Erbin der Mächtigen

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    • Ein herzliches Willkommen an meine neuen Leser @LirayLegend und @Charun,

      ich freue mich euch bei meiner Geschichte begrüßen zu können, hier meine Anmerkungen zu euren Anmerkungen

      LirayLegend schrieb:

      Zuerst herzliche Glückwunsch zu deiner Geschichte,
      Danke dir, ich freue mich das du meine Geschichte auch liest. Ja es ist schon wirklich aufregend seine erste Geschichte zu schreiben, selbst wenn sie noch viel Korrektur bedarf hat.

      LirayLegend schrieb:

      durch den wir jede menge Infos zu deiner Welt bekommen, ohne dass du hier aufzählerisch Dinge listest
      Ich hatte gehofft das es gut rüber kommt und nicht zu sehr nach einer Aufzählung oder wie eine langweilige Geschichtsvorlesung klingt. Ich wollte schon von Anfang an Infos zu meiner eigenen Welt aufzeigen, das wird wohl noch etwas öfter passieren. Ich freue mich, das trotz der Länge dir mein Prolog gefallen hat. An die Absätze werde ich denken, sobald ich den Prolog nochmal überarbeite. Gerade bin ich noch beim 1 Kapitel was etwas hakt...
      Aber schon bald wird es auch hier weiter gehen.

      Charun schrieb:

      Die sache ist halt das ist ein prolog und (Achtung: persönliches liebhaben und muss nicht für jederman gelten XD!!) ich fand es dann doch etwas lang.
      Hallo @Charun nochmal. Schön das du gleich ins Geschehen eintauchst, obwohl du noch recht neu hier bist. Okay, ja ich kann verstehen das du den Prolog etwas zu lang findest. Es ist wirklich schwer die "Richtige" Länge zu finden, wo man gerade so viel Preis gibt, das es den Leser zum weiter lesen anregt. Ich werde bei der nächsten Überarbeitung auch daran versuchen zu denken.

      Charun schrieb:

      aber wirklich starke leistung und werde aufjedefall den nesten teil lesen, stay positive.
      Danke für das Kompliment. Freue mich das du vor hast hier weiter zu lesen. Ich hoffe das der Teil in den nächsten Tagen kommt, ich bin fleißig dabei ihn zu ende zu schreiben.
      Ansonsten wünsche ich dir hier im Forum noch viel Spaß und das du noch mehr spannende Geschichten findest.

      LG Sora
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Hallo ihr lieben,
      es ist soweit das erste Kapitel ist fertig. Ich habe allerdings mit mir gerungen ob ich es wirklich hochladen soll, da ich nicht zu 100 % zufrieden bin. Da das Kapitel ziemlich lang ist, werde ich erstmal nur einen Teil posten und nach ein paar Tagen den anderen, da ich nicht will das ihr euch erschlagen fühlt. Ich hatte ziemliche Probleme den Einstieg in das Kapitel zu finden und hoffe das es wenigstens etwas Spaß macht zu lesen. Vielleicht sehe ich das grad auch viel zu negativ und zu kritisch, ich weiß es nicht.
      Also hier der erste Teil vom Kapitel.

      Kapitel 1.1




      Ein unendlich langer Flur, an deren Wänden viele Bilder von glücklichen Absolventen hingen, war wie ausgestorben. Man konnte keinen der dort lernenden Schüler und Schülerinnen sehen. Vom steinender Flur gingen mehrere hölzerne Türen ab, die in den Wänden eingelassen waren. Die Schule glich von außen einem einfachen Wohnhaus aus Steinziegeln, mit einem hölzernen Dach und einem Innenhof, der den Jungen und Mädchen ein Platz zum Entspannen bot. Dieser Innenhof lag genau in der Mitte, umrandet von dem Gebäude und war viel größer, als man von außen annahm. Durch eine große eiserne Tür betrat man das Gebäude und gelangte direkt in den langen Korridor, in dem keine Menschenseele zu finden war.
      Das einzige was davon zeugte, das sich Menschen in dem Haus befanden, war leises Stimmengewirr das durch die geschlossenen Türen drang. Hinter einer dieser Türen saß die junge Schülerin Kalia. Ordentlich aufgereiht in der Mitte des Raumes standen Tische mit angelehnten Stühlen, bestückt mit Papier und Feder. An den Wänden hingen in Reih und Glied Dokumente mit den dort herrschenden Regeln, sowie der Klassenliste und eine Aufzählung der an dem Institut Lehrenden. Über einer grünen mit Holz umrahmten Tafel, hing ein großes Bild von dem Fürsten des Landes Imea. Eine Landkarte zierte die gegenüberliegende Seite, welche das Herrschaftsgebiet zeigte. Kalia war klar, dass dies nur ein Stück von einem viel größeren älteren Land war, was es so nicht mehr gab. Es war ein kleiner Teil von Dragxis. Einem Kontinent den es so schon seit hunderten von Jahren nicht mehr gab.
      Kalia, die sich in der hintersten Reihe befand und bereits auf ihrem Platz saß, guckte mit verträumten Blick aus einem der vielen Fenster. Mit ihren Augen folgte sie der Flugbahn eines kleinen Adlers, der immer wieder in die Nähe der Schule kam, als würde er das Treiben in den Klassenräumen beobachten. Im Hintergrund konnte sie das Spiel der Wolken erkennen und verlor sich in den Weiten des Himmels. Die Unterhaltungen der Mitschüler holten Kalia wieder zurück in die Schule und ins reale Leben. Im vorderen Teil des Raumes tummelten sich in kleinen Gruppen die anderen aus ihrer Klasse, alle vertieft in die Gespräche. Ihr Blick streifte umher und verfing sich an einer einzelnen Person, die umrundet war von der größten Gruppe von Schülern. Der Mittelpunkt dieser Einheit bildete ein Mädchen mit strahlend blauen Augen, die der Farbe des Himmels glichen und seidig schwarzen Haaren. Der Blick der Anführerin war direkt auf Kalia gerichtet und brachte diese zum erröten.
      „Ich bin ja mal gespannt ob heute wirklich alle glänzen in Elementarmagie…“, hallte die engelsgleiche Stimme von Amora durch den Raum, begleitet von leisem Kichern ihrer beider besten Freundinnen Lunara und Kalpina. Jedes Mädchen der Schule, selbst die aus den niedrigeren Stufen hofften darauf, zu dieser beliebten Gruppe gehören zu können. Kalia selbst war vor einer gewissen Zeit Teil dieser Einheit und wusste, das der Schein trog. Auch wenn Amora jede Frage beantworten konnte, so als wäre sie ein Naturtalent, wusste die ehemalige Freundin was für eine harte Arbeit dahinter steckte und welcher Druck von Seiten ihrer Eltern auf der besten Schülerin lastete.
      Ohne auf den Kommentar von Amora einzugehen, beugte sich Kalia wieder über ihre Bücher und tat so als würde sie sich auf die nächste Stunde vorbereiten. In Gedanken kehrte sie zu dem Ort zurück, an dem die Freundschaft endete und sie von allen gemieden wurde.
      Es war ein ganz normaler Schultag, mit der kleinen Besonderheit das sie damals zum ersten Mal Elementarmagie haben sollte. Alles lief wunderbar bis Kalia an der Reihe war um zu zeigen, wie sie sich bei der Übung machte. Alle Augen waren auf sie gerichtet, die Nervosität trieb ihr den Schweiß auf die Stirn und Angst machte sich in ihren Gliedern breit. Ihre mutter selbst konnte in ihrem Alter gleich zwei Elemente wirklich gut beherrschen, sodass noch mehr Druck auf ihr lag. Die Bewegungen der Schülerin waren nahezu perfekt, genauso wie es alle von ihr erwartet hatten. Doch dann passierte es, etwas das Kalias Welt für immer auf den Kopf stellen sollte. Am Ende der Bewegungen, wo eigentlich Energie in einer bestimmten Form erscheinen sollte, passierte Nichts. Alle sahen sich verwundert an, ehe sie in Gelächter ausbrachen. Das war der erste Tag, an dem sie in der Schule versagte. Amora hatte daraufhin nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen, da es sonst ihren guten Ruf in Gefahr bringen würde. Kalia, rannte mit Tränen in den Augen so schnell sie konnte nach Hause, in die Arme ihrer Mutter, in dem Wissen, aus sie enttäuscht zu haben.
      Heute sollte ihr Tag werden, an dem sie den anderen beweisen wollte, dass auch sie eine Nadár war. Jede freie Minute in der sie weder in der Schule, noch beim Unterricht mit ihrer Mutter war hatte sie, versteckt vor aller Augen, geübt.
      „Guten Morgen Klasse.“
      „Guten Morgen Ms. Tahli" erwiderte die ganze Klasse zur Begrüßung. Die großgewachsene Frau mit den feuerroten Haaren, die soeben den Raum betreten hatte, sah sich im Klassenraum genau um. Kalia sah ihrer Lehrerin direkt in die Augen, als deren Blick auf ihr haften blieb. Man konnte die Missachtung schon fast anfassen, die ihr zuteilwurde und die Aussage, die der Blick mit sich brachte, war deutlich zu erkennen. Sie war dort fehl am Platz. Nach einem kurzen Augenblick streifte der Blick von Ms. Tahli weiter durch den Raum, bis sie alle gesehen hatte.
      „Da wir vollzählig sind, können wir nun nach draußen gehen und uns der Elementarmagie widmen“, folgte die strenge Anweisung der stramm stehenden Frau an der Tür. Alle aus der Klasse erhoben sich von ihren Stühlen, auf die sie sich erst vor ein paar Minuten hingesetzt hatten und folgten der Lehrerin auf den Korridor. Kalia konnte mal wieder deutlich sehen, dass eine hochangesehene Person wie es die Lehrerin war, problemlos die Leute dazu bringen konnte, ihr zu folgen. Davon konnte sie nur träumen. Während alle anderen sich beeilten um nah genug an der vorausgehenden Lehrerin dran zu bleiben, ließ sich Kalia immer weiter zurückfallen. Sie wollte so unsichtbar wie möglich sein, was sich als ziemlich einfach herausstellte, da sowieso niemand auf sie achtete. Dass sie anders war, wusste jeder und genau diese Andersartigkeit brachte ihre Mitschüler dazu, sie wie die Pest selbst zu behandeln. Bloß nicht mit ihr in Berührung kommen, am besten nicht mal mit ihr Sprechen.
      Der Pfad nach draußen führte sie wieder durch den langen Flur, der endlos zu sein schien.
      Während des weiten Weges zu ihrem Ziel, betrachtete Kalia die ehemaligen Schüler, dessen Bilder an den Wänden hingen und fragte sich, ob sie es auch schaffen würde dort einen Platz zu finden. Diese Absolventen hatte die eine lebenswichtige Prüfung bereits hinter sich und die Freude strahlenden Gesichter zeigten deutlich die Macht, die nun in ihnen wohnte.
      Durch eine große Tür ging es auf den Innenhof, der jeden mit seiner unnatürlichen Größe überraschte. Kam man nach Draußen, trat man direkt in einen Wald, voller verschiedener Bäume und Pflanzen. Ein schmaler Trampelpfad führte sie zu einer kleinen Lichtung, welche mit unterschiedlichen Blumen und Büschen bestückt war. Ein kleiner Fluss führte durch die Mitte, vorbei an den Pflanzen, bis dieser in einen See mündete. Man hätte annehmen können, dass man sich in einem richtigen Wald befinden würde und nicht auf einem verzauberten Innenhof einer Schule. Die Luft bei diesem ruhigen Stückchen Land roch nach Sommer, locker, leicht und Kalia fühlte sich sofort als würde sie nach einer langen Reise endlich ankommen. Als sie die Wiese unter ihren leichten Schuhen spürte und den Geruch nach Freiheit in sich aufzog, viel etwas von ihrer Anspannung ab und sie konnte sich auf die folgende Aufgabe konzentrieren.
      „Nun, stellt auch bitte in einem Halbkreis auf, damit wir mit den Übungen anfangen können. Ihr kennt ja das Prozedere schon“, fing Ms. Tahli die Stunde an.
      „Zuerst werden wir die Grundbewegungen noch einmal durchgehen, bevor jeder dann zeigt, was er als Hausaufgabe geprobt hat.“ Ein allgemeines Nicken und Raunen ging durch die Gruppe der Schüler, welche schon ganz gespannt darauf waren, ihr Können unter Beweis zu stellen.
      „Okay, fangen wir an. Heute rufen wir das Wasser Element zu uns, in der Hoffnung, dass es uns für ein bisschen Elementarmagie zur Verfügung steht. Ich mache es vor und ihr macht es mir nach“, begann Ms. Tahli die Übung. Die rothaarige Lehrerin atmete tief ein und formte mit ihren Händen einfache Zeichen. Die Finger bewegten sich wie Wasser, welches seicht im Winde dahinfließt. Am Ende der Grundbewegung formte sie einen Kreis mit ihren Händen, in dem sich eine blaue Kugel aus reiner Energie bildete. Sie ließ sie noch eine Weile über ihrer rechten Hand schweben, ehe sie diese zur Faust machte, sodass die Energie wieder verschwand.
      „So liebe Klasse, jetzt seid ihr dran. Konzentriert euch, macht flüssige Bewegungen und vor allem Vollständige.“
      Während Kalia versuchte sich im Schatten der Bäume zu verstecken konnte sie beobachten wie Amora mit sicheren Schritten vortrat, um vor allen anderen die Übung zu wiederholen. Ihre Bewegungen sahen genau wie bei der Lehrerin aus, als ob sie mit ihren Fingern Wasser bewegen würde. Wie nicht anders zu erwarten gelang es ihr auf Anhieb eine Kugel aus reiner Wasserenergie zu formen und sie schweben zu lassen. Ihre Blicke trafen sich für einen kurzen Augenblick und nach einem auffordernden Lächeln beendete Amora die Vorführung ihrer Fähigkeiten.
      „Sehr gut, Amora. Wie ich sehe hast du dich seit der letzten Stunde wieder verbessert. Dir wird es bei der Prüfung nicht schwer fallen ein Element für dich zu gewinnen. Nun wie sieht es bei den anderen aus?“ Die Lehrerin sah in die Runde, aus der nach und nach immer wieder Mädchen und Jungen hervortraten um die Übung zu vollziehen. Jeder schaffte es am Ende eine Kugel zu formen, auch wenn es bei manchen etwas länger gedauert hatte.
      Jetzt war nur noch Kalia übrig, die mit zittrigen Händen und Schweißperlen auf der Stirn dastand.
      „Kalia? Was ist, möchtest du nicht langsam auch mal vortreten? Du bist die Letzte…“, ertönte die genervte Stimme von Ms. Tahli genau neben ihrem Ohr. Mit langsamen und unsicheren Schritten kam Kalia aus der Reihe getreten und versuchte ihre Nervosität runterzuschlucken. Sie schloss ihre Augen und brachte ihren Atem dazu ruhig zu werden, um ihre Konzentration zu steigern. Sie nahm den sommerlichen Geruch der Bäume in sich auf, floss mit ihren Fingerspitzen durch die Luft, als würde sie sie durch eine Wasseroberfläche gleiten lassen. All die elementare Energie versuchte sie in sich aufzunehmen, fühlte wie ihr Herz voller Hoffnung ein Tackt schneller zu schlagen anfing und raffte all ihren Mut zusammen um die Übung anzutreten. Sie ahmte die Bewegungen der Lehrerin perfekt nach, als würde sie mit dem Wasser einen kleinen Tanz aufführen. Am Ende öffnete sie ihre Hände, formte sie zu einem Kreis um eine Kugel reiner Energie zu erschaffen und nichts geschah…



      So ich bin wieder über jede Kritik dankbar und danke euch schon mal im voraus, für eure Mühen.

      LG Sora
      :rolleyes:


      Hier geht es weiter:

      Kapitel 1.2
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Sora () aus folgendem Grund: Überarbeitung durch Kommentare und eigenem Interesse, Überarbeitungen von Kleinigkeiten.

    • Hi @Sora

      Also :D ich habe den neusten Teil jetzt auch gelesen. Habe mir ein paar Zita notiert und gebe dir meine Meinung dazu. Du kannst damit natürlich machen was du möchtest xD

      Sora schrieb:

      Kalia saß in einem dieser Räume
      Was für ein Raum? Ist es ein Klassenzimmer (gehe jetzt Mal stark davon aus) Vielleicht möchtest du es ja noch etwas beschreiben ausser, dass es viele Möbel darin hat. Hängen an den Wänden Karten? Hat es Fenster? Wenn es Fenster hat, wie sieht es Draussen aus?

      Sora schrieb:

      Kalia war das genau Gegenteil von ihr, tollpatschig und egal was es war, sie musste sich total anstrengen damit ihr überhaupt etwas gelang.
      Also, du bedienst dich hier sehr an einem Klischee, aber es stört mich nicht umbedingt.
      Sie ist die Aussenseiterin, diejenige, die überhaupt nichts auf die Reihe bekommt.(Wahrscheinlich ist sie dann später trotzdem sehr Mächtig?) Natürlich hat es ein Mädchen in der Klasse, das alles besser kann, nicht besonders freundlich zu ihr ist und dazu noch atemberaubend schön. ^^ Bin gespannt, wie die beiden weiter miteinander umgehen.

      Sora schrieb:

      Beide waren wunderschön, standen aber dennoch im Schatten ihrer Anführerin was.
      Amora`s Anhängsel sind natürlich auch wunderschön. Habe da einen Vorschlag, wie du den Satz auch noch formulieren könntest.

      Die Beiden waren ebenfalls unerlaubt schön und doch standen sie im Schatten ihrer Freundin, die neben den Beiden wie eine wahrhaftige Königin (oder Anführerin) wirkte. Amora hatte ein Funkeln in den Augen, das einzigartig war.

      Hihi ok, das war jetzt ein bisschen viel. Aber vielleicht kannst du daraus ja was nehmen.

      Sora schrieb:

      sah sich die versammelte Mannschaft genau an umso die Anwesenheit zu prüfen.
      Ich schreib jetzt einmal wie ich vielleicht den Satz formulieren würde.

      kurz musterte sie ihre Schüler um deren Anwesenheit zu prüfen.

      Sora schrieb:

      ohne auch nur einen Mucks der Rebellion zu bringen.
      Ohne das geringste Desinteresse oder den Hauch von Widerstand.

      Sora schrieb:

      An deren Wand hingen Bilder von verschieden Mädchen und Jungen, die bereits die eine lebenswichtige Prüfung hinter sich hatten und mit Freude strahlenden Gesichtern die Macht ihrer Elementen zeigten.
      An der Wand hingen die Gesichter von jungen Schüler (Oder sind es Novizen? Adepten? Immerhin lernen sie ja Magie), die bereits ihre lebenswichtige (was meinst du damit?) Prüfung hinter sich hatten und deren strahlende Gesichter man die Macht der Elemente erkennen konnte.

      Können alle Schüler jedes Element beherrschen? Oder sind ihre Klassen, nach den jeweiligen Elementen aufgeteilt? Wenn sie alle Elemente beherrschen können, gibt es dann eines, welches sie besser oder in dem sie begabter sind als in anderen?

      Sora schrieb:

      Wasser Element
      Element Wasser

      Du bedienst dich zwar einigen Klischees von Teenage Urban Fantasy Geschichten, aber ich bin gespannt, was du noch so alles schreiben wirst.

      Liebe Grüsse

      Fly
      "Ein Schloss ohne Gruft, das wäre wie, wie ein Einhorn ohne Horn!"

      Eigenes von Fly
      Schatten unter London
    • Hey Sora,

      ich packe dir meine Anmerkungen mal in den Spoiler: :)

      Spoiler anzeigen


      Zunächst muss ich @97dragonfly ein bisschen recht geben. Mir kam beim Lesen auch gleich der Gedanke: Typisch! Sie Kalia ist die Außenseiterin und wird von den anderen fertig gemacht...und obendrein kriegt sie nichts auf die Reihe :) Aber solche Menschen sind natürlich auch immer Sympathieträger und außerdem verbergen sich da wahnsinnige Entwicklungsmöglichkeiten... schließlich soll sie ja vielleicht irgendwann mal über sich hinauswachsen. (gehe ich jetzt mal von aus) Leider ist es so, dass das auch sehr oft als Muster benutzt wird. Aber es könnte ja durchaus sein, dass du dir noch was einfallen lassen, um deiner kalia den individuellen Schliff zu geben :D

      Ansonsten fand ich den Teil ganz gut. Alles andere, was mir so aufgefallen ist, kommt hier: (nimm dir, was du gebrauchen kannst, wäge es gegen deine eigenen Ideen ab und schmeiß weg, was für dich Quatsch ist)

      Sora schrieb:

      Lautes Stimmengewirr drang durch eine hölzerne Tür. Der Raum dahinter ging von einem langen Flur ab, von dem noch viele weitere abgingen.
      Die Beschreibung kommt mir ein bisschen konfus vor. Ich hätte vielleicht erst den langen Flur beschrieben, von dem eine Vielzahl von Türen abging und dann hätte ich an eine der Türen herangezoomt, hinter der dann quasi das Stimmengwirr zu vernehmen war. Sonst erscheint mir das irgendwie verkehrt herum erzählt :hmm: ... ging ab und abgingen klingt außerdem recht ähnlich, da würde ich mir was anderes überlegen.


      Sora schrieb:

      Keine Menschenseele war auf dem weitreichenden Korridor zusehen, nur Stimmen vernahm man, die durch die geschlossenen Türen kamen
      das hast du in etwas ja schon weiter oben geschrieben ^^

      Sora schrieb:

      Kalia saß in einem dieser Räume, welcher vollgestellt mit Tischen und Stühlen war.
      Hier bin ich ebenso wie @97dragonfly hängen geblieben. Man fragt sich zuerst, was es für ein Raum ist, in dem Kalia da sitzt. Wenn du schreibst, er ist mit Tischen und Stühlen "vollgestellt", dann assoziiere ich zuerst eine Art Abstellraum oder sowas... aber ganz sicher keinen Unterrichtsraum. Und der soll es ja wohl sein, oder?

      Sora schrieb:

      Die anderen aus ihrer Klasse waren alle im vorderen Teil des Zimmers und unterhielten sich.
      Das "waren" klingt für mich in dem Zusammenhang irgendwie komisch. ich würde vorschlagen: Ihre Klassenkameraden befanden sich größtenteils im vorderenTeil des Zimmers und unterhielten sich....

      Man fragt sich hier wieso? Wie viele Schüler sind da überhaupt vertreten? Und warum stehen alle vorne, während nur Kalia hinten sitzt? Kann man das nicht ein bisschen ausführlicher beschreiben? Mir kam gerade s eine Idee:

      Kalia saß in einem dieser Räume, welcher als Klassenzimmer diente. Verträumt saß sie an einem der hinteren Tische, den Blick hinaus zum Fenster gerichtet, wo sie dem Spiel der Wolken zusah. Ein Großteil ihrer Mitschüler hatte sich im vorderen Berich des Raumes versammelt und unterhielt sich, während sie auf den Beginn der nächsten Stunde warteten. (irgendwie so :hmm: .. knn man natürlich noch weiter ausschmücken)

      Ich habe mich gefragt, aus welcher Perspektive du erzählst. Ist es Kalia, die ihre Mitschülerinnen so sieht (wunderschön, arrogant und erfolgreich) und sich selber eben eher als Tollpatsch einstuft? Dann könnte man das an der Stelle bestimmt wunderbar einbinden. Das würde das Erzählte meiner Meinung nach lebendiger wirken lassen und nicht bloß wie eine nüchterne Beschreibung.

      Beispiel: Ein hohes Kichern riss Kalia aus ihren Gedanken. Sie ließ ihren Blick über die Gruppe junger Frauen wandern, die ihr den Rücken zugewandt hatten und konnte nicht anders, als innerlich die Augen zu verdrehen. ..blabla... und dann kommt eben die Bescheibung des Chicken-Clubs....(nur so ne Idee von mir ^^ )

      Sora schrieb:

      Heute war der Tag an dem auch sie endlich zeigte, dass auch ihr die Elemente gehörig waren, auch wenn es nur die Grundfähigkeiten sein sollten
      blau: zeigen würde.... und die ersten beiden "auch" kann man eventuell einfach streichen, dann klingt es prägnanter finde ich. Oder du behältst das erste auch und tauschst das letzte gegen ein "selbst" aus.


      Sora schrieb:

      Ein kurzer Blick in die letzte Reihe zeigte ihr, dass auch Kalia wieder dabei war, obwohl sich Ms. Tahli keine Vorstellung machen konnte, warum sie sich das immer noch antat.
      Hier hätte ich eine Erklärung schön gefunden ^^ Wahrscheinlich aufgrund der vorangegangenen Misserfolge von Kalia, nehme ich an. (?)
      Steht es denn jedem frei, den Unterricht zu besuchen? Hat sie überhaupt eine Wahl?

      Sora schrieb:

      Da wir vollzählig sind, können wir nun nach Draußen gehen und uns der Elementarmagie widmen.“

      draußen

      Sora schrieb:

      „Da wir vollzählig sind, können wir nun nach Draußen gehen und uns der Elementarmagie widmen.“ Folgte die strenge Anweisung der stramm stehenden Frau an der Tür.

      widmen", folgte die strenge Anweisung...


      Sora schrieb:

      Folgte die strenge Anweisung der stramm stehenden Frau an der Tür. Alle aus der Klasse folgten dieser
      Wiederholung


      Sora schrieb:

      Sie achteten ihre Lehrerin, da sie genau wussten dass alles nur zu ihrem besten war.
      was ist alles? Die Unterweisung? Ihre Strenge?


      Sora schrieb:

      Nur leider wusste sie bei besten Willen nicht, was der Grund für deren Abneigung gegenüber ihrer Person war. Der Weg nach Draußen führte sie durch den langen Flur,
      beim besten Willen...draußen


      Sora schrieb:

      An deren Wand hingen Bilder von verschieden Mädchen und Jungen
      Auf was bezieht sich das "An deren Wand..."? Wenn du den Flur meinst, müsstest du sagen: "An desses Wand hingen Bilder...."


      Sora schrieb:

      Ich mache es vor und ihr macht es mir nach.“ Begann Ms. Tahli die Übung. D
      nach", begann ....


      Sora schrieb:

      versuchte ihre Nervosität runter zu schlucken.
      runterzuschlucken

      So, das war`s von mir....bin gespannt, wie es weitergeht :thumbsup:




      LG,
      Rainbow
    • Hallo liebe @97dragonfly und liebe @Rainbow,
      danke für eure Rückmeldungen.
      Leider konnte ich sie Gestern nicht mehr beantworten, da meine Tochter in der Nacht, wo ich eigentlich schrieben wollte, immer wieder wach wurde. Hat husten bekommen....

      Was mir als erstes am Herzen liegt, ist das Klischee mit den Teenagern. Hört sich das sehr nach einem Teenefilm an? Wenn das so ist muss ich das ändern, denn so sollte es nicht sein, damit würde ich nicht leben können :D . Ist das ganze vielleicht zu dick aufgetragen?

      So und nun zu den einzelnen Kommentaren.

      @97dragonfly Anmerkungen im Spoiler
      Spoiler anzeigen


      97dragonfly schrieb:

      Was für ein Raum?
      Ja mit den Beschreibungen komme ich noch nicht ganz so zurecht leider. Ich habe es noch nicht raus was man alles beschrieben sollte und wie viel vielleicht zu viel ist. Aber daran werde ich mich nochmal setzten und den Raum besser beschreiben, in dem sich die Klasse aufhält.

      97dragonfly schrieb:

      Also, du bedienst dich hier sehr an einem Klischee
      Das hatte ich ja oben schon erwähnt, ist es zu viel? es soll jetzt nicht wie in einem Teenefilm klingen, das wäre das pure Böse für ich. davon gibt es schon viel zu viel. sollte ich das ganze vielleicht nochmal etwas überarbeiten und anders darstellen, damit es nicht ganz so Klischeehaft ist?

      97dragonfly schrieb:

      kurz musterte sie ihre Schüler um deren Anwesenheit zu prüfen.
      Das klingt schon viel besser als meine "Beschreibung", ich denke das werde ich übernehmen.Auch wie du die Freundinnen von Amora beschrieben hast, gefällt mir besser als meine, und auch da werde ich das ein oder andere Übernehmen.

      Das Kapitel wird auf jedenfall nochmal überarbeitet.
      Und zu deinen Fragen betreffend der Elemente und ob jeder aller beherrschen kann. Das wird im weiteren Verlauf erklärt bzw. offen gelegt. Das war Absicht das das noch nicht ganz deutlich gemacht wurde. Soll ja noch ein bisschen im dunkeln liegen. :P

      Freut mich das du weiter gelesen hast.



      @Rainbow Anmerkungen im Spoiler
      Spoiler anzeigen

      okay, wenn es schon zwei sagen das ich mich da einem totalen Klischee bediene, obwohl ich das gar nicht so stark wollte sollte ich aufjedenfall was ändern. Muss mir nur genau überlegen, wie ich das anstellen werde.

      Rainbow schrieb:

      Aber solche Menschen sind natürlich auch immer Sympathieträger und außerdem verbergen sich da wahnsinnige Entwicklungsmöglichkeite
      Ja Kalia soll ja schon ein Sympathieträger sein irgendwie, aber vielleicht habe ich es auch da zu sehr übertrieben. Ich mag halt nicht immer diese Personen die kaum Macken oder Kanten haben. Deswegen wollte ich sie etwas mehr wie ein gewöhnliches Mädchen darstellen, gerade weil sich diese dann sehr stark während der Geschichte entwickeln können. Aber vielleicht habe ich auch da tatsächlich etwas zu dick aufgetragen....

      Rainbow schrieb:

      Ich hätte vielleicht erst den langen Flur beschrieben, von dem eine Vielzahl von Türen abging und dann hätte ich an eine der Türen herangezoomt, hinter der dann quasi das Stimmengwirr zu vernehmen war.
      Ja der erste Satz war auch mein "Schwarzes Schaf" nenne ich es mal. ich war damit nicht zufrieden, aber konnte den Wald nicht vor lauter Bäume sehen, um einen Besseren zu finden. Aber deine Idee erst den Flur zu beschreiben und dann zu einer der Türen "Ran zu zoomen" finde ich wirklich gut und demnächst werde ich mich daran setzten und einen besseren "Ersten Satz" finde. Der wird wahrscheinlich sehr ähnlich klingen wie deiner, wenn nicht sogar genauso. :rolleyes:

      Rainbow schrieb:

      aber ganz sicher keinen Unterrichtsraum. Und der soll es ja wohl sein, oder?
      Gut die Beschreibung des Unterrichtsraumes wird noch geändert bzw. besser und weiter ausgeführt. Er soll tatsächlich nicht aussehen wie ein Abstellraum, da werde ich mir noch was anderes einfallen lassen.

      Rainbow schrieb:

      Dann könnte man das an der Stelle bestimmt wunderbar einbinden. Das würde das Erzählte meiner Meinung nach lebendiger wirken lassen und nicht bloß wie eine nüchterne Beschreibung.
      Ja hatte dir ja schon geschrieben, das ich so meine Probleme mit der Erzählperspektive habe. Derzeit kann ich "noch" nicht sagen, welche ich nun wirklich nehme, aber ich weiß das ich mich damit jetzt ziemlich schnell beschäftigen werde, um eine geeignete Perspektive zu finden. Aber dein Einwand, das man aus Kalias Sicht quasi das alles besser beschreiben und einbinden kann, ist gespeichert und klingt auch ziemlich gut.

      Rainbow schrieb:

      Hier hätte ich eine Erklärung schön gefunden Wahrscheinlich aufgrund der vorangegangenen Misserfolge von Kalia, nehme ich an. (?)
      Steht es denn jedem frei, den Unterricht zu besuchen? Hat sie überhaupt eine Wahl?
      Da war ich mir tatsächlich nicht sicher, wann es zu viel wäre bzw. wann ich zu viel preis geben würde, was dann vielleicht sogar dazu führt, dass das interesse weniger wird. Ich weiß nicht klang das jetzt logisch? versteht man was ich meine? Aber ich denke etwas an Erklärungen werde ich noch hinzufügen.

      Die anderen kleineren Fehler werden behoben und die Wortwiederholungen werden ausgemerzt hoffe ich. :D

      Freue mich das auch du weiter gelesen hast. Und danke für die Korrekturen :love:


      So hoffe ich habe nichts vergessen...

      Als nächstes, bzw. heute bin ich dabei meinen Prolog nochmal zu überarbeiten und werde euch dann kurz mitteilen, wenn ich den "neueren/ Überarbeiteten" Prolog gepostet habe.

      Hoffe ihr werdet weiter lesen

      LG Sora :love:
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Halli Hallo @Sora :D Guten Morgen

      Hoffe deiner Tochter geht es bald besser :love:

      Spoiler anzeigen


      Bisschen was Klischeehaftes hat's schon aber kommt halt jetzt darauf an, was du daraus machst xD ich denke die meisten von uns bedienen sich gewissen Klischees oder lassen sich von ihnen inspirieren was ja nicht schlimm ist, da man seine Inspirationen von wo herholen muss oder einfach so bekommt.

      Sora schrieb:

      Was mir als erstes am Herzen liegt, ist das Klischee mit den Teenagern. Hört sich das sehr nach einem Teenefilm an? Wenn das so ist muss ich das ändern, denn so sollte es nicht sein, damit würde ich nicht leben können . Ist das ganze vielleicht zu dick
      aufgetragen?

      Sora schrieb:

      Das klingt schon viel besser als meine "Beschreibung", ich denke das werde ich übernehmen.Auch wie du die Freundinnen von Amora beschrieben hast, gefällt mir besser als meine, und auch da werde ich das ein oder andere Übernehmen.

      Schnappt dir das was du gebrauchen kannst und den Rest, vergiss ihn xD

      Da bin ich aber gespannt, was wir noch alles von deiner Welt erfahren werden :) Und auch, wie das mit der Magie so läuft.

      Ps: Du hast Amora einen Namen gegeben den man automatisch mit der Liebe assoziiert hihi, dabei ist sie so ein Biest hahaha. Warum haben alle gemeinen Figuren immer wunderschöne Namen und sind einfach viel zu schön? So gemein :cursing: :evil: :saint: :blush:



      Liebe Grüsse

      Fly
      "Ein Schloss ohne Gruft, das wäre wie, wie ein Einhorn ohne Horn!"

      Eigenes von Fly
      Schatten unter London
    • Ich find den Teil ok. :thumbup: Er beschreibt uns Kalia näher, gibt einen Einblick in ihre Lebensumstände. Das finde ich gut und macht dem Leser auch direkt klar, in welche Kategorie Geschichte er den Text einzuordnen hat. Damit weckst du direkt Bilder und Vorstellungen und ich bin gespannt, wie du diese umsetzen, bedienen oder sogar verwerfen wirst. ^^

      Den Meinungen der anderen schließe ich mich aber an. Auch mir haben in diesem Teil die Beschreibungen etwas gefehlt. Was im Prolog noch etwas viel war, ist dann hier etwas zu wenig gestreut. Den Garten, in dem die Schüler üben hast du sehr schön beschrieben. Aber mir fehlt ein wenig die "Schule"?. Wie sieht diese aus? Gibt es dort mehr als nur diese eine Klasse? Muss der Leser sie in die Moderne einsortieren, oder hat es etwas von damals, als es einen Klassenraum gab und die Schüler der verschiedenen Altersklassen an unterschiedlichen Tagen/zu unterschiedlichen Zeiten unterrichtet wurden?

      Sora schrieb:

      Anführerin der Gruppe war die umwerfende Amora, mit ihren langen, seidig schwarzen Haaren und ihren strahlend blauen Augen, die wie ein zweiter Himmel wirkten - weit und unendlich lang.
      Für mich hinkt dieser Vergleich irgendwie. Soll das heißen, ihre Augen sind lang? Tiefgründig, ja, aber lang finde ich etwas ungünstig, weil Augen nicht "lang" sein können. Allerdings passt tiefgründig nicht zu einem Himmel, sondern würde in einen Vergleich mit dem Meer. Du willst dich glaube ich auf dieses "Unendlich" beziehen. Vielleicht: "Die Unendlichkeit schien sich darin zu spiegeln"? :hmm:

      Sora schrieb:

      Alle wunderschön und makellos.

      Sora schrieb:

      Zwei wichtige Teile der beliebtesten Gruppe der Schule und die besten Freundeninnen von Amora waren Lunara und Kalpina. Beide waren wunderschön, standen aber dennoch im Schatten ihrer Anführerin was.
      Ich glaube, das haben die anderen auch schon angegsprochen. Ich habe ein riesiges Problem damit, wenn ich in Geschichten etwas von "wunderschön" lese. Geht dieser Gedanke von Kalia aus? Dann wäre das noch noch okay, auch, wenn mir das dann auch schon Bauchschmerzen bereitet. Weil wer definiert wunderschön? Das sieht jeder anders. Immer wieder perfekten Teens, die alles können, alles haben und dazu noch aussehen wie diese Computerbearbeiteten Schrullen aus den Modemagazinen. Bekomme ich Plaque :rofl:
      Kann aber auch sein, dass mir das so aufstößt, weil die Chars in meinen Geschichten immer Gesichtsfashing sind, aber erwähnen wollte ich es einfach mal. Möglich, dass sich das hier auch noch ändert. ^^


      Thema Klischee: Ja, du hast hier einen echt gigantischen Klischeeaufhänger und ich bin eigentlich kein Fan davon, aber letztendlich kommt es darauf an, was du aus diesem Klischee machst. Bis zu einer gewissen Stelle bedient sich jeder an einem Klischee, einfach weil der Leser auch etwas erwartet, das er kennt und dass er mag. Was der Autor daraus macht, ist wichtig. bedient er das Klischee, spielt er damit oder führt er den Leser damit bewusst an der Nase herum?
      Eine ähnliche Szene habe ich in meiner Geschichte auch. Die Außenseiterin, die allein im Klassenraum sitzt, die in der Welt der "Großen" nichts zu suchen hat und sich nichts mehr wünscht, als irgendwie irgendwo dazuzugehören. Und die nicht so recht versteht, warum sie eigentlich eine Außenseiterin ist.
      Von daher kein untypischer Anfang - aber das muss nichts Schlechtes sein :D

      Da bisher gerade einmal zwei Teile da sind, werde ich mir hierzu also noch keine Kritik erlauben und erstmal in aller Ruhe schauen,w as du daraus machst ^^

      LG, Kyelia

      p.s. Gute Besserung an deine Tochter.


      Wenn es ein Buch gibt, das du wirklich lesen willst, aber das noch nicht geschrieben wurde, dann musst du es selbst schreiben.
      - Toni Morrison -

    • Halllo @Kyelia

      Schön das du auch weiter gelesen hast.

      hier meine Antwort zu deinem Kommentar
      Spoiler anzeigen


      Kyelia schrieb:

      Aber mir fehlt ein wenig die "Schule"?.
      Ja das wurde ja schon angemerkt. Diesmal war ich wohl etwas sehr sparsam mit meinen Beschreibungen :D . Ich werde mich noch darum kümmern, das da noch ein bisschen nachgeschoben wird, was die Schule betrifft.

      Ich werde mich auch nochmal damit auseinandersetzen was das Klischee angeht. Ich habe zwar so ein Bild im Kopf von ihr und wo die Reise noch hingehen soll, aber ich muss erstmal mir klar werden, wie ich das genau umsetzten werde und ob ich dies bezüglich noch was ändern muss.

      Das mit dem Wunderschön werde ich noch beheben und mir was anders ausdenken und auch das mit dem ...unendlich lang... werde ich noch verändern. Bei beiden Fällen verstehe ich was du meinst und gebe dir recht was das angeht.


      Danke nochmal fürs weiter lesen.

      LG Sora
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Hui, der Teil schließt vom Feeling ja so gar nicht an den vorherigen an, da musste ich glatt eine Threadseite zurück klicken, um sicher zu gehen, dass ich in der richtigen Story bin^^°

      Zu Tippfehlern haben mal wieder alle meine Vorredner was gesagt und ich geh einfach mal davon aus, dass sie alle entdeckt haben :P Weshalb ich sie jetzt nicht alle doppelt ankreide.

      Anmerkungen im Spoiler


      Hmmm, das typische Zauberschulsetting verschreckt mich als Leser doch ein wenig (ist einfach nicht so mein Genre), aber ich bleib erstmal noch am Ball und seh mal, wohin die Handlung führt :) Die ist schließlich wichtiger als das Setting.
      Mir persönlich bleibt Kalia in dem Part ein wenig zu blass. Für mich hätte der Teil bis zum Cliffhanger gut doppelt so lang sein können, einfach damit wir mehr über ihre Gefühlswelt, ihre Gedanken und die Ausgestaltung der Schule erfahren können (da ich mir mit der zeitlichen Verortung des Settings nicht sicher war, siehts innendrinnen für mich gerade aus wie amerikanische Hollywood-Highschool), wobei letzteres in meinen Augen am wenigsten schwer ins Gewicht fällt.
      Auch ist der Erzähler nicht wirklich ein personaler Erzähler, also klebt ihr quasi nicht direkt an der Schulter. Die Situation am Anfang scheint mir recht allgemein von oben herab beschrieben und irgendwie analytisch/ nüchtern, was vor allem daran liegt, dass du nur beschreibst, was passiert, aber kaum, wie Kalia es wahrnimmt. Ich denke der Teil wäre wesentlich atmosphärischer und wir würden mehr über Kalia erfahren, wenn du einen Schreibstil wählst, der näher am Charakter bleibt und man als Leser quasi durch ihre Augen schaut.

      Na dann bin ich mal gespannt auf die Schelte fürs wiederholte Versagen :)

    • Hallo @aval.b.bado
      schön das du auch weiter gelesen hast.
      Doch doch du bist hier richtig :D
      Bevor ich auf dein Kommentar eingehe eine Botschaft an alle: Der Prolog wurde überarbeitet, falls jemand den noch mal lesen möchte

      So jetzt zu dir aval.b.bado
      Spoiler anzeigen

      Ich hatte tatsächlich Probleme den Einstieg vom Prolog ins 1 Kapitel zu finden. Und das es irgendwie anders ist als der Prolog, ist mir auch schon aufgefallen, wusste nur leider nicht wie ich das beheben sollte / könnte.
      Es sollte gar nicht so sehr nach "Harry potter" oder so aussehen, also das mit der Zaubererschule. Aber ich muss wohl einfach mehr Beschreiben wie die Schule aussieht, vielleicht verliert es dann den Zauberschule Charakter. es sieht auf jedenfall nicht aus wie auf einer amerikanischen Hollywood-Highschool :D
      Das mit der Erzähl Perspektive wurde mir schon mal gesagt. Gerade bin ich dabei mir klar zu werden welche ich nun nutzen will und das Kapitel dementsprechend zu ändern. Dein Einwand das es aus einer Perspektive besser wäre, die Näher an kalia ist, finde ich aufjedenfall gut und in die Richtung wird es wohl auch gehen. Sobald ich das geschaff habe, wird auch der zweite Teil des ersten Kapitels hochgeladen. Der ist eigentlich schon fertig, aber den will ich dann gleich mit der richtigen Perspektive aufzeigen. Nur etwas Geduld noch ^^


      LG Sora :rolleyes:
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Mir würde es besser gefallen, wenn du versuchst, das Wort "scheinbar" wegzulassen.
      Außerdem : "sie sahen so aus, als würden sie von innen nach außen leuchten"
      Es ist in Ordnung, wenn ein Charakter dies so ausdrückt, welcher sich in der besagten Welt befindet, da dies nicht mehr als eine Annahme ist. Doch als Erzähler kannst du viel mehr, als nur Scheinbarkeiten annehmen. Du kannst sagen, wie es ist. ;)
      Alternativ geht auch "Aus den Augen der Bewohner/Zuschauer/Anwesenden sahen sie so aus, als ...".

      Ich muss wirklich zugeben, dass der Konflikt am Anfang meine Neugierde geweckt hat. Warum bekämpfen sie sich? Es war Frieden? Apokalypse?(diese ist leider meiner Meinung nach etwas lang beschrieben, als würde sich das Verstecken und Wellenschlagen abwechselnd wiederholen - hier vielleicht bei Bedarf etwas streichen und kürzen, um den Fluss beizubehalten.)
      Ein gelungener Start, interessante Thematik. :thumbup:
    • Danke @BePlan
      schön das du als Start direkt in meine Geschichte gefunden hast, da du ja auch Recht neu hier bist, wenn ich das richtig sehe.
      Ich habe mir den Prolog nochmals durchgelesen und habe ein wenig noch verändert, damit es nicht so doppelt gemoppelt ist.
      Freue mich natürlich wenn du weiter lesen würdest. Die erste Hälfte vom 1 kapitel ist auch schon da, selbst wenn sie auch nochmal eine Überarbeitung bekommt.

      An ALLLE,
      der Prolog kann jetzt auch mit einem Rotstift durchsucht werden, nach den Fehlern die bestimmt irgendwie trotzdem drin sind.

      LG Sora
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Hallöchen @Sora

      ich hab mir gerade nochmahl den prolog durchgelesen und mahl fragen wo sind wir? Also vom prolog erfahren wir ja Von der vergangehenit von Dragxis, also sind wir nun in Dragxis, nur in der zukunft? oder doch ganz wo anders.. das war mir jetzt beim lesen vom kapite etwas schleierhaft. Inhaltlich wars ok, typische klasse mit ner aussenseiterin und einer alleskönnerin, und ich selber hab nix großes gegen dieses klische also jaa...ich würde halt gerne mehr vom raum haben, ich gehe mahl stark davon aus das es ein klassenraum ist und da hätte man ja den raum etwas mehr beschreiben können zum beispiel bilder, karten tafel, pulte oder fenster, und wenn was wäre in den fenster zu sehen.

      Die lichtung dannach war wiederum sehr schön mit pflanzen und gerüchen ausgearbeitet( sind wir jetzt draussen? sry für das dauernde fragen nach wo wir sind aber ich kann mich ehr schlecht in eine geschichte versetzen wenn ich nicht weiss wo "ich" bin :| aber hey! hier gehts nicht um mich, sondern um dein kapitel und ich fands echt toll und bin gespannt was danach passirt. Wird sie etwa von allen ausgelacht und dann wird sie so stark von ihren gefhühlen übermannt das sie einem fetten wasser drachen beschwört und alle weg spritzt und dann und...dann..
      ..joar "tiefer ausatmer" :blush: , dann bin ich mahl leise. As always ,stay positive and good job :thumbsup: .

      LG Chara
      Wer denkt er könne nichts, der kann auch nicht's.
      Aber wer es probiert und es nicht hinkriegt, hatt's schon fast geschafft.
    • hallo @Charun

      danke das du es nochmal gelesen hast.
      Wir sind jetzt in bzw. auf einem kleinen Teil von Dragxis, einem der abgespaltenen Länder. ich habe das im 1 Kapitel noch mit eingefügt.
      Auch der Klassenraum und die Schule an sich sind jetzt noch weiter beschrieben.
      Wie es weiter geht wird nicht verraten, aber es wird schon bald den rest des Kapitels geben, sobald ich ihn auch nochmal hinsichtlich der Erzähl perspektive überarbeitet habe.

      Hoffe du wirst weiter lesen.

      Also nochmal an ALLE, das Kapitel 1.1 wurde überarbeitet. Vom Sinn ist es noch das selbe, aber irgendwie ist vom vorherigen Kapitel nicht viel übrig geblieben.

      LG Sora :rolleyes:

      Okay hier ist nun doch schon der Rest des nächsten Kapitels. Feedback jeglicher Art ist willkommen. Viel Spaß


      Kapitel 1.2


      Kalia öffnete die Augen und blickte voller Hoffnung auf ihre leeren Hände. Enttäuschung machte sich in ihrem Inneren breit. Sie konnte nicht glauben, dass es trotz der vielen Übung der letzten Monate nicht geklappt hatte und das vor allen anderen, die sich das gehässige Grinsen kaum verkneifen konnten. Sollte sie es nicht doch noch mal probieren oder war es wie immer einfach aussichtslos? Wieder die Versagerin der Gruppe zu sein, die nichts zustande brachte und bei der die Elemente nicht mitspielten, machten es ihr nicht leichter neuen Mut zu sammeln. Dennoch versuchte sie es ein zweites Mal. Ihre Bewegungen waren einfach perfekt, in dem Punkt hat sich die Mühe bezahlt gemacht. Aber auch diesmal passierte nichts. Nachdem sie ein stilles Gebet zur Göttin gesendet hatte, vollführte sie zum dritten und letzten Mal den Tanz. Ein Knistern war zu hören und die haut der jungen Frau fing an zu kribbeln. Voller neuerwachter Hoffnung formte sie am Ende wieder eine Kugel mit den Händen, nur um prompt wieder enttäuscht zu werden.
      Kalia schloss für einen Moment die Augen, um den Blicken der anderen auszuweichen, die wieder kurz davor waren sie auszulachen. Es war kaum noch für sie zu ertragen.
      „Nun gut, das war ja nicht anders zu erwarten. Du wirst bei der Prüfung ziemliche Probleme haben“, durchbrach eine fröhliche und hämische Stimme die Stille. Ms. Tahli stand vor ihr, mit nach oben geneigten Mundwinkeln und einem Schmunzeln im Gesicht. Noch erniedrigender konnte es nicht mehr für Kalia werden.
      „Da wir das nun geübt haben, können wir mit dem Vortrag der Hausaufgaben beginnen. Kalia willst du anfangen und es hinter dich bringen? Damit wir uns auf die anderen konzentrieren können, die eine Verbindung zu den Elementen haben.“
      „Ms. Tahli, wollen sie die arme Kalia wirklich noch mehr demütigen? Sie gehört einfach nicht zu uns, auch wenn sie selbst es nicht wahr haben will.“ Amora trat neben die Lehrerin und sah auf die entmutigte Kalia mit einem siegessicheren Lächeln auf dem Gesicht hinab. Den Blick auf den Boden gerichtet konnte sie nicht glauben was schon wieder passierte. Tränen traten ihr in die Augen, aber um keinen Preis der Welt wollte sie den anderen aus ihrer Klasse und vor allem nicht Ms. Tahli zeigen, wie verletzt sie war. Mit einem letzten kräftigen Schlucken versuchte sie die aufsteigenden Tränen zu verdrängen, blickte auf und sah Ms. Tahli direkt in die Augen.
      „Ich werde ihre Zeit nicht mehr verschwenden und sie in Ruhe weiter machen lassen“, versuchte Kalia mit taffer Stimme zu erwidern, in der Hoffnung, dass niemand heraushören konnte, wie sie sich wirklich fühlte.
      „Aber Kalia, es wäre wirklich besser, wenn du dir genau ansehen würdest, wie wir die Elemente rufen. Dann könntest du noch was lernen. Ich könnte dir auch Nachhilfe geben wenn du möchtest!“ Mit zuckersüßer Stimme ging Amora zu ihr hinüber und versuchte einen unschuldigen Blick auf zusetzten.
      „Das ist eine wunderbare Idee, Amora. So hast du noch eine Chance die Prüfung vielleicht zu bestehen, der sich jeder von euch stellen muss“, beendete Ms. Tahli die Debatte.
      „Das ist wirklich nicht nötig, ich lerne alleine. Aber danke für das Angebot, Amora“, versuchte sich Kalia aus dieser für sie sehr unangenehmen Situation rauszuwinden.
      „Die Stunde ist noch nicht zu Ende, also wirst du sowieso nicht gehen können, Kalia.“ Die Stimme der Lehrerin war befehlend und duldete kein Entkommen. Also versuchte die junge Schülerin sich nichts anmerken zu lassen und nickte nur.
      „Nun gut, da das geklärt ist würde ich doch auch gleich mal Amora bitten zu zeigen, was sie als Hausaufgabe vorbereitet hat.“
      „Selbstverständlich“, erwiderte Amora, trat in die Mitte des Halbkreises, straffte ihre Schultern und atmete tief ein. Die nun folgenden Bewegungen sahen aus wie eine Art kämpferischer Tanz, so etwas hatte Kalia noch nie zuvor gesehen. Hart und doch war ein Zeichen von Sanftheit darin zu erkennen. Ihre Finger formten verschiedene Symbole, ihre Hände waren fest und steif, der ganze Körper folgte dem Rhythmus der Bewegungen. Es gelang ihr einfach nicht weg zusehen und so beobachtete Kalia das Geschehen voller Interesse und Neid. Kurz vor Ende der Darbietung entstand ein Seil aus reiner roter Energie, das sich um den Leib der Schülerin wickelte und sich an sie schmiegte. Sie folgte den Fingern von Amora, ahmte den Fluss der Hände nach und blieb am Ende des Tanzes vor ihr schweben. Mit einem kurzen Blick in Kalias Richtung schoss sie das Seil aus Energie in den nahe gelegenen See.
      Die Klasse brach in Jubel aus und alle klatschten hemmungslos. Im Gesicht der Lehrerin war ein riesiges Lächeln, das von einem Ohr bis zum anderen führte, zu sehen.
      „Sehr gut, Amora. Daraus lässt sich bereits erahnen, welches Element dir seine Gefolgschaft schenken wird“, unterbrach Ms. Tahli das Gejubel der Klassenkameraden.
      „Leider ist nun die Stunde auch schon zu Ende, aber ich bin überzeugt, dass ihr bei der anstehenden wichtigen Prüfung keine Probleme haben werdet ein Element für euch zu gewinnen. Naja vielleicht wird nicht jeder von euch es schaffen und am Ende dann ohne einem verbündeten Element dar stehen“, beendete die Lehrerin die Stunde mit einen letzten Blick auf die vor Scham rot gewordene Kalia. Damit war die Klasse wieder in ihre Freizeit entlassen und Ms.Tahli machte sich als erstes auf den Weg zurück ins Schulgebäude. Die anderen folgten ihr bis auf Kalia, die sich keinen Zentimeter bewegen konnte. Ihr Blick starr auf das Wasser gerichtet, bekam sie gar nicht mit, dass sie die einzige war, die sich noch mehrere Minuten auf der kleinen Lichtung des Innenhofs befand. Stille Tränen rannen ihr übers Gesicht und die seelische Zerrissenheit versuchte sie in den dunklen Abgrund zu ziehen. Aus der Ferne hörte sie einen Laut, eine Mischung aus dem Fauchen einer großen Katze und einem krächzenden Schrei. Ein Schatten legte sich über Kalias am Boden kniende Gestalt und wurde immer größer, begleitet von immer lauter werdendem Flügelrauschen.
      Ihr Blick ging nach oben, auch wenn ihr schon längst klar war, wer sie hier besuchte.
      „Cattalia, na willst du mich abholen?“ Mit einem milden Lächeln begrüßte sie ihre geflügelte Freundin die auf allen vieren neben ihr landete und die Flügel an ihren mit fellbesetzten Körper legte. Der Schnabel glitt nach unten zur Wange des Mädchens und liebkoste sie mit einem leichten Stupsen. Der lange, schwarze Schwanz schwenkte freudig hin und her, voller Sehnsucht nach einem gemeinsamen Flug. Cattalia war das einzige Wesen, welches Kalia jetzt aufmuntern konnte. Was bei der jungen Frau auch dringend nötig war.
      „Okay, wir fliegen die große Runde. Aber du weißt, meine Mutter erwartet mich zur nächsten Lektion, auch wenn ich für heute echt fertig bin mit dem ganzen Kram.“ Mit langsamen Bewegungen stand Kalia, die immer noch in der Hocke war, auf und ging zur linken Flanke ihrer Freundin, um aufzusitzen. Das prächtige Tier breitete die Flügel wieder aus, bereit in die Lüfte zu steigen. Mit einem kräftigen Stoß ihrer beider Hinterpfoten und ihren vorderen Krallen stieg sie in die Luft und flog mit lauten Flügelrauschen davon.
      Kalia begrüßte die kühle Luft in ihrem Gesicht, atmete tief ein und vergaß die Strapazen des Tages, als sie die sommerliche Energie in sich aufsog. Alle Last fiel für einen kurzen Moment von ihr ab und sie konnte sich ganz den Elementen hingeben. Nichts und niemand könnte sie hier oben finden und demütigen. Sie vergrub ihr Gesicht in dem massigen gefiederten Hals, atmete den Geruch des Tieres ein und versuchte an nichts zu denken. Ihr war klar, dass es nur noch wenige Tage waren bis zur Prüfung. Ein Tag nach ihrem achtzehnten Geburtstag musste sie sich ihr stellen, um heraus zu finden welches der vier Elemente eine Verbindung mit ihr eingehen würde. Vorausgesetzt es tat überhaupt eins. Es war seit Jahren eine Art Ritus, die jeder junge Mensch durchleben musste, damit der Fürst sehen konnte, an welcher Stelle der Armee sie eingesetzt werden könnten. Kalia wollte gar nicht im Krieg kämpfen, den sie nicht richtig verstand. Aber andererseits wollte sie dabei helfen das Land zu beschützen. Den Fürsten nicht zu enttäuschen, war das oberste Gebot, was die junge Frau auf jedenfall einhalten wollte. Sie würde versuchen die restlichen Tage zu genießen und mit ihrer geliebten Cattalia über die Wälder zu fliegen, bis in den nördlichsten Teil des Landes, wo alles mit Schnee bedeckt war. Das war ihr Ort der Ruhe. Eine verzauberte Landschaft, die dazu einlud die Realität zu vergessen. Ein Schrei ihrer Gefährtin riss Kalia wieder aus ihren Gedanken und deutete darauf hin, dass sie schon bald an ihrem Ziel waren, denn die große Bibliothek war schon zu sehen.






      LG Sora



      Hier geht es weiter
      Kapitel 2.1
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Sora () aus folgendem Grund: Korrekturen, Überarbeitung von Kleinigkeiten

    • Hallo @Sora

      Also ich muss sagen. ich fand diesen Teil ziemlich gut! Mir hat gefallen, wie du uns gezeigt hast, wie sich die Protagonistin nach ihrem Versagen gefühlt hat und wie elend es ihr gegangen ist.
      Die Lehrerin ist ja gemein! Und auch Amora ist ein richtig Miststück aber das war ja von Anfang an zu erwarten. X( :D

      Sora schrieb:

      „Leider ist nun die Stunde auch schon zu Ende, aber ich bin überzeugt dass ihr bei der anstehenden wichtigen Prüfung keine Probleme haben werdet ein Element für euch zu gewinnen. Naja vielleicht nicht jedem,
      Soso mir gefällt mega gut, was du mit den Elementen angestellt hast und dass der Fürst quasi Soldaten für seinen Krieg formt. Jetzt wird es richtig interessant.

      Sie hat einen geflügelte Freundin! :love: Klasse! Vielleicht könntest du sie ja noch etwas näher beschreiben aber ansonsten wie gesagt hat mir dieser Teil gut gefallen!

      Liebe Grüsse

      Fly
      "Ein Schloss ohne Gruft, das wäre wie, wie ein Einhorn ohne Horn!"

      Eigenes von Fly
      Schatten unter London
    • Hallo @97dragonfly
      schön das du weiter gelesen hast
      Spoiler anzeigen

      Ja Amora und die Lehrerin sind sehr gemein zu ihr. Vielleicht kommt ja später noch raus, weswegen sie Kalia so sehr hassen bzw. verachten.

      97dragonfly schrieb:

      Soso mir gefällt mega gut, was du mit den Elementen angestellt hast und dass der Fürst quasi Soldaten für seinen Krieg formt. Jetzt wird es richtig interessant.
      Sehr schön, hatte echt gezweifelt ob das mit den Elementen so gut ist oder total bescheuert ist. Sollte ja irgendwie was anderes sein fast schon was besonderes.
      Ja der Fürst braucht Krieger. Schließlich stehen die Länder untereinander im Krieg, was ja im Prolog steht. Gut das war vor 100ten Jahren aber es herrscht immer noch Krieg.
      Der geflügelte Gefährt ja ich finde sie auch gut. Ich muss nur noch gucken, wie ich sie weiter beschreibe. Ich habe zwar ein genaues Bild vor Augen, aber mir fällt es etwas schwer das auch gut rüber zu bringen irgendwie oder Beschreibungen zu finden die auch passen und nicht zu doof klingen.


      Ich hoffe ich habe es verständlich gemacht in den Posts vorher, dass ich den Prolog verbessert habe und das 1.Kapitel umgeschrieben habe teilweise. Habe den Überblick verloren, ob ich das gut deutlich gemacht habe...


      LG Sora
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Hi @Sora
      uiuiui, habs mir schon vorgestern durchgelesen und heuye nochmal. Aber BOAR! sind die fies ,vor allem Amora und die Lehrerin. Sehr schön rüber gebracht. :) Gibt es den noch einen genauen grund warum Kalia nicht gemocht wird. ich meine ja nur, Aussenseiterin ,ist schon klar, aber nur deswegen ist das schon ganz schön schlimm. Wenns für die prüfung viele gefordert wird muss ja auch ein bisschen strenger seien damit das auch was bringt, aber doch nicht durch Verspottung Irgendwann zahlst sie denen es schon heim :thumbsup: ...hoffe ich :/ .

      Die Beischreibung des Tieres oder Wesens( ich denke jetzt mahl logisch durch meine Bibliothek der mystischen Fabelwesen und konkludiere das dass ein greif sein müsste, oder lieg ich komplett falsch ?) find ich auch schön, auch das sie sofort wusste wer da angeflogen kam zeigt Wie viel Freundschaft zwischen den zweien liegt.

      Sora schrieb:

      Sie vergrub ihr Gesicht in dem massigen gefiederten Hals, sog den Geruch des Tieres in sich auf und versuchte an nichts zu denken.
      Diese Beschreibung gefiel mir super gut, nicht nur weil ich es voll und ganz nachvollziehen kann, sondern auch weil..
      Chara will auch sein Gesicht in ein Haufen kuschel federn vergraben die toll reichen! :pupillen: ... ich hoffe da sind keine pollen drinne. :schiefguck:
      Aber insgesamt fand das kapitel gut, und freu mich auf das nächste ^^ stay positive :D

      LG: Chara
      Wer denkt er könne nichts, der kann auch nicht's.
      Aber wer es probiert und es nicht hinkriegt, hatt's schon fast geschafft.
    • Hallo @Charun
      schön das du weiter gelesen hast und es freut mich das es dir so gut gefällt :love:

      Im Spoiler meine Anmerkungen
      Spoiler anzeigen

      Gleich zweimal gelesen? cool

      Charun schrieb:

      Gibt es den noch einen genauen grund warum Kalia nicht gemocht wird.
      Ja es gibt noch einen Grund, warum die Leute da Kalia nicht mögen, der wird noch später rauskommen bzw. es dauert nicht mehr so lange, bis es ans tageslicht kommt, warum die mit Kalia so gar nicht anfangen können.

      Charun schrieb:

      was bringt, aber doch nicht durch Verspottung Irgendwann zahlst sie denen es schon heim
      das kann ich noch nicht sagen, schließlich war Amora mal ihre beste Freundin, aber es frisst einem ja dann schon auf ständig von den Leuten gemobbt zu werden. Wir werden sehen wie es weiter geht :D

      Charun schrieb:

      dass ein greif sein müsste, oder lieg ich komplett falsch ?
      Japp es ist ein Greif, nur das es nicht halb Adler und Löwe ist, sonder halb Adler und... das kommt noch, will nicht die Überraschung verderben 8)


      LG Sora :love:
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Hey Sora,

      hier meine Anmerkungen :)

      Spoiler anzeigen


      Noch mal zu deiner Überarbeitung von Kapitel 1.1:

      Sora schrieb:

      Ohne auf den Kommentar von Amora einzugehen, beugte sich Kalia wieder über ihre Bücher und tat so als würde sie sich auf die nächste Stunde vorbereiten. In Gedanken kehrte sie zu dem Ort zurück, an dem die Freundschaft endete und sie von da an von allen gemieden wurde. Es war ein ganz normaler Schultag, mit der kleinen Besonderheit das sie heute zum ersten Mal Elementarmagie haben sollte. Alles lief wunderbar bis Kalia an der Reihe war um zu zeigen, ob sie die Übung hinbekommen würde. Alle Augen waren auf sie gerichtet, die Nervosität trieb ihr den Schweiß auf die Stirn und Angst kroch ihr in die Glieder. Das war der erste Tag, an dem sie in der Schule versagte. Amora hatte daraufhin nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen, da es sonst ihren guten Ruf in Gefahr bringen würde.
      Hier stimmt, glaube ich, was mit der Zeit nicht. Ich bin zumindest beim Lesen ins Stocken gekommen, da ich zuest nicht kapiert habe, dass du jetzt aus der Vergangenheit berichtest. Du müsstest in dem Fall meiner Meinung nach eigentlich das Plusquamperfekt wählen, um das zu verdeutlichen.

      Also zum Beispiel: In Gedanken kehrte sie an den Ort zurück an dem ihre Freundschaft geendet und von wo an sie von allen gemieden worden war. Es war ein ganz normaler Schultag gewesen, mit der kleinen Besonderheit, dass sie zum ersten Mal Elementarmagie betreiben sollte. Alles war wunderbar gelaufen, bis zu dem Augenblick, da Kalia an der Reihe gewesen war, um zu zeigen, dass sie die Übung hinbekommen würde. Alle Augen waren auf sie gerichtet gewesen und die Nervosität hatte ihr den Schweiß auf die Stirn getrieben....


      Sora schrieb:

      Alle aus der Klasse erhebten sich von ihren Stühlen,
      erhoben


      Sora schrieb:

      Kalia konnte mal wieder deutlich sehen,das...
      dass


      Sora schrieb:

      lies sich Kalia immer weiter zurück fallen.
      ließ....zurückfallen


      Sora schrieb:

      und versuchte ihre Nervosität runter zu schlucken
      runterzuschlucken

      Kapitel 1.2

      Sora schrieb:

      „Leider ist nun die Stunde auch schon zu Ende, aber ich bin überzeugt dass ihr bei der anstehenden wichtigen Prüfung keine Probleme haben werdet ein Element für euch zu gewinnen. Naja vielleicht nicht jedem,
      Auf was bezieht sich das: vielleicht nicht jedem? Du hast zuor geschrieben: ich bin überzeugt, dass ihr bei der anstehenden Prüfung keine Probleme haben werdet....und dann kommt: Vielleicht nicht jedem....(?) Das passt für mich nicht ganz. Vielleicht besser: Na ja... vielleicht nicht jeder.


      Sora schrieb:

      Aber danke für das Angebot, Amora.“ Versuchte sich Kalia aus dieser für sie sehr unangenehmen Situation raus zu winden.
      ... Amora", versuchte....(ist dir die Regel eigentlich klar? Mir ist das nämlich jetzt schon ein paar Mal aufgefallen....hier zum Beispiel auch:)

      Sora schrieb:

      Daraus lässt sich bereits erahnen welches Element dir seine Gefolgschaft schenken wird.“ Durchbrach Ms. Tahli das Gejubel der Klassenkameraden.
      wird", durchbrach....


      Sora schrieb:

      Alle Last viel für einen kurzen Moment von ihr ab
      fiel


      Sora schrieb:

      Sie vergrub ihr Gesicht in dem massigen gefiederten Hals
      Hier ist der Hals gefiedert... weiter oben schreibst du:


      Sora schrieb:

      ... Flügel an ihren mit fellbesetzten Körper legte.
      Was denn nun? Federn oder Fell? ^^

      Ich fand den neuen Teil soweit ganz gut. Kalias Verzweiflung hast du gut beschrieben und auch das Zusammentreffen mit ihrer tierischen Freundin...auch, wenn ich mir das Wesen noch nicht so ganz 100%ig vorstellen konnte. Ich fand das aber in dem Zusammenhang gar nicht so störend. Ich denke, du wirst sicher noch öfter darauf eingehen.

      Bin gespannt, wie es weitergeht ...




      LG,
      Rainbow
    • Guten Morgen @Sora

      hab' dann auch mal wieder Zeit gefunden^^
      Spoiler anzeigen

      Kapitel 1.1


      Sora schrieb:

      Es war ein ganz normaler Schultag, mit der kleinen Besonderheit das sie heute zum ersten Mal Elementarmagie haben sollte. Alles lief wunderbar bis Kalia an der Reihe war um zu zeigen, ob sie die Übung hinbekommen würde. Alle Augen waren auf sie gerichtet, die Nervosität trieb ihr den Schweiß auf die Stirn und Angst kroch ihr in die Glieder. Das war der erste Tag, an dem sie in der Schule versagte. Amora hatte daraufhin nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen, da es sonst ihren guten Ruf in Gefahr bringen würde. Kalia, die zu Tränen aufgelöst war, rannte so schnell sie konnte nach Hause und warf sich in die Arme ihrer Mutter…
      Da du hier eine Rückblende machst, würde ich vorschlagen, das etwas "auszugrenzen" (also Absatz) und im Plusquamperfekt zu schreiben - immerhin ist es ja eine vollendete Vergangenheit.

      Sora schrieb:

      Seidig schwarze Haare und eine Figur wie sie nur ein Model haben kann waren umrundet von einer großen Gruppe Schülerinnen. Die strahlend blauen Augen der Anführerin, die der Farbe des Himmels glichen,
      Auch ich muss es leider ansprechen :rofl:

      Die Dame trieft vor Klischee. Das Abbild einer Göttin, schwarzes Haar und im Kontrast diese endlos blauen Augen. Und ihr ganzes perfektes Wesen, alles gelingt ihr. Jeder liebt sie... sie hat alles :D

      Nein, keine Sorge, das ist kein wirklicher Killer - zumal wir ja auch nicht wissen, wohin du mit ihr willst (hab da schon so ein paar Vermutungen :whistling: ). Und solche Menschen sind ja auch gerne mehr Schein, als Sein. Und natürlich muss es jemanden geben, der dem Hauptprota in die Knie tritt, damit diese überhaupt stärker werden kann.
      Das rächt sich, liebe Amora - glaub mir :D *neunmalklug nick*

      Womit ich hauptsächlich zu Beginn ein kleines Problem hatte war Kalia selbst.
      Im Prolog wirkte sie eher aufmüpfig, und ich hab da eher ein rebellisches, freches Mädchen erwartet. Aber die Kalia, die nun in der Schule ist, ist das totale Gegenteil. Ängstlich, derbe unselbstbewusst, macht sich Gedanken darüber, warum man sie nicht mag etc. ...

      Und dann macht sie sich selbst nieder. Erst ist sie gewillt, es heute allen zu zeigen, geht mit der Natur mit, findet sich rein. Alles fühlt sich gut an, sie spürt die Energie, und...... Puff.... nix passiert.
      Das Arme Ding. xD



      Kapitel 1.2

      Sora schrieb:

      bekam sie gar nicht mit das sie die einzige war, die noch auf dem kleinen Innenhof der Schule war.
      Sind die nich auf eine Lichtung gegangen? :hmm: *scrollt nochmal zu Kapitel 1.1*

      ....
      ....
      Japp, guck:

      Sora schrieb:

      Durch eine große Tür ging es auf eine lichterfüllte Lichtung die mit verschiedenen Bäumen, Blumen und Büschen bestückt war. Ein kleiner Fluss führte durch die Mitte, vorbei an den Pflanzen, bis dieser in einen See mündete. Die Luft bei diesem kleinen Stückchen Land roch nach Sommer, locker
      Das liest sich jetzt aber nicht, wie ein kleiner Innenhof :D
      Aber vielleicht ist das ja noch ein Rückstand. Hast ja gesagt, dass du 1.1 geändert hast ^^

      Dieser Konflikt unter "Jugendlichen" ist ja nicht wirklich ungewöhnlich. Krass aber finde ich das Verhalten der Lehrerin, dass auch sie total herabwürdigend zu Kalia ist und sie genauso verspottet, wie ihre Mitschüler.
      Da immer wieder so Anspielungen kamen, dass sie von ihr nicht viel erwarten, vermute ich einfach, dass Kalia irgendwie eine "andere" Abstammung hat, die sie zu einem Sonderling werden lässt.
      Und ich kann mir entsprechend vorstellen, dass aber ausgerechnet dieser Sonderling nachher deren knackigen Hintern rettet und es allen mit einem vierfachen Mittelfinger zeigt :fuck:

      Das Ende von Kapitel 1.2 ist total toll :love:
      So von der Beschreibung her klingt das wie ein Greif <3 Und auch die Beschreibung, wie sie fliegen und welche Gefühle sie dabei hat... aber auch die Geste des Tieres, wie es mit den Flügeln die Wange streichelt. So schön <3



      gewünschter Rotstift zum Prolog


      Sora schrieb:

      Graue Wolken bildeten eine dunkle Wand am eben noch sommerlichen Himmel. Die Sonne wurde hinter die aufkommende Front gedrängt und tauchte das Land in eine graue Fläche. Ein untypisches Wetter, das nun fast schon ganz Dragxis bedeckte und die Bewohner der Städte dazu brachte, mit ihren Tätigkeiten innezuhalten. Im Landesinneren konnten die nahegelegenen Dörfer und Städte vier Frauen sehen, die in der Luft schwebten. Gewitter grollte über das Land und Blitze erhellten den Himmel. Der Wind nahm merklich zu, heulte und johlte, gab ein klagendes unheilvolles Lied von sich. Die Auren der am Firmament schwebenden Frauen fingen an zu leuchten und formten sich langsam aber sicher zu Silhouetten von Drachen. Den Augenzeugen wurde klar, dass dort oben ihre vier Königinnen gegen einander kämpften. Ihre mächtigen und friedvollen Herrscherinnen bekriegten sich in aller Öffentlichkeit, nichts erinnerte mehr an ihre friedvolle Macht(,) die sie immer zum Wohle des Landes eingesetzt hatten. Der Wind nahm zu und tobte durch die Baumkronen. Die Seen und Flüsse traten über die Ufer, das Wasser bäumte sich auf und machte sich auf den Weg zur Mitte des Landes. Die Bewohner die von der Flutwelle erfasst wurden, vielen (fielen) dem Wasser zum Opfer. Furcht und Unbehagen erfüllte die Herzen der Einwohner.
      Die Elemente bahnten sich scheinbar frei und wild ihren Weg über das Land, nahmen alles und jeden mit sich, der ihnen in den Weg trat. Wellen versenkten die bestückten Felder(,) und Flammen drohten ganze Dörfer nieder zu brennen. Die Glücklichen, die sich rechtzeitig retten konnten, beobachteten(,) wie sich riesige Wassermassen in die Luft erhoben und scheinbar wolkenhohe Strudel formten. Sie trugen die Herrscherin des Wassers aus dem Gefahrenbereich, als sich ihr ein Tornado aus purem Feuer nährte. Zischend prallten die Elemente aufeinander, Wasserdampf verdeckte für den Hauch eines Wimpernschlages die Szenerie, ehe der Wind ihn Explosionsartig von sich trug. Trümmerteile und Tiere gleichermaßen wie Menschen wurden durch die Luft geschleudert (dieser Satz las sich etwas Merkwürdig. Tipp: "Trümmerteile, Tiere und Menschen wurden durch die Luft geschleudert"). Ein Knall erklang, dann bebte der Boden und Schlingpflanzen suchten sich ihre Opfer. Es verhieß ein todbringendes Unwetter zu werden, eins wie es in Dragxis noch nie gegeben hatte.
      Am Himmel sah man nun eine Schneeweiße Gestalt fliegen, die sich hinter den Wolken zu verstecken versuchte, gefolgt von einem rubinroten Schatten der mit weit aufgerissenen Maul versuchte zu zuschnappen zuzuschnappen. Eine eisblaue Kugel schoss ins Wasser bevor ein brauner Felsbrocken kurz vor der Oberfläche innehielt und die Gestalt eines Drachens annahm. Bevor die Bewohner begriffen(,) dass anstelle der Frauen nun vier Drachen gegeneinander kämpften(,) geschah etwas seltsames.
      Die Körper fingen an zu schimmern, gingen über in ein Leuchten über, welches sich im Hals des Drachens sammelt(e) und für einen Moment dort verharrte. Mit lautem Gebrüll und weit aufgerissenen Mäulern spien sie die gesammelte Energie als Kugeln in verschiedenen Farben aus. Die Kräfte prallten aufeinander, ein lauter Knall war zu hören und eine große hellleuchtende Kugel erschien in der Mitte. Dichter Nebel kam auf(,?) und die Luft schien als würde sie erzittern beim Aufprall der Energien. Die wenigen Bewohner, die sich das Spektakel am Himmel angesehen haben ("ansahen" oder "angesehen hatten") verschwanden in dem Nebel, lösten sich auf(,) genau wie die Landschaft. Man konnte nichts mehr sehen, noch nicht mal seine eigene Hand vor den Augen. Nach einem letzten zischenden Geräusch wurde der Nebel durch eine aufkommende Stoßwelle vertrieben und der Blick langsam geklärt.
      Zu sehen war nichts,(.) (N)nichts(,) außer einem riesigen Vulkan, der das Landesinnere zierte. Die Umgebung war übersäht mit entwurzelten Bäumen, ganze Häuser zeigten schwere Schäden und die Erde zeigte noch letzten Spuren von den Wassermassen, die darüber hinweggerollt waren. Die vier Drachen waren spurlos verschwunden, das Land um den Vulkan herum war vertrocknet und nichts ließ erahnen, dass dort vor kurzem noch eine Waldlichtung zu sehen gewesen war. Langsam und mit vorsichtigen Schritten, kamen die in der Nähe stehenden Einwohner aus ihren Unterschlüpfen und sahen sich verwundert um.
      Der Wind hatte sich gelegt, das Gewitter war wieder weggezogen und auch die Flüsse und Seen hatten sich wieder beruhigt. Man hätte annehmen können, dass es nur ein normales Unwetter gewesen war, was noch vor ein paar Sekunden das Land überrollt hatte. Nirgends konnten die Bewohner von Dragxis ihre Herrscherinnen ausmachen, selbst diejenigen(,) die dicht genug am Vulkan standen, konnten sie nicht sehen. Keine noch so winzige Spur zeugte mehr davon, dass bis vor kurzem dort in der Luft noch Drachen gegeneinander gekämpft hatten. Der Vulkan verhielt sich ganz ruhig, nur leichter rauchiger Nebel stieg aus der Öffnung empor und erschuf so kleine graue Wolken am Himmel.
      Die darauf folgenden Jahre brachten Unfrieden zwischen den Völkern des Landes. Sie wussten nicht(,) wie es weitergehen sollte. Chaos und Machthunger standen nun an der Tagesordnung. Jeder der obersten in der Rangordnung, die dem Rat angehörten, wollten sich als neuen König des Landes Dragxis küren und über jeden herrschen(,) der dort lebte. Krieg unter den Völkern kam auf, ein rauer Ton wurde an den Tag gelegt. Nichts war mehr so(,) wie zu Zeiten der Königinnen,(.) Sselbst das Land zeigte nach und nach Risse in der Erde, wo keiner sagen konnte(,) wie tief sie gingen.
      So schien es fast nicht mehr verwunderlich, dass die Rauchschwaden aus dem Vulkan immer dunkler und dichter wurden. Ab und zu spuckte er rote Flüssigkeit aus, bis er eines Tages plötzlich ausbrach. Heiß glühende Lava besprühte das Land und vernichtete alles, was mit ihr in Berührung kam. Erdbeben wurden immer stärker, die Risse in der Erde wurden breiter und tiefe Schluchten formierten sich. Das Wasser der Meere trat über die Ufer und bahnte sich seinen Weg in die neu entstandenen Schluchten. Sie verschluckten Landstriche. Mit einem gewaltigen Ruck brach Dragxis in mehrere kleine Landstücke, in viele einzelne Inseln(,) die durch das Meer, welches sich dazwischen sammelte, immer weiter auseinander getrieben worden (worden waren oder wurden).
      Nun hatte jede Spezies ihr eigenes kleines Reich, weit weg von den anderen. Das führte dazu, dass es mehrere Könige gab, die die anderen Länder…

      „Kalia? Hörst du mir zu?“ Eine große, schlanke Frau mittleren Alters stand vor einer großen Weltkarte und guckte genervt, mit rollenden Augen zu der am Tisch sitzenden jungen Dame.
      Das Augenpaar(,) das zu dem Mädchen gehörte,mit einem braunen und einem blauen Auge, starrte ins Leere und beachtet die Lehrerin gar nicht.
      „Was?“, schreckte sie plötzlich hoch.
      „Kalia, das ist wichtig. Es geht hier um die Geschichte unseres Landes, die von tapferen Augenzeugen in jeder Einzelheit festgehalten wurden.“
      „Tut mir leid. Worum ging es gerade?“ Die braunen Haare der jungen Frau bedeckten ihren Nacken und teilweise ihre Schultern. Eine Strähne ringelte sie sich um ihren Zeigefinger, während sie suchend erst zur Karte und dann auf ihr unbeschriebenes Blatt Papier schaute.
      „Um den Krieg der damals herrschte? Es ist wichtig(,) dass du verstehst warum das alles passiert ist. Dort, in der Geschichte, steckt eine Lehre(,) die jeder mitnehmen und verinnerlichen sollte.“ Die schwarzen Haare von Claire, der Frau(,) die nun nervös vor der Karte auf und ab ging, blickte mit strengem Blick hinunter auf Kalia.
      „Und was wäre das für eine Lehre?“(,) fragte diese mit einem leichten sarkastischen Unterton.
      „Niemand sollte seine Macht und seine Kraft missbrauchen! Es ist wirklich wichtig für deinen weiteren Weg, dass du dir die Geschichte einprägst und verinnerlichst. Zu viele von uns haben vergessen(,) für was wir früher gelebt und gekämpft haben. Niemandem sind die alten Werte mehr wichtig. Langsam(,) aber sicher geraten sie in Vergessenheit und das dürfen wir nicht zulassen, wenn wir wieder Frieden haben wollen.“
      „Okay, okay. Also die alten Werte sind wichtig, verstanden. War es das für heute?“ Kalias Gedanken drifteten schon längst wieder in Richtung Natur und in die Freiheit.
      „Wir sind fertig, aber ich möchte(,) dass du dir die Geschichte noch einmal durchliest und sie mir morgen ein weiteres Mal vorträgst.(kein Punkt)“, erwiderte die vorn stehende Frau mit einem Seufzen(.)
      „Alles klar, Mom. Dann sehen wir uns zu Hause.“ Mit einen schnellen Kuss auf die Wange verabschiedete sich Kalia von ihrer Mutter und wollte den riesigen, mit Büchern vollgestellten Raum verlassen.
      „Moment, Kalia. Denk bitte daran(,) die Bibliothek ungesehen zu verlassen. Eigentlich dürften wir gar nicht hier sein. Aber nur in dieser beeindruckenden Sammlung von Büchern der Alten, können wir die wahre Geschichte finden.“
      „Mom, niemand kommt mehr hier her. Also wird mich auch keiner zu Gesicht bekommen. Ich wüsste nicht(,) wer sich in diese heruntergekommene Bibliothek verirren sollte. Geschweige denn, dass niemand mehr ins Mooncastle kommt.“
      „Sei trotzdem vorsichtig und erzähl keinem hiervon.“
      „Ich verspreche es dir, Mom. Ich werde aufpassen und meinen Mund halten. Keine Ahnung wem ich hiervon erzählen sollte…“ Mit einem letzten Blick zu ihrer Mutter, schaute sie sich im Flur um und verließ den großen Raum.
      „Das kann ja noch heiter werden…“(,) stöhnte Claire und machte sich daran, die Bücher wieder zurück in die verstaubten Regale zu tun. Bevor auch sie den Raum verließ, schaute sie sich nochmal um. Sie blickte die ungeordneten Bücherregale entlang zu den Tischen die in einem Kreis, umrahmt von Regalen standen. Alles war von Staub bedeckt und die einen oder anderen Möbel zeigten bereits erste Blessuren des Alters und der Verwahrlosung. Vor über hundert Jahren war diese Bibliothek noch gut besucht und jeder wollte ins Schloss, um die vier Königinnen zu sehen und ihnen ihre Aufwartung zu machen. Aber der Glanz von damals verblasste von Tag zu Tag mehr(,) und nichts erinnerte mehr daran, dass dies ein Ort gewesen war(,) der geschätzt wurde. Mit traurigen Augen und herunter hängenden Schultern ging nun auch Claire hinaus, immer darauf bedacht(,) das(s) niemand sie sehen soll würde(?).
      Der Prolog gefällt mir jetzt richtig gut :thumbsup: :thumbsup: Die Beschreibung des Kampfes, der wirkendenen Elemente, die sich ebenfalls bekämpfen und die Drachen, die sich aus jenen Formen... um Welten besser :D




      LG,
      Ruka ^^
      The tiger and the lion may be more powerful...
      ... but the Wolf does not perform in the circus.




      Die Wächter von Armargon - Teil 1: Rache