• Keks


    Cayenne lief vor ihm die leicht abfallende Straße hinab.
    Ihre ganze Körperhaltung, die energischen Schritte, selbst das Wippen ihres unordentlichen Pferdeschwanzes, strahlte schlechte Laune aus.
    Er hatte schon versucht herauszubekommen, was ihr über die Leber gelaufen war, aber außer kurz angebunden Antworten und bissigen Kommentaren nichts aus ihr heraus bekommen.
    Zu seinem Glück war die Mission so gut wie beendet. Sie mussten das Päckchen nur noch abgeben. Und dann wäre er Cayenne und ihre Launen wieder los. Trotzdem – aus ihm unerfindliche Gründen interessierte ihn, warum sie so übel gelaunt war.
    In Gedanken versunken folgte er ihr durch die Straßen der Stadt. Ringsum türmten sich die Häuser und bildeten weitläufige Schluchten, über denen ein bleierner Himmel hing.
    Er mochte die Atmosphäre, die tiefhängende Wolken und Sonnenschein zugleich erzeugten. Und er mochte die Stadt. Je größer, desto bunter war das Treiben.
    Jedes Haus erzählte eine Geschichte und beinahe konnte er die Steine über den Trubel flüstern hören.
    Menschen liefen rechts und links der breiten Straße. Die Röcke der Frauen raschelten. Sie rochen nach Blumen. Ihre Körbe waren gefüllt mit Obst, Gemüse und frischem Brot, von ihren täglichen Einkäufen auf dem Markt. Die Männer trugen Zunftkleidung und liefen eilig hin und her. Sie rochen nach Holz und Harz, Leder und Gerbsäure, Mehl und Milch.
    Cayenne, die nun für eine Woche seine Partnerin gewesen war, fiel völlig aus dem Rahmen.
    Sie trug eine braune Lederhose, an deren Hosenbeine allerlei Riemen und Laschen befestigt waren, die normalerweise als Halterungen für Messer und andere Werkzeuge dienten. Heute aber steckte nichts darin. Dazu halbhohe, braune Lederstiefel, eine weiße, enge Bluse und einen schwarzen, staubigen Mantel, der bodenlang hinter ihr her wehte. Ihre glühend roten Haare, die Cayenne ihren Spitznamen eingebracht hatten, trugen nicht gerade dazu bei das Gesamtbild ihrer Erscheinung weicher zu zeichnen.
    Er konnte beobachten, wie die Blicke der Passanten sie streiften und an ihm, Keks, hängenblieben, der versuchte mit ihr Schritt zu halten.
    Die Blicke weitesgehend ignorierend, folgte er Cayenne tiefer in die Seitengassen hinein, die immer unbelebter wurden.
    Vorsichtig taste er mit der Hand nach dem Brief und dem Päckchen. Beides hatte er in der Innentasche seines Mantels verstaut und er stellte erleichtert fest, dass beides noch da war.
    Unvermittelt traf ihn eine Faust mitten auf die Nase. Er spürte, wie sie augenblicklich zu bluten begann, konnte aber nur die bunten Sterne sehen, die vor seinen Augen tanzten.
    Der zweite Schlag traf ihn an der Schläfe. Wie er auf dem Boden aufschlug, spürte er schon nicht mehr.

    Writers aren't exactly people ... they're a whole bunch of people trying to be one person.
    - F. Scott Fitzgerald

  • Hallöchen.


    Eine Geschichte von dir? =O
    Da musste ich natürlich direkt mal reinschnuppern :D


    Cayenne hast schonmal interessant ge- und beschrieben. Hab zumindest von ihrer Rückseite eine bildliche Vorstellung :rofl:
    Sie scheint wütend und/oder frustriert zu sein. Und da er (Keks? Ist das sein Name? oÔ) nicht weiß, was mit ihr los ist, gab es wohl vorher keinen Disput zwischen ihnen.
    Wobei das nicht unbedingt was heißen muss. Frauen können auf Männer sauer sein, ohne dass jene überhaupt wissen wieso :rofl:
    Eigentlich wirkt der Beginn "harmonisch" und amüsant... bis dann der letzte Satz kommt.
    Erst dachte ich ja, Cayenne hat sich umgedreht und ihm einfach eine geballert... aber das Nachsetzen des Schlags lässt dann wohl auf jemand anderen schließen :hmm: Nun ja.. ein einziger Satz und schon scheint die Geschichte zu beginnen :D


    selbst das Wippen ihres unordentlichen Pferdeschwanzes, strahlte schlechte Laune aus.

    Diese Formulierung find' ich voll cool :D :D

    glühend roten Haare, die Cayenne ihren Spitznamen eingebracht hatten

    Also ist Cayenne nur ihr Spitzname, oder erfahren wir den dann noch? :hmm:


    Ansonsten ist es ja noch nicht sehr viel, also warte ich mal ab, was da noch kommt :grinstare:

    Eigentlich ist es einfach gestern im Unterricht runtergeschrieben, also nichts besonderes (und ich werde es bereuen, weil ich Recht halt sowieso schon nicht kann, wenn ich aufpasse und gestern hab ich nichts mitgekriegt XD)

    Aber interessant, das zu lesen. Offensichtlich sorgen etliche Lehrer dazu, die Schreibkreativität ihrer Schüler zu fördern, ohne dass ihnen das bewusst ist :rofl:


    LG,
    Ruka

    The tiger and the lion may be more powerful...
    ... but the Wolf does not perform in the circus.

  • Danke für das Lob :D


    Writers aren't exactly people ... they're a whole bunch of people trying to be one person.
    - F. Scott Fitzgerald

  • Ja, das muss ich wohl irgendwie deutlicher machen ...

    Nein, nein. Ich war nur wegen dem "Keks" irritiert. Hätte ja jetzt Karl-Gustav gestanden, wär's direkt angekommen. Aber ein Kerl, mit dem Namen Keks ... :rofl: der Arme. Bestimmt auch nur ein Spitzname, oder? Ansonsten müssen ihn seine Eltern gehasst haben, oder er ist ein spezielles Wesen xD

    einen richtigen habe ich ihr noch gar nicht gegeben

    Auch nicht schlecht :rofl:

    Also ich hab selbst noch keine Ahnung, wo das hinführt

    Na, wenn das mal nicht interessant wird xD

    The tiger and the lion may be more powerful...
    ... but the Wolf does not perform in the circus.

  • Bestimmt auch nur ein Spitzname, oder?

    Ja XD
    Ich muss mir noch eine dämliche Geschichte ausdenken, wie er zu dem Spitznamen gekommen ist :rofl:
    Mir fällt da auch schon was fieses ein XD
    Aber unterschätzt werden hat auch seine Vorteile XD

    Writers aren't exactly people ... they're a whole bunch of people trying to be one person.
    - F. Scott Fitzgerald

  • Na Hallöchen @Miri


    Eigentlich wollte ich ja keine neuen Geschichten mehr anfangen, da sich das ganze langsam aber doch summiert...aber ich mag deinen Schreibstil sehr, daher habe ich dann doch kurz rein geschnuppert :grinstare:


    Und muss sagen,dass es sich sehr gelohnt hat. Du schreibst klasse, :stick: gibst du mir was davon ab? :rofl:


    Haha, Frauen die genervt sind, denen sollte man besser aus dem Weg gehen. :panik: Lese aufjedenfall weiter, wenn ich Zeit finde. Habe absolut nichts daran auszusetzten. :angel:


    Liebe Grüsse


    Fly

  • @Miri


    Achtung! Schamlose Eigenwerbung von Fly!


    Schatten unter London
    Das wäre meine Geschichte xD frisch angefangen und noch nicht so weit. :D


    haha, ich habe ziemlich lange nichts mehr geschrieben und Humor kann ich nicht wirklich aber wenn du willst, schau doch mal vorbei :rolleyes:


    Cayenne klingt nach einem ziemlichen Badass 8o gefällt mir :love:

  • Hallo @Miri
    Ich war mal neugierig, was du sonst außer deiner Kuscheltier-Storys sonst noch so schreibst. Es ist noch nicht viel, was da ist. Aber das, was du geschrieben hast, klingt nach gutem Lesefutter :)



    LG ^^

  • kurzangebunde? Obwohl ich mir da auch absolut nicht sicher bin

    Da hab ich auch ne Weile dran geknabbert.
    Ich tendiere mittlerweile auch zu getrennt XD


    (übrigens habe ich einen guten Freund, sein Spitzname ist auch Keks xD)

    Ahahaha! Echt? Wie kam er zu diesem Namen? :D

    Writers aren't exactly people ... they're a whole bunch of people trying to be one person.
    - F. Scott Fitzgerald

  • Zitat von Miri

    Ahahaha! Echt? Wie kam er zu diesem Namen?

    Naja, er hat recht viele Sommersprossen im Gesicht und er wird auch relativ schnell braun, weswegen er dann immer aussieht wie ein Schoko-Cookie :D

  • Weil es gerade Spaß macht ... :D


    Cayenne


    Ich lief eine staubige Straße entlang, die mich immer weiter von der Stadt wegführte. Wie ich diese Häuseransammlungen hasste. Überall waren Menschen, die nach Schweiß und Ausscheidungen stanken und denen man im Gedränge nicht einmal ausweichen konnte.
    Die Häuser schienen einen erdrücken zu wollen und der Himmel hing grundsätzlich tiefer als hier draußen auf dem Land.
    Ich atmete einmal tief durch und suhlte mich in der frischen Luft, die erfüllt war vom Zirpen der Grillen und dem Duft nach Heu und Kräutern.
    Rechts und links neben mir erstreckten sich weitläufige Felder, auf denen goldener Weizen idyllisch wogte oder Kirschen verlockend an Bäumen hingen.
    Mein Mantel blähte sich im Wind und ich strich mir eine in der Sommerbrise tanzende, rote Haarsträhne hinter das Ohr.
    Ich blieb stehen und kramte in meiner abgetragenen Ledertasche nach einem Keks. Ein wenig Mitleid hatte ich ja schon, als ich ihn mir in den Mund steckte. Aber Keks hatte nie teilen wollen. Und als er so vor mir gelegen hatte, bot es sich doch geradezu an mal zu naschen.
    Eigentlich hatte ich nicht den geringsten Grund gehabt ihn niederzuschlagen. Abgesehen davon, dass mir die Menschen, die Häuser und die ganze Stadt einfach auf die Nerven gegangen waren. Gut, die Kekse konnte man vielleicht als Grund durchgehen lassen, oder?
    Bei der Gelegenheit hatte ich unseren Auftrag gleich mitgehen lassen. Es musste etwas echt Wertvolles sein, wenn unserem Auftraggeber so viel daran lag, es in die Finger zu bekommen und der Bote, der es dem eigentlichen Empfänger hatte überbringen sollen, eine so heftige Gegenwehr leistete.
    Ich steckte mir noch einen Keks in den Mund, zog kauend den Briefumschlag aus dem Ausschnitt meiner Bluse und betrachtete ihn genauer. Gelbes Pergament, das leise unter meiner Berührung knisterte und ein rotes Wachssiegel, das aber keinerlei Wappen zeigte.
    Schulterzuckend brach ich es, faltete den Brief auseinander und begann zu lesen.


    Geliebtes Veilchen, (Wer sollte das denn sein?)


    wenn du diesen Brief liest, bin ich hoffentlich in Sicherheit. (Interessant …)
    Ich weiß, es ist riskant dir zu schreiben, aber ich kann nichts anders.
    Du sollst wissen, dass ich lebe und dass es mir gut geht.
    Mir zerreißt es das Herz, dich einfach so zurücklassen, aber so ist es sicherer für dich. Erstmal.
    Ich werde dich holen kommen. Verlass dich darauf.
    (Blabla Beschreibung, wann sie wohin kommen soll.)
    Als Beweis meiner Liebe sende ich dir folgendes Päckchen.

    Ich unterbrach meine Lektüre und zog das zierliche Paket aus meiner Tasche. Schamlos öffnete ich es. Auf rotem Samt glitzerte ein feingearbeiteter, schlicht und trotzdem eindrucksvoll verzierter Ring aus Gold. Ich zog ihn heraus und betrachtete die Gravur. Wie angewurzelt blieb ich stehen.
    Scheiße!, fluchte ich innerlich und lenkte meinen Blick ohne den Rest des Briefes zu lesen auf die Unterschrift.

    In Liebe,
    Jas

    Heidewitzka! Wenn ich mich da mal nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte.

    Writers aren't exactly people ... they're a whole bunch of people trying to be one person.
    - F. Scott Fitzgerald

  • Hi @Miri

    Eigentlich hatte ich nicht den geringsten Grund gehabt ihn niederzuschlagen. Abgesehen davon, dass mir die Menschen, die Häuser und die ganze Stadt einfach auf die Nerven gegangen waren. Gut, die Kekse konnte man vielleicht als Grund durchgehen lassen, oder?

    aha, sie hat ihn niedergeschlagen? Ihren Partner? Die Lady ist ja interessant. Oder hat echte aggressionsprobleme. :whistling::panik: haha

    Ich unterbrach meine Lektüre und zog das zierliche Paket aus meiner Tasche. Schamlos öffnete ich es.

    Schamgefühl besitzt die liebe also auch nicht. :sack: Gefällt mir, Jemand der absolut auf Regeln pfeift...... :mamba2:

    Heidewitzka! Wenn ich mich da mal nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte.

    :grinstare: , wer ist denn Jas? Jetzt bin ich aber sehr gespannt...


    Ps: Ich hoffe Keks geht es gut. :rofl: Der Arme hat wahrscheinlich ziemliche Kopfschmerzen.


    Fly

  • Liebe @Miri


    Viel bleibt mir nicht zu sagen, außer, dass es mir gut gefallen hat. Cayenne scheint eine eher robuste Frau zu sein und nicht wirklich nach dem Willen anderer tanzt. Gefällt mir gut! Obwohl ich für Keks ein bisschen Mitleid empfinde. Ich hoffe zumindest, dass wir ihn noch wiedersehen werden :)


    Denn hau mal in die Tasten! Ich will wissen, wer Jas ist :P:P


    LG

  • Eine neue Geschichte von Miri, da kam ich gar nicht umhin reinzuschauen. Und ich wurde nicht enttäuscht - was ich mir schon gedacht habe :D
    Der Anfang ist echt cool und badass. Also genau mein Geschmack :D Der Kerl freut sich noch und sie klatscht ihn einfach weg, aber ich mein, sie hat jetzt Kekse. Ich finde, das war es auf jeden Fall wert! :D
    ich frage mich aber auf was die Geschichte wohl hinauslaufen wird. Bisher hast du gut Fragen aufgeworfen auf die ich gaaaaanz dringend eine Antwort will! Jawohl! Allen voran: Wer zur Hölle ist Jas? Und woher zur Hölle kennt Cayenne ihn? Und wer ist die Frau überhaupt? Was macht sie? Warum macht sie es? Und was zur Hölle will man mit dem Brief? XD Ist Jas der Auftraggeber? Ist Cayenne eine Diebin? :pardon: Ich weiß es nicht, aber ich bleibe dran, um es herauszufinden. :D


    Zwei zwar ziemlich kurze, aber wie ich finde, wirklich super gute Teile, die auf jeden Fall Spannung und Interesse wecken. Man will wissen wie es weitergeht und hat trotz der geringen Länge auch schon ein kleines Bild von Cayenne und wie sie so drauf ist. Das waren zwei wirklich coole Häppchen für Zwischendurch! Gern mehr :)


    LG, Kyelia



    Wenn es ein Buch gibt, das du wirklich lesen willst, aber das noch nicht geschrieben wurde, dann musst du es selbst schreiben.
    - Toni Morrison -


  • Bisher hast du gut Fragen aufgeworfen auf die ich gaaaaanz dringend eine Antwort will! Jawohl! Allen voran: Wer zur Hölle ist Jas? Und woher zur Hölle kennt Cayenne ihn? Und wer ist die Frau überhaupt? Was macht sie? Warum macht sie es? Und was zur Hölle will man mit dem Brief? XD Ist Jas der Auftraggeber? Ist Cayenne eine Diebin?

    ... Ich hoffe, ich enttäusche dich jetzt nicht, aber - wie gesagt - hab ich vielleicht 5% dieser Fragen beantwortet :rofl:
    Alle anderen muss ich noch beantworten =O Ich hab Mittlerweile immerhin einen groben Plan, wohin der Zug fahren soll, aber wenn du mich so fragst ... hab ich da noch einiges zu tun :rofl:


    Aber danke! So hab ich ein paar Denkanstöße bekommen und kann es etwas genauer ausarbeiten! :D
    Das hilft mir ungemein.
    (Also hoffe ich XD Die nächste Sackgasse kommt bestimmt! X/ :P )

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    - F. Scott Fitzgerald

  • Keks


    Keks lehnte erschöpft an einer Mauerwand.
    Dieses Biest! Diese blöde, dreckige, verachtenswerte Tochter einer Hündin!
    Wütend ballte er die Fäuste.
    „Nana. Jeder verliert mal einen Kampf“, versuchte die nette, ältere Dame ihn zu trösten und drehte den Lappen in seinem Genick um. Sie hatte ihn gefunden, als er gerade wieder zu sich gekommen war und sich seiner blutenden Nase angenommen.
    „Bald geht es wieder“, sagte sie freundlich und tätschelte seinen Rücken.
    Keks kniff die Lippen zusammen und nickte benommen. Zu allem Überfluss schien ein Schmied seinen Schädel als Amboss zu missbrauchen.
    „Wer hat dich denn so zugerichtet?“, fragte die Dame mitfühlend. Ihr Stimme klang wie brüchiges Papier, wenn es knisterte.
    „Ich weiß es nicht“, log er. Wie konnte er zugeben, dass eine Frau ihn bewusstlos geschlagen hatte? Mit gerade Mal zwei Schlägen! Und jetzt auch noch die Belohnung für sich allein einstrich. Zumindest waren Päckchen und Brief nicht mehr da. Und was noch schlimmer war: Seine Kekse hatte sie auch mitgenommen. Das würde er dem rothaarigen Miststück sowas von heimzahlen.
    „Hey!“, hallte plötzlich eine Männerstimme bedrohlich durch die Gasse. Keks blickte auf und erkannte den Mann sofort. Es war einer der Handlanger von Keks‘ und Cayennes Auftraggeber. Der Mann hatte rabenschwarzes Haar, ebenso dunkle Augen und eine Narbe die sich von oben nach unten über seine rechte Wange zog.
    Wie es aussah, hatte Cayenne die Belohnung nicht abgeholt. Miese Ratte.
    Als die ältere Frau den Fremden erblickte, zuckte sie zusammen, blieb aber mutig an Keks‘ Seite.
    „Wo ist es?!“, fauchte der Mann. Dabei stieß er die Dame rücksichtslos zur Seite, packte Keks am Kragen und riss ihn auf die Beine. Keks spürte, wie er heftig geschüttelt wurde. Vor seinen Augen flimmerten erneut Sterne.
    „Sie ist weg. Samt Beute“, brachte er mühsam hervor.
    Lachend stieß der Mann ihn von sich. Keks prallte zurück an die Hauswand und rutschte mit schwachen Knien daran hinunter.
    „Du hast dich von einer Frau so zurichten lassen?“ Der Hohn in der Stimme des Fremden war schneidend.
    Keks antwortete nicht. Was sollte er auch?
    „Nun hör mal zu.“ Der Mann ging vor ihm in die Hocke und brachte sein Gesicht nah an das von Keks. Keks konnte den nach Alkohol stinkenden Atem riechen.
    „Du wirst mir die Kleine wiederbringen. Samt Beute. Du hast eine Woche Zeit. Und wenn nicht …“ Der Kerl zog ein Messer und drückte es Keks an die Kehle. Keks traute sich kaum zu atmen. „… werde ich dich finden und zu Kompott verarbeiten.“
    Keks musste trotz seiner misslichen Lage ein Kichern unterdrücken. Zu Kompott? Das war eine seltsame Drohung aus dem Mund eines muskelbepackten Hünen. Aber das Messer an seiner Kehle mahnte ihn, den Mann lieber ernst zu nehmen. Wütend starrte er den Kerl an und nickte schließlich.
    Oh, das würde er Cayenne doppelt und dreifach und mit Zinsen zurückzahlen …

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    - F. Scott Fitzgerald

  • :hi2: @Miri

    Dieses Biest! Diese blöde, dreckige, verachtenswerte Tochter einer Hündin!

    Das würde er dem rothaarigen Miststück sowas von heimzahlen.

    Wie es aussah, hatte Cayenne die Belohnung nicht abgeholt. Miese Ratte.

    Naja...Keks mag Cayenne offensichtlich nicht besoners! Höhöh
    Verachtenswerte Tochter eine Hündn. Mein Favorit! Der war wirklich gut! Er tut mir ja schon leid, dass der arme Kerl ein übergezogen bekommen hat...Aber Frauen die gereiz sind sollte man nicht nerven xD Lektion fürs Leben!

    „… werde ich dich finden und zu Kompott verarbeiten.“

    WTF haha ich dachte daselbe wie Keks. Ist dir einfach kein anderes Wort in den Sinn gekommen und dachtes es könnte lustig sein? :rofl::rofl: Es ist lustig xD


    Also ich freue mich tierisch auf das Wiedertreffen von Keks und Cayenne... :dwarf: wird wahrscheinlich eine Schimpftirade auf ganz neuem Niveau! Da kann sich selbst Iskra noch besser beherrschen! :rofl::rofl:


    Liebe Grüsse
    Fly

  • WTF haha ich dachte daselbe wie Keks. Ist dir einfach kein anderes Wort in den Sinn gekommen und dachtes es könnte lustig sein? Es ist lustig xD

    Mir ist tatsächlich nichts Besseres eingefallen außer dieses typische "die Haut abziehen" und dann fand ich Kompott aber selbst so bescheuert, dass ich Keks grinsen lassen musste XD

    Da kann sich selbst Iskra noch besser beherrschen!

    Haha, die drei könnte man sich mal vorstellen :rofl:
    Aber ich glaube am lustigsten ist es, wenn Iskra und Cayenne dich mal hallo sagen würden :rofl:

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    - F. Scott Fitzgerald

  • Mir ist tatsächlich nichts Besseres eingefallen außer dieses typische "die Haut abziehen" und dann fand ich Kompott aber selbst so bescheuert, dass ich Keks grinsen lassen musste XD

    Höhöh witzig ist es aber! Haut abziehen, dich rösten, verstückeln, zersäbeln, filetieren.
    Uii, Fly kommt ja ganz ins schwärmen xD

    Haha, die drei könnte man sich mal vorstellen
    Aber ich glaube am lustigsten ist es, wenn Iskra und Cayenne dich mal hallo sagen würden

    Ich glaube Cayenne und Iskra würde eine sehr sehr explosive Mischung abliefern...grosse Explosion vorprogrammiert! :whistling: