Dark Prince - Verhängnisvolle Liebe

  • Also ihr Lieben.

    erstmal vielen lieben Dank an euch alle, Rainbow Thorsten Novize und Skadi für eure wertvollen und unterstützenden Hinweise! Das ist für mich sehr wichtig und ich hoffe, ich konnte das Wichtigste umsetzen. (Vielleicht auch nicht).

    Ich habe jetzt ein paar Tage über dem Kapitel 2 gebrütet und es ziemlich stark umgeschrieben. Ich habe versucht, die "Philosophie" herauszunehmen oder zu ändern, wo sie nicht gepasst hat, den "Infodump" habe ich auch geändert und an einen hoffentlich besseren Platz verschoben, und vor allem habe ich versucht, Raven nicht als hirnlosen Hitzkopf hinzustellen, sondern als einen Anführer mit einem Plan. Bin noch nicht ganz sicher, ob das alles so gelungen ist.

    ich weiß, es macht nicht so viel Spaß, das alles nochmal zu lesen, aber ich wäre sehr froh, wenn ihr es euch mal anschauen wollt.


    Kapitel 2.1 mit geändertem Schluss
    Kapitel 2.2 jetzt ohne Marty McFly Effekt (mich interessiert besonders euer Eindruck von diesem Kapitel!)

  • Hi Kirisha,

    cool, finde die Überarbeitung ist gelungen! Mir kommt das ganze Geschehen jetzt jedenfalls viel nachvollziehbarer vor. Finde auch die Kampfszene im spannend geschrieben. Die Anmerkungen die ich habe sind daher eher Details:

  • Kirisha


    Ja, mir gefällt`s jetzt auch definitiv besser. Hat sich gelohnt, da noch mal drüberzugehen!

    Der Kampf, das Chaos, die Verwirrung und der Ärger, als Raven feststellt, dass die Prinzessin am Ende nicht da ist.

    Es liest sich jetzt um einiges nachvollziehbarer, als vorher. Und das Marty McFly-Problem hat sich auch gelöst ^^


    Ravens Gedanken zu Beginn kommen jetzt auch besser rüber und es wird deutlich, wie wichtig ihm Prestige und Anerkennung ist und WIE wichtig vor allem dieser eine Auftrag für ihn ist. Er bringt ihn ein Stück näher an seine eigene "richtige" Truppe. Gut finde ich auch die Gedanken, die er sich dazu macht, dass man sich getäuscht haben muss, weil die Prinzessin offenbar schwanger ist... aber dennoch zieht er die Mission durch. Das kommt jetzt besser rüber, als vorher, finde ich.


    Also, alles in allem eine gelungene Überarbeitung.:thumbsup:

  • Hallo ihr Lieben, vielen Dank für eure Kommentare!


    Novize


    Rainbow


    Und hier nun das Ende das Kapitels:


    2.3 Überfall aus der Luft

    Sie erreichten das geöffnete Fenster. Bernador sprang auf den Sims, war im nächsten Moment in der Luft, und im Nu verschwanden auch Asmantjar und ihm hinterher der ganze Schwarm schwarzgekleideter Gestalten. Raven kletterte ebenfalls aus dem Fenster und blieb auf dem Brett zwischen Fenster und Dach stehen. Er blickte den Kameraden nach. Mit seinen Segelflügeln hatte er nur begrenzte Möglichkeiten – es war nicht leicht, die Richtung zu ändern, und sobald er einmal am Boden landete, käme er nicht wieder hoch. Deshalb war er gezwungen, auf die Nachrichten seiner Leute zu warten,um keinen Fehler zu machen. Wie er sowas hasste, am liebsten ritt er selber an vorderster Front.

    Zum Glück dauerte es nur ein paar Augenblicke, bis sein Kontaktring aufleuchtete und er Asmantjars Stimme hörte: „Sie kommt durch das Vordertor!“

    „Na also“, knurrte Raven. Nur noch kurz die Attacke organisieren. Geschmeidig rieb er an seinem Kontaktring, bis er aufleuchtete, und nahm Verbindung zu seinen Bodentruppen auf, die er schon vor Tagen nach Karghena geschickt hatte. Laut Plan sollten diese sich auf dem Weg zwischen Tempel und Palast versteckt halten und also nicht weit entfernt sein.

    „Vingar, sammel deine Leute. Die Prinzessin flüchtet euren Weg entlang Richtung Palast. Sie wird von Soldaten begleitet. Blockiert den Weg und greift an! Wir kommen von oben nach“, kommandierte er eilig.

    „Wie finden wir sie? Sitzt sie auf einem Pferd?“, hörte er Vingars dunkle Stimme.

    „Glaub ich kaum. Eher in einer Kutsche. Haltet die Augen offen!“

    Raven nahm seinen Finger von dem Ring, worauf der Kontakt verlöschte.

    Gedankenschnell löste er das Seil von seinem Gürtel, um sich an seinen geflügelten Kameraden Vallon zu binden, der ihn ziehen sollte, als er ein heftiges Knirschen zu seinen Füßen hörte. Das Dachfenster fiel mit einem Krach zu, wobei es ihn streifte und seinen Fuß vom Fensterbrett herunterschlug. Er schlitterte abwärts, das Dach herunter, konnte sich nicht halten und streckte darum seine Flügel aus, stieß sich schwungvoll ab und segelte im nächsten Moment in der Luft.

    Den Dreh zur Vorderseite des Tempels hin, wo er sein Opfer wusste, schaffte er nicht zu machen, die Winde trugen ihn seitwärts. Fluchend trieb er über die dunklen Nebengebäude des Tempels hinweg in die nächste Seitenstraße hinein. Jeder winzige Augenblick, den er verlor, konnte einer zu viel sein, das Mädel durfte ihm nicht entwischen!

    Damit er nicht noch weiter in die falsche Richtung segelte, landete er auf dem Giebel des nächstgelegenen Hauses, positionierte sich neu und sprang.

    Diesmal gelang es ihm, den richtigen Weg einzuschlagen, der Wind trug ihn einigermaßen, doch er verlor zu schnell an Höhe und musste deshalb zwei Häuserzeilen weiter wieder auf einem Dach landen. Jetzt befand er sich aber bereits auf einem der Prachtbauten der Hauptstraße und konnte ein gewaltiges Aufgebot an Soldaten beobachten, momentan vor allem als Löschkommando tätig, die mit Eimern und Bottichen umherrannten, denn aus dem Tempel schlugen dunkle Qualmwolken und noch immer liefen schreiende Gäste hinaus.

    Er brauchte nicht lange, um die Position der Prinzessin festzustellen. Eine einzelne Kutsche jagte gerade in rasendem Tempo die Hauptstraße davon, etwa dreihundert Pferdelängen von ihm entfernt. Ihr folgte eine Wächterschaft von bestimmt hundert Soldaten. Er müsste sich schon sehr täuschen, wenn sie das nicht war. Zudem über dem Gefährt mehrere schwarze Schatten schwebten, die wie riesige Raben aussahen und sich der Kutsche außerdem eine Horde von wilden Kerlen näherte, die rechts und links aus kleinen Gassen herausritten, sich in Straßenmitte formierten und ihr entgegenritten. Ihm begann das Blut zurück in die Adern zu schießen, als wäre es vorher tiefgefroren gewesen. Wenigstens das. Hoffentlich konnten seine Leute sie stoppen!

    Am effektivsten wäre es, könnte er die Flüchtenden mit Feuerstrahlen beschießen, aber er war noch zu weit entfernt. Er musste näher heran.

    Er sprang. Sofort sammelte sich die Luft unter seinen Segelflügeln und trug ihn, doch die Winde standen ungünstig und er verlor schnell Höhe, weshalb er die links der Straße gelegene Häuserreihe für eine Notlandung anpeilte. Gerade noch schaffte er es, mit den Händen den untersten Dachbalken zu packen, seine Füße krachten dicht neben ein darunter befindliches Fenster. Eilig schwang er sich hoch und kletterte auf den Dachfirst. Und weiter, er war zu langsam! Er peilte eine Querpassage vorwärts auf die rechte Straßenseite an und segelte so im Zickzack voran. Endlich war er nah genug, um feuern zu können. Da er von hinten kam und seine Truppe von vorn, riskierte er auch nicht, seine eigenen Leute zu rösten.

    Er griff hinter sich an seinen Gürtel, wo seine Magiestäbe hingen, und rieb an einem. Der erste war bereits verbraucht und fühlte sich kalt an, aber er war gut ausgerüstet, sieben weitere dürften ihn gut durch den Kampf bringen. Schon floss die magische Wärme in seine Finger. Das Feuer konnte er sich vorstellen wie einen Strom von Lava, der aus dem Vulkan sprudelte. Und genau auf dieselbe Weise schoss sein Feuerstrahl nach unten auf jene Soldaten, die hinter der Kutsche herritten, hüllte sie ein wie der Atem eines feuerspeienden Drache und unter lautem Brüllen und Schreien brach ein Großteil dieser Soldaten weg.

    Seine Skeff flogen über das Gefährt hinweg, einige Kämpfer blieben in der Luft wie ein Geschwader von Drachen, während Raven sich eilte, er musste zu der Kutsche kommen, um das Mädchen herauszuholen, noch immer war er nicht nah genug. Wieder breitete er seine Segelschwingen aus, um quer weiter vorwärts auf die Dächer der linken Straßenseite zu fliegen. Plötzliche Windböen ergriffen ihn, er hatte Mühe die Richtung zu halten. Sie wirbelten ihn hoch, drückten ihn unerwartet wieder herunter – seine Landung auf dem nächsten Dach war hart, er krachte auf die Ziegel und fand keinen Halt, seine Hände suchten nach einem Vorsprung, doch er rutschte unaufhaltsam abwärts. Endlich, ein Querbalken hielt ihn. Ohne Zeit zu verlieren, wollte er sofort weiterfliegen, doch etwas machte ihn stutzig.

    Seine Flieger schienen plötzlich verschwunden, dabei hatte er sie vor ein paar Augenbicken noch gesehen. Es waren 16 Mann – wohin hatten sie sich verzogen? Waren sie alle auf dem Boden gelandet?

    Aber die Zeit lief ihm weg, er musste handeln. Das Mädchen durfte nicht entkommen. Er erhob seine Schwingen und stürzte sich in die Luft. Erst nach einigen Metern hörte er das leise magische Sirren. Es schien irgendwo im Himmel zu hängen. Wer erzeugte das, etwa Hexen? Gefahr, begann es in seinem Hinterkopf zu ticken. Leider hatte er aus dem Segelflug heraus nicht viele Handlungsmöglichkeiten, zudem ihn gerade wieder die nächste Windböe erwischte und ihn hochwirbelte. Weg hier – aber wie?

    Da sah er die Bogenschützen. Sie hockten geduckt auf einigen Dächern vor ihm. Ein Hagel von Pfeilen sirrte auf ihn zu. Reflexartig klappte Raven seine Flügel ein, damit diese nicht durchlöchert würden, stürzte sofort wie ein Stein abwärts, fuhr die Flügel gleich wieder auseinander, um seinen Fall abzufangen, doch da traf ihn etwas Hartes und ihm wurde schwarz vor Augen.

    ***

    Als er zu sich kam, lag er auf dem Balkon eines Hauses. Unter ihm befand sich ein Berg von nasser Wäsche. Sein Kopf dröhnte und pochte, etwas Warmes rann seine Wange herunter. Er tastete danach. Blut. Vermutlich hatte er sich die Stirn angeschlagen. Er konnte wohl froh sein, dass die Wäsche seinen Sturz abgefangen hatte. Vorsichtig richtete er sich auf. Arme und Beine waren unverletzt, die Wunde am Kopf schien die einzige zu sein. Sie verursachte allerdings ein heftiges Wummern und Dröhnen. Ihm war auch reichlich flau im Magen. Doch darauf konnte er jetzt keine Rücksicht nehmen. Langsam hob er die Augen über den Balkonrand, um sich ein Bild zu machen.

    Die Kutsche bewegte sich jetzt, sie stand nicht mehr am selben Platz. Etwa zweihundert Pferdelängen war sie vorangekommen, ringsumher tobten wilde und unübersichtliche Gefechte.

    Eine Kaskade von Flüchen donnerte ihm durch den Kopf. Wie lange war er denn außer Gefecht gewesen?

    Du verlierst, tickte es in seinem Kopf und Schauer heißer Wut jagten ihm durch die Brust, als er das Geklirr der Schwerter, das Prasseln der Flammen, die auf eines der Gebäude übergegriffen hatten, und das Geschrei seiner Feinde hörte.

    Raven wusste, dass die Zeit gegen ihn spielte. Früher oder später würde die Armee von Karghena hier anrücken, wenn er die Sache nicht schnell für sich entschied. In seinem Kopf dröhnte und trommelte es, als tobte darin ein Gewitter.

    Er rieb an seinem Kontaktring.

    „Asmantjar! Wo zum Teufel steckt ihr?“, brüllte er.

    „Notgelandet, die Schweine zielen auf den Himmel“, hörte er die angestrengte Stimme des Geflügelten. „Es sind zu viele. Die Bogenschützen sitzen in allen dunklen Gassen. Wir sind auf dem Dachboden von ihrem Gestüt untergekrochen, da sehen sie uns nicht. Wie kommen wir hier weg?“

    Gestüt? Raven erinnerte sich gehört zu haben, die Karghenaer hätten eine berühmte Pferdezucht. In seinem Kopf begannen sich Bilder aufzutürmen von einer galoppierenden Herde aus Rassetieren. Würde der Fürst wohl auf seine eigenen Pferde schießen lassen, für die er sicher teuer bezahlt hatte? Vielleicht könnte er die Tiere einkassieren. Wenn seine Skeff nicht mehr fliegen konnten, würden sie ohnehin einige zusätzliche Reittiere brauchen.

    „Wo ist dieses Gestüt? Seid ihr weit weg von uns?“, fragte er drängend.

    „Nein. Eine Straße weiter.“

    „Gut. Pass auf: Fliegt in den Stall runter, macht die Knechte unschädlich, öffnet sämtliche Boxen und jagt die Tiere die Straße herunter!“

    Meine Geschichte: Meermädchen

    Einmal editiert, zuletzt von Kirisha ()

  • Hey Kirisha,


    das war ein langer Part. ich weiß nicht, warum ich mich so schwer damit getan habe. Irgendwie musste ich mich beim Lesen arg konzentrieren und versuchen, mir das alles irgendwie zusammenzureimen. Am Ende sind für mich ein paar offene Fragen zurück geblieben. Liegt aber vielleicht auch an mir ^^


    Ich packe meine Anmerkungen/Gedanken mal in den Spoiler:



    LG,

    Rainbow

  • Hallo Rainbow

    danke für deine viele Mühe, dich in diesem Part anzufreunden, der wohl offenbar wieder nicht so richtig mitreißt. Ich habe jetzt erstmal die zweite Hälfte einfach gelöscht, weil die zu konfus ist. Um das zu richten, müsste ich wohl doppelt so viel schreiben - was ich eigentlich nicht will, weil das zu weit ab vom Weg führt.

    Was ich mit der ersten Hälfte mache, muss ich mir noch überlegen. Vielleicht muss ich mir doch noch ein anderes Konzept dafür ausdenken. Oder ich lasse es einfach an der Stelle abbrechen, wo ich jetzt aufgehört habe. Deine Hinweise habe ich noch nicht eingearbeitet, aber das werde ich noch machen.

  • Hey Kirisha,

    danke für deine viele Mühe, dich in diesem Part anzufreunden, der wohl offenbar wieder nicht so richtig mitreißt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass diese Aktion richtig cool würde, wenn es leichter fiele, dem Geschehen zu folgen. Ich gebe zu, ich bin nicht der Experte im Schreiben solcher Kampfszenen. Aber wahrscheinlich wäre es schon sehr hilfreich, wenn du dir ganz genau im Klaren darüber wärst, wie genau das abläuft. Wer ist wo zu welchem Zeitpunkt...usw.


    Ich habe mich zum Beispiel zwischendurch auch gefragt, wie die das mit den Bogenschützen so schnell hinbekommen haben. Von wo aus schießen die? Da die Kutsche ja recht schnell die Straße Richtung Schloss entlangfährt, können die Bogenschützen nur für den Moment, indem die Kutsche sie passiert, ihre Pfeile abschießen...das ist dann also kein Dauerbeschuss, sozusagen. Allerdings kommt es darauf an, in welchem Umfang und wo genau die Bogenschützen positionert wurden...ich kann mir das anhand deiner Beschreibung nicht so recht vorstellen :hmm:


    Ich habe jetzt erstmal die zweite Hälfte einfach gelöscht, weil die zu konfus ist.

    Krass! Mein erster Gedanke war: Wieso löschst du das einfach? Nur wegen meines Kommentars? Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, sich noch weitere anzuhören?

    Bitte bitte lass dich jetzt nicht von meinem Geschwafel irritieren und dazu veranlassen direkt irgendwas zu löschen. Meisten ist es ja gut, wenn man erst mal ne Nacht drüber schläft oder sich auch noch andere Meinungen anhört.:hmm: (sagt die, deren Finger auch meistens viel zu schnell über der "Löschen-Taste" kreist :rofl:)


    Im Grunde sehe ich das mit diesem Part gar nicht so problematisch. Ein Teil von Ravens Gruppe greift aus der Luft an...gerät unter Beschuss durch die Bogenschützen, die wahrscheinlich den einen oder anderen aus der Luft holen...ein paar davon schaffen es aber auf die Kutsche zu springen und geraten dort auf andere Art und Weise in Bedrängnis...nämlich durch diesen Zauber, der sie ja anzieht. Die restlichen Soldaten suchen Schutz in dem Gestüt, was ich eine gute Idee finde...Raven ist kurz außer Gefecht, berappelt sich dann aber und greift vielleicht erst mit den losgelassenen Pferden an...das wäre das perfekte Ablenkungsmanöver, er könnte sich vielleicht sogar auf den Rücken eines der Tiere retten und wäre insofern auch "mobiler"...gemeinsam mit den Kameraden, die dann dazustoßen, könnten sie die restlichen Soldaten, die sich noch um die Kutsche geschart hatten, angreifen...um dann allerdings selbst aufgrund des Zaubers von der Kutsche angezogen zu werden :hmm: (nur so ne Idee)


    Um das zu richten, müsste ich wohl doppelt so viel schreiben - was ich eigentlich nicht will, weil das zu weit ab vom Weg führt.

    Ja. Noch mehr würde ich hier nicht schreiben. Eher würde ich versuchen, es zu straffen und mehr auf den Punkt zu schreiben. Was mich am Ende auch etwas verwirrt hat (neben der Rekonstruktion des Kampfgeschehens) war die Sache mit diesem Magiesystem. Jetzt hast du es schon gelöscht, weshalb ich es nicht mehr nachlesen kann, aber die Sache mit der Erdmagie, Luftmagie oder war es Feuermagie?... ich weiß es nicht mehr...das hat mich hier etwas überfordert.

    Auch, wieso Raven und seine Leute von der Kutsche angezogen werden, die anderen Soldaten ringsrum aber offenbar nicht. :hmm:


    Wenn du dich noch mal über die Konversation austauschen möchtest, meld dich ruhig. Du darfst mich auch gerne spoilern, wenn es hilft. :) Ansonsten bin ich jetzt schon gespannt auf deine Überarbeitung.


    LG,

    Rainbow

  • Hi Kirisha,
    wow, da mangelt es nicht an Action. ^^ Ich gebe Rainbow Recht, dass man etwas schnell den Überblick verliert. Allerdings hat gerade der Teil, den du gelöscht hast meine Aufmerksamkeit geweckt. Auch wenn man die Szene nicht so genau vor Augen hatte ist doch ein Bisschen die unheilvolle Atmosphäre um die Kutsche rüber gekommen. Und ich bin sehr neugierig geworden, was es mit dem Zauber auf sich hat.

    Hier ein paar Anmerkungen:

  • Also, ich bin ganz gut mit dem Fluss der Ereignisse zurecht gekommen und habe nicht die Uebersicht verloren, aber ich bin auch die Art von Leser die sowas mag. Ich wuerde mir tendenziell wuenschen dass da noch mehr Stimmung eingefangen wird, da sind immer wieder Momente wo man das machen koennte, so wird's halt erzaehlt, aber Raven's persoenliche Perspektive wo sich wachsend verzweiflung aufbaut dass der schoene Plan aus den Fugen geraet koennte schon auch viel hergeben.


    Was mich (ja, hab mal den Segelflugschein gemacht...) irritiert ist die Sache mit den Fluegeln. Einmalbetonst Du ja immer wieder dass es fuer ihn nur abwaerts geht. Ich nehme dann auch an das so ein Fluegelkonstrukt recht gross sein muss (in der Realitaet haettest Du fuer einen Fluegel der einen Menschen tragen kann gut 5 m Spannweite Minimum, in der Fantasy gebe ich Dir da noch ein bisschen, aber so kleine Karneval-Feenfluegel die man sich mal eben auf den Ruecken schnallt nun auch wieder nicht).


    Jetzt stelle ich ihn mir auf dem Tempeldach vor - schoen hoch, bietet noch Moeglichkeiten, aber nicht allzu viel - wie hier:


    Mit seinen Segelflügeln hatte er nur begrenzte Möglichkeiten – es war nicht leicht, die Richtung zu ändern, und sobald er einmal am Boden landete, käme er nicht wieder hoch. Deshalb war er gezwungen, auf die Nachrichten seiner Leute zu warten,um keinen Fehler zu machen. Wie er sowas hasste, am liebsten ritt er selber an vorderster Front.


    'wie er sowas hasste' verschenkt hier uebrigends die schoene Moeglichkeit seine Ungeduld einzufangen - er kann ja mangels Fluegel hier nur hilflos rumsitzen und muss sich eigentlich grade die Fingernaegel abkauen, finde ich zu schwach von Dir erzaehlt.


    Den Dreh zur Vorderseite des Tempels hin, wo er sein Opfer wusste, schaffte er nicht zu machen, die Winde trugen ihn seitwärts.


    Beim Fliegen spricht man eigentlich nicht von einem 'Dreh'... Wichtiger finde ich aber - wer in der Luft ist bewegt sich relativ zum Wind - da ist es in jede Richtung gleich einfach (oder schwierig). Nur der Kurs relativ zum Boden wird dann vom Wind bestimmt, aber wenn der Wind nicht extrem boeig ist, merkt man den gar nicht, nur bei Start und Landung.


    Nun ja, er kann also nicht in die Richtung fliegen in die er will und landet - in meiner Vorstellung deutlich tiefer.


    Gerade noch schaffte er es, mit den Händen den untersten Dachbalken zu packen, seine Füße krachten dicht neben ein darunter befindliches Fenster. Eilig schwang er sich hoch und kletterte auf den Dachfirst.


    Okay, ich stell' mir das jetzt mit einem ziemlich grossen Gleitfluegel am Rucken vor, und irgendwie ist da nicht genug Platz um den Fluegel intakt aufs Dach zu bringen...


    Danach startet und landet er noch mehrere Male - anscheinend ohne grossen Hoehenunterschied und ohne viel Anlauf. Waehrend anfangs der Hoehenverlust also irgendwie schon einschraenkend war, macht es ihm im spaeteren Verlauf der Geschichte praktisch nichts aus, er kann sich bewegen als ob er keinen Gleitfluegel sondern einen mit Antrieb hat.


    Passt nicht zusammen.


    Kannst Du ihm nicht einfach einen magsichen Fluegelantrieb geben der eben auch nur begrenzte Ladung hat? Wuerde die Szene vielleicht plausibler gestalten...


    Sie verursachte allerdings ein heftiges Wummern und Dröhnen.

    Das hatten wir kurz drueber schon so aehnlich gelesen...:) Bitte mehr ueber seine Verwirrung und sein Innenleben als ueber die Beule!