Freakshow

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Neu

      @Falkefelix Deine Frage wird mehrmals im Text beantwortet ;) :

      Skadi schrieb:

      Stattdessen spazierte eine Frau auf sie zu

      Skadi schrieb:

      Und was suchte sie hier? Diese Frau sah atemberaubend aus, wie Hazel neidvoll zugeben musste. Das Klacken von eben erwies sich als das Geräusch der verboten hohen Absätze ihrer Stilettos auf dem Parkett.

      Skadi schrieb:

      Grazil nahm die Fremde auf einem der Barhocker Platz, schlug die Beine übereinander und warf sich das lange, schwarze Haar nach hinten. In dem Moment wurde Hazel klar, womit sie es zu tun hatten.

      Und wie ich dir damals schon erklärt habe, muss das grammatikalische Geschlecht eines Substantives nicht mit seinem biologischen Geschlecht übereinstimmen. Daher der Sukkubus, auch wenn es ein weibliches Wesen ist. Genau wie das Kind, egal ob es ein Junge oder ein Mädchen ist oder die Maus und der Hund.
    • Neu

      Aloha Skadi

      Spoiler anzeigen

      Skadi schrieb:

      „Nervt es dich, dass jemand denken könnte, du würdest mit Hazel schlafen? Oder nervt dich in Wirklichkeit, dass du das eben nicht tust?“
      :grinstare: :grinstare: :grinstare: Und schon mag ich Kolja^^

      Skadi schrieb:

      Du beobachtest Hazel ständig, seit sie vor eineinhalb Jahren bei uns angefangen hat.“
      Oh, dann hat er es aber lange nicht gemerkt ^^;

      Skadi schrieb:

      Wieso beobachtete Kolja ihn so genau,

      :grinstare:
      :rofl:

      Skadi schrieb:

      „Und du schnüffelst an ihr. Es ist okay. Manchmal nur etwas gruselig.“
      Hahahaha Okey, die letzten Zeilen sind echt gut :thumbsup:

      Skadi schrieb:

      „Weil-...“
      „Und dann gab es da diesen Elfen, den du quer über den vollgestellten Tresen gezerrt hast,…“
      „Das war-…“
      „weil du mit anhören musstest, wie er sie anmachen wollte.“
      „Du meinst wohl eher, er-…“
      „Danach hast du ihn mit einem Arschtritt vor die Tür gesetzt…“
      „Eigentlich habe ich-…“
      „und von ihm Trinkgeld kassiert.“
      Okay, ich denke die Sache ist eindeutig xD

      Skadi schrieb:

      „Ihr umkreist euch gegenseitig. Ist unterhaltsam, wenn man gerade nichts zu tun hat“
      Hihi „Gegenseitig“ Da wäre ich aber hellhörig geworden …

      Skadi schrieb:

      „Wie, gegenseitig?
      Ah ok :D

      Skadi schrieb:

      „Und vergiss nicht, dass wir auf Besen reiten, die Ernte vernichten und deinen Samen eintrocknen lassen, wenn du uns auf den Keks gehst.“
      Perfektes Timing 8)

      Skadi schrieb:

      „Stehst du schon lange dort? Wieso schleichst du dich denn so heimlich von hinten an, Süße?“ Vom Thema abzulenken erschien ihm wie ein guter Plan, dazu ein paar Komplimente und ein charmantes Lächeln
      Versuch ich auch immer, … geht immer in die Hose :(


      OK, guter Part. Die Chemie zwischen Kolja und Scott ist echt gut. Ich glaube aber, dass sie zwischen Hazel und Scott noch besser werden wird. Aber dafür hab ich bis jetzt zu wenig von den beiden gesehen, um das wirklich behaupten zu können. Ich bin gespannt darauf, wie dieser Arbeitstag noch weiter geht, wenn es so früh ja schon SO losgeht^^;
    • Neu

      Danke für den Kommentar, Eti ^^


      „Flüchtig.“
      „Das heißt?“
      Scott zuckte gleichgültig mit den Schultern. „Ich kenne ihre Gesichter, geb' ihnen manchmal nach einem Fußballspiel eins aufs Maul. Wie das halt ist, wenn man in derselben Kleinstadt lebt.“ Klar, natürlich. Wessen Definition vom Kleinstadtleben lautete schon nicht so? „Du kennst ihre Namen also nicht?“, schlussfolgerte Hazel aus seiner Antwort.
      Wieder ein Schulterzucken. „Nur von einem der Typen. Der große, hagere mit den blonden Locken.“
      Hazel begriff. Seine Beschreibung passte auf einen der beiden Wölfe, die bei Scotts Anblick den Schwanz eingezogen. Genau gesagt auf den Außenseiter des Rudels. „Der Omegawolf.“
      „Genau der“, gab Scott ihr Recht. „Jim...Jerry... irgendsowas Donnelly. Ich weiß wie er heißt, weil er als Teenager den Rasen meiner Eltern gemäht hat, um sich was dazuzuverdienen.“
      An dieser Stelle unterbrach Hazel ihn. „Warte, deine Eltern haben jemanden eingestellt, der ihnen den Rasen mäht?“ Bei fünf Kindern mit insgesamt zehn intakten Händen? „Weshalb hast du das nicht erledigt oder deine Geschwister?“
      „Wir wollten nicht.“
      „Und das soll eine legitime Erklärung sein?“
      Scott sah sie an. „Du kennst den Rasen meiner Eltern nicht.“
      Nein, das tat sie tatsächlich nicht. Hingegen Scotts generelle Arbeitsmoral, weswegen es Hazel wenig erschütterte, dass Mr und Mrs Fitzpatrick eine Haushaltshilfe für Aufgaben anheuerten, die in normalen Familien von den Kindern übernommen wurden.
      Für Scott war die Sache damit geklärt. „Donnelly gehört zu Finn O'Rourkes Rudel, genauso wie die anderen“, erzählte er und kam auf das ursprüngliche Thema zurück. „Seine Bande hängt immer am stillgelegten Güterbahnhof rum.“
      „Finn O'Rourke...“, wiederholte Hazel nachdenklich den Namen. Nein, da klingelte nichts bei ihr. Was allerdings nichts bedeutete. Die Hexe lebte erst knapp zwei Jahre in dieser Stadt und Schlägerbanden zählten nicht gerade zur Klientel ihres Bekanntenkreises. Wenn sie Scott richtig verstand, dann verkörperte dieser Mann den Anführer der Bande, was ihm zwangsläufig als Alphawolf auszeichnete. „Bei dem Großmaul, das du gestern fast angesprungen hast, handelte es sich also um diesen O'Rourke?“
      „Nee, das war nicht O'Rourke.“ Er schüttelte den Kopf. „Das war sein Betawolf, so was wie sein Stellvertreter. Aber frag mich nicht nach seinem Namen.“ Die Augen des Wolfes wanderten über die Zerstörung, die das Rudel im Pub angerichtet hatte. „Scheiße Mann“, murmelte er. „Die haben alles zerlegt, keinen Stein auf den anderen gelassen. Als wäre hier irgendwo die Schatzkarte versteckt, die zum Heiligen Gral führt.“
      „Du meinst ein Tagebuch, wenn du schon auf die Indiana Jones-Filme anspielst.“ Hazel schmunzelte. Ja, der Schankraum ähnelte in der Tat Elsas verwüstetem Hotelzimmer. Scotts Filmaffinität, und wie sie sich zeigte, konnte echt ziemlich niedlich sein. „Abgesehen davon“, witzelte die Hexe mit der Absicht, Scotts Laune wenigstens etwas anzuheben, „käme nur ein Idiot auf die Idee, sein Tagebuch ausgerechnet im Tír na nÓg zu verstecken. Dazu sind Tagebücher für ihre Besitzer viel zu wi-...“
      Oh Gott.
      Oh Gott!
      Sie war so ein Idiot! Die Kasse! Ihr Bullet Journal! Panisch stürzte Hazel hinter den Tresen und stieß Scott um Haaresbreite gegen die Bar. „Hey!“, beschwerte er sich lautstark. Der Alkohol, und was sonst auf dem Boden Lachen bildete, spritze unter Hazels hektischen Schritten in alle Richtungen. Sie nahm die Geldkassette heraus und ... nichts. Gar nichts. Ihr Bullet Journal war weg. Ihr Bullet Journal war weg! Hazel spürte, wie ihr schlagartig sämtliche Farbe aus dem Gesicht wich, die sich nunmehr in ihrer Kehle zu einem sperrigen Klumpen ansammelte und dann wie eine Bowlingkugel durch ihre Eingeweide kegelte. Voller Entsetzen sah sie Scott an. „Mein-mein Bullet Journal ist nicht mehr da!“
      „Häh, was?“ Doch Hazel zwängte sich abermals an ihm vorbei und fing an, fieberhaft die Trümmer nach ihrem Journal zu durchsuchen. Oder schlimmer: nach Überresten davon. Derweil trat der Moment ein, in dem Pádraig Hayes endgültig der Kragen platzte. Der Leprechaun hatte verdächtig lange geschwiegen und wenn er auch üblicherweise keinen triftigen Anlass benötigte, um zu explodieren, bedeutete Schweigsamkeit in seinem Fall nie etwas Gutes. „Mir ist scheißegal, wer dieser Penner ist!“ Der kleine Mann ging in die Luft, wie eine Großpackung Böller in einem brennenden Schuppen. Schneller als Hazel ihm mit seinen kurzen Beinchen zugetraut hätte, kletterte ihr Chef mühelos und beeindruckend behände einen der Barhocker empor und baute sich in der nächsten Sekunde bereits breitbeinig vor Scott auf dem Tresen auf. „Du wirst morgen bei diesem Flachwichser aufmarschieren und ihm ein für alle Mal verklickern, sich und seine gehirnamputierten Drecksäcke von meinem Pub fernzuhalten! Wer auf meinen Fußboden pissen will, muss vorher erst 'ne Menge Trinkgeld für seine Drinks hinblättern, kapiert?!“
      „Was?“, protestierte Scott entgeistert. „Wieso ausgerechnet ich?“
      „Wieso du? Wieso du?? Ich will dir sagen, wieso!“ Hayes packte Scott am Kragen seiner Jacke und zerrte ihn mit einem rabiaten Ruck näher zu sich heran. Wegen des Höhenunterschieds musste der Wolf plötzlich zu ihm aufschauen. „Erstens, weil mein Pub ohne diese behinderte Dominanz-Revier-Scheiße von euch Wölfen gar nicht erst zerlegt worden wäre. Ich schiebe es also dir in die Schuhe, dass es generell dazu gekommen ist. Zweitens, arbeitest du seit acht Jahren hier und hast mir und dem Laden gegenüber gefälligst so was wie Loyalität und emotionale Verbundenheit zu empfinden. Und drittens...“ Er holte Luft. „Bin ich dein Boss und was das Geschäftliche angeht, tust du, verdammt nochmal, was ich dir auftrage. Anderenfalls schmeiße ich dich hochkant raus und du darfst dir einen neuen Job suchen!“ Der Kobold entließ Scott aus seinem Griff und hüpfte vom Tresen hinab.
      „Es ist nicht hier!“ Hazel verzweifelte. Sie hatte überall gesucht. In allen Ecken, unter und hinter den Möbeln. Die Kasse hatte sie ein zweites und sogar ein drittes Mal überprüft, in den verbleibenden Räumen nachgeschaut, Papierfetzen vom Boden gelesen und jede Ritze und jeden Spalt untersucht. Nirgends konnte sie die kleinste Spur von ihrem Bullet Journal entdecken. Ob Hazel es wahrhaben wollte oder nicht: Es blieb unauffindbar. Ihr Bullet Journal schien wie vom Erdboden verschwunden.
      Am liebsten hätte sich Hazel an Ort und Stelle übergeben. Das… das war eine Katastrophe! Nicht nur die vielen persönlichen Notizen, die sie darin sammelte – das Journal beinhaltete ihre berufliche Zukunft! Alle Ausarbeitungen, die sie für ihre Bewerbung an der Universität zusammengetragen hatte, waren verloren! Die Gliederung und Inhalte ihres Exposés – weg, ebenso die Liste an unabdingbarer Literatur für ihr Dissertationsthema sowie die Ausführungen zu ihren Forschungsmethoden. Jahrelange Arbeit und all die Mühen, optimal auf ihr großes Lebensziel vorbereitet zu sein, erwiesen sich durch die Ereignisse einer einzigen Nacht als umsonst. „Die Wölfe müssen es gestohlen haben!“
      „Was gestohlen haben?“ Scott kam nicht mehr mit.
      „Mein Bullet Journal! Es lag in der verschlossenen Kasse und nun ist es weg! O'Rourkes Leute haben es mitgenommen.“ Okay, immer mit der Ruhe. Es half nichts, in Panik zu verfallen. Hazel atmete tief durch und versuchte, einen kühlen Kopf bewahren. Dass ihr Bullet Journal entwendet wurde, bedeutete nicht zwangsläufig, dass es somit verloren sei. Eventuell bestand die Chance, es rechtzeitig und an einem Stück zurückzuholen. „Scott, ich werde morgen mitkommen“, fasste Hazel ihren Entschluss.
      „Wie? Was? Warum?“ Scott wirkte überrumpelt und Hayes' schaute ebenfalls skeptisch aus der Wäsche.
      „Die Kerle haben mein Bullet Journal und ich will es wiederhaben. Außerdem...“, räumte sie reumütig ein, „habe ich sie schließlich auch provoziert. Die Zerstörung des Pubs ist daher irgendwie teilweise meine Schuld.“
      „Oh, ich bin mir sicher, dass es das ist, Missy!“, polterte Hayes los. „Du bist ja genauso bekloppt wie dein haariger Kumpel hier. Ich rufe jetzt die Bullen und morgen nehmt ihr zwei euch gefälligst diese Wölfe vor, klaro?“ Mit diesen Worten zog der Leprechaun sein Smartphone aus der Tasche und wählte 101.
    • Neu

      Hi @Skadi

      Skadi schrieb:

      An dieser Stelle unterbrach Hazel ihn. „Warte, deine Eltern haben jemanden eingestellt, der ihnen den Rasen mäht?“ Bei fünf Kindern mit insgesamt zehn intakten Händen? „Weshalb hast du das nicht erledigt oder deine Geschwister?“
      „Wir wollten nicht.“
      „Und das soll eine legitime Erklärung sein?“
      Scott sah sie an. „Du kennst den Rasen meiner Eltern nicht.“
      Nein, das tat sie tatsächlich nicht. Hingegen Scotts generelle Arbeitsmoral, weswegen es Hazel wenig erschütterte, dass Mr und Mrs Fitzpatrick eine Haushaltshilfe für Aufgaben anheuerten, die in normalen Familien von den Kindern übernommen wurden.
      :rofl: Entweder muss der Rasen seiner Eltern mega, obergiga gigantisch sein ... (immerhin müssen Wölfe doch auch rennen, jagen, trollen, etc. da brauchen sie etwas Platz) :thinking: , da reicht so ein kleines Fleckchen Gras nicht!
      Oder es sind einfach defititiv alle von Scotts Geschwister so wie er! :golly: :D :rofl:

      Der arme Hayes! Das arme Pub! ;(
      Mich nimmts ja wunder, wie die Konfrontation dann so ablaufen wird! :panik: Der Abschnitt war sehr angenehm zu lesen und hat dazu noch wie jeder von dir spass gemacht! :D
      Liebe Grüsse
      Fly
      "Ein Schloss ohne Gruft, das wäre wie, wie ein Einhorn ohne Horn!"

      Eigenes von Fly
      Schatten unter London
    • Neu

      Ich hab es geahnt ... Die arme Hazel.
      Das klingt richtig mies.
      Ich hab mit den Recherchen für meine Abschlussarbeit noch nicht richtig angefangen und weiß jetzt schon, dass es ein Haufen Arbeit ist X/
      Und sie hat auch noch alles verloren und muss im Zweifelsfall alles nochmal machen und dann wird es nicht mehr so perfekt, wie es mal war :panik: Und was persönliches :grinstare: Klingt, als käme da noch eine Erpressung auf sie zu ...
      Oder Scott haut ihnen gehörig aufs Maul. Mal sehen, was passiert ^^

      Und ja, was ist das für ein Rasen bei Scotts Eltern? XD
      "Bilden Sie einen Satz mit "Braut".
      "Er braut Bier."

    • Neu

      und weiter gehts.

      Zuerst muss ich mal zugeben das Hazel mir zu schwer ist (Aussprache) darum nehme ich Hensel. Wieso ich das extra erwähne nun um zu sagen das nicht jeder Name leicht auszusprechen ist.

      Dieses Bullet Journal ist echt komplez wie ich letzen nach gesehen hab. Wie kommst du auf so ein Gegenstand ? Benutzt du es selbst?

      Mag mir jemand mal sagen was ein Klientel ?

      Ps ist der kleine immer auf 180 ??? Ich weiß sein Laden ist zerstört aber mein Gott komm mal langsam runter.
    • Neu

      Danke für eure Kommentare, @'Miri' @'97dragonfly' ^^


      @Falkefelix Der Name Hazel wird "Heysel" (englisch: Haselnuss) ausgesprochen und ich denke nicht, dass er im Vergleich zu anderen Namen eine Herausforderung darstellt. Zumal der Begriff ein gebräuchliches Wort der englischen Sprache ist und in Zeiten, in denen jeder weiß wie Justin, Jeremy etc. ausgesprochen wird, nehme ich niemanden ab, dass ihm der Name Hazel zu schwer wäre ;)

      Falkefelix schrieb:

      Wie kommst du auf so ein Gegenstand?
      Ich verarbeite gerne Anspielungen auf die aktuelle (Pop)Kultur und Bullet Journals bieten sich da als Alternative zu Laptops und Notizbüchern an.

      Falkefelix schrieb:

      Ps ist der kleine immer auf 180 ???
      Er ist genau einmal ausgerastet. Ein einziges Mal. Also nein, er ist nicht "immer" auf 180.

      Falkefelix schrieb:

      Ich weiß sein Laden ist zerstört aber mein Gott komm mal langsam runter.
      Seine Existenzgrundlage wurde zerlegt. Ich denke, er hat jedes Recht, sich aufzuregen.