Big City Life

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    • Hey @Zarkaras Jade,

      hier meine Gedanken zum aktuellen Teil :)
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      das ist in jedem Fall ein Ende, das eine Weile nachklingt...man bleibt mit einer dürsteren Stimmung zurück, die einen nachdenklch werden lässt. Diese ganze Szene mit dem goldenen Schuss hast du wirklich unglaublich toll beschrieben. Leider hatte ich schon bei Felix in den Kommentar geschaut, weshalb ich geahnt habe, dass es kein gutes Ende mit Ellie nehmen würde...aber dennoch hast du mich mit diesem Teil gefesselt.
      Auch, wenn ich gerne weitergelesen hätte, nehme ich diesen Schluss der Geschichte jetzt mal so an... Aber wer weiß, vielleicht hören wir noch mal was... es gibt ja noch ein paar Leute, über die man durchaus weiter berichten könnte. Aber dann wäre vielleicht auch irgendwann die eigentliche Stimmung des Ganzen totgeredet, ...vielleicht ist besser, hier einen Schnitt zu machen...wir werden sehen, wie du dich entscheidest ^^

      Danke auf jeden Fall, für diese Geschichte, die ich sehr gerne verfolgt habe...



      LG,
      Rainbow
    • Hey Jade! Ich habe ja gestern im Chat gesagt, das ich hier angefangen habe zu lesen, aber nie zu Ende gebracht habe. Jetzt ärgere ich mich, dass ich nicht schon früher gelesen habe! Aber egal, ich bin durch. Es ging sehr schnell, weil es super gut geschrieben und nachvollziehbar beschrieben wurde. Hut ab!

      Nun bin ich hier angekommen und denke: What! Schon vorbei!!

      Das war eine interessante Reise, bei der du uns unglaubliche Einblicke gegeben hast. Was ich auch ziemlich cool fand, war das sachte Zusammenknüpfen der einzelnen Charaktere. Das ist dir verdammt gut gelungen!

      Für mich persönlich waren die Elli Abschnitten die, die mir am meisten im Kopf nachdämmern. Besonders das Ende hat mich ganz schön umgehauen. Auch die Tatsache, dass du dem nüchternen Stil und der eher dunklen Atmosphäre treu geblieben bist, hat mir gut gefallen. Das passte für mich alles sehr gut zusammen und ich würde es begrüßen, wenn du dir diese Geschichte noch einmal vornimmst ^^

      LG ^^
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Da sitze ich nun. Bin endlich durch und ärgere mich tierisch, dass es nun vorbei sein soll. Warum? ;(

      Anfangs habe ich mich ja wirklich gefragt, ob ich das weiterlesen will und ob ich das interessant genug finde, es auch weiter zu lesen. Aber ich wurde schnell vom Gegenteil überzeugt. Sehr interessante Charaktere mit einer interessanten Entwicklung. ^^

      Mir gefallen die verschiedenen Sichten, die jeweiligen Probleme und die damit verbundenen Gedanken und Gefühle, die die Charaktere in bestimmten Situationen durchlebt haben. Irgendwie wird man neugierig, was hinter jedem dieser Figuren steht, was sie dazu getrieben hat und was sie zuvor erlebt haben, um eben so zu handeln, wie sie in der bestimmten Situation gehandelt haben. Irgendwie scheint jeder der Charaktere auf seine Art seinen schlimmsten Tag überhaupt zu haben, um am Ende des Tages doch ein persönliches kleines Happy End zu feiern - jeder auf seine Art. :D
      Die Verflechtungen der Frauen, wie irgendwie alles zusammenkommt, sich verknüpft und doch wieder nicht, war auch sehr interessant. Wie sie zueinanderfinden, oder nicht.

      Die Geschichte scheint irgendwie unglaublich simple mit einer sehr starken Wirkung! :thumbsup:

      Mal noch ein paar Gedanken zu den jeweiligen Frauen:

      Thekla:
      Aus irgendeinem Grund hatte ich schon von Anfang an eine gewisse Ahnung ihrer Berufs"wahl" im Kopf. Xd Ich weiß nicht warum, aber deine Wortwahl, die Lebensweise und die Namensgebungen, Aussprachen der anderen hat in mir irgendwie schon eine kleine Ahnung geschürt.
      Was sie aber nicht weniger greifbarer gemacht hat. Sie scheint ja alles andere als fröhlich damit und Glück scheint sie ja auch nicht gerade zu haben. Zwei Idioten an einem Tag.
      Umso besser fand ich das Gespräch am Ende mit Barbara. Jetzt bin ich neugierig, was vor Theklas Gedächtnisverlust war und auch, was nun ist. Schreibt sie ihr, schreibt sie ihr nicht? XD

      Barbara:
      Irgendwie die nette kleine Omi von nebenan, die einfach nur ihren Enkel besuchen will. Ich frage mich wirklich, wo der wohnt, wenn die arme Frau einen ganzen Tag unterwegs ist und als es dunkel wird, noch immer nicht angekommen ist. Viel Spaß auf dem Rückweg :D
      Sie ist für mich so ein bisschen der Schlüssel in dieser Geschichte gewesen, der Lichtpunkt, der scheinbar jedem Charakter einmal vor die Füße oder vor das Auto gelaufen ist. Und mit ihrer freundlichen etwas sehr aufdringlichen und sturen Art jedem etwas Gutes getan hat (mehr oder weniger) Sie ist so das Verbindungsglied zwischen all den Charakteren. Bekommt am Ende aber scheinbar als einzige nicht ihr Ziel/diesen kleinen winzigen Funken Glück, den jeder am Ende erfährt. :hmm:

      Sharon (mit ihrer Tochter):
      Anfangs hätte ich der Frau am liebsten ins Gesicht geschlagen. Ein Kind, das spielen will derart niederzumähen. Anfangs völlig unverständlich und ich hatte ein wahres Gefühl der Genugtuung, als Mary weggelaufen ist und Sharon in Panik ausbrach deshalb. Im ersten Moment war ich der Meinung, dass sie es einfach nicht anders verdient hatte, bis man dann doch irgendwann Mitleid verspürte. Du hast es gut geschafft, die Verzweiflung einer Mutter einzufangen, deren Kind verschwunden ist. Jedenfalls gut genug, dass man am Ende erleichtert aufatmet, als sie endlich wieder zusammen sind und Sharon ihr Kind in Schutz nimmt und letztendlich sogar ein Eis mit Mary essen geht - sie einfach mal Kind sein lässt. Man merkt, dass sie vermutlich mal ebenfalls so erzogen wurden, es eigentlich besser machen will und doch in Muster zurückfällt. Dass sie als Alleinerziehende Mutter einfach komplett überfordert ist.

      Ellie:
      Ein Junkie. Auch bei ihr hatte ich anfangs meine Bedenken, ob ich wirklich eine Bindung zu ihr aufbauen kann. Aber du hast sie durchaus gut beschrieben und mir gefällt, dass sie trotzdessen, dass sie auf der Straße lebt, und Drogenabhängig ist, nicht vollkommen in ihre eigene Person vertieft ist. Dass sie Sharon (für ein wenig Bares) geholfen hat, ihre Tochter zu finden und sich auch noch später um das Kind Sorgen macht, bestätigt, dass sie trotz allem noch ein gutes Herz hat, nur eben etwas kaputt ist.
      Ihr Ende fand ich zwar sehr hart, aber durchaus passend. Dennoch würde ich ihr wünschen, wenn sie noch von jemandem rechtzeitig gefunden wird..

      Claudia:
      Eine wahre Freude und wohl der fröhlichste und liebevollste Charakter in dieser Geschichte. Die Sympathie schlechthin.
      Mal im Ernst. Eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die einen krassen Kontrast zu Ellie und Thekla und eigentlich auch den anderen Charakteren bietet und über weite Strecken nur immer unbeliebter wird. Eine durch die Hektik der Stadt geprägte, scheinbar sehr selbstsüchtige Persönlichkeit, die wirklich erst ganz am Ende zu einem Menschen wird und bei mir Sympathiepunkte sammelt. Ihr persönlicher Kontrast ist das abendliche Ritual mit dem Hotdog. Damit habe ich am wenigsten gerechnet und sie hat mich mega überrascht. Auch, dass am Ende noch das Gewissen nervt. :)
      Mit ihr hast du einen Charakter in die Geschichte geworfen, der nicht nur nicht an Arroganz zu überbieten ist und das Geschehen ordentlich aufmischt, sondern gleichzeitig auch meine Gedanken beim Autofahren - zumindest angeschnitten. Manchmal glaubt man ja wirklich, die Leute machen das mit Absicht, nur um einen zu ärgern, gerade, wenn man es schon spät dran ist. :D
      Ich hatte mehrmals den Gedanken, dass sie jeden Moment einen der anderen Charaktere bei ihrer Chaoten-Fahrt über den Haufen nebelt. ^^

      Moira:
      Von allen Charakteren scheint sie mir die größte emotionale Entwicklung durchgemacht zu haben. Von fröhlich - Ich habe ein Bewerbungsgespräch - zu sauer - wegen Sharon - zu völlig außer Kontrolle und übergeschnappt - wegen Michelle - über tieftraurig - wegen ihres Tages - zu überglücklich - wegen dem Lottogewinn. Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass die Gute ein Aggressionsproblem hat, hoffe ich mal, dass das Los auch ordentlich was bietet, damit sie sich mehr leisten kann, als ein Sandwich im Kühlschrank. (erinnert mich an so ein typisches Model - mal an einer Erbse lutschen, das muss reichen-) Jedenfalls kann sie nun vielleicht wieder etwas positiver denken, wie noch am Anfang.
      Mich würde aber interessieren, ob das mit Michelle Konsequenzen mit sich bringt.


      Über jeden Werdegang der einzelnen Charaktere kann man getrennt nachdenken und die Wirkung auf einen prüfen. Es stimmt nachdenklich, weil man genau weiß, dass es nicht aus der Luft gegriffen ist. Nichts davon. Es ist, wie das Leben nun mal ist. Vielleicht nicht im Einzelnen auf einen selbst bezogen, aber alles ist vorstellbar und liegt mehr als nur im Bereich des Möglichen. :D Zu gewissen Teilen stimmt einen das schon etwas traurig. :hmm:

      Ich fand die Geschichte jedenfalls sehr gelungen und bereue nicht, sie gelesen zu haben. :D Im Gegenteil, ich würde mich freuen, wenn es weitergehen würde, oder wir eine Weiterführung/Anlehnung bekommen würden. :thumbsup:

      LG, Kyelia

      EDIT: sorry für diesen gigantisch-nutzlosen Monsterkommi :rofl:

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      Síchestja - Das Erbe einer Vergangenheit