Des Gardenführers Geliebte

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    • Des Gardenführers Geliebte

      Hallo Ihr Lieben^^

      Ich bin jetzt zwar schon etwas länger auf dieser Plattform, habe es aber leider noch nicht geschafft hier etwas bei zutragen... :/
      Ich habe mir viele von euren Geschichten durchgelesen und bin jetzt auch endlich soweit den 1. Spoiler von mir abzugeben!
      (Ich hoffe ich bin in Non - Fantasy richtig)

      Achtung: Meine Geschichte ist keine Kurzgeschichte. Es werden viele Fragen aufgeworfen und Informationen über Personen angegeben die euch vielleicht komisch vorkommen.
      Das ist so gewollt^^ Denn alles wird erst sehr spät in der Geschichte erklärt.
      Soweit bin ich aber noch nicht :whistling:

      Also viel Spaß mit meiner 1. Geschichte^^





      „Na kleine Prinzessin“, sprach eine belustigte Stimme in dessen Unterton ein gewisses maß an skrupellosem Wahnsinn mitklang.
      Er sprach das Wort mit dem er mich benannte langsam und seltsam gezogen aus, so dass es mir kalt den Rücken runter lief.
      Aus dem Schatten des Türrahmens trat ein schlanker hochgewachsener Mann, in dessen Augen ich nichts anderes außer Gier fand.
      Als er meinen von Angst erfüllten Blick sah, verzog sich sein Mund zu einem schiefen lächeln.
      Meine Angst bereitete ihm Freude.
      Stöhnend vor Schmerzen hielt sich der am Boden liegende Mann seinen Mund aus dem unaufhörlich Blut quoll.
      Er hatte versucht mich zu berühren und als er mir seine Zunge in den Mund geschoben hatte um mir einen Kuss aufzuzwingen, habe ich ihm einen Teil seiner Zunge abgebissen.

      Das Stück lag neben ihm in einer Blutlache.
      Der zweite Mann sah ihn angewidert an, lächelte dann aber wieder so grauen erweckend in mein Gesicht wie zuvor.
      „Du kannst dich währen so viel du willst.“, sagte er mit rauer Stimme.
      Er trat näher an mich heran und packte mich an den Handgelenken.
      Die Ketten, die von der Decke herab hingen und an die ich gefesselt war, rasselten bei dieser ruckartigen Bewegung.
      Er zwang mich ihm in seine Augen zu sehen. Sie waren braun mit einem Stich von grün.
      „Entkommen wirst du mir trotzdem nicht! Ich frage mich wann er kommen wird, dein nobler Held.“
      Wider dieses hämische schiefe grinsen.
      Es war eine Falle. Und ich, ich war der Köder.
      Der Mann ließ mich los und trat dem immer noch am Boden liegendem in die Seite.
      „Nun stell dich nicht so an! Steh auf und geh dich verarzten lassen.“, bluffte er ihn an.
      Winselnd vor Schmerz stand der Mann auf und ging schwankend aus der Tür, von der ich nicht wusste wo sie hinführte.
      „Wer bist du?“ fragte ich den Mann. In meiner Stimme klang Bitterkeit und Hass mit, aber sie zitterte leicht. Auch wenn ich versuchte es zu verbergen.
      Er drehte mir über seine Schulter hinweg sein Gesicht zu. Ein schaudern überkam mich. Jeder Zoll dieses Mannes weckte in mir das Gefühl weglaufen zu wollen.
      Auch wenn mir bewusst war dass ich das nicht konnte. Meine Füße berührten nicht einmal den Boden. Ich baumelte an diesen kalten und erbarmungslosen Ketten, die mir noch mehr das Gefühl gaben hilflos zu sein. Meine Handgelenke schmerzten. Durch den Kampf mit dem ersten Mann gegen den ich mich mit aller Kraft gewehrt hatte, haben die scharfen Kanten der Schellen auf meinen Gelenken blutige Schrammen hinterlassen.
      Kleine Linien aus Blut liefen meine Arme hinab und ich glaubte langsam das Gefühl in ihnen zu verlieren.
      „Oh verzeih. Wie unhöflich ich doch bin“ ein kurzes tonloses Lachen entfuhr ihm.
      „Ich bin Daroges. Ein alter Freund von deinem geliebten Nick!“ Das Wort Freund, betonte er übermäßig. Ich hatte Nick und die anderen über ihn reden hören.
      Er beschäftigte Nick schon lange. Nachts lief er umher und versuchte eine Lösung zu finden, etwas das ihn auf diplomatische Weise ruhigstellen würde.
      Doch alle Angebote und Drohungen ließen ihn Kalt. Jetzt erst begriff ich warum. Ich war der Grund! Sein Druckmittel gegen Nick. Auch wenn ich nicht wusste woher er die Information über mich hatte. Noch bevor Daroges weiter reden konnte schnellte die Tür hinter ihm auf und drei, bis an die Zähne bewaffneten Männer traten ein.
      „Er ist da Boss!“, raunte ihm einer der drei zu.
      Daroges Lächeln verbreiterte sich und er sah mich von oben herab an.
      Seine Hand umgriff mein Kinn und sein stechender Blick bohrte sich in meinen.
      „Ich muss mich jetzt verabschieden kleine Prinzessin. Aber da ich gut erzogen wurde werde ich natürlich nicht gehen ohne mich bei dir zu bedanken.“
      Er lachte und die anderen drei grinsten ebenso böswillig wie er noch vor wenigen Augenblicken. „Dank dir ist es mir möglich ihn endlich aus dem Weg zu räumen.“ sein Daumen streicht über meine Wange. Diese Berührung rief in mir unweigerlich ekel wach und ich spuckte ihm ins Gesicht. Mein Speichel war noch rot von dem Blut des anderen.
      Er wischte sich das Gesicht ab und verpasste mir eine saftige Ohrfeige die es in meinen Ohren klingeln ließ. Erschöpft ließ ich den Kopf hängen. Daroges ging ohne noch ein weiteres Wort zu sagen und überließ mich allein den drei Männern. Nachdem die Tür hinter ihm verschlossen wurde zielten die drei Männer auf die andere Tür, die auf der gegenüberliegenden Seite lag und nur wenige Meter vom wirklichen Ausgang dieser alten Fabrik war. Es wurde Still und in meinem Kopf flogen meine Gedanken durcheinander. Der Selbsthass überkam mich und ich ballte die Fäuste. Nur eines dreizehn jährigen Mädchens wegen, meinetwegen wird Nick in diese Falle laufen und vielleicht sogar Sterben.
      Meine Tränen brannten heiß auf meinen Wangen und ich schluchzte einmal laut ohne es gewollt zu haben. Die Männer lachten. Sie hatten sich im Dreieck um die Tür aufgestellt. Der, der mir am nächsten stand kam zu mir und legte seinen Arm um meine Taille. Er drückte mich an sich und drängte seine Wange an meine. Wieder hörte man das rascheln der Ketten. Er lachte heiser. „Wenn du das hier überlebst nehme ich dich vielleicht mit zu mir.“
      Sein von Lust getränktes Grinsen wurde nur noch von seinem gierigen Blick verschlimmert und ich bekam Panik. Ich wehrte mich und versuchte seinem Griff zu entkommen.
      Das Rascheln der Ketten wurde lauter und die drei Männer fielen in heiteres Gelächter über meinen erbärmlichen Versuch mich zu befreien. Doch dann mit einem mal flog die Tür auf und ein schwarzer Schatten huschte an mir vorbei. Ein Fausthieb traf den Mann der mich umschlungen hielt mitten ins Gesicht und wurde gegen die Wand geschleudert. Dort blieb er benommen liegen. Die anderen zwei hoben ihre Waffen aber sie zielten nicht auf Ihn, sondern auf mich. Nick zog ebenfalls seine Waffen aus dem Gürtel und schoss ohne mit der Wimper zu zucken auf die zwei Männer. Den einen traf er an der Schulter und in der Brust, der andre jedoch wich aus und gab einen Schuss in meine Richtung ab.
      Das alles geschah so schnell das ich gar nicht richtig verstand was passierte. Es kam mir alles so unwirklich vor. Der Schuss des letzten Mannes hallte in meinen Ohren wider und ich schloss vor Angst die Augen. Ein Windstoß fuhr an mir vorbei, zwei weitere Schüsse waren zuhören dann wurde es still. Das erste Geräusch das ich wieder wahrnahm war Nicks Atem, er ging schwer. Langsam nährte er sich mir und legte behutsam seine Arme um mich. Sein Geruch stieg mir in die Nase und erfüllte mich mit dem Gefühl der Geborgenheit. Meine Augenlider zitterten, bevor ich sie jedoch öffnen konnte hörte ich ihn flüstern.
      „Lass sie zu Prinzessin. Das ist nichts was du sehen solltest.“
      Seine beruhigende warme Stimme strich über meine Wange und ich erschauderte. Er hielt mich mit einem Arm umklammert und hob mich hoch damit meine Arme nicht mehr die Last meines Körpers tragen mussten.
      Er zerbrach die Fesseln um meine Handgelenke und ich spürte wie sie auf seine Schultern vielen. Kribbelnd erwachten meine Arme und Hände wieder zum Leben.
      Ich schluchzte, bevor ich sie hätte zurück halten können überkamen mich die Tränen und ich grub mein Gesicht in seinen Nacken.
      Er streichelte mit seiner freien Hand meinen Kopf und legte seinen an meinen.
      „Es ist vorbei Prinzessin. Ich bin jetzt hier. Hab keine Angst mehr!“ Seine Worte waren wie Balsam für mich. Ich wollte mich fester an ihn drücken, doch er zog sich zusammen und gab einen gedämpften Atemstoß von sich. Panisch riss ich die Augen auf und drückte mich von ihm weg. Meine Hände lagen auf seinen Schultern und mein Blick überflog seinen Oberkörper. Auf der rechten Seite nur wenige Zentimeter unter meiner Hand prangte ein Loch in seinem schwarzen Hemd. Der eh schon dunkle Stoff färbte sich ringsum noch dunkler. Angst kroch in mir hoch. Ich blickte mich im Raum um und suchte etwas womit ich die Blutung stoppen konnte. Mein gehetzter Blick blieb schließlich an den leblosen Körpern hängen und ich bin sicher das ich bleich wurde.
      „Ist schon gut. Das ist nur eine kleine Wunde.“ Er drehte mein Gesicht wieder zu sich und drückte meine Stirn gegen seine.
      „Sieh mich an.“
      Die Tränen schossen mir wieder in die Augen. Er gab ein leises Zischgeräusch von sich um mich zu beruhigen.
      „Ich hatte schon schlimmere Verletzungen das weißt du.“
      Mit seinem Daumen strich er mir die Tränen von der Wange.
      „Nick“, schluchzte ich mit zittriger Stimme.
      Dieses mal war er es der mein Gesicht an seine Schulter drückte.
      „Es ist eine Falle Nick!“ Nur einen Augenblick nachdem ich meinen Satz beendet hatte sprang die andere Tür auf und vier weitere Männer kamen mit erhobenen Waffen herein.
      Nick reagierte blitzartig und sprang, mich immer noch in seinen Armen haltend zur Seite. In scheinbar nur einer Bewegung ließ er mich los, schob mich hinter sich und schoss auf die Neuankömmlinge. Ein weiterer Schuss traf ihn an der Schulter aber nicht ohne dass der vordere der vier mit leblosen Blick nach vorn fiel. Die drei anderen rückten nach.
      Die Waffe in Nicks linker Hand war leer und so schleuderte er beide von sich, zog seine zwei langen, geschwungen Dolche aus seinem Gürtel und sprang auf sie zu. Ich hielt mir beide Hände vor die Augen und sackte auf dem Boden zusammen. Ich wollte das nicht sehen.
      Ich verabscheute das alles, in mir kam wieder der Hass auf Menschen mit Waffen hoch den ich jedoch gleich wieder niederrang. Nick war auch einer davon doch er trug sie nur um mich und andere Menschen zu beschützen. Dass hatte er mir geschworen. Er würde nie auf jemanden schießen wenn es einen anderen Weg gab und den gab es jetzt und hier nicht, davon war ich überzeugt. Das Geräusch von Messern die sich ins Fleisch gruben drang an meine Ohren und wollte nicht aufhören.
      Ich hörte noch zwei Schüsse dann wurde es wieder still.
      „Lass sie zu!“ keuchte er noch bevor ich auch nur daran gedacht hatte die Hände von meinem Gesicht zu nehmen. Ich rührte mich nicht. Ich hörte schleifende Geräusche.
      Er zog....sie weg.
      Das nächste Geräusch war eine Tür die zu ging und wieder dieses Geräusch als würde etwas weggezogen werden. Dann kam er zu mir. Er drückte meinen Kopf an seine Brust und zog mich hoch. Aus der anderen Richtung aus der Nick gekommen war um mir zu Hilfe zu eilen, drangen jetzt auch Geräusche eines Kampfes zu uns. Und hinter uns, hinter der Tür hörte man schnelle Schritte als wenn mehrere Leute eine Treppe hinunter rannten. Nick atmete einmal tief ein. „Du musst jetzt zu den andren gehen hier drin kann ich dich nicht beschützen!“ Entgeistert sah ich ihn an.
      „Was? Nein du musst mitkommen! Das ist...“ Er drückte mich gegen die Wand. Links neben mir war die Tür die zum Ausgang und dem restlichen Team von Nick führte, meiner Ziehfamilie. Sie hatten mich aufgenommen und mir ein Leben geschenkt das sich zu leben lohnte. Rechts von mir lag seine Hand um mir die Sicht auf alles was ich nicht sehen sollte zu versperren und mir die Möglichkeit zu nehmen in eine andere Richtung zu weichen als die die er mir aufzwang. Seine Hand. Sie war Blutverschmiert und würde einen Abdruck hinterlassen wenn er sie weg nahm. Sein Atem ging schwer fast keuchend.
      „Nick bitte du kannst sie nicht alle allein besiegen. Du bist verletzt und..“ meine Stimme wurde immer zittriger und diese verdammten Tränen wollten einfach nicht zurück bleiben. Ich sah ihn flehend an. Als er seine Augen öffnete und damit direkt in meine sah, fand ich darin Wehmut, Hoffnungslosigkeit und Bedauern. Seine rechte Hand legte sich behutsam an meine linke Wange und er streichelte sie leicht. Seine Stirn drückte sich gegen meine doch sein Blick blieb auf meinen geheftet. Die Geräusche hinter uns wurden lauter.
      „Es tut mir so leid!“ flüsterte er. Noch bevor ich etwas erwidern konnte legte er seine Lippen auf meine. Ich verlor den halt. Meine Beine wurden weich, mein Herz fing an zu rasen und ich klammerte mich an seinen Mantel. Er ließ es zu streichelte weiter meine Wange und ließ seine Lippen behutsam beinah schon zärtlich über meine wandern.
      Die röte schoss mir ins Gesicht, die Zeit schien still zu stehen und doch...
      Ein donnerndes poltern war hinter uns zu hören. Völlig verwirrt stand ich da und bekam nichts mehr mit. Dieser Kuss hatte mich so sehr aus der Fassung gebracht das ich nicht mehr klar denken konnte. Mein Atem ging so schwer, mein Herz raste noch immer. Mein Mund sehnte sich nach seinem. Mit meinen Dreizehn Jahren hatte ich schon eine handvoll Jungs geküsste doch es war nie so berauschend gewesen.
      Im Grunde hatte ich mich eher gefragt was die Erwachsenen daran fanden.
      Bevor ich es schaffte Nick in die Augen zu sehen, ihn zu bitten es noch einmal zu tun, schloss sich die Tür mit einem Klicken vor mir und ich stand allein in einem langen Flur. Meine Gedanken wollten sich immer noch nicht so recht ordnen lassen und so dauerte es noch einen Augenblick bis ich merkte das Nick mich ausgesperrt hatte.
      Hinter der Tür wuchs der Geräusch Pegel und die Tür auf der anderen Seite wurde augenscheinlich aufgebrochen. Nun verstand ich. Blankes Entsetzen machte sich in mir breit und ich schlug mit aller kraft gegen die Tür. Ich schrie seinen Namen und heiße Tränen brannten auf meinen Wangen.
      Das konnte er nicht tun! Ich bekam die Tür nicht auf. Und mit jedem Moment in dem diese Wahrheit weiter in mein Bewusstsein trat wurde meine Verzweiflung größer.
      Ich sank vor der Tür zusammen, weinte, flehte und jammerte meinen Schmerz heraus. Der Kampf in dem Raum vor mir tobte viele Schüsse vielen bis es mit einem mal so still wurde dass ich mich kaum zu rühren wagte.
      Über meinen rücken kroch eine Eiseskälte und ich hielt den Atem an.
      Auf Knien saß ich vor dieser Tür meine Hände flach vor mir auf den Boden gestemmt. Mein Blick fixierte den Boden auf den immer mehr meiner Tränen fielen.
      Ich presste meine Lippen aufeinander und auch meine Augen waren so fest zu gedrückt dass ich Kopfschmerzen bekam. Ich rührte mich immer noch nicht.
      Etwas warmes berührte meine Fingerknöchel und lief um meine Hände auf meine Knie zu.
      Vorsichtig öffnete ich die Augen. Mein Blick war verschleiert.
      Ich ließ die Tränen aus meinen Augen laufen und hob meine Hände um sie in dem schummrigen Licht besser sehen zu können.
      Frisches warmes Blut tropfte an ihnen herab. Vor meinen Knien breitete sich eine Blutlache aus. Es kam unter der Tür hindurch. Mein Blick wurde leer.
      Wahnsinn stieg in mir auf. Ich schwankte und mit einem mal entfuhr mir ein eisiger schriller Schrei.

      Ich fuhr hoch. Mein ganzer Körper zitterte und mein Nachthemd war nass von meinem Schweiß.
      Mein Haar klebte mir an der Stirn. Ich keuchte und versuchte meinen Atem zu beruhigen.
      Ich stützte meinen Kopf für einen Moment lang auf meiner Hand ab und Atmete. Ein und Aus, Ein und Aus.
      Eine Träne ran mir aus dem Auge. Ich ließ sie meine Wange hinunter laufen und von meinem Kinn auf die Bettdecke tropfen. Ein tiefer Seufzer entfuhr mir und ich öffnete langsam die Augen. Die Umgebung um mich herum wurde wieder klarer.
      Ich war allein. In meinem Bett, meinem Zimmer, meiner Wohnung. Ein Blick auf meine Uhr sagte mir dass es 7:30 Uhr war.
      Um 10 Uhr würde ich zur Arbeit aufbrechen. Wie automatisch rollte ich mich aus dem Bett.
      Eher Roboter artig lief ich ins Badezimmer. Mich nach diesem Schwall an Erinnerungen wieder schlafen zu legen wäre sinnlos. Diese Bilder würden mir nicht mehr aus dem Kopf gehen sobald ich meine Augen wieder schließe. Mit weit entferntem Blick und noch viel weit entfernteren Gedanken ziehe ich mir das Nachthemd aus. Meine Langen Haare fallen mir auf den Rücken und kleben dort fest. Meine Füße suchen sich den Weg zur Dusche ohne dass mein Geist ihnen zeigt wo sie lang müssen. Um mich herum wird es Kalt, mein körper bekommt Gänsehaut und fängt an zu zittern.
      Ein tiefes Einatmen holt mich in das Hier und jetzt zurück. Ich stelle das Wasser an und lasse es auf mich herab fließen. Eine wohlige Wärme läuft mir den Rücken hinunter.
      Ich lasse mir Zeit beim Duschen. Durch mein frühes Erwachen habe ich davon schließlich genug. In ein großes Handtuch gewickelt stehe ich vorm Spiegel und wische ihn frei damit ich mich betrachten kann.
      Schon auf den ersten Blick stelle ich fest dass ich heute viel Make up auftragen muss... sehr viel.
      Meine Blutunterlaufenden Augen würden jedem Blinden auffallen. Sie würden mir viele Mitleidige Blicke und unzählige unangenehme Fragen einhandeln. Ich seufze.
      Nur in meinen Bademantel gehüllt schlurfe ich in die Küche und schallte die Kaffee Maschine ein. Ohne Kaffee geht gar nichts!
      Während sich der Automat aufheizt ziehe ich die Rolleden hoch und sehe nach draußen.
      Es ist sonnig... wieso muss es immer sonnig sein.
      Mein pessimistisches ich kommt zum Vorschein. Ich kann nicht leugnen dass ich mir heute schlechtes Wetter gewünscht hätte. Nach dieser Nacht...
      Im Cafe´ würde heute an so einem schönen April Tag und nach dem vielen Schnee viel los sein.
      Ein weiteres Seufzen kam aus meiner Kehle. Nicht zu ändern. Ich werde diesen Tag wie auch schon viele andere rumbringen und dass mit einem Lächeln, denn dass muss man als gute Verkäuferin nun mal können. Der Automat gab ein leises Piepen von sich. Das Zeichen dass er fertig und nun einsatzbereit war. Ich stellte meine Tasse darunter und überlegte. Ich werde wohl erst einmal einen Doppelten Espresso brauchen und danach einen großen Cappuccino. Ich wählte die entsprechende Taste und wartete.
      Den Espresso würgte ich in einem Schlug hinunter. Mein Gesicht verzog sich.
      Kaffee ohne Milch und Zucker... Schnell den Cappuccino nach!
      Diesen trank ich genüsslicher. Mit meinem Kaffee in der Hand stand ich vor meinem Kleiderschrank. Ich hatte drei Uniformen zur Auswahl. Die in Lila tragen wir nur in der Frühschicht. Und da ich mich heute nicht wirklich zu dem Hellblauen hingezogen fühlte, wählte ich das dunkel rote Shirt und die dazu gehörige braune Schürze.
      Meine Schwarze Lieblingshose weil sie so eng anlag und mich schlanker machte.
      Naja gut ich bin nie dick gewesen eigentlich nennt man mich eher zu dünn aber das war mir egal!
      Genüsslich trank ich meinen Kaffee aus und begab mich anschließend wieder ins Badezimmer.
      Ich kleidete mich an, band mir meine langen Haare hoch und machte mich dann an die Arbeit meine Augenringe verschwinden zu lassen.
      Jetzt war ich wach, hübsch gemacht und bereit für den Tag.
      Vor dem Spiegel setzte ich mein strahlstendes gekünsteltes Verkäuferin Lächeln auf und betrachtete mich. Ja niemand würde etwas bemerken da war ich mir sicher.
      Ich machte es wie immer. Ich zwang die Erinnerung an das was gewesen war mit Nichtigkeiten in den hintersten Winkel meines Gehirns und verschloss mich vor ihnen.
      Nur nicht dran denken dann ist alles gut! Noch einmal sah ich mich im Spiegelbild an.
      Nichts mehr an mir sah dem Mädchen ähnlich dass ich mal gewesen bin.
      Keine Blonden Haare, nicht mehr so lang wie sie einst gewesen waren. Kein rundes süßes Gesicht.
      Kein strahlendes Blau in den Augen.
      Mein nun Ovales Gesicht dass sich in den letzten Jahren so sehr verändert hatte wurde von meinen knapp über die Schulter reichenden Aubergine Farbenden glatten Haar eingerahmt und meine Augen die einst so strahlend gewesen sind... verblassen immer mehr ins graue. Die Mündlichkeit und Lustlosigkeit die von meinem Leben herrühren sind gut unter einer Schicht Make up versteckt. Ein bitteres Lächeln zieht sich über mein Gesicht.
      BravoVasilissa! Du belügst alle um dich herum und dich selbst wahrscheinlich am aller meisten.
      Doch was blieb mir anderes über? Es musste so sein. Ich hatte mein Wort gegeben.
      Mein Wort darauf, so zu leben als wäre das alles nie geschehen.
      Als hätte ich sie nie kennen gelernt.
      Als hätte es sie nie gegeben.
      Die Tränen kamen hoch. Dieser Schmerz stach so tief in mein Herz dass ich mich am liebsten gekrümmt und laut geschrien hätte. Doch ich zwang mich Haltung zu bewahren.
      Ich schob ihn wider von mir fort. Ihn. Den Schmerz.
      Du wirst dieses Meisterwerk
      in deinem Gesicht jetzt nicht wieder ruinieren! Tadelte ich mich selbst und überspielte diese düsteren Gedanken ein weiteres mal.
      Die Tränen wichen aus meinen Augen und zurück blieb eine strenge Leere. Schon besser!
      Pünktlich um 10 verließ ich das Haus und lief schnellen Schrittes zu meiner Arbeit. Um so weniger Zeit ich zum träumen und denken hatte umso besser war es.
      Im Büro stellte ich meine Tasche ab, hängte meine Jacke auf und Band mir meine Schürze um.
      Jetzt noch meine Schuhe und die Brille bloß nicht vergessen! Das Piepsen des Stempelautomaten ertönte. Alles wie immer. Ein ganz normaler Tag!
      Ich öffnete die Tür zum hinteren Bereich in dem die Maschinen zum Brotschneiden und einschweißen standen sowie die Gefriertruhe und die Getränke.
      Dort wurde ich von meiner Kollegin mit einem eher gleichgültigem „Grüß dich.“ empfangen. Gut gelaunt und lieblich wie immer lächle ich ihr zu und begrüße sie ebenfalls. „Schon viel los gewesen heute?“
      Frage ich sie in einem aufmunterndem Ton. Sie verdreht die Augen und antwortet dann genervt.
      „Hör mir bloß auf. Wenn du wüsstest was heute schon alles los war...“ Ich lächle sie mitfühlend an.
      Jaja ein Tag wie jeder andere sage ich zu mir mit einem innerlichen Seufzen. Schließlich geh ich nach vorn hinter die Verkaufstheke und begrüße alle Anwesenden. Sowohl Kunden als auch Verkäuferinnen. Bis um 13 Uhr herrscht munteres Treiben und meine Kolleginnen und ich haben mehr als genug zu tun.

      „So. Können wir dir noch irgendwas helfen bevor wir gehen?“
      Fragt mich Greta unsere ältere Verkäuferin und im Grunde eher Ladenmutti.
      Ich lasse kurz meinen Blick durch den Laden wandern und gehe in Gedanken die möglichen Aufgaben durch. Zufrieden lächle ich sie an.
      „Nein ist alles gemacht. Ihr dürft Feierabend machen.“
      „Sicher?“
      Schelmisch grinse ich.
      „Ja sicher. Ich brauch für den Nachmittag ja auch noch was zu tun.“
      Entschieden spielerisch nehme ich sie an den Schultern und drehe sie in Richtung Hinterraum.
      „Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ihr habt eure 8-9 Stunden schon hinter euch und es ist alles gemacht.“
      Sie seufzt gespielt gekränkt und lächelt mich ebenfalls an.
      „Na gut“
      Während die anderen nach hinten gehen um sich für den Heimweg fertig zu machen begutachte ich den Laden noch einmal genauer und mache mir innerlich eine Liste mit Aufgaben die ich am Nachmittag, nachdem der Ansturm zur Kaffee und Kuchen Zeit vorbei ist, erledigen kann.
      Die Stunden gehen dahin das Cafe´ist heute gut besucht so dass ich hin und wieder mühe habe mit dem Kundenandrang mit zu halten aber um halb fünf sind die meisten gegangen und ich beginne mit meiner Aufgabenliste. Bis um kurz vor sechs habe ich zeit dann kommen die Heimfahrer die wie jeden Abend nur noch mal eben schnell das nötigste kaufen wollen.
      Mit einem lächeln verabschiede ich die letzte Kundin und warte bis diese in ihr Auto gestiegen ist bevor ich die nicht mehr benötigten Lichter ausschalte und die Laden Tür abschließe. Ich lehne mich für einen Augenblick an die Tür und atme einmal tief ein und aus. Endspurt!
      Also fing ich an. Ich putzte, fegte, wischte, räumte auf, und richtete für den morgigen Tag her was ich konnte. Zuletzt spülte ich das Geschirr ab das nicht in die Spülmaschine kam.
      Ich weiß nicht wieso aber in diesen Momenten werde ich immer etwas wehmütig. Und während ich so da stand und nichts anderes zu tun hatte als darauf zu achten das wirklich alles blitzblank war schweiften meine Gedanken ab noch bevor ich etwas daran ändern konnte.
      Heute in einem Monat war der Tag.
      Der Tag an dem das alles geschehen war und den ich so sehr versuchte zu vergessen. Genau in einem Monat wäre es 10 Jahre her.
      Zehn Jahre voll von Lügen und Verleugnungen.
      Voll mit Schmerz und schlaflosen Nächten, von inneren wie äußerlichen Qualen.
      Ich schloss für einen Moment die Augen und erlaubte mir das Bild von ihm. Sein Gesicht, so wie das Gefühl in seinen Armen zu liegen, die Erinnerung an seinen Geruch, den Klang seiner Stimme und den Kuss. Meine Lippen prickelten doch ich erlaubte es meinem Herzen nicht zu schlagen.
      Ich bin jetzt 23.. und er. Er wäre jetzt genau 30. Ein Mann in der Blüte seiner Jahre.
      Was wäre gewesen wäre das alles nicht passiert. Wäre ich noch bei ihnen? Noch ein Teil ihrer Familie? Wäre ich..?
      Meine Finger streichen mehr aus eigenem antrieb als tatsächlich gewollt über meine Lippen. Wäre ich seine Frau geworden? Diese Hoffnung riss mich aus meinen Gedanken.
      Er versetzte mir einen Dolchstoß in Herz. Ich rang um Fassung. Nein ich durfte nicht weinen!
      Nicht hier und jetzt. Närrin! Ich verfluchte mich selbst. Ich riss die Hände aus dem Waschbecken um die Tortenplatte zum trocknen auf die Ablage zu stellen.
      Dabei schwappte das Wasser über den Rand und ich wurde Nass...sehr nass.
      Auf dem Boden hatte ich auch eine Pfütze hinterlassen.
      Na ganz toll als hätte ich nicht genug zu tun. Meckerte ich in Gedanken.
      Und dann passierte es!
      Als ich einen Schritt nach hinten machen wollte um mir das nächste Teil zu hohlen rutschte ich aus.
      Mein Körper viel nach hinten und mein Hinterkopf schlug auf der Kante der Arbeitsfläche auf.

      Ich weiß nicht wie lang ich dort gelegen bin.
      Ich spürte nur das mein Kopf heftig pochte als ich zu mir kam und dass es rund um mein Gesicht und meine Schultern nass und klebrig war.
      Benommen versuchte ich mich aufzurichten.
      Meine Hände waren von einer klebrigen Flüssigkeit bedeckt die ich nicht so recht erkannte da meine Sicht getrübt war. Ich schloss die Augen wieder und Atmete.
      Mein Pulsschlag beruhigte sich und auch das Pochen lies langsam nach. Ich öffnete die Augen. Ich saß in einer Blutlache meines eigenen Blutes.
      Ich war schockiert. Wie konnte das sein?
      Bilder und Erinnerungen blitzen in meinen Gedanken auf. Ein bohrender Kopfschmerz machte sich in mir breit und ich wollte schreien.
      Weitere Erinnerungen zogen an meinem inneren Auge vorbei. Bilder die ich schon längst vergessen hatte. Dinge die jeder Mensch irgendwann vergisst.
      Angefangen von den ersten eindrücken im Mutterleib bis hin zu meinem Einschulungstag.
      Gerüche und eindrücke aus meiner Kinderzeit überfluteten meine Sinne. Ich erinnerte mich an alles.
      Ist der Spruch: „Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei.“ wirklich war?
      Werde ich jetzt sterben? Vor Angst zitternd sah ich auf meine Blutverschmierten Hände hinab.
      Es ist genau wie damals. Nur das es dieses Mal mein Blut ist und nicht das von Nick der sich mit letzter Kraft vor die Tür geschoben hat damit niemand an mich heran kommt. Tränen stiegen auf und ich ließ sie laufen. Aber es fühlt sich nicht an als würde ich sterben. Natürlich kannte ich dieses Gefühl auch nicht.

      In dem Augenblick geschah etwas seltsames das mir den Magen umdrehte.
      Das Blut von meiner Hand sammelte sich und floss zielstrebig meinen Unterarm hinab und an meinem Oberarm wieder hinauf, bis über meine Schultern und auch noch meinen Nacken hinauf.
      Auch das Blut das über den Boden der Küche verteilt war floss auf mich zu. Es kroch meinen Rücken hinauf den ich auf Grund dieser Tatsache angespannt hatte.
      Es kehrte zurück in die Wunde an meinem Kopf. Mir wurde übel. Wie konnte das sein? Wurde ich verrückt?
      Ist das nur ein Traum und eigentlich liege ich immer noch bewusstlos am Boden und sterbe?
      Ich griff mir mit der rechten Hand an den Hinterkopf und befühlte die Wunde. Sie schloss sich unter meinen Fingern und soweit ich es fühlen konnte blieb nicht einmal eine Narbe zurück.
      Das konnte nicht sein. Das ist verrückt!
      Vom Schock gelähmt blieb ich sitzen. Ich hatte mir das nur eingebildet. Ja so muss es sein. Ich bin hingefallen und hatte eine Halluzination.
      Ich sollte zum Arzt gehen und mich auf eine Gehirnerschütterung prüfen lassen! Ich atmete ein paar mal langsam und tief.
      Seufzend stand ich auf. „Aber erst muss ich meine Arbeit beenden.“ sagte ich leise zu mir selbst.
      Ich erledigte die restlichen Arbeiten und ging dann hinaus in die kühle Abendluft.
      Ich atmete tief ein. Es war schon dunkel als ich zuhause ankam und mich auf mein Sofa fallen ließ.
      Ich streifte mir die Schuhe von den Füßen und blieb ausgestreckt liegen.


      So jetzt seit Ihr dran^^
      Bin gespannt auf eure Kommentare und Verbesserungsvorschläge :)
    • Hallo @Vayrasin ^^

      Ich habe mal begonnen deine Geschichte zu lesen, muss aber sagen, dass mir der Ausschnitt etwas zu lang ist, um alles auf einmal zu lesen, dann bliebe mir nämlich keine Zeit mehr zu kommentieren :/ . Also lasse ich dir nun einen Kommentar zum ersten Abschnitt da, bis die Prinzessin Nick warnt, dass es eine Falle ist und den Rest lese ich wann anders weiter. Ich hoffe, dass ist okay für dich und würde dir empfehlen, demnächst eher kürzere Teile hochzuladen, da ist die Motivation höher diese auch zu lesen.

      Aber nun zum inhaltlichen:
      Es fiel mir ein wenig schwer mich in den Ich-Erzähler reinzufühlen. Die Distanz zu der Hauptfigur ist mir zu groß. Sie ist in Gefangenschaft, hat sie keine Angst, schwitzt sie keinen Angstschweiß, rasen die Gedanken in ihrem Kopf nicht? Ich sehe sie von außen, wie ich Kidnapper, dabei bin ich doch eigentlich in ihrem Kopf. Die Wahrnehmung der Situation müsste detaillierter sein. Saugt sie nicht alle INfos aus dem Raum um sie herum auf, um flüchten zu können oder zu wissen, von wo Angreifer kommen können? Der Schreibstil ist mir für eine Situation, in der sie gefangen gehalten wird und fast vergewaltigt. Wo ist das Gefühl? Wo ist die Furcht? Warum ist es so trocken beschrieben? Ich möchte nicht sehen, was da passiert, sondern erleben, was die Protagonistin durchlebt. Vielleicht hilft dir da der Thread Show, don't tell, den du in der Taverne findest.
      Zu der inhaltlichen Idee und wie sie ist, kann ich noch nicht so viel sagen, vielleicht ja nach dem nächsten Abschnitt ;)

      Hier jetzt noch ein paar grammatikalische Korrekturen, die mir auf die schnelle aufgefallen sind:
      Spoiler anzeigen


      Vayrasin schrieb:

      „Na kleine Prinzessin“, sprach eine belustigte Stimme Komma in dessen Unterton ein gewisses Maß an skrupellosem Wahnsinn mitklang.
      Er sprach das Wort Komma mit dem er mich benannte Komma langsam und seltsam gezogen aus, so dass es mir kalt den Rücken runter lief.
      Aus dem Schatten des Türrahmens trat ein schlanker hochgewachsener Mann, in dessen Augen ich nichts anderes außer Gier fand.
      Als er meinen von Angst erfüllten Blick sah, verzog sich sein Mund zu einem schiefen Lächeln.
      Meine Angst bereitete ihm Freude.
      Stöhnend vor Schmerzen hielt sich der am Boden liegende Mann seinen Mund Komma aus dem unaufhörlich Blut quoll.
      Er hatte versucht Komma mich zu berühren und als er mir seine Zunge in den Mund geschoben hatte Komma um mir einen Kuss aufzuzwingen, hatte ich ihm einen Teil seiner Zunge abgebissen.
      Das Stück lag neben ihm in einer Blutlache.
      Der zweite Mann sah ihn angewidert an, lächelte dann aber wieder so Grauen erweckend in mein Gesicht wie zuvor.
      „Du kannst dich wehren so viel du willst.“, sagte er mit rauer Stimme.
      Er trat näher an mich heran und packte mich an den Handgelenken.
      Die Ketten, die von der Decke herab hingen und an die ich gefesselt war, rasselten bei dieser ruckartigen Bewegung. Er zwang mich ihm in seine Augen zu sehen. Sie waren braun mit einem Stich von grün.
      „Entkommen wirst du mir trotzdem nicht! Ich frage mich Komma wann er kommen wird, dein nobler Held.“ Wieder dieses hämische schiefe Grinsen.
      Es war eine Falle. Und ich, ich war der Köder.
      Der Mann ließ mich los und trat dem immer noch am Boden liegendem in die Seite.
      „Nun stell dich nicht so an! Steh auf und geh dich verarzten lassen.Da gehört kein Punkt hin“, bluffte er ihn an.
      Winselnd vor Schmerz stand der Mann auf und ging schwankend aus der Tür, von der ich nicht wusste Komma wo sie hinführte.
      „Wer bist du?“ fragte ich den Mann. In meiner Stimme klang Bitterkeit und Hass mit, aber sie zitterte leicht. Auch wenn ich versuchte es zuverbergen.Er drehte mir über seine Schulter hinweg sein Gesicht zu. Ein Schaudern überkam mich. Jeder Zoll dieses Mannes weckte in mir das Gefühl weglaufen zu wollen. Auch wenn mir bewusst war Komma dass ich das nicht konnte. Meine Füße berührten nicht einmal den Boden. Ich baumelte an diesen kalten und erbarmungslosen Ketten, die mir noch mehr das Gefühl gaben hilflos zu sein. Meine Handgelenke schmerzten. Durch den Kampf mit dem ersten Mann Komma gegen den ich mich mit aller Kraft gewehrt hatte, haben die scharfen Kanten der Schellen auf meinen Gelenken blutige Schrammen hinterlassen.
      Kleine Linien aus Blut liefen meine Arme hinab und ich glaubte Komma langsam das Gefühl in ihnen zu verlieren.
      „Oh verzeih. Wie unhöflich ich doch bin“ ein kurzes tonloses Lachen entfuhr ihm. „Ich bin Daroges. Ein alter Freund von deinem geliebten Nick!“ Das Wort Freund, da kein Komma betonte er übermäßig. Ich hatte Nick und die anderen über ihn reden hören.
      Er beschäftigte Nick schon lange. Nachts lief er umher und versuchte
      eine Lösung zu finden, etwas das ihn auf diplomatische Weise
      ruhigstellen würde. Doch alle Angebote und Drohungen ließen ihn Kalt. Jetzt erst begriff ich Komma warum. Ich war der Grund! Sein Druckmittel gegen Nick. Auch wenn ich nicht wusste Komma woher er die Information über mich hatte. Noch bevor Daroges weiter reden konnte Komma schnellte die Tür hinter ihm auf und drei, hier kein Komma bis an die Zähne bewaffneten Männer traten ein.
      „Er ist da Boss!“, raunte ihm einer der drei zu.
      Daroges Lächeln verbreiterte sich und er sah mich von oben herab an. Seine Hand umgriff mein Kinn und sein stechender Blick bohrte sich in meinen. „Ich muss mich jetzt verabschieden kleine Prinzessin. Aber da ich gut erzogen wurde werde ich natürlich nicht gehen ohne mich bei dir zu bedanken.“
      Er lachte und die anderen drei grinsten ebenso böswillig wie er noch vor
      wenigen Augenblicken. „Dank dir ist es mir möglich ihn endlich aus dem Weg zu räumen.“ Sein Daumen streicht über meine Wange. Diese Berührung rief in mir unweigerlich Ekel wach und ich spuckte ihm ins Gesicht. Mein Speichel war noch rot von dem Blut des anderen.
      Er wischte sich das Gesicht ab und verpasste mir eine saftige Ohrfeige Komma die es in meinen Ohren klingeln ließ. Erschöpft ließ ich den Kopf hängen. Daroges ging ohne noch ein weiteres Wort zu sagen und überließ mich allein den drei Männern. Nachdem die Tür hinter ihm verschlossen wurde zielten die drei Männer auf die andere Tür, die auf der gegenüberliegenden Seite lag und nur wenige Meter vom wirklichen Ausgang dieser alten Fabrik war hier scheint ein Wort zu fehlen. Es wurde still und in meinem Kopf flogen meine Gedanken durcheinander. Der Selbsthass überkam mich und ich ballte die Fäuste. Nur eines dreizehn jährigen Mädchens wegen, meinetwegen wird Nick in diese Falle laufen und vielleicht sogar Sterben.
      Meine Tränen brannten heiß auf meinen Wangen und ich schluchzte einmal laut ohne es gewollt zu haben. Die Männer lachten. Sie hatten sich im Dreieck um die Tür aufgestellt. Der, der mir am nächsten stand kam zu mir und legte seinen Arm um meine Taille. Er drückte mich an sich und drängte seine Wange an meine. Wieder hörte man das Rascheln der Ketten.
      Er lachte heiser. „Wenn du das hier überlebst nehme ich dich vielleicht mit zu mir.“ Sein von Lust getränktes Grinsen wurde nur noch von seinem gierigen Blick verschlimmert und ich bekam Panik. Ich wehrte mich und versuchte seinem Griff zu entkommen.
      Das Rascheln der Ketten wurde lauter und die drei Männer fielen in heiteres Gelächter über meinen erbärmlichen Versuch mich zu befreien.
      Doch dann mit einem mal flog die Tür auf und ein schwarzer Schatten huschte an mir vorbei. Ein Fausthieb traf den Mann Komma der mich umschlungen hielt mitten ins Gesicht und wurde gegen die Wand geschleudert. Dort blieb er benommen liegen. Die anderen zwei hoben ihre Waffen Komma aber sie zielten nicht auf ihn, sondern auf mich. Nick zog ebenfalls seine Waffen aus dem Gürtel und schoss ohne mit der Wimper zu zucken auf die zwei Männer. Den einen traf er an der Schulter und in der Brust, der andere jedoch wich aus und gab einen Schuss in meine Richtung ab.
      Das alles geschah so schnell das ich gar nicht richtig verstand Komma was passierte. Es kam mir alles so unwirklich vor. Der Schuss des letzten Mannes hallte in meinen Ohren wider und ich schloss vor Angst die Augen.
      Ein Windstoß fuhr an mir vorbei, zwei weitere Schüsse waren zu Leerzeichen hören Punkt
      D
      ann wurde es still. Das erste Geräusch Komma das ich wieder wahrnahm Komma war
      Nicks Atem, er ging schwer. Langsam nährte er sich mir und legte behutsam seine Arme um mich. Sein Geruch stieg mir in die Nase und erfüllte mich mit dem Gefühl der Geborgenheit. Meine Augenlider zitterten, bevor ich sie jedoch öffnen konnte Komma hörte ich ihn flüstern. „Lass sie zu Prinzessin. Das ist nichts was du sehen solltest.“
      Seine beruhigende warme Stimme strich über meine Wange und ich erschauderte. Er hielt mich mit einem Arm umklammert und hob mich hoch Komma damit meine Arme nicht mehr die Last meines Körpers tragen mussten.
      Er zerbrach die Fesseln um meine Handgelenke und ich spürte Komma wie sie auf seine Schultern fielen. Kribbelnd erwachten meine Arme und Hände wieder zum Leben.
      Ich schluchzte, bevor ich sie hätte zurück halten können Komma überkamen mich die Tränen und ich grub mein Gesicht in seinen Nacken. Er streichelte mit seiner freien Hand meinen Kopf und legte seinen an meinen. „Es ist vorbei Prinzessin. Ich bin jetzt hier. Hab keine Angst mehr!“
      Seine Worte waren wie Balsam für mich. Ich wollte mich fester an ihn drücken, doch er zog sich zusammen und gab einen gedämpften Atemstoß von sich. Panisch riss ich die Augen auf und drückte mich von ihm weg.
      Meine Hände lagen auf seinen Schultern und mein Blick überflog seinen Oberkörper. Auf der rechten Seite nur wenige Zentimeter unter meiner Hand prangte ein Loch in seinem schwarzen Hemd. Der eh schon dunkle Stoff färbte sich ringsum noch dunkler. Angst kroch in mir hoch. Ich blickte mich im Raum um und suchte etwas Komma womit ich die Blutung stoppen
      konnte. Mein gehetzter Blick blieb schließlich an den leblosen Körpern hängen und ich bin sicher das ich bleich wurde.
      „Ist schon gut. Das ist nur eine kleine Wunde.“ Er drehte mein Gesicht wieder zu sich und drückte meine Stirn gegen seine.
      „Sieh mich an.“
      Die Tränen schossen mir wieder in die Augen. Er gab ein leises Zischgeräusch von sich um mich zu beruhigen. „Ich hatte schon schlimmere Verletzungen Komma das weißt du.“
      Mit seinem Daumen strich er mir die Tränen von der Wange.
      „Nick“, schluchzte ich mit zittriger Stimme.
      Dieses mal war er es der mein Gesicht an seine Schulter drückte.
      „Es ist eine Falle Nick!“ Nur einen Augenblick nachdem ich meinen Satz
      beendet hatte Komma sprang die andere Tür auf und vier weitere Männer kamen mit erhobenen Waffen herein.


      Liebe Grüße,

      Nanook
      Ei tarvis jännittää ja sisintänsä selvittää kun ei sitä ymmärrä itsekään
    • Danke Nanook^^
      Ja was meine Rechtschreibung/Grammatik angeht... es gibt noch zu tun^^

      Du hast recht ich habe die Gefühle nur oberflächlich beschrieben und meine Aufmerksamkeit mehr auf das Geschehen gerichtet...
      Das muss ich auf jeden Fall noch überarbeiten.
      Und ja es ist etwas lang geworden. Ich wusste nicht wo ich einen Schlussstrich ziehen konnte.
      Ich werde nächstes Mal darauf achten.
      Aber danke für deine bisherige Meinung^^

      Es ist gut endlich mal Kritik zu bekommen die mir hilft, also danke dafür^^

      Lg Vay
    • Hey @Vayrasin :)
      Ich hab auch mal rein gelesen, aber ich muss sagen, dass der Teil soooo lang war, dass ich ihn nicht in einem Rutsch lesen konnte. Es würde dazu führen, dass sich meine Kommentare auf das Nötigste beschränken, aber ich möchte dir gerne ausführlich antworten. ;)

      Spoiler anzeigen


      Vayrasin schrieb:

      Na kleine Prinzessin“, sprach eine belustigte Stimme in dessen Unterton ein gewisses maß Maß an skrupellosem Wahnsinn mitklang.
      Er sprach das Wort mit dem er mich benannte langsam und seltsam gezogen aus, so dass es mir kalt den Rücken runter lief.
      Aus dem Schatten des Türrahmens trat ein schlanker hochgewachsener Mann, in dessen Augen ich nichts anderes außer Gier fand.
      Als er meinen von Angst erfüllten Blick sah, verzog sich sein Mund zu einem schiefen lächeln. Lächeln
      Meine Angst bereitete ihm Freude.
      Stöhnend vor Schmerzen hielt sich der am Boden liegende Mann seinen Mund aus dem unaufhörlich Blut quoll.
      Er hatte versucht mich zu berühren und als er mir seine Zunge in den Mund geschoben hatte um mir einen Kuss aufzuzwingen, habe ich ihm einen Teil seiner Zunge abgebissen. Das ist ein bisschen unspezifisch. Wie hat er versucht, sie zu berühren. Mehr in die Richtung Vergewaltigung gehend oder einfach nur aufdringlich? Konnte sie nicht vernehmen, was er macht?
      Die Leerzeile würde ich wieder raus nehmen
      Das Stück lag neben ihm in einer Blutlache. Lache? Blutet man mit abgebissener Zunge echt so stark, dass das Ding gleich in einer Lache liegt? (nichts, was jetzt großartig stört)
      Der zweite Mann sah ihn angewidert an, lächelte dann aber wieder so grauen Grauen erweckend in mein Gesicht wie zuvor.
      „Du kannst dich währen wehren so viel du willst.“, sagte er mit rauer Stimme.
      Er trat näher an mich heran und packte mich an den Handgelenken.
      Die Ketten, die von der Decke herab hingen und an die ich gefesselt war, rasselten bei dieser ruckartigen Bewegung.
      Er zwang mich ihm in seine Augen zu sehen. Sie waren braun mit einem Stich von grün.
      „Entkommen wirst du mir trotzdem nicht! Ich frage mich wann er kommen wird, dein nobler Held.“
      Wider dieses hämische schiefe grinsen Grinsen.
      Es war eine Falle. Und ich das "ich" würde ich wegnehmen, demzufolge auch kein Komma ich war der Köder.
      Der Mann ließ mich los und trat dem immer noch am Boden liegendem (Liegendem) in die Seite.
      „Nun stell dich nicht so an! Steh auf und geh dich verarzten lassen.“, bluffte blaffte (ich glaube nicht, dass du 'bluffen' im Sinne von 'in die Irre führen' meinst) er ihn an.
      Winselnd vor Schmerz stand der Mann auf und ging schwankend aus der Tür, (bezüglich dieser Formulierung bin ich mir nicht sicher... "aus der Tür gehen" oder "durch die Tür gehen" von der ich nicht wusste wo sie hinführte.
      „Wer bist du?“ fragte ich den Mann. In meiner Stimme klang Bitterkeit und Hass mit, aber sie zitterte leicht. Auch wenn ich versuchte es zu verbergen. Hierfür ein kleiner Vorschlag : "in meiner Stimme klang Bitterkeit und Hass mit. Ich versuchte dadurch nur zu verbergen, das meine Stimme unsicher zitterte."
      Er drehte mir über seine Schulter hinweg sein Gesicht zu. Ein schauder Schaudern überkam mich. Jeder Zoll dieses Mannes weckte in mir das Gefühl weglaufen zu wollen.
      Auch wenn mir bewusst war dass ich das nicht konnte. Meine Füße berührten nicht einmal den Boden. Ich baumelte an diesen kalten und erbarmungslosen Ketten, die mir noch mehr das Gefühl gaben hilflos zu sein. Meine Handgelenke schmerzten. Durch den Kampf mit dem ersten Mann gegen den ich mich mit aller Kraft gewehrt hatte, haben die scharfen Kanten der Schellen auf meinen Gelenken blutige Schrammen hinterlassen.
      Kleine Linien aus Blut liefen an? meinen Armen (klingt aber auch irgendwie doof xD) hinab und ich glaubte langsam das Gefühl in ihnen zu verlieren.
      „Oh verzeih. Wie unhöflich ich doch bin“ ein kurzes tonloses Lachen entfuhr ihm.
      „Ich bin Daroges. Ein alter Freund von deinem geliebten Nick!“ Das Wort Freund, betonte er übermäßig. Ich hatte Nick und die anderen über ihn reden hören.
      Er beschäftigte Nick schon lange. Nachts lief er umher und versuchte eine Lösung zu finden, etwas das ihn auf diplomatische Weise ruhigstellen würde.
      Doch alle Angebote und Drohungen ließen ihn Kalt. Jetzt erst begriff ich warum. Ich war der Grund! Sein Druckmittel gegen Nick. Auch wenn ich nicht wusste woher er die Information über mich hatte. Noch bevor Daroges weiter reden konnte schnellte die Tür hinter ihm auf und drei, bis an die Zähne bewaffneten Männer traten ein.
      „Er ist da Boss!“, raunte ihm einer der drei zu.
      Daroges Lächeln verbreiterte sich und er sah mich von oben herab an.
      Seine Hand umgriff mein Kinn und sein stechender Blick bohrte sich in meinen.
      „Ich muss mich jetzt verabschieden kleine Prinzessin. Aber da ich gut erzogen wurde werde ich natürlich nicht gehen ohne mich bei dir zu bedanken.“
      Rot sind einige kleine Fehlerchen :whistling:
      Grün sind mit Vorsicht zu genießende Vorschläge und blau auch (der blaue ist aber aus meiner Sicht ein Störfaktor).
      ... Gut, generell meine Ankreidungen bitte mit Vorsicht genießen ;)

      Zur Story selber melde ich mich nochmal, wenn ich sie komplett gelesen habe. Aber leider finde ich bis hierin auch, dass du keine richtige Bindung zur Prota aufgebaut hast. Es wirkt noch ziemlich gestellt und wenig glaubwürdig. :/ Vielleicht magst du ihre Gefühle noch ein bisschen aufbauen, oder die Schmerzen noch etwas mehr beschreiben oder, oder, oder...

      @Nanook hat da ja auch schon einiges genannt :whistling:



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Hey, @Vayrasin,

      ich hab mal bis zum Aufwachen gelesen.

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      Vayrasin schrieb:

      Es werden viele Fragen aufgeworfen und Informationen über Personen angegeben die euch vielleicht komisch vorkommen.
      Da frage ich mich noch bevor ich anfange zu lesen: Warum?

      Vayrasin schrieb:

      „Du kannst dich währen so viel du willst.“, sagte er mit rauer Stimme.
      wehren

      Vayrasin schrieb:

      Wider dieses hämische schiefe grinsen.
      "Wieder [groß] dieses hämische, [Komma] schiefe Grinsen [groß]." --> Keine Ahnung, was die anderen beiden geschrieben haben, evtl. wiederhole ich das, sorry, dafür, aber achte etwas mehr auf Rechtschreibung und Kommasetzung.

      Vayrasin schrieb:

      Meine Füße berührten nicht einmal den Boden.
      Hier frage ich mich, wie lange sie da hängt? Soo unglaublich lange hält man das nämlich nicht aus. Ich hab mal im Zusammenhang von römischen Kreuzigungen darüber gelesen (oder in einer Doku gesehen), dass man da nach spätestens zwei bis drei Tagen erstickt, weil das Körpergewicht die Brust- und Bauchmuskulatur zu stark belastet. Keine Ahnung, ob das stimmt, aber wenn man nur an den Handgelenken aufgehängt ist, dann wird das nicht viel besser sein.

      Vayrasin schrieb:

      „Ich bin Daroges. Ein alter Freund von deinem geliebten Nick!“ Das Wort Freund, betonte er übermäßig. Ich hatte Nick und die anderen über ihn reden hören.
      Bis hierher war ich ziemlich verwirrt, was die Zeit angeht, in der deine Geschichte spielt. Der Name "Daroges" (und alle Beschreibungen vorher) erlauben, dass ich mich gedanklich in einem mittelalterlichen Kerker befinde. Außer ich habe etwas überlesen. Der Name "Nick" passt für mich da überhaupt nicht rein, was meine Verwirrung noch steigert. Wenn die Schusswaffen auftauchen, dann wird's schon klar, dass wir mindestens im 19. Jahrhundert sind (so mit Trommelrevolvern und so.... Wilder Westen? xD ).

      Vayrasin schrieb:

      Die Waffe in Nicks linker Hand war leer und so schleuderte er beide von sich, zog seine zwei langen, geschwungen Dolche aus seinem Gürtel und sprang auf sie zu.
      Das finde ich unlogisch. Die Waffe in der linken Hand ist leer (oder auch schon die in der rechten Hand?) und deshalb schleudert er beide weg? Warum?
      Dolche... :hmm: Naja, kann man machen. Aber! Mich lässt das immer noch etwas zu sehr im Unklaren darüber, in welcher Zeit das spielt.

      Ansonsten eine gute Basis für kleinere Verbesserungen (z.B. Zeilenumbrüche, von denen machst du zu viele) und eine spannende Geschichte.
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Hey :)

      Mir war der Teil auch zu lang.
      Ich habe ihn deshalb nur überflogen und so ein paar Sachen rausgezogen, von denen ich der Meinung bin, dass sie wichtig sind ^^


      Spoiler anzeigen

      Vayrasin schrieb:

      „Na (Komma) kleine Prinzessin“, sprach eine belustigte Stimme (Komma) in dessen Unterton ein gewisses maß an skrupellosem Wahnsinn mitklang.
      Vor Anreden kommt ein Komma.
      "Deren" statt "dessen" ---> weiblich: Die Stimme

      Vayrasin schrieb:

      Als er meinen von Angst erfüllten Blick sah, verzog sich sein Mund zu einem schiefen lächeln
      schiefes Lächeln verbinde ich eher mit Verlegen- oder Unsicherheit.
      Ich denke, du meinst einen verzogenen Mund. Das schreibst du vorher aber auch.
      Ich würde dir vorschlagen: verzog sich sein Mund zu einem boshaften Lächeln (oder bösartig oder so)

      Vayrasin schrieb:

      „Du kannst dich währen so viel du willst.“, sagte er mit rauer Stimme.
      wehren (Komma)
      In einer wörtlicher Rede macht man keinen Punkt, wenn noch ein "sagte sowieso" dahinter kommt. Denn dort hört der Satz erst auf.
      (Deiner in diesem Fall nach Stimme)
      (kommt im Text öfter vor, kannst du bei Gelegenheit ja überarbeiten ^^ )

      Vayrasin schrieb:

      „Oh verzeih. Wie unhöflich ich doch bin“ ein kurzes tonloses Lachen entfuhr ihm.
      Hier wiederum: Wie unhöflich ich doch bin." Ein (...)
      Hier hört der Satz nach der wörtlichen Rede auf und es beginnt ein neuer.

      Vayrasin schrieb:

      „Ich muss mich jetzt verabschieden (Komma) kleine Prinzessin.
      hier wieder die Anrede-Komma-Regel

      Vayrasin schrieb:

      „Du musst jetzt zu den andren gehen (Punkt) hier drin kann ich dich nicht beschützen!“
      Umgangssprachlich ---> Anderen

      Vayrasin schrieb:

      Ich weiß nicht wie lang ich dort gelegen bin.
      Umgangssprachlich + Dialekt ---> Ich weiß nicht, wie lange ich dort gelegen habe.

      Vayrasin schrieb:

      Es war schon dunkel (Komma) als ich zuhause ankam und mich auf mein Sofa fallen ließ.
      zu Hause

      Bezüglich Kommaregeln hatte Phi hier mal einen ganz tollen Thread aufgemacht.
      Vielleicht kannst du ja mal reinschauen ^^

      Kommasetzung


      Zur Trennung der Texte:

      Vayrasin schrieb:

      Wahnsinn stieg in mir auf. Ich schwankte und mit einem mal entfuhr mir ein eisiger schriller Schrei.
      Hier könntest du Trennen
      Ich fuhr hoch. Mein ganzer Körper zitterte und mein Nachthemd war nass von meinem Schweiß.
      Hier hättest du sogar noch einen Cliffhanger drin, der die Spannung erstmal hochhält :hmm:
      Kann man aber auch drüber diskutieren ^^

      Vayrasin schrieb:

      Sowohl Kunden als auch Verkäuferinnen. Bis um 13 Uhr herrscht munteres Treiben und meine Kolleginnen und ich haben mehr als genug zu tun.
      Hier könntest du Trennen
      „So. Können wir dir noch irgendwas helfen bevor wir gehen?“
      Hier könntest du auch nochmal einen neuen Abschnitt beginnen ^^

      Grundsätzlich zur Textlänge: so um die 3 Din A4 Seiten in Word können es sein.
      Länger wird für die meisten Schwieriger. Ich bevorzuge sogar noch kürzer, aber man muss es nicht übertreiben XD
      1. weil viele Leser nicht die Zeit haben 5 Seiten Text im Alltag aufmerksam zu lesen
      2. je kürzer der Text, desto ausgefeiltere Korrekturen bekommst du :D

      So und jetzt zum Inhalt:
      Ich war überrascht, dass der Bösewicht und ihr Freund (?) sie beim gleichen Kosenamen nennen.
      Aber ich kann mir auch vorstellen, dass das Absicht war ^^
      Schließlich wird der Kerl einiges über Nick wissen ^^

      Öh naja dann geht es ja erstmal recht normal weiter und wird gegen Ende nochmal spannend :D
      Was ist los mit ihr?
      Was geht vor sich?
      Wer ist sie wirklich? Das scheint sie ja selbst auch nicht zu wissen.
      Wieso heilt sie erst jetzt selbst? Sprich: Was war der Auslöser?
      Und WTF geschieht hier?! XD
      Also für den Inhalt kriegst du erstmal alle Daumen von mir :thumbsup:
      Bin gespannt, was du aus der Geschichte machst.

      Mit deiner Prota muss ich allerdings noch warm werden :hmm:
      Das liegt an dem Kosenamen und dem Köder sein und beschützt werden und "Lass die Augen zu" etc.
      Versteh mich nicht falsch: Ich will keine Xenia haben XD (Die Amazonenkriegerin :P ), aber bitte auch kein Bondgirl, das abundzu Möpse zeigt, ansonsten nur im Weg rumsteht und eigentlich mehr hinderlich als hilfreich ist XD
      Aber darüber will ich noch nicht urteilen :D
      Sie hat schließlich offensichtlich besondere Fähigkeiten und ich kenne ja erst den Anfang der Geschichte ^^
      Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
      1. Mose 12
    • Hallo @Vayrasin,
      Durch den Titel deiner Geschichte bin ich aufmerksam geworden und da ich gerade elendig lange auf den Bus gewartet habe, habe ich es geschafft ihn in einem Rutsch zu lesen.
      Ich gehe jetzt der Reihe nach was mir so aufgefallen ist.
      1. Ich hätte den in zwei Abschnitte geteilt und zwar an dem Punkt, kurz bevor sie aus dem Traum aufwacht, so erhöhst du noch einmal die Spannung.
      2. Die erzähl Perspektive finde ich gut, aber die Gefühle deiner Prinzessin sind viel zu lasch Beschrieben. Ich meine hatte sie keine Angst? So mit 13 Jahren hätte ich denke ich anders reagiert.
      3. Ist non Fantasy wirklich der richtige Bereich?
      4. Du hast viele Kommas vergessen. Hier im Forum gibt es auch einen thread der sich damit beschäftigt, mir hat er schon geholfen auch wenn ich immernoch fehker mache, aber nicht mehr so viel wie am Anfang.

      So und jetzt zu den positiven Sachen
      1. Abohaken ist gesetzt
      2. Gerade der Anfang also wo sie quasi in der Erinnerung steckt, ist wirklich spannend. Und so traurig, das Nick stirbt aber auch so romantisch. Ein Letzter muss bevor ihr Retter stirbt.. schade um Nick, er war mir sympatisch.
      3. Vom Inhalt finde ich es wirklich gut gelungen, deine Idee gefällt mir und ich will definitiv wissen wie es weiter geht und was es mit dem zurücklaufenden Blut zu tun hat.

      Ich lese weiter aber ein kleiner Tipp, wenn dir Kapitel so lang sind dann teile sie lieber, ist für den Leser angenehmer.

      LG Kathamaus
    • Huhu :)

      Ich habe auch mal reingelesen und muss sagen: Der Text ist wirklich sehr lang und auch langwierig und vielleicht sogar ein bisschen schwer zu lesen.

      Ich hab dir einiges in den Spoiler gepackt:

      Spoiler anzeigen

      Vayrasin schrieb:

      „Na kleine Prinzessin“,
      Hier hast du das Wort "Prinzessin" kursiv. Das könntest du mMn auch normal schreiben, weil du danach ja beschreibst, dass er es quasi verächtlich ausspuckt.

      Vayrasin schrieb:

      belustigte Stimme in dessen Unterton ein gewisses maß an skrupellosem Wahnsinn mitklang.
      Hier kannst du natürlich den Unterton der Stimme beschreiben, vielleicht solltest du aber eher, wie oben schon genannt, so etwas schreiben wie " ´Na, kleine Prinzessin?´, sprach jemand mit belustigter Stimme, aber er spuckte die Bezeichnung verächtlich aus, so, als wäre er etwas besseres als ich."
      Ich bin nicht sicher, ob ein gewisses Maß an skrupellosem Wahnsinn im Unterton einer Stimme mitklingen kann. Aber diesen Wahnsinn könntest du ja dann sichtbar machen, wo er sie packt. Meiner Meinung nach solltest du die Tatsache, dass er leicht wahnsinnig ist, irgendwie besser verpacken.

      Vayrasin schrieb:

      Er sprach das Wort mit dem er mich benannte langsam und seltsam gezogen aus
      Er sprach das Wort(,) mit dem er mich benannte(,) langsam und seltsam gezogen aus.

      Vayrasin schrieb:

      schiefen lächeln.
      Lächeln

      Vayrasin schrieb:

      Stöhnend vor Schmerzen hielt sich der am Boden liegende Mann seinen Mund aus dem unaufhörlich Blut quoll.
      Stöhnend vor Schmerzen hielt sich der am Boden liegende Mann seinen Mund(,) aus dem unaufhörlich Blut quoll.

      Diese Stelle bzw. dieser kurze Einwurf von zwei Sätzen hat mich irgendwie gestört. Du bist bei der Prinzessin und dem wahnsinnigen Mann und auf einmal springst du zu einem Mann auf dem Boden. Wer ist er? Wieso ist er jetzt wichtig? Kannst du später auch noch anbringen, dass er ein Stück Zunge weniger hat mMn, wenn der andere ihn auffordert aufzustehen und mit ihm mitzukommen.
      Oder du sagst, wenn du das an dieser Stelle haben willst, dass er sich aufrappelt und sich das Blut vom Mund wischt, und sie dann mit blutverschmierten Zähnenn hämisch angrinst. Und dann vllt vor Schmerzen aufstöhnt, weil seine Zunge an seinen Gaumen gestoßen ist oder whatever und so.

      hatte(,) um

      Vayrasin schrieb:

      Er zwang mich ihm in seine Augen zu sehen
      Er zwang mich(,) ihm in seine Augen zu sehen.

      Vayrasin schrieb:

      Sie waren braun mit einem Stich von grün.
      Den Satz fand ich im Kontext jetzt überflüssig. Das wirkt so, als wolltest du ihn zwangshaft beschreiben, aber es passt nicht in die Szenerie gerade.

      Vayrasin schrieb:

      Es war eine Falle. Und ich, ich war der Köder.
      Woher weiß sie das? Zumindest frage ich mich das beim Lesen. Sie kennt den Mann ja scheinbar nicht mal, der sie gefangen hält. Woher weiß sie also, dass das ein hinterlistiger Plan bzw. eine Falle ist?

      Vayrasin schrieb:

      schaudern
      groß

      Vayrasin schrieb:

      Jeder Zoll dieses Mannes weckte in mir das Gefühl weglaufen zu wollen.
      Ist mit "Zoll" die Größe des Mannes gemeint? Wenn ja, finde ich das irgendwie komisch gewählt.

      Vayrasin schrieb:

      Gefühl gaben hilflos
      gaben(,) hilflos

      Vayrasin schrieb:

      Durch den Kampf mit dem ersten Mann gegen den ich mich mit aller Kraft gewehrt hatte, haben die scharfen Kanten der Schellen auf meinen Gelenken blutige Schrammen hinterlassen.
      Welcher Kampf? Nirgends wird ein Kampf beschrieben, sondern nur, wie er sie an den Handgelenken packte. Oder meinst du den Kampf, als er sie gefangen genommen hat? Müsstest du kurz erwähnen.

      Vayrasin schrieb:

      „Ich bin Daroges. Ein alter Freund von deinem geliebten Nick!“ Das Wort Freund, betonte er übermäßig.
      Er betont das Wort. Dann musst du es nicht kursiv schreiben ^^
      Das Wort Freund (kein Komma) betonte er übermäßig.
      klein

      Vayrasin schrieb:

      sein Daumen streicht über meine Wange.
      strich (Zeitform beibehalten)
      groß

      Vayrasin schrieb:

      Diese Berührung rief in mir unweigerlich ekel wach
      rief.... hervor

      klein

      Vayrasin schrieb:

      Nur eines dreizehn jährigen Mädchens wegen, meinetwegen wird Nick in diese Falle laufen und vielleicht sogar Sterben.
      Sie ist 13? Ich dachte irgendwie, sie sei erwachsen. :hmm: Und ihr Freund ist viel älter als sie?

      Vayrasin schrieb:

      Sie hatten sich im Dreieck um die Tür aufgestellt.
      Warum? Ist das ihre Kampftaktik?
      groß

      Vayrasin schrieb:

      Das erste Geräusch das ich wieder wahrnahm war Nicks Atem, er ging schwer. Langsam nährte er sich mir und legte behutsam seine Arme um mich. Sein Geruch stieg mir in die Nase und erfüllte mich mit dem Gefühl der Geborgenheit. Meine Augenlider zitterten, bevor ich sie jedoch öffnen konnte hörte ich ihn flüstern.
      Ich frage mich: Wie ist er so schnell da rein gekommen? Es wirkte auf mich, als hätte der Kerl, der das Mädchen gefangen hält, ein paar mehr "Untertanen".

      Vayrasin schrieb:

      ich spürte wie sie auf seine Schultern vielen
      Wieso spürt sie, wenn etwas auf seine Schultern fällt?
      + fielen, nicht "vielen"

      Vayrasin schrieb:

      Ich schluchzte, bevor ich sie hätte zurück halten können überkamen mich die Tränen und ich grub mein Gesicht in seinen Nacken.
      Musst du zwei Sätze draus machen. In einem Satz klingt das unlogisch und ist zu viel.

      Vayrasin schrieb:

      In scheinbar nur einer Bewegung ließ er mich los,
      Scheinbar? Entweder lässt er sie los oder nicht? Und es ist ja im Grunde nur eine Bewegung, die er macht. Nämlich weg von ihr.
      groß

      Vayrasin schrieb:

      gebracht das
      gebracht(,) das(s)

      Vayrasin schrieb:

      Mit meinen Dreizehn Jahren hatte ich schon eine handvoll Jungs geküsste doch es war nie so berauschend gewesen.
      Mit meinen (d)reizehn Jahren hatte ich schon eine (H)and voll Jungs (das Wort passt hier irgendwie nicht; im Mittelalter bzw. in so einer Zeit gab es das Wort noch nicht) (,) doch es war nie so berauschend gewesen.

      Und ich bezweifle, dass sie schon so viele junge Männer geküsst hat, wenn sie im Mittelalter lebt. Sie ist ja keine Bordellangestellte o.ä., sondern ein junges Mädchen von gerade mal 13 Jahren.

      Vayrasin schrieb:

      merkte das
      merkte(,) das(s)

      Vayrasin schrieb:

      Geräusch Pegel
      Geräuschpegel

      Vayrasin schrieb:

      Und mit jedem Moment in dem diese Wahrheit weiter in mein Bewusstsein trat wurde meine Verzweiflung größer.
      Moment(,) in dem diese Wahrheit weiter in mein Bewusstsein trat(,) wurde (...)

      Vayrasin schrieb:

      Der Kampf in dem Raum vor mir tobte viele Schüsse vielen bis es mit einem mal so still wurde dass ich mich kaum zu rühren wagte.
      Der Kampf in dem Raum vor mir tobte und viele Schüsse (f)ielen, bis es mit einem (M)al so still wurde(,) dass ich mich kaum zu rühren wagte.
      groß

      Vayrasin schrieb:

      Auf Knien saß ich vor dieser Tür meine Hände flach vor mir auf den Boden gestemmt. Mein Blick fixierte den Boden auf den immer mehr meiner Tränen fielen.
      Auf Knien saß ich vor dieser Tür(,) meine Hände flach vor mir auf den Boden gestemmt. Mein Blick fixierte den Boden(,) auf (...)

      Vayrasin schrieb:

      gedrückt dass
      gedrückt(,) dass
      groß

      Vayrasin schrieb:

      Hände um
      Hände(,) um
      groß


      rann

      Vayrasin schrieb:

      Roboter artig
      roboterartig

      Vayrasin schrieb:

      Diese Bilder würden mir nicht mehr aus dem Kopf gehen sobald ich meine Augen wieder schließe
      Hier schreibst du plötzlich wieder im Präsens. Vorher hast du in der Vergangenheit geschrieben. Du solltest dich für eine Zeitform entscheiden.

      (...) (,)sobald ich meine Augen wieder schloss.

      Vayrasin schrieb:

      Naja gut ich bin nie dick gewesen eigentlich nennt man mich eher zu dünn aber das war mir egal!
      Diese Information ist hier irgendwie überflüssig.

      Vayrasin schrieb:

      BravoVasilissa!
      Leerzeichen

      Vayrasin schrieb:

      Vom Schock gelähmt blieb ich sitzen. Ich hatte mir das nur eingebildet. Ja so muss es sein. Ich bin hingefallen und hatte eine Halluzination.
      Ich sollte zum Arzt gehen und mich auf eine Gehirnerschütterung prüfen lassen! Ich atmete ein paar mal langsam und tief.
      Seufzend stand ich auf. „Aber erst muss ich meine Arbeit beenden.“ sagte ich leise zu mir selbst.
      Ich erledigte die restlichen Arbeiten und ging dann hinaus in die kühle Abendluft.
      Ich atmete tief ein. Es war schon dunkel als ich zuhause ankam und mich auf mein Sofa fallen ließ.
      Ich streifte mir die Schuhe von den Füßen und blieb ausgestreckt liegen.
      Ich fand den Schluss des Kapitels irgendwie seltsam. Sie rutscht aus, schlägt sich den Kopf an und ist dann bewusstlos. Und scheinbar ist ja das mit dem Traum, den sie hatte, wirklich irgendwie so passiert. Zumindest gibt es einen Kerl namens Nick, der sie vor zehn Jahren vor irgendetwas gerettet hat und dabei gestorben ist.
      Ich hatte bei dem Traum das Setting eines mittelalterlichen Gefängnisses im Kopf, auch wegen den Pistolen und den Säbeln, daher kann ich mir jetzt noch nicht so ganz erschließen, wie das zusammenhängt.
      Und auch, dass sie sich den Kopf angeschlagen hat, und geblutet hat- dafür ist sie mir viel zu gelassen irgendwie. Sie könnte eine Gehirnerschütterung haben, macht aber erstmal ihre Arbeit fertig und legt sich dann Zuhause auf die Couch? Alle Zelte abbrechen und zum Arzt gehen?! Krankenwagen rufen? Ne? Sowas kann gefährlich sein/ werden.



      Im Spoiler steht jetzt ziemlich viel, aber nicht erschrecken :D Ich hab jetzt nicht alle Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler rausgesucht, sonst wär ich nicht mehr fertig geworden. Ein paar essentielle Fragen, über die du dir vielleicht nochmal Gedanken machen möchtest, habe ich dir auch in den Spoiler gepackt.
      Bitte fühl dich jetzt nicht nur kritisiert, die Grundgedanken hinter der Geschichte sind gut und es stellen sich mir als Leser viele Fragen, die ich gerne beantwortet haben möchte. Die Größte, die ich gerade im Kopf habe, ist: Was ist mit Nick passiert?
      Das mit dem Kuss, bevor Nick sich in der Traumwelt in den Kampf stürzt, das fand ich auch richtig toll, da stimme ich Kathamaus zu.
      Auch das mit dem Blut, das zurück in ihren Körper läuft... Wie macht sie das? Mein erster Gedanke war: SUPERKRÄFTE!! Aber wir werden es sehen.

      Ansonsten ja, bin ich gespannt, wie die Geschichte weitergeht, und ich setze auf jeden Fall mal den Abohaken. :thumbup:


      LG
      Blue

      P.S.: Ich hoffe, mein Kommentar erschlägt dich nicht. ^^
      Chaos sagt, Halvars dunkle Seite sei harmlos gegen mich...
















    • So @Vayrasin
      Ich bin auch am Ende angekommen. :thumbsup:

      Positiv finde ich, dass du den Spannungsbogen ganz gut hinbekommen hast. Natürlich kann man da noch einiges rausholen, aber ich fand es gut gelungen.
      Die Geschichte an sich mag ich auch ganz gerne, gerade weil zum Ende soooo viele Fragen offen sind und man quasi noch nichts weiß :whistling:

      Jetzt noch ein bisschen Kritik.
      Du hättest den Text gut und gerne in zwei bis drei Teile spalten können. Für mich als voll Berufstätige und privaten Verpflichtungen war es ziemlich schwer den Text in einem Rutsch zu lesen (Aufteilung bei mir : ein Stück gestern abend, einer Heute früh und den Rest vorhin).

      Zum Rest sage ich nichts mehr, da hast du ja schon ordentlich Rückmeldung bekommen und da schließe ich mich einfach dem Gesagten an ^^

      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Ich hatte Zeit und hab alles in einen Rutsch gelesen :D
      Ich gehöre aber auch zu den wenigen, die gerne ein paar Parts abwarten, ehe ich weiterlese. (Damit ich eben mehr zum Lesen habe :D)

      Deine Geschichte erinnert mich zum Teil sehr stark an eine von mir. Das Junge Ding, dass sich unsterblich in einen (etwas) älteren Kriminellen (?) verliebt. Oder mindestens in einen, der mit Waffen umgehen kann und muss.

      Wie sie, zehn Jahre später noch so schmerzlich an ihn denkt erinnert mich auch an meine Geschichte- ok, da enden die Ähnlichkeiten aber auch schon xD

      Auf jeden Fall war ich deswegen sofort im Bann gezogen. Ich liebe es einfach, wenn ich andere Figuren mit meinen vergleichen kann. Ich finde das immer mega spannend, zu sehen wie ähnliche Figuren ähnliche Situationen doch so unterschiedlich lösen (oder nicht lösen).

      Dein Schreibstil ist gut, man findet rein und es ist spannend. Nur die Kommatas reißen mich manchmal raus.
      Der schon erwähnte thread ist der hier:

      Kommasetzung

      Mir hat er damals sehr geholfen.

      Vayrasin schrieb:

      Das Blut von meiner Hand sammelte sich und floss zielstrebig meinen Unterarm hinab und an meinem Oberarm wieder hinauf, bis über meine Schultern und auch noch meinen Nacken hinauf.
      Auch das Blut das über den Boden der Küche verteilt war floss auf mich zu. Es kroch meinen Rücken hinauf den ich auf Grund dieser Tatsache angespannt hatte.
      Es kehrte zurück in die Wunde an meinem Kopf. Mir wurde übel. Wie konnte das sein? Wurde ich verrückt?
      Ist das nur ein Traum und eigentlich liege ich immer noch bewusstlos am Boden und sterbe?
      Ich griff mir mit der rechten Hand an den Hinterkopf und befühlte die Wunde. Sie schloss sich unter meinen Fingern und soweit ich es fühlen konnte blieb nicht einmal eine Narbe zurück.
      Das konnte nicht sein. Das ist verrückt!
      Vom Schock gelähmt blieb ich sitzen. Ich hatte mir das nur eingebildet. Ja so muss es sein. Ich bin hingefallen und hatte eine Halluzination.
      Ich sollte zum Arzt gehen und mich auf eine Gehirnerschütterung prüfen lassen! Ich atmete ein paar mal langsam und tief.
      Wenn das keine Halluzination war, gehört denie Geschichte eher in Urban Fantasy ^^
      Oder hast du eine Erklärung, wie das in unsere Welt passieren könnte? Obwohl...
      selbst wenn sie Nanotech im Blut hat und es deswegen geheilt wäre, würde es in Sci-Fi gehören :hmm:

      Kathamaus schrieb:

      1. Ich hätte den in zwei Abschnitte geteilt und zwar an dem Punkt, kurz bevor sie aus dem Traum aufwacht, so erhöhst du noch einmal die Spannung.
      Genau dort hätte ich keinen schnitt gemacht!
      Ich fand es gut, dass man sofort lesen konnte, dass es nur ein Traum war. So ist man nicht verwirrt, wenn sie im nächsten Part aufwacht.

      Ich werde hier auf jeden Fall weiterlesen :D
      Bin sehr gespannt, was passieren wird! Erst dachte ich, Nick oder Daroges würden ins Lokal kommen xD

      Nice Work.


      Genesis: Sie ist Azathoth, das amorphe Chaos in der zentralen Leere
      Josh: Meine Prophetin!
    • So, nun habe ich auch den Rest gelesen ^^

      Inhaltlich kann ich jetzt sagen, dass mich eine Sache sehr stört:
      Ein ZWANZIG Jahre alter Mann hat nicht mit einem DREIZEHN Jahre alten Mädchen zu knutschen. Sowas geht nicht. Es geht einfach nicht.

      Ansonsten lasse ich erstmal weitere Teile der Geschichte auf mich wirken bevor ich sage, ob es mir gefällt oder nicht. Ich entscheide ja auch nicht bei Büchern, ob es gut ist an Hand der ersten Seite ;)

      Im Spoiler noch ein paar Grammatikfehler.

      Liebe Grüße,
      Nanook

      Spoiler anzeigen

      Vayrasin schrieb:

      Nick reagierte blitzartig und sprang, Da kein Komma mich immer noch in seinen Armen
      haltend zur Seite. In scheinbar nur einer Bewegung ließ er mich los,
      schob mich hinter sich und schoss auf die Neuankömmlinge. Ein weiterer
      Schuss traf ihn an der Schulter Komma aber nicht ohne Komma dass der vordere der
      vier mit leblosen Blick nach vorn fiel. Die drei anderen rückten nach.
      Die Waffe in Nicks linker Hand war leer und so schleuderte er beide von
      sich, zog seine zwei langen, geschwungen Dolche aus seinem Gürtel und
      sprang auf sie zu. Ich hielt mir beide Hände vor die Augen und sackte
      auf dem Boden zusammen. Ich wollte das nicht sehen.
      Ich verabscheute das alles, in mir kam wieder der Hass auf Menschen mit
      Waffen hoch Komma den ich jedoch gleich wieder niederrang. Nick war auch einer
      davon Komma doch er trug sie nur um mich und andere Menschen zu beschützen.
      Dass Das mit einem S hatte er mir geschworen. Er würde nie auf jemanden schießen Komma wenn es
      einen anderen Weg gab und den gab es jetzt und hier nicht, davon war
      ich überzeugt. Das Geräusch von Messern Komma die sich ins Fleisch gruben
      drang an meine Ohren und wollte nicht aufhören. Messer, die Fleisch schneiden, machen doch keine Geräusche?
      Ich hörte noch zwei Schüsse Komma dann wurde es wieder still.
      „Lass sie zu!“ keuchte er noch Komma bevor ich auch nur daran gedacht hatte
      die Hände von meinem Gesicht zu nehmen. Ich rührte mich nicht. Ich hörte
      schleifende Geräusche.
      Er zog.... Mach vor und nach den Punkten Leerzeichen sie weg.
      Das nächste Geräusch war eine Tür Komma die zu ging und wieder dieses Geräusch
      als würde etwas weggezogen werden. Dann kam er zu mir. Er drückte
      meinen Kopf an seine Brust und zog mich hoch. Aus der anderen Richtung
      aus der Nick gekommen war Komma um mir zu Hilfe zu eilen, drangen jetzt auch
      Geräusche eines Kampfes zu uns. Und hinter uns, hinter der Tür hörte man
      schnelle Schritte Komma als wenn mehrere Leute eine Treppe hinunter rannten.
      Nick atmete einmal tief ein. „Du musst jetzt zu den andren gehen hier
      drin kann ich dich nicht beschützen!“ Entgeistert sah ich ihn an.
      „Was? Nein du musst mitkommen! Das ist...“ Er drückte mich gegen die
      Wand. Links neben mir war die Tür Komma die zum Ausgang und dem restlichen
      Team von Nick führte, meiner Ziehfamilie. Sie hatten mich aufgenommen
      und mir ein Leben geschenkt Komma das sich zu leben lohnte. Rechts von mir lag
      seine Hand Komma um mir die Sicht auf alles Komma was ich nicht sehen sollte zu
      versperren und mir die Möglichkeit zu nehmen in eine andere Richtung zu
      weichen als die die er mir aufzwang. Seine Hand. Sie war Blutverschmiert klein schreiben
      und würde einen Abdruck hinterlassen Komma wenn er sie weg nahm. Sein Atem
      ging schwer Komma fast keuchend.
      „Nick Komma bitte du kannst sie nicht alle allein besiegen. Du bist verletzt
      und..“ meine Groß schreiben Stimme wurde immer zittriger und diese verdammten Tränen
      wollten einfach nicht zurück bleiben. Ich sah ihn flehend an. Als er
      seine Augen öffnete und damit direkt in meine sah, fand ich darin
      Wehmut, Hoffnungslosigkeit und Bedauern. Seine rechte Hand legte sich
      behutsam an meine linke Wange und er streichelte sie leicht. Seine Stirn
      drückte sich gegen meine doch sein Blick blieb auf meinen geheftet. Die
      Geräusche hinter uns wurden lauter.
      „Es tut mir so leid!“ flüsterte er. Noch bevor ich etwas erwidern konnte Komma
      legte er seine Lippen auf meine. Ich verlor den halt Groß schreiben. Meine Beine
      wurden weich, mein Herz fing an zu rasen und ich klammerte mich an
      seinen Mantel. Er ließ es zu Komma streichelte weiter meine Wange und ließ
      seine Lippen behutsam beinah schon zärtlich über meine wandern.
      Die röte Groß schreiben schoss mir ins Gesicht, die Zeit schien still zu stehen und doch...
      Ein donnerndes poltern Groß schreiben war hinter uns zu hören. Völlig verwirrt stand
      ich da und bekam nichts mehr mit. Dieser Kuss hatte mich so sehr aus der
      Fassung gebracht Komma und dass mit zwei S das ich nicht mehr klar denken konnte. Mein Atem ging
      so schwer, mein Herz raste noch immer. Mein Mund sehnte sich nach
      seinem. Mit meinen Dreizehn klein schreiben und mit Ziffern. In Fließtexten werden nur Zahlen bis zwölf als Wort geschrieben Jahren hatte ich schon eine handvoll Jungs
      geküsste Komma doch es war nie so berauschend gewesen.
      Im Grunde hatte ich mich eher gefragt Komma was die Erwachsenen daran fanden.
      Bevor ich es schaffte Nick in die Augen zu sehen, ihn zu bitten es noch
      einmal zu tun, schloss sich die Tür mit einem Klicken vor mir und ich
      stand allein in einem langen Flur. Meine Gedanken wollten sich immer
      noch nicht so recht ordnen lassen und so dauerte es noch einen
      Augenblick bis ich merkte Komma und dass mit zwei S das Nick mich ausgesperrt hatte.
      Hinter der Tür wuchs der Geräusch Pegel Geräuschpegel ist ein Wort und die Tür auf der anderen
      Seite wurde augenscheinlich aufgebrochen. Nun verstand ich. Blankes
      Entsetzen machte sich in mir breit und ich schlug mit aller kraft groß schreiben gegen
      die Tür. Ich schrie seinen Namen und heiße Tränen brannten auf meinen
      Wangen.
      Das konnte er nicht tun! Ich bekam die Tür nicht auf. Und mit jedem
      Moment Komma in dem diese Wahrheit weiter in mein Bewusstsein trat Komma wurde meine
      Verzweiflung größer.
      Ich sank vor der Tür zusammen, weinte, flehte und jammerte meinen
      Schmerz heraus. Der Kampf in dem Raum vor mir tobte viele Schüsse vielen fielen mit F, es kommt von fallen und danach kommt ein Komma bis es mit einem mal so still wurde Komma dass ich mich kaum zu rühren wagte.
      Über meinen rücken Groß schreiben kroch eine Eiseskälte und ich hielt den Atem an.
      Auf Knien saß ich vor dieser Tür meine Hände flach vor mir auf den Boden
      gestemmt. Mein Blick fixierte den Boden Komma auf den immer mehr meiner
      Tränen fielen.
      Ich presste meine Lippen aufeinander und auch meine Augen waren so fest
      zu gedrückt Komma dass ich Kopfschmerzen bekam. Ich rührte mich immer noch
      nicht.
      Etwas warmes berührte meine Fingerknöchel und lief um meine Hände auf meine Knie zu.
      Vorsichtig öffnete ich die Augen. Mein Blick war verschleiert.
      Ich ließ die Tränen aus meinen Augen laufen und hob meine Hände Komma um sie in dem schummrigen Licht besser sehen zu können.
      Frisches warmes Blut tropfte an ihnen herab. Vor meinen Knien breitete sich eine Blutlache aus. Es kam unter der Tür hindurch. Mein Blick wurde leer. Wahnsinn stieg in mir auf. Ich schwankte und mit einem mal Groß schreiben entfuhr mir ein eisiger schriller Schrei.


      Ich fuhr hoch. Mein ganzer Körper zitterte und mein Nachthemd war nass von meinem Schweiß.
      Mein Haar klebte mir an der Stirn. Ich keuchte und versuchte meinen Atem zu beruhigen.
      Ich stützte meinen Kopf für einen Moment lang auf meiner Hand ab und Atmete klein schreiben. Ein und Aus, Ein und Aus.
      Eine Träne ran mir aus dem Auge. Ich ließ sie meine Wange hinunter laufen und von meinem Kinn auf die Bettdecke tropfen. Ein tiefer Seufzer entfuhr mir und ich öffnete langsam die Augen. Die Umgebung um mich herum wurde wieder klarer.
      Ich war allein. In meinem Bett, meinem Zimmer, meiner Wohnung. Ein Blick auf meine Uhr sagte mir Komma dass es 7:30 Uhr war.
      Um 10 Uhr würde ich zur Arbeit aufbrechen. Wie automatisch rollte ich mich aus dem Bett.
      Eher Roboter artig roboterartig ist ein Wort ud wird klein geschrieben lief ich ins Badezimmer. Mich nach diesem Schwall an
      Erinnerungen wieder schlafen zu legen wäre sinnlos. Diese Bilder würden mir nicht mehr aus dem Kopf gehen Komma sobald ich meine Augen wieder schließe. Mit weit entferntem Blick und noch viel weit entfernteren Gedanken ziehe ich mir das Nachthemd aus. Meine Langen Haare fallen mir auf den Rücken und kleben dort fest. Meine Füße suchen sich den Weg zur Dusche Komma ohne dass mein Geist ihnen zeigt wo sie lang müssen. Um mich herum wird es Kalt klein schreiben, mein körper Groß schreiben bekommt Gänsehaut und fängt an zu zittern.
      Ein tiefes Einatmen holt mich in das Hier und jetzt zurück. Ich stelle das Wasser an und lasse es auf mich herab fließen. Eine wohlige Wärme läuft mir den Rücken hinunter.
      Ich lasse mir Zeit beim Duschen. Durch mein frühes Erwachen habe ich davon schließlich genug. In ein großes Handtuch gewickelt stehe ich vorm Spiegel und wische ihn frei Komma damit ich mich betrachten kann.
      Schon auf den ersten Blick stelle ich fest dass ich heute viel Make up auftragen muss... sehr viel.
      Meine Blutunterlaufenden klein schreiben Augen würden jedem Blinden auffallen. Sie würden mir viele Mitleidige Blicke und unzählige unangenehme Fragen einhandeln. Ich seufze.
      Nur in meinen Bademantel gehüllt schlurfe ich in die Küche und schallte schalte mit einem L die Kaffee Maschine Kaffemaschine ist ein Wort ein. Ohne Kaffee geht gar nichts!
      Während sich der Automat aufheizt Komma ziehe ich die Rolleden hoch und sehe nach draußen.
      Es ist sonnig... wieso muss es immer sonnig sein Da es eine Frage isr, würde hier ein Fragezeichen hingehören.
      Mein pessimistisches ich Groß schreiben kommt zum Vorschein. Ich kann nicht leugnen Komma
      dass ich mir heute schlechtes Wetter gewünscht hätte. Nach dieser Nacht...
      Im Cafe´ würde heute an so einem schönen April Tag und nach dem vielen Schnee viel los sein.
      Ein weiteres Seufzen kam aus meiner Kehle. Nicht zu ändern. Ich werde diesen Tag wie auch schon viele andere rumbringen und dass das mit einem S mit einem Lächeln, denn dass das mit einem S muss man als gute Verkäuferin nun mal können. Der
      Automat gab ein leises Piepen von sich. Das Zeichen Komma dass er fertig und nun einsatzbereit war. Ich stellte meine Tasse darunter und überlegte.
      Ich werde wohl erst einmal einen Doppelten Espresso brauchen und danach einen großen Cappuccino. Ich wählte die entsprechende Taste und wartete.
      Den Espresso würgte ich in einem Schlug hinunter. Mein Gesicht verzog sich.
      Kaffee ohne Milch und Zucker... Schnell den Cappuccino nach!
      Diesen trank ich genüsslicher. Mit meinem Kaffee in der Hand stand ich vor meinem Kleiderschrank. Ich hatte drei Uniformen zur Auswahl. Die in Lila tragen wir nur in der Frühschicht. Und da ich mich heute nicht wirklich zu dem Hellblauen hingezogen fühlte, wählte ich das dunkel rote Shirt und die dazu gehörige braune Schürze.
      Meine Schwarze Lieblingshose Komma weil sie so eng anlag und mich schlanker machte Im Hauptsatz fehlt diesem Satz ein Wort.
      Naja gut Komma ich bin nie dick gewesen Punkt und dann groß schreiben eigentlich nennt man mich eher zu dünn Komma aber das war mir egal!
      Genüsslich trank ich meinen Kaffee aus und begab mich anschließend wieder ins Badezimmer.
      Ich kleidete mich an, band mir meine langen Haare hoch und machte mich dann an die Arbeit meine Augenringe verschwinden zu lassen.
      Jetzt war ich wach, hübsch gemacht und bereit für den Tag.
      Vor dem Spiegel setzte ich mein strahlstendes gekünsteltes Verkäuferin Lächeln auf und betrachtete mich. Ja niemand würde etwas bemerken Komma da war ich mir sicher.
      Ich machte es wie immer. Ich zwang die Erinnerung an das was gewesen war mit Nichtigkeiten in den hintersten Winkel meines Gehirns und verschloss mich vor ihnen.
      Nur nicht dran denken dann ist alles gut! Noch einmal sah ich mich im Spiegelbild an. Nichts mehr an mir sah dem Mädchen ähnlich Komma und das mit einem S dass ich mal gewesen bin.
      Keine Blonden Haare, nicht mehr so lang wie sie einst gewesen waren. Kein rundes süßes Gesicht. Kein strahlendes Blau in den Augen. Mein nun Ovales Gesicht Komma dass sich in den letzten Jahren so sehr verändert hatte Komma wurde von meinen knapp über die Schulter reichenden Aubergine Farbenden glatten Haar eingerahmt und meine Augen Komma die einst so
      strahlend gewesen sind... verblassen immer mehr ins graue Groß schreiben. Die Mündlichkeit und Lustlosigkeit Komma die von meinem Leben herrühren Komma sind gut unter einer Schicht Make up versteckt. Ein bitteres Lächeln zieht sich über mein Gesicht.
      BravoVasilissa! Du belügst alle um dich herum und dich selbst wahrscheinlich am aller meisten.
      Doch was blieb mir anderes über? Es musste so sein. Ich hatte mein Wort gegeben.
      Mein Wort darauf, so zu leben Komma als wäre das alles nie geschehen.
      Als hätte ich sie nie kennen gelernt.
      Als hätte es sie nie gegeben.
      Die Tränen kamen hoch. Dieser Schmerz stach so tief in mein Herz Komma dass
      ich mich am liebsten gekrümmt und laut geschrien hätte. Doch ich zwang mich Haltung zu bewahren.
      Ich schob ihn wider wieder mit ie von mir fort. Ihn. Den Schmerz.
      Du wirst dieses Meisterwerk in deinem Gesicht jetzt nicht wieder ruinieren! Tadelte ich mich selbst und überspielte diese düsteren Gedanken ein weiteres mal.
      Die Tränen wichen aus meinen Augen und zurück blieb eine strenge Leere. Schon besser!
      Pünktlich um 10 verließ ich das Haus und lief schnellen Schrittes zu
      meiner Arbeit. Um so Umso ist ein Wort weniger Zeit ich zum träumen und denken hatte Komma umso besser war es.
      Im Büro stellte ich meine Tasche ab, hängte meine Jacke auf und Band klein schreiben mir meine Schürze um.
      Jetzt noch meine Schuhe und die Brille bloß nicht vergessen! Das Piepsen des Stempelautomaten ertönte. Alles wie immer. Ein ganz normaler Tag!
      Ich öffnete die Tür zum hinteren Bereich Komma in dem die Maschinen zum Brotschneiden und einschweißen standen sowie die Gefriertruhe und die Getränke.
      Dort wurde ich von meiner Kollegin mit einem eher gleichgültigem „Grüß dich.“ empfangen. Gut gelaunt und lieblich wie immer lächle ich ihr zu und begrüße sie ebenfalls. „Schon viel los gewesen heute?“ Frage klein shreiben ich sie in einem aufmunterndem Ton. Sie verdreht die Augen und antwortet dann genervt.
      „Hör mir bloß auf. Wenn du wüsstest was heute schon alles los war...“ Ich lächle sie mitfühlend an.
      Jaja Komma ein Tag wie jeder andere Komma sage ich zu mir mit einem innerlichen
      Seufzen. Schließlich geh ich nach vorn hinter die Verkaufstheke und begrüße alle Anwesenden. Sowohl Kunden als auch Verkäuferinnen. Bis um 13 Uhr herrscht munteres Treiben und meine Kolleginnen und ich haben mehr als genug zu tun.


      „So. Können wir dir noch irgendwas helfen Komma bevor wir gehen?“
      Fragt klein schreiben mich Greta Komma unsere ältere Verkäuferin und im Grunde eher Ladenmutti.
      Ich lasse kurz meinen Blick durch den Laden wandern und gehe in Gedanken die möglichen Aufgaben durch. Zufrieden lächle ich sie an. „Nein ist alles gemacht. Ihr dürft Feierabend machen.“
      „Sicher?“
      Schelmisch grinse ich. „Ja sicher. Ich brauch für den Nachmittag ja auch noch was zu tun.“ Entschieden spielerisch nehme ich sie an den Schultern und drehe sie in Richtung Hinterraum. „Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ihr habt eure 8-9 Stunden schon hinter euch und es ist alles gemacht.“
      Sie seufzt gespielt gekränkt und lächelt mich ebenfalls an. „Na gut“
      Während die anderen nach hinten gehen Komma um sich für den Heimweg fertig zu machen Komma begutachte ich den Laden noch einmal genauer und mache mir innerlich eine Liste mit Aufgaben Komma die ich am Nachmittag, nachdem der
      Ansturm zur Kaffee und Kuchen Zeit vorbei ist, erledigen kann.
      Die Stunden gehen dahin das Cafe´ Was soll das Apostroph da? ist heute gut besucht Komma so dass ich hin und wieder mühe habe mit dem Kundenandrang mit zu halten Komma aber um halb fünf sind die meisten gegangen und ich beginne mit meiner Aufgabenliste.
      Bis um kurz vor sechs habe ich zeit dann kommen die Heimfahrer Komma die wie jeden Abend nur noch mal eben schnell das nötigste Groß schreiben kaufen wollen.
      Mit einem lächeln Groß schreiben verabschiede ich die letzte Kundin und warte bis diese in ihr Auto gestiegen ist Komma bevor ich die nicht mehr benötigten Lichter ausschalte und die Laden Tür Ladentür abschließe. Ich lehne mich für einen Augenblick an die Tür und atme einmal tief ein und aus. Endspurt!
      Also fing ich an. Ich putzte, fegte, wischte, räumte auf, Hier kein Komma und richtete für den morgigen Tag her Komma was ich konnte. Zuletzt spülte ich das Geschirr ab Komma das nicht in die Spülmaschine kam.
      Ich weiß nicht Komma wieso aber in diesen Momenten werde ich immer etwas wehmütig. Und während ich so da stand und nichts anderes zu tun hatte als darauf zu achten das wirklich alles blitzblank war Komma schweiften meine Gedanken ab Komma noch bevor ich etwas daran ändern konnte.
      Heute in einem Monat war der Tag.
      Der Tag Komma an dem das alles geschehen war und den ich so sehr versuchte zu vergessen. Genau in einem Monat wäre es 10 Jahre her.
      Zehn Jahre voll von Lügen und Verleugnungen. Voll mit Schmerz und schlaflosen Nächten, von inneren wie äußerlichen Qualen.
      Ich schloss für einen Moment die Augen und erlaubte mir das Bild von ihm. Sein Gesicht, so wie das Gefühl in seinen Armen zu liegen, die Erinnerung an seinen Geruch, den Klang seiner Stimme und den Kuss. Meine Lippen prickelten Komma doch ich erlaubte es meinem Herzen nicht zu schlagen.
      Ich bin jetzt 23.. und er. Er wäre jetzt genau 30. Ein Mann Komma in der Blüte seiner Jahre.
      Was wäre gewesen Komma wäre das alles nicht passiert. Wäre ich noch bei ihnen? Noch ein Teil ihrer Familie? Wäre ich..?
      Meine Finger streichen mehr aus eigenem antrieb Groß schreiben als tatsächlich gewollt
      über meine Lippen. Wäre ich seine Frau geworden? Diese Hoffnung riss mich aus meinen Gedanken.
      Er versetzte mir einen Dolchstoß in Herz. Ich rang um Fassung. Nein Komma ich durfte nicht weinen! Nicht hier und jetzt. Närrin! Ich verfluchte mich selbst. Ich riss die Hände aus dem Waschbecken Komma um die Tortenplatte zum trocknen Groß schreiben auf die Ablage zu stellen.
      Dabei schwappte das Wasser über den Rand und ich wurde Nass klein schreiben...sehr nass.
      Auf dem Boden hatte ich auch eine Pfütze hinterlassen.
      Na ganz toll Komma als hätte ich nicht genug zu tun. Statt einem Punkt ein Komma setzen und klein weiterschreiben Meckerte ich in Gedanken.
      Und dann passierte es!
      Als ich einen Schritt nach hinten machen wollte Komma um mir das nächste Teil zu hohlen holen ohne h, Komma rutschte ich aus. Mein Körper viel Auch hier kommt fiel von fallen nach hinten und mein Hinterkopf schlug auf der Kante der Arbeitsfläche auf.


      Ich weiß nicht Komma wie lang ich dort gelegen bin.
      Ich spürte nur Komma und dass mit zwei S das mein Kopf heftig pochte Komma als ich zu mir kam und dass
      es rund um mein Gesicht und meine Schultern nass und klebrig war.
      Benommen versuchte ich mich aufzurichten. Meine Hände waren von einer klebrigen Flüssigkeit bedeckt Komma die ich nicht
      so recht erkannte Komma da meine Sicht getrübt war. Ich schloss die Augen wieder und Atmete klein schreiben.
      Mein Pulsschlag beruhigte sich und auch das Pochen lies langsam nach.
      Ich öffnete die Augen. Ich saß in einer Blutlache meines eigenen Blutes. Ich war schockiert. Wie konnte das sein?
      Bilder und Erinnerungen blitzen in meinen Gedanken auf. Ein bohrender Kopfschmerz machte sich in mir breit und ich wollte schreien. Weitere Erinnerungen zogen an meinem inneren Auge vorbei. Bilder Komma die ich
      schon längst vergessen hatte. Dinge Komma die jeder Mensch irgendwann vergisst.
      Angefangen von den ersten eindrücken Groß schreiben im Mutterleib bis hin zu meinem Einschulungstag.
      Gerüche und eindrücke Groß schreiben aus meiner Kinderzeit überfluteten meine Sinne. Ich erinnerte mich an alles.
      Ist der Spruch: „Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei.“ wirklich war wahr mit H?
      Werde ich jetzt sterben? Vor Angst zitternd sah ich auf meine Blutverschmierten klein schreiben Hände hinab.
      Es ist genau wie damals. Nur Komma und dass mit zwei S das es dieses Mal mein Blut ist und nicht
      das von Nick Komma der sich mit letzter Kraft vor die Tür geschoben hat Komma damit
      niemand an mich heran kommt. Tränen stiegen auf und ich ließ sie laufen. Aber es fühlt sich nicht an als würde ich sterben. Natürlich kannte ich dieses Gefühl auch nicht.


      In dem Augenblick geschah etwas seltsames Komma das mir den Magen umdrehte.
      Das Blut von meiner Hand sammelte sich und floss zielstrebig meinen
      Unterarm hinab wirklich hinab und nicht auch hinauf? und an meinem Oberarm wieder hinauf, bis über meine
      Schultern und auch noch meinen Nacken hinauf.
      Auch das Blut Komma das über den Boden der Küche verteilt war Komma floss auf mich zu. Es kroch meinen Rücken hinauf Komma den ich auf Grund dieser Tatsache angespannt hatte.
      Es kehrte zurück in die Wunde an meinem Kopf. Mir wurde übel. Wie konnte das sein? Wurde ich verrückt? Ist das nur ein Traum und eigentlich liege ich immer noch bewusstlos am Boden und sterbe? Ich griff mir mit der rechten Hand an den Hinterkopf und befühlte die Wunde. Sie schloss sich unter meinen Fingern und soweit ich es fühlen konnte Komma blieb nicht einmal eine Narbe zurück.
      Das konnte nicht sein. Das ist verrückt!
      Vom Schock gelähmt blieb ich sitzen. Ich hatte mir das nur eingebildet.
      Ja so muss es sein. Ich bin hingefallen und hatte eine Halluzination.
      Ich sollte zum Arzt gehen und mich auf eine Gehirnerschütterung prüfen lassen! Ich atmete ein paar mal langsam und tief.
      Seufzend stand ich auf. „Aber erst muss ich meine Arbeit beenden. Da kein Punkt “ sagte ich leise zu mir selbst.
      Ich erledigte die restlichen Arbeiten und ging dann hinaus in die kühle Abendluft.
      Ich atmete tief ein. Es war schon dunkel Komma als ich zuhause ankam und mich auf mein Sofa fallen ließ.
      Ich streifte mir die Schuhe von den Füßen und blieb ausgestreckt liegen.
      Ei tarvis jännittää ja sisintänsä selvittää kun ei sitä ymmärrä itsekään
    • Hallo Ihr Lieben^^

      Tut mir leid dass ich jetzt erst dazu komme eure Kommentare zu beantworten :/

      @Miri Nein ich kann dich beruhigen^^ Vasilissia wird kein großbusiges nutzloses Weib! Schon allein deshalb nicht weil ich solche Frauen auch selbst nicht ab kann^^ Vielleicht auch keine Xena(ja ich weiß wer das ist^^) aber naja man muss ja zugeben das man als 13 Jähriges Mädchen das an Ketten von der Decke baumelt eher weniger hilfreich ist xD
      Und zu deinen Fragen... :D Wie gesagt es wird noch etwas dauern bis man erfährt wer sie ist.
      Allerdings kommt das Thema wo sie Ihre Kräfte her hat schon früher^^
      Ansonsten danke danke für deine Verbesserungsvorschläge^^

      @Kathamaus Ja ohne Romantik geht bei mir gar nichts^^ :P
      Danke auch dir für deine ehrliche Meinung und für den Tipp mit dem Thread den werde ich mir mal ansehen^^
      Mittlerweile ist mir auch aufgefallen das ich in Non-fantasy falsch bin :/
      Ich werde mich nochmal besser Informieren welcher Style wohin gehört^^

      @BlueRosesInMyHeart Auch dir erst mal ein Dankeschön von mir^^ Keine Sorge, um Hilfreiche Kritik zu bekommen habe ich mich hier angemeldet^^
      Wenn man von Freunden und Familie immer nur "super toll" hört.... naja es viel mir schwer mich wirklich zu verbessern :/
      Deshalb danke ich euch allen sehr^^
      Mhm und was mit Nick passiert ist wird erst ungefähr im Mittelteil herauskommen also braucht es dafür noch etwas Geduld^^

      @LadyK Danke auch dir für deine Bewertung^^ Tut mir leid das es so lang geworden ist :whistling:
      Es freut mich das auch dir etwas an meiner Geschichte gefällt. Ich werde mich bemühen es nächstes mal besser zu machen^^

      @Aztiluth Jetzt ist mir doch ein kleiner Stein vom Herzen gefallen^^ Nicht dass es heißt ich kopiere deine Geschichte :D :D :D
      Dein Feedback freut mich richtig, Danke!
      Und Nein Nick ist kein Krimineller xD Eigentlich eher das Gegenteil^^
      Danke dir für den Link des Threads (Dann muss ich nicht mehr suchen :D )
      Auch für den Tipp mit dem richtigen Forum danke ich dir^^

      @Nanook :D :D :D Ja du hast vollkommen recht! Ein 20 jähriger hat sich einem 13 jährigem Mädchen nicht zu nähren.
      Ich dachte mir dass das zumindest einen von euch stören würde^^ Und im Grunde war genau diese Information die, die ich oben angegeben habe^^

      Vayrasin schrieb:

      Informationen über Personen angegeben die euch vielleicht komisch vorkommen.
      Wir sind uns spätestens jetzt wo ihr alles bis zum Schluss gelesen habt doch einig dass, Vasilissa ganz eindeutig nicht normal ist. Oder?
      Sie ist kein einfaches kleines Mädchen und war schon immer anders. Aber dass beschreibe ich im späteren Teil noch einmal genauer keine Sorge^^


      Also an alle nochmal vielen lieben Danke ^^ :) Ich hoffe ich habe niemanden vergessen^^

      Lg Vay
    • @Asni Also es spielt schon in der heutigen Zeit^^
      Daroges ist ein Künstlername bzw. ein Deckname damit niemand herausbekommt wer er wirklich ist.
      Zu den Waffen:
      Eine kleine Rand Information über Nick die ich später noch länger und ausführlicher beschreiben werde.
      Nick ist ein Mann der darauf trainiert ist beide Hände zu benutzen und eher noch Körperlich als mit Waffen.
      (Das ist Tradition in seiner Familie ;) )
      Mehr sage ich dazu erst mal nicht^^