Die Zerbrochenen Reiche

  • Hi Iskaral ,


    schön zu sehen, wie du dir über die verschiedenen Dinge Gedanken machst und sie hier sammelst. Ist mal ein interessanter Einblick darin, wie sich die Grundideen formen und hoffentlich mal zu einer zusammenhängenden Geschichte werden. :thumbup:

    Dieser Versuch hat die schwachen Grenzen der Realität gesprengt und zum Kataklysmus geführt. Die Magie, das Ur-Chaos, bahnte sich einen Weg durch die entstehenden Risse in die Realität.

    Das wird hoffentlich später mal nicht nur am Rande einer Geschichte erzählt, finde das allein hat schon eine Menge Potenzial für eine gute Geschichte, schönes Katastrophenszenario. :thumbsup:

    So seltsam es klingt, leben auch Tiere in diesem Sturm, sie lassen sich vom Winde tragen, zu ihnen zählen die Wolkenquallen, Himmelsschlangen oder Aasflöhe, die im Sturm auf Beutejagd gehen.

    Hier solltest du dann aber etwas Vorsicht walten lassen, damit es nicht zu abgefahren wird oder das gar jemand mit Sharknado vergleicht. ;)

  • Ich habe die letzten Monate damit zugebracht mich meinem Weltendbau zu widmen. Ich war recht unzufrieden mit den Geschichten meiner vorherigen Welt (Aré) und mir ist aufgefallen, dass es teilweise auch am Weltenbau lag.

    Schaden kann Weltenbau ja eigentlich nie :P
    Ich finde wenn es gut gemacht ist, verleiht das auch einer Geschichte immer tiefe und lässt sie lebendiger wirken. Die einzelnen Bestandteile harmonieren einfach sehr gut miteinander. Ist zwar nicht für jede Geschichte wichtig, aber wie gesagt ... schaden tut es eigentlich nie :D


    Du meintest du wätrst beim zeichnen der Karte auf den Namen gekommen. Damit meinst du "die zerbrochenen Reiche", oder?
    Oder meinst du damit auch Aré? Wenn ja, was bedeutet Aré? Oder ist der Name nur so erdacht.
    Und eine Frage, mit der ich mich momentan acuh herumschlagen muss, ist Aré der Name des Kontinents(oder des Landes)
    Oder des "Planeten"?

    Würde mich mal interessieren ^^

  • Hi Etiam,

    erstmal Danke für dein Interesse:)

    Also der Begriff "Aré" ist nicht mehr aktuell, war nur ein Wort für meine alte Welt, die ich auf Eis gelegt und für diese hier ausgeplündert habe.^^

    Also der Namen "Die zerbrochenen Reiche" ist auch nur ein "Arbeitstitel" auf den ich gekommen bin, als ich diese Inselkarte gezeichnet habe.

    Auch wenn ich mittlerweile schon dutzende neue Weltkarten hierfür angefertigt habe und bei meiner aktuellsten das Wasser-Land-Verhältnis sogar eher umgekehrt ist. (Ich bezweifle dass ich mich jemals auf eine Karte werde festlegen können:D)

    Der aktuellste Name des Planeten lautet "Alveraan", wobei auch das nur ein Platzhalter ist. Ich will ja nicht immer nur von "dieser Welt" oder "den zerbrochenen Reichen" sprechen.

    Bin gerade hochtourig dabei alle Ideen zu ordnen und in eine verständliche Form zu bringen. Denke, dass ich in Zukunft genauere Aussagen darüber treffen kann, wie was heißt;)

  • World-Building macht schon Spaß. Aber hast du dir auch schon überlegt wer die Protagonisten deiner Geschichte sein sollen und welcher Plot in dem Setting gut funktionieren würde?

    „Wichtig klingende Zitate unter Signaturen sind blöd.“
    -Feron

  • Feron,

    das ist eine ziemlich gute Frage, die ich bisher aber etwas vernachlässigt habe.

    Einige Plotideen habe ich:

    - z.B. eine Geschichte über Söldner o.ä. die in einer der Städte wider Willen in Angelegenheiten der Magier geraten (genaueres zum Magiesystem und den Organisationen kommt hier bald)

    - deinen Vorschlag mit einer Geschichte über die Schürfer finde ich ebenfalls super interessant

    - zudem könnte ich noch in die Mythologie etwas einsteigen und einen Teil der Hintergrundgeschichte (coming soon) als Geschichte erzählen

    - was schwierig werden könnte, wären irgendwelche Questing-Plots, weil Reisen in dieser Welt ja schon etwas kompliziert sind


    Ich habe eine Menge Ideen was Figuren angeht, nur die dazu passenden Geschichten fehlen mir irgendwie noch.


    Was ich aber unbedingt vermeiden möchte: Sofort mit einer überepischen Handlung gegen den Untergang der Welt oder sowas ähnliches einzusteigen. Bei sowas verzettel ich mich ungemein:S

    Daher will ich erstmal eher Geschichten erzählen, die keine so große Dimension ausfüllen.

  • Also hier ist erstmal eine Zusammenfassung, welche einen groben Rahmen der Welt vorgibt. Einige Völker werden genannt, das Magiesystem und die Geschichte werden leicht angerissen:

    Das Konzept sieht solide aus. Hab keinen Zweifel daran, dass man in dieser Welt eine gute geschichte spielen lassen kann. Am interessantesten fand ich die Ava- und Anathare. Die Idee hat mir gefallen.

    Gerne hätte ich mehr über diese Monstrositäten erfahren, weil ich mir nicht genau vorstellen kann, WAS das für Wesen sind. Woraus sie bestehen und so. Aber du meintest ja, dass du alles nur mal kurz anreißen willst. Vielleicht kommt dazu ja später noch was^^

  • Puh, komme kaum hinterher damit alles zu ordnen und zu überarbeiten, was ich hier noch reinschreiben will.

    Das ist wirklich großartig!:D


    Also ich weiß nicht, was die beste Reihenfolge wäre, für das folgende.

    Ich bin mal gespannt, welche Logikfehler und Lücken fremde Gehirne entdecken und hoffe, dass sich offene Fragen ergeben


    Psionik

    Wie bereits erwähnt, ist die Welt in die Spirituelle und Körperliche Welt einzuordnen. Die Magie ist die Kraft, welche die Brücke zwischen dem spirituellen und dem körperlichen schlägt und dadurch unglaubliche Dinge bewerkstelligen kann.

    Psionik ist die geistige Fähigkeit, mit deren Hilfe Sterbliche Magie kanalisieren können und damit sowohl die spirituelle als auch die körperliche Welt beeinflussen. Diese Kraft ist an das Eron als Energiequelle gebunden und weitaus instabiler als die Magie, welche die Alten nutzten konnten.

    Die Grundlage der Psionik ist es zunächst, den Schleier zu lüften und die Zusammenhänge zwischen dem körperlichen und spirituellen zu erkennen. Anschließend geht es darum diese Verbindungen zu manipulieren, zunächst jeweils in der körperlichen und spirituellen Welt getrennt. Derartige psionische Fähigkeiten sind noch relativ rudimentär. Es beschränkt sich darauf, die Gedanken einer Person zu erahnen und eine mentale Analyse durchzuführen. Doch im fortgeschrittenen Studium, wenn die Kunst erlernt wurde die Verbindungen in der spirituellen Welt, mit der materiellen in Beziehung zu setzten, verstärken sich die frühen Fähigkeiten und neue, vielfältigere Möglichkeiten ergeben sich: Telekinese, begrenzte Telepathie, Elementarkontrolle, Kontrolle körperlicher Prozesse, die Errichtung von Körperschilden oder tiefgehende mentale und stoffliche Analysen, um nur ein paar zu nennen.

    Die Maiji

    Der Begriff Maiji wird umgangssprachlich als Bezeichnung für jede Art Psioniker oder Alchemist benutzt.

    Tatsächlich ist die mächtige Gilde der Sada-Maiji jedoch eine elitäre, streng hierarchische Gruppe von Pionikern, die unabhängig von jedem Staat operiert. Die Mitglieder dieser Gilde, treten stets verhüllt auf und nicht mal ihre niederen Handlanger und Novizen kennen ihre Namen oder ihr Aussehen. Ihnen wird nachgesagt sich nur von ihrer eigenen Machtgier treiben zu lassen, in Wahrheit kennt jedoch niemand ihre wahren Absichten.

    Obwohl die Gilde nicht viele Mitglieder hat, gelten die Sada-Maiji als die besten Psioniker der Welt. Unter der Zunft der freien Maiji geht das infame Gerücht um, dass die Sada-Maiji die Veränderungen des Erons akzeptieren und sogar begrüßen. Dass sie die Eron-Geister zu bändigen vermögen.

    Darüber hinaus sind die „freien Maiji“ nicht überregional organisiert, beinahe jede Stadt hat ihre eigene Gruppierung, bzw. sind derartige Maiji-Organisationen Teil größerer Gesellschaften, wie der Quint-Liga, einer Gruppierung von Assassinen und Spionen.

    Der Umgang von Maiji mit dem Eron ist unterschiedlich, viele gehen aber dazu über, sich Spuren von Eron unter die Haut tätowieren zu lassen, um stets einen Vorrat parat zu haben. Anhand dieser Tätowierungen, bzw. dem zurückbleibenden Narbengewebe (wenn das Eron aufgebraucht ist) lassen sich die Maiji erkennen.


    Talismane

    Die Talismane stellen den ersten Versuch von sterblichen dar, Magie nutzbar zu machen und vor dem Aufstieg der Maiji stellten diese Objekte die einzige hierfür Möglichkeit dar. Hergestellt und genutzt wurden sie in alten Tagen vor allem von Eron-Priestern, eine Zunft die heutzutage jedoch ausgestorben ist. Im Gegensatz zur Psionik ist die Nutzung von Talismanen für Menschen weitaus weniger gefährlich und es bedarf kaum der Übung. Die Herstellung dieser Objekte, die verschiedenste Formen haben können, ist noch immer sehr kostspielig, sodass sie nur für wenige erschwinglich sind. Die meisten Maiji haben hingegen nur müde Blicke für diese „archaischen Spielereien“ übrig.

    Doch es gibt jene Maiji, sogenannte Alchemisten, die sich mit den Talismanen auseinandersetzten. Alchemie basiert auf einer ausdifferenzierten und komplexeren Form der stofflichen Psi-Analyse. Ein Alchemist kann die genauen Eigenschaften eines Gegenstandes in Erfahrung bringen und somit auch die Wirkungsweise von Talismanen erkennen. Auch das aufladen eines Talismans mithilfe von Eron ist ihm möglich. Denn die Kraft, die in einem Talisman haust, kann nur ein einziges Mal aktiviert werden, um seinen Zauber auszulösen. Danach ist die Energie verbraucht und muss wieder aufgeladen werden.

    Der Zauber eines Talismans ist immer nur von kurzer Dauer. Die Bandbreite der Fähigkeiten reicht von der Beschwörung tödlicher Flammenzungen, bis hin zur kurzfristigen Veränderung der Augenfarbe.

    Talismane sind bei der Oberschicht als luxuriöse Spielerei beliebt, werden aber auch ebenso von Söldnern, Spionen und Assassinen eingesetzt, weil die Talismane die einzige Alternative zu einem langwierigen Psionik-Training darstellen.

  • Abkömmlinge anderer Völker werden Prinzipiell nur den oberen Phans zugeordnet, sodass sich in diesen eine reichhaltige, kosmopolitische und konfliktgeladene Situation ergibt.

    Also bei der oben beschriebenen fliegenden Akademie mit den Bannbrechern und ihren Drachenähnlichen Reittieren kam schon härtestes Highfantasy feeling auf xD


    Zu dem Zitat hätte ich aber noch eine Frage. Sorgt das nicht für innere Spannungen. Also ich könnte mir vorstellen, dass die "Urvölker" besonders die in den unteren Phans nicht so begeistert sind. Ist eigentlich super Nährboden für Fremdenhass :hmm: Oder verstehe ich das Konzept gerade falsch?

  • Hi Etiam

    das hast du genau auf den Punkt gebracht. In den Oberen Bereichen gibt es so eine gastfreundliche Heile-Welt-Vorstellung, während sich weiter Unten Frustration und Wut breitmachen. Dieses System fördert genau das.


    Mittlerweile sind die Kor´or aber von mir etwas umgearbeitet worden. (Ebenso wie das Magiesystem. Dämlicherweise ist mir gestern aufgefallen, dass ich das viel enger mit den Monden verknüpfen sollte:patsch:)


    Aber dieses "härteste Highfantasy Feeling" wird dir hier vielleicht noch häufiger begegnen. Vor allem wenn ich genauer zu den Städten komme^^

  • Hi Etiam

    das hast du genau auf den Punkt gebracht. In den Oberen Bereichen gibt es so eine gastfreundliche Heile-Welt-Vorstellung, während sich weiter Unten Frustration und Wut breitmachen. Dieses System fördert genau das.


    Mittlerweile sind die Kor´or aber von mir etwas umgearbeitet worden. (Ebenso wie das Magiesystem. Dämlicherweise ist mir gestern aufgefallen, dass ich das viel enger mit den Monden verknüpfen sollte :patsch: )

    Ja, ich verstehe für den Autor natürlcih den Sinn, warum das so gehandhabt wird. Aber warum handhaben es diese Wesen so? Welchen nutzen ziehen sie daraus, außer das eigene Volk gegen sich aufzuhetzen ^^;
    Verstehst du, was ich meine?

  • Also, ich bin gerade fast alles nochmal umzubauen und umzuordnen, damit die einzelnen Versatzstücke besser passen.

    Aber das hier ist noch etwas, dass ich auf jeden Fall beibehalten werde. (Diesmal sogar mit originaler groben Bleistiftskizze:D)


    Städte

    Die meisten Städte befinden sich an Orten, die von den Alten vorgesehen waren, denn nur dort, wo sie eine Schildsphäre schufen, kann eine Stadt zwischen den Ungeheuern, der Witterung und sterblichen Feinden existieren. So mussten die Bewohner sich an die Umgebung der Städte anpassen.

    Um sich zu ernähren, werden in gemäßigten Gebieten Felder außerhalb der Städte angelegt, die dann jedoch jedes Jahr aufs neue wieder erschlossen werden müssen, dabei können kleinere Felder auch innerhalb der Sphären angelegt werden, oder die Pflanzen werden vertikal angebaut, sowohl innerhalb der Stadt, in den Zitadellen, als auch außerhalb, in tiefen Erdspalten.

    Insgesamt sind 31 Städte auf Alveraan bekannt.



  • Der Arbonon

    Gefällt mir sehr gut. Der Koroshi-Wald hat mir auch selbst ein bisschen inspiration gegeben außerdem gefällt mir die Idee mit dem Feuerträger bei den Eichen.

    Was ich noch gerne wissen würde, wie sich das Mutagen bei den Echsen äußerlich zeigt. Also ob es da vielleicht ein paar Beispiele gibt.

  • Etiam

    Puh, da muss ich ein bisschen kramen.


    Also das hier sind die Kasten der Echsen:

    Königin: Die Anführerin, nur sie kann Eier legen, die Mutagen bilden und aussondern, weitaus größer als ihre Untertanen

    Schrecken: Die Assassinen und persönlichen Leibwächter der Königin, stärker und größer als die anderen Kasten

    Lords: Aristokraten und Feldherren, die obersten Handlanger der Königin, mit Flügeln ausgestattet, beinahe Drachen ähnlich

    Doktoren: Für die Anwendung der Mutagene verantwortlich, grazil, körperlich schwach

    Hexen: Die einzigen Magie-Begabten, sie sind die zahlenmäßig kleinste Art

    Krallen: Die einfachen Soldaten Drohnen, Stacheln und Dornen wachsen aus ihrem Körper

    Buddler: Die einfachen Arbeiter Drohnen, mittelgroß mit breiteren und stärken Krallenwerkzeugen

    Kriecher: Die kleinste Art, sie sind mit zusätzlichen Gliedmaßen ausgestattet, Aufklärer

    Unreine: Können weiter mutieren und auch andere Lebensformen absorbieren, meistens mutieren sie um Brutstöcke zu formen, sie haben meist eine unförmige Gestalt


    Genauere Gedanken habe ich mir zum Aussehen noch nicht gemacht...