Blog - Neue Welt (mal wieder)

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    • Blog - Neue Welt (mal wieder)

      Hoffe das ist in der Form so ok. Meine bisherigen Weltenprojekte schlafen bisher immer ein weil ich sie immer so realistisch und detailliert aufbauen möchte, das ich dann irgendwann von der Menge an noch offenen Punkten erschlagen werde. Also versuche ich es nun mal auf eine andere Art, und zwar in Form eines Blogs in dem ich einfach mal die grobe Grundidee vorstelle und dann schaue was sich ergibt. Auch werde ich tatsächlich mal versuchen von "innen nach außen" zu gehen, was mich echt Überwindung kostet. XD

      *Namenlos Welt*
      Arbeitstitel, wird noch geändert


      Grundidee: Setting sollte grob Frühindustriell sein, etwas Steampunk etwas Fantasy, viel durchgeknallt. Die Scheibenwelt ist mein großes Vorbild (wobei ich auch mit der von Avatar:Last Airbender liebäugle und Dr. Grordbord), kopieren will ich sie aber gleichzeitig natürlich auch nicht. Hoffe da übernehme ich mich nicht.
      Ich will wie immer keine Fantasyklichees aufwärmen sondern mich eher am deutschsprachigen bzw. Alpen - Sagenraum orientieren.

      Ort: Stadt oder Region die entweder unabhängig ist oder Teil eines größeren Reiches, alles drum herum, auch die Geschichte soll erst mit der Zeit wachsen.
      Entweder einen Fluß hinauf versetzt wie viele große eurpäische Städte oder als Handelsknotenpunkt z.B bei alten Handelsstraßen oder neuen "Eisenbahnlinien". Es sollte aber auf keinen Fall die 10.000 London-Kopie werden.

      Wesen: Es braucht wohl eine "Hauptrasse" ob das nun Menschen oder Dinoiden sind, bin ich mir noch nicht sicher. Die Fenngen sollten auf jeden Fall irgendwie drin sein, ggf. eine Form der "Venedigermännlein". Da muss ich mich aber noch etwas umschauen was es sonst noch interessantes geben könnten...

      Magie: Sicher eines der schwierigsten Themen wenn man "was Neues"(tm) möchte. Die Idee von Walöl als quasi magische Energiequelle fand ich bei Dishonored z.B. eine superspannende Idee.

      Religion: Immer schwierig wenn man nicht in die Klichee-Kiste stolpern will. Erst mal aber sekundär da man grad die Naturwissenschaften für sich entdeckt hat und die Religion eher alte Traditionen sind....

      Humor: Den schmalen Grat zwischen zu verschwurbelt, aburd aber glaubwürdig und dümmlich-albern zu finden, wird wohl das nächste schwierige Unterfangen sein und lässt sich vermutlich kaum in Beschreibungen unterbringen, da werde ich dann wohl auch mehr an Kurzgeschichten wagen müssen. (Oder Comics als Zeichenübungen? :hmm: )


      Ähm ja, freue mich über jede Rückmeldung, wo das hingehen soll weiß ich im Moment selbst noch nicht so recht. Auch soll das kein "macht was für mich ich bin zu faul/hab keine Ideen" - Aufruf sein, im Gegenteil, eigentlich will ich nur eigenen Ideen. XD
      Aber Austausch bringt auch immer wieder neue Idee vielleicht gibt es ja auch jemand anderem auch einen interessanten Impuls, gleichzeitig würde ich bei Interesse eine Kooperation natürlich auch nicht ausschließen. ;)
      In den nächsten Einträgen werde ich dann wohl erst mal einzeln auf die obigen Punkte eingehen...
      Wobei ich aktuell wohl schon wieder viel zu taktisch plane. :hmm:


      Blog
      17.07.2018 - Wesen
      18.07.2018 - Magie
      20.07.2018 - Ort
      24.07.2018 - Ort (Update)
      24.07.2018 - Gesellschaft
      27.07.2018 - Magicaë/Psychë
      30.07.2018 - Völker
      09.08.2018 - Ort (geografisch)
      23.08.2018 - Konflikte
      11.09.2018 - Dinoiden

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    • Wesen:

      Eine kleine Sammlung möglicher Wesen aus dem deutschsprachigen Raum, einfach mal gesammelt mit kurzer Beschreibung, die Schwierigkeit besteht nun darin zu entscheiden ob und wie ich die in die Welt einfügen will. Als kulturschaffenes Volk, wilde Wesen, mythische Wesen oder tatsächlich reine Sagengestalten?

      Fenggen: Sozusagen die Ents oder Trolle der Alpen. Heidnisch, teils hilfsbereit, teils bösartig, leben in "ihrem" Teil des Waldes und können sogar sterben wenn dieser Wald zerstört wird. Wurde durch die christianisierung wohl immer kleiner und eher dämonisiert.

      Lindwurm: Drachetyp in allen möglichen Variationen, kann ggf. einfach als andere Bezeichnung hergenommen werden. In der Christlichen Tradition immer ein Zeichen des Bösen und der Zerstörung (Ur- und Naturgewalten), könnte natürlich auch für positiven Naturgewalten stehen...

      Venediger Männlein: fremde Gold- bzw. Erz- und Kristallsucher denen magische Fähigkeiten nachgesagt werden.
      Ggf. Norditaliener die für die Glasmanufakturen in Venedig nach benötigten Erzen gesucht haben, ggf. Kelten die von den Germanen verdrängt wurden. Natürlich wieder dämonisiert durch das Christentum (teuflisches Wissen um die suche nach Erz) aber auch hilfsbereit wenn man freundlich zu ihnen war.
      Teils sehr schlicht gekleidet (und verstecken Reichtümern darunter) teils aber auch sehr bunt und auffällig.

      Die nächsten scheinen alle eine recht große Schnittmenge zu haben:
      Nachtkrapp: Entführt Kinder die nach Sonnenuntergang noch unterwegs sind, teils aber auch Sandmannfunktion. Ggf besteht eine Beziehung zum Waldrapp. Möglicherweise ebenfalls christliche Dämonisierung? :hmm:

      Schrat: Umfasst eine große Zahl an Naturgeistern, u.a. Kobolde etc. Einzelgänger

      Aufhocker: Setzt sicher auf nächtliche Wanderer und stiehlt ihm seine Energie, ursprünglich wohl ein Wiedergänger, also eigentlich eine Art Vampir (welche ursprünglich wohl auch eher Energie gezehrt oder ihr Opfer dafür gar gewürgt haben) kann aber anscheinend auch ein Werwolf sein. Wie immer sehr fließende Übergänge.

      Nachtalb: Bringt Albträume, Gestaltwandler. In Frankreich wurde zwischen dem Männlichen (incubus = Auflieger) und Weiblichen (succubus = Unterlieger) unterschieden. Spannend!


      Nöck, Neck, Nix: Launisches Wasserwesen das sowohl Zerstörung aber auch Hilfe bringen kann.

      Salige, Salkweiber, wilde Frau: Hilfsbereite Frauen die in tiefen Löcher in den Bergen/Gletschern leben. Normalerweise scheu, freundlich, hilfsbereit. Nachts sollte man sie aber durch Lärm fernhalten. Wer das vergisst, wird zu ihrem Liebessklaven gemacht bis man seine Seele verliert. (Wieder eine christliche Dämonisierung?)

      Welthund: Hund mit einem Auge auf der Stirn, wenn es der Bevölkerung gut geht ist er mager und klapprig, bei Seuchen und Hungersnöten ist er gesund und vollgefressen...


      Was ich auf jeden Fall vermeiden möchte wäre das übliche Fantasyklichee das jedes mythische Wesen welches erwähnt und als nicht existierend bezeichnet wird, irgendwann auftaucht. Myhtisch ist es ja nur aus unserer Modernen Sicht, für einen Menschen des Mittelalters waren Einhörner, Drachen, Löwen oder Hexen vielleicht magisch aber auch sehr real...


      Die Fenggen werde ich auf jeden Fall irgendwie einbauen. Durch ihre besondere Verbindung zum Wald könnten sie die perfekten Holzhändler geworden sein und massiven Reichtum angehäuft haben, die Industrialisierung könnte hier ein Problem für sie werden da sie fast nur noch Holzkohle verkaufen.
      In dem Fall müssten sie aber relativ humanoid ausschauen. :hmm:

      Die Venediger (da brauche ich wohl noch einen neue Namen) wären dann wohl das genaue Gegenteil, ihre Vorliebe für Metalle würde ihnen nun sehr entgegen kommen und sie wären ggf. die Autorität in den neuen Technologien. Bunte, auffällige Kleidung wäre auf jeden Fall mal spannend, außerdem leben sie nicht unter der Erde, mal schauen was es sonst noch gibt um klar zu machen das sie nicht noch eine weitere Art von (Fantasy)Zwerg sind. :hmm:

      Drachen wären irgendwie schon nett, aber da gibt es schon so viel, muss ich mir noch etwas durch den Kopf gehen lassen wie sie da rein passen könnten. Ggf eine beliebte Jagttrophähe für Großwildjäger in den Kolonien? Oder ist die Stadt selbst Teil der Kolonie?

      Vielleicht noch ein Volk der Krappen (oder doch besser der Schrate?) die irgendwie außerhalb der Menschlichen Siedlungen leben und denen man ggf. dieser Aufhockerei nachsagt... vielleicht können sie nur dadurch an Magie kommen?
      Dann wäre es natürlich auch möglich das sie arme Leute bezahlen sich für 1-2 Stunden Energie "absaugen" zu lassen welche sie dann für wie auch immer definierte Magie einsetzen können. Und schon haben wir einen neuen Industriezweig. :hmm: Vielleich könnte auch das die treibende Kraft hinter der Industrialisierung sein die gar nicht auf Basis von Dampf basiert?

      Als eigentlich kein Steam-punk sondern Krap-magic-punk. :hmm: XD

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Alcarinque ()

    • Hey, @Alcarinque,

      ich finde die Idee, einen Welt als Blog entstehen zu lassen, irgendwie spannend. Ich bin gespannt, wie du das weiterführst. Bisher gefallen mir die Ideen und Wesen ziemlich gut, vor allem weil sie weniger klar umrissene Fantasy-Rassen sind, sondern unscharfe, schemenhafte Wesen.
      Auch das Setting mit einer Art Alpenraum und einem Land auf der gegenüber liegenden Seite (Italien / Venedig) finde ich cool, auch wenn du das noch gar nicht so beschrieben hast.

      Ich fände einen Sumpf mit Sumpfschraten cool... also keinen wirklich natürlichen Sumpf, sondern einen, der durch Industrieabwässer entstanden ist. :hmm: Das ließe sich sehr gut mit einer (vor-)industriell geprägten Stadt verbinden. Vielleicht gerade mit einer Stadt, die durch den Mangel an Magie (?) geprägt ist und daher auf die "neue Zeit" setzt. Gedanklich sehe ich die Stadt an einem Zusammenfluss von zwei Flüssen, die von den Bergen herabströmen... irgendwie so xD

      Ich werde deinen Blog auf jeden Fall mal weiter verfolgen!
      „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]
    • Alcarinque schrieb:

      Auch werde ich tatsächlich mal versuchen von "innen nach außen" zu gehen, was mich echt Überwindung kostet. XD
      :D ... sprachs und wurde rückfällig. ;)

      "Von innen nach außen" bedeutet, mit einem kleinen Punkt beginnen und "erforschen" was da drum rum ist. ;)

      Darf ich trotzdem zusehen?
      Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?
    • Alcarinque schrieb:

      Venediger Männlein: fremde Gold- bzw. Erz- und Kristallsucher denen magische Fähigkeiten nachgesagt werden.
      Ggf. Norditaliener die für die Glasmanufakturen in Venedig nach benötigten Erzen gesucht haben, ggf. Kelten die von den Germanen verdrängt wurden. Natürlich wieder dämonisiert durch das Christentum (teuflisches Wissen um die suche nach Erz) aber auch hilfsbereit wenn man freundlich zu ihnen war.
      Teils sehr schlicht gekleidet (und verstecken Reichtümern darunter) teils aber auch sehr bunt und auffällig.
      Uh, die gefallen mir gut. Ist nur die Frage wie man sie einführt, dass sie nicht direkt als Zwerg abgestempelt werden.


      Alcarinque schrieb:

      Die Fenggen werde ich auf jeden Fall irgendwie einbauen. Durch ihre besondere Verbindung zum Wald könnten sie die perfekten Holzhändler geworden sein und massiven Reichtum angehäuft haben, die Industrialisierung könnte hier ein Problem für sie werden da sie fast nur noch Holzkohle verkaufen.
      In dem Fall müssten sie aber relativ humanoid ausschauen.

      Die Venediger (da brauche ich wohl noch einen neue Namen) wären dann wohl das genaue Gegenteil, ihre Vorliebe für Metalle würde ihnen nun sehr entgegen kommen und sie wären ggf. die Autorität in den neuen Technologien. Bunte, auffällige Kleidung wäre auf jeden Fall mal spannend, außerdem leben sie nicht unter der Erde, mal schauen was es sonst noch gibt um klar zu machen das sie nicht noch eine weitere Art von (Fantasy)Zwerg sind
      Das fände ich sehr cool. Die "Menschen" (wenn man sich denn für diese entscheidet) könnten so einen sehr interessanten Platz in der Mitte einnehmen. Das wäre super für allerlei Geschichten.

      Zu den Drachen. Ich denke schon das man die mit reinnehmen kann. Gerade Tatzelwürmer und so, könnten glaub ich ganz gut zu dem Setting passen.
      Also quasi nicht die klischee fliege Drachen^^


      Asni schrieb:

      ich finde die Idee, einen Welt als Blog entstehen zu lassen, irgendwie spannend.
      Ja, gefällt mir auch sehr gut. Ich werd es denke ich auch mal weiter verfolgen.
    • Danke für die Antworten! :D

      @Asni Also der erste Teil der Aufzählung ist nur mal eine grobe Zusammenfassung irdischer Sagen, ein Venedig werde ich eher versuchen zu vermeiden... glaube ich :hmm:
      Abwasserwesen hätte was, werde ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen, danke. ^^

      @Cory Thain Da ich normalerweise beim Universum, den physikalischen Regeln, Planeten, Tektonik, Evolution und der kompletten Kultur- und Kunstgeschichte aller Völker anfange, ist eine Stadt schon seeeehr Punktuell für mich. ;)
      Effektiv einen Fliegenschiß beschreiben und von da aus dann zur Fliege kommen etc. fände ich tatsächlich zum mühsam. XD

      @Etiam Genau! :) Tatzewürmer schwirren mir auch noch als Wesen durch den Hinterkopf, sind aber bei meiner Aufzählung etwas unter gegangen, vermutlich mache ich aber noch einen Eintrag "Lebewesen" bei dem es dann eher um nicht vernunftbegabte Tiere geht oder so. :hmm:

      @inkheaven Danke für den Hinweis, habe mich da kurz schlau gemacht, ich fürchte das ist eher nicht so meins und ich bin wohl auch nicht mehr so ganz die Zielgruppe. ;)
    • Magie:



      Immer eines der schwierigsten Themen für mich, da ich sogar hier versucht realistisch zu bleiben. :ugly:

      Kurzer Exkurs zu Pratchetts Schreibenwelt: Hier gibt es zwar klassische Magie, im Laufe der Bücher verliert sich aber immer mehr an Bedeutung, das Fantastische wird immer mehr von einer "Idee", Geschichte oder Glauben getragen, Elemente die auf der Scheibenwelt extreme Macht haben, die man auch für sich nutzen kann wenn man weiß wie.
      Sehr coole Idee, was ich davon für mich mitnehmen kann weiß ich noch nicht so recht, will das aber im Hinterkopf behalten.

      Irgendwelche Elementarbasierte Magie wird es also eher nicht werden. Ggf. ein magischer Treibstoff oder tatsächlich die Krappen die von (mehr oder weniger? ) Freiwilligen die Energie abziehen und damit dann etwas magieähnliches Wirken können?
      Allerdings auf keinen Fall etwas Omnipotentes, deus ex machinas will ich unbedingt vermeiden.

      Gleichzeitig hätte ich hier natürlich auch das Potential irgendwie schrägen Humor einzubauen, absurd aber nicht albern ist allerdings immer sehr schwer und zu großen Teilen wohl auch Ansichtssache. :hmm:


      Außer ich nehme Maltibor (meine andere, realistischere Welt) das Magicaë ab, damit hätte ich eine Magieform die definitiv anders ist, absolut nichts "erzeugen" kann und die Stadt hätte gleich schon mal ein Viertel, das Magierslum. Ob und wie sich das auf die unterschiedlichen Rassen auswirkt werde ich mir noch überlegen müssen, aber Krappen sollten da eigentlich immun gegen sein da sie etwas ganz anderes sammeln, Psychë oder so vielleicht, was dann eben der Antriebsstoff wäre mit dem die ganze Industrie läuft... :hmm:

      Magicaë

      Kurze Beschreibung was Magicaë ist und wie sich das auswirkt:
      Der Ursprung ist eine Beere, deren evolutionstechnischen Hintergrund mit "Drachen" und allem ich erst mal weg lasse. Wer diese Konsumiert erlebt einen sehr leichten Rausch und kann ggf. einer anderen Person einen Streich spielen in dem sie ihnen eine sehr simple Illusion "sendet".

      Nun kann die Beere natürlich vergoren werden, von etwas Bierartigem bis zu extrem Hochprozentigem ist da alles dabei.
      Mit steigender Dosis steigen auch die Möglichkeiten der Illusion, auch mehrere Personen können beeinflusst werden. Da man sich nicht dagegen "schützen" kann, krempelt das z.B. die Kriegsführung komplett um, da man nie sicher ein kann ob die heranstürmende Kavallerie nun echt ist oder eine Illustion...


      Allerdings, und das ist das sehr große Aber: Zum einen macht es extrem abhängig zum anderen sind hochprozentige Getränke extrem teuer. Viele die in der Hoffnung damit reich zu werden, anfangen das relativ günstige Bier zu trinken und lernen zu benutzen landen irgendwann abhängig und ohne Geld auf der Straße...
      Ob ich die "Elfen" und "Zwerge" die daraus hervorgehen auch übernehme bin ich mir noch nicht sicher, aber das alles würde definitiv besser hier her passen als nach Malitor, einfach weil es ein recht zynische Zugang zu der Thematik ist...

      :hmm: ... :hmm: ² ... :hmm: ³

    • huhu

      Da bin ich wieder. Ich hab nochmal nachgedacht über die Mythen Sache.

      Alcarinque schrieb:

      Was ich auf jeden Fall vermeiden möchte wäre das übliche Fantasyklichee das jedes mythische Wesen welches erwähnt und als nicht existierend bezeichnet wird, irgendwann auftaucht.
      Das finde ich würde gut in deine Welt passen. Dieses "an Dinge glauben, die IRGENDWER mal IRGENDWO gesehen hat" die aber schwindel sind. Dabie kam ich auch irgendwie zum Thema Aberglaube... frag nicht wie. Aber ich finde das so ne Abergläubige Kultur echt gut zu dieser Industrie Welt passen würde.
      (Sind hier natürlich alles nur Vorschläge und so... und wilde Gedankengänge)

      Aberglaube passt auch irgendwie zu den ärmeren oder auch verschrobeneren Schichten, die ich (so wie ich es rausgelesen habe) in deiner Industriellen Welt auf jeden Fall zu geben scheint.


      Alcarinque schrieb:

      Allerdings, und das ist das sehr große Aber: Zum einen macht es extrem abhängig zum anderen sind hochprozentige Getränke extrem teuer. Viele die in der Hoffnung damit reich zu werden, anfangen das relativ günstige Bier zu trinken und lernen zu benutzen landen irgendwann abhängig und ohne Geld auf der Straße...
      Deswegen passt auch dieses Element hier ganz gut rein. Die Frage ist nur, wie du das dann mit den Krappen managest. Ist das dann eine andere Magie oder wie sieht das dabei aus?

      Also momentan, sieht es so aus, als ob Geld in dieser Welt alles ist. Das muss natürlich nicht in eine Geschichte einfließen bzw. Hauptthema werden aber, ich finde, es liefert einen guten Hintergrund Flair.
    • Danke für die Antworten! :D

      @Etiam Jup, die Sache mit dem Aberglauben wird auf jeden Fall auf die eine oder andere Art eingebaut werden, neuen Technologien steht die Mehrheit ja immer erst mal kritisch gegenüber.

      Die Magie der Krappen wird auf jeden Fall eine ganz andere Magie sein. Ob sie diese tatsächlich selbst "Ernten" oder nur irgendwelche Maschinen bedienen kann ich aber noch nicht sagen, da bin ich noch am überlegen...


      @inkheaven Jup, sind mir bekannt und habe ich beim erschaffen meiner "Dinoiden" auch mit angeschaut, will da aber ganz bewusst von den üblichen Reptiloiden-Klichees etwas weg kommen...

      Akutell überlege ich mir, das die "Hauptrasse" tatsächlich sehe menschnähnliche Dinoiden sind, während die eher fremden Krappen von nacken Affen abstammen. :D

      Der Ort

      Ein glaubwürdiger und gleichzeitig spannender Ort an dem alles spielt, kann den Unterschied zwischen eine langweiligen und mitreißenden Story machen.
      Aber erst mal zur Grundlange, wo liegt der Ort:

      Hauptstadt bei Steampunk denken die meisten wohl erst mal an London, welches für mich bis zu einem Punkt wohl auch als Vorlage dienen wird. Zentrum des Empires, führend in Technologie und Wissenschaft etc. Gut entwickelt, großer Hafen etc.
      Gleichzeitig aber so abgedroschen und überbenutzt das jedem zweiten Leser bei der Erkenntnis "oh, das ist ja schon wieder London" vor Langeweile das Buch aus der Hand fällt. Das ist natürlich besonders Ärgerlich wenn es ein ebookreader ist. Also was anderes...

      Neue Handelsstadt
      Mit neuen Technologien gibt es neue Handelswege, eine Eisenbahn durch einen bisher unerforschten Kontinent sorgt für einen "zivilisierten" Korridor durch die Wildniss, an diesem Korridor wird, speziell wenn es in der Umgebung auch noch Bodenschätze o.ä. gibt, die eine oder ander Stadt entstehen. Seien es Siedler die das neue Land den Wilden entreißen wollen, Händler, Glücksjäger oder zwielichtige Gestalten. Je nach dem könnte das dann eine recht Westernartiges Setting werden. Das ist allerdings so gar nicht mein Genre.

      Kolonialstadt Der neue große Hafen wo ALLE an Land gehen um den neuen Kontinent zu entdecken und zu erforschen, meist offensives Erforschen. Also erst schießen und dann schauen was man erwischt hat. Also ebenfalls ein Machtzentrum, das auch die Möglichkeit eines Schmelztiegels hat und viele Kulturen in sich vereinen kann, aber auch das Potential für sehr viele (gewalttätige) Konflikte hat.


      Im Moment tendiere ich zu einer Mischung:

      Eine Kolonialstadt, aber nicht die Haupstadt sondern eine etwas dahinter liegende, sodass sie nicht das Machtzentrum des Militärs ist, eher eine Handelsstadt, die sich mit den "Barbaren" gut gestellt hat und durch Handel etc. floriert. Die neuen Entwicklungen wie Magicaë und Psychaë stammen nicht von hier, können aber ggf. hier neue Höhen (und Tiefen) erreichen. Ggf. wächst tatsächlich die Magicaë-Pflanze hier besonders gut und die Lebensbereich der Krappen könnte auch hierher reichen. :hmm:

      Wenn das Psychaë eine Art Flüssige oder Gasförmige Magie ist, und irgendwie als Freibstoff fungieren kann, könnte man das ggf. auch in Glasröhren packen, und schon hätten wir ein Cyber-Steampunk Setting mit großen Leuchtneonreklamen... irgendwie habe ich hier grad viele bekloppte Bilder im Kopf.


      Und Gigantismus, den vermeide ich in meinen realistischeren Welten, aber hier will ich auch etwas über die Strenge schlagen. Ggf. eine mehrstufige Stadt bei der die oberen Stufen tatsächlich über den anderen "schweben" ?
      Oder im Stile Minas Thirits, eine Ring-Kuchen-Stadt... bei der trotzdem ein Teil schwebt. :hmm:



      Irgendwie will ich aber auch noch ein bisschen den romantisierten englischen Charm der englischen Kolonialzeit: Abenteuer, Entdecker und Großwildjäger die sich aufmachen das neue Land zu entdecken, erforschen und abzuknallen. Ggf. eine natürliche Barriere die erst mit der neuen Technologie einfach zu überwinden ist. :hmm:
    • Ort (update)


      Der Ort ist nun so weit zumindest mal definiert, es ist eine mehr oder weniger freie Handelsstadt die sich etwas abseits des Kolonialen Machtbereichs etabliert hat, die gesellschaftliche Organisation weicht von der traditionellen der alten Machtbereich ab, auch werden die "Wilden" des neuen Kontinents zumindest teilweise integriert und haben sogar gewisse Rechte und Freiheiten.

      Während sich die Kolonie eher nach Norden und Osten ausbreitet wo es viele Bodenschätze gibt, ist die Stadt eher ein "Gateway" in den unzugänglichen Westen mit hohen Felsen und wilden Wäldern.
      Allerdings hat man festgestellt das hier auch Magicaë besonders gut wächst. Die Fenggen, eine sonst eher abgeschiedene Rasse, hat hier ebenfalls eine recht große Gemeinschaft und baut es sehr erfolgreich an.

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    • Gesellschaft


      Dinoiden
      Da die Stadt etwas abseits der Machtineressen liegt, war es erst eine unabhängige, selbstverwaltete kleine Ortschaft mit Dinoiden aus verschiedenen Ländern die dem alten Strukturen entfliehen wollten. Es warnen ursprünglich nur zehn Familien die gemeinsam über die Zukunft abgestimmt haben. Als die Stadt dann anfing massiv zu wachsen, wurde ein Rat von Elf gegründet, welche von ihrem Bezirk gewählt werden. Es wird darauf geachtet das immer fünf Männer und fünf Frauen dabei sind, die Elfte ist immer eine Frau, nimmt an Abstimmungen normalerweise nicht teil hat aber ein Vetorecht.

      Mit der üblichen Dinoidische Praxis, das alle Eier in der jeweiligen Kaste ausgebrütet werden, wurde nicht bewusst gebrochen, es ergab sich einfach durch den explosionsartigen anstieg der Bevölkerung.

      Kurzer Exkurs: Die Dinoidische Gesellschaft ist (mit kleinen Variationen) streng hierarchisch gegliedert, was auch auf den ersten Blick gesehen werden kann: die Elite hat feuerrote Kopffedern dann gibt es einen fließenden übergang nach Orange, Gelb, Grün bis zum niedrigsten Blau. Es gibt zwar etwas Spielraum, aber rote Kopffedern werden sich nie bei den Arbeiter- oder Bauernklassen finden.
      Ob ich das nun Klassen, Kasten oder ganz anders nenne muss ich noch schauen, ist für die Stadt vorerst aber irrelevant.

      Die Eier werden in der Stadt also nun nicht nach Kaste sondern in einem der "Kinderkrippen" die es in jedem der elf Bezirke einmal gibt, ausgebrütet und aufgezogen. Je nach Begabung werden sie dann einer entsprechenden Familie zugeteilt.
      Freundschaftsbanden aus der Krippenzeit sind also oft genauso stark wenn nicht stärker als Familienbanden.
      Wobei das Familienkonzept auch verhältnismäßig frei zu verstehen ist. Meist ist es eine Gemeinschaft mehrerer Erwachsener die zusammen wohnen und der selben oder einer ähnlichen Tätigkeit nachgehen. Es kann, muss aber kein sexuellen Kontakte untereinander geben, diese kann es auch mit Dinoiden aus anderen Familien geben. Sie leben und essen zu sammen und kümmern sich um die ihnen zugewiesen bzw. ausgewählten Jungen.


      Fänggen
      Große, etwas baumartig anmutende, friedliche Humanoide, welche schon lange Kontakt mit den Dinoiden haben, aber meist unter sich bleiben und nur wenig Handel treibern. Nach einem blutigen Krieg in dem die Fänggen ihren Wald verteidigt haben, in den die Dinoiden immer weiter vorgerückt sind, wurden die Fänggen in Enklaven und abgelegene Täler und Wälder zurück gedrängt.
      Bei der Stadt haben sich nun relativ viele eingefunden da sie hier recht viele Freiheiten haben und zum größten Teil im Norden der Stadt Magicaë zwischen ihren Wald-Parkanlagen anbauen.


      Kreppen
      Die Ureinwohner des neuen Kontinents. Eine recht leicht behaarte Affenart die keine Eier legen sondern ihr Jungen, wie Ratten, lebend gebären und ebenfalls wie Ratten in den ersten Jahre "säugen". Sie haben sich aber als recht gelehrig und hilfreich erwiesen weshalb sie in den Kolonien und auch den alten Heimatländern gerne als Arbeitskräfte eingesetzt werden. (Das hat natürlich großes Konfliktpotential, speziell für die Heimatlande)
      In der Stadt sind die größtenteils frei.
      Sie haben die Entwicklung und das Wissen der Dinoiden sehr schnell übernommen und mit dem Psychë eine ganz neue Art von "Energie" entwickelt was ihnen einen teils sehr hohen Status in der Stadt eingebracht hat. Auch wenn es hier natürlich immer wieder zu Missbrauch kommt, da das extrahieren der kompletten Lebensenergie natürlich merklich mehr Psychë erzeugt als die freiwillige Extraktion von einer kaum merklichen Menge...


      Die Frage ist, ob die ganzen Völker dadurch nicht zu fremd werden, sodass man sich schwer tut in jemanden rein zu versetzen? :hmm:



      So, da hätte ich dann also mal ein grobes Setting, an dem sich natürlich noch einiges ändern kann, aber zumindest habe ich mal ein paar grundlegenede Parameter. Was nun?
      Die Stadt genauer ausarbeiten? Die Monster im "Hinterland"? Die Technologie? Die Magie? Die unterschiedlichen Völker und wie sie interagieren? Das "Design" der Welt, also wie alles ausschaut? :hmm:
      Und vor allem, wo bleibt der Humor? Irgendwie ist das alles noch seeehr trocken und 08/15. :hmm:


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    • Du willst den Humor in den weltenbau? Der ist doch meist etwas trocken... wie ein nachschlagewerk.

      Die Monster im Hinterland würde ich erst später erläutern. Wenn du wirklich von innen nach außen willst, dann kämen jetzt wohl die Städte (hier kannst du das Design mit einfließen lassen) und wenn Städte und Bewohner stehen, würde ich mich den Konflikten widmen.

      Letzte Frage noch, was meinst du mit der Frage im vorletzten Abschnitt?
      Sry kann grad nicht zitieren ...
    • Danke für die Antwort! :)

      Beim Humor bin ich noch etwas unsicher, zum einen hätte ich gerne ein so durchgeknalltes Setting das man schon beim Lesen der Beschreibungen grinsen muss, das macht dann aber vermutlich eher in den Details Sinn.
      Zum anderen sollte daraus dann ja (Kurz)Geschichten oder gar Comics oder so entstehen und irgendwie sollte ja schon das Setting so ausgelegt sein das es unterhaltsam ist. Da fehlt mir aber noch ein bisschen der zündende Funke...


      Jup, die Monster existieren auch im Moment nur als sehr grobe Möglichkeitswolke die dann er mal eben als Trophäe auftauchen oder so. :hmm:


      Naja, ein Leser braucht ja meist einen Protagonisten mit dem er sich identifizieren und mitfiebern kann. Wenn das nun aber ein Dinoid ist, mit einer komplett fremden Sozialisation, Gesellschaftsvorstellung und fremdem Denken, ist das zwar sicher auch irgendwie möglich aber um einige Stufen schwieriger als wenn ich das aus der Sicht eines menschlichen Teenagers schreibe der Glizerpire toll findet. ;)
    • Magicaë/Psychë

      There and back again. Zu Magicaë habe ich mir ja schon einige Gedanken gemacht, das bleibt erst mal so auch wenn das vermutlich einen wesentlich größeren Impakt auf Gesellschaft und Geschichte hat als ich im Moment bereit bin ihm einzuräumen. ;)


      Zum Psychë, das ist noch ein recht neues Konzept und ich schlingere noch ein bisschen um die Details herum, damit sie einigermaßen "rund" sind und auch irgendwie zu dem Setting passen bzw. das Setting überhaupt zu dem machen was es ist.

      Eine Überlegung wären die Behälter: Da das Zeug einfach mit Metall reagiert, kann das nur in Glas aufbewahrt und gesammelt werden. Und schon haben wir überall bunt leuchtende Glasobjekte. :D

      Für optische Dinge wie die fantasierte Neonreklame könnte also der Glasbläser also einfach eine minimale Menge von Psychë in ein Glasobjekt reinblasen und schon leuchtet das Lustig.
      Wenn es als Treibstoff, Munition oder Antigrav-einheit funktionieren soll, ergibt das immer eine nette farbliche Komponente am jeweiligen Objekt... ach wenn das bedeutet das ich mich wohl noch mehr mit Farben beschäftigen muss um das grafisch umsetzen zu können. XD

      Wie es genau funktioniert weiß ich auch noch nicht, kann ich vorab aber einfach mal offen lassen. Neben Neonlicht kann man damit (Energie?) Waffen betrieben, Fahrzeuge antreiben, Luftschiffe oder ganze Stadtteile schweben lassen und ggf. noch ein paar andere Sachen machen, vielleicht sogar Lichtschwerter? :hmm:




      Und dann wäre da noch die Sache mit der Entstehung und Entwicklung des Ganzen. Auf jeden Fall soll es nicht hier entstanden sein, sondern eine Sache der "Heimatländer". Die Krappen haben das aber aufgegriffen und verbessert / perfektioniert.
      Anfangs könnte man komplett im Schatten lassen woher das kommt, das es aus einem vernunftbegabtes Bewusstsein extrahiert werden muss. Ggf. gibt es da eine große schwemme da die Krappen das aus ihrer eigenen Bevölkerung erpressen was deren Gesellschaft schlussendlich in Bürgerkriege stützt, was der Kolonialmacht der Dinoiden natürlich nur recht sein kann...

      Zum aktuellen Zeitpunkt hat sich das dann aber normalisiert, "Abbau" von Psychë bis zum Tod der Individuen ist verboten und wird entsprechend nur noch auf dem Schwarzmarkt gehandelt.
      Oh, hier könnte ich dann ggf. meine Zertifizierungs-Traumata mit einfließen lassen und tatsächlich irgend einen Blödsinn mit Normen und Zertifizierungen einbauen. :hmm:
      Leider ist das in der Realität aber schon so absurd, das ich nicht wüsste wie ich das noch überspitzen könne. XD
    • @Alcarinque

      Ich habe mir jetzt den ganzen Blog durchgelesen und jetzt habe ich ein paar Fragen.

      1.) Weißt du schon wie viele Personen es ungefähr pro Rasse gibt. Also jetzt nicht genau sondern eher wie das verteilt ist.
      2.) Wenn es Menschen in dieser Welt gibt, sind die dann nicht eigentlich die Unterlegenen, bei all den anderen besonderen Rassen.
      3.) Ich weiß nicht ob ich das richtig verstanden habe. Also Psychë wird aus dem Bewusstsein extrahiert. Wenn das gemacht wird, was passiert dann mit dem Individuum. Stirbt das dann? Und wollen alle Rassen diesen Stoff? Sorry falls ich etwas falsch verstanden habe.

      LG
    • Danke für die Antwort. :)

      1.) Das habe ich bewusst noch nicht klarer ausgearbeitet. Die Dinoiden sind auf jeden Fall die technisch und kulturell dominante Rasse. Die Kolonie hat natürlich auch ein "Heimatland" wo es noch andere Länder gibt die teils ebenfalls Kolonien gründen. Wo diese genau sind und wie groß sie sind, lasse ich aber erst mal offen. Ggf. tauchen aber auch noch Dinoiden aus den anderen Ländern auf...

      2.) Die Krappen werden von den Dinoiden ja als humanoide, wenig behaarte Affen beschrieben die ihr Jungen säugen, wie barbarisch. ;)
      Aber auch die "Venediger" die noch keinen Namen haben, könnten in diese Richtung gehen...

      3.) Psychë kommt aus dem Bewusstsein, ja. Man kann einem normalen Erwachsenen eine gewisse Menge abnehmen ohne das er was spürt, er muss dann einfach drüber schlafen und das wieder regenerieren, sozusagen eine Art seelische Energie.
      Man kann aber auch viel mehr extrahieren, was das Opfer dann umbringt oder geistig verkrüppelt, hier gibt es also viel Potential für Kriminalität.
      Im Moment wollen vor allem die Dinoiden das Zeug, weil sie die Technologie haben um es auch zu nutzen. Auch wenn die Krappen da grad recht gut aufholen...
    • Völker

      Für die Dinoiden und Krappen habe ich inzwischen schon recht klare Vorstellungen, doch was ist mit den andern? Die Fenggen und Venediger hätte ich ja auch noch auf der Liste gehabt...


      Fenggen Außer das es irgendwie Baumeske Wesen sind die, schön gehässig, mit ihrem eigenen Wald Geschäfte machen und den ggf. sogar verköhlern. Bzw. seit Kurzem nun natürlich auch das Magicaë anbauen.
      In den Sagen sind sie wohl einzelgängerisch, das eignet sich aber nur bedingt für ein Volk, da sollte es schon Gemeinschaften geben. Sie könnten Bergtäler bewohnen, die sind ja, wenn keine Menschen da sind die alles abholzen, normalerweise durchgehend bis weit nach oben bewaldet. Die Fenggen könnten also die Täler eines ganzen Gebirge bewohnen und auch untereinander (lose) verbunden sein.

      Wäre noch die Frage ob die Fenggen ebenfalls ursprünglich aus der Region der Stadt kommen oder von anderswo die nahen Berghänge besiedelt haben, da ihr ursprünglicher Lebensraum immer kleiner wird, u.a. weil sie selbst auf Profitgier ihren eigenen Wald abgeholzt haben. Sozusagen ein ehemaliges Naturvolk das durch den Kontakt mit der "Zivilisation" in eine Sinnkriese gestürzt wurde und nun langsam lernt damit umzugehen. Sie sind am Besiedeln der neuen Gebirgswälder, dieses Mal nachhaltiger, liefern Holz und eben Magicaë-Beeren, die dann von den Dinoiden werarbeitet werden.


      Venediger Da fehlt mir immer noch ein Name, da es natürlich auch weiterhin kein Venedig gibt. Diese könnten nun einheimisch im Hochgebirge sein und entsprechend in Konflikt mit den Fenggen kommen.
      Wie schon weiter oben beschrieben, besteht die Gefahr das man sie mit den Klichee-Fantasyzwergen verwechselt, da sie auch edle Steine und Erze suchen und eher klein sind...

      ABER, die Idee kam mir die letzten Tage: Das ist ja nicht die Erde sondern eine Dinoidenwelt. Wenn die Menschenähnlich wären, wäre das eigentlich komplett abstrus. Was wäre also, wenn es eine andere Dionidenart ist? Kleiner, stämmiger und auf Steine und Erze aus, allerdings sollte hier die Zwergenähnlichkeit aufhören. Doch was dann?
      Die klassischen humanoide Sauerklicheekiste auspacken und ihnen einen Triceratops-Kopf gehen? Parasaurolophus? Pteranodon? :hmm:
      Nein, sicher nicht, denn das sind alles Rassen bei denen eine Humanoide Entwicklung alles andere als realistisch wäre und es wäre eben auch wieder das übliche Klichee.
      Wieso nicht in einer andere Richtung gehen und sie einfach etwas "wilder" machen, etwas schlanker und Raubsaurierartiger?
      Raubzwerge sozusagen. XD

      Ich mag die Idee, muss mir das aber auch grafisch und optisch noch etwas durch den Kopf gehen lassen. Vielleicht kann ich mir dafür mal wieder einen Tritt in der A*** geben und ein bisschen herumkritzeln. :hmm:
      Für die Dinoiden habe ich schon ein grobes Konzept, dann sollte ich mich vielleicht mal an die anderen Völker setzen...
    • Ort (geografisch)


      Und wie immer wenn ich so etwas mache, schläft das Projekt irgendwann ein weil ich mich in Details verstricke. Dieses mal in der Entwicklung des Schultergelenks der Dinoiden und wie das eigentlich eine Entwicklung verhindert hätte... (Mehr dazu aber nur bei explizitem Interesse XD)

      Als visueller Mensch, will ich mir die Welt die ich baue auch irgendwie vorstellen können, entsprechend schwirren schon länger diverse Bilder und Möglichkeiten in meinem Kopf herum. U.a. hätte ich gerne fliegende Elemente, das sollte danke Psychë auch eigentlich kein Problem sein, doch irgendwie sollte das ja nicht einfach nur sein weil mans kann. (Naja, eigentlich schon, aber!)

      Die Landschaft hätte ich also wie folgt definiert: Ein Hochplatteau (oder gleich ein Gebirge?) das zum Meer hin abfällt, darauf eher trockene Landschaft. Ein großer Fluß hat ein recht großes und tiefes Tal da rein gegraben. An der Mündung bzw. dem Delta gibt es ggf. einen Handelshafen, die Stadt liegt aber etwas weiter den Fluß aufwärts der entsprechend groß ist, das er schiffbar ist.
      An der Stelle der Stadt ist das Tal relativ schmal und der Fluß ist an einer Seite direkt an den Klippen. Weiter landeinwärts wird das Tal merklich breiter und ist sehr fruchtbar, hier wird dann viel Landwirtschaft betrieben, ggf. auch Magicaë angebaut. Weiter ins Tal rein beginnt dann ein Urwald in dem dann u.a. die Krappen wohnen.

      Da sie Stadt das ganze Tal an der schmalen Stellen einnimmt, habe sich die Wohlhabenden erst an den Talrändern bzw. auf dem Plateau angesiedelt, durch Psychë haben sie aber auch die Möglichkeit bekommen beide Talseiten zu verbinden, etliche Schwebende Stadtteile, mit Brücken (große Hängebrücken?) verbunden, verbindet schlussendlich alle Teile der "Oberstadt" miteinandern.
      Ob diese nun eine Ebene "ganz oben" bilden oder ob es diverse Höhenstufen gibt die entsprechend auch Verbindungen von oben nach unten Ermöglichken bin ich mir noch nicht sicher, aber ich glaube das passt mehr zu Stadtkonzept. Als das es keine fix definierten "Stufen" gibt sondern eher eine wilde Mischung verschiedener Höhen die alle irgendwie miteinander verbunden sind. Da das ganze recht dynamisch ist bzw. sein kann braucht es dann eine entsprechend dynamische Art der Verbindung. Steinbrücken fallen da schon mal weg... bzw runter um genau zu sein. ;)

      Jetzt sollte ich mich aber echt mal mit ConceptArt auseinander setzen, dazu bräuchte ich Bilder! Dringend! XD
    • Alcarinque schrieb:

      Dieses mal in der Entwicklung des Schultergelenks der Dinoiden
      O.o whut?!

      Alcarinque schrieb:

      U.a. hätte ich gerne fliegende Elemente, das sollte danke Psychë auch eigentlich kein Problem sein, doch irgendwie sollte das ja nicht einfach nur sein weil mans kann. (Naja, eigentlich schon, aber!)
      Also, brauchst du nen Grund für diese Ebenen?
      Generell, könnten sie als Aussichtspunkte dienen oder auch einfach als Machtdemonstration. "Schaut her, was wir können"
      Es könnte aber auch die Flucht nach oben sein (Wegen Platzmangel oder so. Du meintest ja, das Tal wäre dort eher enger.)