HEAVEN - (Band 1)

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    • Guten Morgen @Rainbow

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      Wow … Mach mal halblang Elias!

      Zuerst das Lob: Du hattest wieder einige tolle Beschreibungen drinnen, die mir sehr gut gefallen haben und mich eigentlich fast gezwungen haben, mir diese aufzuschreiben :D

      Aber: erinnerst du dich, was ich nach deinem ersten Elias- Zusatzkapitel gesagt habe? - Das drei womöglich zu viel werden? Genau den Gedanken hatte ich jetzt. Verstehe mich nicht falsch, denn es las sich super flüssig und hatte alles Hand und Fuß. Ich habe aber nicht damit gerechnet, dass Elias sooo krass eifersüchtig ist. Sicher, alles ist möglich. Für mich persönlich war das ein Eifersuchtskapitel zu viel X/

      Ich hoffe, du kannst mit meinem Kommentar etwas anfangen :)



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
    • Danke @Thorsten und @LadyK für eure Rückmeldungen. :) Ihr habt ja beide quasi das Gleiche gesagt, was ich schon mal recht hilfreich finde. Und wenn man mir etwas so nett sagt und nicht belehrend den Zeigerfinger hebt, dann bin ich sogar in der Lage, das anzunehmen ....also keine Sorge, dass ich das falsch verstehe. Alles gut! ^^

      Wahrscheinlich habt ihr ja sogar recht. Auch mir kam dieser Teil zu lang vor, aber ich stelle fest, dass es mir wahnsinnig schwerfällt, mich kurzzuhalten. Ich habe eine Idee, und dann kommt das eine zum anderen und dann gerate ich in einen Schreibfluss...und dann kommt sowas dabei raus. Das war wahrscheinlich auch der Grund, warum ich zuletzt Zweifel daran hatte, diese Kapitel überhaupt mit reinzunehmen, obwohl sie stellenweise aufschlussreich und amüsant geschrieben sind.

      Ich werde mir in den nächsten Wochen mal eine kleine Auszeit gönnen und schauen, wie ich das alles zurechtbasteln kann. Kann sein, dass ich dem einen oder anderen von euch ziwschendurch mal über die Konversation damit auf die Nerven gehen werde...also haltet euch bereit :D

      Dennoch freue ich mich natürlich über weitere Rückmeldungen. Vielleicht gibt es ja noch andere Meinungen dazu.

      LG,
      Rainbow
    • :gutenmorgen: @Rainbow
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      Also auf mich wirkt es derzeit so: Silas wird als schmieriger, falscher Typ vorgestellt (was jetzt nicht zwingend so da stehen muss), weil Elias ihn so sieht. Aber Silas scheint ganz vernünftig und nett zu sein. Elias kenne ich als eleganten, überaus netten Type mit ausgeprägten Beschützerinstinkt gegenüber Emilia. Aber durch seine krankhafte Eifersucht aus dem letzten Part blieb ein mulmiges Gefühl... eines das mir sagt, dass ich jetzt doch lieber Silas an Emilias Seite sehen wollen würde, statt Elias :pardon: , weil mit der ausgeprägten Eifersucht kann die Beziehung nur schief gehen, sofern die beiden mal zusammenkommen sollten... Zumal irgendwie sämtliche Spannungen von Elias kommen..., wenn ich mich da nicht irre :hmm:
      (Edit) am liebsten wär mir, wenn der letzte Part wieder weg kommt und seine anfangs verständliche Eifersucht so im Raume stehen bleibt, oder zumnidest nicht ganz so krass rüberkommt :pardon:
    • Hey Rainbow!

      Ich glaube, ich muss mich der allgemeinen Kürzungsfraktion anschliessen.
      Das Kapitel ist hübsch geschrieben und die Art, wie du Elias' Eifersucht darstellst, gefällt mir.
      Allerdings ist der Anlass doch etwas zu nichtig. Silas sollte da schon etwas aufdringlicher werden, um so geballte Gefühle zu provozieren.
      Ausserdem hat er tatsächlich noch nicht wirklich etwas getan, um Elias tiefe Abneigung und dessen Verdacht, er sei "böse" wirklich zu verdienen. Es handelt sich also da lediglich um Elias' Intuition. Und "Intuition" alleine ist mir etwas zu wenig. Kannst du es nicht etwas konkreter machen, es an etwas festmachen, das vielleicht nur Elias merkt?
      Die Frage ist: Ist das überhaupt nötig?
      Ich verstehe allerdings auch, warum du diesen Text nicht so gerne streichen willst. Er enthält ein paar sehr hübsche Stellen (irgendwie gefallen mir vor allem die Gewaltfantasien gegen Silas - weiss auch nicht warum) - aber ich meine trotzdem, hier könntest du dich etwas kürzer fassen.
    • Neu

      Ich kann jetzt nicht sagen, wie es vorher war. Allerdings finde ich es als Abschluss des Elias Kapitels in der jetzigen Form für ausreichend. Die wesentlichen Sachen wurden ja bereits in den Abschnitten vorher vermittelt. Auch die unterschiedlichen Betrachtungsweisen von Emilia und Elias sind insgesamt sehr witzig. Auch das übernatürliche in ihrer Bindung wird recht klar, was ihren sich entwickelnden Gefühlen ja keinen Abbruch tut. Die Eifersucht von Elias im Abschnitt davor hat mir auch gut gefallen, passt einfach gut zu seinem dargestellten Charakter und ist in seiner übertriebenen Form auch sehr unterhaltsam.

      Für mehr blümchenpflückende Orks, blutrünstige Elfen und vegetarische Drachen!
    • Neu

      Danke @Kramurx, @Kirisha und @Alexander2213 für eure Einschätzung. Ich habe inzwischen ein paar Änderungen vorgenommen und zum Beispiel das letzte Kapitel "Eifersucht" stark gekürzt. Es endet jetzt unmittelbar nach dem zweiten Teil.

      Bezüglich der Kapitelabfolge habe ich mich nun auch entschieden. Es war nicht leicht, das zu entscheiden und es gibt immer Pro und Contra, aber ich habe nun folgende Variante gewählt:

      Kapitel 6 - Der persönliche Albtraumheld
      Kapitel 7 - Spaziergang im Park
      Kapitel 8 - Eifersucht
      kapitel 9 - Die drei Legionen
      Kapitel 10 - Kalter Entzug

      Das Kapitel 10 habe ich insofern auch etwas umschreiben müssen, weil der ganze Rückblick hier nun weggefallen ist.Außerdem habe ich den Fernsehbericht noch etwas ausgeschmückt.

      Und hier kommt dann jetzt endlich die Fortsetzung mit dem Kapitel 11 :)


      Kapitel 11
      Die Liebe und andere Katastrophen


      Die Akademie mit dem großen Haupthaus und den vielen kleinen Nebengebäuden, die über das gesamte Areal verstreut waren, glich einer Art Campus.
      So weit das Auge reichte, erstreckten sich weitläufige Rasenflächen über das parkähnlich angelegte Außengelände, das von kunstvoll geschnittenen Hecken und Sträuchern geziert wurde. An Bäumen, die so groß waren, wie dreistöckige Wohnhäuser, rankten fremdartige Pflanzen empor, die wunderschöne Blüten und ungewöhnliche Früchte trugen, während der süße Klang trällernder Vögel die Baumkronen mit ihrem Lied erfüllte.
      Eine Vielzahl an Sitzmöglichkeiten und überdachten Pavillons, mit Blick auf den großzügig angelegten Teich in der Mitte des Parks, luden zum Verweilen ein und die in Marmor gemeißelten Engelsstatuen sowie die verspielten Springbrunnen verstärkten den Eindruck, dass man sich an einem verträumten, fast schon paradiesischen Ort befand.
      Die Schönheit seiner Umgebung nahm Elias nur am Rande wahr. Er saß auf einer abgelegenen Bank, ein aufgeschlagenes Buch ruhte auf seinem Bein und sein Blick war starr auf den Text gerichtet. Doch so sehr er es auch versuchte, es war ihm beim besten Willen nicht möglich, sich auf den Inhalt der Worte zu konzentrieren, die vor ihm geschrieben standen. Seine Gedanken drifteten immer wieder ab und landeten ein ums andere Mal bei Emilia.
      Er durfte jetzt nicht schwach werden!
      Immerhin hatte er es jetzt schon ganze zwei Tage ausgehalten und es würde mit der Zeit bestimmt erträglicher werden.
      Seit der unfreiwilligen Verschmelzung mit ihrem Geist vor wenigen Wochen, glaubte er zwischen Licht und Schatten zu wandeln.
      Noch nie zuvor hatte er sich so sehr zu jemandem hingezogen gefühlt und solche inneren Kämpfe ausfechten müssen, um gegen dieses übermächtige Verlangen anzukommen. In ihrer Nähe fühlte er sich das erste Mal seit Anbeginn seiner Existenz vollständig, fast so, als habe vorher ein bedeutender Teil von ihm gefehlt.
      Seufzend sank er gegen die Lehne der Bank, den Blick hinauf in den strahlend blauen Himmel gerichtet. War es tatsächlich möglich, dass seine Gefühle und die Tatsache, dass er sich zu ihr hingezogen fühlte, ausschließlich auf das von Jesaja beschriebene Phänomen der Verschmelzung zurückzuführen waren? Und wenn es so war, bedeutete das nicht zuletzt, dass er zum Sklaven seiner eigenen Emotionen würde, die am Ende noch nicht einmal echten Ursprungs waren?
      Der Gedanke jagte einen Schauder durch seine feinstofflichen Glieder. Er konnte und wollte das nicht glauben. Die Vorstellung seine Selbstbestimmung an den Nagel zu hängen, um zu einem willenlosen Schatten seiner selbst zu werden forderte seinen Stolz heraus und ließ ihn rebellieren.
      Aber damit nicht genug, war er offensichtlich noch auf eine ganz andere Weise mit ihr verbunden. So spürte er jederzeit, auch wenn er nicht in ihrer unmittelbaren Nähe war, was in ihr vorging, als verfüge er über feine Antennen, die auf sie ausgerichtet waren.
      Manchmal, wenn er sich fokussierte und sich auf sie konzentrierte, war es ihm möglich, direkt in ihren Geist einzudringen, ihre Gedanken zu hören und sie an den seinen teilhaben zu lassen. Letzteres hatte er bisher nur ein einziges Mal zugelassen, nämlich als sie in der Notfallambulanz, körperlos und für alle anderen unsichtbar, unter der Decke des Krankenhauses geschwebt waren, am Grenzübergang zwischen dem Diesseits und dem Jenseits.
      Begleitet von einem resignierten Schnaufen schüttelte er mit dem Kopf.
      Es war ja so klar, dass das ausgerechnet ihm passieren musste. Wenn es stimmte, was man sich erzählte, dann ereignete sich diese Art ´spiritueller Vereinigung` zwischen himmlischen Wesen und Menschen nur äußerst selten und auch nur, wenn eine Aneinanderreihung ungünstiger Faktoren zusammenkam.
      Er musste sich dringend irgendjemandem anvertrauen, wenn er verhindern wollte, vollends den Verstand zu verlieren. Vielleicht fände sich eine Möglichkeit, diese Verbindung wieder rückgängig zu machen.
      Andernfalls würde ihm vielleicht jemand die Frage beantworten können, wie im Namen aller Erzengel er in Zukunft weitermachen sollte, wenn ein menschlicher Geist, wie ein siamesischer Zwilling, mit dem seinen verbunden war.
      Von Weitem erblickte er Jesaja in seinem hellen Gewandt, der den gewundenen Pfad zu ihm hinaufwanderte. Mit jedem Schritt, den er sich näherte, fragte Elias sich, ob er im Begriff war, das Richtige zu tun.
      „Hallo, mein Freund“, sagte der junge Engel freundlich, als er neben ihm auf der Parkbank Platz nahm und ihm zur Begrüßung die Hand auf die Schulter legte. „Es ist schön, dich zu sehen! In letzter Zeit haben sich nicht sehr viele Gelegenheiten ergeben. Wenn du nicht gerade in der Akademie warst, dann bist du ziemlich viel in der Welt der Irdischen unterwegs gewesen, was?“ Seine türkisfarbenen Augen musterten Elias neugierig aber wohlwollend.
      Keine Frage, er war ihm in der kurzen Zeit, die sie sich erst kannten bereits ans Herz gewachsen und seine offene, vertrauensvolle Art ermöglichte es Elias, sich nun einen Ruck zu geben.
      „Ja. Du hast recht! Ich bin wirklich nicht viel hier gewesen.“ Hörbar atmete er aus und fuhr sich nervös durch die Haare, die ihm offen auf die Schulter fielen. Dann wandte er sich Jesaja zu. „Hör zu, ich muss mit dir dringend über eine Sache sprechen. Kannst du etwas für dich behalten?“, fragte er halb im Flüsterton, obwohl das eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre, da weit und breit niemand anders zu sehen war.
      Jesajas Blick wurde ernster und auch er rückte nun seinerseits näher an Elias heran. „Wenn du mich darum bittest, werde ich verschwiegen sein, und wenn ich dir helfen kann, dann werde ich tun, was in meiner Macht steht. Also, um was geht`s?“
      „Was würdest du sagen, wenn ich dir erzähle, dass bei meinem ersten Einsatz in der Übergangsdimension … an dem Tag, als wir uns kennengelernt haben ... also … wenn ich dir sagen würde, dass bei dem Versuch, die Seele ins Jenseits zu überführen …“ stammelte er und brach schließlich ab, da ihm die richtigen Worte nicht einfallen wollten.
      „Jetzt sag` schon! Was ist denn passiert? Elias, du kannst mir vertrauen“, versuchte Jesaja ihn zum Weiterreden zu bewegen.
      Einen tiefen Atemzug nehmend wappnete sich Elias für das, was er als nächstes sagen würde. Dann schoss es aus ihm heraus.
      „Also, ich bin mir ziemlich sicher, dass in jener Nacht eine ´Verschmelzung` stattgefunden hat.“
      Kaum hatte er die Worte ausgesprochen hatte, fühlte er sich umgehend erleichtert, als würde eine schwere Last von ihm abfallen, die er jetzt schon seit Wochen mit sich herumgeschleppt hatte. Jesaja sah ihn aus seinen großen kristallklaren Augen an. Es war offensichtlich, dass es ihm für einen Moment die Sprache verschlagen hatte.
      „Hör zu, ich stehe kurz davor, den Verstand zu verlieren“, setzte Elias erneut an. „Ich hatte nie etwas mit den Menschen zu tun. Sie haben mich schlichtweg einfach nicht genügend interessiert, als dass ich mich hätte näher mit ihnen beschäftigen wollen. Und seit diesem Erlebnis ist es plötzlich so, als sei meine ganze Weltansicht, der Inhalt meiner bisherigen Existenz infrage gestellt. Alles, was mir vorher wichtig war, ist es nun nicht mehr. Ich weiß einfach nicht mehr, wer ich bin. Alles, was mich derzeit beschäftigt, ist sie. Und alles, was ich möchte, ist in ihrer Nähe zu sein. Ich spüre, dass es ihr nicht gut geht und es zerreißt mich fast. Jesaja, was soll ich denn machen?“ Die Verzweiflung war Elias ins Gesicht geschrieben und nachdem er allen Mut zusammen genommen hatte, sein Gefühlsleben zu offenbaren, sackte er sichtlich in sich zusammen.
      „Wer ist sie?“, fragte Jesja schließlich in ruhigem Ton, während er Elias von der Seite betrachtete.
      Sie heißt Emilia und … sie ist einfach unglaublich. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich das beschreiben soll. Sie ist wunderschön, auch wenn sie das selber nicht weiß. Sie ist wahnsinnig dickköpfig, eigensinnig und … unvernünftig. Andererseits ist sie sensibel, verletzlich und voller Gefühl. Sie bringt mich zum Lachen und schafft es gleichzeitig, mich zum Nachdenken zu bringen.“ Elias stockte, als ihm auffiel, dass er ohne Punkt und Komma redete und regelrecht ins Schwärmen gekommen war. Plötzlich war ihm seine eigene Ehrlichkeit unangenehm und er versuchte, an Jesajas Gesicht eine Reaktion ablesen zu können. Dieser bedachte ihn mit einem ernsten aber einfühlsamen Ausdruck, bis sich schließlich seine Miene aufhellte und er zu lächeln begann.
    • Neu

      Guten Morgen @Rainbow

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      Ohhh. Elias ist verliebt :love:

      Scheint zumindest so und ich finde es süß. Jesajas Reaktion fand ich auch ziemlich süß. Die beiden scheinen sich gut zu verstehen. Schön zu wissen, dass Elias dort jemanden hat, dem er sich anvertrauen kann.

      Die Frage, die ich mir hier stelle: Gibt es Konsequenzen für solche Gefühle gegenüber Menschen? Oder versucht man, diese Verbindung zu lösen?
      Wäre jedenfalls interessant, zu sehen, wie Elias in einer solchen Situation reagieren würde. :huh:

      Ich musste auch so ein bisschen Schmunzeln. Die Engelfürsten haben ihn dorthin beordert um ein bisschen an sich selbst zu arbeiten und schwupp, rennt er in die nächste Katastrophe :D

      Mal sehen, was noch passiert :)



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-
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      Hey Rainbow,
      wieder ein schöner Text.
      Eigentlich könntest du den einfach so stehen lassen!
      Aber ich schreibe dir jetzt trotzdem mal meine unrelevanten Gedanken, die mir beim Lesen so durch den Kopf gingen.

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      Rainbow schrieb:

      Die Akademie mit dem großen Haupthaus und den vielen kleinen Nebengebäuden, die über das gesamte Areal verstreut waren, glich einer Art Campus.
      Uff. Was ist das denn für ein Campus? Park, paradiesische Bäume, Pavillons und ein Teich ... also der Campus in z.B. Frankfurt sieht doch deutlich prosaischer, um nicht zu sagen betonierter aus. Falls sie den nicht inzwischen aufgemotzt haben. Vielleicht meinst du als Bezugsgrösse eher den Campus von Harvard?
      (Ist nur Spass - lass es bitte so stehen, genauso soll ein himmlischer Campus aussehen.)


      Rainbow schrieb:

      fremdartige Pflanzen empor, die wunderschöne Blüten und ungewöhnliche Früchte
      Hier beschreibst du doch vermutlich am ehesten aus der Perspektive von Elias. Und der wird die Pflanzen sicherlich nicht fremdartig finden und die Früchte sind für ihn total gewöhnlich. Also vielleicht handelt es sich um eine Art Manna- oder Ambrosia-Pflanzen oder andere "engelhafte" Gewächse?


      Rainbow schrieb:

      fast schon paradiesischen Ort befand.
      Yes. Möglicherweise ist ja der Garten Eden auch gerade nebenan ... wär doch gar nicht so unplausibel?


      Rainbow schrieb:

      glaubte er zwischen Licht und Schatten zu wandeln.
      Der Vergleich trifft es glaube ich nicht ganz. Ich denke nicht, dass er das Gefühl hat, Emilia würde ihn in den Schatten ziehen.
      Aber vielleicht wandelt er "neben sich" oder ist aus seinem Leben herausgefallen oder haben sich seine Perspektiven umgedreht, sodass ihm die Erde plötzlich wie der Himmel vorkommt, jedenfalls in ihrer Nähe - oder so ähnlich?


      Rainbow schrieb:

      Jesaja sah in a
      Jesaja sah ihn

      +++

      Und an diesem Punkt brichst du einfach ab?
      Ich bin wirklich neugierig, was Jesaja dazu sagen wird. Das muss sich für ihn ja absolut eigenartig anhören.

      Sehr hübsche Geschichte!!!
    • Neu

      Danke @LadyK und @Kirisha für eure Rückmeldungen


      LadyK
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      LadyK schrieb:

      Die Frage, die ich mir hier stelle: Gibt es Konsequenzen für solche Gefühle gegenüber Menschen? Oder versucht man, diese Verbindung zu lösen?
      Ich schätze, die Situation, in die Elias hier hereingeraten ist, enstpricht nicht der Standardsituation. Für gewöhnlich würde man sicher versuchen, diese Verbindung zu trennen....in Elias` Fall wird das aber nicht so einfach sein ....Abwarten :D



      Kirisha
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      Kirisha schrieb:

      Eigentlich könntest du den einfach so stehen lassen!
      Aber ich schreibe dir jetzt trotzdem mal meine unrelevanten Gedanken, die mir beim Lesen so durch den Kopf gingen.
      Alle Gedanken sind willkommen :) ... und insofern sicher nicht "unrelevant".

      Die Sache mit der Perspektive war mir in dem Fall sogar klar.. Aber ich dachte mir....pfeif drauf! :D Wenn es irgendwie vertretbar ist, würde ich es erst mal so stehen lassen.

      Kirisha schrieb:

      er Vergleich trifft es glaube ich nicht ganz. Ich denke nicht, dass er das Gefühl hat, Emilia würde ihn in den Schatten ziehen.
      Aber vielleicht wandelt er "neben sich" oder ist aus seinem Leben herausgefallen oder haben sich seine Perspektiven umgedreht, sodass ihm die Erde plötzlich wie der Himmel vorkommt, jedenfalls in ihrer Nähe - oder so ähnlich?
      Ich fand das "Licht und Schatten" eigentlich sehr passend, da er seine Gefühle ja nicht wirklich genießen kann. Sie sind neu und fremd und stellen alles auf den Kopf für ihn. Wer kennt nicht diese Berg-und Talfahrt, wenn man verliebt ist, aber noch nicht so genau weiß, wie der andere denkt. Man deutet jede Geste und ist unsicher. Bei Elias stelle ich mir das noch 10x schlimmer vor, weil er überhaupt keine Ahnung hat, was da gerade mit ihm geschieht. Licht und Schatten spiegeln für mich diesen Zustand ganz gut wider.


      Kirisha schrieb:

      Und an diesem Punkt brichst du einfach ab?
      Ich bin wirklich neugierig, was Jesaja dazu sagen wird. Das muss sich für ihn ja absolut eigenartig anhören.
      Ich hasse es auch meistens, einen Cut zu setzen. Aber ich kann euch ja nicht immer mit so viel Text erschlagen :pardon:


      Kirisha schrieb:

      Sehr hübsche Geschichte!!!
      Danke :love:




      Kapitel 11.1

      Elias stockte, als ihm auffiel, dass er ohne Punkt und Komma redete und regelrecht ins Schwärmen gekommen war. Plötzlich war ihm seine eigene Ehrlichkeit unangenehm und er versuchte, an Jesajas Gesicht eine Reaktion ablesen zu können. Dieser bedachte ihn mit einem ernsten aber einfühlsamen Ausdruck, bis sich schließlich seine Miene aufhellte und er zu lächeln begann.
      „Also, wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich ja sagen du bist verliebt, mein Freund.“
      „Was?“, brachte Elias erschrocken hervor. Die Aussicht, von einer übermächtigen Armee widerwärtiger Dämonen eingekesselt zu werden, stellte er sich nur unwesentlich schlimmer vor. Entsetzt sprang er von der Bank, während er wild gestikulierend vor Jesaja auf und ablief.
      „Ich kann nicht verliebt sein. Ich bin ein Krieger des himmlischen Heeres. Gefühle dieser Art kann ich mir nicht erlauben … das … das macht mich doch völlig angreifbar. Außerdem sind solche Empfindungen für Engel gar nicht möglich. Was stimmt also nicht mit mir?“
      „Ehrlich gesagt, weiß ich das auch nicht so genau. Ich habe allerdings eine Theorie“, sagte Jesaja und tippte sich mit dem Zeigefinger an die Lippen. Eine Geste, die verriet, dass er angestrengt nachdachte. „Willst du wissen, was ich glaube?“, frage er, ohne Elias` Antwort abzuwarten. „Ich glaube, dass du bei Gott kein gewöhnlicher Engel bist … das warst du noch nie und das weißt du auch. Nach dem, was ich von dir gehört habe, bist du schon vor dem Zusammentreffen mit Emilia in der Lage gewesen, ein breiteres Spektrum an Emotionen nachzuempfinden, als es für uns üblich ist. Nach der Verschmelzung mit einem menschlichen Wesen hat sich dieser Zustand um ein Vielfaches verstärkt. Wenn du mich fragst, bist du dadurch zu etwas absolut Besonderen und Einzigartigen geworden.“ Er hatte sich nun ebenfalls von der Bank erhoben und lächelte Elias aufmunternd an, während er ihm anerkennend auf die Schulter klopfte.
      „Soll ich jetzt Luftsprünge machen, oder was? Wie soll das denn bitteschön laufen? Ich bin verrückt nach ihr, kann aber nicht mit ihr zusammen sein? Wie um Himmels willen soll ich ihr erklären, was ich bin? Ein Engel und ein Mensch … das … das funktioniert einfach nicht. Ich werde für immer dazu verdammt sein, etwas haben zu wollen, das ich niemals besitzen kann.“ Kraftlos ließ er sich wieder auf die Bank sinken, stütze die Ellenbogen auf den Knien ab und legte sein Gesicht in die geöffneten Handflächen. „Außerdem weiß ich nicht, ob sie in derselben Weise für mich empfindet. Sie scheint sich bereits an einen Irdischen gebunden zu haben. Wahrscheinlich ist es das Beste, wenn ich nicht mehr länger in ihrem Leben herumpfusche und mich von ihr fernhalte.“ Erschöpft fuhr er sich durch die Haare und blickte Jesaja Hilfe suchend an.
      „Jesaja, sag` mir, lässt sich das irgendwie rückgängig machen? Ich halte das nicht mehr länger aus. Ich will endlich wieder ich sein.“
      „Na schön, pass auf. Ich habe mich mit diesem Thema bisher nicht ausführlich genug beschäftigt, als dass ich dir darauf eine Antwort geben könnte. Aber ich weiß, wo ich danach suchen muss. Ich werde versuchen, in den alten Schriften etwas darüber in Erfahrung zu bringen. Vielleicht gibt es einen Weg, euch wieder voneinander zu trennen. Womöglich ist das aber auch gar nicht notwendig“, antwortete Jesaja und blickte Elias vielsagend an. „Selbst, wenn es derzeit nicht den Anschein hat, dürfte die Verschmelzung auch bei ihr den Drang hervorrufen, sich in deiner Nähe aufzuhalten. Das ist für gewöhnlich keine einseitige Angelegenheit. Wie dem auch sei, wenn dir das Mädchen wirklich etwas bedeutet, solltest du in Zukunft besser ein Auge auf sie haben. Da du in den vergangenen Tagen abkömmlich warst, dürften dir einige wichtige Entwicklungen entgangen sein“, fügte Jesaja mit ernstem Gesichtsausdruck hinzu.
      „Wieso, was ist denn passiert?“, fragte Elias irritiert.
      „Nun, es wurden auf der Erde vermehrt dämonische Schwingungen wahrgenommen und es ist noch unklar, wie die von uns bewachten Übergänge überwunden werden konnten“, klärte Jesaja seinen Freund auf. „Außerdem sind die suizidalen Todesfälle in den vergangenen zwei Wochen weltweit um ein Fünffaches angestiegen, ohne offensichtlichen Grund. Die Menschen berichten über eine Zunahme von Schwarzer Magie praktizierenden Gruppierungen, die nicht mehr länger im Verborgenen agieren, sondern sich offenkundig zu ihrer Gesinnung bekennen und auf äußerst fanatische Weise versuchen, neue Gefolgsleute zu rekrutieren. Ein bisschen viel Zufall auf einmal, würde ich sagen.“
      Elias sah Jesaja ungläubig an. Wieso war das komplett an ihm vorbei gegangen? Als Anhänger des himmlischen Heeres wäre es seine Pflicht gewesen, in vorderster Reihe zu stehen, die Übergänge zu sichern und das Leck zu finden. Stattdessen hatte er sich hier in der dritten Sphäre ausschließlich mit sich selbst beschäftigt und sich dieser Gefühlsduselei hingegeben.
      „Bei Gott dem Allmächtigen“, stieß er aus. „Es ist so weit. Dagon eröffnet den Angriff. Dieser niederträchtige Verräter richtet sein dämonisches Heer zuerst gegen die Menschenwelt. Das sieht ihm ähnlich. Während unser Heer damit beschäftigt sein wird, die Irdischen vor der Ausrottung zu bewahren, wird Dagon die geschwächte Abwehr an den Übergängen ausnutzen, um seine Armee direkt gegen das himmlische Reich zu führen. Warum hat man mich nicht informiert? Ich muss umgehend in die zweite Sphäre zurück und meinen Dienst wieder antreten, anstatt hier untätig rumzusitzen.“ Außer sich vor Wut und Sorge war er aufgesprungen und hatte die Worte laut herausgeschrien. Sichtlich überfordert von dem unerwarteten Gefühlsausbruch seines Freundes wich Jesaja eine Schrittlänge zurück. Nur zögerlich näherte er sich ihm wieder und versuchte, ruhig und besänftigend auf ihn einzureden.
      „Beruhige dich, mein Freund! Es ist niemandem damit geholfen, wenn du jetzt die Nerven verlierst. Ich verstehe, dass du in Sorge bist und hier nicht nutzlos herumsitzen möchtest. Soweit ich aber mitbekommen habe, hat Rafael von höchster Stelle die Anordnung erhalten, dich nach wie vor hierzubehalten. Es hieß, das Urteil der Fürsten werde nicht aufgehoben und sei somit unwiderruflich.“
      Fassungslos schüttelte Elias mit dem Kopf und ließ sich resigniert auf die Bank sinken. Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Er versuchte, eine Logik hinter all dem zu erkennen. Wollte man ihm nach wie vor einen Denkzettel verpassen und ihn wie ein ungezogenes Kind auf der Strafbank sitzen lassen, selbst wenn es im Zweifelsfall für das himmlische Reich von Nachteil war? So viel Naivität würde schon fast an Fahrlässigkeit grenzen. Oder gab es womöglich ein höheres Ziel, eine Strategie, die er noch nicht durchschaut hatte, weil ihm ein wichtiges Puzzleteil fehlte?
      „Elias, hör mir zu. Dein Verstand ist derzeit durch eine Übermacht an Emotionen vernebelt. Du kannst nicht mehr klar denken. Vertrau mir. Es wird das Beste sein, Ruhe zu bewahren und erst mal Informationen zu sammeln. Ich werde sehen, was ich für dich herausfinden kann und wir treffen uns morgen Abend in der Bibliothek. Bis dahin weiß ich hoffentlich mehr. Da es ohnehin im Moment deinem inneren Verlangen entsprechen dürfte, dich auf der Erde aufzuhalten, solltest du derweil auskundschaften, wie ernst die Lage vor Ort ist. Was sagst du?“
      Wie erstarrt fixierte Elias den Boden zu seinen Füßen, als sei hier die Lösung für sein Problem zu finden. Was sollte er jetzt tun? Seine Gedanken schwirrten durcheinander wie ein Bienenschwarm. Es war ihm nicht möglich, auch nur einen davon zu fassen zu bekommen.
      Mit einem Mal war es ihm, als lege sich ein Hebel um, der die Erkenntnis in seinen Geist eintreten ließ.
      „Du hast recht“, sagte er plötzlich entschlossen und erhob sich in einer schwungvollen Bewegung von der Bank. „Mit allem, was du gesagt hast. Ich sollte umgehend aufbrechen“, schob er hinterher und hielt Jesaja die ausgestreckte Hand entgegen.
      Jesajas Gesicht spiegelte die Erleichterung, die Elias` Worte in ihm auslösten, während er in dessen Hand einschlug. „Für mich bist und bleibst du ein Hoffnungsträger!“, sagte er und klopfte Elias aufmunternd auf die Schulter. „Auch, wenn du das anzweifelst. Es würde mich nicht wundern, wenn dir in diesem Krieg noch eine besondere Rolle zuteil wird. Also, pass auf dich auf!“
      Mit einem knappen Nicken wandte sich Elias ab. Er wusste nun, was er zu tun hatte.
    • Neu

      Hallo Rainbow,
      wieder ein schöner Abschnitt, der auch gut die beiden Ebenen miteinander verbindet. Viel zu kritisieren gibt es nicht, ein paar Sachen die mir aufgefallen dann im Spoiler. Ich finde der Elias macht ganz gut klar woher der Begriff Leidenschaft ursprünglich kommt.... Kann einem ja fast Leid tun der Arme.

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      "Eine Vielzahl an Sitzmöglichkeiten und überdachten Pavillons, mit Blick auf den großzügig angelegten Teich in der Mitte des Parks, luden zum Verweilen ein und die in Marmor gemeißelten Engelsstatuen sowie die verspielten Springbrunnen verstärkten den Eindruck, dass man sich an einem verträumten, fast schon paradiesischen Ort befand."

      Deine längeren Sätze gefallen mir meist recht gut. Hier bin ich beim lesen aber doch kurz gestoplert, vielleicht doch lieber in zwei Sätze teilen?


      "Während unser Heer damit beschäftigt sein wird, die Irdischen vor der Ausrottung zu bewahren, wird Dagon die geschwächte Abwehr an den Übergängen ausnutzen, um seine Armee direkt gegen das himmlische Reich zu führen."

      Hier erkennt er mir die feindliche Strategie etwas zu schnell und beiläufig. Ist keine grundsätzliches Problem, er ist ja sicher ein guter Stratege. Kann also auch durchaus so stehen bleiben, aber für mich nicht ganz rund. Ich fände eine Gedankenreihenfolge die zu der Erkenntnis führt irgendwie besser (in Kurzform: Wir müssen die Menschen schützen, aber wenn wir unsere Verteidigung schwächen...., vielleicht ist das ja der eiegntliche Plan Dagons)


      "Wie erstarrt fixierte Elias den Boden zu seinen Füßen, als sei hier die Lösung für sein Problem zu finden. Was sollte er jetzt tun? Seine Gedanken schwirrten durcheinander wie ein Bienenschwarm."

      Sehr schön! Besonders auch der Vergleich mit dem Bienenschwarm hat mir gut gefallen. Ich mag einfach diese schönen Bilder in deinen Texten.


      Für mehr blümchenpflückende Orks, blutrünstige Elfen und vegetarische Drachen!
    • Neu

      Ach Mensch Elias ^^

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      Geh wieder auf die Erde zurück und beschütze deine Herzensdame :D

      Ich bin echt gespannt, was Elias entdecken wird und ob Jesaja einen Weg findet, die Verbindung zu lösen. Ich hoffe doch, dass Elias es sich nochmal anders überlegt und bei Emilia bleibt. Dagon scheint ja mit allen Wassern gewaschen. Es würde mich auch nicht wundern, wenn man Emilia benutzen würde, um Elias irgendwie zu schaden oder so :huh:

      Ob die Engelfürsten ihre Meinung je ändern? Ich glaube eher zerfallen die alle zu Asche :D

      Rainbow schrieb:

      Sie scheint sich bereits an einen Irdischen gebunden zu haben.
      Dieser Ausdruck :D

      Ich habe nichts zu meckern :)



      LG :)
      Die Welt war voller Wunder - Man musste sie nur sehen wollen...
      -Im Tal des Falken-