Dein Leuchten

  • Dein Leuchten


    Du bist Eine von vielen. Hast Nichts, was dich besonders hervorhebt, äußerlich ...

    In der Menge kann man dich schnell übersehen und dennoch, haftet dir etwas Besonderes an.

    Es ist die Art, wie du lächelst, mit deinem Strahlen den Raum erhellst, jeden für dich einnimmst.

    Ob das immer so war, weiß ich nicht? ich kann dich nicht mehr fragen.


    Seit einigen Tagen hörst du nichts mehr. Woran es genau liegt? Das weiß man bei uns nicht.

    Deine Krankenakte liest sich wie ein wahr gewordener Alptraum, der noch nicht zu Ende ist und auf seinen fulminanten Showdown wartet. Doch trotz der Rückschläge, die immer dann kamen, wenn du dachtest, dass der Krebs besiegt wäre, hast du nie aufgegeben, nach vorne geschaut.


    „Meine Familie gibt mir Kraft“, hast du einmal zu mir gesagt. Und das ist wirklich so. Deine Tochter und dein Mann wechseln sich jeden Tag mit den Besuchen ab. Liebevoll kümmern sie sich um dich. Sie sind stark und geben dir Kraft weiterzukämpfen.


    Manchmal frage ich mich im Stillen, was würde ich in dieser Situation tun?

    Diagnose Hirntumor! Nicht operabel! Wie würde ich damit umgehen? Damit leben können?


    Dein Schicksal und vor allem wie du damit umgehst, jeden Tag voll und ganz annimmst und das Beste daraus machst, verleiht mir den Glauben, das auch solche Tiefschläge des Lebens überwindbar sind. Und zwar mit einer Familie und guten Freunden, die hinter einem stehen. Die einem die Hilfe geben, wenn man sie braucht.


    Vielleicht ist es diese innere Stärke, die alles was du tust so besonders macht und den Raum erhellt. Ich weiß nur eins, ich bin unglaublich froh, dass sich unsere Wege gekreuzt haben.

    Mehr aus meiner Feder: Gefangen im High Fantasy Bereich.


    Der Tag an dem alles begann findet ihr im Urban Fantasy Bereich auf fleißige Leser. ^^

  • Heyho Sabrina

    Ich weiß nur eins, ich bin unglaublich froh, dass sich unsere Wege gekreuzt haben.

    Danke.

    Ich habe bisher 5x das Leuchten gesehen:


    Bei meinem Vater, meinem Patenonkel, meiner Tante, meiner Schwester und bei meiner "kleinen Schwester". Und in allem hast Du recht:

    Ich kann nichts verändern. Aber ich bin unglaublich froh, dass sich unsere Wege gekreuzt haben.


    Besser kann man das nicht sagen.


    Danke.


    Der Wanderer

  • Hey Sabrina


    Ob das immer so war, weiß ich nicht? ich kann dich nicht mehr fragen.

    Also das klingt erstmal nicht schlecht, weißt auf etwas hin, dass nichts gutes erahnen lässt bzw. anders gesagt, darauf, dass jemand halt verstorben ist.

    Dann macht mich dein nächster Satz aber stutzig. Die Person, um die es geht, lebt also noch.

    Diagnose Hirntumor! Nicht operabel! Wie würde ich damit umgehen? Damit leben können?

    Das wirkt irgendwie auf mich, als wolltest du halt die Atmosphäre gut darstellen und die Gefühle des Erzählenden gut rüberbringen. Andererseits wirkts aber zu überhastet, du könntest das so gut beschreiben - stattdessen rutscht du nur schnell über die Gedanken des Protas drüber, wenn du verstehst, was ich meine.


    das auch solche Tiefschläge des Lebens überwindbar sind.

    Gut gesagt- aber: Nicht operabler Hirntumor? So einer ist nicht überwindbar, sowas führt auf kurz oder lang zum unweigerlichen Tod der Person. Das kann man so nicht schreiben :hmm:

    Also vielleicht ist es für die Angehörigen irgendwann überwindbar, aber für den, der´s hat, definitiv nicht. xD



    Ich weiß auch nicht, was dich dazu bewegt hat, gerade über dieses Thema zu schreiben (also das soll nicht negativ klingen) - aber ich bin sicher, du hattest deine Gründe. An sich ist es kein schlechtes Textstück, aber ich finde, wenn du ernsthaft darüber schreiben willst, könntest du es noch ein wenig ausführen und Aspekte genauer darstellen. Man könnte auch noch genauer darauf eingehen, woher der Prota die Person kennt, die an Krebs erkrankt ist, oder wie er zu der Person steht. Und so weiter.

    Du könntest gerade auch im ersten Absatz mehr ausarbeiten. Weil scheinbar scheint der Prota die Person und deren Familie ziemlich gut zu kennen.


    Den letzten Satz find ich gut, aber da würd ich mir, bevor du den da hinsetzt, auch ne ausführlichere Geschichte dazu wünschen. Du beschreibst zwar vieles gut, aber irgendwie packt mich das Gefühl, das du mit der Geschichte rüberbringen willst, nicht so. :hmm: Du musst die Emotionen für mich noch besser rüberbringen. Kann sein, dass Andere das anders sehen, aber ich empfinde es so.


    Und vielleicht auch über die Diagnose Hirntumor besser recherchieren, damit du auch weißt, worüber genau du schreibst. :hmm:



    Und vorher sprichst du mal von "sie hört nichts mehr und sie wissen nicht warum" und ein paar Zeilen später plötzlich davon, dass sie die Diagnose Hirntumor hat. -> ziemlich großer zeitlicher Sprung! So schnell wird das nicht diagnostiziert.


    LG

    Blue

    Chaos sagt, Halvars dunkle Seite sei harmlos gegen mich...













  • Erst einmal vielen Dank BlueRosesInMyHeart und Der Wanderer das ihr so schnell kommentiert habt.

    Zum einen Der Wanderer :

    Ich freue mich das sie dir so gefällt wie sie ist und das du es nachempfinden kannst was ich beim schreiben gemeint habe! Dafür einen lieben Dank. Es gibt sicher einige, die schon mal so empfunden haben.


    Zum anderen BlueRosesInMyHeart :


    Ob das immer so war, weiß ich nicht? ich kann dich nicht mehr fragen.

    Damit habe ich eigentlich gemeint, dass sie nicht Tod ist, sondern das sie mich nicht mehr verstehen kann weil etwas auf den Gehör- Nerv drückt. Das konntest du ja nicht wissen. Wenn sie bereits verstorben wäre, hätte ich es auch in die Vergangenheitsform geschrieben.

    Diagnose Hirntumor! Nicht operabel!


    Zum einen BlueRosesInMyHeart habe ich mich mit diesem Thema Gehirntumor sehr wohl auseinandergesetzt und informiert. Es gibt viele Therapieansätze und mit Strahlentherapie in verschiedener Form, kann man einen nicht operablen Tumor sehr wohl eindämmen und in selten Fällen, ist es auch schon gelungen, das kommt auf die Art des Tumors an, ihn ganz zu entfernen wenn er an Umfang verloren hat.



    Ich habe in meiner Arbeit mit den verschiedensten Menschen zu tun. Sowohl junge wie auch alte, die zu uns in Kurzzeitpflege (Ein paar Tage) oder länger (Bewohner einer WG) kommen.

    Solche Lebens- und Krankheitsgeschichten, die ich dort jeden Tag erlebe und hautnah mitbekomme, gehen mir des Öfteren unter die Haut und wenn das passiert, dann tue ich das, was ich schon immer getan habe und schreibe es mir von der Seele.

    Das hier ist das Ergebnis und es ist für mich okay wenn man sich kritisch dazu äußert.

    Zum Inhalt:


    Zitat von mir: das auch solche Tiefschläge des Lebens überwindbar sind.


    Gut gesagt- aber: Nicht operabler Hirntumor? So einer ist nicht überwindbar, sowas führt auf kurz oder lang zum unweigerlichen Tod der Person. Das kann man so nicht schreiben


    Stimmt nicht, siehe oben im Text. Außerdem habe ich das Überwinden von Tiefschlägen den Schock gemeint so eine Diagnose vom Arzt zu erhalten. Nicht die Krankheit selber!


    Den letzten Satz find ich gut, aber da würd ich mir, bevor du den da hinsetzt, auch ne ausführlichere Geschichte dazu wünschen.

    Das ist okay aber es war als kurzer nachdenklicher Text geplant.


    Trotzdem danke ich euch beiden, BlueRosesInMyHeart und Der Wanderer fürs Feedback!:D

    Mehr aus meiner Feder: Gefangen im High Fantasy Bereich.


    Der Tag an dem alles begann findet ihr im Urban Fantasy Bereich auf fleißige Leser. ^^

  • Zum einen BlueRosesInMyHeart habe ich mich mit diesem Thema Gehirntumor sehr wohl auseinandergesetzt und informiert. Es gibt viele Therapieansätze und mit Strahlentherapie in verschiedener Form, kann man einen nicht operablen Tumor sehr wohl eindämmen und in selten Fällen, ist es auch schon gelungen, das kommt auf die Art des Tumors an, ihn ganz zu entfernen wenn er an Umfang verloren hat.

    Natürlich gibt es solche Ansätze - aber wie du schon sagtest: Eindämmen. Eindämmen heißt weder entfernen noch dem Patienten das Überleben garantieren. Ein solcher Tumor kann 1. immer noch streuen und 2. auch wieder wachsen.

    Ich arbeite im Krankenhaus, ich hab auch mit solchen Leuten zu tun. Du kannst es eindämmen, aber irgendwann wird der Krebs zurückkommen. Weil ganz entfernen in den allermeisten Fällen nicht möglich ist.


    Natürlich gibt es sehr viele Fälle, in denen ein Hirntumor operabel entfernt wird, aber das ist eine sehr schwere OP.

    Und ich denke, dass in sehr vielen Fällen, in denen der Hirntumor mittels Therapie "verkleinert" wird, eine solche OP mit dem Zustand des Patienten nicht vereinbar ist. Weil Patienten nach solchen Therapien körperlich so schwach sind, dass entweder die Vitalwerte zu sehr vom Normwert abweichen oder irgendetwas anderes nicht stimmt.

    So genau kenne ich mich da auch nicht aus - ich bin Krankenschwester, kein Arzt. Aber das ist nur logisch.

    Damit habe ich eigentlich gemeint, dass sie nicht Tod ist, sondern das sie mich nicht mehr verstehen kann weil etwas auf den Gehör- Nerv drückt. Das konntest du ja nicht wissen.

    Das hab ich schon verstanden. Aber im Anblick auf das, was du ein paar Zeilen vorher geschrieben hast, ist das an dieser Stelle nun mal unlogisch.



    Und wenn du mit Überwinden von Tiefschlägen den Schock über die Diagnose meinst, dann schreib das auch so :D So, wie es in deinem Text steht, versteht man darunter was anderes.



    Und wie gesagt, ich wollte dir nur meine Meinung zu deinem Text mitteilen - ob du umsetzt, was ich da geschrieben habe, bleibt letztendlich dir überlassen. Aber ich lese nun mal hier und dann werd ich dir auch sagen, was ich dazu denke :)


    Ich habe in meiner Arbeit mit den verschiedensten Menschen zu tun. Sowohl junge wie auch alte, die zu uns in Kurzzeitpflege (Ein paar Tage) oder länger (Bewohner einer WG) kommen.

    Solche Lebens- und Krankheitsgeschichten, die ich dort jeden Tag erlebe und hautnah mitbekomme, gehen mir des Öfteren unter die Haut und wenn das passiert, dann tue ich das, was ich schon immer getan habe und schreibe es mir von der Seele.

    Das ist ja vollkommen in Ordnung :)

    Hab ja nichts dagegen gesagt :D

    Du bist also (Alten)Pflegerin, ja? Dann solltest du dir aber vielleicht solche Dinge nicht zu sehr zu Herzen nehmen :hmm:

    Sonst wird dich das über kurz oder lang psychisch zu sehr belasten, wenn du das mit nach Hause nimmst.

    Chaos sagt, Halvars dunkle Seite sei harmlos gegen mich...













  • Ich komme aus dem Betreuungsbereich und arbeite mit Krankenschwestern und Pflegern und auch manchmal eng mit Ärzten zusammen. Mich interessiert alles, was mit der heutigen Medizin und den Forschung zu tun hat. Neulich habe ich auch zu Fortbildungszwecken eine Vortrag besucht, wo es um dieses Thema "Gehirntumor- Todesurteil Ja oder Nein?" ging.


    Zu deinem Satz, BlueRosesInMyHeart , was das abgehärtet sein anbetrifft, hast du sicher Recht. Allerdings kenne ich viele Kollegen die abgehärtet sind und so will ich nicht werden. Man braucht den nötigen Abstand, dass habe ich gelernt und wenn es doch einmal zu viel ist, rede ich mit meiner Freundin darüber. Sie kommt aus der gleichen Branche und weiß Bescheid. Und manchmal entstehen auch kleinere Texte, Kurzgeschichten oder Gedichte.


    Aber für nichts in der Welt, würde ich diesen Job, wenn er auch manchmal aufreibend und anstrengend ist, eintauschen. Menschen ein Stück weit zu begleiten und ihnen zu helfen den Alltag zu meistern, ist mein Ding und gibt mir so unendlich viel zurück.

    Mehr aus meiner Feder: Gefangen im High Fantasy Bereich.


    Der Tag an dem alles begann findet ihr im Urban Fantasy Bereich auf fleißige Leser. ^^

  • Sabrina,

    der Text hat mich auch berührt und ich kann mich Der Wanderer nur anschließen.

    Meine Schwester hatte jetzt drei mal eine Krebsdiaknose gehabt und hat ihn besiegen können, Zu einem waren sie nicht so schwerwiegent wie das was du geschieben hast, aber auch ich saß nach dem ersten mal nach dem Besuch im Auto und habe geheult und die Mächte gebeten sie mir nicht weg zu nehmen.

    (Mir schießen grade die Tränen ind die Augen wenn ich an dieses Gefühl zurück denke)

    Die Kraft der Angehörigen und ihren lebenswillen war glaube das was mich an meisten berührt hat, weil ihre Diaknose so aussichtslos ist.

    Auch von mir ein Danke, es tut manchmal einfach gut wenn man daran erinnert wird wie vergänglich das Leben sein kann.

    <3

    Fantasy ist ein Werkzeug der Magie,
    wer sie beherrscht,
    besitzt die Kunst
    andere zu verzaubern.
    c Antke 2013

  • Hi Sabrina ^^


    Mir hat der Text sehr gut gefallen!

    Das mit der Hoffnung und den Rückschlägen ...

    Beim Lesen sind sofort viele Gefühle hochgekommen und ich hab an meine Mama denken müssen, die vor 4 Jahren an Leukämie verstorben ist. Bei ihr haben sie auch gemeint, der Krebs sei weg ... bis er dann wieder vor der Tür gestanden ist. Sie hatte auch dieses Leuchten, zumindest in ihrer Stimme (habe von Japan aus mit ihr geskypet), wodurch ich erst am Ende erfahren habe, wie schlimm es war.


    Jedenfalls finde ich deine Worte sehr gut gewählt. :thumbsup:


    LG Kij

  • Ich danke dir kijkou, dass dir der Text gefällt. Krebs ist leider manchmal eine sehr unberechenbare Krankheit.

    Das mit deiner Mutter tut mir leid. Aber glaube mir bei solchen Menschen bleibt das Leuchten für immer im Herzen.<3:)

    Mehr aus meiner Feder: Gefangen im High Fantasy Bereich.


    Der Tag an dem alles begann findet ihr im Urban Fantasy Bereich auf fleißige Leser. ^^

  • Dein Schicksal und vor allem wie du damit umgehst, jeden Tag voll und ganz annimmst und das Beste daraus machst, verleiht mir den Glauben, das auch solche Tiefschläge des Lebens überwindbar sind. Und zwar mit einer Familie und guten Freunden, die hinter einem stehen. Die einem die Hilfe geben, wenn man sie braucht

    Sehr schöne Zeilen !


    Schöne Story mit einem schönen Inhalt.


    Du beschreibst schön wie diese Person mit der Krankheit umgeht und wie sie Hilfe bekommt und was ihr noch Hoffnung schenkt.


    Hat mir sehr gefallen, gerne mehr davon :)


    LG