Kriegerkönigin

Es gibt 153 Antworten in diesem Thema, welches 12.438 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Rainbow.

  • Okay, es geht los.

    Diese Geschichte ist der 2. Teil und damit die Fortsetzung von "Meermädchen".

    Vielleicht wäre das etwas für euch, Rainbow  Thorsten  Litu  Etiam und Rewa !

    Es ist jedoch gleichzeitig ein Abschnitt, an dem etwas Neues beginnt, daher sind auch neue Leser herzlich willkommen.


    Hier ist nun der Klappentext:


    Amazonia 2 – Kriegerkönigin

    Aufgrund ihrer etwas zu lockeren Zunge und ihrer Bekanntschaft mit den Amazonen steigt die Straßendiebin Murissa zur Beraterin des Fürsten Silvrin von Aravenna auf. Der ungewollten Stellung fühlt sie sich jedoch nicht gewachsen. Außerdem lässt sich nun ihr Zwist mit dem vermeintlichen Wasserteufel Turris, der ihr eben seine wahre Identität offenbart hat, nicht kitten. Der von ihm dringend benötigte Königsring könnte alle Probleme lösen und kommt ihnen sogar zum Greifen nah. Leider wird er von Dämonen bewacht, denen Murissa eine Spur zu nahe kommt ...

    Gleichzeitig überfällt die Kriegerkönigin Penthesilea Murissas Heimatland und will den Fürsten von Aravenna zerschmettern – für den sie zu ihrem Entsetzen verhängnisvolle Gefühle entwickelt ...


    Ein Cover habe ich auch. Das ist allerdings wirklich nur ein Entwurf und wird nachher nicht so aussehen.


    Was meint ihr dazu?

  • Moin Kirisha


    ich werde versuchen, dabei zu sein. Versprechen kann ich es nicht, aktuell und bis zum Ende des Jahres bin ich eigentlich komplett ausgebucht. Andererseits bin ich auch schon wieder neugierig ... Schauen wir mal.


    Das ist allerdings wirklich nur ein Entwurf und wird nachher nicht so aussehen.

    Schade, ich mag es sehr!

  • Aus der Perspektive eines komplett Ahnungslosen, was den ersten Teil deiner Geschichte angeht, hat sich mir die Frage gestellt, wen du mit dem Klappentext ansprechen möchtest: Kenner des ersten Teils oder neue Leser? Ich denke für ersteres Publikum funktioniert der Text sehr gut. Nur für den Fall, dass du zusätzlich auch letzteres Publikum ansprechen willst, liest es sich recht in Punkto Vorwissen recht voraussetzungsvoll (ich muss aber auch dazu sagen, dass ich generell recht wenig Fantasy-Romane lese und mir da vielleicht einfach auch die Anknüpfungspunkte an die typischen Klappentexte des Genres fehlen)


    Was das Cover angeht, würde es mich nicht wundern, es so in einem Buchladen stehen zu sehen. Also das funktioniert bestimmt gut - inwieweit es zur Story passt, kann ich aber natürlich nicht sagen.

  • Hey Kirisha ,


    klar bin ich bei der Fortsetzung dabei und bin schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird.


    Der Klappentext ist sicher noch ausbaubar, obwohl ich, was dieses Thema betrifft, jetzt auch nicht mit überragenden Fähigkeiten auftrumpfen kann. :rofl:Insofern würde ich mich, was Verbesserungsvorschläge angeht, erst mal zurückhalten. Abgesehen davon tippe ich ja gerade urlaubsbedingt noch immer auf dem Handy und möchte demnach keine ausufernden Antworten verfassen. Wenn ich meine Tastatur wieder vor der Nase habe, schaue ich es mir gerne noch mal an :)


    Und zu dem Cover: Ich finde es auch okay, aber ich kenne ja deinen Perfektionsdrang, vor allem was den Buchdeckel betrifft. Insofern bin ich mir sicher, dass das garantiert auch NOCH besser geht. :D


    LG,

    Rainbow

  • Na, dann bin ich mal gespannt :)


    Cover... so vom Eindruck... ist nicht so mein Stil, aber trifft Deine Art Covers zu machen glaube ich ganz gut.



    Klappentext... wenn sich keiner so richtig ranwagt, dann halt ich:

    Der von ihm dringend benötigte Königsring könnte alle Probleme lösen und kommt ihnen sogar zum Greifen nah. Leider wird er von Dämonen bewacht, denen Murissa eine Spur zu nahe kommt ...

    Es ist unklar wer 'sie' aus 'kommt ihnen nahe' ist - Turris? Silvrin? Murissa? Alle drei? Ausserdem haben wir den Ring der 'nah' kommt und dann Murissa die 'zu nahe' kommt - geht eleganter. :)

    Gleichzeitig überfällt die Kriegerkönigin Penthesilea Murissas Heimatland und will den Fürsten von Aravenna zerschmettern – für den sie zu ihrem Entsetzen verhängnisvolle Gefühle entwickelt ...

    Was genau sind verhaengnisvolle Gefuehle? :D Hat sie den Drang ihn umzubringen? Oder entwickelt sie eher romantische Gefuehle, die verhaengnisvolle Auswirkungen haben koennten?

  • Hi Kirisha,


    der Klappentext klingt genau nach dem, was ich gerne lese ^^ deshalb werde ich auf jeden Fall versuchen diese Geschichte zu verfolgen. :)


    Das Cover gefällt mir ganz gut :) und Murissa gefällt mir schon nur durch den Klappentext und sie ist/wird sicher ein interessanter Charakter. Mal schauen, ob ich mitkomme wenn ich den ersten Teil nicht kenne.


    Zum Klappentextaufbau und dem Inhalt kann ich leider nicht wirklich was schreiben, ob das gut ist oder nicht, da ich noch nie einen geschrieben habe, aber meine Interesse hat er geweckt. Das zählt für mich erstmal ;)


    LG Remoni


    Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
    Mahatma Gandhi

  • Also, dann geht es jetzt los.

    Ich versuche es erstmal ohne eine Erklärung dessen, was vorher war. Da dies der Anfang des zweiten Bandes ist, sollte aus dem Anfang genug hervorgehen, dass man hineinkommt, auch wenn man den ersten Band vielleicht vor einem Jahr gelesen und vieles wieder vergessen hat.

    Deshalb: Wenn etwas nicht verständlich ist oder ohne Vorwissen zu unklar bleibt, bitte meckern, denn ich sollte schon versuchen, hier alle Leser abzuholen, auch die vergesslichen.



    1. Flucht

    Murissa


    Weg hier, nur weg!

    Mit zitternden Fingern klammerte ich mich um den gefiederten Hals des Adlerpferdes, das mich mit wuchtigen Schwüngen in den Himmel hinaufkatapultierte. Schneller als ich blinzeln konnte befand ich mich irgendwo weit über den Baumkronen. Die Zelte meiner Feindinnen wurden klein wie Kieselsteine.

    Aber das ist die falsche Richtung!

    Erschrocken zog ich die Zügel meines Flugtieres nach links, wo sich das riesenhafte Eisgebirge befand.

    Ja, mir war schon klar, dass es die undurchdringlichen Felsen nicht als ein geeignetes Ziel betrachtete, aber nur über diesen Weg konnte ich mich retten, denn dort kämen sie mir nicht hinterher.

    Das Tor, da unten, siehst du das?

    Nervös starrte ich auf den dicken grünlichen Magiestrahl tief unter uns, der am Fuße der grenzenlosen weißblauen Felsenklippe einen Tunnel in diese hineinbohrte. Der kleine dunkle Fleck sah von hier wirklich nicht aus, als wäre er groß genug zum Hindurchfliegen. Ich hoffte trotzdem inbrünstig, es könnte vielleicht gerade so eben klappen.

    Glücklicherweise sah mein Flieger den grünen Strahl im selben Augenblick wie ich und fand ihn interessant genug, um darauf loszusteuern. Wir sanken tiefer. Je näher wir an das Tor herankamen, desto einladender streckte es sich aus. Hinter mir hörte ich die wütenden Feen schreien und die Flügel der anderen Adlerpferde rauschen, auf denen sie mir folgten.

    Schneller, schneller!

    Schon tauchten wir in die kleine Öffnung, rasten durch ein dunkles Loch – und waren hindurch.

    Keine Sekunde zu früh. Hinter uns hörte ich die Öffnung mit einem lauten Knirschen und Rumpeln wieder zusammenschlagen. Vielleicht stürzte auch gerade das ganze Gebirge hinter uns ein oder ich wusste selbst nicht, was das donnernde Geräusch hinter mir verursachte. Angstvoll duckte ich mich eng an den Hals meines Flugpferdes, dessen langen gefiederten Schwingen uns hoch in die Lüfte erhoben.

    Waren die kriegerischen Feen mir hinterher gekommen? Bestimmt! Sie waren mir ja dicht auf den Fersen gewesen. Ich wagte nicht mich umzudrehen, aus Angst herunterzufallen. Schon das Reiten auf bodenständigen Pferden hatte ich nicht leicht gefunden – aber nun derartig hoch am Himmel zu schweben, auf einem Sattel, der den Namen kaum verdiente, das brachte mich ganz schön ins Schwitzen.

    Unter mir sah ich den Strand liegen.

    Ob Turris da wohl noch lagerte und nach dem Durchgang suchte? Weder ihn noch die Hexen aus unserer Truppe konnte ich entdecken. Aber jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Noch war ich nicht entkommen.

    Oder?

    Angestrengt lauschte ich auf irgendwelche Geräusche hinter mir, die mir verraten würden, ob mich noch jemand verfolgte oder nicht. Aber der Wind rauschte und brauste mir so laut um die Ohren, dass ich mir die Frage nicht beantworten konnte.

    Unter mir rasten hunderte von Baumkronen hinweg, während mein Pferdchen in halsbrecherischem Tempo vorwärts flog. Dann wagte ich es doch. Ich riskierte einen verstohlenen Blick nach hinten.

    Niemand folgte mir. Der Himmel war leer.

    Ein Stein fiel mir vom Herzen. Ich war frei! In Sicherheit! Vielleicht konnten die gefährlichen Feen mir gar nicht folgen? Sie wohnten sicherlich schon ewig dort in ihrer Zeltstadt und waren noch nie über das magischen Gebirge hinüber oder hindurch gekommen. Darum hatten sie ja von mir wissen wollen, wie man das macht.

    Ich war ihnen entkommen!

    Viel Zeit mich darüber zu freuen blieb mir nicht. Denn gerade entdeckte ich unter mir die Reste eines Waldbrandes. Ein gewaltiges Areal in dem Waldstück hinter dem Ufer lag in Schutt und Asche, es qualmte sogar noch hier und dort. Mir fuhr der Schrecken in die Glieder. Das war sicherlich Klymeras Werk. Und dort – ein tiefes, gähnendes Loch inmitten der rauchenden Kohlereste, wie es Eszella hätte hineinschlagen können. Zwei weitere solche Schluchten sah ich ganz in der Nähe. Über einer türmte sich ein Stapel entwurzelter und stark entlaubter Bäume.

    Höchstwahrscheinlich waren sich die drei Hexen aus meiner Reisegruppe hier in die Haare geraten. Oder Turris hatte sie angefallen. Der Gedanke an ihn ließ mein Herz Trommelwirbel schlagen.

    Ohne dass ich es verhindern konnte, malte ich mir plötzlich aus, wie ich zu Turris und seiner Truppe zurückkehren und mich vor allen Leuten in eine waschechte Meerjungfrau verwandeln würde. Mit Flossenschwanz und Atemloch auf dem Rücken, durch das ich Wasserfontänen ausstoßen könnte. Schon jetzt freute ich mich auf die Augen, die ganz sicher vor allem Turris bei diesem Anblick aus dem Kopf fallen würden.

    Turris, dem Wasserteufel, fiel es mir siedendheiß auf die Seele. Zu dem konnte ich doch nicht zurückkehren! Nein. Nein, und nochmals nein. Nicht einmal um seine Bewunderung zu sehen. Oder sogar seine ... hm ... Liebe. Und schon gar nicht für die oberdämliche Hoffnung (die ich einfach nicht schaffte totzuschlagen)... es sei vielleicht alles nicht so schlimm mit ihm, wie es ausgesehen hätte. Verdammt auch, wie viel Beweise brauchte ich eigentlich, um zu begreifen, dass er kein Typ zum Verlieben war.

    Ach...

    Wieso eigentlich nicht? Durfte ich gar keine Hoffnung haben?

    Ich könnte einfach nur kurz bei ihm vorbeischwimmen, ihm mit meinem Schuppenschwanz eine Ladung Wasser ins Gesicht wutschen, mich an seinen hochgradig verdatterten Blicken ergötzen - tja, und dann verschwinden.

    Immerhin hatte ich ja den magischen Schlüssel ... öhm, sagen wir, gefunden ...

    Sollte ich ihm das Artefekt tatsächlich bringen oder nicht? Würde ihm das wirklich helfen, den Königsring zu ergattern und damit den Fluch zu lösen, der auf ihm lag? Oder plante er am Ende, König des Landes zu werden? Ich meine, das war die eigentliche Funktion des Ringes. Er machte seinen Träger zum König. Turris, der Monsterkönig. Vielleicht würde er das ganze Land in einen Spuksee wie dem aus seinen Erzählungen verwandeln und in dichtem schwarzen Schlamm ertränken.

    Nein!, schalt ich mich. Jetzt war ich ungerecht, so abgrundtief schlecht durfte ich nicht von ihm denken. Er hatte eine Chance verdient. Ich sollte ihm seinen Schlüssel vor die Füße werfen und fertig. Dann hätte ich ihn zumindest nicht im Stich gelassen. Danach sollte ich aber ganz, ganz schnell abhauen.

    Noch immer kurvte ich über dem endlosen Waldgebiet und konnte weit und breit keine Reiter entdecken. Stattdessen hörte ich nun aber sehr deutlich Geräusche hinter mir. Ein Rauschen und Flattern gar nicht so weit hinter meinem Rücken. Verflixt! Waren die Feen also doch noch auf meiner Fährte?

    Meine Geschichten: * Meermädchen * Kriegerkönigin * Dark Prince

    Einmal editiert, zuletzt von Kirisha ()

  • Kirisha


    Na endlich :thumbsup: ich hab doch schon darauf gewartet!

    Beim ersten Durchlesen sind mir nur zwei Kleinigkeiten aufgefallen.


    Sollte ich ihm das Artefakt tatsächlich bringen oder nicht? Würde das ihm wirklich helfen, den Königsring zu ergattern und damit den Fluch zu löschen, der auf ihm lag?

    Einen Fluch zu löschen klingt für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Werden Flüche nicht eher gelöst oder gebrochen?


    Vielleicht würde er das ganze Land in einen Spuksee verwandeln, von dem er mir erzählte, und in dichten schwarzen Schlamm hüllen.

    Der einzige Satz, der mir so gar nicht gefällt. "Von dem er mir erzählt hatte"? Und "in dichten schwarzen Schlamm hüllen". Wie wäre es mit "bedecken"? Oder irgendetwas in der Art. Bei "in etwas hüllen" denke ich eher an Nebel denn an Schlamm.


    Ansonsten: Cooler Start! Ich mag es ja, wenn eine Geschichte gleich mit ein wenig Action beginnt. Nicht zu viel erklärt, dass es langatmig wird, aber genug Infos, um sich gleich prima in die Story einzufinden. Danke! :love:

  • Kirisha


    Dein Cover finde ich gut, es ist nich 100% mein Geschmack, aber ich würde es lesen :D . Du sprichst damit eine etwas jüngere Zielgruppe (Teenager) an. Wenn du es selber gezeichnet hast, dann riesen Respekt, dass ist beeindruckend!


    Zum Klappentext:

    Den finde ich gut, nur eine kleine Anmerkung:

    Zwist mit dem vermeintlichen Wasserteufel Turris, der ihr eben seine wahre Identität offenbart hat, nicht kitten.

    Das Wort "kitten" finde ich etwas modern, vielleicht "nicht lösen" o.Ä.?



    Zum 1. Teil:

    Schon nach einem Augenzwinkern befand ich mich irgendwo weit über den Baumkronen.

    Das Augenzwinkern hat mich im lesefluss stolpern lassen, "schneller als ich blinzeln konnte", "nach wenigen Augenblicken" könnte ich mir besser vorstellen.


    Ich glaube, er sah es im selben Augenblick wie ich. Wir sanken tiefer.

    Hier habe ich mich (ale Leserin, die schon den ersten Teil kennt) gefragt, was das für Flugtiere sind. Wie kann es sein, dass Murissa sie lenken kann. Entweder haben sie eine eigne Intellizenz (oder sind es sogar sehr verkorskte Amazonen?) , dann hätte es Murissa doch direkt abgeworfen. Ich saß selten in meinem Leben auf einem Pferd und ich erinnere mich noch sehr genau daran, dass die Pferne nie das gemacht haben was ich wollte, obwohl mir jemand gesagt hat was ich tun soll. Ich frage mich einfach, was das für ein Tier ist, dass sich so einfach durch ein komplziertes Flugmanöver lenken lässt. Vielleicht haben sie ja magische Halsbänder und müssen dem Willen der Reiter folgen, o.Ä.? Du hast doch immer super Ideen was so was angeht.


    Noch eine kleine Anmerkung: wieso ist es ein "er", es könnte doch auch eine "sie" sein...



    Verflixt! Waren die Feen also doch noch auf meiner Fährte?

    Wir hatten die Diskussion schon im letzten Band, wie nennt Murissa die Amazonen, dort waren es "Damen" jetzt sind es Feen. Vielleicht könntest du das vereinheitlichen, dann weiß man immer genau wer gemeint ist.


    Insgesamt fand ich einen sehr schönen Start in das neue Buch.!

  • Litu

    Du sprichst damit eine etwas jüngere Zielgruppe (Teenager) an.

    Echt jetzt? Ich bin Ü60 und finde das Cover oberaffengeil. Ja, okay, kennt ihr nicht den Ausdruck, der ist aus meiner Jugendzeit. Bedeutet so viel wie "sehr gut". Jedenfalls würde ich das nicht auf eine Altersgruppe beschränken.


    Wobei ... meine Mädels haben immer gesagt, dass das Kind in unserer Familie Papa ist. Also vielleicht stimmt`s ja doch ... :huh:

  • Hey Kirisha,


    so, Urlaub ist zu Ende und Rainbow meldet sich zurück :)


    Meine Anmerkungen packe ich mal in den Spoiler:



    LG,

    Rainbow

  • Das ist wieder mal typisch Muru - sich als erstes nachdem man in Sicherheit ist Gedanken darueber zu machen wie das auf Turris denn so wirken koennte.


    Ich glaube das Problem dass sie ihr Pferdchen ein bisschen zu gut fuer jemanden kontrolliert der vor ein paar Wochen erst auf dem Land reiten gelernt hat hatten wir schon mal angesprochen... Da finde ich das gewagte Flugmanoever hier doch eher weit hergeholt.


    Insgesamt ein schoener Einstieg - hat Schwung, und fuehrt den Leser gleich wieder in Murissa's etwas... besondere Weltsicht ein. :) :thumbsup:


    Waren die kriegerischen Feen mir hinterher gekommen?

    Hat sie die vorher auch schon Feen genannt? Kommt mir irgendwie komisch vor.

  • Rewa vielleicht ist das mit dem Cover einfach nur Ansichtssache.

    Ich meinte, dass wenn ich in der Stadtbibliothek stand und mir die Cover von den Bücherregalen angeguckt habe. Dann steht so was er in der Jugendabteilung, als bei den seriösen Erwachsenenbüchern 😁. Aber Fantasy ist in der Regel ja sowieso in der Jugendabteilung.


    Auch wenn ich Ü30 bin kenne ich durchaus den Begriff oberaffengeil :saint: .

  • Hi Kirisha,


    der Einstieg gefällt mir ganz gut :) bin zwar noch etwas erschlagen von vielen Fragen, da ich ja überhaupt nichts über die angesprochenen Personen weiß. Aber das Setting gefällt mir supi :) vor allem das Adlerpferd finde ich super cool.


    Hier ein paar kleine Anmerkungen, aber sonst finde ich den Part gut gelungen ^^ :


    Da könntest du noch etwas dran feilen, weil ich diesen Satz nicht so schön finde.

    Nervös beugte ich den mächtigen Adlerkopf des Fliegers genau dorthin, nach unten.

    Da ich mir irgendwie vorstellen, dass ihre Hände zum Lenken an seinem Hals liegen und sie ihn in die Richtung biegt die sie fliegen will. Hat das Tier keine Halfter oder könnte sie ggf. ihm stimmlich sagen wo er hin fliegen soll. Wie auch schon die anderen geschrieben haben, das sie sehr gut mit diesem Wesen fliegen kann, obwohl sie das noch nie gemacht hat würde es ggf. echt gut passen das das Tier ein Halfter hat und sie noch etwas Problem mit dem lenken hat.

    Was mich auch interessieren würde, hat sie das Adlerpferd geklaut? Und das gehörte eig. den Amazonen? Oder ist es ihr eigenes? Vielleicht könntest du den Text ein paar Akte früher beginnen oder ist das alles noch im ersten Teil?


    Schon tauchten wir in die kleine Öffnung, rasten durch ein dunkles Loch – und waren hindurch.

    Ist die Öffnung schon so 2 Meter groß, dass sie durchfliegen können oder? Irgendwie stört mich etwas das Wort Loch, da ich so ein kleines Loch wie ein Mauseloch mir vorstellen, aber ich glaube die Beiden sind schon größer. Je nachdem wie lang die Öffnung ist würde ich eher Spalt oder Tunnel schreiben.


    Waren die kriegerischen Feen mir hinterher gekommen?

    Das haben die anderen auch schon angesprochen, ich kann grad nicht zuordnen wer diese Feen sein sollen, denn einmal nennt Murissa sie Feen dann wieder Magierinnen.


    Verdammt auch, wie viel Beweise brauchte ich eigentlich, um zu begreifen, dass er kein Typ zum Verlieben war.

    Ach...

    Wieso eigentlich nicht? Durfte ich gar keine Hoffnung haben?

    Ach wie toll, sie sich darüber den Kopf verbricht und zweifelt und sich selbst wieder Hoffnung macht :whistling: :D da bin ich echt schon gespannt, wenn die Beiden in diesem Teil das erste Mal aufeinander treffen.


    LG

    Remoni


    Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.
    Mahatma Gandhi

  • Vielen lieben Dank für eure zahlreichen Anmerkungen!


    Und hier geht es nun weiter:


    1.1 Flucht

    Ein Rauschen und Flattern gar nicht so weit hinter meinem Rücken. Verflixt! Waren die Feen also doch noch auf meiner Fährte? Wenn doch mein Adlerpferd bitte etwas schneller fliegen könnte! Fieberhaft überlegte ich, wie ich das dem hübschen Tier begreiflich machen sollte, das vermutlich nur die Sprache der fremden Feen verstand, vor denen ich gerade flüchtete.

    „Kamamé“, hauchte ich ihm in die seitlich angelegten Ohren. Das war der Name ihrer Göttin. Das einzige Wort, das ich von dieser Feensprache bis jetzt verstanden hatte, und genau wie bei meinem letzten Versuch geriet mein Ross in Verzückung, als es ihn hörte, und fing tatsächlich an, härter mit seinen Schwingen zu schlagen. Pfeilschnell sausten wir über Wälder und Bergrücken.

    Auch wenn ich mich an die atemberaubende Höhe nur schwer gewöhnen konnte und mich die ganze Zeit über von Angstschweiß überströmt an seiner Mähne festklammerte – aber ich liebte diesen Vogel sofort. Er hatte einen langen Hals wie ein Pferd, doch war dieser gefiedert und fühlte sich deshalb flauschig an, wenn ich mein Gesicht hineindrückte. Sein Kopf ähnelte dem eines Adlers mit klugen Augen und einem kräftigen gebogenen Schnabel. Und seine Schwingen konnte er meterweit ausstrecken. Noch dazu horchte er auf meine Gefühle und schien meine Wünsche zuverlässig erfüllen zu wollen. Kein Wunder, dass die Fremden mich verfolgten. So ein hübsches und feines Wesen verloren sie sicher nicht gerne. Vielleicht sollte ich so anständig sein zu landen und ihnen das Tier zurückzugeben. Wenn ich nicht genau wüsste, dass sie mich bei diesem Manöver ergreifen und ihrem Strafgericht ausliefern würden, hätte ich das vielleicht sogar gemacht.

    Ähm, nö, oder auch nicht. Ohne diesen freundlichen Vogel würde ich doch niemals überleben und nie einen Weg in die Sicherheit einer Stadt finden. Ich war auf ihn angewiesen. Schneller, Vögelchen, schneller! Sie dürfen uns nicht erwischen!

    Mitten aus dem rasenden Flug blickte ich mich um. Es waren drei schwarze Schatten, die mir folgten. Sie schienen auch etwas zu rufen, undeutlich hörte ich den keifenden Klang ihrer Stimmen. So klein und so dunkel hatten eigentlich die Feen auf ihren gewaltigen Fliegern nicht ausgesehen.

    Waren das Raben? Behexte Riesenraben, die mir die Feen auf die Spur gesetzt hatten?

    Erst nach einer Weile begriff ich. Mich verfolgten Einheimische. Skeff! Was wollte denn das fliegende Volk von mir?

    Nichts Gutes jedenfalls, sonst würden sie mich nicht jagen, dachte ich beunruhigt. Unter mir sah ich mitten im Wald einen kleinen See herannahen. Sofort kam mir ein interessanter Gedanke. Vielleicht könnte ich mich dort verstecken? Dass ich inzwischen Wasserkünste gelernt hatte, würden meine Verfolger wohl kaum vermuten. Vorsichtig lehnte ich mich enger an den Hals meines Tieres und flüsterte ihm seinen Namen ins Ohr, zum Zeichen, dass ich einen Wunsch hatte. Ich hatte meine neue Freundin inzwischen auf den Namen getauft, auf den sie hörte: Kamamé. War sie nicht großartig genug für einen Götternamen? Nun drückte ich ihren Hals ein wenig abwärts, um ihr die gewünschte Richtung anzuzeigen. Es wäre gar nicht nötig gewesen, denn Kamamé war genauso entzückt von der feuchten Aussicht wie ich und steuerte bereits in den Sinkflug.

    In mir begann alles zu kribbeln. Ob ich diesen Wasserzauber wirklich noch immer beherrschte? Was wenn nicht? Aber es gab schon kein Zurück mehr. Das Gewässer schien Kamamé in seinen Bann gezogen zu haben. In einer abnormen Geschwindigkeit stürzte sich mein Adlerpferd kopfüber abwärts, direkt in die Fluten hinein. Schneller und heftiger als erwartet riss es mich aus dem Sattel und in die dunklen Tiefen hinein.

    Sofort spürte ich das eiskalte Nass an meinem Körper, dass sich in meinen Umhang und meine Leinenhose sog und mich nach unten zog. Ich fing an wild mit den Armen zu rudern. Hilfe, es funktionierte nicht mehr, ich musste hier raus! Doch anstatt nach oben sank ich wie ein nasser Sack immer nur tiefer in die dunkelblauen Fluten. Der Zauber... wenn ich den nicht wiederfand, war ich verloren. Hektisch griff ich mit der Hand um mein rechtes Fußgelenk, wo ich das behexte Lederband wusste. Die Berührung elektrisierte meinen Unterschenkel und erzeugte Wärme, die sich pulsierend durch meine Beine und von dort in meinen ganzen Körper verteilte. Ich spürte ein Ziehen und Reißen am Hals und merkte, wie sich meine Beine aneinanderpressten und geschmeidig wurden. Dann strömte das herrliche Wasser in mich hinein. Ich atmete die erstaunliche Frische, die belebender als an der Luft durch meine neuen Kiemen strömte und fühlte das Glück von Neuem, ein Teil von diesem See zu werden. Meine Beine verwandelten sich in einen kräftigen, grün schimmernden Flossenschwanz und selbst auf meinen Armen bildeten sich feine schillernde Fischschuppen. Es fühlte ich an, als wäre ich zuhause, als sollte ich nirgendwo anders als in diesem Element leben. Hier schien es auch keine Wassergeister zu geben. Alles um mich herum war ruhig. In der Nähe schwamm ein Schwarm Barsche vorbei und etwas tiefer sah ich eine Forelle. Mein Herz begann immer lauter zu klopfen. Hatte das etwas zu bedeuten? Warum konnte ich mich verwandeln? War das nichts als die Wirkung eines dummen Zaubers, den ich von den fremden Magierinnen aus dem Land Außerhalb geklaut hatte – oder bedeutete es mehr? Gab es andere Völker unter Wasser? Existierte das Untermeer, von dem mir meine Mutter erzählt hatte? Plötzlich wünschte ich, ich wäre bei ihr und könnte sie danach fragen. Könnte ihr alles, alles erzählen, was sich auf meinem Herzen auftürmte...

    Aber hätte sie Antworten für mich? Also, ich meine, richtige, wahre, ehrliche Antworten? Wohl kaum. Die hatte sie noch nie gehabt. Meine Mutter war eine wirklich schlimme Lügnerin. So wie ich.

    Konnte ich die Antwort auf diese Fragen nicht selber herausfinden? He – ich war in einem See, ich war frei, ich könnte in die Tiefe abtauchen und nach dieser eventuellen fantastischen Welt suchen! Vor den Skeff, die mich verfolgten, brauchte ich mich nicht zu fürchten, die hatten zu meinem Revier hier unten keinen Zutritt.

    Schon driftete ich abwärts. Ein schummriges Schwarzblau umgab mich und es dauerte eine Weile, bis ich weit unten noch etwas Anderes als Finsternis erkennen konnte. Waren das etwa Lichter? Das berühmte „Meeresleuchten“ gar, das ich selber mal erfunden hatte? Vielleicht gab es unterseeische Petroleumlaternen. Leuchteten die vor Seehäusern oder Wasserwegen? Ich tauchte tiefer, immer dem Schein folgend. Seltsamerweise kam ich gar nicht näher heran und die Helligkeit schien sich sogar zu bewegen. Dort! Ich erkannte einen kugelartigen Fisch, der hellgelbes Licht ausstrahlte. Ohne Angst kam er näher an mich heran und nun war ich diejenige, der es unheimlich wurde. Ehe ich es mich versah, leckte er an meinem Unterarm und ich nahm vor Schreck Reißaus. Richtig bissig hatte das Wesen zwar nicht gewirkt, aber man weiß ja nie.

    Also keine Laternen.

    Und auch keine Unterwasserhäuser.

    Oder gar Meeresprinzen.

    Die Weite unter meinen Flossen war leer und, abgesehen von einigen Fischen – unbewohnt.

    He, Murissa, werde erwachsen und finde dich damit ab, dass im Wasser Karpfen heranwachsen und keine verwunschenen Königsschlösser.

    Über meinem Kopf nahm ich rasche, heftige Strömungen wahr. Ich fuhr hoch. Noch ehe ich etwas erkennen konnte, fühlte ich die grausige Strahlung.

    Die ich sehr gut kannte.

    Wassergeister! Bloß weg hier!

    Ich schlug eine Rückwärtsrolle und zischte in Höchstgeschwindigkeit davon. Wohin? Auf den Grund des Sees? – Nein, zu gefährlich, das war ihr Revier. Ich musste hier heraus. Wieder drehte ich eine scharfe Kurve und schoss diesmal Richtung Ufer.

    Meine Geschichten: * Meermädchen * Kriegerkönigin * Dark Prince

  • Kirisha Ich sag mal so: Heute ist mein Meckertag und deshalb muss ich bissl mehr meckern, als sonst. Okay?


    Auch wenn ich mich an die atemberaubende Höhe nur schwer gewöhnen konnte und mich die ganze Zeit über von Angstschweiß überströmt an seiner Mähne festklammerte – aber ich liebte diesen Vogel sofort.

    "Auch wenn" und "aber" passt nicht zusammen. Nach dem Gedankenstrich kannst du das "aber" einfach streichen. Oder etwas in der Art wie "... so liebte ich diesen Vogel doch sofort" verwenden.


    In einer abnormen Geschwindigkeit stürzte sich mein Adlerpferd kopfüber abwärts, direkt in die Fluten hinein. Schneller und heftiger als erwartet riss es mich aus dem Sattel und in die dunklen Tiefen hinein.

    "Abnorm" hat (vielleicht nur für mich!) einen negativen Beigeschmack, aber die Maus hat ja eher Spaß an Extremen, oder? Wie wäre es mit "berauschender Geschwindigkeit"? Und dann "kopfüber abwärts". Das ist nun nicht wirklich doppelt gemoppelt, aber fast. Ich würde "abwärts, direkt" einfach ersatzlos streichen.

    Im zweiten Satz beschreibst du zwei verschiedene Wirkungen (tatsächlich sogar gegensätzliche) mit dem gleichen Ergebnis. Was sie aus dem Sattel reißt, ist der Gegendruck des Wassers und der sofort einsetzende Auftrieb. Also nach oben, zur Wasseroberfläche gerichtet. Was sie "in die dunklen Tiefen" zieht, ist der Schwung des Sturzfluges. Ich glaube nicht, dass das groß auffallen wird, aber mich stört sowas.


    Sofort spürte ich das eiskalte Nass an meinem Körper, dass sich in meinen Umhang und meine Leinenhose sog und mich nach unten zog.

    Ganz allgemein möchte ich zu diesem Satz sagen: Das kannst du besser. Ich weiß, dass du das besser kannst!

    Speziell: Umhang und Leinenhose sind sicher saugfähig. Dass sich aber das Wasser "in meinen Umhang und meine Leinenhose" saugen kann, musst du mir erst mal beweisen. Dazu kommt, dass "sog" und "zog" nicht so nah beieinander verwendet werden sollten. Das klingt dann eher nach Wilhelm Busch.


    Doch anstatt nach oben sank ich wie ein nasser Sack immer nur tiefer in die dunkelblauen Fluten.

    Nach oben ... was??? Da fehlt etwas wie "zu gelangen" oder so ähnlich.


    Ich atmete die erstaunliche Frische, die belebender als an der Luft durch meine neuen Kiemen strömte

    Hier schlage ich vor, dass du "an der" ersatzlos streichst.


    In der Nähe schwamm ein Schwarm Barsche vorbei und etwas tiefer sah ich eine Forelle.

    Forellen wirst du in einem See nicht finden.


    Könnte ihr alles, alles erzählen, was sich auf meinem Herzen auftürmte...

    In meinem Herzen, auf meinem Herzen ... ehrlich gesagt, kann ich mich nicht so recht entscheiden. Vielleicht sagt ja noch jemand etwas dazu.

    Noch ehe ich etwas erkennen konnte, fühlte ich die grausige Strahlung.

    Bei Strahlung denke ich eher an Tschernobyl oder Fukushima. Wie wäre es mit "Ausstrahlung"?


    Ganz nüchtern betrachtet ist alles, was du schreibst, immer gleich - nämlich große Klasse! :love:

  • Also, Muru ist ja nicht zu bremsen. Grade dem Verhaengnis entgangen in das sie ihre Neugier durch die Eiswand gefuehrt hat - da hat sie schon wieder Lust auf ein neues Abenteuer.


    Irgendwie... schon sehr Murissa-artig. Normalerwiese wuerde mich das wahrscheinlich stoeren, aber Muru lebt halt in ihrer eigenen Welt, und das passt dann irgendwie so...


    Unter mir sah ich mitten im Wald einen kleinen See herannahen.

    Okay - hier stelle ich mir einen kleinen See vor - die sind fuer gewohenlich nicht sehr tief - und daher war ich dann spaeter verwundert was fuer Wunder da in diesem kleinen See verborgen sein koennten - bis hin zu einem Tiefsee-Leuchtfisch... Ich musste die Stelle nochmal nachlesen ob ich verpasst hatte dass Muru ins Meer taucht... aber nein, es ist nur ein kleiner See.


    Also, passt fuer mich irgendwie nicht zusammen.


    In einer abnormen Geschwindigkeit stürzte sich mein Adlerpferd kopfüber abwärts, direkt in die Fluten hinein. Schneller und heftiger als erwartet riss es mich aus dem Sattel und in die dunklen Tiefen hinein.


    Wenn die ungespitzt in das Wasser klatscht, dann ist das ziemlich hart - schon vom 5 Meter Brett klatscht das ziemlich uebel wenn man falsch aufkommt. Also, so wie Du das beschreibst muesste das Wasser hart wie Beton reagieren, aber das scheint nicht zu passieren.


    Sofort spürte ich das eiskalte Nass an meinem Körper, dass sich in meinen Umhang und meine Leinenhose sog und mich nach unten zog. Ich fing an wild mit den Armen zu rudern.

    'das', nicht 'dass' - Du meinst das Relativpronomen.

    He – ich war in einem See, ich war frei, ich könnte in die Tiefe abtauchen und nach dieser eventuellen fantastischen Welt suchen!

    Echt jetzt, Muru?

    Richtig bissig hatte das Wesen zwar nicht gewirkt, aber man weiß ja nie.

    Das ist wieder ein sehr schoener Murissa Satz - grade weil es so voellig absurd ist auf solche Kleinigkeiten zu achten wenn man sich auf der anderen Seite an die Erforschung des Untermeeres macht...

  • Kirisha ich fand das Kapitel spannend. Auf die Begegnung mit Turris bin ja sogar ich gespannt.


    Hektisch griff ich mit der Hand um mein rechtes Fußgelenk, wo ich das behexte Lederband wusste

    Ich dachte das ist ein Fußkettchen aus Metall. Aber ich kann es mir auch einfach falsch vorgestellt haben. :)


    Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wo das Adlerpferd ist. Das ein Vogel tauchen kann, kann ich mir noch vorstellen, aber nicht so lange wie eine Meerjungfrau. Dass Murissa einfach ihr Tier vergisst finde ich seltsam, wo Kamame doch jetzt eine gute Freundin ist? Sie wurden gerade von Skeff gejagt und die sollten doch auch für das Adlerpferd gefährlich werden können, oder?

  • Ähm ... nein.

    Vielleicht sollte ich das mal machen. Allerdings baut sich so einiges erst im Lauf der Handlung auf und das will ich ja nicht spoilern. (z.B. die Wasserwelt, Amazonia, die Wassergeister, wie Dämonen entstehen etc. ...)

    Ich nehme es mir trotzdem mal vor!

    Meine Geschichten: * Meermädchen * Kriegerkönigin * Dark Prince