Bill Blake

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    • Hey @Tariq danke, das du den Futzelkram übernommen hast :thumbsup: Momentan bin ich für jedwede dieser Ankreidungen zu haben. Irgendwie bin ich für meine eigenen Texte total blind. Hoffe, das legt sich wieder :D

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      Tariq schrieb:

      Es waren Bilder von Tatorten (wirklich von mehreren?)
      Das war die Frage, die ich mir bestimmt hundertmal gestellt habe. Da ich dann aber den Fortgang der Geschichte massiv spoilern würde, habe ich diese Formulierung gewählt. Aber gut, dadurch das er sich gerade mal ein Bild angesehen hat, sollte ich das ein bisschen umbauen :D

      LadyK schrieb:

      "Agent Blake", sagte sie, " ich bin Alice Lorenzo von der Behörde für öffentliche Angelegenheiten und Dienstaufsicht für Angestellte im Staatsdienst."
      Löst das die Verwirrung? Das ist der letzte Satz aus #5.2 :) ;) oder lieber nochmal im aktuellen Abschnitt wiederholen?

      Mit dem Rest gehe ich ohne Wiederrede mit 8o und verdammt, wo sind die ganzen Leerzeichen hin ?(
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • @LadyK

      Na ja, ich hab's dann nochmal nachgelesen, weil mir dann irgendwie der Gedanke kam, es könnte ihr Nachname sein. Aber vielleicht hilft es, wenn du es nochmal erwähnst. Oder du bleibst einfach bei Alice, so wie du sie vorher ja auch genannt hast. ^^

      Und wegen der Tatorte - es könnte ja sein, dass sie sich bei diesem ersten Besuch wirklich erstmal auf den einen Tatort beschränkt, um den es aktuell geht. Er ist ja noch nicht gesund. Kein Wunder, dass er umkippt, der Arme ... :huh:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Ja, nachdem ich mir erstmal darüber Gedanken machen musste, wohin ich mit dieser Geschichte will, gehts jetzt weiter mit...

      1.4 Bill Blake

      Ich wusste nicht, ob ich bereits unter den Toten weilte oder mein Gehirn mir einfach nur einen bösen Streich spielte. Es war, als würde ich alles noch einmal erleben.
      Ich fand mich in einem recht engen und dunklen Gang wieder. Die Waffe, zum Schuss bereit, erhoben in meinen Händen, schob ich mich hier entlang.
      Meine Gedanken spielen verrückt, dass musste es sein. Ich werde eindeutig irre.
      Hinter mir, irgendwo in der Lagerhalle, ertönten weiterhin Schüsse und das Geschrei der Verletzten drang an meine Ohren. Doch ich ging weiter den Gang entlang.
      Irgendwann kam ich an eine Tür und ich stieß sie wuchtig mit dem Fuß auf. Sofort zielte ich, darauf wartend, dass jemand heraussprang und ebenfalls schießen wollte.
      Nichts dergleichen geschah.
      Ich überflog den Raum kurz und schleppte mich weiter und kam ans Ende des Ganges, der sich nach rechts und nach links aufspaltete.
      Ich hasse solche Gebäude!
      Plötzlich eröffnete jemand das Feuer auf mich. Ich sprang zurück in den Gang und stellte beruhigt fest, dass der Schütze nur meine Weste getroffen hatte.
      Der Schuss kam von links.
      Was hat mich eigentlich dazu getrieben, einfach weiter zu gehen?
      Unsicher lugte ich um die Ecke und tatsächlich stand jemand in dunkler Kleidung gehüllt.
      „Legen Sie die Waffe aus der Hand!“, rief ich der Gestalt zu, „Das Gebäude ist umstellt! Sie haben keine Chance!“
      Ich kam ein kleines Stück aus meiner Deckung hervor und hoffte nur, dass mein Gegner meine Worte ernst nahm. Wenn nicht, dann bot ich zumindest eine perfekte Zielscheibe.
      Als der Anwesende nicht feuerte, schob ich mich weiter aus meinem Versteck heraus, bis ich komplett im Gang und ihm gegenüber stand. Es war ein Mann, nicht einmal sechzehn Jahre alt.
      Die Waffe hielt ich auf Kopfhöhe und den Finger haarscharf am Abzug. Einige Meter vor ihm blieb ich stehen und konnte sehen, wie sein eigener Revolver in seiner Hand zitterte. Er lag längst nicht so ruhig in den Fingern wie meine. Allerdings konnte ich in seinen Augen völlige Entschlossenheit erkennen. Doch ich wusste noch nicht, was er genau vor hatte.
      „Legen Sie die Waffe auf den Boden und heben Sie die Hände hinter den Kopf.“
      Ich versuchte ruhig, aber bestimmt zu klingen. Das gelang mir in solchen Situationen immer besser, als meinen Kollegen.
      Kurz schien es, als würde der Mann die Waffe senken, doch mit einem Ruck erhob er sie wieder.
      „Sie verstehen das nicht“, begann er mit zittriger, fast weinerlichen Stimme, „Das war nicht meine Entscheidung. Die haben es mir gesagt!“
      Er tippte sich kurz mit dem Lauf der Waffe gegen die Schläfe und ich wusste, was das bedeutete.
      Unberechenbarkeit.
      Langsam machte ich einen Schritt in seine Richtung. Mein Körper war zum zerreißen angespannt und jeder Sinn konzentrierte sich aufs Äußerste.
      „Ich kann Ihnen helfen“, begann ich, „Wie heißen Sie?“
      Der junge Mann fuhr sich verstört durch die Haare und wedelte aufgeregt mit seiner Waffe. Ich blieb stehen und es schien ihn zu beruhigen.
      „Wie heißen Sie?“, fragte ich in erneut.
      Er zögerte.
      „Tony“, sagte er plötzlich und sein Blick veränderte sich. Er wirkte entspannter und in seinen Augen trat ein flehender Ausdruck.
      „Ich wollte das nicht, ich wurde dazu gezwungen.“
      Mit einem Nicken setzten ich meinen Weg fort, allerdings unendlich langsam, um ihn nicht weiter zu provozieren.
      „Ich...ich...ich habe nur getan, was sie mir gesagt haben“
      Wieder nickte ich, um ihn zu bestätigen.
      „Ja, ich weiß“, versuchte ich ihn zu beruhigen, „Ich werde Ihnen helfen Tony, das verspreche ich“
      Nur noch wenige Schritte trennten mich noch davon, ihn entwaffnen zu können, ohne ihn töten zu müssen.
      „Nein!“, schrie Tony plötzlich. Entschlossen umfasste er seine Waffe und schoss. Seine Bewegungen waren sehr präzise und zu schnell, als das ich reagieren konnte. Unsagbare Schmerzen schossen durch mein Bein und ich fiel auf die Knie.
      Ich hob meine Waffe, doch ehe ich einen Schuss abfeuern konnte, war Tony bei mir und donnerte seinen Revolver gegen meinen Kopf. Und als wäre das nicht noch genug, trat er mir mit dem Fuß in die Seite.
      Röchelnd ging ich endgültig zu Boden, meine Waffe entglitt mir und ich musste zusehen, wie Tony diese außer Reichweite kickte.
      „Das tut mir Leid, aber Raffael will es so.“
      Wie zur Bestätigung trat er mir gegen den Kopf und buchstäblich gingen alle Lichter aus.




      Es ist nur ein kurzer Teil, aber das musste so. Viel Spaß :)
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      -Im Tal des Falken-

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LadyK ()

    • Hui, Krimi-Feeling!! :love:

      Spoiler anzeigen
      Gefällt mir!! Man schleicht förmlich mit gezogener Waffe hinterher ^^ . Sehr spannend geschrieben und gut nachvollziehbar. Der Junge tut mir leid, das ist wohl echt ne verfahrene Kiste für ihn. Bin schon gespannt, wie es weitergeht.

      Kleinkrambox

      LadyK schrieb:

      Die Waffe,KK zum Schuss bereit,KK erhoben in meinen Händen, schob ich mich hier entlang.
      Meine Gedanken spielen verrückt, dass musste es sein. Unterstrichenes nicht kursiv? Ich werde eindeutig irre.

      Was hat mich eigentlich dazu getrieben, einfach weiter zu gehen weiterzugehen?
      Unsicher lugte ich um die Ecke und tatsächlich stand jemand in dunkler dunkle Kleidung gehüllt.

      Es war ein Mann (eher "ein Junge" ?), nicht einmal sechzehn Jahre alt.

      Er lag längst nicht so ruhig in den Fingern wie der meine.

      Das gelang mir in solchen Situationen immer besser,KK als meinen Kollegen.
      Kurz schien es, als würde der Mann Junge? die Waffe senken, doch mit einem Ruck erhob er sie wieder.

      ..., begann er mit zittriger, fast weinerlichen weinerlicher Stimme, „Das war nicht meine Entscheidung. Die haben es mir gesagt!“

      Mein Körper war zum zerreißen Zerreißen angespannt und jeder Sinn konzentrierte sich aufs Äußerste.

      Mit einem Nicken setzten setzte ich meinen Weg fort, allerdings unendlich langsam, um ihn nicht weiter zu provozieren.„Ich...ich...ich habe nur getan, was sie mir gesagt habenPunkt

      „Ich werde Ihnen helfenK Tony, das verspreche ichPunkt“Nur noch wenige Schritte trennten mich noch davon, ihn entwaffnen zu können, ohne ihn töten zu müssen.
      „Nein!“, schrie Tony plötzlich. Entschlossen umfasste er seine Waffe und schoss. Seine Bewegungen waren sehr präzise und zu schnell, als das dass ich reagieren konnte. Unsagbare Schmerzen schossen durch mein Bein und ich fiel auf die Knie.
      Ich hob meine Waffe, doch ehe ich einen Schuss abfeuern konnte, war Tony bei mir und donnerte seinen Revolver gegen meinen Kopf. Und als wäre das nicht noch nicht genug, trat er mir mit dem Fuß in die Seite.

      „Das tut mir Leid leid, aber Raffael will es so.“
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Huch, das ging ja schnell @Tariq :D

      Fehlerchen werden natürlich korrigiert, dazu hab ich heute aber keine Lust mehr :whistling:

      Tariq schrieb:

      Es war ein Mann (eher "ein Junge" ?), nicht einmal sechzehn Jahre alt.
      Da war ich tatsächlich auch ein bisschen am überlegen und hab dann schließlich die Formulierung gewählt. Es ist ja so, dass er das Alter eher schätzt, als das Bill wirklich weiß, wie alt er ist. Und ich finde es ziemlich mies bei einem Sechzehnjährigen noch Junge zu sagen. Als ich in dem Alter war, fand ich es nicht mehr so Spitze Mädchen genannt zu werden. Schließlich hatte man zu diesem Zeitpunkt schon Jugendweihe und solche Sachen eben :whistling:
      Wenn es zu arg stört, ändere ich es, aber ich würde es gerne bei dieser Formulierung belassen, so es denn okay ist ^^

      Tariq schrieb:

      Gefällt mir!! Man schleicht förmlich mit gezogener Waffe hinterher . Sehr spannend geschrieben und gut nachvollziehbar. Der Junge tut mir leid, das ist wohl echt ne verfahrene Kiste für ihn. Bin schon gespannt, wie es weitergeht.
      Schön, wenns gefällt. Ich habe mich der Fortsetzung sehr schwer getan, obwohl ich wusste, wie das Ende aussehen soll. Allerdings gestaltet sich der Weg dorthin doch schwerer als gedacht. Aber, der nächste Teil ist schon so gut wie fertig :)

      LG ^^
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Hi @LadyK
      Spoiler anzeigen

      LadyK schrieb:

      Da war ich tatsächlich auch ein bisschen am überlegen und hab dann schließlich die Formulierung gewählt. Es ist ja so, dass er das Alter eher schätzt, als das Bill wirklich weiß, wie alt er ist. Und ich finde es ziemlich mies bei einem Sechzehnjährigen noch Junge zu sagen. Als ich in dem Alter war, fand ich es nicht mehr so Spitze Mädchen genannt zu werden. Schließlich hatte man zu diesem Zeitpunkt schon Jugendweihe und solche Sachen eben
      Wenn es zu arg stört, ändere ich es, aber ich würde es gerne bei dieser Formulierung belassen, so es denn okay ist
      Also ich hab gemerkt, dass sich bei mir - nachdem ich das Wort "Junge" eingesetzt habe - die Sympathien deutlich Tony zugewandt haben. Aber dazu muss ich ihn als Junge sehen. Wenn du es bei "Mann" lässt, entsteht dieser Effekt nicht. Darum fand ich "Junge" an der Stelle schöner. Der "Junge" weckt sofort Mitleid bei mir.
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • ich werfe noch einen kleinen Happen hier herein, bevor der Thread in die Vergessenheit rutscht...(selbstverständlich meinerseits...)

      Es geht also kurz weiter mit


      1.5 Bill Blake


      Langsam öffnete ich die Augen und spürte den sengenden Schmerz in meinem Körper. Es fiel mir schwer, bei Bewusstsein zu bleiben, oder mich gar zu orientieren. Also wartete ich einfach ab. Viel mehr war mir nicht möglich, denn ich war an Händen und Füßen an einen Stuhl gefesselt.
      Ich konzentrierte mich und versuchte mir ein Bild von meiner Umgebung zu machen.
      Rechts neben mir stand ein kleiner Tisch mit Werkzeugen, links befand sich eine Tür. Mir gegenüber stand ein kleiner Ofen, der zu Hälfte geöffnet war. Es knisterte und eine Flamme suchte sich züngelnd einen Weg hinaus. Von hinten fiel Licht in den Raum, vermutlich befand sich dort ein Fenster, allerdings war es nur ein schwacher Lichteinfall. Verdreckte Fenster oder Vorhänge?
      Ein Klicken erregte meine Aufmerksamkeit und ich wandte meinen Kopf leicht zur Tür. Eine Person betrat den Raum, im Arm einen Stapel Holz.
      „Tony?“, fragte ich leise und sah den jungen Mann an.
      „Wer zur Hölle ist Tony?“, entgegnete er harsch, „sehe ich für dich etwa wie Tony aus?“
      Verwirrt sah ich auf den Boden und meine Gedanken arbeiteten, obwohl ich mich dazu überhaupt nicht im Stande fühlte.
      „Wie ist Ihr Name?“
      Tony ließ das Holz auf den Boden fallen und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand, mit den Armen vor die Brust verschränkt, sah er mich abwertend an.
      „Ich bin Raffael“, die Worte schnitten förmlich in meinen Kopf, als ich diesen Namen hörte.
      Ganz ruhig. Schön ruhig bleiben, Bill. Du hast gelernt, in solchen Situationen klar zu kommen.
      „Raffael, wo sind wir?“, versuchte ich ein Gespräch einzuleiten, ich rechnete mir allerdings nicht zu viele Chancen aus. Ich hätte bei Tony mehr erreichen können.
      „Spielt das eine Rolle?“, antwortete er, „Du wirst von hier sowieso nicht weg kommen.“
      „Nein, Sie haben Recht.“
      Mit diesen Worten beließ ich es bei diesem Gespräch, woraufhin auch Tony...Raffael sich umdrehte und einige Scheite Holz in den Ofen warf.
      Okay. Was haben wir? Einen Typen mit wahrscheinlich zwei verschiedenen Persönlichkeiten. Und mich, an einen Stuhl gefesselt, ohne Waffe und Weste, nebenbei bemerkt sind sowohl Headset als auch das Walki-Talki verschwunden. Perfekt! Dann noch irgendein Raum, vermutlich mitten in der Pampa.
      Raffael wandte sich vom Ofen ab und ging hinüber zum Werkzeugtisch. Er zog einen kleinen Hocker hervor und nahm sich etwas, das einem Messer zum verwechseln ähnlich sah. Er stellte den Hocker vor mir auf den Boden und ließ sich darauf nieder. Das Messer, es schien ein Jagdmesser zu sein, hielt er zwischen seinen Händen. Eingetrocknetes Blut befand sich auf der Klinge, was mit ein unbehagliches Gefühl bescherrte.
      „Weißt du, was das Wichtigste im Leben ist?“, fragte Raffael...Tony plötzlich und sah mich erwartungsvoll an.
      Ich schüttelte leicht den Kopf und wartete, ob Raffael weiter reden wird. Ich wurde enttäuscht, denn Raffael starrte mich nur weiter an und dann umfasste er entschlossen sein Messer und schnitt mir quer über den Oberkörper.
      Entsetzt keuchte ich auf, warf schmerzerfüllt und einen Schrei unterdrückend den Kopf in den Nacken.
      Raffael packte mich am Kragen und zwang mich, ihn anzusehen.
      Was ich dort sah, waren nicht die verängstigten Augen Tonys, sondern entschlossene Züge eines Mörders.
      „Was ist das Wichtigste in deinem Leben, Agent?“, fragte er mich mit einem ekelhaften Unterton in der Stimme.
      Meine Lippen zitterten und ich erkannte, dass ich nicht in der Lage war, darauf etwas zu antworten.
      Schrill lachend ließ Raffael mich los und fuhr erneut mit dem Messer über meinen Körper. Dieses Mal viel tiefer und langsamer als vorher.
      Und ich schrie. Laut, klagend und hilflos...



      Es ist wirklich nicht viel, aber besser als nichts. Viel Spaß :)

      Lady im Dienst... :D
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    • @LadyK

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      LadyK schrieb:

      Langsam öffnete ich die Augen und spürte den sengenden Schmerz in meinem Körper. Es fiel mir schwer, bei Bewusstsein zu bleiben,KK oder mich gar zu orientieren. Also wartete ich einfach ab. Viel mehr war mir nicht möglich, denn ich war an Händen und Füßen an einen Stuhl gefesselt.
      Ich konzentrierte mich und versuchte mir ein Bild von meiner Umgebung zu machen.
      Rechts neben mir stand ein kleiner Tisch mit Werkzeugen, links befand sich eine Tür. Mir gegenüber stand ein kleiner Ofen, der zu Hälfte geöffnet war. Es knisterte und eine Flamme suchte sich züngelnd einen Weg hinaus. Von hinten fiel Licht in den Raum, vermutlich befand sich dort ein Fenster, allerdings war es nur ein schwacher Lichteinfall. Verdreckte Fenster oder Vorhänge?
      Ein Klicken erregte meine Aufmerksamkeit und ich wandte meinen Kopf leicht zur Tür. Eine Person betrat den Raum, im Arm einen Stapel Holz.
      „Tony?“, fragte ich leise und sah den jungen Mann an.
      „Wer zur Hölle ist Tony?“, entgegnete er harsch, „sehe ich für dich etwa wie Tony aus?“
      Verwirrt sah ich auf den Boden und meine Gedanken arbeiteten, obwohl ich mich dazu überhaupt nicht im Stande fühlte.
      „Wie ist Ihr Name?“
      Tony ließ das Holz auf den Boden fallen und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand, mit den Armen vor die der Brust verschränkt, sah er mich abwertend an.
      „Ich bin RaffaelPunkt“,KK die Die Worte schnitten förmlich in meinen Kopf, als ich diesen Namen hörte.
      Ganz ruhig. Schön ruhig bleiben, Bill. Du hast gelernt, in solchen Situationen klar zu kommen klarzukommen.
      „Raffael, wo sind wir?“, versuchte ich ein Gespräch einzuleiten, ich rechnete mir allerdings nicht zu viele Chancen aus. Ich hätte bei Tony mehr erreichen können.
      „Spielt das eine Rolle?“, antwortete er, „Du wirst von hier sowieso nicht weg kommen wegkommen.“
      „Nein, Sie haben Recht.“
      Mit diesen Worten beließ ich es bei diesem Gespräch, woraufhin auch Tony...Raffael sich umdrehte und einige Scheite Holz in den Ofen warf.
      Okay. Was haben wir? Einen Typen mit wahrscheinlich zwei verschiedenen Persönlichkeiten. Und mich, an einen Stuhl gefesselt, ohne Waffe und Weste, nebenbei bemerkt sind sowohl Headset als auch das Walki-Talki verschwunden. Perfekt! Dann noch irgendein Raum, vermutlich mitten in der Pampa. Und er hat eine Kugel im Bein ...

      Raffael wandte sich vom Ofen ab und ging hinüber zum Werkzeugtisch. Er zog einen kleinen Hocker hervor und nahm sich etwas, das einem Messer zum verwechseln Verwechseln ähnlich sah. Er stellte den Hocker vor mir auf den Boden und ließ sich darauf nieder. Das Messer, es schien ein Jagdmesser zu sein, hielt er zwischen seinen Händen. Eingetrocknetes Blut befand sich auf der Klinge, was mit mir ein unbehagliches Gefühl bescherrte bescherte.
      „Weißt du, was das Wichtigste im Leben ist?“, fragte Raffael...Tony plötzlich und sah mich erwartungsvoll an.
      Ich schüttelte leicht den Kopf und wartete, ob Raffael weiter reden weiterreden wird würde. Ich wurde enttäuscht, denn Raffael starrte mich nur weiter an und dann umfasste er entschlossen sein Messer und schnitt mir quer über den Oberkörper.
      Entsetzt keuchte ich auf, warf schmerzerfüllt und einen Schrei unterdrückend den Kopf in den Nacken.
      Raffael packte mich am Kragen und zwang mich, ihn anzusehen.
      Was ich dort sah, waren nicht die verängstigten Augen Tonys, sondern entschlossene Züge eines Mörders.
      „Was ist das Wichtigste in deinem Leben, Agent?“, fragte er mich mit einem ekelhaften Unterton in der Stimme.
      Meine Lippen zitterten und ich erkannte, dass ich nicht in der Lage war, darauf etwas zu antworten.
      Schrill lachend ließ Raffael mich los und fuhr erneut mit dem Messer über meinen Körper. Dieses Mal viel tiefer und langsamer als vorher.
      Und ich schrie. Laut, klagend und hilflos...
      Auaaaaa ;( ... Wie bist du denn drauf, Lady. :fie: Das tut ja schon beim Lesen weh.
      Da hat sich Bill aber echt selbst ein Bein gestellt, als er glaubte, Tony überreden zu können. (ich musste den vorherigen Teil nochmal lesen, um den Anschluss wieder zurkriegen ^^ )
      Das ist jetzt wirklich schlecht für ihn, so völlig ohne Ausrüstung, ohne Aussicht auf Hilfe, weil keiner weiß, wo er ist, und ohne Möglichkeit, sich selbst zu helfen.
      Hol ihn schnell da raus, bevor der knapp sechzehnjährige Raffael (jetzt versteh ich, warum du mit dem "Jungen" nicht einverstanden bist) noch weiteren so kranken Scheiß macht mit ihm... X/
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

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    • Das ging ja schnell @Tariq :D

      Fehler werden selbstverständlich korrigiert. Ist ja diesmal gar nicht so viel (nur diese verflixten zusammen geschriebenen Sätze, die ich immer auseinander schreibe) :whistling:

      Spoiler anzeigen


      Tariq schrieb:

      Auaaaaa ... Wie bist du denn drauf, Lady. Das tut ja schon beim Lesen weh.
      Lady kann auch anders :sarcastic:

      Tariq schrieb:

      Hol ihn schnell da raus, bevor der knapp sechzehnjährige Raffael (jetzt versteh ich, warum du mit dem "Jungen" nicht einverstanden bist) noch weiteren so kranken Scheiß macht mit ihm...
      Na mal sehen...
      Ich hoffe, jetzt kann ich es so stehen lassen :P

      Tariq schrieb:

      (ich musste den vorherigen Teil nochmal lesen, um den Anschluss wieder zurkriegen )
      Sorry X/ ich bin ehrlich, ich habe diese KG fast vergessen. Hätten mich meine zufällig in die Hand geflogenen Notizen mich nicht daran erinnert, dann wäre ich nicht wieder hier :whistling: Naja, die Tatsache, dass ich das komplett woanders abgespeichert habe und der Thread ziemlich weit nach unten gerutscht ist, haben das nicht besser gemacht. Jetzt bin ich aber wieder drinn und hoffe, dass ich sie bald abschließen kann :thumbsup:



      LG und vielen Dank :) :love:
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Ich kann mich Tariq nur anschließen.
      WTF ^^°
      Ich bin mit Tony und Raffael zwar leicht durcheinander gekommen, aber ich denke, das geht Bill genauso XD
      Spannend ist es jedenfalls und ich habe nichts weiter zuzufügen.

      :stick:
      Los. Schreib!

      LadyK schrieb:

      bevor der Thread in die Vergessenheit rutscht...(selbstverständlich meinerseits...)
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • Miri schrieb:

      Ich kann mich Tariq nur anschließen.
      WTF ^^°
      Ich bin mit Tony und Raffael zwar leicht durcheinander gekommen, aber ich denke, das geht Bill genauso XD
      Spannend ist es jedenfalls und ich habe nichts weiter zuzufügen.


      Los. Schreib!
      Hey Miri, schön dich wieder hier zu sehen :) hab echt gedacht, dass Tari als einzige hier weiterliest (aber auch mit einem Leser lohnt es sich, den Thread aufrecht zu erhalten xD)

      Freut mich jedenfalls, dass du noch da bist und ich danke dir für dein Feedback <3

      Jaja, wenn Tony gleich gesagt hätte, dass er Raffael ist... :ninja:
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    • Ich werfe mal noch einen kurzen Happen in die Runde.

      Viel Spaß :)

      1.6 Bill Blake


      Nachdem Raffael das Messer hat sinken lassen, starrte er mich aus vor Gier geweiteten Augen an. Ich schloss für einen Moment die Lider und presste die Lippen aufeinander, mein Atem ging stoßweise, als ich versuchte, den Schmerz zu unterdrücken.
      Raffael lachte rau und ich schaffte es, zu ihm aufzublicken. Er hob das Messer auf seine eigene Augenhöhe und ließ es schließlich klirrend auf den Boden fallen. Reflexartig zuckte ich zusammen und versuchte, meiner stetig wachsende Angst Herr zu werden.
      Doch im Zusammenspiel mit meinen Schmerzen, konnte ich kaum einen klaren Gedanken fassen. Es fiel mir zunehmend schwer, meinen Atem ruhig zu halten und meine Augen offen zu halten. Mein Kopf hämmerte, mein Bein pochte unerträglich und mein Oberkörper brannte wie die Hölle selbst.
      Dann drehte Raffael sich um und kramte etwas aus einer Ecke hervor. Es war ein Beutel, dessen Inhalt er jetzt vor mir auf den Boden kippte. Zu meiner eigenen Verwunderung kamen meine eigenen Sachen zum Vorschein. Ich konnte meine Weste sehen, das Headset und auch das Walki Talki, allerdings war die Waffe nicht dabei. Mit zerknirschtem Gesichtsausdruck musste ich mitansehen, wie Raffael meine Weste durchsuchte und meinen Ausweis fand. Er klappte diesen auf und grinste hämisch.
      „Agent Bill Blake“, sagte er, allerdings ließ er es wie eine Beleidigung klingen. „Hast du eine Frau? Bestimmt hast du eine Frau, zumindest siehst du so aus, als hättest du eine. Mit Sicherheit hast du auch Kinder.“
      Ich blieb ihm die Antwort schuldig, denn ich hatte weder Lust noch die Kraft dazu, mich mit ihm zu unterhalten.
      „Auch egal“, meinte Raffael jetzt schulterzuckend und warf meinen Ausweis wieder zurück auf den Haufen und nahm sich stattdessen das Headset. Interessiert steckte er es sich ins Ohr und wartete einen Augenblick. Dann hob er das Mikrofon ein wenig an die Lippen.
      „Hallo?“ Er lachte wieder. „Dachte ich mir schon, dass keiner reagieren wird, sind bestimmt alle tot.“
      Bedrückt dachte ich daran, dass er vielleicht Recht haben könnte, doch ein einziges Detail ließ mich diesen Gedanken wieder verwerfen. Wir sind alle Agents. Das heißt, niemand wird reagieren, solange man nicht meine Stimme hörte.
      Dann registrierte ich noch etwas und beinahe musste ich laut loslachen, als mir das beinahe Simpelste der ganze Situation einfiel und dankte Gott, so es denn einen gab, im Stillen dafür.
      Er hatte die Weste hierher gebracht. Diese war, bis auf das Einschussloch auf der linken Seite, unversehrt. Das heißt, der Peilsender war noch aktiv. Und das wiederum bedeutete, dass mein Team mich orten konnte. Sollten sie noch am Leben sein oder wenigstens einer von ihnen, werden sie alles Mögliche daran setzen, mich zu finden.
      Nun war es an mir, so lange durchzuhalten und Raffael keine Gelegenheit zu geben, mich weiter zu quälen oder gar schlimmeres zu tun.
      Plötzlich stand er auf und sammelte alles wieder in den Beutel, warf ihn achtlos zurück in die Ecke. Vom Werkzeugtisch nahm er sich ein Jagdgewehr und wandte sich um.
      „Ich werde uns etwas zum Essen holen.“ Er grinste. „Ich möchte ja nicht, dass du verhungerst, Agent Blake.“



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von LadyK ()

    • Spoiler anzeigen

      LadyK schrieb:

      Reflexartig zuckte ich zusammen und versuchte, meiner stetig wachsende Angst Herr zu werden.
      wachsenden

      LadyK schrieb:

      Doch im Zusammenspiel mit meinen Schmerzen, konnte ich kaum einen klaren Gedanken fassen.
      Kein Komma

      LadyK schrieb:

      Es fiel mir zunehmend schwer, meinen Atem ruhig zu halten und meine Augen offen zu halten.
      Kein Komme (glaube ich in beiden Fällen zumindest XD)

      LadyK schrieb:

      Wir sind alle Agents. Das heißt, niemand wird reagieren, solange man nicht meine Stimme hörte.
      waren/hieß/würde (Abgesehen davon, dass die Zeit nicht ganz korrekt ist, wäre es eine Wiederholung (s. nächstes Zitat) Was hältst du von "Wir waren alle Agents - niemand würde reagieren (...))

      LadyK schrieb:

      Das heißt, der Peilsender war noch aktiv.
      hieß

      LadyK schrieb:

      Sollten sie noch am Leben sein oder wenigstens einer von ihnen, werden sie alles Mögliche daran setzen, mich zu finden.
      würden

      Gerade am Ende ist mir aufgefallen, dass du ab und zu in den Zeiten springst. All diese Sätze könnten aber auch Gedanken von Bill sein und dann wäre das Präsens wieder korrekt, aber dann würde ich diese (zum Beispiel durch Kursivschrift) als Gedanken erkenntlich machen ^^


      Gegen Ende hat mein Herz nochmal einen Sprung gemacht, als er das Gewehr nimmt XD Aber wenn er damit "nur" jagen geht ... :P
      Ich bin jedenfalls immer noch gespannt, wie es weiter geht, auch wenn ich erleichtert bin, dass Bill noch am Leben ist ^^

      PS: Du postest eine tolle Textlänge :thumbsup:
      Menschen, die von sich behaupten, sie seien "positiv bekloppt", sind meistens einfach nur negativ grenzdebil.
      Patrick Salmen

      Jeder ist seines Glückes Schmied. Aber nicht jeder ist Schmied.
      Till Reiners
    • Hey @Miri danke für deine Korrekturen und Anmerkungen :)
      Besonders das mit den Zeiten führe ich mir nochmal zu Gemüte :D

      Zu deiner 3. Anmerkung

      Miri schrieb:

      Kein Komme (glaube ich in beiden Fällen zumindest XD)
      Das erste Komma ist Blödsinn, da hast du recht. Das andere sieht für mich allerdings richtig ist. Weil wegen Aufzählung und so... Naja, schauen wir mal. Ich überlege da nochmal ^^

      Edit :

      Miri schrieb:

      Gerade am Ende ist mir aufgefallen, dass du ab und zu in den Zeiten springst. All diese Sätze könnten aber auch Gedanken von Bill sein und dann wäre das Präsens wieder korrekt, aber dann würde ich diese (zum Beispiel durch Kursivschrift) als Gedanken erkenntlich machen
      Ähm. Ja gut. Ist mir gar nicht aufgefallen. Ich ändere das mal um. Mal sehen, wofür ich mich dann entscheide :D

      Miri schrieb:

      Gegen Ende hat mein Herz nochmal einen Sprung gemacht, als er das Gewehr nimmt XD Aber wenn er damit "nur" jagen geht ...
      Ich bin jedenfalls immer noch gespannt, wie es weiter geht, auch wenn ich erleichtert bin, dass Bill noch am Leben ist
      :D denn hab ich ja bisher alles richtig gemacht.

      P.S okay ^^ ich mag es auch lieber, kleinere Häppchen zu lesen, als ein riesiges Stück :whistling:

      Danke dir <3
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Wieder super Teil, @LadyK, hab nix zu meckern.

      Spoiler anzeigen
      Ich stimme @Miri in allem zu, auch mit den Zeitformen und der kursiven Schreibweise bei Gedanken.

      Außer das Komma bei "Es fiel mir zunehmend schwer, meinen Atem ruhig zu halten und meine Augen offen zu halten." , das darf bleiben, weil sich der darauffolgende Nebensatz auf das ES am Satzbeginn bezieht. ^^

      Auch mir gefällt die Länge deiner Postings, Lady!! :thumbup:
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


      :cookie:

      ___________________
    • Zack, Bumm!!! Nächster Teil, wir nähern uns dem Ende. Aber etwas Geduld müsst ihr noch mitbringen...

      1.7 Bill Blake


      Klackend fiel die Tür hinter Raffael ins Schloss, leise horchend wartete ich, dass er sich weiter entfernte. Seine Schritte verhallten langsam, aber gleichmäßig. Es hörte sich an, als würde er über einen Steinboden laufen oder Beton. Das könnte bedeuten, dass ich mich noch auf dem Fabrikgelände befand. Dann dürften meine Kollegen auch nicht allzu weit entfernt sein, zumindest hoffte ich es in diesem Moment.
      Ohne noch weiter über mögliche Konsequenzen nachzudenken, versuchte ich meine Hände, die rechts und links an den Lehnen des Stuhls mit Kabelbindern gefesselt waren, zu befreien.
      Es gelang mir trotz größter Mühe nicht, sie auch nur einen Millimeter zu bewegen. Die Kabelbinder schnitten sich schmerzhaft ins Fleisch und hinterließen feine rote Linien an meinen Handgelenken.
      Völlig erschöpft ließ ich mich zurückfallen und meine Schultern sanken herab. Ich wusste nicht, wie ich mich aus dieser Situation befreien sollte. Obwohl ich Jahre Schulungen und Trainingseinheiten hinter mir hatte, fand ich mich plötzlich in einem scheinbar ausweglosen Geschehnis wieder. Sich allein aus einer solchen zu befreien, war zwar immer Inhalt der Ausbildung gewesen, doch real war das nie geworden.
      Ratlos sah ich mich abermals im Raum um, allerdings wurde ich wieder enttäuscht. Doch dann fiel mein Blick auf das Messer, welches Raffael so achtlos auf den Boden fallen gelassen hatte.
      Ganz dumme Idee, Bill!
      Mein Gehirn schien nicht mehr ganz beisammen zu sein, denn ich ruckte mitsamt des Stuhls ein wenig nach vorn und drehte mich dabei herum. Dann wackelte ich solange hin und her, bis ich umfiel und neben dem Messer zu Boden krachte.
      Ich unterdrückte jeden Schmerzensschrei, der meine Kehle empor kroch und riss mich zusammen. Ich versuchte mich in eine bessere Position zu bringen, damit ich das Messer greifen konnte und tatsächlich gelang es mir. Es dauerte eine geschlagene Ewigkeit, bis ich es zwischen meinen Arm und den Kabelbinder schieben konnten. Allein deshalb, weil ich nur wenig Spielraum hatte, war es schon schwierig, allerdings zitterten meine Finger so stark, dass mir die Klinge einige Male bald entglitten wäre.
      Aber dann... fiel der Druck um mein Handgelenk und sofort schnitt ich meine Beine frei, danach meine andere Hand.
      Schwer atmend blieb ich kurz auf dem Rücken liegen, wandte mich dann um und versuchte mich aufzurichten.
      Als ich endlich auf meinen Beinen stand, meldete sich sofort die Schussverletzung wieder, doch ich achtete nicht weiter darauf und humpelte in die Ecke, wo der Beutel mit meinen Sachen lag.
      Ich nahm die Weste und steckte mir das Headset in mein Ohr und wollte gerade zur Tür gehen, da kam mir ein anderer Gedanke und meine Beine trugen mich zum Fenster. Diese waren stark verschmutzt, trotzdem konnte ich einen Blick hinaus werfen. Und da sah ich etwas, was mir womöglich das Leben retten konnte.

      Verwirf die Idee ganz schnell wieder!



      Zu meiner Schande muss ich aber gestehen, dass ich 5.6 noch nicht überarbeitet habe. Ich glaube, dass mache ich, wenn sie "fertig" ist. Dann geht´s in einem Rutsch durch.

      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-

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