HEAVEN (Band II)

  • Thorsten , Sensenbach , LadyK


    Danke wie immer für euer Feedback. :)


    Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass nach allem, was Emilia so passiert ist, sonnenklar sein müsste, dass sie keine zehn Pferde in diesem Zimmer halten. Nachdem ihr es aber einstimmig seltsam fandet, dass sie zu solch überstürzten Fluchtplänen neigt, habe ich mich noch einmal daran begeben und eine Textstelle eingebaut, die zumindest verdeutlich, dass sie kurz abwägt.


    Ich packe sie mal in den Spoiler und wer Lust hat, kann sie sich ja noch mal ansehen. Vielleicht bastle ich auch noch etwas weiter daran herum, aber das hier ist jetzt erst mal so ein Entwurf...


  • Ich komme erst jetzt dazu, hier mal reinzuschauen. Das Kapitel im Zimmer finde ich sehr stark, und auch deine neue Ergänzung ist sehr intensiv und ungeheuer spannend. Ich persönlich finde die Flucht nachvollziehbar und gut erklärt, außerdem ist es mit der neuen Ergänzung noch etwas besser geworden.

    Die einzige Stelle, wo ich kurz gezögert hätte, wäre wohl der Sprung vom Balkon gewesen, 3 Meter tief. Nö, ich glaube, das hätte mich gewaltig Überwindung gekostet, und dann ist es ja nicht nur die Höhe, sondern da sind auch noch Dornen. Ich spring jedenfalls auch nicht so ohne Weiteres vom 3-Meter-Turm im Freibad, und nach dem, wie ich Emilia bisher kennengelernt habe, würde ich denken, dass sie da vielleicht auch eine Weile überlegt und Angst überwinden muss.

    Das ist also wieder das typische unnötige Gemecker, das du aber auch ignorieren kannst. Das Kapitel ist ungeheuer gut und faszinierend und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht. Ein wenig erinnere ich mich ja noch daran. Ich glaube, wir erreichen bald die Stelle, wo du damals aufgehört hast zu posten. Bin schon richtig neugierig, was dann noch alles kommt.

  • Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass nach allem, was Emilia so passiert ist, sonnenklar sein müsste, dass sie keine zehn Pferde in diesem Zimmer halten.

    Warum?


    Sie war vorher in der absoluten Hoelle. Jetzt wacht sie auf und ist... wo ganz anders. Du weisst dass sie immer noch in der Gewalt von Dagon ist, und der Leser ebenfalls, aber sie kann das nicht wissen.


    Sie wacht in einer... sagen wir mal... freundlichen Umgebung auf - sieht nicht akut so aus als sollte sie gefoltert werden, eher so, als wuerde man sie umsorgen wollen. Woher soll sie wissen dass sie ueberhaupt noch in Feindeshand ist? Genausogut koennte ein Kumpel von Elias sie befreit haben, oder sie koennte ausgetauscht worden sein. Sie kann es nicht wissen, alles was sie wissen kann ist, dass die Situation in der sie jetzt ist drastisch besser und ganz anders ist als die, in der sie vorher war.


    Also, so sonnenklar wie Du sagst ist das von ihrer Perspektive aus eher nicht finde ich.

  • Danke, Kirisha und Thorsten ^^



  • Hi Rainbow :)


    Ich habe dann mal Kapitel 3 gelesen und WOW, wie habe ich mitgelitten. ;(



    LG Remoni


    Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
    Mahatma Gandhi

  • Hey Remoni,


    cool, dass du mal wieder weitergelesen hast. :) Ich stelle es mir nicht leicht vor, nach so einer Unterbrechung wieder in die Geschichte zu finden.

    Ich musste jetzt selbst erst noch mal nachlesen, was in Kapitel drei überhaupt so los war. :rofl:



    LG,

    Rainbow

  • Ich melde mich mal vorsichtig aus der Versenkung zurück. Nicht, dass ihr denkt, ich hätte irgendwie das Handtuch geworfen, oder sowas. :)


    Der Part, den ich euch jetzt zeigen werde, hat mich einfach vor die eine oder andere Herausforderung gestellt. Entgegen meiner Vorliebe für lange Schachtelsätze (und glaubt mir, dieser Teil war voll von den schönsten Aneinanderreihungen grandioser Formulierungen... ohne Punkt und Komma versteht sich :rofl:) habe ich vor allem zum Ende hin versucht, das Chaos und Emilias Zustand durch kurze abgehackte Sätze darzustellen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mir daran einen abgebrochen habe.


    Aber nun gut. Obwohl ich noch nicht vollends zufrieden bin und da auch garantiert noch mal nachjustieren muss, will ich euch mein kleines Experiment dennoch schon mal zeigen. Bin gespannt, wie ihr es finden werdet. (Für Anregungen, Tipps, Kritik und Verbesserungsvorschläge bin ich wie immer dankbar. )



    Kapitel 15.2

    Schwerfällig richtete Emilia sich auf, versuchte, auf die Beine zu kommen. Sie wusste nicht, ob es an der ungewohnt kalten Außentemperatur lag, dass ihr das Atmen so schwer fiel, aber irgendwie schienen sich ihre Lungen nicht richtig mit Sauerstoff zu füllen, egal, wie tief sie die Luft auch einsog. Stattdessen stieg ihr nun ein penetranter Schwefelgeruch in die Nase und sie schmeckte den trockenen Staub in ihrem Mund.
    Alles um sie herum begann plötzlich, sich zu drehen.
    Was war bloß los mit ihr? Wenn sie sich nicht zusammenreißen und endlich von hier abhauen würde, könnte sie ebenso gut gleich aufgeben. Dagons Lakaien würden sicher schon bald ihr Verschwinden bemerken und sofort die Gegend nach ihr absuchen. Um nichts in der Welt gönnte sie ihnen die Genugtuung sie nur wenige Meter vom Haus entfernt in diesem bemitleidenswerten Zustand zu finden.
    Mit letzter Kraft hievte sie sich hoch, strauchelte auf die Überreste eines verdörrten Baumes zu, der zwar nur wenige Meter entfernt war, aber zumindest erst einmal Deckung bot. Hier ließ sie sich erneut nieder, lehnte sich völlig entkräftet mit dem Rücken an den mannshohen Stumpf. Verzweiflung kroch in ihr hoch. Warum zum Teufel war sie nicht stärker? Sie durfte jetzt nicht schlappmachen.
    Die zerschundenen Hände gegen ihren pochenden Schädel gepresst, sog sie gierig die abgestandene Luft ein, während sich der Druck hinter ihren Augenhöhlen immer weiter aufbaute.
    Sehnsuchtsvoll ließ sie ihren Blick die steile Hauswand hinauf gleiten.
    Unerreichbar weit erschienen ihr die Balkonbrüstung und das dahinterliegende Zimmer mit dem prasselnden Kaminfeuer. Der weiße Vorhang, bauschte sich im Wind wie eine Fahne, die ihre Kapitulation besiegelte. Es gab keinen Weg zurück.
    Was hatte sie geritten, hier herauszugehen in diese menschenfeindliche Umgebung? Hatte sie tatsächlich gedacht, dass es so einfach sein würde zu entkommen? Mit dem Vorhaben zu fliehen hatte sie ihr eigenes Todesurteil unterschrieben. Wenn sie nicht erfror, würde sie elendig ersticken.
    Ihr Blick verschwamm. Die ausgestreckte zitternde Hand in Richtung des Hauses ließ sich nicht länger aufrechthalten. Schwer wie Blei sank sie zu Boden, wo sich ihre Hände tief in das knorrige Erdreich gruben.
    Sie spürte, wie das Leben langsam und unaufhaltsam aus ihr herausfloss.
    Obwohl sie ihre Umgebung nur noch schemenhaft wahrnahm, glaubte sie in der Ferne ein flackerndes Licht erkennen zu können. Wie ein Leuchtturm auf stürmischer See, der seinen Strahl in die finstere Nacht warf, um kurz darauf wieder zu verblassen, zog das seltsame Flimmern ihre Aufmerksamkeit auf sich.
    Staub flog umher, ließ sich vom Wind in die Lüfte tragen, wo er sich zu einer umherwirbelnden Wolke verband.
    In dem tosenden Durcheinander glaubte Emilia tatsächlich für einen Moment, Elias` Gesicht erkennen zu können, das sich aus dem feinen Wüstensand formte und derart echt wirkte, als sähe sie ihn leibhaftig vor sich.
    Seine Augen, die die Farbe von flüssigem Silber angenommen hatten, strahlten eine beruhigende Wärme aus. Doch an ihrem sorgenvollen Ausdruck war deutlich abzulesen, dass er in keinster Weise gut hieß, was sie hier tat. Es war derselbe Blick, den er ihr immer dann zuwarf, wenn sie etwas offensichtlich Dummes tat oder sie sich seiner Ansicht nach selbst gefährdete. Tiefe Besorgnis spiegelte sich in seinen Zügen und kurz sah es so aus, als ob er ihr etwas zurufen wollte, doch das Tosen des Windes ließ seine Worte ungehört verhallen.
    Wie gern hätte Emilia noch einmal seine tröstende Stimme gehört, die Geborgenheit seiner wärmenden Arme um ihren eisigen Körper gespürt.
    Doch es blieb ein Wunschgedanke. Nicht mehr als das kurze hoffnungsvolle Aufflackern einer windgepeinigten Kerze, bevor sie erlosch. Nach und nach verblasste sein Bild, wurde wieder eins mit dem tristen Grau des Himmels.
    Nein! … Bleib!“, hätte Emilia ihm gerne zugerufen. Es wäre leichter, dem Tod entgegenzublicken, wenn er bei ihr war. Doch es war bereits zu spät. Zusammen mit dem aufgewirbelten Staub wurde die Erinnerung an ihn davongetragen und zurück blieb eine grenzenlose Leere, die auch noch das letzte Fünkchen Wärme aus ihrem Körper zog.
    Einzig die Lichtquelle, die sie nach wie vor in einiger Entfernung durch die Dämmerung tanzen sah, legte sich wie ein Hoffnungsschimmer über die triste Dunkelheit der herannahenden Nacht.
    Das Licht. Sie musste dorthin! Licht bedeutete Wärme … und Wärme bedeutete Leben!
    Ein letztes Aufbäumen ermöglichte es ihr, sich auf allen Vieren kriechend in Richtung des großen schmiedeeisernen Tores zuzubewegen, das sie vor sich aufragen sah. Es schien die Quelle des wundersamen Scheins zu beherbergen. Rechts und links davon schloss sich ein Zaun an, der oben in speerförmig zulaufenden Spitzen endete und die Grundstücksgrenze darstellte. Wie schon fast nicht anders zu erwarten, stand die Pforte weit offen, als stünde es hier jedem frei zu kommen und zu gehen, wie es ihm passte.
    Sie keuchte gegen die Enge in ihrem Brustkorb an, der sich so anfühlte, als seien ihre Atemwege bereits randvoll mit Staub gefüllt. Mühsam kämpfte sie Stück für Stück gegen die eiskalten Windböen an, die ihr die Kapuze vom Kopf wehten und die Tränen auf ihrem Gesicht zu Eiskristallen erstarren ließen. Die unbarmherzige Kälte hielt ihren Körper fest in ihren Klauen, machte sie so gut wie bewegungsunfähig. Jede Berührung und jede noch so kleine Erschütterung jagten einen stechenden Schmerz durch ihre eingefrorenen Glieder, sodass sie kurz vor dem Ziel nach Luft ringend zusammenbrach.
    Nur noch ein bisschen … Ein kleines Stück noch.
    Den Kopf schützend in den Armen vergraben, robbte sie auf den Ellenbogen weiter dem imposanten Eingangsbereich entgegen, bis sie schließlich mit ihrer ausgestreckten Hand gegen das kalte Metall stieß und sich daran festklammerte.
    Erst jetzt sah sie die Laterne, die von einer Halterung in dem Durchgang herabbaumelte. In ihrem Inneren loderte ein Licht, das so hell war, wie der Schein von hundert Kerzen, die dem Sturm trotzten und die Dunkelheit um sie herum vertrieben.
    Mit Ach und Krach zog sie sich an dem verschnörkelten Geländer hoch, wollte gerade einen Fuß über die Schwelle setzen, als sich ein unerwarteter glühender Schmerz ihre Beine hochzog.
    Für einen kurzen Augenblick empfand sie die aufsteigende Hitze in ihrem Körper als angenehm, weil sie eine willkommene Abwechslung zu der unerbittlichen Kälte darstellte und sie innerlich aufzutauen schien.
    Wie eine unsichtbare Macht hielt sie diese aber davon ab, noch einen einzigen Schritt weiterzugehen. Als sie den Blick an sich herunterwandern ließ, sah sie die Ursache für die Wärmequelle. Oberhalb ihrer Knöchel flammten lodernde Fußfesseln auf, die umso intensiver aufleuchteten, je näher sie der unsichtbaren Schranke zwischen diesem Grundstück und dem dahinter liegenden Areal kam. Emilias benebelter Verstand brauchte einen Moment, bis er begriff, was hier vor sich ging. Ganz offensichtlich war das hier eine weitere Maßnahme, die ihr Entkommen verhindern sollte, nur schien diese auf ziemlich effektive Weise ihren Zweck zu erfüllen.
    Voller Entsetzen starrte sie auf die grell flackernden Ringe, die aus der dämmrigen Umgebung hervorstachen und eine unmissverständliche Botschaft aussendeten.
    Du kommst hier nicht weg!
    Ein röchelndes Schluchzen war alles, womit sie ihre Verzweiflung zum Ausdruck bringen konnte. Es fehlte ihr ganz einfach die Kraft. Resigniert ließ sie sich auf den staubigen Boden sinken. Der Gedanke, dass ihre Flucht von vorne herein zum Scheitern verurteilt gewesen war und sie niemals eine echte Chance gehabt hatte, raubte ihr den letzten Funken Überlebenswillen.
    Erschöpft schloss sie die schweren Lider, lauschte ihren Atemzügen, die nur noch stoßweise kamen. In der Ferne hörte sie ein Jaulen, wie das eines wilden Tieres. Die unmenschlichen Laute mischten sich unter das Heulen des Windes. Sie kamen näher, schwollen an, explodierten direkt neben ihrem Ohr und rissen sie für einen Moment aus dem trägen Dämmerzustand. Fauchendes Knurren verband sich mit menschlichen Schreien. Dazwischen immer wieder ihr Name. Laut! … Viel zu laut.
    Die Arme schützend über ihren Kopf gelegt, kauerte sie sich zusammen. Klauenartige Hände blitzten im Schein der flackernden Laterne, griffen nach ihr. Sie versuchte, sich zu entwinden. Es gelang ihr nicht. Ein Hustenanfall schnürte ihr die Kehle zu. Sie würgte, röchelte. Luft! Keine Luft!
    Verzweifelt versuchte sie zu erkennen, was um sie herum geschah. Doch die Schatten verschwommen ineinander. Ließen das letzte Licht des eingetrübten Abendhimmels in Schwärze versinken.
    Mit einem heftigen Ruck wurde sie vom Boden gerissen. Stechende Schmerzen tobten in ihrem Inneren. Zähne, die aufeinanderschlugen. So kalt … keine Luft!
    Ihr Kopf baumelte haltlos, wurde zurechtgerückt. Kräftige Arme schlangen sich um sie. Harte Muskeln, die sie an sich pressten.
    Der eisige Wind verschwand. Er zerrte nicht mehr an ihr. Die Kälte ließ von ihr ab. Als habe jemand eine schützende Decke über sie gebreitet.
    Das stete Pochen eines kraftvollen Herzschlags drang zu ihr durch. Es beruhigte sie. Sorgte dafür, dass sich ihre Atmung normalisierte. Davongetragen in schwungvollen Bewegungen gab sie sich dem Rhythmus hin, der sie sanft hin und herwog. Sie schläfrig werden ließ.
    Plötzlich wurde es hell. Lichtblitze tanzten vor ihren Augen. Geräusche um sie herum holten sie aus ihrer Lethargie. Eine Tür wurde aufgestoßen. Holz splitterte. Glas zersprang, flog klirrend zu Boden. Ein unverständlicher Fluch, laut und animalisch, wurde von den hohen Wänden wie ein Echo zurückgeworfen. Einem Beben gleich polterten schwere Schritte durch die Halle. Tobendes Chaos. Alles war verzerrt. Wirkte nicht echt.
    Noch eine Tür. Das Licht wurde schummrig. Wärme legte sich über sie. Schattenspiele an den Wänden. Ein weicher Untergrund. Jemand Wimmerte, schluchzte auf. Beruhigendes Murmeln in der Ferne. Kaum mehr als ein sanftes Flüstern, das an ihr Ohr getragen wurde. Ein angenehmes Kribbeln durchströmte sie und ein tiefes Gefühl von Geborgenheit breitete sich in ihr aus. Der stechende Schmerz in ihren Lungen ebbte ab, während eine bleierne Schwere von ihr Besitz nahm
    Sterben ist friedlich, war ihr letzter Gedanke, bevor sie in die Tiefe hinab gezogen wurde.

  • Du wirst immer besser. Dies ist wieder ein sehr starker Abschnitt.

    Hm, Moment mal, kurze Sätze? Was bitte nennst du kurze Sätze? Ach so, du meinst die am Schluss.

    Sie passen dort sehr gut. Der ganze Abschnitt ist sehr intensiv, ich kann ihn mir wahnsinnig gut vorstellen und es ist so schräg und seltsam, davon kann ich gar nicht genug bekommen!

    glaubte Emilia tatsächlich für einen Moment, Elias` Gesicht erkennen zu können, das sich aus dem feinen Wüstensand formte und derart echt wirkte, als sähe sie ihn leibhaftig vor sich.
    Seine Augen, die die Farbe von flüssigem Silber angenommen hatten, strahlten eine beruhigende Wärme aus. Doch an ihrem sorgenvollen Ausdruck war deutlich abzulesen, dass er in keinster Weise gut hieß, was sie hier tat. Es war derselbe Blick, den er ihr immer dann zuwarf, wenn sie etwas offensichtlich Dummes tat

    Hier hatte ich einen kleinen Bella-und-Edward-Flash (die Szene, wo sich Bella absichtlich Klippen herunterstürzt, damit Edward gezwungen wird aufzutauchen und sie zu retten, die kennst du sicher) - aber keine Angst, ich finde sowas einfach toll. Und auch wunderschön beschrieben.


    Es wäre leichter, dem Tod entgegenzublicken, wenn er bei war.


    Hier fehlt was. Wenn er dabei, oder wenn er bei ihr war?


    Mit Ach und Krach zog sie sich an

    Der einzige Ausdruck in deiner gesamten Geschichte, der mir nicht so gut gefallen hat. Vielleicht was Anderes?


    Oberhalb ihrer Knöchel flammten lodernde Fußfesseln auf, die umso intensiver aufleuchteten, je näher sie der unsichtbaren Schranke zwischen diesem Grundstück und dem dahinter liegenden Areal kam. Emilias benebelter Verstand brauchte einen Moment, bis er begriff, was hier vor sich ging.

    Fußfesseln... das ist köstlich! Der hat ja an alles gedacht!


    Es beruhigte sie. Sorgte dafür, da

    hier würde ich ein Komma setzen anstelle des Punktes, damit der zweite Satz nicht unvollständig ist.


    :) Einfach genial, der Abschnitt, bitte mehr davon!!!

  • Yep, der Abschnitt ist top!



    will ich euch mein kleines Experiment dennoch schon mal zeigen.

    Kleines Understatement...:D

    Was hatte sie geritten, hier herauszugehen in diese menschenfeindliche Umgebung? Hatte sie tatsächlich gedacht, dass es so einfach sein würde zu entkommen? Mit dem Vorhaben zu fliehen hatte sie ihr eigenes Todesurteil unterschrieben. Wenn sie nicht erfror, würde sie elendig ersticken.

    Das ist der einzige Teil zu dem ich ein kleines bisschen was zu sagen haette - mach's auch kursiv und direkter - das ist zu wichtig um es so beilaeufig zu erzaehlen!



    Sie keuchte gegen die Enge in ihrem Brustkorb an, der sich so anfühlte, als seien ihre Atemwege bereits randvoll mit Staub gefüllt. Mühsam kämpfte sie Stück für Stück gegen die eiskalten Windböen an, die ihr die Kapuze vom Kopf wehten und die Tränen auf ihrem Gesicht zu Eiskristallen erstarren ließen. Die unbarmherzige Kälte hielt ihren Körper fest in ihren Klauen, machte sie so gut wie bewegungsunfähig. Jede Berührung und jede noch so kleine Erschütterung jagten einen stechenden Schmerz durch ihre eingefrorenen Glieder, sodass sie kurz vor dem Ziel nach Luft ringend zusammenbrach.


    Ja - genau so! Wunderbar!

  • Hey Rainbow ^^


    Mir gefällt der Abschnitt auch super gut :thumbup:


    Es war auch irgendwie klar, dass Emilia nicht weit kommt. Und wenn die Fußfessel nicht jemanden gewarnt hätte, wäre sie mit Sicherheit gestorben.


    Ich bin gespannt, ob sich Dagon mal dazu herablässt und Emilia besucht - auf eine solche Begegnung hoffe ich ja noch :D


    LG