Sonnengeboren

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    • Sonnengeboren

      Hey Zusammen!

      Also eines vorab zu dieser Geschichte: Sie ist noch nicht abgeschlossen und ein reines Nebenprojekt, dass ich immer dann reaktiviere, wenn ich mit meinem Hauptprojekt mal wieder überhaupt nicht klar komme. Ergo ist irgendwann auch mal der Nachschub für einige Zeit eingeschränkt, wenn ich meinen bisherigen Fortschritt gepostet habe (Was aber durchaus schon ein paar Kapitel sind). Allerdings dachte ich mir, dass die Geschichte sonst auch nur auf der Festplatte dahinvegetiert, also warum nicht teilen. Vielleicht hat ja jemand Lust drauf.

      Ich habe das Thema auch wirklich bewusst hier Sci-Fi Bereich eröffnet, denn das ist es wirklich. Hier werdet ihr keine Magie im klassischen Sinne vorfinden, sondern hauptsächlich hoch entwickelte Technik und andere Rassen, die eine andere Anatomie als Menschen besitzen und dadurch zu bestimmten Dingen fähig sind. Also nur mal so als Vorwarnung. :)

      Der Prota ist auch so ein kleines Projekt/Übung von mir. Bin mal gespannt, was er für Meinungen bei euch hervorbringt. :D Generell ist das mal ein anderer Ansatz im Vergleich zu dem, was ich sonst so schreibe. Ich würde mich wirklich über ein paar Meinungen freuen :)



      Kapitel 1 - Part 1

      Scharfer Benzingeruch, vermischt mit etwas frischem Öl steigt mir in die Nase, als die schwere Brandschutztür ins Schloss fällt. Gierig wie ein Junkie nach wochenlangem Entzug sauge ich noch mehr der stickigen Luft ein, bis meine Lunge zum Bersten gefüllt ist. Morgens gibt es nichts Besseres, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Wie so viele Leute diese Plörre, genannt Kaffee, saufen können, ist mir ein Rätsel.
      Schwarzes Glück, dass ich nicht lache! Altöl! Das ist der wahre Wachmacher!
      Das Schloss ist schnell entriegelt und mit drei kräftigen Handgriffen ziehe ich das Rolltor meiner kleinen Werkstatt auf. Frische Morgenluft schlägt mir entgegen und vertreibt den guten Ölgeruch regelrecht aus meinen Atemwegen. Ein unzufriedenstellendes Gefühl. Als würde man einem Auto das Benzin absaugen. Ohne Treibstoff geht nun mal einfach nichts. Gut, dass ich auch mit alternativen Brennstoffen laufe. Ich drücke die Playtaste auf der alten Stereoanlage von 2018 und das ehemals weltberühmte Intro von Paradise City knallt mir ins Gesicht. Schnell drehe ich den Regler etwas zurück. Aber nur etwas. Ist jetzt eh schon egal. Die Nachbarschaft ist bereits wach.
      Auf der anderen Straßenseite höre ich die Haustüre auffliegen und es folgt das altbekannte, wilde Toben von Rolle, dem wohl dümmsten Dobermann, der jemals auf die Erde gepisst hat. In meinem ganzen Leben habe ich noch kein lernresistenteres Wesen zu Gesicht bekommen. Auch heute stürmt er aus dem Haus heraus, prescht mit voller Wucht gegen den grobmaschigen Zaun und schafft es erneut, seinen massiven Schädel irgendwie hindurch zu quetschen. Er kläfft und tobt, als hätte er Hummeln im Arsch. Sein Herrchen folgt ihm bei Fuß.
      „Dreh deinen Scheiß leiser, Jack!“, brüllt Rolf zu mir herüber, wird jedoch von Rolles immer lauter werdenden Bellen übertönt. „Schnauze, Köter!“ Er verpasst ihm einen Tritt gegen den Hintern und mit einem Welpen ähnlichen Fiepen, versucht Rolle die Flucht zu ergreifen, muss aber feststellen – wie jeden Tag – das er feststeckt.
      „Schönen guten Morgen! Heute wieder mit dem falschen Fuß aufgestanden, Rolfenijo?“, rufe ich über die Straße hinweg und winke ihm neckisch zu.
      Er streckt mir den Mittelfinger entgegen. „Leck mich, Jack! Leck mich!“ Mit einem kräftigen Ruck befreit er seinen mittlerweile völlig aufgelösten Hund und stapft zurück ins Haus. Er hasst es, mit seinem vollen Namen angesprochen zu werden. Würde mir bei einem Solchen auch nicht passen. Irgendwann sind die Menschen wirklich auf total bekloppte Ideen gekommen. Die Tür schon halb zu gezogen, wendet sich Rolf noch einmal mir zu. „Und komm endlich meine verdammte Waschmaschine reparieren! Mir gehen die Unterhosen aus!“
      Dann wasch deine Bremsspuren mit der Hand raus, du fauler Sack!
      „Sobald ich Zeit dafür finde! Für dich tue ich doch alles!“
      Die Tür kracht ins Schloss. Ein lieblicher Morgen, wie er für Sektor B-H typisch ist. Der Himmel hinter Rolfs Haus flimmert ein wenig. Vermutlich ist wieder ein Vogelschwarm in die Illusionsbarriere der Sonnenläufer gekracht. Das der riesige Knotenpunkt für den Schutzschild der Erde, den unsere außerirdischen Freunde etliche Kilometer entfernt in den Boden gerammt haben, kein Augenschmaus war, gebe ich ja zu, aber der Todeszähler in der Vogelwelt steigt täglich weiter an. Überall auf der Welt wurden diese Dinger verteilt und um die schöne Natur nicht zu verschandeln, mit einer Barriere versehen, die unseren Augen vorgaukelt, dass sie nicht existent sind.
      Scheiße ... Jetzt habe ich ernsthaft schlechte Laune!
      Der Gedanke an die Knotenpunkte hat böse Erinnerungen geweckt. Ich drehe die Musik wieder etwas lauter und lasse die drei Schalter klicken, welche Hebebühne, Licht und die übrigen Maschinen mit Strom versorgen. Die morgendlichen Nachrichten flimmern über den Minifernseher auf der Werkbank. Wie üblich lese ich nur die Schlagzeilen, die unten durchs Bild rollen. Es hat erneut einen Anschlag in der Hauptstadt gegeben. Also nichts Neues. Ich schalte den Kasten wieder ab und mein Blick wandert nach oben.
      „Guten Morgen, Mum.“
      An der Wand hängt ein Foto von ihr aus jungen Jahren. Wir haben das gleiche braune Haar, nur trägt sie es nicht so zottlig lang bis zu den Schulterblättern und zudem auch noch in Form eines Ziegenbartes im Gesicht. Leider ist das Bild in der linken, oberen Ecke von einem schwarzen Balken überdeckt. Über zehn Jahre ist ihr Tod und der Angriff der Noctijukoo nun schon her. Mir kommt es jedoch vor, als wäre es erst gestern gewesen. Ich nehme es von der Wand und wische mit dem Saum meines Tank Tops den Staub darauf weg. Es gäbe natürlich bessere Plätze im Haus, doch hier in der Werkstatt verbringe ich die meiste Zeit und es fühlt sich gut an, sie bei mir zu haben.
      „Dann mal ran an die Arbeit. Was haben wir den heute?“ Mein Blick schweift einmal durch den Raum und sogleich sackt die Arbeitsmoral in den Keller. Waschmaschinen, Fahrräder, Computer, Uhren und noch mehr langweiliger alter Krimskrams.
      Das ist alles Scheiße! Dreck, Verdammter! Gibt es den keine ordentliche Arbeit in diesem gottverlassenen Kaff? Wie soll man denn da nicht vor Langeweile krepieren?
      Doch dann entdecke ich einen Lichtblick und befreie ihn aus dem Gerümpel. Die antike Motorsäge von Waldarbeiter Norbert. Mit der Reparatur angefangen hatte ich ja schon einmal, als sich jedoch herausstellte, dass mein Kunde nicht liquide ist, habe ich das Teil einbehalten. Er war zwar anfangs stinksauer auf mich, aber ich muss schließlich auch von etwas leben. Seit über einem Jahr hackt Norbert jetzt mit einem Beil sein Holz und hat nie mehr nach dem Gerät gefragt. Der Geschäftsmann in mir schlägt durch: Reparieren und teuer verscherbeln! Solche Maschinen sind selten geworden und wenn man weiß, wo man suchen muss, findet man einen Käufer, der horrende Summen dafür zahlt. Und ich weiß genau, wo ich suchen muss.
      Als ich jedoch den Schraubenzieher ansetzen will, übertönt lautes Rattern und Quietschen meine Musik. Dieses Geräusch erkenne ich sofort. Unzureichend, beziehungsweise gar nicht geschmierte Zahnräder und amateurhaft zusammengeschusterte Mechanik. Das mit dem Schmieren lasse ich mir ja gerade noch eingehen, aber bei schlechter Arbeit kräuseln sich mir die Zehnägel. Mürrisch gehe ich vor die Tür und sehe genau das, was ich erwartet habe. Vier glatzköpfige Kerle in Leder- und Jeansoutfit, mit miserabel gestochenen Tattoos und zu vielen Piercings an zu vielen Stellen, in die man keine stechen sollte, ziehen ihre Kreise durch die Straßen. Die rechtsradikale Szene von Sektor B-H in voller Mannstärke. Vollidioten vor dem Herrn.
      Jeder, der freiwillig hier draußen auf dem Land wohnt, ist den Sonnenläufern gegenüber skeptisch eingestellt oder will einfach nur nichts mit der irrsinnigen Entwicklung der Hauptstädte zu tun haben, aber diese vier Pfeifen gehören zu einer Art, die uns Landbewohnern einen schlechten Ruf verpassen. Mit ihren völlig skurrilen Gefährten machen sie permanent die Straßen unsicher. Jemandem aus unserem Sektor krümmen sie natürlich kein Haar – Heimatliebe schreiben sie schließlich groß – dafür sollten Reisende allerdings beten, nicht den Weg dieser Clowns zu kreuzen. Hier draußen reicht der Arm des Gesetzes nicht sonderlich weit und man konnte ihnen bis heute noch nichts nachweisen.
      Sie fahren umgebaute Motorräder, welche nun ironischerweise mit einem Antriebsprototypen laufen, der von den Sonnenläufern entwickelt wurde. Der gesamte Motor wurde entfernt und jede freie Stelle mit Zahnrädern vollgestopft. Für einen Rücksitz ist kein Platz mehr geblieben, denn dort sitzt das Zentrum des ganzen Systems: Noch mehr Zahnräder. Selbst ein Uhrmacher würde an diesen Dingern verzweifeln. Die Mechanik ist völlig konfus und ich habe es bis heute nicht gewagt, sie mir genauer zu Gemüte zu führen. Weiß der Geier was passiert, wenn ich auch nur einen winzigen Sicherungsring beim Zusammenbauen vergesse. Auf jeden Fall erreicht man bereits mit den Prototypen Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Genügend für diese Hohlbirnen. Mit mehr Leistung würden sie sich nur selbst, und viel wichtiger, jemand anderen schaden. Die neuesten Modelle erreichen Spitzengeschwindigkeiten von weit über 400 km/h.
      Vermutlich fahren sie wieder rauf in die Berge, wo sie ihr kleines Clubhaus eingerichtet haben, und ballern sich mit billigem Whiskey zu. Mir soll’s Recht sein. Dann herrscht hier wenigstens Ruhe.
      Just in diesem Moment brettern die vier Motorräder in meine Hofeinfahrt.
      Ach leckt mich doch am Arsch! Verpisst euch, ihr Wichser!
      Überraschenderweise tun sie dies auch. Sie lassen ihre putzigen Zweiräder stehen und marschieren zu Fuß den Weg zurück, den sie gerade gekommen sind. Als sie hinter den Büschen und Bäumen verschwunden sind, die an mein Grundstück angrenzen, rümpfe ich die Nase. Das stinkt nach Ärger.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Rebirz ()

    • Ja, geiler Scheiß @Rebirz
      Wer hätte das gedacht und das hast du in der Schublade versteck! Der Prolog ist Infodump, da must du nochmal ran. Aber richtig schönes Setting! Und dann geht es schön schnoddrig weiter. So geht SciFi. Bin dabei!

      Spoiler anzeigen

      Rebirz schrieb:

      „Guten Morgen, Mum.“
      Wo spielt es? Wir sind ja alle von amerikanischen Serien verstrahlt. Das hört sich nach LA an, warum nicht Bielefeld?

      Es ist das Eine, aus dem wir kommen und in das wir wieder eingehen. Vor dem Einen war nichts und danach wird nichts sein. Das Eine ist nichts, und indem das Eine nichts ist, wird das Eine offenbar.

      Meister Muoti von Aramea. Im Jahre 102 nach der Divergenz
    • Hi @Rebirz.

      Die Grundidee klingt auf jeden Fall spannend, aber was das Intro angeht, muss ich @Sensenbach recht geben. Mir scheint, dass du das recht schnell und daher ein bisschen unstrukturiert geschrieben hast. Neben einigen komischen Fehlern, die den Lesefluss etwas behindern (die sich aber bei genauem Korrekturlesen sicher schnell ausbessern lassen, daher führe ich das jetzt nicht einzeln auf), scheint es mir stellenweise zu hektisch. Es wirft viele Fragen auf, was gut ist, aber du musst vielleicht nicht hier schon versuchen, alle zu beantworten, denn dadurch wird das nur unbefriedigend knapp (und wirft im schlimmsten Fall noch mehr Fragen auf). Also entweder das ganze auf das Wesentliche beschränken und Fragen später im eigentlichen Text klären, oder noch ein gutes Stück weiter ausholen und sorgsamer schreiben.

      Das erste Kapitel fängt interessant an, der Protagonist ist bisher glaubwürdig und mir gefällt sehr, dass wir erfahren, was er denkt - im Kontrast zu dem, was er dann sagt :D Viel mehr kann ich jetzt dazu nicht sagen, ich warte erst mal wie's weitergeht.

      Ach ja, mich haben die Namen auch verwirrt. Rolfenijo (klingt wie eine Mischung aus deutschem Namen und spanischer Endung?) also Rolf und Norbert im Kontrast zu Jack, der seine Mutter mit "Mum" anredet... Ich kann nicht so richtig lokalisieren, wo wir uns befinden ?(
    • Hey @Sensenbach

      Find ich cool, dass du gleich mal reinschaust! Der Prolog ist denke ich nur vorläufig. Ich glaube ich werde das alles in die ersten paar Kapitel noch einarbeiten, aber vorerst bleibt er mal. Wollte direkt mit der Story einsteigen ohne mir einen großen Kopf um das davor machen zu müssen.
      Die Geschichte spielt in Deutschland. Dazu kommt auch noch was. Das "Mum" finde ich eigentlich mittlerweile eingedeutscht. Ich sag das zu meiner Mutter auch. :)

      Edit:
      Huch, da hat sich noch ein Kommi eingeschlichen, während ich das gepostet habe :D
      Danke auch dir fürs reinschaun @Katharina! Der Prolog war offenbar wirklich nicht die beste Idee. Ich hab ihn auch nachträglich geschrieben, weil ich dachte, die Geschichte könnte so eine Einleitung vertragen, aber da hab ich mich wohl getäuscht. Wie oben bei Sensenbach gesagt, werde ich das wohl alles rausnehmen und in den Kapitel unterbringen. Mir war sowieso der Zeitenwechsel ein Dorn im Auge.
      Ich finde es schon mal gut, dass du den Kontrast zwischen dem Gesprochenen und Gedachten des Protas ansprichst. Das ist nämlich etwas, worauf ich hier ein besonderes Augenmerk habe. Da geht es um die Entwicklung des Charakters :)
      Bezüglich des Ortes siehe auch oben bei Sensenbach :)
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    • Hallo @Rebirz,
      da ich auf der Suche nach neuem Lesefutter bin, habe ich mal reingeschaut. Ich nehme an, der Prolog, von dem die anderen sprechen, ist schon weg? Habe nämlich keinen Info-Dump gefunden, nur einen interessanten Einstieg.
      Wir sind hier scheinbar in einer sehr trostlosen Zukunft gelandet, zumindest in Jacks Wohngegend. Insgesamt war der Einstieg sehr hektisch, trist und aggressiv, was mich persönlich etwas abgestoßen hat (ich mag wohl Friede-Freude-Eierkuchen :rofl: ), aber dann kamen Fragen auf, was die Sonnenläufer sind, wozu dieser Schutzschild ist, und ich war interessiert. Dieser Schutzschild-Pfosten erinnert an Diskussionen über die Gefahr von Windrädern oder Strommasten.
      Also : ich bin erst mal interessiert.
      LG Din
    • Hey @Dinteyra!

      Freut mich, dass du auch dabei bist und das du auf jeden Fall schon mal interessiert bist. :)

      Ja, den Prolog hab ich direkt gekillt und werde ihn jetzt stellenweise in die ersten Kapitel einarbeiten. Was mich wundert ist, dass du den Einstieg dennoch hektisch findest. Was findest du denn da zu schnell? Aggressiv könnte ich ja verstehen, da der Wortklang halt etwas scharf ist, aber das ist halt der Prota :)

      Bezüglich der Fragen die bei dir aufgekommen sind, die wäre eigentlich schon teilweise im Prolog beantwortet worden, aber das überarbeite ich ja jetzt. Vielleicht zur Info für @Sensenbach und @Katharina : Nicht wundern, wenn sich für euch zwei was wiederholt, da ihr den Prolog ja gelesen habt.
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    • Hallo @Rebirz, :hi2:

      schön das du dein Nebenprojekt ebenfalls teilst, also es ist das erste was ich von dir lese, deshalb bin ich mal gespannt.

      Rebirz schrieb:

      Hier werdet ihr keine Magie im klassischen Sinne vorfinden, sondern hauptsächlich hoch entwickelte Technik und andere Rassen, die eine andere Anatomie als Menschen besitzen und dadurch zu bestimmten Dingen fähig sind.
      Uii, dass klingt doch schonmal gut ^^.

      Feedback im Spoiler :P

      Spoiler anzeigen


      Rebirz schrieb:

      Gierig wie ein Junkie nach wochenlangem Entzug sauge ich noch mehr der stickigen Luft ein, bis meine Lunge zum Bersten gefüllt ist
      :rofl: Diese Beschreibung xd

      Rebirz schrieb:

      wilde Toben von Rolle, dem wohl dümmsten Dobermann,
      Interessanter Name für einen Hund :hmm:

      Ebenfalls ist der Charakter den du uns vorstellst bis hierhin sehr interessant und man möchte mehr über ihn erfahren.

      Rebirz schrieb:

      Auch heute stürmt er aus dem Haus heraus, prescht mit voller Wucht gegen den grobmaschigen Zaun und schafft es erneut, seinen massiven Schädel irgendwie hindurch zu quetschen. Er kläfft und tobt, als hätte er Hummeln im Arsch.
      xd *humorvoll ;) *

      Rebirz schrieb:

      Sei Herrchen folgt ihm bei Fuß.
      "Sein"

      Rebirz schrieb:

      Ich finde es schon mal gut, dass du den Kontrast zwischen dem Gesprochenen und Gedachten des Protas ansprichst.
      Das jemand es so geschrieben hat, habe ich glaube so gut wie nie gelesen, liest sich aber sehr schön.

      Gesamteindruck: Guter Einstieg! Also ich fand es genau richtig und nicht zu schnell oder langsam. Diese Sonnenläufer scheinen sehr interessant/gefährlich zu sein. Die werden bestimmt noch wichtig... Ebenfalls das es Sektoren gibt und einen Schutzschild klingt gut. :)
      Mit den Namen der einzelnen Personen/Charaktere konnte ich mich noch nicht so recht anfreunden, aber vielleicht ist das auch nur Gewöhnungssache.
      Bin gespannt wie es weitergeht, dass heißt ich werde dranbleiben. :hi1:


      MfG, Liki


      Geschichte: Ein alter Feind erwacht
      Gedichte: Geburtstagsgedicht , Erfolgreicher Sommertag, Das unglaubliche Mädchen :)

      Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter Wolken!

    • Hey @Kleiner Liki
      Danke auch dir für deinen Kommi und die Hinweise! Hoffe ich kann auch dich noch etwas länger mit der Geschichte begeistern. :)


      Kapitel 1 - Part 2

      Widerwillig schlurfe ich leise fluchend auf den Bürgersteig.
      Dachte ich’s mir doch.
      Sie tummeln sich um ein junges Mädchen, welches gerade die Straße entlang geht. Eigentlich ist die Truppe nicht wirklich das, was eine Frau gerne als Begleitung haben möchte, doch zu meiner Verwunderung scheint dieses Exemplar hier eher belustigt zu sein. Munter unterhält sie sich und zuckt nicht einmal zusammen, als Hans – der Chef der Clowns – seinen Arm um sie legt.
      Die Kleine ist eindeutig nicht von hier. Ich kenne fast jeden in Sektor B-H und an ein hübsches Gesicht wie ihres, würde ich mich totsicher erinnern. Jugendlich frisch und selbst ohne Make-up ein wahrer Hingucker. Auch wenn die Kleiderwahl ungewöhnlich ist. Sie trägt ein helloranges Kleid mit langen Ärmeln, kombiniert mit einem braunen Gürtel und mehreren Armbändern, was sie ein wenig wie einen Hippie wirken lässt.
      Ich mag keine Hippies ...
      Außerdem hat sie diese total lächerliche und überdimensionierte Wollmütze auf, in die sie ihr Haar gestopft hat. Da sehe ich es und erstarre auf der Stelle.
      „Fuck! Das kann doch nicht ernsthaft wahr sein!“ Sofort sprinte ich los. „Hey! Hans! Lass die Kleine in Ruhe!“
      Das ängstliche Zucken in den Augen des Nazis, als er mich erblickt, entgeht mir nicht. Mehr als einmal hat er sich in der Vergangenheit mit Händen und Füßen über meine Rechnungen beklagt, oder ist anderweitig mit mir aneinandergerückt. Er hat dabei stets den Kürzeren gezogen.
      „Jack“, knurrt Hans, als ich die Gruppe erreiche.
      „Denk überhaupt nicht dran, Hans! Ich bin heute in echt beschissener Laune und schwöre dir, dass du diesmal einen Arzt brauchen wirst, wenn ich mit dir fertig bin! Verpisst euch einfach und schiebt gefälligst eure Rostlauben von meinem Hof!“
      Natürlich bauen seine drei Kumpels sofort eine menschliche Wand zwischen mir und ihm auf, doch sie sind nicht weniger unsicher als ihr Chef.
      Was soll ich sagen? Ich kann meinem Willen äußerst intensiven Nachdruck verleihen, wenn die Situation es von mir verlangt.
      Unbeeindruckt schiebe ich mich durch die Blockade hindurch und bringe die halben Portionen schon damit aus dem Gleichgewicht. Ich bin weit davon entfernt ein Fliegengewicht zu sein und mit meinen gut 1,90 m Körpergröße bin ich diesen Bubis mehr als überlegen. Und das wissen sie. Darum versuchen sie auch gar nicht erst, sich erneut mit mir anzulegen.
      „Lass sie los, Hans. Jetzt!“
      Er folgt aufs Wort, hebt wie ein braver Hund schützend die Hände und tritt von dem Mädchen zurück.
      „Wie du willst, Jack. Wie du willst. Ist sie deine Freundin, oder was? Passt überhaupt nicht zu einem haarigen Gorilla wie dir.“
      „Sie ist ... Sie ist eine Bekannte. Und jetzt zieh Leine!“
      Verächtlich spuckt er auf den Boden und zeigt mir zum Abschied noch beide Mittelfinger. Als er sich umgedreht hat, wende ich mich dem Mädchen zu, das von dem ganzen Spektakel gänzlich unbeeindruckt geblieben ist. Mit einem herzlichen Lächeln mustert sie mich. Sie ist klein – bestimmt nur 1,60 m – und so zierlich, dass ich davon überzeugt bin, dass ich ihr etwas brechen könnte, sollte ich sie auch nur ein bisschen zu grob anfassen.
      „Waren das Freunde von dir?“, fragt sie. Ihre Stimme ist sanft und es schwingt eine Unschuld darin mit, dass ich mich am liebsten in Luft auflösen würde. Meine Anwesenheit kann für solch ein liebliches Wesen unmöglich gut sein. „Sie waren irgendwie lustig“, schmunzelt sie.
      „Dummkopf! Das sind niemandes Freunde. Und pass in Gottes Namen besser auf deine Kleidung auf.“ Schnell ziehe ich ihr die Mütze tiefer ins Gesicht. Bevor sie diese wieder zu Recht schieben kann, nehme ich sie bei der Hand und erschrecke im nächsten Moment. Sie ist so klein, dass ich mir vorkomme wie ein Riese, der mit seiner Pranke nach einem Kind greift.
      Vorsicht, Jack! Verletzte sie bloß nicht, du Grobmotoriker!
      „Komm mit. Wir müssen erst mal von der Straße runter.“
      Eilig laufe ich mit ihr zurück zu meiner Werkstatt, halte noch kurz in sicherer Entfernung inne, bis die Nazis mit Knattern und Quietschen abgerückt sind und lege dann einen Sprint hin. Mit einem lauten Scheppern kracht das Tor herunter und ich verriegle es hinter mir. Unachtsam reiße ich den Stecker der Stereoanlage aus der Dose und würge damit den aktuell laufenden Song ab.
      I was made for ...
      Mir liegt so einiges auf der Zunge, doch es ist einfach zu viel und ich kann mich nicht entscheiden, was zuerst zu sagen ist. Als würden sich die Worte alle auf einmal durch ein enges Nadelöhr hindurchquetschen wollen. Kurz massiere ich mir die Schläfen, fahre mir mehrmals übers Gesicht und reibe die Augen zu fest, sodass ich für einen Moment Sternchen sehe. Erst dann wende ich mich an meinem unerwarteten Gast.
      „Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wer du bist oder was du hier tust, aber lass mich dir eine einzige, todernst gemeinte Frage stellen: Bist du völlig irre?!“
      Mit einer Unschuld, dass es mich regelrecht schmerzt, blinzelt das junge Mädchen verwundert. „Was bringt dich zu der Annahme, dass ich verrückt sei? Ich habe doch nur einen Spaziergang gemacht und mir die Landschaft angesehen.“
      „Die Landschaft angesehen“, zitiere ich sie.
      Willst du mich verarschen, Kleine?
      „Oh ja, vor allem die Sektoren B bis D sind unglaublich schön anzusehen und ich streife gern ein wenig durch die alten Dörfer. Es ist entspannend.“
      Erneut gönne ich mir die Gedanken-Sammel-Behandlung. Schläfen, Gesicht, Augen reiben. „Ich frage noch einmal: Bist du irre?“
      Diesmal legt sie den Kopf etwas schief und die Fragezeichen in ihren Augen werden immer größer. „Nein, bin ich nicht. Wie kommst du denn nur zu dieser seltsamen Annahme?“
      Ok, jetzt ist das Maß voll!
      „Wie ich darauf komme?!“, fahre ich sie an und rücke so nahe zu ihr auf, dass sie instinktiv zurückweicht. Nur ist meine Werkstatt ein kleines Drecksloch und nach wenigen Schritten steht sie mit dem Rücken zur Wand. „Ich weiß nicht, aber ich glaube, ein triftiger Grund wäre das!“
      Mit einem Ruck reiße ich ihr die Mütze vom Kopf. Ich habe es schon oft gesehen, diesmal ist jedoch irgendwas anders. Etwas an den hauchdünnen Härchen fesselt mich. Sie schimmern in einem matten, für das Auge sehr angenehmen Licht und doch sind sie so intensiv und voller Energie, dass man das Gefühl hat, man würde verpuffen, sollte man sie berühren. Untypisch für ihre Art trägt sie das Haar verhältnismäßig kurz. Schulterlang, ein wenig struppig frech geschnitten. Trotzdem bewegen sich die feinen Strähnchen wie von Geisterhand. Wie Gras unter Wasser, welches von der Strömung in Bewegung versetzt wird. Nicht viel, aber dennoch genug, um es wahrzunehmen. Sonnenläufer sind uns Menschen körperlich sehr ähnlich und man würde sie wohl kaum erkennen, hätten sie nicht diese einzigartige Haarpracht. Es ist ihr ganzer Stolz und für gewöhnlich tragen sowohl Männlein als auch Weiblein langes Haar, welches leuchtet wie die Sonnenstrahlen selbst. Auch besitzt es ein gewisses Eigenleben. Für sie fungiert es wie ein sechster Sinn, der alle anderen verstärkt. Ihre Wahrnehmung ist um ein Vielfaches intensiver als die eines Menschen.
      Der Schlag trifft mich völlig unvorbereitet und mit gnadenloser Gewalt. Ich werde nach hinten geschleudert, krache gegen einen Klapptisch, der als Ablage für mein Werkzeug dient, falle rückwärts darüber und reiße alles dabei mit mir. Ich weiß genau, was gerade passiert ist.
      Dreck, dreckiger Scheißdreck!
      „Mach es aus!“, brülle ich und kämpfe mich unter dem Werkzeugberg heraus. Ein mattes, grünliches Licht erhellt den Raum und ein feines Summen lässt sämtliche Gegenstände vibrieren. Die Sonnenläuferin ist in ein Schild aus Energie gehüllt, welches ein Wabenmuster aufweist und sich entlang ihrer Körperkonturen aufgebaut hat. „Mach es aus, verdammt! Oder willst du etwa entdeckt werden? Hier ist euch nicht jeder so gutherzig gesinnt wie ich!“
      Etwas unbeholfen dreht das Mädchen an einem Armreif, den sie am linken Handgelenk trägt und nach einigem Hin und Her hat sie die richtige Bewegung hinbekommen. Die Barriere löst sich geräuschlos in zahllose kleine Funken auf, welche, noch bevor sie den Boden berühren, verglüht sind.
      „Tut mir leid. Das ist ein automatischer Schutzmechanismus, der sich aktiviert, sobald mir Gefahr droht.“
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    • Rebirz schrieb:

      Was mich wundert ist, dass du den Einstieg dennoch hektisch findest. Was findest du denn da zu schnell? Aggressiv könnte ich ja verstehen, da der Wortklang halt etwas scharf ist, aber das ist halt der Prota
      Vielleicht lag es an der Agressivität, ehrlich gesagt weiß ich es selbst nicht so.
      Aber im zweiten Teil hatte ich gerade überhaupt keine Probleme damit. Da kam mir der Prota auch nicht mehr so aggressiv vor, eher hatte er was von einem typischen Hollywood-Helden. Ein bisschen kantig, aber gutherzig.
      Fand den Teil super gelungen und mit dem Auftreten der Sonnenläuferin ist es super spannend geworden. Schade, dass der Teil schon wieder zu Ende ist. Ich will jetzt sofort wissen, wohin das ganze führt - sie wird doch bestimmt entdeckt. Und wollte sie wirklich nur spazieren gehen?

      Rebirz schrieb:

      Ich kenne fast jeden in Sektor B-H und an ein hübsches Gesicht wie ihres, würde ich mich totsicher erinnern.
      Hier habe ich das "in" überlesen und daraus "Ich kenne fast jeden Sektor-BH" gemacht. Mein Gedanke: "Was ein Perversling!" :rofl:
      Aber zum Glück hatte ich mich nur verlesen.
    • Hei @Rebirz :) Ein paar Anmerkungen zu diesem Teil:

      Spoiler anzeigen

      Das ist ja mal spannend, dass wir gleich auf so einen Sonnenläufer treffen. Die Sache mit den Haaren erinnert ein wenig an Avatar, aber das muss ja nichts schlimmes sein. Bin auch gespannt, was sie hier tatsächlich gemacht hat - oder vielleicht ist sie auch eher naiv und hat nicht so über eventuelle Gefahren nachgedacht (was mit so einem Schutzmechanismus aber vielleicht auch nicht so gefährlich ist :D ).

      Was mir ein wenig merkwürdig vorkommt, ist Jacks Sprache. Er scheint hier ab und zu aus seinem Stil zu fallen. EInmal z.B. sagt er zu ihr "Dummkopf", was irgendwie nicht so zu seiner Art passen will, finde ich :hmm: Mir ist schon klar, dass er ihr nicht auf die gleiche abgefuckte Art begegnen will wie er es einem Mann gegenüber wohl getan hätte, aber "Dummkopf" scheint mir trotzdem zu... seicht?!
      Auch später, wo er sagt "Hier ist euch nicht jeder so gutherzig gesinnt wie ich!" (heisst es nicht "gesonnen"?), das klingt zu hochstilisiert für seine Art, also die Worte "gutherzig" und "gesinnt/gesonnen".

      Ein bisschen gewöhningsbedürftig finde ich auch die Art wie er noch mal wiederholen muss "ich frag noch mal: bist du irre?" - da finde ich @Dinteyras Vergleich mit dem Hollywood-Helden ganz gut, denn es hat so diese übertriebene Hollywood-Art: er völlig ausgerastet, sie ist sich keiner Schuld bewusst, er rastet deshalb noch mal etwas mehr aus, weil sie sich so naiv gibt... hat sowas affektiertes, unnatürliches, was ich einfach nicht so mag, aber das ist vermutlich Geschmackssache. Und wenn das ganze in einer späteren amerikanischen Gesellschaft spielt, dann passt diese Affektiertheit vermutlich auch ganz gut.

      Die Nazis finde ich ein wenig stereotyp-dämlich (aber das ist ja vielleicht beabsichtigt ^^ ). Warum müssen die ihre Motorräder ausgerechnet auf seinem Hof abstellen, obwohl sie vor ihm Schiss haben und wissen müssen, dass er dadurch auf sie aufmerksam wird? Ich hatte nicht den Eindruck, dass auf der Strasse so viel los ist, also hätten sie die Maschinen doch auch am Strassenrand stehen lassen können, oder? VIelleicht reite ich zu sehr auf Kleinigkeiten rum, aber als sie die Motorräder ausgerechnet bei ihm abgestellt hatten, hatte ich angenommen, das hätte eine tiefere Bedeutung. Aber wenn es nur bedeutet, dass sie halt doof sind, finde ich es etwas komisch.

      Ich halt mich mal bereit und bin gespannt, mehr über die Sonnenläufer zu erfahren!
    • Neu

      Hey @Dinteyra
      Freut mich, dass du gleich so spannend findest! Ich werde versuchen es mit den Posts wie bei meinen anderen Geschichten zu halten, so fern es mir von den Korrekturen her ausgeht und 1x wöchentlich posten. Ansonsten geht mir recht schnell der Stoff aus und es werden dadurch ziemlich lange Pausen entstehen.

      Und der Sektor B-H ist auch nicht ganz ohne lustigen Hintergedanken so genannt worden. Ich kann mir sowas einfach manchmal nicht verkneifen :P


      Hey @Katharina
      Auch dir Danke für das Interesse und den Kommi! :)

      Bezüglich Jacks Sprache will ich mal sagen, dass er ein etwas verworrener Charakter ist. Er hat von allem etwas. Er ist ruppig, ein wenig arrogant und sicher nichts auf den Mund gefallen. Allerdings ist er auch intelligent (daher seine gemischte Wortwahl) und auf seine eigene Art und weise gutherzig. Er ist die Art Mensch, der dein bester Freund oder dein schlimmster Albtraum sein kann. Auch erschwert ihm etwas sein Leben zusätzlich, dass im nächsten Teil dann auch schon auftaucht. :)

      Das mit den stereotyp Nazis ist schon so gewollt. DIESE hier dürfen dumm wie Stroh sein. Aber das kann sich ja ändern :whistling:


      Gruß
      Rebirz
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    • Neu

      Hey,

      ich habe auch mal reingelesen :) Eigentlich wollte ich ja keine weitere Geschichte mehr anfangen, weil es so langsam Überhand nimmt...aber man kommt sich hier beizeiten wie ein Junkie vor und denkt sich: Nur noch eine Geschichte... eine einzige...ich will auch nur mal kurz reinlesen...ich muss ja auch gar keinen Kommi schreiben....Haha!

      Na ja, ich hab`s versucht... aber ich konnte einfach nicht widerstehen :pardon:

      Der Prolog ist ja irgendwie an mir vorbei gegangen, insofern kann ich nicht sagen, ob er gut oder schlecht war. Ich fand den Start deiner Geschichte auf jeden Fall cool, so wie er war. Das war irgendwie typisch Rebirz-auch, wenn du meinst, dass du hier was Neues ausprobieren willst, aber deinen unverwechselbaren Stil kannst du nun mal nicht verleugnen :)

      Also, ich versuche dranzubleiben.... hier nur ein kleines Fehlerchen, über das ich gestolpert bin.

      Rebirz schrieb:

      Er verpasst ihm einen Tritt gegen den Hintern und mit einem Welpen ähnlichen Fiepen, versucht Rolle die Flucht zu ergreifen, muss aber feststellen – wie jeden Tag – das er feststeckt.
      dass

      Bis später,
      Rainbow
    • Neu

      Hey! Schon wieder die @Rainbow! :D

      Schön, dass du schon wieder bei mir reinschaust! Das mit den vielen Geschichten lesen kenne ich... Ich versuche bei allen meinen Lesern auch etwas da zu lassen, aber es wird immer schwieriger... xD

      Ich glaube kein Author kann seinen Stil so einfach komplett ändern, aber ich versuche schon, einen anderen Touch hier reinzubringen :)
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    • Neu

      Hallu @Rebirz,

      Rebirz schrieb:

      ich kann auch dich noch etwas länger mit der Geschichte begeistern.
      na bis jetzt klappt das ja ganz gut^^.
      Feedback im Spoiler... wie kann man bitte den Spoiler einen Namen geben ? * versucht es immer wieder und scheitert XD *
      Spoiler anzeigen

      Rebirz schrieb:

      Sie tummeln sich um ein junges Mädchen, welches gerade die Straße entlang geht.
      Das klingt ja schonmal sehr vielversprechend^^.

      Rebirz schrieb:

      Das ängstliche Zucken in den Augen des Nazis,
      Der Typ hat Angst vor ihm ? Hat der nicht eine Menge Leute hinter sich ? :hmm: Wobei dein Charakter wahrscheinlich auch eine breite Maschine ist... xd Von daher kaufe ich es dir mal ab.

      Rebirz schrieb:

      Erneut gönne ich mir die Gedanken-Sammel-Behandlung. Schläfen, Gesicht, Augen reiben. „Ich frage noch einmal: Bist du irre?“
      Das Gespräch der beiden beschreibst du meiner Meinung nach herausragend gut :thumbsup: Du bist wortgewandt und bringst den ein oder anderen Vergleich, der dir das Label "Humor" einbringen könnte. :) Beispiel:

      Rebirz schrieb:

      Als würden sich die Worte alle auf einmal durch ein enges Nadelöhr hindurchquetschen wollen.
      Da muss man echt erstmal drauf kommen^^.

      Rebirz schrieb:

      Sonnenläufer sind uns Menschen körperlich sehr ähnlich und man würde sie wohl kaum erkennen, hätten sie nicht diese einzigartige Haarpracht.
      Huuuiiiiii, der erste Sonnenläufer den du uns vorstellst. Und dann noch eine junge komische Frau :thumbsup: Sehr gut

      Rebirz schrieb:

      Die Sonnenläuferin ist in ein Schild aus Energie gehüllt, welches ein Wabenmuster aufweist und sich entlang ihrer Körperkonturen aufgebaut hat.
      "Die Sonnenläuferin ist in einen Schild aus Energie gehüllt", würde sich besser anhören finde ich. Ist vielleicht nur Ansichtssache ^^

      Rebirz schrieb:

      Die Barriere löst sich geräuschlos in zahllose kleine Funken auf, welche, noch bevor sie den Boden berühren, verglüht sind.
      „Tut mir leid. Das ist ein automatischer Schutzmechanismus, der sich aktiviert, sobald mir Gefahr droht.“
      Schönes Ende :) Also anscheinend kennt sich diese Sonnenläuferin nicht richtig aus, aber trotzdem hat sie starke Kräfte wie es aussieht.
      Also von der Grammatik und der Rechtschreibung kann ich definitiv nicht klagen. Dein Schreibstil ist ebenfalls gut-sehr gut. Du verwendest oft passende Worte, die sich einfach in dem Satz "passend/gut" anhören. Frage: Wie lange schreibst du schon Geschichten ?
      Bin gespannt wie es weitergeht, dass heißt ich werde sehr wahrscheinlich dranbleiben^^.



      MfG, Liki ^^
      Geschichte: Ein alter Feind erwacht
      Gedichte: Geburtstagsgedicht , Erfolgreicher Sommertag, Das unglaubliche Mädchen :)

      Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter Wolken!

    • Neu

      Hey @Kleiner Liki

      Danke wieder für deinen Kommi und die lebenden Worte! Finde es immer interessant zu sehen, welche Zeilen dem Leser besonders gefallen haben. :)

      Meine Grammatik und Rechtschreibung leidet an extremen Schwankungen. Manchmal gibt es teile, die sehen top aus und dann krieg ich wieder eine Spoiler-Box voll Futzelkram von z.B. @Tariq dass ich beinahe rücklings vom Stuhl falle. Also wunder dich nicht, wenn es stellenweise mal etwas holpriger wird. xD

      Ich habe gerade mal meine alten Word-Dateien vom meinem Hauptprojekt "Der Gott, der nicht sein sollte" ausgekramt und die wurde am Donnerstag, ‎18. ‎Juni ‎2015, ‏‎16:55:20 erstellt. Das ist quasi der Stichtag gewesen. Also schreibe ich mittlerweile etwas über drei Jahre. :) Wobei ich das letzte Jahr sehr wenig zu Papier gebracht habe. Bin da in ein kleines Motivation-Loch gefallen ;(

      Gruß
      Rebirz
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      Hey @Rebirz,

      den zweiten Teil fand ich auch ganz cool.Witzigerweise bin ich auch zuerst an dem BH hängengeblieben :rofl:

      Und als nächstes habe ich mich gewundert, warum diese Rockerverschnitte so einen Respekt vor unserem Prota haben ....Du hattest die anfangs so angsteinflößend beschrieben, dass mir das hier ein wenig seltsam vorkam :hmm:

      Es gehört schon was dazu, alleine auf drei solcher Typen loszugehen ... Hier spinkste ein kleines Bisschen Marc Gray heraus, wie ich finde :D

      Das Mädel fand ich ganz interessant beschrieben und der Dialog war auch soweit okay. Wobei ich @Katharina zustimmen würde, was Jacks Art betrifft. Ich bin an genau der gleichen Stelle hängengeblieben, wo er wiederholt fragt:Bist du irre?

      Bei:...Ich glaube,ein triftiger Grund wäre das!.... würde ich das ‚das’ kursiv setzen, damit man es direkt gichtig betont beim Lesen.Denn es spielt ja auf die Haare an.

      Ansonsten bin ich gespannt wie es weitergeht :)

      LG,
      Rainbow
    • Neu

      Rainbow schrieb:

      Witzigerweise bin ich auch zuerst an dem BH hängengeblieben
      Ich wollte tatsächlich erst einen Spruch bezüglich des Sektors in der Geschichte bringen, aber offenbar hat es so einen viel besseren Effekt xD

      Rainbow schrieb:

      Und als nächstes habe ich mich gewundert, warum diese Rockerverschnitte so einen Respekt vor unserem Prota haben ....Du hattest die anfangs so angsteinflößend beschrieben, dass mir das hier ein wenig seltsam vorkam
      Die sind auch nicht ohne - wie sich noch zeigen wird - aber Jack ist halt eine Maschine und aus mehreren Gründen jemand, mit dem die sich nicht gerne anlegen.

      Rainbow schrieb:

      Es gehört schon was dazu, alleine auf drei solcher Typen loszugehen ... Hier spinkste ein kleines Bisschen Marc Gray heraus, wie ich finde
      Wie gesagt, vor Jack haben viele Respekt, was er auch weiß und ausnutzt. Er ist nur bedingt wie mein Herr Gray. Marc ist besonders, lässt dies aber nur bedingt "raushängen". Jack hat eine Besonderheit, die ihm Vorteile verschafft. Ansonsten ist er auch nur ein kräftiger Kerl mit einem gesunden Ego :P

      Rainbow schrieb:

      Das Mädel fand ich ganz interessant beschrieben und der Dialog war auch soweit okay. Wobei ich @Katharina zustimmen würde, was Jacks Art betrifft. Ich bin an genau der gleichen Stelle hängengeblieben, wo er wiederholt fragt:Bist du irre?
      :hmm: Also das muss ich noch etwas wirken lassen. Ich verstehe nämlich das Problem nicht so wirklich :|

      Danke für den Kommi! :)
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      @Rebirz

      Spoiler anzeigen

      Rebirz schrieb:

      Also das muss ich noch etwas wirken lassen. Ich verstehe nämlich das Problem nicht so wirklich
      Mh...ich versuche, mir die Szene wie in einem Film vorzustellen....also ohne die ganzen Beschreibungen zwischendurch als reinen Dialog:

      Rebirz schrieb:

      „Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wer du bist oder was du hier tust, aber lass mich dir eine einzige, todernst gemeinte Frage stellen: Bist du völlig irre?!“
      „Was bringt dich zu der Annahme, dass ich verrückt sei? Ich habe doch nur einen Spaziergang gemacht und mir die Landschaft angesehen.“
      „Die Landschaft angesehen“, zitiere ich sie.
      Willst du mich verarschen, Kleine?
      „Oh ja,
      vor allem die Sektoren B bis D sind unglaublich schön anzusehen und ich streife gern ein wenig durch die alten Dörfer. Es ist entspannend.“
      „Ich frage noch einmal: Bist du irre?“
      Dabei ist mir gleich noch eine Sache aufgefallen:

      Jack fragt: Willst du mich verarschen?... und sie antwortet "Oh ja,..." :rofl: Also, wenn man es genau nimmt, könnte man das so auffassen... :D (irgendwie witzig, wenn es von dir so gewollt war...bin mir aber nicht so sicher ^^ )

      Dann habe ich mich gefragt, ob sie in dem gesprochenen Text tatsächlich sagen würde:....Wie kommst du darauf, dass ich verrückt sei? Ich würde hier umgangssprachlich eher dazu tendieren zu schreiben: Wie glaubst du darauf, dass ich verückt bin?" Das liest sich irgendwie angenehmer für meine Ohren...obwohl das andere ja nicht falsch ist.

      Ich glaube die Wiederholung mit dem "Bist du irre?" ist ein bisschen Geschmacksache. Das ist so ne Gühlskiste bei mir..ich kann das deshalb nicht näher beschreiben :pardon:

      Aber im Grunde ist das auch keine wirkliche Kritik...nur ein bisschen Klugscheißerei...also kein Grund zur Beunruhigung ^^



      LG,
      Rainbow
    • Neu

      Rebirz schrieb:

      Also das muss ich noch etwas wirken lassen. Ich verstehe nämlich das Problem nicht so wirklich
      Wenn @Rainbow das gleiche meint wie ich: es klingt halt nach amerikanischer Daily Soap, einfach etwas zu überspitzt. Ich muss da an Hal aus Malcolm mittendrin denken - in der deutschen Synchronfassung wohlgemerkt, denn da dreht er noch mehr ab als Brian Cranston im Original! Insofern ist es kein Problem an sich, es hat eben nur eine bestimmte Wirkung (die ja auch beabsichtigt sein kann). Ich für meinen Teil finde diese Art in einer Soap passend und manchmal sogar witzig, aber an sich finde ich es halt übertrieben und unnatürlich. Aber es ist vielleicht auch einfach was amerikanisches :)