Entwicklung des Pitches für meine Fantasywelt Fos

  • Ich bräuchte Hilfe den Pitch, also eine Zusammenfassung meiner Welt Fantasywelt machen.


    Motivation (zum Bau der Fantasywelt)
    Es wäre wichtig zu erwähnen, dass ich die Welt nicht dazu erfinde: Es geht nicht darum, dass ich eine Geschichte schreiben will. Die Welt entwickle ich zu 80%, einfach zum Spaß und zur Herausforderung und zu 20% sie vielleicht für ein Pen-and-Paper-Rollenspiel zu benutzen.


    Motivation (zum Schreiben des Pitch)
    Ich möchte, dass die Welt gut wird und möchte deshalb mir selbst Struktur und Designrichtlinien machen. Ich habe schon versucht den Pitch zu schreiben, aber irgendwie klappt es nicht. Es passt nicht von der Stimmung und ich weiß noch nicht einmal genau was rein soll. Letzteres ist auch der zweite Grund, für den Pitch schreiben, sodass ich mich auf etwas festlege.


    Ziel
    Einen guten Pitch schreiben, um daraus später auch längere Texte zu schreiben.


    Über die Welt
    Um euch einen kleinen Überblick zu geben, was für Ideen und „Konzepte“ für die Welt

    • Die Welt heißt Fos
    • Es gab einmal ein Multiversum mit über 50 Welten, wo aber dann der Großteil in einer Katastrophe zusammenstürzte (dieser Prozess wird die „Mergaiton genannt). Außer Fos existieren nur noch 10 oder 12 Welten (Zahl ist noch nicht sicher) des äußeren Randes.

      • In die fremden Welt kann man zum Teil noch reisen, vielleicht gibt es sogar Besucher aus diesen Welten
    • Ich werde mich auf die Megametropole Eintracht konzentrieren

      • die Stadt entstand, weil diese während der Mergation eine der ersten sicheren Orte war
      • eine Arte Konstitutionelle Magokratie (Hexer als Herrscher und VIELE Magiergilden als zwei Macht)
      • beherrscht von zwei Linien von Hexenmeistern, die sich kürzlich nach einer Art Rosenkrieg in einer vereinigt haben
      • ist ein Stadtstaat mit ein paar Städten unter seinem Protektorat

        • vielleicht gibt es in der Nähe oder in der Stadt auch Tore zu einem Teil der anderen Welten
    • es gibt eine Menge Rassen
    • es soll vor allem um die Erforschung von neuem gehen bzw. die Auseinandersetzung damit
    • Magie

      • die Magie kommt von den Sechs Urwelten (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Eis, Holz), die als Ströme auf die Welt fließen
    • da die Welt verschmolzen ist gibt es eine vielfältige Landschaft, vielfältige Ruinen, aber auch Rassen (zum Beispiel gibt es ein Gebirge, das ein gefrorener Riesenwurm ist)

      • diese sind entweder Splitter (also Stück aus den alten Welten) oder Vermischte (also Dinge / Wesen, die aus zwei oder mehr Elementen entstanden)
    • ich möchte die bekannten Rassen ein wenig abändern, dass man sie wieder erkennt und sie trotzdem „neu“ sind (zum Beispiel Dunkelelfen mit einer Feuerthematik)
    • Technologie soll insgesamt mittalterlich sein, aber in Richtung Reniassance, denn man beginnt sich gerade dafür zu interessieren woher man kommt
    • insgesamt soll die Welt eine leichte Absurdität haben, die aber nicht lächerlich wirken soll, am ehsten vielleicht zu vergleichen mit die Stadt der Träumenden Bücher
    • Einflüsse sind zum Beispiel Rom (das allerdings so weit entfremdet, dass es nicht wie ein Klischee wirkt, Buchheim (aus dem eben genannten Buch), Pathfinder bzw. DnD
    • die Thematiken der Welt sollen vor allem sein Entdeckung und Auseinandersetzung mit Neuem (weil ich so etwas extrem spannend finde), Heimat (weil das irgendwie passt und jeden berührt) und bis zu einem gewissen Grad "Politik" (weil ich damit gerne arbeite, aber ich will eigentlich auch Sachen auf geringen Ebene der Gesellschaft erfinden, deshlab die Anführungszeichen).


    Es folgen mein letzter Versuch eines Pitches



    Die titanische Metrpole Eintracht hat viele Namen: Erste Zuflucht, die Umschlungenen Drachen, die Erwachende oder ganz einfach die Große. Nach dem beendeten Bürgerkrieg zwischen dem Haus der Roten Drachen und dem Haus des Blauen Drachen, haben die vielen Magiergilden einen Teil der Macht über die hunderten von Rassen in der Stadt. Und diese machen mit den Ideen der Gelehrten eine neue Entwicklung durch, denn nun erforscht man, was vor zweihundert Jahren geschah, als alle Geschichtschreibung auf einmal wieder zu beginnen schien. Anonsten geht in der Stadt das übliche Leben weiter mit Handel, Diplomatie und dem Erforschen der Westlichen Wildnis, in der neben dem Eiswurmgebirge und einer Rasse von Glaswesen, noch immer Neue DInge erwarten. Aber auch die Elementaren Tore können nun wieder aktiviert werden und es drohen auch neue Stadtstaaten das Gleichgewicht zu zerstören.


    Mit hat er zu wenig Flair und es geht etwas um zu viel Politik. Ich schaffe es einfach auch nicht "den einfachen Mensch, Elf, Zwerg in die Gleichung mit aufzunehmen.


    Könnt ihr mir bitte helfen den Pitch zu verbessern?

    Listen to wind, listen to the rain, listen to the voices in your brain.

  • Moin
    Ich weiß nicht ob ich helfen kan aber wie ich verstehe ist ein Pitsch eine grobe Übersicht wo die Story abspielt. Wen dem so ist schau mal den Trailer mal von Got an und überleg wie sie bei dir aussieht. Erst das gesamt Bild und Dan flieg von Stadt zu Stadt erwähne 1 oder 2 Ereignisse die entscheiden sind und welche spezien dort leben und beim vorstellen kannst du ja die Orte zeigen die dein Held nach und nach besucht.


    Ps. nach der Arbeit könnte ich nochmal nachschauen.


    DPS. Vielleicht sowas:
    Dies ist die Welt ... Was sie besonders Macht sie ist magisch seit ... Aber nicht nur die Magie macht es zu ein Interessenten ort auch ihre bewobner. Zum Beispiel die ...
    die Menschen in ... Leben ich in einer mittelalterlich Style. Im Norden Leben die Zwerge in ihren Mienen.
    ...

  • Gibt es einen bestimmten Grund weshalb dir diese Beschreibung so wichtig ist?


    Meine Erfahrung mit Weltenbau (ich mache das auch nie mit einem festen Ziel) ist, das sich das, kaum das man sich genauer damit auseinander setzt und die Details ausarbeitet, das eh immer wieder ändern. Der Fokus ändert sich, die Details verschieben sich, eine Randidee wird plötzlich so attraktiv das sie zum Leitthema der Welt wird, während ein biser wichtiger Aspekt plötzlich irgendwie nicht mehr passen will etc.


    Ansonsten kannst du den allgemeinen Ton der Welt darüber natürlich klar festlegen. Wenn du z.B. das Detail über die Dachenhäuser wegläßt wird der Bürgerkrieg gleich etwas unwichtiger, durch ein paar Details zum Erforschen oder den Toren könntest du hier drauf den Fokus etwas verstärken, wenn dir das wichtig wäre.


    Das das Leben 200 Jahre nach dem Bürgerkrieg "weiter geht" klingt für mich übrigens recht seltsam.
    Hier hilft immer in Blick auf unsere Realität: Der 2Wk ist ja keine 100 Jahre her und für die meisten ist es etwas das schon längst alte Geschichte ist...


  • ...von Got ,,,


    Ps. nach der Arbeit könnte ich nochmal nachschauen.


    DPS.

    Was heißen GoT, Ps. und DPS.?


    @Alcarinque
    Das mit dem Pitch möchte ich machen, um...
    .,,nur selbst eine Richtung zu geben, weil sonst alles zu sehr ausufert
    ...ich es einfach spannend fände ein wenig "durch zu designen"
    ...ich Übung in atmosphärischen Schreiben brauche.
    Allerdings rechne ich auch damit, dass dieser Pitch sich noch ändern wird.



    Das mit den 200 Jahren bezieht sich nicht auf den Bürgerkrieg, sondern auf die das geheimnisvolle Ereignis der Megration.


    Okay hier mal der nächste Versuch:


    Siehst du Eintracht, die Stadt, errichtet auf Knochen, umschwebt von Stein, beschienen von fremdenartigen Himmelssphären? Hörst du die Bewohner dieser uralten Zuflucht, dutzende von Rassen und Wesen, deren Gesinnungen entweder zu zornigem Schreien oder vereinten Chören führen? Spürst du den Zug durch die Straßen, kaum gerade führend, mehr zufällig kreuzen sich hier Licht und Schatten?
    Die Toren und Türe dieser Stadt führen in elendige Zimmerchen, abstruse Läden, uralte Anwesen und andere Welten. Und sobald jemand so einen Durchgang die Mauern hinter sich gelassen hat, so erstrecken sich Landschaften, entstanden durch ein jahrhundertealtes Ereignis zersplittert, vermengt und zusammen gemischt mit der Gewalt vieler Welten…


    Bin deutlich zufriedener damit, aber irgednwas fehlt noch. Irgendein letzter künsterischer Kniff.


    Was meint ihr?

    Listen to wind, listen to the rain, listen to the voices in your brain.

  • Kleine Korrektur:


    PS bedeutet mitnichten "persönliche Sicht" sondern post scriptum (was so viel heißt wie: Ist mir nach dem Verfassen des Textes noch eingefallen - und es stammt aus der Zeit, da man noch mit der Hand schrieb und Einfügungen nicht einfach so realisieren konnte).
    DPS gibt es so nicht, es heißt PPS und heißt quasi "post post scriptum", also: Und das ist mir auch noch später (nach meinem PS) eingefallen.


    Wenn man schon Fremdworte und Kürzel benutzen möchte, darf man sich ruhig erkundigen, was sie bedeuten.

    Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?

  • Lieber Donovan, ich sehe hier ein Problem für dich.


    Du möchtest dir...

    .,,nur selbst eine Richtung zu geben, weil sonst alles zu sehr ausufert

    Soweit so gut, aber:

    es gibt eine Menge Rassen


    Es gab einmal ein Multiversum mit über 50 Welten, wo aber dann der Großteil in einer Katastrophe zusammenstürzte (dieser Prozess wird die „Mergaiton genannt). Außer Fos existieren nur noch 10 oder 12 Welten (Zahl ist noch nicht sicher) des äußeren Randes.



    In die fremden Welt kann man zum Teil noch reisen, vielleicht gibt es sogar Besucher aus diesen Welten

    Eine Menge Rassen und 10 weitere Welten? Das muss doch entweder ausufern oder sehr oberflächlich bleiben. :hmm:

    Die Welt heißt Fos

    Hier finde ich die Frage wichtig, wer diese Welt so nennt bzw. genannt hat? Natürlich warst das du selbst, aber in der Geschichte muss diesen Namen ja auch jemand vergeben haben. Und es ist auch die Frage, ob das der einzige Name dieser Welt ist. Zugegeben, diese Überlegung trägt noch mehr zum Ausufern bei, ist aber meiner Meinung nach wichtig, wenn du eine authentisch wirkende Welt darstellen möchtest.

    Das finde ich einen spannenderen Ansatz als gleich eine ganze Welt basteln zu wollen. Daher gefällt mir auch dein zweiter Pitch wesentlich besser als der erste. Aber...


    Und sobald jemand so einen Durchgang die Mauern hinter sich gelassen hat, so erstrecken sich Landschaften, entstanden durch ein jahrhundertealtes Ereignis zersplittert, vermengt und zusammen gemischt mit der Gewalt vieler Welten…

    Der Satz fällt etwas heraus, möglicherweise deshalb, weil du von der direkten Anrede "du" auf "man" wechselst.


    Ein paar mehr Anmerkungen (und Etliches an wilden Überlegungen) findest du im Spoiler.
    [spoiler]


    Siehst du Eintracht, die Stadt, errichtet auf Knochen, umschwebt von Stei , beschienen von fremdenartigen Himmelssphären? Hörst du die Bewohner dieser uralten Zuflucht, dutzende von Rassen und Wesen, deren Gesinnungen entweder zu zornigem Schreien oder vereinten Chören führen? Spürst du den Zug durch die Straßen, kaum gerade führend, mehr zufällig kreuzen sich hier Licht und Schatten?
    Die Toren und Türe dieser Stadt führen in elendige Zimmerchen, abstruse Läden, uralte Anwesen und andere Welten. Und sobald jemand so einen Durchgang die Mauern hinter sich gelassen hat, so erstrecken sich Landschaften, entstanden durch ein jahrhundertealtes Ereignis zersplittert, vermengt und zusammen gemischt mit der Gewalt vieler Welten…

    Vieles von dem, was du hier anreißt, klingt irgendwie gut, aber wenn man darüber nachdenkt, dann wirkt es - auf mich! - eigentlich ziemlich unverständlich.
    "umschwebt von Stein", "beschienen von fremdartigen Himmelssphären"? Was meinst du damit? Ich könnte mir hier vorstellen, dass die Stadt auf einem kleinen Stück Felsen durch das All treibt und um sie herum eben ganz viele kleine Felsen und Steine - Asteroiden / Meteoriten - herumfliegen. Bei Himmelssphären denke ich zuerst an verschiedene Schichten der Atmossphäre (bzw. Stratossphäre etc.; ich kenne mich da nicht wirklich aus, es sind nur meine Assoziationen). Mathematisch ist eine Sphäre der allgemeine Begriff für Kreise und Kugeln auch in höheren Dimensionen. Das "beschienen" deutet auf leuchtende Gasplaneten oder Sterne wie die Sonne hin. Was du meinst, weiß ich aber nicht.
    "deren Gesinnungen entweder zu zornigen Schreien oder vereinten Chören führen" klingt auch irgendwie halb-gut, nur noch nicht so richtig ausgereift. Die "entweder ... oder"-Formulierung gefällt mir persönlich stilistisch nicht so gut, weiß aber gerade keine Alternative.
    "Spürst du den Zug durch die Straßen" verstehe ich wieder nicht. Meinstu du in Bezug auf die Rassen und Wesen aus dem Satz vorher eine Prozession oder meinst du einen Luftzug? Wahrscheinlich das zweite. Da würde es vielleicht besser passen, wenn du dich auf den Gedanken der Geräusche fokussierst. Den hast du ja schon im Satz vorher. Allerdings macht das vielleicht nur Sinn, wenn Geräusche (oder magische Lieder und Töne) eine Rolle in deiner Welt spielen.
    Um das mal etwas abzukürzen: Für mich wirkt es so, als hättest du viele gute Ideen, wüsstest aber noch nicht, was kurz und knapp beschrieben das Besondere deiner Welt(en) sein soll. Da du dich auf die Stadt Eintracht als Ausgangspunkt zu fokussieren scheinst, möchte ich kurz ein Beispiel zu einer besonderen Stadt erläutern.


    Die Stadt Deepgate (aus Alan Campbells Scar Night):

    Seit Hunderten von Jahren hängt die Stadt Deepgate an unzähligen schweren Eisenketten über einem finsteren, dämonischen Abgrund. Dort tobt ein erbitterter Kampf um die Seele der Verstorbenen. Dill ist der letzte aus dem einst mächtigen Geschlecht der Erzengel und dazu auserwählt, die Seelen der Toten an den schrecklichen Gott dieses Höllenschlundes zu übergeben. [...]

    Eine Stadt, die an Eisenketten über einem Abgrund hängt, ist mMn eine ziemlich coole Idee. Das ist das Besondere an dieser Stadt - nicht nur, aber es ist das erste, was ins Auge fällt. Das besondere an Eintracht scheint mir zu sein, dass sie a) eine Zuflucht für viele verschiedene Rassen und Wesen bietet (tollerant ist?) und b) es in ihr geheime Türe und Tore gibt, die nicht dorthin führen, wo man denkt, dass sie hinführen würden. Aus diesen zwei Aspekten ergäbe sich für mich eine mögliche Ausrichtung deines Pitches als Willkommenstext an einen Flüchtling / Wanderer / Abenteurer...


    "Willkommen, Fremder, in Eintracht, der Stadt des ... Hinter diesen Toren magst du Zuflucht finden, aber sei dir versichert: Nicht durch alle Türen gelangst du in den Raum dahinter. Manche führen dich in weit entfernte Welten und lassen dich nie wieder hierher zurückkehren. Andere zerren dich durch den Tunnel der Zeit und spucken dich alt und grau wieder hier aus. Ein letzter Rat noch: Hüte dich vor den Fundamenten der Stadt, dem Labyrinth der Knochen. Dort unten lauert der Wahnsinn, auch wenn dir Abenteurer große Reichtümer versprechen mögen. Folge ihnen nicht!"


    Keine Ahnung, ob rüberkommt, was ich meine. Besonders gut finde ich meinen Text auch nicht, aber er macht mich persönlich neugierig auf die Stadt, die ich da beschrieben habe ^^


    [spoiler/]


    Grüße,
    Asni

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Mist. Deine Version ist ziemlich gut... Jetzt muss ich mir selbst was gleich Gutes ausdenken... 8|


    Kuirz zur Klrärung deiner Fragen



    Eine Menge Rassen und 10 weitere Welten? Das muss doch entweder ausufern oder sehr oberflächlich bleiben.


    Das mit den vielen Rassen ist nur eine "Bezeichnung". Ich werde mir nichrt viele Rassen ausdenken, wichtig ist nur, dass sie existieren. Passt zur Geschichte der Welt / der Stadt. Die Kurzfassung: Es gab mal über 50 Welten, alle bis auf zehn wurden "fusioniert" und Eintracht war einer der ersten sicheren Orte, die während der Katastrophe entstand. Es kann zum Beispiel sein, dass ich nur die "dreiäugigen Holzschrate" erwähne, aber nicht näher beschreibe, was damit gemeint. Was damit gemeint ist überlasse ich dann der Fantasied es Konsumenten.
    Die 10 Welten sind ebenfalls eher eine Spielerei, einfach weil ich es haben möchte. Habe vor sie (vorübergehend) wirklich nur sehr oberflächlich zu beschreiben.


    Hier finde ich die Frage wichtig, wer diese Welt so nennt bzw. genannt hat? Natürlich warst das du selbst, aber in der Geschichte muss diesen Namen ja auch jemand vergeben haben. Und es ist auch die Frage, ob das der einzige Name dieser Welt ist. Zugegeben, diese Überlegung trägt noch mehr zum Ausufern bei, ist aber meiner Meinung nach wichtig, wenn du eine authentisch wirkende Welt darstellen möchtest.

    Ich habe schon oft darüber nachgedacht wer die Welt Fos nennt, bin aber noch zu keine Ergebnis gekommen. Vielleicht tun es die Gelehrten der Stadt, weil hier gerade so eine Art Renissance (das Erwachen) stattfindet...


    Der Satz fällt etwas heraus, möglicherweise deshalb, weil du von der direkten Anrede "du" auf "man" wechselst.

    Das mit dem seltsamen Satz ist mir im nachinein auch aufgefallen. ^^


    Jertzt die Dinge im Spoiler:


    Und noch eine grundsätzliche Frage: Wenn ihr auf eine gute Idee kommt bezüglich der Spieltwelt fühle ich mich zerissen, weil ich sie einerseits einbauen möchte, wenn sie gut ist, sie auf der anderen Seite nicht ins Konzept passt und ich das Gefühl habe eine Idee zu klauen...


    Ein grundsätzliches Problem des Textes ist, dass ich Doppeldeutigkeiten beutze, entweder sind sie nicht eindeutig genug (die doppelte Meinung des Zuges der Straßen) oder ich konnte es nicht besser forumlieren (das mit den Steinen).

    Listen to wind, listen to the rain, listen to the voices in your brain.

    Einmal editiert, zuletzt von Donovan ()

  • Kuirz zur Klrärung deiner Fragen

    Meine Fragen sind vor allem für dich! Du solltest sie für dich beantworten, denn ich denke, dass mit jeder Frage, die du klar und deutlich (für dich oder wen auch immer) beantworten kannst, du eine bessere Vorstellung und eine explizitere Beschreibung deiner Welt hast.


    Muss noch daran arbeiten, weil es ein wenig zu sehr von Magic the Gathering geklaut ist... Vor allem die Form...

    Magic ist bei mir schon etwas länger her... :whistling: ... daher wäre mir das jetzt nicht aufgefallen. Nach deiner Beschreibung jetzt würde ich eher an Warhammer 40k und andere (richtige) Sci-Fiction denken, in der Asteroiden zu Weltraumstationen zusammengebaut werden und durch stählerne Brücken verbunden sind. Das könnte ich tatsächlich ziemlich cool finden :hmm:
    Also mal kurz angenommen, die Adeligen leben auf schwebenden Steinen / Felsen / Inseln. Wie kommen sie von ihren Palästen / Häusern in die Stadt? Gibt es Brücken oder fliegende Fähren? Irgendwie würde mich beides ein wenig an ein fliegendes Venedig erinnern :hmm:


    Bei den Steinpolyedern bin ich mir nicht so ganz sicher, wie ich mir das vorstellen soll. Hier wäre für dich gut zu wissen, ob diese in 10-20 Metern oder eher in 100 m Höhe über der Stadt herumfliegen. Oder ob die ganze Stadt auf viele Tausend schwebenden Inseln verteilt ist. Und wie oben schon mal erwähnt, die "Verkehrsverbindungen" zwischen den Wohninseln (?) musst du für dich klären (falls du das noch nicht hast).
    Was wäre, wenn die Felsen (das passt für mich besser als Steine) nicht natürlichen Ursprungs sind, sondern extra dafür gebaut werden und dann von Magiern in die Luft erhoben werden? Dann könntest du mehr noch auf die Form eingehen. Z.B. könnten es geometrisch besondere Körper wie Dodekaeder, Ikosaeder etc. sein. Oder eher optisch (nicht) ansprechende Formen wie die Büsten von großen, wichtigen Männern / Frauen / sonstigen Lebewesen oder vielleicht auch von irgendwelchen Monstern, die irgendwie zusammengebaut sind.


    Die vielen Bewohner, die Vielseitigkeit, der Zugang zu anderen Welten, das Chaos, die titanische Größe... Je mehr ich über diese Sache von dir nachdenke desto mehr verwzeifle ich daran. Vor allem mit dem Beispiel. Meine Stadt hat so etwas einfach nicht. Sie hat nur Massen von seltsamen Wesen und dementsprechende Stadtviertel, eine MENGE Magiergilden, einen Palast oder ein Vierter (oder die gesamt Stadt) auf Knochen errichtet und eine Art Renaisance. Im Gegensatz zu dieser Kettenstadt ist das alles ziemlich lahm und gewöhnlich...

    Das Problem mit der Größe ist mMn, dass sie der Leser / Konsument deiner Welt nicht wirklich wahrnehmen kann. Ich war mal in Neu-Dehli und Agra (beides Städte in Indien) und mein Eindruck ist bezogen auf die Größe nicht so wahnsinnig viel anders. Dehli ist dabei aber grob 13 bis 14 mal so groß wie Agra. Wenn die Stadt architektonisch nichts besonderes ist, dann sind es vielleicht die Bewohner, die besonders sind. Besonders tolerant, besonders eigenbrötlerisch, besonders wissbegierig,... Oder es ist der Ort, an dem die Stadt erbaut ist, weil man hier einmal im Jahr xy beobachten kann. Ich denke, da findest du schon noch etwas. Oder nicht, dann ist das Besondere eben einfach ihre unvorstellbahre Größe.
    Was mich zu der Frage bringt, wie so eine Stadt verwaltet werden soll... :hmm:


    Es ist keine "aktuelle" Zuflucht. Diese fand vor 200 Jahren statt. Aber natürlich spielt sie sich noch immer als das auf (was schwieriger wird, man hat vor ein paar Jahren in der Nähe noch ein paar andere Stadtstaaten entdeckt).

    Für mich spielt das keine große Rolle, wann das stattgefunden hat. Jerusalem wird auch als die "heilige Stadt" bezeichnet, da ist die letzten 2000 Jahre allerdings nicht so viel heiliges passiert. Rom ist die "ewige Stadt", die wohl auch nicht ewig sein wird. Mein Punkt ist: Nur weil man etwas als etwas bestimmtes wahrnimmt oder bezeichnet, wird es noch lange nicht so.
    Dass man in der Nähe "Stadtstaaten entdeckt" kommt mir etwas seltsam vor. Das klingt so, als hätte man sich vorher nie mit dem Umland beschäftigt (was schon aus versorgungstechnischen Gründen unlogisch ist). Meinst du vielleicht eher, dass es einige aufstrebende Stadtstaaten / überhaupt Städte im näheren und weiteren Umland gibt, die sich vielleicht von der "Mutterstadt" loslösen wollen? Das wäre nebenbei bemerkt vielleicht auch eine interessante Metapher für die Stadt: die Mutterstadt Eintracht und ihre Kinder.


    Das mit den Türen war wohl etwas zu poetisch. Ich wollte, im Grunde wollte ich damit nur sagen, dass es viel zu entdecken gibt. Tore die wirklich in andere Welten führen gibt es nur begrenzt. Die Idee ist zwar gut, aber ich weiß nicht ob ich sie klauen will / kann / soll / darf. Außerdem passt sie nicht ganz ins Konzept...

    Ah, ok. Also verwenden darfst du alles was ich hier im Thread zu deiner Idee beitrage gerne. Aber nur, wenn es dir richtig erscheint und in deine Vorstellung der Welt passt. Niemals deshalb, weil du glaubst, dass "andere" diese Idee toll finden. Mein Ziel ist, dass du irgendwann sagst: "So soll meine Welt sein, egal was dieser Asni hier sagt." Wenn du andersherum aber alle meine Ideen übernimmst und denkst, meine Welt ist gut, weil sie Asni gefällt, dann bin ich auf ganzer Linie gescheitert ^^
    Mir persönlich gefällt die Idee mit den Türen und Portalen trotzdem.


    Wenn ihr auf eine gute Idee kommt bezüglich der Spieltwelt fühle ich mich zerissen, weil ich sie einerseits einbauen möchte, wenn sie gut ist, sie auf der anderen Seite nicht ins Konzept passt und ich das Gefühl habe eine Idee zu klauen..

    Ja, das ist eine grundsätzliche Gefahr, wenn man sich mit anderen austauscht. Andersherum kommt man aber auch oft im Austausch mit anderen auf neue, andere Ideen, weil andere andere Fragen stellen, Dinge anders wahrnehmen, weitere Einflüsse und Gedanken mit ins Spiel bringen. Wenn eine Idee nicht ins Konzept passt, dann solltest du sie nicht zwanghaft mit einbauen. Behalte sie lieber mal im Hinterkopf, vielleicht ergibt sich irgendwann irgendwo eine Möglichkeit, sie noch mit einzubauen.
    Ideenklau... naja... Wenn jemand in einem Thread eine Idee in der Art präsentiert, dass er dir vorschlägt, du könntest das so und so machen, dann ist es eher ein Geschenk an dich. Manchmal ist die eigene Leistung nicht das Finden neuer, origineller Ideen, sondern die geschickte und spannende Zusammenstellung verschiedener, schon bekannter Ideen zu einem neuen, anderen Ganzen.


    Gut, kommen wir vom Inhaltlichen zum Sprachlichen

    Das habe ich deshalb nicht so gemacht, weil ich die Sinne ansprechen m´wollte "Siehst du... Spürst du... Hörst du..."

    Das finde ich auch gut. Mir persönlich ist es etwas entgangen, was ich gerade nicht mehr so ganz nachvollziehen kann. xD


    Ein grundsätzliches Problem des Textes ist, dass ich Doppeldeutigkeiten beutze, entweder sind sie nicht eindeutig genug (die doppelte Meinung des Zuges der Straßen) oder ich konnte es nicht besser forumlieren (das mit den Steinen).

    Also Doppeldeutigkeiten sind an sich manchmal ganz gut. Ich verwende sie allerdings vor allem, um eine witzige Andeutung zu machen. Bei dir scheinen sie eher die Funktion zu erfüllen, Spannung zu erzeugen. Schwierig ist es, wenn man von den zwei Bedeutungen eine ausschließen kann, wie das streng genommen bei dem Zug durch die Straßen so ist. Zumindest nach meiner Auffassung, denn eine Prozession spürt man in der Regel nicht direkt, bzw. völlig anders als man einen Luftzug auf der Haut spürt. Das macht es einfach sprachlich wahnsinnig schwierig, das gut zu formulieren.
    Warum willst du Doppeldeutigkeiten benutzen? Denn eine Folge davon ist, dass ein Stück weit unklarer wird, was du eigentlich sagen willst. Im schlimmsten Fall verschleierst du sogar vor dir selbst, was du meinst. :hmm:


    So, jetzt hab ich wieder viel geschrieben. Ich hoffe, ich kann dir ein bisschen helfen.
    Viel Spaß weiterhin beim Weltenbasteln ^^

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • Wanderer, siehst du die Stadt Eintracht die Titanische, die Zuflucht, die Erwachende, errichtet auf Knochen, wo in schwebenden Steinbildnissen die Hexerherrschern des Blauen und des Roten Hauses, gegen die Türme der aufstrebenden Magiergilden intrigieren? Hörst du das Murmeln der Massen von vielen Wesen, fröhlich einander bejahend, selbstbewusst ihre Recht erklärend, aber in ständiger Furcht vor dem zornigen Geschrei des Unfriedens. Spürst du wie diese Bewohner und Lüfte durch die hunderten Straßen ziehen, kaum geordnet und jedem offenen Weg nachgehend? Pfade, die in einen Unzahl an Türen und Portalen führen und in erbärmlichenZimmern, abstrusen Läden, herrschaftlichen Palästen und mitunter sogar in anderen Welten enden? Trittst du aber durch die Tore der Stadt selbst, so liegen Landschaften vor dir, entstanden durch ein jahrhundertealtes Ereignis zersplittert, vermengt und zusammen gemischt mit der Gewalt vieler Welten, aber auch Aufstand von Barbaren und ehemaligen Stadttöchtern, gefährliche Monster und mystische Bestien,vielleicht letzlich eine neue,endgültigere Apokalypse am endlosenHorizont...



    Das mit dem Wanderer, habe ich jetzt doch mal versucht. Klingt dich nicht so schlecht. Nimmt den Leser etwas mehr auf.


    Die Idee mit den Töchtern klaue ich mir. Das passt gut: Ich kann trotzdem andere Staaten erfinden und es passt gut zum Thema der Renaisacne: Die Städte wollen wegen dieser Ideen unabhängig werden.


    Ich habe schon überlegt ob ich den Begriff Stadt durch (Mega)Metropole ersetze. Das klingt aber etwas zu modern, was meint ihr?



    Ich hoffe, ich kann dir ein bisschen helfen.

    Du hast mit sehr geholfen!

    Listen to wind, listen to the rain, listen to the voices in your brain.

    2 Mal editiert, zuletzt von Donovan ()

  • Ich hab mir jetzt gerade mal Dein Thema quer gelesen (nachdem ich googeln musste, was ein Pitch ist :whistling: )


    Der letzte Text (Pitch *hust*) ist wohl der vorläufig präferierte, isn't it? Dazu also meine winzigkleine Anmerkung:


    Ich lese gern. Ich mag auch geschraubte Sätze und eigenwillige Wortkonstruktionen. Und trotzdem musste ich viermal ansetzen, um Deinen Minitext zu "begreifen", um ihn in Bilder übersetzen zu können. Ich "zerlege" diesen Text mal in einzelne Sätze.



    Das ganze klingt seeeehr episch breit, allerdings bekommt man den Eindruck, nicht atmen zu können. Hast Du schon mal ein Lied gesungen? Du musst zwischen den Zeilen, den Bedeutungsblöcken, den Melodien atmen können, damit dir als Sänger das Lied nicht die Luft nimmt und dem Zuhörer auch nicht. Genauso ist es bei Texten. Lange Sätze sind okay und auch wichtig. Aber um das Gefühl des "Atmens" zu bekommen, braucht es auch kurze Sätze. Also Punkt statt Komma. Und Gedankenpausen statt Aufreihung ungezählter Eigenschaften eines Dinges.


    Außerdem fehlt (mir) im vierten Satz (das Ding mit den Pfaden) die Entsprechung zu den vorherigen "Siehst Du...?" / "Hörst Du...?" / "Spürst Du...?"
    Nach Deiner Art "Textmelodie" wäre demnach das Fragezeichen im dritten Satz zu entfernen und der vierte Satz mit Komma anzuschließen mit "..., auf Pfaden, die..." Allerdings würde das aus zwei langen Sätzen wieder einen Monstersatz machen.


    Anmerkung eins bezieht sich also auf nachvollziehbare Gedankeneinheiten, Anmerkung zwei auf Stil-Gleichmäßigkeit.



    Ich würde Dir mal kurz spoilern, wie ich die Sache "lösen würde". Ohne dabei Deinen Text zu sehr zu verändern.




    Als letzten Punkt (den ich aber grad nicht "lösen" kann), möchte ich anmerken, dass es dramaturgisch eigenwillig ist, einen "Besucher" innerhalb eines so kurzen Textes in eine Stadt einzuladen, um ihm dann gleich sofort zu erklären, dass die eigentlichen "wahren Abenteuer" vor der Stadt liegen (Aufstände, Barbaren, Bestien...)
    (Du siehst, ich kann auch lange Sätze... :rolleyes: )

    Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
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    Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?

  • Wenn Du Wikipedia fragst, gibt es hmpfzig viele Bedeutungen.
    Annähernd treffend denke ich ist:


    Zitat von Wikipedia

    - in der Wirtschaft ein Verkaufsgespräch


    In der Filmbranche nennt man das auch einen Trailer oder auch Teaser. Ein kleiner Brocken, der das Intresse des Kunden wecken soll auf das Gesamtprodukt.

    Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
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    Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?

  • Ich würde Dir mal kurz spoilern, wie ich die Sache "lösen würde". Ohne dabei Deinen Text zu sehr zu verändern.

    Schick, was du mit meinem Text gemacht hast. Da werde ich mir ein paar Ansätze klauen...


    Warum ich das so kurz fasse: Man sagte mir, dass ich idealerweise nur fünf Sätze verwende. Ist zwar in dieser Version mehr, aber das ist mir jetzt einfach egal.


    Und du hast Recht, das mit dem Wanderer lass ich jetzt einfach weg.



    PS:
    Habe mich noch einmal hingesetzt. Dieses "Gedicht" finde ich jetzt zwar ganz gut. Das einzige was mich aber am Meisten stört ist, dass es nicht kurz ist. Wenn ich die Welt schnell anbieten müsste, hätte wahrscheinlich keiner Lust sich das komplett durchzulesen.


    XX



    Siehst du die Stadt Eintracht?
    Betrachte die Knochen unter ihr mit den Toten, die Turmspitzen in ihr mit den Magiern und schwebenden Steinbildnissen mit den Hexerfürsten über ihr.
    Das sind die Augen über der Stadt, der Titanischen.


    Hörst du das Murmeln der Massen von vielen Wesen?
    Lausche der fröhlichen Bejahung der Freiheit, dem Zornigen Kampf und Gerechtigkeit und dem ängstlichen Schweigen vor dem Fremden.
    Dies sind die Rufenden der Stadt, der Zuflucht.



    Spürst du den Zug durch die Stadt?
    Taste nach dem Lauf aller Bürger zu Erkenntnis und Hoffnung; dem Lauf der nach alten sehnenden Gesinnung, dem Lauf der Pfade an verschiedenste Türen und Tore.
    Das sind die Gefühle der Stadt, der Erwachenden.



    Willst die hunderten Herrscher, den tausenfachen Trubel und die mannigfatligen Tore hinter dir lassen, so wirst du jenseits der Mauer eine Welt erkenne:
    Vielfältigkeit vor der Zeit, so weit das Auge reichte.
    Chaos während der Zeit, sodass heute kein Ohr mehr davon hört.
    Neues nach der Zeit, in dem sich kaum einer zu Hause fühlt.
    Das ist Fos, eine Welt der Welten, seien sie vollständig, zersplittert oder fremdartig.


    XX

    Listen to wind, listen to the rain, listen to the voices in your brain.

    Einmal editiert, zuletzt von Donovan ()