Kadugo - Im Schatten des Wolfes

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    • Hi @Sora

      so nun zu deinem Kommi :)
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      Sora schrieb:

      Ich finde es ging etwas schnell voran. Im einen Moment waren wir noch im Krankenhaus, dann schon im Auto und schwupss sie waren zu Hause. Zwar konnte ich dem geschehen gut folgen, aber hier und da noch ein bisschen mehr z.b Beschreibungen wären vielleicht gut gewesen. Es ist etwas hektisch.
      Dadurch das ich die Teile bis jetzt immer nur getrennt gelesen habe :schiefguck: ist mir das noch nie so aufgefallen, muss ehrlich sagen das ich die Parts in Word eher wie einzelne Kapitel angesehen habe.
      Ja ich werde mir das nochmal anschauen und werde mehr Beschreibungen reinmachen, (vor allem habe ich grad angefangen deine Geschichte zu lesen und du beschreibst wirklich gut :blush: , da konnte ich richtig in die Geschichte eintauchen und der armen Kalia mit fiebern, sobald ich dort noch die restlichen Kapitel durchhabe, mache ich ein Beitrag dazu :thumbup: )
      Mir ist aufgefallen, das ich mir zu wenig Gedanken gemacht habe, bezüglich der Umgebungen. Werde ich noch ausarbeiten und dann in die Geschichte miteinfließen lassen. Aber der Hauptpunkt soll eig. zu der Zeit auf die Story sein, denn ich denke wäre ich in der Situation von Vivien, hätte ich andere Gedanken, als mir meine Umgebungen vor Augen zu führen. Ich glaube ich werde mehr Beschreibung mit reinbringen, wenn sie nicht so viel neuen Input hat um über Dinge nachzudenken. :) aber etwas werden ich verändern. Weil ich denk grad bei der Szene. Sie steigt wütend und Traurig aus dem Auto und läuft zügig in ihr Zimmer, das wäre nicht der passende Zeitpunkt das Haus zu beschreiben. Ich hoffe du konntest im meinem Chaos verstehen was ich sagen wollte. :crazy: :D

      Sora schrieb:

      Und vielleicht könnte sie, als sie am Schluss mit ihrer mutter redet noch ein bisschen naja .. nicht gleich sagen okay jetzt verstehe ich dich. Sie könnte ihre Mutter versuchen noch mehr davon zu überzeugen, dass sie keine schwarze Magie ausübt, bzw. anders ist, als die Hexen über die sie gelesen hat. Sie hat eventuell zu schnell nachgelassen.
      Ja, da gebe ich dir auf jedenfall Recht. Muss ganz ehrlich sagen, ich wusste nicht genau was sie noch sagen sollte. Könnte sie die Meinung ihrer Mutter ändern, oder will sie erst Mal die Wogen glätten und dann schauen was sie dann macht. Aber eins kann ich dir sagen sie hat damit noch nicht so schnell abgeschlossen.

      Sora schrieb:

      Allerdings würde es den Leuten im Krankenhaus also den Ärzten nicht auffallen, das ihre Wunden schneller als normal heilen?? Stellen die da gar keine Fragen?
      Die Ärzte habe ihre Wunden ja verarztet, als sie frisch ins Krankenhaus kam, aber sie haben die Wunden nicht mehr danach gesehen, weil Jill ja Krankenschwester ist, wird sie sich um die Wunden weiter kümmern. Bis jetzt war Vivien noch nicht im Krankenhaus und da sie sonst nie größere Verletzungen hatte die von einem Arzt behandelt werden musste, hat es noch nie jemand mitbekommen. (Sollte ich diese Szene verändern, dass diese Sache klar ist? Hätte nicht gedacht, dass jemand sowas hinterfragen würde XD aber ist gut, dadurch mache ich mir mehr Gedanken über meiner Geschichte)


      Und deine vielen offenen werden alle noch beantwortet werden, aber das wird noch etwas dauern, da meine Geschichte ein größeres Projekt werden soll.

      Nur bis ich grad noch am Grübeln, wie ich das nächste Kapitel beginnen soll, denn ich will nicht Komplett ins nächste Ereignis springe. Ich glaub ich werde eher eine ruhiges Kapitel machen, in dem man mehr von Vivien und ihrem Zuhause und Freundin kennen lernen kann.



      Es tut mir Leid das ich etwas langsam mit meinen Kapitel bin, aber die Arbeit und mein Fohlen verlangen sehr viel Aufmerksamkeit und dann sollte man auch ab und an was für den Köper tun.

      LG Remoni

      Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
      Mahatma Gandhi
    • Hey Remoni :)

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      Mir hat der Teil gut gefallen. Wie sie da in ihrem Zimmer hockt und sich ihre Bücher anschaut, auf der Suche nach einem Hinweis bzgl. Schwarzer Magie. Allerdings finde ich es ganz interessant, dass sie diese Bücher alle in ihrem Zimmer vorrätig hat. Warum ist sie nicht schon vorher mal auf die Idee gekommen, in den Büchern zu stöbern? Hat sie das bislang nicht interessiert? Warum befinden sich die Bücher dann in ihrem Zimmer? Sind das sowas wie "Schulbücher" für junge Hexen? Ansonsten hätte ich vielleicht gut gefunden, wenn die Bücher in einer Art hausbibliothek aufbewahrt würden. (nur so ein Gedanke)

      Die Beschreibung der Naturhexe fand ich sehr gelungen. Und auch das Argument von Kalias Mutter und ihre Befürchtungen bzgl. Kalias Fähigkeiten fand ich nachvollziehbar.

      Hier sind nur ein paar Kleinigkeiten, über die ich beim Lesen gestolpert bin:

      Remoni schrieb:

      Es ging ihr einfach nicht in den Kopf, warum ihre Mutter jedes Mal aus Kleinigkeiten, eine so großes Geheimnis machen musste
      ein

      Remoni schrieb:

      „Es gibt sicher kein Lehrbuch für junge Hexen, `Was machen ich, wenn meine Mutter am Rad dreht?“, schmunzelte sie.
      Hier irritieren mich die satzzeichen. Sagt sie das laut? Oder denkt sie das nur? Mein Vorschlag wäre sonst:

      Sicher gab es kein Lehrbuch für junge Hexen. ´Was mache ich, wenn meine Mutter am Rad dreht?`, schmunzelte sie in sich hinein. (oder so ähnlich) Ich würde solche Titel oder Gedanken in kursiv setzen. Und man fragt sich, ob sie alle ihre Gedanken laut ausspricht und sie deshalb als wörtliche rede gekennzeichnet werden müssen. :hmm:

      Remoni schrieb:

      Die bekanntesten Hexen aller Zeiten, nein, Hexen – früher und heute nein auch nicht.
      Hier hast du alles in kursiv gesetzt. Ich würde das vielleicht ein bisschen anders lösen: ´Die bekanntesten Hexen aller Zeiten`... nein, ´Hexen – früher und heute`.... nein auch nicht. (verstehst du, was ich meine? Die unterschiedlichen Ebenen werden so besser voneinander abgehoben-ist aber vielleicht auch nur mein Empfinden)


      Remoni schrieb:

      Mit dem Finger lass sie die Auflistung durch
      Ich glaube nicht, dass sie mit dem Finger lesen kann ^^


      Remoni schrieb:

      Dann folgte ein gezeichnetes Bild einer Frau, die ein grünes Kleid trug, welches sah aus,

      welches aussah, als....

      Remoni schrieb:

      Unter dem Bild stand, die Naturgöttin Aschanti mit ihrer magischen Flöte.
      Unter dem Bild stand geschrieben:....


      Remoni schrieb:

      Eine Hexe übernimmt die Kontrolle über ein Lebewesen und tötet, aus persönlichen Gründen, durch deren Körper jemanden. Ebenso würde unter dunkle Magie fallen, wenn die Hexe ein Gewitter aufkommen lassen würde, denn dadurch könnte ein Waldbrand entstehen. Sehr starke Hexen können in der Verstand anderer Lebewesen eindringen und deren Gedanken und Handeln manipulieren.
      Die beiden Sachen kommen mir recht ähnlich vor :hmm:


      Remoni schrieb:

      Innerlich zögerte sie sich, zu glauben, dass diese Fähigkeit böse ist, aber wenn sie daran dachte, wie es passiert ist, muss sie unwiderruflich an die Hexen aus Filme denken, die durch einen Blutpakt ein Handel mit dem Teufel eingingen
      Innerlich zögerte sie zu glauben, dass....(Ich glaube außerdem, hier n dem Abschnitt stimmt was mit der Zeit nicht :hmm: )


      Remoni schrieb:

      Sie betrat die Küche, setzte sich auf einer der Barhocker
      einen



      LG,
      Rainbow
    • Hi Rainbow,

      Freut mich, dass du dran bleibst :love:

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      Viviens Gedanken schreibe ich eig. immer in kursiv, damit man es gut unterscheiden kann, vor allem sind ihrer Gedanken, ja dann in der Gegenwart und nicht in der Vergangenheitsform geschrieben. Ich habe gemerkt, das sie oft was sagt, obwohl man selber so etwas eher denken würde :D, ich werden mit die Stellen nochmal anschauen, wenn ich mir ein paar mehr Geschichten angeschaut habe und dort vielleicht sehe wie sie sowas schreiben, weil so wie du es mir erklärst, versteh ichs nicht ganz, :doofy: da ich dann. nicht vollkommen in ihren Gedanken (kursiv) schreiben, das hat mich etwas verwirrte.

      Rainbow schrieb:

      Sicher gab es kein Lehrbuch für junge Hexen. ´Was mache ich, wenn meine Mutter am Rad dreht?`
      Weil denkt sie das jetzt "Sicher gab es kein Lehrbuch für junge Hexen" oder vermute ich als Autor das? weil ich wollte das sie beides Denkt, verstehst du wie ich versuche zu denken :panik:

      Rainbow schrieb:

      Allerdings finde ich es ganz interessant, dass sie diese Bücher alle in ihrem Zimmer vorrätig hat. Warum ist sie nicht schon vorher mal auf die Idee gekommen, in den Büchern zu stöbern? Hat sie das bislang nicht interessiert? Warum befinden sich die Bücher dann in ihrem Zimmer? Sind das sowas wie "Schulbücher" für junge Hexen? Ansonsten hätte ich vielleicht gut gefunden, wenn die Bücher in einer Art hausbibliothek aufbewahrt würden. (nur so ein Gedanke)
      In der Szene, wo Vivien im Krankenhaus ist und mitbekommen hatte das der eine Mann von einem Monster angegriffen wurde, hatte ich geschrieben, dass sie viele Bücher über Hexen und Lexika über Schattenwesen von ihrer Mutter bekommen hatte. Sie hat die Bücher damals in null Komma nix durchgelesen gehabt, aber das war schon einige Zeit her, daher musste sie erst nochmal schauen, in welchem es bezüglich der Schwarzen Magie steht und was da nochmal genau stand. Kann passieren das man das vergisst, wenn der Autor nur jedes halbes Jahrhundert mal ein Kapitel fertig hat. :whistling:
      Aber da hast du mir dennoch einen guten Gedankenstoß gegeben, weil wenn es ja geheimbleiben soll das sie eine Hexe ist, sollte sie diese Bücher vielleicht nicht so offen rumliegen lassen, sondern eher etwas versteckt halten, weil wenn sie besucht hat, wie Miranda oder Hayden... würde die sich sicher viele Fragen stellen, warum sie solche Bücher hat. (Das möchte ja eine intelligente Hexe vermeiden. :whistling: )

      Rainbow schrieb:

      Die Beschreibung der Naturhexe fand ich sehr gelungen.
      Danke des freut mich :love:

      Rainbow schrieb:

      Ich glaube nicht, dass sie mit dem Finger lesen kann
      Ich musste so lachen XD so habe ich das ja noch gar nie gesehen. Habe es aber abgeändert, den der Finger soll ja eine Orientierungshilfe sein.
      Aber Lustig wäre es dennoch, wenn plötzlich ein Auge aus dem Finger kommen würde und den Text ließt... das wäre doch mal was ganz neues und erinnert mich sehr an einen Anime.





      So dann war ich mal am Wochenende fleißig und habe mit Kapitel 3 angefangen. Ich muss euch vorwarnen, es wird nicht sehr spannend, da ich dieses Kapitel nutzen wollte, Vivien und ihr Umfeld besser zu besser zu beschreiben, daher wird es eher eine "Alltagskapitel" und ja erschlagt mich, ich werde sehr viele Klischees mit aufnehmen :patsch: irgendwie komm ich nicht drum rum und will sie irgendwie dabei haben. Ich verspreche euch so wird es aber nicht die ganze Zeit weitergehen. oder doch? :sarcastic: … nein wird es nicht :saint:

      Kapitel 3 (1/2)

      Montagmorgen, die Sonne kroch den Horizonte empor und erleuchtete mit ihren orangenen Strahlen die Baumkronen vor Viviens Fenster.
      Sie rappelte sich aus ihrem, in Grün gekleideten Bett und streckte sich genüsslich. Mit den nackten Füßen über den Teppich streifend, lief sie zu ihrem Kleiderschrank. Das Möbelstück bestand aus rustikalem Eichenholz, die verschnörkelte Zeichnung auf den Türen, gaben ihm einen verspielten Touch. Während sie den Schrank öffnete, fielen ihr einige Kleidungsstücke entgegen, die sie reflexartig aufzufangen versuchte. Dennoch landeten einige auf dem Boden.
      „Doofe Klamotten, könnt ihr nicht einfach mal dort bleiben, wo ich euch hintue?“, fluchte sie.
      Ordnung war definitiv nicht ihre Stärke. Sie bückte sich und hob die Tops auf, um sie anschließend wieder als Bündel in ein noch halbwegs freies Schrankregal zu stopfen.
      „So nehmt das!“ Danach nahm sie sich eine schwarze Jeans und ein kariertes Hemd und schloss das Chaos.
      Im Spiegel begutachtete sie sich. Ich liebe dich Jeans, dachte sie, während sie ihren Hintern in Pose setzte. Anschließend schlüpfte sie in ihre Hausschuhe und ging runter in die Küche. Das komplette Haus lag in morgendlicher Stille da, nur das Zwitschern der Vögel war durch die geschlossenen Fenster zu vernehmen. Wie fast jeden Morgen unter der Woche, frühstückte Vivien alleine, da ihre Mutter um diese Uhrzeit noch schlief. Verständlich, sie würde auch nicht schon um sechs Uhr aufstehen, wenn die Schule sie nicht zwingen würde. Aber leider war der Weg dorthin lang und die ständigen Stopps des Busses machten es natürlich nicht besser.
      Die kleine Küche, welche aus warmem Holz gezimmert wurde, strahlte vor Sauberkeit, die durch einen warmen gelben Ton, an den Türen und Schubladen unterstrichen wurde. Ihre Mutter war immer so ordentlich, eine Sache, die sie sehr unterschied und ab und an für Zoff sorgte.
      Aus dem Schrank neben dem Herd, nahm sie sich ihre Lieblingsschüssel, auf der ein Bild vom Film Prinzessin Mononoke war, die sie von Miranda gescheckt bekommen hatte, heraus. Sie liebte Animes und das spiegelte sich auch in ihrem Zimmer wider, denn sie hatte eine große Sammlung einiger bekannten Mangaserien, sowie einige Poster und Fanfiguren, die den Raum dekorierten.
      Von der Theke schnappte sie sich das Müsli und einen Apfel und richtete sich ihr Frühstück. Als sie den Kühlschrank öffnete, um sich die Hafermilch herauszunehmen, sah sie, dass ihre Mutter das Essen vom Vorabend in Schüsseln zum Mitnehmen, verpackt hatte. Super für das Mittagessen ist schon mal gesorgt. Sie nahm sich eine Portion und die Milch.
      Da das Wetter blendend war und sie zeitig dran war, entschied sie sich auf der Terrasse zu essen. Während sie aß, ging sie ihren heutigen Stundenplan durch. Vormittags stand Englisch auf dem Plan, kein Problem. Aber Nachmittags hatte sie Biologie, so sehr sie dieses Fach zwar liebte, aber die Tatsachen, dass auch Kathrina diesen Kurs besuchte, ließ ihre Begeisterung seit drei Wochen immer wieder in den Keller sinken. Sie konnte dieses Weib einfach nicht mehr ausstehen.
      Bevor die Sache mit Hayden war, fand sie sie schon unausstehlich, da sie in jeglichen Situationen versuchte im Mittelpunkt zu stehen und dafür sorgte, dass andere sich zurückzogen. Vivien fragte sich oft, was für Komplexe man haben musste, um so etwas zig Jahre durchzuziehen. Aber sie hatte versucht es zu ignorieren, da sie es nicht selbst betraf. Jedoch seit der Sache mit Hayden, sah sie rot, wenn es um Kathrina ging.
      Sie war wirklich glücklich mit dem Bruder ihrer besten Freundin gewesen, aber jetzt schwankten ihre Emotionen erneut zwischen, am liebsten wieder losheulen oder der Wut freien lauf lassen. Plötzlich vibrierte ihr Handy und Vivien wurde aus ihren Gedanken gerissen. Miranda hatte ihr eine WhatsApp Nachricht geschickt und schrieb, dass sie die CD mit den ausgewählten Lieder für den Tanzclub heute Nachmittag nicht vergessen durfte.
      Schnell löffelte sie sich den Rest ihres Müslis in den Mund und brachte die Schüssel zurück in die Küche, welche sie einfach auf die Spüle stellte. Dann flitzte sie ins Bad, putze ihre Zähne und schminkte sich leicht mit etwas Wimperntusche. Sie war froh, dass sie von Natur aus immer eine schöne gebräunte Hautfarbe hatte. Ich danke immer wieder meinen Genen, dass ich nicht aussehe, wie ein Käse. Nach der morgendlichen Routine, ging sie wieder hoch in ihr Zimmer, nahm sich ihren Rucksack vom Stuhl und stopfte die Bücher und Hefte vom Schreibtisch hinein.
      Ok, wo ist denn die CD?, grübelte sie und sah sich in ihrem Zimmer um, dann erblickte sie sie unter ihrem Schreibtisch.
      Typisch, immer da wo man sie am wenigsten vermutete.
      Als sie alles hatte, schlüpfte sie in ihre Turnschuhe und verlief das Haus.
      Die Hauptstraße, des kleinen Vorortes von Langford trennte die Häuser von dem beginnenden Waldgebiet, in dem Vivien oft ihre Freizeit verbrachte, ab. Langsam wechselten die Blätter der Laubbäume ihre Farbe von einem saftigen Grün zu warmen Rot und Gelbtönen, der Herbst klopfte pünktlich zum Oktoberanfang an. In den Gärten ihrer Nachbarn blühten die letzten Spätsommerblumen, deren Duft sich mit der morgendlichen Frische verband und ihr positive Energie schenkte, ebenso zog er Bienen, sowie Schmetterlinge an, um ihren Nektar zu kosten. Nach kurzer Zeit hatte sie ihren Ort hinter sich gelassen und bog in das Neubaugebiet ein, wo einige neue und moderne Häuser gebaut wurden. Die vielen Baustellen und die lebensfeindlichen Steingärten die jene Vorgärten zierten, strahlten eine distanzierte Kälte zur Natur aus und wirkten überhaupt nicht, wie ein Ort an dem sie sich wohlfühlen könnte. Denn Hexen benötigen einen nahen Kontakt zur Natur, damit sie aus ihr Energie schöpfen können, aber in dieser Umgebung würden ihre Kräfte verkümmern.
      Sogleich hatte sie auch schon die Bushaltestelle erreicht. Nun lag eine einstündige Busfahrt vor ihr, bis sie die Vic High in Victoria erreichte. Nach circa zwanzig Minuten stieg endlich Miranda zu, aber leider auch ihr Bruder. Ihre Freundin kam sofort zu ihr, begrüßte sie mit einer Umarmung und setzte sich neben sie.
      Hayden lief mit seinen Kumpels Richtung Busende, jedoch blieb er kurz auf Höhe von Viviens Sitz stehen.
      „Hi, ich wollte dich nur fragen, ob es dir wieder gut geht?“
      Sie wollte gerade schon etwas Patziges von sich geben, was ihn das denn noch angeht? Oder warum ihn das interessiert, aber dann sah sie das Gesicht von Miranda und riss sich zusammen, denn sie wollte nicht, dass sich ihre Freundin zwischen den Fronten wiedersah. „Ja mir geht es wieder gut und danke fürs ins Krankenhaus fahren, auch wenn es unnötig war“, antworte sie.
      „Kein Problem, würde ich immer wieder tun, das weißt du!“
      Vivien seufzte. „Ich hoffe nicht, dass es wieder so weit kommt.“
      Hayden gefiel die Antwort nicht und gab nur ein leichtes Nicken von sich, dann lief er weiter.
      Sogleich begann das Verhör von Miranda.
      „Warum hast du gestern nicht mehr zurückgeschrieben? Ich wollte wissen, wie es dir geht.“
      „Tschuldigung, ich hatte gestern noch ein langes Gespräch mit meiner Mutter und bin danach nur noch ins Bett gefallen. Aber mir geht’s wieder super“, grinste sie.
      „Über was habt ihr denn geredet?“
      Wie sie es hasste, wenn sie ihr wieder eine Lüge auftischen musste. Irgendwann würde ihr das alles noch auf die Füße fallen und vielleicht würde sie dadurch ihre beste Freundin verlieren, aber es musste einfach geheim bleiben, dass sie eine Hexe war.
      „Sie wollte genau wissen, was ich getan habe, denn sie fragte sich, was Blue veranlasst haben könnte mich zu beißen und dass ich aufpassen soll, da mit einer wiederholten Bewusstlosigkeit nicht zu spaßen sei und so weiter.“
      „Richtig so.“
      Verdutzt sah Vivien ihre Freundin an.
      „Wie jetzt? Bist auf der Seite meiner Mutter? Plant ihr eine Mopp gegen mich?“
      Miranda fuhr sich mit einer Hand durch ihre kinnlangen Haare und zwinkerte ihr zu. „Du hast es erfasst, wir verschwören uns gegen dich. Nein Spaß, wir haben dich halt beide sehr gerne und leiden mit dir“
      „Ach du bist ja so süß, ich könnte dich grad abknutschen“, gab sie von sich und lehnt sich zu ihr, um ihr einen Schmatzer auf die Backe zu geben.
      „Oh am frühen Morgen schon Mädchengeknutsche, das erfreut meine Augen sehr.“ Kam ein Kommentar von der Nachbarbank. Na super, Matchoalarm auf drei Uhr.
      „Kyle, bitte verschone uns mit deinen lüsternen Fantasien“, seufzte Vivien und gab ihm damit eine Abfuhr.
      Er ließ aber nicht locker, sondern zwinkerte den Beiden zweideutige Blicke zu. Währenddessen hielt der Bus schon an der Schule an und öffnete seine Türen.
      „Aber ihr regt ja meine Fantasie erst richtig an.“
      Plötzlich stand Hayden vor ihm und sah ihn von oben herab an. „Hör auf meine kleine Schwester und ihre Freundin zu belästigen. Sonst bekommst du es mit mir zu tun.“
      Sofort verstummten die obszönen Kommentare. Kyle schnappte sich seinen Rucksack und stieg unter dem drohendem Blick Haydens aus dem Bus aus.
      Miranda stand auf und klopfte ihre Faust auf seine Brust. „Vielen Dank, du Klischee von Bruder“, kicherte sie.
      „Dafür hat man ja einen großen Bruder, oder?“ plauderte er aus und wuschelte durch ihre gemachten Haare. Sie fing an zu kreischen und ihn zu beschimpfen, dass er ihre Frisur zerstörte.
      Vivien verdrehte, mit einem grinsen auf den Lippen, ihre Augen. Wie du immer übertreiben musst, du kleine verrückte Blondine. Dennoch war sie froh, dass er eingeschritten war.
      Es hatte schon Vorteile, wenn der beliebteste Junge der Schule auf unserer Seite stand. Sie ertappte sich, die guten Eigenschaften von ihrem Ex zu bemerken. Schnell schnappte sie sich ihren Rucksack, hakte sich bei ihrer Freundin ein und zog sie mit aus dem Bus. „Los los wir müssen zum Englischunterricht.“
      Vor ihnen erhob sich das majestätische Gebäude, welches die Vic High zeigte. Die Schule wurde 1914 erbaut und das U-Förmige Fundament bestand aus großen Granitblöcken, welche dafür sorgten, dass sie unzerstörbar wirkte. Die mit weißem Stein verzierte Fassaden und die großen Fenster waren der typische Baustil britisch Columbias. Die Schule wurden von einem großen Rasen umringt, auf dem sich Mittags die meisten Personen aufhielten, um ihre Pause in der Sonne zu genießen. Das große rote Eingangstor, welches von großen Fichtenbäumen flankiert wurde, stand offen und sog die gesamten Schüler in ihr Inneres. So auch Vivien und Miranda, die sich ihren Weg durch die Menschenmenge bahnte, um das Klassenzimmer zu erreichen, indem sie den ganzen Morgen Englisch haben würden und anschließend die Berufsvorbereitung statt fand.

      LG Remoni ;)

      Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
      Mahatma Gandhi

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Remoni ()

    • Hey Remoni :)

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      Hat mir gut gefallen, deine kleine Ausschweifung :) Es waren ein paar richtig gute Beschreibungen drin und ich konnte Kalia auf ihrem Weg zur Schule sehr gut folgen. Ja, es ist ein bisschen klischeehaft, dass die beiden Mädchen von dem großen Bruder quasi "gerettet" werden, aber weißt du was? Du könntest einen Spruch einbauen, der das thematisiert und dann ist es schon nicht mehr ganz so schlimm.....so nach dem Motto: Mann Hayden, musst du eigentlich jedes Klischee erfüllen? Du bist wirklich der Inbegriff eines ritterlichen Bruders....oder so ähnlich

      Ansonsten ist natürlich nicht wahnsinnig viel passiert in dem Teil, aber das macht gar nichts, denn auch solche ruhigeren Übergangskapitel sind ja notwendig.

      Hier kommt noch ein bisschen Kleinkram von mir:

      Remoni schrieb:

      Das Möbelstück bestand aus rustikalem Eichenholz,... verschnörkelten Zeichnungen auf den Türen, gaben ihm einen verspielten Touch. Als sie den Schrank öffnete vielen ihr einige Kleidungsstücke entgegen, die sie reflexartig versuchte aufzufangen, dennoch vielen einige zu Boden.
      verschnörkelte (würde ich sagen, und vielleicht noch ein "und die" davor)... fielen.....die sie reflexartig aufzufangen versuchte. Dennoch landeten einige auf dem Boden.

      Remoni schrieb:

      Das komplette Haus lag in morgendlicher Stille da, nur das Zwitschern der Vögel war durch die geschlossenen Fenster zu vernehmen. Wie fast jeden Morgen unter der Woche, frühstückte Vivien alleine, da ihre Mutter um diese Uhrzeit noch schlief. Verständlich, sie würde auch nicht schon um sechs Uhr aufstehen, wenn die Schule sie nicht zwingen würde.
      Trotzdem komisch, dass die Mutter nicht mit ihr aufsteht. Machen Mütter sowas nicht für ihre Kinder? :hmm: Muss ich mal drüber nachdenken, wie das wäre, wenn meine Kinder jetzt schon älter wären. Aber ich glaube, ich könnte unmöglich morgens liegen bleiben, während die sich für die Schule fertig machen. Ist aber sicher auch ein bisschen typabhängig. Bestimmt bin ich voll die Glucke :D


      Remoni schrieb:

      Sie war davor ja schon immer unausstehlich gewesen, da sie in jeglichen Situationen versuchte im Mittelpunkt zu stehen und dadurch sorgte, dass andere sich zurückzogen.
      wovor? Ich würde das hier an der Stelle noch einmal kurz erwähen... zumindest: sie war schon vor der sache mit Hayden unausstehlich gewesen....dafür sorgte....


      Remoni schrieb:

      Vivien fragte sich oft, was für Komplexe man haben muss,

      musste


      Remoni schrieb:

      Sie war wirklich glücklich mit dem Bruder ihrer besten Freundin....,
      gewesen (Vergangenheit in der Vergangenheit, sonst klingt es,als sei sie noch immer glücklich mit ihm)


      Remoni schrieb:

      Sogleich hat sie auch schon die Bushaltestelle erreicht
      hatte


      Remoni schrieb:

      „Kein Problem, würde ich immer wieder tun, das weist du!“
      weißt


      Remoni schrieb:

      Vivien seufzt
      seufzte


      Remoni schrieb:

      Irgendwann wird ihr das alles noch auf die Füße fallen und vielleicht verliert sie dadurch ihre beste Freundin, aber es musste einfach geheim bleiben, dass sie eine Hexe war.
      Irgendwann würde ihr das alles noch auf die Füße fallen... und vielleicht würde sie dadurch ihre beste Freundin verlieren....


      Remoni schrieb:

      Verdutzt schaut Vivien ihre Freundin an.
      schaute


      Remoni schrieb:

      Miranda fährt sich mit einer Hand durch ihre kinnlangen Haare und zwinkert ihr zu.

      fuhr...zwinkerte


      Remoni schrieb:

      „Du hast es erfasst, wir Verschwörern uns gegen dich
      wir verschwören


      Remoni schrieb:

      „Ach du bist ja so süß, ich könnte dich grad abknutschen“,... und lehnt sich zu ihr, um ihr einen Schmatzer auf die Backe zu geben.
      ich glaub, da fehlt was


      Remoni schrieb:

      „Dafür hat man ja einen großen Bruder, oder?“ ...Und wuschelte durch ihre gemachten Haare.

      hier fehlt auch was


      Remoni schrieb:

      Sie ertappte sich, dass sie ihrem Ex langsam nicht mehr so böse war. Schnell schnappte sie sich ihren Rucksack, hackte sich bei ihrer Freundin ein und zog sie mit aus dem Bus. „
      Wow! das ging ja schnell...so schnell verpufft die Wut und die Enttäuschung? ... hakte (müsste es wohl heißen)



      LG,
      Rainbow
    • Hallo @Remoni
      Bin endlich dazu gekommen deinen aktuellen Teil zu lesen.
      Ich finde es gar nicht so schlimm, wenn es zwischendrin auch mal ruhiger weiter geht, denn das muss auch mal sein.
      Mir hat die Beschreibung ihres Zuhause sehr gut gefallen, so hatte man gleich ein tolles Bild vor Augen, wie es bei ihr so aussieht. Auch die Stimmung bzw. Atmosphäre die draußen herrscht, Anfang Oktober, finde ich hast du ziemlich gut rüber gebracht.
      Aber so war denn die Mutter? Ist die schon arbeiten gewesen? Sonst würde die sich mit Vivien zusammen aufstehen und ihr Gesellschaft leisten oder? So was machen Eltern doch oder? Hat meine Mutter auch immer gemacht.

      Weiß Miranda das sie eine Hexe ist? Das habe ich irgendwie nicht richtig verstanden.

      Gut das du Klischees bedienst finde ich auch nicht wirklich schlimm, warum auch? Komplett ohne kommt man sowieso nie aus denke ich.

      Ein Satz hat mich gestört:

      Er ließ aber nicht locker, sondern zwinkerte den Beiden zweideutige Blicke zu.

      Sorry bin über table t drin und der bekommt das !ut der zitierfunktion nicht hin.
      Also der satzteil nach dem Komma klingt gut mich nicht ganz logisch. Wie kann man einem zweideutige Blicke zuzwinkern? Nicht vielleicht eher zuwerfen?

      Ansonsten schöner teil, freue mich darauf zu wissen wie es weiter geht.

      LG sora :rolleyes:
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Hi Rainbow und Sora :)

      schön das ihr weiterlest, freut mich wirklich :love:

      Spoiler anzeigen


      Vielen Dank für fleißig Fehler raussuchen die wo schnell zu machen waren aber ich gleich verbessert

      Rainbow schrieb:

      Es waren ein paar richtig gute Beschreibungen drin
      supi das freut mich vielen Dank :D

      Haha dein Beispiel mit dem extra betonten Klischee ist echt gut werde ich vermutlich so in der Art einbauen, das zaubert glaube dann extra so ein Schmunzeln ins Gesicht.

      Da du und Sora es beide komisch findet, das die Mutter nicht mit ihr aufsteht... ihr Glucken
      Also bei mir war es öfters das ich und mein Bruder und fertig gemacht haben und meine Mutter dann gar nicht gesehen habe morgens, Wenn dann war sie noch im Bett oder war schon auf Arbeit, fande ich persönlich nie störend oder komisch, da ich eh ein Morgenmuffel bin und gerne meine Ruhe habe. Also Vivien ist 17 Jahre, ist es wirklich sehr störend? oder kommt es so rüber als sein Jill eine Rabenmutter, weil das soll es auf keinen Fall. Weil dann würde ichs eher so umschreiben das sie schon früh auf Arbeit musste. Weil, nein ich war nur etwas faul, weil wenn sie am Morgen zusammen gefrühstückt hätten, hätte sie über etwas reden müssen. Und ich fande sie haben erstmal genug geredet.

      PS: Vivien nicht Kalia :D habe dich wohl verwirrt, als ich in einer meiner Kommentare, den Charakter von Sora erwähnt hatte :D



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      Kein Problem, ich komme auch immer etwas verspätet dazu hier die Geschichte zu lesen :) das Leben ruft halt ab und an zu oft nach uns, das wir unseren Hobbys nicht nachgehen können. :P Es freut mich immer wenn jemand meine Kapitel liest :blush:

      Sora schrieb:

      Aber so war denn die Mutter? Ist die schon arbeiten gewesen? Sonst würde die sich mit Vivien zusammen aufstehen und ihr Gesellschaft leisten oder? So was machen Eltern doch oder? Hat meine Mutter auch immer gemacht.
      das hat Rainbow auch bemängelt :whistling: habe im oberen Spoiler erklärt warum ichs so geschrieben habe und würde mich freue wenn du da deine Meinung und Kritik äußerst :)

      Sora schrieb:

      Weiß Miranda das sie eine Hexe ist? Das habe ich irgendwie nicht richtig verstanden.
      nein Miranda weiß nicht das Vivien eine Hexe ist, sie soll es geheim halten hat ihre Mutter ihr als Kind gesagt. So ich vielleicht irgendwo eine Szene einbauen, wo sich Vivien an ihre Kindheit erinnert und grad an die Szene als ihre Mutter ihr erklärt, das sie es geheim halte muss???
      Vivien hat so etwas die Grauzonen verwendet und hat Miranda erzählt das sie ein Medium sei und deshalb mit Tieren sprechen kann. So etwas würde man in der heutige Zeit eher glaube, als das hey ich bin eine Hexe, deswegen habe ich das so gelöst :)

      Sora schrieb:

      Er ließ aber nicht locker, sondern zwinkerte den Beiden zweideutige Blicke zu.
      ja irgendwie beim Schreiben habe ich genau das selbe im Bauchgefühl gehabt, das es etwas komisch klingt, habe es aber dann weggewischt mit der Begründung, wird schon möglich sein. Werde ich mal schauen und überlegen wie ichs besser formuliere :)



      LG Remoni

      Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
      Mahatma Gandhi
    • so nun geht's weiter. ;)

      Der Teil war für mich etwas Recherchereich :D ich lernen mehr beim Schreiben als ich in der Schule gelernt habe. :whistling:

      Kapitel 3 (2/2)

      „Mensch, das war heute wieder ein zäher Morgen“, jammerte Miranda und nahm einen weiteren Bissen ihres Sandwichs.
      „Das kannst du laut sagen. Herr Anderson hat wirklich Talent, einen Montag noch schlimmer zu machen, als er eh schon ist“, bestätigte Vivien.
      Auf einer Picknickdecke liegend, verbrachten sie ihre Mittagspause auf der Schulwiese. Bei einem so strahlenden Sonnenschein, wie heute gab es die Möglichkeit sich eine Decke beim Hausmeister auszuborgen. Die Beiden nutzen diese oft, sofern das Wetter so gut war wie heute. Denn es gab nichts Entspannenderes, als die Zeit zwischen den Stunden zu nutzen, um mit der besten Freundin in der Kraft spendenden Sonne abzuhängen. Brummende Hummeln schwirrten durch die empor sprießenden Gräser und flogen Blume für Blume ab, um ihren leckeren Nektar zu genießen. Weiter entfernt hörte man das laute Rufen und Grölen einiger Teenager der Vic High, die die Pause nutzen, um sportlichen Aktivitäten, wie Volleyball nachzugehen.
      Vivien beobachtete, wie einige Schüler sich schon wieder auf den Weg ins alte Schulgebäude begaben. Sie griff nach ihrem Handy und wischte den Standby Bildschirm zur Seite, es war schon 12:20 in zehn Minuten ging der nächste Kurs los. Schnell pikste sie ihrer Freundin in die Seite, die mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck vor sich hindöste. Abrupt schreckte sie hoch. „Was ist los?“, stöhnte sie.
      „Dornröschen aufstehen, der Alltag geht weiter.“ Neckte sie Miranda, die aber schnell wieder die Augen schloss.
      „Nein noch zwei Minuten“, bettelte sie.
      „Gut, du willst es nicht anders.“ Abermals pikste sie ihre Freundin in die Seite, aber sie hörte erst auf, als Miranda quietschend und lachend aufsprang.
      „Ah du bist so nervig und gemein“, jammerte sie.
      „Ich will halt nicht wieder zu spät kommen.“
      „Du Streberin“, antwortete Mira nur. Dennoch rappelte sie sich schnell auf und packte ebenfalls ihre Sachen. Nachdem sie die Decke wieder beim Hausmeister abgegeben hatten, liefen sie ins Gebäude, wo sich ihre Wege gleich trennten.
      „Dann mal viel Spaß bei Madame Flamingo“, neckte Miranda ihre Freundin.
      „Werde ich habe. Aber ich hoffe sie erzählt uns nicht wieder, was sie alles am Wochenende geshoppt hat“, antwortete sie.
      Mitfühlend klopfte Mira ihr auf die Schulter. „Packst du schon.“
      Mit einem Augenzwinkern ging sie dann zu ihrer Stunde Mode und Design. Vivien machte sich auf, um zum Biologiesaal ganz im hintersten Winkel der Schule zu gelangen. Madame Flamingo, hieß eigentlich Penelope Black, was ihrem Kleidungsstile und Charakter überhaupt nicht gerecht wurde. Denn diese Frau schien nur pinke und rosafarbene Klamotten zu besitzen, welche ihr auch den Spitznamen Madame Flamingo einbrachten. Unter einer Biologie Lehrerin hatte sie sich eher eine Ökotussi vorgestellt und nicht eine Frau, die aussah, als wäre sie aus der Barbiewelt entflohen. Aber wie man so gerne sagte, der Schein trog, denn diese Lady hatte einiges auf dem Kasten, wenn es um ihr Fachgebiet ging.
      Nachdem Vivien das Klassenzimmer betreten hatte, setzte sie sich auf ihren Platz in die erste Reihe, sie war Gott froh, dass sie sich zu Beginn des Schuljahres hier hingesetzt hatte, denn so konnte sie nun vermeiden, dass sie Kathrina im Blickwinkel hatte.
      Aus dem Rucksack holte sie ihre Bücher und Mitschriften.
      Wie immer nahm Chu-Han neben ihr Platz, der kleine schlaksige Junge, war das Streberass in diesem Fach. Ihr kam es gelegen, denn durch ihn konnte sie ihr Potenzial voll ausschöpfen und musste sich nicht mit den Mitschülern abmühen, die zu faul zum Lernen waren. Ihr Traumjob war es nämlich Tierärztin zu werden und umso mehr Wissen sie aufsaugen konnte, umso besser für ihre Zukunft dachte sie. Auch wenn sie sich gut mit ihm in der Schule verstand, waren sie keine Freunde. Man half sich gegenseitig und schätzte die Arbeit des jeweils anderen, aber ihre einzige Freundin war Miranda und sie reichte ihr vollkommen. Vor allem war es schon schwer genug ihr die gesamte Wahrheit zu verheimlichen und ebenso war es ein Krampf ihre Mutter zu überreden, dass sie mindestens Miranda etwas über ihre Fähigkeiten erzählen durfte. Für sie war es sehr wichtig, jemanden außer ihrer Mutter zu haben, dem sie vertrauen konnte und bei dem sie sein konnte, wer sie wirklich war. Für ihre Entwicklung wäre es nicht gut gewesen 50 % ihres ichs immer zu verstecken. Vor allem kannte sie Miranda seit dem Kindergarten. Selbst die Tatsache das sie oft unterschiedliche Interessen besaßen, hinderte sie nicht daran eine enge Freundschaft aufzubauen.
      Vivien wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Frau Black die Klassenzimmertüre aufschwingen ließ und mit ihren rosaroten Pumps zum Lehrerpult stolziert.
      „So, schönen Mittag meine lieben Schüler, ich hoffe, ihr habt euch gut gestärkt, denn heute gehen wir an ein neues Thema an.“
      Die gesamte Klasse war dankbar, dass es schon Mittags war, denn ihre hohe übermotivierte Stimme ist Morgens eine Qual.
      Vivien folgte den Kreidebuchstaben die die Lehrerin an die Tafel schrieb. Blut, der Saft des Lebens.
      Sofort begann sie, den Schülern zu erklären, warum das Blut für uns lebensnotwendig war und welche Bestandteile es hatte. Ebenso beschrieb sie uns, wie sich das Blut im Körper bildete.
      Aufmerksam hörte sie Frau Black zu und machte sich einige Notizen in ihrem Buch, markierte wichtige Abschnitte mit ihrem Textmarker. „So nach dem theoretischen Teil wollen wir in die Praxis wechseln“, verkündete sie.
      Vivien sah Chu-Han und konnte auch seine Augen aufblitzen sehen.
      „Ja endlich mal wieder etwas herumexperimentieren“, sagte sie freudig zu ihrem Sitznachbarn.
      Die Lehrerin schrieb die Aufgabe an die Tafel und erklärte sie.
      „Eure Aufgabe besteht darin eure eigene Blutgruppe herauszufinden. Dafür habe ich vier Testseren besorgt, diese wurden aus Blut extrahiert, das bedeutet in den jeweiligen Flüssigkeiten sind die Antikörper der vier Blutgruppen, A, B, AB und 0. enthalten.“ Nachdem sie die Aufgabe erklärt hatte, begannen die Schüler die Utensilien zusammen zu sammeln. Während Chu-Han ihr gemeinsames Versuchsblatt für die Versuche vorbereitete, ging Vivien los um die Petrischalen, Alkohol, Watte, zwei Pflaster und die Rasierklingen zu holen. Nachdem sie sich wieder auf ihren Platz gesetzt hatte und die Schalen verteilt hatte, kam auch schon Frau Black und ließ Vivien die Flüssigkeit mit der Pipette in ihre Schalen füllen. Anschließend tupfte sie sich mit dem Wattepad, welches mit Alkohol getränkt war, über den Finger, um ihn zu desinfizieren, danach schnitt sie sich mit der Rasierklinge. Sie verspürte ein leichtes brennen, welches jedoch schnell abklang. Nachdem sie den Finger abgedrückt hatte, quoll ein dicker roter Blutstropfen aus der Wunde. Mit einem Stäbchen nahm sie den Blutstropfen und gab ihn in das Serum. Dasselbe machte sie für die drei weiteren Petrischalen. Nach einigen Minuten stand dann das Ergebnis fest. Das Blut verklumpte mit dem Antiserum B und AB, das bedeutete, dass sie die Blutgruppe B hatte. Nachdem auch Chu Han seine Versuche durchgeführt hatte, erklärte die Lehrerin die Blutgruppen und ihre Kompatibilität.
      „Wie ihr vielleicht gemerkt habt, sind nicht alle Blutgruppen miteinander kompatibel. Als Beispiel Blutgruppe B, die Person kann eine Transfusion des Blutes B und 0 erhalten, da beide keinen Antikörper gegen B haben, das ist bei A und AB anders würde die Person dieses Blut erhalten, dann würde sie im schlimmsten Fall sterben, denn wie ihr sehen konntet ist das Blut geronnen und im Körper würden Blutgerinnsel und Aderverstopfungen entstehen, die sehr lebensgefährlich werden können.“
      Plötzlich schoss Vivien ein Gedanke durch den Kopf. Hatten Tiere dieselbe Blutgruppe wie Menschen? Waren sie kompatibel?
      Kann ja eigentlich nur, sonst hätte mein Blut auf das von Blue reagiert, oder? Dachte sie sich. Dennoch hob sie die Hand.
      „Ja Vivien.“ Alle Blicke richteten sich auf sie.
      „Ich habe mich gefragt, ob es möglich ist das wir Menschen auch Tierblut aufnehmen können.“ Plötzliches Gemauschel ging durch die Reihen. „Du Freak, was für kranken Experimente willst du denn machen?“ Kam es aus der hintersten Reihe. Vivien musste sich nicht umdrehen, um ihre angewiderte Stimme zu erkennen. Kathrina.
      Was habe ich eigentlich verbrochen, dass sie immer auf mir herumhacken muss, jammerte sie innerlich.
      Frau Black stampfte mit ihren Absätzen auf den Boden.
      „Ruhe jetzt. Kathrina solchen Anschuldigungen möchte ich in meinem Unterricht nicht hören. Ich finde die Frage von Vivien sehr interessant und weit denkend“, donnerte es aus ihr heraus.
      Sofort wurde das Getuschel eingestellt und die Lehrerin wendete sich an sie. „Nein leider funktioniert das nicht, die Reaktion wäre dieselbe wie mit der Transfusion einer falschen Blutgruppe, denn tierisches Blut hat einen anderen Hämatokritwert, das bedeutet, dass die Zahl der Roten Blutkörperchen unterschiedlich ist, ebenso ist die Verteilung der Glukose anders verteilt. Ich hoffe, ich konnte deine Frage ausführlich beantwortet.“
      Mit einem Nicken bejahte sie. Anschließend nahm Frau Black den Unterricht wieder auf. Aber Vivien konnte ihr nicht mehr folgen, denn sie suchte nach Antworten, wie es wissenschaftlich möglich sein konnte, dass sich ihr und Blues Blut verbinden konnte. Den gesamten Nachmittag war sie abwesend, es war nicht ihre Art Fragen unbeantwortet zu lassen. Selbst während der Proben ihrer Tanzgruppe, mit ihrer Freundin, war sie nur körperlich anwesend. Zum Glück fiel es aber nicht sehr auf, da Miranda sie gebeten hatte heute mal auszusetzen, da sie sich schonen solle.

      Nachdem sich Miranda von Vivien im Bus verabschiedet hatte, fuhr sie noch bis zu ihrer Haltestelle und schlenderte dann nach Hause. Während sie die Einfahrt hinauf lief, konnte sie ein Summen vernehmen, welches einem melodischem Takt folgte.
      Mom, singt du wieder deinen Pflänzchen etwas vor? dachte sie. Nachdem sie um dich Ecke gebogen war, erblickte sie ihre Mutter, die über ihren Kräutergarten gebeugt war.
      „Na sammelst du Zutaten für deine Zaubertränke?“, neckte sie sie.
      „Nicht ganz, heute beginnt ja der Herbst und es wird Zeit die Wurzeln des Baldrians zu sammeln“, erklärte sie, während sie sorgsam die Wurzeln aus der Erde grub.
      „Hast du Lust und Zeit zu helfen?“
      Sie ließ den Rucksack von ihrer Schulter gleiten und stellte ihn an die Hauswand. „Klar doch.“
      „Sehr gut, dann kann ich nebenbei deinen aktuellen Stand in Sache Kräuterkunde testen.“ Vivien warf den Kopf in den Nacken und seufzte. „Ah Mann, musst du mich immer testen?“
      „Wie lautet das Sprichwort aller Hexen?“, fragte Jill ihre Tochter und blickte sie prüfen an.
      „Ja ja ich weiß, wer sein Wissen nicht ständig erweitert, dem sind viele Wege und Möglichkeiten versperrt. Schon verstanden.“ „Braves Mädchen.“
      Als Antwort verdrehte Vivien nur die Augen.
      „Dann kannst du bitte die Wurzeln des Bertrams sammeln und wenn du grade dabei bist, kannst du etwas über die Pflanze erzählen, gegen was hilft sie? Wie muss man sie verarbeiten?“
      Mit suchendem Blick überflog Vivien das Kräuterbeet und hielt Ausschau nach einem Kraut, welches gelbe Korbblüten mit weißen Blütenblätter aufwies. Ah das bist du ja.
      „Also der Bertram kann im rohen oder getrockneten Zustand gegessen werden. Oft wird aber die Wurzel in Weißwein mit Honig gekocht, um als Stärkungsmittel zu dienen. Hilft vor allem gegen Verdauungsbeschwerden, Brustfellentzündungen und bei Erschöpfungserscheinung.“ Stolz grinst sie ihre Mutter an.
      Diese klatschte in die Hände. „Nicht schlecht, so nun benötigen wir noch den Wurzelstock des Eibisch.“
      Puh wie sah denn der nochmal aus. Ihr Blick fuhr abermals über das Beet. Plötzlich sprang sie ihr ins Auge. Stimmt, das war die Pflanze, bei der die rosa Blüten, wie die des Hibiskus aussehen nur in kleiner. „Die hilft glaub ich gegen Fieber und Husten, oder?“
      Ihre Mutter nickt zu Antwort. „Und?“
      „Eibisch mit Essig hilft gegen Fieber?“, fragte Vivien eher, als zu antworten.
      „Ja, das stimmt und ebenso wie der Pflanzenbrei aus dem Frischkraut des Eibischs mit Salbei und Essig vermengt und in Verbindung mit etwas Salbei und Baumöl hilft es perfekt gegen Kopfschmerzen“, erklärte sie ihrer Tochter.
      „Wie kannst du dir das alles nur merken?“, fragte Vivien und sah ihre Mutter mit großen Augen an.
      „Tja das liegt mir im Blut, denn mein Hexenbegabung liegt in der Pflanzenwelt, so wie es bei dir die Tierwelt ist. Jede Kleinigkeit die mit deiner angeborenen Begabung zu tun hat fällt dir leicht, aber die Physischen Fähigkeiten, wie bei dir das Sprechen mit Tieren können nur die Hexen mit dieser Begabung erlernen und nutzen.“

      Nachdem sie alle Kräuter, die zu dieser Jahres- und Tageszeit gesammelt werden hatten, legten sie die Wurzeln auf ein mit Zeitung ausgelegtes Brett und brachte diese dann auf den Dachboden, wo das Klima geeignet war, um diese zu trocknen. Anschließend kochten sie gemeinsam und aßen zu Abend.
      Eine schleichende Müdigkeit hüllte Vivien ein und ihr fielen während dem Abwaschen fast die Augen zu. Nachdem sie fertig war, lief sie zu ihrer Mutter, die in ihrem Sessel ein Buch las und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Ich werd schlafen gehen. Ich bin tot müde.“
      Jill blickte vom Buch auf. „Ist gut Schatz. Gute Nacht.“
      „Danke dir auch eine Gute Nacht“, antwortet sie gähnend.

      Im Schlafzimmer zog sie sich im Halbschlaf ihre Kleidung aus und schlüpfte in ein langes T-Shirt. Sobald sie sich ins Bett geworfen und die Decke bis zu Kinn hochgezogen hatte, driftet sie ins Reich der Träume ab.



      Viel Spaß beim Zerhackstücken :essen:
      LG
      Remoni

      Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
      Mahatma Gandhi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Remoni ()

    • Hey Remoni :)

      Spoiler anzeigen


      Schön, dass du weitergeschrieben hast. Mir hat dieser Abschnitt sehr gut gefallen. Erst die Szene draußen mit Miranda in der Pasue,...dann der Unterricht bei der Biolehrerin und abschließend die kleine Kräuterkunde mit der Mutter.
      Man merkt, dass du recherchiert hast und es kommt für mein Gefühl alles nachvollziehbar und aufschlussreich rüber.

      Hier nur ein bisschen Kleinkram:

      Remoni schrieb:

      Schnell pikste sie ihrer Freundin in die Seite, die anscheinend am Dösen war.
      Die Formulierung klingt irgendwie recht umgangssprachlich. Vielleicht eher:.... die mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck vor sich hindöste....(oder so?)

      Übrigens solltest du vielleicht darauf achten, dass du Absätze zwischen der wörtlichen Rede machst, sonst kommt der Leser etwas durcheinander und muss immer überlegen, wer denn jetzt spricht.

      Remoni schrieb:

      Abrupt schreckte sie hoch. „Was ist los?“, stöhnte sie. „Dornröschen aufstehen, der Alltag geht weiter.“ Neckte sie Miranda, die aber schnell wieder die Augen schloss. „Nein noch zwei Minuten“, bettelte sie.
      Hier hast du beides in einer Zeile...das ist etwas irritierend. Ähnliche Beispiele finden sich auch weiter unten im Text noch wieder.


      Remoni schrieb:

      wo sie ihre Wege gleich trennten.
      sich (?)


      Remoni schrieb:

      „Dann mal viel Spaß bei Madame Flamingo“, neckte Miranda ihre Freundin. „Werde ich habe. Aber ich hoffe sie erzählt uns nicht wieder, was sie alles am Wochenende geshoppt hat“, antwortete sie.
      Hier gleiche Situation wie oben mit der wörtlichen Rede....


      Remoni schrieb:

      Nachdem Vivien das Klassenzimmer betreten hatte, saß sie sich auf ihren Platz in die erste Reihe,
      setzte


      Remoni schrieb:

      Wie immer saß sich Chu-Han neben sie
      setzte... aber man könnte auch schreiben.... wie immer nahm Chu-Han neben ihr Platz....(um die Wiederholung zu vermeiden ^^ )


      Remoni schrieb:

      Ihr Traumjob ist es nämlich Tierärztin
      war


      Remoni schrieb:

      Für sie selbst war es sehr wichtig jemanden außer ihrer Mutter zu haben, dem sie vertrauen und sie selbst sein konnte.
      Vorschlag: Für sie war es sehr wichtig, jemanden außer ihrer Mutter zu haben, dem sie vertrauen konnte und bei dem sie sein konnte, wer sie wirklich war. (oder so)

      der hintere Teil des Satzes ist grammatisch nicht ganz korrekt, denn du kannst ja schlecht sagen:....dem sie sie selbst sein konnte....(weißt du, was ich meine?)


      Remoni schrieb:

      Vivien wird aus ihren Gedanken gerissen,
      wurde


      Remoni schrieb:

      Sofort begann sie zu erklären, warum das Blut für uns lebensnotwendig war und welche Bestandteile es hatte. Ebenso beschrieb sie uns, wie sich das Blut im Körper bildete.
      Hier bist du aus der Perspektive des personalen Erzählers ausgestiegen. Das klingt eher so, als würde es Vivien uns direkt selbst sagen....
      Meiner Meinung nach müsstest du schreiben: Sofort begann sie, den Schülern zu erklären,...blabla.....

      Remoni schrieb:

      das sich ihr und Blues Blut verbinden konnte.
      ,dass....


      Remoni schrieb:

      Selbst während der Proben ihrer Tanzgruppe mit ihrer Freundin, war sie nur körperlich anwesend, aber zum Glück fiel es nicht sehr auf, da Miranda sie gebeten hatte heute mal auszusetzen, da sie sich noch von gestern schonen sollte.
      Ganz schön langer Satz, kann man vielleicht zwei draus machen...

      Remoni schrieb:

      fuhr sie noch bis zu ihrer Haltestelle, um dann schlenderte sie nach Hause.
      und schlenderte dann... (?)

      Remoni schrieb:

      „Ah man, musst du mich immer testen?“
      Ah Mann,....


      Remoni schrieb:

      Anschließend kochten sie sich gemeinsam und aßen zu Abend.
      Echt? Die haben sich gekocht? :D



      LG,
      Rainbow
    • Halöchen zusammen :D

      da habe ich doch gleich mal das verregnete Wetter am Pfingstmontag und mein Muskelkater genutzt, um das nächste Kapitel, welches ich finde spannender ist, als das Letzte :D

      Wenn ihr das Kapitel durchlest könntet ihr mal diese Sachen mal bitte etwas unter die Lupe nehmen, da bin ich mir nicht so ganz sicher, ob es so gut ist wie ich es geschrieben habe oder ob es doch ziemlich verwirrend ist.

      1. stört es das die junge Frau nicht mit einem Namen benannt wird? Sie wird öfter in der Geschichte auftauchen und wird später auch einen Namen erhalten. (Hat sie zwar schon aber ihr wisst es noch nicht :whistling: )

      2. Ist es arg verwirrend das ich die letzten Kapitel aus Viviens Sicht geschrieben habe und jetzt aus jemanden ohne Namen?

      3. Was für Vermutung habt ihr von diesem Gefängnis und den Seelen, ich möchte nämlich nicht, dass man sofort drauf kommt, aber sich schon irgendwie ein paar Dinge zusammenreimen könnte :)

      4. Und dann wollte ich noch die Meinung zur Kampfszene wissen, weil das meine erste ist bin ich mir nicht ganz so schlüssig, ob man sich darunter etwas bildlich vorstellen kann.

      5.Kommt es etwas überraschen, das am Ende doch wieder eine Vivien-Szene auftaucht?

      Vielen Lieben Dank schonmal :D

      Spoiler anzeigen

      Vielen Dank das du so fleißig weiterliest :love:

      Dann bin ich mega froh, dass es nachvollziehbar und schlüssig rüberkommt was ich da recherchiert habe ^^ , erst dachte ich so ach mach dir doch damit keine Arbeit, aber sobald jemand die Geschichte liest und Ahnung von Blutgruppen oder Heilkräuterkunde hat, wird meine Geschichte gleich nicht ernstgenommen oder die Erwartungen verpuffen.

      Danke fürs Fehlerchen rauswühlen :) habe sie alle verbessert und bezüglich den Dialogen ohne Absätze habe ich mir jetzt mal hinters Ohr geschrieben, ich hoffe ich finde die Notiz wieder wenn ich sie brauch :search:



      Kapitel 4

      Auf einem Felsvorsprung sitzend, blickte eine junge Frau hinab in die geschlossene Schlucht. Ihr langes weißes Haar, welches mit bunten Bändern verflochten war, fiel ihr über die Schulter und wippte in ihr Blickfeld. Mit einer schwungvollen Handbewegung warf sie es zurück. Danach legte sie ihr Kinn auf den Unterarm, welchen sie auf dem angewinkelten Knie abgelegt hatte.
      Sie nutze die kurze Pause, die sie bekam, um sich zu erholen, denn bald würde der endlose Kampf von neuem Starten.
      Hier war ihr persönliches Gefängnis. Kein selbstbestimmtes Leben, keine Wünsche, denen sie nachjagen konnte. Kein Weg in eine eigene Zukunft, nur die eine Aufgabe: die reine Seele vor der nahenden Verschlingen zu bewahren.
      Wenn die Sonnenstrahlen in die Kuppel drangen, schlängelte sich der orange und grüne Nebel am Himmel entlang. Dieser spiegelte sich in den glatten tiefschwarzen Felsenflächen wider und sorgte für ein prächtiges Farbspiel. Wäre sie nicht hier gefangen, könnte sie dieses Spektakel bewundern, aber für ihre Situation war es mehr als behindernd. Denn die Bedrohungen trat selbst als nebelartige Schemen auf.
      Ein plötzliches Pulsieren, welches durch das Gestein fühlbar war, riss die Frau aus ihrem Gedanken.
      Die nächste Welle bahnte sich an. Ein Angriff aus dem Inneren.
      Schnell sprang sie auf die Beine und fixierte im Zentrum des Beckens einen circa drei Meter großen Riss. Das erneute Pochen drang sie zu agieren, denn es sagte ihr, dass sich der Feind diesmal keine Zeit ließ. Mit immenser Leichtigkeit sprang sie von Felsvorsprung zu Felsvorsprung und landete am Beckenboden.
      Sofort bereitete sie sich auf den Kampf vor.
      Am Rande der Felswand stehend schloss sie ihre bernsteinfarbenen Augen und konzentrierte sie auf ihr Kylar Erbe. Wie aus einer Wasserquelle strömte eine aufkommende Kälte aus ihrem Eisorgan und kroch in all ihre Poren, bis sie sich den Weg aus ihren Händen, als Eisnebel, bahnte. Jedoch löste sich dieser nicht auf, sondern schwebte um sie. Als sie ihre Lider wieder öffnete, hatte sich ihre Augenfarbe in ein kühles eisblau verwandelt.
      Sie konnte die Kälte, welche um ihr lag, nicht spüren, da sich ihr Körper auf null Grad herab gekühlt hatte. Ihr Volk war das Einzige, welches mit diesen Veränderungen umgehen konnte und das machte sie auch zu so besonderen Kriegern.
      Ein letztes Pulsieren hallte durch den Steinboden, dann ertönten schon die schrillen Laute der schwarzen Schatten, die aus dem tiefem Loch krochen.
      Ohne lange zu zögern, ging sie in die Hocke, legt ihre Handflächen auf den Boden und ließ ihrer Kraft freien Lauf. Der eisige Nebel strömte erneut aus ihren Händen, dieser sorgte dafür, dass der Grund unter ihr Riss bekam. Plötzlich zersprang der Stein in abertausende kleinen Stücke. Während sie aufstand, sog der Nebel die Gesteinskörner zu sich und schwebte anschließend um ihre Hände. Sofort malte sie sich in ihrem Kopf aus, welche Waffen sie erschaffen wollte. Dann schloss sie ihre Hände. Die Partikel des Eisnebels zogen sich abrupt zusammen, verbanden sich mit den schwarzen Gesteinssplitter und formten sich in ihren Händen zu scharfen geschwungenen Klingen, welche mit einem steinernen Griff verbunden waren.
      Anschließend ließ sie erneut den eisigen Nebel aus ihren Händen strömen, welcher nun um ihren Körper schwebte und ihr als Schutzschild diente.
      Als ihr Blick erneut zum Riss fiel, sah sie, wie langsam eine schwarze Materie aus ihm quoll. Sofort setzte sie sich in Bewegung und rannte zum Loch, hielt aber einen Sicherheitsabstand. Die Dolche erhoben, fixierte sie den schwarzen Nebel der sich immer weiter verbreitete. Sie musste sich erst Mal einen Überblick verschaffen, wie viele Gegner eindrangen.
      Plötzlich manifestierten sich drei schwarze Gestalten, welche sie um weiten überragten. Sie nahmen keine konkrete Form an, sondern hoben sich nur aus dem restlichen Nebel ab.
      Oh nein, es ist wieder einer mehr, dachte sie.
      Die Schatten nahmen gleich Kenntnis von ihr und zwei von ihnen bewegten sich rasant auf sie zu. Sofort wich sie ihnen mit einem Sprung nach oben aus, als sie wieder auf ihren Füßen landete, wurde sie auch sogleich erneut angegriffen. Jedoch wurde der schwarze Blitz vom Eisnebel geblockt, da er sich wie eine Eiswand vor ihr aufgebaut hatte. Jetzt war sie an der Reihe. Mit einem Sprung durch die Eiswand, welche sich sofort wieder zu Nebel verwandelte, erhob sie einen Dolch und wollte auf den Schatten einstechen. Dieser war schnell und wich ihr aus, jedoch bekam sie nun die dritte Kreatur zu Gesicht. Diese stand am Riss, ihre Materie verwandelte sich in eine Art verlängerten Arm, mit welchem sie versuchte die helle Seele, die am Himmel schwebte, zu erreichen.

      Nein, du Scheusal das lass ich nicht zu.
      Sofort machte sie sich bereit ihren Dolch zu werfen, wurde aber abrupt zur Seite geworfen. Eine große schwarze Materiekugel hatte sie getroffen. Der Eisnebel konnte sie zwar schützen, aber so starke Angriffe konnte er nicht vollkommen standhalten, vorallem wenn sie nicht darauf vorbereitet war.
      „So, ich sehe Lucia, du machst keine halben Sachen mehr“, sagte sie sauer und rappelte sich wieder auf. „Dann werde ich dich sofort wieder in deine Schranken weisen.“
      Sie warf ihre Waffen in die Luft und hielt ihre Hände mit ausgestreckten Armen auf die beiden Kreaturen. Dann schoss der Eisnebel wie eine Druckwelle aus ihren Händen und warf die Gegner mit einer gewaltigen Kraft einige Meter zurück.
      Sofort fing sie beide Dolche, die vom Himmel segelten auf und trat einen Schritt nach vorne und warf einen Dolch mit Schwung.
      Dieser schnitt durch die Luft und traf die dritte Kreatur direkt.
      Ein gellender Schrei dröhnte durch die Schlucht, während der Schatten zersprang und seine Reste zu Boden fielen.
      „So einer weniger“, sagte sie zu sich selbst.
      Die wütenden Rufe, der übrigen Schatten warnten sie.
      Sofort nahm sie einen sicheren Stand ein, bevor sie von einer noch größeren Materiekugel getroffen wurde. Diesmal hielt sie stand.
      „Unklug alles auf einen Treffer zu setzen.“
      Die Schatten zogen sich kurz zurück. Diese Situation nutzte sie natürlich sofort aus. Mit einer minimalen Handbewegung verband sie sich mit dem Dolch, wie durch einen durchsichtiges Band rief sie die Waffe zu sich, welche sich erhob und durch die Luft preschte. Dabei durchbohrte er einen der Schatten, bevor er wieder in ihrer Hand lag.
      Der zweite Gegner verpuffte lautstark zu Staub.
      Sie blickte nun die letzte Kreatur an.
      „So nun nur noch du“, sagte sie und grinste dabei, weil sie sich des Sieges sicher war.
      Unerwarteterweise griff ihr Gegner nicht an, sondern entschied sich zu flüchten.
      „Du wirst mir nicht entkommen“, fluchte sie und rannte hinterher.
      Gerade als sich der Schatten mit der restlichen Materie verbinden wollte, erreicht sie ihn und stach mit ihrem Dolch zu.
      Wie die anderen löste auch er sich in seine Bestandteile auf.
      Sofort zog sich die Materie wieder ins Innere zurück. Wie oft hatte sie schon versucht dieses Loch zu schließen, aber vergebens, sie drangen immer wieder hindurch. Der Kampf war nun zu Ende, jedoch behielt sie noch ihre Waffen, da sie ganz sicher gehen wollte.
      Anschließend sah sie hinauf zur hellen Seele, die noch immer am Himmel schwebte.Zum Glück hatte die schwarze Materie sie nicht erreicht, ein erleichtertes Schnaufen entglitt ihr.
      Jedoch hatte sie gemerkt, dass ihre Gegner schlauer vorgingen, als üblich.Kann es sein, dass die dunkle Seele an Macht gewinnt? Das ist doch nicht möglich, grübelte sie, dann blickte sie zur Öffnung in der Felswand, welche der Eingang zur Höhle war.
      Sie betrat diese und sofort spürte sie, dass die Temperatur minimal angestiegen war. Das war ein schlechtest Zeichen. Nachdem sie das Innere der Höhle erreicht hatte, prüfte sie das Gefängnis. Sie trat näher an die Eiskugel heran, welche von dicken Ketten umringt wurde. In ihr wurde die böse Seele gefangen, welche sich selbst Lucia nannte. Durch die Eisschicht schien ein dunkler Schatten, welcher sich schwebend im Gefängnis bewegte, hindurch. Sie beobachtete den schwarzen Schemen noch einige Augenblicke, bevor sie feststellte, dass er sich immer wieder an dieselbe Stelle bewegte. Rasch prüfte sie diesen Punkt und riss ihre Augen auf. Ein Glied der Kette war durchgebrochen. Sofort warf sie ihre Waffen zur Seite und legte ihre Handfläche auf den Schaden. Ihr Eisnebel schloss sich, wie ein Verbindungsstück um die gebrochenen Enden und verband sie. Prompt kam eine Reaktion aus dem Inneren, denn die dunkle Seele tobte wild umher.
      Sie atmete erleichter aus. So, nun ist alles wieder sicher, beruhigte sie sich selbst.
      Gerade als sie ihre Dolche auflösen wollte, ertönte ein dumpfes Knallen außerhalb der Höhle. Sofort schnappte sie sich wieder ihre Waffen und rannte zurück.
      Als sie draußen ankam, konnte sie rasch ausmachen, woher die Aufschläge kamen. Sie blickte zur Kuppel empor und konnte sehen, wie eine grüne Seele versuchte durch die Begrenzung zu dringen.
      Vor ihr brauchte sie sich nicht zu führten, denn diese war kein Angriff.

      Schrille Rufe drangen zu ihr. „Vivien ich warte auf dich.“

      Abrupt schreckte Vivien aus ihrem Schlaf hoch und ihr Blick ging durch ihr Zimmer, welches in Dunkelheit vor ihr lag. Sie hatte den Ruf Blues hören. Er rief sie zu sich oder war das nur ein Traum?
      Sie drehte sich zur Seite und warf einen Blick auf ihr Handy 3:30. Sie wollte wirklich sicher gehen das Blue nicht nach ihr rief. Rasch wickelte sie sich aus ihrer Bettdecke und lief zum Fenster, welches sie öffnete. Die Nacht lag in einem tiefem Schwarz, wodurch sie keine paar Meter weit sehen konnte. Aus dem angrenzenden Wald vernahm sie das Krächzen einer Eule. Sie erhielt keine Antwort, während sie versuchte mit Blue in Kontakt zu treten. Nachdem sie das Fenster wieder geschlossen und den Vorhang zugezogen hatte, legte sie sich wieder zu Bett und schloss die Augen.
      Das war sicher nur ein Traum.

      LG
      Remoni

      Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
      Mahatma Gandhi

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    • Hey @Remoni :)

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      Zunächst zu deinen Fragen:


      Remoni schrieb:

      stört es das die junge Frau nicht mit einem Namen benannt wird?
      Nein! Ich finde das ist nicht störend und macht das Ganze irgendwie etwas mystischer und geheimnisvoller ^^


      Remoni schrieb:

      st es arg verwirrend das ich die letzten Kapitel aus Viviens Sicht geschrieben habe und jetzt aus jemanden ohne Namen?
      Kein bisschen! Das hier ist ja ein ganz anderer Handlungsstrang, der parallel läuft....ich denke es ist total legitim, in solchen Fällen die Perspektive zu wechseln. Muss man ja-wie soll`s sonst gehen? Vivian kann ja schließlich auch nicht überall sein ^^


      Remoni schrieb:

      Was für Vermutung habt ihr von diesem Gefängnis und den Seelen, ich möchte nämlich nicht, dass man sofort drauf kommt, aber sich schon irgendwie ein paar Dinge zusammenreimen könnte
      Also, die mysteriöse namenlose Dame bewacht offensichtlich den Übergang vom Diesseits ins Jenseits... oder so ähnlich. Zumindest kommen da regelmäßig Seelen bei ihr an und sie muss dafür sorgen, dass sie dort ankommen, wo sie hingehören, ohne dem bösen Nebel zum Opfer zu fallen.


      Remoni schrieb:

      Und dann wollte ich noch die Meinung zur Kampfszene wissen, weil das meine erste ist bin ich mir nicht ganz so schlüssig, ob man sich darunter etwas bildlich vorstellen kann.
      Also ich konnte soweit ganz gut folgen.


      Remoni schrieb:

      Kommt es etwas überraschen, das am Ende doch wieder eine Vivien-Szene auftaucht?
      Nee, denn man fragte sich ja jetzt, ob Vivian da ganze nur geträumt hatte...ich würde dann aber in der Wachphase noch einmal die eine oder andere Sequenz aus dem Traum Revue passieren lassen, sonst checkt man das nicht ganz....man fragte sich halt, was Vivian jetzt gehört hat...hat die einen Vogel schreien gehört? Warum hat sie plötzlich das Bedürfnis, nach Blue zu schauen? An was genau erinnert sie sich von dem "Traum" oder dem Erlebten?

      So, hier noch ein paar Fehlerchen, über die ich gestolpert bin: ^^

      Remoni schrieb:

      Kein Weg in eine eigene Zukunft, nur die eine Aufgabe: die reine Seele vor der nahenden Verschlingen zu bewahren.
      das kapier ich so nicht.....vielleicht: die reine Seele vor dem nahenden Untergang zu bewahren? ... oder: die reine Seele davor zu bewahren, endgültig verschlungen zu werden?


      Remoni schrieb:

      Mit immenser Leichtigkeit sprang sie von Felsvorsprung zu Felsvorsprung und landete am Beckenboden.
      wieso musste ich hierbei an Schwangerschaftsgymnastik denken? :rofl:


      Remoni schrieb:

      welcher nun um ihren Körper schwebt und ihr als Schutzschild diente.
      schwebte


      Remoni schrieb:

      Mit einer minimalen Handbewegung verband sie sich mit der Dolch,
      dem


      Remoni schrieb:

      Mit einer minimalen Handbewegung verband sie sich mit der Dolch, welcher sich wie... Marionette vom Boden erhob und durch die Luft preschte. D
      eine (?) den Vergleich finde ich aber nicht so schön, da man bei einer Marionette üblicherweise eher an eine Art Körper denken würde. Vielleicht: erhob sich der Dolch, als hinge er marionettengeich an Fäden, die von einer unsichtbaren Macht dirigiert wurden....(oder sowas)


      Remoni schrieb:

      Gerade als sie der Schatten mit der restlichen Materie verbinden wollte, erreicht sie ihn und stach mit ihrem Dolch zu.
      sich (?)


      Remoni schrieb:

      bevor sie feststellt, dass er sich immer wieder an dieselbe Stelle bewegte.
      feststellte


      Remoni schrieb:

      Rasch prüft sie diesen Punkt und riss ihre Augen auf
      prüfte




      LG,
      Rainbow
    • Hi Rainbow ^^

      lieben danke fürs beantworten der Fragen :) ich war so unsicher wie es rüberkommen könnte.

      Spoiler anzeigen


      Rainbow schrieb:

      Nein! Ich finde das ist nicht störend und macht das Ganze irgendwie etwas mystischer und geheimnisvoller
      oki, supi das freut mich natürlich :) das es so wirkt.


      Rainbow schrieb:

      Also, die mysteriöse namenlose Dame bewacht offensichtlich den Übergang vom Diesseits ins Jenseits... oder so ähnlich. Zumindest kommen da regelmäßig Seelen bei ihr an und sie muss dafür sorgen, dass sie dort ankommen, wo sie hingehören, ohne dem bösen Nebel zum Opfer zu fallen.
      AH das hast du abgeändert, hatte mich schon gewundert wie du auf Vivien kamst :schiefguck: :D
      Ok interessante Idee, aber umso mehr freut es mich, das du da auf dem Holzweg bist :D, das heißt es war nicht zu offensichtlich und kann es dann später auflösen.

      Rainbow schrieb:

      Nee, denn man fragte sich ja jetzt, ob Vivian da ganze nur geträumt hatte...ich würde dann aber in der Wachphase noch einmal die eine oder andere Sequenz aus dem Traum Revue passieren lassen, sonst checkt man das nicht ganz....man fragte sich halt, was Vivian jetzt gehört hat...hat die einen Vogel schreien gehört? Warum hat sie plötzlich das Bedürfnis, nach Blue zu schauen? An was genau erinnert sie sich von dem "Traum" oder dem Erlebten?

      Ich habe jetzt nochmal etwas eingefügt, dass man merkt warum sie wachgeworden ist.

      Vivien kann von dieser Szene mit der Frau nichts Revue passieren lassen, da sie nichts mitbekommen hat, ich könnte erklären warum, aber das würde das Geheimnis vorwegnehmen :)
      Deswegen bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich die Aufwachszene von Vivien drinnen lassen soll oder erst fürs nächste Kapitel, wenn man meine kryptischen Zeichen lesen kann, kann man es verbinden. Aber das wir glaub nachher eher so raus kommen, sobald ichs aufdecken, ah oke, ja warum bin ich darauf nicht gekommen, Eindruck beim Leser.

      Rainbow schrieb:

      wieso musste ich hierbei an Schwangerschaftsgymnastik denken?
      Haha, auf solche Gedanke kommt auch nur eine Frau :D Ich hatte mich voll abgemüht ein halbwegs richtiges Wort für eine geschlossene Schlucht zu finden, und da gab es nur Becken XD habe die ganzen Geologisch Gebirgsform durchgewühlt, von Talkessel, bis zu Senke :S

      Rainbow schrieb:

      eine (?) den Vergleich finde ich aber nicht so schön, da man bei einer Marionette üblicherweise eher an eine Art Körper denken würde. Vielleicht: erhob sich der Dolch, als hinge er marionettengeich an Fäden, die von einer unsichtbaren Macht dirigiert wurden....(oder sowas)
      Mit der Szene tat ich mich echt schwer, weil ich nicht genau wusste wie ichs am Besten beschreiben, zeigen sollte, wie sie eine Art Verbindung mit dem Dolch aufnahm und ihn zu sich holte. Aber ich habe es jetzt nochmal überarbeitet und hoffe das es so nun besser klingt :)

      Hast du eig. irgendwelche Tipps oder so, was ich besser machen könnte vom Schreibstil her? Ich empfinde es ab und an nicht so sonderlich flüssig im Lesefluß, sondern etwas abgehackt. Außerdem empfinde ich das ich oft sie schreibe und das klingt nicht so schön oder?



      LG Remoni

      Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
      Mahatma Gandhi
    • Remoni

      Remoni schrieb:

      Hast du eig. irgendwelche Tipps oder so, was ich besser machen könnte vom Schreibstil her? Ich empfinde es ab und an nicht so sonderlich flüssig im Lesefluß, sondern etwas abgehackt. Außerdem empfinde ich das ich oft sie schreibe und das klingt nicht so schön oder?
      Also, wenn ich etwas als störend empfinden würde, dann kannst du dir sicher sein, dass ich das anmerken würde. ^^ Mir kommt es nicht so vor, als würdest du zu oft "sie" benutzen. Im Grunde resultiert das hier in dem Fall ja auch daraus, dass wir den Namen der Dame nicht erfahren. Aber das ist nun mal so.

      Zu dem abgehackten Lesefluss. Keine Ahnung, ob es daran liegt, aber ich denke, das hat vielleicht was mit der "Satzmelodie" zu tun. Ich weiß nicht, ob es sowas wirklich gibt oder ich mir das selber ausgedacht habe. Bei mir ist es so, dass ich nach der Melodie bzw. dem Rhythmus entscheide, ob mir der Text flüssig vorkommt. Also, im Normalfall finde ich es gut, wenn sich kurze und lange Sätze abwechseln. Nur, wenn du Hektik verbreiten willst oder es zum Beispiel zum Kampf kommt, kann eine Aneinanderreihung von kurzen Sätzen als stilistisches Mittel verwendet werden.

      Das hast du hier in dem Abschnitt meiner Meinung nach auch gut eingesetzt. Ich habe jetzt mal irgendeinen Abschnitt rausgesucht:

      Remoni schrieb:

      Die Schatten zogen sich kurz zurück. Diese Situation nutzte sie natürlich sofort aus. Mit einer minimalen Handbewegung verband sie sich mit der Dolch, welcher sich wie Marionette vom Boden erhob und durch die Luft preschte. Dabei durchbohrte er einen der Schatten, bevor er wieder in ihrer Hand lag.
      Der zweite Gegner verpuffte lautstark zu Staub.
      Sie blickte nun die letzte Kreatur an.

      Hier hast du vier recht kurze Sätze verwendet und mittendrin sind zwei etwas längere. Das finde ich okay. Du kannst ja einfach mal ein bisschen ausprobieren, indem du die Satzlängen anpasst und schaust, wie es dann auf dich wirkt....bei mir passiert das nach Gefühl, deshalb fällt es mir schwer, dir da einen Tipp zu geben.

      Grundsätzlich denke ich, dass du ganz Vieles schon richtig machst ^^

    • so weiter geht's :)

      ich glaub so langsam komm ich in den Schreibfluss rein, ich hoffe dennoch nicht das die Qualität arg drunter leidet, wenn ich die Text nicht eine Zeit lang liegen lass und dann überarbeitet, sondern ich immer direkt für das Forum produziere. Bin einfach zu ungeduldig es lange rumliegen zu lassen. :whistling:

      Habe das Kapitel mal gesplittet damit es nicht zu lang wird.


      Kapitel 5 (1/2)


      Vivien, such nach mir.“

      Sie schlug die Lider auf und blickte zur Decke, mit der Hand kämmte sie sich ihre Haare nach hinten.
      Das kann doch nicht wahr sein, schon wieder diese Rufe. So langsam rauben sie mir den Schlaf, dachte Vivien genervt.
      Sie beugte sich zu ihrem Nachttisch hinüber und knipste die Lampe an. Helles Licht brannte auf ihre Augen, schnell kniff sie sie zusammen. Mensch Lampe, musst du auch immer von null auf hundert leuchten, kannst du nicht etwas erbarmen mit mir haben und erst mal sachte beginnen? Nein wäre ja zu viel verlangt, jammerte sie innerlich. Nach einem kurzen Augenblick öffnete sie langsam ihre Lider wieder. Schnell gewöhnten sich ihre Augen an das grelle Licht. Nun nahm sie ihr Handy vom Tisch, welches neben dem Bild von Blue und ihr lag.
      Mit dem Zeigefinger wischte sie den Sperrbildschirm zur Seite.
      „2:45, das ist doch nicht wahr“, beklagte sie sich und fuhr abermals genervt mit der Hand durchs Haar. Es war nun schon die vierte Nacht, in der sie von den Rufen Blues träumte, wenn es überhaupt welche waren.
      Irgendetwas müssen diese Träume doch bedeuteten, sonst würde ich sie nicht täglich haben, oder? Fragte sie sich.
      Sie musste nun eine Entscheidung treffen, den Worten ihrer Träume nachgehen und Blue aufsuchen oder auf die Bitte ihrer Mutter hören. Eigentlich stand ihr Entschluss schon fest, denn wie immer siegte die Neugierde. Da sie nun wusste, was sie Morgen tun würde, legte sie ihr Handy zur Seite, schaltete das Licht aus und versuchte wieder einzuschlafen. Jedoch vergeblich, denn nach circa einer Stunde konnte sie noch immer kein Auge zu kriegen. Diesmal lag es an ihrer Entscheidung, die sie getroffen hatte. Ob ich wohl wieder in seinen Körper springen kann? Ich hoffe es! Aber bitte diesmal ohne diese Schmerzen, die waren fast unerträglich. Dennoch war es das wert, diese Freiheit, so hoch oben am Himmel war einfach bombastisch. Ich konnte jede Bewegung, jeden Windhauch genau spüren, als wäre es mein eigener Körper, schwärmte sie. Während sie an dieses Erlebnis dachte, pumpte ihr Körper unentwegt Adrenalin in ihre Adern, welches dafür sorgte, dass sie nicht zur Ruhe kam, aber nach einiger Zeit fielen ihr dann die Augen doch zu.

      Der letzte Schultag der Woche ging zu Ende, Vivien und Miranda fuhren, wie immer mit dem Bus nach Hause.
      „Und hast du schon Pläne für Samstagabend?“, fragte Miranda.
      „Bis jetzt noch nicht, aber so wie ich dich kenne, wirst du mich schon fest in deine Pläne miteinbezogen haben, oder?“, antwortet sie und blickte ihre Freundin berechnend an.
      Mira schlug auf Viviens Oberschenkel und bestätigte ihre Vermutung begeistert: „Ja, genau so ist es. Also Samstagabend Filmabend, bei mir.“
      Ein Grinsen huschte über Viviens Gesicht, ihre Freundin wusste, was ihr guttun würde. „Alles klar, das klingt super. Soll ich einen Horrorfilm mitbringen, denn auf Liebesschnulzen habe ich so gar kein Bock.“
      „Du kennst mich, gegen ein bisschen Blut und Psycho habe ich nie etwas einzuwenden“, antwortete Miranda mit einer gespielt verstörenden Lache.
      „Ob das jetzt so gute Voraussetzungen sind Offizier Shoemaker?“, kritisierte Vivien, leicht belustigt.
      „Möchtest du damit behaupten, dass ich keine gute Polizistin abgeben würde?“, erwiderte sie schockiert.
      „Doch doch, das schon. Aber dein Hang zu Psycho-Dingen ist schon bedenklich“, merkte Vivien an.
      Jedoch lässt sich Miranda nicht entmutigen: „Das werden wir sehen, irgendwann wir dieses Wissen nützlich sein. Also halt dich von den bösen Jungs fern, sonst komm ich.“ stellte sie klar und streckte Vivien die Zunge raus.
      Plötzlich bremste der Busfahrer ab und bog in Mirandas Haltestelle ein. „Alles klar ich geh, dann mal. Vergiss nicht Samstag 18 Uhr bei mir“, sagte Miranda und umarmte ihre Freundin.
      „Werde ich nicht, also bis dann“, antwortete Vivien.
      Anschließend flitze Miranda aus dem Bus.
      Vivien fuhr weiter bis nach Goldstream, denn sie wollte den kürzesten Weg direkt zum Wald nehmen. Bevor der Bus zum Stehen kam, warf sie sich ihren Rucksack über die Schulter und lief zur Schwenktüre. Nachdem sie ausgestiegen war, fuhr der Bus seine geregelte Tour weiter und verschwand hinter einer Hausecke.
      Sie stand an der Schwelle zwischen Stadt und Wald. Vor ihr erhoben sich die majestätischen Bäume, während sich hinter ihr Familienhaus an Familienhaus reite. Schrilles Kindergeschrei und das Bellen eines Hundes ertönte aus einem der Häuser, welche sanft von den süßen Klängen der Vogelstimmen überdeckte wurden. Der markante Duft der Nadelbäume und das Lichtspiel, welches durch die Baumkronen drang, hatten eine einladende Wirkung auf sie. Jedoch breitete sich ein mulmiges Gefühl schleichend in ihrem Magen aus. Egal wie einladend der Wald wirkte sie blieb wie angewurzelt stehen. Plötzlich kamen ihr die Bilder, über die Geschichte, die ihre Mutter ihr erzählt hatte, vor Augen. Zugleich hörte sie die Stimme ihrer Mutter in ihrem Unterbewusstsein. „Es ist gefährlich, halte dich von Blue fern.“
      Vivien ballte ihre Hände zu Fäuste.
      Nein, mir kann so etwas nicht passieren. Denn erstens bin ich gerade überhaupt nicht wütend oder möchte mich an jemanden rächen. Zweitens ist Blue, im Gegensatz zu einem Bären oder Wolf, kein gefährliches Tier, also komm mal wieder runter, versuchte sie sich selbst zu überzeugen.
      Jetzt gibt es kein zurück mehr, also los, sprach sie zu sich selbst.
      Entschlossenen Schrittes begab sie sich nun auf den platt getrampelten Wanderweg. Große Schwertfarne säumten die sandigen Wege. Riesigen Lebensbäume und 700 Jahre alte Douglasien durchzogen den gesamten Wald. Das Singen der von Baum zu Baum flatternden Vögeln war Balsam für ihre Seele. Endlich raus aus der Stadt und in ihrem Element.
      Nach einigen hundert Meter verließ sie den normalen Wanderweg und stapfte durchs Unterholz. Sofort verfing sich ein Spinnennetz in ihrem Haar und einige Fäden hingen ihr ins Gesicht. Angewidert wischte sie sich diese weg und blickte nun besser auf den Weg vor sich. Die Strecke, welche sie ging, war nicht mehr als ein Trampelpfad der Wildtiere, der um morsche Baumstämme und über wild wuchernde Wurzeln führte. Sie liebte es fernab von den üblichen Wegen spazieren zu gehen, denn hier war die Chance viel größer, der Schönheiten der Natur zu begegnen.
      Ein plötzliches Knacken, welches vor ihr zu hören war, ließ sie zusammenzucken. Abrupt blieb sie stehen und sucht mit ihrem Blick die Umgebung vor sich ab. Es war untypisch, dass hier irgendjemand lief und sie konnte auch niemanden erblicken. Leichte Panik überkam sie. Was mache ich, wenn es ein Bär ist, fragte sie sich. Langsam machte sie einen Schritt zurück, dabei trat sie auf einen trockenen Zweig. Er knackte laut. Plötzlich raschelte das Laub. Während sie die Luft anhielt, flüchtete ein Wildhase aus dem Unterholz vor ihr. Puh, da haben wir uns wohl beide einen heiden Schrecken eingejagt, kamen ihr die Gedanken, als sie erleichtert ausatmete. Nach dem kleinen Adrenalinstoß ging sie vorsichtiger, als zuvor, weiter.
      Nachdem sie über einen kleinen Bach balancierte, welcher mit moosigen Steinen durchsetzt war, erreichte sie schon die erste Lichtung. Durch das lila Heidekraut, welches ringsum wucherte versprühte dieser Ort eine märchenhafte Aura. Hätte sie nicht schon anderweitige Pläne, dann würde sie sich hier ins Gras legen und das Farbspiel der untergehenden Sonne genießen.
      Kurze Zeit später erblickte sie schon die großen Eichen, an jener Lichtung, an der sie Blue ausgewildert hatten. Wenn sie ihn finden wollte, dann wohl am ehesten hier, dachte sie sich.
      Da sie den Raubvogel nirgends sehen oder hören konnte, beschloss sie sich auf den Felsen inmitten der Wiese Platz zu nehmen und ihre Gabe einzusetzen.
      Sie schloss ihre Augen und suchte in ihrem Geist die Verbindung zu ihm: „So nun bin ich hier Blue, wo bist du?“
      Jedoch erhielt sie auch nach einiger Zeit keine Antwort. Hatten ihre Träume doch nichts zu bedeuten? Aber sie war sich so sicher gewesen.
      Wahrscheinlich ist Blue nicht mal mehr in der Nähe, sondern längst über alle Berge verschwunden, dachte sie. Sicher hat ihr Unterbewusstsein sich ein Spaß mit ihr erlaubt, solche Träume zu konstruieren. Enttäuscht sprang sie vom Felsen und wollte wieder nach Hause gehen.
      Jedoch schoss plötzlich ein wärmender Schwall durch ihren Körper und verlieh ihr eine Art Energiestoß. Sofort machte sich ein vertrautes Gefühl in ihr breit, so als käme ein Teil von ihr nach Hause zurück. Sie konnte spüren, wo er war. Während sie sich in die Richtung drehte, aus dem sie sein Kommen fühlte, tauchte er plötzlich über den Baumkronen auf.
      Eine Träne ran über ihre Wange. Sie wusste gar nicht, dass das Wiedersehen mit Blue so eine starke Wirkung auf sie hatte, wie konnte so schnell eine so intensive Bindung entstehen?
      Seine schrillen Rufe schwangen durch die Luft, während er große Kreise über ihr zog. Als Einladung erhob sie ihren Unterarm. Mit dem anderen wischte sie sich schnell die Träne vom Gesicht.
      Sofort bremste Blue sein Flug und hielt sich mit schwingenden Bewegung in der Luft, bevor er sich sachte auf ihren Arm niederließ.
      „Ich habe dich vermisst, das war mir gar nicht klar“, gestand sie und legte ihre Wange an sein Federkleid. Er streckte ihr sein Köpfchen entgegen und streifte ihr frei Wange. „Du mich scheinbar auch“, murmelte sie in sein Gefieder. Wie war es möglich, das sie so eine enge Bindung zu ihm hatte. Er wirkt nicht anders auf sie, als die Menschen die sie umgaben. Menschen und Tiere unterschieden sich gar nicht so sehr voneinander, wenn man sich auf sie einließ.
      „Du hast mich gerufen, warum?“, durchdrang sie die innige Begrüßung.



      LG Remoni

      Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
      Mahatma Gandhi

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Remoni ()

    • Hey Remoni :)

      Spoiler anzeigen


      So, nun komme ich auch mal dazu, mich deinem neuen Teil zuzuwenden ^^

      Remoni schrieb:

      Sie wollte jede Möglichkeit durchgehen, um bestens Vorbereite zu sein,
      vorbereitet

      Remoni schrieb:

      Sie musste nun eine Entscheidung treffen, den Worten ihrer Träume nachgehen und Blue aufsuchen oder auf die Bitte ihrer Mutter hören?
      Das Fragezeichen am Ende hat mich hier irritiert, weil ich das nicht als Frage, sondern vielmehr als eine Aufzählung von Möglichkeiten wahrgenommen hatte :hmm: Vom Gefühl her...


      Remoni schrieb:

      Sie wollte jede Möglichkeit durchgehen, um bestens Vorbereite zu sein, jedoch spann ihr Gehirn es immer und immer weiter.
      was meinst du mit "es"...? Und welche Möglichkeiten malt sie sich denn aus? Das könnte man an der Stelle vielleicht noch ein bisschen verdeutlichen...glaubt sie, dass Blue in Schwierigkeiten steckt? Oder ... ja, was?

      Remoni schrieb:

      „Möchtest du damit behaupten, das ich keine gute Polizistin abgeben würde?“, erwiderte sie schockiert.
      dass

      Remoni schrieb:

      Jedoch lässt sich Miranda nicht entmutigen: „Das werden wir sehen, irgendwann wir dieses Wissen nützlich sein. Also halt dich von den bösen Jungs fern, sonst komm ich.“ stellte sie klar und streckte Vivien die Zunge raus.
      Miranda jedoch ließ sich nicht entmutigen. "Das werden wir sehen, irgendwann wir dieses Wissen nützlich sein. Also halt dich von den bösen Jungs fern, sonst komm ich,“ stellte sie klar und streckte Vivien die Zunge raus.

      Ich persönlich finde diese Doppelpunkteinführung für die wörtliche Rede nicht so elegant und würde immer versuchen das anders zu lösen. Ist aber vielleicht auch einfach so ne Macke von mir ^^ Am Ende ist der Punkt aber in jedem Fall zu viel und müsste durch ein Komma ersetzt werden.

      Remoni schrieb:

      Plötzlich bremste der Busfahrer ab und bog in Mirandas Haltestelle ein. „Alles klar ich geh, dann mal. Vergiss nicht Samstag 18 Uhr bei mir.“
      „Werde ich nicht, also bis dann“, verabschiedete sie sich. Anschließend flitze Miranda aus dem Bus.

      Manchmal ist mir der Bezug bei deiner wörtlichen Rede nicht klar. Hier in dem Beispiel spricht erst Miranda, weil du sie im Satz zuvor erwähnst, schlussfolgere ich das als Leser mal. ...im nächsten Satz schreibst du dann..."verabschiedete sie sich..." (da ist man gedanklich eigentlich noch bei Miranda aber du meinst offensichtlich Vivian)....und im abschließenden Satz sprichst du wieder von Miranda...

      kannst ja mal drauf achten... ^^

      Remoni schrieb:

      Sie stand an der Schwelle zwischen Stadt und Wald, während ihr Blick dem Weg, der sich ins Waldinnere schlängelte, folgte.
      Ich finde, das könntest du noch ein bisschen detaillierter beschreiben. Denn das Bild ist ein ganz schönes... hinter ihr vielleicht die Wohnsiedlung mit spielenden Kindern, blabla... und vor ihr eröffnet sich der plattgetrampelte Pfad, der tief in den Wald hineinführt oder so...ich finde, hier kann man den Leser noch ein bisschen mehr mitnehmen und ein bisschen Atmosphäre schaffen (nur so ne Idee)

      Remoni schrieb:

      Denn ersten bis du gerade überhaupt nicht wütend
      erstens


      Remoni schrieb:

      Große Schwertfarne grenzten die sandigen Wege von den grünen Waldflächen, in denen die riesigen Lebensbäume und 700 Jahre alte Douglasien wuchsen, ab.
      Da dies ein recht langer Satz ist, würde ich das "abgrenzen" anders trennen....Große Schwertfarne grenzten die sandigen Wege von den grünen Waldflächen ab,in denen die riesigen Lebensbäume und 700 Jahre alte Douglasien wuchsen. (wäre jetzt so mein Vorschlag, weil es sich sonst ein bisschen umständlich liest)


      Remoni schrieb:

      Nach einigen hundert Meter verließ sie den normalen Wanderweg und stapfte durchs Unterholz.
      Metern


      Remoni schrieb:

      Sie liebte es fernab von den üblichen Wegen spazieren zu gehen, denn hier waren die Chance viel größer, der Schönheiten der Natur zu begegnen.
      war


      Remoni schrieb:

      Nachdem sie über einen kleinen Bach, welcher mit moosigen Steinen durchsetzt war, balancierte. Erreichte sie schon die erste Lichtung, welche durch das lila Heidekraut eine märchenhafte Aura versprühte.

      Hier ist das Satzende hinter "balancierte" irgendwie fehlplatziert, wie ich finde...vielleicht hast du dich da einfach vertan? ...Der Satz ist dann aber schon ziemlich lang...insofern würde ich ihn einfach anders trennen. Vielleicht:

      Nachdem sie über einen kleinen Bach balancierte, welcher mit moosigen Steinen durchsetzt war, erreichte sie schon die erste Lichtung. Durch das lila Heidekraut, welches überall ringsum wucherte versprühte dieser Ort eine märchenhafte Aura .


      Remoni schrieb:

      Sicher hat ihr Unterbewusstsein sich ein Spaß mit ihr erlaubt, solche Träume zu konstruieren.
      hatte... einen Spaß


      Remoni schrieb:

      Wie als könnte sie spüren wo er war, drehte sie sich um und sah, wie Blue über die Baumwipfel hinweg auf sie zuflog.
      Das "Wie" würde ich weg lassen und einfach schreiben: Als könnte sie spüren....


      Remoni schrieb:

      Es war also doch kein Traum. Eine Träne ran über ihre Wange. Sie wusste gar nicht, dass das Wiedersehen mit Blue so eine starke Wirkung auf sie hatte, wie konnte so schnell eine so intensive Bindung entstehen?

      Wieso stellt sie hier schon die Verbindung zu ihrem Traum her? Im Grunde könnte Blue doch auch einfach so auf ihr "mentales Rufen" hin gekommen sein... :hmm: Oder hat sie insgeheim in dem Moment gar nicht damit gerechnet, dass er kommen würde..? Und sie ist nun selber überrascht? Ja, du erwähnst es im letzten Satz ein bisschen, aber ich denke, man könnte das etwas ausführlicher beschreiben. Der letzte Kontakt mit Blue liegt ja nun für mich als Leser schon wein bisschen zurück. Es war quasi nur die Anfangsszene... und dann kamen ganz viele andere Teile dazwischen...Hier wäre die Chance, die Emotionen, die Vivian überkommen und ihre Gedanken/Ängste ganz genau zu beschreiben...(denke ich mir so :pardon: )

      Also, ich finde, dieser Teil hat ganz viel Potenzial und man könnte hier und da noch ein bisschen feilen und versuchen, noch etwas Atmosphäre aufzubauen...zum Beispiel könnte der Weg durch den Wald ja auch beängstigend sein... sie könnte sich zwischendurch mal umdrehen...ein sonderbares Gefühl bekommen... es könnten sich Schattenspiele abzeichnen, die ihre Sinne verwirren...was weiß ich...ich wäre da als Leser gerne näher an ihr dran. Das sind aber nur so Ideen-ist kein Muss. ^^

      Ansonsten bin ich natürlich gespannt, wie sich die Beziehung zu Blue weiterentwickelt.... und wie sich das überhaupt alles zusammenfügen wird. :gamer: ... im Moment bekomme ich noch nicht so recht einen Kopf daran, worauf es hinauslaufen wird. Aber das ja muss nicht schlecht sein...so eine Geschichte darf sich ruhig langsam aufbauen. Das ist schon okay.




      LG,
      Rainbow
    • Hey @Remoni,
      Könnte nun den zweiten Teil des dritten Kapitels lesen, da ich endlich wiede rmehr im forum unterwegs sein kann.
      Habe nur nicht viel zu sagen, da ja eher weniger passiert ist. Ist so ein typisches Kapitel zwischendurch wo mal nicht viel passiert. Auch wenn es manchmal langweilig ist, also ein bisschen, braucht jede Geschichte auch mal so eine Stelle.
      Wir erfahren einfach ein bisschen mehr über die Schule und die Lehrer und die Klassenkameraden. Ich bin gespannt, ob das mit der Blutgruppe für das weitere Geschehen eine Rolle zieht. Ansonsten ist mir noch nicht klar, warum das in der Geschichte vor kam. Ich werde mich einfach überraschen lassen und bald weiter lesen.

      LG Sora :rolleyes:
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Neu

      Hi @Rainbow und @Sora

      tut mir leid, das ich erst jetzt auf eure Kommentare eingehe, Ich hatte eine Phase wo ich mit dem schreiben nichts mehr anfangen konnte. (Gibts bei mir leider immer öfter, aber ganz werde ich die Geschichte nicht aufgeben, es wird dann halt immer was kommen wenn ich Lust dazu habe. Kann verstehen, wenn euch das zu mühsam ist und ihr nicht weiterlesen wollt)
      Aber sich zwingen zu schreiben empfinde ich auch nicht richtig, es soll ja der Spaß bei uns Hobbyschreibern dahinterstehen. ^^

      Rainbow
      Spoiler anzeigen


      erstmal Vielen Vielen Dank fürs korrigieren und natürlich tapfer dranbleiben :)

      Dann zu deinen Anmerkungen:

      Rainbow schrieb:

      Wieso stellt sie hier schon die Verbindung zu ihrem Traum her? Im Grunde könnte Blue doch auch einfach so auf ihr "mentales Rufen" hin gekommen sein... Oder hat sie insgeheim in dem Moment gar nicht damit gerechnet, dass er kommen würde..? Und sie ist nun selber überrascht? Ja, du erwähnst es im letzten Satz ein bisschen, aber ich denke, man könnte das etwas ausführlicher beschreiben.
      Ja da hast du recht... das macht eig. nicht so viel Sinn, das sie das glaub mit dem Traum in Verbindung setzt. Aber für sie war das eine Art Bestätigung, im nächsten Teil klärt sich das dann auf, weiß nicht ob das dann so passt. kannst ja mal drüber schauen dann und Bescheid geben ob es immer noch nicht ganz so nachvollziehbar ist.


      Rainbow schrieb:

      Also, ich finde, dieser Teil hat ganz viel Potenzial und man könnte hier und da noch ein bisschen feilen und versuchen, noch etwas Atmosphäre aufzubauen...zum Beispiel könnte der Weg durch den Wald ja auch beängstigend sein... sie könnte sich zwischendurch mal umdrehen...ein sonderbares Gefühl bekommen... es könnten sich Schattenspiele abzeichnen, die ihre Sinne verwirren...was weiß ich...ich wäre da als Leser gerne näher an ihr dran. Das sind aber nur so Ideen-ist kein Muss.
      also habe da noch ein bisschen was verändert, weil eig. ist sie gerne im Wald und fühlt sich da wohl und hat keine Angst, aber bei Geräuschen horcht jeder auf :D Ich möchte die Szene nicht so ausführlich machen, weil in der Geschichte so viele Waldszenen vorkommen, das will dann sicher auch nicht jeder so detailliert haben und es würde sich dann vielleicht ab und an von der Beschreibung wiederholen.


      Rainbow schrieb:

      Ansonsten bin ich natürlich gespannt, wie sich die Beziehung zu Blue weiterentwickelt.... und wie sich das überhaupt alles zusammenfügen wird. ... im Moment bekomme ich noch nicht so recht einen Kopf daran, worauf es hinauslaufen wird. Aber das ja muss nicht schlecht sein...so eine Geschichte darf sich ruhig langsam aufbauen. Das ist schon okay.
      Also die Beziehung zu Blue ist jetzt nicht der Hauptteil der Story :) sondern nur ein kleiner Teil, da kommt noch vieles Mehr dazu :D war schon am überlegen ob ich ein Prolog oder so machen soll, damit man weiß ich was für eine Richtung die Geschichte gehen soll.
      Bin da noch nicht ganz so sicher.
      Aktuell erleben wir nur mit wie Vivien erfährt was für Fähigkeiten hat, die nicht ganz typisch für ihr Hexenwesen sind. Ich möchte immer etwas mehr da zuwerfen und das wir mit ihr mit alles erleben.
      Bald werde ich auch die Geschichte von anderen Charakteren aus erzählen, damit wir nicht nur ihre Sichtweise kennen, sondern auch von anderen und so vielseitiger die Geschichte beleuchten kann.

      Ich hoffe du bleibst dran auch wann es schleppend vorangeht. Es ist irgendwie ist etwas teilweise mühsam,wenn man im Kopf die Szenen schon durchgekaut hat und eig. schon viel weiter ist XD aber man muss es ja noch auf Papier bringen.





      Sora
      Spoiler anzeigen

      Freut mich das du wieder aktiver im Forum unterwegs bist :) ich hoffe deinem Nachwuchs geht es gut :)

      Vielen dank das du weiter dran bleibst :)

      Sora schrieb:

      ch bin gespannt, ob das mit der Blutgruppe für das weitere Geschehen eine Rolle zieht. Ansonsten ist mir noch nicht klar, warum das in der Geschichte vor kam. Ich werde mich einfach überraschen lassen und bald weiter lese
      Also die Blutgruppen direkt spielen keine Rolle in der Geschichte, aber sie hat besonderes Blut mit besonderen Fähigkeiten und Blut hat einiges in meiner Geschichte zu bedeuten. zb. Kadugo bedeutet Blutsverbunden, ich wollte einfach nur mit reinbringen, das es eig. unmöglich ist das Blut eines Tieres in seinem Köper zu haben, wenn du verstehst was ich meine und im Biounterricht geht das doch perfekt. :whistling:

      Ja du hast recht zurzeit ist es relativ lasch in meiner Geschichte, aber das kommt noch, irgendwie komm ich aus dem Weg den ich eingeschlagen habe so nicht anders raus.



      So am letzten Teil des Kapitels bin ich dran und kommt die Woche noch, möchte nur nochmal darüberschauen.

      Ah und überarbeitete Kapitel wird gleich online gestellt XD muss nur schnell den PC tauschen.


      So nun der zweite Teil von Kapitel 5

      Kapitel 5 (2/2)

      Blue drehte seinen Kopf und blickte ihr überrascht in die Augen.
      „Ich habe dich nicht gerufen. Du warst es, die mich rief!“
      Verdutzt zog sie die Augenbrauen zusammen. „Das kann nicht sein, du … du hast mich in meinen Träumen zu dir gerufen?“
      „Nein da irrst du dich.“
      „Aber … ich war mir so sicher, dass du es warst. Es wirkte so real“, sagte sie mit zweifelnder Stimme.

      Waren es demnach wirklich nur stinknormale Träume? … vielleicht sollte ich ihnen nicht so viel Bedeutung zukommen lassen, sonst flippe ich noch aus.
      Mit dem Schnabel stupste der Bussard sie an. „Aber es ist schön, dass du gekommen bist.“
      Vivien fasste sich wieder. „Ja … Blue ich habe so viele Fragen in meinem Kopf. Ich brauche unbedingt Antworten. Was ist das zwischen uns? … Ich konnte nichts in meinen Büchern über genau diesen Fall, wie er bei uns ist, herausfinden und meine Mutter hat es sofort ins Schwarze gezogen“, brach es aus ihr heraus, während sie sich auf den Felsen setzte. „Normalerweise glaube ich meiner Mutter, aber diesmal scheint sie mit ihrem Wissen falsch zu liegen, denn ich spüre nichts Negatives zwischen uns.“
      Blue sprang auf den Felsen neben ihr, den Blick immer noch auf sie gerichtet. „Was hat deine Mutter zu unserer Verbindung gesagt?“
      Ihr Blick richtete sich auf ihre Hände, welche sie in ihre Hose krallte. „Sie sagte, dass es sich hier um schwarze Magie handelt und dass du gefährlich werden kannst, weil ich meine negativen Emotionen auf dich übertragen könnte und du dann unkontrollierbar wirst.“
      Eine beunruhigende Stille breitete sich aus.
      Prompt riss Vivien ihren Blick nach oben und sah, wie es in Blue arbeitete. „Weißt du etwa etwas?“, fragte sie drängend.
      Abrupt erhielt sie eine Antwort. „Davon habe ich noch nie gehört. Hat sie dir genaueres erzählt?“
      Vivien stand vom Felsen auf. Sie war nervlich einfach zu aufgeputscht, um still dazusitzen. Während sie ihrem Freund von der Erzählung ihrer Mutter berichtete, lief sie vor ihm auf und ab.
      „Irgendwie kann ich es nicht ganz glauben, was sie mir erzählt. Ich müsste es doch merken, wenn es schwarze Magie ist, oder?“, fragte sie ihn.
      „Von so einem Fall habe ich noch nie gehört, aber möglich wäre es sicher. Das hat aber nichts mit schwarzer Magie zu tun, sondern ist einfach deine Fähigkeit Blutpakte zu schließen. Leider kann ich dir darüber nicht so viel erzählen, da ich auch nur vom Hörensagen über euch gehört habe. Ich hätte selbst nie damit gerecht so jemanden zu begegnen. Für uns andere Lebewesen ist es, wie ein Aufstieg in der Rangordnung, wenn wir mit jemanden wie dir einen Pakt eingehen können. Denn die Verbindung stärkt uns beide Vivien, wir beschützen einander und können unsere Gedanken und Gefühle teilen“, antwortete er ihr.
      „Stop Stop Stop … Ich verstehe nicht ganz, was meinst du mit so jemanden wie mir? Ich bin nur eine ganz normale Hexe und in den ganzen Büchern, die ich gelesen haben, fand ich nirgends etwas über eine Fähigkeit Blutpakte zu schließen … Erzähl mir mehr!“ erwiderte sie und blickte ihn erneut drängend an.
      Er senkte seinen Kopf. „Ich kann dir nicht mehr sagen, da ich nicht mehr weiß.“
      Sie sprang auf ihn zu. „Du musst doch noch mehr wissen, warum hättest du sonst diesen sogenannten „Pakt“ mit mir geschlossen. Was hat dir gesagt, das ich so etwas kann? Sag es mir! Das bist du mir schuldig, da du mir nicht mal die Wahl gelassen hast“, sprach sie mit scharfer Stimme, während ein Windhauch durch ihr Haar fegte und gebündelt mit ihren Worten Blue traf.
      „Beruhige dich bitte, ich weiß wirklich nicht mehr. Ich kann selbst nicht genau sagen, warum ich plötzlich diesen Instinkt verspürt hatte dich zu beißen. Ich habe nur deinen Wunsch, fliegen zu können wahrgenommen und habe gehandelt. Bitte vertraue mir.“
      Abermals lief sie vor der Felsformation auf und ab. Ihre Gedanken fuhren Achterbahn, denn sie wusste nicht, was sie tun sollte. Sie vertraute Blue zwar soweit, aber damit war dieses Thema noch lange nicht für sie beendet.

      Verdammt … ich will wissen, was das für eine Fähigkeit ist. Ist sie gut oder böse und warum konnte ich nirgends etwas darüber lesen und bei Mom komm ich bei dem Thema auch nicht weiter … Mist
      „Wenn es dir keine Ruhe lässt werde ich Nachforschungen anstellen“, rief Blue und holte sie aus ihren Gedanken.
      Abrupt blickte sie den Raubvogel an. „Wie willst du das machen?“, fragte sie skeptisch.
      „Ich kenne ein paar Tiere, die die gleiche Verbindung haben wie wir beide.“
      Freudig sprang Vivien auf. „Wirklich?“
      Als Antwort nickte Blue.
      „Warum hast du mir das nicht gleich erzählt?“, fragte sie.
      „Beruhige dich, so schnell kann ich dir leider aber keine Informationen besorgen, da der Nächste einige tausend Kilometer entfernt von hier lebt.“
      Überraschte blickte sie ihn an. „So weit?“
      „Ja ich werde etwa zwei Wochen unterwegs sein. Aber nun möchte ich selbst auch mehr wissen, daher sind es mir die Strapazen wert“, sagte er.
      „Danke Blue das du das tust, das bedeutet mir wirklich viel“, antwortet sie und strich ihm über sein glänzendes Gefieder.
      „Das war aber sich nicht der einzige Grund warum du mich aufgesucht hattest, oder?“
      Ein verschmitztes Grinsen flog über Viviens Gesicht. „Bei mir gibt es keine halben Sachen, das weißt du doch? Natürlich möchte ich wieder fliegen“, antwortet sie freudig.

      Da ich so schnell eh keine weiteren Informationen erhalten werde, sollte ich die Möglichkeit nochmal am Schopfe packen, bevor Blue erstmals weg ist.
      Es wird schon nichts schiefgehen. Bestätigte sie sich.
      „Habe ich mir fast schon gedacht.“
      Sie kniete sich vor ihm ins Gras. „Was muss ich machen, damit ich in deinen Körper überspringe?“
      „Du hattest ja starke Schmerzen, soweit ich weiß wird dieser Blutpakt mit einem Körperteil verbunden. Wo waren deine Schmerzen am schlimmsten oder wo habe sie geendet?“ fragte Blue und kam näher an mich heran gesprungen.
      Sie wollte zwar diese Tortur nicht nochmal durchleben, aber sie musste analysieren, wie der Schmerz war und vor allem wo.
      Sie ließ den Moment Revue passieren und folgte dem aufkommendem Schmerz zu seinem Zentrum. Langsam brannte er sich von ihrem Herz einen Weg durch ihre Brust, dann durch ihren Hals entlang und bohrte sich anschließend wie eine Pfeilspitze in ihre Augäpfel.

      Das war er, der Punkt wo der Schmerz seinen Höhepunkt erreicht hatte.
      „Ich glaube ich weiß welches Körperteil uns verbindet. Es sind meine Augen.“
      „Das klingt logisch, da die Augen eines Raubvogels eine starke Fähigkeit darstellen. Sehr gut nun musst du versuchen diesen Blutkreis zu aktivieren“, versuchte er ihr zu erklären, war dabei aber nicht besonders detailliert.
      Vivien seufzte laut. „Ja und wie soll ich das machen?“, fragte sie etwas genervt, da sie ja total unwissend war.
      Der Bussard kratzte sich mit seinen scharfen Krallen am Schnabel.„Ganz genau weiß ich es leider auch nicht.“
      „Na super, du bist mir ja eine große Hilfe“, stöhnte sie und ließ ihren Kopf auf den Stein sinken. Denk nach! Wie lief es nochmal ab?
      „Alles in Ordnung?“
      Sie erhob die Hand, um ihm anzudeuten, dass er kurz schweigen solle.
      Die Erinnerungen flogen an ihr vorbei. Irgendwo muss doch ein Hinweis sein, wie ich den Sprung in Blues Kopf geschafft habe. Zuerst war der Biss und darauf hin hat mir Blue sein Blut gegeben, damit die Verbindung entstehen konnte. So wie ich das aber verstanden habe ist sein Blut nun in mir, daher muss er mich nicht erneut beißen. Anschließend kam der Schmerz … ja genau und dann war eine kurze Pause, in der mein Herz einen Aussetzer hatte und dann ist das ganze Blut zu meinen Augen geschossen und ich bin in Blues Kopf gelandet. Das muss es sein.
      Ohne lange zu überlegen, schloss sie ihre Augen und konzentrierte sich auf ihren Pulsschlag. Sie musste dafür sorgen, dass ihr Herz einen kurzen Aussetzer bekam, damit der Blutkreis mit Blue aktiviert werden konnte. Daraufhin unterließ sie das Atmen. Aber nach mehr als einer Minute fing sie heftig zu husten an.
      „Was machst du?“, fragte ihr gefiederter Freund besorgt, als er merkte, wie sie nach Luft schnappte.
      Nachdem sie ihre Atmung wieder im Griff hatte, blickte sie ihn an „Ich versuche einen Herzaussetzer zu bekommen, damit ich in den anderen Blutkreis springe.“
      Ein beunruhigender Blick erreichte sie. „Das hört sich gefährlich an … Ich glaube nicht, dass dies die richtige Methode ist.“
      Jedoch wischte sie seinen Bedenken schleunigst bei Seite und versuchte es ein Zweites, ein Drittes und auch ein viertes Mal, jedoch immer mit demselben Ergebnis, nämlich hustend und nach Luft schnappend.
      Sie schlug mit der Faust auf den Felsen. „Verdammt. Warum klappt es nicht?“ fluchte sie lauthals.
      „Reg dich nicht auf, du musst konzentriert bleiben, sonst wird das schon mal gar nichts“, ermahnte sie der Vogel.
      „Du bist ja schlimmer als meine Mutter“, antwortete Vivien spöttisch. Jedoch hatte sie sich schnell wieder gefangen und konzentrierte sich abermals.

      Okay gut, dann muss ich nach einem Plan B suchen.
      Sie richtete ihre Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Teil ihres Körpers, nämlich ihren Augen. Wie durch einen Nebelmeer wartend, bahnte sie sich einen Weg immer tiefer in die Zellen.
      Ihre Konzentration fokussiert sich zunehmen.
      Während sie den Nebel durchkämmte, erblickte sie eine auffällige blaue Lichtquelle, welche sie zu sich loste. Je näher sie ihr kam, umso stärker begann ihr Blut unter ihrer Haut zu brodeln. Sie trat nah an die Lichtquelle heran, sodass sie ihre Hand auf sie legen konnte. Sofort reagierte ihr Blut und zeitgleich mit dem blauen Licht schoss es durch ihre Venen in Richtung ihrer Augen und verband sich dort zu einem Blutkreislauf. Daraufhin sprang Viviens Geist in Blues Körper über.

      „Unglaublich du hast es geschafft!“ Ertönte die Stimme von Blue in ihrem Kopf.
      Sie sah durch seine Augen, wie ihr bewusstloser Körper am Felsen anlehnte, da hing.
      Yeah ich habs geschafft. Eine innere Freude überflutete sie.
      „Blue flieg bitte los“, jauchzte sie ihm zu.
      Sofort entfalte er sein Flügel, fuhr seine Krallen aus und drückte sich vom Felsen ab. Mit mächtigen Schlägen widersetzte er sich der Schwerkraft und stieg über die Lichtung empor und wendete nach Westen ab. Vivien verfolgte dem Weg den Blue angesteuert hatte und sah vor sich die großen Bergketten des Gebirges.
      Sie sprach kein einziges Wort, während sie den Kurs hielten, sondern folgte dem Goldstream, wie er sich durchs Tal schlängelte und über einige Felsvorsprünge in die Tiefe stürzte.
      An einem kleinen Wasserfall erblickte sie einen großen Grizzly, der aus dem Wald trat und sich auf einen Felsen positionierte. Gebahnt fixierte Vivien das Szenario.
      Überraschenderweise verließ Blue seinen Kurs und kreiste über dem Schauspiel. Sie flüsterte ihm ein Danke zu.
      Der Bär ließ sich von uns nicht stören und ging weiter seiner Beschäftigung nach. Energisch sprangen die Lachse den Wasserfall hinauf, um den Fluss weiter hinauf zu schwimmen. Langsam kletterte der Grizzly weiter zum Felsvorsprung, um die herausspringenden Fische mit seinen gewaltigen Zähnen zu schnappen, aber er verfehlte sie oft nur um eine Haaresbreite. Nach einiger Zeit siegte dann doch die Geduld und ein dicker Lachs sprang ihm direkt zwischen die Kiefer. Sofort schnappte er zu. Anschließend fing er genüsslich an seine Beute zu Verspeisen.
      „Gut, das wir hier oben sind, ich wäre jetzt ungern da unten bei ihm“, merkte Vivien an.
      „Ja diese Riesen sind schon beeindruckend, aber können auch sehr gefährlich werden, wenn man in ihr Revier eindringt.“
      „Ja das stimmt“, bestätigte sie.
      Nach einigen Augenblicken kam ihr ein unangenehmer Gedanke auf. „Scheiße Blue … mein Körper!“ fluchte sie. „Er ist ganz alleine dort auf der Lichtung. Was ist, wenn ein Bär vorbeikommt?“
      Vivien spürte sofort, wie der Puls des Raubvogels anstieg.
      „Wir waren zu unvorsichtig“, stieß er hervor.
      Sofort wechselte er die Richtung und flog im Eiltempo zurück zur Lichtung.
      Als sie die Lichtung erreichten, tauchte die Sonne schon langsam zum Horizont hinab.
      „Puh bin ich erleichtert“, seufzte sie, während Blue zur Landung ansetzte. Ihr bewusstlose Körper war immer noch an den Felsen gelehnt.
      „Nicht nur du“, kommentierte er und kappte ihre Verbindung.
      Worauf ihr Geist wieder zurück ihn ihren Körper sprang. Langsam rappelte sie sich auf. „Oh das war nicht die angenehmste Position“, wehklagte sie, denn ihr Bein war eingeschlafen.
      „Hauptsache es ist noch alles da, wo es hingehört“, kommentierte der er.
      „Ja, das stimmt, aber für das nächste Mal sollten wir irgendwo hingehen, wo mein Körper geschützt ist. Ich kenne nicht weit von hier eine alte Scheune, die am Wochenende immer leer ist. Da können wir dann hin“, sagte sie, während sie ihre Gelenke streckte.

      Und da ist zu mindestens Stroh, auf das ich mich legen kann.
      „Ja das wäre eine bessere Lösung.“ Bekam sie, als Bestätigung.
      Freudig klatschte Vivien in die Hände. „Super dann wäre das auch geklärt. Übrigens wann wirst du dann wegfliegen?“
      „So bald wie Möglich. Warum fragst du?“
      Sie knetet ihre Hände durch. „Ja wir wollten ja heute eigentlich in die Berge hinauffliegen … und das würde ich irgendwie gerne noch machen … bevor du gehst“, stammelte sie vor sich hin und grinste schelmisch.
      „Du bist ja unersättlich. Aber es spricht ja nichts dagegen, dann werde ich erst in zwei Tage losfliegen.“
      Als Antwort hüpfte Vivien freudig vor dem Vogel auf und ab.
      „Also du solltest nun gehen, es wird bald Nacht und mit deinen Menschenaugen bist du dann blind wie ein Maulwurf.“
      Betroffen unterbrach sie ihre Freudensprünge. „Oh das war aber nicht nett.“ Sie kramte in ihrem Rucksack, der am Felsen stand und zückte ihr Handy. Grelles Licht blendete den Bussard. „Ich brauche gar nicht so tolle Augen, ich habe die Technik auf meiner Seite“, konterte sie.
      Geblendet von dem hellen Licht wich er zurück. „Dann geh mit deinem Licht, ich werde dich begleiten.“

      Als sie durch das Unterholz lief, folgte ihr der Bussard von Ast zu Ast fliegend und verließ sie erst, als sie die Bushaltestelle erreichten.
      Während sie auf den Bus wartet, verfiele sie in Gedanken.

      Meine Ängste waren so unbegründet. Ist ja alles gut gelaufen, würde ich sagen, bis auf die Unachtsamkeit.
      Aber was mir wirklich nicht ganz in den Kopf will …, was meinte Blue mit solchen Wesen wie mir … was oder wer soll ich seiner Meinung nach sein? Ob ich doch mal Mom fragen soll? Nein, das geht nicht. Sie würde ausflippen, wenn ich ihr sage, das ich wieder in Blues Körper war, … dann muss ich wohl warten, bis Blue wieder da ist.
      Plötzlich hupte es. Aus den Gedanken gerissen, sah sie den Bus vor sich. Der Fahrer sah sie fragend an.
      Uhh wie unangenehm. Schnell packte sie ihren Rucksack und flitzte zur Eingangstüre, die der Busfahrer öffnete.
      „Entschuldigung ich habe sie nicht gehört“, stammelte sie.
      „Das habe ich gemerkt. Aber da es schon dunkel wird, wollte ich sichergehen, ob sie wirklich nicht mitfahren wollen. Scheinbar enttäuscht mich mein guter Riecher nie“, lächelte sie der alte Mann freundlich an.
      „Vielen Dank, das ist wirklich aufmerksam“, bedankte sie sich höflich und setzte sich etwas weiter hinten in den fast leeren Bus.

      Nach kurzer Zeit kam sie an ihrer Haltestelle an, nun waren es nur noch einige hundert Meter bis nach Hause. Nachdem sie ausgestiegen war, merkte sie, wie ihr Körper langsam immer müder wurde. Damit hätte ich ja rechnen können, wenn es mich ja das letzte Mal um genietet hatte. Während sie die Einfahrt hinauf lief, lag das komplette Haus in Dunkelheit. Ihre Mutter war noch nicht zu Hause. Erleichtert atmete sie aus und lief die letzten Meter bis zur Haustüre. Nachdem sie das Haus betreten hatte, stapfte sie die Treppe nach oben. Betrat ihr Zimmer, warf den Rucksack auf den Schreibtischstuhl und schmiss sich samt Klamotten aufs Bett.
      Sie sah schnell auf ihr Handy. 19:45. Nur kurz die Augen zumachen.Dachte sie, jedoch schlief sie tief und fest ein und bekam nicht mit, dass ihre Mutter ins Zimmer kam und sie anschließend zudeckte.



      LG Remoni

      Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
      Mahatma Gandhi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Remoni ()

    • Neu

      Hey Remoni :)

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      schön, dass du weitergeschrieben hast. Ja, manchmal braucht man eine Auszeit und es macht wenig Sinn, sich zum Schreiben zu zwingen. Soll doch schließlich Spaß machen, oder?

      Also, ich fand den Teil ganz gut.Wie sie da herumprobiert, die Luft anhält, ihr Herz zum Aussetzen bringen will :rofl: Das fand ich richtig gut, weil es sonst viel zu einfach gewesen wäre. Ich weiß noch nicht genau, was ich von Blues Ahnungslosigleit halten soll. Irgendwie kann ich ihn nocht so recht einschätzen...einerseits weiß er was.... andererseits auch wieder nicht. Jetzt wird er erst mal zwei Wochen weg sein, um irgendwen aufzusuchen, der ihnen Informationen geben kann. :hmm: Mal sehen, was dabei rumkommt.
      Den Flug und das Detail mit dem Bären hast du schön geschildert...ansonsten sind noch ein paar Rechtschreibfehler drin, die ich jetzt aus Zeitmangel nicht alle aufführen werde. Was ich aber sonst gefunden habe und viel wichtiger zu erwähnen fand, sind zwei Perspektivwechsel. Ich nehme an, du hattest das Ganze mal in der ich-Perspektive geschrieben, richtig? Hier und da findet man noch ein paar Überbleibsel. ^^

      Remoni schrieb:

      Sie kniete sich vor ihm ins Gras. „Was muss ich machen, damit ich in deinen Körper überspringe?“
      „Du hattest ja starke Schmerzen, soweit ich weiß wird dieser Blutpakt mit einem Körperteil verbunden. Wo waren deine Schmerzen am schlimmsten oder wo habe sie geendet?“ fragte Blue und kam näher an mich heran gesprungen.
      an sie.... (warum hier der plötzliche Perspektivwechsel?)


      Remoni schrieb:

      „Das klingt logisch, da die Augen eines Raubvogels eine starke Fähigkeit darstellen.
      klingt für mich seltsam :hmm: Die Augen stellen eine Fähigkeit dar? Das Sehen an sich ist vielleicht eine Fähigkeit, aber nicht die Augen. dabei handelt es sich ganz einfach um ein Sinnesorgan, würde ich sagen. Oder irre ich mich jetzt?



      Remoni schrieb:

      Der Bär ließ sich von uns nicht stören und ging weiter seiner Beschäftigung nach.
      von ihnen (wieder Perspektivwechsel)




      LG,
      Rainbow
    • Neu

      Hey @Remoni,
      Bin nun mit Kapitel 4 endlich durch. Nachdem ich es mehrfach angefangen hatte und von meinen Töchtern immer wider unterbrochen wurde, habe ich es endlich geschafft ein wenig aufzuholen.
      Ich finde das Kapitel recht gut und spannend. Mal aus einer anderen Sicht von einer mysteriösen Frau die echt coole Kräfte hat. Dann solche Schatten die sie angreifen eine dunkle Energie. Ja sehr spannend. Und dann war es ein Traum? Ich denke ja es war kein Traum in den Sinne das es nicht passiert ist, sondern es ist entweder etwas was noch passieren wird oder aber es ist passiert und Vivien konnte dran teil haben.
      Mich interessiert es jetzt schon wie es weiter geht. Ich will mehr von der mysteriösen Frau wissen und was Vivien damit zu tun hat.
      Und ich will wissen was dieses erbe ist was kurz angesprochen wurde. Hab den Namen vergessen und finde die Stelle grad nicht wieder auf die schnelle.
      Freue mich jetzt schon aufs weiter lesen.

      LG Sora

      P. S. Es war auch nicht verwirrend das es mal aus einer anderen Sicht war. Sowas finde ich immer mal wieder erfrischend.
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)