Narenia: Lo Preginia, quen Quanis, quen Quirinwa ( Eine Geschichte aus der alten Zeit Narenias)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Narenia: Lo Preginia, quen Quanis, quen Quirinwa ( Eine Geschichte aus der alten Zeit Narenias)

      Hallo liebe Leser,
      ´
      da ich mit Zwillingshorn nicht weiterkomme habe ich mich entschieden, euch eine Geschichte aus Narenia zu präsentieren, die Entstand als ich Beren und Luthien von Tolkien las, Sie hat die selbe hohe Bedeutung für Narenia und handelt vom Erwachsen werden und von einer Vater-Tochter Beziehung. Das erste Kapitel spielt im Jahre vor Zwillingshorn Kapitel 1 in den 16 Jahren in denn Loreelia auf der Erde ist.

      Ihr taucht hier in eine sehr alte Zeit Narenias ein und deshalb werden die Protaginsten sich nicht in Menschen verwandeln können.
      Auch wird nach Kapitel eins Wörter im Awan und im Eiwenja Awan kommen. Die gemeinsame Sprache Wantin gibt es nämlich noch nicht. Aber keine Angst. Ich werde wenn zwei Angehörige des gleichen Volkes Sprechen Deutsch benutzten und ansonsten kommen die Sprachen der Völker nur zum Einsatz wenn z. b. ein Wolf mit einem Einhorn spricht.


      Wer sich mit der groben Vergangenheit Narenias auseinander setzten möchte, dem habe ich hier die Geschichte der Dimemsion eingestellt:

      Narenia und die Dimensionen Welt




      Lo Preginia, quen Quanis, quen Quirinwa

      ( Einhornischer Titel: Die Hochsprache Eiwa, des Königshauses)

      Von Preginia, der Prinzessin, der Magie

      (Wantin Titel: Die Sprache der Weltenwandler
      und die gemeinsame Sprache Narenias)




      Kapitel 1

      Vom Fest des Feuers - Loin Oahane dasi Salunah

      Part 1





      Die Strahlen der Sonne fielen auf die drei weißen Türme aus Mamor, die wenn man von oben herabblickte, wie Nadeln aus einer weiten Prärie hervor ragten. Um diese drei riesigen Türme, die wie Hörner eines magischen Volkes geformt waren, lag eine Stadt. Die drei Türme waren die Krone eines in sämtlichen Farben schimmernden Schlosses. Das Schloss wurde nach den Türmen benannt. Es hieß Schloss Silberhorn. Denn die drei Türme, hatten die Formen von Einhornhörnern. Tasächlich bewohnten Einhörner dieses Schloss. Das Schloss war bereits einige Jahrhunderte alt und einst mit reiner Magie geschaffen worden. Die Stadt um das Schloss herum hatte sich in den Jahrhunderten, die sie bereits bestand, verändert. Es gab drei Statdtteile und den Palast. Quansanlan und Silberlicht waren die beiden Stadtteile, die etwas nobler waren. Am Schloss direkt ging ein Weg zu einem Marktplatz ab. Links von diesem Weg befand sich der Stadtteil Silberlicht. Hier war alles mit Wohnhäusern bebaut. Dort hatte das einfache Volk sein Zuhause. Dieser Teil Schloss Silberhorns wurde vorwiegend zum wohnen genutzt. Rechts von dem Weg lag Quansanlan, der Stadtteil der reichen Fürsten. Dort war an jeder Ecke brunkvolle in steingehauen Abbilder der großen Magier der vergangenen Zeit. Hier lebte das reiche Volk. Es gab noble Gasthäuser und alles was die Fürstenhäuser der Einhörner begehrten. Hier in Quansanla war der Wanluma-Clan zu geben. Der mächtige Zirkel der Einhornmagier traf sich in einem Haus, was vom Volke "Subanto Quirinwa" genannt wurde. Die wenigen Weltenwandler, die je nach Schloss Silberhorn kamen, übersetzten den Namen in ihre Sprache. Im Wantin, der gemeinsamen Sprache des Landes Narenia, hieß " Subanto Quirinwa" "einkehrende Magie".

      Einst war dieses Haus die Wohnung des allerersten Magiers der Einhörner gewessen. Es hatte dort einst ein junges Einhorn namens Wanlanto gewohnt. Wanlanto war einer der engsten Freunde des allerersten Königs der Einhörner gewessen. Pegasus, Vater der Einhörner und Uhrvater dieser Rasse, war der erste König des Landes Silintia gewessen. Wanlanto, war als Pegasus krank wurde zu dessen Leibarzt ernannt worden. Um seinen König zu retten, hatte sich der einfache Sohn eines Schmiedes dem Studium der Magie gewidmet. Er war als Erster über die gewöhnliche Magie seines Volkes hinaus gegangen und hatte so eine mächtige Macht entdeckt. Sein Sohn Wanlu war sein Lehrling gewessen. Zusammen versuchten sie des Königs Krankheit zu heilen. Doch der Versuch blieb vergebens. Da das Gefühl versagt zu haben ihn nun weiter in die Geheimnisse der Magie trieb und er sich deswegen nicht um sein Kind kümmerte, wandte sich Wanlu von seinem Vater ab. Er scharrte seine Freunde um sich und brachte ihnen bei was er wusste. Jahre vergingen und nach der Ermordung der Königin Preginia, verschwand Wanlanto. Sein Sohn kam wie jedes Jahr in sein Haus, doch der Magier war fort und wurde seitdem nie mehr gesehen. Wanlu fand die Schriften seines Vaters und bildete seine Freunde zu Magiern aus. Die Jahre zogen vorrüber und Wanlu wurde alt und schwach. Er lebte ungewöhnlich lang für ein Einhorn und stand Preginias Enkel, König Dregian, im Kampf gegen einen schwarzen Magier bei. Seine Taten sind biss heute nicht vergessen. Nach seinem Tod bildeten seine sechs Freunde und einzigen Lehrlinge einen Zirkel aus Magiern. Sie nannten sich, zu Ehren ihres Meisters " Wanluma- Clan". Dieser Magierzirkel ist bis heute bestehen geblieben. Wanlus Erben sind noch heute die Leibärzte des Königs. Der momentane Anführer des Wanluma-Clanes ist Gadugon. Sein Sohn Sado wird ihm Nachfolgen. Gadugon und Sado sind Nachfahren von Wanlu.

      An den Stadtteil Quansanla grenzte ein Marktplatz. Er war riesen groß und in der Mitte stand die Satur eines Einhorns. Das in gteingehauene Einhorn zeigte Pegasus Tochter Pregina, die erste Königin des Reiches der Einhörner und zweite Herscherrin. Dann kam ein großes Tor. Salbaria, die Stadt der Armen, konnte man erreichen, wenn man das Tor durchschritt. Einst war das Tor der Zugang zu einem Gefängniss gewessen. Doch unter König Dregian, war Schloss Silberhorn erweitert worden und der Stadtteil Salbaria erschaffen worden. Über dem Tor stand in der Sprache der Einhörner:
      "Lampa, fis yicianela dwin nen swiquien kinli Selembia wandov".
      Was folgendes auf Wantin, der Sprache der Weltenwandler, bedeutet:
      " Vater, ich verstehe dich und werde deine Liebe ehren.".
      Dies war ein Satz, den die Prinzessin zu ihrem Vater sagte, nachdem Dieser sie aus einer sechs Tägigen Gefangenschaft frei lies. Diese Worte sollten an die mächtige Prinzessin und das Gefängniss in dem sie einst gefangen gehalten worden war erinnern. Das Dumbark war, Jahre nach seiner Erbauung, zum Palast versetzt worden und nun waren nur noch die Folterkamern, die König Pregon dort bauen lassen hatte, geblieben. Diese befanden sich unter dem großen Platz. Auf Diesem wurde zu heutigen Zeit zu ehren, der Freilassung Preginias ein Markt abgehalten in dem auch das arme Volk des Stadtteils Salbaria sich noble Güter beschaffen konnte. Der Markt wurde im Volksmund Silinfan genannt. Er war benannt, nach einem Heilkraut, was Pregina dort auf dem Platz von damaligem Volke gegeben worden war, um den Schrecken des Dumbarg aus ihren Geiste zu vertreiben.

      Hinter dem großen ehemaligen Gefängnisstor, befand sich nun Salbaria, der Stadteil des armen Volkes. Einst gab es Salbaria nicht. Auch das kleine ummauerte Ausbildungslager der Kampfhulans, wessen die Soldaten des Reiches waren, wurde erst nach dem der schreckliche Dämon Kofmog Narenia betretten hatte gebaut. Zur Zeit des ersten Königs Pegasus wurden die Einhörner noch im Palast für den Kampf ausgebildet. Salbaria wurde heute von all den Einhörnern bewohnt, die zur niedersten Volksschicht gehörten. Salbaria war das Zuhause vieler Handwerker und Bauern. Der Stadtteil wurde von König Dregian, nach der Schreckensherrschaft seines Vaters Pregon, für all die Anhänger des herrschsüchtigen Königs gebaut, die sich dem jungen Prinzen ergeben hatten. Dregian verbannte die Befürworter seines Vaters zu einem Leben in Armut. Dieses Schicksal trägt dieses Volk biss heute.

      Gegenüber dem alten Gefängnisstor befand sich das Tor der Stadt. Es war golden und hatte die Form von Flügeln. Das Tor öffnete sich und die Sonnenstrahlen fielen auf den ausgetretenen Weg, der sich biss zum Palast zog und nur durch den Marktplatz unterbrochen wurde. Durch das goldene Tor trapte ein geflügeltes Einhorn in die Stadt. Es hatte eine goldene Mähne und ebenso goldene Hufe. Sein weißes Fell glizerte in der Sonne. Die regenbogenfarbenen Augen des Einhorns brachen das Sonnenlicht und warfen es in einem glizernden Farbenspiel an die Wände der Stadt und auf dem mit Holz bedecktem kleinen Weg, der sich durch ein Beet mit seltsamen Früchten zog. Am Ende dieses Weges war ein großes Holztor, was in ein Zeltlager führte. Dort wurden die niedere Rasse der Einhörner, die sogenantten Halbhörner oder in der Sprache Silintias Hulans genannt, zum Kampf ausgebildet. Das Einhorn blinzelte in die Sonne und dann breitete es seine mächtigen Flügel aus und erstrahlte in weißem Licht. Als das Licht erlosch, stand dort ein junger Mann mit schwarzem schulterlangem Haar. Er war ein Prinz des Reiches Silintia. Silintia war das Land der Einhörner auf der weiten Prärie der Dimension Narenia. Der junge Prinz trug eine Kettenhemd und darüber ein weißes Gewandt und eine ebenso weiße Hose. Die menschlichen Füße, die noch vor Sekunden die Hinterbeine eines Pferdekörpers gewessen waren, steckten in feinen Lederschuhen, die Sterne aus Metall an den Fersen besaßen. Dies waren Sporen, die der Prinz noch vor einiger Zeit in die Seiten eines Halbhorns gestoßen hatte.
      "Pilian!" hörte der Prinz seinen Namen und drehte sich wieder zum Tor um. Es stand immer noch offen und eine kleine Gruppe betrat gerade die Stadt. Der fordere Reiter stieg von seinem Reittier. Dieses war ein großes weißes Pferd, dass aber dennoch ein kleines Horn auf der Stirn trug. Es war gesattelt und ein großer Bogen war an der rechten Flanke des Tieres festgemacht. Der Reiter trug ein blaues Gewandt, wessen seine zugehörigkeit zur persönlichen Leibgarde des Prinzen offenbahrte. Er trug auf seiner Stirn, zwischen seinem blonden Haaren, ein ähnliches Horn wie sein Reittier.
      "Mässen, wie es aussieht habe ich die Wette gewonnen." sagte der Prinz, dessen Name Pillian Pegasus war. Der Reiter und Leibwächter des Prinzen verbeugte sich schmunzelnd. "Fis chin dexi ron gila Vean, si Quan." , antwortete Mässen. Dies hieß , " Ich bin immer an eurer Seite, mein König" . Der Prinz lächelte geschmeichelt und zog es vor weiterhin das Wantin, die Sprache der Weltenwandler, zu gebrauchen.
      "Da habt ihr Recht, mein Freund." sagte der Prinz und blickte dann über die siebenköpfige Gruppe der Soldaten hinweg. Diese saßen auf Hulans. Die Einhörner, sowie auch alle anderen Völker der Dimmension Narenia, hatten die Gabe sich als Tiere oder Fabelwessen zu zeigen und sich aus Diesen heraus in Menschen zu verwandeln. Selbst die Halbhörner, auf dennen die sieben Ritter ritten, konnten sich in ebenso gerüstete Krieger verwandeln. Tatsächlich waren sie alle Hulans. Nur Pegasus, war das einzige Einhorn unter der kleinen Gruppe.

      Der Prinz sah seine Krieger nacheinnander an. Dann sagte er mit erhabener Stimme einen Befehl in der Sprache seines Volkes. "Xatarian, quis Oahane salaha quixe!"* , schallte es biss zu den ersten Häusern Salbarias. Der Prinz sah Mässen an und sein Leibwächter verstand sofort. Der Hulan erstrahlte in weißem Licht und war nicht mehr zu sehen. Dann erlosch das Licht und der Leibwächter hatte sich in ein gesatteltes Pferd mit einen kleinen Horn auf der Stirn, verwandelt. Mässen war nun ein Hulan. Der Prinz strich über das Fell seines Freundes und hob sich mithilfe der Steigbügel auf das Tier. Pilian ritt nun auf Mässen zum alten Tor. Seine Augen streiften kurz die Worte seiner Vorfahrin und dann erstrahlte sein Horn, wessen er auch in Menschengestalt auf der Stirn trug, golden und das Tor öffnete sich. Pilian und seine Begleiter ritten hindurch und kamen auf den Marktplatz. Dieser war gefüllt mit Einhörnern. Mehrere bewaffnete Krieger standen um den Platz herum. Das gesammte Volk stand mit dem Rücken zu dem Prinzen und seinem Gefolge, sofern sie sich als Menschen zeigten. Dann drehte sich ein kleines Mädchen um. An ihrer verwaschenen Kleidung und dem schmuzigen Gesicht, erkannte Pilian, dass es sich um das Kind armer Eltern handelte. Die Kinder der Einhörner waren wie bei Pferden Fohlen und wurden auch so genannt. Das Mädchen starrte Pillian an und zog dann einen Jungen am Arm, der neben ihr stand. Der Junge, offenbahr ihr Bruder, drehte sich zu ihr um. Das Mädchen flüsterte ihm zu. Sie sagte aufgeregt: "Quen Quindark!". Pillian lächelte die beiden Fohlen warm an. Plötzlich schrien die beiden Kinder auf.
      "Quen Quindark! Quen Quindark! Quen Quindark lil kred!"** riefen die Fohlen. Das gesammte Volk jübelte und alles wandte sich Pilian zu. Eine Gasse wurde nun in der Menge biss zur Statur gebildet und überall rief das Volk ihrem Herrscher zu. Denn Pillians Vater, König Arelando war vor Jahren von seinen eigenen Bruder Garlando ermordet worden. Doch solange Pillian nicht heirattete, konnte er sich nicht zum König krönen lassen.

      Das Volk rief mit begeisterung die Worte: "Wandavoli biliaon Quindark. Ninsu Quindark Pillian Pegasus serosi selem ahanula Quan!"
      Pillian schritt zur Statur seiner Ahnin Preginia. Der Prinz wurde bereits erwartet. Eine junge Frau stand mit goldblondem Haar neben der Statur. Sie trug ein wunderschönes weißes Kleid, was silbern in der Sonne glizerte. Die junge Frau empfing den Prinzen und bot ihm die Hand an. Ihre regenbogenfarbenen Augen blickten in die Pilians. Der Prinz strich ihr langsam und liebevoll durch ihr Haar. "Famari, kun yin daraquinto."**** , hauchte der Prinz der Prinzessin zu. "Famarg, kun sayixilahi weto!"***** gab diese lächelnd zurück. Die beiden Geschwister standen nun Seite an Seite auf dem Bodest, wessen um die Statur herum gebaut worden war.
      "Arillia, meine Schwester ist wie einst unsere Ahnin nun Prinzessin des Landes Silintia. Heute ist ein großer und schmerzlicher Tag. Vor Jahrhunderten wurde am heutigen Tag, die Sonne von mächtigen Schwingen verdunkelt. Es waren die Schwingen der Karakar." sagte Pillian.
      "Cehu biliaon Karakar'atranaquin!"****** , schrie das Volk aufgebracht.

      Der Prinz sah über sein Volk. Es war angesichts der erwähnung der Drachen sehr aufgewühlt. Er blickte zu drei Männern, die von bewaffneten Einhörnern in Menschengestalt bewacht wurden. Man erkannte an dem leichten Stoff, wessen sie trugen und an den Schuppen auf Brust und Armen, dass es sich um drei Drachen in Menschengestalt handelte. Pillian richtete nun das Wort an sein Volk. Er begann nun in der Sprache seiner Rasse zu sprechen:
      "Simbrax quen Moqua dasi Salunah,
      Simbrax quen Eanio quen Quinis serosoli Lampa`s,
      Simbrax quen Acaran nen simbrax serosa fediriso Kenta.
      Vinit quen Ruba : "Nin Asi vangaran quimb Kongka!" nesantaral varewilo swiquien."

      Danach sah er zu den drei Drachen in Menschengestalt. Er erhob die Stimme und begrüßte seine Gäste mit folgenden Worten: "Wie jedes Jahr haben wir die Ehre Drachen heute zu unseren Gästen zu zählen. Ich richte nun das Wort an unsere Gäste, die unserer Sprache leider nicht mächtig sind."
      " Gedenkt der Opfer des Feuers,
      Gedenkt der Worte der Tochter unseres Vaters,
      Gedenkt der Schlacht und gedenkt unseren gefallenen Kriegern.
      Möge der Satz : "Im Licht vergeht die Dunkelheit!" niemals vergessen werden." sprach Pilian auf Wantin.

      Er übersetzte seine vorherigen Worte für die Gäste dieses Festes. Jene Vertretter der Drachen, von einst, waren aus dem Lande Dagoren gekommen um am Fest des Feuers teilzuhaben. Prinz Derian, Sohn von König Daronthor des Drachenreichs Dagoren, war als Vertreter seines Volkes angereist. Er würde wie jedes Jahr, im Namen seines Vaters, sich für die Taten seines Ahnen König Darontorion entschuldigen.
      Pilian lächelte seine Schwester an. Arilia trat nun vor das Volk. Sie lächelte die hohen Fürstensöhne an. Doch sie schenkte auch den verschmutzten Gesichtern des niederen Volkes ein Lächeln.

      Die Schwester des Thronerben trug ein langes weißes Kleid. Auf ihrer Brust prankte eine Kette. Es zeigte zwei mächtige Flügel. Dies war das alte Familien Wappen der Königsfamillie. Königin Piwea, die Mutter von Areon, dem Vater von Arilia´s Vater Arelando, hatte das alte Wappen abgesetzt und das neue Wappen der Familie Pegasus entworfen und eingeführt. Dies war ein Einhorn auf einen grünen Hügel mit Schloss Silberhorn im Hintergund. Das Einhorn hatte Flügel.
      Arilia breitete die Arme aus und wurde von Licht umgeben, dass so hell war, dass das Volk die Augen zu kniff. Als es die Augen wieder öffnete, stand ein Einhorn an des Prinzessins Stelle. Es war weiß und das Horn war golden. Arilia breitete die Flügel aus und hob den Kopf erhaben. Sie sah über ihr Volk hinweg und in den Himmel. Dann wirrte sie einmal und alles Geflüster im Volk verstummte. Nun begann die Prinzessin zu sprechen, sie benutzte die Sprache ihres Volkes.

      "Fis derasiw golis setiros tirina, keilo kes tway quimbes Quinträa kei Yunsahagra dasi Oahane dasi Salunah jakul saweki. Quis Quentil lil uhari'wisix quew quen Deonis siea Famarg´s xosannat. Dua sami ewaso wequan, chin fis kred kum nis selakisea Yavaret wesintio. Gera biliaon dichino Oahane dasi Salunah tun 20 Sexintoria quen Qintora Pegasus, vecisi Quan Dregian quimbes Oahane sunko dichino'wigo po. Cecxison bivo quis Quentil lo Quanis Seeria nis bilia Hiritiria gefaronto. Quen yihoanilie Entil, asaroin lo quen Ewaino Preginias nen pa bilia Terataret quen 3 Silinarie asaroin, vongxiras quimb Sewinquil quen Silinarie pu nen eurikori ki Asi'siwen quen sunko "Karakar'quokan", biliaon Karakar'quokan degif. Chintilon boviko quimbe Wandovoli quen elealis Humba'beravinis suk Hugirio swiquien. Raner setiros lil quimbe Sokan jakul kred. Quimb Wadalis siea mukoro Famark`s nen ahanulalis Quanli Loreelia Pegasus lil gera 15 Quinträane xosannat. wegontiron swiquien fis ninlik hugirio dasi Oahanesil kahu'fegurat derasiw. Vinit Loreelia sewachixi kinso." sagte Arilia

      Pilian trat nun in Menschengestalt an ihre Seite. Er hatte Tränen in den Augen und lächelte sein Volk an. Arilia räusperte sich erneut und sagte: " Nun spreche ich zu unseren Gästen!". Dann begann sie ihr eben gesagtes auf Wantin zu übersetzen:

      "Ich muss euch leider sagen, dass wir auch dieses Jahr das Kernstück des Festes des Feuers nicht besitzen. Das Quentil ist weiterhin mit der Gemalin meines Bruders verschollen. Wie ihr alle wisst, bin ich hier nur in vertretender Funktion anwesend. Seit dem ersten Fest des Feuers vor 20 Generationen der Familie Pegasus, hielt König Dregian dieses Fest zum erstenmal ab. Damals wurde das Quentil von Prinzessin Seeria in den Himmel gehoben. Der magische Kristall, geschaffen von der Hand Preginias und aus den Splittern der drei Silinarie geschaffen, fingen die Strahlen der Silinarie auf und bildete ein Lichtstrahl der zum "Karakar'quokan", dem Drachenberg führte. Heute würde diese Ehre der nächsten Thronfolgerin zu Teil werden. Aber leider ist diese Person nicht hier. Die Partnerin meines älteren Bruders und zukünftige Königin Loreelia Pegasus ist seit 15 Jahren verschollen. Deswegen werde ich ihren Teil des Festes übernehmen müssen. Möge Loreelia ihrgendwann zurückkehren."
      Pilian konnte sich nicht mehr zurückhalten und dicke Tränen liefen dem Königssohn über die Wangen. Pilian spührte wie sich etwas auf seine Schulter legte. Er blickte hinter sich und ein Pferdekopf mit einem großen silbernem Horn war hinter ihm. Der kräftige Körper des Pferdes war mit mehreren seltsammen Zeichen bemahlt. Das Einhorn war Gadugon, der zur Zeit mächtigste Magier in Schloss Silberhorn und Anführer des Wanluma-Clanes.
      "Lahan Weia, siras Quandark! gila Selembis swiqui suk golis kinso, sankria quimb Sangeria lixatarian lil."******* sprach der Magier aufmunternd. Pilian wischte sich die Tränen ab und antwortete knapp: "Sami laha silikoron". Dies bedeutete in der gemeinsamen Sprache Narenias: " Ihr habt recht."
      Nun traten die Gäste an die Statur heran. Ein Junge trat auf das Bodest zu. Seine beiden Begleiter flankierten ihn. Der Junge trug ein rotes Gewand mit einem roten Umhang. Auf seiner Brust prankte ein Berg umgeben von Flammen und mächtige riesige Drachenflügel waren über dem Berg zu sehen. Es war das Wappen der königlichen Drachen. Das Zeichen von Darintirion, dem ersten Feuerspeier des Himmels. Die Haare des jungen Drachenprinzen waren rot und seine Ires war Orange. Der junge Drache hatte den Körper eines 12 Jährigen Jungen, was aber nicht hieß, dass er so alt war. Drachen galten erst mit 200 Jahren als erwachsen. Derian war 150 Jahre alt. Der Prinz verbeugte sich vor dem Einhörnern.
      "Ich danke euch für die Übersetzung. Schließlich betrifft das Fest des Feuers auch meine Sippe. Ich soll euch große Hochachtung von meinem Vater ausrichten. Wie ihr wisst, bin ich nun das erstemal alleine hier. Es tut meinem Vater aufrichtig leid, dass er nicht kommen kann. Aber Dagoren steht im Krieg mit Fürst Sydreaon. Die Adler beanspruchen unser Land." sagte Darion. Pilian lächelte den Prinzen an. " Wenn Daronthor Unterstüzung benötigt, sind wir gerne bereit zu helfen." sagte Pilian. Darion lächelte und fügte dann hinzu: " Es wird nicht zum Krieg kommen. Wir folgen niemals dem Beispiel Darontorions und dem seines Sohnes Darintoran."
      "Möge niemals wieder ein Drachenherz nach den Silinarie trachten." sagte Arilia.
      "Mor Darakirikirak!" sagte Darion in der Sprache Dagorens, die bereits lange vergessen war und von der nur noch einzelne Wörter existierten. Der Drachenprinz nahm Arilias Hand und verbeugte sich vor der Prinzessin. Arilia schmunzelte. "Was habt ihr gesagt, Darion?" fragte Arilia schüchtern. "Eure Hoheit!", antwortete der junge Drache in Menschengestalt. " Ihr schmeichelt mir, Prinz!" antwortete die Prinzessin der Einhörner. Darion lächelte kurz und wandte sich dann zu Pilian um.
      " Es währe mir eine Ehre, wenn ihr mit mir das Fest mit einem Flug eröffnet. Lasst uns gemeinsam die Flügel schwingen als Zeichen der Freundschaft zwischen Dagoren und Silintia. Begraben wir die schreckliche Vergangenheit unserer beiden Völker." sagte der junge Drachenprinz.
      " Es ist mir eine Ehre, an der Seite des zukünftigen Königs von Dagoren mich in die Luft zu erheben. Möge Pegasus auf uns herab schauen." stimmte Pilian dem Vorschlag zu. Darion blickte sich um.
      " Es wird schwer. Ich bin zu groß. Ich kann mich nicht hier verwandeln." sagte er nachdenklich, während er über den Platz schaute.
      " Mein Prinz, dürfte ich einen Vorschlag machen?" meldete sich einer von Derian`s Begleitern zu Wort. "Ich höre Darog!" antwortete der kleine Drache.
      "Euer Hoheit, wollt ihr uns nicht vorstellen?" fragte der zweite Drache. Er trug grünes Haar und der andere trug blaues Haar. Unter dem leichten Stoff mit dem sie begleidet waren, zeichneten sich die Schuppen der beiden Drachen ab. Diese trugen sie auf ihrer Brust.
      "Ja, Entschuldigt! Prinz Pilian, dies sind Darog...", fing Derian an und deutete auf den Mann mit blauem Haar. Danach fuhr er fort: "...und Dareo, meine Leibwächter." erklärte Darion und deutete auf den Mann mit dem grünen Haar. Pilian und Arilia nickten den Drachenkriegern kurz zu und Diese verbeugten sich vor dem königlichen Blute. Dann trat Darog an seinen Prinzen heran und flüsterte Derian etwas ins Ohr. Der Junge Drache grinste und nickte seinem Freund zu.
      "Ich habe eine Lösung für meine Verwandlung gefunden. Die Flammen von Darog und Dareo werden mich in die Luft tragen, so dass ich mich am Himmel verwandeln kann und meine unglaubliche Größe euren Platz nicht beschädigt." erklärte Darion grinsend.

      "Wie ihr möchtet, eure Hoheit. Es wäre wunderbahr mit euch zu fliegen." sagte Pilian. Er begann sich zu verwandeln. Das Licht verschluckte den Herrscher Silintias und als es verlosch stand ein prächtiges geflügeltes Einhorn auf dem Podest.

      Derian begab sich in die Mitte seiner Leibwächter. Diese knieten sich nieder. Ihre Hälse begannen rot zu glühen. Plötzlich spiehen die beiden Drachen in Menschengestalt Feuer und Derian wurde von der riesigen Flamme empor gehoben. Der junge Prinz war vor lauter Feuer nicht mehr zu sehen. Plötzlich war ein mächtiges Brüllen zu hören und aus dem Feuer flog ein riesiger rot-oranger Drache. Derians Körper war von Schwanzspitze biss zur Nasenspitze sechs Meter lang. Sein Vater maß acht Meter. Derian brüllte, spieh Feuer in die Luft und sah dann nach unten zu dem so viel kleineren Einhorn. Pilian breitete die Flügel aus und stieß sich mit dem Hinterbeinen vom Boden ab. Seine Flügel funkelten im Sonnenlicht. Er gewann immer mehr an Höhe und sein Horn begann zu leuchten. Schließlich war Pilian nun auf selber Höhe mit Derian. Die großen Augen des Drachen sahen das Einhorn herausfordernd an. Derian´s Augäpfel waren allein so groß wie Pilians Schnauze.




      Übersetzungen
      Spoiler anzeigen



      Übersetzungen

      * "Xatarian, quis Oahane salaha quixe!" (Einhornisch) = "Kommt, das Fest beginnt bald!" ( Wantin, Deutsch)

      ** "Quen Quindark! Quen Quindark! Quen Quindark lil kred!" ( Einhornisch) = "Der Prinz, Der Prinz! Der Prinz ist hier!" ( Wantin, Deutsch)

      *** "Wandavoli biliaon Quindark. Ninsu Quindark Pillian Pegasus serosi selem ahanula Quan!" ( Einhornisch) = "Ehre dem Prinzen. Seht Prinz Pilian Pegasus unser geliebter zukünftiger König!" (Wantin, Deutsch)

      **** "Famari, kun yin daraquinto." ( Einhornisch) = " Schwester, du bist wunderschön." ( Wantin, Deutsch)

      ***** "Famarg, kun sayixilahi weto!" ( Einhornisch) = " Bruder, du schmeichelst mir!"(Wantin, Deutsch)

      ******"Cehu biliaon Karakar'atranaquin!" (Einhornisch) = "Tod dem Drachenvolk!" (Wantin, Deutsch) ( Drachen oder Drache bedeutete: Karakar und Volk bedeutet Atranaquin, Zusammengesetzte Nomen trenne ich im Einhornischen durch dieses Zeichen: ' )

      ******* "Lahan Weia, siras Quandark! gila Selembis swiqui suk golis kinso, sankria quimb Sangeria lixatarian lil." ( Einhornisch) = "Habt Hoffnung, junger Prinz! Eure Geliebte wird zu euch zurückkehren, wenn die Zeit gekommen ist." ( Wantin, Deutsch)




      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mephistoria ()



    • Part 2





      Der Drache schnaubte und schwang die Flügel. Dann lies sich Derian langsam in die Tiefe gleiten und klappte seine mächtigen Flügel ein. Er stürzte im Sturzflug auf das versammelte Volk der Einhörner zu. Dann riss er sich im letzten Moment hoch und schlug wieder mit den Flügeln um an Höhe zu gewinnen. Das Volk von Silintia hatte er sichtlich erschreckt. Er lächelte den verängstigten weiblichen und männlichen Einhörnern zu und stieg wieder weit nach oben.

      Pilian hatte alles grinsend beobachtet. Er wirrte und lies sein Horn mit Hilfe der Magie seines Volkes leuchten. Dann war Derian wieder bei ihm. "Jetzt zeige ich dir etwas. Pass gut auf!" sagte Pilian. Normalerweise hätte er sich gehobener ausgedrückt, doch fliegen war für ihn etwas persönliches. Derian kannte ihn bereits seit dem er ein Fohlen gewesen war. Derian hatte seinem Vater, König Arelando, dabei zugesehen, wie dieser seinem Sohn das Fliegen beibrachte. Daronthor hatte Derian oft nach Schloss Silberhorn geschickt. Derian wusste warum.
      Daronthors Vater hatte immer in Angst gelebt seinen jüngsten Sohn zu verlieren. König Daronzo hatte seinen zweitgebohrenen Sohn in den Drachenbergen eingeschlossen. Aus Angst, seine Linie könnte enden, wenn Derians Vater etwas geschah, da sein erstgebohrener Sohn Daronath in vielen Schlachten kämpfte und der König damit rechnete, dass der wahre Thronerbe früher oder später fallen würde. So hatte Daronthor ein sicheres Leben gehabt. Aber er hatte sich immer eingesperrt gefühlt und war auch von seinen Bruder gestrietzt worden, da dieser es bald satt hatte für seinen Vater zu kämpfen und Daronthor beneidete. Vor einigen Jahren hatte die Feindseligkeit der Drachenprinzen überhand genohmen. Kurz nach Derians Schlüpfung hatte Daronath Derians Mutter umgebracht und auch seinen Vater ermordet. Er hatte versucht Daronthor für die Ermordung des Königs verantwortlich zu machen, doch Fürst William, ein Weltenwandler, hatte verhindert das Daronthor verurteilt wurde und den wahren Mörder entlarvt.

      Als Daronthor König der Drachen wurde warf er seinen Bruder wegen Mordes und Verrats ins Gefängniss. Doch Daronath hatte alle Eier von Daronthors Frau vernichtet und seinen gerade geschlüpften Sohn Derian entführt. Der Verräter verlangte von seinem Bruder die Freilassung, ansonsten würden seine Verbündeten Derian töten. Aus Wut lies Daronthor Daronath foltern und brachte aus ihm heraus wo sein Sohn war. Aus Angst vor weiterer Folter brachte sich Daronath selbst um. William fand Derian in der Gewalt eines Einhornmagiers. Er befreite den frischgeschlüpften Drachjungen und führte den Magier König Arelando vor. Es kam heraus, das Daronath beabsichtigt hatte sich mit Arelandos Bruder Garlando, einem großen verbannten Magier, zusammen zu tun. Daronath hatte von Garlando das Gift, mit dem er seinen Vater ermordet hatte bekommen. Auch hatte er ihm Derian über geben und Garlando gebeten seine Geißel zu verstecken. Dafür hatte Daronath Garlando einen Angriff des Drachenherres auf Schloss Silberhorn versprochen. Wozu er erst als König von Dagoren fähig gewessen wäre.
      Um die Freundschaft zwischen dem Volk von Dagoren und dem Volk der Einhörner zu halten, die durch die Taten seines Bruders sehr ins wancken geratten war, schickte Daronthor seinen Sohn als Zeichen des Vertrauens oft in die Obhut von König Arelando. So kam es, dass sich Arelandos Sohn Pilian mit Derian, dem kleinen Drachenprinz, ja fast schon Ziehsohn seines Vaters, befreundete.
      Pilian legte seine Flügel eng an seinen Körper und schoss in Richtung Boden. Sein Horn erstrahlte und er machte einen Luping in der Luft und hinterlies klitzernden Staub der seinen Flugbahn nach zeichnete. Darion schnaubte anerkennend mit seinen Nüstern und schraubte sich höher in die Luft. Er drehte seinen Körper um 180 Grad und dann machte er immernoch drehend einen Lupping und spieh am ende Feuer. Aber der Drache achtete darauf, dass seine Flamme nicht vom Wind nach unten getragen wurde.
      " Wow" stieß Pilian staunend aus. Er flog an Derians Seite.
      " Beginnen wir mit der Tradition." schlug Derian vor. Seine großen Augen funkelten vor Glück. Pilian wirrte als Zustimmung.
      "Vater wird stolz auf mich sein. Er hatt es mir beigebracht. Ich hoffe das Training zahlt sich nun aus." murmelte Derian mehr zu sich selbst als zu seinem Freund.
      "Schade, dass mein Vater nicht hier ist." sagte Pilian.
      "Der Tod Arelandos tut mir und meinem Vater sehr leid. Wie kommt ihr und eure Schwester damit klar?", fragte Derian besorgt.
      " Es wäre leichter, wenn er friedlich gestorben wäre. Aber er wurde ermordet, von seinen eigenen Bruder. Mein Okel ist aber nirgends zu finden." erklärte Pilian traurig.
      "Vater gibt sich die Schuld für Daronath´s Tod. Er hat seinem Bruder vergeben. Doch ich werde dies niemals tun. Daronath hat mich gefoltert. Ein Drache erinnert sich leider an jede Sekunde seines Lebens. Dass erste, was ich sah, als ich aus dem Ei kam, waren die letzten Lebenszeichen meiner Mutter. Dass erste Gefühl war körperlicher Schmerz. Er hat meinen noch jungen Körper in Feuer gehüllt. Daronath hatte Spaß daran mich, seinen eigenen Neffen, zu foltern. Wärend das Feuer mich verzehrte, hat er meine Brüder und Schwestern einfach zertretten. Er hat jedes Ei vernichtet. Vater sagt, es war Glück, dass ich geschlüpft bin. Ansonst wäre ich mit ihnen gestorben." erklärte Derian mit Tränen in den Augen.

      "Ich verstehe, es tut mir Leid! Meinst du Vater hat Garlando ebenfalls vergeben? Ich werde Rache für meine Eltern nehmen. Garlando kann sich nicht ewig verstecken." sagte Pilian.
      " Dies kann ich schwer sagen, mein Freund." antwortete Derian.
      Die beiden Prinzen schwiegen und sahen sich an. Tiefe Verbundenheit fühlten sie in der Gegenwart des jeweils anderen. Schließlich brach Pilian das Schweigen.
      "Wir sollten Anfangen. Die warten alle sicherlich schon auf uns." gab Pilian zu bedenken. Derian nickte.
      Dann schwangen die beiden Königssöhne ihre Schwingen und stürzten aus der Wolkenwand hervor. Sie zogen erst Seite an Seite im Kreis über den Platz. Dann machte Pilian einen Lupping und blieb mitten in der Luft stehen. Derian drehte sich um die eigene Achse und flog im Slalom und an dessen Ende setzte er einen Lupping.
      Dann stürzte er sich auf Pilian. Der Prinz spieh Feuer gegen seinen Freund. Doch das Einhorn baute rechtzeitig einen magischen Schutz auf, der es vor dem Feuer schützte. Die beiden Freunde begannen nun einen gespielten Kampf vorzuführen. Immer wieder berührten Flammen Pilian, doch durch seinen magischen Schutz, den dass Quanlin aufgebaut hatte, konnte das Feuer ihm nichts anhaben. Das Quanlin war das Zeichen des Kronprinzen und das männliche Gegenstück zum Quentil. Es war von Preginias Enkel Dregian geschaffen worden. Das Quentil widerrum war von Preginia selbst entworfen worden. Das Quanlin bestand aus einen blauen Kristall an einer silbernen Kette.
      Pilian schlug auch zurück. Er feuerte Blitze von seinem Horn auf Derian ab. Doch der Einhornprinz achtete stets darauf seinen Freund nicht wirklich zu treffen, da Derian keinen magischen Schutz hatte, wie er.
      Schließlich wurde der Flug mit einem spektakuleren auf einander Treffen, der Drachen- und Einhornmagie beendet. Der Blitz Pilians und die Flamme Derians trafen sich in der Luft. Es gab einen Knall und rebenbogenfabene Funken, versetzt mit Feuerfunken fielen wie Regen auf den Platz. Die gefährlichen Feuerfunken verglühten bevor sie den Boden erreichten. Das Volk wurde stattdessen mit den Rebenbogenfarbigen Funken übersäht. Dies wurde der Segen der Tochter der Magie genannt. In der Sprache der Einhörner hieß es "Quen Geahare quen Quinis quen Quirinwa".
      "Suk wandov serosa pohokin Quanli darento kes sero geahiria, pu quis Preginia sero devangoli!"******** schrie das Volk in den Himmel.
      Alle auf denm Platz hatten sich verwandelt und nun saßen hunderte von Einhörnern dort zusammen. Alle richtete ihre Köpfe dem Himmel entgegen und die Hörner leuchteten in weißem Licht.
      "Es ist immer wieder wundervoll eure magische Kraft zu sehen. Sie ist nicht so kräftig und auch nicht so gefährlich, wie die der Drachen. Dennoch sind sie sich ebenwürdig. Eure Magie besitzt elleganz und strahlt wie ein heißer wärmender Stern voller Glück von euch ab. Wir hingegen müssen immer darauf achten, niemanden mit unser Macht zu verletzten." sagte Derian sichtlich beeindruckt von dem Leuchten der Hörner.
      "Große Verantwortung, macht euch weißer. Ihr und euer Vater habt gezeigt, dass das Feuer nicht nur zerstörerisch ist, sondern auch wunderschön sein kann. Dank euch gelten Drachen nicht mehr als habgierige Bestien, die nach allem trachten und es sich mit Gewalt nehmen." erklärte Pilian.
      Der Drache lächelte ihn an und strich mit seinem Schwanz liebevoll über Pilians Flanke. Auch der Einhornprinz berührte Derian mit seinen Horn, als Zeichen der freundschaftlichen Liebkosung. Dann segelten die Beiden langsam zurück zum Boden. Doch Derian blieb mitten auf dem Weg stehen. Pilian drehte sich um und sah Derian an.
      "Es währe mir eine Ehre wenn ihr mich auffangt, Prinz Pilian." bat Derian. Er hatte wieder den erhabenen königlichen Ton angeschlagen.
      Pilian seuftzte. Er verabscheute es jedesmal zur Tradition zurückzukehren und Derian wie einen fremden Prinzen mit Respekt zu begegnen. Er vermisste es, ihn als Bruder an seiner Seite zu haben.

      "Seit ihr euch da sicher, Prinz?" fragte er schweren Herzens.

      "Ich vertraue dir." flüsterte Derian leise. Der Wind trug diese Worte an Pilians Ohren und er lächelte. Denn sein Freund hatte ihm damit signalisiert, dass er es genauso hasste, so zu tun als ob sie sich nicht persönlich kannten. Dann flammten Flammen auf und Derian wurde von den Flammen umhühlt. Der riesige Drache schrumpfte und verwandelte sich in den kleinen Menschenjungen, den er vor dem Flug verkörpert hatte. Der Junge fiel dem tödlichen Erdboden entgegen. Pillian fing seinen einstigen Ziehbruder auf und trug ihn auf seinem Rücken nach unten.
      Die Hufe des Prinzen schlugen elegant auf dem Podest auf. Derian beugte sich zu Pilians Hals vor. "Mögen wir uns mal gegenseitig besuchen. Lass uns als Deri und Pil uns nach dem Fest auf der Straße treffen." flüsterte Derian Pilian ins Ohr. Dieser wedelte fröhlich mit dem Schweif und ging dann nach unten um Derian die Möglichkeit des Abstieges von seinem Rücken zu geben. Derian stieg von Pilians Rücken und seine Leibwächter gratulierten ihm zu seinem Flug.
      Pilian verwandelte sich nun wieder und musste an die wunderbahren Stunden denken, die er als Pil Quachlog auf den Straßen von Schloss Silberhorn verbrachte. Quachlog war das Einhörnische Wort für Verborgen. Schon als junges Pfohlen, hatte er sich unter dieser Identität in der Stadt herum getrieben. Er genoss es, wenn die Leute nicht wussten, dass er der Familie Pegasus angehörte und sie ihn nicht als Prinz behandelten. Pillian hatte so sogar einiges über seinen Vater erfahren. Er hatte ein altes Einhorn aus Salbaria getroffen und erfahren, dass sein Vater dies als Kind ebenfalls unter dem Namen Are Quachlog getan hatte. Er und sein Bruder waren sogar heute noch als Are und Gar Quachlog, die "Wanwen'famargra", was "schreckliche Brüder" bedeutet, bekannt. Sie hatten vielen Adligen Streiche gespielt. Garlando hatte oft seine Magie und Wanlifähigkeiten dafür eingesetzt. Als Arelando dies seinem Sohn erzählt hatte, nach dem dieser ihn nach Are Quachlog gefragt hatte, hatte er das einzige und erste Mal mit Reue und Trauer über seinen Bruder gesprochen. Arelando hatte Pilian nie gesagt warum Garlando verbannt worden war.
      Der Prinz wandte sich zu seiner Schwester um und lächelte sie an.
      " Kun lah ron Lampa simbriox, jakul wes?"********* flüsterte Arilia ihm zu. Pilian sah sie traurig an und nickte. " Mach mit dem Lied weiter. Ich werde danach vor Lesen, wenn Derian fertig ist." bat Pilian die Prinzessin und trat um die Statur herum. Er versteckte sich unter dem Körper des steinernen Einhorns und weinte. Er kauerte sich zusammen. Der Verlust seines geliebten Vaters überwältigte ihn. Er lies den Tränen und seinen Gefühlen freien Lauf. Dann hörte Pilian das Lied. Die Stimme seiner Schwester drang zu ihm durch.

      "Einst, als erste in Narenia gebohrene Geflügelte, war sie ein strahlendes Licht,
      Sie, als Tochter des Pegasus, galt als eine unter vielen, Sie vergisst man nicht,
      weil sie in größter Not das Land rettete, Sie führte die Schlacht,
      in ihrer Hand das strahlende Schwert, das dem Schicksal dient, mit all seiner Macht,
      dem mächtige Drachenfeuer trozend, stand sie in strahlender Pracht ihres Horns,
      Der König der Feuerschlangen, Sohn des Darontorion, schnaubte in seinem Zorn,

      Preginia, Tochter des Horns, steht in strahlender Pracht,
      Sei für uns da, sei unsere Königin, die Königin der Magie steht in der Nacht,
      Führe das Schwert, und erfülle die Macht des Schicksals und des Sieges,
      Preginia, sei deines Vaters würdig und schenke uns die Kraft des Friedens,
      Stehe deiner Ahnen zur Seite und lebe, durch das Vermächniss deiner Kraft,
      Siliniarie die Kraft der Kristalle, Wadaqua, eine unzerstörbahre Macht,
      Nur das Quentil, Erbe deiner Kraft, ist uns geblieben,
      Deine Ahnen , unter ihnen Loreelia, gediehen

      Preginia, Quinis lo Pegasus
      Pregina, Quanis quen Quirinwa
      Preginia, Quanli quen Eiwenja


      Die Augen des Drachen durchbohrten das Regenbogen der Prinzessin,
      Die Prinzessin, um beistand ihres Vaters bittend, führte das Schwert der Kämpferin,
      Ihr Feind in Schuppengewand und einen Panzer, so undurchdringlich,
      Dennoch nahm sie es mit ihm auf und ihr Horn strahlte voller Mut, ihrem Vater so ähnlich,
      Das Feuer kam, sie die Magie entfacht, die Prinzessin, so stark und doch so vergänglich
      Der König gibt ihr die Möglichkeit aufzugeben, doch die Prinzessin kämpft um ihr Reich,
      Ein Satz, einer fremden Sprache, schallt durch die Nacht, dem Grollen des Wurms so gleich,

      Nin Asi vangaran quimb Kongka


      Preginia, Tochter des Horns, steht in strahlender Pracht,
      Sei für uns da, sei unsere Königin, die Königin der Magie steht in der Nacht,
      Führe das Schwert, und erfülle die Macht des Schicksals und des Sieges,
      Preginia, sei deines Vaters würdig und schenkte uns die Kraft des Friedens,
      Stehe deiner Ahnen zur Seite und lebe, durch das Vermächniss deiner Kraft,
      Siliniarie die Kraft der Kristalle, Wadaqua, eine unzerstörbahre Macht,
      Nur das Quentil, Erbe deiner Kraft, ist uns geblieben,
      Deine Ahnen unter ihnen Loreelia, gediehen

      Preginia, Quinis lo Pegasus
      Pregina, Quanis quen Quirinwa
      Preginia, Quanli quen Eiwenja

      quimb Konga kek nis bilia Siwenquil dasi Asi rumbo,
      nen swiqui sero bilia Yingkahan chicani.

      Das Horn sticht durch die Brust des Ungetüms,
      die geflügelte Prinzessin bangt, das Feuer um sie herum, sie trozt der Macht des Zentrums,
      Dann der Stich, begleitet von der Macht der Götter, der Drache fiel.
      Zum Sieg sie ihr Volk führte, Tod und verderben, so schrecklich und doch so viel,
      Tod dem Freund und dem Feind, ihr Bruder wurde ihr genohmen,
      Der König und die Königin, in Trauer gebrochen,
      zogen in das Reich aus dem sie gekommen

      Preginia, Tochter des Horns, steht in strahlender Pracht,
      Sei für uns da, sei unsere Königin, die Königin der Magie steht in der Nacht,
      Führe das Schwert, und erfülle die Macht des Schicksals und des Sieges,
      Preginia, sei deines Vaters würdig und schenkte uns die Kraft des Friedens,
      Stehe deiner Ahnen zur Seite und lebe, durch das Vermächniss deiner Kraft,
      Siliniarie die Kraft der Kristalle, Wadaqua, eine unzerstörbahre Macht,
      Nur das Quentil, Erbe deiner Kraft, ist uns geblieben,
      Deine Ahnen unter ihnen Loreelia, gediehen

      Preginia, Quinis lo Pegasus
      Pregina, Quanis quen Quirinwa
      Preginia, Quanli quen Eiwenja

      Kilito Lampa wentirio winli Arinwenta,

      Kilinto Airienta lil riwiquio, nen Nembia seagyli dwin,

      Xilop quwiri jakul pu nen veratira win Ilonixia.


      Das Erbe ihres Vaters gab, die Prinzessin ihrem Gemahl, mit all ihrer Macht,
      In der Liebe vereint, hat die Königin ihren Gatten zu ihres gleichen gemacht,
      Sie und ihr Gemahl Priran, strahlten mit den Flügeln der Lüfte,
      Doch in Liebe und Verlangen, verlohren sie sich im Fluss der Gelüste,
      So kam ihre Tochter auf die Welt, und ihr Schicksal, von Schrecken gezeichnet,
      war der Untergang des Königs, denn Prago, den König als Verräter bezeichnet,

      Preginia, Tochter des Horns, steht in strahlender Pracht,
      Sei für uns da, sei unsere Königin, die Königin der Magie steht in der Nacht,
      Führe das Schwert, und erfülle die Macht des Schicksals und des Sieges,
      Preginia, sei deines Vaters würdig und schenkte uns die Kraft des Friedens,
      Stehe deiner Ahnen zur Seite und lebe, durch das Vermächniss deiner Kraft,
      Siliniarie die Kraft der Kristalle, Wadaqua, eine unzerstörbahre Macht,
      Nur das Quentil, Erbe deiner Kraft, ist uns geblieben,
      Deine Ahnen unter ihnen Loreelia, gediehen

      Preginia, Quinis lo Pegasus
      Pregina, Quanis quen Quirinwa
      Preginia, Quanli quen Eiwenja

      Ermordet in Dunst von Verrat und Gier nach dem Thron,
      Der Bauer, beschmutz mit Blut der Quin, tat dies mit seinem Sohn,
      Des Königs Tochter nun auf dem Thron, bringt sie Unheil,
      Naiv und jung trägt die Prinzessin die Krone, Ihr Gatte regiert derweil,

      Preginia, Tochter des Horns, steht in strahlender Pracht,
      Sei für uns da, sei unsere Königin, die Königin der Magie steht in der Nacht,
      Führe das Schwert, und erfülle die Macht des Schicksals und des Sieges,
      Preginia, sei deines Vaters würdig und schenkte uns die Kraft des Friedens,
      Stehe deiner Ahnen zur Seite und lebe, durch das Vermächniss deiner Kraft,
      Siliniarie die Kraft der Kristalle, Wadaqua, eine unzerstörbahre Macht,
      Nur das Quentil, Erbe deiner Kraft, ist uns geblieben,
      Deine Ahnen unter ihnen Loreelia, gediehen

      Preginia, Quinis lo Pegasus
      Pregina, Quanis quen Quirinwa
      Preginia, Quanli quen Eiwenja


      Quis diconia coy lo Preginia sentifa lil quis Quentil,
      Oh Quanli serosa Selembia, geri xace sero haju,
      Kinlios Quingarona kes simbraxi,
      Geri kinlios Lampa´s Ilonixilis nen vinitizi kun xatarian, sankria kes dwin Xea,
      Kes wunluka kilito Xewaquin nis quimb Reeacha mivo,
      Quis Xewaquin xean, quis Quentil devango,
      Viniti kinli Kiakani, kilito Ilonixia veritira,


      Während Pilian den Flötentönen, den Trommeln und auch dem Gesang lauschte, sah er zwei Einhörner aus einer Gasse auf den Platz treten. Das große rechte Einhorn war sehr viel größer als alle Einhörner die Pilian bissher gesehen hatte. Das Linke war kleiner und ihrgendwie wusste Pilian das er ein Weibchen sah. Auf ihrer Stirn prangte um ihr Horn herum eine Fellmasserung. Es waren zwei silberne Flügel, die dort auf ihr Fell gezechnet waren. In der Mitte dieser Flügel war das Horn des Weibchens. Das besondere an den Beiden waren ihre Flügel. Pilian zermarterte sich den Kopf, welche seiner Verwandten dort stehen könnte. Den nur die Familie Pegasus waren geflügelte Einhörner. Doch ihm fiel niemand ein. Die beiden Einhörner blickten ihn geradewegs an und aufeinmal hörte er ein Flüstern. Es war eine weibliche klare Stimme. Sie sprach in seinem Kopf.
      "Euer Vater wird immer bei euch sein, so wie wir immer bei unserem Volk sein werden." sagte die Stimme.
      "Preginia!" hauchte Pilian und sah geschockt und überrascht auf die beiden Einhörner. Er mussterte den großen Hengst.
      "Ja, es ist meine Tochter, Pilian. Das letzte Mal als wir von sterblichen Augen gesehen wurden, war es dein Vater der uns sah. Arelando ist zwar körperlich von dir gegangen, doch meine Söhne und Töchter sind wie ich unsterblich. Er lebt in deinem Herzen weiter, Pilian. So wie meine Tochter im Herzen ihres Volkes weiterlebt." sagte Pegasus.
      Die Stute an der Seite des ersten Königs lächelte ihren Ahnen an. "Ich bin dankbar, das dieser Tag allein mir gehört. Ihr habt mir ermöglicht jedes Jahr in die Welt zurückzukehren. Nur durch dieses Andenken von euch an mich, kann ich in meine Heimat für gewisse Zeit zurückkehren. Ihr seit nicht der erste Prinz der uns bemerkt." sprach Preginia.

      " Ich danke euch. Sagt wo ist mein Vater und auch meine Mutter jetzt?" fragte der Prinz neugierig.
      Pegasus antwortete und sprach eine Fremde Sprache. Pillian konnte die Wörter "Lampa", "Palin" und "Lampali" heraushören. Diese bedeuteten im Wantin "Vater", "Mutter" und "Eltern" Doch die anderen Wörter kannte er nicht.
      "Ich sehe schon, die alte reine Sprache, das Eiwenjawan, die erste Abwandlung des Awan, oder wie es heute gennant wird "das Einhornawan", ist in Vergessenheit geratten. Ich fürchte, wenn wir uns auf Einhornisch unterhalten wurden, würden wir uns nicht verstehen. Tja, das ist leider der Wandel der Zeit." seufzte Pegasus, "Ich habe gesagt, dass ihr euch keine Sorgen um euren Vater machen braucht. Er ist Glücklich mit euerer Mutter vereint. Die Geister meiner Kinder sind unter den Göttern. Eure Eltern haben ein neues Leben."

      " Was meint ihr mit Eiwenjawan. Einwenja, heißt bei uns Einhorn." fragte Pilian.
      Pegasus lächelte ihn an. "Das Awan ist die Sprache der Kiakini Awandres, der Götter." erklärte Pegasus, "Gebt auf euch acht, mein Sohn. Die Erfüllung der Profezeiung ist nah."
      "Kiakini, ist das die Uhrform von Kiakani, was Kinder bedeutetet?" fragte Pilian. Pegasus nickte. Dann zogen er und Preginia weiter und sie lösten sich aufeinmal vor Pilians Augen auf. Der Prinz starrte auf die Stelle wo seine Vorfahren verschwanden. Sie waren Geister gewessen.
      Immer noch über die Begegnung mit dem Urvater seiner Rasse und dessen Tochter nachgrübelnd erhob sich Pilian und kehrte zurück zum Fest.





      Übersetzungen

      Spoiler anzeigen


      ********"Suk wandov serosa pohokin Quanli darento kes sero geahiria, pu quis Preginia sero devangoli!" ( Einhornisch) = "Zu Ehren unserer großen Königin lassen wir uns segnen, auf das Preginia uns schütze!" ( Wantin, Deutsch)

      *********" Kun lah ron Lampa simbriox, jakul wes?" ( Einhornisch) = "Du hast an Vater gedacht, nicht wahr?" ( Wantin, Deutsch)

      Übersetzungen des Einhornischen im Lied
      "lo quen Quanis quen Quirinwa" - " von der Prinzssin der Magie"

      Preginia, Quinis lo Pegasus
      Pregina, Quanis quen Quirinwa
      Preginia, Quanli quen Eiwenja

      Preginia , Tochter von Pegasus,
      Preginia, Prinzessin der Magie
      Preginia, Königin der Einhörner



      Nin Asi vangaran quimb Kongka


      Im Licht vergeht die Dunkelheit

      Preginia, Quinis lo Pegasus
      Pregina, Quanis quen Quirinwa
      Preginia, Quanli quen Eiwenja
      Preginia , Tochter von Pegasus,
      Preginia, Prinzessin der Magie
      Preginia, Königin der Einhörner


      Quimb Konga kek nis bilia Siwenquil dasi Asi rumbo,
      nen swiqui sero bilia Yingkahan chicani.

      Die Dunkelheit geht in den Strahlen des Lichts unter,
      und wird uns den Morgen bringen .

      Preginia, Quinis lo Pegasus
      Pregina, Quanis quen Quirinwa
      Preginia, Quanli quen Eiwenja


      Preginia , Tochter von Pegasus,
      Preginia, Prinzessin der Magie
      Preginia, Königin der Einhörner

      Kilito Lampa wentirio winli Arinwenta,

      Kilinto Airienta lil riwiquio, nen Nembia seagyli dwin,
      Xilop quwiri jakul pu nen veratira win Ilonixia.

      Dein Vater verlässt seine Heimat,
      Dein Herz ist schwer , und Trauer erfüllt dich,
      Doch gebe nicht auf und bewahre sein Erbe.


      Preginia, Quinis lo Pegasus
      Pregina, Quanis quen Quirinwa
      Preginia, Quanli quen Eiwenja


      Preginia , Tochter von Pegasus,
      Preginia, Prinzessin der Magie
      Preginia, Königin der Einhörner


      Preginia, Quinis lo Pegasus
      Pregina, Quanis quen Quirinwa
      Preginia, Quanli quen Eiwenja


      Preginia , Tochter von Pegasus,
      Preginia, Prinzessin der Magie
      Preginia, Königin der Einhörner



      Quis diconia coy lo Preginia sentifa lil quis Quentil,
      Oh Quanli serosa Selembia, geri xace sero haju,
      Kinlios Quingarona kes simbraxi,
      Geri kinlios Lampa´s Ilonixilis nen vinitizi kun xatarian, sankria kes dwin Xea,
      Kes wunluka kilito Xewaquin nis quimb Reeacha mivo,
      Quis Xewaquin xean, quis Quentil devango,
      Viniti kinli Kiakani, kilito Ilonixia veritira,


      Das einzige was von Pregina bleibt ist das Quentil,
      Oh Königin unserer Liebe, sei für uns da,
      Deines Vermächniss wir gedenken,
      Sei deines Vaters Erbin und mögest du kommen, wenn wir dich rufen,
      Wir tragen dein Schicksal in die Welt hinaus,
      Das Schicksal ruft, das Quentil schützt,
      Mögen deine Kinder, dein Erbe bewahren,