Ymir "Die Lichter von Dunhaven"

Es gibt 949 Antworten in diesem Thema, welches 251.045 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Dezember 2025 um 23:16) ist von Etiam.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Tariq
    Sorry für die späte Antwort. Ich war leider krank und habe den Fokus erst Mal auf Regeneration gelegt :pump:

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    Oh no ... Ich glaube, Elina ist auf dem besten Weg, sich gehörig in Schwierigkeiten zu bringen, Frod sei Dank!

    Ich war/bin sehr gespannt, wie dieser Verlauf hier aufgenommen wird. Also wie ihr die Entscheidungen der einzelnen Figuren wertet. ^^

    O weh, er wird ihr doch nicht helfen wollen!

    Oh krass. Hätte nicht gedacht, dass das so schnell klar wird :D

    Ein bisschen verstehe ich Elina und ihre Argumentation

    Ich hoffe doch :D
    Es ist eine zutiefst intrinsisch steckende Motivation. Das wollte ich klar machen.

    aber ich bin voll und ganz bei Tjelvar

    genau so hat aber auch Tjelvar seine Gründe und ich war sehr gespannt darauf, zu sehen, auf wessen Seite ihr euch wohl stellen werdet. Aber ich hatte schon im Gefühl, dass es eher Tjelvars Seite sein wird :hmm:

    Von daher finde ich es auch ziemlich egoistisch von ihr, jetzt auf eigene Faust loszugehen und dabei Wege zu wählen

    Diese Eigenschaft teilt sie dann wohl mit Tjelvar, der auch egoistisch war, als er zur Insel gefahren ist. Der UNterschied liegt dann wohl eher in den äußeren Umständen. Während Tjelvar seinen Egoismus leben kann, wird er Elina verwehrt.

    Zu den vorherigen Teilen hab ich nichts anzumerken. Der Part im Tempel war schön geschildert (und der Priester war gruselig). Auch die Szene am Bootssteg.

    Danke ^^

    Irgendwie habe ich bei diesem Part das Gefühl, du hast dir nicht genügend Zeit zum Ausarbeiten genommen. Der Text wirkt auf mich stellenweise ein bisschen ... unfertig. Da sind Wortwiederholungen, gleiche Satzanfänge, vergessene Wörter, umgangssprachliche Formulierungen außerhalb von wörtlicher Rede oder Gedanken. Alles Sachen, die ich früher nicht gefunden habe.

    Ja, da muss ich nochmal drüber. ich hatte mir bei diesem Part auch irgendwie selbst Druck gemacht. Und diese Umgangssprache, ist momentan eine richtige Last. Die schleicht sich gerade überall rein. :(

    Ich versuche gerade zu lernen die besser zu erkennen und rauszufiltern oder eben direkt zu vermeiden.

    Danke auf jeden Fall fürs Lesen und Kommentieren.
    Ich werde mich jetzt wieder einarbeiten, dann kann ich heute Abend vielleicht weiterschreiben ^^

    • Offizieller Beitrag

    Kapitel 33
    Das zweite Tor

    Teil 1
    Stoisch starrte Tjelvar auf die sich langsam öffnende Flügeltür. Das Dunkel, welches sich durch den immer größer werdenden Schlitz offenbarte, ließ ihn nach seiner Axt greifen.
    Die Männer vor ihm rückten zusammen, hoben die Schilde und richteten Klingen und Speere auf die Pforte.
    Ohrenbetäubender Lärm erfüllte die Luft, als der Stein des Tores über den Platz kratzte. Es klang wie der Schrei eines wilden Tieres. Eines großen Tieres. Das nur darauf wartete, sie zu zerfleischen.
    Und dann verebbte es. Der Eingang nach Helhaven lag offen und zaghaft krabbelte das Licht dieses grauen Morgens ins Innere.
    Doch da war nichts.
    Keine Draugar, keine untoten Heerscharen, die sich ihnen entgegenstellten.
    Verwirrt sahen sich die Männer in der Reihe vor Tjelvar an.
    Durin stand vorne und hob die Faust, dann gab er das Signal zum Vorrücken.
    Das Rüstzeug der Soldaten klapperte und klirrte, als die Formation sich vorwärtsbewegte. Niemand sagte etwas.
    Zwei Dutzend Mann bildeten eine Linie und passten ohne Probleme nebeneinander, während sie über die Schwelle des Tores in das Reich der Zwerge vorrückten. Jeder schien den Atem anzuhalten, als würde man harren auf etwas, was jederzeit aus dem Schatten springen konnte.
    Sobald Tjelvar seinen ersten Schritt in den Berg machte, umgab ihn eine Kälte, gegen die warme Pelze und Mäntel nichts auszurichten hatten.
    Dieser Ort hat seit Jahren keine Sonne mehr gesehen.
    Misstrauisch beäugte er die Wände, in denen Türen und Fenster eingelassen waren. Stufen führten zu den steinernen Eingängen hinauf und alte Tische sowie Stühle standen unweit von den Fassaden entfernt. Teller, Messer, Gabeln, Krüge, Tabletts, sogar ein Helm, sowie ein daneben lehnendes Schwert wurden hier zurückgelassen und waren die stummen Zeugen eines überstürzten Aufbruchs.
    Das war der Ort, von dem Ille erzählt hatte. In dieser Halle hatte ein Teil der Bürger Dunhavens gelebt, bevor Baleson nach seiner Expedition den Berg verschlossen hatte.
    „Durchsucht die Wohnstuben“, befahl Durin.
    Sofort schwärmten die dafür eingeteilten Männer aus.
    Tjelvar indes bewegte sich weiter ins Innere, dieser Halle.
    Spinnenweben, überall, waberten im leichten Luftzug und als Tjelvar einen Teller in die Hand nahm, betrachtete er den staubfreien Kreis, den er hinterließ.
    Weder Mensch noch Draugar, hier war seit Jahren niemand mehr. Wo verstecken sich diese Mistkerle?
    Nach und nach kamen die Meldungen, dass die abgesuchten Bereiche sicher seien. Tjelvar fragte sich, ob die Untoten seit der Schließung der oberen Ebene überhaupt einmal diesen Teil des Berges betreten hatten. Wahrscheinlich hätten hier die ganze Zeit Menschen leben können.
    „Tjelvar“, rief Frod.
    Man gewöhnte sich schnell an die dunkleren Lichtverhältnisse, so dass Tjelvar die Augen zusammenkniff, als er nach draußen schaute.
    Eilig lief Frod ihm entgegen und sah sich auf seinem Weg um. „Das ist unglaublich, nicht wahr?“
    „Wo warst du?“
    „Austreten, du weißt ja, vor solchen Reisen ...“ Frod zeigte nach oben. „Schau nur, sie haben die Decke bearbeitet. Sie ist ganz glatt und sollen das da Sterne sein?“
    Erst jetzt fiel Tjelvar die reiche Verzierung über den Behausungen auf, die ab einer Höhe aprubt endeten, um einem Bildnis des Firmaments zu weichen.
    „Wahrhaftig! Din Dun’badhur. Das erste Tor zum Himmel.“ Frod holte ein kleines Büchlein aus seinem Rucksack und begann, ohne den Blick von den Kunstwerken der Zwerge zu lassen, sich Notizen zu machen.
    Nichts zog seinen Freund so sehr in den Bann, wie die Geschichten der alten Welt. Insgeheim freute sich Tjelvar darüber, denn das hieß, dass er nicht über das zweitliebste Thema seines Begleiters sprechen musste.
    Aus irgendeinem Grund hegte Frod eine überaus große Neugier für Tjelvars Abwesenheit in der letzten Nacht. Kein Wunder also, dass er Tjelvar gleich bei ihrer Ankunft in Beschlag genommen hatte. Auf die Frage hin, was mit Elina gelaufen sei, hatte er ihm die Wahrheit erzählt.
    Nichts, hatte er wahrheitsgemäß gesagt. Und doch fühlte es sich an wie eine Lüge. In dieser Nacht war viel passiert und Elina kam ihm so nah, wie schon lange niemand mehr. Er hatte sie an sich rangelassen, hatte ihr von seiner dunklen Vergangenheit erzählt, sein Innerstes dargelegt. Es war alles andere als nichts. Nach sehr langer Zeit war ihm ein Schlaf, ohne Alpträume vergönnt gewesen. Was er angesichts der Geschehnisse des Tages niemals für möglich gehalten hatte. Zum ersten Mal seit Jahren hatte er das Gefühl gehabt, als wäre da noch etwas. Etwas, das sich hinter den Unmengen von Draugar verbarg. Etwas, das auf ihn wartete.
    Ein Trugschluss, setzte sich Tjelvar selbst wieder ins rechte Bild. Sie hatte ihn nur benutzt. Und jetzt galt es sich zu konzentrieren. Ein halbes Leben voller Arbeit hatte es gekostet, um heute in diesem Berg zu stehen, da durfte er sich keine Unachtsamkeit leisten.
    Ein Horn ertönte und es dauerte nicht lange, da strömten Bewohner Dunhavens ins Innere und ergötzten sich an dem alten Neuen. Manche von ihnen hatten Tränen in den Augen, sprachen von Großmutters und Großvaters Wohnstätte und das sie endlich wieder Heim könnten.
    Durin bemerkte, wie Tjelvar zu ihm herübersah, als die Leute sich bei ihrem Jarl bedankten. Mit einem Lächeln trat der Jarl an ihn heran. „Schaut nicht so grimmig. Das ist erst der Anfang.“ Seine Stimme wurde leiser, als wären die folgenden Worte nur für Tjelvar gedacht. „Gebt den Leuten, was sie wollen, und sie werden Euch geben, was sie haben.“ Er wandte sich an Frod. „Nun denn, Magier. Jetzt ist Eure Zeit gekommen. Führt uns an.“
    „Sehr wohl. Ich fürchte nur, dass ich meine Karte verloren habe.“ Frod kratzte sich an der Schläfe.
    „Konzentrier dich“, zischte Tjelvar. „Du bist nicht bei der Sache.“
    Durin hob verwundert eine Augenbraue, ehe er in seinen Mantel griff. „Hier, nehmt meine.“
    Frod verbeugte sich und begab sich zusammen mit Tjelvar an die Spitze des Trosses.
    Nicht lange und die Mannschaft setzte sich wieder in Bewegung. Mit Jubel und Applaus verabschiedeten die Dun ihre Krieger, die tiefer in den Berg vordrangen, bis das Licht der Sonne bald nur noch eine blasse Erinnerung war.
    Meljok und Broxx waren stets an ihrer Seite, während sie Stufen hinabstiegen und dunkle Korridore entlangwanderten. Die Fackeln warfen zuckende Schatten an die hohen Wände, von denen das Knarzen der Karrenräder oder das Klacken der Hufe widerhallte.
    Die Männer erzählten sich Geschichten, machten Witze und stimmten Lieder an. Doch die Anspannung war jedem ins Gesicht geschrieben.
    Sie wanderten sicher eine Stunde und noch immer war kein Draugr zu sehen. Sollten sie ihren Kampf wirklich erst in der Stadt Helhaven selbst haben? Oder waren die Untoten über die Jahre schon auf andere Wege an die Oberfläche gelangt und hinterließen nur einen leeren Berg?
    „Da ist sie“, flüsterte Frod.
    Der Weg wurde breiter als ohnehin schon und bot viel Raum, nur um an einer Wand, so glatt, wie ein Spiegel zu enden. In ihrer Mitte, eine Tür. Sie war immer noch groß, mindestens doppelt so hoch wie Tjelvar und bot genügend Platz, dass ein Karren ohne Probleme hindurchpasste. Für ein Bauwerk der Zwerge jedoch ...
    „Was ist das?“, hallte Durins Stimme zu ihnen.
    „Eine Tür“, brummte Tjelvar.
    Frod blätterte in dem Expeditionsbericht von Baleson.
    „Können wir sie nicht einfach öffnen?“, fragte Broxx.
    Meljok zuckte mit den Schultern. „Wer weiß, vielleicht ist es eine Falle. Außerdem sehe ich keine Klinke.“
    „Keine Falle“, sagte Frod. „Aber durchaus ein Hindernis.“
    „Es ist eine Tür. Sogar aus Holz. Wenn Ihr es sagt, lasse ich den Rammbock herholen.“ Durin hatte sich inzwischen zu ihnen gesellt.
    Frod schüttelte den Kopf. „Nur weil es keine Falle ist, heißt es nicht, dass sie keinen magischen Schutz genießt. Ich wäre vorsichtig.“
    „Also was schlagt Ihr vor?“
    „Lasst die Männer Rast machen. Dank Balesons Aufzeichnungen wusste ich, dass wir auf diese Tür treffen würden, doch auch, dass ich erst hier erfahren werde, wie sie zu öffnen ist.“
    Durin verengte seinen Blick und verschränkte die Arme vor der Brust. Als sich Frod im Schneidersitz auf den Boden setzte und über dem Büchlein brütete, drehte sich Durin um, und gab den Männern das Zeichen, die Formation aufzulösen.
    In wenigen Augenblicken bildeten sich kleine Gruppen. Soldaten, Priester, freiwillige Helfer, alle gesellten sich zusammen.
    Tjelvar war überrascht, wie viele Gesichter er wiedererkannte.
    Da war Meyra, die Priesterin, die ihn vor dem Enviki gesegnet hatte. Die Männer in der Gruppe, zu der sie sich begab, versuchten auf sehr plumpe und offensichtliche Weise ihr zu imponieren. Einer von ihnen war Krächz. Der Soldat, der mit dabei geholfen hatte, Frod zu entführen. Auch dessen Komplize Ille war hier. Sie sollten besser nicht darauf hoffen, dass Tjelvar für sie in die Bresche springen würde.
    Etwas abseits saß Metjan. Allein und in sich gekehrt.
    Auf ihn müssen wir besonders aufpassen, dachte Tjelvar. Zu seiner Überraschung entdeckte er eine weitere Person, die er seit der ersten Begegnung mit Skepsis beäugte. Er war überrascht, weil er nicht mal gewusst hatte, dass sie Teil dieser Expedition sein würde. Und jetzt steuerte sie direkt auf ihn und Frod zu.
    „Da sind wir also“, sagte Serija. Die Lyttra schenkte Tjelvar ein kurzes Lächeln und hockte sich danach neben Frod.
    „Ja, das ist die Tür, von der ich dir erzählt habe.“
    „Wann hast du ihr davon erzählt“, fragte Tjelvar. „Warum ist sie überhaupt hier?“
    „Sie ist hier“, begann Frod. „Weil Baleson in seinem Bericht schrieb, dass sie eine Tür nur mithilfe eines Magiers und seiner Frau öffnen konnten. Und Balesons Frau hatte vor Serija das Amt der höchsten Lyttra Dunhavens inne. Falls wir also wirklich eine Lyttra brauchen, um hier nicht festzustecken, ist es besser sie dabei zu haben.“ Frod sah ihn grinsend an. „Außerdem habt ihr so vielleicht die Gelegenheit, euch endlich mal zu unterhalten.“
    „Frod hat mich gestern Abend über die möglichen Probleme der Expedition in Kenntnis gesetzt. Vielleicht hat Eli hier irgendetwas über das Rätsel vernommen. Ein noch nicht ganz verklungenes Gespräch der Erbauer oder vielleicht sogar ein Flüstern der Götter.“
    Gestern Abend? Er erinnerte sich nicht daran, Serija in der Taverne gesehen zu haben. War Frod danach noch bei ihr gewesen? Tjelvar hob eine Augenbraue. Hatte nicht nur er die letzte Nacht mit einer Frau verbracht? Sind die beiden sich nähergekommen? So wie er und Elina? Haben sie auch unter einer Decke genächtigt und hatte sie sich dabei an ihn geschmiegt?
    Seine Gedanken schweiften in den Tempel auf Est.
    Die Sonne war noch nicht aufgegangen, als Elina sich im Schlaf zu ihm gedreht hatte. Sie lag an seinem Arm gelehnt, mit ruhigem Atem, der sanft über seine Haut strich. Er erinnerte sich genau an das Gefühl, welches ihn in diesem Moment hellwach werden ließ. Es durchfuhr seinen gesamten Körper und brachte ihm eine Aufregung, die in ihrer Intensität, der eines bevorstehenden Kampfes glich. Das war neu. Es war nicht das erste Mal in seinem Leben, dass er die Nähe einer schönen Frau genoss. Selbst wenn diese früheren Begegnungen schon lange her waren, lag der Unterschied für ihn glasklar auf der Hand. Er war ein anderer geworden.
    Aber was auch immer diese Welt aus ihm gemacht hatte, es schien Elina nicht zu stören. Sie verurteilte ihn nicht und folgte ihm sogar, in seinen Wahn, mit den Göttern sprechen zu wollen. Sie war da. Sie war da, als man bei Durin einbrach, weil die Arbeit von Jahren auf dem Spiel stand und sie war auch da, als Tjelvar im Gefängnis saß und das Erleben der nächsten Tage nicht als selbstverständlich galt. Sie war mit auf der Insel. Neben ihm. Unter diesem Fell.
    Er wusste nicht, was er tun sollte, so wie er Elinas Wange an seinem Arm spürte. Seine Gedanken wirbelten umher und mit jeder Sekunde schlug sein Herz schneller. Bis er sich letztlich dazu entschied aufzustehen. Behutsam schälte er sich aus der Decke und achtete darauf, weder Elina zu wecken noch etwas zu sehen, was ihm nicht zustand.
    Hastig hatte er seine Klamotten angezogen und sich zum Ausgang bewegt. Er brauchte Abstand. Innerhalb von Sekunden hatte sich eine alptraumfreie Nacht in einen erdrückenden Morgen gewandelt, dem er nur außerhalb des Tempels zu entfliehen mochte. Als er sich auf die Stufen setzte und über seine Stirn wischte, spürte er den Schweiß auf seinen Fingern. Ihm war warm und kalt zugleich und nur langsam beruhigte sich sein Inneres wieder. Was stimmte nur nicht mit ihm?

    nächster Teil ...

  • Es geht los, es geht los!! :panik:

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    Kurz zu deiner Antwort auf meinen Kommi:

    genau so hat aber auch Tjelvar seine Gründe

    Tjelvar kaufe ich seine Sprunghaftigkeit und seine oft nicht nachvollziehbaren Aktionen und Reaktionen aber eher ab. Er ist in meinem Kopf sowieso ein bisschen durchgeknallt, mental nicht stabil und - sorry - auch nicht unbedingt verlässlich. Dinge, die ich bei Elina bisher gefunden habe (sollte ich mal "Elinja" schreiben, dann liegt das daran, dass Jufington eine "Elinja" in seiner Story hat und ich die beiden Namen verwechsle :blush:). Deshalb gibt's bei mir Stirnrunzeln, wenn sie plötzlich so ... sagen wir mal ... irrational reagiert.

    So, nu zum neuen Part:

    und zaghaft krabbelte das Licht dieses grauen Morgens ins Innere

    Hm ... ich weiß, was du meinst. Und ich kenne die Formulierung, dass Licht irgendwo hinein"fällt". Aber dieses "krabbelte" suggeriert, dass sich das Licht eigenständig vorwärtsbewegt, was es ja nicht tut. Ich fände es in Ordnung, wenn es ein Scheinwerfer ( :rofl: ) oder das Licht von Fackeln (, die von sich bewegenden Menschen ins Innere getragen werden) wäre. Aber das Licht des Morgens kann ich mir nicht krabbelnd vorstellen.

    Misstrauisch beäugte er die Wände, in denen Türen und Fenster eingelassen waren. Stufen führten zu den steinernen Eingängen hinauf und alte Tische sowie Stühle standen unweit von den Fassaden entfernt. Teller, Messer, Gabeln, Krüge, Tabletts, sogar ein Helm, sowie ein daneben lehnendes Schwert wurden hier zurückgelassen und waren die stummen Zeugen eines überstürzten Aufbruchs.
    Das war der Ort, von dem Ille erzählt hatte. In dieser Halle hatte ein Teil der Bürger Dunhavens gelebt, bevor Baleson nach seiner Expedition den Berg verschlossen hatte.

    Das finde ich eine sehr schöne Beschreibung. Tolles Kopfkino. Ich hatte keine Vorstellung, wie es hinter dem Tor aussieht. Und das hatte ich gleich gar nicht erwartet. Gefällt mir.

    und begab sich zusammen mit Tjelvar an die Spitze des Trosses.

    Hm. Ist der Tross nicht eigentlich das, was hinter der Armee kommt? Also die Nachhut mit Feldküche, Nahrungsmitteln usw. ? Wenn ja - meinst du das wirklich?

    während sie Stufen hinabstiegen und dunkle Korridore entlangwanderten. Die Fackeln warfen zuckende Schatten an die hohen Wände, von denen das Knarzen der Karrenräder oder das Klacken der Hufe widerhallte.

    "Stufen hinabsteigen" suggeriert mir, dass es da Treppen gibt. Sicher pingelig von mir, aber wie bringen sie die Karren die Stufen hinunter?

    Hastig hatte er seine Klamotten angezogen

    :whistle:

    "Er wird wiederkommen. Die Berge sind wie ein Virus. Man infiziert sich mit der Liebe zu ihnen
    und es gibt kein Gegenmittel. Sie führen in eine Sucht, man kommt nicht mehr von ihnen los.
    Je länger man sich woanders aufhält, desto größer wird das Verlangen, sie wiederzusehen."

    Chad, der Holzfäller
    aus "Der Wolf vom Elk Mountain"

    ___________________

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Tariq

    Momentan ist es mit dem Antworten/Schreiben bei mir gar nicht so lecht, wegen der Klausurenphase.
    Aber jetzt habe ich endlcih Zeit.

    Spoiler anzeigen

    Tjelvar kaufe ich seine Sprunghaftigkeit und seine oft nicht nachvollziehbaren Aktionen und Reaktionen aber eher ab. Er ist in meinem Kopf sowieso ein bisschen durchgeknallt, mental nicht stabil und - sorry - auch nicht unbedingt verlässlich.

    Ja, das passt ja so.

    Bei Elina bin ich mir aber nicht sicher, ob ich will, dass ihre Handlung hier überrascht. :hmm:
    Vielleicht muss ich da nochmal rüber.

    Dinge, die ich bei Elina bisher gefunden habe

    Sie ist auf jeden Fall verlässlicher. Aber ihre Irrationalitäten hat sie denke ich auch :hmm:
    Dass sie am Anfang mit Tjelvar mit geht, oder die beiden im Gefängnis besucht, sind emotional gesteuerte Entscheidungen.

    Hm ... ich weiß, was du meinst. Und ich kenne die Formulierung, dass Licht irgendwo hinein"fällt". Aber dieses "krabbelte" suggeriert, dass sich das Licht eigenständig vorwärtsbewegt, was es ja nicht tut. Ich fände es in Ordnung, wenn es ein Scheinwerfer ( :rofl: ) oder das Licht von Fackeln (, die von sich bewegenden Menschen ins Innere getragen werden) wäre. Aber das Licht des Morgens kann ich mir nicht krabbelnd vorstellen.

    Du hast schon recht. In meinem Kopf, "bewegte" sich das Licht herein, weil die Türen ja immer weiter geöffnet werden. Aber das kann man hier so nicht rauslesen, weil es auch nicht so dargestellt ist. Ich glaube da htte ich einfach ein BIld vor Augen, welches sich im Schreibprozess dann aber verändert hatte.

    Hm. Ist der Tross nicht eigentlich das, was hinter der Armee kommt? Also die Nachhut mit Feldküche, Nahrungsmitteln usw. ?

    Ah verdammt, du hast recht xD

    "Stufen hinabsteigen" suggeriert mir, dass es da Treppen gibt. Sicher pingelig von mir, aber wie bringen sie die Karren die Stufen hinunter?

    Ja, ich hatte überlegt, ob ich dazu was schreiben soll ^^'
    Im Elina Kapitel zuvor wird die gleiche Szene mit Karren beschrieben, die eine Treppe erklimmen müssen. Dort wird erklärt, wie Männer Bretter auslegten und mit Kraft den Karren über die Stufen bekamen.
    Deswegen würde ich das hier ungerne ein zweites Mal ausbreiten.
    Aber ob das hier so bleibt, weiß ich nicht, weil ich mir wie gesagt schon beim Schreiben dachte, dass das sicher angemerkt wird ^^'



    Dann versuche ich mal wieder in einen neuen Schreibflow zu begeben. Das hat vor der Klausurenphase eigentlich ganz gut geklappt.

  • Ja, ich hatte überlegt, ob ich dazu was schreiben soll ^^'
    Im Elina Kapitel zuvor wird die gleiche Szene mit Karren beschrieben, die eine Treppe erklimmen müssen. Dort wird erklärt, wie Männer Bretter auslegten und mit Kraft den Karren über die Stufen bekamen.
    Deswegen würde ich das hier ungerne ein zweites Mal ausbreiten.

    Ich hab die Stelle gesucht und nochmal gelesen. Es war nur ein Satz und ich muss gestehen, dass ich den beim Lesen des Kapitels wohl überlesen habe. Also - mein Fehler. :patsch: Sorry, streich die Anmerkung von mir.

    "Er wird wiederkommen. Die Berge sind wie ein Virus. Man infiziert sich mit der Liebe zu ihnen
    und es gibt kein Gegenmittel. Sie führen in eine Sucht, man kommt nicht mehr von ihnen los.
    Je länger man sich woanders aufhält, desto größer wird das Verlangen, sie wiederzusehen."

    Chad, der Holzfäller
    aus "Der Wolf vom Elk Mountain"

    ___________________

    • Offizieller Beitrag

    Kapitel 33
    Die zweite Tür

    Letzter Teil
    „Stimmt etwas nicht mit Euch?“, fragte die Lyttra.
    Tjelvar blinzelte in ihre Richtung. Die Beschwerden aus seiner Erinnerung hatten sich, wenn auch in abgeschwächter Form erneut gezeigt. Geschwind wischte er sich die nassen Hände an seiner Hose trocken. „Es ist alles in Ordnung.“ Brummend wandte er sich von ihnen ab.
    Viele der Soldaten hatten sich Decken geholt, und es sich auf dem kargen Boden gemütlich gemacht. Anscheinend hatten sie wenig Vertrauen in eine schnelle Lösung seitens Frod.
    Tjelvar hatte keine Lust danebenzusitzen, während die Lyttra ihn nach jedem Blinzeln fragen würde, wie es ihm denn geht. Er griff in seine Hosentasche und holte einen Wetzstein hervor. Etwas abseits der anderen Gruppen ließ er sich nieder und schärfte seine Axt. Immer wieder vollführte er dieselbe Bewegung.
    Kämpfe würden sicherlich kommen. Immerhin wartete in den Tiefen ein Riese.
    Wir werden die Waffe finden, welche Form sie auch haben mag!
    Und wer weiß, vielleicht verbarg sich die Lösung zu Elinas Rätsel ebenfalls dort unten. Doch bevor Tjelvars Gedanken wieder in diese Richtung abdrifteten, trat Durin vor ihn und nahm ihm das Licht einer nahen Fackel.
    „Euer Magierfreund hat wohl was herausgefunden, kommt!“
    Verwundert hob Tjelvar eine Augenbraue. Er war doch gerade eben erst bei ihnen? Hatte Frod in seiner Anwesenheit nicht klar denken können? Mit einem genervten Stöhnen stand er auf und folgte Durin vor das Tor, wo sich schon ein paar Männer, unter anderem die Bärenbrüder versammelt hatten.
    „Also gut, Magier, sagt uns, was Ihr herausgefunden habt.“
    Frod kratzte sich an der Schläfe und knetete danach nervös seine Fingerspitzen. „Die Machart dieses Tores scheint jenen ähnlich zu sein, wie in Borok’Nol oder Ahn’Kajul.“
    „Ich glaube unsere Mitstreiter wissen nichts von der goldenen Kammer unter Wiek oder den versunkenen Gräbern der Marschen“, klärte Tjelvar seinen Freund auf.
    Dieser nickte so gleich. „Diese Türen weisen alle keine Klinke auf, und sind in glatten Stein eingelassen. Bei genauerem Hinsehen erkennt man dünne Furchen auf ihrer Oberfläche, die horizontale Linien bilden. Das Gute ist, dass wir wissen, wie man diese Türen öffnet. Sie kommen in vielen Geschichten vor, die ich über die Zwerge gelesen habe und es war stets ein Losungswort oder Satz von Nöten, um sie zu öffnen.“
    Tjelvar brummte. „Leider ist es uns aber noch nie gelungen, eine solche Tür zu öffnen.“
    „Ja, bisher hat uns eben immer dieses Losungswort gefehlt“, gab Frod zu und presste die Lippen aufeinander. „Das ist die schlechte Nachricht.“
    „Und wieso habt ihr uns dann herbestellt?“ Durin verschränkte die Arme vor der Brust.
    „Ich habe eine Melodie vernommen“, sagte Serija. „Sie war ganz leise und so flüchtig, wie ein Schmetterling. Doch wenn sie sich bis heute hier gehalten hat, muss ihr Ursprung von Bedeutung sein. Vielleicht ist sie sogar durchzogen, von göttlichen Klängen.“
    Kurz schielte Durin zu Tjelvar herüber, ehe er wieder zu Frod und Serija blickte. „Was denkt Ihr, nutzt uns diese Melodie?“
    Frod machte einen Schritt nach vorne, so dass ihn die umstehenden Soldaten besser sahen. „Wir dachten uns, dass wenn jemand die Melodie kennt, um die es hier geht, er vielleicht bei der Öffnung des Tores helfen kann. Möglicherweise ist die Lösung der Name des Stückes, oder seines Verfassers.“
    Skeptisch hob Durin eine Augenbraue. „Und wie wollt ihr uns diese Musik vorführen? Wenn sie wirklich Klänge aus Odhal beinhaltet, dann könnt nur Ihr diese vortragen. Aber wie soll das gehen, wenn Serija die Einzige ist, die sie vernehmen kann?“
    Frod nickte. „Im Normalfall ist das schon möglich. Doch es erfordert viel Zeit und ein gutes Miteinander zwischen Magier und Lyttra.“
    „Zeit haben wir nicht“, kam es knapp von Durin.
    „So ist es.“ Abermals nickte Frod. „Dass Serija diese Melodie heute noch vernehmen kann, muss nicht an der Göttlichkeit in ihr liegen. Vielleicht wurde sie nur oft vor diesen Toren gespielt.“
    „In einem solchen Fall kann ich sie wiedergeben, wie jeder andere“, fügte Serija hinzu.
    „Ich fürchte, mehr können wir momentan nicht bieten.“ Mit zusammengepressten Lippen wandte Frod seinen Blick von Durin ab.
    „Dann fangt an“, sagte Durin und legte den Kopf schief. „Wir spitzen die Ohren.“
    Frod sah auffordernd zu Serija und es wurde still, dass nur noch das Flackern der Fackeln zu hören war.
    Selbstbewusst trat die Lyttra vor und begann zu summen. Doch bevor man dem Klang ein Gefühl, eine Emotion oder auch nur einen Vergleich abringen konnte, verstummte sie wieder.
    „Das war alles?“
    „Leider ja, mein Jarl“, sagte Serija.
    Irgendetwas in den Tiefen von Tjelvars Erinnerungen begann sich zu regen. Doch es war nicht zu greifen.
    Die Soldaten sahen sich ratlos an und als weitere Augenblicke verstrichen, atmete Durin hörbar aus. „Wenn das dann alles war, würde ich mich vorerst wieder zurückziehen.“
    „Macht es nochmal“, sagte Tjelvar.
    Frod sah ihn hoffnungsvoll an. „Kennst du es?“
    „Nein“, meinte Tjelvar erst. „Aber es kommt mir bekannt vor, als hätte ich etwas Ähnliches schon Mal gehört.“
    „Möglicherweise habt ihr eine instrumentale Vorstellung gehört?“, fragte Serija. „Ich kann leider nicht sagen, ob die Klänge einer Trommel, Harfe, Rassel oder Kehle entsprangen.“
    „Ich weiß es nicht.“
    „Aber vielleicht finden wir es heraus“, sagte Frod und gab Serija das Zeichen, das kurze Stück erneut anzustimmen.
    Es war genau dieselbe Passage wie zuvor, doch diesmal kam es Tjelvar viel länger vor. Er hatte die Augen geschlossen und achtete auf jede Änderung des Rhythmus und bewegte seine Finger sacht mit dem Auf und Ab der Töne. Die Stimme der Lyttra passte immer noch nicht ganz und so blieb die Unkenntlichkeit bestehen. Doch als Serija ihr Spiel beendete, war kein Zweifel vorhanden.
    „Ich weiß, woran es mich erinnert.“
    Frods Augen strahlten vor Glück.
    „Aber es ist nicht dasselbe“, bekräftigte Tjelvar noch einmal.
    „Die ehrenwerte Lyttra hat doch gesagt, dass es am Instrument liegen kann“, erklärte Broxx.
    Tjelvar verzog den Mund. Da war er sich nicht so sicher.
    „Wie heißt das Lied?“, wollte Frod wissen.
    „Weiß ich nicht.“
    Durin schnaubte und schüttelte den Kopf. Er hatte sich schon abgewandt, da holten ihn Tjelvars nächste Worte zurück.
    „Aber ich kenne den Text. So wie du.“
    „Ich?“ Frod deutete auf sich selbst.
    „Es ist die Saga, die von den zwei Legendären Waffen erzählt, die Ymirs Leid beenden sollen.“ In Tjelvars Kopf sponn sich die Melodie weiter, verknüpfte sich mit den Worten, die er einst auf dem alten Stein gelesen hatte.
    „Aber das war doch nur ein Text“, stellte Frod richtig fest. „Woher weißt du, wie die Saga ... klingen soll?“
    Tjelvar schüttelte den Kopf. Er hatte keine Antwort auf diese Frage, auch wenn er sie sich selbst sehnlichst gewünscht hätte. „Ich weiß es einfach. So wie ich die Bedeutung der Aldwarunen kenne und wie mir von Anfang an bewusst war, dass es sich bei diesem Text nicht nur um eine Saga, sondern auch um ein Lied handelte. Zuerst hatten sich Rune um Rune in mein Gedächtnis gebrannt und schon bald hatte ich immer diese Melodie in meinem Kopf, wenn ich an die Saga dachte.“
    „Dann wird dieses Lied auch des Rätsellösung sein“, sagte Frod. „Serija hört die Melodie bestimmt, weil sie schon einmal dieses Tor geöffnet hatte. Das Spiel von einst hängt noch in der Luft. Vielleicht sogar das, von vor vier Jahren.“
    „Leider ist der Großteil wieder verstummt.“ Betrübt schaute Serija zu Boden. „Zumindest vermag ich nicht mehr als nur ein paar wenige Fetzen dieses Stückes zu hören.“
    „Aber der Südländer kennt den kompletten Text und somit sicherlich auch die ganze Melodie“, kombinierte Durin.
    Es dauerte einen Moment, bis Tjelvar bemerkte, dass er von allen Seiten angestarrt wurde. „Du willst jetzt aber nicht, dass ich das Tor aufsumme, oder?“ Er starrte Frod mit großen Augen an.
    „Aber nicht doch, mein Freund.“ Mit einem breiten Grinsen legte Frod ihm seine Hand auf die Brust. „Ich will, dass du es aufsingst.“
    Amüsiert hob Durin einen Mundwinkel „Hat sich also doch gelohnt noch zu bleiben.“
    „Warum singen?“, wollte Tjelvar wissen.
    „Euer Freund hat es doch selbst gesagt“, meinte Broxx. „Diese Tore lassen sich nur durch Losungsworte öffnen.“
    Die Bärenbrüder waren eigentlich dazu da, um ihn zu beschützen. Nicht, um ihm in den Rücken zu fallen.
    „Ich kann doch gar nicht singen.“ Grob wischte Tjelvar Frods Hand von seiner Brust. „Außerdem kennst du den Text genauso gut wie ich. Sing du doch.“
    „Aber doch nur aus deinen Erzählungen“, kam es gespielt sanft aus Frods Mund. „Ich fürchte auch, ihn schon wieder vergessen zu haben. Wem hatten sich die Runen noch gleich ins Gedächtnis gebrannt?“
    „Frod!“ Mahnend hob Tjelvar den Finger.
    „Männer!“, rief Durin. „So amüsant es auch ist, wir sollten uns wieder dem Ernst der Lage widmen.“
    Hilfesuchend sah Tjelvar zu Frod. Noch nie hatte er ein Lied vor sich hingeträllert, geschweige denn vor anderen ernsthaft gesungen.
    Du musst es machen“, sagte Frod. In seiner Stimme lagen kein Witz und keine Unsicherheit mehr. „Auch wenn ich den Text kenne, so bist du der Einzige, der ihn auf Aldwa sagen kann.“
    Tjelvar schluckte. Er hasste seine Begabung, diese alte Sprache zu beherrschen. „Vielleicht sollten wir Tjelvar etwas Raum geben“, sagte Meljok und auf Durins Nicken hin, entfernten sich die Soldaten vom Tor, wenn auch nur langsam.
    Das bringt doch nichts.
    Tjelvar wusste, dass seine Stimme weit in den Gang hineinreichen würde, den sie gekommen waren. Die Männer hätten genauso gut bleiben können.
    Die Zwerge wollen, dass ich singe?
    Entschlossen blickte er zu dem Tor, welches sich verhöhnend vor ihm aufbaute.
    Oder wollen die Götter nur über mich lachen? Ihr miesen Hunde. Nichts von alle dem, wird mich aufhalten!
    Frod nickte ihm zu.
    Und Tjelvar erwiderte die Geste. Noch einmal atmete er tief durch, ehe er die Augen schloss. Ob ihn das Kribbeln seiner Knie über das ganze Lied begleiten würde? Wie würde seine eigene Gesangsstimme klingen? Würde das Wummern in seiner Brust sie zum Zittern bringen? Er musste all diese Fragen ignorieren. Es ging um so viel mehr.
    Das Aldwa, welches ihm über die Lippen kam, klang zuerst monoton. Die Melodie kam nach und nach. Mit ruhiger Stimme und fast geflüstert erzählte er von der ewigen Wacht, wie sie eine Reihe aus mutigen Männern und Frauen formte, und sich den Vykr entgegenstellte und diesen trotzte. Mit jedem weiteren erfolgreichen Akt der Wacht gewann auch Tjelvars Stimme an Stärke.

    Am großen Wall gebor’n aus Blut
    Da steht die Wacht, geformt aus Wut
    Bitter, Kalt und Heimat fern
    Ewig getrennt von Odhals Herrn

    Für Verrat gebannt in Ketten
    Dazu verdammt die Welt zu retten
    Große Wellen ew’ger Stille
    Hier zerschellen an Arns Wille

    Alle kämpfen für das Leben
    Würden dafür ihr eigen’s geben
    Und geht ein Krieger der Wacht verlor’n
    So wird er in Liedern neu gebor’n

    Immer mehr übersetzte Tjelvar in die Sprache der Zwerge, wurde dabei sicherer und lauter. Noch nie war ihm die Bedeutung des Liedes so bewusst wie zu diesem Zeitpunkt. Nie aufgeben, standhaft bleiben und wenn nötig sterben. Stoisch blieben die Überlebenden stehen und verweigerten den Mächten der Stille jedes Vorankommen. Angefacht von diesem Trotz holte Tjelvar tief Luft, um inbrünstig den Berg mit dem Kehrvers des Liedes zu erfüllen. Seine Kehle vibrierte, als er mit dunkler Stimme den Kampf zwischen Arn und der Seeschlange vortrug. „Dor ke baldr halest ke tir sin. Brok oe nara Vykr kortguriya Pegur.“ Zum ersten Mal während des Singens öffnete er seine Augen und sah, wie alles, was er bisher von sich gegeben hatte, in hellblau leuchtenden Runen auf der Tür zu sehen war.
    Es funktioniert!
    Er durfte sich nicht ablenken lassen. Er hielt den Rhythmus, sowie den Ton und mit jeder gesprochenen Aldwasilbe erschien eine neue Rune. Er sang von weiteren Wellen, die gegen den Wall preschten und von der Wacht zurück in das Meer der Stille befördert wurden. Der Urverräter erkennt, wie das letzte Gefecht näher rückt, doch zögert er seinen finalen Plan noch hinaus. Und so beginnt erneut der Kehrvers.

    Die große Schlange steigt empor
    Galle sich in den Wunden verlor
    Wie sie alle Vykr verschlingt
    Das Gift durch Leib und Seele rinnt

    Tausend Schläge bringen den Sieg
    Doch Angst die Freude überstieg
    Trotz dem Erfolg ihm zittern die Hände
    Denn kein Vykr verweilt auf Ewig im Ende

    Zwei Drittel der Tür waren mit Runen übersät und es fehlte nur noch das Ende des Liedes. Die Unsicherheit von zuvor war vollends verflogen. Die Strophen über das Schmieden der legendären Waffen und dessen Rolle für Ymir kamen Tjelvar so leicht über die Lippen, als hätte er sie schon tausende Male gesungen. Ein letztes Mal noch donnerte er den Kehrvers in die Dunkelheit der Höhle. „Brok oe nara Vykr kortguriya Pegur. Kortguriya Pegur“ als in seiner Brust ein rasender Sturm aufzog, der ihn fast von den Füßen zu heben schien, endete das Lied und er verstummte mit dem letzten Wort. Wie gebannt starrte er auf das Tor, das von oben bis unten vor lauter leuchtender Runen funkelte.
    Erst als das Echo von Tjelvars Stimme verklungen war, ertönte ein Knacken und Knirschen im Stein. Staub rieselte von der Decke und vom Portal her erklang ein Ächzen. Es war, als hätte das Herz des Berges selbst, einen Schlag getan. Innerhalb von Sekunden wurde die Finsternis hinter dem Tor freigelegt und die Aldwarunen auf dem Holz erloschen.
    Mit zittrigen Händen und außer Atem wandte sich Tjelvar zu seinen Begleitern. Auf Meljoks Rat hin, waren die Soldaten gegangen, doch über den Gesang hinweg, sind sie alle wiedergekommen.
    Wieso starren sie mich an und nicht das Tor?
    Frod stand der Mund offen.
    „Was ist?“, fragte Tjelvar. „Wir können weiter. Die zweite Tür ist offen.“
    Durin löste sich aus seiner Haltung, als sei er in einer Trance oder Ähnlichem gewesen. „Was seid ihr?“
    Verwirrt blickte Tjelvar in die Reihen vor ihm.
    „Es Scheint so, als sei der Rotschopf nicht der einzige Magier hier“, kommentierte Broxx das Staunen.
    „Ich bin kein Magier“, brummte Tjelvar.
    Auch Serijas Augen waren weit aufgerissen. „Und doch habt Ihr uns alle verzaubert.“
    „Frod, sag ihnen, dass ihre Träumereien nicht stimmen, dass ich nicht bin wie du. Sie sollen nicht erwarten, dass ich sie mit Sturm und Feuer aus brenzligen Situationen retten kann.“
    „Du hast diese Tür geöffnet“, sagte Frod lediglich.
    „Ich habe das Losungswort gesagt. Wie du es von mir verlangt hast.“
    Frod schüttelte den Kopf. „Nein, du hast weitaus mehr gemacht. Du hast ein Lied gesungen, welches du nur einmal in deinem Leben gelesen hast. Und ...“ Erneut schüttelte er den Kopf, als könne er nicht glauben, was gerade passiert war. „Du hast dessen Melodie erfasst. Serija konnte lediglich einen kleinen Teil davon hören, aber du hattest von Anfang bis Ende, mit allen Variationen, alles im Kopf. Ich weiß nicht, wie das geht oder was der Grund sein könnte, aber ich denke, zum wiederholten Male ...“ Er hob den Zeigefinger. „... dass du mehr bist, als du selbst glaubst.“
    Tjelvar machte einen Schritt zurück.
    War das der Grund, warum er damals das Massaker an seiner Familie überlebt hatte? Weil er etwas Besonderes war? Das ist doch, was er gewollt hatte, oder nicht? Eine Antwort auf diese Frage. Weshalb sträubte er sich dann so dagegen? Wieso fühlte er sich von den Blicken und Worten der anderen so eingeengt?
    „In Eurem Lied ...“, Serijas Stimme zitterte. „... waren die Klänge Odhals klar zu vernehmen. Ihr besitzt die Stimme der Götter, wie ein ...“
    „Ich bin kein Magier!“, spie Tjelvar den Gaffenden entgegen. „Ich bin Tjelvar Raikson.“
    Der Blick der Umstehenden zeigte das, was Tjelvar immer zu sehen bekam, wenn er sich verteidigte. Überraschung, Verwirrung, Ablehnung.
    Und eigentlich war es Trotz, der in diesen Momenten in Tjelvar die Oberhand gewann. Aber in diesem Augenblick überrumpelte sein Ausbruch ihn selbst.
    Tief in seinem Bauch schlugen zwei große Hämmer gegeneinander. Der eine stand für das, was Tjelvar gesagt hatte, und ließ ihn trotzig das Kinn vorschieben. Er war, wer er war. Sohn des Raik und letzter Überlebender der Schlacht von Ilrim. Vielleicht hatte Elina recht und sein Bestehen gegen das Monster von einst war Teil des Sländtrissa. Möglicherweise schenkten die Götter ihm die Gabe Aldwa zu lesen, doch das hieß nicht, dass er ein Nachkommen der Auswüchse Odhals war. Dass er zu diesem göttlichen Zirkus gehören würde. Weder Magier, noch Lyttra noch sonst ein Erbe des Blutes Godan. Und zuerst dachte er, dass der zweite Hammer - genauso schwer und wuchtig, wie der erste - eben jene Angst widerspiegelte. Eine längst bekannte Gewissheit, doch mehr mit den Göttern gemein zu haben, als ihm lieb war.
    Nein. Meine Abneigung gegen die Götter ist es nicht.
    Dieser Hammer bestand aus einem anderen Material. Aus einem älteren. So alt, dass Tjelvar glaubte, dessen Ursprung in seiner Kindheit zu haben. Aber was war es, dass er schon damals gefürchtet hatte und sich heute wieder regte? Während Durin die Männer zum Marsch motivierte, war es Elinas Stimme, die Tjelvars Geist aufwühlte. Es war dieser eine Satz, den sie letzte Nacht gesagt hatte, der ihm ausgerechnet jetzt wieder in den Sinn kam. Während die Karawane ihren Weg durch das zweite Tor fortsetzte, fasste Tjelvar einen Entschluss, der über die Höhlen dieses Berges hinausging. Wenn er Elina das nächste Mal wiedersehen würde, musste er sie fragen, was sie damals damit gemeint hatte.


    nächster Teil ...

  • Fand die letzten parts alle ziemlich gelungen!


    jetzt gehts also auf die waffen zu. die hindernisse scheinen alle beseitigbar zu sein. (auch wenn tjelvar singen musste und mich das schon ueberrascht hat).

    frods wissen ist fast frech lueckenlos aktuell und er ist quasi der grosse maestro hinter den meisten bewegungen.


    bin sehr gespannt wie es wieter geht.

    charakter entwicklung findet statt, jedoch steht noch offen was fuer auswirkungen es hat (ausser dass er tueren aufsingen kann)

    die atmosphare ist ein wenig spaerlich. irgendwie fuehle ich mich beim lesen ziemlich sicher, das obwohl wir da unten bei tausenden von untoten zwergen sind die nur darauf lauern aus den schatten vervorzuspringen und ihren untoten troll mit im schlepptau. dazu noch der mundlose stille typ der ja auch draussen rumlungert.

    aber wenn es nen einfachen weiteren eingang fuer elina gibt, dann haben die zwerge und konsorten sicher auch den ein oder anderen extrazugang. also kann man davon ausgehen dass die alle moeglichkeiten haben die menschen zu ueberfallen.


    ich beschreib es mal sehr drastisch ohne das offensiv zu meinen:

    leider geht das knistern ein wenig verloren, grosse armee, gute stimmung in der truppe, dann holen die sich alle decken und jetzt fehlt noch ein picknick korb,

    obwohl die eigentlich da unten in nem raetsel labyrinth mit hunderten von toedlichen fallen und gegnern sind.

    hier laesst sich vielleixht ein wenig mit atmosphaere arbeiten um die dringlichkeit der situation zu verdeutlichen.

    "unbehaglich blickten sich die soldaten untereinander an"

    "groesse der gaenge und hoehlen verschlucken und daempfen die geraeusche"

    "lausche man lange genug, waere es fast als ob man ein klirren wie von metallenen ketten in ded ferne hoeren koennte"


    weiss auch nicht, aber die sind mir auf jedenfall alle viel zu entspannt fuer so ne grosse sache :)


    ich hoffe das hat alles ein wenig sinn gemacht und hilft dir nochmal mit anderen augen drauf zu schauen.


    wie gesagt, plot wunderbar an der stelle, gute charakter entwicklung die wieder mehr fragen als antworten aufwirft. perfekt.


    liebe gruesse!

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Alraniss ^^

    Spoiler anzeigen

    die atmosphare ist ein wenig spaerlich. irgendwie fuehle ich mich beim lesen ziemlich sicher, das obwohl wir da unten bei tausenden von untoten zwergen sind die nur darauf lauern aus den schatten vervorzuspringen und ihren untoten troll mit im schlepptau. dazu noch der mundlose stille typ der ja auch draussen rumlungert.

    Oh, das habe ich mir vermekt. Ich war wohl zu fokussiert auf das GEschehen, welches ich vorantreiben wollte um das Pacing beizubehalten.
    Ich versuche im nächsten Part schon mal Umzusetzen, was du hier meinst. DIesen Part werde ich mir anschauen, wenn ich an die Überarbeitung gehe. Vielleicht kann ich wirklich was an den Blicken der Soldaten machen oder so.

    leider geht das knistern ein wenig verloren, grosse armee, gute stimmung in der truppe, dann holen die sich alle decken und jetzt fehlt noch ein picknick korb,

    Wobei ich damit nicht ganz unzufrieden bin. Darauf wurde immerhin hingearbeitet. Also von den Chars meine ich. :hmm:

    Selbst die "gute Stimmung". Durins Rede vor den Toren soll natürlich auch ein Wirkung haben.

    Am Ende ist aber natürlich am wichtigsten, was der Leser fühlt.

    weiss auch nicht, aber die sind mir auf jedenfall alle viel zu entspannt fuer so ne grosse sache

    Vielleicht hast du recht. Ich muss da nochmal in die Psyche reingehen.
    An sich sind die Dun natürlich gerade in einem Hoch. Alles ändert sich endlich. Es geht voran. Die Götter haben zwei Retter geschickt und einer hat sich direkt als tatsächlich magische Hilfe erwiesen. Die Vorsehung ist auf ihrer Seite !!!
    Aber eine gewisse Angespanntheit ist vlt nicht fehl am Platz :hmm:

    ich hoffe das hat alles ein wenig sinn gemacht und hilft dir nochmal mit anderen augen drauf zu schauen.

    Ja, das auf jeden Fall. Ich bin seit ein paar Tagen viel über diesen Part am nachdenken. Vielleicht habe ich die Schwerpunkte falsch gesetzt. Der Part hat ja sehr lange gedauert. das hatte zu großen Teilen mit dem Lied zu tun, weil ich sowas echt nicht kann. Aßerdem war dieser Part als ein Info Kapitel gedacht und somit lag da auch mein Hauptaugenmerk drauf.


    wie gesagt, plot wunderbar an der stelle, gute charakter entwicklung die wieder mehr fragen als antworten aufwirft. perfekt.

    Das ist auf jeden Falls chon mal ein gute Basis ^^

    Danke für die ehrlichen Gedanken.

  • Als info kapitel kommt gut was an, das lied und der sprung in der entwicklung von tjelvar hat absolut den hauptplatz eingenommen und das ist sehr gut gemacht mmn.


    um in die psyche der dun an der stelle (vielleicht nicht zwingend in dem kapitel notwendig) einzugehen:


    wir haben:

    Mut, Tatendrang, Aufbruchstimmung, Geeintheit und damit verbundene Zufriedenheit, gefestigte Kameradschaft, der wille ihre bestehenden probleme endlich zu loesen.


    Das sind alles gute dinge die sixher nen positives feedback ausloesen.


    ergruenden wir jedoch die ursachen:

    Die Dun werden seit eijiger zeit belagert. die umliegenden doerfer und felder sind nicht nutzbar. nahrungsknappheit ist allgegenwaertig, wohnungsnot, bettler auf den strassen. die sind gefangene in ihrer stadt.

    die dun sind quasi am limit und gezwungen was zu machen um ihre freiheit wieder zu erlangen.

    es geht also eine menge an notwendigkeiten fuer das allgemeine ueberleben vorraus. das kommt auch in den anderen kapiteln im grossen und ganzen gut rueber, fand zB das sehr gut beim kapitel als er mit elina im tempel war und danach dann sagt sie soll daheim bleiben.

    weil es so gefaherlich ist und er sie nicht verlieren will.


    im gegensatz waere ein auf abenteuer lust basierender ansatz, der ist hier freilich nicht gegeben. dafuer sind die grundvorrausaetzungen nicht da, die allgemeine bedrohungslage, direkt durch die zwerge, indirekt durch erschoepfende nahrung ist einfach zu stark in der ursprungsmotivation.

    bei abendteuerlust in positive stimmung fuer ein solches unternehmen, waeren die grundvorraussetzungen: ein sicherer hafen, ein ort an den man zurueck kehren kann ohne kaempfen zu muessen. die freiheit gehen zu koennen wann und wie man will, ohne dass der ort direkt in gefahr geraet. oder, wenn man keinen sicheren ort braucht/hat, alle dinge die wichtig sind und nicht verloren werden duerfen muessen ins reisegepaeck passen.


    oh man, ich wollte eig versuchen das ganze ein wenig zu analysieren um es dir leichter zu machen das zu identifizieren. im endeffekt hab ich das gefuehl das ichs nur verkomplizert habe 😅


    liebe gruesse

    • Offizieller Beitrag

    So Leute.

    Letztes Jahr habe ich ja mehr oder weniger am NaNoWriMo teilgenommen. Das würde ich gerne dieses Jahr wieder. Dafür starte ich jetzt schon den Preptober. Ich werde also ins mikroplotting der noch verbleibenden Kapitel gehen, vielleicht auch darüber hinaus. Schon Mal ein paar Recherchen anstellen, etc. um dann im November richtig Gas geben zu können. So zumindest der Plan. Das heißt natürlich auch, dass hier erst Mal eine kleine Pause im Thread sein wird. Nur, dass ihr Bescheid wisst ^^

    • Offizieller Beitrag

    Ein interssanter Einstieg. Irgendwie musste ich da an die Edda denken. Vielleicht wegen den Riesen :rofl: und den herabsteigenden Göttern. Ich finde den Aspekt mit der Stille sehr cool. Also allgemein, dass zuerst nichts da war - und diese Wesen unter Wasser. :xeno: Es ist auch traurig, dass er Vater starb an gebrochnen Herzen. Würde man einem Gott so gar nicht anmuten, aber ist sehr mystisch, weil man sowas ja aus Sagen und Legenden kennt.

    Nord, der Jüngere, peitschte seine Krieger dazu an, in die Ebene der Tonlosigkeit vorzudringen und die Vykr ein für alle Mal zu vernichten. Nie wieder sollten sie Leid über diese Welt bringen.

    Sein Bruder Arn wollte stattdessen nach Odhal zurückkehren.

    Doch als Nord weiter darauf beharrte, in den Krieg zu ziehen, erhob Arn überraschend das Schwert gegen ihn. Der Verräter befahl seinen Kriegern, es ihm gleich zu tun. Und sie folgten.

    Nur Arns eigenem Schüler war es zu verdanken, dass der Verräter zu Fall gebracht wurde.

    Als die rebellierenden Truppen sahen, wie ihr Anführer in die Knie gezwungen wurde, legten auch sie ihre Waffen nieder.

    Nord = der Jüngere, ergo Arn = der Ältere. Im lila Abschnitt ist nicht eindeutig klar, wer jetzt der Verräter sein soll. Nord - weil er weiterkämpfen will, Arn - weil er nach Hause will? Die Bezeichnung Verräter allein - und nur die Zeile, dass Arns Schüler zu verdanken ist, dass er zu Fall gebracht wurde, ist meines Erachtens zu wenig Text an der Stelle. Da braucht es mehr Kontext. :hmm: Warum Verräter? Sollten sie weiterkämpfen? Wie brachte der Schüler den Verräter zu Fall?

    In ihrer Heimat Odhal angekommen, erkannte Nord, dass sein Vater im Sterben lag. Der Verrat seines ältesten Sohnes betrübte Godan so sehr, dass sein Herz aufhörte zu schlagen.

    Wütend und traurig verbannten die Bewohner der heiligen Stadt ihren einstigen Helden. Man zwang Arn, und seine Gefolgschaft einen Großteil ihrer Kräfte aufzugeben.

    Da erschließt sich dann, dass es Arn sein muss. Das Ende ist daher gut, nicht tot, aber Verbannung und Strafe. Also, sie bekommen auch noch eine Aufgabe. :D
    Mein Hirn war nur so mit dem Mittelteil beschäftigt, dass ich da erstmal fest hing, bis ich die Auflösung gelesen habe. Daher würde ich empfehlen, die Mitte mit wenigen Sätzen noch etwas auszuformulieren und das Synonym "Verräter" infolge einer Erklärung einzubauen.

    Liebe Grüße :jennagorn:

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Jennagon
    Freut mich sehr, dich in Ymir begrüßen zu dürfen :love:

    Spoiler anzeigen

    Irgendwie musste ich da an die Edda denken.

    Das ist schon Mal gut, ddenn einen nordischen Touch soll das ganze ja haben ^^

    Es ist auch traurig, dass er Vater starb an gebrochnen Herzen. Würde man einem Gott so gar nicht anmuten, aber ist sehr mystisch, weil man sowas ja aus Sagen und Legenden kennt.

    Ja, genau. Diesen Flair wollte ich erreichen. Ist als Prolog vlt ein bisschen fraglich, weil es erst Mal nur blabla ist und nichts passiert. :hmm:
    Aber ich wollte irgendwie eine Art Intro haben.

    Nord = der Jüngere, ergo Arn = der Ältere. Im lila Abschnitt ist nicht eindeutig klar, wer jetzt der Verräter sein soll. Nord - weil er weiterkämpfen will, Arn - weil er nach Hause will? Die Bezeichnung Verräter allein - und nur die Zeile, dass Arns Schüler zu verdanken ist, dass er zu Fall gebracht wurde, ist meines Erachtens zu wenig Text an der Stelle. Da braucht es mehr Kontext. :hmm: Warum Verräter? Sollten sie weiterkämpfen? Wie brachte der Schüler den Verräter zu Fall?

    Ich sehe glaube ich, was du meinst. Die Sache mit dem Verräter muss ich vielleicht klarer darstellen. Also du hast recht, Arn soll von Anfang an als Verräter erkannt werden.
    WIE sein Schüler ihn zu Fall gebracht hat, ist aber mit Absicht nicht beschrieben.

    Also, sie bekommen auch noch eine Aufgabe.

    Ja, auch das hat für mich irgendwie in so einen Sagenkontext gepasst.

    Ich gespannt, was du dann zu den "richtigen" Kapiteln sagst. ^^

    • Offizieller Beitrag

    Das ist schon Mal gut, ddenn einen nordischen Touch soll das ganze ja haben ^^

    Uh, das freut mich.

    So, Kapitel 1 ist gelesen. :D

    Das Setting gefällt mir sehr gut, auch, dass du viele Begriffe übernommen und nicht zwangsweise andere gesucht hast. Wie Jarl, Thing ... ect. Somit weiß man gleich bescheid, was was ist und was gemeint ist. Per se sind eigene Begriffe nichts Schlimmes, aber wenns eh sehr nordisch und keine komplett eigene Welt ist, macht es die Sache einfacher. ^^

    Die Vorgeschichte von Tjelvar und Sigi ist nicht sehr erfreulich, aber irgendwie habe ich die Vermutung, dass der Angriff auf ihr Dorf und das Altern/Sterben von Arn in Verbindung steht. :hmm:

    Ich mag die Geschwisterdynamik sehr. Sie wirkt nicht gestellt, nicht heroisch überbeschützt. Erik ist ein Freund und darf mit der Schwester zusammen sein. :love:

    Dabei war Tjelvar mit seinen sechzehn Wintern recht jung und eher schweigsam. Würde er mit seiner stattlichen Größe nicht aus der Masse herausstechen, seine Anwesenheit wäre niemandem aufgefallen.

    HAHAHAHA Der ruhige Riese. Ja, ich denke, das ist charakterlich vertretbar. Der muss wenn auch nur wenig machen, um aufzufallen.

    Tjelvar hätte sich die Haare raufen können, würde er sich selbige nicht immer abschneiden. Er musste etwas unternehmen. Wenn sie seine Schwester und Erik im Haus des Nekjol vorfinden, während sie -

    Ehm ... Kartenspielen? TikTakToo? So viele Möglichkeiten :whistling:

    Dass Tjelvarn die Schrift lesen kann, lässt vermuten, dass er irgendwie mit der Saga verwoben ist. Vielleicht erklärt das dann auch sein "Auftreten". Quasi: Der wurde schon geboren, um iwem aufs Maul zu hauen. ^^

    Plottechnisch und vom Aufbau habe ich nichts zu bemängeln. Mir ist auch keine Lücke oder Frage irgendwo aufgefallen. Daher, alles supi. ^^

    Ich bin gespannt auf das nächste Kapitel, was es da mit dem Nebel und der aufziehenden Kälte hat. :D

    • Offizieller Beitrag

    Hi Jennagon c:

    Spoiler anzeigen

    Das Setting gefällt mir sehr gut, auch, dass du viele Begriffe übernommen und nicht zwangsweise andere gesucht hast. Wie Jarl, Thing ... ect. Somit weiß man gleich bescheid, was was ist und was gemeint ist. Per se sind eigene Begriffe nichts Schlimmes, aber wenns eh sehr nordisch und keine komplett eigene Welt ist, macht es die Sache einfacher.

    Ich versuche im Lauf der Geschichte eine gute Mischung daraus zu finden. Die bereits bekannten Begriffe sind natürlich gut für den Flair und damit ich Dinge nicht erst erklären muss. Aber später kommen auch ein paar neue Begriffe, um dem ganzen dann doch seinen eigenen Spin zu geben.
    Da bin ich auch noch am überlegen, wie weit ich das ausbauen soll. Ich werde zu einem Begriff, bei dem mir geraten wurde, den durch einen eigenen zu ersetzen, nochmal darauf zurückkommen. Darüber denke ich nämlich schon eine Weile nach :hmm:

    Die Vorgeschichte von Tjelvar und Sigi ist nicht sehr erfreulich, aber irgendwie habe ich die Vermutung, dass der Angriff auf ihr Dorf und das Altern/Sterben von Arn in Verbindung steht. :hmm:

    Was Theorien und so angeht, immer her damit ^^

    Ehm ... Kartenspielen? TikTakToo? So viele Möglichkeiten :whistling:

    :D
    Ja, vielleicht suchen sie ja auch noch Mitspieler :pardon:

    Dass Tjelvarn die Schrift lesen kann, lässt vermuten, dass er irgendwie mit der Saga verwoben ist. Vielleicht erklärt das dann auch sein "Auftreten". Quasi: Der wurde schon geboren, um iwem aufs Maul zu hauen. ^^

    :D
    Dann wäre die "Was ist der Sinn des Lebens" - Frage für ihn auf jeden Fall schon Mal geklärt xD

    Plottechnisch und vom Aufbau habe ich nichts zu bemängeln. Mir ist auch keine Lücke oder Frage irgendwo aufgefallen. Daher, alles supi. ^^

    Nice:thumbsup:

    Ich bin gespannt auf das nächste Kapitel, was es da mit dem Nebel und der aufziehenden Kälte hat. :D

    Und ich bin gespannt, was du dazu sagst c:
    Danke fürs Lesen und Kommentieren^^

    • Offizieller Beitrag

    Soo, Kapitel 2 ist auch gelesen. :D
    Ich ziehe meinen Hut vor diesem epischen Kampf. Ich konnte mir alles gut vorstellen - Kopfkino lief ohne zu stolpern ;)
    Hier meine Gedanken!

    „Hör zu“, sagte er harsch. „Wir dürfen jetzt nicht die Nerven verlieren. Renn so schnell du kannst und versammle alle Frauen und Kinder in der Kirche.“

    Ist Kirche das passende Wort? Kann natürlich bleiben, ist ja ne Fantasy-Welt, aber ich hätte vermutlich eher mit Tempel gerechnet oder so.

    Trotz brennender Beine und stechender Lunge kam ihm ein müdes Lächeln über die Lippen. Denn was er sah, schien seinen Gedanken zu bestätigen.

    Ich würde brennend und stechen umtauschen. :D Brennende Lunge, stechende Beine. Klar, können Muskeln brennen, kennt jeder, aber in der Lunge würde ich es gegenüber Beinen eher als brennend bezeichnen. :hmm:

    „Oh ich werde kämpfen!“ Mit mehreren zusammengebunden Tüchern am Stumpf und kreidebleichem Gesicht stand Knuts Vater plötzlich im Türrahmen. „Die Kinder Nords lassen sich nicht unterkriegen und kämpfen bis in den Tod“, brüllte er so laut,

    FÜR VALHALLAAAAAAAAAA!!! Diese Szene fand ich sehr genial. Zeigs ihnen!!!

    Das Antlitz des Todes hatte ihm den Mut gestohlen.

    Fand ich eine tolle Formulierung!!! <3

    Er wurde nicht mit dieser Statur geboren. Er hatte trainiert, um sich, anders als sein Vater gegen diese Monster wehren zu können.

    Guter Punkt! Du erwähnst, dass er 16 ist. Das ist ja nu noch reichlich jung - und im Kampf zeigt er, dass er durchaus Können hat - er bleibt länger am Leben als andere - gestandene Männer. 16 ist jetzt halt ne Basis, da finde ich es als jugendlichen Helden nicht unmöglich, ABER ... ABER ... da tut es für mich nicht ein Nebensatz. :rofl: Aller: Ich sollte vielleicht kurz erwähnen, dass Tjelvar trainiert. Nee nee, so einfach mache ich es dir nicht. :P Aber, als konstruktiven Tipp - Am Anfang hakt er Holz. Da könntest du erwähnen, dass er das als Zusatztraining sieht. Wenn er mit 16 solch einem Kampf standhält, breit ist wie ein "Mann", dann muss er trainieren wie ein Wahnsinniger - das passende Motiv hat er ja. Und hatte 7 Jahre Zeit nach dem Tod seines Vaters. Der muss quasi in allem, was er macht, ein Training sehen. Das ist leider eine Konsequenz davon, wenn er erst 16 ist. Immerhin gibt es ja auch heute Spitzensportler, die recht jung sind. Aber wie deren Alltag dann aussieht ... :hmm:

    In den behandschuhten Händen hielt sie ein langes Schwert mit gewellter Klinge.

    Auch wieder ein schönes Bild in meinem Kopf. "Behandschuhte Hände ..." :love:

    Die Gleiche, die sich nun vor den Kriegern in Stellung brachte und sie mit dieser unheimlichen Stille umarmte.

    Hier genauso.

    Tjelvars Blut fing an zu kochen, als er die Lebensenergie aus den Augen des Jarls weichen sah.

    NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN! Der Jarl ist tot. :S Och menno ... Der kam beim Thing echt sympathisch rüber.

    Nur noch vereinzelte Männer und Frauen kämpften hier einen aussichtslosen Kampf. Sollte er wie die anderen fliehen und sie im Stich lassen?

    Ich finde sehr gut, dass er das zwischendrin mal hinterfragt. Es hätte ansonsten gefehlt und zu heroisch gewirkt. Also super, dass du dem einen ganzen Abschnitt widmest. :nummer1:

    Kleiner Funfact: Also, ich würde die Szene - das ist reine Geschmackssache - mit der Mutter auch ausbauen. Gut, ich als Mama hab da leicht reden, aber ... wenn mein Sohn mit 16 in den Kampf wollen würde, dann würde ich den erstmal auch körperlich davon abhalten. Festhalten, anflehen ... weinen. Vor allem, WENN der Vater/Ehemann deswegen tot ist. Da kannst du aber auch gut einbauen, dass Tjelvar genau dafür trainiert und "gelebt" hat. :thumbsup: Und die Mutter das resigniert hinnehmen muss.

    Ich freue mich schon sehr auf das 3. Kapitel und ich hoffe, ich konnte dir ein paar Denkansätze mitgeben. :D

    • Offizieller Beitrag

    Soo, Kapitel 2 ist auch gelesen.

    Coolio :D

    Spoiler anzeigen

    Ich ziehe meinen Hut vor diesem epischen Kampf.

    Oh, danke für das Lob :blush:

    Ist Kirche das passende Wort? Kann natürlich bleiben, ist ja ne Fantasy-Welt, aber ich hätte vermutlich eher mit Tempel gerechnet oder so.

    ja, du bist nicht falsch. Das hat was mit der Religion in den verschiedenen Regionen zu tun. Ich glaube in diesem Band wird dazu nicht all zuuuu viel kommen. Aber ich musste es hier schon so machen, wie es jetzt ist, damit es später nicht zu Kontinuitätsfehlern kommt.

    FÜR VALHALLAAAAAAAAAA!!!

    Jo, das war das gewünschte feeling xD

    Guter Punkt! Du erwähnst, dass er 16 ist. Das ist ja nu noch reichlich jung - und im Kampf zeigt er, dass er durchaus Können hat - er bleibt länger am Leben als andere - gestandene Männer. 16 ist jetzt halt ne Basis, da finde ich es als jugendlichen Helden nicht unmöglich, ABER ... ABER ... da tut es für mich nicht ein Nebensatz. :rofl: Aller: Ich sollte vielleicht kurz erwähnen, dass Tjelvar trainiert. Nee nee, so einfach mache ich es dir nicht. :P Aber, als konstruktiven Tipp - Am Anfang hakt er Holz. Da könntest du erwähnen, dass er das als Zusatztraining sieht. Wenn er mit 16 solch einem Kampf standhält, breit ist wie ein "Mann", dann muss er trainieren wie ein Wahnsinniger - das passende Motiv hat er ja. Und hatte 7 Jahre Zeit nach dem Tod seines Vaters. Der muss quasi in allem, was er macht, ein Training sehen. Das ist leider eine Konsequenz davon, wenn er erst 16 ist. Immerhin gibt es ja auch heute Spitzensportler, die recht jung sind. Aber wie deren Alltag dann aussieht ... :hmm:

    Da hatten wir uns ja kurz über WA drüber unterhalten. Und ich denke ...

    Kleiner Funfact: Also, ich würde die Szene - das ist reine Geschmackssache - mit der Mutter auch ausbauen. Gut, ich als Mama hab da leicht reden, aber ... wenn mein Sohn mit 16 in den Kampf wollen würde, dann würde ich den erstmal auch körperlich davon abhalten. Festhalten, anflehen ... weinen. Vor allem, WENN der Vater/Ehemann deswegen tot ist. Da kannst du aber auch gut einbauen, dass Tjelvar genau dafür trainiert und "gelebt" hat. :thumbsup: Und die Mutter das resigniert hinnehmen muss.

    ... ich werde es hiermit verbinden. Die Idee, wie die Mutter ihn festhält und das ganze etwas auszubauen gefällt mir eigentlich ziemlich gut. Da werde ich dran anknüpfen. Diese Vorbereitung auf Tag X kann ja auch was manisches haben.


    Ich freue mich schon sehr auf das 3. Kapitel und ich hoffe, ich konnte dir ein paar Denkansätze mitgeben.

    Ja, konntest du auf jeden Fall.

    Danke fürs Lesen und Kommentieren ^^

    • Offizieller Beitrag

    So Kapitel 3 und 4 gelesen. ^^

    So viel habe ich diesmal gar nicht zu sagen. Der weitere Verlauf des Kampfes war wirklich gut geschrieben. Ich bin nie gestolpert oder hatte Probleme, etwas nachzuvollziehen. Es war wirklich gut rübergebracht!

    „Erik“, wimmerte er mit gebrochener Stimme und rüttelte sacht an ihm.

    Du bist ein Arsch!!! Das ist ja fast Schlimmer als bei GoT. Den ersten Cast erstmal komplett ausradieren. Ich ahne zwar, warum du das machst, aber es gefällt mir trotzdem nicht. :rofl:

    Tjelvars Hände, sein Oberkörper, der Bart sogar seine Augen waren mit dem Lebenssaft des Draugr besudelt.

    Bart ... Flaum? So mit 16? *hust* DAAAA musste ich bisschen schmunzeln.

    UND VERDAMMTE HACKE! Die Schwester hast du auch getötet! Wie sehr willst du Tjelvar fertigmachen? Etiam: JAAAAAAA!

    Wie, noch nicht gänzlich gebrochen? Dann legen wir nach! Schön zutreten!!!
    Ich denke mal, du willst aus ihm so ne Art "Ich weiß, wovon ich spreche"-Kerl machen. Wahrscheinlich zeitversetzt. Das wäre jetzt so meine Idee dahinter. Ich gehe mal stark davon aus, dass er den Dunklen entweder besiegt hat oder zumindest außer Gefecht setzen konnte.

    Kapitel 4 war erstmal so ein "Aus dem Setting" gerissen werden, passt aber gut. Obwohl mich erst die Ich-Perspektive verwirrt hatte. Aber - war ja ein Brief. Die Situ an sich war beklemmend. Der arme Björn. xD Dwan saß da und wartete, das kam gut rüber xD Und dann dieses "Jo, kannst entscheiden, ob ich frei sein sollte oder nicht!" Bin gespannt darauf, wie das dann alles zusammenfließt. ^^

    • Offizieller Beitrag

    Kapitel 5

    Ich wusste es, ich wusste ES! Da ist er - Tjelvar - gealtert! :rofl: Er hatte schon so leichte Halvar-Vibes für mich, aber das ist ok. Er war ja vorher schon ein ruhigerer Geselle. Es passt zu ihm und macht ihn ja gerade für mich umso interessanter. :smoker:

    Die Situation mit Elina finde ich ganz großes Kino. Also die Atmosphäre stimmt, das Setting. Klar eröffnet sich mir noch nicht gänzlich die ganze Situation da. Es sind ca. 14 Jahre vergangen? Viel Zeit für Draugr zu wüten. Da kommt es bissi drauf an, wie groß die Welt ist, nech?! Ansonsten bekäme man das Gefühl, die haben sich fast zu gut geschlagen. :hmm: Vor allem - Wie viele sind das? xD

    Das Einzige, was ich bisschen situationsbedingt fand, war, dass die Taverne sich plötzlich immer weiter leert. Klar, das passt schon, aber ich würde im Feinschliff vielleicht - während Elina bei den anderen sitzt - eine Situ einbauen, dass ein Tisch ihr Tschüss sagt - beiläufig, damit man objektiv merkt, da gehen etliche. Es wirkte etwas abrupt, dass, nachdem Elina mit Tjelvarn zurückkehrt, die Taverne viel leerer ist. Aber das ist ECHT ne Minianmerkung.

    Das mit Elinas Narben und ihrer Geschichte ist auch super überlegt. Und macht sie sehr nahbar. Ich finde auch gut, dass sie trotzdem so "aufgeweckt" wirkt. Ein bisschen das Ambivalent zu Tjelvarn. ;)

    Ich bin gespannt, was ihre Zeichen bedeuten, und was se in dem Grab finden - wenn sie das finden. Morgen gehts dann weiter!

    • Offizieller Beitrag

    Kapitel 6

    Auch ein sehr schön beschriebener Teil.
    Vor allem die Situation in der Stadt war gut rübergebracht. Auch mit den Flüchtlingen - Tjelvar hier der Mann mit Herz! :blush:

    Die Stituation beim Jarl bringt viele Informationen. Das war richtig gut. Ich konnte mir den Mann auch so richtig schön beim Essen vorstellen, während Frod ihm da das Ohr abkaut. :rofl: Schön war auch der Gegensatz von Tjelvar und der Leibwache!

    Ich hab so die leise Vermutung, dass was passiert, dass die doch ins Grab gelassen werden. Und wenns mit der Ansammlung der Draugar vor den Toren zutun hat ... :hmm: Wäre jetzt so mein GEfühl, weil ich nicht glaube, dass es mit einem "Verpisst euch!" getan ist.

    Dass die anderen Soldaten locker auf Tjelvars Reaktion und Beleidgungen reagieren, spricht iwie auch Bände. Vor allem dachte ich beim "Narbenlosen" das gleiche wie Tjelvarn. Oh, cool, ein Feigling! xD Das erklärt auch die vielen Wachen. Der will wohl der Narbenlose bleiben!

    Der einzige Kritikpunkt ist wie in meiner Mail bei WA: Wenn Frod nicht gerade 10 Jahre jünger ist als Tjelvar, dann würde ich die Bezeichnung "Bursche" überdenken. Auch, falls das häufiger vorkommt. Weil ... das würde ich in meinem Alter selbst eher Minderjährigen zuteilen - mit 30 damals auch so Jungs von 15-19 iwas in dem Dreh. Und da früher die Leute auch recht schnell "erwachsen" waren ... Aber wie immer nur eine Kleinigkeit :D

    Ich bin gespannt, wie sie jetzt weitermachen xD

    • Offizieller Beitrag

    Hi Jenna ^^
    Ich antworte dann mal auf deine letzten Kommentare :love:

    Spoiler anzeigen

    So viel habe ich diesmal gar nicht zu sagen. Der weitere Verlauf des Kampfes war wirklich gut geschrieben. Ich bin nie gestolpert oder hatte Probleme, etwas nachzuvollziehen. Es war wirklich gut rübergebracht!

    Sehr schön. Kämpfe sind ja immer so ein Ding. An dem musste ich auch ein bisschen rumschrauben, damit er so ist, wie ich ihn haben wollte.

    Du bist ein Arsch!!! Das ist ja fast Schlimmer als bei GoT.

    Abwarten ... wir sind ja erst am Anfang :evilgrin:

    Bart ... Flaum? So mit 16? *hust* DAAAA musste ich bisschen schmunzeln.

    Ja, da hast du wohl recht xD

    UND VERDAMMTE HACKE! Die Schwester hast du auch getötet! Wie sehr willst du Tjelvar fertigmachen? Etiam: JAAAAAAA!

    Ich? :saint: Das war ich doch gar nicht.
    Das war dieses böse Monster!

    Aber ja ... :( Tjelvar tut mir schon leid.

    Und dann dieses "Jo, kannst entscheiden, ob ich frei sein sollte oder nicht!"

    Ja, ich wollte, dass es sich auf diese Entscheidung zuspitzt.

    Bin gespannt darauf, wie das dann alles zusammenfließt.

    Und ich, ob das alles so funktioniert, wie ich mir das vorstelle O.o

    Ich wusste es, ich wusste ES! Da ist er - Tjelvar - gealtert!

    Jap, du hattest recht :D
    Du hast ein Gespür dafür, wie Geschichten funktionieren ^^

    Die Situation mit Elina finde ich ganz großes Kino

    Danke :pupillen:

    DA musste auch einiges dran gebastelt werden. Ihre Offenheit hat erst zu irritationen geführt. Aber ich hoffe ich hab das mittlerweile gut hinbekommen :hmm: Natürlich auch mit der Hilfe der anderen Leser hier.

    Vor allem - Wie viele sind das? xD

    Draugar oder Menschen? :D
    Beides schwer zu zählen zu so einer Zeit :D Aber ich hoffe, das gibt sich alles im Laufe der Geschichte und du bekommst ein klareres Bild der Gegebenheiten.

    Das Einzige, was ich bisschen situationsbedingt fand, war, dass die Taverne sich plötzlich immer weiter leert. Klar, das passt schon, aber ich würde im Feinschliff vielleicht - während Elina bei den anderen sitzt - eine Situ einbauen, dass ein Tisch ihr Tschüss sagt - beiläufig, damit man objektiv merkt, da gehen etliche. Es wirkte etwas abrupt, dass, nachdem Elina mit Tjelvarn zurückkehrt, die Taverne viel leerer ist. Aber das ist ECHT ne Minianmerkung.

    Hm, da hast du aber recht :hmm: Ich werde mir das nochmal angucken.

    Tjelvar hier der Mann mit Herz! :blush:

    Jap. Er ist mürrisch und verschlossen, hat seine Dämonen ... aber er ist kein Arsch. Dazu kommt, dass das ja Leid ist, welches von den Draugar verursacht wurde. Das ist also acuh persönlich.

    während Frod ihm da das Ohr abkaut

    xD
    Eine seiner Spezialitäten.

    Wäre jetzt so mein GEfühl, weil ich nicht glaube, dass es mit einem "Verpisst euch!" getan ist.

    Das wäre auf jeden Fall sehr schlecht für Tjelvar und Frod. Die Welt außerhalb der Stadtmauern sieht gerade nicht so rosig aus :fie:

    Dass die anderen Soldaten locker auf Tjelvars Reaktion und Beleidgungen reagieren, spricht iwie auch Bände.

    Ah, das ist dir aufgefallen, ja? :D

    Der will wohl der Narbenlose bleiben!

    Ist doch etwas Erstrebenswertes xD

    Der einzige Kritikpunkt ist wie in meiner Mail bei WA: Wenn Frod nicht gerade 10 Jahre jünger ist als Tjelvar, dann würde ich die Bezeichnung "Bursche" überdenken. Auch, falls das häufiger vorkommt. Weil ... das würde ich in meinem Alter selbst eher Minderjährigen zuteilen - mit 30 damals auch so Jungs von 15-19 iwas in dem Dreh. Und da früher die Leute auch recht schnell "erwachsen" waren ... Aber wie immer nur eine Kleinigkeit

    Ja, da muss ich nochmal schauen. In meiner Region ist das eher normal, aber das kann durch aus was regionales sein. Also es ist gut, wenn es einen Altersunterschied klar macht. Frod ist jünger als Tjelvar. Aber er ist eben kein Minderjähriger mehr ^^'

    So, das war wieder ganz interessant, was du zu den Kapiteln gesagt hast, die für mich ja schon ein bisschen zurückliegen :D
    Danke fürs Kommentieren ^^