Erbin der Mächtigen

  • Hallo liebe @Rainbow


    danke dir fürs weiter lesen und für deine Anmerkungen
    Hier kommen meine:


    Und ein Hallo und Danke an @Ruka,
    freut mich das du zeit hattest und meine Geschichte weiter gelesen hast. Und dir auch noch die Zeit genommen hast jedes bisher gepostet nochmal zu lesen und zu kommentieren.
    Hier meine Anmerkungen:




    LG Sora :rolleyes:

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus



    Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)


    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • Heyho,
    hatte erst gar nicht gemerkt, dass es hier einen neuen Part gab :)
    Diesmal hat ja scheinbar noch keiner ausführlich die Tippfehler behandelt? Dann muss ich wohl doch mal ran ;)


    Insgesamt find ich's krass, dass die Lehrerin so derb gehässig ist. Arme Kalia :O Was passiert denn eigentlich, wenn sie die Prüfung nicht schafft? Wenn sie nicht in den Krieg will, wäre das doch gut für sie?

  • Hallo und danke fürs weiter lesen @aval.b.bado,


    Ja ich habe mich auch schon gefragt, ob ich es hätte besser herausheben müssen das es weiter geht. Oder ob es vielleicht zu schnell ging oder bei meinen ganzen Antworten einfach unter gegangen ist.




    LG Sora :rolleyes:

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus



    Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)


    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • Hmm :hmm: Ich muss sagen, ich bewundere Kalia tatsächlich dafür, dass die das aushält. Ich meine, was ist das für eine Lehrerin? Die hat ihren Beruf doch auf jeden Fall verfehlt ... und das um Kilometer ... Was eine Schnalle :rofl:
    Irgendwie fehlt mir diesbezüglich noch etwas der Hintergrund, warum es alle so auf Kalia abgesehen habe, sogar die Erwachsenen gegen sie wettern, nur weil sie sich so dümmlich mit den Elementen anstellt? Das kann entweder nicht der einzige Grund sein, oder man ist gesellschaftlich in dieser Welt völlig unten durch, wenn man nicht zumindest ein Feuerchen machen kann :hmm: Dahingehend fällt es mir noch etwas schwer der Motivation ihrer Umgebung zu folgen. ^^

    Kalia öffnete die Augen und blickte voller Hoffnung auf ihre leeren Hände. Enttäuschung machte sich in ihrem Inneren breit. Sie konnte nicht glauben, dass es trotz der vielen Übung nicht geklappt hat und das vor allen anderen, die sich das Lächeln kaum verkneifen konnten. Mal wieder war sie die Versagerin der Gruppe, die nichts zustande brachte und bei der die Elemente nicht mitspielten. Kalia schloss für einen Moment die Augen um den Blicken der anderen auszuweichen, die wieder kurz davor waren sie auszulachen. Es war kaum noch für sie zu ertragen.

    Ich verstehe nicht, warum sie es nicht nochmal versucht und warum nur bei ihr gelacht wird. Wie wir im Teil zuvor erfahren haben, wissen wir ja, dass auch andere aus ihrer Klasse es nicht direkt beim ersten Versuch geschafft haben. Bei ihr lachen sofort alle. Okay, scheinbar hat sie jeder auf dem Kicker, aber dieser Gedanke fehlt mir an dieser Stelle. Dass sie kurz darüber nachdenke, dass sie ja nichts anders gemacht hat, als alle anderen. Bei anderen hat es auch nicht direkt funktioniert, aber nur über sie macht man sich lustig. Verstehst du, was ich meine? :hmm:


    Ansonsten fand ich den Teil gut. Scheinbar hat Kalia ja noch eine tierische Gefährtin (auch, wenn ich mir hier nicht sicher bin, ob ich etwas überlesen habe - was ist das? Ein Greif? Irgendwas anderes? Wurde das schon erwähnt? XD), die sie akzeptiert, wie sie ist und scheinbar auch sehr gern Zeit mit ihr verbringt. :) Das gefällt mir. ^^


    LG, Kyelia



    Wenn es ein Buch gibt, das du wirklich lesen willst, aber das noch nicht geschrieben wurde, dann musst du es selbst schreiben.
    - Toni Morrison -

  • Hallo @Kyelia
    schön das du weiter gelesen hast.




    LG Sora :love:

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus



    Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)


    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • Ja es ist ein Greif. Ich habe es im text bewusst nicht gesagt, da ich es persönlich immer schöner finde wenn man das Tier beschreibt und erstmal den Leser die Möglichkeit gibt, sich ein eigenes Bild zu machen ohne direkt ein Wort, eine Bezeichnung dafür zu haben. In den nachfolgenden Kommentaren kam öfters die Frage, was es ist bzw. manche haben auch schon gesagt das es ein Greif sein muss. Wird auch in dem nächsten Teil nochmal gesagt das es ein Greif ist, bzw. eine Art von Greif. Aber kein Adler Löwen Gemisch. Anstelle des Löwen ist es eine andere Großkatze.
    Jeder braucht auch einen Freund und wenn es ein Tierischer Freund ist.

    Ich finde das mit dem einflechten super. Mache ich auch nicht anders. Ich dachte nur, ich habe es verpasst, dass es schon erwähnt wurde xD Aber wie du siehst, klappt es auch ohne, dass es bewusst erwähnt wird, einfach, weil man bestimmte Kreaturen ja auch im Kopf hat. Finde ich super! Und ich mag Greife :love: Fast so sehr wie Drachen :rofl:

    Es gibt einen weiteren Grund, warum auch die Lehrerin so fies gegenüber Kalia ist. Das werde ich bald miteinfliesen lassen. Wollte noch ein bisschen geheimnisvoll sein und die Spannung etwas aufrecht erhalten bzw. sollte noch Fragen offen bleiben, damit die Neugierde auch weiter da ist. Aber es hat auch damit zu tun, das es in der Welt sehr wichtig ist, wenigstens eins der Elemente zu befehligen bzw. mit dem freundlich gesinnt zu sein. Das spielt dort eine wirklich wichtige Rolle. Sollte ich das vielleicht noch klarer darstellen? Ansonsten würde es jetzt bald ohnehin kommen bzw. noch deutlicher werden. Hatte gedacht es wäre ganz gut, wenn man nicht alles sofort aufdeckt.

    Wenn es jetzt ohnehin kommt, ist alles gut. Ich wollte es nur erwähnt haben. Du hast ja textlich auch noch nicht so viel von deiner Geschichte, deshalb passt das. Durch das System des Forums wird das arg gestreckt. Hat man den Text jetzt an einem Stück vor Augen, ist alles super. Von daher. Mach dir keine Sorgen :)



    Wenn es ein Buch gibt, das du wirklich lesen willst, aber das noch nicht geschrieben wurde, dann musst du es selbst schreiben.
    - Toni Morrison -

  • So liebe Leser weiter geht es. Wieder bitte ich um jede Kritik die ihr habt. Viel Spaß beim lesen.




    Kapitel 2.1



    Kalia ließ ihren Blick über den gefiederten Kopf der Freundin wandern, hinüber zu der Bibliothek, in der wahrscheinlich schon ihre Mutter ungeduldig auf sie wartete. Das Gebäude sah aus wie ein kleines Schloss, welches wie durch Zauberhand mit der schneebedeckten Landschaft verschmolzen war. Ein größeres Abbild stand ein paar Meter entfernt und überragte das Bibliotheksgebäude um Längen. Das Mooncastle war damals der Wohnsitz von den vier Königinnen gewesen, wie Claire ihr einmal kurz erzählt hatte.
    Es war vor Jahren noch eine traumhafte Burg mit einem kleinen See an oberster Stelle gewesen, aus dem ein Wasserfall in die Tiefe gleitet. Dieser zog sich quer durch das gesamte Gebäude und teilte es so in vier gleichgroße Stücke. Jede der Herrscherinnen besaß dort ihr eigenes kleines Reich, welches von dem am stärksten verbundenen Element geschaffen wurde. Nun sah die Burg aus wie eine Ruine, unbewohnt und von der Natur verschlungen. Selbst die junge Frau auf ihrem Greif konnte sich nicht vorstellen, wie es mal ausgesehen haben soll.
    In weiten Kreisen flog Cattalia ihre Freundin nach unten und landete direkt vor der großen, hölzernen Tür, dem Eingang der Bibliothek.
    „Ich danke dir, meine Liebe. Das war mal wieder ein sehr schöner Flug und hat mich den schlimmen Vormittag ein bisschen vergessen lassen.“
    Kalia streichelte den mit schwarzen Fell überzogenen Rücken ihrer Gefährtin und genoss die Wärme die davon ausging. Die treuen Augen von Cattalia blickten hinunter und die Schülerin fühlte sofort, wie ihr Herz leichter wurde. Egal was heute passierte, es würde alles gut werden. Das vermittelte zumindest das eisblaue und das rubinrote Auge des Tieres, das schon wieder drauf und dran war, in die Lüfte zu steigen.
    „Ich merke schon, du möchtest wieder los und deine Runden drehen“, hauchte Kalia am Hals ihrer Freundin und streichelte ein letztes Mal sanft über die bronzefarbenen Federn.
    Als wäre das Cattalias Zeichen gewesen, dass sie ihre Arbeit getan hatte und nun wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen durfte. Mit einem letzten fauchenden Schrei stieg sie in die Lüfte, flog einen weiten Bogen um Kalia rum und ließ sich dann in Richtung eines großen Waldes gleiten. Die junge Frau schaute ihr noch einige Minuten nach dem Verschwinden hinterher, bevor sie sich in der Umgebung umguckte und die Tür zur Bibliothek einen Spalt öffnete. Mit flinken Schritten trat sie ein und ließ das Tor wieder ins Schloss fallen. Der lange Korridor, von dem vier Türen abgingen wurde nur durch zwei Fackeln beleuchtet. Gerade genug Licht um seine eigene Hand vor den Augen sehen zu können. Dies war nötig, damit man von Draußen nicht erkennen konnte, dass sich jemand im Gebäude aufhielt.
    Auf leisen Sohlen durchschritt Kalia, mit an der Wand entlang gleitenden Händen, eine der vier Türen und gelangte in einen kleinen Raum voller Bücher. Die Regale waren so dicht aneinander gestellt, dass man sich kaum durch die schmalen Gänge schlängeln konnte. In der Mitte stand ein kleiner Tisch mit einer Vielzahl von Büchern obendrauf und zwei Stühlen. Auf dem einen saß bereits ihre Mutter Claire und war versunken in ein ledergebundenes Notizbuch mit der Aufschrift „L & S“. Kalia räusperte sich leicht, um auf sich aufmerksam zu machen, während ihre Mutter bereits die nächste Seite in Augenschein nahm. Claire fuhr zusammen, begleitet von einem kurzen Aufschrei.
    „Kalia, du hast mich zu Tode erschreckt. Ich dachte schon, dass man mich erwischt hätte. Mach das nächste Mal doch bitte auf die Aufmerksam“, fuhr sie ihre Tochter mit erstickter Stimme an.
    „Ich habe mich doch bemerkbar gemacht. Hast du nicht gehört, ich habe mich geräuspert“, erwiderte Kalia mit vor der Brust verschränkten Armen. Claire versuchte ein Schmunzeln zu unterdrücken und sah ihre Tochter böse an.
    „Du bist spät heute. Hat der Unterricht länger gedauert?“
    „Nein, nicht wirklich. Ich bin mit Cattalia noch ein wenig geflogen“, versuchte Kalia ihrer Mutter auszuweichen.
    „Und wie war es in der Schule? Hat es heute geklappt?“ Mit voller Hoffnung in der Stimme sah sie der Schülerin direkt in die Augen. Kalia wusste nicht was sie tun sollte. Eigentlich wollte sie ihre Mutter nicht schon wieder enttäuschen. Zu offenbaren, dass ihr immer noch kein Element den Dienst erweisen wollte, fiel Kalia schwer, gerade weil Claire selbst so talentiert war, dass sie gleich zwei Elemente beherrschen konnte. Dennoch entschied die junge Frau die Wahrheit zu sagen, schürte aber auch gleichzeitig Hoffnung.
    „Nein, es hat leider nicht geklappt. Aber ich weiß, dass es bald soweit ist. Das habe ich gespürt und meine Bewegungen sind perfekt ausgearbeitet. Es kann also wirklich nicht mehr lange dauern. Beim dritten Versuch konnte ich die Energie deutlich spüren, sie wollte sich nur nicht zeigen“, versuchte sie nun ihrer Mutter und auch sich selbst wieder neue Zuversicht zu geben.
    „Wenn nicht heute, dann beim nächsten Mal. Ich bin auch der festen Meinung, dass du es schaffen wirst, es liegt dir einfach im Blut“, versuchte Claire die Aussage ihrer Tochter zu verstärken.
    Kalia konnte das dennoch nicht wirklich glauben. Ihr Blut war schließlich verunreinigt, so sagte man ihr zumindest immer wieder. Vor neunzehn Jahren hatte ihre Mutter sich auf einen Unbekannten eingelassen, der sich als Mensch heraus stellte. Gegen aller Gesetzte des Landes Imea, hatte sich Claire von ihm schwängern lassen und wurde so die am meisten geächtete Nadár der Welt. Die Tatsache, dass sie das Kind auch noch ausgetragen hatte, machte die ganze Situation nur noch schlimmer. Seit ihrer Geburt wurde Kalia als eine Missgeburt behandelt. Amora war die Einzige, die anfangs ihre Freundin sein wollte und der sie sich immer anvertrauen konnte. Die Schülerin hatte sie immer aufgemuntert und ihr klar gemacht, dass sobald sie ein Element für sich gewinnt, alles gut wird. Sie war der festen Überzeugung, dass auch in Kalia eine richtige Nadár steckte und die anderen sie akzeptieren würden, sobald sie sich beweisen konnte. Durch ihr verunreinigtes Blut, war es aber noch schwerer die Elemente für sich zu gewinnen. Egal wie sehr sie sich anstrengte, so langsam nahm die Hoffnung ab und Ernüchterung machte sich in ihrem Inneren breit.
    „Weißt du denn schon mit wem du zu deinem Abschlussball gehen möchtest?“, reiste Claire ihre Tochter aus deren Gedanken.
    „Ist das dein Ernst?“, rutschte es ungehemmt aus Kalia raus.
    „Was meinst du, mein Schatz?“
    „Niemand will mit einem Halbblut wie mir zum Ball gehen. Niemand will etwas mit mir zu tun haben. Wann verstehst du endlich, dass ich komplett alleine bin?“, schrie Kalia ihre Mutter plötzlich an. Alle Selbstkontrolle wich aus ihren Knochen und zum ersten Mal in ihrem Leben war sie gegenüber ihrer Mutter unbeherrscht. Claire sah sie mit weit aufgerissenen Augen und ungläubigen Blick an, ohne auch nur ein Wort sagen zu können.
    „Ich wusste nicht… Ich dachte vielleicht…“, rang ihre Mutter um Worte.
    „Es tut mir leid, Mom. Ich wollte dich nicht anschreien.“
    „Ich hatte gehofft, dass deine Mitschüler anders wären, als ihre Eltern und Amora war doch auch mit dir befreundet. Da nahm ich an, dass es dir vielleicht besser ergehen würde und deine Abstammung keine Rolle spielt“, kam es nun aus den Mund ihrer Mutter gesprudelt, als diese endlich die Worte fand, die sie eben noch gesucht hatte.
    „Lass es gut sein. Ich komme schon klar“, erwiderte Kalia schnell, um sich nicht weiter anhören zu müssen, dass auch sie ganz normal sei.
    „Aber, Schatz. Ich könnte doch…“, versuchte Claire ihren Redeschwall fortzuführen.
    „Was darf ich heute lernen? Ich hoffe es ist interessanter als in dir Schule“, unterbrach Kalia ihre Mutter nocheinmal schnell. Claire blickte ihre Tochter tief in die Augen. Mit einem kaum wahrnehmbaren Nicken, gab diese es auf und schnappte sich ein Buch, mit einem großen Baum auf dem Cover, um es hochzuhalten. Der Baum hatte vier lange, starke Äste, an deren Spitze jeweils eine weiße Rose hing und einen dünneren Ast, an dem eine schwarze Knospe zu sehen war. Unten am Stamm der Pflanze sah man eine kristallene Kugel, als würde der Baum aus ihr heraus wachsen.
    „Heute möchte ich dir etwas über die vier Königinnen erzählen. Wer sie waren, für was sie einstanden und mit welchen Fähigkeiten sie zur Welt kamen. Außerdem erfährst du, wie sie aus dem Nichts unser schönes Land aufgezogen haben. Nur die Göttin allein weiß, was ihre Töchter dazu gebracht haben muss, sich zu bekämpfen“, fing Claire die Unterrichtsstunde an.
    „Bevor du deinen Vortrag anfängst, habe ich doch noch eine Frage, die mir beim Lesen der Bücher gekommen ist. Deine Version der Geschichte lies mich gestern Abend nicht mehr los, also habe ich versucht zu recherchieren. Wo sind unsere Königinnen hin? Sind sie damals gestorben oder haben sie sich nur irgendwo versteckt und warten darauf endlich wieder raus kommen zu können?“ Bei der Recherche von Kalia, wie die jetzige Welt entstanden war und was davor passierte, konnte sie keinen einzigen Hinweis darauf finden, wo sich die Königinnen aufhielten oder aber wo sie begraben waren. Auch wusste sie nicht so genau, ob ihre Mutter wirklich die Wahrheit sagte und das was in den Büchern stand wirklich richtig war.
    Eigentlich wollte sie, in der Nacht nach der Geschichtsstunde ihrer Mutter, nur noch schlafen und alles hinter sich lassen. Aber die Frage, wo die Herrscherinnen hin sein könnten, ging ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf und so suchte sie in verschiedenen Büchern nach Antworten, fand nur leider keine. Es kam ihr ziemlich komisch vor, dass man keine einzige Spur oder Lebenszeichen finden konnte, nachdem die Nebelwolke sich aufgelöst hatte. Ihrer Meinung nach war es nicht möglich nichts zu finden. Irgendetwas hätte entdeckt werden müssen, selbst wenn es nur eine kleine Spur gewesen wäre.
    „Nun ja, das ist eine gute Frage. Manche denken, sie seien damals gestorben und hätten sich, mit dem Nebel zusammen, aufgelöst. Andere erzählen davon, dass sie mit dem Vulkan verschmolzen sind und man sie deswegen nicht finden konnte. Meiner Meinung nach sind sie noch irgendwo da draußen und sammeln sich wieder, damit sie unser Land zur alten Stärke führen können. Aber diese These will niemand hören. Unser Fürst möchte nicht, dass Hoffnung in uns aufkeimt. Er ist darauf bedacht Rekruten für seinen Krieg zu gewinnen, um am Ende über alle Länder zu herrschen.“
    Die Antwort von Claire war nicht gerade befriedigend für Kalia, aber sie beließ es dabei, weil sie genau wusste, dass ihre Mutter ihr nur auftragen würde, weiter zu recherchieren. Dennoch gefiel es ihr nicht, wie sie den Herrscher des Landes darstellte.
    „Nun gut. Jetzt möchte ich dir etwas über unsere vier Königinnen Adriande, Amara, Lilith und Kätzia erzählen. Die ersten Nadár, die von unserer Göttin des Mondes erschaffen wurden.“



    LG Sora :rolleyes:



    Hier gehts weiter
    Kapitel 2.2

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus



    Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)


    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

    3 Mal editiert, zuletzt von Sora () aus folgendem Grund: Eigene Korrektur, Überarbeitung von Kleinigkeiten und Informationen

  • Guten Abend @Sora :hi1: ,


    ich habe auch mal angefangen mich hier rein zu lesen.





  • Hallöchen @Sora
    Ich habe diese kap. regelrecht verschlungen und es ist sehr gut gelungen. ich habe dieses mahl mein feedback in den spoiler gepackt
    weils doch etwas mehr wird ^^
    [mein feedback]Also als allererstes will ich mahl auf die erste Beschreibung eingehen nämlich

    Es war eine traumhafte Burg, mit einem Wasserfall, der sich quer durch das gesamte Gebäude zog und es so in vier gleichgroße Stücke geteilt hatte.

    Ich verstehe nicht ganz, ist die Burg auf einer anhöhe oder auf einem Berg? weil sonst es ja nicht unbedingt ein wasser fall wäre wenn es nicht von oben fiel.
    Noch was ist mir da aufgefallen, und zwar, wo kommt das Wasser den her? .Aus einem Brunnen oder Fluss oder aus einer quelle im schloss selbst. Ich will ja eigentlich nicht pingelig seien und sowas ist ja auch nun wirklich nicht groß Stören, aber ich wollte es nur erwähnt mal haben.


    Dan kommt aber der teil der ich somit am besten fand :thumbsup: Dieser reveal mit der mutter und das Kalia ein Halbblut ist fand ich extremst
    gut umgesetzt und gelungen.Habe ich ich nicht kommen sehn. Aber eine sache war komisch

    Vor neunzehn Jahren hatte ihre Mutter sich auf einen Unbekannten eingelassen, der sich als Mensch heraus stellte.

    Bedeutet das, das Clair kein mensch ist?(oder ist die Bezeichnung Nàdar, eine eigen Rasse? ich hatte es jetzt als eine art Klassifizierung gesehen So etwas wie eine ausgebildete). :huh: naja kommt vielleicht ja noch.


    Aber dann kommt ja noch der dialog zwischen der mutter und Kalia war wiederum auch so gut umgesetzt.
    Die Reaktion der Charaktere wirkten nachvollziehbar und richtig realistisch. wie als würde man als dritter daneben sten und schweigend zuhören.
    Das die mutter sehr verschreckt reagiert hatte weil sie dachte das alles in butter sei, und das Kalia wiederum "SO" halt damit umgegangen ist.(Ich wusste nicht wie es beschreiben sollte aber sie war halt "SO" zu ihrer Mutter")


    Dann halt noch der letzte teil der darauf schließen lässt das wir im nächsten kapitel recht viel story oder vielleicht auch ein bisschen plotmaterial kriegen?
    Wer weiß. Aber ich werde aufjedefall am start seien und ich freu mich schon.
    Und nicht vergessen, stay positive :thumbsup: [/spoiler]


    LG Chara

    Wer denkt er könne nichts, der kann auch nicht's.
    Aber wer es probiert und es nicht hinkriegt, hatt's schon fast geschafft.

  • Hi @Sora :D


    Ich finde diesen Teil wirklich gut!


    Was ich sehr schön finde, ist, dass man am Anfang mehr über das Mooncastle erfährt. Mann, das Gebäude ist echt cool! Und voll schön :love: von mir aus hättest du dort etwas mehr beschrieben können, was es noch so alles hat :saint: aber ich sage dir dass, weil ich Beschreibungen liebe und aber auch weiss, dass sie nicht jedermanns Sache sind. Daher liegt es ganz bei dir. :mamba2:


    Soso, sie ist also ein Halbblut. Das wird langsam aber echt spannend! Jetzt will ich natürlich bald auch wissen, welche Art von Halbblut. :grinstare::panik: Ihre Geflügelte Freundin, finde ich eine mega tolle Idee. Ich mag es wenn die Helden oder Protagonisten, einen Gefährten haben. Irgendein Tier, dass immer für sie da ist, sie versteht. Daher, kann ich Hedwigs Tod J.K Rowling heute noch nicht verzeihen. :blush:



    Und Amora war einst ihre Freundin =O8o wird immer besser xD


    Ich freue mich auf das weiterlesen und finde deine Geschichte wird langsam aber sicher spannend :rolleyes::love:


    Liebe Grüsse


    Fly

  • Hallo :D


    Sry das ich mich erst jetzt wieder in deine Geschichte einklinke, hatte viel um die Ohren^^


    Zuerst einige Anmerkungen zu Fehlern etc.


    Ich finde es toll, wie du Kalia darstellst, man kann richtig mitfühlen und will ihr irgendwie helfen. Die Antagonisten in Form von Amora und Ms. Tahli sind dir sooooo gelungen, dass ich sie jetzt schon nicht mehr leiden kann, was für deinen Schreibstiel spricht, riesen Kompliment meinerseits :D :D :D


    Das Setting mit der Lichtung/Wald/Innenhof habe ich ja bereits angesprochen, da empfehle ich wirklich noch einmal darüber zu gehen, da es keinen Sinn macht :S



    Lass dich nicht täuschen von den vielen Sachen, die ich zitiert habe, deine Geschichte finde ich super und somit nehme ich mir auch viel Zeit, um dir (hoffentlich) hilfreiche Kritik zu geben. Falls dies zu viel für dich ist, einfach sagen ;)


    So, nach einer Pause werde ich mich dann voller Freude noch dem zweiten Kapitel widmen :D:D


    LG

    Ein Held. Ein Beschützer ganzer Völker. Geehrt und Bejubelt. Und trotzdem alleine.

  • Hallo liebe Leser


    kurze Anmerkung für alle.
    Und zwar habe ich jetzt am Ende des Prologs Karten eingefügt, an denen ich die letzten Tage intensiver gearbeitet habe. Wer Lust hat kann sie sich ja mal anschauen.
    und nun zu meinen Kommentaren. Ich hoffe ich schaffe jetzt noch alle :pupillen:


    Hallo @Kleiner Liki, schön das du auch zu meiner Geschichte gefunden hast



    Hallo @Charun, danke fürs weiter lesen und dran bleiben



    Hallo @97dragonfly



    Hallo lieber @LirayLegend,
    schon das du weiter gelesen hast und keine Sorge, es ist nicht schlimm wenn es mal länger dauert :D




    Okay ich hoffe ich habe niemanden vergessen, denn so langsam macht es sich bemerkbar das ich die letzten Nächte schlecht geschlafen habe... Mir fallen die Augen zu..
    Wenn ich jemanden vergessen haben sollte, tut es mir leid und es wird morgen korrigiert, wenn ich wieder klarer denken und sehen kann :D


    Ansonsten danke an euch alle für dran bleiben und weiter lesen :love::thumbsup:


    LG Sora :rolleyes:

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus



    Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)


    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • So, mach mich mal an das 2te Kapitel *lässt Finger knacksen* :D



    In diesem Abschnitt ist mir aufgefallen, dass du viele sehr verschachtelte Sätze schreibst, was zu sehr sehr vielen Kommas führt^^ auch sonst finde ich dies nichts vorteilhaft, denn als Leser wird dies anstrengend mit der Zeit und auch Zeitformen/Fälle können durcheinander geraten.


    So, genug mit Korrektur *lehnt sich zurück*


    Inhaltlich gefällt mir das Kapitel 2.1, wenn es auch nicht viele Informationen enthält^^ Es bleibt auf jeden Fall spannend :D Man merkt, dass Kalia mit ihrer Abstammung sehr zu kämpfen hat (à la Schlammblut :P ), doch dies verspricht eine füllminante Mischung zu werden, sollte ich deine Absicht hinter deinem Prota richtig interpretieren.


    Ich bleibe sicherlich dran und warte gespannt auf den nächsten Teil :D


    LG

    Ein Held. Ein Beschützer ganzer Völker. Geehrt und Bejubelt. Und trotzdem alleine.

  • Hallo @LirayLegend


    schön das du weiter gelesen hast. Ich versuche jetzt noch zu später stunde dir zu Antworten, nicht das du denkst, mir ist es nicht wichtig. hatte Gestern nur keine Zeit.
    Also Anmerkung im Spoiler


    LG Sora und gute Nacht :rolleyes:

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus



    Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)


    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • Hallo liebe Leser,


    so es geht auch hier mal weiter. Ich bin mit diesem Teil nicht ganz zufrieden, da ich mir nicht sicher bin, ob es eventuell zu viele Informationen aufeinmal sind. Oder ob ich die Informationen anders hätte verpacken sollen. Ist es zu sehr wie in einer richtigen Schule? Vielleicht könnt ihr mir einfach sagen, wie ihr es so findet. Also darauf bitte genau achten, ob das ganze so gut ist oder zu viel Input ist. Ansonsten freue ich mich auch wieder über jede andere Kirtik. Sie ist sogar erwünscht.


    Also los gehts und viel Spaß beim lesen.


    Kapitel 2.2


    Kalia und ihre Mutter blickten auf ein Abbild eines Mondes, von dem die Göttin auf die Welt hinab sah. Es war nicht viel von ihr zu erkennen. Einzig die langen silbernen Haare und ihre feuerroten Augen stachen den Betrachterinnen ins Auge.
    „Unsere Göttin war einsam und allein. Niemand erweckte den Anschein als wolle man ihr näherkommen. Die anderen Götter, die von Zeit zurzeit die Welt besuchten, mieden ihre Person. Die äußere Erscheinung machte es ihr nicht leicht, einen Anschluss an die anderen zu finden. Also entschied sich unsere Mondgöttin, dass es an der Zeit war etwas zu tun. Wesen zu erschaffen, die sie so liebten wie sie war, ohne Wenn und Aber. Geschöpfe ohne Vorurteile und ungerechtfertigten Meinungen“, fuhr Claire langsam ihre Unterrichtsstunde fort. Sie ging vor der großen Tafel auf und ab, stoppte direkt davor und nahm ein Stück Kreide in die Hand.
    „Das war der Zeitpunkt als die Nadár, eine Art von Elementargeistern, entstanden sind. Durch ihre eigenen Erfahrungen, was die äußere Erscheinung betraf, formte sie die ersten dieser Art von einem Abbild eines Menschen. So sollten sich ihre Kinder unter den anderen Spezies die ähnliche Merkmale aufwiesen, wohler fühlen. Zudem war es ihr wichtig, dass die Elementargeister von den übrigen Wesen akzeptiert und in den inneren Kreis aufgenommen wurden. Dementsprechend erschien es ihr sinnvoll uns aussehen zu lassen wie Menschen“, sprach die hochgewachsene Frau weiter, während sie eine Art Stammbaum an die Tafel schrieb.
    Kalia verfolgte mit Interesse die Erzählungen ihrer Mutter. Zu erfahren wie ihre Art entstanden war und aus welchen Gründen, war das erste Thema welches sie nicht gleich für unwichtig hielt oder deren Richtigkeit in Frage stellte. Irgendetwas in ihr trieb sie dazu, genau hinzuhören.
    „Unsere Göttin war die Erste, die die Elemente leiten konnte. Es waren ihre Götter, die sie liebte und verehrte. Also formte sie ihre Kinder aus jeweils eins der vier Elementen. Aus der Luft wurde Kätzia gebildet mit weißen Haaren, die ihr bis zu den Schultern reichten und leuchtend, blauen Augen. Als Erste von Vieren glich sie unserer Göttin am meiste. Ein besonderes Merkmal von ihr, war die mit weißen Schuppen besetzte, rechte Gesichtshälfte. Das erste Anzeichen dafür, dass ihre Schöpfungen nicht nur einfache Elementargeister waren. Unsere Göttin hatte ihre Kinder mit einer besonderen Gabe versehen. Diese sollte dazu beitragen, dass ihre Kreationen die ganze Welt regieren. Von allen akzeptiert und respektiert. Hast du bisher eine Frage, Kalia?“ Claire blickte ihrer Tochter überrascht an. Diese hatte sich zum ersten Mal die Mühe gemacht, das Gesagte zu notieren.
    „Nein alles gut, Mom. Wer kam nach Kätzia?“, spornte sie ihre Mutter dazu an, weiterzureden.
    „Okay. Als zweites wurde Amara aus der Erde geformt, mit lockigen grünen Haaren, die lang ihren Nacken herunter fielen. Blickte man in die leuchtend hellgrünen Augen, so erinnerte man sich an eine Blumenwiese die in voller Blüte steht. Um ihre Untertanen nicht zu erschrecken, legte sie sich immer einen seidigen Schal um den Hals, damit die Schuppen verdeckt waren, die sich die ganze rechte Seite entlang zogen. Als einzige versuchte sie sich den anderen Spezies anzupassen, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Ganz anders als die aus Feuer erschaffene Adriande, die mit Freude und Stolz ihre linke Hand jedem zeigte, der die glühend roten Schuppen sehen wollte. Dazu lange feuerrote Haare und rubinrote Augen, glich sie selbst einer Flamme. Zuckend und raschelnd vermochte sie jeden Feind in Asche zu verwandeln. Sie war die Ehrgeizigste der vier Frauen und wollte das Land nach geraumer Zeit ihrer Macht unterwerfen. Ganz im Gegenteil zu ihrer Schwester Lilith. Sie war sanft, ruhig und zurückhaltend, wie das Wasser aus dem sie geformt war. Ihre schulterlangen blauen Haare flossen den Kopf hinunter, was einem Wasserfall glich. Ihre Sanftmütigen Augen strahlten in einem Eisblau, genau wir ihre Schuppen der rechten Hand. Mit einer einzigen Berührung konnte sie ihre Feinde in Eis verwandeln“, zählte Claire die vier Königinnen und ihre Eigenschaften auf.
    „Mit nur einer Berührung? Wie konnte sie damit leben“, fuhr Kalia ihr ins Wort, bevor ihre Mutter weiter sprechen zu können.
    „Bevor sie es kontrollieren konnte, zog sie sich immer einen Handschuh über ihre Hand. Aber nach langem Üben konnte sie diese Macht beherrschen und setzte sie nur im äußersten Notfall ein.“ Claire sah auf ein Bild, das die vier Herrscherinnen und ihre Schönheit zeigte. Nichts und niemand konnte sich ihnen in den Weg stellen. Das dachte man wenigstens.
    „Das war eine der coolsten Fähigkeiten. Sowas würde ich auch gerne können.“ Mit verträumten Blick schaute die junge Frau auf ihre Hände. Bevor sie mit ihren Gedanken abdriften konnte, holte Claire sie wieder ins Hier und Jetzt.
    „Mit großer Macht, folgt große Verantwortung. Nur weil sie mächtig waren, konnten sie sie nicht einsetzten wann sie wollten. Unsere Göttin wollte, dass ihre Kinder gerecht sind und für alle nur das Beste im Sinne hatten. Der Zweck ihrer Kräfte war es, sie in Zeiten der Not gegen die richtigen Feinde einzusetzten und somit die Bürger Dragxis zu beschützen“, belehrte Claire ihre Tochter.
    „Mussten sie ihre Fähigkeiten jemals einsetzten?“ Mit neu erweckte Energie, verfolgte Kalia das Geschehen und sog jede noch so kleine Information in sich auf.
    „Ein einziges Mal. Vor mehreren Hundert Jahren, noch bevor sie sich gegenseitig bekriegten, wurde das Land von einer Macht heimgesucht, die niemand kannte. Drachenblütige Wesen versuchten die Herrschaft an sich zu reißen und alle in Dragxis lebenden der Unterwerfung zu unterziehen.
    Sie sahen aus wie Drachen, nur in einer menschlichen Form und ohne Flügel. In ihrer Größe überragten sie uns um mehrere Köpfe und sie hatten Krallen an Händen und Füßen. Der ganze Körper war mit Schuppen versehen und aus ihren Mäulern konnten sie Feuer und andere Energien spucken.
    Das war auch das erste Mal das die Bürger unseres Landes sahen, wie sich ihre vier Königinnen, im Besitz all ihrer Kräfte in richtige Drachen verwandelt hatten. Diese Fähigkeit war der Grund für das Aussterben der Feinde. Nachdem das bekannt wurde, hat sich niemand mehr getraut das Land und ihre Herrscherinnen anzugreifen“, beantwortete Claire so die Frage ihrer Tochter.
    „Warum habe wir diese Fähigkeit nicht mehr?“
    „Nachdem unsere Königinnen gegeneinander gekämpft hatten, hat sich unsere Göttin wohl gedacht, dass es zu gefährlich sei, diese Fähigkeit weiter zu vererben, weswegen sie uns diese Fähigkeit wieder genommen hatte. Der Kampf vor vielen Hundert Jahren ist außerdem dafür verantwortlich, dass sie immer nur ein Element beherrschen können. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen, die das Glück haben mehr als eins ihren Verbündeten nennen zu können. Niemand kann sich erklären, wie es zu diesen Ausnahmen, wie ist es eine bin, gekommen ist. Wenn man bedenkt was der Streit unserer Königinnen der Welt angetan hatte, ist es nachvollziehbar, dass keiner von uns mehr solche Macht hat“, warf Claire noch mit in den Raum.
    „Aber das könnte uns im dem jetzigen Krieg helfen, um unser Land zu verteidigen.“
    „Krieg ist nie eine Lösung!“ Mit strenger und fester Stimme, blickte Claire ihre Tochter direkt an. „Das unser Fürst meint, nur damit könnte man das Land beschützen ist falsch. Aber das wirst du auch noch lernen.“
    Stille breitete sich in dem Raum aus. Kalia wusste nicht was sie darauf sagen sollte, also schwieg sie lieber. Ihre Mutter sah sie immer noch finster an, bis sie ihren Blick auf das Bild des Mooncastle richtete.
    „Nun, für heute sind wir fast fertig. Aber ich hatte dir ja schon mal von dem Schloss erzählt, das als Wohnsitz für unsere Herrscherinnen diente. Wie schon gesagt hat ein Wasserfall das Gebäude in vier Abschnitte geteilt. Jedes dieser gleich großen Teile sah einzigartig aus. Sei es so fließend und wellenförmig wie das Wasser oder so kantig und unruhig wie wildes Feuer. Jedes Element hat seiner Freundin ein ungewöhnliches zu Hause geschaffen. Amara hatte Räume die ineinander verschlungen waren wir Wurzeln, wo hingegen Kätzia Passagen hatte, die schwerelos übereinander schwebten. Adrianddes Räumlichkeiten waren eckig und spitz zulaufend wie Flammen. Das komplette Gegenteil dazu boten die Zimmer von Lilith, die in einander übergingen wie Wellen die wieder ins Wasser tauchten. Das Gesamtbild des Mooncastles war so atemberaubend, dass die Bürger scharenweise zu ihnen kamen, um sich von den Elementen führen zu lassen. Heutzutage ist davon leider nicht mehr viel übrig, da die Natur sich ihr Gebäude wieder geholt hatte.“ Mit traurigem Blick aus dem Fenster konnte Claire die Reste des Schlosses genau betrachten.
    „Das muss fantastisch gewesen sein das hätte ich nur zu gerne gesehen“, blickte nun auch Kalia in die Ferne, als könnte sie dort die Burg in ihrer vollen Pracht erblicken.
    Plötzlich zuckte ihre Mutter zusammen und sah mit ängstlichen Augen zu den Bücherregalen hinüber.
    „Hast du das auch gesehen, Schatz?“ Die Stimme ihrer Mutter zitterte während ihre Augen die anderen Regale absuchten.
    „Was soll ich gesehen haben?“ Kalia versuchte in dem Dämmerlicht was ausmachen zu können, konnte aber nicht sagen was ihre Mutter so aufgeschreckt hatte. Doch ohne Vorwarnung sah sie in ihren Augenwinkeln was vorbeihuschen.
    „Mom, ich glaub hier ist jemand“, flüsterte Kalia ihrer Mutter zu. Man hörte wie Claire schluckte, bevor sie ein paar kleine Schritte in Richtung der Regale tat. Die junge Frau blickte hektisch hin und her um zu erkunden, wo die Person jetzt sein könnte.
    „Hallo? Ist da jemand?“ Die heisere Stimme ihrer Mutter drang durch die Reihen der Schränke, aber es kam keine Antwort.
    „Ich denke, wir haben uns das eingebildet. Wenn uns hier jemand gesehen hätte, wären jetzt schon die Krieger unseres Fürsten hier, um uns zu bestrafen“, versuchte Claire sich und ihre Tochter zu beruhigen.
    Ein Krachen, als wäre ein Fenster durch eine Windböe zugeschlagen, erfüllte den Raum. Kalia und ihre Mutter blickten zur Tür. Beide hielten vor Schreck den Atem an, wie gefrorene Statuen standen sie auf ein und demselben Fleck, ohne sich zu rühren.




    LG Sora :rolleyes:



    Hier geht es weiter


    Kapitel 3.1

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus



    Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)


    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

    2 Mal editiert, zuletzt von Sora () aus folgendem Grund: Überarbeitung von Kleinigkeiten

  • Hi liebe @Sora


  • Hallo @97dragonfly


    schön das du weiter gelesen hast. Es freut mich zu hören das meine Bedenken eher ein wenig übertrieben waren. Ich wusste wirklich nicht ob es zu viel aufeinmal war, oder wie ich es hätte anders darstellen sollen.

    Ich mag die Namen der Könignnen sehr vorallem Kräzia finde ich mega toll! daher weiss ich nicht, ob Elisabeth dann einfach zu normal ist? zu unaffällig dafür, dass sie eine solche Macht in sich trägt? So wie Thomas in meiner Geschichte einfach nicht passte und er einfach besser als Tiberius ist? xD

    Ja ich verstehe was du meinst, vielleicht sollte ich über diesen namen nochmal nachdenken, ob ich nicht doch ändere. gegenüber den anderen Namen der Königinnen, ist Elisabeth tatsächlich eher gewöhnlich und nichts wirklich besonderes.


    Ja Lilith ist in meinem Fall nicht das Biest aus der Bibel. ich liebe einfach diesen Namen :love:


    Die anderen Fehler werden später noch verbessert danke dir.


    Ja das Ende ist ziemlich gemein.... :evilgrin:


    Schön das du dran bleibst :love:


    LG Sora

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus



    Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)


    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • Hallo @Sora
    Ich finde das kapitel ehr informativ als Überladen mit Infos. Ich denke ehr das es etwas langweilig ist, wegen den ganzen infos. was ja auch ok ist. man kann ja schlecht ohne mehrere Leute im raum was groß passieren lassen.
    Ich hätte zum beispiel eine Bibliothek-Katze oder sowas noch da gehabt die sich zwischen den Zeilen mal hochkuckt, rum läuft oder sich an Clairs Bein reibt, sich von Kalia streicheln lässt... nicht gerade sehr spanend aber Abwechslung finde- Aber um auf den punkt und dein bedenken zurück zu kommen. das kapitel war nicht überladen mit Infos, ich konnte dem gut folgen und ist informativ. :thumbsup:


    Sooo, Die Beschreibungen der vier Göttinnen und fand ich ebenfalls sehr gelungen, daher ich mir ein sehr klares bild von jeden der Frauen
    machen konnte. Auch was die Mond Göttin angeht finde ich super beschrieben.
    Die namen klingen alle gut, aber wie bist du auf eigentlich "Kätzi" gekommen? fand ich hübsch aber auch...wunderlich?
    Hat er eine besondre Bedeutung? weil er so anders klingt.


    Eine kleine Theorie meiner seits unten im Spoiler(weil ich rum fantasiert habe und...Langeweile hatte XD)
    Ich werde bei den nächtens kapitel keine Theorien aufstellen weil...ja wäre irgendwie blöd, falls doch mal was erraten wird ( was sehr unwahrscheinlich ist XD). Also belasse ich es erstmal hier mit und ja, nur durch lesen wenn du willst.



    Um nochmal auf dass schloss zurück zu kommen, ich habe irgendwo oben schon mahl erwähnt, das ich mir das schloss nicht ganz vorstellen konnte, ich kann es mir schon viel bildlicher vorstellen, die abschnitte der Göttinnen finde ich sehr magisch beschrieben und was verzauberndes, besonders Kätzias raum war sehr schön beschrieben mit den schwebenden Elementen. Ich weiß noch nicht was ich von Elisabeth halten soll, daher das sie irgendwie noch sehr flach wirkt, obwohl sie das land an sich reisen wollte. Ich freu mich auf das zukünftige was du mit denen noch vorhast, den ich denke nicht das sie verstorben sind.
    Was das ding da draussen vor der Bibliothek betrift, ich bin gespant was oder wer das sein wird.
    Stay positive ^^


    LG Chara

    Wer denkt er könne nichts, der kann auch nicht's.
    Aber wer es probiert und es nicht hinkriegt, hatt's schon fast geschafft.

  • Hey Sora :)


    Bin nun auch wieder up to date...hier meine Anmerkungen:



    LG,
    Rainbow

  • Mir gefällt wie du in den letzten beiden Teilen bildlich die Welt etwas beschreibst und auch die Bindung von Kalia zu ihrer tierischen Begleiterin skizzierst. Man erfährt viel zur Welt und deren Entstehung, Dinge, die teils ja schon im Prolog angeschnitten wurden, werden noch weiter ausgeschmückt. Finde ich gut, auch diesen gemeinen Cliffhanger am Ende. Wer wird sich wohl im Raum befunden haben? Spannend!
    Auch die Beschreibungen der Königinnen empfand ich als sehr schön. In ihren Elementen im Aussehen und im Charakter verbunden und jede auf ihre Weise interessant. Da lässt sich auf jeden Fall viel draus machen. Generell muss ich sagen, dass du gerade mit dem letzten Teil eine Menge Potential in die Geschichte wirfst. Ich bin gespannt, was du daraus machst. ^^


    Einziger Kritikpunkt von meiner Seite (von der Rechtschreibung und Grammatik einmal abgesehen - die Stellenweise schon ziemlich störend ist) verlierst du dich im letzten Teil wieder zu sehr in unwichtigen Beschreibungen. Es ist für mich als Leser völlig irrelevant, wie lang die Haare welcher Königin waren, ob die nun Sommersprossen hatte, oder nicht, ob die Schuppen links oder rechts an ihren Händen, Hälsen, Gesichtern sind. Das wäre etwas Anderes, wenn wir die Szene erleben würden, sprich zwei drei Teile aus der direkten Sicht der Königinnen hätten, da uns das aber nur von einer Figur erzählt wird, könntest du diese Details weglassen. Legenden werden selten mit diesem Grad an Beschreibungen weitererzählt, oder weitergetragen. Ich nehme an, es hat eine Bedeutung, dass das so in den "Geschichtsbüchern" steht, aber dann musst du das dem Leser irgendwie ins Gesicht hämmern. :hmm:


    Tja, ansonsten warte ich mal, was aus dem Cliffhanger wird und wer da nun gelauscht hat :)


    LG, Kyelia



    Wenn es ein Buch gibt, das du wirklich lesen willst, aber das noch nicht geschrieben wurde, dann musst du es selbst schreiben.
    - Toni Morrison -