Der Ring

Es gibt 289 Antworten in diesem Thema, welches 20.840 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Ichuebenoch.

  • Ich hab eine Anmerkung zu der Szene, wo Tevor zum Medicheck geht. Am Anfang der Szene steht er ja auf dem Gang, wodurch du die Szene rückblickend erzählst. Dadurch manövrierst du dich in eine kleine PQP-Orgie. Das scheinst du auch gemerkt zu haben, weswegen du dann einfach von PQP zurück in die normale Vergangenheit wechselst obwohl immer noch rückblickend erzählt wird. Ich markiere das mal im Text:

    Alles was blau ist, ist normale Vergangenheit, obwohl mMn alles im PQP stehen müsste, da es ja rückblickend erzählt wird.

    Ich weiß, dass man solche Rückblicke auch in der Vergangenheit schreiben kann, damit man eben einen Haufen PQP vermeidet. Ich denke, es wäre nie auch gar nicht aufgefallen, hättest du mittendrin nicht plötzlich wieder mit dem PQP angefangen x)


    Zu der Frage nach der Kapitellänge: mMn haben Kapitel genau die Länge, die sie stimmig werden lassen. Wenn ein Kapitel dann eben kurz ist, dann ist das eben so. Künstlich verlängern ist immer Müll. Werden Kapitel sehr lang (20+ Seiten) , findet sich meist eine gute Stelle, um nochmal zu unterbrechen.


    Ansonsten fängt es hier langsam an, zur Sache zu gehen :D dass Decker Ares' Papi fest in der Hand hat, wird klar. Und auch, dass er den Deal nicht verlieren will und zu diesen Methoden greifen wird, wenn Ares daa versuchen sollte zu ändern.

  • So, vor dem neuen Post zuerst zu euren Anmerkungen. Wie immer ein dickes Dankeschön, dass ihr noch dabei seid und euch so in die Story und die Chars reindenkt. Und dass ich an euren Gedanken und Spekulationen teilhaben darf.

    Ich pack meine Antworten wie gewohnt in den Spoiler.

    Zum vorigen Teil


    ~~~ Kapitel 17 ~~~

    Kapitel 17 (1/5)

    Am nächsten Tag nach dem Dienst setzte er sich an den Computer in seiner Wohneinheit. Kurz musste er sich auf den seltsamen Namen besinnen, dem sein Vater diesem ominösen Ordner gegeben hatte. Dann fiel es ihm wieder ein und er tippte „Kleito“ in die Suchzeile. Mestors Computer gewährte den Zugriff und er begann zu lesen.

    Auf den ersten Blick war es eine recht ungeordnete Ansammlung von Fakten. Doch dann erkannte Ares das System dahinter. Der Bau des Ringes nahm einen großen Teil ein. Mestor hatte akribisch genau aufgeführt, welche Baufortschritte an welchem Tag zu verzeichnen waren und welche Steine ihm in den Weg gelegt wurden. Es folgten Auflistungen von Rohstoffen, die Adressen von Kunden, die Namen von Regierungsmitgliedern, die Mestors Aktionen vertuschten. Ein Verzeichnis aller Haftanstalten, aus denen die Ontas stammten, Aufzählungen von Summen, die geflossen waren, um Zoll und die regierungseigene Gesellschaft zur Verwaltung seltener Rohstoffe zu bestechen. Statistiken über Verkaufsmengen und Erlöse, Preiserhöhungen. Alle möglichen Dinge fand er und erkannte, es würde eine Weile dauern, bis er sich darin zurechtfinden und alles einordnen konnte.
    Aber das, was ihn eigentlich interessierte, war nicht dabei: Er wollte wissen, welche Eigenschaften die ausgelieferten Chips besessen hatten. ‚Alle Wünsche werden erfüllt‘ – der Satz ging ihm nicht mehr aus dem Kopf. Je länger er suchte, umso misstrauischer wurde er. Es passte nicht zu seinem Vater, diese Dinge nicht zu erfassen. Irgendwo mussten die Informationen sein!
    Als er auf einen Ordner mit dem seltsamen Namen „X“ stieß, der sich nicht öffnen ließ, wusste Ares, dass er fündig geworden war. Er sandte eine Kontaktanfrage an Mestor.
    „Wie kann ich den Ordner ‚X‘ öffnen?“, fragte er, als sein Vater sich meldete.
    „Gar nicht“, kam es zurück, „die Daten darin sind rein privat und haben nichts mit dem Ring zu tun.“
    Fast hätte Ares laut gelacht. Sein Vater wollte ihm doch nicht etwa weismachen, dass er Tagebuch führte?
    Doch die Lage war zu ernst, um zu lachen. Es gab also tatsächlich noch Dinge, die Mestor vor ihm geheim hielt. Und wieder war da die mahnende Stimme in seinem Kopf, die hartnäckig behauptete, dass das, was er von seinem Vater erfahren hatte, nur die Spitze des Eisberges war.
    „In Ordnung, das respektiere ich selbstverständlich“, antwortete er und beendete das Gespräch. Er hoffte, dass er nicht zu schnell nachgegeben und Mestor damit misstrauisch gemacht hatte. Nein, beschwichtigte er sich selbst, du warst genau so, wie er dich haben will: gutgläubig und naiv, leicht zu lenken und nicht hinterfragend.
    „Computer, Kontaktanfrage an Etienne Fatou“, murmelte er.
    „Was ist los?“, meldete sich der Freund. Es klang verschlafen.
    Ares warf einen Blick aufs ComPad. Mitternacht war lange vorbei. Während des Lesens hatte er völlig die Zeit vergessen.
    „Entschuldige, ich wollte dich nicht wecken. Warum hast du meine Anfrage nicht einfach ablehnen lassen vom Computer?“
    Etienne brummte. „Schon gut. Also was ist?“
    „Ich brauche dein technisches Know How.“ Ares merkte, wie angespannt er war. Wenn Etienne ihm nicht helfen konnte, dann wusste er nicht weiter. „Kannst du mir Zugriff auf einen bestimmten Ordner ermöglichen?“
    „Welchen Ordner?“
    „Einer im Account meines Vaters.“
    „Oho!“ Es raschelte. Offenbar setzte Etienne sich auf. „Bist du unter die Hacker gegangen und spionierst deinen alten Herrn aus?“
    „Haha, sehr witzig. Er hat mir den Zugriff ermöglicht, aber einen Ordner darin enthält er mir vor. Und gerade deshalb will ich seinen Inhalt sehen.“
    „Ich schau mal, was ich machen kann. Muss es sofort sein?“
    „Nein, es eilt nicht. Ich muss mich erstmal durch den anderen Kram wühlen.“
    „Okay, dann schlaf ich ... Moment, ist mir da irgendwas entgangen? Wieso ermöglicht unser Kyrios dir Zugriff auf seinen privaten Account?“
    „Das ... ist eine lange Geschichte. Erzähl ich dir ein andermal. Schlaf weiter.“
    „In Ordnung. Obwohl du mich jetzt richtig neugierig gemacht hast.“ Etienne gähnte. „Gute Nacht.“
    „Dir auch.“
    Ares trennte die Verbindung und stützte dann den Kopf in die Hände. Er hatte gar nicht mehr daran gedacht, dass Etienne noch nichts von Mestors Plänen wusste.

    Immer wieder hatte er sich vorgenommen, ihn einzuweihen, und es dann doch wieder aufgeschoben. Jetzt war das nicht länger möglich. Er musste es dem Freund erzählen. Schon an dem Abend in seiner Wohneinheit war er drauf und dran gewesen, aber das Thema Coholt und seine Prügelattacke hatte das Gespräch bestimmt. Etienne war aufgewühlt gewesen deswegen. Und die Sache mit der Onta aus dem Loch hätte beinahe dazu geführt, dass sie sich wieder in die Wolle geraten wären wegen der Bestrafungsmethoden im Ring.

    Er musste zugeben, dass ihn die Bitte des Klinikleiters beschäftigte. Das Loch ...
    Wusste Etienne, dass der Onta, der in den Lichtschacht gesprungen war, ebenfalls drei Tage darin verbracht hatte? Ares war sich nicht sicher, doch er hatte eines erkannt: Diese Zelle war verantwortlich für die Selbstmorde. Strafe schön und gut, aber auch ein Häftling war nur bis zu einem gewissen Punkt belastbar. Ignorierte man diesen, brach man den Delinquenten. Bei der Strafe im Loch war dieser Punkt bedeutungslos, weil kein Mensch da war, um ihn zu erkennen. Es gab lediglich eine Kamera, die zwar alles aufzeichnete, aber nicht bemerkte, wann dieser Punkt überschritten wurde. Drei Tage Isolation waren drei Tage ohne Kontakt zu einem menschlichen Wesen. Keiner merkte, wann es zu viel wurde. Keiner konnte die Notbremse ziehen.
    Nicht zum ersten Mal fragte er sich, ob nicht andere Arten der Bestrafung einen ebensolchen erzieherischen Effekt erreichen konnten wie diese zweiundsiebzig Stunden in der Hölle. Wer hatte sich das ausgedacht? Das Loch war bereits im Bestrafungssystem enthalten gewesen, als er mit vierundzwanzig als einfacher Gardist im Ring angefangen hatte. Und er erinnerte sich, dass damals schon über einen Häftling gesprochen wurde, der tot aus dem Loch geholt worden war.
    Er hatte sich nichts weiter dabei gedacht. Erst als er selbst das erste Mal jemanden dort herausgeholt hatte, war ihm das wieder eingefallen. Aber mit dem Wissen von heute und mit der Bitte des Klinikleiters war er so weit, dass er Etienne zustimmte. Das Loch gehörte abgeschafft.
    Im Geiste notierte er es unter dem Punkt ‚Produktion der manipulierten Chips stoppen‘ auf die Liste der Dinge, die er anpacken würde, sobald sein Vater ihm die Zügel übergab. Und es war ihm egal, was Mestor davon hielt. Der konnte froh sein, wenn er ihm weiterhin die Spezial-Chips überließ. Vorläufig zumindest.
    Er gähnte. Es ging bereits auf halb zwei zu. Morgen würde er Etienne versuchen lassen, den X-Ordner zu knacken. Und ihm vorher alles erzählen. Das musste er. Sein Freund wusste, dass ihn etwas beschäftigte. Etiennes Frage bei ihrem letzten Treffen hier in seiner Wohneinheit hatte es bewiesen: Ob er ein Geheimnis habe ...

    Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
    (Ricarda Huch)



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    2 Mal editiert, zuletzt von Tariq ()

  • Hi @Tariq,


    wieder ein spannendes Kapitel, das zum spekulieren geradezu einlädt und mir sehr gut gefallen hat. Zwei Dinge die mir aufgefallen sind


  • Hi Tariq, ich habe zu dem part gar nicht so viel anzumerken. Ich kann den beiden Punkten von Ichuebenoch zustimmen, das mit der Überwachung im Loch ist mir nämlich aufgefallen. Dass Ares die anderen Freunde nicht sieht, stört mich da eher weniger.

    Auf jeden Fall kommt Ares der Wahrheit jetzt so langsam näher. Entweder gibt es neue Infos, oder er bringt Etienne gehörig in Schwierigkeiten. Wenn ich Informationen schützen wollen würde, würde ich mir auf jeden Fall Nachrichten bei unerlaubten Zugriff schicken lassen ;)

  • Hallo , Ichuebenoch und Alopex Lagopus :)

    Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
    (Ricarda Huch)



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  • Hi @Tariq,


    damit das auch die Dummys wie ich kapieren wie wäre es denn damit


  • Hallo Ichuebenoch ,

    herzlichen Dank. Ich hab das mal 1:1 so übernommen, was du vorgeschlagen hast. :whistling: Hoffe, das ist okay. :)

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    Ein Mann erschien auf dem Bildschirm. Er saß mit übereinandergeschlagenen Beinen in einem bequemen Sessel und lächelte freundlich in die Kamera.
    „Herzlich willkommen in Mestor Daktyls X-Ordner“, sagte er. „Wenn Sie das lesen, haben Sie sich erfolgreich Zugang dazu verschafft und das beweist, dass sie sich entschlossen haben, gegen ihn vorzugehen. Das macht uns zu Verbündeten.“
    Verdutzt wandte Ares den Kopf und sah Etienne an.
    „Wer ist das?“, fragte er.
    „Ich habe geschlampt“, war die geknurrte Antwort, während Etiennes Finger über das Tastaturfeld huschten. Doch der Mann im Sessel blieb. „Ich hätte meine Hand darauf verwettet, dass ich meine Spur perfekt getarnt habe. Aber irgendeine geschickt versteckte Sicherung muss ich übersehen und damit dieses Programm aktiviert haben.“ Der Blick, mit dem Etienne Ares jetzt ansah, zeigte tiefe Besorgnis. „Jemand, der schon vor uns die Idee hatte, sich in Mestors Account zu hacken, hat sie hinterlassen. Das ist Profi-Arbeit. Wer das gemacht hat, war wirklich gut. Ich zeichne das mal vorsichtshalber auf.“
    „Eine freundliche Begrüßung“, murmelte Ares. „Hier war also schon jemand vor uns neugierig.“
    Der Mann im Sessel lächelte noch immer.
    „Als erstes möchte ich Ihnen die Sorge nehmen, dass Daktyl von Ihrem erfolgreichen Hackangriff erfahren hat. Die automatische Information an den Ordner-Eigner bei unbefugtem Zugriff habe ich bereits deaktiviert. Natürlich ohne dass er davon erfahren hat.“
    Etienne atmete auf und ließ die Hände sinken. „Das war meine größte Befürchtung in diesem Moment. Ich habe keine diesbezügliche Sicherung gefunden, konnte mir aber nicht vorstellen, dass der Kyrios keine eingebaut hat.“
    Ares nickte nur abwesend, während er immer noch den Mann auf dem Bildschirm anstarrte.
    „Ich nehme an, Sie haben inzwischen herausgefunden, dass ich nicht real existiere. Nicht mehr, denn da Sie mich sehen können, heißt das gleichzeitig, dass ich tot bin. Dieses Programm aktiviert sich erst, wenn ein unbefugter Zugriff erfolgt und gleichzeitig mein Chip als gelöscht registriert wurde.“
    „Eine Nachricht aus dem Jenseits also“, ergänzte Ares seinen Satz von vorhin und lehnte sich mit verschränkten Armen zurück.
    „Ich habe mich entschlossen, mein Wissen über den Ring mit Ihnen zu teilen“, erklärte der Mann auf dem Bildschirm. „Und dafür müssen Sie mit mir sprechen. Ihre Fragen werden die Stichworte für die Themen liefern, in die ich Sie einweihe. Das erste Stichwort war Ihre Frage ‚Wer ist das‘. Nun, mein Name war Ben Webster. Ich habe die Chips manipuliert und wurde auf Mestor Daktyls Geheiß umgebracht.“
    „Wow!“, entfuhr es Etienne. „Das war kurz und knapp. Auf Mestors Geheiß? Was hatte der Kyrios gegen Sie?“
    Ares war noch viel zu verblüfft, dass sie statt brisanter Details einen Gesprächspartner in diesem Ordner vorgefunden hatten. Aber Etienne schien sich schneller besonnen zu haben. Immerhin sprach er bereits mit der KI.
    „Ich verstehe die Frage nicht“, erklärte diese in dem Moment.
    „Dann anders“, korrigierte Etienne sich selbst, „warum wurden Sie umgebracht?“
    „Ich war zu gierig geworden.“ Der Mann erhob sich aus dem Sessel und trat ein paar Schritte beiseite, um aus einem Fenster zu schauen. Die Kamera folgte ihm. „Und ich habe Mestor gedroht.“
    Etienne pfiff leise durch die Zähne. „Und wer hat Sie umgebracht?“, forschte er.
    „Scott Decker.“ Der Mann wandte sich wieder zur Kamera um. „Wenn sie tiefer in Mestors Sumpf herumstochern, werden Sie immer wieder auf diesen Namen stoßen. Nehmen Sie sich vor diesem Mann in acht und sorgen Sie dafür, dass Sie mir nicht folgen.“
    „Der Kerl hat eindeutig Humor“, knurrte Etienne.
    Ares schnaubte. „Hat ihn aber auch nicht gerettet“, konterte er, doch in seinem Kopf klangen die Worte dieses Webster nach. Sein Vater sollte Decker beauftragt haben, jemanden umzubringen? Nur weil er zu gierig wurde?
    „Kann mein Vater das auch sehen, wenn er den Ordner öffnet?“, murmelte er nur für Etienne hörbar.
    Der Freund schüttelte den Kopf. „Mit Sicherheit nicht. Ich sagte doch, das war ein Profi. Er hat sich Admin-Rechte verschafft und alles sehr sorgfältig geplant. Nur wer sich unbefugt Zugriff verschafft, wird so willkommen geheißen, und zwar ohne dass der Kyrios es erfährt.“
    „Dann lass uns mal weiterfragen. Auf diesen Auftragsmord kommen wir später nochmal zurück. Darüber möchte ich mehr wissen. Also: Gibt es außer Mestor und Decker noch jemandem im Ring, der Dreck ... ähm, vor dem man sich in Acht nehmen muss?“
    Das Lächeln des Mannes verschwand. „Ich möchte Sie an dieser Stelle warnen: Trauen Sie niemandem, dem Sie im Ring begegnen. Das könnte Ihre letzte Fehlentscheidung sein. Es gibt Verbindungen zu höchsten Regierungsmitgliedern, die es nicht schätzen werden, wenn jemand diese aufdeckt. Ich meine es ernst! Ihr Leben ist in Gefahr. Wenn Sie klug sind, schließen Sie diesen Ordner jetzt und schauen niemals wieder hinein. Wenn Sie sich hingegen fest vorgenommen haben, etwas gegen Mestor Daktyl zu unternehmen, dann sind Sie hier richtig.“
    „Moment“, meinte Etienne und es klang verwirrt. „Ich kann nicht ganz folgen. Wovon spricht der Typ? Was meint er eigentlich mit manipulierten Chips und mit ‚dem Kyrios drohen‘ und ‚etwas gegen den Kyrios unternehmen‘? Und warum sollte -“
    Ares hob die Hand und die Reihe der Fragen brach ab.
    Etienne starrte ihn an. Begreifen malte sich in seiner Miene. „Das ist also dein Geheimnis, nicht wahr?“, stieß er hervor. „Das, was dich schon eine Weile beschäftigt.“
    Ares nickte. Er hatte eigentlich erst nach dem Lesen von Mestors privatem Ordner mit Etienne reden wollen, wenn er über alle Fakten verfügte, tiefer blickte und einfach mehr über das wusste, was im Ring vor sich ging. Doch dieser ominöse Ben Webster war ihm dazwischengekommen und seine KI hatte Etienne faktisch ins kalte Wasser geschubst.
    „Können wir das hier abbrechen? Ich meine – kannst du diese Sequenz später wieder starten?“, fragte er.
    Etienne nickte. „Kein Problem. Aber ich mache vorher eine Sicherung.“
    Nur wenige Sekunden später war er so weit.
    „Lass uns hoch gehen“, schlug Ares vor und erhob sich von seinem Stuhl. „Ich glaube, das wird länger dauern.“

    Wenn wir wüssten, wie kurz das Leben ist, würden wir uns gegenseitig mehr Freude machen.
    (Ricarda Huch)



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  • Moin Tariq :)



    So. Mehr bleibt mir leider nicht zu sagen - ich fand's halt eben gut :)


    LG

  • Uh, das war sehr spannend! Eine versteckte Nachricht mit einer KI, die auf einfache Fragen antworten kann. Dazu ominöse Warnungen, sofort umzukehren, um nicht selbst ins Gras zu beißen. Da wird doch jeder neugierig, der so weit gekommen ist :D Ich frage mich nur, wieso die beiden da jetzt nicht weiter nachhaken. Weil sie an Mestors Rechner sind? Ich hoffe doch sehr, dass sie die KI jetzt überspielt haben und jetzt weiter nachbohren. Ich hätte mir für eine solche Aktion sehr viel Zeit genommen, damit ich auch ja alles durchstöbern kann ^^
    Und dass Scott Decker da die Drecksarbeit für Mestor erledigt, wussten wir ja schon. Dass er dafür Leute umbringt, hab ich schon erwartet x) Ein gefährlicher Gegenspieler.

  • Hi @Tariq


    ich muss sagen ich bin begeistert :thumbsup:. Der Auftritt von Ben Webster ist genial. Ares erfährt so ganz nebenbei das sein Vater

    einen Mord in Auftrag gegeben und muß sich jetzt überlegen, wie er seinen Freund möglichst schonend einweiht.


    Also für dieses Kapitel gebe ich 10 von 10 Ringen.


    p.s.


    herzlichen Dank. Ich hab das mal 1:1 so übernommen, was du vorgeschlagen hast. Hoffe, das ist okay.

    Klar ist das okay