Erbin der Mächtigen (Neufassung)

  • Hallo liebes Forum,


    wie manche schon mitbekommen haben, wage ich einen Neustart mit meiner Geschichte. Durch eine längere Pause und Schwierigkeiten beim Plotten, kam ich einfach nicht mehr so richtig an dem Punkt wo ich stehen geblieben war, rein. Ich hatte mich nun dazu entschlossen es noch ein bisschen neu und anders aufzuziehen. Dadurch kam jetzt auch wieder meine Luste am Schreiben wieder und auch durch die Hilfe von Rainbow und Kirisha , danke dafür.


    So ich will gart nicht viel um den heißen Brei herum reden, sondern zeige euch hier nun den Prolog.

    Über jede Kritik, soweit sie ehrlich aber auch respektvoll ausgesprochen wurde, freue ich mich, sowie über jeden alten und neuen Leser, der mit mir dieses Abenteuer bestreiten möchte.

    Ich verlinke kurz die Leser meiner ersten Fassung, ich würde mich freuen, wenn ihr auch wieder bei der Neufassung mit einsteigen würdet.

    Rainbow , Kirisha , Remoni , Drachenlady2001 , Kyelia , Tariq , 97dragonfly

    und einen hoffentlich neuen Leser, der Interesse angemerkt hatte Etiam


    Viel Spaß beim Lesen


    Prolog

    Helles Mondlicht erleuchtete einen großen Raum, aus dessen Wänden Äste wuchsen, die sich zu Regalen windeten. Bücher bestückten diese und gaben das Versprechen, in ihnen tolle Geschichten zu finden. Ein großer runder Tisch befand sich genau in der Mitte des Raumes, genau unter einer Kuppel, durch dass das Licht des Mondes drang. Mehrere Bücherstapel lagen verstreut auf dem Holztisch und warteten darauf, von der echsenartigen Gestalt, gelesen zu werden. Sie saß unbeweglich auf einen weißen Stuhl und sog das Wissen in sich auf.
    Leichter Nebel schob sich vor den Mond, was die konzentrierte Sora gar nicht wahrnahm. Sie war zu sehr damit beschäftigt, das Wissen eines Pergaments zu studieren.
    Ihre saphirblauen Augen verengten sich, während sie eine kleine Kerze näher an das Schriftstück zog. Doch trotz dieses kleinen flackernden Scheins, konnte Sora nicht mehr erkennen, was für wichtige Informationen sie vor sich hatte. Ihre schuppigen Klauen hielten das Licht so dicht es nur ging, vor das Dokument um noch die letzten Worte zu entziffern, bevor sie sich erhob und zu einem Fenster schritt. Ihre Blau Grünen Schuppen blinkten im Schein der Kerze und warfen farbige Lichtblitze durch den Raum. Was sie draußen erblickte, war ungewöhnlich für dieses Land.
    Graue Wolken bildeten eine dunkle Wand am eben noch Sternen klaren Himmel. Der Mond wurde hinter die aufkommende Front gedrängt und tauchte das Land in eine graue Fläche. Ein untypisches Wetter, das nun fast schon ganz Dragxis bedeckte und die Bewohner der Städte dazu brachte, mit ihren Tätigkeiten inne zuhalten. Für Sora aber musste es weiter gehen. Sie war dazu verpflichtet alle Vorkommnisse an die Göttin weiter zu geben, die sich für ungewöhnlich entpuppten. Es könnte von großer Wichtigkeit sein, dass sie dieses Geheimnis der richtigen Person anvertraute.
    Mit gekreuzten Beinen setze sie sich auf den Boden, legte ihre Klauen auf ihre Beine und schloss ihre echsenartigen Augen. Mit tiefen, langen Atemzügen versuchte sie ihre voller Konzentration zu erreichen.
    „Göttin?“, erhellte ihre zischende Stimme durch die Stille. „Können sie mich hören? Ich habe wichtige Neuigkeiten, die sich um ihre Schöpfungen drehen!“
    Tiefe Stille breitete sich in dem Raum aus. Soras schuppen übersäter Körper erzitterte leicht vor Konzentration. Es fühlte sich an, als würde ihr Geist, ihre Seele von ihrem irdischen Dasein lösen und in einen Nebel hineingleiten, der sich wie eine Mauer um sie schloss.
    „Sora, meine Liebe, lange nichts mehr von dir gehört…“ hallte eine glockenartige Frauenstimme durch den Nebel. Sora fühlte die Gegenwart ihrer Göttin und nahm die wohltuende Wärme, die diese versprühte in sich auf.
    „Das tut mir leid, meine Göttin. Ich habe viel Recherchiert und die verschiedenen Pergamente gelesen, die in der letzten Zeit erschienen sind.“
    „So und was haben meine Schöpfungen getan, das so viele Schriftrollen aufgetaucht sind?“ Die Göttin horchte auf, während ihre Stimme sich leicht panisch anhörte. Das bemerkte Sora sofort, sie und die Göttin kannten sich schon sehr lange.
    „Nun ja, ich weiß nicht genau wie ich das sagen soll. So wie es aussieht und den Berichten nach zu urteilen, haben sie sich verändert…“ kam zögernd die Antwort von Sora, die wusste wie viel der Göttin die Schöpfungen bedeuteten. „Sie haben einen jungen Mann gefunden und ihn mit zu sich nach Hause genommen, ins Schloss der Elemente.“
    „Was soll daran schlimm sein? Komm zur Sache Sora…“ Harsch erklang die Stimme der Göttin jetzt direkt in Soras Kopf, was sie zusammen zucken ließ.
    „Entschuldigen sie Göttin. Sie haben ihn für ein Ritual benutzt um…
    Ein lautes Geräusch drang an Soras Ohren und ohne ein weiteres Wort an die Göttin richten zu können, war ihre Konzentration verschwunden. Mit noch etwas steifen Gliedern trat sie an ein großes Fenster und schaute sich um, um die Quelle des Lärms zu finden.
    Im Landesinneren konnte die Drachengebohrene vier Frauen sehen, die in der Luft schwebten. Gewitter grollte über das Land und Blitze erhellten den Himmel. Der Wind nahm merklich zu, heulte und johlte, gab ein klagendes unheilvolles Lied von sich. Die Auren der am Firmament schwebenden Frauen fingen an zu leuchten und ihre Form zu verändern. Sora wurde klar, dass dort oben die vier Königinnen gegen einander kämpften. Ihre mächtigen und friedvollen Herrscherinnen bekriegten sich in aller Öffentlichkeit, nichts erinnerte mehr an ihre Macht, die sie immer zum Wohle des Landes eingesetzt hatten. Der Wind nahm zu und tobte durch die Baumkronen. Die Seen und Flüsse traten über die Ufer, das Wasser bäumte sich auf und machte sich auf den Weg zur Mitte des Landes. Sora konnte nichts mehr tun, um die Bewohner, die von der Flutwelle erfasst wurden, zu helfen. Sie fielen dem Wasser zum Opfer und wurden ins Meer hinaus gezogen.
    Furcht und Unbehagen durchzuckte Soras Körper und ihr Edelstein, der auf ihrer Stirn eine Schuppe ersetzt hatte, fing an zu pochen und sich zu erwärmen. Wie angewurzelt blieb sie stehen und überlegte hastig, was sie tun könnte, um das nahende Unglück aufzuhalten.
    Die Elemente bahnten sich scheinbar frei und wild ihren Weg über das Land, nahmen alles und jeden mit sich, der ihnen in den Weg trat. Wellen versenkten die bestückten Felder und Flammen drohten ganze Dörfer nieder zu brennen.
    Soras Kräfte waren nicht annähernd stark genug, um die tosenden Elemente wieder zu beruhigen.
    Riesige Wassermassen erhoben sich in die Lüfte und formten scheinbar wolkenhohe Strudel. Sie trugen die Herrscherin des Wassers aus dem Gefahrenbereich, als sich ihr ein Tornado aus purem Feuer nährte. Zischend prallten die Elemente aufeinander, Wasserdampf verdeckte für den Hauch eines Wimpernschlages die Szenerie, ehe der Wind ihn Explosionsartig von sich trug. Trümmerteile, Tiere und verschiedene Bewohner wurden durch die Luft geschleudert. Ein Knall erklang, dann bebte der Boden und Schlingpflanzen suchten sich ihre Opfer. Es verhieß ein todbringendes Unwetter zu werden, eins wie es in Dragxis noch nie gegeben hatte.
    Am Himmel konnte Sora nun eine schneeweiße Gestalt fliegen sehen, die sich hinter den Wolken zu verstecken versuchte, gefolgt von einem rubinroten Schatten der mit weit aufgerissenen Maul versuchte zuzuschnappen. Eine eisblaue Kugel schoss ins Wasser bevor ein brauner Felsbrocken kurz vor der Oberfläche innehielt und die Gestalt eines Drachens annahm. Bevor sie begreifen konnte, dass anstelle der Frauen nun vier Drachen gegeneinander kämpften, geschah etwas Seltsames.
    Die Körper fingen an zu schimmern, gingen in ein Leuchten über, welches sich im Hals der Drachen sammelte und für einen Moment dort verharrte. Mit lautem Gebrüll und weit aufgerissenen Mäulern spien sie die gesammelte Energie als Kugeln in verschiedenen Farben aus. Die Kräfte prallten aufeinander, ein lauter Knall war zu hören und eine große hellleuchtende Kugel erschien in der Mitte. Soras Maul war weit aufgerissen vor erstaunen. Sie wusste von den besonderen Kräften der Königinnen, hatte diese aber nie zuvor gesehen. Wäre das in diesem Moment nicht so eine gefährliche Angelegenheit, hätte Sora direkt alles notiert.
    Dichter Nebel kam auf und die Luft schien als würde sie erzittern beim Aufprall der Energien. Die wenigen Bewohner, die sich das Spektakel am Himmel auch ansahen verschwanden in dem Nebel, lösten sich auf genau wie die Landschaft. Man konnte nichts mehr sehen, noch nicht mal seine eigene Hand vor den Augen. Trotz des guten Sehvermögens von Sora, konnte auch sie nichts erkennen. Weder Bäume noch Häuser oder die Drachen, die eben noch am Firmament waren.
    Nach einem letzten zischenden Geräusch wurde der Nebel durch eine aufkommende Stoßwelle vertrieben und der Blick langsam geklärt.
    Zu sehen war nichts. Nichts außer einem riesigen Vulkan, der das Landesinnere zierte. Die Umgebung war übersät mit entwurzelten Bäumen, ganze Häuser zeigten schwere Schäden und die Erde zeigte noch letzte Spuren von den Wassermassen, die darüber hinweggerollt waren. Die vier Drachen waren spurlos verschwunden, das Land um den Vulkan herum war vertrocknet und nichts ließ erahnen, dass dort vor kurzem noch eine Waldlichtung, mit einem vollen Markt zu sehen gewesen war. Kleine Risse bildeten sich ringsum um den Vulkan. Immer wieder bebte die Erde nach, was dazu führte, dass die Risse zu ausgewachsenen Kratern wurden. Schreie waren zu hören, von den Bewohnern der verschiedenen Spezien, die sich so schnell sie konnten zurückzogen und all ihre Verwandten und Freunde mit sich nahmen. Sora konnte beobachten, wie sie zu ihren Häusern und Höhlen liefen. Angst spiegelt sich in ihren Gesichtern wieder.
    Der Wind hatte sich gelegt, das Gewitter war wieder weggezogen und auch die Flüsse und Seen hatten sich wieder beruhigt. Man hätte annehmen können, dass es nur ein normales Unwetter gewesen war, was noch vor ein paar Sekunden das Land überrollt hatte. Das einzige was übrig blieb, waren die Nachbeben und die Angst, was aus den Kratern werden könnte.
    Aus dem Vulkan brachen immer größer werdende Rauchwolken aus und kleine Lavabrocken flogen durch die Luft. Ein Ruck ging durch die Bibliothek, in der sich Sora immer noch befand und ließ sie zusammen zucken und sich instinktiv an dem nächst gelegenen Regal festhalten. Die Erde erzittert, Bücher fielen aus den Regalen, Schreie waren zu hören. Die Risse, die vom Vulkan ausgingen, zogen sich quer durchs Land, bis hin zu dem Meer. So schnell wie es gekommen war, war es auch wieder beendet. Sora blickte wieder aus dem Fenster und versuchte zu erahnen, was noch passieren und wo die Königinnen abgeblieben sein könnten. Aber nirgends waren sie zu sehen. Das einzige was Sora zu erkennen vermochte, war das gleich noch was viel schlimmeres passieren würde.
    Der Vulkan vibrierte. Heiß glühende Lava besprühte das Land und vernichtete alles, was mit ihr in Berührung kam. Erdbeben wurden immer stärker, die Risse in der Erde wurden breiter und tiefe Schluchten formierten sich. Das Wasser der Meere trat über die Ufer, bahnte sich seinen Weg in die neu entstandenen Schluchten und verschluckten zahllose Landstriche. Mit einem gewaltigen Ruck brach Dragxis in mehrere kleine Landstücke, in viele einzelne Inseln, die durch das Meer, welches sich dazwischen sammelte, immer weiter auseinander getrieben wurden. Der Vulkan sank langsam runter auf den Meeresgrund, während auch er in kleine Teile viel.
    Sora konnte nicht glauben was sich gerade abspielte. Es sah so aus, als hätte jede Spezies nun ihr eigenes kleines Reich und keine Königinnen waren mehr da, die diese noch zusammen halten könnten. Unfrieden würde die Folge dieses Unglücks sein, sowie verschiedene Anführer die aus dem Dunklen ins Licht treten werden.,
    Wenn es sich rumspricht, dass ihre friedvollen Königinnen nicht mehr da waren, würde das Chaos regieren.
    „Oh Göttin, was sollen wir jetzt tun?“, war alles was Sora noch denken konnte.
    „Sora, verdammt was ist passiert? Meine Schöpfungen…“ erklang die traurige Stimme der Göttin in Soras Kopf, die nur da stand und keine Ahnung hatte was sie ihrer alten Freundin antworten sollte.




    Karte, wie die Inseln entstehen.


    Danke das ihr es gelesen habt und ich freue mich über eure Kommentare.



    LG Sora:rolleyes:

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus





    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • Hi Sora,


    einerseits schade, dass du deine alte Variante deiner Geschichte nicht weiterführen konntest, da sie mir sehr gut gefallen hat, aber beim zweiten Anlauf wird es sicher noch besser :)


    Ich drücke dir die Daumen, dass der Neustart nun besser für dich läuft :)


    Ich muss leider erst mal Nachschlagen, wie eig. So ein Prolog geschrieben werden sollte/ könnte, habe bei mir leider noch keinen.


    Dann kommentiere ich mal :D


    Wahnsinnig gut hat mir der erste Abschnitt gefallen, wie du den Raum beschriebst in dem Sora ihre Pergamente studiert. Ich will auch so schöne Astregel und im Mondschein sieht alles gleich so viel schöner und mystischer aus.


    Ich finde für einen Prolog gibst du uns zu detaillierte Informationen über Soras Aussehen. Ich glaube wir werden sie noch öfter in deiner Geschichte lesen können. Lieber weniger, aber markantere Infos :) Es klingt zwar schön das ihre Schuppen im Kerzelicht blinken, aber das empfinde ich in einem Prolog als unwichtig, wenn wir schon die Info bekommen das sie Schuppige Klauen hat und so hat.


    Die Fragen die dein Prolog ihn mir auslösen:

    Was mich interessieren würde wer schreibt die ganzen Pergamente???

    Wer sind ihre Schöpfungen... und was haben sie mit dem Jungen Mann gemacht, so wie ich das verstehe sind nicht alle Bewohner von Dragxis die Schöpfung der Göttin oder?

    Und was für ein Ritual.... und wer ist der arme Junge... hat er überlebt.


    „Entschuldigen sie Göttin. Sie haben ihn für ein Ritual benutzt um…


    das benutze hört sich irgendwie unschön an, „benutze“ wie ein Lappen zum Teller abwaschen.

    Ich denke so würde es vielleicht besser klingen:

    „Entschuldige sie Göttin. Sie haben an ihm das Ritual durchgeführt oder Sie haben mit ihm das Ritual durchgeführt, um … Ich weiß jetzt nicht wie das Ritual durchgeführt wird daher zwei Varianten.


    Achtung ggf. Spoiler, muss mich erst wieder reinfuchs wie der Spoiler geht.

    Welche Farbe hat der Edelstein auf Soras Kopf, das hätte ich ggf. erwähnt. Weil ja in der alten Fassung hatte Kalia, wenn ich mich recht erinnere, sry wenn ich den Namen nicht mehr weiß, eine Kette mit einem Stein gefunden, da könnte der Leser ggf. schon was interpretieren, wenn er vielleicht die selbe Farbe wie der Stein von Sora hat oder du kannst ihn vielleicht auf eine Falsche Fährte führen und dann ist die Verbindung mit der Kette mit jemanden anderen überraschender.

    Spoiler Ende.


    „Sora konnte nicht glauben was sich gerade abspielte. Es sah so aus, als hätte jede Spezies nun ihr eigenes kleines Reich und keine Königinnen waren mehr da, die diese noch zusammen halten könnten. Unfrieden würde die Folge dieses Unglücks sein, sowie verschiedene Anführer die aus dem Dunklen ins Licht treten werden.,

    Wenn es sich rumspricht, dass ihre friedvollen Königinnen nicht mehr da waren, würde das Chaos regieren.“


    Wie kommt Sora darauf, dass die Königinnen nicht mehr da sind und das sich auf jeder Insel nun eine Spezies aufhält? Das kann sie doch so schnell noch gar nicht sehen oder??? Ich hätte da nicht so vorgegriffen, sondern die Insel trennten sich. Basta und dann im Laufe der Geschichte gezeigt wie die Inseln regiert werden und wer da lebt. Die Königinnen waren nirgend zu sehen, als wären sie vom Erdboden verschluckt worden oder hatten sich gegenseitig ausgelöscht und ich vielleicht könntest du dann im laufe der Geschichte sagen, das die Königinnen seit diesem Vorfall, nie wieder gesehen wurden und das sich die Gerüche immer mehr festgesetzt haben, das sie alle 4 Tod sind. Ich finde diese Informationen kannst du richtig gut in die laufende Geschichte einfließen lassen.



    Vielleicht könnte Sora zum Schluss in sich zusammensinken und irgendwas so wie, Unglauben äußern und sich fragen, wie das passieren konnte, was hat die Königinnen dazu getrieben solch einen gewaltigen Schaden anzurichten und sich ggf. selbst auszulöschen....

    Da würde ich die Dramatik etwas mehr verdeutlichen.


    Kann Sora auch ohne sich zu konzentrieren Kontakt zur Göttin aufnehmen?


    Ich finde, dass dir die Szenen gut gelungen ist wie die Königinnen gegeneinander gekämpft haben und auch wie die anderen Wesen vom Unglück überwältige werden, zb. Von den Wassermassen mitgerissen werden oder wie ihre Häuser zerstört werden, da kommt die dramatische Situation richtig gut rüber. Ebenso wie die große Insel in kleine Insel zerbrochen wird.


    Mich hätte noch interessiert wo sich Sora gerade aufhält, ist sie in einem Art Schloss oder Höhle, weil sie schien bei diesem Unglück ziemlich in Sicherheit zu sein.


    Im großen und ganzen gefällt mir dein Prolog ganz gut, ein bisschen könntest du noch dran schleifen, dass du ihn etwas knapp und knackiger hältst, damit wir immer voll unter Spannung stehen und nicht raus gerissen werden, zb. Wenn du etwas zu detailliert erklärst.


    Ich hoffe ich klang nicht zu kritisch... wenn ja, sag bitte Bescheid :) möchte dich ja nicht demotivieren, denn ich habe diene Geschichte sehr sehr gerne gemocht.


    Dann lass ich mich mal überraschen, wie du die Geschichte nun aufziehen wirst :D


    LG Remoni


    Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
    Mahatma Gandhi

  • und einen hoffentlich neuen Leser, der Interesse angemerkt hatte Etiam

    Und hier bin ich auch schon^^


    Also ... wow ... that escalated quickly xD


    Das ganze ist also ähnlich einer Schöpfungsgeschichte (klingt komisch, wenn man bedenkt, dass alles zerstört wurde xD)

    Aber die Zerstörungen waren so weitreichend und kollossal, dass ich schnell zu dem Gedanken eines Neuanfangs kam. Und sowas ähnliches ist es ja nun auch geworden.

    Es ist viel passiert. für meinen Geschmack schon fast zuviel. Womit ich ein bisschen Probleme hatte, war Soras Aufenthaltspunkt. Wo ist sie, dass sie das alles sehen kann. Dass sie die Ausmaße, dieser Katastrophe begreifen kann? Später wird zwar auch ihre Bibliothek erfasst, aber ich hätte mir genau so gut vorstellen können, dass die bis dahin in Schutt und Asche liegt ^^;


    NOch ganz kurz. Das erste was die Göttin sagt, klang so, als hätte eine alte Freundin gerade den Hörer abgenommen "Jo, was geht? Alles klar bei dir?" Da musste ich was schmunzeln.


    So, ich denke die eigentliche Geschichte fängt ja jetzt erst an. Die Gegebenheiten wurden uns nun beigebracht und nun gehts los. Ob wir das ganze nun weiter aus der Perspektive Soras verfolgen werden, kann ich noch nicht erahnen. Ich bin gespannt. Auch könnte ich mir einen größeren Time-Skip vorstellen. Aber ich werde mich einfach überraschen lassen, wie du uns nun in diese "Neue" Welt hineinwirfst

  • Hi Sora ,

    sowie über jeden alten und neuen Leser, der mit mir dieses Abenteuer bestreiten möchte.

    ich bin neu und der Einstieg klingt sehr vielversprechend. :thumbup:


    Was ich besonders interessant fand, dass wir es hier mit einer Göttin zu tun haben, die aber (so scheint es mir bisher) gar nicht allmächtig ist, heißt sie benötigt Sora, um zu wissen, was in der Welt vor sich geht und um neues über ihre eigene Schöpfung zu erfahren.


    Und bei einer Sache bediene ich mich mal ganz frech an einem anderen Kommentar, dem ich nur zustimmen kann:

    Wahnsinnig gut hat mir der erste Abschnitt gefallen, wie du den Raum beschriebst in dem Sora ihre Pergamente studiert. Ich will auch so schöne Astregel und im Mondschein sieht alles gleich so viel schöner und mystischer aus.

    Da ich schon mal dabei bin, dann auch noch das hier:

    Wie kommt Sora darauf, dass die Königinnen nicht mehr da sind und das sich auf jeder Insel nun eine Spezies aufhält? Das kann sie doch so schnell noch gar nicht sehen oder??? Ich hätte da nicht so vorgegriffen, sondern die Insel trennten sich.



    Beste Grüße

    Charon

  • Hallo liebe Sora


    Wow. Das ist ja magisch!

    Ein wunderschöner Prolog mit zauberhaften Bildern und alles sehr lebendig erzählt. Die Überarbeitung hat sich wirklich gelohnt. Ich mag es auch, dass du hier Personen in den Mittelpunkt stellst. Sora und die Göttin hatten ja in deiner vorherigen Fassung auch schon einen Auftritt, aber hier stellst du sie in den Mittelpunkt, wohin sie ja offenbar auch gehören. Das gefällt mir sehr gut.

    Ein paar Kleinigkeiten:


    sog das Wissen in sich auf

    Meine erste Vorstellung ist die, dass Sora gewöhnliche Bücher liest und deshalb eben "Wissen" daraus entnimmt. Aber im folgenden Text stellt sich heraus, dass es sich eigentlich nicht um "Wissen" geht, sondern dass anscheinend diese Bücher notieren, was so in den Ländern der Göttin aktuell gerade passiert. Es sind also eigentlich eher so "Live-Ticker" (oder? - Coole Idee, sowas hätte ich auch gern).


    Ihre schuppigen Klauen hielten das Licht so dicht es nur ging, vor das Dokument um noch die letzten Worte zu entziffern, bevor sie sich erhob und zu einem Fenster schritt. Ihre Blau Grünen Schuppen blinkten im Schein der Kerze und warfen farbige Lichtblitze durch den Raum.

    ihre blaugrünen Schuppen


    Gefällt mir. Das erzeugt eine geheimnisvolle Stimmung und du beschreibst gleichzeitig das Aussehen der Echse.


    Für Sora aber musste es weiter gehen. Sie war dazu verpflichtet alle Vorkommnisse an die Göttin weiter zu geben, die sich für ungewöhnlich entpuppten.

    Hier hatte ich mal kurz gestutzt und mich gefragt, warum sie ihre Zeit damit "verschwendet" Bücher zu lesen, wenn sie doch eigentlich aufpassen soll, was so in Dragxis passiert? Erst danach bin ich darauf gekommen, dass auch in den Büchern Informationen über Geschehnisse in Dragxis stehen. Das könntest du vielleicht schon am Anfang deutlich machen.

    Vorkommnisse, die sich für ungewöhnlich entpuppten: Das würde ich auch anders schreiben, denn wenn sie erst wartet, bis sich etwas entpuppt hat, könnte es ja schon zu spät sein. Ich denke, gemeint ist wohl eher, dass sie generell alles Ungewöhnliche melden soll.


    Es könnte von großer Wichtigkeit sein, dass sie dieses Geheimnis der richtigen Person anvertraute.

    Das hier würde ich streichen.

    Du hast vorher geschrieben, dass sie die Aufgabe hat, der Göttin alles zu melden. Das reicht völlig und ergibt auch sofort einen Sinn. Dass die Göttin die richtige Person ist, und dass das wichtig ist, brauchst du nicht noch hinzuzufügen, das ergibt sich daraus ja ganz klar. (es verwirrt nur, wenn du etwas erklärst, was schon aus dem Zusammenhang hervorgeht).


    „Göttin?“, erhellte ihre zischende Stimme durch die Stille.

    Die Stille lässt sich nicht erhellen, sondern nur vertreiben oder zerstören.


    Pergamente gelesen, die in der letzten Zeit erschienen sind.“

    Pergamente, die erschienen sind. Das ist eine lustige Vorstellung, dass Pergamente "erscheinen" als wären es Zeitungen oder Tweets. Aber mir gefällt's.


    So und was haben meine Schöpfungen getan, das so viele Schriftrollen aufgetaucht sind?“ Die Göttin horchte auf, während ihre Stimme sich leicht panisch anhörte. Das bemerkte Sora sofort, sie und die Göttin kannten sich schon sehr lange.
    „Nun ja, ich weiß nicht genau wie ich das sagen soll. So wie es aussieht und den Berichten nach zu urteilen, haben sie sich verändert…“ kam zögernd die Antwort von Sora, die wusste wie viel der Göttin die Schöpfungen


    Hier bin ich ein wenig über das Wort "Schöpfungen" gestolpert. Für mich ist eine Schöpfung das Gesamte, also das Land, die Landschaft, die Tiere und die Bewohner und noch so alles drumherum.

    Was haben meine Schöpfungen getan - das würde ich vielleicht anders formulieren. Es bezieht sich wohl auf die Königinnen? Sonst klingt es, als hätten sich auch Berge oder Rehe komisch benommen. Könnte ja alles mögliche bedeuten. Ich habe auch keine richtige Idee, wie du es formulieren könntest, falls du die Königinnen hier noch nicht benennen möchtest.

    Die Schöpfungen haben sich verändert, das klingt auch seltsam und lässt mich erstmal auf Landschaften tippen. Ich denke, was du meinst ist, dass die Königinnen sich in die Haare geraten sind und plötzlich gegeneinander statt miteinander (wie es von der Göttin gedacht war) regieren, was das ganze Gleichgewicht des Reiches stört. Vermutlich haben sie auch magische Komponenten verändert. Ich denke, du könntest das ruhig etwas näher spezifizieren ohne sofort alles zu verraten.


    Der junge Mann, den die Königinnen benutzt haben... das ist interessant, ich habe auch sofort eine Assoziation dazu, entweder ist es der Fürst, oder es ist derjenige, den Kalia treffen wird. Beides wäre spannend!


    Sora konnte nichts mehr tun, um die Bewohner, die von der Flutwelle erfasst wurden, zu helfen.

    Du schreibst im folgenden mehrfach, dass Sora Kräfte hat, mit denen sie gerne die Menschen (oder welche Spezies auch immer) retten möchte. Aber sie versucht nichts und man sieht auch nicht, welche Kräfte sie denn hätte. Ist es vielleicht nur Soras Wunsch zu retten, aber sie hat die Möglichkeit sowieso nicht? Oder, falls sie Kräfte hat, vielleicht wäre es gut kurz zu zeigen, was für weche das sind? Sie könnte vielleicht etwas versuchen und dann merken, dass sie zu weit weg ist und die Kräfte versiegen. Oder sie könnte wenigstens eine kurze Erklärung geben, warum sie so sicher ist, dass sie das "nichts machen" kann. Oder sie könnte darüber nachdenken, welche Möglichkeiten sie eventuell hätte und wo ihre Limits sind. Dann würde es plausibler klingen.


    Soras Kräfte waren nicht annähernd stark genug, um die tosenden Elemente wieder zu beruhigen.

    Hier kommt es nochmal. Wäre Sora denn überhaupt verpflichtet, die Elemente zu beruhigen? Ist sie nicht nur die Berichterstatterin für die Göttin? Vielleicht würde ich hier nur Soras Entsetzen und ihre Sorge für die Betroffenen formulieren, aber nicht einfach behaupten, ihre Kräfte (die sie nirgends zeigt) seien zu schwach. Das würde ich einfach weglassen, denn, wie gesagt, ist sie nicht die bewaffnete Wächterin über die Schöpfung, sondern nur die Beobachterin, so wie ich das verstehe.


    Den Kampf zwischen den Königinnen und ihre Verwandlung in Drachen finde ich sehr spannend! Ich kann mir das richtig gut vorstellen!


    Wäre das in diesem Moment nicht so eine gefährliche Angelegenheit, hätte Sora direkt alles notiert.


    Hier bin ich wieder etwas erstaunt. Ist Sora diejenige, welche die Pergamente schreibt? Ich glaube nicht, sonst müsste sie diese ja nicht lesen. Die Schriften kommen offenbar von irgendwo von einer nicht näher bezeichneten Person oder über Magie in die Pergamente. Notiert Sora wirklich auch etwas? Warum? Sie kann der Göttin doch direkt alles berichten, was für diese wichtig ist?


    Man konnte nichts mehr sehen, noch nicht mal seine eigene Hand vor den Augen. Trotz des guten Sehvermögens von Sora, konnte auch sie nichts erkennen.

    Hier hast du im Grunde zwei Erzählperspektiven. Zuerst einen allwissenden Erzähler, der berichtet, dass "man" nichts mehr sieht. Danach berichtet Sora, dass auch sie nichts sieht.

    Brauchst du hier zwei Perspektiven? Eigentlich ist das gar nicht nötig und du wärest enger am Geschehen, wenn du einfach bei Sora bleibst. Es reicht ja für das Verständnis völlig aus zu erfahren, dass Sora nichts mehr sieht, dann denke ich mir gleich, dass andere auch nicht mehr sehen.


    Zu sehen war nichts. Nichts außer einem riesigen Vulkan, der das Landesinnere zierte.

    Hm... also ist genaugenommen nicht "nichts" zu sehen, sondern ein Vulkan... oder?

    Ich denke, du willst ausdrücken, dass alles zerstört ist, was da vorher war, dass also Wälder verschwunden sind und Städte und stattdessen überall nur Schutt und Asche liegt, innerhalb derer sich ein Vulkan erhebt?


    Und ich bin sicher, der Vulkan "ziert" das Landesinnere nicht, sondern richtet weitere Zerstörungen an?


    von den Bewohnern der verschiedenen Spezien,

    Bewohner der verschiedenen Spezien? Ich glaube, das ist so nicht richtig formuliert. Entweder sind es einfach Bewohner, die schreien, oder es sind verschiedene Spezies, oder Völker verschiedener Spezies, oder so.


    Ein Ruck ging durch die Bibliothek, in der sich Sora immer noch befand und ließ sie zusammen zucken und sich instinktiv an dem nächst gelegenen Regal festhalten. Die Erde erzittert, Bücher fielen aus den Regalen, Schreie waren zu hören.

    Aus diesem Einschub könntest du mehr machen. Hier habe ich mich richtig erschrocken, weil ich dachte: Bisher war Sora nur eine Beobachterin, die eine Katastrophe betrachtet, aber sie war selbst davon nicht betroffen. Das passt so auch sehr gut in den Kontext, denn die Göttin sollte schon dafür Sorge tragen, dass ihre Beobachterin nicht gefährdet werden kann, damit sie diese nicht verliert.

    Aber, anscheinend gerät sie hier für einen kleinen Moment selbst in den Strudel des Geschehens. Es ist aber nur eine Sekunde, danach geht der Fokus wieder von ihr weg auf das Land.

    Schade...

    Also versteh mich nicht falsch, ich bin natürlich froh, dass Sora in Sicherheit ist, aber aus romanstrategischen Gründen wäre es schon sehr aufregend, wenn Sora hier länger als nur eine Sekunde ernsthaft um ihr Leben und den Fortbestand der Bibliothek (oder sogar der gesamten Schöpfung) zittern müsste. Wenn sie sich vielleicht sogar fragen müsste, ob der Krieg der Göttinnen die gesamte Schöpfung, einschliesslich ihr selbst, zerstören könnte. Wäre spannend... Wenn sie vielleicht sogar Kräfte einsetzen müsste, um ihre Bibliothek vor dem Chaos da draussen abzuschirmen?

    (Wenn es dann nicht zu lang wird)

    Ich weiss natürlich nicht, wie weit das nach deinem Plan möglich wäre, aber überleg mal.


    Es sah so aus, als hätte jede Spezies nun ihr eigenes kleines Reich

    Dass die Königinnen weg sind, hast du klargemacht, aber wie ist es möglich, dass jede Spezies sich so zufällig auf eine eigene Insel gerettet hat? Das würde ich entweder weglassen oder eine Erklärung hinzufügen.


    Also, ich habe hier sehr viel gemeckert, aber es sind wirklich nur Kleinigkeiten. Deine Ideen finde ich wunderbar und dieser Neuanfang ist schon mal richtig gelungen. Bin gespannt, wie es weitergeht.


    Ach, und noch eins, Deine Landkarten! Wie hast du das so toll geschafft? Ich habe auch mal versucht, eine Karte für mein Land zu gestalten, aber ich komme mit diesen PC Programmen überhaupt nicht klar, hab da nur massenweise Zeit verschwendet und am Ende was mit Paint erstellt, was aber im Vergleich zu deinen Karten wirklich stümperhaft aussieht. Wie machst du das? Bitte verrat mir dein Geheimnis. Die Karten sind perfekt.

  • Was ich besonders interessant fand, dass wir es hier mit einer Göttin zu tun haben, die aber (so scheint es mir bisher) gar nicht allmächtig ist, heißt sie benötigt Sora, um zu wissen, was in der Welt vor sich geht und um neues über ihre eigene Schöpfung zu erfahren.

    Oh, guter Punkt. Das fand ich auch interessant. Sie scheint nicht zu "sehen" was mit ihrer Schöpfung passiert.



    Hier kommt es nochmal. Wäre Sora denn überhaupt verpflichtet, die Elemente zu beruhigen? Ist sie nicht nur die Berichterstatterin für die Göttin? Vielleicht würde ich hier nur Soras Entsetzen und ihre Sorge für die Betroffenen formulieren, aber nicht einfach behaupten, ihre Kräfte (die sie nirgends zeigt) seien zu schwach.

    Hm, jetzt wo ich es nochmal lese, grübel ich auch drüber nach ^^; Ich hab beim ersten Mal auch gedacht, dass es sich bei Sora eher um eine Beobachterin handelt. Aber anscheinend hätte sie eingreifen "dürfen"? Zumindest impliziert das der Text. :hmm:



    Aus diesem Einschub könntest du mehr machen. Hier habe ich mich richtig erschrocken, weil ich dachte: Bisher war Sora nur eine Beobachterin, die eine Katastrophe betrachtet, aber sie war selbst davon nicht betroffen. Das passt so auch sehr gut in den Kontext, denn die Göttin sollte schon dafür Sorge tragen, dass ihre Beobachterin nicht gefährdet werden kann, damit sie diese nicht verliert.

    Aber, anscheinend gerät sie hier für einen kleinen Moment selbst in den Strudel des Geschehens

    Was natürlich auch die Frage aufwirft, wie viel Macht hat die Göttin ncoh über ihre "Schöpfung" :hmm: Anscheinend nicht mehr so viel, wie wir hier sehen. Bin gespannt, warum das so ist.

    Dass die Königinnen weg sind, hast du klargemacht, aber wie ist es möglich, dass jede Spezies sich so zufällig auf eine eigene Insel gerettet hat? Das würde ich entweder weglassen oder eine Erklärung hinzufügen.

    HIer hatte ich tatsächlich sowas wie göttliche Fügung im Kopf xD Oder die ELemente selbst ...?


    Naja, ich warte einfach mal auf den nächsten Part^^

  • Hallo ihr lieben, ich hoffe ich schaffe es jedem heute Abend zu antworten, falls nicht, werde ich die noch fehlenden morgen beantworten.


    Aber zu erst möchte ich noch kurz erwähnen, das ihr euch bitte nicht wundert wenn ich nicht sofort antworte. Ich bin zweifache Mutter, beide kinder noch klein, fast 4 jahre und das zweite gerade mal 1 Jahr. ich habe derzeit nur die Abende für meine Hobbys, versuche die irgendwie alle unter einen Hut zubekommen. Ich werde mir aber definitiv immer einen Abend Zeit nehmen um hier zu antworten oder halt auch was neues zu posten.

    Zu meinen nächsten Parts die kommen werden, sie werden sehr unregelmäßig kommen, da sie jetzt erst alle noch geschrieben werden und wegen Zeitmangel nicht immer ganz so viel passieren kann. Ich hoffe es stört euch nicht das die neuen Kapitel dementsprechend dauern könnten. So und jetzt zu euren Kommentaren.


    Remoni


    Etiam


    Charon


    Kirisha



    Oh, guter Punkt. Das fand ich auch interessant. Sie scheint nicht zu "sehen" was mit ihrer Schöpfung passiert.

    Sagen wir mal so sie sieht nicht alles. So als wenn kinder was geheimhalten wollen vor ihren Eltern und alles daran setzen das sie nicht erwischt werden.

    Hm, jetzt wo ich es nochmal lese, grübel ich auch drüber nach ^^; Ich hab beim ersten Mal auch gedacht, dass es sich bei Sora eher um eine Beobachterin handelt. Aber anscheinend hätte sie eingreifen "dürfen"? Zumindest impliziert das der Text.

    Sora könnte eingreifen ja bzw. sie darf es, sie ist nicht nur die Beobachterin. Aber wir werden sehen wie es weiter geht.


    Danke das ihr soo fleißig wart und es gelesen habt. Ich freue mich sehr.


    Ich gebe bescheid sobald ich den text überarbeitet habe, falls ihr ihn dann nochmal lesen wollen würdet.


    Ich hoffe ihr habt Verständnis, das ich nicht so schnell bin im schreiben und auch nicht im Antworten. Vor meiner Pause war ich zu viel hier im Forum und das muss ich dann doch irgendwo beschränken.


    Wünsche euch noch einen schönen Abend


    Lg Sora:rolleyes:

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus





    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • Hey Sora


    Sorry, ich bin spät dran, ich weiß. Ich habe im Moment mit meinem eigenen Kram zu kämpfen, weshalb ich hier ein bisschen hinterherhinke ^^


    Nachdem ich mir nun die Kommentare der anderen schon durchgelesen habe, gibt es einige Punkte, denen ich gerne zustimmen möchte.


    Zunächst mal finde ich den Einstieg gut gewählt. Dass du den Kampf der vier Königinnen nun in eine Handlung einwebst und hier an der Stelle Sora und die Göttin bereits erwähnt werden, finde ich sehr schön. Vor allem der Anfang in der Bibliothek war sehr atmosphärisch. Allerdings habe ich auch erst durch die Kommis der anderen kapiert, was es nun mit diesen Schriftrollen auf sich hat und dass sich diese offenbar von selbst schreiben. Das könntest du in der Tat noch ein wenig deutlicher herausarbeiten.


    Der Dialog zwischen Sora und der Königin kam mir auch ein wenig zu "Hey Ho, was geht?" vor. Vielleicht könnte man da noch ein bisschen feilen, um es geheimnisvoller rüberzubringen und nicht wie einen Plausch auf dem Schulhof klingen zu lassen.


    Ich habe mich dann ebenfalls gefragt, von wo aus Sora die Katastrophe beobachten kann...ich meine, dass sich das Land teilt und dort diese Inseln entstehen...das ist ja eine Größenordnung, die man nicht mal eben von einer Anhöhe aus sehen kann...da müsste sie sich schon ... keine Ahnung .... in schwindelerregender Höhe befinden.... obwohl man auch auf die Art wohl kaum ein ganzes LAND im Überblick behalten kann. Aber da wir ja Fantasy schreiben und du alle Möglichkeiten hast, dich irgendwelcher magischer Elemente zu bedienen, könnte man sich eine coole Erklärung dafür einfallen lassen :D ... Die Idee, dass Sora versucht einzuschreiten, aber es nicht schafft, fände ich auch ganz gut und auch, dass sie selbst von der vernichtenden Zerstörung um sich herum betroffen ist...das würde die Spannung noch ein wenig anheizen.


    Aber ansonsten liest sich das auf weite Strecken schon recht gut! Diesen ganze Kampf und was da so passiert, hast du meiner Meinung nach wunderbar bildlich rübergebracht.


    Also, ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht...obwohl ich ja schon ein bisschen was weiß ... oder vielleicht auch gerade deshalb :D

  • Hallo ihr lieben,


    ich hoffe sehr das ich es schaffe den Prolog am Wochenende zu überarbeiten. Damit die Zeit des Wartens nicht zu groß wird, bekommt ihr heute von mir den ersten Teil des 1 Kapitels. Die von euch, die die erste Fassung kennen, werden erkennen das das ein Kapitel ist, was ich nur in kleinen Teilen verändern werde, da das eins der wenige ist, die mir gefallen von der ersten Fassung, hoffe ich lest es trotzdem.


    Rainbow



    so liebe Leser hier geht es weiter



    Kapitel 1


    Ein unendlich langer Flur, an deren Wänden viele Bilder von glücklichen Absolventen hingen, war wie ausgestorben. Man konnte keinen der dort lernenden Schüler und Schülerinnen sehen. Vom steinerden Flur gingen mehrere hölzerne Türen ab, die in den Wänden eingelassen waren. Die Schule glich von außen einem einfachen Wohnhaus aus Steinziegeln, mit einem hölzernen Dach und einem Innenhof, der den Jungen und Mädchen ein Platz zum Entspannen bot. Dieser Innenhof lag genau in der Mitte, umrandet von dem Gebäude und war viel größer, als man von außen annahm. Durch eine große eiserne Tür betrat man das Gebäude und gelangte direkt in den langen Korridor, in dem keine Menschenseele zu finden war.
    Das einzige was davon zeugte, das sich Nadár in dem Haus befanden, war leises Stimmengewirr das durch die geschlossenen Türen drang. Hinter einer dieser Türen saß die junge Schülerin Kalia. Ordentlich aufgereiht in der Mitte des Raumes standen Tische mit angelehnten Stühlen, bestückt mit Papier und Feder. An den Wänden hingen in Reih und Glied Dokumente mit den dort herrschenden Regeln, sowie der Klassenliste und eine Aufzählung der an dem Institut Lehrenden. Über einer grünen mit Holz umrahmten Tafel, hing ein großes Bild von dem Fürsten des Landes Imea. Eine Landkarte zierte die gegenüberliegende Seite, welche das Herrschaftsgebiet zeigte. Kalia war klar, dass dies nur ein Stück von einem viel größeren älteren Land war, was es so nicht mehr gab. Es war ein kleiner Teil von Dragxis. Einem Kontinent den es so schon seit 200 Jahren nicht mehr gab.
    Kalia, die sich in der hintersten Reihe befand und bereits auf ihrem Platz saß, guckte mit verträumten Blick aus einem der vielen Fenster. Mit ihren Augen folgte sie der Flugbahn eines kleinen Adlers, der immer wieder in die Nähe der Schule kam, als würde er das Treiben in den Klassenräumen beobachten. Im Hintergrund konnte sie das Spiel der Wolken erkennen und verlor sich in den Weiten des Himmels. Die Unterhaltungen der Mitschüler holten Kalia wieder zurück in die Schule und ins reale Leben. Im vorderen Teil des Raumes tummelten sich in kleinen Gruppen die anderen aus ihrer Klasse, alle vertieft in die Gespräche. Ihr Blick streifte umher und verfing sich an einer einzelnen Person, die umrundet war von der größten Gruppe von Schülern. Der Mittelpunkt dieser Einheit bildete ein Mädchen mit strahlend blauen Augen, die der Farbe des Himmels glichen und seidig schwarzen Haaren. Der Blick der Anführerin war direkt auf Kalia gerichtet und brachte diese zum erröten.
    „Ich bin ja mal gespannt ob heute wirklich alle glänzen in Elementarmagie…“, hallte die engelsgleiche Stimme von Amora durch den Raum, begleitet von leisem Kichern ihrer beider besten Freundinnen Lunara und Kalpina. Jedes Mädchen der Schule, selbst die aus den niedrigeren Stufen hofften darauf, zu dieser beliebten Gruppe gehören zu können. Kalia selbst war vor einer gewissen Zeit Teil dieser Einheit und wusste, das der Schein trog. Auch wenn Amora jede Frage beantworten konnte, so als wäre sie ein Naturtalent, wusste die ehemalige Freundin was für eine harte Arbeit dahinter steckte und welcher Druck von Seiten ihrer Eltern auf der besten Schülerin lastete.
    Ohne auf den Kommentar von Amora einzugehen, beugte sich Kalia wieder über ihre Bücher und tat so als würde sie sich auf die nächste Stunde vorbereiten. In Gedanken kehrte sie zu dem Ort zurück, an dem die Freundschaft endete und sie von allen gemieden wurde.
    Es war ein ganz normaler Schultag, mit der kleinen Besonderheit das sie damals zum ersten Mal Elementarmagie haben sollte. Alles lief wunderbar bis Kalia an der Reihe war um zu zeigen, wie sie sich bei der Übung machte. Alle Augen waren auf sie gerichtet, die Nervosität trieb ihr den Schweiß auf die Stirn und Angst machte sich in ihren Gliedern breit. Ihre Mutter selbst konnte in ihrem Alter gleich zwei Elemente wirklich gut beherrschen, sodass noch mehr Druck auf ihr lag. Die Bewegungen der Schülerin waren nahezu perfekt, genauso wie es alle von ihr erwartet hatten. Doch dann passierte es, etwas das Kalias Welt für immer auf den Kopf stellen sollte. Am Ende der Bewegungen, wo eigentlich Energie in einer bestimmten Form erscheinen sollte, passierte Nichts. Alle sahen sich verwundert an, ehe sie in Gelächter ausbrachen. Das war der erste Tag, an dem sie in der Schule versagte. Amora hatte daraufhin nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen, da es sonst ihren guten Ruf in Gefahr bringen würde. Kalia, rannte mit Tränen in den Augen so schnell sie konnte nach Hause, in die Arme ihrer Mutter, in dem Wissen, aus sie enttäuscht zu haben.
    Heute sollte ihr Tag werden, an dem sie den anderen beweisen wollte, dass auch sie eine Nadár war. Jede freie Minute in der sie weder in der Schule, noch beim Unterricht mit ihrer Mutter war hatte sie, versteckt vor aller Augen, geübt.
    „Guten Morgen Klasse.“
    „Guten Morgen Ms. Tahli" erwiderte die ganze Klasse zur Begrüßung. Die großgewachsene Frau mit den feuerroten Haaren, die soeben den Raum betreten hatte, sah sich im Klassenraum genau um. Kalia sah ihrer Lehrerin direkt in die Augen, als deren Blick auf ihr haften blieb. Man konnte die Missachtung schon fast anfassen, die ihr zuteilwurde und die Aussage, die der Blick mit sich brachte, war deutlich zu erkennen. Sie war dort fehl am Platz. Nach einem kurzen Augenblick streifte der Blick von Ms. Tahli weiter durch den Raum, bis sie alle gesehen hatte.
    „Da wir vollzählig sind, können wir nun nach draußen gehen und uns der Elementarmagie widmen“, folgte die strenge Anweisung der stramm stehenden Frau an der Tür. Alle aus der Klasse erhoben sich von ihren Stühlen, auf die sie sich erst vor ein paar Minuten hingesetzt hatten und folgten der Lehrerin auf den Korridor. Kalia konnte mal wieder deutlich sehen, dass eine hochangesehene Person wie es die Lehrerin war, problemlos die Leute dazu bringen konnte, ihr zu folgen. Davon konnte sie nur träumen. Während alle anderen sich beeilten um nah genug an der vorausgehenden Lehrerin dran zu bleiben, ließ sich Kalia immer weiter zurückfallen. Sie wollte so unsichtbar wie möglich sein, was sich als ziemlich einfach herausstellte, da sowieso niemand auf sie achtete. Dass sie anders war, wusste jeder und genau diese Andersartigkeit brachte ihre Mitschüler dazu, sie wie die Pest selbst zu behandeln. Bloß nicht mit ihr in Berührung kommen, am besten nicht mal mit ihr Sprechen.
    Der Pfad nach draußen führte sie wieder durch den langen Flur, der endlos zu sein schien.
    Während des weiten Weges zu ihrem Ziel, betrachtete Kalia die ehemaligen Schüler, dessen Bilder an den Wänden hingen und fragte sich, ob sie es auch schaffen würde dort einen Platz zu finden. Diese Absolventen hatte die eine lebenswichtige Prüfung bereits hinter sich und die Freude strahlenden Gesichter zeigten deutlich die Macht, die nun in ihnen wohnte.
    Durch eine große Tür ging es auf den Innenhof, der jeden mit seiner unnatürlichen Größe überraschte. Kam man nach Draußen, trat man direkt in einen Wald, voller verschiedener Bäume und Pflanzen. Ein schmaler Trampelpfad führte sie zu einer kleinen Lichtung, welche mit unterschiedlichen Blumen und Büschen bestückt war. Ein kleiner Fluss führte durch die Mitte, vorbei an den Pflanzen, bis dieser in einen See mündete. Man hätte annehmen können, dass man sich in einem richtigen Wald befinden würde und nicht auf einem verzauberten Innenhof einer Schule. Die Luft bei diesem ruhigen Stückchen Land roch nach Sommer, locker, leicht und Kalia fühlte sich sofort als würde sie nach einer langen Reise endlich ankommen. Als sie die Wiese unter ihren leichten Schuhen spürte und den Geruch nach Freiheit in sich aufzog, viel etwas von ihrer Anspannung ab und sie konnte sich auf die folgende Aufgabe konzentrieren.
    „Nun, stellt auch bitte in einem Halbkreis auf, damit wir mit den Übungen anfangen können. Ihr kennt ja das Prozedere schon“, fing Ms. Tahli die Stunde an.
    „Zuerst werden wir die Grundbewegungen noch einmal durchgehen, bevor jeder dann zeigt, was er als Hausaufgabe geprobt hat.“ Ein allgemeines Nicken und Raunen ging durch die Gruppe der Schüler, welche schon ganz gespannt darauf waren, ihr Können unter Beweis zu stellen.
    „Okay, fangen wir an. Heute rufen wir das Wasser Element zu uns, in der Hoffnung, dass es uns für ein bisschen Elementarmagie zur Verfügung steht. Ich mache es vor und ihr macht es mir nach“, begann Ms. Tahli die Übung. Die rothaarige Lehrerin atmete tief ein und formte mit ihren Händen einfache Zeichen. Die Finger bewegten sich wie Wasser, welches seicht im Winde dahinfließt. Am Ende der Grundbewegung formte sie einen Kreis mit ihren Händen, in dem sich eine blaue Kugel aus reiner Energie bildete. Sie ließ sie noch eine Weile über ihrer rechten Hand schweben, ehe sie diese zur Faust machte, sodass die Energie wieder verschwand.
    „So liebe Klasse, jetzt seid ihr dran. Konzentriert euch, macht flüssige Bewegungen und vor allem Vollständige.“
    Während Kalia versuchte sich im Schatten der Bäume zu verstecken konnte sie beobachten wie Amora mit sicheren Schritten vortrat, um vor allen anderen die Übung zu wiederholen. Ihre Bewegungen sahen genau wie bei der Lehrerin aus, als ob sie mit ihren Fingern Wasser bewegen würde. Wie nicht anders zu erwarten gelang es ihr auf Anhieb eine Kugel aus reiner Wasserenergie zu formen und sie schweben zu lassen. Ihre Blicke trafen sich für einen kurzen Augenblick und nach einem auffordernden Lächeln beendete Amora die Vorführung ihrer Fähigkeiten.
    „Sehr gut, Amora. Wie ich sehe hast du dich seit der letzten Stunde wieder verbessert. Dir wird es bei der Prüfung nicht schwer fallen ein Element für dich zu gewinnen. Nun wie sieht es bei den anderen aus?“ Die Lehrerin sah in die Runde, aus der nach und nach immer wieder Mädchen und Jungen hervortraten um die Übung zu vollziehen. Jeder schaffte es am Ende eine Kugel zu formen, auch wenn es bei manchen etwas länger gedauert hatte.
    Jetzt war nur noch Kalia übrig, die mit zittrigen Händen und Schweißperlen auf der Stirn dastand.
    „Kalia? Was ist, möchtest du nicht langsam auch mal vortreten? Du bist die Letzte…“, ertönte die genervte Stimme von Ms. Tahli genau neben ihrem Ohr. Mit langsamen und unsicheren Schritten kam Kalia aus der Reihe getreten und versuchte ihre Nervosität runterzuschlucken. Sie schloss ihre Augen und brachte ihren Atem dazu ruhig zu werden, um ihre Konzentration zu steigern. Sie nahm den sommerlichen Geruch der Bäume in sich auf, floss mit ihren Fingerspitzen durch die Luft, als würde sie sie durch eine Wasseroberfläche gleiten lassen. All die elementare Energie versuchte sie in sich aufzunehmen, fühlte wie ihr Herz voller Hoffnung ein Tackt schneller zu schlagen anfing und raffte all ihren Mut zusammen um die Übung anzutreten. Sie ahmte die Bewegungen der Lehrerin perfekt nach, als würde sie mit dem Wasser einen kleinen Tanz aufführen. Am Ende öffnete sie ihre Hände, formte sie zu einem Kreis um eine Kugel reiner Energie zu erschaffen und nichts geschah…



    Wieder sind jede Art von Kommentaren willkommen und erwünscht solange sie respektvoll sind.


    LG Sora:rolleyes:

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus





    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • Sagen wir mal so sie sieht nicht alles. So als wenn kinder was geheimhalten wollen vor ihren Eltern und alles daran setzen das sie nicht erwischt werden.

    Interessant. Wobei sich dann natürlich die Frage stellt, warum die Göttin es nicht wissen darf. Hatte sich dieser Krieg vielleicht schon länger abgezeichnet? Das wäre meine Überlegung dazu.

    Ein unendlich langer Flur, an deren Wänden viele Bilder von glücklichen Absolventen hingen, war wie ausgestorben.

    So, mir tun sich hier zwei Fragen auf. Eine wüsste ich schon gerne jetzt und die andere lässt sich wahrscheinlcih im Laufe der Zeit erklären :D


    1. In welcher Klasse befindet sich Kalia? Wenn man dass bei dir denn so sagen kann. Oder anders gefragt, wie weit sind die Abschlussprüfungen noch entfernt? Gefühlsmäßig sind das noch ein paar Jahre. Aber die Lehrerin meint später zu Amora, dass sie ihr Element für die Prüfung sicher schon gefunden habe. Das hat mich dann ins grübeln gebracht ^^; Übrigens fand ich die Idee mit den Bildern der ABsolventen cool. Auch, dass sie darauf vor Freude strahlen, so als hätte man das Bild direkt nach bestehen der Prüfung gemacht. Gefiel mir. Und noch bevor es Kalia in Sinn kam, hatte ich die gleiche Frage wie sie ... naja, ein bisschen anders. Kalia fragte sich ja, ob sie auch mal dort hängen würde. Ich hatte die Frage im Kopf, ob unter den Absolventen vielleicht auch welche so Probleme hatten wie Kalia?


    Die zweite Frage, ist mir ebenfalls im Laufe des Kapitels gekommen. Gibt es auch männliche Magier? In der Klasse haben wir glaube ich nur von Mädchen erfahren, auch die vier KÖniginnen, die ja magisch fähig waren (btw. Ich wusste doch, dass es um Elemente gehen würde :D ) und die Lehrerin. Da kam mir irgendwie der Gedanke, dass vielleicht nur Frauen Magier werden können ^^ Ob das aber nun stimmt oder nicht, werden wir wahrscheinlich in den folgenden Parts erfahren.


    Zum Innenhof der Schule. Den fand ich auch eine schöne Idee. Am Anfang dachte ich Whuat? der ist viel zu groß. Besonders als du den Wald erwähntest. Aber du meintest ja nachher, er sei magisch. Dann macht es atürlich wieder Sinn^^

  • Sora


    Ja, den Teil kannte ich noch vom letzten Mal. ^^ Ich finde, die Idee mit dieser Schule und den Abschlussprüfungen auch ganz cool. Ich denke mal, so ziemlich jeder kann sich in Soras Lage hineinversetzen und jeder kennt dieses Gefühl, diese Angst zu versagen, vor allem vor solchen Prüfungen, die extrem wichtig sind und auf die man schon so lange hingearbeitet hat. Dass Sora eine Außenseiterin zu sein scheint, macht sie mir gleich noch viel sympathischer.

    Ich habe am Ende mit ihr gelitten, als sie es nicht geschafft hat, diese blöde Wasserkugel zu formen...als einzige wohlgemerkt. Dabei hörte es sich zuerst gar nicht so schlecht an...


    Obwohl ich schon weiß, wie es weitergeht, bin ich trotzdem gespannt auf den nächsten Teil. Schließlich weiß ich ja nicht, was für Überraschungen du jetzt so bereithältst und was du alles geändert hast.


    LG,

    Rainbow

  • Hallo Sora


    ich finde, der Unterschied von dem wundervollen, bilderreichen und sehr magischen Prolog hin zu diesem Einstieg ist sehr gross, plötzlich findet man sich in einer "normalen" magischen Schule wieder. Das passt hier sehr gut, weil man getriggert durch den Prolog gleich erwartet, dass sich da noch einiges aussergewöhnliches ereignen wird.


    Eine Landkarte zierte die gegenüberliegende Seite, welche das Herrschaftsgebiet zeigte. Kalia war klar, dass dies nur ein Stück von einem viel größeren älteren Land war, was es so nicht mehr gab. Es war ein kleiner Teil von Dragxis. Einem Kontinent den es so schon seit 200 Jahren nicht mehr gab.

    "Maria lebte in Königsberg, einer Stadt die vor über 80 Jahren mal zu Deutschland gehört hat, aber nach dem 2. Weltkrieg unter sowjetische Verwaltung kam." - Würdest du das in einer Geschichte so schreiben? ich denke, eher nicht. Vermutlich ist die Tatsache, dass Dragxis mal ein grosses Land war, das aber in seine Einzelteile zerfiel, zu Beginn der Handung schon so lange her, dass es in den Köpfen nicht so präsent ist. Falls Kalia darüber philosophiert, wohin ihre Heimat einzuordnen ist, würde sie (denke ich) eher sagen, das Land Imea, in dem sie wohnt, liegt zwischen den Inseln X und Y oder gehört zu einer Gruppe von Inseln. Diese Inselgruppe nennt man ja vielleicht heute noch Dragxis? Oder hat sie einen neuen Namen bekommen? Oder empfinden sich die Inseln nicht mehr als zusammengehörig, herrscht Feindschaft/Krieg zwischen ihnen?


    wusste, das der Schein trog. Auch wenn Amora jede Frage beantworten konnte, so als wäre sie ein Naturtalent, wusste die ehemalige Freundin was für eine harte Arbeit dahinter steckte und welcher Druck von Seiten ihrer Eltern auf der besten Schülerin lastete.

    Hier glaube ich, dass die Argumentation in eine falsche Richtung zielt. Dass Amora hart arbeitet, hat nichts damit zu tun dass "der Schein trog" und ist auch an sich nichts Schlechtes. Auch Kalia arbeitet wohl hart daran, die Magie zu finden? Soweit ich mich erinnere, hat Amora einige falsche Charakterzüge, wie man ja auch in diesem kurzen Abschnitt sieht, und ich denke, das war der Punkt, auf den Kalia hinauswollte - dass es gar nicht so toll ist, Amoras Freundin zu sein, wie alle denken.



    In Gedanken kehrte sie zu dem Ort zurück, an dem die Freundschaft endete und sie von allen gemieden wurde.

    Vielleicht: Ihre Gedanken kehrten zu dem Ort zurück, an dem nicht nur diese Freundschaft endete, sondern sie auch zu einer Aussenseiterin wurde, der sich alle Türen verschlossen (oder so?)


    Am Ende öffnete sie ihre Hände, formte sie zu einem Kreis um eine Kugel reiner Energie zu erschaffen und nichts geschah…

    Hier würde ich noch etwas dramatisieren. z.B.:

    Am Ende öffnete sie ihre Hände und formte sie zu einem Kreis, um eine Kugel reiner Energie (oder: eine Wasserkugel?) zu erschaffen.

    Und nichts geschah.


    Oder: Und es geschah nichts.


    Insgesamt gefällt mir dieser Einstieg sehr gut. Du beschreibst Kalias Aussenseiterstellung, die Missachtung der Schüler und der Lehrerin, auch den Druck, der durch die Auszeichnungen ihrer Mutter auf ihr liegt. Dann zeigst du, wie Kalia zuerst vor ihren sogenannten Freundinnen durchfällt und anschliessend noch einmal als Einzige vor der ganzen Klasse. Das ist dramatisch und erzeugt sehr viel Mitgefühl.

    Mal sehen, wie es jetzt weitergeht!

    Ich bleibe gerne dran, lass dir ruhig die Zeit, die du brauchst.

  • Vermutlich ist die Tatsache, dass Dragxis mal ein grosses Land war, das aber in seine Einzelteile zerfiel, zu Beginn der Handung schon so lange her, dass es in den Köpfen nicht so präsent ist. Falls Kalia darüber philosophiert, wohin ihre Heimat einzuordnen ist, würde sie (denke ich) eher sagen, das Land Imea, in dem sie wohnt, liegt zwischen den Inseln X und Y oder gehört zu einer Gruppe von Inseln. Diese Inselgruppe nennt man ja vielleicht heute noch Dragxis? Oder hat sie einen neuen Namen bekommen? Oder empfinden sich die Inseln nicht mehr als zusammengehörig, herrscht Feindschaft/Krieg zwischen ihnen?

    Naja, wenn es nur 200 Jahre her ist (wenn ich mich nicht verlesen habe O.o) könnte es schon noch Aufzeichnungen und der Gleichen geben. Also ob das Wissen nun verloren gegangen ist oder nicht, ist ja in ihrem ermessen. Die Idee mit der Inselgruppe, die sich heute Dragxis nennt, finde ich aber auch nicht schlecht :hmm:

  • Guten Abend ihr Lieben,

    ich hoffe ihr hattet einen guten Start ins Wochenende. Bin froh das ich es heute schaffe, euch zu antworten, wenigstens etwas:D

    Also los gehts:


    Etiam :


    Rainbow


    Kirisha


    Wünsche euch noch einen schönen Abend und eine gute Nacht:love:


    Lg Sora

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus





    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • Hallo Sora ,


    sehr schön erzählt den Abschnitt. Ich bin sehr auf den Weg von Kalia gespannt. :)

    Ein unendlich langer Flur, an deren dessen Wänden viele Bilder von glücklichen Absolventen hingen, war wie ausgestorben.

    Man konnte keinen der dort lernenden Schüler und Schülerinnen sehen.

    Ist das nicht eher doppelt erzählt, also "ausgestorben" und "man konnte keinen sehen"?

    Kalia war klar, dass dies nur ein Stück von einem viel größeren älteren Land war, was es so nicht mehr gab. Es war ein kleiner Teil von Dragxis. Einem Kontinent den es so schon seit 200 Jahren nicht mehr gab.

    Hier auch so, wenn ich das richtig verstehe, erzählen die beiden letzten Sätze nur, was der erste schon festgestellt hat ("nur ein Stück" -> "kleiner Teil"; "was es so nicht mehr gab" -> "schon seit 200 Jahren nicht mehr gab")?


    Am Ende der Bewegungen, wo eigentlich Energie in einer bestimmten Form erscheinen sollte, passierte Nichts. Alle sahen sich verwundert an, ehe sie in Gelächter ausbrachen. Das war der erste Tag, an dem sie in der Schule versagte.

    Die arme, sie tut mir richtig leid und die anderen sind richtig gemein...

    Während des weiten Weges zu ihrem Ziel, betrachtete Kalia die ehemaligen Schüler, dessen Bilder an den Wänden hingen und fragte sich, ob sie es auch schaffen würde dort einen Platz zu finden.

    Das ist ein schöner Satz, er zeigt ein wenig das Innere von Kalia, ihren Zweifel, aber vielleicht auch einen kleinen Funken an Hoffnung, irgendwann da auch zu zugehören.

    Am Ende öffnete sie ihre Hände, formte sie zu einem Kreis um eine Kugel reiner Energie zu erschaffen und nichts geschah…

    Ich armer Leser, es wird so viel Hoffnung aufgebaut, dass sie es jetzt schafft, der Satz fängt an, es wirkt noch alles gut und dann: nichts geschah... ;(





    Die Lehrerin sah in die Runde, aus der nach und nach immer wieder Mädchen und Jungen hervortraten um die Übung zu vollziehen.

    Da kam mir irgendwie der Gedanke, dass vielleicht nur Frauen Magier werden können ^^ Ob das aber nun stimmt oder nicht, werden wir wahrscheinlich in den folgenden Parts erfahren.

    Bisher habe ich tatsächlich nur von weiblichen Magiern gesprochen, dass stimmt. Und in der Klasse gibt es auch nur weibliche Nadár, soviel zumindest dazu. Das wird sich später noch zeigen ob es auch männliche gibt.


    Vielleicht habe ich da etwas nicht ganz verstanden, aber da sind doch Mädchen und Jungen vorhanden, die diese Übungen machen?

  • Hey Charon

    schön das du weiter gelesen hast


    sehr schön erzählt den Abschnitt. Ich bin sehr auf den Weg von Kalia gespannt.

    und ich bin gespannt, wie ich es schaffe ihren weg zu beschreiben und wie es dann euch gefällt. es freut mich sehr das dir dieser Abschnitt gefällt, das tut meinem Schreiberherz sehr gut.

    Die arme, sie tut mir richtig leid und die anderen sind richtig gemein...

    Die liebe Kalia hat es leider nicht leicht in ihrem Leben, das wird nicht die einzig doofe Sache sein. Mal sehen wie das bei euch noch ankommen wird.

    Ich armer Leser, es wird so viel Hoffnung aufgebaut, dass sie es jetzt schafft, der Satz fängt an, es wirkt noch alles gut und dann: nichts geschah...

    das tut mir sehr leid, aber es wäre ja langweilig wenn auf einmal alles klappt.:D

    Vielleicht habe ich da etwas nicht ganz verstanden, aber da sind doch Mädchen und Jungen vorhanden, die diese Übungen machen?

    oh mist, dann ist mir da doch noch etwas durch gerutscht bei der kleinen Überarbreitung. In der ersten Fassung waren Jungen und Mädchen in einer Klasse, aber in der Neufassung wollte ich das Schulsystem etwas ändern. Aber das habe ich übersehen, leider. Das werde ich bei nächster Gelegenheit ändern.


    so dann geht es mal an die Überarbeitung des Prologs


    Lg Sora:rolleyes:

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus





    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"

  • Die Abschlussprüfungen sind nicht ganz so weit entfernt mehr, nur noch ein paar Tage.


    Ah ok, vielleicht würde ich das erwähnen. Hatte das Gefühl, sie stehen eher am Anfang. Lag auch am Praxisunterricht, der mir sehr Basisorientiert vor kam.

    Vielleicht habe ich da etwas nicht ganz verstanden, aber da sind doch Mädchen und Jungen vorhanden, die diese Übungen machen?

    Upsi. Das habe ich dann wohl einfach dezent überlesen :D my fault

    Ja diese Idee mit dem Innenhof, der viel größer ist, als man annehmen würde, fand ich einfach toll,

    Ja, die Idee gefällt mir auch sehr ^^ Ich hatte am Anfang aber gedacht, du meintest das nur auf Gefühlsebene. Das hat man ja auch manchmal. Das ein Auto von außen voll kleine wirkt und drinnen meint man viel mehr Platz zu haben.


    oh mist, dann ist mir da doch noch etwas durch gerutscht bei der kleinen Überarbreitung. In der ersten Fassung waren Jungen und Mädchen in einer Klasse, aber in der Neufassung wollte ich das Schulsystem etwas ändern. Aber das habe ich übersehen, leider. Das werde ich bei nächster Gelegenheit ändern.

    Oh, doch nicht my fault ... naja so halb ... wir machen 50/50, Sora :D

  • Hi Sora,


    lieber etwas später als nie :)


    Der Teil hat mir sehr gut gefallen :), da du hier sehr detailverliebt schreibst und das mag ich mega, da ich mir dann gut vorstellen kann, wie du es uns zeigen möchtest und es für mich einen schönen Lesefluss ergibt.



    Bin gespannt wie es weitergehen wird und wie es sich nun weiterentwickelt.


    LG Remoni


    Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
    Mahatma Gandhi

  • Hallo ihr lieben.


    Im letzten Jahr gerade zum Ende hin sind viele Dinge passiert, die mich am schreiben gehindert haben und noch hindern. Ich hoffe sehr das ihr noch Geduld mit mir habt. Ich brauche noch ne Pause um alles andere zu regeln und wieder ein zufriedenes ich zu haben.


    Es tut mir leid.


    LG Sora

    "Niemand weiß, was er kann, wenn er es nicht versucht." Zitat von Publilius Syrus





    "Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm."
    "Was für ein dummes Lamm."
    "Was für ein kranker, masochistischer Löwe."
    Zitat aus dem Buch "Biss zum Morgengrauen"