Dracula I Vater der Vampire

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    • Dracula I Vater der Vampire



      Dracula

      Teil 1

      Vater der Vampire

      Der Prolog

      oder

      Die Geschichte der Ausbreitung der Untoten ( von 1356 – 1720 )






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      Es war in den Kreuzzügen als der Dämon Salvatorian das erste Mal auf der Erde auftauchte. Ihm folgten viele Dämonen die sich in dem noch unentdeckten Amerika niederließen.
      Salvatorian besetzte den Christen Loranon Lascando. In Loranons Körper kehrte er nach Italien zurück und lebte dort sehr sehr lange. Denn durch die Bessesenheit alterte Loranon nicht.

      Als Amerika entdeckt und besidelt wurde, wehrte sich ein kleiner Stamm Indianer und in der ersten Schlacht gegen die Europäer kam der Häuptling Bloka Quocka ums Leben. Seine Söhne Leokari und Donkari kämpften um die Führung des Darokari-Stammes. Leokari verliebte sich in ein junge Indianerin Namens Daroki. Doch Daroki wurde auch von seinem Bruder begehrt. Als die beiden ein Ritual des Stammes vollzogen, dass beinhaltet, dass sie zum Stein des Darok, einem Dämon, den der Stamm als Gott verehrte, gehen mussten, hassten die Brüder sich. Am Stein baten beide um Hilfe. Aber nicht um die Liebe Darokis zu erobern, wie es der Brauch war, sondern um Häuptling zu werden.
      Darok fuhr in Leokari ein und als Daroki, die den Beiden gefolgt war, sich für Leokari entschied, brach dessen Bruder in Zorn aus. Donkari tötete Daroki und Leokari gestand Daroki seine Liebe.
      Diese Gefühle hielt der Dämon nicht aus und verließ Leokari und fuhr in Donkari. Da dieser aber von Seelischem Schmerz geplackt wurde, da er Daroki nicht hatte töten wollen, verließ der Dämon auch ihn und verschwand.
      Doch den beiden Brüdern hinterließ der Dämon einen Teil seiner Kraft. Die Liebe der beiden für Daroki verwandelte diese Kraft in die Unsterblichkeit und beide wurden zu Untoten.

      Gemeinsam schlachteten sie andere Stämme in begehren nach Blut ab und kehrten zu ihrem Stamm zurück. Da es verboten wahr ein anderes Stammesmitglied zu ermorden wurde Donkari verbannt und Leokari offizielle Häuptling. Donkari verließ den Stamm und zog ins spätere Mexiko. Dort verliebte er sich in die Tochter eines anderen Häuptlings und tötete den Häuptling. Die Tochter Herika übernahm ihren Stamm und heiratete Donkari, der sie und den gesammten Stann in Vampire verwandelte. Als Leokari aus versehen ein Mitglied seines Stammes biss, erkannte er, dass dieser sich in ein Wesen wie er verwandelte. Daraufhin machte er den gesammten Stamm untot und nannte sich und sein Volk nun „Kinder des Darok“, wessen sein Bruder und der Herika-Stamm übernahm.
      Nach dem Kontackt mit Alessandro Dracula und dessen Brüdern und inder Zeit dea Blutbunds nannten die sich die Kinder des Darok Vampirindianer oder die Urvampire.

      Jetzt kam es dass ein Indianer des Dorakari Stammes von den Spaniern gefangen genommenen wurde. Leokari verfolgt die Entführer biss nach frankreich. Doch die Spanier brachten den Untoten nach Italien und in Sizilien konnte der Indianer mit Namen Rahieno sich befreien und geriet an mirco Capachi, einem Schuhhändler und Mitglied einer Räuberbande. Rehieno änderte seinen Namen in Rayn Cossa und übernahm die Führung der Räuber 1404.

      1460 wurde der Bastard Leandro Libertá Borgia, Sohn der Weberin Venezia Libertá aus Florenz und Rodrigo Borgia*, dem späteren Papst Alexander dem VI.* gebohren.
      Nach dem sich dieser am Konklave 1492 seinem Vater offenbahrte, wurde er von diesem verleugnet. Seit dem vergewaltigte Leandro Frauen und geriet so in den Blickwinkel der Iquisition, woran Papst Alexander nicht ganz unschuldig war.
      Am 11. Oktober 1492, nur zwei Monate nach dem Konklave, wurde Leandro von dem Inquisitor Vincenzo Moroni verhaftet und gefoltert.
      Ein Jahr später 1493 wurde Leandro auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Doch Rayns Räuber rettete ihn und Rayn verwandelte den sterben Borgia in einen Vampir.
      Leandro schloss sich den Räubern an und soe wurden Später teil der Italenischen Mafia.

      1410 gab es einen Streit zwischen Melkretor und Salvatorian, der inzwischen mithilfe des Ritterorden der „Dunklen Magie“, auch „Magia nera“ genannt, Christen tötete. Melkretor stellte die Befehle seines Vaters Luzifer in frage und scharrte anhänger um sich um seinen Vater von Höllenthron zu stoßen. Doch dieser plante bereits einen angriff auf den Himmel um seine Brüder die Erzengel zu vernichten. Um diese zu schwächen hatte er Michaela, Michaels Tochter entführt.
      Als der Erzsengel Gabriel von Melkretors Untreue zu seinem Vater erfuhr, bat der engel ihn Michaela zu befreien. Dies tat der Höllenprinz und kämpfte danach in der Schlacht des Feuers und des Lichts mit. In dieser Schlacht desartierte der Anführer der Höllensänger, einer Dämonengruppe und lief zu Melkretor über. Aber Aranxar, der gerade erst, durch den Tod seines Vaters, der Anführer der Höllensänger geworden war, versuchte Michaela zu töten. Melkretor verwundete ihn stark, denn er erkannte, dass er sich in Michaela verliebt hatte. Aranxar fürchtete die Wut Luzifers über sein Versagen und floh zur Erde.

      Er lies sich in Rumänien nieder und nannte sich Hellsing. Er bekam einen Sohn und starb. Der Sohn bekam den Fürsten der Wallachei Arakam van Hellsing. 1505 gebar eine Engländerin Arakam einen Sohn, den der Vater Abraham van Hellsing nannte.

      Im Zweikampf mit Luzifer erlag Melkretor seinen Vater und wurde fast getötet. Doch Michaela warf sich in das Schwert Luzifers und gab ihre Engelskräfte auf. Sie fiel auf die Erde und wurde als Arin Draculore auf der Erde wiedergebohren. Micheal und Gabriel gemeinsam mit Raphael stürzten sich auf Luzifer und der Himmel gewann die Schlacht.
      Melkretor fuhr zur Erde und besetzte verschiedene Körper biss er zufällig in ein Rumänisches Kind schlüpfte, dass den Namen Vladeno trug. Als die Türken das dorf des 12 Jährigen Vladeno Mephisto angriffen wurde er vom Woiwode der Wallachei 1461 gerettet und las Ziehsohn aufgenommen. Auf die Gleiche weiße kam später sein Ziehbruder und ebenfalls höllischer Abstammung Vladimier Mephisto dazu.
      Vladeno wurde als Ziehsohn von Vlad III. Draculea aufgenohmem und aufgezogen.
      Nach dem Schreckenstaten und dem Kampf mit den Osmanen starb Vlad der III. 1477.
      Vladeno lehnte es ab Woiwode zu werden und zog mit Vladimir hinter dem der Dämon Alatore steckte in den Westen von Siebenbürgen und erbaute dort das Schloss Draco, zu ehren seines Ziehvaters.

      Nach dem Tod von Vlad alterte Vladeno nie wieder biss zu seinem Tod.
      Vladeno lernte 1500 Arin Draculocre kennen und Melkretor und Michaela erkannten sich.
      Vladeno heiratete sie und sein Bruder Vladimir ( Alatore) verabschiedete sich von ihm und reist nach Italien.


      1510 wurde Vladimir „ Vlad der IV.“ Valerio Adriano Aleandro Dracula gebohren. Er war der erste Sohn von Vladeno und Arin. Mit ihm kam seine Zwillingschwester Arianna auf die Welt.

      Fünf Jahre später bekam Vladimir zwei Brüder, die Zwillinge Serban und Sabin Tepes Dracula.
      Vladimir spielte oft mit Abraham van Hellsing, da Arakam ihr Nachbar war.

      Schließlich hetzte Arakam andere Fürsten gegen Vladeno auf und in der Nacht des 06. Novembers 1527 überfiel Arakam Schloss Draco. Vladeno und Arin wurden ermordetund Vladimier floh mit nichts außer ein bisschen Geld aus Rumänien. Seine Schwester und seine Brüder wurden gefangen und verschleppt. Arakam verheiratete ohne Arianas Zustimmung sie mit seinem Sohn 22 Jahre alten Sohn Abraham und besetzte Draco.

      Vladimir wurde von Arakams Schergen gejagt und rette sich nach Italien.


      Salvatorian im Körper von Loranon lebte biss ins Jahr 1581 in Italien. 1580 lies er sich in Rom nieder und Salvatorian tötete Menschen. Loranon hielt die Kontrolle des Dämons nicht mehr aus und verliebte sich in eine junge Adlige. Durch diese Liebe und der Heirat auf dem Berg Diavolo, entwich der Dämonen seinem Körper und wurde in den Berg eingeschlossen.

      Loranon und seine Ehefrau bekamen einen Sohn und Loranon erkrankte nach der Geburt des Kindes und nach dem Bau, des Tores der Hölle, das hinab zur einem alten Keller führte. In dem Keller war Salvatorian begraben. Das Tor der Hölle stellte den Eingang des Grabes dar. Loranon von Lascando, bekam den Adelstitel „von“ und wurde in einer Gruft auf dem Berg begraben. Sein Sohn Lerando von Lascando lebte mit seiner Mutter in den nun gegründeten Dorf Salvatore. Später heiratete Lerando die Magd Antonia und er lebte außergewöhnlich lange, denn er wurde erst 1777 von seinem eigenen Sohn getötet. Dieses lange Leben war auf die Zeugung von Lerando zurückzuführen, da zu diesem Zeitpunkt sein Vater immer noch besessen gewesen war. Schließlich bekam Lerando 1696 mit der Magd Magdalena einen Sohn. Diesen nannte er Lorenzo von Lascando.

      Der Dämon Salvatorian fristete sein Dasein in seinem Grab, ohne die Möglichkeit der Annahme eines Wirts. Doch konnte die rechte Hand Luzifers und Abgesandter der Hölle noch immer in der Welt wirken. So erreichten Salvatore so manche Plagen und Naturkatastrophen. Dies machte den jungen Philosophen und Weltverbesserer Vladimir Valerio Adriano Aleandro Draculao auf Salvatore aufmerksam.

      Vladimir erreichte 1570 Italien und lies sich in Florenz nieder. Er wurde Mahler und entdeckte eines Tages seine Dämonischen Kräfte, wessen er durch seinen Vater Vladeno alias Melkretor Luzifers Sohn erhalten hatte. Mit diesen Kräften erhielt er seine Alter und rettete Kranke vor der Pest. Als der König von Italien ihn bat seine Tochter Johanna von Österreich*, Ehefrau von Francenso de Medici* vor dem Tod zu retten ritt er in die Medicivilla und nutzte seine Kräfte um Johanna zu heilen. Sie und ihr Sohn Luciano de Medici Habsburg überlebten am 10. April 1578.
      Doch Johanna starb ein Jahr später dann doch. Vladimir hatte sein Teuflisches Erbe vollends an Johanna verbraucht und besaß diese Kräfte fort an nicht mehr.

      Er ging 1695 nach Salavatore in der nähe von Rom. Fünf Jahre lies er mit dem letzten Geld was er hatte eine kleine Hütte auf dem Hügel Diavolo bauen. In dieser Zeit

      Nach der Fertigstellung der Hütte fand er die Bauerstochter Aniesa. Er verliebte sich in sie und stolperte schließlich über das Tor der Hölle. Er betrat das Grab von Salvatorian. Der Dämon zeigte sich dem Grafen nicht.
      So begann Vladimir ein Schloss über den Grab auf dem Hügel Diavolo zu errichten. Als es 1700 fertig war nannte er es Sangue Dentale.
      Eines Tages aber, vor der Fertigstellung des Schlosses lockte Salvatorian Aniesa zu sich in das Grab. Er erfuhr dass sie schwanger von einem Handwerker in Salvatore war. In der Nacht als sie ihre Tochter Mary zur Welt brachte, lockte er sie nochmals in sein Grab. Vladimir suchte seine Geliebte verzweifelt und fand sie im Grab reglos da liegen. Der Schmerz und die Angst machten ihn empfänglich für den Dämon. Salvatorian fuhr in den trauernden Vladimir ein. Doch die unglaubliche Liebe und Vladimirs Entscheidung sich zu töten um bei seiner Aniesa zu sein, ließen den Dämon die unglaubliche Liebe des Menschen spüren. Er flüchtete und wurde durch Vladimirs Gefühle aus dessen Körper gerissen und zurück in die Hölle geschickt. Vladimir beging Suizid. Doch nach einer Nahtoderfahrung kehrte der Grafensohn zurück. Vladimir wurde nun Unsterblich und ein übermenschliches Wesen. Eine Kreuzung zwischen Dämon und Mensch, die zu seiner Zeit „Untoter“ oder „Nachtwandler“ genannt wurde. Erst später bezeichnete man dieses Wesen als Vampir.

      Vladimir nährte sich von den Bewohnern des Dorfes und probierte seine Kräfte aus. Er lebte glücklich und zog Mary zu einer Frau heran. Da gewann er seine Liebe für Kinder. Er wünschte sich Vater zu sein. 1701 traf er den jungen Luciano de Medici Habsburg als erwachsenen Mann im Alter von 23 Jahren wieder. Er rettete ihn und seinen Sohn Vivaldo Luciano de Medici Habsburg vor seinem Schwager Marcello la Vegari und verwandelte Marcello in einen Vampir.

      Er verhinderte die Entführung des frisch gebohrenen Vivaldos und gab den Jungen un ter dem Namen Alessandro in die Obhut eines Schuhmachers. Danach traf er Luciano und dieser flehte ihn an zu einem Vampir zu werden. Vladimir verwandelte den Medici und dieser kehrte nach Florenz zurück.

      Ein Jahr später 1702 kam eine weitere Habsburgerin nach Salvatore. In seinem Blutwahn überfiel Vladimir auch diese und tötete Frau und Ehemann. Der zwei Monate alte Sohn namens Marchio setzte er auf einem Feld aus und den älteren Bruder verschleppte er auf sein Schloss.
      Vladimir wusste nicht, dass er diese beiden Kinder als Erwachsene wieder sehen würde. Aber sie hatten den drängenden Wunsch in ihm entfacht Vater zu sein.


      Einige dieser Ereignisse können in der Vorgeschichte : Dracula, Fürst der Unsterblichkeit gelesen werden.


      Charaktere aus Mitternachtsleben Mondblut und Mondherkunft mit anderen Namen

      Spoiler anzeigen


      Lio Cossa
      Er ist hier unter dem Namen Leandro Libertá Borgia zu finden und tritt in diesem Werk auch unter Leandro auf.






      Dracula

      Teil 1

      Vater der Vampire

      Kapitel 1

      Die Trauung der de Lataris

      Part 1



      Speere tragen mich weit, zum Himmel aus Blut und Leid
      Die Faust in Wein getränkt, prasselt auf mich nieder und mein Kifer ist verrenkt,
      Das Schwert, Oh das Schwert des Kreuzes, zerschneidet alles von Wert.
      Der Junge, schwach unter der Hand des Vaters, doch er ist kein Opfer des Lasters,
      Der Junge nun ein Mann, von stattlicher Gestalt und dennoch nicht frei von Gewalt,
      Der Mann der einst ein Junge war schmiedet, Waffen für Rom, mit denn seine Heiligkeit sieget,
      Oh und eines Wünscht sich der Mann, alles einzusetzten was er kann,
      Nach Florenz da zieht es ihn hin, oder Venedig, ohne Kunst hat sein Leben wenig Sinn,
      Er will schreiben, doch darf er es nicht, jedes nicht geschriebene Wort ist Verzicht,
      Der Junge gequält, der Mann verzweifelt und doch erwählt,

      Der Junge zum Mann und im Bann der Qual“
      geschrieben von Lorenzo von Lascando



      Ich legte den Stift nieder und sah auf mein Werk. Es sprach wie all meine Gedichte aus meiner Seele. Es erzählte von mir. Jetzt fragt ihr euch sicher, warum ich, ein Schmiedssohn und Enkel eines Kreuzritters von Gewalt in Kindesalter schreibe.
      Weil meine Kindheit genau so war, wie es hier steht. Ich musste die harte Hand meines Vaters Lerando von Lascando ertragen. Es war besonders schlimm wenn er den florentinischen Wein kostete. Dann schlug er mich windelweich, nur weil ich die Feder dem Schwert vorzog.
      Mein Vater war ein selbst ernannter Ritter, der letzte von Geschlecht der Lascandos. Sein Vater, mein Großvater war einst für den Vatikan nach Jerusalem geritten.

      Vater war ein stürmisches Gemüt, dass schnell ausbrechen konnte. Ich stieg von meinem Schemel auf, denn eigentlich benutzten sollte um meine Stiefel zu säubern. Mein Vater sagte Knien sei nur was für Knechte.
      Ich hasste es meine Schuhe zu polieren. Ich kochte viel lieber mit meiner Mutter und erfand neue Nudeln.
      Ja Mutter, war ein freier künstlerischer Geist, der sich in der Malerei verstand. Viele meiner Bilder stammten von ihr. Ich hatte ihr sogar geraten diese zu verkaufen.
      Doch Salvatore hatte zu wenig Einwohner, als das daraus ein ertragreiches Geschäft werden konnte. Für Rom war es zu weit, denn Mutter war von Schweren Gesprächen geplagt.

      Seufzend räumte ich mein Gedicht in meine rote Mappe und verließ meine Dachstube. Ich kletterte rasch die Leiter herunter und befand mich in dem hölzernen Gang unseres Hauses. Von der Wand rechts neben mir, konnte ich das zischen und die Hammerschläge der Schmiede hören.
      Mein Vater arbeitete also. Ich lies mich von dem für mich alltäglichen Geräuschen nicht stören und ging zur Küche. Dort schnitt meine Mutter gerade ein Leinentuch zurecht. Neben Tisch auf dem große Rolle lag stand eine Leinwand. Sie zeigte einen Hügel mit einem riesigen roten Schloss.
      „BuonGiorno Mutter! Ist das für Alessandro de Latari und seine Frau?“, fragte ich Mutter.
      „Ja Lorenzo! Es ist Schloss Immortalité. Alessandro schwärmt für den Grafen.“, erklärte Mutter.
      „Ja Dracula ist schon ein mysteriöser Mann. Er lässt sich niemals Blicken. Selbst eine Einladung in den Vatikan von Papst Clemenz der VI. soll er verweigert haben.“, meinte ich.
      „Tja Dracula wird man nie sehen. Desto größer sind diese Gruselgeschichten, das er irgendetwas mit dem Mondmonster zu tun hat.“ , erwiderte Mutter und unterbrach ihre Arbeit, um mir ein Brotlaib mit Käse hinzustellen.
      „Wurde gestern nach wieder jemand getötet?“, fragte ich.
      Mein Mutter antwortete nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mephistoria ()

    • Huhu @Mephistoria

      Ich sehe, du hast einiges -eigentlich alles- verändert.
      Aber ich hab da auch mal reingelesen und packe dir die Anmerkungen in den Spoiler:

      Spoiler anzeigen

      Mephistoria schrieb:

      Erstmal finde ich persönlich den Titel total schwer und anstrengend zu lesen, weil er so lang ist. Und dann bietest du uns auch noch zwei Möglichkeiten an, die Geschichte zu betiteln. Leg dich doch auf eine kurze prägnante Variante fest und belass es dabei. ^^



      Es war in der Zeit der Kreuzzüge, als der Dämon Salvatorian das erste Mal auf der Erde auftauchte. Ihm folgten viele Dämonen, die sich in dem noch unentdeckten Amerika niederließen.
      Salvatorian besetzte den Christen Loranon Lascando. In Loranons Körper kehrte er nach Italien zurück und lebte dort sehr sehr lange. Denn durch die Besessenheit alterte Loranon nicht. Also der ganze Absatz hat mich ab Satz Zwei hier n bisschen verwirrt. In Satz Zwei sind wir im unentdeckten Amerika (warum auch immer. wissen die Dämonen, dass es unentdeckt ist? Sind sie mit dem menschlichen Weltbild und dem Stand der Entdeckung der Welt zu der Zeit vertraut? Oder soll das nur eine Info für den Leser sein? Wenn ja, wirkt es ein bisschen "komisch" hier.) So, im dritten Satz sind wir dabei, dass der "Bossdämon" einen Menschen besetzt. Wie gestaltet sich dieser Sprung? Mir fehlt der Zusammenhang zwischen Satz Zwei und Drei. Und hast du nicht gerade eben noch geschrieben, Amerika sei unentdeckt gewesen? Wie kann es da dann Christen geben?
      Satz vier: Er kehrt nach Italien ZURÜCK? In meinem Kopf ist der Dämon das erste Mal auf die Erde gekommen und direkt im unentdeckten Amerika gelandet. Der war noch nie in Italien.


      Als Amerika Und jetzt sind wir wieder in Amerika? Sind n bisschen zu große Sprünge für mich. entdeckt und besiedelt wurde, wehrte sich ein kleiner Stamm Indianer und in der ersten Schlacht gegen die Europäer kam der Häuptling Bloka Quocka ums Leben. Seine Söhne Leokari und Donkari kämpften um die Führung des Darokari-Stammes. Leokari verliebte sich in ein junge Indianerin Namens Daroki. Doch Daroki wurde auch von seinem Bruder begehrt. Als die beiden ein Ritual des Stammes vollzogen, dass beinhaltet, dass sie zum Stein des Darok, einem Dämon, den der Stamm als Gott verehrte, gehen mussten, hassten die Brüder sich. Am Stein baten beide um Hilfe. Aber nicht um die Liebe Darokis zu erobern, wie es der Brauch war, sondern um Häuptling zu werden.
      Darok fuhr in Leokari ein und als Daroki, die den Beiden gefolgt war, sich für Leokari entschied, brach dessen Bruder in Zorn aus. Donkari tötete Daroki und Leokari gestand Daroki seine Liebe.
      Diese Gefühle hielt der Dämon nicht aus und verließ Leokari und fuhr in Donkari. Da dieser aber von Seelischem Schmerz geplackt wurde, da er Daroki nicht hatte töten wollen, verließ der Dämon auch ihn und verschwand.
      Doch den beiden Brüdern hinterließ der Dämon einen Teil seiner Kraft. Die Liebe der beiden für Daroki verwandelte diese Kraft in die Unsterblichkeit und beide wurden zu Untoten.
      Okay, diese beiden Absätze sind seeeeehr viel Input. Und total verwirrend. Und unzusammenhängend. Im einen Satz kämpfen die Brüder. Im anderen verliebt sich der eine in eine Indianerin. Dann geht es um ein Ritual. Wo ist der Zusammenhang? Gib und mehr Details, mehr Emotionen vielleicht - inwieweit hier halt Emotionen reinpassen.
      Und wieso verwandelt Liebe zu einer Person dunkle Kraft in einem Menschen einen Menschen in einen Untoten? Versteh ich beim besten Willen nicht. Untote sind seelenlose Wesen und haben keine Skrupel. Aber Liebe is doch was, was genau das Gegenteil bewirkt.
      Und wieso bringt der eine Bruder die Frau um?? Wenn ich wütend auf meinen Bruder bin, weil er mir die Frau, die ich liebe, wegnehmen will, dann geh ich doch auf meinen Bruder los und nicht auf die Frau, die ich liebe. Damit schade ich mir salopp gesagt ja nur selber. Und es ist total unlogisch.


      Gemeinsam schlachteten sie andere Stämme in Begehren nach Blut ab und kehrten zu ihrem Stamm zurück. Untote schlachten gemeinsam andere Stämme ab. Okay. Aber wie kann ein Untoter danach wieder zu seinem Stamm zurück? 1. Merken die doch, dass die untot sind und normalerweise sind Indianer/ Eingeborene sowas von abergläubisch. Die würden die doch umbringen oder es zumindest versuchen. Oder sie verbannen. Und 2. Bleibt es sicher nicht unentdeckt, dass sie Beiden die anderen Stämme abgeschlachtet haben. Damit sind sie eh weg vom Fenster. Da es verboten wakein hr, ein anderes Stammesmitglied zu ermorden, wurde Donkari verbannt und Leokari offizieller Häuptling. Donkari verließ den Stamm und zog ins spätere Mexiko. Aha. Da kann ich mir jetzt viel drunter vorstellen. Mexiko ist auch nicht so klein und "ins spätere Mexiko"? Das hat doch bei den Indianern sicher nen Namen gehabt. Keine Ahnung, klingt komisch. Dort verliebte er sich in die Tochter eines anderen Häuptlings und tötete den Häuptling. Wieso tötet er den? Er kann doch die Hand seiner Tochter auch so kriegen? Es muss nicht immer alles durch Gewalt gelöst werden. Die Tochter Herika übernahm ihren Stamm und heiratete Donkari, der sie und den gesammten Stann in Vampire Vampire? Gut zu wissen, dass es Vampire sind. Untoter ist ja überhaupt kein weitgefasster Begriff ^^ Es gibt mehr untote Kreaturen als nur Vampire, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. verwandelte. Als Leokari aus versehen ein Mitglied seines Stammes biss, So, grade waren wir noch bei Donkari, jetzt springen wir wieder zu Leokari. Das istn bisschen unübersichtlich. erkannte er, dass dieser sich in ein Wesen wie er verwandelte. Daraufhin machte er den gesammten Stamm untot "Er machte sich und seinen Stamm untot." Das ist, sorry, eine Schreibweise, wie ich sie maximal in der fünften Klasse hatte. und nannte sich und sein Volk nun „Kinder des Darok“, wessen sein Bruder und der Herika-Stamm übernahm.Was ? Wen übernahm sein Bruder und der Herika - Stamm?
      Nach dem KontaKontakt schreibt man nicht mit ck sondern mit kt mit Alessandro Dracula und dessen Brüdern und inder Zeit dea Blutbunds nannten die sich die Kinder des Darok Vampirindianer oder die Urvampire. Nach dem Kontakt und dessen Brüdern und in (...) nannten sich (...) oder (...) An dem Satz liest man sich nen Bruch. Mach mal nen Punkt ^^
      Außerdem ist der Satz wieder unzusammenhängend mit dem Geschehen vorher. Wenn du geschichtliche Aspekte erzählst, musst du schon einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Komponenten schaffen. Für mich gibt es da zu viele Lücken, als dass ich das alles verstehen könnte.


      Jetzt kam es dass ein Indianer des Dorakari Stammes von den Spaniern Ist Amerika also inzwischen entdeckt? oder wo sind wir überhaupt? gefangen genommenen wurde. Leokari verfolgt Leg ich mal auf eine Zeit fest. du kannst nicht abwechselnd in Präsens und Vergangenheit schreiben. die Entführer bisnur ein s nach Frankreich. Doch die Spanier brachten den Untoten nach Italien und in Sizilien konnte der Indianer mit Namen Rahieno sich befreien und geriet an mirco Capachi, einem Schuhhändler und Mitglied einer Räuberbande. So viel Information zu einem so großen Zeitraum in nur einem Satz. Ausbauen bitte. Rehieno änderte seinen Namen in Rayn Cossa und übernahm die Führung der Räuber 1404. Man kann nicht einfach eine Führung übernehmen, da muss man sich schon hocharbeiten. (aber das ist wieder Kritik auf hohem Niveau, schätze ich)

      1460 wurde der Bastard Leandro Libertá Borgia, Sohn der Weberin Venezia Libertá aus Florenz und Rodrigo Borgia*, dem späteren Papst Alexander dem VI.* gebogeboren schreibt man ohne hren. Wir waren grade noch bei 1404 und jetzt sind wir bei 1460. Was ist in den Jahren dazwischen passiert?
      Nach dem sich dieser am Konklave 1492 seinem Vater offenbaoffenbaren schreibt man ohne hrte,Wieso offenbart er sich überhaupt und was offenbart er überhaupt? Der Mensch hat doch Hirn. wurde er von diesem verleugnet. Seit dem vergewaltigte Leandro Frauen Ohja, das erste, was ich tue, nachdem ich verleugnet werde, ist durch die Menschheitsgeschichte zu reisen und Frauen zu vergewaltigen. Wieso?? Seine Aggressionen kann man auch anders auslassen. und geriet so in den Blickwinkel der Inquisition, woran Papst Alexander nicht ganz unschuldig war.
      Am 11. Oktober 1492, nur zwei Monate nach dem Konklave, wurde Leandro von dem Inquisitor Vincenzo Moroni verhaftet und gefoltert.
      Ein Jahr später 1493 wurde Leandro auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Doch Rayns Räuber retteten ihn und Rayn verwandelte den sterben Borgia in einen Vampir.
      Leandro schloss sich den Räubern an und soe wurden Später teil der Italenischen Mafia. Die italienische Mafia? Meph, du mischt immer wieder moderne Begriffe mit der Zeit des 15. Jahrhunderts. Das geht nicht.

      1410 Ach, jetzt sind wir wieder bei 1410? Grade waren wir doch noch im späten Teil des 15. Jhs, im Jahr 1493. gab es einen Streit zwischen Melkretor Wer is das? und Salvatorian, der inzwischen mithilfe des Ritterorden der „Dunklen Magie“, auch „Magia nera“ genannt, Christen tötete. Melkretor stellte die Befehle seines Vaters Luzifer Jetzt auch noch der Teufel? in Frage und scharrte Anhänger um sich, um seinen Vater von Höllenthron zu stoßen. Doch dieser plante bereits einen Angriff auf den Himmel, um seine Brüder die Erzengel zu vernichten. Mir stellt sich nur eine Frage: Warum? Um diese zu schwächen, hatte er Michaela, Michaels Tochter entführt. Und Michaels Tochter heißt natürlich Michaela, klar. xD
      Als der Erzkein sengel Gabriel von Melkretors Untreue zu seinem Vater erfuhr, bat der Engel ihn, Michaela zu befreien. Welcher Engel bittet wen was? Dies tat der Höllenprinz und kämpfte danach in der Schlacht des Feuers und des Lichts mit. In dieser Schlacht desertierte der Anführer der Höllensänger, einer Dämonengruppe, und lief zu Melkretor über. Wenn man desertiert, möchte man meiner Meinung nach gar nicht mehr am Krieg teilnehmen und versucht zu fliehen. Aber Aranxar, der gerade erst, durch den Tod seines Vaters, der Anführer der Höllensänger geworden war, versuchte Michaela zu töten. Melkretor verwundete ihn stark, denn er erkannte, dass er sich in Michaela verliebt hatte. Aranxar fürchtete die Wut Luzifers über sein Versagen und floh zur Erde. Und plötzlich is er verliebt? WIe kams?

      Er lies sich in Rumänien nieder und nannte sich Hellsing. Meinst du Van Helsing? Ich bin grade dezent verwirrt. Er bekam einen Sohn und starb. Wow, reife Leistung. Das ist mal ein Lebenslauf. Der Sohn bekam den Fürsten der Wallachei Arakam van Hellsing. 1505 gebar eine Engländerin Arakam einen Sohn, den der Vater Abraham van Hellsing nannte.
      Also weiter verbessere ich jetzt mal nicht, aber du solltest das auf jeden Fall alles nochmal überarbeiten. Da sind zu viele Lücken drin und es ist an manchen Stellen echt unverständlich. Und achte darauf, nicht in der Zeit zu springen, sondern chronologisch zu bleiben.

      Ansonsten lies dir einfach durch, was ich dir angemerkt habe.



      LG
      Blue
      Chaos sagt, Halvars dunkle Seite sei harmlos gegen mich...
















    • Liebe @BlueRosesInMyHeart

      Ich habe dein Kommetar gelesen und werde mich bemühen, dies umzusetzten. Allerdings birgt dies eine gewisse Herausfprderung all meinen Hintergrund chronologisch zu ordnen und auch noch zusäzlich die ECHTEN historiscehn Ereignisse zu beahcten und mit einzuflechten.
      Deshalb wird es eine Weile dauern, biss ich den Text korrigiert und überarbeitetet habe.
      Ich danke dir allerdings für deine Mühe und dein Feebäck. Es ist nur nicht einfach um zuzusetzten.

      Lg Meph

      So hier geht es jetzt weiter mit Lorenzo.


      Kapitel 1

      Die Trauung der de Lataris

      Part 2


      Ich nahm das Messer und schnitt mir eine Scheibe Brot ab. Danach kam die Käsescheibe obendrauf und ich begann zu essen.
      „Warum heiraten Alessandro und Taria eigentlich heute am 1. September. Es ist doch der „Giorno dei demoni”, der Dämonentag.“, fragte ich.
      „Weißt du die anderen in Salvatore, glauben nicht an die Geschichte des Dorfes. Nur dein Vater und Signore Castel glauben an den Dämon und dessen Grab im Berg Diavolo.“, erklärte Mutter mir.
      „Warum? Warum auch Padre?“, meinte ich.
      „Weil er existiert, Lorenzo!“, knurrte die dunkle kantige Stimme meines Vaters.

      Als ich mich umwandte stand Lerando von Lascando in der Tür und seine Augen glühten als er mich ansah. Mein Vater hatte genau wie ich, dunkle schwarze Haare und grüne Augen. An seinem Kinn saß ein kleiner Bart.
      „Sohn! Du bist nun 24 Jahre alt. Es ist Zeit, dass du ein Schwert trägst Lorenzo von Lascando aus dem Rittergeschlecht der Toskana und Burg Scando.“, sprach mein Vater und hielt eine Schwertscheide mit einem schwarzen Gürtel hoch.
      Ich sprang auf und starrte meinen Vater mit zusammen gebissenen Zähnen an.
      „Ich werde niemals in den Orden kommen. Ich werde kein Schwert führen.“, schrie ich und zog aus meinen kleinen Beutel, der an meinem Gürtel hing eine Feder und eine Rolle Pergament.
      Ich hielt beides hoch und sagte: „DAS ist mein SCHWERT und mein SCHILD, VATER!“.
      Ich sah wie seine Augen sich vor Verachtung verengten.
      „ Lass mich nach Florenz gehen. Lass mich den Medici dienen. Ich werde gut verdienen. Ich kann dort meine... meine Kunst ausleben. Schick mich nicht nach Rom. Dort bin ich nur der Sohn eines Ritters.“, bat ich verzweifelt meinen Vater.
      Lerando wurde puterrot im Gesicht. „Du wirst nicht mehr schreiben! Es ist Zeit, dass du erkennst, was wichtig ist. Ich brauche dich im Orden „Magia nera“. Der Ritterorden der dunklen Magie wurde von meinem Vater Lorannon gegründet. Du wirst die Führung und damit meinen Platz übernehmen, Lorenzo. Und dafür brauchst du ein Schwert!“, knurrte mein Vater.
      „Nein Padre! Ich gehe nicht in den Orden und ich werde auch kein Ritter werden. Ich werde Schriftsteller!“, sagte ich entschlossen. Ich hatte keine Angst mehr, denn ich war kein Junge mehr.
      „Du wirst niemals SCHREIBEN!“, schrie mein Vater zur Antwort und griff mich an meinen Händen. Rasch hatte er mir meine Feder und das Pergament aus der Hand gerissen und legte es auf den Tisch.
      Er zog mich vom Tisch weg und als ich mich wehrte, schlug er mir ins Gesicht.
      Dann klirrte das frisch geschmiedete Schwert aus der Scheide und senkte sich zu meinem Entsetzten auf meine Feder. Sie wurde in zwei Teile gespalten und auch das unbeschrieben Blatt wurde in Mitleidenschaft gezogen.
      „Padre!“, schrie ich und warf mich auf den Boden, um die Teile meiner Feder zu suchen.
      „Steh auf! Es gebührt sich nicht für einen Mann, wie ein Bettler am Boden zu kriechen, Bastardo!“, knurrte Vater und dann vernahmen meine Ohren das Zischen, ehe der Schmerz sich über meinem Rücken ausbreitete.
      „Lerando! Nicht den Jungen!“, hörte ich meine Mutter schreien und alles in mir zitterte vor Schmerz. Es war aber nicht nur das. Er hatte mich gedemütigt. Hatte mir meine Feder genommen.
      „Das reicht! Vater!“, schrie ich.
      ' Ich war nicht mehr der 12 Jährige Lorenzo, der alles tat was sein Vater wollte. Der selbst Angst davor hatte, seinem Vater Abendbrot in die Werkstatt zu bringen.
      Nein, ich war jetzt ein Mann und ich würde mich auch wie ein Mann verhalten.'
      Meine Augen blickten entschlossen auf die Federspitze die einen Handgriff vor mir lag.
      Ich würde ihm zeigen, dass er keine Macht mehr über mich hatte. Aber nicht auf seine Weise. Nicht mit Gewalt. Sondern mit der Waffe, mit der ich wirklich kämpfen konnte, Mit der Waffe, die mein Talent war. Ich würde Vater mit Worten besiegen.
      Ich ergriff die Federspitze und kam auf die Beine.
      „hast du es jetzt verstanden, Sohn! Deine SCHRIFT bringt dich nicht weiter!“, knurrte Lerando.
      „Ja, Padre! Ich hab es verstanden!“, sagte ich ruhig und rasch stieß ich die Spitze meiner Feder nach vorne und schrieb mitten auf seine Brust das Wort: „Debole“ für „Schwach“ auf den sToff seines Hemdes.

      „ Du Bastard! Du Schwein! Du Feder schwingender Nichtsnutz!“, schrie Vater und griff mich am Arm und zerrte mich zur Tür. Gegen seine Körperkraft kam ich nicht an und mein Schreien half auch nicht.
      Mutter redete zwar auf Vater ein, aber weiter tat sie nichts. Das hatte sie nie getan.
      Vater stieß mich in den Gang und schob mich zur Werkstatt. Die Hitze des Ofens schlug mir ins Gesicht und nahm den Atem.
      Vater zerrte mich zum Amboss, wo er das Metall der Schwerter formte. Er zwang meine rechte Hand auf den Amboss und griff einen der Dolche, die an einer Kette zum Abkühlen, über uns hingen.
      „Vater! Bitte!“, flehte ich und weinte vor Angst. Was hatte er vor?
      Leandro bog nun meine Finger, außer meinen Zeigefinger, ausgerechnet denn Finger, den ich Hauptsächlich brauchte um die Feder zu halten, an mein Handfläche.
      Als ich meinen Vater lachen hörte, kurz bevor er ausholte, wusste ich was er tat.
      Der Schmerz war schrecklich. Ich schrie wie ein aufgespießtes Schwein beim Schlachter und Vater hielt mir sogar noch den Mund zu, um den Schrei zu dämpfen.
      Dann lies er mich los und nahm meinen Finger.
      Ich sank wimmernd und weinend zu Boden und sah zu wie er meinen Finger in flüssiges Metall hielt und es durch einen Blasbalken erkalten lies. Dann stieß er mit einem Metallstift eine Loch in den Knöchel und fädelte eine Schnur hindurch.
      Ich saß nur da und hielt meine blutende Hand. Doch nach dem der Schock überwunden war und mein Körper mir wieder gehörte verarztete ich meine Hand selbst.
      Schließlich kam Leandro auf mich zu und ich wich unwillkürlich zurück. Jetzt war der Mut verschwunden, der mich vorhin dazu gebracht hatte etwas Italienisch auf seine Brust zu schreiben, und ich wahr wieder der kleine ängstliche Junge.
      „ Hier! Erinnere dich immer daran, dass du nicht mehr schreiben wirst.“, sagte Vater und fügte dann hinzu: „ Nie wieder! Verstanden Junge!“.
      Ich nickte nur und nahm meinen eigenen nun mit Metall umhüllten Finger und hängte ihn mir um den Hals.
      ' Ich werde mich rächen , Vater! Hierfür wirst du bezahlen. Irgendwann!' schwor ich mir und legte soviel Hass in meinen Blick, wie ich konnte.
      Mein Vater setzte nur sein überlegendes Lächeln auf und schob mich dann aus der Schmiede.
      „Du wirst mich bei den Lataris vertreten. Ich werde nicht mit dir und deiner Mutter kommen.“, sagte er. Seine Hand lag immer noch auf meiner Schulter und ich hatte gerade genickt und einen fuß aus auf den Gang meines Zuhauses gesetzt, da griff mich Leandro an den Haaren und zerrte mich zurück.
      „Und kein Wort, von mir und deinem Finger! Sonst verlierst du deine ganze Hand.“, drohte Vater und stieß mich dann auf den Gang. Ich taumelte und schaffte es gerade noch mein Gleichgewicht zu halten. Dann schlug die Tür der Schmiede hinter mir zu.
      Ich starrte auf meine rechte Hand, die nun eine Lücke zischen Daumen und Mittelfinger aufwies. Wie sollte ich das erklären? Aber noch schlimmer war die Frage: Konnte ich jetzt tatsächlich nicht mehr schreiben?