TiKas Gedichte - Der Sammelthread

  • Nur eine kurze Anmerkung:
    Ich träume nicht besonders oft, doch wenn, ist das ganze filmreif.


    Wie kann ein Mensch das ertragen
    Der Morgen reißt ihn aus dem Schlaf
    Hört nur was seine Träume ihm sagen
    Denkt an die Personen, die er dort traf


    Die Nacht vergeht, denn sie wird vom Tag gejagt
    Der Traum verrinnt, denn wer träumt vergisst
    Und du wünschst dir sehnlichst, dass jemand dir sagt
    Dass du nur träumst und dein Traum das Leben ist


    Jeden Tag frag ich mich, was ich versäume
    Da das Leben nicht gibt, was Träume mir geben
    Doch nur im Traum lebst du deine Träume
    Und im Leben lebt man nun mal das Leben


    Doch wieso können Träume nicht davon handeln
    Worum wir uns in der Wirklichkeit scheren
    Aber wozu würden Träume sich wandeln
    Wenn sie logisch und realistisch wären


    Du musst diesen Zeilen nicht glauben
    Du musst nur erleben was Träume dir geben
    Damit Sehnsüchte Gedanken rauben
    Damit du wünscht du könntest deine Träume erleben

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

    3 Mal editiert, zuletzt von TiKa444 ()

  • TiKa444 :


    :thumbsup: Gefällt mir, nur die Wiederholungen sind ein bisschen zu oft drin und du solltest di ersten 3 Zeilen anders formatiern. Ich war genau wie Kiwi nicht sicher obs schon dazugehört oder nicht :wacko:

    Zitat

    Der Morgen reist ihn aus dem Schlaf

    reißt mit scharf ß sonst bedeutet es was ganz anderes :D


    LG
    Arathorn

  • TiKa444 :


    Ne die ersten Zeilen sind nur ein Kommentar meiner Wenigkeit.


    Dann muss du das genauer textlich kennzeichnen, zB hättest du sie nicht in solch kurzen 3 Zeilen abtippen sollen, oder sie durch eine Trennlinie vom eigentlichen Gedicht distanzieren müssen.


    Zum Gedicht:
    Es ist offensichtlich worum es geht, eine Eigeninterpretation lässt also nicht viel Freiraum zu. Wie Arathorn, finde ich die Wiederholungen unpassend; weiter stören sie mMn den Gedankenfluss des Texts, da immer eine Unterbrechung vorliegt. Dies erinnert mich dann nicht mehr an ein Gedicht, sondern an den Refrain eines Popsongs oder an ein Gebet in der Kirche (da gibts auch immer die heraufbeschwöreden Wiederholugen).


    Ich sehe einen Konflikt des Träumenden mit seiner Existenz außerhalb des Schlafs, und im Taum findet er Zuflucht davor. Vielleicht hat diese Person zu hohe Ansprüche an das Leben oder erkennt nicht die Schönheiten/Wunder der Natur, die gegeben sind, vlt werden sie ihm auch verwehrt (Gefägnis; gebunden an ein Bett etc.).

    "Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben."
    - George Bernard Shaw -


    Einmal editiert, zuletzt von Kiwi ()

  • TiKa444 :


    Lies sich schon gleich viel einfacher und stimmiger, sehr gut :thumbup:


    EDIT:

    Zitat

    Der Morgen reist ihn aus dem Schlaf

    Muss "reißt" heißen ;)

    "Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben."
    - George Bernard Shaw -


  • Zitat

    Ich träume nicht besonders oft, doch wenn ist das ganze Filmreif.

    Komma nach wenn und filmreif klein :thumbsup:

    _____________________________________________________________
    Mach doch so nen Trennstrich drunter ;)


    LG
    Arathorn

  • Ein Mann aus Stahl
    Ein Gewehr in der Hand
    Er traf seine Wahl
    Und kämpft für sein Land


    Eine Reihe Mann für Mann
    Die Köpfe hoch erhoben
    Stehen still und stramm
    Während sie zu Kämpfen geloben


    Sie schießen auf Puppen
    Trainieren Ausdauer und Kraft
    Aus Einzelgängern werden Gruppen
    Aus Kameraden Freundschaft


    Er zittert vor Aufregung
    Ist von Angst wie zerfressen
    Diese Schlacht ist keine Übung
    Er hofft man wird ihn nie vergessen


    Schüsse, die knallen
    Kugeln durchsieben die Luft
    Männer, die fallen
    Manche ergreifen die Flucht


    Auch all seine Kameraden
    Starben in der Schlacht
    Die, die für ihr Land alles gaben
    Zerbrachen für dessen Macht


    Doch er kämpft weiter
    Keine Schwäche, kein zurück
    Er denkt: "Was wenn ich scheiter."
    Doch er vertraut auf sein Glück.


    Und dann traf ein Schuss
    Fuhr durch die dicke Weste
    Er opferte bis zum Schluss
    Für sein Land nur das Beste


    Einsam auf einem Feld aus Leichen
    Mit seinem Leben gespielt
    Sein Opfer wird niemals reichen
    Niemand der seine Hand hielt


    Mit Orden überschüttet am Schluss
    Seine Mutter weint, als ihre Hoffnung verfliegt
    Sonst niemand den man benachrichtigen muss
    In ein Mädchen hat er sich nie verliebt


    Neue Männer werden sich in Schlachten messen
    Neue Kriege aus Gründen, um die sich niemand schert
    Doch ihn, ihn wird man schon in Kürze vergessen
    War das Opfer den Lohn wirklich wert


    Für das Land, das er liebt
    Seinen Körper im Meer versenkt
    Die Flagge, für die er so oft gesiegt
    In einem See aus Blut ertränkt

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

    Einmal editiert, zuletzt von TiKa444 ()

  • Ach her je TiKa.
    Mann könnte meine, dass du in den Krieg ziehen möchtest!
    Das Gedicht ist wirklich sehr gut geschrieben und zeigt auch deutlich die Gefühle des Soldaten.
    Nur bei

    Zitat

    Aus Scheue Freundschaft

    musste ich die Zeile zweimal lesen.
    Aber sonst...du solltest Dichter werden! ;)


    P.S.:
    Shoutboxwerbung erfolgreich.

    A reader lives a thousand lives before he dies. The man who never reads lives only one. George RR Martin

  • Ardwinna Danke für das Kompliment :D. Und keine Sorge. In naher Zukunft werde ich meines Wissens wohl nicht in den Krieg ziehen. :D
    LG

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

    Einmal editiert, zuletzt von TiKa444 ()

  • @TiKa: Das Gedicht gefällt mir. Entspricht aber leider nicht so ganz der Wahrheit. Zum einem, im Krieg versucht jeder sein Leben zu retten, es gibt keine Gruppe, nur die eigene Haut. Wer flieht wird wie der Feind erschoßen. Und der letzte Fehler, bei einem Kampf kämpft man und denkt nicht, dazu hat man keine Zeit, die hat man erst nach einem Kampf.
    LG Maitreya

  • Nur ein Gedicht. Die enthaltenen Behauptungen basieren nicht auf der Wahrheit. ;)


    Ein Schatten inmitten der Nacht
    Eine Klinge aus dem Nichts
    Ein Schemen der Schrecken entfacht
    Man denkt er wäre ein Witz


    Geschichten an Feuern, von Alten erzählt
    Erfürchtig gehört, von Jungen verbreitet
    Zum Auswuchs der Fantasie erwählt
    Zu fälschlichem Unglaube verleitet


    Die Geschichten sind nicht erfunden
    Doch alle glaubten das was zu sein schien
    Die Opfer sind einfach verschwunden
    Noch nicht einmal sie selbst sahen ihn


    Irgendwo da draußen in den Schatten der Nacht
    In der Finsternis, im Herzen des Nichts
    Verweilt der Dämon, nun ist sein Blutrausch entfacht
    Nicht nur Geschichte, kein Mythos, kein Witz

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

  • Dieses Gedicht ist sicherlich verbesserungswürdig. Aber was hätte Perfektion schon für einen Reiz für Kritiker ;). (Nein im Ernst. Schont mich nicht :D)


    In Staub zerfällt was als Stütze gedacht
    Was uns vor dem Fall bewahrt zerbricht
    Geschlossen das Auge, das über uns wacht
    Furcht in der Hoffnung, Schatten im Licht


    Zerbrochener Traum für zerbrochene Welt
    In Scherben liegt, was niemals zerbricht
    Die Hoffnung schwindet, doch es fehlt der Held
    Jede Schlacht ein Sieg, doch eine Schlacht gibt es nicht


    Und doch, so schwach, doch noch nicht verloren
    In uns bäumt sich etwas auf
    Aus Verzweiflung wird Starrsinn uns geboren
    Die Zeit stoppt ihren ewigen Lauf


    Denn was zerfällt errichten wir neu
    Was nicht zu reparieren ist, das reißen wir ein
    Was wir zerstörten, das betrachten wir scheu
    Doch es wird uns für immer eine Lehre sein


    Ein unendlicher Kreis aus Träumen und bösem Erwachen
    Manch einer fragt sich was das alles nur bringt
    Man versucht jedes mal es besser zu machen
    Auch wenn Perfektion uns niemals gelingt


    Doch Trümmer gab es und wird es immer geben
    Solange wir sind, sind wir nicht perfekt
    Es gilt dem auf ewig unser Bestreben
    Und nur der kommt weiter, der nach den Sternen sich streckt

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

  • Die Hoffnung schwindet, doch es fehlt der Held
    Jede Schlacht ein Sieg, doch eine Schlacht gibt es nicht



    Diese Textstelle beißt sich irgendwie,... Vielleicht liegts an dem 2. Schlacht. Vielleicht kannst du es so umändern. mal als Vorschlag.
    "Die Hoffnung schwindet, es fehlt der Held.
    Jede Schlacht ein Sieg, ....."<... da fehlt mir zuletzt auch die Idee. Du hast unglaublich oft, "DOCH" (mitten in Sätzen), drinne was sich episch gesehen ersetzen lässt, damit es flüssiger klingt.
    Als Vorschlag;



    Denn was zerfällt errichten wir neu
    Was nicht zu reparieren ist reißen wir ein
    Was wir zerstörten, das betrachten wir scheu
    Doch es wird uns immer eine Lehre sein



    Denn was zerfällt, errichten wir neu
    Was nicht zu reparieren, reißen wir in Zwei
    Was wir zerstören, betrachten wir scheu
    Aber wird uns immer eine Lehre sein ("Aber als Bezug auf die geschlossene Lehre danach)


    So als Anstoß, will ja nicht alles korrigieren, es klingt ansonsten nämlich sehr schön. Mit einer Nachricht, die als "Niemals aufgeben!" auffasse!!!


    :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

  • Zugegebenermaßen bin ich müde, aber die Idee kam vor einigen Minuten und ich wollte sie posten bevor ich einschlafe.
    Haltet euch trotzdem nicht mit Kritik zurück.


    Dein Leben besteht aus Kleinigkeiten
    Wie viele Facebook Freunde wie viele YouTube Hits
    Aus nichts tun und lernen für Schularbeiten
    All das ist nur ein Witz!


    Man weiß alles über dich
    Auch wenn du denkst, da gibt's eigentlich nichts
    Jeder weiß mehr über jeden, als der über sich
    Es ist wie ein schlechter Witz!


    Politiker sagen uns was wir tun sollen
    Versprechen alles, halten nichts, für einen Sitz
    Es interessiert sie nicht was wir wirklich wollen
    Die Pointe, ein einziger Witz!


    Doch irgendwo wartet auch der lang ersehnte Traum
    Das Glück und die Liebe kommen und gehen wie der Blitz
    Doch immer hinterlassen sie Spuren in Zeit und Raum
    Wirklich nur ein Witz?

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

    Einmal editiert, zuletzt von TiKa444 ()

  • Ich sag´s gleich vorweg, ich hab keine Ahnung von Gedichten - meistens verstehe ich die irgendwie nicht - aber ich hab den Titel gesehen und wollte einfach mal reinlesen.
    Mir gefällt dein Gedicht, es hat für mich einen wahren Kern. Stimmt mich nachdenklich bringt mich aber auch zum Schmunzeln :)

  • Viel Spaß beim Lesen ;).


    Etwas in der Dunkelheit
    Ein Teppich aus See und Land
    Verborgen im Nebel der Zeit
    Treibt hinaus über des Meeres Rand


    Ein Licht in der Ferne
    Ein Aufschrei glockenklar
    Und am Himmel funkeln die Sterne
    Wie ein Traum, so wunderbar


    Und die Nacht geht zu Ende
    Ein Leuchten so hell
    Als ob man vor ihm stände
    Hell und warm, und doch nicht zu grell


    Und am Horizont wird der Himmel grau
    Der Schatten von der Dämmerung verjagt
    Die Luft ist kalt, beißend und rau
    Doch erfüllt von Licht, in dem man zu Leben noch wagt

    Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.


    Aldous Huxley

    Einmal editiert, zuletzt von TiKa444 ()