Ymir "Die Lichter von Dunhaven"

Es gibt 1.038 Antworten in diesem Thema, welches 315.325 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. Juni 2026 um 16:55) ist von kalkwiese.

  • Huhu Etiam,

    wie gewohnt liest es sich flüssig, ein paar Anmerkungen von mir .. :)


    Spoiler anzeigen

    Er hatte keine Zeit sich umzudrehen.

    warum sollte er sich umdrehen? Er hat ja schon festgestellt, dass der Köcher leer ist?

    Schmerzlich erinnerte er sich an den Moment, als ihn Frod darauf aufmerksam gemacht hatte.

    Frod hat ihm schon vorher gesagt, dass sein Köcher leer ist? Oder doch eher, dass er nur noch wenige Pfeile hat?

    Das Fleisch gab nach, wie nasser Lehm, aber das stoppte die Kreatur nicht.

    Bezug. Nicht das Nachgeben stoppt den Zwerg, sondern der Hieb/Stich/Schlag, oder?

    „Sören helf mir!“, rief er.

    hilf mir

    Die Untoten brandeten gegen das schwere Holz.

    wenn du den Begriff benutzt, arbeitest du mit einem Bild, das du auch ausschreiben solltest (brandeten gegen das Holz wie ..). Oder den Begriff ersetzten, mit z.B. warfen sich gegen das Holz, dass es nur so krachte etc.

    Dort!“ Kvalden zeigte auf einen Balken

    Dort würde ich mit "Der Balken" ersetzen, wäre für mich schlüssiger. Hinzufügen, würde ich auch eine Ortsangabe (z.B. n der Wand lehnend), sonst denke ich zuerst an einen Balken in der Decke.

    „Ich habe sie aus den Augen verloren, nachdem im Glockenraum Panik ausgebrochen ist“, verkündete Sören und spuckte auf den Boden.

    nachdem würde ich mit als oder während ersetzen. Mit nachdem verbinde ich, dass eine Aktion abgeschlossen ist, wahrscheinlicher ist aber, dass er sie während des Durcheinanders (Panik) aus den Augen verloren hat.

    Er wurde im Gesicht getroffen und eine hässliche Wunde verlief über seine Lippen

    Hm. Ich glaube, ich fände es leichter zu lesen, wenn du beschreibst, wie genau die Wunde aussieht. Dass er getroffen wurde, ergibt sich ja aus der Wunde?

    Die Augen des jungen Mannes waren Tränen unterlaufen.

    nein! Entweder:

    .. waren mit Tränen gefüllt oder

    .. waren blutunterlaufen

    Entscheide dich ..

    „Ich weiß nicht, was die Reihen gebrochen hat“, gab Kvalden zu.

    Das liest sich sehr distanziert, aber Kvalden ist persönlich betroffen, daher würde ich entweder näher drauf eingehen oder ausweichen auf z.B.: .. was der Auslöser war.

    und wir werden hier nicht rumsitzen, bis es sie hat.

    Ich finde, hier bietet sich eine genauere Erklärung an. Ich kann mir denken, was du meinst, aber trotzdem fände ich es eleganter.

    Er nahm Sören 1) die Fackel aus der Hand und 2) machte einen Schritt in den Raum hinein

    1) wo kommt die denn her? Hat Sören diese die ganze Zeit getragen? Dann hat er nicht gekämpft, denn später erfahren wir, dass er eine Axt führt (da braucht man mMn 2 Hände für, es sei denn er führt ein Beil?)

    2) er steht doch schon im Raum, sieht er sich nicht eher einmal gründlich um?

    Obwohl sie ein paar Stufen hinab, in eine Art Becken gingen, war die Decke niedrig. Verrostete Haken hinken von dieser herunter. An manchen von ihnen hingen Kellen und Beile. Kvalden trat durch Reihen steinerner Arbeitsflächen, auf denen Schalen, Schüsseln und Teller lagen.

    Diesen Teil finde ich schwierig zu lesen, bzw. mir vorzustellen. Zieht sich das Becken durch den gesamten Raum oder befindet es sich eingelassen in der Mitte? Stehen die Tische (Arbeitsflächen befinden sich ja meist auf Tischen) in dem Becken? Und lagen ein paar Teller etc. verstreut darauf, oder stapelten sie sich?

    Ich bin Jonas“, sagte der Beleibtere von ihnen. „Und das ist Sami.“

    Liest sich wie Dopplung, vielleicht mit "ich heiße Jonas" anfangen?

    Mach dich nützlich und such etwas um, Licht zu machen.“

    .. etwas Komma um Licht zu machen (glaube ich zumindest). Was ist mit der Fackel passiert, da hatten sie doch Licht? Oder sollen sie gucken, ob sie noch mehr finden?

    Kvalden stand indes vor einem steinernen Tisch.
    Armbreite Rillen waren in diesen eingelassen. Sie waren braun verfärbt.

    Die beiden Sätze würde ich zusammenfassen oder den 2ten näher erläutern. Außerdem "färbt" Blut den Stein nicht, es lagert sich höchstens als braune Substanz darauf ab (*Klaugschietermode off*).

    sagte Kvalden, wohlwissend, dass er damit Sörens Frage nicht beantwortet hatte.

    das stört mich, immerhin will er ja die Frage nicht beantworten, also weicht er aus?

    Die beiden Jungen entzündeten Kerzen, die sie in dem Wust gefunden hatten, der überall verstreut lag.

    Wenn ich Jungen lese, denke ich an Kinder, maximal Teenager bis vierzehn Jahre. Hätte der Jarl wirklich halbe Kinder in dieses "Abenteuer" mitgenommen? Oder sind sie einfach junge Soldaten (ich als Jarl hätte erfahrene Kämpfer, keine Grünschnäbel mitgenommen. Oder ausschließlich Grünschnäbel, wenn ich den Geburtenüberschuss loswerden wollte, aber gut)?

    Wust oder wildes Durcheinander? Soweit ich weiß, gibt es Wust nur im Singular, du beschreibst aber mehr als einen Wust, daher fände ich Durcheinander passender.

    Zwischen dem ganzen Plunder fanden sich die Gebeine duzender Zwerge wieder.

    Unter Plunder verstehe ich unbrauchbare Dinge wie z.B. Tand oder Trödel. Ich glaube, das ist nicht was du meinst?

    dutzender

    Kvalden gab zu, dass er Tjelvar und dem Magier vertraut hatte.

    Den Satz finde ich schwierig. Verständlicher fände ich: Kvalden hatte .. vertraut (impliziert, dass er getäuscht wurde bzw. einen Fehler gemacht hat).

    Zusammen mit Sören räumte Kvalden es aus. Krüge und Gläser fielen zu Boden und zersprangen

    .. räumte es aus, oder kippte es aus bzw. fegte den Inhalt unachtsam heraus? Im zweiten Satz beschreibst du nämlich genau Letzteres?

    Sie lag zu ihren Füßen und war großgenug, dass ein Mann auf dem Bauch hindurch passen würde.

    Das würde ich umschreiben. Eine Öffnung, gerade groß genug .. ich gehe als Leser davon aus, dass sich diese nicht unter der Decke oder mittig in der Wand befindet, sonst hätte der Autor das beschrieben?

    Eine der blutverschmierten Rillen vom Tisch, führte, auf dem Boden fortgesetzt in die Öffnung.

    Anatomie des Raums, wie vorher schon gefragt, ist das Becken in der Mitte oder füllt es den gesamten Raum aus? Wenn ja, machen die Stufen in das Becken keinen Sinn, es sei denn, direkt vor der Tür ist ein Podest? Außerdem führt die Rille (Rinne) dann am Beckenrand nach oben in das Loch?

    Außerdem braucht einer unserer Leute Hilfe.“

    würde ich mit "jemand" ersetzen, da ich als Leser voraussetze, dass hier ein Mensch um Hilfe ruft (Überraschung folgt ja später)

    r schaute in die Gesichter seiner Kameraden.

    Dass er ihnen nicht auf die Stiefel schaut, setze ich voraus. Vielleicht hier mit einem Adjektiv arbeiten, z.B. hoffnungsvollen, -losen etc.

    dann schieben wir den Schrank wieder vors Loch.

    Vorher war es ein Regal?

    Die Dunkelheit hier war gieriger im Vergleich zum Rest Helhavens

    .. nach was giert sie denn? Oder war es einfach noch dunkler als im Rest von Helhaven?

    Mit seiner freien Hand hielt er das Seil fest umschlossen, welches über seine Schulter zurückführte.

    Vorher beschreibst du, dass das Loch so klein ist, dass er nicht auf allen Vieren hindurch kann, sondern auf dem Bauch durchrutschen muss. In der einen Hand die Fackel, in der anderen das Seil, robbt er dann nur mit den Ellenbogen vorwärts? Außerdem hat er sich vorher das Seil um den Bauch gebunden, warum führt er es dann über die Schulter? Wenn ihn seine Kameraden rausziehen sollen, würde es für mich mehr Sinn machen, wenn er das Seil um beide seiner Knöchel bindet. 1. braucht er es dann nicht festzuhalten bzw. hat die Hand frei und 2. können sich seine Füße beim Rausziehen (ggf.) nicht verhaken.

    Blitzschnell langte das Monster nach ihm.

    Ein Zwerg mit Mikrosomie? Der Tunnel ist so eng, dass ein Mensch hindurchrobben muss, aber der Zwerg kann mit den Armen ausholen und nach Kvalen langen?

    Röcheln kam der Draugr näher.

    +d = röchelnd

    Er sprang auf, warf das Feuer zum Schacht

    .. warf die Fackel in den Schacht? Warum macht er das, glaubt er, der Draugr hat Angst vor Feuer? Fände ich besser, wenn das erklärt würde, immerhin handelt es sich bei der Fackel nicht nur um eine der wenigen Lichtquellen, sondern auch um eine potentielle Waffe?

    Und es spricht in unseren Zungen

    Hier sind zwei interessante und wichtige Informationen drin: 1) die Untoten können sprechen (dieser jedenfalls) und 2) sie sprechen "Mensch". Diese Erkenntnis ist für mich als Leser bahnbrechend und ich würde mir wünschen, dass Kvalens Erstaunen darüber näher beschrieben wird.

    Ein Schmerz zuckte durch Kvaldens Glieder

    Ein raus und dazu vielleicht eine Erklärung warum wäre gut, finde ich jedenfalls.

    draußen drang das Fauchen duzender Untoter

    .. dutzender ..

    Götter, gebt mir die Kraft.
    Dumpf drang sein eigener Name zu ihm durch.
    Helft mir, meine Männer aus dieser Lage zu befreien.

    Satz 1+3 gehören zusammen, aber was meinst du mit dem Satz in der Mitte, schreien seine Männer nach ihm? Dann würde ich das auch so beschreiben, zusammen mit dem Konflikt ihnen helfen und zugleich das eigene Leben retten zu wollen.

    Ihr neuer Besucher wütete lauter als die Draugar. War stärker als sie

    Neuankömmling oder Plagegeist wäre passender glaube ich ..

    Bei einem zweiten Schlag verbog sich eine Angel des linken Flügels.

    entweder:

    bei seinem zweiten Schlag .. oder

    Ein weiterer (erneuter Schlag) ..

    seine Eingeweide, die den Körper verließen.

    die mit welche ersetzen und statt den Körper verließen vielleicht aus seinem Bauch hervorquollen?

    Stumm ging er auf die Knie.

    auf mit in ersetzen. Auf die Knie geht man (häufig) freiwillig, in die Knie aus Erschöpfung, Unfähigkeit sich aufrecht zu halten etc.

    doch als er nach vorne kippte, kam nur Blut über seine Lippen

    Würde ich umstellen, wenn er zuerst nach vorne kippt, wäre es schwierig das Blut zu sehen

    Mit schimmernden Klauen durchschlug der Untote den Schaft.

    Hier wird suggeriert, dass Magie im Spiel ist. Warum beschreibst du diese nicht etwas genauer? Fände ich gut :)

    Das Scharnier löste sich. Durch den entstandenen Spalt drang das Schreien ihrer Besatzer

    Moment. Vorher hat sich die Angel verbogen, jetzt löst sich das Scharnier. Soweit ich weiß, nutzt man entweder Angeln oder Scharniere, beides gleichzeitig ist problematisch? Bin aber kein Handwerker, daher ..

    Das Schreien der Angreifer haben sie ja vorher auch schon gehört, daher wird es vielleicht lauter?

    Der Lärm echote zu ihnen.

    .. schlug wie eine Welle über ihnen zusammen? Weil von wo wird der Lärm sonst zurückgeworfen?

    Aus Angst, dass die Untoten sie hörten, hielt Kvalden die Luft an.

    .. das sie Untoten sie hörten, oder dass ein Geräusch sie verriet? Und macht er das bewusst?

    Mühsam versuchte Kvalden sich, um die Ecke zu quetschen. „Ich schaffe es nicht.

    Wenn er auf dem Bauch liegt, müsste er sich nur auf den Rücken drehen, dann könnte er sich mit Händen und Rücken an der senkrechten Wand hochschieben (theoretisch), oder verstehe ich hier etwas falsch?

    In der Ferne hörte man die Draugar, doch sie waren weit entfernt.

    Dopplung

    Als würde etwas über Stein Scharben

    .. schaben. Fände gut, wenn du "etwas" ein klein wenig genauer beschreiben könntest, z.B. Metall auf Stein oder so

    Jonas heulte auf. Die Klänge waren hohl.

    Welche Klänge? Jonas Schreie? Wenn ja, warum hohl und nicht z.B. schmerzerfüllt?

    Tief verbreiteten sie eine brennende Kälte.

    Der Satz ist mir zu konfus. Wenn die Klauen Verletzungen zufügen, sollte dann nicht Schmerz einsetzen statt brennender Kälte (nettes Bild btw.)? Schmerz könnte ja von Kälte abgelöst werden, wie oft bei tödlichen Verletzungen beschrieben?

    Ein entschlossener Stich ins Auge, machten dem ein Ende.

    entschlossener raus, ist zu viel mMn. machte ohne n (ist ja nur ein Stich) und zwischen dem + ein vielleicht noch ein Substantiv nutzen, Grauen, Schmerz oder so? Fände ich vollständiger ..


    LG Mymm

    .. ich bin klein und gemein und ich mag mich, wenn ich so bin .. :evil:

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Mymm

    Spoiler anzeigen

    Diesen Teil finde ich schwierig zu lesen, bzw. mir vorzustellen. Zieht sich das Becken durch den gesamten Raum oder befindet es sich eingelassen in der Mitte? Stehen die Tische (Arbeitsflächen befinden sich ja meist auf Tischen) in dem Becken? Und lagen ein paar Teller etc. verstreut darauf, oder stapelten sie sich?

    Ich nehme dieses Zitat hier mal stellvertretend, für die ganze Beckenthematik xD

    Also, was ich mir vorgestellt hatte:
    Das Becken ist fast so groß, wie der gesamte Raum. Das Kapitel findet auch, wenn nicht gerade vor dem Raum oder in dem Schacht immer im Becken statt. Die Tische und so stehen demnach auch in dem Becken. Der "Abfluss" ist also auch im Becken.

    Ich werde das generell wohl noch etwas umgestalten müssen, damit es den Vibe hat, den ich mir vorstelle :hmm: Die niedrige Decke wird zum Beispiel verschwinden. Jetzt im nachhinein gefällt mir das doch nicht mehr, außerdem hatte ich diesbezüglich einen Denkfehler.

    Wenn ich Jungen lese, denke ich an Kinder, maximal Teenager bis vierzehn Jahre. Hätte der Jarl wirklich halbe Kinder in dieses "Abenteuer" mitgenommen? Oder sind sie einfach junge Soldaten (ich als Jarl hätte erfahrene Kämpfer, keine Grünschnäbel mitgenommen. Oder ausschließlich Grünschnäbel, wenn ich den Geburtenüberschuss loswerden wollte, aber gut)?

    Puh, also "Erwachsen" ist man zu diesen Zeiten wahrscheinlich schneller als bei uns. Auch um die Demographie wird sich Durin keine Gedanken gemacht haben. Wenn sich Jonas und Sami freiwillig gemeldet haben, dann sind sie dabei.
    Weil wenn das verloren geht, braucht man sich vielleicht nie wieder Gedanken über die Jungen und Mädchen von Dunhaven machen.
    Worauf ich damit hinauswollte: Die zwei sind vielleicht gerade so volljährig. Eher kurz davor.

    ABER ich sehe natürlich, dass es auch Sinn machen würde NUR spezialkräfte, sprich die gut ausgebildeten Soldaten mitzunehmen. Damit keine Fehler passieren. Ich werde drüber nachdenken :hmm:
    Aber im Moment schwebt mir eher vor, dass für Durin auch irgendwann Quantität seine eigene Qualität hat. Immerhin werden auch invalide (und manche Sagen Inkompetente) Kräfte mitgenommen wie Ille.

    Außerdem führt die Rille (Rinne) dann am Beckenrand nach oben in das Loch?

    Und deswegen hatte ich beschrieben, dass es sich zu ihren Füßen befindet :D

    Vorher beschreibst du, dass das Loch so klein ist, dass er nicht auf allen Vieren hindurch kann, sondern auf dem Bauch durchrutschen muss. In der einen Hand die Fackel, in der anderen das Seil, robbt er dann nur mit den Ellenbogen vorwärts? Außerdem hat er sich vorher das Seil um den Bauch gebunden, warum führt er es dann über die Schulter? Wenn ihn seine Kameraden rausziehen sollen, würde es für mich mehr Sinn machen, wenn er das Seil um beide seiner Knöchel bindet. 1. braucht er es dann nicht festzuhalten bzw. hat die Hand frei und 2. können sich seine Füße beim Rausziehen (ggf.) nicht verhaken.

    Ja, da hatte ich einen Denkfehler O.o

    .. warf die Fackel in den Schacht? Warum macht er das, glaubt er, der Draugr hat Angst vor Feuer? Fände ich besser, wenn das erklärt würde, immerhin handelt es sich bei der Fackel nicht nur um eine der wenigen Lichtquellen, sondern auch um eine potentielle Waffe?

    Hm ja, ich wollte hier eine Situation aus der Panik heraus beschreiben :hmm: Also irrational gehandelt rein aus Reflex.

    Hier sind zwei interessante und wichtige Informationen drin: 1) die Untoten können sprechen (dieser jedenfalls) und 2) sie sprechen "Mensch". Diese Erkenntnis ist für mich als Leser bahnbrechend und ich würde mir wünschen, dass Kvalens Erstaunen darüber näher beschrieben wird.

    Das ist gut, dass es so rüberkommt.
    Ich werde das weiterausbauen!

    Hier wird suggeriert, dass Magie im Spiel ist. Warum beschreibst du diese nicht etwas genauer? Fände ich gut :)

    Es sind die Eiszapfen, die zuvor an der Hand des Zwerges entstanden sind. Ich hatte befürchtet, dass es sich doppeln würde, wenn das nochmal so genannt wird.

    Moment. Vorher hat sich die Angel verbogen, jetzt löst sich das Scharnier. Soweit ich weiß, nutzt man entweder Angeln oder Scharniere, beides gleichzeitig ist problematisch? Bin aber kein Handwerker, daher ..

    Das Schreien der Angreifer haben sie ja vorher auch schon gehört, daher wird es vielleicht lauter?

    :sack:

    Wenn er auf dem Bauch liegt, müsste er sich nur auf den Rücken drehen, dann könnte er sich mit Händen und Rücken an der senkrechten Wand hochschieben (theoretisch), oder verstehe ich hier etwas falsch?

    Hm, ich weiß was du meinst. :hmm:
    Aber das müsste noch zu eng sein. Aber ich lass Kvalden das auf jeden Fall in der Panik ausprobieren. Das hat vlt auch den Vorteil, dass er seinen Verfolger sehen kann. Das hilft dann vielleicht ...

    Der Satz ist mir zu konfus. Wenn die Klauen Verletzungen zufügen, sollte dann nicht Schmerz einsetzen statt brennender Kälte (nettes Bild btw.)? Schmerz könnte ja von Kälte abgelöst werden, wie oft bei tödlichen Verletzungen beschrieben?

    ... hier bei. Es handelt sich nämlich wieder um die magischen Eiszapfen. Daher die besondere Beschreibung des Schmerzes.

    Krass, wie viel du wieder gefunden hast. :O

    Und das sind ja nichtmal nur Rechtschreibung und Grammatik, sondern sehr viel Logik.
    Danke fürs Aufmerksame Lesen.

  • Moin Etiam,

    .. noch ein paar Gedanken ..

    Also, was ich mir vorgestellt hatte:
    Das Becken ist fast so groß, wie der gesamte Raum. Das Kapitel findet auch, wenn nicht gerade vor dem Raum oder in dem Schacht immer im Becken statt. Die Tische und so stehen demnach auch in dem Becken. Der "Abfluss" ist also auch im Becken.

    Ich werde das generell wohl noch etwas umgestalten müssen, damit es den Vibe hat, den ich mir vorstelle :hmm: Die niedrige Decke wird zum Beispiel verschwinden. Jetzt im nachhinein gefällt mir das doch nicht mehr, außerdem hatte ich diesbezüglich einen Denkfehler.

    Gibt es da nur den einen Tisch, von dem die Rinne in die Wand führt? Oder gilt das vielleicht für mehrere/alle Tische? Dann könntest du ein Muster auf dem Boden des Beckens entstehen lassen, zusammengeführt in die Abflussrinne, welche unter/hinter dem "Schrankregal" in die Wand führt. Damit hättest du (für mich) gleichzeitig zwei Sachen erklärt: 1) wie sieht der Raum weitestgehend aus und 2) das Loch in der Wand befindet sich auf Fußbodenhöhe.

    Vielleicht ist auch das Wort "Becken" einfach zu detailliert? Wäre z.B. "Vertiefung" besser? Ein Becken ist ja etwas abgeschlossenes mit Rändern damit nichts überläuft, daher auch mein Problem mit der Abflussrinne. Bei einer Vertiefung (harmoniert auch mit den Stufen nach unten), habe ich das nicht.

    Was den Schacht angeht bin ich gespannt, ob du noch auf den "Verwendungszweck" eingehst, insbesondere, da er ja später nach oben führt, was dem Abfließen ja eher nicht zuträglich ist. :)

    Hm ja, ich wollte hier eine Situation aus der Panik heraus beschreiben :hmm: Also irrational gehandelt rein aus Reflex.

    Auch gestandene Kämpfer sind nur Menschen, warum sollten die nicht auch in Panik verfallen .. und genau aus diesem Grund würde ich (zumindest von einem verantwortungsbewussten) Jarl erwarten, dass er eben nicht Hinz und Kunz mitgehen lässt. Mir ist klar, dass auch gesellschaftspolitische Aspekte hier eine Rolle spielen, aber dennoch:

    Sie haben keine Ahnung, was sie erwartet. Die Niederschrift hat lediglich darauf hingewiesen, dass sie mit "Ärger" rechnen müssen. Kaum einer der gestandenen Kämpfer hat Erfahrung mit den Draugar, sie wissen lediglich, dass diese zäh und schwierig umzubringen sind. Nicht einmal Tjelvars Erkenntnis aus dem früheren Teil, dass der Kopf bzw. das Fehlen desselben, die Schwachstelle der Untoten ist, hat sich herumgesprochen. Je mehr Leute mit in die Unterwelt steigen, desto höher werden die Verluste sein, desto größer die Chance, dass irgendein Trottel etwas macht, was die Expedition scheitern lässt. Ich verstehe sehr wohl, dass Ille und Krächz für diesen Teil der Geschichte wichtig sind und auch in die Expedition reingehören, wollte es nur einmal anmerken. :)

    Nicht missverstehen, das ist keine Kritik, lediglich ein paar Gedanken zu diesem Teil bzw. deiner Erklärung! :)

    LG

    Mymm

    .. ich bin klein und gemein und ich mag mich, wenn ich so bin .. :evil:

  • Uhiii. Der Part war lang aber wie gewohnt sehr gut geschrieben 😀 spannend und doch zum Schluss durchaus erschreckend grausam 😉 aber gut geschrieben..... Ich bin Mal gespannt wie es weiter geht und welche Überraschungen noch auf uns warten.

    xoxo

    Kisa


    Phantasie ist die schönste Blüte der Wirklichkeit


    -Thomas Romanus-

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Mymm nochmal ^^

    Spoiler anzeigen

    Gibt es da nur den einen Tisch, von dem die Rinne in die Wand führt? Oder gilt das vielleicht für mehrere/alle Tische? Dann könntest du ein Muster auf dem Boden des Beckens entstehen lassen, zusammengeführt in die Abflussrinne, welche unter/hinter dem "Schrankregal" in die Wand führt. Damit hättest du (für mich) gleichzeitig zwei Sachen erklärt: 1) wie sieht der Raum weitestgehend aus und 2) das Loch in der Wand befindet sich auf Fußbodenhöhe.

    Also die Idee war, dass da zwar mehrere Tische sind, aber nur einer mit den Rillen. Das ist der, der ganz hinten durch im Raum/Becken steht.

    Vielleicht ist auch das Wort "Becken" einfach zu detailliert? Wäre z.B. "Vertiefung" besser? Ein Becken ist ja etwas abgeschlossenes mit Rändern damit nichts überläuft, daher auch mein Problem mit der Abflussrinne. Bei einer Vertiefung (harmoniert auch mit den Stufen nach unten), habe ich das nicht.

    Also die Hauptidee war, dass das mal ein Badehaus/raum war, bevor er noch zu Zeiten der Zwerge selbst umgebaut wurde. Und da hätte ich auch "Becken" als Wort benutzt. Vielleicht benutze ich das Wort Badehaus selbst auch, aber viel lieber würde ich es mehr beschreiben. Eigentlich habe ich nicht vor dem Leser ins Gesicht zu drücken, wofür dieser Raum ursprünglich mal erbaut wurde.

    Nicht missverstehen, das ist keine Kritik, lediglich ein paar Gedanken zu diesem Teil bzw. deiner Erklärung!

    Ja, ich schreibe einfach nur meine Gedanken dazu auf :D

    Über die Sache mit den "Jungs" werde ich noch nachdenken, wegen den oben von mir und dir genannten Punkten. Stand jetzt habe ich mich noch für keine der beiden Versionen entschieden.

    Danke auf jeden Fall für den Austausch ^^

    Kisa Schön, dass du weiter durchhälst, auch wenn ich dir immer noch nicht Elina präsentiert habe xD

    Spoiler anzeigen

    Uhiii. Der Part war lang

    Ja, das wollte ich eigentlich vermeiden, aber dann gab es doch mehr zu erzählen, als gedacht.

    aber wie gewohnt sehr gut geschrieben

    Danke ^^

    spannend und doch zum Schluss durchaus erschreckend grausam

    Ich hatte gehofft, dass es eine gewisse Wirkung erzielt.

    Danke auch dir fürs Lesen und Schreiben ^^

  • Ich finde deine Geschichte einfach klasse. Auch wenn ich zwischendrin mal für eine längere Zeit nicht gelesen habe, komme ich aber trotzdem immer wieder gut rein und weiß wieder wo ich stehen geblieben bin ohne großartig nachlesen zu müssen. Das spricht sehr für deine Geschichte, dass geht mir nämlich tatsächlich bei den wenigsten so ;)

    auch wenn ich dir immer noch nicht Elina präsentiert habe xD

    Wenn sie wieder auftaucht schmeiße ich eine Party :sekt::party2:


    Phantasie ist die schönste Blüte der Wirklichkeit


    -Thomas Romanus-

    • Offizieller Beitrag

    Kapitel 35
    Kakophonie

    Teil 5
    Das Chaos unter den Soldaten hatte sich gelegt. Die meisten hatten die Wand des Glockenraumes erreicht. Die Verluste waren geringer, als Durin es nach dem Überfall erwartet hatte. Doch es blieb keine Zeit zum Durchschnaufen. In Formation warteten sie auf den anstürmenden Gegner.
    „Rückt zusammen!“, schrie Durin und wanderte die vorderste Reihe entlang. Mit seinem Schwert klopfte er vereinzelt gegen die Schilder seiner Mannen. „Wenn die Untoten angreifen, werden sie nicht an euch vorbeikommen. Sie werden an eurem Willen zu trotzen zerschellen.“ Als Durin das Ende seiner Front erreicht hatte, ging er in die zweite Reihe und marschierte zurück. „Und eure Speere werden das letzte unheilige Zucken aus ihren Gliedern verbannen!“
    Die Gesichter seiner Männer boten gemischte Gefühle. Grimmig, entschlossen und bereit, aber auch ängstlich, verwirrt und voller Sorge. Um das Feuer aller nochmal zu entfachen, hob er sein Schwert. „Wir wussten nicht, wann es passiert. Wir wussten nicht, wo es passiert. Doch wir wussten, dass es passiert. Der Kampf gegen die Draugar war unausweichlich, mehr noch, ich habe ihn euch versprochen.“
    Das Wüten der anstürmenden Meute wurde lauter.
    „So freut euch, dass wir ins Herz ihres Reiches vorgedrungen sind. Freut euch, dass wir uns heute Rächen werden, für all die Gräuel, die sie uns angetan haben. Freut euch, dass wir dieser dunklen Geschichte heute ein Ende setzen werden!“
    Die Männer griffen ihre Waffen fester, strafften die Schultern.
    Auch in Durin peitschten die Flammen empor und machten die Anstrengungen der letzten Stunden vergessen.
    Nur wenn mein Feuer brennt, kann ich das ihre entfachen.
    Er drehte sich zu den hinteren Reihen.
    „Brüllen wir unserem Feind entgegen“, schallte Durins Stimme über die Köpfe seiner Soldaten. „Lassen wir den Willen der Götter geschehen! Veryr Harmin...“
    Der Schrei duzender Kämpfer ließ Durin einhalten.
    Ein mächtiger Windstoß schlug ihm den blauen Umhang um den Körper. Blut spritzte durch die Luft.
    Es befleckte Durins Nacken und die Gesichter der Mannen vor ihm.
    Entsetzte Blicke schauten an ihm vorbei.
    Stockend drehte er sich um.
    Die Schildreihe ...
    Sie war weg.
    Zerbrochene Schilder, verloren gegangene Schuhe und abgetrennte Glieder lagen dort, wo zuvor wackere Soldaten gestanden hatten.
    Die ersten Draugar schälten sich aus der Dunkelheit.
    Im Hintergrund ertönte ein dunkles Rasseln.
    Die Männer, die Durin zuvor motiviert hatte, stoben auseinander. „Bleibt zusammen!“, versuchte es Durin erneut.
    Niemand hörte ihn. Seine Stimme wurde geschluckt, als ein metallisches Kreischen ertönte. Ein donnerndes Bersten erschütterte die Halle.
    Was bei allen Göttern ...
    Lautes Gebrüll, dann ein kurzes tiefes Wummern, gefolgt von einem Sirren, als es über Durin hinweg flog.
    Er sah sie für den Bruchteil einer Sekunde, ehe die riesige Glocke in die hinteren Reihen einschlug. Dröhnend zerschmetterte sie mehrere Karren und Menschen, als sie sich ihren Weg bahnte.
    Es gab kein Halten. Die Ordnung löste sich auf und die Massen rannten davon. Nur wenige blieben und sahen verzweifelt zu Durin.
    Aber bevor er Befehle gab, waren die Draugar da und erbitterte Zweikämpfe entbrannten.
    Gekonnt wehrte Durin einen Axthieb ab. Er stieß dem Untoten sein Schwert in das stinkende Maul und streckte ihn nieder. Dem zweiten Draugr wich er aus. Ein stechender Schmerz fuhr ihm das Bein hinauf.
    Die Bisswunde!
    Schon sein nächster Schlag hatte weniger Kraft.
    Unbeeindruckt wischte der Untote den Angriff zur Seite. Stoisch trieb das Monster Durin vor sich her.
    So angeschlagen gab es keinen Weg aus der Defensive. Immer wenn Durin einen Konter startete, war er zu langsam.
    Ein Beil beendete die Farce.
    Metjan rammte es dem Draugr in den Nacken. Mit besorgt gehobenen Brauen sah er zu Durin, der sich die schmerzende Wade hielt.
    „Blast zum Rückzug!“, keuchte dieser.
    Eilig nahm Metjan das Horn vom Gürtel und folgte dem Befehl.
    „Geht und beschützt die Flamme um jeden Preis!“
    „Meyra und ein paar Soldaten haben sie von hier weggebracht.“
    „Meyra ist weg? Dann sucht dem Magier. Ihm darf nichts zustoßen!“
    Metjan nickte und rannte los.
    Durin eilte zu den zerstörten Karren. Ignorierte die Kämpfe um sich herum.
    War es dieser Wagen?
    Die geladenen Vorräte lagen überall verstreut.
    Wo ist es?
    Er warf Bretter zur Seite und wühlte in den Scherben nach dem Kraut, welches ihm die Hohepriesterin gegeben hatte.
    Gerade, als er seine Suche abbrechen wollte, fand er das getrocknete Grün, das seine Schmerzen linderte.
    Ein markerschütterndes Gebrüll und das Rasseln schwerer Ketten übertönte alles.
    Ein Riese!
    Durin griff nach dem Kraut und lief los. Der Plan sah vor, sich in einem solchen Fall beim nächsten Ziel wieder zu sammeln. Das war das Grabmal der Prinzen, doch ...
    Ich habe meine Karte dem Magier gegeben.
    Ein Problem, um das er sich kümmern würde, wenn er außer Gefahr war. Sein Lauf wurde immer mehr zu einem Humpeln, als die alte Verletzung am Bein pochte.
    Die Soldaten um ihn herum waren entweder in Kämpfe verwickelt oder rannten an ihm vorbei. Er hielt nicht mit ihnen mit. Fiel zurück.
    Bald würden die Männer und Frauen hinter ihm besiegt sein und er würde das erste Opfer der herannahenden Draugar werden.
    Er blieb stehen. Sah sich um.
    Abseits des breiten Weges führten kleine Gassen hinauf, erleuchtet vom Licht grüner Laternen. Die Stufen machten es unmöglich für die Karren. Er wäre auf sich allein gestellt. Doch es wehrte sich ohnehin niemand mehr. Alle liefen sie um ihr Leben.
    Hel, verdammt!
    Er bog in die Gasse und biss die Zähne zusammen und kämpfte sich die Treppe nach oben.
    Manchmal wurde der Pfad so eng, dass er sich seitlich stellte, um hindurchzupassen. Und doch waren hier Türen aus grünem Stein.
    Immer wieder versuchte Durin sie zu öffnen. Verschlossen. Jede Einzelne. Es blieb ihm nichts übrig, als weiter der schmalen Gasse zu folgen.
    Ein Geräusch ließ ihn herumfahren.
    Auf der Straße, von der er gekommen war, stand ein Draugr und starrte ihn an, während die anderen seinen Kameraden hinterherjagten.
    Durins Hand schloss sich um den Griff seines Schwertes.
    Der Draugr schrie und rannte los. Ungezügelt stieß er mit seinen Schultern gegen die Gassenwände. Langsamer wurde er nicht.
    Hel, verdammt!
    Ohne das Schwert zu ziehen, lief Durin vor seinem Verfolger davon.
    Hier ist es zu eng für einen Kampf.
    Der Draugr war schneller und das Pochen in Durins Wade wurde mit jeder Stufe schlimmer.
    Das Monster stolperte. Rappelte sich wieder auf, lief weiter und kam näher.
    Schritt für Schritt wurde Durin langsamer. Die grünen Türen ignorierte er.
    Keine Zeit. Sind eh alle abgeschlossen.
    Aber dann sah er sie.
    Dort! Die ist offen.
    Durch einen Spalt drang Licht.
    Noch einmal nahm Durin alle Kraft zusammen. Sprang über mehrere Stufen. Er riss die Tür auf.
    Eine Sackgasse.
    Nichts als vier Wände und zwei Laternen, die den Raum in ein verhängnisvolles Grün tauchten.
    Durin trat ein und zog seine Klinge.
    Wenigstens bot sich hier genügend Platz, für einen letzten Kampf.
    Sein Hosenbein klebte. Die Wunde nässte. Sein Atem rasselte.
    Oh Götter! Nicht hier unten ...
    Die Waffe tanzte in seiner zitternden Hand.
    ... wo niemand sieht ...
    Der Draugr rammte den Türrahmen. Das Schwert erhoben stürmte er auf Durin zu.
    ... wie ein Dun den Tod besiegt!!
    Schreiend stieß Durin dem Feind entgegen.
    Funken flogen durch die Luft, als die Klingen aufeinanderschlugen.
    Geschwind trat er zurück und wich einem Hieb des Draugr aus.
    Schmerz schoss durch sein Bein. Dann gab es nach. Er fiel zu Boden. Bevor er verstand, was passierte, war der Draugr über ihm.
    Das Schwert fest umschlossen, wusste Durin, dieser Kampf war zu Ende.
    Doch plötzlich fiel das Monster von einem Schlag getroffen zu Boden.
    Mit weit aufgerissenen Augen stand Elina da und klammerte sich an das Schild, von dessen Rand das Blut des Draugrs tropfte.
    Ohne darüber nachzudenken, stürzte sich Durin auf den wütenden Untoten und rammte ihm das Schwert ins Gesicht. Kraftlos rollte er sich von seinem Gegner und starrte auf das Schild.
    Zum zweiten Mal hatte es ihm das Leben gerettet. Beim Enviki war er es, der es trug. Heute wurde es von der Frau geführt, die er selbst zur Durnyr ernannt hat. Er grinste. Zwar hatte er ihr diesen Titel aus anderen Gründen vermacht, doch beglückwünschte er sich für diese Entscheidung.
    „Was ist passiert?“, fragte Utjans Mädchen außer Atem.
    Durins Grinsen verschwand.
    Ja, was ist eigentlich passiert?
    „Wir sind in eine Falle getappt. Vermutlich hat sie alle Untoten in diesem Berg alarmiert.“
    „Waren das diese Glockenschläge?“
    Durin nickte. „Zumindest der Erste.“ Er starrte an die Decke und griff in seine Brusttasche, in der er das Kraut aufbewahrte. „Dann hat etwas Großes, vermutlich ein Riese unsere Formation gebrochen. Irgendwie hat er unsere erste Reihe zerfetzt. Nun rennen alle durcheinander.“
    „Was ist mit Tjelvar? Lebt er noch? Ist Frod bei ihm?“
    „Ich weiß es nicht. Aber wenn sie noch leben, werden wir sie vermutlich am Grabmal der Prinzen treffen.“ Durin setzte sich auf und zog das Schwert aus dem Leichnam.
    Elina fuhr nervös am Rand des Schild entlang und starrte auf Durin herab. „Dann müssen wir schleunigst los.“
    „Ihr habt eine Karte, nicht wahr?“
    Utjans Mädchen zückte das Stück Papier und beantwortete somit seine Frage.
    „Das erklärt, warum dem Magier seine fehlte. Hat er sie Euch geschenkt oder habt ihr sie Eurem diebischen Talent zu verdanken?“
    Elina schob die Augenbrauen zusammen. „Nachdem Ihr mich nicht habt in den Berg gehen lassen, hat er sie mir gegeben, um trotzdem meinen Weg hineinzufinden. Gerade rechtzeitig, findet Ihr nicht?“ Sie deutete mit dem Schild auf den erlegten Draugr.
    So ist das also. Der Magier arbeitet gegen den Willen des Südländers.
    Mit dem Knauf seines Schwertes begann Durin das Kraut auf dem Boden zu zermahlen.
    „Grünbart aus den Marschen?“, fragte Elina. „Was habt Ihr damit vor?“
    „Mich verarzten.“ Durin biss die Zähne zusammen, als er das Hosenbein hochkrempelte.
    „Haben die Priester Euch dazu geraten?“
    „Meyra hat es mir gegeben. Das Enviki stand kurz bevor und ich brauchte eine schnelle Lösung.“
    Utjans Mädchen hielt die Hand vor den Mund und sog scharf die Luft ein. „So lange nehmt Ihr es schon?“
    Als Durin die grüne Paste vom Stein aufkratzte und auf seiner Wunde verteilte, setzte sofort die vertraute Taubheit ein.
    Sie überdeckte den Schmerz binnen weniger Augenblicke und breitete sich rasch aus. Über das Bein zum Bauch, hinauf zur Brust. Die Arme fingen an zu kribbeln, der Hals wurde warm und als es den Kopf erreichte, verlor Durin das Gefühl für Raum und Zeit.
    Er schloss die Augen und seufzte. Es war, als würde er durch den Raum schweben. Sein Gehör war geschärft und doch hörte er nur Rauschen, als sei es der Hintergrund aller Töne. Er nahm Gerüche wahr, die er nicht zuordnen konnte. Obwohl seine Finger kribbelten, hatte er das Gefühl, als könne er die Luft selbst ertasten. Die Empfindungen wurden so stark, dass er sich kurz schüttelte. So schnell dieser Zustand gekommen war, so rasch verflüchtigte er sich auch wieder. Zurück blieb die Taubheit.
    Als er die Augen öffnete, war Elina verschwunden.
    Hatte er sich Utjans Mädchen nur eingebildet? Die Konturen der Realität waren noch etwas verschwommen, so dass er mehrmals blinzelte, um klar zu sehen.
    „Was ist das?“
    Sie stand hinter ihm.
    Als sich Durin erhob und neben Elina gesellte, starrte er mit ihr auf das wandfüllende Gemälde. Wie sie, ließ auch er den Mund offenstehen. Spielten ihm die Nebenwirkungen des Krauts einen Streich?
    „Seht Ihr das auch?“, fragte Elina.
    „Ja“, raunte er. „Aber das ist unmöglich.“
    „Wir müssen sofort Frod davon erzählen.“

  • .. es geht weiter, sehr schön!

    Vorab, ein wirklich gut geschriebener Teil, flüssig und sehr gut für mich nachvollziehbar. Nur ein paar Anmerkungen .. :)

    „Rückt zusammen!“, schrie Durin und wanderte die vorderste Reihe entlang. Mit seinem Schwert klopfte er vereinzelt gegen die Schilder seiner Mannen. „Wenn die Untoten angreifen, werden sie nicht an euch vorbeikommen. Sie werden an eurem Willen zu trotzen zerschellen.“ Als Durin das Ende seiner Front erreicht hatte, ging er in die zweite Reihe und marschierte zurück. „Und eure Speere werden das letzte unheilige Zucken aus ihren Gliedern verbannen!“

    Vor meinem inneren Auge sehe ich Gunnery Sergeant Hartman .. (es fehlen so einige unflätige Bemerkungen, ich weiß, aber trotzdem .. ) :evilgrin:

    Das Wüten der anstürmenden Meute wurde lauter.

    Hier überlege ich, ob vielleicht sowas wie Schlachtlärm angebrachter wäre? Oder meintest du das Fußgetrappel, Kampfschreie etc.?

    So freut euch, dass wir ins Herz ihres Reiches vorgedrungen sind. Freut euch, dass wir uns heute Rächen werden,

    rächen klein

    So angeschlagen gab es keinen Weg aus der Defensive.

    Das ist sehr pragmatisch ausgedrückt, ein wenig ins Detail gehen würde mMn nicht schaden, musst du aber wissen.

    Meyra ist weg? Dann sucht dem Magier

    den

    Durin eilte zu den zerstörten Karren. Ignorierte die Kämpfe um sich herum

    vorher konnte er aufgrund der Schmerzen kaum vorwärtskommen, jetzt eilt er. Hätte eher sowas wie .. so schnell es die Verletzung zuließ .. oder so erwartet, aber gut, genug Motivation ist ja da.

    Sein Lauf wurde immer mehr zu einem Humpeln, als die alte Verletzung am Bein pochte.

    Auch hier würde mMn ein klein wenig mehr Detail nicht schaden, ist aber ok :)

    Bald würden die Männer und Frauen hinter ihm besiegt sein und er würde das erste Opfer der herannahenden Draugar werden.

    Das beißt sich, wie ich finde. Wenn die Leute vor ihm besiegt sind, wie kann er dann das erste Opfer sein?

    Er blieb stehen. Sah sich um.

    Würde ich zusammenfassen, etwas Dramatisches passiert ja nicht?

    Er bog in die Gasse und biss die Zähne zusammen und kämpfte sich die Treppe nach oben

    1x und mit einem Komma ersetzen?

    Manchmal wurde der Pfad so eng, dass er sich seitlich stellte, um hindurchzupassen

    stellenweise?

    seitlich hindurchschieben musste?

    Bevor er verstand, was passierte, war der Draugr über ihm.
    Das Schwert fest umschlossen, wusste Durin, dieser Kampf war zu Ende.
    Doch plötzlich fiel das Monster von einem Schlag getroffen zu Boden.

    Wenn ich mir vorstelle, dass er über ihm war, dann denke ich, dass der Draugr sich auf ihn geworfen hat und dann passt das vom Schlag getroffen zu Boden fallen nicht. Wenn der Draugr über ihm stand hingegen schon ..

    Elina fuhr nervös am Rand des Schild entlang

    des Schildes

    So ist das also. Der Magier arbeitet gegen den Willen des Südländers.

    Den Satz verstehe ich nicht, welcher Südländer ist gemeint?

    verlor Durin das Gefühl für Raum und Zeit.
    Er schloss die Augen und seufzte. Es war, als würde er durch den Raum schweben.

    Dopplung

    „Seht Ihr das auch?“, fragte Elina.
    „Ja“, raunte er. „Aber das ist unmöglich.“
    „Wir müssen sofort Frod davon erzählen.“

    .. jetzt bin ich gespannt, was die beiden entdeckt haben .. :)

    LG

    Mymm

    .. ich bin klein und gemein und ich mag mich, wenn ich so bin .. :evil:

  • ELINA!!!!! Endlich! :phatgrin:

    Da ist sie ja genau zur rechten Zeit aufgetaucht und hat Durin das Leben gerettet. Hoffentlich vergisst er das nicht. ;) Ist eine gut platzierte Wende, gerade vor allem mit dem neu entdeckten Wandgemälde, was mich auch sehr interessiert....:hmm:

    Die Kampfszene und auch die Fluchtszene sind aus meiner Sicht gut beschrieben. Einige Kleinigkeiten die mir aufgefallen sind, hat Mymm bereits angemerkt, deswegen spare ich mir die Widerholung:newspaper:. Man konnte insgesamt die Handlungen und Reaktionen, die Angst :panik:und der Unglaube sehr gut nachvollziehen. Ich selbst war zwar noch nie in so einer Situation (zum Glück) aber für mich wirkte es sehr authenisch:thumbsup:

    Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter gehen wird :stick:


    Phantasie ist die schönste Blüte der Wirklichkeit


    -Thomas Romanus-

  • Moin Eti

    Ich bin noch nicht ganz wieder fit, aber es reicht, um mich langsam wieder in die Geschichte einzufinden. Und mit der letzten bestandenen Prüfung im Sack, kann ich also sagen: Kalki is back!

    Ich erinnere mich noch ganz gut an die vorigen Kapitel, glaube ich, aber es werden sich sicher immer mal Fragen ergeben. :hmm:

    Spoiler anzeigen

    Elina dachte an Tjelvars Narben.

    Okay, das gehört dann natürlich ins Narben-Kapitel. :D (Ich hatte ja überlegt, ob das nicht schon inhaltlich ein neues Kapitel wäre.)

    Auch wenn sie ihm auf Est einen Schubs geben musste, zeigen die alten Wunden ganz klar, wie Tjelvar mit seinen Problemen umging.

    Durch selbstverletzendes Verhalten? :P

    Sie spürte die Runen auf ihrem Rücken schon fast. Ein Jucken, ein Brennen.

    Ob sie wirklich glühen, wie das magische Runen ja gerne mal tun, bleibt natürlich offen. Keine Ahnung, ob das bewusst so gemacht ist, aber ich finde sowas immer interessant zu lesen.

    „Was wollt Ihr von mir? Ihr wolltet, dass ich dem Südländer vertraue? Dass ich ihn einbinde, dann haltet Euch gefälligst selbst daran. Wenn Ihr nicht sehen könnt, wohin Euch eure Taten und Wünsche bringen, dann ist das nicht meine Schuld!“

    Das ist eine sehr schöne verdrehte Logik xD Ich mag sowas. Durin hilft nur sich selbst, scheint es mir.

    Das Gefühl, etwas unsagbar Dummes getan zu haben überrollte sie, wie die Sturmflut das flache Land.
    „Was meinst du mit zurückgeholt?“

    Ich überlege, ob es da jetzt um den Trip nach Est ging, also die Kapitel kurz zuvor, oder etwas anderes :hmm:

    Er glaubt mir nicht. Warum glaubt er mir nicht?

    Tjelvar ist so mit sich selbst beschäftigt, dass er Elinas Worte und Verhalten sofort auf die negativst mögliche Weise auslegt. Er tut mir leid, aber mit ihm würde ich nicht abhängen wollen. ^^' Die arme Elina hat keine Chance.

    Wie war es möglich, dass alle ihre Worte falsch aufgenommen wurden oder in der Luft verpufften?

    Siehe darüber.

    Aber Tjelvar trägt doch gar keine Masken, dachte sie. Das war etwas, was ihr an ihm gefallen hatte. Sie hatte sich offensichtlich getäuscht.

    Stimmt, ich finde Tjelvar auch ziemlich geraderaus. Maskenhaft kommt mir das von ihm nicht vor. Er schlägt aber schnell ins Negative um.

    Sie und Tjelvar waren nicht gleich. Sein Ziel ist die Rache. Das war der Grund, warum es Elina so schwerfiel, darüber nachzudenken, was er wohl nach diesem Winter machen würde, wenn die Draugar besiegt und Rätsel gelöst wären. All das wurde ihr nun klar.

    Gut erkannt, Elina. Und jetzt RENN WEG VON IHM!

    Häupter auf meine Asche!

    • Offizieller Beitrag

    Hallo ihr drei ^^

    Nachdem ich die letzten Tage immer von spaßigen Dingen abgelenkt wurde, werde ich mich nun wieder ans Schreiben wagen. Davor antworte ich aber erst Mal auf eure Kommentare ^^

    Mymm

    Spoiler anzeigen

    Vorab, ein wirklich gut geschriebener Teil, flüssig und sehr gut für mich nachvollziehbar.

    Sehr schön. Ein bisschen werde ich wohl noch an Durins Innenleben arbeiten, aber freut mich, dass es gut ankam. Der Part wr mir auch wichtig.

    Vor meinem inneren Auge sehe ich Gunnery Sergeant Hartman .. (es fehlen so einige unflätige Bemerkungen, ich weiß, aber trotzdem .. ) :evilgrin:

    Ich weiß, wer das ist, aber den Film habe ich noch nicht gesehen.

    Den Satz verstehe ich nicht, welcher Südländer ist gemeint?

    Tjelvar wird von Durin immer "Der Südländer" genannt.

    .. jetzt bin ich gespannt, was die beiden entdeckt haben .. :)

    Ah, gut, es kam rüber. Ich war am grübeln ob man einfach nur denken würde, hier ist eine weitere bemalte Wand. Aber ich wollte, dass man direkt checkt, "Hier stimmt irgendwas nicht"

    SIch merke, da sind ncoh ein paar Ungereimtheiten drin :hmm: Die werde ich ausbessern ^^

    Danke erneut für deinen Aufmersamen Blick ^^

    Kisa

    Spoiler anzeigen

    ELINA!!!!! Endlich! :phatgrin:

    xD
    Deswegen wollte ich den Part eigentlich noch vor dem Off fertig bekommen. Hat leider nicht funktioniert ^^'
    Aber ja, ich hatte mich darauf gefreut, nachdem du so lange darauf gewartet hast.

    Ist eine gut platzierte Wende, gerade vor allem mit dem neu entdeckten Wandgemälde, was mich auch sehr interessiert.... :hmm:

    Sehr schön. Gut, dass man merkt, dass an diesem Gemälde etwas besonders ist und es nicht einfach ein weiteres Gemälde oder so ist.

    Die Kampfszene und auch die Fluchtszene sind aus meiner Sicht gut beschrieben.

    Das ist gut, dass das passt. Ich werde mir nochmal anschauen, ob ich mit Durins Innenleben zufrieden bin. Er ist ja auch schon ein Char, der sehr lange dabei ist und jetuzt war er das erste Mal PoV.

    Schön, dass ich dich mit Elina positiv überraschen konnte ^^

    kalkwiese

    Spoiler anzeigen

    Und mit der letzten bestandenen Prüfung im Sack,

    Herzlichen Glückwunsch an der Stelle :D

    Kalki is back!

    Wuuuh!

    Ich erinnere mich noch ganz gut an die vorigen Kapitel, glaube ich, aber es werden sich sicher immer mal Fragen ergeben. :hmm:

    Dann einfach fragen ^^

    Okay, das gehört dann natürlich ins Narben-Kapitel. :D (Ich hatte ja überlegt, ob das nicht schon inhaltlich ein neues Kapitel wäre.)

    Ja, ich erinner mich :D Aber ich kann auch verstehen, vorher dein Gedanke kam.

    Das ist eine sehr schöne verdrehte Logik xD Ich mag sowas.

    Ich auch :ugly:

    Ich überlege, ob es da jetzt um den Trip nach Est ging, also die Kapitel kurz zuvor, oder etwas anderes :hmm:

    Ich kann es nochmal deutlicher machen. Es ging um den Trip nach Est.

    Tjelvar ist so mit sich selbst beschäftigt, dass er Elinas Worte und Verhalten sofort auf die negativst mögliche Weise auslegt. Er tut mir leid, aber mit ihm würde ich nicht abhängen wollen. ^^' Die arme Elina hat keine Chance.

    Ja, das denke ich auch. Deine ersten Worte beschreiben es denke ich ganz gut .

    Stimmt, ich finde Tjelvar auch ziemlich geraderaus. Maskenhaft kommt mir das von ihm nicht vor. Er schlägt aber schnell ins Negative um.

    Ja, es hat schon einen Sinn, dass Elina das so gesehen hat. Gut, wenn man da relaten kann.

    Gut erkannt, Elina. Und jetzt RENN WEG VON IHM!

    Aber wohin, wenn überall Untote sind? =O

    Schön, dass du wieder mit dabei bist, Kalki c:

  • Deswegen wollte ich den Part eigentlich noch vor dem Off fertig bekommen. Hat leider nicht funktioniert ^^'
    Aber ja, ich hatte mich darauf gefreut, nachdem du so lange darauf gewartet hast.

    Macht ja nichts. So bin am Montag, am ersten Tag nach dem Urlaub, der immer blöd ist, wenigstens in der Mittagspause positiv überrascht worden und war danach total happy, weil ich wusste wie es weiter geht. :)

    Das ist gut, dass das passt. Ich werde mir nochmal anschauen, ob ich mit Durins Innenleben zufrieden bin. Er ist ja auch schon ein Char, der sehr lange dabei ist und jetuzt war er das erste Mal PoV.

    Kann ich verstehen. Manchmal zweifelt man einen seinen Charakteren vor allem wenn man das erste Mal in derren Ahut schlüpft.


    Phantasie ist die schönste Blüte der Wirklichkeit


    -Thomas Romanus-

  • Moin Eti. Kapitel 33 ist gelesen. Ich versuche, meine Anmerkungen zu begründen, aber durch meine Pause ist wahrscheinlich vieles eher eine Spontanreaktion, denn der Kontext fehlt mir jetzt bei vielem. Das wirst du durch sie sukzessiven Post wahrscheinlich eh erwartet haben.

    Das war ein gutes Kapitel, das ich erstmal gerne gelesen habe. Ich wurde dann zum Ende hin kurz skeptisch - wenn ein Problem eröffnet und im gleichen Kapitel gelöst wird, hat das schnell was von einer Episode oder Filler -, aber die zweite Tür hat ja auch einen größeren Zweck gehabt: Es wurde das Mysterium um Tjelvars Fähigkeiten weiter gefördert. Und da kann ich nur dafür sein, das hält mich spannungstechnisch gut bei der Stange, denn ich will ja wissen, was zum Geier er ist und wo er herkommt :D

    Der Rest im Spoiler. Vielleicht muss ich erst in mein Game zurück finden, denn das ist etwas länger geworden.

    Spoiler anzeigen

    Ohrenbetäubender Lärm erfüllte die Luft, als der Stein des Tores über den Platz kratzte.

    Ich habe erstmal überlegt, das für ein Stein da warum am Tor hängen sollte. Aber das Tor besteht aus Stein, das ist der Punkt, oder? xD Ich stand da auf dem Schlauch.

    Es klang wie der Schrei eines wilden Tieres. Eines großen Tieres. Das nur darauf wartete, sie zu zerfleischen.

    Ich will mich mit Anmerkungen zur Sprache ja zurückhalten, darum das hier nur kurz, weil es mir in allen möglichen modernen Büchern auffällt. Bei unvollständigen Sätzen rollen sich mir die Zehnägel hoch, aber das ist natürlich mein Problem und mein Ästhetikempfinden. Mir wäre nur wichtig, dass dir bewusst ist, dass du solche fragmentarischen Sätze benutzt und dass du sie bewusst verwendest.

    Im Detail: "Das nur darauf wartete, sie zu zerfleischen" ist kein ganzer Satz. Würde man ihn mit dem vorigen Satz verbinden, wird schon eher ein Schuh draus: "Eines großen Tieres, das nur darauf wartete, sie zu zerfleischen." So richtig geil ist das aber auch nicht. Mein Favorit wäre, alle drei Sätze zu verbinden: "Es klang wie der Schrei eines wilden Tieres - eines großen Tieres, das nur darauf wartete, sie zu zerfleischen." Die Punkte setzt zu ja, um einen bestimmten Rhythmus vorzugeben. In der Regel lässt sich so ein Effekt auch gut mit Gedankenstrichen, Kommata und Semikola erzeugen, wobei alles, was von Punkt und Komma abweicht, auch aufdringlich werden kann. Die Dosis macht das Gift, schrieb Paracelsus. Ich mag solche rhytmischen Sätze gerne, denn sie geben einem Text auch Persönlichkeit. (Die Abwesenheit von ihnen natürlich auch, das kann man gezielt nutzen.)

    Die lange Pause, die ein Punkt suggeriert, passt mMn gut zu Dialogen. Menschen reden in solchen Fragmenten, da irritiert mich das kaum. Außerhalb der Dialoge benötigt der Erzählbericht (alles, was keine Figurenrede ist) in einem Setting wie diesem mMn eine gewisse ... keine Ahnung ... Würde, Anmut oder sowas. Satzfragmente haben etwas modernes, vielleicht auch modernistisches, was meinem Empfinden nach diesem Setting zuwider läuft. Die Sätze wirken dadurch verknappt, hastig, vielleicht auch modern kalt, wie in einer Akte oder auf einer Stichpunktliste. (Das lässt sich natürlich auch nutzen.) Kann man mir folgen? Sonst gehe ich da auch gerne privat noch weiter ins Detail.

    Das Wichtigste ist hier mMn, dass du dich bewusst dazu entscheidest, wie du damit umgehst.

    So, genug dazu. :)

    Der Eingang nach Helhaven lag offen und zaghaft krabbelte das Licht dieses grauen Morgens ins Innere.

    Irgendwie tue ich mich schwer, mir das Licht krabbelnd vorzustellen, als sei es zähflüssig ^^

    Zwei Dutzend Mann bildeten eine Linie und passten ohne Probleme nebeneinander, während sie über die Schwelle des Tores in das Reich der Zwerge vorrückten.

    Ich will daudernd "Schwelle des Todes" lesen, weil die Zwerge ja auch (un)tot sind :rofl: Symbolisch betrachtet ist es ja genau das: Die Schwelle in die Unterwelt.

    Dieser Ort hat seit Jahren keine Sonne mehr gesehen.

    Ich verstehe, dass das ein Quatsch ist, nur ... als Leser denke ich mir: come on, das ist ein Berg, Sonne kommt da nie hin!

    Kommt mir etwas unfreiwillig komisch vor. Käme Licht nicht eher von Fackeln? Oder gibt es Mechanismen für Sonnenlicht?

    Teller, Messer, Gabeln, Krüge, Tabletts, sogar ein Helm, sowie ein daneben lehnendes Schwert wurden hier zurückgelassen und waren die stummen Zeugen eines überstürzten Aufbruchs.

    PQP

    Ist das auch eine sprachliche Anmerkung? Ich muss den Fokus wieder finden xD

    Weder Mensch noch Draugar, hier war seit Jahren niemand mehr. Wo verstecken sich diese Mistkerle?
    Nach und nach kamen die Meldungen, dass die abgesuchten Bereiche sicher seien.

    Das hat jetzt was vom verzögernden Moment in der Dramentheorie in der Schule. Ich erwarte einen Knall, aber er kommt noch nicht. Das macht auch Spannung. Sehr gemein!

    „Wo warst du?“
    „Austreten, du weißt ja, vor solchen Reisen ...“ Frod zeigte nach oben. „Schau nur, sie haben die Decke bearbeitet. Sie ist ganz glatt und sollen das da Sterne sein?“

    Witzige und plausible Erklärung. Und sofort vom Thema abgelenkt. Gut gemacht, Frod!

    Auf die Frage hin, was mit Elina gelaufen sei, hatte er ihm die Wahrheit erzählt.
    Nichts, hatte er wahrheitsgemäß gesagt.

    Die Wahrheit braucht du hier nur einmal. :)

    Ich wollte erst den Subtext kommentieren, dass diese Wahrheit vielleicht gar nicht so wahr ist, aber kurz darauf wird genau das ausgesprochen. Also, für Subtext würde ich erst später Sachen zusammenstreichen. Es ist wohl okay, wenn eine erste Fassung noch viel ausspricht, denke ich.

    Das Windspiel, welches er um seinen Hals trug war größer und Schmuckvoller als das der anderen Dun.

    War das eigentlich okay, dass die um den Hals nicht schwingen können? Das hat ja mehr was Symbolisches, im Wind spielen die ja nicht mehr. Vielleicht klimpern sie beim Gehen?

    „Gebt den Leuten, was sie wollen, und sie werden Euch geben, was sie haben.“

    Ist das Durins geheimes Motto?! Ist er damit entschlüsselt?! :D Es klingt wie ein reales Sprichwort, aber ich kenne es nicht, falls das so sein sollte.

    Hatte nicht nur er die letzte Nacht mit einer Frau verbracht? Sind die beiden sich nähergekommen? So wie er und Elina? Haben sie auch unter einer Decke genächtigt und hatte sie sich dabei an ihn geschmiegt?

    Oha, gleich so ein Gedanke? (Hatte ich auch.) Immerhin erkennt er an, dass er Elina näher gekommen ist und dass das was Romantisches ist. Wahrscheinlich war er auch deswegen so wütend? Tjelvar wirkt so nicht mehr wie einen Shonen-Anime-Prota, der ein romantischer Backstein ist.

    Aber was auch immer diese Welt aus ihm gemacht hatte, es schien Elina nicht zu stören. Sie verurteilte ihn nicht und folgte ihm sogar, in seinen Wahn, mit den Göttern sprechen zu wollen.

    Er erkennt an, dass es ein Wahn war. Gut! :D Mach weiter, Tjelvar. Du könntest vielleicht doch rehabilitierbar sein

    Seine Gedanken schweiften in den Tempel auf Est.
    Die Sonne war noch nicht aufgegangen, als Elina sich im Schlaf zu ihm gedreht hatte. Sie lag an seinem Arm gelehnt, mit ruhigem Atem, der sanft über seine Haut strich. Er erinnerte sich genau an das Gefühl, welches ihn in diesem Moment hellwach werden ließ. Es durchfuhr seinen gesamten Körper und brachte ihm eine Aufregung, die in ihrer Intensität, der eines bevorstehenden Kampfes glich. Das war neu. Es war nicht das erste Mal in seinem Leben, dass er die Nähe einer schönen Frau genoss. Selbst wenn diese früheren Begegnungen schon lange her waren, lag der Unterschied für ihn glasklar auf der Hand. Er war ein anderer geworden.
    Aber was auch immer diese Welt aus ihm gemacht hatte, es schien Elina nicht zu stören. Sie verurteilte ihn nicht und folgte ihm sogar, in seinen Wahn, mit den Göttern sprechen zu wollen. Sie war da. Sie war da, als man bei Durin einbrach, weil die Arbeit von Jahren auf dem Spiel stand und sie war auch da, als Tjelvar im Gefängnis saß und das Erleben der nächsten Tage nicht als selbstverständlich galt. Sie war mit auf der Insel. Neben ihm. Unter diesem Fell.
    Er wusste nicht, was er tun sollte, so wie er Elinas Wange an seinem Arm spürte. Seine Gedanken wirbelten umher und mit jeder Sekunde schlug sein Herz schneller. Bis er sich letztlich dazu entschied aufzustehen. Behutsam schälte er sich aus der Decke und achtete darauf, weder Elina zu wecken noch etwas zu sehen, was ihm nicht zustand.
    Hastig hatte er seine Klamotten angezogen und sich zum Ausgang bewegt. Er brauchte Abstand. Innerhalb von Sekunden hatte sich eine alptraumfreie Nacht in einen erdrückenden Morgen gewandelt, dem er nur außerhalb des Tempels zu entfliehen mochte. Als er sich auf die Stufen setzte und über seine Stirn wischte, spürte er den Schweiß auf seinen Fingern. Ihm war warm und kalt zugleich und nur langsam beruhigte sich sein Inneres wieder. Was stimmte nur nicht mit ihm?

    Oha, eine Rückblende und dann noch die schwierigste Variante: die im Fließtext die Szene wechselt! Respekt, dass du das überhaupt versuchst. Da müssen die Übergänge natürlich stimmen. Ich finde die Einleitung der Rückblende (erster zitierter Satz) etwas kurz. Eigentlich ist die eindeutig, aber je nach Hektik bei den Lesern, kann es gut sein, dass sie den Übergang verpassen und desorientiert werden. Es hilft, die Leute bei solchen starken Eingriffen in die Chronologie mehr an die Hand zu nehmen. Im Prinzip machen das die kommenden Sätze auch. Sie benutzen PQP oder weisen darauf hin, dass Tjelvar sich erinnert. Trotzdem fand ich mich für einen Moment disorientiert und habe mich gefragt: Waren wir nicht gerade noch im Berg? Warum haben wir jetzt eine Szene woanders?

    Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, ob diese Art Rückblende in Fantasy so gut funktioniert. Ich finde, sie funktioniert dann sehr gut, wenn man eine starke Erzählerfigur hat (allwissend oder Ich-Erzähler aus der Rückschau), die sich genau drauf hinweist, dass etwas nun eine Rückblende sein wird. In "Die Tribute von Panem" (Band 1) hat Katniss sowas sehr gut kommunizieren können.

    Wenn man das nicht hat, wird es tricky. Mir ist es jedenfalls noch nicht geglückt, wenn ich nicht solche Mittel benutzt habe, um unmissverständlich den Übergang zur Rückblende anzuzeigen.

    Vielleicht kann jemand anderes da besser helfen.

    Stimmt etwas nicht mit Euch?“, fragte die Lyttra.
    Tjelvar blinzelte in ihre Richtung. Die Beschwerden aus seiner Erinnerung hatten sich, wenn auch in abgeschwächter Form erneut gezeigt. Geschwind wischte er sich die nassen Hände an seiner Hose trocken.

    Der Übergang zurück ist klasse :D Funktioniert einwandfrei.

    Kämpfe würden sicherlich kommen. Immerhin wartete in den Tiefen ein Riese.

    Auf den freue ich mich schon. Gut, dass du an den erinnerst. :D

    „Euer Magierfreund hat wohl was herausgefunden, kommt!“
    Verwundert hob Tjelvar eine Augenbraue. Er war doch gerade eben erst bei ihnen? Hatte Frod in seiner Anwesenheit nicht klar denken können?

    Das ist ... schon sehr negativ ausgelegt. Das stützt meine These, dass Tjelvar ein Schwarzseher ist. Vielleicht hat auch ein Vykr seine Finger im Spiel, denn er lässt sich ja nicht von der Lytrra therapieren.

    „So ist es.“ Abermals nickte Frod. „Dass Serija diese Melodie heute noch vernehmen kann, muss nicht an der Göttlichkeit in ihr liegen. Vielleicht wurde sie nur oft vor diesen Toren gespielt.“
    „In einem solchen Fall kann ich sie wiedergeben, wie jeder andere“, fügte Serija hinzu.
    „Ich fürchte, mehr können wir momentan nicht bieten.“ Mit zusammengepressten Lippen wandte Frod seinen Blick von Durin ab.

    Hätte die Lyttra das vorher probieren können, bevor man alle zusammentrommelt? Das wäre doch sonst sehr unangenehm, wenn wie es nicht wiedergeben kann und alle wieder abziehen :hmm: Die Gewissheit hätte ich mir geholt, bevor ich alle rufe.

    Durin schnaubte und schüttelte den Kopf. Er hatte sich schon abgewandt, da holten ihn Tjelvars nächste Worte zurück.

    Durin wendet sich zweimal ab. Damit geht die Wirkung beim zweiten und wichtigeren Mal etwas flöten, finde ich. Vielleicht nimmst du das erste mal lieber raus. :hmm: Vorher könnte er einfach sehr skeptisch sein, das reicht vielleicht.

    Wenn du Kommentare zum Lied in Sachen Rhythmus usw. haben möchtest, würde ich das nochmal dezidiert machen, vielleicht auch in privaten Nachrichten, für leichtere Rückfragen. :hmm: Rhythmisch sieht das für mich etwas unsauber aus, aber es scheint auch ...

    Immer mehr übersetzte Tjelvar in die Sprache der Zwerge, wurde dabei sicherer und lauter.

    ... übersetzt zu sein? Aber anscheinden in die Sprache der Zwerge (Aldwa)? Aber war das Lied nicht von Anfang an auf Aldwa? Oder ist die Sprache der Zwerge eine andere? Und wenn es die Sprache der Zwerge ist, in die er übersetzt (also die ausgedachte Sprache, die wir darunter lesen), wie viel Sinn ergibt dann eine gereimte und rhythmisch perfekte Version auf Deutsch? Das sind komplexe Fragen, die im Forum vielleicht zu viel Hin und Her erfordern.

    Siehe darüber.

    Vielleicht hatte Elina recht und sein Bestehen gegen das Monster von einst war Teil des Sländtrissa.

    Was war nochmal der/die/das Sländtrissa?


    Boa man. Ich bin eskaliert Dx

    Häupter auf meine Asche!

    2 Mal editiert, zuletzt von kalkwiese (3. Juni 2026 um 17:03)

  • Yo, Eti. Erstmal 1/6 von Kapitel 34. Wenn ich heute noch mehr kommentiere, füge ich es deutlich markiert in diesem Post an.

    Vorweg: Dieser Teil ist ein reines Chaos, was die Zeitformen betrifft. Manches könnten Gedanken sein, denen die Kursivschrift fehlt; andererseits sind andere Gedanken im selben Post kursiv, also ... Guck dir das definitiv nochmal kritisch an. Ich liefere ein paar Beispiele, aber definitiv nicht alle.

    Spoiler anzeigen

    Aber die Nacht ist sicherlich noch nicht über das Land gekommen.

    Kursiv

    warum die Kinder des Urverräters so tief gegraben haben

    PQP

    Tjelvar hat allen gezeigt, dass er keiner von ihnen war.

    PQP

    Nur er selber will es nicht verstehen.

    Kursiv? Ansonsten gehört das ins Präteritum.

    Ein Text, den Tjelvar in seiner Jugend las, gehörte rein zufällig zu der Melodie, die Serija heute vernommen hatte?

    In seiner Jugend gelesen hatte? By the way, war das Lied der Text von der Steintafel? Oder hatte Tjelvar das woanders her?

    Vor ihr und damit in der Front des Bildes stand ein Amboss, auf der eine weitere Figur zu sehen war. Sie lag mit angewinkelten Beinen auf Schlagfläche. Die Augen geschlossen und den Kopf auf die gefalteten Hände gebettet.

    Das kann ich mir irgendwie nicht richtig vorstellen. Was für eine Schrägfläche? Wie liegt der da, auf dem Bauch oder dem Rücken? Wie sind die Hände gefaltet? Sind die unter dem Kinn oder hinter dem Kopf? In meinem Kopf kommt nur weirder Scheiß raus xD

    Das letzte Gemälde der Zwerge zeigte die gleiche runenbesetzte Figur wie zuvor. Allein. Unter einem brennenden Himmel. Gebäude bildeten den Hintergrund des Bildes, auch sie standen in Flammen.

    200.gif

    Die längst vergessene Flamme, den summenden Tod, sowie das Schwert in der Stirn des Riesen.

    An das Schwert in der Stirn des Riesen erinnere ich mich gar nicht mehr. Was hatte es damit auf sich? ^^

    Und am besten haben sie dann so viele Kämpfer wie möglich und nicht bereits die Hälfte in Scharmützeln verloren, die sie nicht hätten führen müssen

    hatten sie so viele Kämpfer wie möglich

    Dank Balesons Aufzeichnungen wussten sie, dass die Draugr hier unten anders reagieren, als an der Oberfläche.

    reagierten

    Wehranlagen wie Palisaden oder Blockaden aus Fels und Stahl waren genau so oft zu sehen, wie die Banner Helhavens, welche alle paar Meter auftauchten.

    Hilf mir mal nochmal. War es nicht unklar, ob dieser Ort Helhaven ist? Oder war das die Frage, ob der Berg Kingraven ist? Ich bin so raus xD

    Ihr Verhalten schien sich durch das geführte Licht nicht zu verändern. Ihr Blick war leer und die Münder standen offen. Es waren weniger als erwartet, doch weit aus genug um einen ernsten Kampf hervorzurufen, sollten sich nicht alle an die Spielregeln halten.

    Ich denke mir auch: Wenn die Draugar plötzlich einfach losschlagen, dann war es das. ^^' Die Leute sind überrascht, die Verluste sicher groß.


    Ja, war jetzt dich viel Sprache, aber da Tariq es bereits angemerkt hatte und noch immer so viel drin ist, ist es vielleicht besser so.

    ________________

    2/6 Kapitel 34.

    Weiter in den Berg hinein! Die Expedition ist bisher spannend, ich schaue dauernd, welche Details in der Exposition den Figuren später um die Ohren fliegen werden. xD Daran hab ich Spaß.

    Spoiler anzeigen

    Das Grabmal der Prinzen müsste direkt hinter diesen Trümmern liegen.

    Gedanken? Dann kursiv. Ansonsten: Präteritum.

    Ging der Tunnel bei dessen Flucht kaputt?

    Gedanken? Sonst: Präteritum.

    Dafür müssten sie jedoch zuerst weiter hinabsteigen.

    Präteritum, also "mussten" statt "müssten".

    Damit wäre es nicht einmal ein Umweg.

    Gedanken? Sonst Präteritum, also "war" statt "wäre".

    Seltsam. Frod sah genauer hin.
    Manche Brücken sind so ausgerichtet, dass deren Enden an keinem Tunnel liegen. Stattdessen führen sie einfach von Wand zu Wand.

    Ich nehme an, die Brücken lassen sich drehen und vielleicht auch heben und senken. Aber irgendwie dachte ich, dass Frod das auch annehmen würde xD Anscheinend war das architektonische Meisterwerk anders gedacht und ich erinnere mich nicht mehr.

    Unter ihnen breitete sich das wahre Helhaven aus. Unzählige Bauten, aus denen hohe Türme ragten mit goldenen Dächern. Überall brannten grüne Lichter. Laternen, die seit Jahrhunderten nicht erloschen waren und dieser Stadt auch jetzt noch Leben einhauchten. Ein Fluss aus geschmolzenem Gestein bahnte sich seinen Weg durch die urbane Landschaft und ganz in der Nähe, ein Tempel.

    Schöne Beschreibung! Das erinnert mich daran, dass die weiterhin aufs Nötigste reduziert sind. Manche mögen das, aber mir fehlt da hin und wieder was. Außerdem ist im Moment alles audio-visuell. Andere Sinne wären auch noch sinnvoll zu beschreiben. Es könnte stickig sein, die Luft feucht und/oder kalt sein, durch die Zombies könnte es nach fauligem Fleisch stinken, nach Moder, Schimmel usw.

    „Dort“, Frod zeigte mit dem Finger auf den Kuppelbau. „Dort muss sie sein. Die längst vergessene Flamme.“ Er konnte nicht aufhören zu grinsen. Es hatte sich endlich gelohnt. Allein zu wissen, dass die Qualen der letzten Tage nicht umsonst waren, brachte ihm Erleichterung. Es war richtig, nach Dunhaven zu reisen. Es war klug gewesen, sich mit Baleson und Durin einzulassen. Denn am Ende führte sie das hier her.

    Ah gut, dann geht ja bald wieder richtig was schief :D

    Er hatte recht. Ihre Mission war es, die Artefakte zu bergen.

    By the way, sind die drei Artefakte, die vorher genannten wurden, alle zu bergen? Oder brauchen sie theoretisch nur eines davon, wissen aber nicht sicher, welches das richtige ist? In meinem Kopf schwirren verschiedene Erinnerungen rum.

    Bevor Frod antworten konnte, winkte Durin einen Reiter samt Wagen heran. „Ihr werdet zusammen mit dem Magier gehen und später die Flamme transportieren.“

    sus

    Als hätte Meljok gewusst, was Durin will, reichte er ihm die Karte, auf der Durin mit dem Finger einen Standort festlegte. „Hier, direkt vor dem Glockenraum treffen wir uns wieder, sobald ihr die Flamme habt. Wenn ich es richtig sehe, können wir dorthin gelangen, ohne die Stadt selbst betreten zu müssen.“

    richtig sus ô.o

    Diese schnelle Reaktion, als sei das geplant.

    Die Bärenbrüder mögen herausragende Kämpfer sein, doch so besonnen wie Meljok schien dessen Bruder nicht.

    Der erste Halbsatz ist wieder random im Präsens, der zweite im Präteritum ^^


    Die Zeitformen-Verwirrung ist in diesem Teil wieder besser geworden.

    ________

    3/6 Kapitel 34.

    Ich habe nicht viel Neues anzumerken. Durin wird wieder verdächtig, die Reibungen zwischen den Figuren nehmen zu. Zeitformen sitzen jetzt wieder. Jetzt geht es um die Expedition, finde ich, weniger ums Innenleben von Frod. Dass es im Plot weitergeht, hatte ich mir kurz vor meiner Pause auch gewünscht, meine ich. :hmm: Das kommt also hier sehr günstig, sofern ich mich richtig erinnere.

    Spoiler anzeigen

    Zwischen diesen war je ein Zwerg abgebildet. Ihre Abbildungen reichten bis zur Decke.

    Das sind also sehr lange Zwerge?

    An beiden Seiten führten Treppen nach oben. Zum äußeren Ring.

    Das erinnert mich daran, dass ich mir in Balesons Aufzeichnungen den Raum auch kaum vorstellen konnte. Ist der äußere Ring sowas wie ein offenes oberes Stockwerk? Echt, keine Ahnung, wie dieser Raum aufgebaut ist, auch damals schon nicht ^^'

    Auf jeder Flanke des Raumes waren vier von ihnen zu sehen.

    Okay. Wie viele Flanken gibt es denn? Der Raum müsste ja rund sein?

    Mit einem Klacken verschwand die Vibration, die sie bisher umgeben hatte.

    Oha, da war eine Vibration?

    Erst jetzt wurde Frod bewusst, dass ein stetes Summen in der Luft gelegen hatte.

    Ah, okay. Dann kannst du die vorige Erwähnung der Vibration ja streichen

    Warum hat Durin dich mir zugeteilt?“ Frod hielt sich den Kopf. Hat er das mit Absicht getan? Was bezweckt er? Spielt Durin mit uns?

    Das frage ich mich auch. Wie ich mich allgemein frage, was Durin im Schilde führt :hmm:

    Häupter auf meine Asche!

    Einmal editiert, zuletzt von kalkwiese (5. Juni 2026 um 09:29)

  • Zweite Hälfte Kapitel 34.

    Die Kacke dampft aber wieder herrlich! Dass es passieren musste, war irgendwie klar, aber wann und wie genau, das hat für mich die Spannung ausgemacht. :D Weiterhin spannend, ich hab gar nicht so viel zu sagen. :hmm:

    Spoiler anzeigen

    „Und jetzt steht er in unserem Dienst“, erwiderte Tjelvar. „Sein Leben ist mir egal. Er will für uns in diesen Kreis treten? Dann soll er es machen. Mögen die Götter, zu denen er gebetet hat entscheiden, was mit ihm passiert.“
    Oh nein! So einfach ließ Frod Krächz nicht davonkommen. „Ich soll ihn In eine Falle treten lassen, die aller Wahrscheinlichkeit nach entschärft ist? Das ist das Mindeste, nachdem er uns fast alle umgebracht hätte!“
    Krächz erschrak bei diesen Worten.

    Ich frage mich, warum Frod Tjelvar widerspricht. Soll ich es so verstehen, dass der Tritt in den Kreis einem göttlichen Urteil gleich kommt, dass Krächz dann schuldig oder unschuldig ist, Thema vorbei?

    „Dafür hätten Euch die Götter direkt nach Hel geschickt!“ Kvaldens Gesichtsausdruck verfinsterte sich.
    „Vielleicht ist das meine gerechte Strafe. Aber Ihr ...“ Wieder fixierte Krächz Frod. „Ihr habt mich gerettet.“
    Was?
    Krächz Augen wurden größer und als er einen Schritt auf Frod zu machte, trat dieser einen zurück.
    „Als Ihr den Kopf geschüttelt habt ... da entschied ich, es nicht zu tun. Wenn Ihr mir das Zeichen gebt zu leben, dann gibt es auf dieser Welt vielleicht noch etwas zu tun für mich. Und möglicherweise könnt Ihr mir eines Tages verzeihen.“

    Das finde ich überzogen. :hmm: Weil ... keine Ahnung, Krächz spricht mit einem Pathos, das dem Anlass kaum gerecht wird.

    „Ich glaube Euch nicht“, hauchte Frod.
    Krächz Gesichtsausdruck war wie versteinert. Den Mund leicht geöffnet, als wollte er was sagen, doch es kamen keine Worte.
    „Ihr habt Schreckliches getan in der Nacht des Lichterfestes. Aber dieser Todeswunsch? Deswegen? Das kaufe ich Euch nicht ab.“

    Aha, Frod ist auch nicht überzeugt xD

    „Ihr hattet recht!“ Krächz sah nicht auf, das Gesicht in den Händen vergraben. „Ich hätte euch beinahe alle umgebracht und so viele sind wegen mir gestorben!“

    Ich denke, dass hier vielleicht der Verantwortliche spricht, der in der einen Nacht die Draugar in die Stadt gelassen hat. :hmm: So wird schon eher ein Schuh draus.

    „... wollte nur ins Wasser.“
    Wasser?
    Frod erinnerte sich. „Wolltet Ihr ins Meer?“
    „Ich konnte es einfach nicht mehr ertragen!“ Krächz schüttelte den Kopf, wandt sich vor emotionalen Leid.
    „Wolltet Ihr ins Meer?“, fragte Frod mit so viel Nachdruck, dass Krächz verstummte und zu ihm aufsah.
    „Ich wollte nur…“ Er rang nach Luft. „Nur irgendwohin, wo es still ist.“ Seine Finger krampften im Stoff seiner Hose. „Dorthin, wo die Schreie endlich aufhören.“

    Oha! Aber klar, warum sollte der Vykr nur die Protagonisten angehen? Das könnte noch viele Probleme mit sich bringen. Was, wenn manche als Folge der Kontrolle andere verletzen?

    Sie konnten froh sein, Meljok an ihrer Seite zu wissen.

    Keine Ahnung, was ich hier anmerken wollte xD

    Das ist es!
    Entschlossen sprang Frod vom Karren.
    „Was macht Ihr da?“, schrie Meyra.
    „Wartet hier.“
    „Ihr müsst mich beschützen“, kreischte sie, als Frod zu laufen begann.

    Der Held in mächtig unheldenhaft :D

    „Kvalden“, rief Frod erneut, als er gegen den Karren stieß, auf dem der Bogenschütze stand. „Schieß auf eine der Glocken!“
    „Was?“
    „Am besten auf eine, die so weit weg ist wie möglich.“

    Kann ein Pfeil das machen? Ich habe die Glocken als sehr groß im Kopf. So ein Pfeil hat aber sicher auch ordentlich Wumms, keine Ahnung. :hmm: Irgendwie bin ich als Leser nicht ganz überzeugt, aber das kann mein Unwissen sein.

    Kvalden spannte, zielte und schoss.
    Ein ohrenbetäubender Lärm zwang Frod in die Knie. Es war wie beim ersten Mal. Mit den Händen versuchte er sich so gut wie möglich vor der Lautstärke zu schützen. Vor Schmerz kniff er die Augen fest zusammen.

    Siehe darüber. Könnte an mir liegen ^^

    Häupter auf meine Asche!

    • Offizieller Beitrag

    Moin.

    Ich antworte mal xD

    Spoiler anzeigen

    Das war ein gutes Kapitel

    guter Einstieg :D

    Es wurde das Mysterium um Tjelvars Fähigkeiten weiter gefördert.

    Der Band geht ja nicht mehr so lange, da muss ich die ein oder andere Baustelle noch schließen xD

    Und da kann ich nur dafür sein, das hält mich spannungstechnisch gut bei der Stange, denn ich will ja wissen, was zum Geier er ist und wo er herkommt

    Gut. Ich habe immer ein bisschen Schiss, dass das den Lesern irgendwann egal wird. Man muss sicherlich die richtige Geschwindigkeit finden und darf Geheimnisse auch nicht zu lange hüten. Andererseits ist so ein lange lange lange aufbewahrtes Mysterium auch schön, wenn es dann endlich gelüftet wird. Ich denke man muss dann ab und zu damit konfrontiert werden.

    Aber das Tor besteht aus Stein, das ist der Punkt, oder?

    Das ist der Punkt :D

    Die lange Pause, die ein Punkt suggeriert, passt mMn gut zu Dialogen. Menschen reden in solchen Fragmenten, da irritiert mich das kaum. Außerhalb der Dialoge benötigt der Erzählbericht (alles, was keine Figurenrede ist) in einem Setting wie diesem mMn eine gewisse ... keine Ahnung ... Würde, Anmut oder sowas.

    Ich denke, ich weiß was du meinst :hmm:
    An sich stimme ich dir da zu. Ich muss mal schauen, wie ich Anmut mit "Von Tjelvar gefärbten Erzähler" verknüpfen kann.

    Irgendwie tue ich mich schwer, mir das Licht krabbelnd vorzustellen, als sei es zähflüssig ^^

    Ich kann mir das schon gut vorstellen nur ist die Situation denke ich die falsche :hmm:
    Die Tür wurde gerade geöffnet und wird nicht gerade erst geöffnet. Muss ich nochmal drüber lesen.

    Symbolisch betrachtet ist es ja genau das: Die Schwelle in die Unterwelt.

    8)
    Für mich kommt noch Schwelle zum Finale hinzu. Weil es sich beim Schreiben so angefühlt hat. Aber jetzt hocke ich ja schon wieder Monate hier xD

    come on, das ist ein Berg, Sonne kommt da nie hin!

    Vor noch vier Jahren tat es das. Bis Altjarl Baleson die Tore schließen ließ.

    Ich wollte erst den Subtext kommentieren, dass diese Wahrheit vielleicht gar nicht so wahr ist, aber kurz darauf wird genau das ausgesprochen. Also, für Subtext würde ich erst später Sachen zusammenstreichen. Es ist wohl okay, wenn eine erste Fassung noch viel ausspricht, denke ich.

    Also ich weiß nicht, ob das jetzt ins Thema Subtext fällt, aber ... hier wird nichts ausgesprochen. Es wird sich selbst belogen.

    Das ist etwas, woran ich noch feilen muss. Du bist nicht der erste, der mir das anstreicht. Ich weiß nicht genau, wie ich das erklären soll, was hier zwischen mir und dem Leser falsch läuft. Aber ich DENKE in dem Moment, wo ich den Satz schreibe, dass ich Subtext schaffe. Geschaffen durch das, was der Leser bereits erfahren hat. Aber dabei vertue ich mich wahrscheinlich dabei, dass die Leser Tjelvar noch nicht so gut einschätzen können wie ich. Nach 35 Kapiteln vergesse ich das manchmal.

    Also nochmal zur Klarstellung. Ich wollte durch die Blume sagen, dass sich Tjelvar hier selbst belügt. Das klappt sehr gut, dass "etwas laufen", die meisten für einen sexuellen Kontext benutzen. Demnach fällt diese Lüge Tjelvar leicht. Er schluckt sie fast selbst.
    Aber zwischenmenschlich war das NICHT nichts. Es hat ihm was bedeutet. Aber das darf es nicht. Und deswegen tut es das auch nicht ;)

    Ich wollte also eine Charaktereigenschaft mit euch teilen, ohne sie direkt hinzuschreiben. Erst durch Vergangenes und Einschätzung des Chars soll man das deuten könne.

    Du kannst mir gerne sagen, wie man das hier besser hinbekommen könnte (oder allgemein :P)

    War das eigentlich okay, dass die um den Hals nicht schwingen können? Das hat ja mehr was Symbolisches, im Wind spielen die ja nicht mehr. Vielleicht klimpern sie beim Gehen?

    Es ist eine symbolische fast magische Wirkung. Aber ich kann trotzdem beschreiben, dass die klimpern beim Bewegen. Das finde ich gut.

    Ist das Durins geheimes Motto?! Ist er damit entschlüsselt?! :D Es klingt wie ein reales Sprichwort, aber ich kenne es nicht, falls das so sein sollte.

    Es ist ein Durin'sches Sprichwort XD
    Vielleicht will er ja, dass du denkst du hättest ihn entschlüsselt :P

    Es ist auf jeden Fall einer der seltenen Momente, wo der Mann mal etwas tiefer blicken lässt.

    Oha, gleich so ein Gedanke? (Hatte ich auch.) Immerhin erkennt er an, dass er Elina näher gekommen ist und dass das was Romantisches ist.

    Wie gesagt, es war NICHT nichts.

    Tjelvar wirkt so nicht mehr wie einen Shonen-Anime-Prota, der ein romantischer Backstein ist.

    xD
    Nein. Nur äußerlich Backstein. Innerlich schwer zu fassendes Chaos :S

    Ich finde die Einleitung der Rückblende (erster zitierter Satz) etwas kurz. Eigentlich ist die eindeutig, aber je nach Hektik bei den Lesern, kann es gut sein, dass sie den Übergang verpassen und desorientiert werden. Es hilft, die Leute bei solchen starken Eingriffen in die Chronologie mehr an die Hand zu nehmen. Im Prinzip machen das die kommenden Sätze auch. Sie benutzen PQP oder weisen darauf hin, dass Tjelvar sich erinnert. Trotzdem fand ich mich für einen Moment disorientiert und habe mich gefragt: Waren wir nicht gerade noch im Berg? Warum haben wir jetzt eine Szene woanders?

    Ich werde da nachhelfen.

    Um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, ob diese Art Rückblende in Fantasy so gut funktioniert. Ich finde, sie funktioniert dann sehr gut, wenn man eine starke Erzählerfigur hat (allwissend oder Ich-Erzähler aus der Rückschau), die sich genau drauf hinweist, dass etwas nun eine Rückblende sein wird.

    Ich werde es weiterhin probieren. Es müsste eigentlich gut klappen, denke ich, wenn ich mich enger an den PoV Char schnalle.
    Da ich verschiedene PoVs habe, die oft am gleichen Ort sind, muss ich manchmal etwas zurückgreifen, um zu zeigen, wie ein anderer PoV die gleiche Szene erlebt hat. Sicher, da gibt es sicherlich auch elegantere Methoden. Aber ich habe auch nicht vor IMMER Rückblenden zu benutzen. Aber gerade Tjelvar hat so ein Träumer-Gen. da passt das denke ich gut. An irgendwas müssen die Leute ja denken, wenn sie so grimmig ruhig auf einem Stein sitzen und sich jeder fragt "Was stimmt mit dem hier eigentlich nicht?"

    In "Die Tribute von Panem" (Band 1) hat Katniss sowas sehr gut kommunizieren können.

    Wie war das bei ihr?

    Hätte die Lyttra das vorher probieren können, bevor man alle zusammentrommelt? Das wäre doch sonst sehr unangenehm, wenn wie es nicht wiedergeben kann und alle wieder abziehen :hmm: Die Gewissheit hätte ich mir geholt, bevor ich alle rufe.

    Das lässt sich einbauen.

    Wenn du Kommentare zum Lied in Sachen Rhythmus usw. haben möchtest, würde ich das nochmal dezidiert machen, vielleicht auch in privaten Nachrichten, für leichtere Rückfragen.

    Du kannst gerne deinen Senf dazu geben ^^

    Das sind komplexe Fragen, die im Forum vielleicht zu viel Hin und Her erfordern.

    Vielleicht so viel dazu: Ich finde deine Fragen berechtigt. In erster Linie wollte ich glaube ich einen Vibe einfangen :hmm:
    Außerdem ist das Lied kurz nach deinem Kommi entstanden, wo du meintest ich solle mal wirkliche Lyrics produzieren, damit die Dinge nicht nur nach Behauptungen klingen. Mir ist klar, dass du damit eher so Lieder gemeint hast, wie in der Taverne. Also von einem Menschen. in verständlicher Sprache. Aber mich hatte dann der Ehrgeiz und die Lust gepackt, mich da mal reinzuknien.
    Tatsächlich war ich dann auch mit der Bedeutung, den gewählten Worten und dem Klang, wie es sich gesungen anhört recht zufrieden. Wobei den Singsang natürlich nur ich habe. Luft nach oben ist aber sicherlich immer. Da das mein erstes "Lied" war, habe ich da auch nichts anderes erwartet.
    Aber boy ... das hat echt lange gedauert. Ich weiß nicht, ob das eine meiner Stärken is xD Aber vlt wird man da ja auch mit der Zeit besser ^^ Inzwischen habe ich schon einige Gedichte verfasst und das lief tatsächlich recht gut c:

    Was war nochmal der/die/das Sländtrissa?

    Alter Glaube der Zwerge und auch mancher Menschen, dass die Götter eine Art roten Faden für den Plot der Welt haben. Das Sländtrissa. Manche glauben, dass Sländtrissa sei unumgänglich, andere denken, man kann sich dagegen auflehnen, doch zerfasert das Sländtrissa, weil Bestimmungen ausgewichen wird oder Schicksale nicht erfüllt werden, so stünde das Ende Ymirs bevor.

    Boa man. Ich bin eskaliert Dx

    Ich fands gut c:

    Auf zum nächsten Kommi : D

    Dieser Teil ist ein reines Chaos, was die Zeitformen betrifft

    Oh no, mein Erzfeind. Ich hoffe es liegt nicht daran, weil die Formatierung wieder reingeschissen hat und die kursiven Stellen nicht mehr kursiv sind. Ich schaue es mir später mal an.

    andererseits sind andere Gedanken im selben Post kursiv

    Hm, das spricht gegen meine These :hmm:

    By the way, war das Lied der Text von der Steintafel?

    yes

    Das kann ich mir irgendwie nicht richtig vorstellen. Was für eine Schrägfläche? Wie liegt der da, auf dem Bauch oder dem Rücken? Wie sind die Hände gefaltet? Sind die unter dem Kinn oder hinter dem Kopf? In meinem Kopf kommt nur weirder Scheiß raus xD

    Ich werd es mir nochmal anschauen xD
    Aber da steht Schlagfläche. Nicht Schrägfläche. Also die Figur lag auf dem Amboss. Und zwar in einer Art embryonalstellung. Die Hände als Kissen quasi. Aber ich muss auch noch verdeutlichen, dass der Amboss so groß ist, dass das gesamte Wesen ohne weiteres auf die SCHLAGfläche passt.

    An das Schwert in der Stirn des Riesen erinnere ich mich gar nicht mehr. Was hatte es damit auf sich?

    In Balesons Expeditionsbericht spricht er von einem Riesen, der ein Schwert in der Stirn stecken hat. Es scheint eine Melodie von sich zu geben. Zumindest konnte seine Frau eine solche vernehmen. Die Wunde des Riesen scheint an der Stelle vereist/gefroren zu sein. Die Überlegung der Chars war, ob es sich bei dem Schwert möglicherweise auch um die legendäre Waffe handeln könnte.

    War es nicht unklar, ob dieser Ort Helhaven ist? Oder war das die Frage, ob der Berg Kingraven ist? Ich bin so raus xD

    Sonst werde ich immer gelobt, dass man leicht wieder in die Geschichte findet. Aber vielleicht war diese Pause wirklich zu krass xD Oder einfach am falschen Zeitpunkt. Aber das hier ist auch die schwerste Frage. Da haben auch Leute Probleme mit, die gar keien Pause gemacht haben xD muss ich mir definitiv noch mal anschauen. Also:
    Frod und Tjelvar dachten es handelte sich bei dem gesamten Berginhalt(?) um Kingraven(wie sie dachten stünde es für "Königsgrab"). Es kommt aber raus, dass es ein ganzes Reich der Zwerge beherbergt, nicht nur ein Grab. Die Bewohner Dunhavens kennen den Begriff Kingraven auch gar nicht. Sie nennen es seit jeher Helhaven. Später kommt heraus, dass die Zwerge selbst den Ort Kingraven genannt haben ("Völkergrab"). Es ist ein historischer Begriff, gewachsen aufgrund der Ereignisse. Bevor dieser Ort aber von Draugar überrannt wurde, war zumindest die Stadt im Inneren auch unter den Zwergen bekannt als Helhaven.

    Die Expedition ist bisher spannend, ich schaue dauernd, welche Details in der Exposition den Figuren später um die Ohren fliegen werden. xD Daran hab ich Spaß.

    :D Oh mann. Das ist schön :D

    Ich nehme an, die Brücken lassen sich drehen und vielleicht auch heben und senken. Aber irgendwie dachte ich, dass Frod das auch annehmen würde xD Anscheinend war das architektonische Meisterwerk anders gedacht und ich erinnere mich nicht mehr.

    Du hast schon recht mit deiner Vermutung. Ich habe mir mit diesen Kackbrücken aber unheimlich schwer getan. Ich wusste nie, ob man versteht, was ich meine. Ob man sich das gut vorstellen kann ^^'

    Schöne Beschreibung! Das erinnert mich daran, dass die weiterhin aufs Nötigste reduziert sind. Manche mögen das, aber mir fehlt da hin und wieder was. Außerdem ist im Moment alles audio-visuell. Andere Sinne wären auch noch sinnvoll zu beschreiben. Es könnte stickig sein, die Luft feucht und/oder kalt sein, durch die Zombies könnte es nach fauligem Fleisch stinken, nach Moder, Schimmel usw.

    Ich Beschreibungsmuffel werde mir das nochmal zu Gemüte ziehen :ugly:

    Oder brauchen sie theoretisch nur eines davon, wissen aber nicht sicher, welches das richtige ist?

    Genau so ist es!

    Das sind also sehr lange Zwerge?

    Es sind große Abbidlungen. So war es zumindest gedacht ^^'

    Das erinnert mich daran, dass ich mir in Balesons Aufzeichnungen den Raum auch kaum vorstellen konnte. Ist der äußere Ring sowas wie ein offenes oberes Stockwerk? Echt, keine Ahnung, wie dieser Raum aufgebaut ist, auch damals schon nicht ^^'

    Nach den Brücken kommt dieser Raum xD
    Wobei ich einerseits gehofft hatte jetzt im zweiten Versuch das besser hinzubekommen. Gleichzeitig wollte ich aber nicht zu viel Redundants zeigen und habe versucht mich knapp zu halten. Aber ja, der äußere Ring ist ein offenes oberes Stockwerk.

    Okay. Wie viele Flanken gibt es denn? Der Raum müsste ja rund sein?

    Zwei Flanken, runder Raum.

    Soll ich es so verstehen, dass der Tritt in den Kreis einem göttlichen Urteil gleich kommt, dass Krächz dann schuldig oder unschuldig ist

    Bis hierhin verstehe ich deinen Satz. Das "Thema vorbei" danach weiß ich allerdings nicht einzuordnen ^^'
    Um die Frage, die ich meine rauslesen zu können zu beantworten: Tjelvar will daraus eine Art göttliches Urteil machen. Natürlich wieder mit dem Wink, dass er nicht denkt, dass sich die Götter für einen Krächz interessieren würden.

    Das finde ich überzogen. :hmm:

    Und ich wollte dass du das so findest :P

    Ich denke, dass hier vielleicht der Verantwortliche spricht, der in der einen Nacht die Draugar in die Stadt gelassen hat.

    Oh, interessanter Gedanke.

    Oha! Aber klar, warum sollte der Vykr nur die Protagonisten angehen? Das könnte noch viele Probleme mit sich bringen. Was, wenn manche als Folge der Kontrolle andere verletzen?

    Mal so ein bisschen Ungutes Gefühl reinbringen, dachte ich mir :ugly:

    Keine Ahnung, was ich hier anmerken wollte xD

    Ich weiß es auch nicht, aber das lustige ist, dass ich aus iregendeinem Grund erwartet habe, dass du das zitieren würdest xD

    Kann ein Pfeil das machen? Ich habe die Glocken als sehr groß im Kopf. So ein Pfeil hat aber sicher auch ordentlich Wumms, keine Ahnung. :hmm: Irgendwie bin ich als Leser nicht ganz überzeugt, aber das kann mein Unwissen sein.

    Hier bin ich in einer Zwickmühle, was ich sagen soll. Aber ich sehe ein kleines Problem :hmm:
    Versuche mich bitte hieran zu erinnern, wenn du das nächste Kapitel fertig hast. Ich versuche auch, mich daran zu erinnern xD

    So. Durch bin ich. Du bist wieder flott unterwegs. So viel ist in deiner Pause gar nicht dazu gekommen ;(
    ein Kapitel nur. Dabei lese ich deine Kommis sehr gerne.
    Naja, muss ich wohl mehr schrieben.

    Danke für die ausführlichen Kommentare ^^

  • Ich dachte, ich lese jetzt bei dir, aber mein Kommentar auf den Kommentare-kommentier-Kommentar wird wohl schon lange genug. :D

    Spoiler anzeigen


    Ich denke, ich weiß was du meinst :hmm:
    An sich stimme ich dir da zu. Ich muss mal schauen, wie ich Anmut mit "Von Tjelvar gefärbten Erzähler" verknüpfen kann.

    Das ist, glaube ich, eine Frage des sprachlichen Registers, das du bedienen willst. Es geht mir um eine tonale Stimmigkeit, das ist eine künstlerische Entscheidung, die in erster Linie du fällen musst. Es gibt auch Leute, die niemals Onomatopoetika benutzen wie "klack", "bumm", "peng" oder ähnliches, weil ihnen das zu comic-artig wird. In Fantasy hat sowas aber durchaus seinen Platz, Terry Pratchett und Tolkien haben es beide benutzt. Genauso werden solche Satzfragmente irgendwie beliebter, auch wenn ich persönlich finde, dass das meinen Lesefluss stört.

    Die Frage ist: Was ist Ymir für eine Geschichte? Welche Stimmung soll aus der Sprache erzeugt werden (vielleicht auch einfach, damit sich das nicht mit dem Inhalt beißt oder ihn schwächt). Es könnte sein, dass vielleicht nur eine einzige deiner Figuren solche Fragmente benutzt - dann wäre das Teil der Stimme der Figur, und das fände ich dann künstlerisch viel cooler. :) Sowas könnte Abschnitte bürokratischer machen, vielleicht könnte es aber auch eine Gebrochenheit oder Zerrissenheit zusätzlich darstellen. Wie gesagt, der bewusste Umgang und eine gute Dosierung sind dabei alles.

    Ich tippe hier mehr als ich wollte. Mir ist eigentlich nur wichtig, dass ich dir nicht meine Vorstellungen aufzwinge.

    Vor noch vier Jahren tat es das. Bis Altjarl Baleson die Tore schließen ließ.

    Vielleicht ist das Tor auch einfach RICHTIG groß, sodass der Inhalt beleuchtet wird? :hmm: Keine Ahnung, dann denke ich auch, dass je nach Uhrzeit und Himmelsrichtung, in die das Tor zeigt, nicht so viel Licht in den Berg kommt. Keine Ahnung, ich halte mich hier vielleicht unnötig dran auf xD

    Also nochmal zur Klarstellung. Ich wollte durch die Blume sagen, dass sich Tjelvar hier selbst belügt. Das klappt sehr gut, dass "etwas laufen", die meisten für einen sexuellen Kontext benutzen. Demnach fällt diese Lüge Tjelvar leicht. Er schluckt sie fast selbst.
    Aber zwischenmenschlich war das NICHT nichts. Es hat ihm was bedeutet. Aber das darf es nicht. Und deswegen tut es das auch nicht ;)

    Wie gesagt, es war NICHT nichts.

    Das kam genau so und unmissverständlich rüber. :) Ich meine, die Textstelle ist ja diese hier:

    Auf die Frage hin, was mit Elina gelaufen sei, hatte er ihm die Wahrheit erzählt.
    Nichts, hatte er wahrheitsgemäß gesagt. Und doch fühlte es sich an wie eine Lüge. In dieser Nacht war viel passiert und Elina kam ihm so nah, wie schon lange niemand mehr. Er hatte sie an sich rangelassen, hatte ihr von seiner dunklen Vergangenheit erzählt, sein Innerstes dargelegt. Es war alles andere als nichts. Nach sehr langer Zeit war ihm ein Schlaf, ohne Alpträume vergönnt gewesen. Was er angesichts der Geschehnisse des Tages niemals für möglich gehalten hatte. Zum ersten Mal seit Jahren hatte er das Gefühl gehabt, als wäre da noch etwas. Etwas, das sich hinter den Unmengen von Draugar verbarg. Etwas, das auf ihn wartete.

    Da wird genau das ja deutlich ausgesagt. Tjelvar denkt direkt darüber nach, dass es nicht Nichts war. So ist es für meine Begriffe kein Subtext und Tjelvar belügt sich auch nicht selbst, denn er reflektiert ja seine Emotionen schon ein gutes Stück.

    Wenn er jetzt nur in seinen Gedanken darauf gepocht hätte, dass er Frod die Wahrheit gesagt hat, dass da nichts war, dann wäre das was anderes für mich. Dann wäre allein der Akt, dass Tjelvar für sich selbst feststellt, dass er DEFINITIV die Wahrheit gesagt hat, bereits verdächtig. Das wäre Subtext mMn, weil dann Tjelvar das eine denkt, aber das andere tut. Ich als Leser muss mir meinen Teil denken.

    Das Ding mit Subtext ist, dass man Gefahr läuft, dass die Leser den nicht kapieren. Das ist ja das blöde. xD Manche Dinge sind so wichtig in einer Geschichte, dass Leser schnell aufgeschmissen sind, wenn diese Infos in den Subtext verbannt sind. Ist zumindest meine Erfahrung xD Darum meine ich ja, es ist wahrscheinlich okay, dass das hier so deutlich ausgesprochen wird. Du kannst es später immer noch so zusammenstreichen, dass Tjelvar sich mehr selbst bescheißt und die Leser nicht so an die Hand genommen werden. Denn vielleicht ist es ja auch gut, dass hier weniger Subtext ist.

    Was ich schreibe setzt voraus, dass in dieser Textstelle nicht noch etwas drin steckt, das ich nicht durchschaut habe. Da weißt du natürlich mehr als ich.

    Aber gerade Tjelvar hat so ein Träumer-Gen. da passt das denke ich gut. An irgendwas müssen die Leute ja denken, wenn sie so grimmig ruhig auf einem Stein sitzen und sich jeder fragt "Was stimmt mit dem hier eigentlich nicht?"

    Die Rückblenden bzw. ihren Stil an die Figuren zu koppeln, ist eine schöne Idee. Ja, zu Tjelvar passt das.

    Wie war das bei ihr?

    In Band 1 wird ja die Beziehung zu Peeta entwickelt, als eine Überlebensstrategie. Katniss denkt da sehr medienwirksam, sie inszeniert sich ganz aktiv und spielt allen etwas vor. Während sie den verletzten Peeta küsst und pflegt, erzählt sie ihm eine Geschichte, wie sie eine Ziege für ihre kleine Schwester bekommen hat.

    Da wir eine Ich-Erzählerin haben, kann sie ein paar Dinge machen, die beim personalen Erzähler die Immersion brechen würden.

    Ich zitiere das mal in Ausschnitten:

    Zitat

    "Habe ich dir schon mal erzählt, wie ich an Prims Ziege gekommen bin?", frage ich. Peeta schüttelt den Kopf und sieht mich erwartungsvoll an. Also fange ich an. Aber vorsichtig. Denn meine Worte werden in ganz Panem übertragen.

    [...]

    Dies ist die wahre Geschichte, wie ich das Geld für Prims Ziege Lady beschafft habe. Es war ein Freitag Ende Mai, der Tag vor Prims zehntem Geburtstag. Gleich nach der Schule gingen Gale und ich in den Wald.

    [2 Seiten mit der zeitgerafften Erzählung, mMn eine Rückblende]

    So und nicht anders habe ich das Geld für die Ziege verdient, aber Peeta erzähle ich, ich hätte ein altes Silbermedallion meiner Mutter verkauft. Das tut niemandem weh. Dann nehme ich die Geschichte am Nachmittag von Prims Geburtstag wieder auf.

    Das geht deswegen sehr flüssig, weil der Ich-Erzähler einem quasi gegenübersitzt und einem die Geschichte vertellt. Ein allwissender Erzähler kann sowas ganz ähnlich machen. Beim personalen Erzähler, wie bei Ymir, ist es schon schwieriger. Ich finde aber, dass deine Rückblende einen passenden Aufhänger hat und eigentlich auch gut eingeleitet wird. Es könnte eben nur noch etwas deutlicher sein. ^^ Und auch dann wird es immer Leute geben, die man mit sowas verliert, aber ... irgendwelche Risiken muss man ja eingehen. Und diese Rückblende ist eher kurz. Ich denke, das wird am Ende hervorragend funktionieren.

    Du kannst gerne deinen Senf dazu geben ^^

    Okay, dann gucke ich mal, wie genau ich das mache. :)

    Aber boy ... das hat echt lange gedauert. Ich weiß nicht, ob das eine meiner Stärken is xD Aber vlt wird man da ja auch mit der Zeit besser ^^ Inzwischen habe ich schon einige Gedichte verfasst und das lief tatsächlich recht gut c:

    Verstehe ich. Es ist aber zum Glück wirklich Übungssache. :)

    Oh no, mein Erzfeind. Ich hoffe es liegt nicht daran, weil die Formatierung wieder reingeschissen hat und die kursiven Stellen nicht mehr kursiv sind. Ich schaue es mir später mal an.

    Ich fürchte, es geht über die Formatierung hinaus. Dass es ein Teil davon sein könnte, will ich nicht ausschließen.

    Ich werd es mir nochmal anschauen xD
    Aber da steht Schlagfläche. Nicht Schrägfläche. Also die Figur lag auf dem Amboss. Und zwar in einer Art embryonalstellung. Die Hände als Kissen quasi. Aber ich muss auch noch verdeutlichen, dass der Amboss so groß ist, dass das gesamte Wesen ohne weiteres auf die SCHLAGfläche passt.

    Da muss ich die Schrägfläche versehentlich bei Tariq aufgeschnappt haben :patsch: Dann ist eigentlich nur die Liegeposition unklar für mich. Die Hände als Kissen bekomme ich hin. Aber liegt er auf der Seite, auf dem Rücken, auf dem Bauch? Das will mir aus dem Text nicht klar werden. ^^

    Häupter auf meine Asche!

  • Kapitel 35, Teil 1!

    Die Perspektive einer Figur, die wir ... wahrscheinlich nicht nochmal haben werden. Ehrlich, wäre das nicht ein eigenständiges Kapitel wert? Normalerweise ist der Wechsel der Erzählerfigur auch immer ein Kapitelende.

    Dass das Attentat misslingt, war ja irgendwie klar. Das ist halt, wie diese Geschichte tickt. Überrascht war ich nicht, aber es ist so auf jeden Fall besser, als wenn Rhyn Joran und Kyla einfach umgebracht hätte.

    Rhyn kommt auf jeden Fall wie ein richtiger Creep rüber. Das Kapitel macht wieder Durin sehr mysteriös, wobei ich nicht sicher bin, ob ich Rhyns Interpretation glauben soll. (Oft stellt sich aber für mich heraus, dass ich schon auch glauben soll, was die Figuren glauben bzw. dass das dann den Tatsachen entspricht. Von daher ... keine Ahnung xD)

    Mehr im Spoiler.

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    Rhyn saß auf der Kante seines Bettes und band sich die Schuhe.

    Oha, jemand neues!

    „Von den Bärenbrüdern. Durin hat mich geschickt, um Euch einen Brief zu überreichen. Wohl eine Hinterlassenschaft von Baleson, die bei seinen Sachen gefunden wurde.“

    Ich habe das Wort "Hinterlassenschaft" noch mal nachgeschlagen. Okay, du benutzt es auf jeden Fall richtig. Ich habe nur eher die Konnotation mit Kacke/Losung/Kot im Kopf :rofl:

    „Nicht so hastig“, meinte er belustigt. „Ich bin für Euch durch dieses schaurige Wetter gestiefelt, da solltet Ihr mich doch wenigstens herein bitten.“ Ohne große Anstrengung drückte Rhyn die Tür auf.

    Okay, JETZT kommt er auch in seinen Handlungen creepy rüber.

    Siehst du das Baleson? Jetzt gehorcht dein Blut mir.

    Spätestens jetzt sind seine Gedanken eklig.

    Diese Rückblende funktioniert ganz wunderbar!

    „Ja“, sagte Rhyn und hielt angestrengt den Kopf erhoben. Eine gewaltige Müdigkeit drückte auf seine Lider. „Tötet mich! Bringt mein Ende ... steht auf ewig in Durins Schuld, ... der Euer Leben und das eurer Mischlingsschlampe verschont hat.“

    Da muss ich mal sehen, wie sich das weiter entfaltet, ob diese Interpretation von Rhyn stimmt und ob ich den Plan stimmig finde xD

    Das muss für heute erstmal reichen.

    Häupter auf meine Asche!

  • Kapitel 35, Teil 2!

    Das Konzept scheint also zu sein, öfter die Perspektive zu wechseln? Es geht schließlich um eine Kakophonie, also soll das Kapitel etwas misstönen? :hmm: Interessanter Gedanke, ich das geht schon, ist halt nur ein Stilbruch. Sowas kann effektvoll sein. Am Ende kannst du ja immer noch schauen, ob du nicht lieber mehrere Kapitel draus machst. :)

    Spoiler anzeigen

    Sicher nur ein Betrunkener, der nachhause torkelt, redete er sich ein und ging seines Weges. Noch bevor Krächz sein eigenes Heim erreichte, läuteten die Feuerglocken.
    So viel tot.
    Angestrengt starrte Krächz in die Dunkelheit, um nicht aus Versehen zu Ille und dessen Prothese zu schauen. Zu oft sah er die Bilder von einst:
    Die verstümmelten Menschen am Hafen. Die verbrannten Opfer der Draugar. Das Kind, an der Seite der toten Mutter. Frod hatte recht gehabt.

    Wieder eine Rückblende! Ich glaube, seit ich (wieder?) weiß, dass der Text sowas macht, überraschen mich die Rückblenden auch weniger und funktionieren dadurch besser. :) Hier stippst du kurz aus der Rückblende raus und dann wieder rein. Klar, das führt ein bisschen die Richtung der Rückblende, aber trotzdem habe ich hier kurz rätseln müssen, ob das noch Teil der Rückblende ist oder ob sie hier schon endet.

    Er legte den Kopf in den Nacken. Hätte er seine Sichtung doch nur gemeldet. Oder wenigstens selbst nachgeschaut.

    Okay, dann hat Krächz also nicht die Draugar reingelassen, sondern nur etwas verdächtiges nicht gemeldet. :hmm: Wieder überzogene Selbstanklagen. Das scheint auch der Vykr zu sein. Irgendwie bin ich aber etwas enttäuscht, weil die Antwort, die ich erwartet habe (Krächz hat damit zu tun, das Draugar in der Stadt waren) nicht stimmt und weil die Realität deutlich harmloser ist.

    Ein fieses Gefühl, als würde eine Spinne mit langen Beinen Krächz Rücken hinauf wandern endete mit einer Erkenntnis.
    Verdammt, Ille. Du hast den Tod über diese Expedition gebracht ...
    Mit jeder Sekunde, die verstrich, in der Krächz nicht antwortete, wurde Ille unruhiger.
    Ein Gefühl der Wut zog in Krächz auf. Immer wieder versagte Ille. Jedes Mal musste Krächz deswegen Scheiße schlucken. Doch jetzt, hatte sich sein Freund selbst übertroffen.
    Wieso musstest du diese verschissene Glocke berühren? War nicht klar, was auf dem Spiel stand? So viel Tod!

    Oha, eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Vorher Schuldgefühle, dann projiziert er sie auf Ille, und dann mit einer Hingabe, als wäre er dankbar, von seinen eigenen Schuldgefühlen abzulenken.

    War das wirklich die Realität? Wie weit mochten die Folgen seines Nicht-Handelns denn noch reichen? Sollte das nie aufhören? Wofür betete er Tag und Nacht zu den Göttern? Damit alles jedes Mal in einer großen Draugarkatastrophe endete? Als wäre er der traurige Held einer alten Saga. Egal, was er auch tat, am Ende würde er immer auf dieselbe Art und Weise verlieren und bestraft werden. Er kicherte bei dem Gedanken an diese bittere Komik und darüber wie schwer diese Ausmaße überhaupt zu fassen waren. Das aufkommende Lachen erstarb jedoch schnell in seinem Hals, als er sich wieder der Realität bewusst wurde.

    Und dann schlägt das alles einen Bogen zurück zur Selbstanklage. Krächz wirkt damit unberechenbar. Von ihm und Ille könnte jetzt wahrscheinlich alles mögliche an Ereignissen ausgehen.

    Überhaupt finde ich die Unterhaltung zwischen den beiden, das Pläneschmieden usw. sehr schön und menschlich. Man kommt ihnen (eigentlich eher Krächz) sehr nahe und das macht ihn mir als Figur sympathisch. Ich merke richtig, wie er mir jetzt wichtig geworden ist. D:

    Häupter auf meine Asche!