein Mädchen. Vielleicht sind ja noch Voldemort- Anhänger übrig, die untergetaucht sind. Oder eine neue Bedrohung taucht auf. Könnte mir gut vorstellen, dass da auch noch n paar gute Bücher draus werden könnten, wenn es geschickt gemacht ist. Wär ich auch dabei. Ich hab die Harry Potter- Bände schon gesuchtet :D

      Bei manchen Büchern muss man sagen, is es einfach gut. Da brauch ich keine Fortsetzung mehr, weil es schlichtweg nicht mehr interessant wäre. Die Tribute von Panem z.B. Da is der Gegner besiegt und ihre Liebe hat sich auch erledigt. Mehr muss ich nicht wissen und mehr wäre auch nicht interessant, weil schlichtweg keine Spannung mehr da wäre.
      Bei manchen Einteilern denke ich mir aber schon "Hach, was da wohl jetzt passiert...", wenn ich den letzten Satz gelesen und das Buch zugeklappt habe. Wenn da dann ein Satz steht, der so zukunftsträchtig ist und gleichzeitig eigentlich gar nichts über die Zukunft der Charaktere aussagt. Sowas macht mich verrückt und dann will ich wissen, wie es weitergeht. Aber dann nicht, dass es halt weitergeht, sondern dass es mit gaaaaanz viel Herzblut und Aufregung weitergeht.

      Also Spin- Offs- jap, gerne :thumbup: (aber nur, wenns gut gemacht ist; nicht so wie bei der "After"- Reihe von Anna Todd *hust* Wattpad + Bestseller *hust*)
      Chaos sagt, Halvars dunkle Seite sei harmlos gegen mich...
















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      Aztiluth schrieb:

      Anders sieht es aus, wenn Geldgeile Produzente eine Fortsetzung erzwingen, nur um Kohle zu machen.
      Ich glaube, dass habe ich jetzt in jeder Antwort gelesen :D Fortsetzungen, die nur weiteren Erfolg und damit Geld erzwingen wollen, gehen also oft in die Hose. Das denke ich genauso. Wenn das Herz fehlt, wovon soll die Geschichte denn dann leben?


      Kathamaus schrieb:

      Manchmal ist das Happy End auch einfach ein Ende, welches eine Ende bleiben sollte.
      Ja, das ist das, was ich meinte mit den Büchern, die eigentlich für sich abgeschlossen sind und wo der Autor aber trotzdem noch mehr Teile hinterherschiebt. Die Welt und die CHaraktere sind vielleicht immer noch schön und gut, aber wenn das tolle und begeisternde Drumherum fehlt, wird es sehr schnell sehr zäh... Leider kann sowas einem auch den Spaß an dem eigentlichen Buch verderben. Ich zumindest habe nach einer schlechten Fortsetzung meistens auch keine Lust den ersten Teil ein zweites oder drittes Mal zu lesen.


      Rika schrieb:

      Harry Potter (und u.a. auch sein unsäglicher Epilog in Band 7) lässt ganz besonders grüßen.
      Ich glaube, vor allem bei Harry Potter gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Ich denke, es gibt genug Menschen, die auch 500 Seiten darüber lesen würden wie Harry, Hermine und Ron zusammen brunchen gehen. Ich persönlich nicht, ich verstehe dieses extremen Harry Potter Hype sowieso nicht so ganz, aber guuuuuut. Siehe z.B:

      Rael schrieb:

      Z.b. Harry Potter... Lets go for the next generation . Ich wäre dabei!!

      BlueRosesInMyHeart schrieb:

      Harry Potter, wie ihn viele schon aufgegriffen haben, zum Beispiel. Wer sagt denn, dass der in seinen Erwachsenen- Jahren nichts mehr erlebt?

      Asni schrieb:

      Genauso ist das Silmarillion wieder ziemlich anders, auch wenn es die Vorgeschichte zu den Ereignissen des Hobbits und des Herrn der Ringe erzählt
      Bei diesem Beispiel ging es mir tatsähclih hauptsächlich darum, dass die beiden für sich stehenden Geschichten in ein und dem selben Universum spielen. Ob ich die Filme oder Bücher meine... Ehrlich gesagt... Keine Ahnung... Ich habe weder die Filme gesehen noch die Bücher gelesen... Schande über mein Haupt. Teert und federt mich. Oder was auch immer euch sonst einfällt. Ich hatte einfach keine Lust, die Bücher zu lesen, weil die alle soooooo gut fanden. Da sträubt sich dann immer etwas in mir auf so einer Welle mitzuschwimmen. Wahrscheinlich kann man das gleiche analog auf Harry Potter und die Tribute von Panem anwenden. Ja, war beides gut, aber dieser extreme Hype macht es mir dann kaputt.


      Asni schrieb:

      Ich lese gerne Bücher, die mehrere personale Erzähler haben, also wenn man so will mehrere scheinbare Hauptcharaktere.
      Nach diesem Satz musste ich sofort an Fifty Shades of Grey denken. Ich meine, da besteht der komplette zweite Teil ja nur daraus, dass der Erzähler wechselt. Die Story bleibt ja... Das finde ich mehr als bloß seltsam.


      Skadi schrieb:

      Tatsächlich interessiert mich das überhaupt nicht Die Figuren einer Geschichte sind für mich nur innerhalb der Handlung interessant.
      Das kenne ich nun tatsächlich nicht :hmm: Also die Figuren sind nach Ende des Buches nicht einfach wieder weg für mich. Ich freue mich immer einen Keks, wenn sie in Spin-Offs nochmal auftauchen und ich noch neue Dinge über ihr Leben erfahre. Ich meine, nur weil ihre Geschichte zu Ende ist, ist ja nicht ihr Leben zu Ende :hmm: Klingt jetzt vielleicht seltsam, aber im Prinzip denke ich bei Büchern immer, dass ich den Hauptcharakter gerade auf eine sehr persönliche Weise in seinem Leben begleiten darf und da freut es mich, wenn ich in Fortsetzungen/Spin-Offs noch erfahre, dass es denen immer noch gut geht.
      Ei tarvis jännittää ja sisintänsä selvittää kun ei sitä ymmärrä itsekään
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      Ich sehe das tatsächlich ähnlich wie Skadi. :hmm: Manchmal ist eine gute Fortsetzung oder eine andere Geschichte im gleichen Universum (z.B. die Scheibenwelt) eine schöne Sache, wenn dann ein Lieblingscharakter wieder drin vorkommt, aber ganz ehrlich? Ich habe mich kaum dabei erwischt, auf sowas zu hoffen oder so. :rofl: Wenn es kommt, gern! Wenn nicht, dann ist es mir egal. Da hab ich lieber den guten Einzelroman als die durchwachsene Serie.

      Manchmal gibt es ja Epiloge, wo dann der spätere Werdegang der Charaktere angedeutet wird. Sowas kann sehr befriedigend sein, wenn die einen Charaktere ihr Ziel erreichen, vielleicht trotz aller Probleme ein glückliches Leben führen oder (sowas mag ich auch) wenn man erfährt, dass jemand bspw. (immer noch) als verschollen gilt. Das reicht mir als Ausblick. :)
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      Asni schrieb:

      Gilt das auch für "Der Herr der Ringe"? Ich bin mir da jetzt nicht mehr so sicher, aber gibt es von Tolkien so viele weitere Erzählungen, was danach passiert?
      Ich bin mir nicht ganz sicher, meine aber, dass die Zeit nach dem Ende von "Herr der Ringe" ausschließlich als kurze Zusammenfassung existiert.
      Tolkien hatte ja die Arbeiten an einem Nachfolger begonnen, konnte das Werk jedoch nicht mehr vollenden.

      Wie auch bei "Hobbit"->"Herr der Ringe" sollte es jedoch keine Fortführung im eigentlichen Sinne werden, sondern eher auf dem Quasi-Vorgänger aufbauen, mehrere hundert Jahre nach dem Ringkrieg.

      Hätte ich interessant gefunden, da losgelöst von den "Fesseln" der alten Protas.

      Ob ich hingegen ein Anknüpfen direkt an das Ende von HdR mit Frodo & Co. begrüßt hätte? Eher nicht, glaube ich...

      LG
      Rika
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      Nanook schrieb:

      Nach diesem Satz musste ich sofort an Fifty Shades of Grey denken. Ich meine, da besteht der komplette zweite Teil ja nur daraus, dass der Erzähler wechselt. Die Story bleibt ja... Das finde ich mehr als bloß seltsam.
      Zugegeben, Fifty Shades of Grey ist völlig an mir vorbei gegangen, aber trotzdem hat deine Assoziation bei mir ein dezentes Heben der Augenbraue hervorgerufen. Was ich damit anfange, weiß ich aber selber noch nicht. xD

      Skadi schrieb:

      Tatsächlich interessiert mich das überhaupt nicht Die Figuren einer Geschichte sind für mich nur innerhalb der Handlung interessant. Ich möchte über ihre persönliche und zwischenmenschliche Entwicklung im Kontext der Story lesen. Mit Ende des Romans ist für mich auch die Beziehung zu ihnen beendet und hätte der Autor es für wichtig empfunden, zu erzählen was in 20 Jahren aus den Figuren geworden ist, hätte er es mit in den Roman aufgenommen Spin-Offs, die bloß der Fanbase zu liebe eine abgeschlossene Geschichte fortführen sollen, haben keinen Reiz für mich.
      Das geht mir irgendwie auch so. Wobei ich da mal noch Betonungen setzen muss... Die Figuren sind innerhalb einer ansprechenden Handlung interessant, das geht Hand in Hand. Ein Charakter ohne Handlung, ohne Geschichte, ist... ja, keine Ahnung... nichts. Wenn der Autor noch was Interessantes und Spannendes über den Charakter zu erzählen hat, also eine neue, gute Geschichte, dann lese ich das auch gerne.
      Vielleicht muss man das auch jeweils im Einzelfall entscheiden.

      kalkwiese schrieb:

      Wenn es kommt, gern! Wenn nicht, dann ist es mir egal. Da hab ich lieber den guten Einzelroman als die durchwachsene Serie.
      Das trifft es ganz gut. ^^

      "Fantasie ist ein Fitnessrad für den Geist. Es mag dich nirgendwohin bringen, aber es baut die Muskeln auf, die es können. Ich kann mich natürlich täuschen." - Terry Pratchett
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      Asni schrieb:

      Zugegeben, Fifty Shades of Grey ist völlig an mir vorbei gegangen, aber trotzdem hat deine Assoziation bei mir ein dezentes Heben der Augenbraue hervorgerufen.
      Ich weiß, dass du eigentlich meintest, dass in einem Buch aus der Sicht mehrerer Charaktere erzählt wird, aber mein Hirn ging einfach noch eine Ecke weiter und dann kam ich bei Fifty Shades of Grey zum stehen. Ich meine, die Story im zweiten Teil ist genau die selbe wie im ersten Teil ?( Nur aus seiner Sicht statt aus ihrer Sicht :thumbdown: Ich habe die Bücher auch nicht gelesen, aber sowas ist für mich nur Geldmacherei und ich denke, eine Frau kann Sexszenen nicht besonders sinnvoll aus der Sicht des Mannes beschreiben.
      Ei tarvis jännittää ja sisintänsä selvittää kun ei sitä ymmärrä itsekään
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      @Nanook,
      Ich muss da Mal kurz einschreiten. In den Bücher wird es immer aus ihrer Sicht beschrieben, wie sie die Dinge sieht. Es gibt aber noch zwei weitere Bücher zu den dreien von fifty Shades of Grey, dir komplett aus seiner Sicht geschrieben sind.
      Und in den Büchern geht es auch nicht immer um das selbe nur aus einer anderen Sicht. Es geht darum wie sich das Verhalten von ihm sich ändert, dadurch daß er sie kennen gelernt hat.
      Sorry aber das müsste ich Mal richtig stellen, denn ich habe alle Bücher gelesen.
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      Nanook schrieb:

      und ich denke, eine Frau kann Sexszenen nicht besonders sinnvoll aus der Sicht des Mannes beschreiben.
      ...Und trotzdem versuchen es viel zu viele... auch andersherummens. :S Und nur wenigen gelingt es.

      Sorry fürs :offtopic:
      Es ist ein Gerücht, dass Zeit ein Geschenk sei. Man muss sie sich nehmen! (Ania Vitale)

      Wer immer nur tut, was er schon kann, wird auch immer nur bleiben, was er schon ist. (Henry Ford)

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      Rael schrieb:

      Schlechtes Beispiel hier ist Sonea von Trudi Canavan. Die erste Trilogie - genial. Dann folgt eine zweite über ihren Sohn. (hust no spoiler, ups zu spät^^) und die war ... ähm mist.
      Ulkig, ich fand die zweite Trilogie echt gut. Es gab so vieles, was mir daran so gut gefiel! Ich liebe alle 7 Bücher dieser Reihe ("Magie" spielt ja ein paar Hundert Jahre davor)


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!