tokyo ghoul x oc

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  • Ich möchte mich schon mal im voraus wegen den vielen Grammatik- und Rechtschreibfehlern entschuldigen. Leider finde ich momentan nicht mehr den Steckbrief vom Oc Charakter, doch wenn ich ihn wieder finde kommt er nach.


    Ken Pov

    Es war ein kalter Tag, doch im Antik war es wie eigentlich immer kuschelig warm. Kaffee Geruch erfüllte den Treffpunkt der Ghoule. Ich stand gerade hinter dem Tresen wo ich Kaffee kochte und beobachtete das geschehen. Am Fenster saß ein älteres Ehepaar, sie tranken genüsslich ihren Kaffee nichts ahnend wer um sie herum saß. Ich glaube wüssten sie das der Rest hier alles Ghoule wahren, würden sie die Polizei benachrichtigen. Dann würden die Tauben kommen und alle töten ob Kannibale (also theoretisch eigentlich keine Kannibalen aber möglicherweise kann man das jetzt ausnahmsweise mal so sehen) oder unsere Leute (essen zwar trotzdem Menschen aber halt welche die den frei Tod wählten daher ist das glaube ich nicht so schlimm). Doch eigentlich sind wir wie die Menschen, diese essen Tiere und wir essen eben sie. Unsere Tiere. „Ken!“, Jemand schubste mich zur Seite. Bevor ich sehen konnte wer es war drehte ich mich schon mit einen nicht allzu freundlichen „Was?“, um. Oh, es war Touka. Sie schien nicht wirklich begeistert zu sein. Hatte ich wieder was Falsches getan? „Trink den Kaffee!“, forderte sie mich auf. Warum das denn jetzt? Das ergibt doch keinen Sinn. „Na los!“

    „Okay, meinetwegen“, seufzte ich. In ihren Blick gab es keine Regung. Also nahm ich einen Schluck und spukte alles im nächsten Moment auch wieder im großen Bogen aus. Das war ja widerlich. Touka schlug mir auf den Hinterkopf. „Pass während der Arbeit gefälligst auf oder du musst bald selbst dein essen Jagen.“ Augenrollend stapfte sie wieder durch die Tür. Wer sollte das jetzt sauber machen?

    Ich lief durch die Tür zu den Wohnungen um einen Lappen zu holen. Auf dem Weg kam ich am Büro von Yoshimura vorbei. Er stand am Fenster und telefonierte. Eigentlich nichts ungewöhnliches, doch sein Gesicht zeigte das es sich um etwas Wichtiges handeln musste. Die Augenbrauen des Chefs waren zusammen, die Stirn hatte denk Falten und seine Augen waren angestrengt zu gekniffen. Auch wenn es sich definitiv nicht gehörte andere zu belauschen, verspürte ich den Drang nach Antworten seines Verhaltens. Leider murmelte er die ganze Zeit vor sich hin sodass man nichts verstand. Bis Yoshimura das Telefon weg legte und sich zu einer Person im Raum Wand. „Worum ging es?“ Misst das war Toukas stimme. Ich sollte mich besser verziehen.


    Touka Pov

    Fragend sah ich den Chef an, bis ich Geräusche auf dem Gang vernahm. Natürlich wusste ich gleich dass Ken mal wieder gelauscht hatte, das erkannte man schon an seinen Geruch. Musste er immer so nervig sein? Einer Person vor mir räusperte sich. Stimmt da war ja noch wer. „Ein Mädchen wurde wohl heute von Ghoulen angegriffen. Sie soll wohl noch leben jetzt wird nach ihr gesucht doch noch keiner hat sie aufgespürt. Wir wurden um Hilfe gebeten.“, meinte er ernst. Warum geht uns das denn was an? „Warum müssen wir sie suchen? Das passiert doch fast eh jeden Tag und wahrscheinlich ist das Mädchen sowieso schon Tod.“, sagte ich augenrollend. Mein Chef sah mich darauf böse an. „Es wird deine Aufgabe sein sie hier her zu holen. Es muss schon einen Grund haben.“ Trotzdem habe ich keine Lust darauf das wird bestimmt wieder so anstrengend wie bei Ken.

    Wenn man vom Teufel spricht. In dem Moment als ich an ihn dachte ging er auch wieder an der Tür vorbei. Yoshimura´s Augen weiteten sich und er rief Ken rein. „Ken, bitte komm mal wir brauchen deine Hilfe.“ Wir? Tch, das kann er so was von vergessen. Der Ghoul ging langsam in den Raum und sah fragend uns beide abwechselnd an.

    „Du wirst Touka helfen eine Person zu finden.“ Er nickte bloß. Darauf stand ich auf und zog Ken hinter mir her. „U-und was ist jetzt mit der Arbeit?“ War er so dumm oder tat er nur so? Ich schätzte ersteres. Mal wieder machte sein Hinterkopf Bekanntschaft mit meiner Hand.

    Bis wir endlich die Tür passierten um an die Luft zu kommen laberte Ken die zwar kurze Zeit aber doch schon viel zu lang für meinen Geschmack.

    „Sie wurde wohl in der Nähe deiner Schule gesehen daher auf geht´s.“



    __________eine Ewigkeit später________________


    Ken schmollte neben mir. Nachdem wir uns aufgeteilt hatten, hatte der Dummkopf sich verlaufen. Bei seiner eigenen Schule. Als er wieder anfangen wollte sich zu beschweren drehte ich mich wütend um. „Mir reicht es jetzt. Wenn du dich nicht zusammen reißen kannst dann geh wieder zum Antic. Aber wenn du hier bleibst dann halt deine klappe und nerv nicht.“ Darauf sah er mich erschrocken an und blieb ruhig. Endlich. Wo würde sich wer verstecken der gerade angegriffen wurde? Ach ich wusste es ja auch nicht. Ich lehnte mich an den Baum hinter mir. Während ich in Gedanken schwelgte rüttelte jemand an mir. Ich hob den Kopf und sah in die Augen des einäugigen Ghouls, momentan wortwörtlich. Ken´s eines Auge war tatsächlich rot. „Was hast du denn jetzt? Bist du zu einen viel fraß geworden oder warum hast du wieder hunger?“, fuhr ich ihn an. Er schüttelte nur den Kopf. „Riechst du das nicht auch?“ Verwundert sah ich ihn an. Was sollte ich schon riechen? Trotzdem versuchte ich einen Geruch nach frischen Fleisch und Blut wahrzunehmen. Bingo! Schlagartig standen wir beide gleichzeitig auf und rannten der Spur hinterher. Es roch weder nach Mensch noch nach Ghoul geschweige denn Ken, was mich verwunderte. Wir hatten schon fünf Blocks hinter uns, wobei der Geruch immer intensiver wurde. Plötzlich hielt mich Ken auf der Stelle fest und zeigte in eine der Gassen. Dumm war das Mädchen schon mal nicht. Sich auf offener Straße zu verstecken wäre nämlich noch einfacher gewesen um sie zu finden. Die Gasse war dunkel, neben kleinen Ausgängen der vorderen Läden waren große Mülltonnen mit einem abartigen Geruch. Manchmal stolzierte eine Katze vorbei und musterte einen abschätzig. Auf dem Boden waren vereinzelt Bluts tropfen. So falsch sind wir hier definitiv nicht. Es war in einzelnen ecken der dunkel doch bei der an der ich gerade vorbei ging war etwas oder besser gesagt jemand. Ken der Schnurstraks weiter gerannt wäre zog ich an der Schulter zu mir. Verwundert sah er mich an. Unauffällig zeigte ich in die Ecke. Er verstand sofort. Auch die Person in der Ecke. Denn die Person machte sich immer kleiner. Vorsichtig ging ich zu diesen Wesen. Vom näheren Betrachten war es ein Mädchen mit rosa Haare die an den spitzen immer heller wurden. Sie war ungefähr 15 Jahre alt würde ich schätzen. Langsam bückte ich mich zu ihr um ihr in die Augen zu sehen. „Hey, ich bin Touka und der Typ hinter mir ist Ken. Wir wurden geschickt um dich zu holen.“ Ihre blauen Augen zeigten eine unvorstellbare angst und sie verkrümelte sich noch weiter an die Wand. Ken sah mich tadelnd an. „Was ist Ken? Ich habe nichts Schlimmes gesagt.“ Ken sah mich einfach weiter an. So nach dem Motto lass sie mal machen das wird bestimmt noch interessant. Toll.


    Ich hoffe es hat euch gefallen und danke fürs lesen<3

  • Da ist noch Luft nach oben denke ich. Ich hab damals den größten Teil der ersten Staffel gesehen, bin aber kein totaler Super-Fan der sich mit allem auskennt. Es hat auch ein paar Schreibfehler. Ich bin mir ziemlich sicher dass zum Beispiel „Freitod“ ein Wort ist.


    Ich persönlich würde auch bei Fan-Fiktion darauf achten das die Geschichte in sich geschlossen Sin macht und man eben auch als neuer Leser erklärt bekommt was mit „Taube“ gemeint ist. Du willst ja auch als Fan-Fiktion Autor eine tolle Geschichte schreiben und nichts was nur von der Originalität und dem Wiedererkennungswert der eigentlichen Serie lebt. Ich würde es so schreiben als wüssten meine Leser nicht was ein Ghoul ist, allein schon um den immensen Schrecken und die Veränderungen im Leben des Protagonisten wirken lassen.


    Anstatt zum Beispiel einfach zu erzählen das die Ghoule im Cafe Antik von Selbstmördern leben, schreib vielleicht lieber eine Scene wie der Protagonist etwas isst. Du könntest beschreiben das der Kerl auf dem Tisch noch Blutergüsse am Hals hat von der Schlinge mit der er sich erhängt hat, dann müsstest du nicht extra erwähnen dass es ein Selbstmord war. Der Protagonist könnte über den Geschmack sprechen und darüber das er es immer furchtbar finden wird, die Alternative … Hunger… aber für seine Spezies das Schlimmste Schicksal überhaupt ist. Einfach Dinge welche die Welt ausschmücken.


    Außerdem könntest du versuchen mehr Sinneneindrücke zu benutzen. Man könnte von der Küche aus das fröhliche Getuschel der Gäste hören oder die gerösteten Kaffeebohnen riechen. Vielleicht kann man die Straße draußen nicht gut sehen weil „die Wärme von drinnen die Scheibe beschlägt.“ Das kommuniziert auch die Info dass das Cafe beheizt ist, aber trägt eben noch ein kleines bisschen mehr zu Atmosphäre bei.

    „Wichtig klingende Zitate unter Signaturen sind blöd.“
    -Feron