Verwandlungen

  • Ich schreibe eine Kampf Scene, welche vorsieht, dass sich eine alte Schamanin in eine Grizzlybärin verwandelt. Die Frage ist wie.


    Ich hatte die Idee dass sie einen mysteriösen Trank von ihrem Gürtel nimmt und den runter kippt. Aber ich mag auch das Konzept das sie eine Bären-Maske aufsetzt, um die Gestalt zu verändern.


    Der Leser würde sich den Trank vermutlich cooler vorstellen, weil das Konzept von magischen Tränken weiter verbreitet ist, aber eine Maske würde ihre Funktion als Medium zwischen dem Land und den Menschen besser unterstreichen. Gibt’s eventuell eine dritte Möglichkeit an die ich nicht gedacht habe?

    „Wichtig klingende Zitate unter Signaturen sind blöd.“
    -Feron

  • Also ich finde die Idee mit der Maske wesentlich cooler als einen Trank.


    Eine Kette oder ein Amulett fände ich auch nicht verkehrt mit einem Teil des entsprechenden Tieres, in das man sich verwandeln würde/möchte.


    Oder was auch gehen würde wäre zb ein großes Stück Fell, das sie sich umlegen könnte wie einen Mantel oder einen Umhang und sich dadurch ihre Gestalt in das Tier verändert. Sozusagen dass sie mit dem Fell des Tieres verschmilzt ^^


    Ein Ring, könnte es klassischer weise auch sein. :hmm:


    Oder sie beißt auf einen Knochen von dem Tier in das sie sich verwandeln will und setzt damit seine Fähigkeiten frei.

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  • HI,


    Ich finde die Idee mit der Maske auch cool, es könnte ja wie ein Schädel von einem Grizzlebär aussehen. Schamanen arbeiten bzw. tragen doch sowieso Knochen von toten Lebewesen. Man könnte auch Alternativ mit der Kette arbeiten, an der die Knochen von den Tieren hängen, in die sie sich verwandeln möchte.


    Was ich persönlich auch cool fände, wäre ein kleines Tatoo des Grizzlebären, das vielleicht bei der Verwandlung größer wird, zum Leben erwacht und sich über ihren ganzen Körper ausbreitet.


    Die Knochen passen aber besser zu einer Schamanin. Vielleicht kannst du beides kombinieren? ;)

  • Ich finde die Idee mit der Maske eigentlich auch ziemlich cool. Und das was hier mit den Knochen erwähnt wurde bringt auch den Schamanen-Flair rüber.

    Das mit der Maske ist halt mal was neues. Man muss es nur dementsprechend beschreiben, weil ein Trank kann man sich leichter vorstellen, weil bekannt. Aber das stelle ich mir eigentlich nicht all zu schwer vor ^^

  • Eine Maske ist eine echt mega coole Idee, gefällt mir sehr gut.

    Ein anderer Gedanke, der mir vorhin kam, wäre ein Umhang aus Fell, der die Verwandlung verursacht zb wenn man ihn anlegt oder eine bestimmte Stelle daran berührt. Der verschmilzt dann sozusagen mit der Person, so dass die gemeinsam zu einem Bär werden.

    Was auch cool wäre, wenn dem Umhang ein intelligenter Geist innewohnt, der vieleicht irgendwann mal eben jener Bär war dem das Fell gehörte :hmm:



    Dämonischer Gruß

    Astrael Xardaban

    Es heißt nicht dumm, sondern: geistig unbewaffnete, verbal inkompetente, bildungsresistente, kognitiv suboptimierte, parasitäre Nebenexistenz.


    Als ich neulich in das Zimmer meines bekifften Mitbewohners kam, saß er im Schneidersitz mit weit aufgerissenen Augen auf dem Boden und sagte mit völlig ernstem Ton zu mir: "Auch wenn wir uns auf der selben Position befinden, bist du nicht auf meinem Breitengrad."


    Hans Riegel aus Bonn gründete 1920 Haribo. Sein einziger Konkurrent, Valentin Ginser aus Nassau, hatte nie wirklich eine Chance.


    Mein Name ist Steve, aber die meisten nennen mich Shrimp, weil ich zu 80% aus Schwanz bestehe.


    Um zu verstehen, warum manche überall ihren Senf dazugeben, musst du lernen, wie eine Bratwurst zu denken.


    Kannibalenstämme in Papua-Neuguinea bieten an Flüchtlinge aufzunehmen. Damit wäre das Thema dann wohl gegessen.



    *Weltenbastel-Projekt Dezember 2020*

    Das Reich der Unendlichkeit - Ein Gemeinschafts-Projekt

  • Ich finde die Masken-Idee auch etwas kuhler als die mit dem Trank. Zauberzeugs süffeln kann ja jeder.


    Allerdings würde ich noch folgendes durchdenken:
    Will die alte Dame als Grizzly kämpfen oder die Leute nur erschrecken, dass sie fortrennen?

    Soll ersteres sein, müsste es schnell gehen mit der Verwandlung, damit in der Zeit des Zaubers keiner mal so eben zuhauen kann. Zauber in motion sind meist sehr fragil...

    Ist allerdings zweiteres angedacht, sollte die Verwandlung länger dauern, quasi "immer mehr Bär" werden.

    Hier wäre die Frage: Ist die Maske der Zauber oder nur notwendig, damit die Schamanin in ihre Magie versinken kann?


    Und es ist noch die Frage: Die sind offenbar auf einem Schlachtfeld: Was ist leichter zu transportieren? Wenn sich die Lady nur in einen Bären verwandeln kann, wärs noch überschaubar. Hat sie hingegen multi-faunale Fähigkeiten, müsste sie am magischen Equipment ziemlich schwer schleppen, Man weiß ja vorher nicht, ob grad ein Bär hülfe oder ein Adler...

    Der Unterschied zwischen dem, was Du bist und dem, was Du sein möchtest, liegt in dem, was Du tust.
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    Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?

  • Ihr habt mich gerade auf eine neue Idee gebracht. Wie wäre es, wenn die Schamanin einen Vetrag mit Tiergeistern abgeschlossen hat. Durch den Vetrag bekommt sie sozusagen die Erlaubnis sich mittels den Knochen der Tiere in diese zu verwandeln und eventuell zu ihnen zu werden. Also dass die Knochen dabei helfen, die Tiergeister in ihren Körper zu beschwören und somit ihre Kräfte sowie deren Äußeres zu benutzen. Wäre nur die Frage, wie man einen Vetrag abschließen kann (Beschwörung? etc.) und welchen Nutzen die Tiergeister daraus ziehen.


    Bezüglich deiner Frage Cory Thain Ich fänds sogar cooler, wenn sich die Schamanin die Auswahl hätte, also sich in verschiedene Tiere verwandeln könnte, aber ist nur meine Meinung. Würde sie die Wahl haben, könnte man mit einer Knochenkette statt einer Schädelmaske arbeiten. Demnach hätte sie von ihren Tiergeistern dann jeweils ein Knoche (ist nur die Frage was für ein Knoche, also ob vllt. eine Fingerknoche oder so ausreicht) an der Kette hängen.


    Ich habe zwar keine Ahnung, wie schnell die Verwandlung abläuft. Man könnte aber sagen, dass die Tiergeister ständig um die Schamanin präsent sind oder vllt. in einer Geisterwelt nur auf die Beschwörung warten. Man könnte vielleicht einen kurzen, schnellen Zauberspruch entwickeln, den die Schamanin nur flüstern muss und dann verwandelt sie sich. Je nachdem, welches Tier sie werden möchte, wird der Spruch dann abgewandelt. Zudem könnte man das Ganze mit der Beschwörung vllt. mit Blut verbinden? Damit meine ich, dass die Schamanin ihr Blut sozusagen als Tribut an die Tiergeister verwendet und dann mit ihrem Blut den jeweiligen Knochen berührt. Dafür wäre vielleicht sogar kein Zauberspruch notwendig, weil das Blut schon derart mächtig ist, dass es ausreicht.


    Hoffentlich habe ich jetzt nicht zu weit ausgeholt :saint:

  • Mal eine abstraktere Idee hätte ich auch noch, weiß aber nicht wie cool das ist :hmm:


    Und zwar könnte die Schamanin auch einen Gürteltragen, an dem verschiedene Minitotems aus den Knochen der verschiedenen Tiere hängen. Bzw die Tiere wurden an die ihre Knochen gebunden. Sollte sie eines der Tiere benötigen, könnte sie den entsprechenden Knochen schnell vom Gürtel reißen und ihn sich auf die Brust drücken und so mit mit dem Tier verschmelzen. Da hättest du auch die Möglichkeit zu sagen, ob das verschiedene Wirkungszeiten besitzt. Zb je mehr Feinarbeit in diesem Totem steckt oder je Kunstvoller es verarbeitet ist, desto wirkungsvoller/schneller ist auch später die Verwandlung.


    Also Option könnte das Knochentotem auch nach einer Verwandlung aufgebraucht sein. Damit könnte man zb den Charakter auch einschränken und er muss sich genau überlegen wann er was wann einsetzt :hmm: und muss demnach auch neues beschaffen. Aber gut das geht dann wieder mehr Richtung Tränke...


    Aber ich wollte die Idee dennoch mit dir teilen ^^ - vllt kannst du ja was mit anfangen

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  • Hi Feron ,

    neben der Initiierung der Verwandlung sollte man sich auch Gedanken dazu machen, wie das ganze "mechanisch" abläuft. Geht es langsam oder schnell? Verändert sich die Größe der Figur, geht das Ganze laut oder leise vonstatten?

    Die häufigste Verwandlung, die man so in Filmen kennt ist vielleicht die zum Werwolf. Da gibt es unterschiedliche Konzepte was die o.g. Kriterien angeht, die man sich sicher mal anschauen könnte - aber ggf. sind die für das was dir vorschwebt etwas zu "roh".

    Wenn man sich über das o.g. nicht viel Gedanken machen will kann man den zu verwandelnden auch z.B. in einen See tauchen, eine bisschen was zeremonieren und ihn dann als etwas anderes wieder auftauchen lassen. Das wäre die Variante für faule Autoren :)

  • KruemelKakao , Traumschwingen , Etiam, Astrael Xardaban , Cory Thain , Novize . Danke für all die Vorschläge. Ich denke dann bleibe ich bei der Maske.


    Schamaninen der Frostriesen werden, wenn ihre Mentorin stirbt und sie deren Platz einnehmen, einem Ritual unterzogen das sie sozusagen mit den wilden Geistern und dem Land selbst verheiratet. Sie machen neben dem Häuptling und dem Hauptjäger ein Drittel der Führung der Stämme aus und sind die einzigen die ihre Nachfolger selbst auswählen, anstatt das sie von den anderen Mitgliedern des Stammes gewählt werden. Die Position darf also auch mit großen magischen Kapazitäten verbunden sein.


    Die Masken-Sachen ist inspiriert von verschiedenen Zweigen von Afrikanischem Schamanismus, in welchem die Tier-Masken dazu dienen mit dem Geist des Tieres zu kommunizieren welches die Maske da stellt. Beldrana hat insgesamt vier verschiedene Masken zur Auswahl. Diese zu stehlen würde nichts nutzen, weil nur sie, nach jahrelanger Ausbildung, darauf eingestimmt ist.


    Der Geist übernimmt dabei ihren Körper, in dem Einvernehmen ihn wieder zurück zu geben, wenn ihre Aufgabe erfüllt ist. Abseits von Notfällen wie diesem werden die Masken benutzt um den, sonst körperlosen, Wesen Opfergaben zu überreichen oder sich mit ihnen zu beraten.

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  • Gibt’s eventuell eine dritte Möglichkeit an die ich nicht gedacht habe?

    Vermutlich gibt's noch zig weitere Möglichkeiten. ^^ Ein Ausgangspunkt könnten die unterschiedlichen Vorstellung der Verwandlung sein: Ist es eher "in die Haut des Bären schlüpfen" oder "die Maske des Bären tragen" oder "den Geist des Bären in sich hineinlassen / aufnehmen"? Das wären jetzt so die drei großen Ideen, die bisher hier genannt wurden: Haut / Fell / Umhang überwerfen, Maske aufsetzen, Trank trinken. Spontan fällt mir noch ein, dass die Schamanin auch den Schleier zur Geisterwelt oder so zur Seite reißt, um ihr wahres Wesen - das des Bären - zu zeigen. Das passt jetzt nicht so zu dem, was du in deinem letzten Post geschrieben hast, wäre aber möglich. Auch die Vorstellung einer Entfesselung wäre hier möglich. So könnte die Schamanin Lederbänder um die Arme geflochten tragen, die sie dann seelenruhig losknüpft. Je mehr Bänder zu Boden fallen, desto mehr wird sie zu einem wilden Bären, bis sie die letzten Schnüre einfach wegreißt, während sich die Verwandlung vollzieht.

    So wie Novize schon angemerkt hat, würde ich mir auch mal Gedanken darüber machen, wie das konkret abläuft und was z.B. mit der Kleidung (falls vorhanden) passiert. Da können ja so viele Logikfehler passieren, dass es sich lohnt, ein paar Minuten länger über ein Konzept nachzudenken.


    Und zu guter Letzt: Es wäre für mich auch eine Frage der Präsentation / Beschreibung / Umsetzung der Verwandlung in der Schlachtszene. Persönlich würde ich fast dazu neigen, hier ein Überraschungs- und Verwirrungsmoment für die Leser einzubauen und aus den Augen eines Protas nur andeuten, dass die Schamanin z.B. eine Maske aufsetzt, dann sieht er sie nicht mehr und plötzlich zerlegt ein riesiger Bär die halbe Armee der Feinde... :D Das muss man dann natürlich noch auflösen.

    „Alice, man darf sein Leben nicht nach anderen richten. Du allein musst die Entscheidung fällen.“ [Alice im Wunderland]