Der Lich König

  • Hi Etiam ,


    ich finde es sehr spannend, was andere über den Text denken, wie sie ihn auffassen und welche eigenen Schlüsse oder Vermutungen sie ziehen. Daher macht es mir richtig Spaß, Kommentare wie deinen zu lesen. :thumbup:


    Aber fällt das dann nciht auf, wenn sie dabei nicht erscheinen?

    Vielleicht, aber daher habe ich das wohlweislich in einem anderen Dorf stattfinden lassen.

    Also meinst du als Prolog? Das könnte uahc funktionieren. Ich bin gespannt, was du daraus machst ^^

    Jap, Prolog und ich bin auch gespannt, werde mir dazu mal paar Dokus über Hexenverbrennungen ansehen, so als Inspiration. :D

    Hier in dem Abschnitt ist eigentlich das gleiche wie im Part davor. Die Aktionen und Dialoge sind aneinander gereit. Ich würde dir auch hier raten immer einen Absatz machen, wenn sich die handelnde Person ändert. Dazu kannst du zwischen den gesagten Sätzen auch noch was beschreibungen packen^^

    Okay ich versuch es mal. Bin da wohl zu sehr von der Arbeit vorgeschädigt, da muss das alles ordentlich aussehen und viele Umbrüche wirken da optisch nicht so gut. Allerdings geht es da meisten nicht um Dialoge oder Gedankengänge und ist daher was anderes. Muss ich mich aber erst umgewöhnen beim Schreiben.

    Das Geschehnis ist meiner Meinung nach Top platziert. Mit der Art des Bösen komme ich aber irgendwie immer noch nicht zurecht ^^;

    Ich hatte keine andere Wahl, es musste da geschehen xD

    Was stört dich denn an der Art des Bösen?

    Eigentlcih, als ich gemerkt habe, dass hier nur Arschlöcher rumlaufen habe ich gedacht "gut, die begelieten uns jetzt ein zwei Kapitel und danach wird Samuel sie alle abschlachten"

    Wie du schon selber sagst, das wäre ja irgendwie langweilig gewesen und wie AFG bemerkt hat, ist Samuel kein Grund auf böser Mensch, der jetzt viel Spaß daran findet, alle einfach abzuschlachten. :saint:

    Zeig uns, wie er nach der Attacke von Samuel aussieht. Sowas muss grausig sein für die Mutter. Ich konnt sie verstehen. Besser wäre es gewesen, wenn ich sie fühlen könnte. Da würde ich noch eine Schippe drauf legen.

    Okay hast du da Vorschläge oder kannst du das genauer beschreiben? Gerade beim ersten Punkte bin ich davon ausgegangen, sein Aussehen gut beschrieben zu haben. Und wie mache ich das mit dem Fühlen, meinst du, ich sollte da mehr Aktionen der Mutter beschreiben?

    Ich hoffe es kommt noch eine Erklärung, warum ausgerechnet jetzt der Dude auf den Plan tritt.

    Jup, kommt noch und dazu auch gleich noch eine Erklärung, warum nicht schon früher.

  • Hallo Charon

    melde mich jetzt auch mal zu Wort. Entfernt erinnert mich Samuel in seiner Anlage ja an Stephen Kings Carrie, in der Verbindung mit emotionaler Ausnahmesituation und dem Erscheinen der Magie :)

    Inhaltlich, das sage ich ganz offen, ist das einfach nicht "my cup of tea". Sowas liegt mir nicht - aber egal! Denn zum Inhalt gibt es eh schon genug qualifizierte Anmerkungen :)

    Ich hätte eher eine Frage technischer Natur: Ich habe das Gefühl, dass du dich ofmtals von der Dynamik deiner Szenen beim Schreiben mitreißen lässt und relativ schnell schreibst. Vor allem die Übergangs- und Stimmungspassagen geraten dadurch etwas ins Hintertreffen, weil du schnell zum Höhepunkt kommen willst (ja, ich weiß, wie sich das grade anhört.) Gerade die braucht es aber, damit die - teils sehr extremen - Höhepunkte auch beim Leser entsprechend wirken können (eine Höhepunkt muss sich ja abheben, sonst ist es ja keiner :) ). Also hier vielleicht ein bisschen an den Spannungsbogen denken :)

    Nur mals als Beispiel das aktuelle Kapitel:

    Der Einstieg mit dem Blumenpflücken und dem Auftrag für die Blumendekoration ist sozusagen Füllmaterial. Er bereitet die entscheidende Szene vor und soll alle benötigten Figuren auf dem Handlungsort zusammenführen. Da kann man glaub ich etwas mehr rausholen. Verhält sich seine Familie Samuel gegenüber anders, weil ein Fremder dabei ist? Oder kennt auch der Fremde Samuels Ruf schon und hat Angst vor ihm? Grade die sanfte Tätigkeit des Blumenpflückens könnte man etwas verdeutlichen, damit das nachherige Einbrechen der Gewalt umso krasser wirkt. Das meinte ich vorhin :)

    Dann müsste man vielleicht über den Übergang noch etwas nachdenken. Eldons Grausamkeiten sind immer etwas unmotiviert. Sie erscheinen quasi aus dem Nichts, einfach weil der Typ halt ein Arsch ist, dem man die Pest an den Hals wünscht. Gut, soll so sein! Aber ich persönlich würde es schön finden, wenn sich das Verhältnis der Brüder zueinander etwas aufschaukelt und steigert. Du bist hier quasi von 0 auf 100. Samuel könnte sich auch vorher - und sei es mit Worten - ein wenig wehren, woraufhin Eldons Aktionen immer einen Grad an Schärfe zunehmen.

    Nur so als allgemeine Gedanken, hau in die Tasten und sieh zu, dass du es fertigbringst :) Lg Jota

  • Hallo Jota ,

    Inhaltlich, das sage ich ganz offen, ist das einfach nicht "my cup of tea".

    Das ist schade, aber dann vielen Dank, dass du den Text dennoch gelesen und kommentiert hast. :thumbup:

    Ich habe das Gefühl, dass du dich ofmtals von der Dynamik deiner Szenen beim Schreiben mitreißen lässt und relativ schnell schreibst.

    Hmm das ist eigentlich nicht der Fall. Für jeden einzelnen Abschnitt, den ich bisher gepostet habe, gingen vielen Stunden und teils auch Tage drauf, in denen ich genau überlegt habe, wie lang ich Szenen werden lasse oder wie detailliert ich Handlungen ausbaue. Ich glaube zu wissen, was du meinst, aber das wird erst mal so der Stil bei dieser Geschichte bleiben, einfach weil der mir so gut gefällt, wenngleich er dabei wohl eher nur einen Nischengeschmack treffen wird. :D

    Grade die sanfte Tätigkeit des Blumenpflückens könnte man etwas verdeutlichen, damit das nachherige Einbrechen der Gewalt umso krasser wirkt.

    Das werde ich mir allerdings mal im Hinterkopf behalten und vielleicht berücksichtigen, wenn ich die Geschichte überarbeite, was aber vermutlich erst der Fall sein wird, wenn ich sie grob fertig habe.

    Eldons Grausamkeiten sind immer etwas unmotiviert. Sie erscheinen quasi aus dem Nichts

    Das würde ich jetzt nicht sagen. ;) Okay, es ist dem Leser vielleicht noch nicht ganz klar, wurde ja auch nur kurz angerissen, aber seine Art gründet auf der Überheblichkeit, im Recht zu sein, gar was besseres. Ihm wurde quasi schon als Kind in die Gedanken gehämmert, dass Magier Abschaum sind, die auch als solcher zu behandeln sind. Da fand schon eine starke Indoktrination seitens der Gesellschaft statt, das wird aber später noch in Teilen etwas näher begründet. Naja... dazu kommt allerdings auch, dass er wirklich ein Arsch ist. :D

    Nur so als allgemeine Gedanken, hau in die Tasten und sieh zu, dass du es fertigbringst

    Das ist leider der schwierigste Teil bei dem allen, komme einfach viel zu selten dazu, was zu machen, so viel anderes muss auch noch erledigt werden. :tee: