Krieg im Norden

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    • Krieg im Norden

      Hallo und guten Tag liebe Leute,

      heute möchte ich Euch endlich einen ersten Teil meiner Geschichte zeigen.
      Ich habe sie unter Nicht-Fantasie gepackt, weil sie lange Zeit ohne diese typischen fantastischen Merkmale auskommen wird, bevor aus ihren Grundlagen sich eine neue Geschichte erheben wird, welche dann endlich und final die fantastische Geschichte sein wird, die ich erzählen möchte ;)

      So, jetze gehts los, ich war die letzten Wochen durch Krankheit und Arbeit etwas eingebunden, möchte mich aber nun wieder regelmäßiger ran machen an die Arbeit.
      Ich bitte Euch um offene und ehrliche Rückmeldungen, ich habe noch viel zu lernen (vor allem was Rechtschreibung und weiteres grundsätzliches Handwerkszeug eines Geschichtenschreibers angeht) und dies hier ist erst der Beginn einer langen Reise :)

      Hier kommt ein Teil des ersten Kapitels:



      Akt I
      Der Aufstieg der Nedic


      Krieg im Norden

      Kapitel 1
      „Halt!“, Tibor hob den rechten Arm und die ihm unterstellten Reiter stoppten ihre Pferde. Die kleine Reiterschar stand am Rande eines Hügels, auf einem bereiten Weg, der vor ihnen sanft bergab ging und sich dann unten durch die weitläufigen Ebenen zog, bis auf eine kleine Stadt zu, die ihr Ziel darstellte.
      Tibor deutete auf die Siedlung: „Vor uns liegt Torontur.“. Steffen, der sein Pferd neben seinen Vorgesetzten gelenkt hatte, nickte zustimmend. „Die werden es schwer haben.“ befürchtete er. „Gewiss.“, nickte Tibor in Gedanken, „wie all jene Orte, die in diesem Gebiet liegen.“ Er wandte sich im Sattel um: „Also Männer, wir reiten ein und wenden uns an die örtlichen Wachen. Keiner entfernt sich von der Truppe, keinen Kontakt zu der Bevölkerung.“ wies der Kommandant seine Soldaten an. „Klar.“, wurden seine Befehle von den wenigen Reitern hinter ihm bestätigt. Eigentlich war sich Tibor sicher das seine Männer auch so wussten, wie sie sich zu verhalten hatten, aber er wollte ganz sicher sein.
      Torion Vorteß, der General der Reiterei, dessen persönlicher Adjutant Tibor war, hatte ihm gegenüber keine Zweifel ob der Wichtigkeit der aktuellen Aufträge gelassen. Es schien sich etwas zusammenzubrauen. Obschon Tibor kein Mensch war, der sich tiefer gehend für Politik interessierte, wusste er das zwischen den Nedic und ihren westlichen Nachbarn, den Meditern, die Spannungen in der letzten Zeit nur immer zugenommen hatten.

      Immer noch in Gedanken gab der seinem Pferd die Sporen und sie ritten den Hang hinab. Ein Krieg schien bevor zu stehen. Und dieser Krieg würde vor allem die Westmark, die westlichste Provinz des Reiches der Nedic treffen. Deshalb waren sie nun hier. Im Gepäck hatten sie die Befehle, die die Grenzgarnisonen in Wehrbereitschaft versetzen sollten. Die Orte mussten sich auf den Kriegsfall vorbereiten. Sie waren nun auf der Ebene angekommen und der berittene Aufklärungstrupp galoppierte auf die Stadt zu. Ein paar wenige Leute waren hielten sich auf der staubigen Straße vor dem Tor auf. Es war ein warmer Tag, die Sonne schien in ihrer vollen Pracht auf sie nieder. In der spärlichen Rüstung der leichten Reiterei, die sie als Aufklärer für gewöhnlich trugen, war es dennoch gut auszuhalten, auch weil ihnen der Wind angenehm entgegen bließ.
      Auf dem breiten, unbefestigten Weg wirbelten sie eine gehörige Menge Staub auf. Als sie etwa eine halbe Meile vor der Stadt waren, hielt Tibor seinen linken Arm kurz raus um dem Bannerreiter hinter ihm zu signalisieren, dass dieser das königliche Banner hissen soll. Bruto, der mit seinen 30 Jahren als der Älteste ihrer Einheit die Fahne führte, hob seine lange Lanze, unter deren Spitze das rote Banner befestigt war, und hielt sie grade in die Luft. Der Wind straffte das Banner sofort und die schwarze Sonne wehte stolz und weithin sichtbar über ihnen. Das Symbol, das gleichsam das Wappen der Nedic als auch Zeichen ihres Glaubens war, zeigte eine dunkle Sonne auf einem weißen Punkt. Ein schwarzer Punkt in der Mitte, zu den vier Himmelsrichtungen waren schneidige, spitze Pfeile angeordnet und zwischen ihnen befanden sich jeweils drei weitere schwarze Balken, von denen der Mittlere doppelt so lang war, wie die beiden Anderen. Das Banner wirkte sofort. Auf dem hölzernen Wall vor ihnen wurden Befehle gegeben und der Torraum wurde für die kleine Schar frei gemacht.

      Die Stadtwachen halfen einem Bauern seinen Karren beiseite zu schieben, ein altes Mütterchen drückte sich mit seinen Enkeln auf der rechten Seite an die hölzerne Palisade. Tibor und seine Gruppe ritten in die Stadt ein und hielten auf dem Platz hinter dem Tor. Während dort wieder das Treiben begann, kam ein Mann auf sie zu, die Rüstung zeichnete ihn als Hauptmann der Wache aus. Er hob den Arm zum Gruße, blickte zu ihnen empor und sprach sie an: „Seid mir gegrüßt, Reiter des Königs. Was ist euer Begehr?“. Tibor sah dem älteren Mann an und erklärte, dass er eine Depesche für den Statthalter habe. „Sodann folgt mir, ich melde euch dem Herrn“, bot sich der Hauptmann an.

      Die Männer saßen ab und führten ihre Pferde an den Zügeln hinter dem Wachmann her. Sie folgten einer staubigen Straße, die grade durch die kleinen Häuser führte. Niemand von ihnen war zuvor in dieser kleinen Stadt gewesen, so wie es auch für die Meisten der anderen Orte auf ihrer Route galt. Die meisten der Behausungen, die sie sahen, waren einfache Hütten aus Holz, nur wenige Gebäude waren aus Stein. Die Menschen, die links und rechts des Weges standen oder auf ihm unterwegs waren unterstrichen diesen Eindruck. Sie waren einfach gekleidet, zweckmäßig. Sie schienen Bauern, Handwerker, Jäger und Landarbeiter zu sein. Tibor bemerkte, dass es viele Kinder und Alte gab. Sie kamen auf einem nicht allzu großen Platz an. Mehrere Marktstände standen an den Rändern des Platzes, in der Mitte befand sich ein Brunnen.

      Auf der östlichen Seite des Marktplatzes erhob sich das solide Herrenhaus, in dem der Statthalter residierte. Zwei Sonnenbanner waren rechts und links der großen Eichentüren angebracht. Tibor ließ sich vom Hauptmann zu dem Haus führen, der Rest seiner Gruppe wurde zu einem Gebäude der Stadtwache gebracht, dort würden sie mit Speis und Trank verköstigt werden, während die Pferde ebenso versorgt werden würden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Blindseher ()

    • Blindseher schrieb:

      Ich habe sie unter Nicht-Fantasie gepackt, weil sie lange Zeit ohne diese typischen fantastischen Merkmale auskommen wird, bevor aus ihren Grundlagen sich eine neue Geschichte erheben wird, welche dann endlich und final die fantastische Geschichte sein wird, die ich erzählen möchte
      Aber ist sie dann nicht trotzdem Fantasy? Könntest du mir deine Auffassung von Fantasy erläutern? Denn für mich sind Ritter, Könige, Bauern und phantastische Ortsnamen, sowie generell ein mittelalterliches Setting ausreichend Details, die für Fantasy sprechen. :alien:

      Blindseher schrieb:

      Ich hätte gerne den Zeilenabstand etwas erhöht, damit es leichter zu lesen wird, habe die Option leider nicht gefunden.
      Falls das geht, lasst es mich bitte wissen, dann mach ich das noch.
      Also bisher war der Zeilenabstand noch nie ein Kriterium für mich, weshalb ich eine Geschichte als unkomfortabel empfand. Ich denke mal eher, dass es hier um dein Wohlgefühl beim Lesen geht. Aber wenn es dir so wichtig ist, dann kannst du das in der Bearbeitungsoption oben in der Leiste mit dem Symbol x² machen. :alien:
      Spoiler anzeigen

      Blindseher schrieb:

      Im Herrenhaus selbst ging es eine kurze Treppe nach oben. Oben auf der Empore angekommen klopfte der Hauptmann an eine Tür. „Tretet ein!“, kam die knappe Weisung von innen. Der Hauptmann und Tibor traten ein. Tibor, die Reithaube in der Armbeuge tragend, stand hinter dem Wachmann, während dieser ihn dem Statthalter meldete. Der Raum war recht geräumig und wurde von einem mächtigen Schreibtisch dominiert, auf dem mehrere Landkarten und Schriftrollen ausgebreitet waren. Hinter dem Schreibtisch hing der prächtige Kopf eines majestätischen Hirsches an der Wand. Rechts an der Wand stand ein breites Bücherregal und links standen ein paar Kisten. Der Statthalter selbst war ein hagerer hoch gewachsener Mann, mit Glatze und einer großen Nase, die an einen Vogelschnabel erinnerte. Elegant stand er von seinem Schreibtisch auf, bedeutete dem Wachmann, das dieser gehen könne, und kam um den Schreibtisch herum auf Tibor zu. „Seid mir gegrüßt Reiter des Königs. Wie ist euer Name?“, wollte der große Mann wissen, während er vor Tibor stand. Dieser sah seinem Gegenüber ins Gesicht und antwortete: „Ich bin Tibor Murca, Führer eines Aufklärungstrupps unter Genaral Vorteß und ich wurde gesandt um wichtige Kunde zu bringen.“. Sein Gegenüber nickte und da er offenbar nicht an der militärischen Etikette interessiert war reichte der dem jungen Mann die Hand: „Angenehm Tibor, nennt mich Sidal.“. Tibor nickte und antwortete mit einer höflichen Floskel. Dann zog er eine der zusammen gerollten Schriftrollen aus seiner Meldetasche, nahm Haltung an und reichte sie dem Statthalter von Torontur: „Ich bringe Nachricht von Aslan dem III, König der Nedic, eine wichtige Botschaft für die Statthalter der Grenzgarnisonen der Westmark.“. Sagte er seinen Spruch auf, während Sidal die Rolle entgegen nahm. Er brach das königliche Siegel, entrollte das Pergament und seine Augen glitten schnell hin und her, während der die Nachricht las. „Wehrbereitschaft herstellen.“, sprach er dann mehr zu sich selbst, denn an Tibor gerichtet. Dann sah der Statthalter den jungen Mann an. „Sieht ja so aus als käme der Krieg nun? Was meint ihr?“. Tibor blickte kurz zu Boden, bevor er wieder Sidal ansah. „Es gibt Anzeichen. In Panaris...“. „Hmpf.“, machte der große Mann und winkte ab. „Seht es mir nach, doch die Hauptstadt ist weit. Der Krieg aber, der wird hier stattfinden. Westmark wird das Schlachtfeld sein, nicht Panaris.“. Tibor hörte einige Frustration aus den Worten seines Gegenübers. Er war sich natürlich dessen bewusst, worauf der Mann anspielte. Aber Tibor war sich nicht sicher, wie er dem reagieren sollte. Der Statthalter schien indes nicht auf eine Reaktion zu warten, er war an das Fenster getreten das zum Marktplatz hin zeigte. „Stört euch nicht an dem was ich sagte. Ihr seid noch jung, ihr habt den letzten Krieg nicht gesehen. Natürlich ist es unsere Bestimmung, das ist schon klar.“. Der Mann sah Tibor an: „Nur müssen wir für diese auch bereit sein. Ich hoffe wir kriegen die Zeit und Mittel.“. Er drehte sich wieder um: „Damals waren wir nicht bereit. Es mag lange her sein, aber wir sollten diesmal besser darauf vorbereitet sein. Glaubt mir, ihr habt diesen letzten Krieg nicht gesehen. Wir haben so viel verloren“, erklärte er mit dem Rücken zu Tibor. Das stimmte. Tibor war vor 16 Jahren, als die Nedic den letzten Krieg gegen die Mediter geführt hatten, noch nicht im Militärdienst gewesen, er war zu der Zeit noch ein junger Knabe gewesen und hatte in Panaris eine weitestgehend behütete Kinderzeit verlebt. Der Krieg hatte sich damals aber hier in den Grenzgebieten des Reiches abgespielt, in eben jenen Gebieten in denen er heute stand. „Ich kann verstehen was ihr sagt. Ihr werdet diesen Krieg für uns führen. Während wir einzig Männer schicken, werden bei euch zusätzlich Heim und Hof auf dem Spiel stehen.“, er trat neben Sidal an das Fenster heran und sah hinaus. Einige Kinder rannten über den Platz, zwei Hunde rannten bellend hinterher. Das was wie eine wilde Jagd aussah, schien aber mehr ein lustiges Spiel zu sein. „Eure Familien werden den Schlachtenlärm hören, sie werden die Feuer des Krieges sehen, werden womöglich selbst in Kampfhandlungen hinein gezogen werden.“. „Unser König hat mir diese Ortschaft anvertraut.“, begann Sidal mit wehmütigen Blick nach draußen: „Er hat es zu meiner Aufgabe gemacht, für diese Leute hier zu sorgen, dazu bin ich da.“. Er sah Tibor an: „Es ist sehr schwer eine Stadt in Kriegszeiten zusammen zu halten.“, der Statthalter sah mit einem Mal sehr müde und geschafft aus. Tibor sah in seinen Augen die Last seiner Aufgabe, dann war der Moment vorbei und Sidal stand wieder grade und strahlte Stärke und Ordnung aus, wie es sich für einen Mann seines Standes gehörte. Er kehrte zurück an den Schreibtisch. Tibor trat davor, während der hagere Mann begann eine kurz Nachricht auf eine leere Schriftrolle zu schreiben. „Wir werden bereit sein, wir werden uns vorbereiten. Ich veranlasse alles nötige, es wird in wenigen Augenblicken beginnen. Seid euch dessen bewusst, wir vergessen unsere Pflicht nicht.“ sprach er währenddessen er die kleine Rolle zusammen rollte. „Bitte überbringt diese Meldung eurem Vorgesetzten. Möge die schwarze Sonne unserem Unternehmen gewogen sein.“, er reichte sie dem Reiter des Königs, sah ihm tief in die Augen und sagte sehr eindringlich: „Hoffen wir das der König und seine Generäle ihre Pflicht an uns auch nicht vergessen.“. Dann grüßte er militärisch und entließ Tibor. Dieser begab sich herüber ins Wachgebäude, wo seine Truppe saß und einen heißen Eintopf aus Kartoffeln und Möhren, sowie einigen Fetzen Fleisch zu sich nahmen. Auf dem blanken Holztisch standen zwischen den tiefen dampfenden Tellern auch einige Krüge mit lauwarmen Bier. Tibor lies sich neben Steffen nieder und bekam ebenfalls eine Portion Eintopf und einen vollen Bierkrug. Dazu wurde ihm noch ein Stück Brot gereicht, welches schon ein bisschen hart war.
      Das ist ein einziger Absatz! :schiefguck: Das wird so nichts, mein guter @Blindseher! ||
      Nicht nur, dass du die wörtliche Rede jedes einzelne Mal komplett falsch interpunktierst. Du hast auch noch unzählige Wortwiederholungen und endlos viele Perspektivenwechsel drin! Ich wusste durchweg nicht, was nun Sidal oder Tibor sagte oder machte. Weil du es als großen Textblock präsentierst, ist für mich absolut gar nichts zu verstehen. Im Spoiler darunter habe ich versucht, einige Absätze einzubauen. Ob sie da richtig sind, weiß ich aber nicht zu hundert Prozent.

      Spoiler anzeigen

      Blindseher schrieb:

      Im Herrenhaus selbst ging es eine kurze Treppe nach oben. Oben auf der Empore angekommen klopfte der Hauptmann an eine Tür.
      "Tretet ein!", kam die knappe Weisung von innen.
      Der Hauptmann und Tibor traten ein. Tibor, die Reithaube in der Armbeuge tragend, stand hinter dem Wachmann, während dieser ihn dem Statthalter meldete.
      Der Raum war recht geräumig und wurde von einem mächtigen Schreibtisch dominiert, auf dem mehrere Landkarten und Schriftrollen ausgebreitet waren. Hinter dem Schreibtisch hing der prächtige Kopf eines majestätischen Hirsches an der Wand. Rechts an der Wand stand ein breites Bücherregal und links standen ein paar Kisten. Der Statthalter selbst war ein hagerer hoch gewachsener Mann, mit Glatze und einer großen Nase, die an einen Vogelschnabel erinnerte. Elegant stand er von seinem Schreibtisch auf, bedeutete dem Wachmann, das dieser gehen könne, und kam um den Schreibtisch herum auf Tibor zu.
      "Seid mir gegrüßt Reiter des Königs", sprach der große Mann, während er vor Tibor stand. "Wie ist euer Name?"
      Dieser sah seinem Gegenüber ins Gesicht und antwortete: "Ich bin Tibor Murca, Führer eines Aufklärungstrupps unter Genaral Vorteß und ich wurde gesandt um wichtige Kunde zu bringen."
      Sein Gegenüber nickte und da er offenbar nicht an der militärischen Etikette interessiert war reichte der dem jungen Mann die Hand: "Angenehm Tibor, nennt mich Sidal."
      Tibor nickte und antwortete mit einer höflichen Floskel. Dann zog er eine der zusammen gerollten Schriftrollen aus seiner Meldetasche, nahm Haltung an und reichte sie dem Statthalter von Torontur.
      "Ich bringe Nachricht von Alsan dem III, König der Nedic, eine wichtige Botschaft für die Statthalter der Grenzgarnisonen der Westmark", sagte er seinen Spruch auf, während Sidal die Rolle entgegen nahm.
      Er brach das königliche Siegel, entrollte das Pergament und seine Augen glitten schnell hin und her, während der die Nachricht las. "Wehrbereitschaft herstellen", sprach er dann mehr zu sich selbst denn an Tibor gerichtet. Dann sah der Statthalter den jungen Mann an. "Sieht ja so aus, als käme der Krieg nun? Was meint ihr?"
      Tibor blickte kurz zu Boden, bevor er wieder Sidal ansah. "Es gibt Anzeichen. In Panaris..."
      "Hmpf", machte der große Mann und winkte ab. "Seht es mir nach, doch die Hauptstadt ist weit. Der Krieg aber, der wird hier stattfinden. Westmark wird das Schlachtfeld sein, nicht Panaris."
      Tibor hörte einige Frustration aus den Worten seines Gegenübers. Er war sich natürlich dessen bewusst, worauf der Mann anspielte. Aber Tibor war sich nicht sicher, wie er dem reagieren sollte. Der Statthalter schien indes nicht auf eine Reaktion zu warten, er war an das Fenster getreten das zum Marktplatz hin zeigte.
      "Stört euch nicht an dem was ich sagte. Ihr seid noch jung, ihr habt den letzten Krieg nicht gesehen. Natürlich ist es unsere Bestimmung, das ist schon klar."
      Der Mann sah Tibor an. "Nur müssen wir für diese auch bereit sein. Ich hoffe wir kriegen die Zeit und Mittel."
      Er drehte sich wieder um. "Damals waren wir nicht bereit. Es mag lange her sein, aber wir sollten diesmal besser darauf vorbereitet sein. Glaubt mir, ihr habt diesen letzten Krieg nicht gesehen. Wir haben so viel verloren", erklärte er mit dem Rücken zu Tibor.
      Das stimmte. Tibor war vor 16 Jahren, als die Nedic den letzten Krieg gegen die Mediter geführt hatten, noch nicht im Militärdienst gewesen, er war zu der Zeit noch ein junger Knabe gewesen und hatte in Panaris eine weitestgehend behütete Kinderzeit verlebt. Der Krieg hatte sich damals aber hier in den Grenzgebieten des Reiches abgespielt, in eben jenen Gebieten in denen er heute stand.
      "Ich kann verstehen was ihr sagt. Ihr werdet diesen Krieg für uns führen. Während wir einzig Männer schicken, werden bei euch zusätzlich Heim und Hof auf dem Spiel stehen." Er trat neben Sidal an das Fenster heran und sah hinaus. Einige Kinder rannten über den Platz, zwei Hunde rannten bellend hinterher. Das was wie eine wilde Jagd aussah, schien aber mehr ein lustiges Spiel zu sein. "Eure Familien werden den Schlachtenlärm hören, sie werden die Feuer des Krieges sehen, werden womöglich selbst in Kampfhandlungen hinein gezogen werden."
      "Unser König hat mir diese Ortschaft anvertraut", begann Sidal mit wehmütigen Blick nach draußen. "Er hat es zu meiner Aufgabe gemacht, für diese Leute hier zu sorgen, dazu bin ich da." Er sah Tibor an. "Es ist sehr schwer eine Stadt in Kriegszeiten zusammen zu halten."
      Der Statthalter sah mit einem Mal sehr müde und geschafft aus. Tibor sah in seinen Augen die Last seiner Aufgabe, dann war der Moment vorbei und Sidal stand wieder grade und strahlte Stärke und Ordnung aus, wie es sich für einen Mann seines Standes gehörte. Er kehrte zurück an den Schreibtisch.
      Tibor trat davor, während der hagere Mann begann eine kurz Nachricht auf eine leere Schriftrolle zu schreiben. "Wir werden bereit sein, wir werden uns vorbereiten. Ich veranlasse alles nötige, es wird in wenigen Augenblicken beginnen. Seid euch dessen bewusst, wir vergessen unsere Pflicht nicht." Er rollte die kleine Rolle zusammen. "Bitte überbringt diese Meldung eurem Vorgesetzten. Möge die schwarze Sonne unserem Unternehmen gewogen sein."
      Er reichte sie dem Reiter des Königs, sah ihm tief in die Augen und sagte sehr eindringlich: "Hoffen wir, dass der König und seine Generäle ihre Pflicht an uns auch nicht vergessen."
      Dann grüßte er militärisch und entließ Tibor. Dieser begab sich herüber ins Wachgebäude, wo seine Truppe saß und einen heißen Eintopf aus Kartoffeln und Möhren, sowie einigen Fetzen Fleisch zu sich nahmen. Auf dem blanken Holztisch standen zwischen den tiefen dampfenden Tellern auch einige Krüge mit lauwarmen Bier. Tibor lies sich neben Steffen nieder und bekam ebenfalls eine Portion Eintopf und einen vollen Bierkrug. Dazu wurde ihm noch ein Stück Brot gereicht, welches schon ein bisschen hart war.

      Ich bin ehrlich. Ich habe es nur bis zur Hälfte gelesen. Danach wäre ich fast eingeschlafen, wäre ich nicht auf Arbeit gewesen. :ninja: Du verlierst dich meiner Meinung nach zu sehr in ellenlangen Tätigkeitsbeschreibungen und überflüssiger Wörtlicher Rede. Stellenweise beschreibst du ja ein- und dieselbe Sache für jede Person extra! Er gibt ihm die Hand, dann der ihm zurück und ein anderer Kerl reicht ihm dann ebenso noch die Flosse. Es langweilte mich dann einfach zu sehr, dass ich abbrechen musste. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es High/Low-Fantasy ist und ich da schon immer meine Probleme hatte, der Story ausreichend lang folgen zu können.
      Ich weiß einfach nicht, wo du meiner Meinung nach anfangen solltest, dich zu "verbessern". Vielleicht erstmal weniger Text reinstellen (die Hälfte oder ein Drittel). Dann mehr Absätze reinbasteln, die wörtliche Rede korrigieren und Wortwiederholungen vermeiden. Hast du schon mehr von der Geschichte, als diese fünf Wordseiten? Hast du generell schon eine grobe Story? Ich denke mal, meine aufgezeigten "Baustellen" sind auch ein Hauptgrund, warum es bisher noch keiner kommentiert hat. :ninja:
      Ich bin mir nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.

      -Albert Einstein-
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      Helios III (Arbeitstitel)
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      Purpur
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      Big City Life
    • Hallo Zarkaras Erbe,

      ich Danke Dir das Du dich da durch gequält hast. Vielen Dank wirklich!
      Es war offenbar nicht leicht.

      Ich hätte Fantasy jetzt mit Magie und fremden Kreaturen in Verbindung gebracht. Und da ist meine Geschichte noch nicht.

      Ja, ich werde mich zur wörtlichen Rede noch mal schlau machen. Rechtschreibung und Grammatik sind eine sehr große Schwäche von mir.

      Das ist ein großes Problem was ich habe, die potenzielle Langweiligkeit des Ganzen. Es wird ziemlich viel geredet und spektakuläre Handlungen kommen noch nicht vor. Es ist mein Wunsch, dass ich viele Dinge hier detailliert und genau beschreiben kann. Das habe ich versucht. Heraus gekommen ist dann halt das hier ;)
      Ich habe darüber nachgedacht noch eine Nebenhandlung zu eröffnen, in der mehr die Taten sprechen, vielleicht würde das helfen.
      Ich werde mehr Absätze machen und meine wörtliche Rede verbessern. Vielleicht kann ich ein paar Dinge entfernen oder kürzen.
      Ich wollte halt nicht mitten rein starten sondern auf die kommenden Geschehnisse hinführen. Vielleicht ist das nicht richtig so.

      Ich habe aktuell 27 Seiten und da beginnt nun grade der geplante Krieg. Es gibt eine grobe Geschichte die ich in diesem Teil erzählen möchte. (das Ganze ist als eine Serie kürzerer Geschichten geplant.)

      Ich werde das Kapitel am Wochenende überarbeiten und wäre Dir sehr verbunden, wenn Du es dann noch mal versuchen würdest.
      Das wäre echt toll.

      Sollte es so sein das die Sperrigkeit, die Belanglosigkeit des Inhalts oder die mangelnde Qualität des Geschriebenen hier jemanden vom lesen/kommentieren abgehalten hat, dann wäre hier ein kurzer Hinweis fein, damit ich weiß woran es liegt :)

      Also bis die Tage, ich setze mich wieder dahinter.
    • Hi, meine Vorschläge für einen Teil des Textes findest Du im Spoiler :)

      Blindseher schrieb:

      Spoiler anzeigen


      Ich hoffe, Dich mit meiner ehrlichen Art nicht zu demotivieren, aber das ist, für meinen Geschmack, ein Anfängertext in allen Belangen.

      Nach dem, was ich bisher gelesen habe, kann man wahrscheinlich Deine 27 Seiten locker auf die Hälfte zusammenstreichen.
      Mein Vorschlag: Versuch erstmal nur das wirklich allernötigste aufzuschreiben. Ausschmücken und strecken kann man immer noch. Wenn Du eine Szene vor Augen hast, versuche diesen Moment auf einen Kern zu reduzieren. Was ist wichtig, was muss der Leser erfahren?
      Meine Anmerkungen und Änderungen sind nur aus dem Handgelenk, Ideen, Impulse. Es ginge bestimmt noch besser, aber vielleicht hast Du so einen ersten Eindruck, wohin die Reise gehen könnte.
      Viel Erfolg :)



      Akt I


      Der Aufstieg der Nedic
      Krieg im Norden
      Kapitel 1

      Halt!“, Tibor hob den rechten Arm und die ihm unterstellten Reiter stoppten ihre Pferde. Die kleine Reiterschar stand am Rande eines Hügels, auf einem bereiten Weg, der vor ihnen sanft bergab ging und sich dann unten durch die weitläufigen Ebenen zog, bis auf eine kleine Stadt zu, die ihr Ziel darstellte. Tibor deutete in die Ebene hinunter auf die Siedlung: „Vor uns liegt Torontur.“.
      Steffen, der sein Pferd neben seinen Vorgesetzten gelenkt hatte nickte zustimmend. „Die werden es schwer haben.“ befürchtete er. (Schwer in Bezug auf was?)
      „Gewiss.“ nickte Tibor in Gedanken, „wie all jene Orte, die in diesem Gebiet liegen.“ Wortlos stimmte Tibor ihm zu.
      Er wandte sich im Sattel um: „Also Männer, wir reiten ein und wenden uns an die örtlichen Wachen. Keiner entfernt sich von der Truppe, keinen Kontakt zu der Bevölkerung.“ wies der Kommandant seine Soldaten an. „Klar.“ wurden seine Befehle von den wenigen Reitern hinter ihm bestätigt. Eigentlich war sich Tibor sicher das seine Männer auch so wussten, wie sie sich zu verhalten hatten, aber er wollte ganz sicher sein.
      Torion Vorteß, der General der Reiterei, dessen persönlicher Adjutant Tibor war, hatte ihm gegenüber keine Zweifel, ob der Wichtigkeit jenes Befehls gelassen. Es schien sich etwas zusammen zu brauen. Obschon Tibor kein Mensch war, der sich tiefer gehend für Politik interessierte, wusste er das zwischen den Nedic und ihren westlichen Nachbarn, den Meditern, die Spannungen in der letzten Zeit nur immer zugenommen hatten. Den die Spannungen zwischen den Nedic und ihren meditischen Nachbarn hatten in letzter Zeit zugenommen. (Sind Tibor und Co. Nedic? Dann sollte das vorher geklärt sein.)

      Immer noch in Gedanken gab der (Wer?) seinem Pferd die Sporen und sie ritten den Hang hinab.
      Ein Krieg schien bevor zu stehen. Und dieser Krieg würde vor allem die Westmark, die westlichste Provinz des Reiches der Nedic treffen. Deshalb waren sie nun hier. Im Gepäck hatten sie die Befehle, die die Grenzgarnisonen in Wehrbereitschaft versetzen sollten. Die Orte mussten sich auf den Kriegsfall vorbereiten. Sie waren nun auf der Ebene angekommen und der berittene Aufklärungstrupp galoppierte auf die Stadt zu. Da ein möglicher Konflikt vor allem die Westmark des Reiches treffen würde, mussten allen Grenzgarnisonen in Alarmbereitschaft versetzt werden.
      Es war ein warmer Tag, die Sonne schien in ihrer vollen Pracht auf sie (Wer ist sie?) nieder.
      In der spärlichen Rüstung der leichten Reiterei, die sie als Aufklärer für gewöhnlich trugen, war es dennoch gut auszuhalten, auch weil ihnen der Wind angenehm entgegen blies. Auf dem breiten, unbefestigten Weg wirbelten sie eine gehörige Menge Staub auf.
      Unter den Hufen der Aufklärer wirbelte Staub auf, als sie sich bis auf eine halbe Meile der Stadt genähert hatte. Als sie etwa eine halbe Meile vor der Stadt waren hielt Tibor seinen linken Arm kurz raus um dem Bannerreiter hinter ihm zu signalisieren, dass dieser das königliche Banner hissen soll.
      Bruto, der mit seinen 30 Jahren als der Ältester ihrer Einheit die Fahne führte, hob seine lange Lanze, unter deren Spitze das rote Banner befestigt war, und hielt sie grade in die Luft.
      Der Wind straffte das Banner sofort und d Die schwarze Sonne wehte stolz und weithin sichtbar. über ihnen. Das Symbol, das gleichsam das Wappen der Nedic als auch Zeichen ihres Glaubens war zeigte eine dunkle Sonne auf einem weißen Punkt. (Whaaat?) Ein schwarzer Punkt in der Mitte, zu den vier Himmelsrichtungen waren schneidige, spitze Pfeile angeordnet und zwischen ihnen befanden sich jeweils drei weitere schwarze Balken, von denen der Mittlere doppelt so lang war, wie die beiden Anderen. Die Fahne wirkte sofort. Auf dem hölzernen Wall vor ihnen, wurden Befehle gegeben und der Torraum wurde für die kleine Schar frei gemacht. Die Stadtwachen halfen einem Bauern seinen Karren beiseite zu schieben, ein altes Mütterchen drückte sich mit seinen Enkeln auf der rechten Seite an die hölzerne Palisade. (Woher kommen plötzlich Bauer und alte Frau? Gibt es vielleicht Verkehr auf der Straße, die in Stadt führt? Wenn ja, dann sollte man das erfahren. Bisher hatte es den Anschein, die Reiter sind einsam in der Steppe unterwegs.)
      Tibor und seine Gruppe ritten in die Stadt ein und hielten auf dem Platz hinter dem Tor.
      Während dort wieder das Treiben begann, (Welches Treiben beginnt wo?) kam ein Mann auf sie zu, die Rüstung zeichnete ihn als Hauptmann der Wache aus. (Wieso kommt er allein?) Er hob den Arm zum Gruße und sprach sie an: „Seid mir gegrüßt, Reiter des Königs. Was ist euer Begehr?“.
      Tibor sah dem älteren Mann ihn an und erklärte, dass er eine Depesche für den Statthalter habe. „Sodann folgt mir, ich melde euch dem Herrn.“, bot sich der Hauptmann an. Die Männer saßen Tibor und ein, zwei wichtige Nebenfiguren saßen ab (Wieso erst jetzt? Oder wollten die weiterreiten?) und führten ihre Pferde an den Zügeln hinter dem Wachmann her. und ließen die Pferde in der Obhut ihrer wartenden Kameraden.
      Sie folgten einer staubigen Straße, die grade durch die kleinen Häuser führte. Niemand von ihnen war zuvor in dieser kleinen Stadt gewesen, so wie es auch für die Meisten der anderen Orte auf ihrer Route galt. Die meisten der Behausungen hier, die sie sahen, waren einfache Hütten aus Holz, nur wenige Gebäude waren aus Stein. Die Menschen, die sie unterwegs trafen links und rechts des Weges standen oder auf ihm unterwegs waren unterstrichen diesen Eindruck. Sie waren einfach gekleidet, zweckmäßig. Sie schienen waren Bauern, Handwerker, Jäger und Landarbeiter, dazwischen viele Kinder und alte Menschen zu sein.
      Tibor bemerkte das es viele Kinder und Alte gab.
      Sie Die Gesandten kamen auf einem nicht allzu großen kleinen Platz an, in dessen Mitte ein Brunnen von mehreren Marktständen umgeben war. Mehrere Marktstände standen an den Rändern des Platzes, in der Mitte befand sich ein Brunnen. Auf der östlichen Seite des Marktplatzes Gleich dahinter erhob sich das solide ehrfurchtgebietende Herrenhaus, in dem der Statthalter residierte.
      Zwei Sonnenbanner waren rechts und links der großen Eichentüren angebracht wehten neben der Eingangstür.
      Tibor lies sich vom Hauptmann zu dem Haus führen, der Rest seiner Gruppe wurde zu einem Gebäude der Stadtwache gebracht, dort würden sie mit Speis und Trank verköstigt werden, während die Pferde ebenso versorgt werden würden. (Da ich den Anfang geändert habe, könnte das dort mit hin)

      Im Herrenhaus selbst ging es führte eine kurze Treppe nach oben. Oben auf der Empore angekommen Dort klopfte der Hauptmann an eine Tür.
      „Tretet ein!“, kam die knappe Weisung von innen.
      Der Hauptmann und Tibor traten ein. Tibor, die Reithaube in der Armbeuge tragend unter dem Arm, stand hinter dem Wachmann, während dieser ihn dem Statthalter meldete. sah sich um.
      Der Raum war recht geräumig und Der hohe Raum wurde von einem mächtigen Schreibtisch dominiert, auf dem mehrere Landkarten und Schriftrollen ausgebreitet waren. Hinter dem Schreibtisch Dahinter hing der prächtige Kopf eines majestätischen Hirsches an der Wand. Rechts an der Wand stand war ein breites Bücherregal, links standen ein paar Kisten.
      Der Statthalter selbst war ein hagerer, hochgewachsener Mann. Das Licht spiegelte sich auf seiner Glatze und einer seine großen Nase, die an einen glich einem Vogelschnabel erinnerte.
      Elegant stand er von umrundete er seinen Schreibtisch auf, bedeutete dem Wachmann, das dieser gehen könne, und kam um den Schreibtisch herum auf Tibor zu.
      „Seid mir gegrüßt Reiter des Königs. Wie ist euer Name?“, wollte der große Mann wissen, während er vor Tibor stand. (Jemand kommt auf einen anderen zu und spricht ihn an. Wo anders sollte diese Person stehen und warum sollte Tibor dem anderen nicht ins Gesicht schauen?)
      Dieser sah seinem Gegenüber ins Gesicht und antwortete:
      „Ich bin Tibor Murca, Führer eines Aufklärungstrupps unter General Vorteß und ich wurde gesandt um wichtige Kunde zu bringen.“. Sein Gegenüber nickte und da er offenbar nicht an der militärischen Etikette interessiert war reichte der dem jungen Mann die Hand: „Angenehm Tibor, nennt mich Sidal.“. Tibor nickte und antwortete mit einer höflichen Floskel. Dann zog er eine der zusammengerollte
      Schriftrollen aus seiner der ledernen Meldetasche, nahm Haltung an und reichte sie dem Statthalter von Torontur:
      Ich bringe Nachricht von Aslan dem III, König Aslan schickt mich."der Nedic, eine wichtige Botschaft für die Statthalter der Grenzgarnisonen der Westmark.“. Sagte er seinen Spruch auf, während Sidal die Rolle entgegen nahm.
      Der Statthalter erbrach das königliche Siegel, entrollte das Pergament und seine Augen glitten schnell hin und her, während der die Nachricht las. (Warum sonst sollten sich seine Augen bewegen?)

      „Wehrbereitschaft herstellen.“, sprach murmelte er dann mehr zu sich selbst, denn an Tibor gerichtet. Dann sah der Statthalter den jungen Mann an. „Sieht ja so aus als käme der Krieg nun? Was meint ihr?“.
      "Der König befürchtete einen Krieg?!"

      Tibor blickte kurz zu Boden, bevor er wieder Sidal ansah. sorgenvoll.
      „Es gibt Anzeichen. In Panaris...“. „Hmpf.“, machte der große Mann und winkte ab. „Seht es mir nach, doch die Hauptstadt ist weit. Der Krieg aber, der wird hier stattfinden. Westmark wird das Schlachtfeld sein, nicht Panaris.“. (Das ergibt keinen Sinn. Der König will ja die Westmark auf einen Krieg vorbereiten und eben noch wollte der Statthalter eine Bestätigung, jetzt geht er davon aus, dass es zum Kampf kommt.

    • Hey there,

      ich hab mir den Teil auch mal durchgelesen und hab genauso wie @Zarkaras Jade recht lange gebraucht, obwohl der Textabschnitt gar nicht sooo lang ist. Was irgendwie schade ist, denn er fängt ziemlich interessant an. Wie die Reiter da den Hügel runterpreschen und in die Stadt einreiten hat etwas und auch die Art und Weise wie du schreibst, hat irgendwie einen beinahe schon historisch anmutenden Touch, weshalb mir das ganze auch irgendwie zugesagt hat.
      Ich denke ein Problem der gefühlten Längen ist, dass wir am Ende eine klare Perspektive verlieren. Ich persönlich habe jedenfalls irgendwann aus dem Blick verloren, aus wessen Sicht wir gerade das Geschehen betrachten und dadurch haben mich die vielen Namen irritiert, die, einsortiert durch die Filterung eines bestimmten Betrachters, ich sonst vermutlich klarer hätte zu ordnen können.
      Ich würde dir einfach empfehlen konkret einem Charakter über die Schulter zu schauen und ihm zu folgen und Perspektivwechsel nur gelegentlich unterzubringen. So hast du auch die Möglichkeit uns die Gedankenwelt eines Charakters zu präsentieren und dadurch speziellere Details zu Situationen oder anderen handelnden Figuren zu beleuchten.

      An sich gefällt mir dein Schreibstil ganz gut, trotz einiger kleinerer Unsicherheiten. Nichtsdestotrotz, wie auch bereits von Zarkaras angemerkt wurde, sind systematische Rechtschreib- und vorallem Interpunktionsfehler drin, so dass es sich auch gar nicht lohnt die alle einzeln aufzulisten. Fast immer falsch (und vermutlich nur versehentlich von Zeit zu Zeit richtig ;) ) ist beispielsweise die Zeichensetzung bei wörtlicher Rede. Dabei lässt die sich recht leicht zusammenfassen:

      Wörtliche Rede schrieb:

      "Ja", sagte ich.
      "Ja?", fragte ich.
      "Ja!", rief ich.
      "Wäre das richtig", sagte ich, "so wüsste ich das."
      "Ja." Dieses eine Wort kam aus meinem Mund.

      Das vordere Anführungszeichen im Deutschen natürlich immer unten, ich sitz nur gerade an einem englischen System und bin zu faul umzustellen.
      Ansonsten ein weiterer Fehler, der dir sehr häufig passiert, ist, dass finite Verben niemals im selben Satzglied stehen.
      Bei "Dort wo er stand, lag ein Fell auf dem Boden." Hast du also zwei Verben in einem Satz, die bspw beide im Präteritum konjugiert sind, müssen sie zwangsläufig mit einem Komma getrennt werden.

      Des Weiteren, wenn "das" nicht als Relativpronomen funktioniert, haben wir es mit einem Konsekutivsatz zu tun, also muss es dann mit Doppel-S geschrieben werden. Salopp gesprochen, sagt man immer: wenn sich "das" nicht durch "jenes" oder "welches" ersetzen lässt, dann wird es "dass" geschrieben.

      Es sind natürlich auch noch Fehler anderer Natur drin, aber die sind mir aufgefallen, weil sie eigentlich so gut wie immer falsch gemacht worden sind.

      Die deutsche Sprache hat manchmal so seine Tücken und gelegentlich sitze ich auch vor einem Satz und hoffe einfach nur, dass ich die Kommata schon irgendwie richtig setze... ^^° Aber die allgemeinen Regeln sind relativ ez und lassen sich an zwei bis vier Händen abzählen, so dass man mit ein bisschen Übung auf jeden Fall schonmal den Lesefluss deutlich verbessern könnte :) Für alles weitere gibt es dann ja auch das Forum.
      Viel Erfolg beim Überarbeiten!

      P.S: Und ansonsten hat Zarkaras recht. Eigene Welt = Fantasy, auch ohne Magie und Drachen :) Vielleicht fragst du mal einen Admin, ob er deinen Thread verschieben kann, dann findest du sicher auch eher Leser, die da konkret solche Geschichten suchen, die sie interessieren!
    • @Eegon2

      Natürlich ist es nicht das, was man über seinen Text lesen möchte ;)
      Und es ist wichtig, wenn ich weiter kommen will.
      Nutzt ja nichts, wenns stinklangweilig ist.

      Ich denke mal darüber nach, vielleicht fange ich das auch noch mal Anders an.

      @aval.b.bado

      Vielen Dank :)
      Schön auch etwas Gutes zu hören.
      Ich komme mit ein bisschen vor wie ein Sonderschüler :D
      Aber ich komme wieder und werde beim nächsten Mal vielleicht schon ein paar Fehler weniger machen.
      Du würdest also zu Zarkaras Vorschlägen noch die Fokussierung auf weniger Charaktere vorschlagen.

      Ich denke mal über Eure Eindrücke nach.
      Ich Danke Euch dreien!
    • Hallo,

      ich bin immer noch in Gedanken darüber, wie ich meinen Text spannender gestalten kann.
      Gleichzeitig bin ich dabei Fehler zu reduzieren.
      Vielleicht kürze ich den politischen Handlungsstrang, obwohl er mir sehr wichtig ist.
      Die Handlung auf den Krieg zu fokussieren wäre ziemlich öde, meiner Meinung nach.

      Vielleicht kann ich beide Handlungsstränge ja voneinander trennen und dann beide in einzelnen Geschichten darstellen.
      Denkt Ihr, das diese Maßnahme helfen würde?
    • Geschichten/Handlungen funktionieren nur über die in ihnen agierenden und reagierenden Figuren. Finde einen Handlungsstrang, der von einem oder mehreren Charakteren getragen wird und der Rest wie Politik und Krieg kommen von allein.
      Frage Dich, wann der Leser mitfiebert: Wenn der Held eine politische Situation erörtert oder wenn der Held versucht, seine A**** aus einem Konflikt zu retten.
    • Ich bemühe mich im Moment um einen neuen Beginn, die Geschichte startet nun vermutlich schon mit dem Krieg.
      Ich finde das schwer, weil ich nun wichtige Hintergründe neu unterbringen muss.
      Mal sehen, wie mir das gelingt.

      Ein kleiner Nachtrag:

      Ich bin ziemlich hin und her gerissen.
      Ich wollte nun einen neuen Beginn schreiben und merke das mir das sehr schwer fällt.
      Dann fehlen meiner Meinung nach schon einige wichtige Dinge.
      Ich bin mir hier grade unschlüssig, wie ich weiter mache.

      Vielleicht kann ich es aber auch stehen lassen und geräumig überarbeiten.
      Diese Überlegungen werden mich wohl noch eine Weile begleiten.



      Noch ein Nachtrag:

      Ich möchte nun mal probieren, mit "kleinem Besteck" an die Sache ran zu gehen.
      Ich möchte meinen Text noch mal in kleineren Teilen veröffentlichen. Ich habe mich um Fehlerkorrektur bemüht und werde wohl leider auch so einiges streichen.
      Bitte lasst mich wissen, ob einige der Änderungen dem Text zum Vorteil gereichen.
    • Hallo @Blindseher :)

      Spoiler anzeigen
      Zunächst muss ich den anderen Kritikern leider Recht geben, es gibt noch viel Verbesserungspotential, wobei das oft der Fall ist und Potential drückt ja gerade aus, dass es besser werden kann!

      Da ich schon schreibe, seit ich ein Kind war (und diese alten Geschichten waren natürlich entsprechend schlecht bzw. inkonsistent, schnell und langweilig :whistling: ) und diese Stories dann vor wenigen Jahren wieder gelesen und teils aufgegriffen habe, erkläre ich mal kurz, wie ich an solche Dinge rangehen würde - vielleicht hilft es dir ja ^^

      1. Nimm dir zu korrigierende Teile Peu a Peu vor: Erst Kapitel 1 ausbessern, dann Kap. 2 etc. Vielleicht helfen dir auch Versionen verschiedener Verbesserungsstufen, um den Überblick zu behalten.

      2. Achte nicht immer auf alles zugleich, sonst könntest du das Auge für einzelne Probleme verlieren: Bearbeite einen Teil erst nach Inhalt, dann nochmal nach Rechtschreibung, schau dann (wenn du schon weitere Kapitel hast) nach Inkonsistenzen bzw. Logikfehlern usw.

      3. Bekämpfe langweilige Parts mit Aufhängern: Wenn der Anfang deiner Geschichte noch etwas schläppend geht (weil man erklären muss oder eine Einführung hat), wecke das Interesse der Leser mit spannenden Zwischen-Abschnitten
      3.1. dazu kann man entweder einen Spannung aufbauenden Prolog nutzen (habe ich bei Aydron so gemacht, weil der Anfang nicht wirklich spannend ist)
      3.2. oder man baut im Kapitel selbst spannende Gedanken ein, da finde ich hast du das damit (s.u.) bei mir erreicht :)
      Spoiler anzeigen

      Blindseher schrieb:

      Ein Krieg schien bevor zu stehen.
      Da wurde in mir die Hoffnung geweckt, dass noch die Ruhe spielt, die vor einem aufkommenden, heftigen Sturm liegt :)


      4. Schmücke deine Sätze! Achte dabei natürlich auf ein Gleichgewicht. Es bringt nichts, Sätze wie "Er nickte." unnötig zu schmücken mit "Voller Elan nickte er, wobei sein gekämmtes Haar in Strähnen neben sein Gesicht fiel" - konzentriere dich lieber auf das Wesentliche und dekoriere das sinnvoll. So vermeidest du jedenfalls, dass sich Leser die Umgebung nicht gut vorstellen können.

      5. Beachte bei 4. aber auch die Balance, also schreibe nicht zwei Seiten lange Beschreibungen des Orts, sondern baue diese möglichst flüssig in die eigentliche Handlung ein.

      6. Tipp, den ich von @Lukosamurai habe: Wenn man aus der Sicht eines Charakters schreibt, vermeide unnötige Wahrnehmungsfilter. Beispiel:
      "Tibor sah, wie die Männer einen Karren schoben."
      Besser:
      "Ein paar Männer schoben einen Karren." Das kommt unmittelbarer beim Leser an und sorgt somit für ein Identifikations-Gefühl :)

      Und zu guter Letzt: 7.: Hol dir immer Feedback, um auch fremde, unterschiedliche Meinungen einzuholen, denn diese haben Leser auch!

      Hoffe, ich konnte ein wenig helfen :D
      Von daher viel Erfolg und freue mich auf weitere Texte!
      Liebe Grüße
      Cely :)
      Fantasy is like endless freedom! Open your mind and create epics!

      ~Meine Geschichte: Aydron (Band I)~