Ein alter Feind erwacht

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    • Ein alter Feind erwacht

      Servus liebe Leser meiner Geschichte, ich habe sie komplett neu überarbeitet und hoffe, dass sie jetzt besser ist.
      Gebt mir ruhig kritisches Feedback, dafür wäre ich euch sehr dankbar! ^^


      Hier erstmal das Vorwort:

      Es gab einmal zwei Dörfer, die auf einem wunderschönen Land lagen, das von seinen Bewohnern Animao genannt wurde. Viele kleine und große Seen gab es in der Landschaft, voll mit Fischen aller Art. Jeden Abend kamen lauter bunte Sterne am Himmel zum Vorschein, auch schienen zwei Monde sehr farbintensiv. Der eine in einem dunklen Grün, und der andere in Blau, das sich alle fünf Minuten veränderte.

      Das eine Dorf befand sich auf einer großen Lichtung, nur von einigen Büschen und Bäumen umgeben. In diesem lebten die Barbaren, ein Volk was zäh wie die Zwerge war, ein durchschnittlicher erwachsener Barbar maß sieben Fuß und war sehr kräftig gebaut. Sie liebten alkoholische Getränke und rauften sich auch mal gerne, und mit Schwert, Axt und Speer konnten die Barbaren hervorragend umgehen. Ihre Probleme lösten sie meist mit Gewalt, da ihnen dies am einfachsten erschien.

      Im anderen Dorf lebten die Likis, dieses Volk kannte sich mit reiten und Bogenschießen bestens aus, und jeder von ihnen erlernte bereits in jungen Jahren diese Fähigkeiten. Die besten Schützen von ihnen, konnten einen Grashalm auf hundert Fuß Entfernung treffen. Ihre Siedlung lag nicht weit entfernt von der der Barbaren, in einem großen hübschen Wald, der von zahlreichen Tieren bewohnt wurde. Einige von ihnen mochten es in Baumhäusern über dem Boden zu leben, während die anderen sich mit rustikalen Hütten am Boden begnügten. Sie besaßen eine unglaubliche Zahl an Wildpferden, die ihre besten Freunde waren, und mit denen die Likis von klein auf viel zu tun hatten. Im Wald gingen die Jäger ihres Volkes auf die Jagd, um Wild zu schießen, jedoch aßen sie es nicht nur selber, sondern verkauften es an die Barbaren, oder tauschten es mit diesen. Die Landwirtschaft wurde auch sehr intensiv betrieben, von Likis und Barbaren zusammen, auf riesigen Äckern pflanzten sie zahlreiche Getreidesorten an, auch Kartoffeln und Bohnen wurden oft gesät. Für den Winter lagerten sie sämtliche Nahrungsmitteln in großen Silos und kleinen Lagerhallen, Fleisch und Fisch pökelten sie mit Salz um es haltbar zu machen.

      Die beiden Völker wurden von jeweils einem Anführer regiert, auch gab es einen Gemeinschaftsrat, der aus elf Likis und elf Barbaren bestand. In diesem wurde über alles geredet, was die beiden Dörfer betraf, viel über die Planung von Wettbewerben, die regelmäßig stattfanden.

      Es gab ganz unterschiedliche Disziplinen: Reiten, Bogenschießen, Ringkampf (den die Barbaren meist gewannen), Wettfischen oder zehn Meilen Lauf. Die Gewinner durften sich aus den Gegenständen, die ihnen angeboten wurden, etwas aussuchen. Während sich die Barbaren meist für Bierfässer oder hervorragend verarbeitete Schwerter entschieden, griffen die Likis meist zu Bögen, die von den besten Waffenhändlern der Völker hergestellt wurden. Zweimal im Monat fanden diese Wettstreite statt, worauf sich alle Tag für Tag freuten.

      Bei den Likis gab es eine kleine Anzahl von Weisen, die viel länger lebten als der Rest von ihnen. Sie besaßen große Zauberkräfte, erzählten abends am Lagerfeuer spannende Geschichten und Legenden bis spät in die Nacht. Die Fähigkeiten der Weisen waren sehr unterschiedlich, die einen konnten sehr gut heilen, die anderen Dinge zerstören und dann gab es noch jene, die mit Tieren reden konnten. Diese Eigenschaft war selbst unter den Weisen sehr selten, man nannte diese Leute Tierversteher. Ihr Leben verlief sehr friedlich, aber eines Tages passierte etwas, was ihren Alltag komplett veränderte!


      Gedichte von mir: Geburtstagsgedicht , Erfolgreicher Sommertag, Das unglaubliche Mädchen :)

      Man muss seine Ideen verwirklichen, ansonsten wuchert Unkraut darüber. ~ Jean Paul

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Kleiner Liki ()

    • Hey @Kleiner Liki,

      zunächst muss ich mal wieder anmerken, wie cool ich es finde, dass du mit vierzehn solche Texte verfasst. Alleine schon von der Grammatik/Rechtschreibung her würde ich sagen, brauchst du dich nicht zu verstecken...da habe ich hier im Forum schon weitaus Schlimmeres gelesen :)

      Dennoch werde ich mal versuchen, dir ein paar Dinge aufzuzeigen, die mir so beim Lesen aufgefallen sind:

      Spoiler anzeigen


      Kleiner Liki schrieb:

      In einem wunderschönen Land, gab es einmal zwei Dörfer, die Bewohner davon nannten es Animao.
      Diesen Satz würde ich umstellen: Es gab einmal zwei Dörfer, die lagen in einem wunderschönen Land, das von seinen Bewohnern Animao genannt wurde. ....sonst ist der Bezug nicht ganz klar...finde ich zumindest :hmm: Das Ganze bginn irgendwie wie eine Art Märchen, so nach dem Motto: Es war einmal ^^ ...aber das finde ich erst mal gar nicht schlimm.


      Kleiner Liki schrieb:

      Sie liebten alkoholische Getränke und rauften sich auch mal gerne, doch mit Schwert, Axt und Speer konnten die Barbaren hervorragend umgehen.
      das "doch" kommt mir an der Stelle irgendwie deplaziert vor...es klingt, als würdest du einen Widerspruch einleiten wollen. Warum nicht einfach "und" mit Schwertern, Axt und Speer konnten die Barbaren hervorragend umgehen...das unterstreicht ja quasi noch ihren Hang, sich gerne mal zu raufen :)


      Kleiner Liki schrieb:

      Ihre Probleme lösten sie meist mit Gewalt, da dies ihnen am einfachsten erschien.
      da ihnen dies am einfachsten erschien.


      Kleiner Liki schrieb:

      Im anderen Dorf lebten die Likis,
      hier musste ich kurz schmunzeln...daher also deine Namensgebung "Kleiner Liki" :)


      Kleiner Liki schrieb:

      Ihre Ansiedlung lag nicht weit entfernt von der
      Meintest du Siedlung?


      Kleiner Liki schrieb:

      Bei ihnen gab es sowohl Baumhäuser, als auch Hütten am Boden zum Leben. Die einen mochten es hoch über den Boden zu leben, die anderen lebten lieber am Boden.
      Hier bin ich hängengeblieben.Wenn du zwischen Baumhäusern und Hütten unterscheidest, finde ich es eigentlich nicht weiter erwähnenswert, dass sich die Hütten am Boden befinden.... :hmm: Vielleicht kann man das auch mit dem anschließenden Satz zusammenlegen:

      Die einen mochten es, hoch über dem Boden in Baumhäusern zu leben, während die anderen mit rustikalen Hütten vorliebnahmen. (oder so)
      So könntest du auch die Wortwiederholung vermeiden.


      Kleiner Liki schrieb:

      und mit denen die Likis von klein auf Erfahrungen machten.
      was meinst du mit "Erfahrungen machten" ?Das klingt für mich sehr wage...


      Kleiner Liki schrieb:

      Im Wald gingen die Jäger ihres Volkes auf die Jagd, um Wild zu schießen, jedoch aßen sie es nicht nur selber, sondern verkauften es an die Barbaren, oder tauschten es mit diesen.

      Echt jetzt? ich dachte zuerst, die müssten sich irgendwie gegenseitig bekämpfen...aber wenn sie friedlich nebeneinader leben, umso besser :)


      Kleiner Liki schrieb:

      Die beiden Völker wurden von jeweils einen Anführer regiert,
      einem


      Kleiner Liki schrieb:

      Die Gewinner durften sich etwas aussuchen, von Gegenständen die ihnen angeboten wurden, bei den Barbaren meist Bierfässer oder hervorragend verarbeitete Schwerter, und die Likis suchten sich meist Bögen aus, die der beste Waffenhändler der Völker herstellte.
      Daraus würde ich zwei Sätze machen. Zum Beispiel: Die Gewinner durften sich aus den Gegenständen, die ihnen angeboten wurden, etwas aussuchen. Während die Barbaren sich meist für Bierfässer oder Schwerter entschieden, griffen die Likis oftmals zu den Bögen, die von den besten Waffenhändlern beider Völker hergestellt wurden. (oder so)


      Kleiner Liki schrieb:

      Bei den Likis gab es eine kleine Anzahl von Weisen, die viel länger lebten als ein normaler Liki, und die starke Zauberkräfte hatten und abends am Lagerfeuer lange Geschichten und spannende Legenden bis spät in die Nacht erzählten
      Bei zu vielen "unds" in einem Satz gehen bei mir meistens schon die Alarmglocken an...Entweder ist der Satz dann einfach zu lang...oder es ist eine kettenmäßige Aneinanderreihung von Informationen, die man vielleicht auch anders verpacken könnte.Ich würde hier in diesem Fall hinter Liki einen Punkt setzen. Und dann einen neuen Satz beginnen.
      Also:

      Bei den Likis gab es eine kleine Anzahl von Weisen, die viel länger lebten als ein normaler Liki. Sie verfügten über starke Zauberkräfte, erzählten abends am Lagerfeuer lange Geschichten und spannende Legenden bis spät in die Nacht. (es gefällt mir hier aber nicht so gut, dass du im ersten Satz gleich 2x Liki benutzt. Man könnte hier schreiben: die viel länger lebten, als der Rest von ihnen....oder als alle anderen.... :hmm:


      Kleiner Liki schrieb:

      Die Fähigkeiten der Weisen waren sehr unterschiedlich, die einen konnten sehr gut heilen, die anderen Dinge zerstören und dann gab es noch jene, die mit Tieren reden konnten, diese Eigenschaft war selbst unter den Weisen sehr selten, man nannte diese Leute Tierversteher.
      Auch hier würde ich einen Punkt einfügen und zwar hinter "reden konnten". Dann liest sich der Satz einfacher ^^

      So, jetzt zum Gesamteindruck: Das hier soll ein Prolog sein, richtig? Die Aufgabe eines Prologs ist es, in die Geschichte einzuführen, erste Fragen aufzuwerfen und nach Möglichkeit das Interesse des Lesers zu wecken. Bei deinem Text fließen sehr viele Informationen. Was mir aber fehlt, ist das Aufwerfen von Fragen....etwas, das mich packt und mich neugierig macht. Du kennst sicher den Leitspruch: Show, don`t tell! Es fällt dem Leser meistens leichter, wenn er etwas miterleben darf und nicht nur erzählt bekommt, was da abgeht....
      Ich frage mich, wie es wohl gewesen wäre, wenn du dir einfach eine Situation herausgepickt hättest, in der ein Liki auf einen Barabren trifft ...du hättest ein paar der oberen Informationen in die Handlung einfließen lassen können und am Ende wäre irgendetwas unerwartetes geschehen...etwas, das den Leser zum Weiterlesen animiert hätte, weil die Spannung kaum zum Aushalten gewesen wäre....weißt du, was ich meine? Das ist jetzt nur so ein Denkansatz von mir ^^

      Ansonsten finde ich das hier aber als Anfang schon nicht schlecht. Mach auf jeden Fall weiter :thumbsup:



      LG,
      Rainbow
    • Hallo, @Kleiner Liki,
      wie ich sehe, hast du den Reset-Knopf bei deiner Geschichte gedrückt und neu begonnen! :D
      Ich kann mich noch an deinen letzten Anfang erinnern und bin gespannt auf die Neufassung.

      Zuerst eine kurze Anmerkung zur Form. Du hast uns einen kompakten Textblock vorgesetzt. Mir als Leser geht da schon ein Teil der Motivation, das zu lesen, verloren. Das ist ermüdend und schwer für den Leser. Ich hab dir deshalb in deinen Text mal Vermerke eingefügt an den Stellen, wo ich einen Absatz machen würde. Nur damit du ein Gefühl dafür bekommst.
      Generell macht man einen Absatz, wo man "gedanklich Luft holt". Also wenn du deinen Text einmal laut liest, wirst du die Stellen finden.
      Dann fügt man einen ein, wenn der handelnde oder sprechende Charakter wechselt. Und auch dann, wenn eine Handlung an der Stelle endet und sich der Fokus der Geschichte auf etwas anderes richtet.
      Spoiler anzeigen

      Kleiner Liki schrieb:

      Es gab einmal zwei Dörfer, die auf einem wunderschönen Land lagen, das von seinen Bewohnern Animao genannt wurde. Viele kleine und große Seen gab es in der Landschaft, voll mit Fischen aller Art. Jeden Abend kamen lauter bunte Sterne am Himmel zum Vorschein, auch schienen zwei Monde sehr farbintensiv. Der eine in einem dunklen Grün, und der andere in Blau, das sich alle fünf Minuten veränderte. Absatz, weil die Allgemein-Beschreibung hier endet und jetzt das eine Dorf drankommt.
      Das eine Dorf befand sich auf einer großen Lichtung, nur von einigen Büschen und Bäumen umgeben. In diesem lebten die Barbaren, ein Volk was zäh wie die Zwerge war, ein durchschnittlicher erwachsener Barbar maß sieben Fuß und war sehr kräftig gebaut. Sie liebten alkoholische Getränke und rauften sich auch mal gerne, und mit Schwert, Axt und Speer konnten die Barbaren hervorragend umgehen. Ihre Probleme lösten sie meist mit Gewalt, da ihnen dies am einfachsten erschien. Absatz, weil die Beschreibung des ersten Dorfes hier endet und jetzt das andere Dorf drankommt.

      Im anderen Dorf lebten die Likis, dieses Volk kannte sich mit reiten und Bogenschießen bestens aus, und jeder von ihnen erlernte bereits in jungen Jahren diese Fähigkeiten. Die besten Schützen von ihnen, konnten einen Grashalm auf hundert Fuß Entfernung treffen. Ihre Siedlung lag nicht weit entfernt von der der Barbaren, in einem großen hübschen Wald, der von zahlreichen Tieren bewohnt wurde. Einige von ihnen mochten es in Baumhäusern über dem Boden zu leben, während die anderen sich mit rustikalen Hütten am Boden begnügten. Sie besaßen eine unglaubliche Zahl an Wildpferden, die ihre besten Freunde waren, und mit denen die Likis von klein auf viel zu tun hatten. Im Wald gingen die Jäger ihres Volkes auf die Jagd, um Wild zu schießen, jedoch aßen sie es nicht nur selber, sondern verkauften es an die Barbaren, oder tauschten es mit diesen. Die Landwirtschaft wurde auch sehr intensiv betrieben, von Likis und Barbaren zusammen, auf riesigen Äckern pflanzten sie zahlreiche Getreidesorten an, auch Kartoffeln und Bohnen wurden oft gesät. Für den Winter lagerten sie sämtliche Nahrungsmitteln in großen Silos und kleinen Lagerhallen, Fleisch und Fisch pökelten sie mit Salz um es haltbar zu machen. Absatz, weil die Dorf-Beschreibungen hier enden und jetzt die Beschreibung der "Regierung" kommt.

      Die beiden Völker wurden von jeweils einem Anführer regiert, auch gab es einen Gemeinschaftsrat, der aus elf Likis und elf Barbaren bestand. In diesem wurde über alles geredet, was die beiden Dörfer betraf, viel über die Planung von Wettbewerben, die regelmäßig stattfanden. Absatz, weil die Regierungs-Beschreibung hier endet und jetzt die Wettbewerbe beschrieben werden.
      Es gab ganz unterschiedliche Disziplinen: Reiten, Bogenschießen, Ringkampf (den die Barbaren meist gewannen), Wettfischen oder zehn Meilen Lauf. Die Gewinner durften sich aus den Gegenständen, die ihnen angeboten wurden, etwas aussuchen. Während sich die Barbaren meist für Bierfässer oder hervorragend verarbeitete Schwerter entschieden, griffen die Likis meist zu Bögen, die von den besten Waffenhändlern der Völker hergestellt wurden. Zweimal im Monat fanden diese Wettstreite statt, worauf sich alle Tag für Tag freuten. Absatz, weil die Wettbewerbs-Beschreibung hier endet.
      Bei den Likis gab es eine kleine Anzahl von Weisen, die viel länger lebten als der Rest von ihnen. Sie besaßen große Zauberkräfte, erzählten abends am Lagerfeuer spannende Geschichten und Legenden bis spät in die Nacht. Die Fähigkeiten der Weisen waren sehr unterschiedlich, die einen konnten sehr gut heilen, die anderen Dinge zerstören und dann gab es noch jene, die mit Tieren reden konnten. Diese Eigenschaft war selbst unter den Weisen sehr selten, man nannte diese Leute Tierversteher. Ihr Leben verlief sehr friedlich, aber eines Tages passierte etwas, was ihren Alltag komplett veränderte.

      Insgesamt ist dieser Teil als Prolog für meinen Geschmack noch nicht spannend genug. Ein Prolog soll eigentlich eine Spannung erzeugen, die es dem Leser unmöglich macht, danach mit dem Lesen aufzuhören, weil er unbedingt wissen will, was passiert. Das hast du nur im allerletzten Satz angerissen. Die Schilderung der Lebensweise und Wohnverhältnisse von Likis und Barbaren war zwar ganz interessant und auch sehr detailliert, aber aus meiner Sicht nicht unbedingt spannend. Du riskierst, da schon die ersten Leser zu verlieren. Ohne diesen letzten Satz würde ich im Buchladen das Buch nach dem Überfliegen des Prologes wahrscheinlich zurücklegen.

      Eine Möglichkeit, es spannender zu machen, wäre, nur eine kleine Alltagsszene aus dem Dorfleben zu beschreiben. Und zwar DIE Szene, die sich unmittelbar vor der großen Veränderung abspielt. Und dann einfach abzubrechen. Lass den Leser mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen zurück. Lass ihn sich fragen: Wie jetzt? Schluss an der Stelle? Geht ja gar nicht! Ich will doch wissen, was da passiert ist!
      Verstehst du, was ich meine? Die Beschreibungen von Dörfern und Lebensalter und Regierung usw. kannst du alle an unauffälligen Stellen im Folgetext später noch unterbringen. Sie werden natürlich gebraucht, denn man will als Leser sowohl Barbaren als auch Likis kennenlernen. Aber wenn du die Beschreibungen und Erklärungen in den Erzähltext "einflechtest", sind sie nicht so als Informationslawine gleich am Anfang.
      So, genug der Meckerei.
      Jetzt aber bin ich gespannt, WAS ihren Alltag veränderte. Kann also weitergehen. ^^
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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    • Jeden Abend kamen lauter bunte Sterne am Himmel zum Vorschein, auch schienen zwei Monde sehr farbintensiv. Der eine in einem dunklen Grün, und der andere in Blau, das sich alle fünf Minuten veränderte.

      Das find ich jetzt, wenn ich mir das genauer vorstelle, eine schoene und intensive Szene - und interessant, weil ungewoehnlich (es ist viel leichter einfach 'Mond' zu sagen und jeder stellt sich unseren vor). Kannst Du meiner Meinung nach mehr draus machen - Vergleiche ('gruen wie ein Smaragd'), Bilder und mit Worten malen (Mond und Sterne die auf dem Wasser funkeln, bunte Sterne am Nachthimmel die durch Zweige funkeln,...) Einfach mal Augen zumachen, in die Szene reingehen, nach schoener Sprache suchen um das zu beschreiben.

      In dem Zusammenhang - Tariq's Idee mit der Alltagsszene finde ich gut.

      Die Unterschiede zwischen den Voelkern - wuerde ich einmal erwaehnen, aber dann nicht ueberstrapazieren. Wenn Du einmal schreibst dass die Barbaren gerne was trinken, dann ist irgendwie klar dass sie als Gewinn dann gerne Bierfaesser nehmen, das musst Du dann nich nochmal extra rausstellen - sonst werden die Voelker schnell Karikaturen ihrer selbst.
    • Hallo @Kleiner Liki,

      Ich finde es großartig, dass du in deinem Alter schon so eine komplexe Geschichte im Kopf hast und diese versuchst nun nieder zu schreiben.
      Ich bin ganz ehrlich zu dir. Vom Hocker gerissen hat mich das jetzt nicht, doch hast du hier schon von Tariq einen super Vorschlag bekommen:
      Eine Scene aus dem Leben vor der großen Veränderung.
      Wie auch Tariq schon sagte sind die ganzen Informationen, die du uns da jetzt präsentiert hast, durchaus wichtig für deine Geschichte, doch so wie du Sie jetzt präsentiert hast, ist es einfach zu viel. In der Mitte des Textes war ich schon so überladen, dass ich abgebrochen habe. Das hab ich dann nachgeholt, aber du siehst, dass es so nicht funktioniert.

      Ein kurzes Beispiel:
      Du sagtest ja, es gebe unterschiedliche Disziplinen. Vielleicht ist ja gerade eine solche in Aktion, vor dem großen Wendepunkt.
      Nehmen wir beispielsweise an, dass ein Wettreiten durch die Stadt der Likis stattfindet. Daran nimmt dein Held A teil.
      So, jetzt beschreibst du wie er sich darauf vorbereitet, wie nervös er ist, oder was auch immer. Noch ein bisschen mehr BlaBla und dann bist du schon mitten im Rennen. Hier hast du nun wunderbar die Chance die Stadt etwas zu beschreiben...
      ...ritt vorbei an (was auch immer), über den Fluss und dann in das nächste Viertel in dem das prachtvolle Anwesen vom Bürgermeister steht...
      So kannst du deine Stadt während der Geschichte beschreiben. Ich als Leser will ja keine Liste der Fakten, sonder Aktion. Also erzähle deine Geschichte und schmücke diese mit der Beschreibung deiner Welt aus.

      In der Hoffnung dir ein wenig geholfen zu haben,
      grüßt dich freundlichst,
      der Zwerg.
      Man sollte nie zweimal den gleichen Fehler machen, denn die Auswahl ist groß genug.
      - Robert Lembke -


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    • @Thorsten @McGolaresd


      Vielen Dank für euer Feedback :thumbsup: :thumbsup: , ja mir ist auch vieles negatives aufgefallen, ich hab nur leider momentan nicht so viel Zeit und schreibe deshalb nicht so oft. Aber das erste Kapitel, 3 DinA4 Seiten wird noch diese Woche fertig.
      MfG Kleiner Liki ;)
      Gedichte von mir: Geburtstagsgedicht , Erfolgreicher Sommertag, Das unglaubliche Mädchen :)

      Man muss seine Ideen verwirklichen, ansonsten wuchert Unkraut darüber. ~ Jean Paul

    • Huhu, ich hab mir auch ein paar Gedanken zu gemacht... alle Angaben ohne Gewähr :x

      Also es liest sich erstmal ganz gut. Etwas zu Friede Freude Eierkuchen für mich, aber trotzdem gut xD
      Wenn ich da an meine erste Story überhaupt denke in deinem Alter bist du da weiter als ich x.x

      Auffällig sind halt ,wie von anderen erwähnt, zu lange Sätze, die man auch mit Punkt und neuen Anfang leichter machen kann, statt einen Nebensatz nach dem anderen dranzuhängen. (das kenn ich von mir selber *seufz*)

      Ich finde den Unterschied zwischen Liki und Barbar könne man geringfügig ausbauen... irgendwas Spezifischeres eher, außer dass die einen gut reiten und bogenschießen und die anderen wilde raufer und alkoholliebaher sind. ( ich weiß da stand noch klein wenig mehr zu xD)
      Dazu stelle ich hoffentlich die passende Frage in den Raum: Treffen sich ein Liki und ein Barbar zum ersten Mal im Wald, woran erkennen sie sich gegenseitig beide? :x
      Mir fehlt da irgendwie das gewisse etwas, dass beide sich zweifelsfrei bei solch einer Begegnung auch gleich erkennen. Außer nur die Barbaren sind 7 Fuß hoch auf der ganzen Welt. Und nur die Likis haben das Pferdemonopol.


      lg Kramurx
    • Hallo @Kramurx, danke das du dir die Zeit genommen hast etwas von mir zu lesen und Feedback zu geben.

      Kramurx schrieb:

      Also es liest sich erstmal ganz gut. Etwas zu Friede Freude Eierkuchen für mich, aber trotzdem gut xD
      Kommt noch anders keine Sorge xd

      Kramurx schrieb:

      Auffällig sind halt ,wie von anderen erwähnt, zu lange Sätze, die man auch mit Punkt und neuen Anfang leichter machen kann, statt einen Nebensatz nach dem anderen dranzuhängen.
      Ja mein voriges Problem waren zu kurze Sätze, mal sehen ob ich die "Mitte" treffen werde.

      Kramurx schrieb:

      Dazu stelle ich hoffentlich die passende Frage in den Raum: Treffen sich ein Liki und ein Barbar zum ersten Mal im Wald, woran erkennen sie sich gegenseitig beide? :x
      Mir fehlt da irgendwie das gewisse etwas, dass beide sich zweifelsfrei bei solch einer Begegnung auch gleich erkennen. Außer nur die Barbaren sind 7 Fuß hoch auf der ganzen Welt. Und nur die Likis haben das Pferdemonopol.
      Ist mir gar nicht aufgefallen, aber dass werde ich im nächsten Kapitel wahrscheinlich beantworten.

      :thumbsup:
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    • Ich hab deinen Prolog auch mal gelesen und bin fürs Erste positiv gestimmt. Schreibfehler sind insgesamt eher rar, der Ausdruck im Großen und Ganzen gut. Zum Teil wirken die Sätze ein wenig aneinandergereiht, wie eine Aufzählung von Details deiner Welt. Insgesamt kommt mir das Setting auch eher kindgerecht vor. Soll es letztlich eine Art Kindermärchen werden? Deine Beschreibung der Barbaren und Likis wirkt auf mich nämlich zuvorderst recht schwarz und weiß, wie es vor allem in Kinderbüchern gemacht wird, um schnell herauszuarbeiten, wer der Böse in der Geschichte ist.
      Kann aber auch nur mein Eindruck sein.

      Die Sachen mit den Monden, den Wettbewerben und den Weisen der Likis geht dann wohldosiert in die Tiefe deiner beiden Völker. Finde ich gut. Ich nehme an, alle drei Aspekte werden später noch wichtig, oder?
      Ich abonniere hier mal.
      Wortgefechte - Ein Schwert und sein Held

      Ok! Ich geh da lang und du da lang...
    • Hallöchen @bigbadwolf :hi1:

      bigbadwolf schrieb:

      Ich nehme an, alle drei Aspekte werden später noch wichtig, oder?
      Auf jeden Fall!

      bigbadwolf schrieb:

      Soll es letztlich eine Art Kindermärchen werden?
      Darüber denke ich noch nach, mal sehen.



      Danke fürs durchlesen mein Bester. Es haben hier so viele kommentiert @Rainbow, @Tariq, @Kramurx, @McGolaresd, @bigbadwolf und @Thorsten! Vielen Dank nochmal an alle euch. Das erste Kapitel stelle ich gleich, wenn ich es fertig bekomme rein. Jeder von euch hat mich mehr und mehr motiviert, ich kann nur Danke sagen. :thumbsup:
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    • Habe das erste Kapitel endlich fertig, ich hoffe es gefällt euch. Gebt mir gerne kritisches Feedback, würde mich sehr freuen. Danke im Voraus!

      Kapitel 1. Verrückter Tag

      Tavi spannte den Bogen und zielte auf das Wesen, welches sich im Busch, dreißig Fuß von ihm entfernt befand. Eine Schweißperle rann ihm die Stirn herunter. Es war seine erste Jagd, und endlich konnte er mit. Lange hatte er trainiert, um elegant mit seinen Bogen umgehen zu können. Seine Truppe, unter dem Befehl von Gazik, einem Offizier der Likis, hatte sich aufgeteilt, um bessere Chancen auf Wild zu haben. Das Tier, das im Gebüsch war, sah sehr groß aus. Er hörte ein angsteinflössendes Rascheln aus dem Busch, was auch dort war, es keuchte. Tavi konzentrierte sich auf die Stelle, wo das Tier herauskommen würde. Plötlich brach etwas Großes aus dem Busch hervor, er erschreckte sich unglaublich heftig und schoss seinen Pfeil in einen Baum hinein. Das Wesen rief ihm verängstigt zu: „Ich bin es doch nur Tavi, erkennst du mich nicht ?“, fragte Animao, die Tochter des Barbarenhäuptlings, die nach ihrem Heimatland benannt worden war. Dieser lachte kurz auf und umarmte sie dann stürmisch. „Ich habe dich für ein Tier gehalten, fast hätte ich dich erschossen. Schleich dich nie wieder so an, ich habe mich zu Tode erschreckt“, sagte Tavi mit zitternder Stimme. „Das tut mir leid, ich habe dich gesucht, da ich dich holen soll, weil eine große Wildschweinrotte entdeckt wurde.“ Die Tiere sollen alle geschossen werden, damit wir genug Vorräte haben, und dafür brauchen wir jeden vom Trupp,“ antwortete diese.

      Sofort eilten die beiden los, Tavi saß der Schreck noch tief in den Gliedern und er zitterte leicht. Sie liefen durch den immer dichter werdenden Wald immer geradeaus, „Ist es noch weit, fragte Tavi?“ „Halt deinen Mund“, flüsterte sie ihm leise zu. Dann sah er endlich auch die anderen der Truppe und verhielt sich leise. Lysil, der Anführer der Likis, zeigte mit der Hand auf einen bestimmten Punkt im Wald, wo sich etwas bewegte. Tavi kniff die Augen zu, damit er besser sehen konnte, und sah eine große Gruppe Wildschweine. Er empfand ihnen großen Respekt gegenüber, besonders denen, die gefährliche Hauer besaßen. Der Jagdtrupp hatte die Wildschweine mittlerweile umzingelt. Etwa zwei Dutzend Bogenschützen machten sich bereit, auf das Signal.

      Gazik wies Lysil mit Handbewegungen an, das Startzeichen ertönen zu lassen. Dieser zog ein kleines Horn aus seinem Umhang und blies laut hinein. Daraufhin brach das Chaos aus, die Wildschweine wurden aufgeschreckt und begannen in alle möglichen Richtungen zu fliehen.
      Die Bogenschützen schossen ihre Pfeile ab, doch auch getroffene Wildschweine
      liefen weiter. „Verdammt!“, fluchte Tavi und rannte so schnell er konnte dem größten Wildschwein der ganzen Gruppe hinterher. Die anderen sprinteten meist zu zweit oder dritt einen Wildschwein hinterher, weil sie es im Team erlegen wollten.

      Das Riesenwildschwein war schnell, ebenso wie Tavi. Es war schon von vier Pfeilen getroffen worden, jedoch war es ein wirkliches Monsterwildschwein, es verlor immer mehr Blut doch pflügte immer weiter durch den Wald. Dornengestrüpp und peitschende Äste hielten Tavi nicht auf. Er biss die Zähne zusammen, während er weiter rannte. Vollkommen unerwartet machte das Biest auf einmal kehrt und scharrte schnaubend mit den Hufen im Schlamm.

      Der junge Liki stolperte über einen Stein im Boden, den man nicht so leicht sehen konnte. Aber das Monsterwildschwein wartete nicht bis er wieder aufstand, sondern rannte immer schneller werdend auf ihn zu. Es war noch zwanzig Fuß entfernt, als Tavi endlich in die Hocke ging und seinen Bogen spannte. Er legte zwei Pfeile an, und zielte auf den Kopf des Tiers, während dieses ihn fast erreicht hatte. Seine Hand glitt von der Sehne und schoss die Pfeile ab, indessen hatte das Monster ihn fast erreicht, aber fing an zu torkeln, von der Wucht der Geschosse getroffen, dennoch lief es langsamer geworden weiter und fiel bei Tavi angekommen um.
      „Hey, wach auf!“, sagte jemand zu ihm und rüttelte ihn grob. Er blickte in die Augen von Animao und fragte: „Bin ich im Himmel?“ Ein Lächeln kam über ihre Lippen, als sie ihm antwortete, dass er ein Dummerchen sei.
      „Glückwunsch, du verrückter Bursche, begrüßte Bubo ihn, mit einem Riesenviech hast du dich da aber angelegt.“
      „Obwohl du nicht die Befehle befolgt hast, werde ich dich nicht bestrafen,“ ergänzte Gazik, der ihn wütend anstarrte. Der Offizier konnte ihn zwar nicht leiden, allerdings versuchte dieser es so gut wie möglich sich nicht anmerken zu lassen.
      „Wie hast du es nur geschafft, dass du nur ohnmächtig wurdest und keine Verletzungen davongetragen hast?“ frage Animao ihn.
      „Ich... Ich habe keine Ahnung, antwortete Tavi ehrlich.
      „Naja auch egal, immerhin gibt es in Kürze eine Geschichte von einem der Weisen zu hören, also komm, die willst du doch nicht verpassen?“ fragte Walik ihn, der sein bester Freund war. Blitzschnell sprang Tavi von seinem Strohlager auf, auf das er gebettet worden war, und rannte seinem Freund hinterher, der die Hütte schon verlassen hatte.

      Eine immer größer werdende Gruppe sammelte sich um ein riesiges Lagerfeuer, auf dem Fleisch gegrillt wurde. Tavi sog den Duft davon ein, dabei lief ihm das Wasser im Mund zusammen. Jemand winkte ihn zu sich, es war Animao, die neben Wasik, auf einer Bank dicht neben den Feuer saß. „Heute wird Lucis eine Legende erzählen“, erzählte Animao erfreut. Schlagartig trat Stille ein, aus Respekt vor den Weisen. Er hatte einen langen grauen Bart und stütze sich auf einen Gehstock, der kunstvoll verziert war. Kobolde, eine Art Drache, Barbaren, die Natur und die Likis waren auf ihm abgebildet. Trotz seines hohen Alters, lief er aufrecht zum Feuer. Falten zeichneten sein Gesicht, jedoch war er immer noch hübsch anzusehen.

      Mit fester Stimme begann er zu erzählen : „Mein Urgroßvater lebte in der Zeit, als es noch Krieg gab. Hunderte von Kobolden griffen immer wieder an, und nur knapp konnten die Likis und Barbaren standhalten. Unsere Vorfahren waren am Ende ihrer Kräfte. Sie hatten viele Verluste erlitten, ebenso waren einige verletzt worden. Ihre einzige Hoffnung waren die Wesen, die angeblich auf den grünscheinenden Planet lebten. Ein eisiger Tag zog herauf, alle waren sehr unruhig. Denn es könnte ihr letzter Tag werden. Die Anführer versuchten ihren Soldaten Mut zu machen, allerdings vergebens, sie waren bereits über ihre Grenzen gestiegen. Jeder von ihnen brauche Erholung, die sie sich jedoch nicht leisten konnten, da die Kobolde jeden Moment angreifen konnten. Sekunden begannen ihnen wie Minuten vorzukommen, die Zeit verging für sie unglaublich langsam. Von einem Moment auf den anderen, ertönten die Alarmsignale. Erschrocken stellten sich die Wachsoldaten auf, während sie mit der Angst kämpften. Vielen von ihnen standen Tränen in den Augen, dennoch standen sie straff wie Statuen da. Ihre fürchterlichen Feinde näherten sich aus allen Richtungen. Befehle wurden lautstark gebrüllt, während sich die Krieger blitzschnell auf der Palisade versammelten, die ihre Dörfer umgab. Während dieser Zeit hatten die Likis sich aus dem Wald zurückgezogen, und waren zu den Barbaren geflohen, um dort zu siegen, oder ehrenvoll zu sterben.
      Spannt eure Bögen, visiert den Feind an, dann feuert ihr !, ertönte die Stimme des ehemaligen Anführers der Likis.

      Beinahe zeitgleich, flogen hunderte von Pfeilen los, um ein Leben zu nehmen. Den Bogenschützen machte es keinen Spaß zu töten, sie taten es nur, zum Überleben. In den ersten Reihen der Kobolde, war die Macht des Pfeilhagels am Stärksten zu spüren. Wo vor einem Moment noch riesige Gruppen widerwärtiger Kreaturen liefen, lagen nun etliche Leichen und einige Schwerverletzte. Doch mit dieser Salve, war nur ein Zwanzigstel der Streitmacht der Kobolde ausgelöscht worden. Dabei hatte nur einer von Hundert sein Ziel verfehlt. Ihre Feinde schöpften Mut, während sie sich auf die Anzahl ihrer Masse verliessen, und strömten weiter vorwärts. Noch einmal schossen die Verteidiger einen tödlichen Regen, und noch einen, trotzdem waren die ersten Kobolde im Begriff, die Palisade zu erreichen. Vollkommen unerwartet schlugen auf einmal riesige, gefährliche Feuerbälle in die gegnerische Armee ein. Dies waren die Weisen gewesen, geleitet von Salivus, der damals ihr Anführer gewesen war. Es hatten sich einige farbenfrohe Roben unter die schwarzen der Soldaten gemischt, und vollbrachten unglaubliche Dinge mit der Magie. Blitzen, Meteoriten und Feuerbällen sahen sich die Kobolde nun gegenüber. Das Kreischen von ihnen war ohrenbetäubend, allerdings rückten sie weiter vor, über die eigenen Toten, ohne mit der Wimper zu zucken.

      Mittlerweile sah es schon besser für die Verteidiger aus, aber die Kobolde waren immer noch eins zu elf in der Überzahl. Einigen Magiern, die noch nicht so geübt, gingen die Kräfte aus, und sie brachen vollkommen erschöpft zusammen. Geschosse der gegnerischen Seite, trafen nun auch noch ein. Ein paar große Steinbrocken hagelten auf das Dorf nieder, die die Kobolde mit Katapulten abgeschossen hatten. Ihr Verteidigungsring hielt gut, bis auf einmal, ein fünfzehn Fuß langes Loch in der Palisade entsand, als drei Wurfgeschosse dort trafen.

      Sämtliche Kreaturen des Bösen, steuerten voller Entschlossenheit darauf zu. Leichenbleich ließen ungefähr ein Dutzend der Verteidiger, die dicht an der Einschlagstelle waren, ihre Waffen sinken und flohen in das Hauptgebäude. Es sah so als wäre alle Anstrengung vergebens gewesen, jedoch in dem Moment, während etwa Hundert Kobolde dort waren, sprengte ein zerstörischer blauer Feuerball mitten unter ihnen in die Luft. Vollkommen verblüfft starrten alle Krieger auf den Ort des Geschehens. Salivus hatte sich in einer Explosion, die es vergleichsweise nie gegeben hatte, für sie geopfert. Selbst den Härtesten Kämpfern standen Tränen in den Augen, während neue Gegner in ihr Heim eindrangen. Es schien alles verloren, aber dann sah einer der Likis Geschöpfe in der Luft, die blitzschnell auf sie zusteuerten. Während diese näher kamen, konnte man erkennen, dass sie mit den Drachen verwandt sein mussten.
      Es waren die für ausgestorben erklärten Bloas. Legendäre Hüter, für die rechtschaffenen Völker, die ihnen in den Schlimmsten Zeiten angeblich beistanden.
      Feuerspeiend richteten sie ein Werk der Zerstörung unter den feindlichen Volk an. Von überall her hörte man Schreie der Verzweiflung, diesmal jedoch nicht von den Verteidigern, sondern ausschließlich von den Angreifern. Der Großteil der Likis und Barbaren fing an zu weinen, vor Freude, sie waren gerettet. Die Götter hatten ihre Gebete erhört.
      Gedichte von mir: Geburtstagsgedicht , Erfolgreicher Sommertag, Das unglaubliche Mädchen :)

      Man muss seine Ideen verwirklichen, ansonsten wuchert Unkraut darüber. ~ Jean Paul

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kleiner Liki () aus folgendem Grund: Korrekturen

    • Hallo @Kleiner Liki, ich hab dir mal was in den Spoiler gepackt:
      Spoiler anzeigen

      Viele, viele Schusselfehler, glaube ich. Rechtschreibung, Ausdruck, Satzzeichenanwendung. Hab nur den ersten Part geschafft.
      Hoffe, du kannst etwas damit anfangen. Hattest du den Text selber vor dem Hochladen nochmal Korrektur gelesen?

      Kleiner Liki schrieb:

      Kapitel 1. Verrückter Tag
      Tavi spannte den Bogen und zielte auf das Wesen, welches sich im Busch, dreißig Fuß von ihm entfernt befand. Eine Schweißperle rann ihm die Stirn herunter, (er war sehr aufgeregt) Das ist das Tell zu dem guten Show davor. Hättest du also weglassen können. Es war seine erste Jagd, denn mit zwölf Sommerwechseln durfte man mitkommen, (und endlich konnte er mit) genau das Gleiche. Lange hatte er trainiert, um elegant mit seinen Bogen umgehen zu können. Seine Truppe, unter dem Befehl von Gazik, einem Offizier der Likis, hatte sich aufgeteilt, um bessere Chancen auf Wild zu haben. Das Tier, das im Gebüsch war, sah sehr groß aus. Er hörte ein angsteinflößendes Rascheln aus dem Busch, was auch dort war, es keuchte. Tavi konzentrierte sich auf die Stelle, wo das Tier herauskommen würde. Plötzlich brach etwas großesGroßes aus dem Busch hervor, er erschreckte sich unglaublich heftig und schoss seinen Pfeil in einen Baum hinein. Das Wesen rief ihm verängstigt zu: „Ich bin es doch nur Tavi, erkennst du mich nicht ?“ Leerzeichen zu viel, fragte Animao, die Tochter des Barbarenhäuptlings, die nach ihrem Heimatland bennant benannt worden war. Dieser lachte kurz auf und umarmte sie dann stürmisch. „Ich habe dich für ein Tier gehalten, fast hätte ich dich erschossen. Schleich dich nie wieder so an, ich habe mich zu Tode erschreckt“, sagte Tavi mit zitternder Stimme. „Das tut mir Leid leid, ich habe dich gesucht, da ich dich holen soll, weil eine große Wildschweingruppe (-rotte) entdeckt wurde.“ Die Tiere sollen alle geschossen werden, damit wir genug Vorräte haben, und dafür brauchen wir jeden vom Trupp,“", antwortete diese.

      Sofort eilten die Beiden beiden los, Tavi saß der Schreck noch tief in den Gliedern und er zitterezitterte leicht. Sie liefen durch den immer dichter werdenen werdenden Wald immer geradeaus, „Ist es noch weit, fragte Tavi?“ „Halt deinen Mund“, flüsterte sie ihm leise zu. Dann sah er endlich auch die anderen der Truppe und verhielt sich leise. Lysil, der Anführer der Likis, zeigte mit der Hand auf einen bestimmten Punkt im Wald, wo sich etwas bewegte. Tavi kniff die Augen zu, damit er besser sehen konnte, und sah eine große Gruppe Wildschweine. Er empfand ihnen großen Respekt <--> gegenüber, besonders denen, die gefährliche Hauer besaßen. Der Jagdtrupp hatte die Wildschweine mittlerweile umzingelt. Etwa zwei Dutzend Bogenschützen machten sich bereit, auf das Signal. Gazik wies Lysil mit Handbewegungen an, das Startzeichen ertönen zu lassen. Dieser zog ein kleines Horn aus seinem Umhang , kein Komma(kK) und blies laut hinein. Daraufhin brach das Chaos aus, die Wildschweine wurden aufgeschreckt und begannen in alle möglichen Richtungen zu fliehen.
      Die Bogenschützen schossen ihre Pfeile ab, doch auch getroffene Wildschweine liefen weiter. „Verdammt!“, fluchte Tavi,kK und rannte so schnell er konnte Leerzeichen zu viel , den dem größten Wildschwein der ganzen Gruppe hinterher. Die anderen sprinteten meist zu zweit oder dritt einen einem Wildschwein hinterher, weil sie es im Team erlegen wollten. Das Riesenwildschwein war schnell, ebenso wie Tavi, der sehr sportlich war (wieder ein Tell). Es war schon von vier Pfeilen getroffen worden, jedoch war es ein wirkliches Monsterwildschwein, es verlor immer mehr Blut doch pflügte es immer weiter durch den Wald. Dornengestrüpp und peitschende Äste hielten Tavi nicht auf. Er biss die Zähne zusammen, während er weiter rannte. Vollkommen unerwartet machte das Biest auf einmal kehrt und scharrte schnaubend mit den Hufen im Schlamm. Der junge Liki fiel hin, aufgrund eines Steines, über den er gestolpert war (Das klingt schreiberisch ungelenk, die Formulierung hat meinen Lesefluss unterbrochen.). Aber das Monsterwildschwein wartete nicht bis er wieder aufstand, sondern rannte immer schneller werdend auf ihn zu. Es war noch zwanzig Fuß entfernt, als Tavi endlich in die Hocke ging,kK und seinen Bogen spannte. Er legte zwei Pfeile an,kK und zielte auf den Kopf des Tiers, während dieses ihn fast erreicht hatte. Seine Hand glitt von der Sehne und schoss die Pfeile ab, indessen hatte das Monster ihn fast erreicht, aber fing an zu torkeln, von der Wucht der Geschosse getroffen, dennoch lief es langsamer geworden weiter und fiel bei Tavi angekommen um.

      „Hey, wach auf!“, sagte jemand zu ihm und rüttelte ihn grob. Er blickte in die Augen von Animao und fragte Leerzeichen zu viel: „Bin ich im Himmel?“ Ein Lächeln kam über ihre Lippen, als sie ihm antwortete, dass er ein Dummerchen sei.
      „Glückwunsch Komma du verrückter Bursche", begrüßte Bubo ihn, "mit einem Riesenviech hast du dich da aber angelegt.“
      „Obwohl du nicht die Befehle befolgt hast, werde ich dich nicht bestrafen,“ ergänzte Gazik, der ihn wütend anstarrte.
      „Wie hast du es nur geschafft, dass du nur ohnmächtig wurdest und keine Verletzungen davongetragen hast?“ frage Animao ihn.
      „Ich... Ich habe keine Ahnung", antwortete Tavi ehrlich.
      „Naja auch egal, immerhin gibt es in Kürze eine Geschichte von einem der Weisen zu hören, also komm, die willst du doch nicht verpassen?“ fragte Walik ihn, der sein bester Freund war. Blitzschnell sprang Tavi von seinem Strohlager auf, auf das er gebettet worden war, und rannte seinem Freund hinterher, der die Hütte schon verlassen hatte.
      Wortgefechte - Ein Schwert und sein Held

      Ok! Ich geh da lang und du da lang...
    • Hey @bigbadwolf, ich bemerke grade auch die vielen Fehler, es war gestern Abend wohl zu spät... Danke fürs Korrekturlesen. Werde heute selber nochmal genauer nach Fehlern suchen. Mit freundlichen Grüßen Kleiner Liki
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      Man muss seine Ideen verwirklichen, ansonsten wuchert Unkraut darüber. ~ Jean Paul

    • Hallo @Kleiner Liki,
      schön, dass du weitergeschrieben hast. ^^
      Es ließ sich sehr angenehm lesen, und du hast uns einen interessanten Charakter vorgestellt, und ich denke, sein Verhalten und seine Denkweise sind seinem Alter gut angepasst.
      Ein paar Anmerkungen hab ich dir dazu hinterlassen. Grün sind nur meine Vorschläge für Änderungen, rot und blau sind Fehler, die du verbessern solltest.

      Spoiler anzeigen

      Kleiner Liki schrieb:

      Lange hatte er trainiert, um elegant mit seinen Bogen umgehen zu können.
      Hm. "Elegant" ist hier vielleicht nicht die Art und Weise, die wichtig ist beim Umgang mit dem Bogen. Wie wäre "lautlos, schnell und zielsicher"? Das scheint mir eher wichtig für die Jaged, oder?

      Seine Truppe,kein Komma (KK) unter dem Befehl von Gazik, ...
      Das Tier, das im Gebüsch war, sah sehr groß aus. Kann er es sehen? Wenn nicht, würde ich eher schreiben "wirkte sehr groß" oder "schien groß zu sein".

      Er hörte ein angsteinflößendes Rascheln und Keuchen aus dem Busch, was auch dort war, es keuchte.
      Etwas gekürzte Version. Und den "Busch" weglassen, denn du hast ihn schon wieder im nächsten Satz drin.

      Das Wesen rief ihm verängstigt zu: „Ich bin es doch nur Tavi, erkennst du mich nicht ?“ , fragte Animao, die Tochter des Barbarenhäuptlings, die nach ihrem Heimatland bennant benannt worden war. Hier solltest du dich entscheiden, ob du den Nebensatz zur wörtlichen Rede davor oder dahinter setzt. Beides ist nicht nötig und recht ungewöhnlich. Ich würde wahrscheinlich die zweite Variante wählen, da ich Nebensätze, die mit einem Doppelpunkt am Ende die wörtliche Rede einleiten, generell nicht mag. :D

      Dieser lachte kurz auf und umarmte sie dann stürmisch. „Ich habe dich für ein Tier gehalten, fast hätte ich dich erschossen. Schleich dich nie wieder so an, ich habe mich zu Tode erschreckt“, sagte Tavi mit zitternder Stimme. Sie ist dreißig Fuß entfernt. Wie kann er sie da einfach umarmen?

      „Das tut mir Leid leid,Punkt, neuer Satz empfohlen ich habe dich gesucht, da ich dich holen soll, weil eine große Wildschweingruppe entdeckt wurde.“keine Anführungszeichen hier Die Tiere sollen alle geschossen werden, damit wir genug Vorräte haben, und dafür brauchen wir jeden vom Trupp,“ antwortete diese.

      Sofort eilten die Beiden beiden los,Punkt, neuer Satz empfohlen Tavi saß der Schreck noch tief in den Gliedern und er zittere zitterte leicht. Sie liefen ... immer geradeaus,Punkt, neuer Satz empfohlen

      „Ist es noch weitFragezeichen, Anführungszeichen, fragte Tavi?“keine Anführungszeichen hier Absatz, weil Wechsel des Sprechers „Halt deinen Mund“, ...

      Er empfand ihnen gegenübergroßen Respekt gegenüber, besonders denen, die gefährliche Hauer besaßen. Absatz, die Handlung wechselt von Tavi zum Trupp.

      Etwa zwei Dutzend Bogenschützen machten sich bereit,kein Komma auf das Signal.

      Gazik wies Lysil mit Handbewegungen an, das Startzeichen ertönen zu lassen. Dieser zog ein kleines Horn aus seinem UmhangLeerzeichen weg ,Leerzeichen rein und blies laut hinein. Daraufhin brach das Chaos aus, die Wildschweine wurden aufgeschreckt und begannen in alle möglichen Richtungen zu fliehen.

      Also diese Sätze (und damit die Handlungsweise) halte ich - die von Jagd keine Ahnung hat - für ausgesprochenen Schwachsinn. Die Jäger können die Tiere sehen und haben sie umzingelt. Und doch verhalten diese sich (seltsamerweise) noch immer ruhig. Warum nutzen die Jäger dann nicht den Überraschungsmoment und schießen auf die ruhig stehenden Tiere? Das verspricht doch eine wesentlich höhere Trefferquote und reduziert die Gefahr, dass die Tiere abhauen und jemanden verletzen?

      „Verdammt!“, fluchte Tavi,kein Komma und rannte so schnell er konnte ,kein Komma den dem größten Wildschwein der ganzen Gruppe hinterher. Die anderen sprinteten meist zu zweit oder dritt einen einem Wildschwein hinterher (Wiederholung, sollte man vermeiden), weil sie es im Team erlegen wollten. Absatz, die Handlung wechselt vom Trupp zum Schwein.Das Riesenwildschwein war schnell, ebenso wie Tavi, der sehr sportlich war. Es war schon von vier Pfeilen getroffen worden, jedoch war es ein wirkliches Monsterwildschwein,Punkt, neuer Satz empfohlen es verlor immer mehr BlutKomma doch pflügte immer weiter durch den Wald. Absatz, die Handlung wechselt vom Schwein zu Tavi Dornengestrüpp und peitschende Äste hielten Tavi nicht auf. Er biss die Zähne zusammen, während er weiter rannte weiterrannte. Vollkommen unerwartet machte das Biest auf einmal kehrt und scharrte schnaubend mit den Hufen im Schlamm. Der junge Liki fiel hin, aufgrund eines Steines, über den er gestolpert war umständliche Formulierung. Wie wäre "Der junge Liki stolperte über einen Stein und fiel hin"?. Aber das Monsterwildschwein wartete nichtKomma bis er wieder aufstand, sondern rannte immer schneller werdend auf ihn zu. Es war noch zwanzig Fuß entfernt, als Tavi endlich in die Hocke ging,kein Komma und seinen Bogen spannte. Er legte zwei Pfeile an,kein Komma und zielte auf den Kopf des Tiers, während dieses ihn fast erreicht hatte. Seine Hand glitt von der Sehne und schoss die Pfeile ab,Punkt, neuer Satz empfohlen indessen hatte das Monster ihn fast erreicht, aber es wurde langsamer und fing an zu torkeln, von der Wucht der Geschosse getroffen,Punkt, neuer Satz empfohlen dennoch lief es langsamer geworden weiter und fiel bei Tavi angekommen um.Absatz mit Leerzeile. Es muss deutlich werden, dass Zeit vergangen ist. Sonst denkt der Leser, dass zu diesem Zeitpunkt jemand unmittelbar neben Tavi steht.

      „Hey, wach auf!“, sagte jemand zu ihm und rüttelte ihn grob. Hier wird nicht deutlich, dass er liegt und nicht weiß, was passiert ist und wo er sich befindet. Die Frage nach dem Himmel wirkt so irgendwie zusammenhanglos. Er blickte in die Augen von Animao und fragte : „Bin ich im Himmel?“ Absatz, weil Wechsel des Sprechers Ein Lächeln kam über ihre Lippen, als sie ihm antwortete, dass er ein Dummerchen sei.
      „GlückwunschKomma du verrückter BurscheAnführungszeichen oben, begrüßte Bubo ihn, Anführungszeichen unten mit einem Riesenviech hast du dich da aber angelegt.“
      „Obwohl du nicht die Befehle befolgt hast, werde ich dich nicht bestrafen,“ ergänzte Gazik, der ihn wütend anstarrte. Welche Befehle denn? Es gab keine vor dem Signal.

      „Wie hast du es nur geschafft, dass du nur ohnmächtig wurdest und keine Verletzungen davongetragen hast?“Komma frage fragte Animao ihn.
      „Ich... Ich habe keine AhnungAnführungszeichen oben, antwortete Tavi ehrlich.
      „NajaKomma ist auch egal,Punkt, neuer Satz empfohlen immerhin gibt es in Kürze eine Geschichte von einem der Weisen zu hören, also komm, die willst du doch nicht verpassen?“Komma fragte Walik ihn (Füllwort, kann weggelassen werden), der sein bester Freund war. Absatz, weil Wechsel des Sprechers Blitzschnell sprang Tavi von seinem Strohlager auf (Füllwort, kann weggelassen werden), auf das er gebettet worden war, und rannte seinem Freund hinterher, der die Hütte schon verlassen hatte.
      Schön wäre, wenn du uns Bubo und Gazik und Walik mit ein, zwei Sätzen noch etwas näher vorstellen könntest. So weiß der Leser zwar ihre Namen, aber sonst nichts über sie.


      An der Stelle erstmal Schluss. Da hast du ein wenig zu tun.
      Es scheint mir, dass deine Sorgfalt in Bezug auf Fehlersuche mit jedem Satz ein wenig nachgelassen hat. Am Ende war der Text doch sehr bunt geworden. Schau dir unbedingt die Regeln zur Kommasetzung nochmal an, besonders in Verbindung mit der wörtlichen Rede. Außerdem solltest du versuchen, Wortwiederholungen zu vermeiden. Es geht nicht immer, aber meistens findet man eine andere Formulierung für das wiederholte Wort.
      Und noch was: Ich hatte dir im Post 4 schon mal kurz erklärt, wann du in deinen Text Absätze einfügen solltest, damit er besser lesbar ist. Scheinbar hast du es ein bisschen aus den Augen verloren. Deshalb an der Stelle nochmal kurz die Anmerkung. Lies es dir nochmal durch, bevor du mit der Überarbeitung anfängst und versuche, dran zu denken.
      LG Tariq
      Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
      (Ricarda Huch)


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      ___________________
    • Hey Liki,

      hier kommen meine Anmerkungen :)
      Spoiler anzeigen


      also, trotz aller Kritik bezüglich deiner Fehlerquote in diesem Teil (ich muss gestehen, ich habe wahrscheinlich die Hälfte überlesen, weil mich dein Geschreibsel ansonsten doch sehr gefesselt hat) muss ich sagen, dass ich meinen Hut vor dir ziehe :) Ich bleibe dabei, dass ich es cool finde, wenn jemand in deinem Alter schon solche Texte zustande bringt...was nicht bedeutet, dass nicht auch du dich einem Rechtschreibprogramm bedienen darfst bzw. deinen Text vor dem Posten auf Flüchtigkeitsfehler untersuchen solltest.

      Ansonsten sind es meist nur Kleinigkeiten, die mir so ins Auge springen.

      Kleiner Liki schrieb:

      Es war seine erste Jagd, denn mit zwölf Sommerwechseln durfte man mitkommen, und endlich konnte er mit.
      sowas hier gefällt mir persönlich jetzt nicht so gut. Da würde ich vielleicht eher schreiben: Es war seine erste Jagd, denn die Teilnahme war frühstens erlaubt, wenn man bereits zwölf Sommer gesehen hatte.Heute endlich war es soweit.....


      Kleiner Liki schrieb:

      Seine Truppe, unter dem Befehl von Gazik, ein Offizier der Likis, hatte sich aufgeteilt, um bessere Chancen auf Wild zu haben.
      Die Formulierung gefällt mir ebenfalls nicht so gut. ich weiß nicht, ob man das so sagen würde...bessere Chancen auf Wild zu haben ?

      Vielleicht eher: da sie sich davon bessere Chancen bei der Jagd versprachen...oder da sie sich dabei bessere Chancen ausrechneten, auf Wild zu treffen....(irgendwie so)


      Kleiner Liki schrieb:

      Er hörte ein angsteinflößendes Rascheln aus dem Busch, was auch dort war, es keuchte.
      das "was auch da war" ist eigentlich an der Stelle wüberflüssig :hmm: Warum sollte es auch nicht da sein, wenn er es doch deutlich hören kann?

      Kleiner Liki schrieb:

      Er empfand ihnen großen Respekt gegenüber, besonders denen, die gefährliche Hauer besaßen.
      Vorschlag: Er empfand ihnen gegenüber großen Respekt. Vor allem jene Tier, die über gefährlich große Hauer verfügten, jagten ihm einen Schauer über den Rücken...oder jagten ihm Angst ein. (nur so als Beispiel)

      Ich finde, die Szene, in der Tavi das Riesenwildschwein jagt, hast du übrigens super beschrieben.

      Kleiner Liki schrieb:

      Blitzschnell sprang Tavi von seinem Strohlager auf, auf das er gebettet worden war, und rannte seinem Freund hinterher, der die Hütte schon verlassen hatte.
      Hier war ich einen kurzen Moment irritiert, weil ich dachte, dass die sich noch im Wald befinden. Offensichtlich war Tavi dann doch länger bewusstlos, wenn die ihn schon wieder ins Lager gebracht haben...das könnte vorher vielleicht noch etwas deutlicher werden. Er könnte nach dem Aufwachen noch ein bisschen orientierungslos sein und fragen, wo er ist oder wie er dorthin gekommen ist....also, ich würde es wahrscheinlich wissen wollen :hmm: Man fragt sich hier auch als Leser, was für eine Art von Verletzung er denn davon getragen hat, da er ja offensichtlich keinerlei Wunden vorzuweisen hat...
      Es erscheint mir auch etwas seltsam, dass er sich nach dem Aufwachen direkt aus dem Bett schwingt und zum Lagerfeuer spaziert...ich finde, er dürfte ruhig ein bisschen Wanken, Kopfschmerzen haben oder was weiß ich...sonst wirkt es so, als habe er nur mal eben ein Nickerchen gemacht. (weißt du, was ich meine?)

      Zu der Geschichte mit den Kobolden. Mist, jetzt entpuppe ich mich wieder als eigentlicher Nicht-Fantasy-Kenner :D ....aber wenn ich das Wort "Kobold" höre, dann muss ich immer an Pumuckl denken und es fällt mir schwer, mir eine Schlacht vorzustellen, bei der diese Kreaturen gefährlich oder angriffslustig dargestellt werden...aber das ist vielleicht auch nur mein Problem ^^


      Kleiner Liki schrieb:

      Salivus hatte sich in einer Explosion, die es vergleichsweise nie gegeben hatte, für sie geopfert. Selbst den Härtesten Kämpfern standen Tränen in den Augen, während neue Gegner in ihr Heim eindrangen. Es schien alles verloren, aber dann sah einer der Likis Geschöpfe in der Luft, die blitzschnell auf sie zusteuerten. Während diese näher kamen, konnte man erkennen, dass sie mit den Drachen verwandt sein mussten.
      Es waren die für ausgestorben erklärten Bloas. Legendäre Hüter, für die rechtschaffenen Völker, die ihnen in den Schlimmsten Zeiten angeblich beistanden.
      Okay, jetzt wird`s spannend...obwohl das ja sowas wie eine Rückblende sein soll...was mag aus den Bloas wohl geworden sein? Irgendwie musste ich ein bisschen an Eragon denken....ich habe mir kürzlich noch den Film mit meinen Kindern angesehen, deshab komme ich jetzt darauf....so von wegen legendäre Hüter, die den rechtschaffenden Völkern beistehen sollen ... na ja, sicher gibt es tausende von Geschichten, in denen Drachenwesen eine tragende Rolle spielen :D ich bin gespannt, was du draus machen wirst.

      Ich bleibe dran!


      LG,
      Rainbow
    • huhu Kleiner Liki :)

      ich finde deine Geschichte hat noch viel Potenzial was das Beschreiben der Welt angeht. Zb wie sieht die Umgebung etwas Detaillierter aus? Also der Wald. Oder der Busch zu Anfang. Der in der Lage ist die Häuptlingstochter so zu verdecken, dass er sie für Wild hält. Oder wie sehen deine Kobolde aus? Aber vor allen wie die vorgestellten Personen aussehen xd
      Ich persönlich, wenn ich schreibe, schreibe am 1. Tag die Geschichte auf, wie sie mir in den Sinn kommt. Am 2. Tag überarbeitete ich den Vortag, weil da manchmal echter Murks rauskommt, der mir beim Schreiben und Korrigieren am gleichen Tag gar nicht auffällt/auffallen würde.
      Nach der Korrektur am tag 2 nenne ich das ganze " Mein Grundgerüst". Und dann beginne ich am 3. Tag die einzelnen Szenen nochmal durchzugehen und so viel wie möglich zu beschreiben. Das kann sich dann schonmal bis tag 6 oder 7 hinauszögern, weil man ja unglaublich viel und detailliert beschreiben kann, aber nich so viel Zeit zur Verfügung hat wie man gern hätte xD
      von wegen. "Da war ein Wald mit Bäumen, deren Blätterdach einen Schatten auf den Boden warfen" -> " Der Wald bestand aus alten, knochigen Bäumen mit langen Ästen, die mit ihren Blätterdach unheimliche Schatten auf den Boden warfen."
      naja.. möge dir das irgendwie weiterhelfen oder auch nicht XD

      lg Kramurx
    • @Rainbow @Kramurx Tausend dank euch beiden für euer krasses Feedback.
      Ja mir sind auch viele Formulierungen und Fehler im nachhinein aufgefallen, ich werde
      das alles nächste Woche korrigieren.
      Es geht auf jeden Fall weiter mit Kapitel 2 demnächst.
      Ihr seid die besten :thumbsup:
      Gedichte von mir: Geburtstagsgedicht , Erfolgreicher Sommertag, Das unglaubliche Mädchen :)

      Man muss seine Ideen verwirklichen, ansonsten wuchert Unkraut darüber. ~ Jean Paul

    • Hallo, Liki!

      So, wie versprochen widme ich mich nun deinen Geschichten. Dies hier ist die erste. Man merkt deinem Schreibstil und deiner Wortwahl an, dass du mit deinen vierzehn Jahren bereits ein sehr versierter und leidenschaftlicher Leser bist - und dass du sehr bewusst liest. Denn du "beobachtest" den Stil anderer Autoren, merkst dir, wie ihre Szenen angehen und setzt es dann auf deine Weise um. Die Geschichte selber hat mich bislang noch nicht umgehauen (kann ja auch nicht, ist ja noch nicht allzu viel geschehen), aber der Text als solches beeindruckt mich. Man spürt richtig, wie während des Niederschreibens vor deinem geistigen Auge ein Film abläuft, denn du dann in Worten wiedergibst. Ich glaube, du bist ein sehr visueller Mensch. Du liebst es, zu beschreiben. das ist auch gut, doch um einen Spannungsbogen zu erzeugen, der den Leser weiterlesen lässt, solltest du vielleicht weniger schildern, als vielmehr zu zeigen. Versuch doch mal deine Geschichte etwas direkter und aktiver zu gestalten: mehr Handlung, weniger Schilderung. Oder lass die Schilderungen nebenbei passieren. Verstehst du, worauf ich hinaus möchte? Ansonsten hast du bereits schon einen sehr schönen Text verfasst, den viele Ältere so gut nicht hinbekommen. Bleib am Ball, wenn du so weiter machst und an dir arbeitest, wirst du nicht nur ein guter, sondern irgendwann ein begnadeter Erzähler werden. Das Talent ist eindeutig da, es muss nur freigelegt werden (wie ein Bildhauer, der seine Skulptur aus dem stein meisselt). Nur weiter so! :thumbsup:

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