Erbin der Mächtigen

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    • Hi Sora,

      bin auch mal wieder da :)

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      so habe jetzt mal die 2 letzten Kapitel nachgelesen.

      Wie die anderen schon geschrieben hatten war Kapitel 5.2 etwas holprig und ich wurde nicht ganz warm mit dem Teil. Ich empfand den Schreibstil etwas unflüssig, wahrscheinlich warst du noch nicht bereit weiterzuschreiben, also so geht es mir, daher hatte ich nicht mehr weiter geschrieben, heißt nicht das der Teil schlecht ist, aber die anderen waren halt besser.

      so dann zu Kapitel 5.3

      den Teil fand ich sehr gut :) vor allem weil du sehr intensiv auf die Gefühle und Gedanken von Kalia eingegangen bist.


      Sora schrieb:

      Sie streichelt den Hals ihrer Großkatze und blickt ins Leere.
      Ich finde du zeigst uns Lesern sehr gut, das etwas in Claire vorgeht, also ich als Leser, wenn ich nicht wüsste warum würde ich fragen, hä warum ist sie so komisch? Was beschäftigt sie? Daher finde ich es etwas seltsam, das Kalia da gar nicht so drauf eingeht. Oder denkt sie ihre Mutter ist so nachdenklich, weil Kalia bald ihre Prüfung hat? Oder ist sie so selbst mit sich beschäftige das ihr das überhaupt nicht auffällt?
      Was natürlich nachvollziehbar wäre.


      Sora schrieb:

      Jedes Element war dort vorhanden, ein super Platz um sich mit ihnen zu verbinden, sollte dies klappen.
      gab es nicht auch Feuer als Element? da frag ich mich grad wo ist das Feuer? Wenn es da ist könntest du das vielleicht noch mit einbringen :)


      Sora schrieb:

      Ihr Blick streifte den kleinen See, der sich etwas abseits des Steinkreises befand. Die Wasseroberfläche schien in einem Blaugrün zu strahlen. Ein Strahlen, welches immer deutlicher wurde und in sich in Kalias Richtung bewegte. Ganz plötzlich vernahm die junge Frau den Geruch des Meeres und ihre Haare auf ihrer Haut stellten sich auf. Ihre Fingerspitzen fingen an zu kribbeln und dieses angenehme und willkommene Gefühl zog sich weiter den Arm hinauf, bis in die Schultern. Dann ging es nach unten durch den Brustkorb in den Bauch hinein und weiter die Beine runter, bis in die Zehenspitzen. Ihr Herz war erfüllt von Glück, Zufriedenheit und einem Gefühl, das dem eines Zuhauses glich. Ihr rechter Handrücken wurde warm und das Kribbeln fing an eine Form anzunehmen, die Kalia in diesem Moment nicht genauer beschreiben konnte. Sie schloss noch einmal die Augen und versuchte ihre Empfindungen, in ihrem Herzen, einzuspeichern.
      so dann zu meinem Lieblingsabschnitt :love: Ich finde du hast es richtig toll beschrieben, wie Kalia die Verbindung mit dem Wasser erschafft. Es war eine super Idee es so zu beschreiben wie es durch den Ganzen Körper spürbar ist, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen. Und als du dann schriebst das es sich wie einem Zuhause glich, dachte ich so Yeah Kalia du hast es geschafft, du kannst jetzt mit deinem Element kommunizieren... aber dann doch nicht so... Also wenn dann hat das Mädchen echt so Pech oder da gibt es irgendwie eine Blockade.

      Bin echt gespannt wie es weitergeht und wie sie endlich zu ihrem Element kommt und welchen Grund es gab, das sie bis jetzt nur versagt hat, wenn es einen Grund dafür gibt.

      Lass dir ruhig Zeit mit dem Schreiben, gute Dinge brauchen ihre Zeit ;)




      LG
      Remoni

      Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
      Mahatma Gandhi
    • Hallo liebe Leser

      so, da ich derzeit mehr lust hatte weiter zu schreiben, habe ich hier nun das neue Kapitel bzw. einen neuen Abschnitt für euch zum Lesen und zum kommentieren und kritisieren.

      Aber vorher kurz nochmal zu @Remoni, schön das auch du wieder da bist.
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      ja kapitel 5.2 war wirklich sehr holprig und daran werde ich noch ein bisschen arbeiten müssen. Das kommt dann auch bald.

      Remoni schrieb:

      so dann zu Kapitel 5.3

      den Teil fand ich sehr gut vor allem weil du sehr intensiv auf die Gefühle und Gedanken von Kalia eingegangen bist.
      Danke schön, ich wollte dem Leser nun Kalia etwas näher bringen.

      Remoni schrieb:

      Ich finde du zeigst uns Lesern sehr gut, das etwas in Claire vorgeht, also ich als Leser, wenn ich nicht wüsste warum würde ich fragen, hä warum ist sie so komisch? Was beschäftigt sie? Daher finde ich es etwas seltsam, das Kalia da gar nicht so drauf eingeht. Oder denkt sie ihre Mutter ist so nachdenklich, weil Kalia bald ihre Prüfung hat? Oder ist sie so selbst mit sich beschäftige das ihr das überhaupt nicht auffällt?
      Was natürlich nachvollziehbar wäre.
      Ich dachte mir tatsachlich, das Kalia mit ihren Gedanken bei ihrem Kram war und es ihr zwar auffällt bzw. sie es sieht es aber nicht weiter hinterfragt, da sie sich mehr damit beschäftigt, sich gleich als Versagerin nun auch vor ihrer Mutter zeigen zu müsssen.

      Remoni schrieb:

      gab es nicht auch Feuer als Element? da frag ich mich grad wo ist das Feuer? Wenn es da ist könntest du das vielleicht noch mit einbringen
      hihi, das stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht. das werde ich dann wohl nochmal ändern müssen. Das ist mir so gar nicht bewusst gewesen muss ich zu meiner schande gestehen.
      Danke fürs dran bleiben, werde auch bald bei dir weiter lesen, steht jetzt ganz oben auf meiner Liste.




      Kapitel 6.1


      Gelächter… Stimmen die sich etwas zuflüsterten… Augen, die mit Spott gefüllt waren…
      Kalia war auf der Lichtung in dem Garten der Schule, umgeben von ihren Mitschülern und Mitschülerinnen. Alle zeigten mit dem Finger auf sie, lachten und flüsterten sich das Wort Versagerin gegenseitig zu. Sie fing an zu zittern und kalter Schweiß bildete sich auf ihrer Stirn, während sie immer kleiner wurde.
      „Kalia, Liebling. Du musst aufstehen, wenn du nicht zu spät zu deiner Prüfung kommen willst.“ Claires Stimme klang weit entfernt und doch so nah. Mit kurzem Zögern öffnete Kalia ihre Augen und wurde von den Sonnenstrahlen geblendet, die durch ihr Fenster ins Zimmer drangen. Der Kopf ihrer Mutter stahl sich in ihr Blickfeld, mit einem fragenden Ausdruck auf dem Gesicht.
      „Bist du wach?“, fragte sie mit nervöser Stimme. „Komm schon, du musst jetzt wirklich aufstehen. Dein Frühstück steht schon auf dem Tisch. Ich mach dir jetzt noch schnell eine schöne Tasse heißen Kakao, während du dich anziehen kannst“, teilte sie ihrer Tochter mit und eilte aus dem Zimmer.
      Kalia rieb sich mit der Handfläche über die feuchte Stirn und versuchte ihre steifen Glieder zu lockern, um aufstehen zu können. Während sie ihre Decke zurückwarf, setze sie sich mit langsamen Bewegungen hin und stand mit wackeligen Beinen auf. Ein flaues Gefühl machte sich in ihrem Bauch breit und mit ihren letzten Kraftreserven rannte sie ins Bad und beugte sich über die Toilette. Es fühlte sich an, als würde ihr Inneres nach außen gestülpt werden und Panik kroch in ihre Glieder. Heute war der Tag, an dem sich entscheiden sollte, wie ihre weitere Zukunft aussehen würde. In einer Stunde musste sie und viele andere junge Frauen und Männer die wichtigste Prüfung ihres Lebens absolvieren, um zu zeigen wo sie in diesem Krieg für ihren Fürsten kämpfen könnten. Einem Kampf, der unweigerlich immer näher kam und in dem sie ums Überleben kämpfen müssten. Selbst wenn sie die Angst zuließe dass sie sterben könnte, durfte sie sich davon nicht abhalten lassen. Eine Nadár, die nicht im Krieg kämpft, ist ein Schandfleck in der Gesellschaft und das konnte sie nicht noch zusätzlich gebrauchen.
      Kalia richtete sich langsam auf, stütze sich mit den Händen am Waschbecken ab und sah in dem darüber hängenden Spiegel ihr weißes Gesicht, mit dunklen Ringen unter den Augen.
      „Heute muss es einfach klappen,“ kam ein Flüstern aus ihrem Mund. „Oh Göttin, wenn es dich wirklich geben sollte, dann Bitte… Bitte hilf mir dabei, ein Element für mich gewinnen zu können, damit ich meinem Fürsten zeigen kann, dass auch ich nützlich für ihn sein kann. Es muss einfach klappen. Noch so eine Erniedrigung ertrage ich einfach nicht. Ich flehe dich an, meine Göttin. Gib mir die Kraft die ich brauche, um die Prüfung zu bestehen. Bitte...“
      Mit einem leisen Stöhnen beendete Kalia ihr Gebet, machte sich fertig und ging nach unten in die Küche, in der ihre Mutter bereits auf sie wartete.
      „Ich weiß, dein Kopf ist heute bei der Prüfung, aber ich wünsche dir trotzdem alles Gute zu deinem Achtzehnten Geburtstag, mein Schatz.“ Mit einem Kuss auf die Wange und einer kräftigen Umarmung ihrer Mutter, ließ sich Kalia für einen Moment einfach nur fallen und zog die Liebe in sich auf.
      „Danke, Mama“, kam die zurückhaltende Antwort von Kalia, die sich zurückhalten musste, damit die Tränen in ihren Augen nicht einfach so los liefen. Sie trat einen Schritt zurück, drehte sich zum Tisch um und sah, dass auf dem Teller eine silberne Kette mit einem wunderschönen Anhänger lag. Sie erstarrte in ihren Bewegungen und hielt die Luft an. Wie konnte sie nur die Kette verloren haben und was sollte sie jetzt zu ihrer Mutter sagen, wo sie sie her hatte.
      „Oh ja, die Kette habe ich gestern auf der Treppe gefunden, sie muss dir vom Hals gerutscht sein, denke ich. Sie ist schön, auch wenn ich sie vorher noch nie gesehen habe. Ist sie von einem jungen Mann?“, kam auch prompt die Frage ihrer Mutter, die den Blick ihrer Tochter gesehen hatte.
      „Nein, sie ist nicht von einem Mann“, antwortet Kalia zögernd. „Ich habe sie mir selbst gekauft, bei dem Schmied auf dem Wochenmarkt. Als eine Art Glücksbringer“, log sie sich zurecht. Das war das einzige, was für sie logisch klang und mit dem sie weitere Fragen aus dem Weg gehen konnte. Beide Frauen setzten sich an den Tisch und fingen an zu Frühstücken. Ohne auch nur ein Wort zu sagen, hingen beide ihren Gedanken nach und blickten durch den Raum ohne richtig zu sehen.
      Doch plötzlich fiel Kalias Blick auf einen Koffer, der unter der Treppe stand.
      „Willst du verreisen, Mum?“
      „Was?“, fragte Claire und folgte dem Blick ihrer Tochter zu dem schwarzen Koffer. „Oh nein, der ist kaputt und ich wollte ihn noch weg bringen, damit er repariert werden kann“, versuchte auch Claire weiteren Fragen auszuweichen. Mit nervösem Blick richtete Claire ihre Aufmerksamkeit auf ein kleines Päckchen, welches etwas abseits auf dem Tisch lag. Kalias Mutter nahm das Geschenk und überreichte es ihrer Tochter.
      „Nochmal alles Gute zum Geburtstag, ich hoffe es gefällt dir.“
      Kalia nahm das kleine Paket entgegen und machte das Papier davon ab. Nun hielt sie ein kleines Kästchen aus Holz in den Händen, verziert mit verschiedenen winzigen Runen. Das helle Holz formte mit dem dunklen eine traumhafte Symbiose. Sie öffnete es und zum Vorschein kam eine Figur aus weißem Stein, die das Abbild vier verschiedener Drachen zeigte.
      „Das ist wunderschön“, bemerkte Kalia nach einer kleinen Weile und blickte das Gebilde verträumt an.
      „Ja, das finde ich auch. Ich habe sie selbst gemacht. Es soll die vier Königinnen zeigen und für die Einheit stehen, die sie einmal waren. Ich dachte, sie bringt dir heute vielleicht Glück.“
      „Ganz bestimmt sogar. Ich werde sie gleich mal in meinen Rucksack stecken.“ Kalia nahm die Figur, legte sie wieder in das Kästchen und packte dieses dann in ihren Rucksack. Plötzlich stand ihre Mutter hinter ihr und legte die Kette um Kalias Hals. Die junge Frau, welche mit ihren Gedanken heute nur noch bei der Prüfung sein konnte, hatte das Schmuckstück bereits wieder vergessen.
      „Sie steht dir wirklich gut“, bemerkte Claire und mit einem Blick auf die Uhr, wurde sie hektisch. Nun müssen wir aber los, damit du nicht zu spät kommst. Na los, schnapp dir deine Tasche und komm.“
      Kalia, die ebenfalls kurz zur Uhr blickte, setzte sich ihren Rucksack auf den Rücken und verließ, zusammen mit ihrer Mutter, das Haus. Beide setzten sich auf ihre tierischen Freunde, die draußen bereits warteten und machten sich auf den Weg zur Schule.
      Die Prüfung fand auf der Lichtung statt, wo sie sonst immer geübt hatten. Ein Kreis aus Fackeln war vor einem langen Tisch aufgebaut, an dem die zwei Prüfer saßen.
      Kalias Blick viel auf das Rückenteil eines dritten Stuhls, der größer war als die anderen. Normalerweise waren es immer nur zwei Nadár, die die jungen Menschen bewerteten und einschätzten. Kalias Aufregung stieg weiter an und hinterließ wieder dieses Flaue Gefühl in ihrer Magengegend.
      Während Claire sich zu den anderen Eltern, hinter den Prüfern setzte, ging Kalia zu den anderen Schülern, die sich hinter dem Kreis aufgereiht hatten. Sie konnte ihren Blick nur gesenkt halten, weil sie befürchtete sich an Ort und Stelle übergeben zu müssen, wenn sie die Prüfer anblicken würde. Erst recht, da es heute anscheinend drei waren, was ihre Nervosität noch stärken werden ließ.
      Plötzlich wurde es ganz still und alle Blicke richteten sich auf den, noch leeren Dritten Stuhl. Kalia, deren Neugierde nun doch geweckt wurde, schaute sich um, konnte aber keine andere Person mehr sehen. Plötzlich hörten sie eine Stimme aus dem Nichts.
      „Guten Morgen, meine lieben Kinder und Willkommen zu eurer Prüfung, die euren weiteren Weg aufzeigen wird.“ Kalias Herz setzte einen Augenblick lang aus und suchte die Gegend nach dieser tiefen, männlichen Stimme ab, die ihr sehr bekannt vorkam. Dort hinter den Bäumen im Schatten glühten zwei gelbe Augen auf, die Kalia direkt anschauten. Sie konnte es nicht glauben, denn aus den Schatten trat ihr geliebter Fürst. Das war ihr Untergang.


      Lg Sora :rolleyes:
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sora () aus folgendem Grund: Korrektur

    • Hallo @Sora!

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      Dieser Abschnitt hat mir sehr gefallen. Endlich kommt de lange erwartete Prüfung und du spickst sie mit sehr vielen Details, die neugierig machen (die Kette und das wirklich tolle Geschenk der Mutter) - die Fackeln finde ich auch hübsch! Und nun kommt auch noch der Fürst! Auf den hatte ich irgendwie schon gewartet - allerdings erwarte ich nichts Gutes von ihm.
      Nur eine kleine Frage: Kalia will also unbedingt die Prüfung bestehen, damit sie für den Fürsten in den Krieg ziehen darf ...
      Ich weiss nicht, ob ich persönlich so scharf darauf wäre. Was bedeutet dieser Krieg? Denkt sie darüber gar nicht nach? hat sie keine Angst zu sterben? Hat auch die Mutter keine Angst davor? Wäre es schlimmer, in der Prüfung zu versagen als im Krieg zu sterben?
      ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man in so einer Lage nur über die Prüfung nachdenkt und den Krieg und die grosse Gefahr, die damit zusammenhängt, komplett ausblendet?
      Davon abgesehen fände ich es auch sehr interessant, mehr darüber zu erfahren.
      Na, vielleicht wird der Fürst uns ja darüber aufklären?
      Es gibt noch einige Geheimnisse und ich bin schon sehr neugierig darauf, was dahinter steckt :)
      Meine Geschichte: Meermädchen
    • Hallo @Sora

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      Endlich endlich endlich! So die Prüfungen sind also vor der Tür ... und Kalia hat Panik. Gut zu verstehen ... mir gefällt, dass sie einen Albtraum zu Beginn hatte und das neue Kapitel so startet.
      Mir hat der Abschnitt echt gut gefallen!
      Und ich fand auch des Ende! OMG! Soooooo richtig genial! Die Szene wo der Fürst aus dem Schatten tritt ... :panik:
      Ich kann nicht anders, ich fühle da irgendwie einen echt interessanten Vibe ... irgendwie hoffe ich ja fast, dass Kalia auf die dunkle Seite an die Seite ihrer Fürsten tritt ... manchmal mag ich Bösewichte einfach :rofl: *leicht dezentes Lachen*

      Jedenfalls musst du echt schnell weiterschreiben! :love:

      Fly
      "Ein Schloss ohne Gruft, das wäre wie, wie ein Einhorn ohne Horn!"

      Eigenes von Fly
      Schatten unter London
    • Hi Sora,

      oh und da geht's schon weiter :D

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      Soo die Prüfung rückt immer näher :), ich kann ihrer Situation voll nachvollziehen und auch das ihr übel wird, ich war vor Prüfungen auch immer mega nervös und es ging mir schlecht und dann ist es bei ihr auch noch so wichtig und sie hat bis jetzt immer versagt. Die Arme steht so unter druck.

      irgendwie bin ich etwas zwiegespalten, einerseits würde ich gerne das sie es packt, aber irgendwie wäre es auch echt spannend was ihr geliebter Fürst macht, wenn sie versagt. Bin gespannt was du uns da präsentierst.

      Und Dragenfly´s Gedankengang fände ich auch recht interessant, wenn Kalia zur dunkeln Seite wechselt :D

      ein paar Fehlerchen sind mir aufgefallen, ist für mich auch eine ganz gute Übung :)

      Sora schrieb:

      Gelächter… Stimmen die sich etwas zu flüsterten… Augen, die mit Spott gefüllt sind
      Kalia war auf der Lichtung in dem Garten der Schule, umgeben von ihren Mitschülern und Mitschülerinnen. Alle zeigen mit dem Finger auf sie, lachten und flüsterten sich das Wort Versagerin gegenseitig zu. Sie fing an zu zittern und kalter Schweiß bildete sich auf ihrer Stirn, während sie immer kleiner wird.
      so wie ich das sehe springst du hier in der Zeit.
      Ist dir komischerweise eig. vermehrt nur in dem Teil passiert, wolltest du den Traum in der Vergangenheit oder Gegenwart schreiben?

      Sora schrieb:

      Kalia richtete sich langsam auf und sah in dem Spiegel über dem Waschbecken in ihr weißes Gesicht, mit dunklen Ringen unter den Augen.
      Irgendwie finde ich den Satzbau nicht so schön. (markiert)

      würde sich glaube so etwas harmonischer lesen:
      Kalia richtete sich langsam auf und stütze sich am Waschbecken ab, im Spiegel erblickte sie ihr weißes Gesicht, welches durch dunkle Ringe unter den Augen gezeichnet war.

      100% bin ich auch damit nicht zufrieden :patsch:

      Sora schrieb:

      Bitte hilf mir dabei, ein Element für mich gewinnen zu können, damit ich meinem Fürsten zeigen kann, das auch ich nützlich für ihn sein kann.
      dass

      Sora schrieb:

      Gib mir die Kraft, die ich brauche, um die Prüfung zu bestehen. Bitte...
      die Blauen Kommas

      Sora schrieb:

      Sie ist schön, auch wenn ich sie vorher noch nie gesehen habe. Ist sie von einem jungen Mann?“, kam auch prompt die Frage ihrer Mutter, die den Blick ihrer Tochter gesehen hatte.
      hehe Mütter :D da möchte wohl jemanden einen Schwiegersohn :D

      Sora schrieb:

      „Was?“, fragte Claire und folgte dem Blick ihrer Tochter zu dem Schwarzen Koffer. „Oh nein, der ist Kaputt und ich wollte ihn noch weg bringen, damit er repariert werden kann“, versuchte auch Claire weiteren Fragen auszuweichen.
      schwarz, kaputt

      Vom Charakter sind sich die beiden schon ziemlich ähnlich :D da sieht man das der Apfel nicht weit vom Baum fällt XD beide hüten ihre Geheimnisse und wollen den Fragen des anderem bestmöglich aus dem Weg gehen, da bin ich echt mal gespannt, wie sich ihr Verhältnis weiterentwickelt.

      Sora schrieb:

      Dort hinter den Bäumen im Schatten glühten zwei gelbe Augen auf, die Kalia direkt anschauten.
      irgendwie fände ich anstatt anschauten, ansahen schöner. Wirkt irgendwie weicher. Ist aber eher so ein Geschmack Dings.

      Sora schrieb:

      Sie konnte es nicht glauben, denn aus den Schatten trat ihr geliebter Fürst. Das war ihr Untergang.
      Ich finde es interessant, wie er ihr geliebter Fürst sein kann. :D

      Irgendwie mag ich dieses Wortspiel... etwas schönes "ihr geliebter Fürst" und dann etwas schlechtes, "das ist ihr Untergang" :D


      LG
      Remoni



      Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
      Mahatma Gandhi
    • Hey Sora :)

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      Ja, der Teil war cool! :thumbsup: Vor allem natürlich das Ende... obwohl ich mir das schon fast gedacht hatte, als von dem dritten Stuhl die Rede war. Ich mag es auch, wenn der böse Gegenpart irgendwie einen gewissen Reiz ausübt..und das tut der Fürst ja nun eindeutig, obwohl er ja (wie wir aus dem Gespräch mit Claire wissen) ein ganz schöner Fiesling sein kann.
      Den Morgen der Prüfung hast du übrigens meiner Meinung nach gut eingefangen. Direkt hatte ich wieder diese Situationen präsent, in denen ich mich tierisch vor irgendeiner Prüfungssituation gefürchtet habe...in meinem Fall war das damals die Führerscheinprüfung, die für mich albtraumhafte Dimensionen angenommen hatte :rofl: Heute kann ich darüber lachen, aber damals...das war einfach nur furchtbar!

      Nun denn... jetzt warten wir natürlich alle ganz gespannt, was denn nun während der Prüfung passieren wird :gamer: wart... wart... wart....

      Hier noch Kleinkram:

      Sora schrieb:

      Der Kopf ihrer Mutter stahl sich in ihr Blickfeld und sah sie fragend an.
      Sie sie wirklich der "Kopf" fragend an? :hmm:


      Sora schrieb:

      Ein flaues Gefühl machte sich in ihrem Bauch breit und mit neu gewonnener Energie rannte sie ins Bad und beugte sich über die Toilette
      Woher kommt hie rplötzlich die Energie? das passt fü mich nicht ganz...vielleicht würde sie eher reflexartig aufspringen...oder ihre letzten Kraftreserven mobilisieren, um aufs Klo zu kommen, aber nach einem Energieschub klingt das Erwachen jetzt nicht gerade :hmm:


      Sora schrieb:

      In einer Stunde muss sie und viele andere junge Frauen und Männer die wichtigste Prüfung ihres Lebens absolvieren, um zu zeigen wo sie in diesem Krieg für ihren Fürsten kämpfen könnten.
      musste


      Sora schrieb:

      damit ich meinem Fürsten zeigen kann, das auch ich nützlich für ihn sein kann. Es muss einfach klappen.
      dass


      Sora schrieb:

      Doch plötzlich viel Kalias Blick auf einen Koffer, der unter der Treppe stand.
      fiel


      Sora schrieb:

      Oh nein, der ist Kaputt und ich
      kaputt


      Sora schrieb:

      Mit nervösen Blick richtete Claire ihre Aufmerksamkeit auf ein kleines Päckchen,
      nervösem


      Sora schrieb:

      die Draußen bereits warteten und machten sich auf den Weg zur Schule.
      draußen


      Sora schrieb:

      ging Kalias zu den anderen Schülern, die sich hinter dem Kreis aufgereiht hatten. Sie konnte ihren Blick nur gesengt halten,
      kalia... gesenkt....


      Sora schrieb:

      Erst recht, da es heute anscheinend drei waren und ihre Nervosität somit noch stärker werden ließen.
      entweder: ... was ihre Nervosität noch stärker werden ließ.... oder .....und ihre Nervosität somit noch stärker wurde.



      LG,
      Rainbow
    • Hallo ihr Lieben.

      ich habe mich wahnsinnig gefreut, so viel Positives Feedback zu bekommen. Endlich habe ich mal einen Teil geschrieben der wieder an die vor meiner Pause ranreicht.
      Das hat mir den Abend und den heutigen Morgen sehr versüßt.
      So nun zu euren Kommentaren:

      @Kirisha
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      Danke fürs weiter lesen. Das war diesmal ein recht harmloser Kommentar von dir :rolleyes: Mal eine Abwechslung. Aber dazu muss ich sagen das ich auch deine Kritischen Kommentare sehr hilfreich finde und sie mir immer sehr helfen, meine Geschichte zu verbessern.

      Kirisha schrieb:

      Dieser Abschnitt hat mir sehr gefallen. Endlich kommt de lange erwartete Prüfung und du spickst sie mit sehr vielen Details, die neugierig machen (die Kette und das wirklich tolle Geschenk der Mutter) - die Fackeln finde ich auch hübsch!
      Ja Endlich kommt dir Prüfung, auf die habe ich mich auch schon sehr gefreut und es macht Spaß daran zu schreiben.
      Danke für das Kompliment

      Kirisha schrieb:

      Nur eine kleine Frage: Kalia will also unbedingt die Prüfung bestehen, damit sie für den Fürsten in den Krieg ziehen darf ...
      Ich weiss nicht, ob ich persönlich so scharf darauf wäre. Was bedeutet dieser Krieg? Denkt sie darüber gar nicht nach? hat sie keine Angst zu sterben? Hat auch die Mutter keine Angst davor? Wäre es schlimmer, in der Prüfung zu versagen als im Krieg zu sterben?
      ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass man in so einer Lage nur über die Prüfung nachdenkt und den Krieg und die grosse Gefahr, die damit zusammenhängt, komplett ausblendet?
      Davon abgesehen fände ich es auch sehr interessant, mehr darüber zu erfahren.
      Na, vielleicht wird der Fürst uns ja darüber aufklären?
      Es gibt noch einige Geheimnisse und ich bin schon sehr neugierig darauf, was dahinter steckt
      Was Kalia angeht, ist es so, das sie unbedingt nützlich sein will für den Fürsten. Derzeit macht sie sich weniger Gedanken darum was im Krieg passieren könnte. Mehr kann ich noch nicht dazu sagen, da es eventeull noch zur Sprache kommt im weiteren Verlauf dieses Kapitels. Aber ich denke ich werde auch in diesem Abschnitt nochmal ein bisschen was verändern, damit man Kalias Gedanken noch ein bisschen ehr versteht.
      Über den Kreig verrate ich noch nichts.
      Ich hoffe ich vergesse am Ende kein Geheimnis, nicht das da dann noch was wichtiges offen ist. :D



      @97dragonfly
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      Danke auch dir fürs weiter lesen, freue mich sehr das dir meine Geschichte immer noch gefällt.

      97dragonfly schrieb:

      Mir hat der Abschnitt echt gut gefallen!
      Danke. Ja Endlich habe ich wieder einen Abschnitt geschrieben, der gut ist und nicht irgendwie holprig oder so.
      Du magst wirklich das Böse nicht wahr? :D Man wird ja sehen was am Ende noch passieren wird 8) Muhahaha

      97dragonfly schrieb:

      Jedenfalls musst du echt schnell weiterschreiben!
      Ich bin schon dabei :rolleyes:



      @Remoni
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      Hallo Remoni, schön das du wieder dabei bist^^

      Remoni schrieb:

      irgendwie bin ich etwas zwiegespalten, einerseits würde ich gerne das sie es packt, aber irgendwie wäre es auch echt spannend was ihr geliebter Fürst macht, wenn sie versagt. Bin gespannt was du uns da präsentierst.
      Ich finde es sehr interessant wie ihr als Leser das so sieht bzw. was ihr euch wünschen würdet oder das einige dinge für manchen Leser schon klar ist, ohne zu wissen ob es wirklich passiert.
      Ich bin gespannt wir ihr drauf reagieren werdet, wie ich dieses lösen werde :whistling:

      Remoni schrieb:

      Und Dragenfly´s Gedankengang fände ich auch recht interessant, wenn Kalia zur dunkeln Seite wechselt
      Ja die Dunkle seite, immer so anziehend für jeden. Aber manchmal muss auch das Gute gewinnen.


      Remoni schrieb:

      Ist dir komischerweise eig. vermehrt nur in dem Teil passiert, wolltest du den Traum in der Vergangenheit oder Gegenwart schreiben?
      eigentlich sollte der Traum in der Vergangenheit sein. War aber am Anfang als ich es geschrieben hatte in der gegenwart. wollte es dann umändern und habe anscheinend noch was vergessen. Werde mir das nochmal ansehen.

      Remoni schrieb:

      würde sich glaube so etwas harmonischer lesen:
      Kalia richtete sich langsam auf und stütze sich am Waschbecken ab, im Spiegel erblickte sie ihr weißes Gesicht, welches durch dunkle Ringe unter den Augen gezeichnet war.
      klingt besser so. Werde das so ähnlich übernehmen bzw. schreiben.

      Danke dir


      @Rainbow
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      Halli Hallo liebe Rainbow,

      Rainbow schrieb:

      Ja, der Teil war cool! Vor allem natürlich das Ende... obwohl ich mir das schon fast gedacht hatte, als von dem dritten Stuhl die Rede war. Ich mag es auch, wenn der böse Gegenpart irgendwie einen gewissen Reiz ausübt..und das tut der Fürst ja nun eindeutig, obwohl er ja (wie wir aus dem Gespräch mit Claire wissen) ein ganz schöner Fiesling sein kann.
      danke dir für das Kompliment, bin froh das es euch direkt gefallen hat.
      Ja der Fürst musste einfach auch mal wieder ins Gespräch kommen bzw. vorkommen. Er ist ja nun nicht einfach nur ein Nebencharakter in dieser Geschichte.

      Rainbow schrieb:

      Den Morgen der Prüfung hast du übrigens meiner Meinung nach gut eingefangen.
      Danke dir. Das viel mir auch gar nicht schwer, weil ich es oft genug hatte, dass es mir so richtig schlecht ging, vor einer wichtigen Prüfung. Bei meiner Ausbildung, als es an die Handwerkliche Prüfung ging, die man an einem Tag machen musste, hatte ich solche Magenschmerzen, dass ich kaum stehen konnte. Also war das eine etwas leichtere Szene für mich.

      Rainbow schrieb:

      Nun denn... jetzt warten wir natürlich alle ganz gespannt, was denn nun während der Prüfung passieren wird wart... wart... wart....
      ich kann euch sagen das ihr nicht mehr ganz so lange warten müsst.
      Bin im Schreibfieber :gamer:




      Bald geht es weiter das kann ich euch sagen :rolleyes:

      Lg Sora :love:
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Hey @Sora

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      Sora schrieb:

      Was Kalia angeht, ist es so, das sie unbedingt nützlich sein will für den Fürsten.
      Diesen Aspekt könntest du ruhig noch etwas mehr betonen. Es würde aber ihre Motivation und ihre Angst zu versagen ja noch verstärken und darum die Spannung erhöhen. Dadurch wird der Druck auf sie ja noch stärker: Sie will vor sich selbst nicht versagen, sie will ihre Mutter nicht enttäuschen und 3. will sie auch den Fürsten nicht enttäuschen. Der Fürst ist ohnehin eine interessante Persönlichkeit, darum würde ich gerne Kalias Gedanken über ihn erfahren oder das, was sie von ihm weiss. (es wird mehr sein als diese eine Begegnung?)

      Sora schrieb:

      Über den Kreig verrate ich noch nichts.
      Das ist okay (auch wenn ich wirklich schon sehr neugierig darauf bin) - mach es so wie du denkst. Dadurch hältst du auf jeden Fall die Spannung am Laufen.

      Meine Geschichte: Meermädchen
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      Sora schrieb:

      Beide Frauen traten in die Mitte des Steinkreises, der aus acht unterschiedlich großen Steinen bestand und die einen, fast schon perfekten, Kreis bildeten.
      Ich denke nicht, dass man aus 8 Steinen einen "fast perfekten Kreis" bilden kann. Einen "Kreis" ja, aber keinen perfekten. Im Grunde ist es ein Achteck. Es sei denn diese 8 Steine liegen Stein an Stein :D
      Ich würde das "fast schon perfekt" einfach weglassen. :hmm:

      Sora schrieb:

      Ihr Körper und ihre Arme formten wellen, erst kleine dann werden sie immer wieder größer.
      Wellen - groß
      Ich würde das Wort "wieder" hier weglassen. Es lässt einen irgendwie unnötig stolpern. :hmm:

      Sora schrieb:

      „Danke, Mama“, kam die zurückhaltende Antwort von Kalia, die sich zurückhalten musste, damit die Tränen in ihren Augen nicht einfach so los liefen.
      zweimal zurückhaltend?
      wie wäre es, wenn du das erste durch Worte wie "verhaltene", "scheue" oder "schüchterne" ersetzt? Damit umgehst du die Wortwiederholung. :hmm:

      Sora schrieb:

      Sie konnte ihren Blick nur gesengt halten, weil sie befürchtete sich an Ort und Stelle übergeben zu müssen, wenn sie die Prüfer anblicken würde.
      gesenkt

      Der Fehler ist mir schon öfter aufgefallen. :hmm:
      sengen - etwas ansengen - zum Beispiel mit einer kleinen Flamme aus Versehen ein Blatt Papier ansengen(anbrennen/verrußen
      senken - abwärts



      Sora schrieb:

      „Bist du wach?“, fragte sie mit nervöser Stimme.
      Das könnte meine Mutter sein :rofl: Hast die Augen offen, sitzt zum Teil schon im Bett, schaust sie an. Und sie "Bist du schon wach?" - "Nee, ich schlafe immer mit offenen Augen." :rofl: Super :thumbsup:

      Mir gefällt das Mutter Tochter Gespann sehr gut und auch dass Claire ihre Tochter immer weiter ermuntert und die Hoffnung nicht sterben lässt. Wobei das mit dem Koffer schon verdächtig ist. Flucht schon vorbereitet. Immer gut :rofl:
      Kalia kann einem schon leid tun, auch, wenn es langsam schon nervig wird, dass sie sich so gar nichts zutraut und sich immer noch schlechter macht, als sie eigentlich ist. Auf der anderen Seite wohl auch verständlich. Gerade der Albtraum im letzten Kapitel zeigt ja, dass sie diese Schikane nicht erst seit 2 Wochen ertragen muss, sondern das wirklich ein tiefsitzender Schmerz ist. Dahingehend hast du das echt gut dargestellt :)

      Aber mal im Ernst. Ich hätte vor dieser Prüfung kein Auge zugetan. Da hätte ich müde sein können wie ich will. Ich weiß ja, wie das jetzt zu meiner Abschlussprüfung war. :rofl:

      Und sehr fein. Der Fürst hockt da auch noch und darf der Prüfung beiwohnen. Das setzt einen ja mal so gar nicht unter Druck. So überhaupt nicht. :rofl: Schauen wir mal wie es ausgeht. ^^

      LG, Kyelia


      Wenn es ein Buch gibt, das du wirklich lesen willst, aber das noch nicht geschrieben wurde, dann musst du es selbst schreiben.
      - Toni Morrison -

    • Hallo ihr lieben,

      es geht gleich weiter.

      Ersteinmal Danke noch an @Kyelia fürs weiter lesen.
      Spoiler anzeigen

      Schön das du weiter gelesen hast und mit uns allen mitfieberst.

      Kyelia schrieb:

      Das könnte meine Mutter sein Hast die Augen offen, sitzt zum Teil schon im Bett, schaust sie an. Und sie "Bist du schon wach?" - "Nee, ich schlafe immer mit offenen Augen." Super
      Schön das dir die Stelle gefallen hat. Tatsächlich hatte ich mit meiner Mutter ebenfalls so eine Situation deswegen dachte ich mir das es auch für meine Geschichte gut sein könnte und lustig wäre.

      Kyelia schrieb:

      Wobei das mit dem Koffer schon verdächtig ist. Flucht schon vorbereitet. Immer gut
      Ja dieser Koffer.....

      Kyelia schrieb:

      Kalia kann einem schon leid tun, auch, wenn es langsam schon nervig wird,
      ich weiß es wird langsam echt viel, aber wenn es bei einem so tief sitzt, dann lebt man diese Angst quasi schon und so wollte ich das versuchen rüber zubringen. aber wenn es wirklich viel zu viel ist, werde ich nochmal drüber nachdenken, ob ich das umschreiben werde.


      So jetzt geht es weiter mit

      Kapitel 6.2



      Claire konnte es nicht glauben, wer dort aus den Schatten getreten war. Angst kroch ihre Glieder hoch und ein Zittern machte sich in ihr breit. Das war ein Zeichen, nur was für eins? Warum war der mächtigste Mann von Imea bei einer Prüfung von Jugendlichen anwesend, wo er doch diesen achsowichtigen Krieg vorbereiten musste? War es für ihn derart reizvoll, die Niederlage einer jungen Frau beizuwohnen, dass er seine anderen Aufgaben vernachlässigte? Diese Sonnengelben Augen streiften Claires Blick und löste eine Starre in ihr aus, die ruckartig den ganzen Körper zu Stein werden ließ. Ein Lächeln umspielte seine leicht geöffneten Lippen und die Zeit schien für wenige Sekunden still zu stehen. Claire hatte keinen Zweifel daran, dass er es genoss die Angst in ihren Augen zu sehen und die Verunsicherung. Er war nur hier um zuzusehen, wie ihre geliebte Tochter versagen würde und um dann das Urteil zu sprechen. Das ganze Szenario entwickelte sich zu einem Albtraum für Claire und vor allem für Kalia, die bereits ganz weiß im Gesicht wurde.
      Silas ging weiter durch die Reihen der Schüler, in Richtung seines Throns, der extra zu diesem Anlass hier her gebracht wurde und ließ Claire keinen Moment aus den Augen. Als er sich hinsetzte, konnte sie nur noch seinen Hinterkopf sehen und abwarten was jetzt passieren würde. Ihre Augen versuchte die von Kalia zu finden und zu erreichen, aber ihre Tochter schenkte dem Fürsten die gesamte Aufmerksamkeit. Claire konnte nur noch hoffen, dass ihr nun erwachsenes Mädchen die innere Ruhe fand, die sie jetzt so dringend benötigte.
      „Ich bin froh heute hier zu sein, um Zeuge der Geburt neuer und mächtiger Nadár zu werden“, ertönte die tiefe, durchdringende Stimme des Fürsten. „Ihr fragt euch sicherlich, warum ich mir die Zeit nehme, bei all meinen Pflichten und heute hier bin, bei euch. Zu meinen Aufgaben gehört es auch, meine Untertanen zu unterstützen. Denn wir sind alle eine Familie und ihr wisst, dass ich alles für diese tun würde.“
      Keiner wagte auch nur ein Wort zu sagen, denn alle hingen an den Lippen von Silas. Wut durchzuckte Claires Herz und wanderte bis in jede Faser ihres Körpers. Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und drückte ihre Fingernägel in die Handflächen. Blutstropfen bildeten sich unter ihren Fingerspitzen und formten sich zu kleinen Kreisen. Sie konnte sich kaum zusammen reißen und die Gefühle, die in ihr tobten, verstecken. Silas war voll in seinem Element.
      „Ich möchte euch erklären, warum es so wichtig ist, sich mit einem Element zu verbünden. Es macht uns aus, gehört zu unserem Sein und unserer Seele. Wir sind dazu bestimmt uns mit einem Element zu vereinen und mit deren Hilfe Unsereins zu beschützen. Und darum geht es in dem großen Krieg, der zwischen den Völkern herrscht“, besann sich der Fürst auf seine Rede. „Ich brauche Hilfe dabei, das Leben der Nadár zu schützen. Und diese Hilfe könnt ihr mir geben, indem ihr diese Prüfung ablegt und ein Element zu eurem macht. Jeder braucht seinen festen Platz in unserer Gemeinschaft und dazu gehört es, zu wissen welche Fähigkeiten ihr habt.“
      Claire wurde immer unruhiger und rutschte auf ihrem Platz hin und her. Ihre Finger zuckten immer wieder und sie fing an mit ihren Füßen zu wippen. Der Fürst versuchte mit allen Mitteln, die vor ihm stehenden Schüler mit seinen Worten zu stärken. Sie wusste um dessen Wirkung, denn einst war auch sie von seinen Worten eingenommen wurden, sodass sie ihm alles geglaubt hatte. Erst ein Unfall hatte ihr die Augen geöffnet und gezeigt, wie der Fürst wirklich war. Ein Blick auf ihre Tochter verriet Claire, dass auch Kalia von ihm beeindruckt war und an seinen Lippen hing. Sie hatte so gehofft, dass sie ihr in den vielen gemeinsamen Lehrstunden klarmachen zu können, dass es Silas war, der den Nadár schadetet. Aber wenn sie ihre Tochter jetzt so sah, wurde Claire klar, dass sie noch viel zu tun hatte, damit ihr Mädchen auf den richtigen Weg kam.
      „Ich freue mich schon darauf, zu sehen, wie ihr alle gute Leistungen bringen werdet. Und mir wurde von Mrs. Thali schon mitgeteilt, dass der ein oder andere überragend sein wird. Und ich bin schon gespannt, welche Elemente ihr euch zu eigen machen werdet. Jeder von euch wird mir als erstes zeigen wie gut er in Umgang mit Waffen ist, bevor zu der eigentlichen Prüfung übergehen. Das dient dazu, damit ich mich schon einmal davon überzeugen kann, wo ich euch am besten einsetzten kann. Normalerweise wird das immer erst nach der Prüfung gemacht, wo ihr dann in Gruppen eingeteilt werdet, aber da ich schonmal hier bin, machen wir es gleich. Danach zeigt ihr mir welche elementaren Kräfte ihr habt und welches Element mit euch zusammen arbeiten wird.“ Der Fürst blickte unentwegt auf die Schüler und ging die Reihen durch. Claire konnte seine Mimik nicht erkennen, aber sie konnte erahnen, dass er sein freundlichstes und liebevollstes Lächeln aufgesetzt hatte.
      „Nun denn, genug der Plauderei. Lasst uns jetzt anfangen und sehen wie ihr euch alle schlagt“, versuchte Silas seine Rede zu beenden. „Nur eine Kleinigkeit noch. Es ist schon lange nicht mehr passiert, aber sollte es so sein, das jemand kein einziges Element zum Verbündeten bekommt, wird das Folgen haben. Folgen, die das ganze Leben der Person verändert wird. Ich will euch keine Angst machen, aber es muss dann sein. Denn, so hart es auch klingt, derjenige hat dann bei uns keinen Platz. Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass ich das nicht gerne mache. Aber als Oberhaupt unserer Rasse muss ich auch harte Entscheidungen treffen. Also enttäuscht mich nicht“, kam der Fürst nun endlich zum Schluss. Die Schülern und deren Familien klatschten und jubelten Silas zu.
      Claire bekam auf ihren Armen eine Gänsehaut und ihre Haare stellten sich auf. Bei den Worten des Fürsten lief ein kalter Schauer über den Rücken der verunsicherten Mutter. Angst war ein Gefühl, das sie in dieser Intensität schon lange nicht mehr gespürt hatte. Seit dem Tag, als sie Kalia zur Welt brachte, eine Geburt die für die Nadár untypische war. Damals dachte Claire dass sie sterben müsste, so stark waren die Schmerzen und ihr gesamter Körper hatte gezittert. Niemand von ihren Freundinnen hatte schon einmal eine menschliche Geburt erlebt, da dies nicht die Art war, wie Nadár Babys zur Welt kommen. Kein Nadár wächst in dem Bauch der Mutter heran.
      Zwar ist für die Zeugung eines Nadár Babys auch wichtig sich zu vereinigen, aber die eigentliche Verschmelzung findet außerhalb des Körpers statt.
      Aber Kalia war nun mal zur Hälfte Mensch und schon allein die Empfängnis von ihr war auf menschliche Weise.
      Doch in diesem Moment, als es um so viel ging, um die Zukunft ihrer geliebten Tochter, bekam sie wieder diese Angst. Die Angst, das alles was sie liebte von ihr gehen müsste und sie dann ganz alleine wäre. Wenn sie Kalia ansah, konnte sie in ihren Augen erkennen, dass ihre Tochter alles daran setzen würde, den Fürsten zu beeindrucken. Und nun da sie alle zusammen zeigten wie sie mit Schwert und Bogen umgehen konnten, war die volle Konzentration von Kalia darauf gerichtet. Das Training hatte sich ausgezahlt, denn ihr Mädchen war die beste im Umgang mit dem Bogen und genau das zeigte sie auch. Claire konnte nur hoffen, das Kalia die Leichtigkeit während der gesamten Prozedur beibehalten wird. Der Umgang mit dem Bogen gelang ihr Problemlos und zeigte wie gut sie war. Jetzt hieß es einfach nur hoffen und beten, dass Kalia gut abschnitt bei der Prüfung.
      „Sehr gut. Ihr seid wirklich hervorragend mit den Waffen der Magielosen. Nun möchte ich euch bitten euch aus dem Kreis der Fackeln zu entfernen und einer nach dem anderen vorzutreten und die elementare Prüfung abzulegen. Lasst uns zur Tat schreiten. Wenn bitte Amora vortreten könnte. Sie ist die erste und ich habe sehr große Hoffnung, dass sie mit einer hervorragenden Leistung glänzen wird.“ Ein schelmisches Lächeln umspielte die Lippen des Fürsten, als er die Prüfungen eröffnete.




      Lg Sora

      P.S. ist es sehr verwirrend, dass es aufeinmal mehr so aus Claires Sicht geschrieben ist?
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sora () aus folgendem Grund: Korrektur

    • Hallo @Sora

      Ich mag es immer total gerne wenn man mehrere Sichten einer Geschichte sieht, darum stört es mich überhaupt nicht, dass wir hier Claires Sicht sehen. :D Und ausserdem finde ich den Teil wirklich mega gut! Claire ist genau so ängstlich und nervös wie ihre Tochter und das hast du echt gut rübergebracht! Natürlich muss der schicke Fürst hier anwesend sein! :rofl: und normalerweise juckt ihn eine solche Prüfung wahrscheinlich nicht die Bohne ... naja, jetzt ist er hier und wir sehen ja was nun passiert ... :panik: (ich hoffe irgendwie ja noch immer, dass sie sich für die dunkle Seite entscheidet :evil: wäre ja mal was total anderes einen Antagonisten als Protagonisten zu haben!) Aber ich weiss, du wirst das nicht machen :D aber träumen darf ich ja :love:

      Liebe Grüsse
      Fly
      "Ein Schloss ohne Gruft, das wäre wie, wie ein Einhorn ohne Horn!"

      Eigenes von Fly
      Schatten unter London
    • Hallo Sora :)

      Spoiler anzeigen


      Mich stört es nicht, dass du hier aus Claires Sicht schreibst. Ich finde das an der Stelle eigentlich sogar ganz cool, da sie ja Informationen über den Fürsten hat, welche den anderen offenbar fehlen. Das ist eigentlich ganz cool, da sie die Gefahr, die von ihm ausgeht scheinbar als einzige so richtig wahrnimmt.

      Hier kommen noch weitere Ideen/Anregungen:

      Sora schrieb:

      Warum war der mächtigste Mann von Imea bei, einer für ihn unbedeutenden, Prüfung von Jugendlichen anwesend?
      Irgendwas irritiert mich an dem Satz. Liegt vielleicht an der Kommasetzung.Oder vielleicht an der Satzstellung...Vielleicht könnte man auch schreiben: Warum war der mächtigste Mann von Imea bei einer Prüfung von Jugendlichen anwesend, die für ihn eigentlich völlig unbedeutend waren?

      Man könnte sich nämlich fragen, ob die Prüfung für ihn tatsächlich "unbedeutend" ist. Es geht her schließlich um die Rekrutierung neuer Gefolgsleute. Die Prüfung hat in meinen Augen schon einen gewissen Stellenwert... eventuel könnte man aber herauskehren, dass die Jugendlichen selber für ihn recht unbedeutend waren.... im Grunde sind sie für ihn ja nichts als "Kononenfutter" könnte man daraus schlussfolgern. Weißt du, was ich meine? :hmm: (nur so ne Idee)


      Sora schrieb:

      War der Gedanke, eine junge Frau beim Versagen zu sehen, so reizvoll, dass er seine anderen Aufgaben vernachlässigte?
      das klingt in meinen Ohren irgendwie seltsam...vielleicht: War es für ihn derart reizvoll, die Niederlage einer jungen Frau mitzuerleben, dass er seine anderen Aufgaben dafür vernachlässigte. (oder so ähnlich)


      Sora schrieb:

      War der Gedanke, eine junge Frau beim Versagen zu sehen, so reizvoll, dass er seine anderen Aufgaben vernachlässigte? Diese Sonnengelben Augen streiften Claires Blick und löste eine Starre in ihr aus, die ruckartig den ganzen Körper zu Stein werden ließ. Ein Lächeln umspielte seine leicht geöffneten Lippen und die Zeit schien für wenige Sekunden still zu stehen. Claire hatte keinen Zweifel daran, dass er es genoss die Angst in ihren Augen zu sehen und die Verunsicherung. Er war nur hier um zuzusehen, wie ihre geliebte Tochter versagen würde und um dann das Urteil zu sprechen.
      hier mehrt sich wiede diese "Versagens-Kiste"... deshalb wäre es vielleicht tatsächlich eine Option oben von einer "Niederlage" zu sprechen. So könnte man die Dopplung vermeiden. (nur so ne Idee)


      Sora schrieb:

      Silas war voll in seinem Element.
      Das hat mich kurz verwirrt....weil es doch die ganze Zeit um "Elemente" geht, die jeder Nadar heraufbeschwören kann....ich dachte, jetzt ginge es um SEIN Element :rofl:


      Sora schrieb:

      Der Fürst versuchte mit allen Mitteln, die vor ihm stehenden Schüler zu verzaubern, mit seinen Wörtern.
      Vielleicht: der Fürst versuchte mit allen Mitteln die vor ihm stehenden Schüler mit seinen Worten zu verzaubern. (?)


      Sora schrieb:

      Sie wusste um dessen Wirkung, denn einst war auch sie in seinem Bann gefangen.
      war sie in seinem Bann gefangen gewesen...(?) wegen der Zeit.


      Sora schrieb:

      Erst ein Unfall öffnete ihr die Augen und zeigte, wie der Fürst wirklich war.

      erst ein Unfall hatte ihr die Augen geöffnet und ihr gezeigt, wie der Fürst wirklich war. (Zeit)


      Sora schrieb:

      Sie hatte so gehofft, dass sie ihr klar machen konnte, in den vielen Lehrstunden die die beiden hatten, dass es Silas war, der den Nadár schadetet.
      Auch hier finde ich die Satzstellung ein bisschen kompliziert. Ich glaube, ich würde schreiben:
      Sie hatte so gehofft, ihr in den vielen gemeinsamen Lehrstunden klarmachen zu können, dass es Silas war, der den Nadár schadete.


      Sora schrieb:

      Und mir wurde von eure lieben Mrs. Thali schon gesagt, dass der ein oder andere überragend sein wird. Und bin schon gespannt, welche Elemente ihr euch zu eigen macht. Jeder von euch wird mir als erstes zeigen wie gut er in Kampf mit Waffen ist, bevor zu der eigentlichen Prüfung übergehen.
      eurer lieben ;rs. Thali....irgendwie kommt er mir nicht wie ein Rhetorik-Genie vor :rofl: Ich weiß nicht, aber ich finde bei so einer emotionalen Ansprache müsste er schon ein paar gewähltere Worte benutzen. Für mich klingt er ein bisschen so, als sei er ebenfalls ein Schüler :hmm: Weißt du, was ich meine?

      "... wie gut er im Kampf mit Waffen ist...." vielleicht: "wie gut er im Umgang mit der Waffe ist...." das sind nur so Kleinigkeiten, aber ich finde, hier und da holpert das noch ein wenig.

      Sora schrieb:

      „Nun denn, genug geschwafelt.
      Auch das hier kommt mir sehr umgangssprachlich für so einen Fürsten vor...damit stellt er wieder alles in Frage, was er vorher gesagt hat... Geschwafel war das ja nun nicht, oder?


      Sora schrieb:

      Nur eine Kleinigkeit noch. Es ist schon lange nicht mehr passiert, aber sollte es so sein, das jemand kein einziges Element zum Verbündeten bekommt, wird das Folgen haben. Folgen, die das ganze Leben der Person verändert wird. Ich will euch keine Angst machen, aber es muss dann sein. Denn, so hart es auch klingt, derjenige hat dann bei uns keinen Platz. Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass ich das nicht gerne mache. Aber als Oberhaupt unserer Rasse muss ich auch harte Entscheidungen treffen. Also enttäuscht mich nicht
      Mhh... ich weiß nicht, ob es strategisch klug von ihm ist, das in der Konstallation vor den Schülern und unmittelbar vor der Prüfung deutlich zu machen....Gerade so eine Kalia müsste spätestens jetzt seine Sympathie in Frage stellen, statt ihn weiter anzuhimmeln.... :hmm:

      Ich glaube ich fände es besser,wenn er die Schüler bei ihrer Ehre packen würde...damit sie aus sich heraus Erfolg haben wollen...und was mit den Erfolglosen passiert, das dürfte eigentlich nur so ein dunkles Geheimnis bleiben...Geschichten, die man sich erzählt, von denen aber niemand genau weiß, was da Wahres dran ist....wenn der Fürst das in der Form publik macht, schneidet er sich eigentlich ins eigene Fleisch.... ist aber vielleicht auch nur meine persönliche Meinung :pardon:


      Sora schrieb:

      Ein kalter Schauer lief über den Rücken der verunsicherten Mutter, bei den Worten des Fürsten.
      Vielleicht eher anders herum: bei den Worten des Fürsten lief ein kalter Schauer über den Rücken der verunsicherten Mutter.


      Sora schrieb:

      Wenn sie Kalia ansah, konnte sie in ihren Augen erkennen, dass ihre Tochter Feuer und Flamme war, für die Worte des Fürsten.
      Genau das verstehe ich nicht! Nicht nach seiner Ansprache .... deshalb hätte ich das vielleicht ein bisschen subtiler gemacht mit seiner Androhung von Konsequenzen....


      Sora schrieb:

      Claire konnte nur hoffen, dass die Leichtigkeit die durch Kalias Körper ging, während der zur Schaustellung ihres Könnens, den Fürsten so stark beeindruckte, dass auch bei fehlgeschlagener Prüfung sie zu Hause bleiben durfte.
      Der Satz ist ziemlich lang und verschachtelt....kann man eventuell zwei draus machen.



      LG,
      Rainbow
    • Hallo Sora

      Spoiler anzeigen

      irgendwie macht es mir gerade richtig Freude, deine Geschichte zu lesen.
      Ich mag es gerne, mal eine andere Perspektive zu lesen. Oft bringt das dann eine neue Sichtweise auf etwas schon Bekanntes. Claire hast du ja schon gut eingeführt, sodass es auch nicht durcheinander bringt.
      Allerdings habe ich mich ein wenig gewundert, wieso die Mutter sich die Prüfungen anschauen darf. Soll ich mir das so vorstellen, dass alle Eltern der Prüflinge dabei sind?


      Sora schrieb:

      Warum war der mächtigste Mann von Imea bei, einer für ihn unbedeutenden, Prüfung von Jugendlichen anwesend? War der Gedanke, eine junge Frau beim Versagen zu sehen, so reizvoll, dass er seine anderen Aufgaben vernachlässigte? Diese Sonnengelben Augen streiften Claires Blick und löste eine Starre in ihr aus, die ruckartig den ganzen Körper zu Stein werden ließ. Ein Lächeln umspielte seine leicht geöffneten Lippen und die Zeit schien für wenige Sekunden still zu stehen. Claire hatte keinen Zweifel daran, dass er es genoss die Angst in ihren Augen zu sehen und die Verunsicherung. Er war nur hier um zuzusehen, wie ihre geliebte Tochter versagen würde und um dann das Urteil zu sprechen. Das ganze Szenario entwickelte sich zu einem Albtraum für Claire und vor allem für Kalia, die bereits ganz weiß im Gesicht wurde.
      Das hast du sehr schön beschrieben und ich kann es mir gut vorstellen.
      Vielleicht schau mal, ob du das Wort "Versagen" auch anders umschreiben kannst, denn es taucht in diesem Abschnitt zweimal auf und auch in den vorherigen war es ja schon sehr häufig.


      Sora schrieb:

      dass ihr nun erwachsenes Mädchen die innere Ruhe findet,
      die innere Ruhe fand


      Sora schrieb:

      „Ich bin froh heute hier zu sein, um Zeuge der Geburt neuer und mächtiger Nadár zu werden“, ertönte die tiefe, durchdringende Stimme des Fürsten. „Ihr fragt euch sicherlich, warum ich mir die Zeit nehme, bei all meinen Pflichten und heute hier bin, bei euch. Zu meinen Aufgaben gehört es auch, meine Untertanen zu unterstützen. Denn wir sind alle eine Familie und ihr wisst, dass ich alles für diese tun würde.“
      Das hier finde ich sehr gut - und es trifft auch so gut den Nerv unserer Zeit.
      Dieses widerliche Geheuchel von Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, hinter dem in Wirklichkeit ganz knallharte und überhaupt nicht freundliche eigene Interessen stehen.


      Sora schrieb:

      Der Fürst versuchte mit allen Mitteln, die vor ihm stehenden Schüler zu verzaubern, mit seinen Wörtern. Sie wusste um dessen Wirkung, denn einst war auch sie in seinem Bann gefangen. Erst ein Unfall öffnete ihr die Augen und zeigte, wie der Fürst wirklich war. Ein Blick auf ihre Tochter verriet Claire, dass auch Kalia von ihm beeindruckt war und an seinen Lippen hing.
      Diesen Absatz hier würde ich vielleicht etwas ändern.
      Es wirkt so auf mich, als meintest du, ich als Leserin könnte auch auf das Gesülze des Fürsten hereinfallen und du müsstest einmal mit dem Hammer draufhauen: He, aber er tut nur so nett, in Wahrheit ist er ein Böser.
      Das ist ganz unnötig, im Gegenteil, es stört auch etwas den Effekt.
      Viel gruseliger ist es (meiner Meinung nach) so wie du es vorher gemacht hast: Du lässt den Leser zwischen Hoffen und Bangen. Die schönen Worte klingen so, als wäre er nett, aber unterschwellig ahnt man, dass da gewaltig was faul ist.
      Du brauchst das gar nicht deutlich zu sagen. Wie gesagt, ich fände es spannender, wenn Claire es nicht verrät, sondern man nur indirekt spürt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Ich denke, Kalia wird das ja sicherlich demnächst selbst herausfinden, wer der Fürst eigentlich ist.


      Sora schrieb:

      „Ich möchte euch erklären, warum es so wichtig ist, sich mit einem Element zu verbünden. Es macht uns aus, gehört zu unserem Sein und unserer Seele. Wir sind dazu bestimmt uns mit einem Element zu vereinen und mit deren Hilfe Unsereins zu beschützen. Und darum geht es in dem großen Krieg, der zwischen den Völkern herrscht“, besann sich der Fürst auf seine Rede. „Ich brauche Hilfe dabei, das Leben der Nadár zu schützen. Und diese Hilfe könnt ihr mir geben, indem ihr diese Prüfung ablegt und ein Element zu eurem macht. Jeder braucht seinen festen Platz in unserer Gemeinschaft und dazu gehört es, zu wissen welche Fähigkeiten ihr habt.“

      Das klingt logisch und insofern verstehe ich auch, warum die jungen Mädchen von diesen Worten verzaubert sind.
      Sehr gut!
      Gibt es noch einen anderen Aspekt, der zu der "Verzauberung" beiträgt? Etwas, das mit seinem Aussehen, seinen Bewegungen oder tatsächlich einem "Zauber" zu tun hat? Falls ja, könntest du das noch gerne erwähnen.


      Sora schrieb:

      Ein Blick auf ihre Tochter verriet Claire, dass auch Kalia von ihm beeindruckt war und an seinen Lippen hing.
      Ich bin mir nicht sicher, aber wäre es nicht effektvoller, wenn Kalia diese Szene erzählen würde? Damit sie selbst schildert, wie der Fürst auf sie wirkt? (ist nur so eine Idee, muss nicht unbedingt sein)


      Sora schrieb:

      So war Silas. Manipulativ und egoistisch, jedes Mittel war ihm Recht um sein Ziel zu erreichen. Und das was er anstrebte, war die Herrschaft über alle Inseln und über jedes Volk.
      Das würde ich streichen. So im Text ist das einfach nur eine Behauptung, die den Fürsten viel zu früh entzaubert - lass ihn doch noch eine Weile Faszinierend-Zwiespältig wirken? Ich vermute, irgendwann zeigt er ja sowieso sein wahres Gesicht und dann kann man sich selber ein Bild von ihm machen.


      Sora schrieb:

      Nur eine Kleinigkeit noch. Es ist schon lange nicht mehr passiert, aber sollte es so sein, das jemand kein einziges Element zum Verbündeten bekommt, wird das Folgen haben. Folgen, die das ganze Leben der Person verändert wird. Ich will euch keine Angst machen, aber es muss dann sein. Denn, so hart es auch klingt, derjenige hat dann bei uns keinen Platz. Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass ich das nicht gerne mache.
      Apropos wahres Gesicht!
      Hier entlarvt er sich doch schon selbst.
      Diesen Abschnitt finde ich wieder sehr gut. Da zeigt er, wie gnadenlos er sein kann und tut noch so, als täte es ihm leid.


      Sora schrieb:

      Seit dem Tag, als sie Kalia zur Welt brachte, eine Geburt die für die Nadár untypische war. Damals dachte Claire dass sie sterben müsste, so stark waren die Schmerzen und ihr gesamter Körper hatte gezittert. Niemand von ihren Freundinnen hatte schon einmal eine menschliche Geburt erlebt, da dies nicht die Art war, wie Nadár Babys zur Welt kommen.
      Hey wie cool! Wie kommen denn die Nadâr Babys zur Welt? Das wüsste ich rasend gern!
      Schreib doch mehr über die Geburt. Ich glaube, alle die selber Kinder haben, lesen so etwas gerne. Wahrscheinlich auch alle anderen.


      Sora schrieb:

      Aber Kalia war nun mal zur Hälfte Mensch und schon allein die Empfängnis von ihr war auf menschliche Weise.
      Und die Nadâr Kinder werden allein durch den Geist empfangen? Oder...?
      Der Satz klingt insgesamt etwas holprig, vielleicht kannst du da noch etwas umbauen.

      Insgesamt ein sehr schöner Abschnitt und ich bin gespannt, wie es weiter geht.






      Meine Geschichte: Meermädchen
    • Hi Sora :)

      ein guter Teil :) von meiner Seite aus ist es egal, ob wir aus Kalias oder Claires Sicht den Teil miterleben, da wir je nach Sichtweise eine anderen Einblick und Eindruck auf die Szenen bekommen.

      Und da ich vermute, dass du im nächsten Teil wieder aus Kalias Sicht schreibst ist es für uns ganz erfrischend eine andere Sicht zu erhalten.

      Sora schrieb:

      Die Schülern und deren Familien klatschten und jubelten Silas zu.
      Rein theoretisch gehen wir alle davon aus das alle Schüler jubeln und klatschen. Würde vielleicht einen kurzen Satz oder so einbringen, in dem irgendwas steht mit Claire blickte zu ihrer Tochter, der die Farbe aus dem Gesicht wich. Nach der für sie negativen Ansprache.

      War außerdem positiv überrascht, als Claire erwähnte, das die Nadar nicht wie Menschen empfangen und ausgetragen werden. Ich finde es immer spannenden wenn die Autoren selbst erfundene biologische Abläufe, Kulturen und Rassen erschaffen :)

      Bin gespannt warum Silas so interessiert an Kalia ist, weil eig. hatte man doch an niemanden Interesse der eine "Versagerin" ist, irgendwas muss er doch anderes wissen, oder?

      Auf jeden fall schnell weiterschreiben :D

      LG Remoni

      Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
      Mahatma Gandhi
    • Hey ihr lieben, vielen vielen lieben Dank für weiter lesen. Hier meine Anmerkungen zu eurem Feedback:

      @97dragonfly
      Spoiler anzeigen


      schön, dass du Zeit hast, meine Geschichte weiter zu lesen. Hoffe du kommst bei deiner auch bald weiter.

      97dragonfly schrieb:

      Und ausserdem finde ich den Teil wirklich mega gut! Claire ist genau so ängstlich und nervös wie ihre Tochter und das hast du echt gut rübergebracht!
      freut mich sehr das der Teil bei dir so gut ankommt

      97dragonfly schrieb:

      (ich hoffe irgendwie ja noch immer, dass sie sich für die dunkle Seite entscheidet wäre ja mal was total anderes einen Antagonisten als Protagonisten zu haben!) Aber ich weiss, du wirst das nicht machen aber träumen darf ich ja
      hahaha dir hat es die böse Seite wirklich angetan. Dabei gewinnt doch immer, egal wie die helle Seite. Aber ich kann es verstehen, auch wenn die helle Seite immer die seite ist, für die ich war, so strahlt die dunkle Seite immer einen gewissen Reiz aus. Aber ich denke mal, dass es genauso sein soll mit der dunklen Seite.


      @Rainbow
      Spoiler anzeigen

      Schön das dir der Abschnitt gefallen hat und ich bin froh das es so Positiv ist, dass ich innerhalb eines Kapitels die Sichten wechsle.

      Rainbow schrieb:

      Ich finde das an der Stelle eigentlich sogar ganz cool, da sie ja Informationen über den Fürsten hat, welche den anderen offenbar fehlen. Das ist eigentlich ganz cool, da sie die Gefahr, die von ihm ausgeht scheinbar als einzige so richtig wahrnimmt.
      genau so sollte es auch sein, schön das ich das hinbekommen habe. Denn genau das wollte ich erreichen.

      Rainbow schrieb:

      Man könnte sich nämlich fragen, ob die Prüfung für ihn tatsächlich "unbedeutend" ist. Es geht her schließlich um die Rekrutierung neuer Gefolgsleute. Die Prüfung hat in meinen Augen schon einen gewissen Stellenwert... eventuel könnte man aber herauskehren, dass die Jugendlichen selber für ihn recht unbedeutend waren.... im Grunde sind sie für ihn ja nichts als "Kononenfutter" könnte man daraus schlussfolgern. Weißt du, was ich meine? (nur so ne Idee)
      Es stimmt, dir Prüfung hat schon einen Wert. Sie ist für jeden Nadár ein wichtiger Meilenstein. Gut ich würde jetzt nicht sagen, das die Schüler nur Kanonenfutter sind,aber ich verstehe was du meinst, werde mir das nochmal ansehen.

      Rainbow schrieb:

      eurer lieben ;rs. Thali....irgendwie kommt er mir nicht wie ein Rhetorik-Genie vor Ich weiß nicht, aber ich finde bei so einer emotionalen Ansprache müsste er schon ein paar gewähltere Worte benutzen. Für mich klingt er ein bisschen so, als sei er ebenfalls ein Schüler Weißt du, was ich meine?
      ich verstehe was du meintst. Ich werde mir die Stelle nochmal vornhemen und es anders schreiben.

      Rainbow schrieb:

      Ich glaube ich fände es besser,wenn er die Schüler bei ihrer Ehre packen würde...damit sie aus sich heraus Erfolg haben wollen...und was mit den Erfolglosen passiert, das dürfte eigentlich nur so ein dunkles Geheimnis bleiben...Geschichten, die man sich erzählt, von denen aber niemand genau weiß, was da Wahres dran ist....wenn der Fürst das in der Form publik macht, schneidet er sich eigentlich ins eigene Fleisch.... ist aber vielleicht auch nur meine persönliche Meinung
      ich kann das verstehen irgendwie, werde aber darüber nachdenken müssen. ich wollte halt ein bisschen mehr zeigen wie wichtig es ist, das ein Element sich mit einem verbindet...
      ich werde es mir nocheinmal überlegen.
      schön so eine Meinung auch zu hören, das bringt einem zum nachdenken.



      @Kirisha
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      Kirisha schrieb:

      irgendwie macht es mir gerade richtig Freude, deine Geschichte zu lesen.
      UIdas freut mich sehr zu hören, das erwärmt mein Herz und lässt die schlechte Laune verfliegen.

      Kirisha schrieb:

      Allerdings habe ich mich ein wenig gewundert, wieso die Mutter sich die Prüfungen anschauen darf. Soll ich mir das so vorstellen, dass alle Eltern der Prüflinge dabei sind?
      genau, da es so ein wichtiger Punkt im Leben der Nadár ist, ist jede Unterstützung erlaubt.

      Kirisha schrieb:

      Das hier finde ich sehr gut - und es trifft auch so gut den Nerv unserer Zeit.
      Dieses widerliche Geheuchel von Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, hinter dem in Wirklichkeit ganz knallharte und überhaupt nicht freundliche eigene Interessen stehen.
      freut mich, dann ist es ja genauso geworden wie ich es wollte und beabsichtigt habe.

      Kirisha schrieb:

      Es wirkt so auf mich, als meintest du, ich als Leserin könnte auch auf das Gesülze des Fürsten hereinfallen und du müsstest einmal mit dem Hammer draufhauen: He, aber er tut nur so nett, in Wahrheit ist er ein Böser.
      Das ist ganz unnötig, im Gegenteil, es stört auch etwas den Effekt.
      Viel gruseliger ist es (meiner Meinung nach) so wie du es vorher gemacht hast: Du lässt den Leser zwischen Hoffen und Bangen. Die schönen Worte klingen so, als wäre er nett, aber unterschwellig ahnt man, dass da gewaltig was faul ist.
      Du brauchst das gar nicht deutlich zu sagen. Wie gesagt, ich fände es spannender, wenn Claire es nicht verrät, sondern man nur indirekt spürt, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Ich denke, Kalia wird das ja sicherlich demnächst selbst herausfinden, wer der Fürst eigentlich ist.
      okay, so habe ich das noch nicht gesehen, da werde ich wohl nocheinmal drüber schauen mpüssen. Wollte nicht erreichen dass es sofort klick macht....Werde ich wohl noch einmal drüber sehen müssen.

      Kirisha schrieb:

      Das würde ich streichen. So im Text ist das einfach nur eine Behauptung, die den Fürsten viel zu früh entzaubert - lass ihn doch noch eine Weile Faszinierend-Zwiespältig wirken? Ich vermute, irgendwann zeigt er ja sowieso sein wahres Gesicht und dann kann man sich selber ein Bild von ihm machen.
      Da magst du recht haben. Ich sollte ihn nicht gleich entzaubern....

      Kirisha schrieb:

      Hey wie cool! Wie kommen denn die Nadâr Babys zur Welt? Das wüsste ich rasend gern!
      Schreib doch mehr über die Geburt. Ich glaube, alle die selber Kinder haben, lesen so etwas gerne. Wahrscheinlich auch alle anderen.
      Ich hatte erst überlegt, ob ich das an der Stelle mit einfüge, wie die babys entstehen und zur welt kommen, aber ich hatte angst, dass es da fehl am Platz wäre,... bzw. es zu viel wäre. Ob ich nicht eine Stelle abpasse, wo es besser passen würde?!....
      sorry für die kurzen Antworten, aber ich werde gerade richtig müde....


      @Remoni
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      Halli Hallo

      Remoni schrieb:

      War außerdem positiv überrascht, als Claire erwähnte, das die Nadar nicht wie Menschen empfangen und ausgetragen werden. Ich finde es immer spannenden wenn die Autoren selbst erfundene biologische Abläufe, Kulturen und Rassen erschaffen
      japp, das passiert alles ganz anders. Eigentlich wollte ich im Weltenbauforum meine Welt und Rasse vorstellen ,aber bin noch nicht dazu gekommen bzw. hatte nicht die Zeit...

      Remoni schrieb:

      Bin gespannt warum Silas so interessiert an Kalia ist, weil eig. hatte man doch an niemanden Interesse der eine "Versagerin" ist, irgendwas muss er doch anderes wissen, oder?

      Auf jeden fall schnell weiterschreiben
      Tja was weiß der Fürst über Kalia und was nicht... Das wollen wir bestimmt alle wissen. hihi

      Ich versuche schnell weiter zu schreiben.



      So und jetzt eine Gute Nacht

      LG Sora :rolleyes:
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Hallo meine Lieben Leser,
      Nein es geht noch nicht weiter, die Prüfung an der ich gerade schreibe, ist doch etwas verzwickter als gedacht.
      Aber ich habe gerade eine große Frage. klar ich schreibe auch gerade weiter, aber ich versuche auch Grad die ersten Abschnitte von 6Ten Kapitel zu korrigieren. Nun kommt ja zur Sprache, das die Geburt von Kalia die eines Menschen war, es aber bei den nadar eigentlich anders läuft. Interessiert euch das so stark das ich es ruhig in dem Abschnitt kurz erwähnen sollte, wie es eigentlich ist, die eher zu einem späteren Zeitpunkt, der sich definitiv noch findet hzw. Es ist geplant das noch aufzugreifen. Aber findet ihr es so interessant, das man es jetzt schon mal etwas erklärt?

      Lg Sora :rolleyes:
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)
    • Ich möchte das auch unbedingt erfahren, aber ich denke, es wäre ein guter Kniff, das nicht gleich alles zu verraten. Auf dieses Geheimnis bin ich nämlich SEHR neugierig und je länger du wartest - vielleicht ab und zu andeutest, dass du eine der Figuren es irgendwann enthüllen wird (oder häppchenweise mal hier mal dort eine kleine Zusatzinfo bringt) - desto neugieriger wird man.
      Meine Geschichte: Meermädchen
    • Hallöchen @Sora

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      Ich bin noch daaaa!
      Tut mir leid wegen der kleinen Verzögerung. :pardon: Ich habe irgendwie verpeilt hier vorbei zu schauen, obwohl ich mir notiert habe das ich im laufe der Woche noch feedback zu geben wollte, aber mich hat da irgend so ein Granatenhagel an Kritik erwischt hat XD (Ich lebe noch!)
      Aber nicht zu viel labern und zum feedback kommen. Diesmal zwei kap in einem spoiler. Es ist ja schon spät.

      Kap 5.3

      Mir gefällt der abschnitt irgendwie, es ist recht flüssig und mir gefällt generell wie du Kalias Gefühle und empfinden rüber bringst.
      Vor allem als sie das erste (zweite)mal mit dem Wasser mehr oder weniger verbindet, hast du sehr schön beschrieben und ich konnte mich gut hineinversetzen. Fand ich nochmal Sehr schön

      Sora schrieb:

      Ganz plötzlich vernahm die junge Frau den Geruch des Meeres und ihre Haare auf ihrer Haut stellten sich auf. Ihre Fingerspitzen fingen an zu kribbeln und dieses angenehme und willkommene Gefühl zog sich weiter den Arm hinauf, bis in die Schultern. Dann ging es nach unten durch den Brustkorb in den Bauch hinein und weiter die Beine runter, bis in die Zehenspitzen. Ihr Herz war erfüllt von Glück, Zufriedenheit und einem Gefühl, das dem eines Zuhauses glich.
      Auch wie du Clair beschrieben hast, der tanz um sich mit der Magie zu verbinden, um dann mit einer geste um einen gefallen zu bitten ist
      sehr kreativ, als würde die Magie auch eine andre person sein und man sich mit ihr unterhält, aber kann es eigentlich passieren das die Magie auch mal nicht gehorchen tut. Bei Kalia scheint es ja einen speziellen Grund zu geben, aber wenn man zum beispiel sehr unhöflich ist oder rüde?

      Schade, für einen Moment dachte ich sie schaffst wirklich (also sie hats ja auch geschaffte eine Verbindung herzustellen, aber mehr war da auch nicht drinn) ,aber ich denke ehr das ihr Selbstzweifel das Problem ist, sie ist nicht wirklich entspannt und denkt auch zu viel...naja.

      Sora schrieb:

      Ihr Blick streifte wieder den See in der Hoffnung etwas zu sehen und dort an der Wasseroberfläche vernahm man ein kleines zittern und eine Erhebung, die aussah wie eine kleine Kugel. Kalia konnte es nicht fassen, war es wirklich wahr, konnte es sein, dass sie nach all der Übung endlich ihr Element gefunden hatte? Doch so schnell es auch gekommen war, verschwand es wieder und Enttäuschung machte sich in ihrem Inneren breit. Wusste sie es doch, wie immer war sie eine Versagerin und das konnte nun auch ihre Mutter sehen.
      Und das ende war natürlich ein bisschen traurig, das Clair zwar echt eine gute Unterstützung bietet, aber selbst Dan doch still betet, aber irgendwie versteh ich auch das man da sehr besorgt ist.

      Sora schrieb:

      Auch sie ging in ihr Schlafzimmer, kniete sich vor das Fenster, von dem aus man den Mond sehen konnte und verfiel in ein Stilles Gebet.
      (übrigens, weiß man schon was passiert falls Kalia durchfällt? Hatte der Fürst da nicht irgendwas erwähnt? Ich werde da wohl nochmal nachlesen müssen..

      Aber ich freu mich sehr auf die prüfung an sich, auch wenn sie noch in arbeit ist, wie ich vorhin gelesen hab.
      Ich finde allgemein echt spannend wie du es bis jetzt aufgebaut hast mit der Prüfung, und wie sie ausgehen wird?

      Und ^^

      Kap: 6.1

      Der Anfang gefällt mir hier sehr, daher er wirklich sehr düster wirkt,, aber auch zeigt das der Selbstzweifel sie sogar bis in ihre träume verfolgt. Persönlich finde ich zwar gut das Kalia eine große schwäche hat mit der sie kämpfen muss, aber so langsam wirds dann auch etwas einseitig. ich hoffe mal das sich das ein bisschen lockert und sie ein winzigen funken Selbstliebe erlebt.

      Der komplette teil vor dem los-gehen zu Prüfung ist mir sogar sehr bekannt, da kann ich gut anknüpfen . Auch wenn nicht soooo schlimm war wie bei Kalia, wo sie ja fasst brechen musste (hat sie es getan, war mir nicht ganz sicher) oder ihr Gebet gesprochen hat, was übrigens ein schönes extra war, aber sowas wie der schwindel und der flaue Magen sind kleine schöne details welche die Situation nochmal realistischer machen, ebenfalls gut waren

      Sora schrieb:

      Während sie ihre Decke zurückwarf, setze sie sich mit langsamen Bewegungen hin und stand mit wackeligen Beinen auf. Ein flaues Gefühl machte sich in ihrem Bauch breit und mit neu gewonnener Energie rannte sie ins Bad und beugte sich über die Toilette. Es fühlte sich an, als würde ihr Inneres nach außen gestülpt werden und Panik kroch in ihre Glieder.
      Sowas durfte natürlich nicht fehlen, sehr schön! :D

      Sora schrieb:

      „Oh ja, die Kette habe ich gestern auf der Treppe gefunden, sie muss dir vom Hals gerutscht sein, denke ich. Sie ist schön, auch wenn ich sie vorher noch nie gesehen habe. Ist sie von einem jungen Mann?“, kam auch prompt die Frage ihrer Mutter, die den Blick ihrer Tochter gesehen hatte.
      Ich will dann nochmal zwei Sachen erwähnen und zwar das der teil mit der Drachenstatue wirklich sehr schön geschrieben ist, ich sehe sie sehr detailliert vor mir und auch das Kästchen. einfach wundervoll. Symbiose hör ich glaub ich gerade zum ersten mal. deshalb nochmal schnell gegoogelt :rolleyes: .

      Und dann war da noch der schwarze koffer, welcher mehr nach übel als nach Reparatur anhört...ob das noch schön enden wird?

      Sora schrieb:

      Doch plötzlich viel Kalias Blick auf einen Koffer, der unter der Treppe stand.
      „Willst du verreisen, Mum?“
      „Was?“, fragte Claire und folgte dem Blick ihrer Tochter zu dem Schwarzen Koffer. „Oh nein, der ist Kaputt und ich wollte ihn noch weg bringen, damit er repariert werden kann“, versuchte auch Claire weiteren Fragen auszuweichen.
      Das Ende war echt spannend ,Und wer hätte es gedacht, der dritte stuhl ist für den Fürsten, welcher da im schatten rum lungert.
      Na das kann ja was werden, aber ich jetzt um so mehr gespannt bin ob kalia was hin bekommt, oder ob der Traum Realität wird. Ich habe aber eine böse Befürchtung das irgendwas nicht mit rechten dingen zulaufen wird...mal schauen.

      SO, ich bin fix und fertig...das letze kap. nehm ich mir dann demnächst auch noch vor.
      Einen schönen Abend noch :sleeping:

      LG: Charun ^^

      Wer denkt er könne nichts, der kann auch nicht's.
      Aber wer es probiert und es nicht hinkriegt, hatt's schon fast geschafft.
    • Neu

      Hallo,

      so habe noch einmal etwas bei Kapitel 6.2 geändert, mir gefiel es doch noch nicht so ganz, wie ich das mit den Babys noch etwas angedeutet habe.
      Im Spoiler findet ihr wieder die veränderte Stelle. Wollte auch noch nicht zu viel verraten.

      Spoiler anzeigen

      Bei den Worten des Fürsten lief ein kalter Schauer über den Rücken der verunsicherten Mutter. Angst war ein Gefühl, das sie in dieser Intensität schon lange nicht mehr gespürt hatte. Seit dem Tag, als sie Kalia zur Welt brachte, eine Geburt die für die Nadár untypische war. Damals dachte Claire dass sie sterben müsste, so stark waren die Schmerzen und ihr gesamter Körper hatte gezittert. Niemand von ihren Freundinnen hatte schon einmal eine menschliche Geburt erlebt, da dies nicht die Art war, wie Nadár Babys zur Welt kommen. Kein Nadár wächst in dem Bauch der Mutter heran. Zwar ist für die Zeugung eines Nadár Babys auch wichtig sich zu vereinigen, aber die eigentliche Verschmelzung fand außerhalb des Körpers statt. Aber Kalia war nun mal zur Hälfte Mensch und schon allein die Empfängnis von ihr war auf menschliche Weise.



      Hallo meine lieben Leser.
      es ist geschafft, denke ich. Der letzte Teil vom 6 Kapitel ist nun fertig. Nachdem ich sie mehrer male neu geschrieben habe, hoffe ich jetzt doch einen guten Abschnitt geschaffen zu haben.
      Ich bin auf eure Rückmeldungen gespannt.

      @Charun
      Spoiler anzeigen

      Hey Charun, danke fürs weiter lesen und kommentieren. Freut mich das du die Zeit findest hier dran zu bleiben.

      Charun schrieb:

      Auch wie du Clair beschrieben hast, der tanz um sich mit der Magie zu verbinden, um dann mit einer geste um einen gefallen zu bitten ist
      sehr kreativ, als würde die Magie auch eine andre person sein und man sich mit ihr unterhält, aber kann es eigentlich passieren das die Magie auch mal nicht gehorchen tut. Bei Kalia scheint es ja einen speziellen Grund zu geben, aber wenn man zum beispiel sehr unhöflich ist oder rüde?
      freut mich sehr das dir das gefallen hat. Ja die Magie bzw. die Elemente, kann man so sagen, sind wie eine Person. Sie haben quasi eine eigene Seele. Warum es bei Kalia bisher nicht geklappt hat, werde ich noch nicht preis geben, will ja nicht zu viel sagen und die Spannung jetzt schon wegnehmen.

      Charun schrieb:

      Der Anfang gefällt mir hier sehr, daher er wirklich sehr düster wirkt,, aber auch zeigt das der Selbstzweifel sie sogar bis in ihre träume verfolgt. Persönlich finde ich zwar gut das Kalia eine große schwäche hat mit der sie kämpfen muss, aber so langsam wirds dann auch etwas einseitig. ich hoffe mal das sich das ein bisschen lockert und sie ein winzigen funken Selbstliebe erlebt.
      Du bist nicht die erste Person, die mir sagt das es langsam mal reicht mit der Schwäche und das sie immer wieder Thema wird. Ich wollte einfach nur zeigen, wie sich ein Mensch eventuell fühlt, wenn sie der Meinung ist eine Versagerin zu sein und ihre Zweifel sie immer wieder aufs neue überkommen. Deswegen weiß ich auch noch nicht genau ob ich das wirklich komplett zurück schraube in den teilen oder sie nur etwas abschwächen werde.

      Charun schrieb:

      Ich habe aber eine böse Befürchtung das irgendwas nicht mit rechten dingen zulaufen wird...mal schauen.
      Ich bin gespannt wie du auf das Ende des Kapitels reagieren wirst.

      Danke fürs dran bleiben und nicht den Kopf hängen lassen. Manchmal muss man erstmal ein bisschen Kritik einstecken, bevor man selber sieht worauf es einigermaßen ankommt.




      Kapitel 6.3


      Kalia konnte gar nicht anders, als an den Lippen des Fürsten zu hängen und jedes gesagte Wort von ihm, zu verschlingen, so als würde ihr Leben davon abhängen. Mut erfüllte ihr Herz und der Wille es zu schaffen, diese Prüfung erfolgreich abzuschließen, durchströmte ihren Körper. Sie wollte für Silas alles geben, damit er sieht, dass sie ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft ist und ihm durchaus nützlich sein kann. Selbst dann, wenn es bedeuten würde, dass sie in den Krieg ziehen musste, der vor ihrer Tür stand. Niemand würde diesem Feldzug entkommen können, demnach war es das sinnvollste, sich ihm entgegen zu stellen und alles daran zu setzen, sein eigenes Leben und das der anderen Nadár zu beschützen.
      Während Amora den Worten des Fürsten folgte, suchte Kalia den Blick ihrer Mutter und sah in ihr aufmunternd lächelndes Gesicht. Claire glaubte an die Fähigkeiten ihrer Tochter, die mit Sicherheit irgendwo tief in ihr lauerten. Kalia lenkte ihre Aufmerksamkeit jetzt wieder auf Amora, die auf den Weg in den Kreis war. Die strahlend blauen Augen von ihrer ehemaligen Freundin suchten für einen winzigen Augenblick unruhig die Gegend ab, bis sie wieder die gewohnte Selbstsicherheit ausstrahlten, die sie sonst immer an den Tag legte. Kalia war die Einzige, der die kleine Unsicherheit aufgefallen war, als das wahre Ich von Amora durchblitze. Die junge Frau mit den schwarzen Haaren betrat den Kreis aus Fackeln und schloss für einen Augenblick die Augen. Kalia beobachtet Amora dabei, wie sie einen tiefen Atemzug tat und anfing, sich wie bei einem Tanz zu bewegen. Die Geräusche der Umgebung und die leisen Stimmen im Hintergrund verschwanden, als die Prüfung begann.
      Amora ging in die Hocke, wiegte sich hin und her, während sie mit ihren Armen und Händen einen Tanz vollführte. Ihre Arme formten weiche Bewegungen, während ihre Hände mit einer Härte durch die Luft glitten, die an den Kern eines lodernden Feuers erinnerten. Langsam erhob sie sich, während ihre Hände komplizierte Muster formten, zuckend und schleichend wie eine Kerze, die ihr Licht auf die Gegenstände fallen ließ.
      Die Luft fing an zu zittern und die Temperatur stieg langsam an, während die Flammen der Fackeln an Größe gewannen. Um Amora herum schien eine Art Nebel aus dem Boden hervorzukommen, rot schimmernd wie die Sonne an jedem Ende eines Tages. Während die junge Frau weiter ihren Tanz aufführte, zuckten die Flammen der Fackel immer deutlicher. Sie formten einen Kreis, der die Schülerin umschloss und sich immer enger um sie zog. Mit einem Mal erloschen die Fackeln, während Amora am ganzen Leibe zitternd, auf den Boden sank. Wie durch eine fremde Macht empor gehoben, verließ ihr Körper die Erde, auf der sie hockte, und schwebte in die Luft, den Kopf in den Nacken gelegt. Eine Strähne ihres seidig schwarzen Haares färbte sich Weinrot und ihre Aura schimmert in derselben Farbe. Mit einem Ruck öffnete sie ihre Augen, die Rot glühten, ehe sie wieder ihre normale blaue Farbe annahmen. Langsam glitt ihr Körper wieder zu Boden, erschöpft und dennoch wie neu geboren.
      „Herzlichen Glückwunsch zur bestanden Prüfung, meine Liebe“, durchbrach der Fürst die Stille, während Kalia heftig schluckten musste. „Ich habe nichts anderes erwartet, als das du eine hervorragende Leistung vollbringen wirst. Das Feuer wird dir ein sehr guter Verbündeter sein in unserem Kampf. Möge die Flamme ewig in deinem Herzen brennen.“
      Amora verbeugte sich vor dem Fürsten und verließ den Kreis, während ihre Eltern Klatschten und ihrer Tochter ein anerkennendes Nicken schenkten.
      Kalia stand einfach nur da. Ihre Glieder waren wie eingefroren und ihr Herz setzte einige Schläge lang aus. Noch nicht zuvor hat sie miterleben können, wie eine Prüfung abläuft geschweige denn was passiert, wenn man sich mit einem Element verbindet. Ihre Mutter hatte Kalia öfters erzählt wie es damals bei ihrer Prüfung war und hat versucht in Worte zu fassen, was es für ein Gefühl war, als die Verschmelzung stattfand. Es jetzt mit ansehen zu können, war ein unglaubliches Spektakel. Kalia wollte das auch erleben, wollte spüren wie es ist, wenn man ein Element für sich gewinnt. Während sie versuchte sich innerlich drauf vorzubereiten, beobachtet sie, wie die anderen aus ihrer Klasse ihre Prüfungen bestanden. Jeder einzelne von ihnen schaffte es, mal mit großem Spektakel, andere mit nur einem kleinen auf wall von Magie. Wichtig war in diesem Fall nur, dass sie es geschaffte hatten. In Kalia wuchs nun doch ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass auch sie in der Lage war und das es ihr vorbestimmt sei, auch ein Element zu finden.
      Die dröhnende Stimme des Fürsten riss die junge Frau aus ihren Gedanken, als sie ihren Namen hörte.
      „Kalia, du bist bei der heutigen Prüfung die Letzte. Ich denke wir können Großes von dir erwarten, dadurch dass deine Mutter ja bereits zwei Elemente ihre Freunde nennen kann. Ich bin gespannt…“, sprach Silas nun direkt zu der jungen Frau, die nervös schluckte, als sie die Augen von ihm auf ihrem Gesicht spürte. Zur Antwort brachte sie gerade mal ein Nicken zu Stande und, als wäre das nicht schon peinlich genug, wurde sie auch noch knall rot im Gesicht und fing an zu schwitzen. Ein letzter Blick zu ihrer Mutter, die sie immer noch ermutigend anlächelte und sich machte sich auf dem Weg in die Mitte des Kreises. Alle Augen der Prüfer waren auf sie gerichtet und ein finsteres Lächeln umspielte die Lippen des Fürsten, welches nur von Kalia wahrgenommen wurde. In diesem Moment zweifelt sie zum ersten Mal an den Worten ihres Oberhauptes und fragte sich, ob ihre Mutter nicht doch die Wahrheit gesagt hatte. Aber das würde bedeuten, dass alles an was sie jemals geglaubt hatte, eine Lüge ist und alles würde auf den Kopf gestellt werden. Diese Ablenkung konnte sie gerade jetzt in diesem Augenblick nicht gebrauchen. Sie musste sich auf die Prüfung konzentrieren, egal was wahr ist und was eine Lüge.
      Auf dem Weg ins Innere des Kreises, der ihr unendlich lang erschien und kein Ende nahm, hörte sie im Rücken die Stimmen der anderen Schüler, Gemurmel und leises Gekicher. Das Wort Versagerin drang an ihre Ohren. Kalia straffte ihre Schultern und versuchte alles auszublenden, um sich auf die bevorstehende Aufgabe zu fixieren.
      Sie richtete ihre Aufmerksamkeit auf das Wasser aus dem kleinen See, direkt neben dem Kreis. Sie machte mehrere tiefe Atemzüge und visualisierte ihren Willen in Gedanken. Kaum merklich vernahm sie das Rauschen eines Meeres und roch den Ozean, frisch und rein. Ein leichter Wind umspielte ihre Haare, ihre Gliedmaßen fingen an zu kribbeln und Herz füllte sich mit einem wohligen Gefühl, welches ihr vermittelte zu Hause angekommen zu sein.
      Die Kette die um ihren Hals hing, mit dem Anhänger der auf ihrer Brust lag, verströmt eine angenehme Wärme. Kalia fasste das als ein Zeichen auf, dass sie das richtige Element gewählt hatte. Ihre Entschlossenheit wuchs und zum ersten Mal, seit sie es mit den Elementen zu tun hatte, fühlte sie eine Innerliche Stärke, die tief in ihr wohnen musste. Sie hielt ihre Augen weiterhin geschlossen und gab sich ganz dem Wasser hin und ihrem Geist, der sie führte. Sie bog ihren Körper langsam und kaum merklich in verschiedene Richtungen, während ihre Arme durch die Luft streiften, wie langsam größer werdende Wellen. Der Einstieg ist ihr gelungen und nun stand sie still und fest auf dem Boden, um mit ihren Händen und Fingern Formen zu bilden. Erst leichte Bilder von Runen, bevor diese zu komplexen Bilderserien wurden, die durch die Luft wirbelten. Der Wind wurde stärker und brachte den Geruch des Meeres mit sich. Die Haare auf Kalias Armen stellten sich auf und in ihrem Geiste stellte sie sich vor, wie das Wasser aus dem See in die Lüfte stieg, um dort eine Kugel zu bilden. Diese Kugel wollte sie zu sich schweben lassen, um sie dann auf ihrer Hand landen zu können.
      Während sie sich das deutlich vorstellen konnte und dem Wasser liebevolle Bilder sandte, spürte sie das etwas passierte. Dennoch behielt sie die Augen geschlossen und vertraute darauf, dass sie es diesmal schaffen würde. Mit einer letzten komplizierten Reihe von Runen, die sie nahezu perfekt und genau durchführte, beendete sie ihre Darbietung. Mir kurzem Zögern öffnete sie ihre Augen und ihr Herz, um das Wasser willkommen zu heißen.
      Stille…
      Die Sekunden vergingen, in denen sie die Luft anhielt und die Angst sich wieder in ihrem Gliedern breit machte.
      Nichts war passiert.
      Kalia hatte es nicht geschafft, sich mit einem Element zu verbinden und war nun die Schaden ihres Volkes.
      „Tja, das ist überraschend“, kommentierte Silas das soeben gesehene. Wieder umspielten seine Lippen ein kleines Lächeln, während er so tat, als würde es ihn wundern, dass es nicht geklappt hatte.
      „Aber eigentlich ist es auch kein Wunder, da du ja noch nicht einmal eine komplette Nadár bist. Deine Menschliche Seite ist wohl doch zu stark ausgeprägt, als das die Elemente es in Erwägung ziehen würden, sich mit dir zu verbinden. Da hilft das Geschick oder das Talent deiner Mutter auch nicht weiter.“
      Kalias Blick wanderte augenblicklich zu den Augen ihrer Mutter, die vor Schock geweitet waren und ins Leere blickten. Die junge Frau konnte es noch gar nicht glauben, sie hatte ihre Mutter enttäuscht und dazu auch noch den Fürsten, der auf einmal sie wie ein Stück Dreck behandelte.
      „Nun denn. Glückwunsch an alle die es geschafft haben, feiert nachher schön und sobald der nächste Morgen anbricht, werdet ihr erfahren wie euer weiteres Leben aussehen wird“, wandte der Fürst sich kurz an die anderen jungen Nadár, bevor er sich wieder zu Kalia drehte. „Und für dich heißt es nun, zu den Wesen zu reisen, die dir so ähnlich sind. Verbannung wird deine Strafe sein. Hauptmann Nohlan und seine Männer werden euch nach Hause begleiten und dort bewachen, bis ich zu euch komme. Dann besprechen wir alles weitere“, beendete Silas seinen Vortrag und die Prüfung, mit Belustigung in der Stimme, die leicht unterschwellig mit den gesagten Worten aus seinem Mund kamen.
      Claire rannte zu ihrer Tochter, die da stand als sei sie erfroren und nahm sie in die Arme, um ihr immer wieder dasselbe ins Ohr zu flüstern.
      „Alles wird gut werden. Glaube an die Göttin. Glaube an dich. Alles wird gut werden.“



      Und wie wars?

      LG Sora :rolleyes:
      "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus


      Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)