The Wheel Of Time - Das Rad der Zeit

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 417 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Alcarinque.

  • Das Rad der Zeit dreht sich, Zeitalter kommen und gehen und hinterlassen Erinnerungen, die zu Legenden werden. Legenden verblassen zu Mythen, und selbst diese sind längst vergessen, wenn das Zeitalter wiederkehrt, das an ihrem Ursprung stand.


    Ich mag ja die Erzählweise von Robert Jordan sehr. Die "Rad der Zeit" Bücher habe ich sehr gerne gelesen (Allerdings nicht bis zum Ende der Reihe).


    Jetzt kommt die Verfilmung als Serie heraus. Der Trailer ist ganz OK. Bin gespannt.



    Das Rad der Zeit – Wikipedia

  • Jep, verfolge ich schon länger, deshalb habe ich im letzten dreiviertel Jahr oder so, auch die komplette Serie gelesen. Ich bin da auf jeden Fall sehr gespannt drauf!

    Auch wenn die Aussage, das sie die Reihenfolge der Ereignisse irgendwie zusammenfassen und ändern wollen, etwas unschön klingt... aber im Zweifel erst mal abwarten, die Bilder gefallen mir bisher ganz gut, auch wenn ich mir Tar Valon mit mehr Klichee-Fantasytürmchen vorgestellt habe. *g*

  • Sensenbach

    Hat den Titel des Themas von „The Wheel Of Time“ zu „The Wheel Of Time - Das Rad der Zeit“ geändert.
  • Ok. Ich habe die erste Folge gesehen und bin raus.


    Es gibt keine Entwicklung der Charaktere. Die Regisseure preschen durch die Handlung, als wäre eine Herde Trolloks hinter ihnen her. Statt 15 wie im Buch, sind alle plötzlich 25, haben Hippster-Bärte und Pullover von H&M. Wenn Moirane Magie wirkt, dann sieht es aus als würde sie wilde Aerobic betreiben. Im Buch haben die Frauen das sagen und es gibt unzählige Völker. Ist mir ein Rätsel warum man bei der Vorlage alle Rollen gendergerecht umstrukturieren muss.


    Wird's später besser? Hat das jemand länger durchgehalten?

  • Wurde die Buchreihe eigentlich jemals beendet? Vor langen Jahren hatte ich das angefangen zu lesen, aber aufgehoert als es sich in unzaehligen Nebenhandlungen verzettelt hat und nie auf irgend einen fuer mich erkennbaren Punkt gekommen ist - ist das wenigstens inzwischen zu einem Ende gefuehrt?

    Mir ist es genauso ergangen wie dir. Robert Jordan hat sich am Schluss ziemlich in seiner Welt verloren, ich hab dann irgendwann abgebrochen, die ersten Bände kann ich aber empfehlen. Nach dem Tod Robert Jordans hat Brandon Sanderson die Serie zu Ende geführt.

  • Die Bücher sind, finde ich, eigentlich ganz gut zu Ende geführt worden, dafür das sie übernommen wurden.

    @Serie: Die zweite Folge fand ich tatsächlich merklich besser, hatte für mich ein paar nette Herr der Ringe-Vibes. Die krassen Charakteränderungen der ersten Folgen bleiben zum Glück zum größten Teil auf die erste Folge beschränkt

    Ansonsten geht es durchaus merklich gekürzt weiter, was ich bisher aber meist verstehen und nachvollziehen kann. Ich schaue das im Moment auf jeden Fall noch weiter, die gut gemachten Sachen halten sich mit dem was sie vergeigt haben, noch die Waage. ;)


  • Hier ist noch ein Fan der Reihe. :nummer1:

    Bin gerade dabei die Bücher zu lesen und verfolge die Serie sehr gespannt. Ich finde auch, dass die Kostüme und das Farbschema stellenweise sehr seltsam wirken. Aber mit jeder Folge hat sich die Serie mMn gesteigert und ich komme immer besser rein. Frage mich aber häufig, wie die Serie auf jene wirkt, die sich noch gar nicht in der Welt oder mit der Geschichte auskennen. Ich glaube, dass wäre auch mal interessant zu wissen :hmm:

    Die einzige Sache, die mich wirklich stört ist, dass aus irgendeinem Grund die Mythologie hinter dem Drachen total verändert wurde und ich mir keinen Grund vorstellen kann.


    Alcarinque

    • Offizieller Beitrag

    Frage mich aber häufig, wie die Serie auf jene wirkt, die sich noch gar nicht in der Welt oder mit der Geschichte auskennen. Ich glaube, dass wäre auch mal interessant zu wissen

    Werde ich dir in ein paar Tagen sagen können xD

    Ich habe von den Büchern noch nichts gelesen, habe nur einen Freund, der die hart feiert. Er hat mich auch dazu gezwungen der Serie gebracht. Ich denke mal Freitag oder so werde ich mir die erste Folge gönnen.
    Ich kann jetzt schon sagen, dass es wahrscheinlih nicht bei einer Folge bleiben wird, wenn ich was anfange gebe ich dem ganzen immer eine Chance und schau mir so 3-5 Folgen an, auch wenn nicht direkt hintereinander.

  • Inzwischen ist die erste Staffel ja durch, und nachdem ich es erst ganz ok fand, habe ich nochmals drüber geschlafen und bin wieder am selben Aufreger wie bei der Witcher-Serie:

    Warum glauben diese drittklassigen Drehbuchautoren das sie eine bessere Geschichte schreiben können als der eigentlich Autor der damit sehr erfolgreich war?
    Warum muss man immer fundamentale Elemente der Geschichte und Welt abändern und das dann auch noch so unglaublich schlecht und flach?
    Und dann natürlich für billige Schockeffekte Leute umbringen die dann doch nicht tot sind. Das nimmt dem Tot jeden Schrecken und macht aus einem extrem komplex ausgearbeiteten Magiesystem eine 08/15 Matschepampe ohne Logik, Sinn und Verstand.

    (So richtig krass ist mir das im Zusammenhang mit the expanse aufgefallen, da sind sie inzwischen in der 6. Staffel und da haben sie sich einfach tatsächlich an die Bücher gehalten und nicht versucht die Welt (schlechter) neu zu erfinden)

    Spezielle beim Rad der Zeit regt mich das doch grad sehr auf, da es wohl so bald keinen weiteren Anlauf geben wird, egal wie sehr sie das an die Wand fahren. X(

  • Spezielle beim Rad der Zeit regt mich das doch grad sehr auf, da es wohl so bald keinen weiteren Anlauf geben wird, egal wie sehr sie das an die Wand fahren. X(

    Ja, das ist wirklich schade. Dabei war das erste Buch eine perfekte Romanvorlage, klassische Heldenreise. Sowas können die eigentlich in Hollywood. Ich denke, die Macher haben sich mehr mit political correctness und und schönen Bildern beschäftigt, als die Charaktere zu entwickeln. Zum Beispiel fließt laut Jordan in dem Dorf noch das "alte Blut von Manatheren", was wir aber in der Serie vorfinden ist ein Schmelztiegel von unterschiedlichen Menschen. Dabei sind die Bücher so angelegt, dass dort unterschiedlichste Völker vorkommen, da muss man nicht noch künstlich diversity einfügen. Bei der Serie fand ich zudem keinen einzigen Protagonisten sympathisch, ich bin allerdings bereits nach der ersten Folge ausgestiegen.


    PS: "The Witcher" finde ich allerdings grandios. Das ist für mich eine der besten Serien der letzten Jahre. Hier werden auch Kurzgeschichten und Sequenzen aus den Videospielen gut integriert. Obwohl die Bücher weniger divers gestaltet sind, hat man in der Serie dies klug und unaufdringlich verändert. Die "Monster" aus den osteuropäischen Sagen feier ich ziemlich. In der zweiten Staffel kam sogar Baba Jaga vor, super Sache!

  • Das bisschen Diversität hat mich jetzt nicht wirklich gestört, ich war wirklich bereit über viele Sachen hinweg zu sehen...
    Aber angeblich hat ja Rosamund Pike als Star so großen Einfluss, das sie dafür verantwortlich ist, das Moraine so überproportional wichtig ist. Unter dem Aspekt machen dann viele der absurden und überflüssigen Änderungen plötzlich Sinn. -.-

    Die zweite Witcher Staffel fand ich ja echt schlecht, anstelle des flachen Babajaga-Scheißes hätten sie auch einfach Sachen aus den Büchern nehmen können und nicht die Charakter der meisten Figuren zu pervertieren. Yenefer ist kein verängstigtes kleines Hascherl und Gerald ist doch merklich redegewandter als das grunzende Trüffelschwein das seine Rolle übernommen hat...