Geschichten Sammlung von Drachenlady2001

  • Hier werde ich einige Geschichten und Leseproben reinstellen. Was mich dabei interessiert ist:
    Was gefällt euch oder auch nicht?
    Was sagt für Euch die Geschichten aus?


    Das es oft viele rechtscheibfehler, Satzbaufehler und falsche Komasetzung beihnhaltet ist mir klar, das ich das Handycap habe. Daher seht es mir nach wenn ich auf diese Kommentare nicht immer reagiere. Da ich es weiß... ;)


    Dann bleibt mir Euch nur zu Wünschen, das ihr Spaß an meinen Geschichten habt und vielleicht Selber damit insperiert werdet.

    Fantasy ist ein Werkzeug der Magie,
    wer sie beherrscht,
    besitzt die Kunst
    andere zu verzaubern.
    c Antke 2013

  • Workshop Kreatives Schreiben Tolking - Tage 2017


    Fantasy Geschichte : Vorgaben: Held /Heldin, Drache oder Einhorn, Mittelalter Max. 1500 Wörter


    Autor: Antke Metzger


    Titel zu dieser Kurzgeschichte fehlt mir ;)


    „Dachen sind keine blutrünstige Bestien?“ rief Ryu entrüstet in die Menschenmenge hinein. Ein Bauer hatte am Morgen, ein Drache am Himmel gesichtet und nun waren die Menschen in Sorge um Hof, Vieh und Kinder. Auf dem Dorfplatz hatten sie sich versammelt und diskutierten wild durcheinander. Der Schmid hatte versucht ruhe in die Gruppe der aufgebrachten Leute zu bekommen um mit ihnen zu planen, den Drachen zu töten. Ryu ging auf einen stattlichen Mann zu und sah ihn wütend an. „Wie kommt ihr darauf, das Drachen blutrünstige Wesen sein?“, fragte er erneut mit erhobener Stimme, so das auch der Letzte in den hinteren Reihen seine Worte verstand. „Nun, verehrter Fremder“, antwortete der Schmied des Dorfes, „wollt ihr denn die Worte der Bischöfe und Adeligen in Frage stellen? Diese Bestien werden uns vernichten sobald die Nacht hereinbricht.“ Ryu schüttelte nur den Kopf. „Haltet ein, denn sie sind Geschöpfe der Erde und nicht der Hölle wie euch erzählt wird. Sie sind Sanftmütig und ihr könntet viel von ihnen lernen.“, entgegnete ihm Ryu bestimmt. „Ach ja?“ zischte dieser bedrohlich, „Und wer versichert mir es, das er nicht unsere Jungfrauen als Opfer fordert wird oder die Felder der Bauern verbrennt?“ „Ich werde es euch versichern.“, antwortete Ryu selbstsicher „Denn ich bin der Drache den dieser Bauer heute Morgen gesehen hat.“
    Alles um sie wurde schlagartig still. Dann fing eine schlanke Frau in einem blauen Leinenkleid und weiser Schürze an zu lachen und der Rest der Leute stimmten im Gelächter mit ein. „Lasst gut sein, ihr verrückter Kerl. Ich seht nicht aus wie ein Drache.“, sagte der Schmid noch immer lächelnd. Doch Ryu wollte ihnen zeigen, das er keineswegs verrückt war. „Seit ihr bereit mir zu zuhören, wenn ich es euch beweisen kann? Ich möchte als erstes Euer aller Wort haben, das ihr mir zuhört und dann werde ich euch zeigen, dass ich derjenige bin, für den ich mich ausgebe.“
    Die Leute sahen Ryu an. Es war die Frau im blauen Kleid die das Word ergriff: „Nun, wenn ihr euch verwandeln würdet, glaube ich, dann würde ich euch glauben und wäre bereit euch zu zuhören“ Alle nickten und waren nun gespannt was passieren würde. Ryu verneigte sich vor seinen Zuschauern und sprach: „Euer Wunsch ist mir Befehl, doch verschont mein Leben und euch soll aller Zeit an nichts mangeln. Macht mir Platz, damit ich niemanden verletze.“
    Als er genug Platz um sich hatte, bildete sich Rauch um ihn herum und breitete sich bis zu den Füssen der Leute aus. Ryu war völlig darin verschwunden und als sich der Rauch auflöste, stand da, wo der Fremde gestanden war ein riesiger Drache. „Nun, ist es euch Beweis genug?“, fragte er mit seiner donnernden Stimme. Die Leute sahen ihn entsetzt und auch zum Teil ängstlich an. Einige nickten, andere standen noch mit öffnenden Mündern da und konnten den Blick nicht abwenden, geschweige denn was sagen. Auch die Frau sah den Drachen an, als glaube sie nicht was sie da sah.
    Es war der Schmid der in die Knie ging und um Verzeihung bat. „Verzeiht, dass ich euch blutrünstig betitelte. Ich werde zu jeder Zeit euch zu Diensten sein.“, sprach er und senkte sein Haupt. Ryu bildete wieder den Rauch um sich und stand nun als Mann wieder vor ihnen. Er ging zu dem Schmid und legte seine Hand auf dessen Schulter, als er sagte: „Es sei dir verziehen.“ Auch die anderen Leute kamen aus ihrem Erstaunen und verneigten sich vor ihm. „Bitte, lasst mich unter euch weilen und ich werde euch Lehren und eure Stadt vor Unheil bewahren. Doch verspricht mir eines, verrate niemanden meine wahre Identität.“
    Ryu lebte viele Jahre bei ihnen und dem Dorf ging es gut. Die Felder trugen satte Ernten und alles war friedlich, so wie er es eins vorhergesagt hatte. Er lernte allen jenen die es wollten, lesen und schreiben, heilte die Kranken und wurde von allen als Dorfoberhaupt akzeptiert. Doch blieb die Entwicklung die das Dorf machte nicht unbemerkt.
    Eine nahegelegene Kirche, dessen Priester, der mit dem Fürsten dieser Region sehr eng verbunden war, schickte Spione aus um heraus zu finden was geschehen war. Als er hörte was vor sich ging, orderte er Ritter des Fürsten an um den Fremden als Ketzer zu verhaften. Den Ryu lernte den Menschen im Dorf nicht, was ihnen die Kirche erzählte, sondern ganz andere Dinge, Hexerei und Zauberei. Dass er den Menschen dort Lesen und Schreiben lernte, war eine Gefahr für die Kirche, den so konnten sie nicht mehr ihre Lügen vom Sündenfall und ähnlichen verbreiten und keine Schutzgelder unter dem Deckmantel für Gottes Gnade ersuchen.
    Die Wachen des Fürsten kamen und nahmen Ryu in Gewahrsam, doch wollten die Dorfbewohner dieses nicht zulassen und wehrten sich mit Mistgaben, Schaufeln, Stöcke und der gleichen gegen die Ritter und forderten Ryu zurück. Der Priester jedoch sprach, dass großes Unheil über sie kommen würde, wenn sie Ryu nicht wieder heraus gaben. Der Schmid war derjenige der sich dem Priester entgegen stellte und sagte: „Seit Ryu bei uns ist, erging es uns nie besser. Ihr seid jene, die das Unheil über uns hereinbrachten. Ihr und eure Kirche wollt uns nur für eure erfundenen Sünden zur Kasse bitten. Doch ich sage, wir lassen es uns nicht mehr gefallen.“ Doch Ryu ging dazwischen und wollte nur Frieden unter ihnen bringen. Der Priester nahm das Schwert von einem der Ritter und wollte Ryu sogleich vernichten. Der Schmid sah dieses und warf sich rechtzeitig zwischen ihnen, so dass er das Schwert in seiner Brust stecken hatte. Ryu war so erzürnt, das er sich in seine wahre Gestalt verwandelte und die Wachen des Fürsten und den Priester daraufhin aus dem Dorf jagte und sie zur Strecke brachte.
    Ryu kehrte als Mensch wieder und bat die Dorfbewohner darum, wenn die nächsten Wachen kommen sollten um ihn gefangen zu nehmen, ihn gehen zu lassen, denn nur so wäre er in der Lage auf ewig für Frieden im Dorf zu sorgen. Die Ritter kamen und nahmen Ryu mit. Keiner erfuhr von ihnen was je mit Ryu geschehen war, doch erzählt man sich bis heute, dass wenn dem Dorf Gefahr drohte, ein Schatten eines Drachen zu sehen war und jedes Unheil an ihnen vorbeizog. Auf dem Dorfplatz pflanzten die Dorfbewohner, an jener Stelle an dem der Schmid gestorben war ein Baum, der noch heute dort zu finden ist. Seine Blätter werden zum Herbst hin Blutrot und wenn an seinem Todestag die Sonne untergeht, könnte man glauben, dass dieser brennen würde. Es gibt keinen, der es je gewagt hätte ihn zu fällen und wenn doch, so kam er nicht mehr dazu. Man sagt, das der Drache bist heute seinen Helden beschützt.
    ENDE

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    c Antke 2013

  • Diese Geschichte entstand für ein Wettbewerb zum Thema "Rausch". Vorgaben waren hier max. 1500 Wörter und musste was mit dem Thema rausch zu tun haben.



    Drachenrausch



    Anna schwebte noch regelrecht von dem, was sie vor einer halben Stunde erlebt hatte. Die Dreiundzwanzigjährige kam von einer esoterischen Lebensfindung, in der sie ihrem magischen Begleiter begegnet ist. Sie hatte sich aus purer Neugier darauf eingelassen und war nun um eine machtvolle Erfahrung reicher.
    Sie setzte sich an den Neckar und ließ das Ganze Revue passieren.
    „Faunda-dansa“ stand auf dem Schild von dem kleinen Esoterikladen, in dessen Schaufenster sie ein paar Edelsteine gesehen hatte, die sonst schwer zu finden waren. Sie beschloss hinein zu gehen und ging durch die Tür. Als würde sie mit einem Male eine ganz andere Welt betreten, fand sich Anna in einer Art Elbenwald wieder.
    „Seid gegrüßt“, sagte eine melodische Stimme rechts neben ihr, die einer jungen Frau ihres Alters gehörte. Sie war im Gegensatz zu ihr hoch gewachsen und sehr schlank. Ihr helles Kleid und die leuchtend blonden Haare ließen sie regelrecht erstarren. Ihre leuchtend hellblauen Augen strahlten sie förmlich an. „Was darf ich für Sie tun?“ fragte sie weiter um Anna vermutlich aus ihrem Staunen zu holen. „Ähm“ stotterte Anna „Ich, ... ich habe diese seltenen Edelsteine im Schaufenster gesehen. Ich glaube, dass sie Periont heißen.“ stammelte Anna weiter. Die Verkäuferin lächelte sie an und meinte dann zu ihr: „Ah, Ihr meint Peridot, die Merlin-Steine? Gewiss. Wie viele wollt Ihr haben?“ Anna erwiderte ihr Lächeln. „Nur einen.“ Sie konnte noch immer nicht ihren Blick von dieser elbenhaften Frau nehmen. „Bitte verzeihen Sie, aber darf ich Sie etwas fragen? Was bedeutet bitte der Name Faunda-dansa?“
    Es war eine sehr angenehme, klangvolle Männerstimme, die ihr antwortete: „Faunda steht für „sich erneut finden“ und Dansa bedeutet nichts anderes als hier sein. Frei übersetzt heißt es, sich im Hier und Jetzt neu zu finden.“ Aus einer Öffnung in der Wand, hinter der sich scheinbar weitere Räumlichkeiten verbargen, kam ein ebenso hochgewachsener, elbenhafter Mann zum Vorschein. Seine Gesichtszüge waren jung und fast von weiblicher Natur und doch zeigte sich darin eine starke, männliche Persönlichkeit. Anna war verwirrt, denn sie hatte nun noch mehr das Gefühl, dass sie echten Elben gegenüber stand. Doch waren das nicht einfach Fabelwesen. Sie war von dieser realitätsnahen Geschäftsumsetzung beeindruckt. Ihre Neugier war geweckt.
    Der Elbenmann schaute sie fast fragend mit seinen ebenso hellblauen Augen an. „Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber dürfte ich Ihre Hand sehen?“ fragte er sie. Ohne zu zögern reichte Anna ihm die rechte Hand und er nahm sie zärtlich in die seine. Nach einem kurzen durchdringenden Blick schaute er auf Annas Handfläche. Er begann ihre Handlinien zu deuten. „Ihr habt eine beeindruckende Lebenslinie. Es stehen Euch einige Prüfungen bevor, doch werdet Ihr diese mit Eurem magischen Begleiter mit Leichtigkeit meistern.“ Anna unterbrach ihn erstaunt. „Meinem magischen Begleiter?“ fragte sie ihn erstaunt. Jetzt war es der Elb der sie ebenso erstaunt anschaute. „Ihr seid Euch dessen nicht bewusst?“ fragte er sie. Anna antwortete ihm prompt „Nein. Woher auch?“ „Nun, wenn Ihr wollt, ermögliche ich es Euch mit ihm Kontakt aufzunehmen.“ Anna fuhr ein Schauer durch ihren Körper. Mit leicht bebender Stimme sagte sie dann „Gerne“. Sie begleitete den Elben in einen Nebenraum. Dieser roch nach einer Räucherung mit aromatischen Kräutern. „Legt Euch dort auf die Matte“ bat er sie und Anna tat es ohne zu zögern. „Nun schließt Eure Augen und atmet drei Mal tief ein.“ führte er seine Anweisungen weiter fort. Der Duft begann ihre Sinne zu vernebeln, sie fühlte sich leicht und seine Stimme trug sie regelrecht hinfort; was er sagte hörte sie kaum noch, zumal es in einer anderen Sprache zu sein schien. Sie stand auf einem Felsen am Meer, eine salzige Brise wehte ihr entgegen und der Wind spielte vergnügt mit ihren schwarzen, leicht gewellten Haaren. Sie spürte die Energie, die von diesem Ort ausging und wie sie diese in sich aufnahm, wie ein ausgetrockneter Schwamm, den man ins Wasser legte. „Ich heiße Euch Willkommen.“ Die Stimme hinter ihr war tief, sanft und durchdrang jede einzelne Faser in ihrem Körper. Anna drehte sich vorsichtig um und schaute auf die Kreatur, die vor ihr stand. Ehrfürchtig blickte sie auf einen Drachen vor sich, groß, mächtig und angsteinflößend. „Ihr braucht keine Angst vor mir zu haben“ sprach er mit sanfter Stimme weiter „Ich bin Temaemon, euer Drache. Ich beschütze euch vor jeglichem Unheil und werde euch immer zur Seite stehen.“ Anna musste sich bei diesem Anblick und seiner Güte unwillkürlich verneigen. „Ich bin hoch erfreut Euch kennen lernen zu dürfen.“ Respektvoll sprach sie ihn an. Anna spürte, dass auch von ihm eine endlose Energie ausging. Sie fühlte sich mit einem Mal leicht und unbesiegbar. Sie schloss die Augen und wurde mitgerissen von einer Flut aus Kraft, Energie, Leichtigkeit, Wissen und Macht.
    Alles um sie herum begann wieder klare Züge anzunehmen, wie ein Nebel der sich allmählich aufzulösen schien. Sie sah auf einmal all das klar vor sich, von dem sie geglaubt hatte, dass es unmöglich sei. Ihr war mit einem Mal bewusst, dass ein Bannzauber von ihr genommen worden war, der über jedem Menschen zu liegen schien. Es gab wahrhaftig mehr zwischen Himmel und Erde und sie wurde Zeuge davon. Sie öffnete die Augen und lag wieder in dem Raum, in den der Elb sie gebracht hatte. Ihr wurde bewusst, dass es keine einfache, tolle Geschäftsidee war, sondern sie wahrhaftigen Elben gegenüber stand. Sie bedankte sich herzlich bei ihnen, mit dem Wissen, dass sie nicht zum letzten Mal hier herkam und nahm den Peridot in die Hand.
    Nun saß sie hier am Neckar, spielte mit dem Stein und wusste, dass sie in den Geschmack eines Rausches gekommen war. Dem Rausch des Drachens.


    ENDE


    So ich bin gespannt auf die Komentare zu dieser Geschichte. Gewonnen habe ich übrigens nicht. Vermutlich weil ich eben nicht wirklich gut im Satzbau bin. Aber egal, ich schreibe weil es mir Spaß macht und nicht weil ich damit Geld oder Preise gewinnen will. ;)

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  • Kurzgeschichte


    Jagdfieber
    Laura war eine zierliche Person, die aber mit ihrem Scharm alle um den Finger wickeln konnte. Ihre liebreizenden, blauen Augen zogen jeden in den Bann, wenn sie etwas wollte. Die vollen schwarzen Wimpern und katzenhaft geschminkte Lieder unterstrichen ihren eindrucksvollen Blick. Das sie Sportlich war, sah man von weitem, da ihr Gang schwungvoll und ausdauernd war. Sie stand mit ihren Freunden Jeck und Franka am Bogenschiessstand und übten noch ein wenig für den Morgigen Parcours. Es war Lauras erster Parcours den sie bestritt. Sie stand aufrecht da, legte den Pfeil sorgsam in die Sehne Atmete tief durch, hob den Bogen, spannte die Sehne visierte frei an und ließ den Pfeil fliegen. Treffer. Der Pfeil steckte fast mittig in der Scheibe. „Nicht schlecht“ ertönte Jecks Stimme hinter ihr „doch kannst du es auch aus den Knien heraus?“ fragte er, da er wusste, dass sie erst seit ein paar Wochen mit dem Bogenschießen begonnen hatte. Doch Laura ließ sich nicht verunsichern, sie Zog den nächsten Pfeil aus ihrem Köcher und legte auch diesen sorgsam in die Sehne. Sie winkelte das eine Bein an und das andere legte sie halb ab. Sie erhob den Bogen und spannte die sehne, visierte erneut und verfehlte die Scheibe knapp. „grr“ Laura war verärgert, weil sie ihn es gerne Bewiesen hätte, dass sie es schaffen kann. Sie nahm erneut ein Pfeil. „Wenn du in den Hocke bist, dann verändert sich auch deine Flugbahn. Versuch sie zu ermitteln.“ Eigentlich wäre es ihr ja klar gewesen, aber sie hatte nie zuvor aus den Hocke heraus geschossen, daher war es auch nicht verwunderlich, dass der erste Pfeil daneben ging….


    Auch so ein Projekt das ich mal Fortführen will. Der Gedanke dabei war, das Jeck ihr was beibringen will und sie lernen musste es an zu nehmen. Aber die zündende Idee fehlt bislang. Zudem ist der Wettbewerb eh auch vorbei…


    wer ideen hat darf sie gerne weiterverfolgen

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  • Ein Teil aus meinem Roman "Das Drachenpentagramm- Die Wächter des Drachen"



    Anika wachte auf und schaute sich um. Sie lag in einem mittelgroßen Raum. Das Bett, in dem sie sich befand, war breit und mit einem blauen, seidig glänzenden Stoff überzogen. Die Pfosten, die emporragten, sahen aus wie drei Schlangen die sich umschlangen und mit ihren Köpfen den Himmel des Bettes hielten, an dem ein Spiegel angebracht war. Rechts von ihr stand ein kleiner Schrank mit einem Spiegel darauf. In seinen Holzrahmen waren Verzierungen eingeschnitzt und etwas in einer fremdartigen Sprache. Im Spiegelglas bewegte sich die Oberfläche wie Wasser, das sich wie im Wind leicht kräuselte. Vor dem Spiegel standen zwei dünne weiße Kerzen. Neben dem kleinen Schrank war eine kleine Öffnung, wie eine Art Fenster nach draußen. Sie sah die Sterne am Himmel funkeln. Auf einem Regal an der Wand standen noch mehr brennende, cremefarbeneKerzen in den verschiedensten Formen. Unter dem Regal stand ein einfacher Holzstuhl und ein Holztisch, auf dem ein Kelch und ein Krug platziert war. Der Kelch war aus zwei Teilen gefertigt. Der obere Teil war aus Glas, der untere aus Zinn oder etwas Ähnlichem. Im Licht der Kerzen konnte sie einen Drachen erkennen, der das Glas mit seinen Krallen und Flügeln umschloss. Der Schwanz des Drachen, der sich um den Stiel schlängelte, war der Fuß des Kelchs. Der Krug sah fast genauso aus, nur mit dem Unterschied, dass der Schwanz als Griff zum gießen diente und das Glas eine Vertiefung zum Ausschütten hatte. Auf der rechten Seite befand sich ein offener Kamin, in dem das Holz leise vor sich hin knisterte. An der linken Wand war eine Holztür, die massiv aussah und mit gusseisernen Beschlägen versehen war. Anika versuchte, in der Annahme, dass sie sowieso verschlossen sein würde, gar nicht erst zu fliehen. Der Raum war aus grobem Gestein erbaut. Sie überlegte sich, auf welcher Seite der Burg sie wohl lag.


    Anika legte sich zurück und betrachtete sich im Spiegel. Schwarze Haare mit violetten Strähnen. Nun ja, ich soll ihm wohl gefallen. Bin ich eigentlich noch ganz bei Trost? Ich denk doch tatsächlich darüber nach, wie romantisch ich das alles finde. Was zur Hölle hat er vor? Will er mich nur betören oder steckt da mehr dahinter? Ich bin zu müde, um darüber nachzudenken, dachte sie.


    Anika schlief wieder ein und träumte davon, dass sie in einem Krankenhaus lag. Ihr Mann Marco saß an ihrem Bett und schaute sie liebevoll an. Er streichelte mit seinem Handrücken über ihre Wange. Als sie das fühlte, machte sie die Augen auf, in der Hoffnung, dass das alles nur ein Traum war und bemerkte erschrocken, dass es keiner war. Anika sah wieder dem Mann in die Augen, der sie auf seinem Schiff in eine andere Welt entführt haben musste. Erschrocken und noch halb schlafend rückte sie von ihm weg, die Decke fest umklammert und an die Brust gedrückt. Er schaute Anika erstaunt an und begann zu lachen. „Vor einer Stunde warst du noch nicht so schreckhaft. Was ist los? Hat dich etwa der Mut verlassen? Oder hast du nur die Starke gespielt?“, höhnte er. „Warum hältst du mich hier fest? Und wieso der ganze Aufwand? Nimm dir doch endlich, was du willst und lass mich gehen.“ Ihre Stimme zitterte ebenso wie ihr Körper. Lucas lachte von neuem: „Harte Worte für so eine schwache Stimme. Ich habe dir schon mal heute Nacht gesagt, dass von einem Gehen nicht die Rede ist. Außerdem gefällt es dir doch, oder?“ Anika nahm all ihren Mut zusammen und zwang sich zur Ruhe. „Wenn du das wirklich glaubst? Nun dann muss ich dich leider enttäuschen!“, antwortete sie ihm giftig. Ihre Stimme gewann auch wieder an Festigkeit zurück.


    Er rückte näher zu ihr und schaute ihr tief in die Augen. „Wieso wehrst du dich eigentlich so sehr gegen etwas, was du dir so tief im Inneren wünschst? Warum lässt du dich nicht einfach fallen und genießt diese Atmosphäre, nach der du dich so tief in deinem Herzens sehnst?“ „Ach ja? Woher willst du das so genau wissen? Ich hasse dich. Nimm was du willst oder lass mich in Ruhe!“, fauchte Anika ihn an. „Nun gut, ich lasse dich in Ruhe, aber du wirst eh heute Nacht noch zu mir kommen. Und hassen tust du mich noch nicht. Aber es wird die Zeit kommen, da du erkennst, was Hass bedeutet, vielleicht schneller als es dir lieb sein wird.“, nach diesen Worten küsste er Anika noch einmal energisch, fast widerwillig und dennoch mit einer gewissen Zärtlichkeit. Er verließ den Raum, öffnete und schloss die Tür hinter sich, ohne die Tür auch nur einmal berührt zu haben.

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  • Ein Teil aus dem noch nicht veröffendlichten Teil: "Das Drachenpentagramm- Rückkehr des Bösen"


    Vorsichtig schlich er sich an Fox heran. Doch Fox hatte ihn bemerkt und beschloss das es kein Sinn machte weiter vor ihm zu fliehen. Sie holte tief Luft und wischte sich die Tränen aus den Augen. „Was machst du hier?“, fragte sie Lucas eher er bei ihr war. Lucas war keineswegs überrascht, dass sie ihn bemerkt hatte. Er fand es sogar sehr gut, dass sie trotz ihrer Situation in der Lage war ihre Instinkte zu nutzen. „Savo hat mir deinen Brief gezeigt.“, sagte er ihr ehrlich. Fox wand sich nun Lucas zu, der noch ein paar Schritte brauchte um neben ihr zu stehen. „Das war eigentlich für ihn alleine bestimmt.“, entgegnete sie ihm. „Fox, bitte.“, bat er, nachdem Fox wieder den Ansatz machte zu fliehen. „Er macht sich doch nur Sorgen um dich.“, fügte er ein, in der Hoffnung, dass er sie zu einem Gespräch bewegen konnte. Fox blieb drei Schritte von Lucas mit dem Rücken ihm zugewandt stehen. „Ich kann aber nicht mehr zurück.“, sagte sie dann traurig. Lucas schaute sie nur an und sagte erst einmal nichts weiter dazu. „Ich,…“ begann sie zögerlich, „… ich bin nicht die die ich war und das wird er nicht verstehen können.“ „Sieh mich an Fox.“, sagte Lucas dann klar und ruhig. „Fox, sieh mich bitte an.“, wiederholter er nach einer Pause. Fox drehte sich langsam zu ihm um, ohne jedoch in die Augen zu schauen. Lucas trat nochmal zwei Schritte auf sie zu. „Sieh mir in die Augen, und sag mir dass du nie mehr im Dienst von Aereskyea stehen willst.“ Fox sah ihn mit großen Augen an. Er sah dass sie mit sich am Ringen war. Doch sie bekam die Worte nicht über ihre Lippen.
    „Fox, du weißt ebenso gut wie ich, dass es dich zerbrechen wird. Ich habe dich hier hergeschickt, damit du etwas für dich ins Reine bringen kannst, aber nicht um dich selbst zu zerstören. Dein Verlust ist schwer und gnadenlos, aber wenn du dich jetzt aufgibst, schaffst du dir damit Halja hier drin.“ Lucas legte seine Hand auf ihre Brust und sah ihr in die Augen. „Savo will dich doch nur davor bewahren, mehr nicht. Gib ihm eine Chance. Gib dir selbst eine Chance.“ Lucas nahm die Hand weg und sah sie bittend an.
    Dann sah Fox mit einem Mal an Lucas vorbei. Savo trat zu ihnen. „Ich weiß, ich bin der Letzte den du hier jetzt sehen willst, aber bitte höre mich an eher du endgültig deine Entscheidung triffst. Egal wie du dich entscheiden wirst, ich werde sie akzeptieren, aber ich möchte das du weißt, dass ich ohne dich nicht mehr sein möchte. Fox ich liebe dich und ich werde immer für dich da sein, aber egal wie du handelst oder mir jetzt etwas entgegen wirfst, es wird nichts daran ändern was ich für dich empfinde. Das einzige was ich möchte ist, das du glücklich bist.“, sprudelte es aus Savo heraus, als wäre es die letzte Gelegenheit, ihr das zu sagen. Fox sah Savo mit großen Augen an und ihr rannen die Tränen nur so hinunter. Lucas trat einige Schritte zurück um Savo das Feld zu überlassen. Savo sah sie so liebevoll und doch so Hilflos an. Er nahm allen Mut in sich zusammen und legte seine Hand an ihre Wange. Er wusste nicht ob er es jetzt in dieser Situation wagen sollte sie zu küssen. Doch wie sonst hätte er seine Worte noch unterstreichen können? Zögerlich nährte er sich ihr und beschloss dann sie einfach nur in den Armen zu nehmen. Lucas sah dem geschehen zufrieden zu.
    Er zog sich zurück und fand das Mädchen was er in dem Dickicht zurückgelassen hatte. Er lächelte sie zufrieden an. Mit einer geschwungenen Handbewegung zeigte er dem Mädchen, dass sie doch bitte wieder voraus gehen sollte um ihm den Weg zurück ins Dorf zu zeigen. Das Mädchen lächelte und sprang freudig voraus. An der Hütte von Fox, setzte sich Lucas auf die Stufen aus Holz und wartete das Fox und Savo ebenfalls zurückkehrten. Lucas hoffte innerlich, dass er Fox wieder auf den richtigen Weg gebracht hatte.
    Ein Mann, ungefähr zwei Köpfe kleiner als er, kam auf ihn zu. Sein Blick sah verärgert aus und man sah ihm seine Anspannung an. Der Mann griff nach seinem Schwert und wollte Lucas damit bedrohen. Doch plötzlich sprang Fox von Oben zwischen ihnen eher der Mann Lucas angreifen konnte. „Amah, hitak. Dia ang Panginoon, dari Anarmur.“ Auch Savo landete mit dem Schwert in der Hand und stellte sich zu Fox. Fox Vater sah seine Tochter erschrocken an. Fox machte die Sicht auf Lucas wieder frei. „Yurushi, ita ga ko wa Antlata satu iwak isa dari Deshushy.“, sagte der Mann und verneigte sich. „Mein Vater möchte sich bei dir entschuldigen. Er hielt dich für ein Deshury.“, übersetzte Fox für ihren Vater. Lucas nickte dem Mann zu. Lucas kam eine Handlung in den Sinn, den Nicolas ihm gezeigt hatte, damit er die anderen Sprachen verstand und auch sprechen konnte. „Fox? Frag bitte deinen Vater ob ich ihn an der Stirn berühren darf, dann können wir miteinander reden, ohne dass du alles übersetzten musst.“, bat er Fox. Sie tat, worum Lucas sie gebeten hatte. Ihr Vater trat daraufhin vor Lucas und sah ihn erwartungsvoll an. Lucas legte den Zeigefinger und den Mittelfinger an seine Stirn und sagte: „Sesashee“ und nahm die Hand wieder runter. „Ich danke Euch.“, sagte Lucas und es war für ihn ein wenig befremdlich, andere Wörter aus seinem Mund zu hören als das was er sagte. Savo steckte sein Schwert wieder zurück und folgte Fox in die Hütte. „Bitte, kommen sie. Essen sie mit uns. Es wäre mir und meine Frau eine große Ehre.“, und bat Lucas mit eine Handbewegung Fox und Savo zu folgen. „Gern.“, erwiderte Lucas und folgte ihnen in die kleine schlichte Hütte.
    „Das ist meine Frau Lysan. Ich heiße Shye.“, stellte er die Familie vor. Lucas lächelte und verneigte sich respektvoll vor ihnen. „Mein Name ist Lucas und ich bin Herr von Anarmur, Diener des Drachen Jilocasin.“, sprach er sehr respektvoll. „Bitte setzen sie sich.“, bat ihn Shye. Lucas tat wie ihm geheißen. Er sah Lysan an und bewunderte das Farbspiel ihrer Flügel. Sie waren fast Cremefarben und zur Spitze hin mit schwarzen Federn versehen. Er fand, dass der Name Luchs ganz gut zu ihr passte. Sie servierte das Essen, das lediglich aus Reis und Gemüse bestand, das in einer cremigen Soße schwamm. „Es ist nicht viel, ich hab nicht mit so viel Besuch gerechnet.“, bat sie um Entschuldigung. „Bitte keine Umstände. Ich war lediglich hier, um zu sehen ob es Fox gut geht. Den Brief den sie Savo geschrieben hatte, versetzte uns in Sorge.“, begann Lucas eine Unterhaltung. Er merkte aber auch, dass es Fox extrem unangenehm war. Von ihrer aufrechten Haltung in der Burg von Arja war nichts mehr zu sehen. Sie wirkte auf ihn schon fast wie ein kleines Mädchen das auf eine Strafe für ihre Taten wartete. Doch Lucas wollte darauf jetzt keine Rücksicht nehmen. Er wollte verstehen warum Fox bereit war ihr Leben zu ihrem Nachteil zu ändern.

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    c Antke 2013

  • So hier mach ich eine kutt und lass euch mal in ruhe Lesen. Ich bin wie gesagt gespannt auf eure Komentare dazu.


    Wer mehr lesen möchte vom Drachenpentagramm, darf sich gerne die weiteren Kostenlosen Leseproben auf meiner Homepage anschauen


    http://www.dasdrachenpentagramm.de


    Alle Covers und Designs sind ebenso aus meiner Feder entstanden.

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  • @Mepfistoria


    Binich dabei, ich wollte die Hochladen, hatte aber nicht funktioniert.
    Und nein es sind Teile aus der Mitte des Buches. ;)


    PS: Leseproben hab ich ja verlinkt ;)

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  • Hey @Drachenlady2001,



    LG Sora :rolleyes:

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus



    Meine Geschichte: Erbin der Mächtigen ;)


    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • @Sora
    Danke für deine Kritik und Anregung.


    Ja es ist in einer 3 Stündigen Arbeit entstanden. Ich durfte ja nur 1500 Wörter haben. Ich weiß zwar aus dem Kopf nicht ob ich sie eingehalten habe, aber ich meine ja, dass war auch der Grund, dass solche ausschmuckungen halt auch keinen Platz mehr dafür hatten.


    Darum der Rauch um ausschmückungen zu umgehen ;)

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