Römer und Gladiatoren

  • Hallo liebes Forum,


    Ich bin ein großer Fan der römischen Geschichte, und deshalb eröffne ich dieses Thema. Kurz zu mir ich habe in der letzten Zeit zwei Kurzgeschichten mit jeweils Ca 80 Seiten beendet. Ich habe es endlich geschafft etwas zu Papier zu bringen. Ich werde auch bald mal was davon Posten.


    Ich hoffe es findet sich jemand der genauso interrese an den alten Römern hat wie ich, auch hoffe ich das wir ein bisschen diskutieren können.


    In meiner neuesten Geschichte sollte es um einen Gladiator gehen, der zur Zeit der späten Republik lebt also irgendwann zwischen 80 vor Christus bis zu Marc Antons Untergang und Augustus alleinherrschaft ca 31 vor Christus.


    In der Geschichte sollte es um einen Ehemaligen Gladiator gehen bzw um einen Gladiator der seine Freiheit erlangt.


    Ich hoffe es gibt hier im Forum jemanden der mir da ein bisschen helfen könnte. Natürlich freue ich mich über jeden der mitdiskutieren möchte und jeden der etwas zum Thema Rom einbringt.


    Es sollte damit beginnen das der Protagonist in eine Gladiatoren Schule kommt irgendwo in Italien vielleicht am besten in Capua. Der erste Teil sollte von der Ausbildung des Gladiators erzählen und davon wie er seine Freiheit gewinnt.

    Dann sollte es damit weiter gehen das der ex Gladiator in den Dienst eines Senators tritt als dessen Leibwächter. Vor allem hier brauche ich Hilfe. Weil ich mir bei diesen Teil nicht sicher bin. Wäre es glaubhaft das der Gladiator einen Senator als Leibwächter dient? Was meint ihr?

    Der soziale Status eines Gladiators war zum einen der das er als Kämpfer wie ein Superstar gefeiert wurde, aber auch der das er verachtet wurde. Ex Gladiatoren konnten zb keine öffentlichen Ämter bekleiden. Der Hauptaugenmerk meiner Geschichte sollte auf die Zeit nach der Galdiatorenschule gerichtet sein. Welche Aussichten hatte ein Gladiator der frei kam ? Könnte er die Leibwache eines Senators anführen?



    Wer konnte überhaupt seine Freiheit erringen, hatten Kriegsgefangene und Sklaven die Möglichkeiten sich frei zu kaufen oder sich ihre Freiheit in der Arena zu verdienen oder ging das nur für die freiwilligen Gladiatoren von dehnen es auch nicht so wenige gab. Also wäre noch zu klären ob mein Protagonist ein freiwilliger mit befristeten Vertrag ist aus dem er sich rauskauft oder ob er ein Sklave ist der sich seine Freiheit verdient.



    Ich hoffe auf viele antworten und spannende Diskussionen.

    Ich würde mich freuen wenn jemand etwas beitragen möchte.

    Danke für eure Zeit

    Lg Hannes

  • Heyho Hannes


    Hier scheint es noch einigen Bedarf an Quellenstudien zu geben, wenn Du das wirklich so authentisch wie möglich durchziehen willst.

    Interessanter Aspekt der römischen Geschichte an sich - da gehe ich schon aus Selbstinteresse mal auf die Suche. Könnte aber sein, daß das ein wenig dauert, weil ich nicht glaube, daß man online viel dazu finden kann.

  • Guten Morgen Hannes Da ich für ein Schulprojekt mal etwas über Römer forschen musste, kann ich dir etwas über Kleidung der römer erzählen.

    Die haben Teilweise nach Status bestimmte farben haben können. Auch waren bestimmte Stoffe und Ausfertigungen mit Rängen zugeortnet. So konnte man im Römisch Reich sofort erkennen wer zu welcher Gesellschaftsgruppe gehörte.

    Ich suche das was ich für das Projekt zusammengetragen hatte mal raus und lasse es dir sehr gerne zukommen.

    Fantasy ist ein Werkzeug der Magie,
    wer sie beherrscht,
    besitzt die Kunst
    andere zu verzaubern.
    c Antke 2013

  • Welche Aussichten hatte ein Galadiator der frei kam ? Könnte er die Leibwache eines Senators anführen?

    Im Allgemeinen ueberschaubare - die meisten sind Ausbilder in irgend einer Form geworden, entweder beim Militaer oder in Gladiatorenschulen - aber Leibwache war tatsaechlich auch ein Karrierepfad, das ist also recht authentisch.


    Wer konnte überhaupt seine Freiheit erringen, hatten Kreigsgefangen und Skalven die Möglichkeiten sich frei zu kaufen oder sich ihre Freiheit in der Arena zu verdienen oder ging das nur für die freiwilligen Gladiatoren von dehnen es auch nicht so wenige gab.

    Zu der Zeit in der Du schreibst mussten auch die Freiwilligen die in der Arena kaempfen wollten legal Sklaven werden:


    All contracted volunteers, including those of equestrian and senatorial class, were legally enslaved by their auctoratio because it involved their potentially lethal submission to a master. (Wikipedia)


    Einem Gladiator stand ein Teil des Geldes einer Vorstellung zu, insofern konnten sie sich schon freikaufen wenn sie erfolgreich waren. Das ist unabhaengig davon wie sie in die Arena gekommen sind- ob als Verbrecher oder Freiwillig - der Unterschied ist hauptsaechlich in den Startchancen, die freiwilligen konnten vorher soviel trainieren wie sie wollen, die Verurteilten mussten recht schnell ran - aber wenn sie ueberlebt hatten und erfolgreich waren, dann gab's da nicht mehr so viel Unterschied.


    Also wäre noch zu klären ob mein Protagonist ein freiwilliger mit befristeten Vertrag ist aus dem er sich rauskauft oder ob er ein Skalve ist der sich seine Freiheit verdient.


    Gegeben den de facto Verlust der Buergerrechte und den doch anderen Sozialstatus den ein paar Jahre in der arena mit sich bringen, muesstest Du bei einem Freiwilligen doch die Motivation dahinter eher sorgfaeltig untersuchen. Ich hab' ehrlich gesagt keinen blassen was einen equestres dazu gebracht haben sollte da mitzumachen...

  • Hallo liebes Forum,


    Vielen vielen dank für die antworten, ich freu mich über jede einzelne.


    Ich war mir eben nicht ganz sicher ob auch Kriegsgefangene und Verbrecher ihre Freiheit gewinnen konnten, danke das du es mir erklärt hast Thorsten. Also ich denke auch ein Kriegsgefangener wäre wahrscheinlich die beste Lösung.


    Ich dachte schon das viele Gladiatoren später Ausbilder wurden, nur wäre das etwas das mich nicht gerade reizen würde für meinen Prota weil mir das zu wenig Actionreich wäre.


    Also Leibwache eines Senators ginge, das ist schon mal gut.

    Vielleicht könnte der Gladiator auch die Leibwache eines jungen Adeligen werden der gerade dabei ist die Ämter Laufbahn durch zu machen. Also beginnend mit Militärtribun, Quästor, Ädil, Prätor, Pro Prätor etc.


    Das muss ich mir noch genau überlegen.


    Danke für eure Hilfe

    Lg Hannes

  • Vielleicht könnte der Gladiator auch die Leibwache eines jungen Adeligen werden der gerade dabei ist die Ämter Laufbahn durch zu machen. Also beginnend mit Militärtribun, Quästor, Ädil, Prätor, Pro Prätor etc.


    Im Prinzip ist es eine gute Idee den Protagonisten an die Seite eines aufstrebenden Adeligen zu stellen. Es ergäben sich allerdings Schwierigkeiten bei den Zeiten, da so eine Ämterlaufbahn schon ziemlich langwierig sein konnte, da man nachdem man ein Amt ein Jahr bekleidet hatte, ein Jahr warten musste bis man sich wieder zur Wahl stellen konnte. Es wären also möglicherweise Zeitsprünge nötig.


    Wenn ich alles noch richtig in Erinnerung habe war Cicero der einzige während der Zeit der Republik, welcher die Ämterlaufbahn in der kürzt möglichsten Zeit durchlaufen hatte.

  • Hallo,


    Wie lange glaubt ihr würde es dauern bis sich ein Gladiator freikaufen konnte? Die meisten Gladiatoren kämpften nur ein paar mal im Jahr. Ich habe bei meinem Entwurf jetzt mal zwischen 4 und 5 Jahre gerechnet.


    Wäre das glaubhaft?

    Ich denke wenn der ex Gladiator Leibwächter eines reichen Adeligen wird könnte das gut funktionieren. Auch könnte es für schwierige Situationen sorgen den Gladiatoren waren zwar hoch angesehen wurden aber auch verachtet. Ich habe kürzlich in einem Artikel gelesen das in Italien ein Stein von einem Friedhof gefunden wurde, und darauf stand welche Personen gruppen von einem Begräbniss auf dem Friedhof ausgenommen sind. Das waren dort: Prostituierte, Selbstmörder die sich erhängt hatten und Gladiatoren. Das zeigt schon mal ihren Status in der Gesellschaft.


    Lg Hannes

  • Hannes, ich hab gestern an dich denken müssen. In ZDF Info gab es gestern unter Aufgedeckt Räzel der Geschichte Die Skelleten von York ein interessanten Bericht von Römer und Gladiatoren.


    https://www.zdf.de/dokumentati…kelette-von-york-102.html


    Vielleicht hilft dir das weiter. Waren einige Erkenntnisse die mir so auch noch nicht bekannt waren.

    Fantasy ist ein Werkzeug der Magie,
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    c Antke 2013

  • Vielen dank für deine Hilfe und Freundlichkeit.


    Ich denke wenn ein Gladiator so gut war das er seine Freiheit erringen konnte wäre er in gewissen Branchen ein gefragter Mann oder?

    Als Auftragskiller, Ausbilder oder eben als Leibwächter für Promis.


    Die Senatoren Milo und Clodius unterhielten Schlägertruppen aus Gladiatoren und Söldnern. Ich denke das die beiden nicht die einzigen waren die das taten. Im Gefolge eines Statthalters könnte der Ex Gladiator doch reichlich erleben. Zb der Boss wurde von Piraten entführt, der Boss hat Probleme mit Aufständischen in seiner Provinz oder er will Spiele ausrichten und die Ladung Löwen, Krokodile, Elefanten, was auch immer kommen nicht an. Wie findet ihr die Ideen? Wenn mein Protagonist mit sechzehn oder siebzehn in eine Gladiatorenschule kommt könnte er mit Anfang zwanzig seine Freiheit gewinnen, haltet ihr das für realistisch?


    Welche Ausrüstung wäre möglich? In Rom selbst durften keine Waffen getragen werden, hier wäre wohl ein Dolch unter der Tunika versteckt ratsam. In offenem Gelände würde ich sagen ein Kettenhemd, ein Gladius und ein Schild, vielleicht kein römischer Scutum sonder ein kleinerer Schild. Im Gefolge eines Statthalters dürfte der ex Gladiator doch so ziemlich an jede Ausrüstung gekommen sein die es damals gab. Statthalter mussten ihr Gefolge selbst bezahlen und ausrüsten dafür hatte Rom keine Beamten, es gab keine Polizei. In den Provinzen gab es nur den Statthalter der seinen Stab selbst mitbrachte einen Quästor der auch seine eigenen Hilfskräfte hatte und die Legionäre aus der Armee die in den Provinzen stationiert war.


    Was mir noch eingefallen ist, was wäre mit einem Job als Mann fürs Grobe bei einem Steuereintreiber in den Provinzen? Waren Steuereintreiber selbst so reich das sie sich einen Gladiator leisten konnten?


    Ich würde mich über weitere antworten freuen.

    Lg Hannes

  • Hannes, Du bist hier in einem Fantasy Geschichten Forum. Das bedeutet - wenn Du eine gute Geschichte hast, dann ist es erst mal nicht so wichtig ob die zu einem historischen Setting passt. Wenn Dein Gladiator mit einem Laserschwert ausgeruestet ist, dann ziehen sich vielleicht ein paar Augenbrauen hoch und fuer manche Leute (mich zum Beispiel) ist das dann einfach nicht das richtige Genre - aber vermutlich wirst Du auch dann noch Leute finden, die das moegen wenn es gut geschrieben ist.


    Will sagen - Dein Grundplot einem ehemaligen Gladiator der Leibwaechter wird zu folgen geht schon - aber wenn Du jetzt eine gute Geschichte zu erzaehlen hast die darauf beruht dass der Gladiator ein Schwert offen in Rom traegt - dann erzaehl' die gute Geschichte und wirf sie nicht weg weil die Einzelheit nicht historisch ist!


    Du nennst lauter recht plausible Dinge die ein gelernter Gladiator nach seiner Freilassung tun koennte - an Deiner Stelle wuerde ich eher schauen dass ich jetzt einen roten Faden fuer eine Geschichte finde der ueber das aneinanderreihen von Begebenheiten rausgeht - statt dass ich noch mehr Ideen sammle was noch alles passiert sein koennte.:)


    Es sei denn, Du willst wirklich einen historischen Roman verfassen - aber dann ist das hier vielleicht nicht ganzdie richtige Community.^^

  • Hallo


    Lieber Thorsten, ich danke dir für deine Antwort.

    Also mein Anspruch ist es schon eine Geschichte zu schreiben die es so schon gegeben haben könnte. Also nichts mit Orks oder Elfen oder so. Sonder eher historische Fiktion.


    Ich hätte noch ein paar Fragen zum Thema schreiben. Mein Gedanke jetzt im Moment wäre so das die erste Zeit die Zeit in der Gladiatorenschule ist, bis der Gladiator seine Freiheit gewinnt. Dann Dienst bei einem Steuereintreiber in den Provinzen und dann später Leibwächter bei einem Senator bzw Statthalter.


    Meine Frage wäre wie macht ihr das wenn der Boss des Protas ein Bösewicht ist?

    Ich will erklären was ich meine. Steuereintreiber in den Provinzen waren dafür bekannt sich zu bereichern und nicht so sehr darauf bedacht fair zu sein. Wenn der Protagonist für so einen Mann arbeitet würde ihn das wahrscheinlich sehr unsympathisch machen oder? Andererseits wäre der Protagonist ein Mann seiner Zeit. Ich meine der Prota müsste ja nicht gegen unschuldige hart Vorgehen, aber er müsste zb Steuerneintreiben und das war wahrscheinlich ein Hartes Geschäft. Ist es verständlich was ich meine? Könntet ihr mir hier helfen?


    Ich danke euch

    Lg Hannes



  • Hallo,

    wie dein ehemaliger Gladiator wahrgenommen wird hängt davon ab, wie du ihn garstellst. Schreibst du beispielsweise das er freudestrahlend Gräueltaten für den Steuereintreiber begeht, erscheint er nicht sehr sympathisch. Arbeitest du dagegen heraus das er den Befehlen nur widerwillig folgt, hin und hergerissen zwischen Pflichtgefühl und der Angst wieder Gladiator in der Arena zu werden wirkt er gleich symphytischer. Vielleicht versucht er zu unauffällig zu helfen oder den Steuereintreiber zu beeinflussen, es gibt viele Möglichkeiten.

  • Danke für deine Antwort liebe Werluchs.


    Ja du hast da wohl recht, das es immer darauf ankommt wie der Ex Gladiator dargestellt wird.

    Da muss ich mir was überlegen.

    Ich wollte es so machen das der ex Gladiator die Geschichte als ich Erzähler wiedergibt, und der rote Faden und die Story einfach die Erzählung seines Lebens ist. Also so das er als alter Mann seine Geschichte nieder schreibt. Ginge das?


    Danke für die ganzen antworten.

    Lg Hannes

  • Hallo Hannes,

    Ich wollte es so machen das der ex Gladiator die Geschichte als ich Erzähler wiedergibt, und der rote Faden und die Story einfach die Erzählung seines Lebens ist. Also so das er als alter Mann seine Geschichte nieder schreibt. Ginge das?

    Persönlich bin ich nicht so der Fan von langen Geschichten mit Ich-Erzähler, deswegen würde ich dir davon abraten.

    Was aber durchaus interessant und gut wirken könnte, wäre eine gemischte Erzählweise: einige Kapitel aus der Ich-Perspektive, die Jahre später "spielen", in denen der Gladiator als alter Mann jemandem sein Leben erzählt oder eben niederschreibt; den Hauptteil der Handlung in der Vergangenheit würde ich aus der 3. Person erzählen.

    Für den roten Faden würde ich mir trotzdem noch ein Ziel überlegen, oder mit anderen Worten: einen großen Spannungsbogen, der vom Anfang bis zum Ende reicht. Und dann vielleicht noch mehrere kleinere Episoden, die in sich abgeschlossen sind. Der Grund für diesen Rat ist schlicht der, dass du vermeiden solltest, in eine "Und-Dann"-Erzählung zu kommen. Damit meine ich, dass du chronologisch erzählst, was als nächstes passiert ist. "Und dann geschah folgendes... Und dann passierte..." etc. Das kann sehr schnell sehr langweilig werden und wie eine bloße Aufzählung wirken.

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]

  • @Hannes

    Sehr interessantes Thema. Wenn du über Legionäre, Reiter oder Hilfstruppen schreiben würdest, ja dann könnte ich dir helfen. Bin selber zehn Jahre, als einer durch die Gegend gelaufen. Gladiatoren sind nicht so meine Sache. Aber ich kann dir die Bücher von Dr. Markus Junkelmann empfehlen. Ist der Römerpapst, der in Legionärs Ausrüstung über die Alpen gelaufen ist. Später beschäftigte er sich Eingehend mit den Gladiatoren. Es gibt auch genügend Filmbeiträge von ihm. Im Fernseher (Mediathek) oder auch auf YouTube.

    Deine Gedanken zum Thema sind weitgehendst glaubhaft. Bin gespannt was dabei heraus kommt.


    Bis dann Kamar

  • Hallo,



    Danke lieber Kamar für deine hilfreiche Antwort.


    Hab jetzt noch ein bisschen nachgeforscht. Steuerpächter waren reiche Leute, die noch reicher werden wollten. Die Verträge zum eintreiben der Steuern wurden versteigert. Der Steuerpächter kaufte das Recht Steuern einzutreiben und musste dann selbst dafür sorgen das es sich für ihn auszahlte. Also in dem er die Einnahmequelle Ausbeutete versuchte er das investierte Geld wieder einzunehmen und Gewinn zu machen. Solche Verträge wurden in der Regel für 5 Jahre verkauft.

    Ich könnte mir schon vorstellen das die einheimischen in den Provinzen nicht immer bereitwillig zahlten und das da schon bedarf an einem Mann fürs Grobe gegeben haben könnte. Außerdem könnte ich ja eine Geschichte konstruieren in der Räuber oder Piraten ( die beide im römischen Reich ein sehr großes Problem waren) einen Teil der Steuern stehlen und der Gladiator muss sie zurück holen.

    Jetzt nur als Idee.


    Lg Hannes

  • Ich könnte mir schon vorstellen das die einheimischen in den Provinzen nicht immer bereitwillig zahlten und das da schon bedarf an einem Mann fürs Grobe gegeben haben könnte.

    Eine Provinz ist ziemlich gross (Hispania zum Beispiel ist praktisch das heutige Spanien) - ich wuerde mal mindestens von mehreren Hunderttausend steuerpflichtigen Einwohnern ausgehen. Mit einem Mann fuer's grobe kommt man da nicht weit - das braucht eine generalstabsmaessig organisierte Truppe die von einer funktionierenden Verwaltung unterstuetzt wird.


    Außerdem könnte ich ja eine Geschichte konstruieren in der Räuber oder Piraten ( die beide im römischen Reich ein sehr großes Problem waren) einen Teil der Steuern stehlen und der Gladiator muss sie zurück holen.

    Auch das braucht eher ein Heer als einen Ex-Gladiator - und ein Fuehrwerk - in Rom gab's Muenzgeld, eine grosse Summe davon ist vor allem mal schwer zu transportieren, das klemmt man sich nicht unter den Arm.

  • Danke für deine Antwort Thorsten. Ich sehe das genau wie du natürlich braucht es eine ganze Truppe um die Steuern einzutreiben für einen alleine wäre das sicher nicht zu bewerkstelligen, da hast du natürlich recht. :)


    Auch das für die Bekämpfung von Piraten und Räuber hauptsächlich die Armee zuständig war sehe ich wie du. Ganz klar. Aber ich könnte mir schon vorstellen das ein Garnisonskommandant gerade keine Lust hat Männer aus zu schicken und Räuber übers Gebirge zu verfolgen. Den das bindet Männer die anderweitig gebraucht werden könnten und birgt auch ein Risko für die Soldaten. Natürlich ist die Bekämpfung der Räuber Aufgabe der Armee es könnte jedoch sein das gestohlene Münzen den Kommandanten weniger jucken als den Steuereintreiber und dieser lieber mit seinen eigenen Männer auf die Suche nach seinem Eigentum geht, könnte ich mir vorstellen. Lustig ist das du Spanien erwähnst den genau daran hatte ich gedacht als Ort für die Handlung. Zur Zeit Caesars war Spanien sogar in zwei Provinzen geteilt. :)